<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>https://www.der-moba.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Jan+Bartels</id>
		<title>DerMoba - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.der-moba.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Jan+Bartels"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Jan_Bartels"/>
		<updated>2026-04-30T11:39:05Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.25.1</generator>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13003</id>
		<title>Selbstbau Gebäude(FAQ)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13003"/>
				<updated>2017-01-18T22:15:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Artikel [[Gebäude-Selbstbau]] beschreibt die Grundlagen zu diesen FAQ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schriftarten verwendet die &amp;quot;große&amp;quot; Bahn bei Bahnhofsschildern? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Miba 3/97 eignen sich folgende Schriftarten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# DIN Engschrift mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe für Länderbahnzeit bis in die zwanziger Jahre.&lt;br /&gt;
# Fette Fraktur, mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe oder Fraktur &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; für die dreißiger und vierziger Jahre. Die &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; gibt es bei www.fraktur.com zu kaufen.&lt;br /&gt;
# Univers Extra Condensed und Helvetica Ultra Compressed oder DIN Engschrift, wieder mit auf 120% vergrößerter Schrifhöhe, für Schilder in den dreißiger bis fünfziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Futura Regular für Schilder seit den sechziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Helvetica Bold für die neueren Bahnhofsschilder.&lt;br /&gt;
# Für die allerneuesten Bahnhofsschilder scheint sich auch die Schrift &amp;quot;Humana 777&amp;quot; zu eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt, Sven Manias und Rainer Finke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gibt es im Netz Grafiken von Werbeplakaten zum Verzieren von Häusern und Plakatwänden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Links: [[Plakate_im_Internet|Werbeplakate im Internet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ben Jorna, Peter Popp, Rudolf Wansorra, Horst-Dieter Schenkel, Karlheinz Dölker, Kurt Hörtner, Edgar Warnecke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man am besten (Rauh-) Putz nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachbildung von Putz gibt es eine ganze Reihe von Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Glattputz kann durch einfaches Anschleifen der Wände dargestellt werden.&lt;br /&gt;
* Spachteln des Rohbaus mit Kunstharzspachtel und anschließendes Schleifen des &amp;quot;Putzes&amp;quot;, wobei je nach Genauigkeit des Spachtelns und Schleifens unterschiedlich grobe Putzstrukturen entstehen.&lt;br /&gt;
* Anstreichen der Wände, wobei der Farbe Sandkörner in der gewünschten Größe beigemischt werden&lt;br /&gt;
* Bekleben des Rohbaus mit Schleifpapier, was allerdings sehr gleichmäßig aussieht. Wenn man benutztes Schleifpapier verwendet, sieht der Putz deutlich besser aus. Vorher ausgerissene Stellen ergeben Löcher im Putz.&lt;br /&gt;
* Bekleben mit Schreibpapier und Anstreichen mit dickflüssiger, darauf rauh auftrocknender Temperafarbe.&lt;br /&gt;
* Bestreichen des Rohbaus mit einem Brei aus Weißleim und feinem Sand.&lt;br /&gt;
* In Farbe von Revell oder Humbrol wird Porcellin, Quarzmehl oder Gips gemischt. Die Farbe wird mit Feuerzeugbenzin oder einem ähnlich schnell verfliegenden Lösungsmittel aufgetragen und ergibt einen schön &amp;quot;gammeligen&amp;quot; Putz. Nach dem Trocknen der Farbe den Putz anschleifen und altern.&lt;br /&gt;
* Schleifpapier in passender Körnung mit Nitroverdünnung vollträufeln, kurz auf die Wandoberfääche drücken, bald wieder entfernen, die Wand sofort mit Wasser abspülen.&lt;br /&gt;
* Dickflüssige Dispersions- oder Plakafarbe mit einem Pinsel auftupfen.&lt;br /&gt;
* Moltofill Innenspachtel in einer dünnen Schicht auftragen, mit 240er bis 360er Schleifpapier schleifen, bemalen. Um herausgebrochene Stellen nachzubilden, kann der Spachtel an einigen Stellen mit Klebeband wieder heruntergerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretzschel, Peter Popp, Armin Muehl, Bernd Nothnick, Frank Wieduwilt, Martin Kurz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aus welchem Material kann man Wellblech, z. B. für Bahnsteigdächer, herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als besonders preiswertes Material eignet sich ab Baugröße H0 und größer die Verpackung des Viererpacks von &amp;quot;Giotto&amp;quot;. Diese &amp;quot;Wellpappe&amp;quot; kann mit wasserlöslichen Farben bemalt werden.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Methode zum Herstellen von Wellblech ist das Prägen von starker Alufolie, z. B. aus Verpackungen von Tiefkühlgerichten oder Joghurtbecherdeckeln zwischen zwei PS-&amp;quot;Wellblech&amp;quot;-Platten von Brawa. Beim Umgang mit den fertigen Teilen ist allerdings höchste Vorsicht angeraten, weil das Blech sonst schnell wieder platt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man eine (Ziegel-) Mauerwerkstextur nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Frage gab es eine Reihe von Vorschlägen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Überziehen der Mauer mit einer dünnen Schicht Gips, in die dann die Mauerwerksstruktur hineingeritzt wird – das düfte aber bei Baugrößen &amp;lt; 0 sehr schwierig werden. Bei der Verarbeitung von Gips ist zu beachten, dass sich Gips nur sehr schlecht mit Holz verbindet.&lt;br /&gt;
* Abformen einer handelsüblichen Polystyrol-Mauerwerksplatte mit Silikon und Gießen der benötigten Teile. Als Gussmasse hat sich Porcellin bewährt.&lt;br /&gt;
* Alternativ können die Gußformen auch aus Ton hergestellt werden, ein Beispiel dafür ist unter [http://www.datex.ch/peter www.datex.ch/peter] unter &amp;quot;Felsherstellung&amp;quot; zu finden.&lt;br /&gt;
* Spörle bietet Silikonformen zur Herstellung von Mauerwerk an.&lt;br /&gt;
* Zeichnen der Mauerwerksstruktur mit einem Grafik/CAD-Programm. Die Ausdrucke können dann beliebig zugeschnitten und aufgeklebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Mitschreibern kam der Hinweis, dass es sich kaum lohne, Ziegelmauerwerk selbst machen zu wollen, besser sei es, in Architekturmodellbauläden nach günstigen Mauerplatten zu schauen:&lt;br /&gt;
[http://www.modulor.de/ Modulor] und&lt;br /&gt;
[http://www.schulcz.de/ Schulcz]&lt;br /&gt;
sind da gute Adressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Peter Stoeckli, Mario Graul, Armin Mühl, Harald Kiel, Thomas Woditsch, Joachim Graf und Thorsten Meyer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Fensterstürze für Ziegelmauerwerk bauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn Du das Mauerwerk wie weiter oben beschrieben selbst herstellst, ist es am einfachsten, alle Stürze und Fensteröffungen gleich mit auszudrucken und passend auszuschneiden.&lt;br /&gt;
* Von Kibri gibt es Ziegelmauerwerkplatten, an deren Spritzling gleich einige Stürze hängen.&lt;br /&gt;
* Die Bretterplatten von Evergreen eignen sich, senkrecht gestellt, zur Nachbildung waagerechter Stürze. Da die Platten sehr dünn sind, können sie, einseitig eingeschnitten, auch für leicht gebogene Stürze verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie &amp;quot;verfuge&amp;quot; ich Mauerwerk? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wichtig ist, zum Verfugen kein reines Weiß zu verwenden, sondern gebrochene Farben: Grau, oder Braun eignen sich gut.&lt;br /&gt;
* Die einfachste Methode ist die, verdünnte (Plaka-) Farbe über die waagerecht liegenden Wandteile zu kippen und nach kurzer Zeit die Oberfläche mit einem Tuch, einem feuchten Schwämmchen oder einem Radiergummi wieder zu reinigen.&lt;br /&gt;
* Falls zu viel Farbe auf der Oberfläche zurück bleibt, kann man die Steine einzeln mit einem feinen Pinsel nachbemalen und dabei auch gleich unterschiedliche Rottöne verwenden, das macht die Mauer lebendiger.&lt;br /&gt;
* Armin Mühl empfiehlt, die Wand vor dem Verfugen mit einer Mischung aus Revell 36 und 75 zu lackieren, diesen Farbauftrag über einige Tage gut trocken zu lassen und dann die Fugen mit Revell 75 und viel Feuerzeugbenzin als Verdünnung zu färben. Wenn die graue Farbe trocken ist, schleift er die Farbe von den Steinen mit feinstem Schleifpapier an, teilweise bis zur Ursprungsfarbe der Mauerplatten.&lt;br /&gt;
* Fast bis auf die Konsistenz von Wasser verdünnte Farbe wird mit einem feinen Pinsel in die Fugen geschwemmt, ohne dass sie auf der Oberfläche der Steine stehen bleibt.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Möglichkeit ist, genau umgekehrt vorzugehen: Das ganze Gebäude wird in Fugenfarbe angemalt und anschließend die Ziegel mit eine breiten, fast trockenen Borstenpinsel wieder hervor gehoben. So bleibt auch die Möglichkeit, unterschiedliche Rottöne für die Ziegel zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Man kann dieses Verfahren noch weiter verfeinern: Dazu graniert man die Steine nach dem Verfugen mit etwas Dunkelgrau oder Oliv, ehe dann die einzelnen Steine mit Ziegelrot graniert werden, dadurch wirkt das Mauerwerk etwas lebendiger (Holger Kruse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ralph Timmermann, Peter Popp, Andreas Lange, Tobias Meyer, Reinhard Peters, Armin Mühl, Steffen Laukat, Thomas Feldmann, Holger Kruse''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie stellt man Regenrinnen her? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt (wie immer) mehrere Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man biegt dicke Alofolie über einem Schienenprofil oder einem dicken Draht in Form einer Rinne, verklebt wird das Ganze mit Sekundenkleber.&lt;br /&gt;
* Aus einem &amp;quot;Kupfereinzugsdraht&amp;quot; (für E-Installation, mit einem Querschnitt von 1,5 mm2, alte Bezeichnung Ye) wird der Leiter entfernt, die Isolierung in der Mitte auseinandergeschnitten und lackiert.&lt;br /&gt;
* Dachrinnen kann man auch aus aufgetrennten hohlen Kunststoffstielen von Wattestäbchen machen, die miteinander verklebt und dann matt lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Im Flugzeugmodellbaugeschäft gibt (gab) es halbrunde Messingröhrchen, die auf die passende Länge geschnitten und lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Kunststofftrinkhalme werden der Länge nach halbiert und mit Sekundenkleber aufeinander geklebt. Anschließend werden die Kanten auf Sandpapier vorsichtig geglättet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Ismael Sailer, Moritz Gretzschel, Martin Kurz und Bernd Nothnick''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Dachluken nachbauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es wieder einige Ideen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zuschneiden der Glasfläche aus dünnem Glas für Tiffany-Kunst; Rundum das Glas mit dünner Kupferfolie bekleben, anschließend die Folie verzinnen.&lt;br /&gt;
* Klares PS wird passend zugeschnitten, die Ränder rund gefeilt. Dann die Rückseite schwärzen. Das Teil auf ein größeres dünnes (0,25 mm) Stück PS kleben. Das &amp;quot;Glas&amp;quot;-Teil wird mit einem 0,75*0,25 mm messenden PS-Streifen als Fensterrahmen umwickelt. Das überstehende undurchsichtige PS wird jetzt abgeschnitten, kann aber auch als Bewehrung stehen bleiben.&lt;br /&gt;
* Die Dachfenster haben häufig einen Einsatz aus Draht, den man auf Papier ausdrucken und unter das Glas kleben kann. Die Bewehrung kann aus dicker Alufolie gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dirk ?, Peter Popp und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Maueranker nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maueranker aus 0,5 mm Draht biegen und oben und unten planfeilen. Die Befestigungen können aus feinen Fädchen, die mit Sekundenkleber getränkt werden, dargestellt werden. Möglicherweise könnte es auch gut aussehen, 0,3 mm Draht erst flachzuklopfen und dann zu biegen.&lt;br /&gt;
* Die ankerförmigen, verschnörkelten Maueranker kann man aus Draht biegen oder aus Karton bzw. dünnen Plastiksheets schnippeln. Alternativ aus einer Lochplatine Stücke so aussägen, das sich kleine ausgerundete Kreuze ergeben. Bei manchen Zahnpasten gibt es einen sternförmigen Frischeverschluss zum Herausdrehen bei Erstgebrauch. Auch der wäre evtl. geeignet. Die runden, scheibenförmigen Maueranker aus Gusseisen lassen sich mit kleinen Plastikdruckknöpfen aus dem Nähbedarf nachbilden.&lt;br /&gt;
* Alternativ könnte man auch auf Industrieteile zurückgreifen. Im Bausatz &amp;quot;Alte Maschienemfabrik&amp;quot; von Mamos/Auhagen sind solche verschnörkelten Maueranker enthalten, sie sind in etwa herzförmig.&lt;br /&gt;
* Für kleiner Baugrößen als H0 bietet es sich auch an, die Maueranker einfach mit Bleistift o. ä. auf die Wände aufzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Bernd Nothnick, Andreas Lange, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Reetdächer nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Borsten von Besen oder Handfegern viel zu grob sind, ist es besser, z. B. Hanf, welcher von Klempnern zum Abdichten von Rohrverbindungen benutzt wird, zu verwenden.&lt;br /&gt;
Eine andere, noch nicht erprobte, Möglichkeit ist die Verwendung von feinsten Kupferlitzen, die gebündelt auf das Dach geklebt und eingefärbt werden werden.&lt;br /&gt;
In der niederländischen Zeitschrift &amp;quot;Railhobby&amp;quot; wurde 1990 folgende Methode vorgestellt, als Materialien werden gesiebtes Sägemehl, Holzleim und Pappe benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Sägemehl wird angefeuchtet und an einem warmen Ort so lange stehen gelassen, bis es die gewünschte Farbe angenommen hat. Jetzt das Sägemehl trocknen lassen.&lt;br /&gt;
* Die Pappe in etwa 15 mm breite Streifen schneiden und dachziegelartig übereinander kleben.&lt;br /&gt;
* Die Pappe dick mit Leim einstreichen, das Sägemehl aufstreuen und festklopfen. Den Leim trocknen lassen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die gewünschte Dicke des Daches erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Günter Jaritz, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Solardächer darstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten dadurch, dass man glasklares PS von hinten mit nachtblauer Farbe bemalt und dann mit silberner Farbe (z. B. aus einen feinen Faserstift) die Ränder nachbildet. Es kann sehr gut aussehen, wenn die blaue und schwarze Farbe sich nicht vollständig mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, engmaschigen Draht aus Feinfiltern hinter einen mit durchsichtigem Kunstoff verzierten Holzrahmen zu montieren. Der Rahmen wird auf einen schwarzblauen Untergrund, z. B. Pappe, geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Andreas Bulkens''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich individuelle Industriegebäude herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom amerikanischen Hersteller DPM (Design Preservation Models) - ehemals selbstständig, nun eine Abteilung von Woodland Scenics - gibt es ein modulares System von Bauteilen, aus denen man Fabrikgebäude in beliebiger Größe herstellen kann. Dazu passend gibt es Laderampen, Türen, Fenster und Dachelemente. Im Internet ist DPM unter [http://www.woodlandscenics.com/dpm.cfm Woodland Scenics] erreichbar.&lt;br /&gt;
Auf den Internetseiten von Woodland Scenics gibt es einen Planungsbogen, der alle Bauteile von DPM in Originalgröße enthält und mit dessen Hilfe man Gebäude schon mal probeweise aus Papier zusammensetzen kann. Hinweis: man findet diesen Planungsbogen, indem man dem Link &amp;quot;H0 Scale Modular System&amp;quot; folgt. Auf der dann erscheinende Seite etwas nach unten scrollen und &amp;quot;Click here to view / print / save the planning packet&amp;quot; anklicken. Den gleichen Planungsbogen gibt es auch für die Spuren &amp;quot;N&amp;quot; und &amp;quot;0&amp;quot; unter den entsprechenden Begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 gibt es von [http://www.walthers.com/exec/page/ho_n_modulars Walthers] ebenfalls Bausatzteile zum freien Kombinieren. Das System nennt sich ''Cornerstone Modulars''  und passt eher als DPM zu europäischen Vorbildern. Auch für die Modulars ist ein Planungsbogen ('Planning Template') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Planungstools ist ein PDF-Reader für das betrachten, speichern und drucken der Vorlagen erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Martin Fischer, Frank Wieduwilt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Gebäudeecken aus PS möglichst sauber anfertigen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu einer sauberen Gebäudeecke zu kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man legt die Bauplatten mit der strukturierten Seite nach unten auf die Kante eines Bretts und feilt vorsichtig von oben eine 45-Grad-Gehrung ein. Die Gehrung wird bei dieser Methode natürlich nicht hundertprozentig genau gelingen, deshalb sollten die Ecken noch mit Dreiecken aus PS verstärkt werden.&lt;br /&gt;
* Für das stumpfe Verkleben von Wänden bietet sich folgende Methode an:&lt;br /&gt;
*: Eine Wand mit der Außenseite nach unten auf eine total ebene Fläche legen. Die stumpf vorzusetzende Wand an der gemeinsamen Kante daran halten, so daß sie quasi aus dem Haus rauskippen will. Von der Seite einen Winkel dagebenhalten und mit diesem langsam in Richtung Haus rutschen. So richtet sich die Wand auf und gibt irgendwann mit der zweiten genau 90 Grad. Dann das ganze in der Ecke verkleben und von innen mit Dreiecken aus PS oder einem PS-Winkelprofil versteifen. Wenn man dabei sauber arbeitet, ist der Spachtel- und Schleifaufwand minimal.&lt;br /&gt;
* Wer den entsprechenden &amp;quot;Maschinenpark&amp;quot; besitzt kann mit der Böhler- Tischkreissäge bei geringer Drehzahl und gekippten Sägeblatt saubere 45-Grad Gehrungen herstellen.&lt;br /&gt;
* Um maximale Stabilität zu erreichen, kann es sinnvoll sein, das Gebäude um eine Grundplatte und einen &amp;quot;Dachboden&amp;quot; herum zu verkleben. Die Ecken können stumpf verklebt werden, wenn man sauber arbeitet, muss man auch nicht so viel schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Moritz Gretschel, Michael Kurz, Ralph Timmermann, Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bekommt man Ausschnitte für Fenster und Türen in PS-Bauplatten möglichst genau in die Wände? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wobei mit modellbahnhaushaltsüblichem Werkzeug keine hundertprozentige Genauigkeit erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &amp;quot;Grüße aus Ferbach&amp;quot; beschreibt J. le Plat seine Methode:&lt;br /&gt;
*: Die Wand wird in Höhe der Fensterober- und unterkante waagerecht geteilt. Die so entstandenen &amp;quot;Fensterbänder&amp;quot; werden zerschnitten und im Abstand der Fenster wieder zusammen geklebt, so dass die Fensteröffnungen frei bleiben. Wenn man die PS-Platte nur anritzt und bricht, erhält man eine saubere Kante, die nicht mehr groß nachgearbeitet und gespachtelt werden muss.&lt;br /&gt;
* Die Wand wird entlang des Fenterausschnittes angeritzt und dann von den Ecken ausgehend über Kreuz eingeschnitten. Die dabei entstehenden Dreiecke können herausgebrochen werden.&lt;br /&gt;
* In den Fensterecken werden kleine Löcher gebohrt, danach mit einem Skalpell oder Bastelmesser vorsichtig und ohne allzu großen Druck die Fensteröffungen von Loch zu Loch geschnitten. Je nach Stärke der Platten wird es notwendig sein, mehrmals die Schnittkante entlang zu fahren. Statt eines Messers kannst Du auch eine scharfe Reißnadel verwenden, die ebenfalls mit minimalem Druck so lange die Schneidkante entlang geführt wird bis die Fensteröffung herausfällt.&lt;br /&gt;
* Falls die Öffnung in der Wand von einem Rahmen verdeckt wird, reicht es, die Öffnung grob zu schneiden, den Rahmen aus PS-Profilen oder Holzleistchen einzusetzen und evtl. vorhandene Spalten zwischen Rahmen und Wand zu verspachteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bessere Ergebnisse sind mit einer Fräse oder einem Laserschneider zu erwarten. Erfahrungen, ob das Laserschneiden in PS klappt, gibt es aber noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Plastruct und bei [http://www.modulor.de/ Modulor] gibt es sehr dünne Mauerplatten (˜ 0,3-0,5 mm stark), aus denen das Ausnehmen der Fensteröffnungen erheblich leichter sein dürfte als bei den herkömmlichen, fast 1 mm dicken Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Harald Kiel, Andreas Lange, Stefan Zickenrott, Frank Wieduwilt, Joachim Graf, Will Berghoff''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wo kann man Silikon zum Herstellen von Formen bekommen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Silikon gibt es in kleinen Dosen im Bastelgeschäft zu kaufen.&lt;br /&gt;
* Die Firma [http://www.ebalta.de/ www.ebalta.de] bietet Silikon für die Formen und Gießharz auch in kleinen Mengen an und liefert auch an Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Harald Kiel und Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Fensterrahmen selber gießen und falls ja, aus welchem Material? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen kann man aus Silikon herstellen, die dann mit Gießharz ausgegossen werden. Für Fenster genügt eine einfach herzustellende einteilige Form. Die Form wird nach dem Füllen mit einem Stück Kunststoff abgedeckt, das am Gießharz nicht haften bleibt, so wird das Gussstück auf der Rückseite schön glatt.&lt;br /&gt;
Um das Gussstück etwas zu verstärken, kann man feine Drähte mit eingießen. Ein Problem besteht darin, das Silikon und Gießharz meistens in 500-ml-Gebinden verkauft werden.&lt;br /&gt;
''Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit besteht darin, Fenster und Rahmen in einem Teil aus glasklarem Gießharz herzustellen und dann die Fensterrahmen aufzulakieren.&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass die Form absulut plan ist, damit die Scheiben nicht matt werden.&lt;br /&gt;
''Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretschel'' rät hingegen eher dazu, Fensterrahmen zu ätzen:&lt;br /&gt;
&amp;quot;[...] ich halte Fensterrahmen für das ideale Objekt schlechthin für erste Ätzversuche: Es handelt sich um reine Durchätzungen (also keine nur halb abzutragenden Oberflächen), so daß sogar simpelstes Schalenätzen in Frage kommt. Und bei den klaren geometrischen Formen üblicher Fensterrahmen und der meist überschaubaren Stückzahl kann man sich u.U. sogar das ganze Photoprocessing schenken und die Teile 1:1 mit Folienstift aufs Blech zeichnen. Die Rückseite kann man komplett schwärzen, es dauert dann halt etwas länger, und die Ränder kommen leicht angeschrägt heraus, was bei mir gar nicht mal soo übel bei Fensterrahmen sogar sehr realistisch ausschaute. Auslagen wären dabei: Ein Stück 0.3mm-Blech, ein Beutel Fe-III-Chlorid (Pfennigartikel) und ein wasserfester Folienschreiber.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ausnahmsweise mal als Vollzitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisen-III-Chlorid gibt es u.a. im Elektronikfachhandel. Der Nachteil bei diesem Mittel ist, das es nach dem Auflösen in Wasser eine trübe und während des Ätzvorganges immer bräunlicher werdende Brühe bildet, so das eine Fortschrittskontrolle nur durch entnehmen des Bleches möglich ist. Besser geeignet ist Natriumpersulfat - das wird nur blau, wenn die Säure verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit welchem Material kann man Silikonformen für feine Teile ausgießen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Materialien, die nicht so brüchig sind wie Gips:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hydrocal - Eine gipsähnliche Gießmasse im Vertrieb von Noch.&lt;br /&gt;
# Epoxyd-Harz - Das Gussstück sollte auf der Rückseite noch mit einigen kleinen Stücken Glasfasermatte stabilisiert werden.&lt;br /&gt;
# Urethan - Urethan hat gegenüber Epoxy den Vorteil, das es die Silikonform nicht angreift.&lt;br /&gt;
# Porcellin - Porcellin ist eine Keramikmasse, die auch von Klaus Spörle zum Ausgießen seiner Silikonformen empfohlen wird. Porcellin ist feiner, schwerer und härter als Gips.&lt;br /&gt;
# Stabilit Express - Dieser 2K-Kleber eignet sich zum Abgießen kleinerer Teile, wenn der Kleber vor dem Guss leicht(!) erwärmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma [http://www.rai-ro.de Rai-Ro] bietet Gießharz und andere nützliche Materialien zum Selbergießen an. (s. auch Markus Klünder: Eigene Modelle in kleiner Serie, in: Miba 7/98, S. 70.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Janos Ero, Waldemar Rodenberg, Thomas Woditsch, Martin Fischer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Wie kann ich Gussformen für Mauerwerk herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst baut man ein Urmodell aus PS oder Gips (in Gips läßt sich die Mauerwerkstruktur gut einritzen), um das Urmodell herum baut man einen Kasten aus Lego und gießt das Urmodell mit Silikon aus dem Bastelgeschäft ab. Um das Entformen zu erleichtern, kann man das Urmodell noch mit Silikonöl einpinseln, das ist aber meistens nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Silikon aus dem Baumarkt für die Herstellung von Gussformen verwenden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Baumarkt gibt es Silikon zum Herstellen von Abdichtungen in praktischen Kartuschen. Dieses Silikon ist zwar billiger als Silikon zur Herstellung von Gussformen, aber aus verschiedenen Gründen nicht dafür geeignet, Formen herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bausilikon ist sehr viel zäher als Modellbausilikon RTV/NV, das es z. B. bei [http://www.weissmetall.com/ Weissmetall Tim Dicke] zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
*: Dadurch wird die Unterseite der Form nicht glatt genug und die Teile werden krumm. Hinweise zum Herstellen von Gussformen gibt es auf den Seiten des [http://www.mec-krefeld.de/modellbau.html Modelleisenbahn-Clubs Krefeld].&lt;br /&gt;
* Es ist nicht klar, inweiweit das Bausilikon beim Aushärten schrumpft.&lt;br /&gt;
* In Bausilikon sind möglicherweise giftige Zusatzstoffe enthalten, die das Schimmeln verhindern sollen.&lt;br /&gt;
* Bausilikon soll genau das Gegenteil von dem bewirken, was bei Formsilikon erwünscht ist: Bausilikon soll auf möglichst vielen Untergründen haften bleiben, Formsilikon darf sich hingegen mit dem Urmodell keineswegs verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Waldemar Schmidt, Jan Bartels, Peter Popp''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bemale ich am besten Bauelemente aus Gips? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, die Farben, z. B. Wasserfarben so zu mischen, dass mit jedem Aufnehmen des Pinsels ein anderer Farbton entsteht. Anschließend sollten noch einzelne Steine mit unterschiedlichen Farbtönen hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Zum Schluss alles mit einer leicht schwarzen Brühe überziehen, die sich vorwiegend in den Mauerfugen absetzt.&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegelmauern: Ziegelrote Abtönfarbe unverdünnt auftragen und danach mit stark verdünnter schwarzer Tusche die Fugen hervorheben. Zum Schluss sollten noch einzelne Steine mit leicht hellbrauner Farbe (Gemisch aus Weiß und Ocker) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Steinpflaster: Grundfarbe aus Schwarz und Weiß gemischt, Nachbehandlung wie bei Ziegelmauern.&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie fixiert man am besten Pulverfarben (z. B. aus zerriebener Pastellkreide)? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerriebene Pastellkreide eignet sich hervorragend zum Altern von Gebäuden und Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
Die Kreide gibt es in verschiedenen Härtegraden im Künstlerbedarf.&lt;br /&gt;
Um den feinen Kreidestaub zu fixieren, sollte das fertig gealterte Modell mit mattem Klarlack überzogen werden. Bei Verwendung des Klarlacks von Graupner dunkelt die Pastellkreide nicht so stark nach. Auch Fixativ aus dem Künstlerbedarf, das zum Fixieren von Kohle- und Kreidezeichnungen verwendet wird, ist geeignet. Fixativ sollte äußerst sparsam verwendet werden, weil es sonst glänzt.&lt;br /&gt;
Gut geeignet ist auch der Mattlack Top Coat, den es unter anderem bei Conrad gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott, Peter Popp, Harald Kiel, Stefan Karzauninkat''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13002</id>
		<title>Selbstbau Gebäude(FAQ)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13002"/>
				<updated>2017-01-18T22:14:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Artikel [[Gebäude-Selbstbau]] beschreibt die Grundlagen zu diesen FAQ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schriftarten verwendet die &amp;quot;große&amp;quot; Bahn bei Bahnhofsschildern? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Miba 3/97 eignen sich folgende Schriftarten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# DIN Engschrift mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe für Länderbahnzeit bis in die zwanziger Jahre.&lt;br /&gt;
# Fette Fraktur, mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe oder Fraktur &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; für die dreißiger und vierziger Jahre. Die &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; gibt es bei www.fraktur.com zu kaufen.&lt;br /&gt;
# Univers Extra Condensed und Helvetica Ultra Compressed oder DIN Engschrift, wieder mit auf 120% vergrößerter Schrifhöhe, für Schilder in den dreißiger bis fünfziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Futura Regular für Schilder seit den sechziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Helvetica Bold für die neueren Bahnhofsschilder.&lt;br /&gt;
# Für die allerneuesten Bahnhofsschilder scheint sich auch die Schrift &amp;quot;Humana 777&amp;quot; zu eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt, Sven Manias und Rainer Finke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gibt es im Netz Grafiken von Werbeplakaten zum Verzieren von Häusern und Plakatwänden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Links: [[Plakate_im_Internet|Werbeplakate im Internet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ben Jorna, Peter Popp, Rudolf Wansorra, Horst-Dieter Schenkel, Karlheinz Dölker, Kurt Hörtner, Edgar Warnecke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man am besten (Rauh-) Putz nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachbildung von Putz gibt es eine ganze Reihe von Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Glattputz kann durch einfaches Anschleifen der Wände dargestellt werden.&lt;br /&gt;
* Spachteln des Rohbaus mit Kunstharzspachtel und anschließendes Schleifen des &amp;quot;Putzes&amp;quot;, wobei je nach Genauigkeit des Spachtelns und Schleifens unterschiedlich grobe Putzstrukturen entstehen.&lt;br /&gt;
* Anstreichen der Wände, wobei der Farbe Sandkörner in der gewünschten Größe beigemischt werden&lt;br /&gt;
* Bekleben des Rohbaus mit Schleifpapier, was allerdings sehr gleichmäßig aussieht. Wenn man benutztes Schleifpapier verwendet, sieht der Putz deutlich besser aus. Vorher ausgerissene Stellen ergeben Löcher im Putz.&lt;br /&gt;
* Bekleben mit Schreibpapier und Anstreichen mit dickflüssiger, darauf rauh auftrocknender Temperafarbe.&lt;br /&gt;
* Bestreichen des Rohbaus mit einem Brei aus Weißleim und feinem Sand.&lt;br /&gt;
* In Farbe von Revell oder Humbrol wird Porcellin, Quarzmehl oder Gips gemischt. Die Farbe wird mit Feuerzeugbenzin oder einem ähnlich schnell verfliegenden Lösungsmittel aufgetragen und ergibt einen schön &amp;quot;gammeligen&amp;quot; Putz. Nach dem Trocknen der Farbe den Putz anschleifen und altern.&lt;br /&gt;
* Schleifpapier in passender Körnung mit Nitroverdünnung vollträufeln, kurz auf die Wandoberfääche drücken, bald wieder entfernen, die Wand sofort mit Wasser abspülen.&lt;br /&gt;
* Dickflüssige Dispersions- oder Plakafarbe mit einem Pinsel auftupfen.&lt;br /&gt;
* Moltofill Innenspachtel in einer dünnen Schicht auftragen, mit 240er bis 360er Schleifpapier schleifen, bemalen. Um herausgebrochene Stellen nachzubilden, kann der Spachtel an einigen Stellen mit Klebeband wieder heruntergerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretzschel, Peter Popp, Armin Muehl, Bernd Nothnick, Frank Wieduwilt, Martin Kurz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aus welchem Material kann man Wellblech, z. B. für Bahnsteigdächer, herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als besonders preiswertes Material eignet sich ab Baugröße H0 und größer die Verpackung des Viererpacks von &amp;quot;Giotto&amp;quot;. Diese &amp;quot;Wellpappe&amp;quot; kann mit wasserlöslichen Farben bemalt werden.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Methode zum Herstellen von Wellblech ist das Prägen von starker Alufolie, z. B. aus Verpackungen von Tiefkühlgerichten oder Joghurtbecherdeckeln zwischen zwei PS-&amp;quot;Wellblech&amp;quot;-Platten von Brawa. Beim Umgang mit den fertigen Teilen ist allerdings höchste Vorsicht angeraten, weil das Blech sonst schnell wieder platt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man eine (Ziegel-) Mauerwerkstextur nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Frage gab es eine Reihe von Vorschlägen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Überziehen der Mauer mit einer dünnen Schicht Gips, in die dann die Mauerwerksstruktur hineingeritzt wird – das düfte aber bei Baugrößen &amp;lt; 0 sehr schwierig werden. Bei der Verarbeitung von Gips ist zu beachten, dass sich Gips nur sehr schlecht mit Holz verbindet.&lt;br /&gt;
* Abformen einer handelsüblichen Polystyrol-Mauerwerksplatte mit Silikon und Gießen der benötigten Teile. Als Gussmasse hat sich Porcellin bewährt.&lt;br /&gt;
* Alternativ können die Gußformen auch aus Ton hergestellt werden, ein Beispiel dafür ist unter [http://www.datex.ch/peter www.datex.ch/peter] unter &amp;quot;Felsherstellung&amp;quot; zu finden.&lt;br /&gt;
* Spörle bietet Silikonformen zur Herstellung von Mauerwerk an.&lt;br /&gt;
* Zeichnen der Mauerwerksstruktur mit einem Grafik/CAD-Programm. Die Ausdrucke können dann beliebig zugeschnitten und aufgeklebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Mitschreibern kam der Hinweis, dass es sich kaum lohne, Ziegelmauerwerk selbst machen zu wollen, besser sei es, in Architekturmodellbauläden nach günstigen Mauerplatten zu schauen:&lt;br /&gt;
[http://www.modulor.de/ Modulor] und&lt;br /&gt;
[http://www.schulcz.de/ Schulcz]&lt;br /&gt;
sind da gute Adressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Peter Stoeckli, Mario Graul, Armin Mühl, Harald Kiel, Thomas Woditsch, Joachim Graf und Thorsten Meyer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Fensterstürze für Ziegelmauerwerk bauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn Du das Mauerwerk wie weiter oben beschrieben selbst herstellst, ist es am einfachsten, alle Stürze und Fensteröffungen gleich mit auszudrucken und passend auszuschneiden.&lt;br /&gt;
* Von Kibri gibt es Ziegelmauerwerkplatten, an deren Spritzling gleich einige Stürze hängen.&lt;br /&gt;
* Die Bretterplatten von Evergreen eignen sich, senkrecht gestellt, zur Nachbildung waagerechter Stürze. Da die Platten sehr dünn sind, können sie, einseitig eingeschnitten, auch für leicht gebogene Stürze verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie &amp;quot;verfuge&amp;quot; ich Mauerwerk? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wichtig ist, zum Verfugen kein reines Weiß zu verwenden, sondern gebrochene Farben: Grau, oder Braun eignen sich gut.&lt;br /&gt;
* Die einfachste Methode ist die, verdünnte (Plaka-) Farbe über die waagerecht liegenden Wandteile zu kippen und nach kurzer Zeit die Oberfläche mit einem Tuch, einem feuchten Schwämmchen oder einem Radiergummi wieder zu reinigen.&lt;br /&gt;
* Falls zu viel Farbe auf der Oberfläche zurück bleibt, kann man die Steine einzeln mit einem feinen Pinsel nachbemalen und dabei auch gleich unterschiedliche Rottöne verwenden, das macht die Mauer lebendiger.&lt;br /&gt;
* Armin Mühl empfiehlt, die Wand vor dem Verfugen mit einer Mischung aus Revell 36 und 75 zu lackieren, diesen Farbauftrag über einige Tage gut trocken zu lassen und dann die Fugen mit Revell 75 und viel Feuerzeugbenzin als Verdünnung zu färben. Wenn die graue Farbe trocken ist, schleift er die Farbe von den Steinen mit feinstem Schleifpapier an, teilweise bis zur Ursprungsfarbe der Mauerplatten.&lt;br /&gt;
* Fast bis auf die Konsistenz von Wasser verdünnte Farbe wird mit einem feinen Pinsel in die Fugen geschwemmt, ohne dass sie auf der Oberfläche der Steine stehen bleibt.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Möglichkeit ist, genau umgekehrt vorzugehen: Das ganze Gebäude wird in Fugenfarbe angemalt und anschließend die Ziegel mit eine breiten, fast trockenen Borstenpinsel wieder hervor gehoben. So bleibt auch die Möglichkeit, unterschiedliche Rottöne für die Ziegel zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Man kann dieses Verfahren noch weiter verfeinern: Dazu graniert man die Steine nach dem Verfugen mit etwas Dunkelgrau oder Oliv, ehe dann die einzelnen Steine mit Ziegelrot graniert werden, dadurch wirkt das Mauerwerk etwas lebendiger (Holger Kruse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ralph Timmermann, Peter Popp, Andreas Lange, Tobias Meyer, Reinhard Peters, Armin Mühl, Steffen Laukat, Thomas Feldmann, Holger Kruse''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie stellt man Regenrinnen her? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt (wie immer) mehrere Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man biegt dicke Alofolie über einem Schienenprofil oder einem dicken Draht in Form einer Rinne, verklebt wird das Ganze mit Sekundenkleber.&lt;br /&gt;
* Aus einem &amp;quot;Kupfereinzugsdraht&amp;quot; (für E-Installation, mit einem Querschnitt von 1,5 mm2, alte Bezeichnung Ye) wird der Leiter entfernt, die Isolierung in der Mitte auseinandergeschnitten und lackiert.&lt;br /&gt;
* Dachrinnen kann man auch aus aufgetrennten hohlen Kunststoffstielen von Wattestäbchen machen, die miteinander verklebt und dann matt lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Im Flugzeugmodellbaugeschäft gibt (gab) es halbrunde Messingröhrchen, die auf die passende Länge geschnitten und lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Kunststofftrinkhalme werden der Länge nach halbiert und mit Sekundenkleber aufeinander geklebt. Anschließend werden die Kanten auf Sandpapier vorsichtig geglättet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Ismael Sailer, Moritz Gretzschel, Martin Kurz und Bernd Nothnick''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Dachluken nachbauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es wieder einige Ideen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zuschneiden der Glasfläche aus dünnem Glas für Tiffany-Kunst; Rundum das Glas mit dünner Kupferfolie bekleben, anschließend die Folie verzinnen.&lt;br /&gt;
* Klares PS wird passend zugeschnitten, die Ränder rund gefeilt. Dann die Rückseite schwärzen. Das Teil auf ein größeres dünnes (0,25 mm) Stück PS kleben. Das &amp;quot;Glas&amp;quot;-Teil wird mit einem 0,75*0,25 mm messenden PS-Streifen als Fensterrahmen umwickelt. Das überstehende undurchsichtige PS wird jetzt abgeschnitten, kann aber auch als Bewehrung stehen bleiben.&lt;br /&gt;
* Die Dachfenster haben häufig einen Einsatz aus Draht, den man auf Papier ausdrucken und unter das Glas kleben kann. Die Bewehrung kann aus dicker Alufolie gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dirk ?, Peter Popp und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Maueranker nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maueranker aus 0,5 mm Draht biegen und oben und unten planfeilen. Die Befestigungen können aus feinen Fädchen, die mit Sekundenkleber getränkt werden, dargestellt werden. Möglicherweise könnte es auch gut aussehen, 0,3 mm Draht erst flachzuklopfen und dann zu biegen.&lt;br /&gt;
* Die ankerförmigen, verschnörkelten Maueranker kann man aus Draht biegen oder aus Karton bzw. dünnen Plastiksheets schnippeln. Alternativ aus einer Lochplatine Stücke so aussägen, das sich kleine ausgerundete Kreuze ergeben. Bei manchen Zahnpasten gibt es einen sternförmigen Frischeverschluss zum Herausdrehen bei Erstgebrauch. Auch der wäre evtl. geeignet. Die runden, scheibenförmigen Maueranker aus Gusseisen lassen sich mit kleinen Plastikdruckknöpfen aus dem Nähbedarf nachbilden.&lt;br /&gt;
* Alternativ könnte man auch auf Industrieteile zurückgreifen. Im Bausatz &amp;quot;Alte Maschienemfabrik&amp;quot; von Mamos/Auhagen sind solche verschnörkelten Maueranker enthalten, sie sind in etwa herzförmig.&lt;br /&gt;
* Für kleiner Baugrößen als H0 bietet es sich auch an, die Maueranker einfach mit Bleistift o. ä. auf die Wände aufzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Bernd Nothnick, Andreas Lange, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Reetdächer nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Borsten von Besen oder Handfegern viel zu grob sind, ist es besser, z. B. Hanf, welcher von Klempnern zum Abdichten von Rohrverbindungen benutzt wird, zu verwenden.&lt;br /&gt;
Eine andere, noch nicht erprobte, Möglichkeit ist die Verwendung von feinsten Kupferlitzen, die gebündelt auf das Dach geklebt und eingefärbt werden werden.&lt;br /&gt;
In der niederländischen Zeitschrift &amp;quot;Railhobby&amp;quot; wurde 1990 folgende Methode vorgestellt, als Materialien werden gesiebtes Sägemehl, Holzleim und Pappe benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Sägemehl wird angefeuchtet und an einem warmen Ort so lange stehen gelassen, bis es die gewünschte Farbe angenommen hat. Jetzt das Sägemehl trocknen lassen.&lt;br /&gt;
* Die Pappe in etwa 15 mm breite Streifen schneiden und dachziegelartig übereinander kleben.&lt;br /&gt;
* Die Pappe dick mit Leim einstreichen, das Sägemehl aufstreuen und festklopfen. Den Leim trocknen lassen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die gewünschte Dicke des Daches erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Günter Jaritz, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Solardächer darstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten dadurch, dass man glasklares PS von hinten mit nachtblauer Farbe bemalt und dann mit silberner Farbe (z. B. aus einen feinen Faserstift) die Ränder nachbildet. Es kann sehr gut aussehen, wenn die blaue und schwarze Farbe sich nicht vollständig mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, engmaschigen Draht aus Feinfiltern hinter einen mit durchsichtigem Kunstoff verzierten Holzrahmen zu montieren. Der Rahmen wird auf einen schwarzblauen Untergrund, z. B. Pappe, geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Andreas Bulkens''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich individuelle Industriegebäude herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom amerikanischen Hersteller DPM (Design Preservation Models) - ehemals selbstständig, nun eine Abteilung von Woodland Scenics - gibt es ein modulares System von Bauteilen, aus denen man Fabrikgebäude in beliebiger Größe herstellen kann. Dazu passend gibt es Laderampen, Türen, Fenster und Dachelemente. Im Internet ist DPM unter [http://www.woodlandscenics.com/dpm.cfm Woodland Scenics] erreichbar.&lt;br /&gt;
Auf den Internetseiten von Woodland Scenics gibt es einen Planungsbogen, der alle Bauteile von DPM in Originalgröße enthält und mit dessen Hilfe man Gebäude schon mal probeweise aus Papier zusammensetzen kann. Hinweis: man findet diesen Planungsbogen, indem man dem Link &amp;quot;H0 Scale Modular System&amp;quot; folgt. Auf der dann erscheinende Seite etwas nach unten scrollen und &amp;quot;Click here to view / print / save the planning packet&amp;quot; anklicken. Den gleichen Planungsbogen gibt es auch für die Spuren &amp;quot;N&amp;quot; und &amp;quot;0&amp;quot; unter den entsprechenden Begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 gibt es von [http://www.walthers.com/exec/page/ho_n_modulars Walthers] ebenfalls Bausatzteile zum freien Kombinieren. Das System nennt sich ''Cornerstone Modulars''  und passt eher als DPM zu europäischen Vorbildern. Auch für die Modulars ist ein Planungsbogen ('Planning Template') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Planungstools ist ein PDF-Reader für das betrachten, speichern und drucken der Vorlagen erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Martin Fischer, Frank Wieduwilt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Gebäudeecken aus PS möglichst sauber anfertigen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu einer sauberen Gebäudeecke zu kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man legt die Bauplatten mit der strukturierten Seite nach unten auf die Kante eines Bretts und feilt vorsichtig von oben eine 45-Grad-Gehrung ein. Die Gehrung wird bei dieser Methode natürlich nicht hundertprozentig genau gelingen, deshalb sollten die Ecken noch mit Dreiecken aus PS verstärkt werden.&lt;br /&gt;
* Für das stumpfe Verkleben von Wänden bietet sich folgende Methode an:&lt;br /&gt;
*: Eine Wand mit der Außenseite nach unten auf eine total ebene Fläche legen. Die stumpf vorzusetzende Wand an der gemeinsamen Kante daran halten, so daß sie quasi aus dem Haus rauskippen will. Von der Seite einen Winkel dagebenhalten und mit diesem langsam in Richtung Haus rutschen. So richtet sich die Wand auf und gibt irgendwann mit der zweiten genau 90 Grad. Dann das ganze in der Ecke verkleben und von innen mit Dreiecken aus PS oder einem PS-Winkelprofil versteifen. Wenn man dabei sauber arbeitet, ist der Spachtel- und Schleifaufwand minimal.&lt;br /&gt;
* Wer den entsprechenden &amp;quot;Maschinenpark&amp;quot; besitzt kann mit der Böhler- Tischkreissäge bei geringer Drehzahl und gekippten Sägeblatt saubere 45-Grad Gehrungen herstellen.&lt;br /&gt;
* Um maximale Stabilität zu erreichen, kann es sinnvoll sein, das Gebäude um eine Grundplatte und einen &amp;quot;Dachboden&amp;quot; herum zu verkleben. Die Ecken können stumpf verklebt werden, wenn man sauber arbeitet, muss man auch nicht so viel schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Moritz Gretschel, Michael Kurz, Ralph Timmermann, Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bekommt man Ausschnitte für Fenster und Türen in PS-Bauplatten möglichst genau in die Wände? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wobei mit modellbahnhaushaltsüblichem Werkzeug keine hundertprozentige Genauigkeit erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &amp;quot;Grüße aus Ferbach&amp;quot; beschreibt J. le Plat seine Methode:&lt;br /&gt;
*: Die Wand wird in Höhe der Fensterober- und unterkante waagerecht geteilt. Die so entstandenen &amp;quot;Fensterbänder&amp;quot; werden zerschnitten und im Abstand der Fenster wieder zusammen geklebt, so dass die Fensteröffnungen frei bleiben. Wenn man die PS-Platte nur anritzt und bricht, erhält man eine saubere Kante, die nicht mehr groß nachgearbeitet und gespachtelt werden muss.&lt;br /&gt;
* Die Wand wird entlang des Fenterausschnittes angeritzt und dann von den Ecken ausgehend über Kreuz eingeschnitten. Die dabei entstehenden Dreiecke können herausgebrochen werden.&lt;br /&gt;
* In den Fensterecken werden kleine Löcher gebohrt, danach mit einem Skalpell oder Bastelmesser vorsichtig und ohne allzu großen Druck die Fensteröffungen von Loch zu Loch geschnitten. Je nach Stärke der Platten wird es notwendig sein, mehrmals die Schnittkante entlang zu fahren. Statt eines Messers kannst Du auch eine scharfe Reißnadel verwenden, die ebenfalls mit minimalem Druck so lange die Schneidkante entlang geführt wird bis die Fensteröffung herausfällt.&lt;br /&gt;
* Falls die Öffnung in der Wand von einem Rahmen verdeckt wird, reicht es, die Öffnung grob zu schneiden, den Rahmen aus PS-Profilen oder Holzleistchen einzusetzen und evtl. vorhandene Spalten zwischen Rahmen und Wand zu verspachteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bessere Ergebnisse sind mit einer Fräse oder einem Laserschneider zu erwarten. Erfahrungen, ob das Laserschneiden in PS klappt, gibt es aber noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Plastruct und bei [http://www.modulor.de/ Modulor] gibt es sehr dünne Mauerplatten (˜ 0,3-0,5 mm stark), aus denen das Ausnehmen der Fensteröffnungen erheblich leichter sein dürfte als bei den herkömmlichen, fast 1 mm dicken Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Harald Kiel, Andreas Lange, Stefan Zickenrott, Frank Wieduwilt, Joachim Graf, Will Berghoff''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wo kann man Silikon zum Herstellen von Formen bekommen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Silikon gibt es in kleinen Dosen im Bastelgeschäft zu kaufen.&lt;br /&gt;
* Die Firma [http://www.ebalta.de/ www.ebalta.de] bietet Silikon für die Formen und Gießharz auch in kleinen Mengen an und liefert auch an Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Harald Kiel und Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Fensterrahmen selber gießen und falls ja, aus welchem Material? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen kann man aus Silikon herstellen, die dann mit Gießharz ausgegossen werden. Für Fenster genügt eine einfach herzustellende einteilige Form. Die Form wird nach dem Füllen mit einem Stück Kunststoff abgedeckt, das am Gießharz nicht haften bleibt, so wird das Gussstück auf der Rückseite schön glatt.&lt;br /&gt;
Um das Gussstück etwas zu verstärken, kann man feine Drähte mit eingießen. Ein Problem besteht darin, das Silikon und Gießharz meistens in 500-ml-Gebinden verkauft werden.&lt;br /&gt;
''Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit besteht darin, Fenster und Rahmen in einem Teil aus glasklarem Gießharz herzustellen und dann die Fensterrahmen aufzulakieren.&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass die Form absulut plan ist, damit die Scheiben nicht matt werden.&lt;br /&gt;
''Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretschel'' rät hingegen eher dazu, Fensterrahmen zu ätzen:&lt;br /&gt;
&amp;quot;[...] ich halte Fensterrahmen für das ideale Objekt schlechthin für erste Ätzversuche: Es handelt sich um reine Durchätzungen (also keine nur halb abzutragenden Oberflächen), so daß sogar simpelstes Schalenätzen in Frage kommt. Und bei den klaren geometrischen Formen üblicher Fensterrahmen und der meist überschaubaren Stückzahl kann man sich u.U. sogar das ganze Photoprocessing schenken und die Teile 1:1 mit Folienstift aufs Blech zeichnen. Die Rückseite kann man komplett schwärzen, es dauert dann halt etwas länger, und die Ränder kommen leicht angeschrägt heraus, was bei mir gar nicht mal soo übel bei Fensterrahmen sogar sehr realistisch ausschaute. Auslagen wären dabei: Ein Stück 0.3mm-Blech, ein Beutel Fe-III-Chlorid (Pfennigartikel) und ein wasserfester Folienschreiber.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ausnahmsweise mal als Vollzitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisen-III-Chlorid gibt es u.a. im Elektronikfachhandel. Der Nachteil bei diesem Mittel ist, das es nach dem Auflösen in Wasser eine trübe und während des Ätzvorganges immer bräunlicher werdende Brühe bildet, so das eine Fortschrittskontrolle nur durch entnehmen des Bleches möglich ist. Besser geeignet ist Natriumpersulfat - das wird nur blau, wenn die Säure verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit welchem Material kann man Silikonformen für feine Teile ausgießen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Materialien, die nicht so brüchig sind wie Gips:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hydrocal - Eine gipsähnliche Gießmasse im Vertrieb von Noch.&lt;br /&gt;
# Epoxyd-Harz - Das Gussstück sollte auf der Rückseite noch mit einigen kleinen Stücken Glasfasermatte stabilisiert werden.&lt;br /&gt;
# Urethan - Urethan hat gegenüber Epoxy den Vorteil, das es die Silikonform nicht angreift.&lt;br /&gt;
# Porcellin - Porcellin ist eine Keramikmasse, die auch von Klaus Spörle zum Ausgießen seiner Silikonformen empfohlen wird. Porcellin ist feiner, schwerer und härter als Gips.&lt;br /&gt;
# Stabilit Express - Dieser 2K-Kleber eignet sich zum Abgießen kleinerer Teile, wenn der Kleber vor dem Guss leicht(!) erwärmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma [http://www.rai-ro.de Rai-Ro] bietet Gießharz und andere nützliche Materialien zum Selbergießen an. (s. auch Markus Klünder: Eigene Modelle in kleiner Serie, in: Miba 7/98, S. 70.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Janos Ero, Waldemar Rodenberg, Thomas Woditsch, Martin Fischer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Wie kann ich Gussformen für Mauerwerk herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst baut man ein Urmodell aus PS oder Gips (in Gips läßt sich die Mauerwerkstruktur gut einritzen), um das Urmodell herum baut man einen Kasten aus Lego und gießt das Urmodell mit Silikon aus dem Bastelgeschäft ab. Um das Entformen zu erleichtern, kann man das Urmodell noch mit Silikonöl einpinseln, das ist aber meistens nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Silikon aus dem Baumarkt für die Herstellung von Gussformen verwenden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Baumarkt gibt es Silikon zum Herstellen von Abdichtungen in praktischen Kartuschen. Dieses Silikon ist zwar billiger als Silikon zur Herstellung von Gussformen, aber aus verschiedenen Gründen nicht dafür geeignet, Formen herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bausilikon ist sehr viel zäher als Modellbausilikon RTV/NV, das es z. B. bei [http://www.weissmetal.com/ Weissmetall Tim Dicke] zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
*: Dadurch wird die Unterseite der Form nicht glatt genug und die Teile werden krumm. Hinweise zum Herstellen von Gussformen gibt es auf den Seiten des [http://www.mec-krefeld.de/modellbau.html Modelleisenbahn-Clubs Krefeld].&lt;br /&gt;
* Es ist nicht klar, inweiweit das Bausilikon beim Aushärten schrumpft.&lt;br /&gt;
* In Bausilikon sind möglicherweise giftige Zusatzstoffe enthalten, die das Schimmeln verhindern sollen.&lt;br /&gt;
* Bausilikon soll genau das Gegenteil von dem bewirken, was bei Formsilikon erwünscht ist: Bausilikon soll auf möglichst vielen Untergründen haften bleiben, Formsilikon darf sich hingegen mit dem Urmodell keineswegs verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Waldemar Schmidt, Jan Bartels, Peter Popp''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bemale ich am besten Bauelemente aus Gips? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, die Farben, z. B. Wasserfarben so zu mischen, dass mit jedem Aufnehmen des Pinsels ein anderer Farbton entsteht. Anschließend sollten noch einzelne Steine mit unterschiedlichen Farbtönen hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Zum Schluss alles mit einer leicht schwarzen Brühe überziehen, die sich vorwiegend in den Mauerfugen absetzt.&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegelmauern: Ziegelrote Abtönfarbe unverdünnt auftragen und danach mit stark verdünnter schwarzer Tusche die Fugen hervorheben. Zum Schluss sollten noch einzelne Steine mit leicht hellbrauner Farbe (Gemisch aus Weiß und Ocker) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Steinpflaster: Grundfarbe aus Schwarz und Weiß gemischt, Nachbehandlung wie bei Ziegelmauern.&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie fixiert man am besten Pulverfarben (z. B. aus zerriebener Pastellkreide)? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerriebene Pastellkreide eignet sich hervorragend zum Altern von Gebäuden und Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
Die Kreide gibt es in verschiedenen Härtegraden im Künstlerbedarf.&lt;br /&gt;
Um den feinen Kreidestaub zu fixieren, sollte das fertig gealterte Modell mit mattem Klarlack überzogen werden. Bei Verwendung des Klarlacks von Graupner dunkelt die Pastellkreide nicht so stark nach. Auch Fixativ aus dem Künstlerbedarf, das zum Fixieren von Kohle- und Kreidezeichnungen verwendet wird, ist geeignet. Fixativ sollte äußerst sparsam verwendet werden, weil es sonst glänzt.&lt;br /&gt;
Gut geeignet ist auch der Mattlack Top Coat, den es unter anderem bei Conrad gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott, Peter Popp, Harald Kiel, Stefan Karzauninkat''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13001</id>
		<title>Selbstbau Gebäude(FAQ)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13001"/>
				<updated>2017-01-18T22:13:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Artikel [[Gebäude-Selbstbau]] beschreibt die Grundlagen zu diesen FAQ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schriftarten verwendet die &amp;quot;große&amp;quot; Bahn bei Bahnhofsschildern? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Miba 3/97 eignen sich folgende Schriftarten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# DIN Engschrift mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe für Länderbahnzeit bis in die zwanziger Jahre.&lt;br /&gt;
# Fette Fraktur, mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe oder Fraktur &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; für die dreißiger und vierziger Jahre. Die &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; gibt es bei www.fraktur.com zu kaufen.&lt;br /&gt;
# Univers Extra Condensed und Helvetica Ultra Compressed oder DIN Engschrift, wieder mit auf 120% vergrößerter Schrifhöhe, für Schilder in den dreißiger bis fünfziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Futura Regular für Schilder seit den sechziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Helvetica Bold für die neueren Bahnhofsschilder.&lt;br /&gt;
# Für die allerneuesten Bahnhofsschilder scheint sich auch die Schrift &amp;quot;Humana 777&amp;quot; zu eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt, Sven Manias und Rainer Finke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gibt es im Netz Grafiken von Werbeplakaten zum Verzieren von Häusern und Plakatwänden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Links: [[Plakate_im_Internet|Werbeplakate im Internet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ben Jorna, Peter Popp, Rudolf Wansorra, Horst-Dieter Schenkel, Karlheinz Dölker, Kurt Hörtner, Edgar Warnecke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man am besten (Rauh-) Putz nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachbildung von Putz gibt es eine ganze Reihe von Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Glattputz kann durch einfaches Anschleifen der Wände dargestellt werden.&lt;br /&gt;
* Spachteln des Rohbaus mit Kunstharzspachtel und anschließendes Schleifen des &amp;quot;Putzes&amp;quot;, wobei je nach Genauigkeit des Spachtelns und Schleifens unterschiedlich grobe Putzstrukturen entstehen.&lt;br /&gt;
* Anstreichen der Wände, wobei der Farbe Sandkörner in der gewünschten Größe beigemischt werden&lt;br /&gt;
* Bekleben des Rohbaus mit Schleifpapier, was allerdings sehr gleichmäßig aussieht. Wenn man benutztes Schleifpapier verwendet, sieht der Putz deutlich besser aus. Vorher ausgerissene Stellen ergeben Löcher im Putz.&lt;br /&gt;
* Bekleben mit Schreibpapier und Anstreichen mit dickflüssiger, darauf rauh auftrocknender Temperafarbe.&lt;br /&gt;
* Bestreichen des Rohbaus mit einem Brei aus Weißleim und feinem Sand.&lt;br /&gt;
* In Farbe von Revell oder Humbrol wird Porcellin, Quarzmehl oder Gips gemischt. Die Farbe wird mit Feuerzeugbenzin oder einem ähnlich schnell verfliegenden Lösungsmittel aufgetragen und ergibt einen schön &amp;quot;gammeligen&amp;quot; Putz. Nach dem Trocknen der Farbe den Putz anschleifen und altern.&lt;br /&gt;
* Schleifpapier in passender Körnung mit Nitroverdünnung vollträufeln, kurz auf die Wandoberfääche drücken, bald wieder entfernen, die Wand sofort mit Wasser abspülen.&lt;br /&gt;
* Dickflüssige Dispersions- oder Plakafarbe mit einem Pinsel auftupfen.&lt;br /&gt;
* Moltofill Innenspachtel in einer dünnen Schicht auftragen, mit 240er bis 360er Schleifpapier schleifen, bemalen. Um herausgebrochene Stellen nachzubilden, kann der Spachtel an einigen Stellen mit Klebeband wieder heruntergerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretzschel, Peter Popp, Armin Muehl, Bernd Nothnick, Frank Wieduwilt, Martin Kurz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aus welchem Material kann man Wellblech, z. B. für Bahnsteigdächer, herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als besonders preiswertes Material eignet sich ab Baugröße H0 und größer die Verpackung des Viererpacks von &amp;quot;Giotto&amp;quot;. Diese &amp;quot;Wellpappe&amp;quot; kann mit wasserlöslichen Farben bemalt werden.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Methode zum Herstellen von Wellblech ist das Prägen von starker Alufolie, z. B. aus Verpackungen von Tiefkühlgerichten oder Joghurtbecherdeckeln zwischen zwei PS-&amp;quot;Wellblech&amp;quot;-Platten von Brawa. Beim Umgang mit den fertigen Teilen ist allerdings höchste Vorsicht angeraten, weil das Blech sonst schnell wieder platt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man eine (Ziegel-) Mauerwerkstextur nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Frage gab es eine Reihe von Vorschlägen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Überziehen der Mauer mit einer dünnen Schicht Gips, in die dann die Mauerwerksstruktur hineingeritzt wird – das düfte aber bei Baugrößen &amp;lt; 0 sehr schwierig werden. Bei der Verarbeitung von Gips ist zu beachten, dass sich Gips nur sehr schlecht mit Holz verbindet.&lt;br /&gt;
* Abformen einer handelsüblichen Polystyrol-Mauerwerksplatte mit Silikon und Gießen der benötigten Teile. Als Gussmasse hat sich Porcellin bewährt.&lt;br /&gt;
* Alternativ können die Gußformen auch aus Ton hergestellt werden, ein Beispiel dafür ist unter [http://www.datex.ch/peter www.datex.ch/peter] unter &amp;quot;Felsherstellung&amp;quot; zu finden.&lt;br /&gt;
* Spörle bietet Silikonformen zur Herstellung von Mauerwerk an.&lt;br /&gt;
* Zeichnen der Mauerwerksstruktur mit einem Grafik/CAD-Programm. Die Ausdrucke können dann beliebig zugeschnitten und aufgeklebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Mitschreibern kam der Hinweis, dass es sich kaum lohne, Ziegelmauerwerk selbst machen zu wollen, besser sei es, in Architekturmodellbauläden nach günstigen Mauerplatten zu schauen:&lt;br /&gt;
[http://www.modulor.de/ Modulor] und&lt;br /&gt;
[http://www.schulcz.de/ Schulcz]&lt;br /&gt;
sind da gute Adressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Peter Stoeckli, Mario Graul, Armin Mühl, Harald Kiel, Thomas Woditsch, Joachim Graf und Thorsten Meyer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Fensterstürze für Ziegelmauerwerk bauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn Du das Mauerwerk wie weiter oben beschrieben selbst herstellst, ist es am einfachsten, alle Stürze und Fensteröffungen gleich mit auszudrucken und passend auszuschneiden.&lt;br /&gt;
* Von Kibri gibt es Ziegelmauerwerkplatten, an deren Spritzling gleich einige Stürze hängen.&lt;br /&gt;
* Die Bretterplatten von Evergreen eignen sich, senkrecht gestellt, zur Nachbildung waagerechter Stürze. Da die Platten sehr dünn sind, können sie, einseitig eingeschnitten, auch für leicht gebogene Stürze verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie &amp;quot;verfuge&amp;quot; ich Mauerwerk? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wichtig ist, zum Verfugen kein reines Weiß zu verwenden, sondern gebrochene Farben: Grau, oder Braun eignen sich gut.&lt;br /&gt;
* Die einfachste Methode ist die, verdünnte (Plaka-) Farbe über die waagerecht liegenden Wandteile zu kippen und nach kurzer Zeit die Oberfläche mit einem Tuch, einem feuchten Schwämmchen oder einem Radiergummi wieder zu reinigen.&lt;br /&gt;
* Falls zu viel Farbe auf der Oberfläche zurück bleibt, kann man die Steine einzeln mit einem feinen Pinsel nachbemalen und dabei auch gleich unterschiedliche Rottöne verwenden, das macht die Mauer lebendiger.&lt;br /&gt;
* Armin Mühl empfiehlt, die Wand vor dem Verfugen mit einer Mischung aus Revell 36 und 75 zu lackieren, diesen Farbauftrag über einige Tage gut trocken zu lassen und dann die Fugen mit Revell 75 und viel Feuerzeugbenzin als Verdünnung zu färben. Wenn die graue Farbe trocken ist, schleift er die Farbe von den Steinen mit feinstem Schleifpapier an, teilweise bis zur Ursprungsfarbe der Mauerplatten.&lt;br /&gt;
* Fast bis auf die Konsistenz von Wasser verdünnte Farbe wird mit einem feinen Pinsel in die Fugen geschwemmt, ohne dass sie auf der Oberfläche der Steine stehen bleibt.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Möglichkeit ist, genau umgekehrt vorzugehen: Das ganze Gebäude wird in Fugenfarbe angemalt und anschließend die Ziegel mit eine breiten, fast trockenen Borstenpinsel wieder hervor gehoben. So bleibt auch die Möglichkeit, unterschiedliche Rottöne für die Ziegel zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Man kann dieses Verfahren noch weiter verfeinern: Dazu graniert man die Steine nach dem Verfugen mit etwas Dunkelgrau oder Oliv, ehe dann die einzelnen Steine mit Ziegelrot graniert werden, dadurch wirkt das Mauerwerk etwas lebendiger (Holger Kruse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ralph Timmermann, Peter Popp, Andreas Lange, Tobias Meyer, Reinhard Peters, Armin Mühl, Steffen Laukat, Thomas Feldmann, Holger Kruse''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie stellt man Regenrinnen her? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt (wie immer) mehrere Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man biegt dicke Alofolie über einem Schienenprofil oder einem dicken Draht in Form einer Rinne, verklebt wird das Ganze mit Sekundenkleber.&lt;br /&gt;
* Aus einem &amp;quot;Kupfereinzugsdraht&amp;quot; (für E-Installation, mit einem Querschnitt von 1,5 mm2, alte Bezeichnung Ye) wird der Leiter entfernt, die Isolierung in der Mitte auseinandergeschnitten und lackiert.&lt;br /&gt;
* Dachrinnen kann man auch aus aufgetrennten hohlen Kunststoffstielen von Wattestäbchen machen, die miteinander verklebt und dann matt lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Im Flugzeugmodellbaugeschäft gibt (gab) es halbrunde Messingröhrchen, die auf die passende Länge geschnitten und lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Kunststofftrinkhalme werden der Länge nach halbiert und mit Sekundenkleber aufeinander geklebt. Anschließend werden die Kanten auf Sandpapier vorsichtig geglättet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Ismael Sailer, Moritz Gretzschel, Martin Kurz und Bernd Nothnick''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Dachluken nachbauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es wieder einige Ideen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zuschneiden der Glasfläche aus dünnem Glas für Tiffany-Kunst; Rundum das Glas mit dünner Kupferfolie bekleben, anschließend die Folie verzinnen.&lt;br /&gt;
* Klares PS wird passend zugeschnitten, die Ränder rund gefeilt. Dann die Rückseite schwärzen. Das Teil auf ein größeres dünnes (0,25 mm) Stück PS kleben. Das &amp;quot;Glas&amp;quot;-Teil wird mit einem 0,75*0,25 mm messenden PS-Streifen als Fensterrahmen umwickelt. Das überstehende undurchsichtige PS wird jetzt abgeschnitten, kann aber auch als Bewehrung stehen bleiben.&lt;br /&gt;
* Die Dachfenster haben häufig einen Einsatz aus Draht, den man auf Papier ausdrucken und unter das Glas kleben kann. Die Bewehrung kann aus dicker Alufolie gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dirk ?, Peter Popp und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Maueranker nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maueranker aus 0,5 mm Draht biegen und oben und unten planfeilen. Die Befestigungen können aus feinen Fädchen, die mit Sekundenkleber getränkt werden, dargestellt werden. Möglicherweise könnte es auch gut aussehen, 0,3 mm Draht erst flachzuklopfen und dann zu biegen.&lt;br /&gt;
* Die ankerförmigen, verschnörkelten Maueranker kann man aus Draht biegen oder aus Karton bzw. dünnen Plastiksheets schnippeln. Alternativ aus einer Lochplatine Stücke so aussägen, das sich kleine ausgerundete Kreuze ergeben. Bei manchen Zahnpasten gibt es einen sternförmigen Frischeverschluss zum Herausdrehen bei Erstgebrauch. Auch der wäre evtl. geeignet. Die runden, scheibenförmigen Maueranker aus Gusseisen lassen sich mit kleinen Plastikdruckknöpfen aus dem Nähbedarf nachbilden.&lt;br /&gt;
* Alternativ könnte man auch auf Industrieteile zurückgreifen. Im Bausatz &amp;quot;Alte Maschienemfabrik&amp;quot; von Mamos/Auhagen sind solche verschnörkelten Maueranker enthalten, sie sind in etwa herzförmig.&lt;br /&gt;
* Für kleiner Baugrößen als H0 bietet es sich auch an, die Maueranker einfach mit Bleistift o. ä. auf die Wände aufzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Bernd Nothnick, Andreas Lange, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Reetdächer nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Borsten von Besen oder Handfegern viel zu grob sind, ist es besser, z. B. Hanf, welcher von Klempnern zum Abdichten von Rohrverbindungen benutzt wird, zu verwenden.&lt;br /&gt;
Eine andere, noch nicht erprobte, Möglichkeit ist die Verwendung von feinsten Kupferlitzen, die gebündelt auf das Dach geklebt und eingefärbt werden werden.&lt;br /&gt;
In der niederländischen Zeitschrift &amp;quot;Railhobby&amp;quot; wurde 1990 folgende Methode vorgestellt, als Materialien werden gesiebtes Sägemehl, Holzleim und Pappe benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Sägemehl wird angefeuchtet und an einem warmen Ort so lange stehen gelassen, bis es die gewünschte Farbe angenommen hat. Jetzt das Sägemehl trocknen lassen.&lt;br /&gt;
* Die Pappe in etwa 15 mm breite Streifen schneiden und dachziegelartig übereinander kleben.&lt;br /&gt;
* Die Pappe dick mit Leim einstreichen, das Sägemehl aufstreuen und festklopfen. Den Leim trocknen lassen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die gewünschte Dicke des Daches erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Günter Jaritz, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Solardächer darstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten dadurch, dass man glasklares PS von hinten mit nachtblauer Farbe bemalt und dann mit silberner Farbe (z. B. aus einen feinen Faserstift) die Ränder nachbildet. Es kann sehr gut aussehen, wenn die blaue und schwarze Farbe sich nicht vollständig mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, engmaschigen Draht aus Feinfiltern hinter einen mit durchsichtigem Kunstoff verzierten Holzrahmen zu montieren. Der Rahmen wird auf einen schwarzblauen Untergrund, z. B. Pappe, geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Andreas Bulkens''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich individuelle Industriegebäude herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom amerikanischen Hersteller DPM (Design Preservation Models) - ehemals selbstständig, nun eine Abteilung von Woodland Scenics - gibt es ein modulares System von Bauteilen, aus denen man Fabrikgebäude in beliebiger Größe herstellen kann. Dazu passend gibt es Laderampen, Türen, Fenster und Dachelemente. Im Internet ist DPM unter [http://www.woodlandscenics.com/dpm.cfm Woodland Scenics] erreichbar.&lt;br /&gt;
Auf den Internetseiten von Woodland Scenics gibt es einen Planungsbogen, der alle Bauteile von DPM in Originalgröße enthält und mit dessen Hilfe man Gebäude schon mal probeweise aus Papier zusammensetzen kann. Hinweis: man findet diesen Planungsbogen, indem man dem Link &amp;quot;H0 Scale Modular System&amp;quot; folgt. Auf der dann erscheinende Seite etwas nach unten scrollen und &amp;quot;Click here to view / print / save the planning packet&amp;quot; anklicken. Den gleichen Planungsbogen gibt es auch für die Spuren &amp;quot;N&amp;quot; und &amp;quot;0&amp;quot; unter den entsprechenden Begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 gibt es von [http://www.walthers.com/exec/page/ho_n_modulars Walthers] ebenfalls Bausatzteile zum freien Kombinieren. Das System nennt sich ''Cornerstone Modulars''  und passt eher als DPM zu europäischen Vorbildern. Auch für die Modulars ist ein Planungsbogen ('Planning Template') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Planungstools ist ein PDF-Reader für das betrachten, speichern und drucken der Vorlagen erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Martin Fischer, Frank Wieduwilt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Gebäudeecken aus PS möglichst sauber anfertigen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu einer sauberen Gebäudeecke zu kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man legt die Bauplatten mit der strukturierten Seite nach unten auf die Kante eines Bretts und feilt vorsichtig von oben eine 45-Grad-Gehrung ein. Die Gehrung wird bei dieser Methode natürlich nicht hundertprozentig genau gelingen, deshalb sollten die Ecken noch mit Dreiecken aus PS verstärkt werden.&lt;br /&gt;
* Für das stumpfe Verkleben von Wänden bietet sich folgende Methode an:&lt;br /&gt;
*: Eine Wand mit der Außenseite nach unten auf eine total ebene Fläche legen. Die stumpf vorzusetzende Wand an der gemeinsamen Kante daran halten, so daß sie quasi aus dem Haus rauskippen will. Von der Seite einen Winkel dagebenhalten und mit diesem langsam in Richtung Haus rutschen. So richtet sich die Wand auf und gibt irgendwann mit der zweiten genau 90 Grad. Dann das ganze in der Ecke verkleben und von innen mit Dreiecken aus PS oder einem PS-Winkelprofil versteifen. Wenn man dabei sauber arbeitet, ist der Spachtel- und Schleifaufwand minimal.&lt;br /&gt;
* Wer den entsprechenden &amp;quot;Maschinenpark&amp;quot; besitzt kann mit der Böhler- Tischkreissäge bei geringer Drehzahl und gekippten Sägeblatt saubere 45-Grad Gehrungen herstellen.&lt;br /&gt;
* Um maximale Stabilität zu erreichen, kann es sinnvoll sein, das Gebäude um eine Grundplatte und einen &amp;quot;Dachboden&amp;quot; herum zu verkleben. Die Ecken können stumpf verklebt werden, wenn man sauber arbeitet, muss man auch nicht so viel schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Moritz Gretschel, Michael Kurz, Ralph Timmermann, Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bekommt man Ausschnitte für Fenster und Türen in PS-Bauplatten möglichst genau in die Wände? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wobei mit modellbahnhaushaltsüblichem Werkzeug keine hundertprozentige Genauigkeit erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &amp;quot;Grüße aus Ferbach&amp;quot; beschreibt J. le Plat seine Methode:&lt;br /&gt;
*: Die Wand wird in Höhe der Fensterober- und unterkante waagerecht geteilt. Die so entstandenen &amp;quot;Fensterbänder&amp;quot; werden zerschnitten und im Abstand der Fenster wieder zusammen geklebt, so dass die Fensteröffnungen frei bleiben. Wenn man die PS-Platte nur anritzt und bricht, erhält man eine saubere Kante, die nicht mehr groß nachgearbeitet und gespachtelt werden muss.&lt;br /&gt;
* Die Wand wird entlang des Fenterausschnittes angeritzt und dann von den Ecken ausgehend über Kreuz eingeschnitten. Die dabei entstehenden Dreiecke können herausgebrochen werden.&lt;br /&gt;
* In den Fensterecken werden kleine Löcher gebohrt, danach mit einem Skalpell oder Bastelmesser vorsichtig und ohne allzu großen Druck die Fensteröffungen von Loch zu Loch geschnitten. Je nach Stärke der Platten wird es notwendig sein, mehrmals die Schnittkante entlang zu fahren. Statt eines Messers kannst Du auch eine scharfe Reißnadel verwenden, die ebenfalls mit minimalem Druck so lange die Schneidkante entlang geführt wird bis die Fensteröffung herausfällt.&lt;br /&gt;
* Falls die Öffnung in der Wand von einem Rahmen verdeckt wird, reicht es, die Öffnung grob zu schneiden, den Rahmen aus PS-Profilen oder Holzleistchen einzusetzen und evtl. vorhandene Spalten zwischen Rahmen und Wand zu verspachteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bessere Ergebnisse sind mit einer Fräse oder einem Laserschneider zu erwarten. Erfahrungen, ob das Laserschneiden in PS klappt, gibt es aber noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Plastruct und bei [http://www.modulor.de/ Modulor] gibt es sehr dünne Mauerplatten (˜ 0,3-0,5 mm stark), aus denen das Ausnehmen der Fensteröffnungen erheblich leichter sein dürfte als bei den herkömmlichen, fast 1 mm dicken Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Harald Kiel, Andreas Lange, Stefan Zickenrott, Frank Wieduwilt, Joachim Graf, Will Berghoff''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wo kann man Silikon zum Herstellen von Formen bekommen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Silikon gibt es in kleinen Dosen im Bastelgeschäft zu kaufen.&lt;br /&gt;
* Die Firma [http://www.ebalta.de/ www.ebalta.de] bietet Silikon für die Formen und Gießharz auch in kleinen Mengen an und liefert auch an Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Harald Kiel und Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Fensterrahmen selber gießen und falls ja, aus welchem Material? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen kann man aus Silikon herstellen, die dann mit Gießharz ausgegossen werden. Für Fenster genügt eine einfach herzustellende einteilige Form. Die Form wird nach dem Füllen mit einem Stück Kunststoff abgedeckt, das am Gießharz nicht haften bleibt, so wird das Gussstück auf der Rückseite schön glatt.&lt;br /&gt;
Um das Gussstück etwas zu verstärken, kann man feine Drähte mit eingießen. Ein Problem besteht darin, das Silikon und Gießharz meistens in 500-ml-Gebinden verkauft werden.&lt;br /&gt;
''Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit besteht darin, Fenster und Rahmen in einem Teil aus glasklarem Gießharz herzustellen und dann die Fensterrahmen aufzulakieren.&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass die Form absulut plan ist, damit die Scheiben nicht matt werden.&lt;br /&gt;
''Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretschel'' rät hingegen eher dazu, Fensterrahmen zu ätzen:&lt;br /&gt;
&amp;quot;[...] ich halte Fensterrahmen für das ideale Objekt schlechthin für erste Ätzversuche: Es handelt sich um reine Durchätzungen (also keine nur halb abzutragenden Oberflächen), so daß sogar simpelstes Schalenätzen in Frage kommt. Und bei den klaren geometrischen Formen üblicher Fensterrahmen und der meist überschaubaren Stückzahl kann man sich u.U. sogar das ganze Photoprocessing schenken und die Teile 1:1 mit Folienstift aufs Blech zeichnen. Die Rückseite kann man komplett schwärzen, es dauert dann halt etwas länger, und die Ränder kommen leicht angeschrägt heraus, was bei mir gar nicht mal soo übel bei Fensterrahmen sogar sehr realistisch ausschaute. Auslagen wären dabei: Ein Stück 0.3mm-Blech, ein Beutel Fe-III-Chlorid (Pfennigartikel) und ein wasserfester Folienschreiber.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ausnahmsweise mal als Vollzitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisen-III-Chlorid gibt es u.a. im Elektronikfachhandel. Der Nachteil bei diesem Mittel ist, das es nach dem Auflösen in Wasser eine trübe und während des Ätzvorganges immer bräunlicher werdende Brühe bildet, so das eine Fortschrittskontrolle nur durch entnehmen des Bleches möglich ist. Besser geeignet ist Natriumpersulfat - das wird nur blau, wenn die Säure verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit welchem Material kann man Silikonformen für feine Teile ausgießen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Materialien, die nicht so brüchig sind wie Gips:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hydrocal - Eine gipsähnliche Gießmasse im Vertrieb von Noch.&lt;br /&gt;
# Epoxyd-Harz - Das Gussstück sollte auf der Rückseite noch mit einigen kleinen Stücken Glasfasermatte stabilisiert werden.&lt;br /&gt;
# Urethan - Urethan hat gegenüber Epoxy den Vorteil, das es die Silikonform nicht angreift.&lt;br /&gt;
# Porcellin - Porcellin ist eine Keramikmasse, die auch von Klaus Spörle zum Ausgießen seiner Silikonformen empfohlen wird. Porcellin ist feiner, schwerer und härter als Gips.&lt;br /&gt;
# Stabilit Express - Dieser 2K-Kleber eignet sich zum Abgießen kleinerer Teile, wenn der Kleber vor dem Guss leicht(!) erwärmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma [http://www.rai-ro.de/main.htm Rai-Ro] bietet Gießharz und andere nützliche Materialien zum Selbergießen an. (s. auch Markus Klünder: Eigene Modelle in kleiner Serie, in: Miba 7/98, S. 70.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Janos Ero, Waldemar Rodenberg, Thomas Woditsch, Martin Fischer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Wie kann ich Gussformen für Mauerwerk herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst baut man ein Urmodell aus PS oder Gips (in Gips läßt sich die Mauerwerkstruktur gut einritzen), um das Urmodell herum baut man einen Kasten aus Lego und gießt das Urmodell mit Silikon aus dem Bastelgeschäft ab. Um das Entformen zu erleichtern, kann man das Urmodell noch mit Silikonöl einpinseln, das ist aber meistens nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Silikon aus dem Baumarkt für die Herstellung von Gussformen verwenden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Baumarkt gibt es Silikon zum Herstellen von Abdichtungen in praktischen Kartuschen. Dieses Silikon ist zwar billiger als Silikon zur Herstellung von Gussformen, aber aus verschiedenen Gründen nicht dafür geeignet, Formen herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bausilikon ist sehr viel zäher als Modellbausilikon RTV/NV, das es z. B. bei [http://www.weissmetal.com/ Weissmetall Tim Dicke] zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
*: Dadurch wird die Unterseite der Form nicht glatt genug und die Teile werden krumm. Hinweise zum Herstellen von Gussformen gibt es auf den Seiten des [http://www.mec-krefeld.de/modellbau.html Modelleisenbahn-Clubs Krefeld].&lt;br /&gt;
* Es ist nicht klar, inweiweit das Bausilikon beim Aushärten schrumpft.&lt;br /&gt;
* In Bausilikon sind möglicherweise giftige Zusatzstoffe enthalten, die das Schimmeln verhindern sollen.&lt;br /&gt;
* Bausilikon soll genau das Gegenteil von dem bewirken, was bei Formsilikon erwünscht ist: Bausilikon soll auf möglichst vielen Untergründen haften bleiben, Formsilikon darf sich hingegen mit dem Urmodell keineswegs verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Waldemar Schmidt, Jan Bartels, Peter Popp''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bemale ich am besten Bauelemente aus Gips? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, die Farben, z. B. Wasserfarben so zu mischen, dass mit jedem Aufnehmen des Pinsels ein anderer Farbton entsteht. Anschließend sollten noch einzelne Steine mit unterschiedlichen Farbtönen hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Zum Schluss alles mit einer leicht schwarzen Brühe überziehen, die sich vorwiegend in den Mauerfugen absetzt.&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegelmauern: Ziegelrote Abtönfarbe unverdünnt auftragen und danach mit stark verdünnter schwarzer Tusche die Fugen hervorheben. Zum Schluss sollten noch einzelne Steine mit leicht hellbrauner Farbe (Gemisch aus Weiß und Ocker) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Steinpflaster: Grundfarbe aus Schwarz und Weiß gemischt, Nachbehandlung wie bei Ziegelmauern.&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie fixiert man am besten Pulverfarben (z. B. aus zerriebener Pastellkreide)? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerriebene Pastellkreide eignet sich hervorragend zum Altern von Gebäuden und Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
Die Kreide gibt es in verschiedenen Härtegraden im Künstlerbedarf.&lt;br /&gt;
Um den feinen Kreidestaub zu fixieren, sollte das fertig gealterte Modell mit mattem Klarlack überzogen werden. Bei Verwendung des Klarlacks von Graupner dunkelt die Pastellkreide nicht so stark nach. Auch Fixativ aus dem Künstlerbedarf, das zum Fixieren von Kohle- und Kreidezeichnungen verwendet wird, ist geeignet. Fixativ sollte äußerst sparsam verwendet werden, weil es sonst glänzt.&lt;br /&gt;
Gut geeignet ist auch der Mattlack Top Coat, den es unter anderem bei Conrad gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott, Peter Popp, Harald Kiel, Stefan Karzauninkat''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Epoche&amp;diff=13000</id>
		<title>Epoche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Epoche&amp;diff=13000"/>
				<updated>2017-01-18T22:08:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Epoche VI neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Glossar}} Epoche: durch technische, politische und gesellschaftliche Einflüsse geprägte Zeitabschnitte, die in bestimmten Merkmalen wie Farbgebung, Bauarten etc. zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://www.morop.org/de/normes/nem800_d.pdf NEM 800 Eisenbahn-Epochen] definiert 6 Epochen, die in [http://www.morop.org/de/normes/nem806d_d.pdf NEM 806 Eisenbahn-Epochen in Deutschland] noch weiter unterteilt und genauer beschrieben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Epoche&lt;br /&gt;
! Zeit&lt;br /&gt;
! Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| I&lt;br /&gt;
| bis ca. 1925&lt;br /&gt;
| Länderbahnzeit mit vielen Privatbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| II&lt;br /&gt;
| von ca. 1920 bis 1950&lt;br /&gt;
| Reichsbahnzeit, Beginn der elektrischen Traktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| III&lt;br /&gt;
| von ca. 1945 bis 1970&lt;br /&gt;
| frühe Bundesbahn und Reichsbahn (DDR); Wiederaufbau und Entwicklung von modernen Fahrzeugen; Traktionswechsel von Dampf auf Diesel und Elektrotraktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| IV&lt;br /&gt;
| von ca. 1965 bis 1990&lt;br /&gt;
| späte Bundesbahn und Reichsbahn (DDR); Abschluß der Traktionsumstellung. Computernummern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V&lt;br /&gt;
| von ca. 1985 bis 2007&lt;br /&gt;
| Schnellfahrnetze, Zusammenlegung von DB und DR zur DB AG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| VI&lt;br /&gt;
| von ca. 2007 bis heute&lt;br /&gt;
| liberalisierter Bahnverkehr&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Epocheneinteilung ist nur als grober Anhaltspunkt zu sehen. Eine Modellbahn sollte sich komplett (von Fahrzeugen, Bahnumfeld und Zubehör wie Autos, Figuren, Gebäuden) in einer Epoche darstellen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Vorbildabmessungen&amp;diff=12999</id>
		<title>Vorbildabmessungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Vorbildabmessungen&amp;diff=12999"/>
				<updated>2017-01-18T22:02:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wie an anderer Stelle ( [[Gedanken zur Maßstäblichkeit]] ) beschrieben, ist die Maßstäblichkeit einer Modellbahnanlage immer mit Kompromissen behaftet. Dennoch ist es zweckmäßig, Vorbildabmessungen zumindest als Anhaltspunkt zu beachten. &lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die unterschiedlichsten Dinge mit ihren Originalmaßen aufgeführt, aus denen sich leicht die jeweiligen (theoretischen) Modellmaße errechnen lassen. Die Angaben sind, soweit nicht anders angegeben, in mm!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Einträge bitte nach Möglichkeit alphabethisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahn - Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bahnsteige ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelhöhe über SO: 380 mm, 550 mm, 760 mm und 960 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modellbahnen siehe auch [http://www.bdef.de/downloads/akm/agbm_ph01.pdf Planungshilfe Bahnsteige und Laderampen]. Dort auch Angaben über Seitenabstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laderampen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelhöhe über SO: max 1200 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modellbahnen siehe auch [http://www.bdef.de/downloads/akm/agbm_ph01.pdf Planungshilfe Bahnsteige und Laderampen]. Dort auch Angaben über Seitenabstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberleitung ===&lt;br /&gt;
==== Betonmast (ÖBB) ====&lt;br /&gt;
Querschnitt 600x400 mm (gemessen in 1000 mm Höhe vom Boden), nach oben konisch zulaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regeloberleitungen (DB) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Regeloberleitung&lt;br /&gt;
! Fahrdrahthöhe&lt;br /&gt;
! max. Mastabstand&lt;br /&gt;
! Länge Y-Beiseil&lt;br /&gt;
! Abstand Tragseil/&amp;lt;br&amp;gt;Fahrdraht am Ausleger&lt;br /&gt;
! max. Zickzack&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re 100&lt;br /&gt;
| 5,5 m&lt;br /&gt;
| 80 m&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,4 m&lt;br /&gt;
| +/-0,4 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re 160&lt;br /&gt;
| 5,5 m&lt;br /&gt;
| 80 m&lt;br /&gt;
| 12 m&lt;br /&gt;
| 1,8 m&lt;br /&gt;
| +/-0,4 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re 200&lt;br /&gt;
| 5,5 m&lt;br /&gt;
| 80 m&lt;br /&gt;
| 18 m/14 m&lt;br /&gt;
| 1,8 m&lt;br /&gt;
| +/-0,4 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re 250&lt;br /&gt;
| 5,3 m&lt;br /&gt;
| 65 m&lt;br /&gt;
| 18 m&lt;br /&gt;
| 1,8 m&lt;br /&gt;
| +/-0,3 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spurweite ===&lt;br /&gt;
Abstand zwischen den Schienen. Beim Vorbild finden sich u.a.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Spurweite&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1524 mm&lt;br /&gt;
| Breitspur (Russland, Finnland)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1435 mm&lt;br /&gt;
| Normalspur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1000 mm&lt;br /&gt;
| Schmalspur (&amp;quot;Meterspur&amp;quot;) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 900 mm&lt;br /&gt;
| Schmalspur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 760 mm &lt;br /&gt;
| Schmalspur (&amp;quot;bosnische Spur&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 750 mm&lt;br /&gt;
| Schmalspur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 600 mm&lt;br /&gt;
| Feldbahn&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diversen lokalen Linien finden sich noch andere, individuelle Maße. Siehe auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Breitspur Wikipedia/Breitspur].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modellbahnspurweiten siehe [http://www.morop.org/de/normes/nem010_d.pdf NEM 010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahn - Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlußscheibe (ÖBB) ===&lt;br /&gt;
Blechscheibe als Zugende, bei Zügen am letzten Wagen hinten angebracht (sofern keine Schlußbeleuchtung vorhanden ist). &lt;br /&gt;
Durchmesser 21 cm, weiß (reflektierend) mit rotem Kreis (14,5cm Durchmesser) in der Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Selbstverständlich handelt es sich hier nur um Anhaltswerte! Besonders die Geschoßhöhen variieren stark auch in Abhängigkeit des Baujahres - so finden sich alte Bauernhäuser, in denen größere Personen kaum aufrecht stehen können oder &amp;quot;Altbauwohnungen&amp;quot; aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts mit 3 m Raumhöhe. Überhaupt lassen sich Geschoß- bzw. die sich daraus ergebenden Gebäudehöhe leichter auf Plausibilität prüfen als die Grundfläche, so lassen (nicht nur) ältere Gebäudebausätze nur Kinder bei der Haustüre ohne Bücken eintreten - was in der Regel nicht sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnhäuser ===&lt;br /&gt;
Geschoßhöhe 250-300 mm, davon etwa 2200-2500mm für lichte Raumhöhe, ca. 200-300 mm Zwischendecke incl. Fußbodenaufbau (Isolierung/Estrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbebauten/Industrie ===&lt;br /&gt;
Produktion: Geschoßhöhen von 4-5 m, je nach Branche auch deutlich höher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Geschoßhöhen im Wohngebäude wie Wohnhaus, allerdings finden sich auch alte Bauernhäuser mit unter 2000mm Raumhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziegelsteine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand von Ziegelsteinen läßt sich z. B. auf Fotos die Größe von Gebäuden oder Gebäudeteilen abzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
altes Reichsformat: 25 x 12 x 6,5 cm + 1 cm Fuge (ab 1872)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
(neues) Reichsformat: 24 x 11,5 x 6,3 cm + 1 cm Fuge&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Backstein#Formate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strassen ==&lt;br /&gt;
Hier sind nur Richtwerte möglich, da diese nicht genormt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Breiten, Querschnittsgefälle, Dämme, Einschnitte, Stützmauern etc. siehe [http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/tba/dokumentation/Projektierung-und-Ausfuehrung/Seiten/Projektierung.aspx Tiefbauamt Graubünden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobahnen ===&lt;br /&gt;
Fahrbahnbreite mind. 7,5 m (In USA 7,3 m, in NL 6,25 m) je Fahrspur, dazu Randstreifen, Standspur und Mittelstreifen.&lt;br /&gt;
(Quelle: Hütte III - Bautechnik, 28. Auflage 1956, S. 686) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:schnitt_autobahn.png|thumb|left|Querschnitt Autobahn]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtstraßen ===&lt;br /&gt;
In Städten wird zwischen Siedlungs-, Wohn- und Verkehrsstraßen unterschieden&lt;br /&gt;
(Quelle: Hütte III - Bautechnik, 28. Auflage 1956, S. 687)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siedlungswege ====&lt;br /&gt;
Geringste zulässige Breite 4,5 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schnitt_siedlungswege.png|thumb|left|Querschnitt Siedlungswege]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wohnstraßen ====&lt;br /&gt;
Wohnstraßen mit Mehrgeschoßbau verlangen eine Straßenbreite von 6 m mit 1,5-2,25 m breiten Gehwegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schnitt_wohnstrasse.png|thumb|left|Querschnitt Wohnstrasse]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verkehrsstraße mit Straßenbahn ====&lt;br /&gt;
Verkehrsstraßen haben ''in der Regel'' (lt. Hütte) Straßenbahn; Breite einschließlich Straßenbahn 13-18 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schnitt_verkehrsstrasse.png|thumb|left|Querschnitt Verkehrsstrasse mit Strassenbahn]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landstraßen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
min. 4200 mm für PKW-Begegnungen, min. 5800 für LKW-Begegnungen; Bundesstraßen ca. 8000 mm bis 11000 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feldwege ===&lt;br /&gt;
einspurig, ca. 2000 mm; keine Randstreifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strassenausrüstung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leitplanken (D)====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei grundlegende Ausführungen, die ältere runde und &lt;br /&gt;
die neuere mit senkrechten Flächen. Der Abstand zwischen Straße &lt;br /&gt;
und Unterkante beträgt 450 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:zch_leitplanken.png|thumb|left|Maßbild Leitplanken]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leitpfosten (D)====&lt;br /&gt;
Abmessung der heute üblichen Kunststoff-Leitpfosten.&lt;br /&gt;
Aufstellung so, daß in Fahrtrichtung links die beiden Punkte und &lt;br /&gt;
dementsprechend rechts der senkrechte Streifen zu sehen ist; &lt;br /&gt;
Abstand in der Regel 50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:zch_leitpfosten.png|thumb|left|Maßbild Leitpfosten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorbild]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Vorbildabmessungen&amp;diff=12998</id>
		<title>Vorbildabmessungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Vorbildabmessungen&amp;diff=12998"/>
				<updated>2017-01-18T22:01:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Links korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wie an anderer Stelle ( [[Gedanken zur Maßstäblichkeit]] ) beschrieben, ist die Maßstäblichkeit einer Modellbahnanlage immer mit Kompromissen behaftet. Dennoch ist es zweckmäßig, Vorbildabmessungen zumindest als Anhaltspunkt zu beachten. &lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die unterschiedlichsten Dinge mit ihren Originalmaßen aufgeführt, aus denen sich leicht die jeweiligen (theoretischen) Modellmaße errechnen lassen. Die Angaben sind, soweit nicht anders angegeben, in mm!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Einträge bitte nach Möglichkeit alphabethisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahn - Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bahnsteige ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelhöhe über SO: 380 mm, 550 mm, 760 mm und 960 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modellbahnen siehe auch [http://www.bdef.de/downloads/akm/agbm_ph01.pdf Planungshilfe Bahnsteige und Laderampen]. Dort auch Angaben über Seitenabstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laderampen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelhöhe über SO: max 1200 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modellbahnen siehe auch [http://www.bdef.de/downloads/akm/agbm_ph01.pdf Planungshilfe Bahnsteige und Laderampen]. Dort auch Angaben über Seitenabstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberleitung ===&lt;br /&gt;
==== Betonmast (ÖBB) ====&lt;br /&gt;
Querschnitt 600x400 mm (gemessen in 1000 mm Höhe vom Boden), nach oben konisch zulaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regeloberleitungen (DB) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Regeloberleitung&lt;br /&gt;
! Fahrdrahthöhe&lt;br /&gt;
! max. Mastabstand&lt;br /&gt;
! Länge Y-Beiseil&lt;br /&gt;
! Abstand Tragseil/&amp;lt;br&amp;gt;Fahrdraht am Ausleger&lt;br /&gt;
! max. Zickzack&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re 100&lt;br /&gt;
| 5,5 m&lt;br /&gt;
| 80 m&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,4 m&lt;br /&gt;
| +/-0,4 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re 160&lt;br /&gt;
| 5,5 m&lt;br /&gt;
| 80 m&lt;br /&gt;
| 12 m&lt;br /&gt;
| 1,8 m&lt;br /&gt;
| +/-0,4 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re 200&lt;br /&gt;
| 5,5 m&lt;br /&gt;
| 80 m&lt;br /&gt;
| 18 m/14 m&lt;br /&gt;
| 1,8 m&lt;br /&gt;
| +/-0,4 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re 250&lt;br /&gt;
| 5,3 m&lt;br /&gt;
| 65 m&lt;br /&gt;
| 18 m&lt;br /&gt;
| 1,8 m&lt;br /&gt;
| +/-0,3 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spurweite ===&lt;br /&gt;
Abstand zwischen den Schienen. Beim Vorbild finden sich u.a.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Spurweite&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1524 mm&lt;br /&gt;
| Breitspur (Russland, Finnland)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1435 mm&lt;br /&gt;
| Normalspur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1000 mm&lt;br /&gt;
| Schmalspur (&amp;quot;Meterspur&amp;quot;) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 900 mm&lt;br /&gt;
| Schmalspur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 760 mm &lt;br /&gt;
| Schmalspur (&amp;quot;bosnische Spur&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 750 mm&lt;br /&gt;
| Schmalspur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 600 mm&lt;br /&gt;
| Feldbahn&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diversen lokalen Linien finden sich noch andere, individuelle Maße. Siehe auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Breitspur Wikipedia/Breitspur].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modellbahnspurweiten siehe [http://www.morop.org/de/normes/nem010_d.pdf NEM 010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahn - Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlußscheibe (ÖBB) ===&lt;br /&gt;
Blechscheibe als Zugende, bei Zügen am letzten Wagen hinten angebracht (sofern keine Schlußbeleuchtung vorhanden ist). &lt;br /&gt;
Durchmesser 21 cm, weiß (reflektierend) mit rotem Kreis (14,5cm Durchmesser) in der Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Selbstverständlich handelt es sich hier nur um Anhaltswerte! Besonders die Geschoßhöhen variieren stark auch in Abhängigkeit des Baujahres - so finden sich alte Bauernhäuser, in denen größere Personen kaum aufrecht stehen können oder &amp;quot;Altbauwohnungen&amp;quot; aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts mit 3 m Raumhöhe. Überhaupt lassen sich Geschoß- bzw. die sich daraus ergebenden Gebäudehöhe leichter auf Plausibilität prüfen als die Grundfläche, so lassen (nicht nur) ältere Gebäudebausätze nur Kinder bei der Haustüre ohne Bücken eintreten - was in der Regel nicht sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnhäuser ===&lt;br /&gt;
Geschoßhöhe 250-300 mm, davon etwa 2200-2500mm für lichte Raumhöhe, ca. 200-300 mm Zwischendecke incl. Fußbodenaufbau (Isolierung/Estrich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbebauten/Industrie ===&lt;br /&gt;
Produktion: Geschoßhöhen von 4-5 m, je nach Branche auch deutlich höher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Geschoßhöhen im Wohngebäude wie Wohnhaus, allerdings finden sich auch alte Bauernhäuser mit unter 2000mm Raumhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziegelsteine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand von Ziegelsteinen läßt sich z. B. auf Fotos die Größe von Gebäuden oder Gebäudeteilen abzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
altes Reichsformat: 25 x 12 x 6,5 cm + 1 cm Fuge (ab 1872)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
(neues) Reichsformat: 24 x 11,5 x 6,3 cm + 1 cm Fuge&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Backstein#Formate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strassen ==&lt;br /&gt;
Hier sind nur Richtwerte möglich, da diese nicht genormt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Breiten, Querschnittsgefälle, Dämme, Einschnitte, Stützmauern etc. siehe [http://www.tiefbauamt.gr.ch/pdf/80-20-11_qs-vs.pdf Planungsrichtlinien Tiefbauamt Graubünden].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobahnen ===&lt;br /&gt;
Fahrbahnbreite mind. 7,5 m (In USA 7,3 m, in NL 6,25 m) je Fahrspur, dazu Randstreifen, Standspur und Mittelstreifen.&lt;br /&gt;
(Quelle: Hütte III - Bautechnik, 28. Auflage 1956, S. 686) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:schnitt_autobahn.png|thumb|left|Querschnitt Autobahn]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtstraßen ===&lt;br /&gt;
In Städten wird zwischen Siedlungs-, Wohn- und Verkehrsstraßen unterschieden&lt;br /&gt;
(Quelle: Hütte III - Bautechnik, 28. Auflage 1956, S. 687)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siedlungswege ====&lt;br /&gt;
Geringste zulässige Breite 4,5 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schnitt_siedlungswege.png|thumb|left|Querschnitt Siedlungswege]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wohnstraßen ====&lt;br /&gt;
Wohnstraßen mit Mehrgeschoßbau verlangen eine Straßenbreite von 6 m mit 1,5-2,25 m breiten Gehwegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schnitt_wohnstrasse.png|thumb|left|Querschnitt Wohnstrasse]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verkehrsstraße mit Straßenbahn ====&lt;br /&gt;
Verkehrsstraßen haben ''in der Regel'' (lt. Hütte) Straßenbahn; Breite einschließlich Straßenbahn 13-18 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schnitt_verkehrsstrasse.png|thumb|left|Querschnitt Verkehrsstrasse mit Strassenbahn]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landstraßen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
min. 4200 mm für PKW-Begegnungen, min. 5800 für LKW-Begegnungen; Bundesstraßen ca. 8000 mm bis 11000 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feldwege ===&lt;br /&gt;
einspurig, ca. 2000 mm; keine Randstreifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strassenausrüstung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leitplanken (D)====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei grundlegende Ausführungen, die ältere runde und &lt;br /&gt;
die neuere mit senkrechten Flächen. Der Abstand zwischen Straße &lt;br /&gt;
und Unterkante beträgt 450 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:zch_leitplanken.png|thumb|left|Maßbild Leitplanken]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leitpfosten (D)====&lt;br /&gt;
Abmessung der heute üblichen Kunststoff-Leitpfosten.&lt;br /&gt;
Aufstellung so, daß in Fahrtrichtung links die beiden Punkte und &lt;br /&gt;
dementsprechend rechts der senkrechte Streifen zu sehen ist; &lt;br /&gt;
Abstand in der Regel 50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:zch_leitpfosten.png|thumb|left|Maßbild Leitpfosten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorbild]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Eisenbahnmagazin&amp;diff=12997</id>
		<title>Eisenbahnmagazin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Eisenbahnmagazin&amp;diff=12997"/>
				<updated>2017-01-18T21:57:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Titel:eisenbahnmagazin &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Umfang: ca. 120 Seiten , A4 &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Erscheinungsweise: monatlich &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Verlag: [http://www.alba-publikation.de/ alba-Verlag]&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Homepage http://eisenbahnmagazin.de&lt;br /&gt;
*Bezugsgebühren:&lt;br /&gt;
*Inland € 72,– (D)  *  Einzelheft € 6,50 (D)&lt;br /&gt;
* Schweiz sFr 138,–  *  Einzelheft sFr 12,50&lt;br /&gt;
* übriges Ausland € 78,–  *  Einzelheft € 7,–&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezensent: Peter M. Popp &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Das Eisenbahnmagazin aus dem rennomierten, auf Eisenbahnthemen spezialisierten alba-Verlag ist eine der auflagenstärksten Zeitungen für Eisenbahn und Modellbahn. Auffallend ist die sehr sachlich, auf Seriösität getrimmte Gestaltung - im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die gelegentlich einen eher &amp;quot;selbstgemachten&amp;quot; Eindruck hinterlassen. Merkmal dafür ist auch die vergleichsweise sparsame Illustrierung.&lt;br /&gt;
Vorbild und Modell sind im em etwa ausgeglichen, die Beschreibung der ständigen Rubriken würde vielen anderen Zeitschriften ähneln, so wie Kleinanzeigenteil, Veranstaltungshinweise und Neuheitenübersichten. Veröffentlichte Elektronikschaltungen scheinen bedauerlicherweise nicht immer auf Funktionsfähigkeit geprüft zu sein, was schnell zur Verärgerung beim Nachbauwilligen führt.&lt;br /&gt;
Heraushebenswert ist, dass man in jeder Ausgabe ein anderes Vorbild - Lok, Triebwagen usw. - mit einer genauen Detailzeichnung veröffentlicht, so dass man im Laufe der Zeit ein interessantes Archiv aufbauen kann, wenn man bereit ist, das Heft regelmässig zu beziehen. In letzter Zeit scheint man verstärkt auch auf hochwertigen Landschaftsbau einzugehen. &lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Obwohl oder vielleicht gerade weil das em vom Layout her einen professionellen Eindruck macht, gefällt es mir weniger als andere hier besprochene Zeitschriften. Ich lese es regelmässig mit, da ich kostenlos die Gelegenheit habe. Der Vorbildteil ist mir zu umfangreich. Für Leser mit anderen Prioritäten kann das em erste Wahl sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriften-Rezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Newsgroup&amp;diff=12996</id>
		<title>Newsgroup</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Newsgroup&amp;diff=12996"/>
				<updated>2017-01-18T21:51:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Links entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Newsgroup - was ist das?= &lt;br /&gt;
Wer heute vom &amp;amp;raquo;Internet&amp;amp;laquo; spricht, meint meistens das Lesen von Seiten des World-Wide Web (WWW), die über eine Adresse (z.B. www.der-moba.de) ausgewählt werden und mit einem Webbrowser dargestellt werden. So wie auch diese hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es auf vielen dieser Seiten auch sogenannte Foren. Das sind Diskussionsrunden, in denen man Fragen zu bestimmten Themen stellen kann oder auf solche Fragen antwortet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Fragen oder Antworten werden in eine Maske eingetragen; nach dem Absenden werden sie auf dem Server des Seitenanbieters passend einsortiert und das Ganze im Zusammenhang als Webseite wieder angezeigt.&lt;br /&gt;
Obwohl man zum Lesen oder Schreiben online sein muß, findet die &amp;amp;raquo;Diskussion&amp;amp;laquo; zeitversetzt statt. Es gibt keinen festen zeitlichen Zusammenhang zwischen Frage und Antwort, und man spricht auch immer alle Leser an. Die Beiträge bleiben oft nur über einen begrenzten Zeitraum gespeichert, welcher vom Betreiber des Forums festgelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere bekannte Form der Diskussion im Internet ist der &amp;amp;raquo;Chat&amp;amp;laquo;, hier sind die Diskussionsteilnehmer gleichzeitig online und können direkt miteinander kommunizieren. Auch Chats sind meist in Webseiten eingebunden, so daß Teilnehmer nicht zwingend einen Chat-Client benötigen, sondern sich auch mit einem Webbrowser beteiligen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Internet bietet ausser diesem Bereitstellen und Verteilen von Webseiten noch andere Dienste; praktisch jeder nutzt einen davon: E-Mail. Um an diesem Dienst teilzunehmen, braucht man ein anderes Programm als den Webbrowser, nämlich ein Mailprogramm (MUA, Mail User Argent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog dazu - und schon viel älter als die Web-Foren - gibt es das [http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet Usenet], über das die Teilnehmer in den sogenannten Newsgroups miteinander kommunizieren.&lt;br /&gt;
Hierzu werden mit einem speziellen Programm, dem Newsreader, Nachrichten in der gleichen Art gesendet wie E-Mails. Wie bei Mail-Servern üblich, werden auch News-Server von Internet-Providern (z.B. t-online, arcor, AOL o.ä) betrieben; alle News-Server weltweit tauschen permanent ihre Nachrichten aus, so daß sie (mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung) immer denselben Stand anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze hat also wesentlich mehr Ähnlichkeit mit E-Mails als mit Webseiten.&lt;br /&gt;
Deshalb sind die Newsreader auch oft Bestandteil der Mail-Programme (so bei Netscape oder Outlook-Express), und wie bei diesen muß man einen Server-Account anlegen, zu dessen Nutzung man Namen, E-Mail-Adresse (Passwort) und die Internet-Adresse des News-Servers angeben muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zugang zu den Newsgroups=&lt;br /&gt;
Um an einer oder mehrere Newsgroups teilzunehmen, braucht man Zugriff auf einen News-Server.&lt;br /&gt;
Den Namen des Servers bekommt man von seinem Internet-Provider.&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch frei zugängliche News-Server, die providerunabhängig sind; manche sind kostenfrei, bei anderen muß man für den Zugang zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste von Usenet-Anbietern:&lt;br /&gt;
* http://newsserverliste.cord.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abonnieren einer Newsgroup=&lt;br /&gt;
Es gibt allein in Deutschland tausende von Newsgroups zu den unterschiedlichsten Themen. Sie werden auf Antrag von einem neutralen Gremium eröffnet und in eine Namenshierarchie einsortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Internet-Seite '''www.der-moba.de''' wird gestaltet von den Teilnehmern der Newsgroup '''de.rec.modelle.bahn''', d.h. deutschland/recreation/modelle/bahn. Es gibt z.B. auch de.comp.software oder de.rec.fotografie.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich auf einem Newsserver angemeldet hat, kann man aus einer Liste aller Newsgroups eine oder mehrere &amp;quot;abonnieren&amp;quot;; für diese bekommt man dann alle Beiträge angezeigt und kann auf diese auch antworten. Eine Anmeldung für eine spezielle Newsgroup gibt es nicht; jeder kann teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt alles zunächst etwas ungewohnt, aber wer E-Mails schreiben kann, wird mit einem Newsreader gut zurechtkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Besonderheiten von Newsgroups=&lt;br /&gt;
Die Beiträge enthalten nur Text (ASCII, kein HTML!) keine Zeichnungen, keine verschiedenen Schriftarten und keine Anhänge (Bilder o.ä). Wer etwas &amp;amp;raquo;zeigen&amp;amp;laquo; will, muß eine Adresse im WWW angeben (URL), bei der die anderen nachschauen können. In bestimmten Newsgroups kann das Versenden von binären Anhängen aber auch erlaubt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lesen und schreiben sehr viele Teilnehmer weltweit zu diesem Thema (keine&lt;br /&gt;
Angst, auf &amp;amp;raquo;de.rec.modelle.bahn&amp;amp;laquo; wird deutsch geschrieben, obwohl&lt;br /&gt;
Teilnehmer z.B. aus USA oder Dänemark mitmachen). Die Chance, irgendjemanden zu finden, der zu einer sehr speziellen Frage Stellung nehmen kann, ist daher sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beiträge der Newsgroup werden in sogenannten &amp;amp;raquo;Threads&amp;amp;laquo; (Themenbäumen, Diskussionsfäden)&lt;br /&gt;
verwaltet. So kann man - ein geeignetes Programm/Web-Portal vorausgesetzt -&lt;br /&gt;
genau sehen, wer wem geantwortet hat; denn die Beiträge beziehen sich ja&lt;br /&gt;
aufeinander. Und weil an bestimmten Punkten die Meinungen auseinander gehen können, oder Nebenthemen in die Diskussion wandern, ist in Baumform dargestellt, wer wem&lt;br /&gt;
geantwortet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann am Betreff des Beitrages abschätzen ob, man ihn lesen&lt;br /&gt;
will oder nicht. Daher sollte man diesen auch möglichst konkret formulieren. Wer als &amp;amp;raquo;N-Bahner anlog&amp;amp;laquo; nichts von &amp;amp;raquo;Digital&amp;amp;laquo; wissen&lt;br /&gt;
will, ignoriert einfach alle Beiträge über digitale Themen oder&lt;br /&gt;
andere Baugrößen. Wenn in einem Thread das Thema wechselt, so wird&lt;br /&gt;
normalerweise der Betreff korrigiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Newsgroups Off-Line lesen und die Beiträge&lt;br /&gt;
herunterladen. E-Mail-Programme und Webbrowser sowie spezielle Programme zum&lt;br /&gt;
Abonnieren von Newsgroups bieten die Möglichkeit, die jeweils neuen Beiträge&lt;br /&gt;
seit dem letzen &amp;amp;raquo;Nach-Schauen&amp;amp;laquo; in einem Rutsch von den&lt;br /&gt;
Servern zu laden, so wie man es mit seinen E-Mails ja auch&lt;br /&gt;
machen kann. Die Vorteile liegen auf der Hand:&lt;br /&gt;
Es geht es viel schneller, als bei Webforen, die allein&lt;br /&gt;
für die Werbung viel Zeit verschwenden. Zudem ist es übersichtlicher und die&lt;br /&gt;
Online-Kosten sinken. Man kann in Ruhe lesen und schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Beiträge (Postings) sind vergleichbar zu einer E-Mail; man kann die für einen persönlich interessanten Beiträge zusammen mit sonstiger E-Mail&lt;br /&gt;
gemeinsam auf dem eigenen Rechner (in E-Mail-Ordnern) abspeichern und dort aufbewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Newsgroups und Google=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beiträge in der Newsgroup werden auf den News-Servern nur eine gewisse Zeit lang vorgehalten.&lt;br /&gt;
Aber es gibt Server im Internet, die alle News-Beiträge sammeln und dann in einem recherchierbaren Archiv ablegen.&lt;br /&gt;
Der bekannteste ist sicher Google.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Suchmaschine http://groups.google.de/ kann&lt;br /&gt;
man Beiträge suchen, die Jahre alt sind.&lt;br /&gt;
Und zwar nach Stichworten im Titel oder im Text, nach Absender,&lt;br /&gt;
nach Datum oder Zeitraum. Es handelt sich also um ein ständig&lt;br /&gt;
wachsendes Archiv mit Weisheiten zum Thema der Newsgroup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dortige Newsgroup-Suche in dem Navigationsrahmen links&lt;br /&gt;
sucht beispielsweise im Google-Archiv der Newsgroup &lt;br /&gt;
&amp;amp;raquo;de.rec.modelle.bahn&amp;amp;laquo; nach den eingegebenen Stichworten.&lt;br /&gt;
Die Chancen sind groß, Antwort auf alle möglichen &lt;br /&gt;
Fragen zum Thema Modellbahn zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Tips für Einsteiger=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Newsgroup nun nicht immer mit den selben&lt;br /&gt;
(Einsteiger-) Fragen zu belasten, gibt es zwei Tricks:&lt;br /&gt;
#www.der-moba.de lesen,&lt;br /&gt;
#die Suchmaschine http://groups.google.de/group/de.rec.modelle.bahn/ nutzen.&lt;br /&gt;
Vielleicht wurde das Thema ja erst kürzlich erörtert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Server und Newsreader=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=In einer Newsgroup schreiben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Newsgroup lebt übrigens vom Beiträge '''schreiben'''.&lt;br /&gt;
Auch wenn es eine Art &amp;quot;harten Kern&amp;quot; an gibt, die &amp;amp;raquo;Regulars&amp;amp;laquo;.&lt;br /&gt;
Das sind die Leute, welche recht häufig Beiträge schreiben&lt;br /&gt;
(posten). Sie haben meist ein oder mehrere Spezialthemen&lt;br /&gt;
und helfen gerne mit ihrem Wissen. Dennoch sollte jeder sein&lt;br /&gt;
(neuestes) Wissen und seine Erfahrung einbringen. Auch die&lt;br /&gt;
&amp;amp;raquo;alten Hasen&amp;amp;laquo; lernen gerne etwas dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Newsgroup werden die Beiträge (und ihre Betreffs) in einer&lt;br /&gt;
bestimmten Form geschrieben. Diese erhöht die Lesbarkeit der&lt;br /&gt;
Beiträge (und die Lust der Leser zu antworten).&lt;br /&gt;
Tips zu dieser Form findet man im FAQ der Newsgroup auf&lt;br /&gt;
[[FAQ_de.rec.modelle.bahn]]. Beim Schreiben sollte auch stets die [[Netiquette]] eingehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein &amp;amp;raquo;Gefühl&amp;amp;laquo; für das &amp;amp;raquo;Funktionieren&amp;amp;laquo; der Newsgroup&lt;br /&gt;
zu bekommen, sollte man erst einmal einige Zeit mitlesen, bevor man einen Beitrag schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall sollte man auch die Gruppe &amp;amp;raquo;de.newusers.infos&amp;amp;laquo; lesen;&lt;br /&gt;
diese enthält nur ganz wenige Beiträge, die aber für ein&lt;br /&gt;
problemloses Miteinander unbedingt wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens:&lt;br /&gt;
Dein Beitrag wird weltweit von vielen gelesen. Und das nicht nur&lt;br /&gt;
für ein paar Tage.&lt;br /&gt;
Über das groups.google.de-Archiv, ist dein Beitrag auch nach Jahren&lt;br /&gt;
noch allgemein zugänglich - man kann also auch mit alten eigenen&lt;br /&gt;
Äußerungen konfrontiert werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch ein Tipp:&lt;br /&gt;
Es gibt Firmen, welche die in Newsgroups verwendeten E-Mail-Adressen&lt;br /&gt;
sammeln. Diesen Adressen wird dann Werbung zugesandt (Spam).&lt;br /&gt;
Um die Werbung gleich filtern zu können, ist es durchaus sinnvoll&lt;br /&gt;
sich bei einem E-Mail-Provider (z.B. freenet.de, gmx.de, web.de)&lt;br /&gt;
eine E-Mail-Adresse einzurichten, die man nur zu Posten in der&lt;br /&gt;
Newsgroup verwendet. Aber bitte dennoch den &amp;amp;raquo;Realnamen&amp;amp;laquo; für die&lt;br /&gt;
Anzeige eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nur ab und zu mitlesen will (reinschnuppern), kann die Beiträge &lt;br /&gt;
der Newsgroup auf dem Server mit einem WWW-basierten Portal wie &lt;br /&gt;
http://groups.google.de/ ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Gruppe regelmäßig lesen will, sollte aber einen eigenen&lt;br /&gt;
Newsreader installieren. Für den Einstieg eignet sich beispielsweise&lt;br /&gt;
der Mozilla Thunderbird https://www.mozilla.org/de/thunderbird/.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Outlook Express trübt die Freude an Newsgroups leider durch eine&lt;br /&gt;
Reihe von Fehlern recht schnell und wird deshalb auch für den Einstieg&lt;br /&gt;
nicht empfohlen. Sehr gute Anleitungen zum Einrichten gibt es unter&lt;br /&gt;
http://news.cis.dfn.de/de/config.html.&lt;br /&gt;
Unter http://news.individual.de/ kann man sich auch anmelden,&lt;br /&gt;
falls der eigene Provider keinen brauchbaren Newsserver anbietet.&lt;br /&gt;
Das kostet ca. 10,- EUR pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beiträge suchen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solltest du Beiträge finden, die Fragen offen lassen, oder&lt;br /&gt;
dich noch wissensdurstiger machen, dann laden wir dich herzlich&lt;br /&gt;
ein, dir die Mühe zu machen, und in der&lt;br /&gt;
Newsgroup deine Frage zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erhältst du immer die &amp;quot;neueste Information&amp;quot; und&lt;br /&gt;
Wissen, welches der Autor allein gar nicht haben kann.&lt;br /&gt;
Eine direkte E-Mail an den Autor richtet man normalerweise nur,&lt;br /&gt;
wenn das, was Du zu dem Beitrag fragen oder sagen willst,&lt;br /&gt;
wirklich niemanden anderen als den Autor interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tip:&lt;br /&gt;
Wenn du den Autor nun doch unbedingt direkt anschreiben willst, dann&lt;br /&gt;
hilf ihm bitte mit folgenden Worten auf die Sprünge:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe deinen Beitrag mit der Google Suchmaschine&lt;br /&gt;
auf &amp;quot;Der-Moba.de&amp;quot; gefunden. Kannst du bitte.....&amp;quot;&lt;br /&gt;
(zitiere zusammen mit deiner Frage auch die gefundene Stelle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links zum Thema Usenet =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Software:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.forteinc.com Free Agent] Ein kostenloser Newsreader&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:De.rec.modelle.bahn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=FAQ_de.rec.modelle.bahn&amp;diff=12995</id>
		<title>FAQ de.rec.modelle.bahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=FAQ_de.rec.modelle.bahn&amp;diff=12995"/>
				<updated>2017-01-18T21:49:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Intention dieser FAQ'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese FAQ soll dem Neuling in de.rec.modelle.bahn ein kleiner Leitfaden&lt;br /&gt;
für den Einstieg in diese NewsGroup sein. Beim Schreiben (posten) im&lt;br /&gt;
Usenet lernt man einige (hoffentlich nette) Leute kennen, zumindestens&lt;br /&gt;
virtuell. Um diesen nicht ausversehen auf die Füße zu treten, sind&lt;br /&gt;
im folgenden ein paar Regeln aufgeschrieben, deren Einhaltung den&lt;br /&gt;
gegenseitigen Umgang erleichtert - man muß ja nicht jedes Fettnäpfchen&lt;br /&gt;
selbst ausprobieren. Außerdem sind häufig verwendete Abkürzungen kurz&lt;br /&gt;
erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in dieser FAQ nicht erklärt wird, sind modellbahnspezifische Sachen wie&lt;br /&gt;
z.B. Landschaftsbau, Wartung der Loks, vorbildliche Alterung etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frequently Asked Questions in de.rec.modelle.bahn=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ich bin neu hier, darf ich mitmachen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, gerne. Wir freuen uns immer über neue Gesichter.&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es ein paar klitzekleine Verhaltensweisen, über&lt;br /&gt;
deren Beachtung wir uns freuen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; für absolute Neulinge im Usenet sei auf die Gruppe&lt;br /&gt;
de.newusers.infos (dni) verwiesen, deren Lektüre ich ''jedem''&lt;br /&gt;
Neuling dringend ans Herz lege. Für Fragen dazu gibt es&lt;br /&gt;
eigens die Gruppe de.newusers.questions&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Im de.* Usenet (und insbesondere in dieser Gruppe) ist es&lt;br /&gt;
üblich, unter seinem eigenen Namen (&amp;quot;Realname&amp;quot;)&lt;br /&gt;
und mit einer funktionierenden E-Mail Adresse zu posten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Im de.* Usenet wird gnadenlos geduzt, sein Gegenüber zu siezen,&lt;br /&gt;
grenzt an eine Beleidigung.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Was wir gar nicht mögen sind&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;TOFU (Text oben, Fullquote unten)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Verkaufsangebote und Werbung,&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Verweise auf Ebay Auktionen,&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Binaries (z.B. Bilder),&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;HTML-Postings.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Zum Schluß ein ganz einfacher Merksatz zum Zitieren:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn die letzte Zeile Deines Postings nicht von Dir selbst&lt;br /&gt;
geschrieben wurde, dann hast Du was falsch gemacht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://einklich.net/usenet/zitier.htm&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise siehe [[Netiquette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was gehört nicht in drmb-Postings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkäufe===&lt;br /&gt;
Verkäufe gehören nicht in diese NewsGroup, sondern nach de.markt.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werbung===&lt;br /&gt;
Werbung ist in dieser NewsGroup grundsätzlich unerwünscht.&lt;br /&gt;
Da sich hier allerdings einige Frokler weit jenseits des&lt;br /&gt;
Massengeschmacks tummeln und jede MoBa gerade von den Kleinigkeiten&lt;br /&gt;
lebt, drücken wir bei Kleinserienherstellern beide Augen zu, wenn sie&lt;br /&gt;
auf ihre Produkte hinweisen, solange sie nicht öfter als ca. 1x im &lt;br /&gt;
Monat eigene Threads damit anfangen. An geeigneter Stelle und on-topic&lt;br /&gt;
darf selbstverständlich jeder auf seinen Kram hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meckern===&lt;br /&gt;
Meckern ist nicht nett. Wenn jemandem Regelverstösse auffallen, darf&lt;br /&gt;
er sein Gegenüber gerne höflich drauf hinweisen. Aber bitte! im&lt;br /&gt;
Zusammenhang mit einem Beitrag zum Thema. Diese NewsGroup hat&lt;br /&gt;
inzwischen so viele Postings am Tag, dass solche Meckereien die&lt;br /&gt;
Lesbarkeit unnötig erschweren. Und immer dran denken:&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite sitzt auch ein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=AküVerz - häufig verwendete Abkürzungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modellbahnspezifische Abkürzungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
drmb      de.rec.modelle.bahn&lt;br /&gt;
DER_MOBA  die drmb Website unter www.der-moba.de&lt;br /&gt;
GFN       Fleischmann (ursprünglich Gebrüder Fleischmann Nürnberg)&lt;br /&gt;
M*        Märklin&lt;br /&gt;
MTX       Minitrix&lt;br /&gt;
SaMo      SachsenModelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PK        Pufferküsser&lt;br /&gt;
NZ        Nietenzähler&lt;br /&gt;
CdaS      Club der alten Säcke&lt;br /&gt;
KK        KurzKupplung&lt;br /&gt;
KKK       KurzKupplungsKulisse (meist mit Normschacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|:|       Mittelleiter (Gleis-)System ...siehe auch Q7&lt;br /&gt;
| |       Zweileiter (Gleis-)System&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NEM       Normen Europäischer Modelleisenbahnen&lt;br /&gt;
MOROP     Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas&lt;br /&gt;
FREMO     Freundeskreis europäischer Modellbahner&lt;br /&gt;
NMRA      National Model Railroader Association (Amerikanischer Modellbahner Verband)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Abkürzungen aus dem Bereich Digitalsteuerungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
DCC       Digital Command Control (Digitale Modellbahn Steuerung)&lt;br /&gt;
NMRA-DCC  Digitale Modellbahn Steuerung nach NMRA Standard&lt;br /&gt;
FMZ       Fleischmann MehrZug System  (Digitalsystem von GFN)&lt;br /&gt;
MM        Märklin Motorola&lt;br /&gt;
SX        Selectrix&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DAISY     Digitales und Analoges Intelligentes SYstem&lt;br /&gt;
FRED      FRemos Einfacher Drehregler&lt;br /&gt;
IB        Intellibox (Multiprotokoll-Zentrale von Uhlenbrock)&lt;br /&gt;
SRCP      Simple Railroad Command Protocol &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Artikel zu [[Digitalprojekt|SRCP]] findet sich auf diesem Wiki.&lt;br /&gt;
Für weitergehende Fragen bezüglich Digitalsteuerungen sei ebenfalls auf die&lt;br /&gt;
Seiten des DER_MOBA-wiki verwiesen: [[Digital_Allgemein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Usenet-spezifische Abkürzungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
NG        Newsgroup&lt;br /&gt;
PM        Privatmail&lt;br /&gt;
HP        Homepage                (meist) private Webseite&lt;br /&gt;
OT        Off Topic               Nicht zum Thema gehörend&lt;br /&gt;
OnT       On Topic                zum Thema gehörend&lt;br /&gt;
OP        Original Poster         derjenige, der den Thread angefangen hat.&lt;br /&gt;
dni       de.newusers.infos&lt;br /&gt;
SNIP      Das ist das Geräusch der Schere, wenn sie unbarmherzig&lt;br /&gt;
          einen Teil des vorhergehen Postings abtrennt und dieser Teil&lt;br /&gt;
          dem Datenrecycling zugeführt werden kann.&lt;br /&gt;
PLONK     Das Geräusch, wenn jemand im Killfile aufschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man irgendwas     'man' ist ein UNIX Befehl zum Aufruf einer&lt;br /&gt;
                  Bedienungsanleitung, wird in der NG als Aufforderung&lt;br /&gt;
                  verwendet, sich über 'irgendwas' schlau zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACK       Acknowledged            Zustimmung&lt;br /&gt;
AFAIK     As Far As I Know        Soweit ich weiß&lt;br /&gt;
AFAIR     As Far As I Remember    Wenn ich mich recht erinner&lt;br /&gt;
BTW       By The Way              Übrigens / Wo wir gerade beim Thema sind&lt;br /&gt;
FYI       For Your Information    Zu Deiner Information / Kenntnis&lt;br /&gt;
HTH       Hope That Helps         Hoffe, das hilft Dir weiter&lt;br /&gt;
IMHO      In My Humble Opinion    Meiner bescheidenen Meinung nach&lt;br /&gt;
IIRC      If I Recall Correctly   Wenn ich mich recht entsinne&lt;br /&gt;
LOL       Laughing Out Loud       lautes Auflachen&lt;br /&gt;
ROTFL     Rolling on the Floor Laughing&lt;br /&gt;
                                  Sich vor Lachen auf dem Boden wälzen&lt;br /&gt;
SCNR      Sorry Could Not Resist  Schulldigung, connte nicht rückhalten&lt;br /&gt;
                                  (Konnte leider nicht widerstehen.)&lt;br /&gt;
THX       Thanks                  Danke&lt;br /&gt;
WIMRE     Wenn Ich Mich Recht Erinnere&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Posten einer Nachricht=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: Ein treffendes Subject (=Betreff) ist schon die halbe&lt;br /&gt;
Miete. Wer mit &amp;quot;Frage???&amp;quot; ankommt, muss sich nicht wundern, wenn&lt;br /&gt;
niemand das liest, was nichtmal böse gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine Bitte: Wer während eines Threads (sich auf dasselbe&lt;br /&gt;
Thema beziehende aufeinanderfolgende Postings) das Thema wechselt,&lt;br /&gt;
soll bitte gleich das Subject wechseln, wie z.B.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lokfuehrer muss mal (was: Heizer auf Oel-Dampflok)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis zum Betreff-Wechsel:&lt;br /&gt;
Es soll &amp;quot;was:&amp;quot; (englisch für war) heißen und in Klammern stehen&lt;br /&gt;
&amp;quot;(was: alter Betreff)&amp;quot;.  Ein &amp;quot;Re:&amp;quot; wird durch das &amp;quot;was:&amp;quot; ersetzt.&lt;br /&gt;
Bei Antworten nach einem Betreff-Wechsel entfällt der alte Betreff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...aber das steht ja alles in de.newusers.infos...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kennzeichnen der Postings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben zum schnelleren Auffinden von Artikeln besondere Kennzeichen&lt;br /&gt;
(engl. Tags = Etiketten) vereinbart. Diese Tags dienen in erster Linie&lt;br /&gt;
dazu, das Filtern zu erleichtern, weil es immer Themen gibt, die nicht&lt;br /&gt;
jeden interessieren - und im Gegenzug manche Leute z.B. gezielt nach&lt;br /&gt;
Spur-N Artikeln Ausschau halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung erfolgt an erster Stelle im Betreff (Subject).&lt;br /&gt;
Das gehäufte Verwenden von Tags trägt nicht zur Lesbarkeit bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher haben sich folgende Kennzeichnungen durchsetzen können:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
[D]       Digital&lt;br /&gt;
[N]       Spur N&lt;br /&gt;
[Z]       Spur Z&lt;br /&gt;
[TT]      Spur TT&lt;br /&gt;
[H0]      Spur H0 (1:87) mit den Varianten&lt;br /&gt;
          H0m (Meterspur) und H0e (Engspur)&lt;br /&gt;
[OT]      Off Topic = Nicht zu Gruppenthema gehörend.&lt;br /&gt;
[SRCP]    Simple Railroad Command Protocol&lt;br /&gt;
[VERSE]   Völlig Ernsthafte Repliken Seriöser Eisenbahnfreunde&lt;br /&gt;
          (vulgo: Blödeleien)&lt;br /&gt;
[V]       modellspezifische Vorbildfrage, die trotz aller Anstrengung&lt;br /&gt;
          nicht in eine der de.etc.bahn.* Gruppen paßt. &lt;br /&gt;
[wiki]    Diskussion um den DER_MOBA Wiki&lt;br /&gt;
[der-moba] ebenfalls DER_MOBA Diskussion&lt;br /&gt;
[chat]    der allwöchentliche Hinweis auf den Donnerstalk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fragen und ihre Antworten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wird H0 Ha-Null oder Ha-Oh ausgesprochen?==&lt;br /&gt;
A: Das heisst Ha-Null. Historisch kommt es aus der &amp;quot;Halben Spurweite&lt;br /&gt;
Null&amp;quot;, deshalb auch der seltsame Maßstab 1:87. Ha-Oh war (ist??) eine&lt;br /&gt;
Ladenkette im östlichen Teil Deutschlands, und Ho wird meist in der&lt;br /&gt;
dreifach-Form Hohoho vom Weihnachtsmann gebraucht, wenn er Dir zu&lt;br /&gt;
Weihnachten was für die Modellbahn schenkt. Unabhängig vom Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum schreibt ihr M* statt Märklin?==&lt;br /&gt;
Erstens geht es schneller, zweitens kommt kein Umlaut drin vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Smilies?==&lt;br /&gt;
Mit einer Klammer abgeschlossene, aus seltsamen Sonderzeichen bestehende Steuerzeichen für den Ironie-Detektor[tm].&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
;-)  Scherz&lt;br /&gt;
:-)  Freude&lt;br /&gt;
:-(  Mißfallen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum reagiert ihr bei einigen Fragen so genervt...== &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;...und verweist bloß auf ein seltsames Archiv?&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt manche Fragen, die hier so oft wiederkommen, daß wir&lt;br /&gt;
tatsächlich manchmal keine Lust haben, sie _schon wieder_&lt;br /&gt;
durchzukauen, besonders, wenn das Thema grade eben dran war.&lt;br /&gt;
Es gibt bei Google ein sehr praktisches Archiv mit einer guten&lt;br /&gt;
Suchfunktion: http://groups.google.de/advanced_search&lt;br /&gt;
Bevor Du also als Neuling eine Frage in die NG postest, sei Dir geraten,&lt;br /&gt;
erstmal zu gucken, ob es grade letzte Woche dran war, das Archiv&lt;br /&gt;
zu bemühen, sowie auf die DER_MOBA Seiten zu gucken.&lt;br /&gt;
Wenn dann noch Fragen offen sind, helfen wir wirklich gerne.&lt;br /&gt;
Und natürlich darft Du posten, ''ohne'' vorher das Archiv zu&lt;br /&gt;
lesen, wenn Dich leicht genervte Antworten nicht stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ich habe da eine ganz dringende Frage, warum antwortet mir niemand?==&lt;br /&gt;
Alsoo, für wirklich dringende Probleme gibt es die Telefonseelsorge.&lt;br /&gt;
Das Nutznetz (neudeutsch 'usenet') wird von niemandem professionell&lt;br /&gt;
betrieben, das machen tausende Leute nebenbei in ihrer Freizeit.&lt;br /&gt;
Es dauert bis zu einigen Stunden, bis wirklich jeder News Server weltweit&lt;br /&gt;
das Posting erhalten hat. Manche Leute arbeiten Offline und gucken nur&lt;br /&gt;
einmal am Tag in die NG, oder die Experten für diese spezielle&lt;br /&gt;
Frage sind am Wochenende grundsätzlich offline, oder in Urlaub, oder...&lt;br /&gt;
Falls Du dann noch um Antwort per Mail gebeten hast, und nur noch&lt;br /&gt;
ein trockenes *PLONK* hörst, solltest Du wirklich dni lesen.&lt;br /&gt;
Wirklich. Das ist absolut ernst gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was hat das eigentlich mit den Gleissystemen auf sich?==&lt;br /&gt;
Hier finden immer mal wieder höchst unterhaltsame Grabenkämpfe&lt;br /&gt;
zwischen Märklin Anhängern und Gleichstrom Fahrern statt.&lt;br /&gt;
Da hilft nur eins: Zurücklehnen, Popcorn oder Kartoffelchips&lt;br /&gt;
bereitstellen und zugucken, wie die Fetzen fliegen.&lt;br /&gt;
Um dem Neuling einen Wegweiser an die Hand zu geben, hier eine Begriffsklärung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; 2L Zweileiter. Das weltweit genormte System, bei der zur Zuführung&lt;br /&gt;
des Fahrstroms die beiden Schienen herangezogen werden. Auch:&lt;br /&gt;
Zweischienen-Zweileiter System.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Dreischienen Zweileiter System: Das von Märklin verwendete&lt;br /&gt;
System, bei dem die Fahrspannung am Mittelleiter anliegt, die&lt;br /&gt;
beiden Schienen liegen auf Masse. Das vereinfacht u.a. die&lt;br /&gt;
Schaltung von Kehrschleifen und Achszählern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; 3L Dreileiter. Oft wird das Märklin System fälschlicherweise&lt;br /&gt;
als 3L System bezeichnet.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Dreischienen Dreileiter System: Das alte Trix-Expreß System,&lt;br /&gt;
bei dem der Mittelleiter Masse führt, ermöglicht&lt;br /&gt;
unabhängigen Zweizug Betrieb auf demselben Gleis ohne&lt;br /&gt;
zusätzliche Schaltungen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Zweischienen Dreileiter System: 2L mit zusätzlicher Oberleitung,&lt;br /&gt;
ermöglicht zwei voneinander unabhängige Fahrzeuge auf&lt;br /&gt;
demselben Gleis.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; 4L Vierleiter. Der Vollständigkeit halber erwähnt sei das&lt;br /&gt;
Trix Expreß System mit Oberleitung, das drei Loks auf&lt;br /&gt;
demselben Gleis ermöglicht.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann man die Stromart angeben,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
~ AC steht für 'alternating current', also Wechselspannung,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= DC steht für 'direct current', also Gleichspannung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl der Gleise sagt nichts über die verwendete Spannung aus,&lt;br /&gt;
ebensowenig über den Geisteszustand des Modellbahners.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also: Ruhe bewahren, Frauen und Kinder zuerst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ich hab hier eine Digital-Anfangspackung...== &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Bin ich jetzt für den Rest meines Lebens auf dieses Format festgenagelt?&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nein. Es gibt sog. [[Digitalzentralen|Multiprotokollzentralen]], mit denen man problemlos&lt;br /&gt;
DCC, SX und MM bzw. FMZ Decoder mischen kann. Auch mit der Wahl der &lt;br /&gt;
Gleise (| | oder |:|) ist die Entscheidung für ein Digitalsystem noch&lt;br /&gt;
lange nicht gefallen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Thema ist für diese allgemeine FAQ viel zu umfangreich, deshalb &lt;br /&gt;
haben berufenere Leute dazu eigene Digital-Seiten gebastelt:&lt;br /&gt;
[[Thema_Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind eigentlich &amp;quot;Regulars&amp;quot;, und wer entscheidet das?==&lt;br /&gt;
Regulars sind Leute, die regelmäßig (&amp;quot;regularly&amp;quot;) in einer Newsgroup&lt;br /&gt;
schreiben und sich an den Diskussionen beteiligen. Ob man ein Regular&lt;br /&gt;
ist, entscheidet man selbst durch den Zeitaufwand, den man in das&lt;br /&gt;
Lesen und Beantworten von Fragen wie dieser steckt.&lt;br /&gt;
Wer als Neuling wissen möchte, wer sich hier mehr oder weniger&lt;br /&gt;
regelmäßig rumtreibt, sei auf die [[Teilnehmer|Teilnehmerliste]]&lt;br /&gt;
verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist an diesem Wochenende in $BELIEBIGER_ORT los?==&lt;br /&gt;
Keine Ahnung, aber guck doch mal auf Heinz-Dieter Papenbergs Seite &lt;br /&gt;
unter http://www.modellbahnboerse.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sonstiges=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe de.rec.modelle.bahn unterhält eine eigene Website,&lt;br /&gt;
wo insbesondere Einführungsartikel zu allen 'Anfängerfragen'&lt;br /&gt;
zu finden sind. Die URL lautet http://www.der-moba.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr umfangreiche Linksammlung einschließlich einer Übersicht&lt;br /&gt;
der Hersteller ohne Webseite, die mit ihrer Postadresse aufgeführt sind,&lt;br /&gt;
findet man auf der Webseite der Modellbahnzeitschrift MIBA:&lt;br /&gt;
http://www.miba.de/links/index.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei hier nochmal explizit auf die &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Kategorie:Links|Linklisten]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
auf diesem DER_MOBA Wiki hingewiesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Charta der Gruppe (zu finden in de.newusers.infos)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
de.rec.modelle.bahn&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser Newsgroup diskutieren Modellbahner über den Bau und&lt;br /&gt;
den Betrieb von Modellbahnen aller Spurweiten, die Technik&lt;br /&gt;
(elektrisch und mechanisch), es werden Informationen über&lt;br /&gt;
Neuheiten ausgetauscht. Mit Tips und Antworten kann bei&lt;br /&gt;
Problemen beim Bauen, Basteln und Betreiben geholfen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:De.rec.modelle.bahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=FAQ_de.rec.modelle.bahn&amp;diff=12994</id>
		<title>FAQ de.rec.modelle.bahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=FAQ_de.rec.modelle.bahn&amp;diff=12994"/>
				<updated>2017-01-18T21:48:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Intention dieser FAQ'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese FAQ soll dem Neuling in de.rec.modelle.bahn ein kleiner Leitfaden&lt;br /&gt;
für den Einstieg in diese NewsGroup sein. Beim Schreiben (posten) im&lt;br /&gt;
Usenet lernt man einige (hoffentlich nette) Leute kennen, zumindestens&lt;br /&gt;
virtuell. Um diesen nicht ausversehen auf die Füße zu treten, sind&lt;br /&gt;
im folgenden ein paar Regeln aufgeschrieben, deren Einhaltung den&lt;br /&gt;
gegenseitigen Umgang erleichtert - man muß ja nicht jedes Fettnäpfchen&lt;br /&gt;
selbst ausprobieren. Außerdem sind häufig verwendete Abkürzungen kurz&lt;br /&gt;
erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in dieser FAQ nicht erklärt wird, sind modellbahnspezifische Sachen wie&lt;br /&gt;
z.B. Landschaftsbau, Wartung der Loks, vorbildliche Alterung etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frequently Asked Questions in de.rec.modelle.bahn=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ich bin neu hier, darf ich mitmachen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, gerne. Wir freuen uns immer über neue Gesichter.&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es ein paar klitzekleine Verhaltensweisen, über&lt;br /&gt;
deren Beachtung wir uns freuen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; für absolute Neulinge im Usenet sei auf die Gruppe&lt;br /&gt;
de.newusers.infos (dni) verwiesen, deren Lektüre ich ''jedem''&lt;br /&gt;
Neuling dringend ans Herz lege. Für Fragen dazu gibt es&lt;br /&gt;
eigens die Gruppe de.newusers.questions&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Im de.* Usenet (und insbesondere in dieser Gruppe) ist es&lt;br /&gt;
üblich, unter seinem eigenen Namen (&amp;quot;Realname&amp;quot;)&lt;br /&gt;
und mit einer funktionierenden E-Mail Adresse zu posten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Im de.* Usenet wird gnadenlos geduzt, sein Gegenüber zu siezen,&lt;br /&gt;
grenzt an eine Beleidigung.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Was wir gar nicht mögen sind&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;TOFU (Text oben, Fullquote unten)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Verkaufsangebote und Werbung,&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Verweise auf Ebay Auktionen,&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Binaries (z.B. Bilder),&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;HTML-Postings.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Zum Schluß ein ganz einfacher Merksatz zum Zitieren:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn die letzte Zeile Deines Postings nicht von Dir selbst&lt;br /&gt;
geschrieben wurde, dann hast Du was falsch gemacht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://einklich.net/usenet/zitier.htm&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise siehe [[Netiquette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was gehört nicht in drmb-Postings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkäufe===&lt;br /&gt;
Verkäufe gehören nicht in diese NewsGroup, sondern nach de.markt.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werbung===&lt;br /&gt;
Werbung ist in dieser NewsGroup grundsätzlich unerwünscht.&lt;br /&gt;
Da sich hier allerdings einige Frokler weit jenseits des&lt;br /&gt;
Massengeschmacks tummeln und jede MoBa gerade von den Kleinigkeiten&lt;br /&gt;
lebt, drücken wir bei Kleinserienherstellern beide Augen zu, wenn sie&lt;br /&gt;
auf ihre Produkte hinweisen, solange sie nicht öfter als ca. 1x im &lt;br /&gt;
Monat eigene Threads damit anfangen. An geeigneter Stelle und on-topic&lt;br /&gt;
darf selbstverständlich jeder auf seinen Kram hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meckern===&lt;br /&gt;
Meckern ist nicht nett. Wenn jemandem Regelverstösse auffallen, darf&lt;br /&gt;
er sein Gegenüber gerne höflich drauf hinweisen. Aber bitte! im&lt;br /&gt;
Zusammenhang mit einem Beitrag zum Thema. Diese NewsGroup hat&lt;br /&gt;
inzwischen so viele Postings am Tag, dass solche Meckereien die&lt;br /&gt;
Lesbarkeit unnötig erschweren. Und immer dran denken:&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite sitzt auch ein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=AküVerz - häufig verwendete Abkürzungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modellbahnspezifische Abkürzungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
drmb      de.rec.modelle.bahn&lt;br /&gt;
DER_MOBA  die drmb Website unter www.der-moba.de&lt;br /&gt;
GFN       Fleischmann (ursprünglich Gebrüder Fleischmann Nürnberg)&lt;br /&gt;
M*        Märklin&lt;br /&gt;
MTX       Minitrix&lt;br /&gt;
SaMo      SachsenModelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PK        Pufferküsser&lt;br /&gt;
NZ        Nietenzähler&lt;br /&gt;
CdaS      Club der alten Säcke&lt;br /&gt;
KK        KurzKupplung&lt;br /&gt;
KKK       KurzKupplungsKulisse (meist mit Normschacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|:|       Mittelleiter (Gleis-)System ...siehe auch Q7&lt;br /&gt;
| |       Zweileiter (Gleis-)System&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NEM       Normen Europäischer Modelleisenbahnen&lt;br /&gt;
MOROP     Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas&lt;br /&gt;
FREMO     Freundeskreis europäischer Modellbahner&lt;br /&gt;
NMRA      National Model Railroader Association (Amerikanischer Modellbahner Verband)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Abkürzungen aus dem Bereich Digitalsteuerungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
DCC       Digital Command Control (Digitale Modellbahn Steuerung)&lt;br /&gt;
NMRA-DCC  Digitale Modellbahn Steuerung nach NMRA Standard&lt;br /&gt;
FMZ       Fleischmann MehrZug System  (Digitalsystem von GFN)&lt;br /&gt;
MM        Märklin Motorola&lt;br /&gt;
SX        Selectrix&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DAISY     Digitales und Analoges Intelligentes SYstem&lt;br /&gt;
FRED      FRemos Einfacher Drehregler&lt;br /&gt;
IB        Intellibox (Multiprotokoll-Zentrale von Uhlenbrock)&lt;br /&gt;
SRCP      Simple Railroad Command Protocol &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Artikel zu [[Digitalprojekt|SRCP]] findet sich auf diesem Wiki.&lt;br /&gt;
Für weitergehende Fragen bezüglich Digitalsteuerungen sei ebenfalls auf die&lt;br /&gt;
Seiten des DER_MOBA-wiki verwiesen: [[Digital_Allgemein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Usenet-spezifische Abkürzungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
NG        Newsgroup&lt;br /&gt;
PM        Privatmail&lt;br /&gt;
HP        Homepage                (meist) private Webseite&lt;br /&gt;
OT        Off Topic               Nicht zum Thema gehörend&lt;br /&gt;
OnT       On Topic                zum Thema gehörend&lt;br /&gt;
OP        Original Poster         derjenige, der den Thread angefangen hat.&lt;br /&gt;
dni       de.newusers.infos&lt;br /&gt;
SNIP      Das ist das Geräusch der Schere, wenn sie unbarmherzig&lt;br /&gt;
          einen Teil des vorhergehen Postings abtrennt und dieser Teil&lt;br /&gt;
          dem Datenrecycling zugeführt werden kann.&lt;br /&gt;
PLONK     Das Geräusch, wenn jemand im Killfile aufschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man irgendwas     'man' ist ein UNIX Befehl zum Aufruf einer&lt;br /&gt;
                  Bedienungsanleitung, wird in der NG als Aufforderung&lt;br /&gt;
                  verwendet, sich über 'irgendwas' schlau zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACK       Acknowledged            Zustimmung&lt;br /&gt;
AFAIK     As Far As I Know        Soweit ich weiß&lt;br /&gt;
AFAIR     As Far As I Remember    Wenn ich mich recht erinner&lt;br /&gt;
BTW       By The Way              Übrigens / Wo wir gerade beim Thema sind&lt;br /&gt;
FYI       For Your Information    Zu Deiner Information / Kenntnis&lt;br /&gt;
HTH       Hope That Helps         Hoffe, das hilft Dir weiter&lt;br /&gt;
IMHO      In My Humble Opinion    Meiner bescheidenen Meinung nach&lt;br /&gt;
IIRC      If I Recall Correctly   Wenn ich mich recht entsinne&lt;br /&gt;
LOL       Laughing Out Loud       lautes Auflachen&lt;br /&gt;
ROTFL     Rolling on the Floor Laughing&lt;br /&gt;
                                  Sich vor Lachen auf dem Boden wälzen&lt;br /&gt;
SCNR      Sorry Could Not Resist  Schulldigung, connte nicht rückhalten&lt;br /&gt;
                                  (Konnte leider nicht widerstehen.)&lt;br /&gt;
THX       Thanks                  Danke&lt;br /&gt;
WIMRE     Wenn Ich Mich Recht Erinnere&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Posten einer Nachricht=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: Ein treffendes Subject (=Betreff) ist schon die halbe&lt;br /&gt;
Miete. Wer mit &amp;quot;Frage???&amp;quot; ankommt, muss sich nicht wundern, wenn&lt;br /&gt;
niemand das liest, was nichtmal böse gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine Bitte: Wer während eines Threads (sich auf dasselbe&lt;br /&gt;
Thema beziehende aufeinanderfolgende Postings) das Thema wechselt,&lt;br /&gt;
soll bitte gleich das Subject wechseln, wie z.B.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lokfuehrer muss mal (was: Heizer auf Oel-Dampflok)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis zum Betreff-Wechsel:&lt;br /&gt;
Es soll &amp;quot;was:&amp;quot; (englisch für war) heißen und in Klammern stehen&lt;br /&gt;
&amp;quot;(was: alter Betreff)&amp;quot;.  Ein &amp;quot;Re:&amp;quot; wird durch das &amp;quot;was:&amp;quot; ersetzt.&lt;br /&gt;
Bei Antworten nach einem Betreff-Wechsel entfällt der alte Betreff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...aber das steht ja alles in de.newusers.infos...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kennzeichnen der Postings==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben zum schnelleren Auffinden von Artikeln besondere Kennzeichen&lt;br /&gt;
(engl. Tags = Etiketten) vereinbart. Diese Tags dienen in erster Linie&lt;br /&gt;
dazu, das Filtern zu erleichtern, weil es immer Themen gibt, die nicht&lt;br /&gt;
jeden interessieren - und im Gegenzug manche Leute z.B. gezielt nach&lt;br /&gt;
Spur-N Artikeln Ausschau halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung erfolgt an erster Stelle im Betreff (Subject).&lt;br /&gt;
Das gehäufte Verwenden von Tags trägt nicht zur Lesbarkeit bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher haben sich folgende Kennzeichnungen durchsetzen können:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
[D]       Digital&lt;br /&gt;
[N]       Spur N&lt;br /&gt;
[Z]       Spur Z&lt;br /&gt;
[TT]      Spur TT&lt;br /&gt;
[H0]      Spur H0 (1:87) mit den Varianten&lt;br /&gt;
          H0m (Meterspur) und H0e (Engspur)&lt;br /&gt;
[OT]      Off Topic = Nicht zu Gruppenthema gehörend.&lt;br /&gt;
[SRCP]    Simple Railroad Command Protocol&lt;br /&gt;
[VERSE]   Völlig Ernsthafte Repliken Seriöser Eisenbahnfreunde&lt;br /&gt;
          (vulgo: Blödeleien)&lt;br /&gt;
[V]       modellspezifische Vorbildfrage, die trotz aller Anstrengung&lt;br /&gt;
          nicht in eine der de.etc.bahn.* Gruppen paßt. &lt;br /&gt;
[wiki]    Diskussion um den DER_MOBA Wiki&lt;br /&gt;
[der-moba] ebenfalls DER_MOBA Diskussion&lt;br /&gt;
[chat]    der allwöchentliche Hinweis auf den Donnerstalk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fragen und ihre Antworten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wird H0 Ha-Null oder Ha-Oh ausgesprochen?==&lt;br /&gt;
A: Das heisst Ha-Null. Historisch kommt es aus der &amp;quot;Halben Spurweite&lt;br /&gt;
Null&amp;quot;, deshalb auch der seltsame Maßstab 1:87. Ha-Oh war (ist??) eine&lt;br /&gt;
Ladenkette im östlichen Teil Deutschlands, und Ho wird meist in der&lt;br /&gt;
dreifach-Form Hohoho vom Weihnachtsmann gebraucht, wenn er Dir zu&lt;br /&gt;
Weihnachten was für die Modellbahn schenkt. Unabhängig vom Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum schreibt ihr M* statt Märklin?==&lt;br /&gt;
Erstens geht es schneller, zweitens kommt kein Umlaut drin vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Smilies?==&lt;br /&gt;
Mit einer Klammer abgeschlossene, aus seltsamen Sonderzeichen bestehende Steuerzeichen für den Ironie-Detektor[tm].&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
;-)  Scherz&lt;br /&gt;
:-)  Freude&lt;br /&gt;
:-(  Mißfallen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum reagiert ihr bei einigen Fragen so genervt...== &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;...und verweist bloß auf ein seltsames Archiv?&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt manche Fragen, die hier so oft wiederkommen, daß wir&lt;br /&gt;
tatsächlich manchmal keine Lust haben, sie _schon wieder_&lt;br /&gt;
durchzukauen, besonders, wenn das Thema grade eben dran war.&lt;br /&gt;
Es gibt bei Google ein sehr praktisches Archiv mit einer guten&lt;br /&gt;
Suchfunktion: http://groups.google.de/advanced_search&lt;br /&gt;
Bevor Du also als Neuling eine Frage in die NG postest, sei Dir geraten,&lt;br /&gt;
erstmal zu gucken, ob es grade letzte Woche dran war, das Archiv&lt;br /&gt;
zu bemühen, sowie auf die DER_MOBA Seiten zu gucken.&lt;br /&gt;
Wenn dann noch Fragen offen sind, helfen wir wirklich gerne.&lt;br /&gt;
Und natürlich darft Du posten, ''ohne'' vorher das Archiv zu&lt;br /&gt;
lesen, wenn Dich leicht genervte Antworten nicht stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ich habe da eine ganz dringende Frage, warum antwortet mir niemand?==&lt;br /&gt;
Alsoo, für wirklich dringende Probleme gibt es die Telefonseelsorge.&lt;br /&gt;
Das Nutznetz (neudeutsch 'usenet') wird von niemandem professionell&lt;br /&gt;
betrieben, das machen tausende Leute nebenbei in ihrer Freizeit.&lt;br /&gt;
Es dauert bis zu einigen Stunden, bis wirklich jeder News Server weltweit&lt;br /&gt;
das Posting erhalten hat. Manche Leute arbeiten Offline und gucken nur&lt;br /&gt;
einmal am Tag in die NG, oder die Experten für diese spezielle&lt;br /&gt;
Frage sind am Wochenende grundsätzlich offline, oder in Urlaub, oder...&lt;br /&gt;
Falls Du dann noch um Antwort per Mail gebeten hast, und nur noch&lt;br /&gt;
ein trockenes *PLONK* hörst, solltest Du wirklich dni lesen.&lt;br /&gt;
Wirklich. Das ist absolut ernst gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was hat das eigentlich mit den Gleissystemen auf sich?==&lt;br /&gt;
Hier finden immer mal wieder höchst unterhaltsame Grabenkämpfe&lt;br /&gt;
zwischen Märklin Anhängern und Gleichstrom Fahrern statt.&lt;br /&gt;
Da hilft nur eins: Zurücklehnen, Popcorn oder Kartoffelchips&lt;br /&gt;
bereitstellen und zugucken, wie die Fetzen fliegen.&lt;br /&gt;
Um dem Neuling einen Wegweiser an die Hand zu geben, hier eine Begriffsklärung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; 2L Zweileiter. Das weltweit genormte System, bei der zur Zuführung&lt;br /&gt;
des Fahrstroms die beiden Schienen herangezogen werden. Auch:&lt;br /&gt;
Zweischienen-Zweileiter System.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Dreischienen Zweileiter System: Das von Märklin verwendete&lt;br /&gt;
System, bei dem die Fahrspannung am Mittelleiter anliegt, die&lt;br /&gt;
beiden Schienen liegen auf Masse. Das vereinfacht u.a. die&lt;br /&gt;
Schaltung von Kehrschleifen und Achszählern.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; 3L Dreileiter. Oft wird das Märklin System fälschlicherweise&lt;br /&gt;
als 3L System bezeichnet.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Dreischienen Dreileiter System: Das alte Trix-Expreß System,&lt;br /&gt;
bei dem der Mittelleiter Masse führt, ermöglicht&lt;br /&gt;
unabhängigen Zweizug Betrieb auf demselben Gleis ohne&lt;br /&gt;
zusätzliche Schaltungen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; Zweischienen Dreileiter System: 2L mit zusätzlicher Oberleitung,&lt;br /&gt;
ermöglicht zwei voneinander unabhängige Fahrzeuge auf&lt;br /&gt;
demselben Gleis.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt; 4L Vierleiter. Der Vollständigkeit halber erwähnt sei das&lt;br /&gt;
Trix Expreß System mit Oberleitung, das drei Loks auf&lt;br /&gt;
demselben Gleis ermöglicht.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann man die Stromart angeben,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
~ AC steht für 'alternating current', also Wechselspannung,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= DC steht für 'direct current', also Gleichspannung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl der Gleise sagt nichts über die verwendete Spannung aus,&lt;br /&gt;
ebensowenig über den Geisteszustand des Modellbahners.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also: Ruhe bewahren, Frauen und Kinder zuerst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ich hab hier eine Digital-Anfangspackung...== &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Bin ich jetzt für den Rest meines Lebens auf dieses Format festgenagelt?&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nein. Es gibt sog. [[Digitalzentralen|Multiprotokollzentralen]], mit denen man problemlos&lt;br /&gt;
DCC, SX und MM bzw. FMZ Decoder mischen kann. Auch mit der Wahl der &lt;br /&gt;
Gleise (| | oder |:|) ist die Entscheidung für ein Digitalsystem noch&lt;br /&gt;
lange nicht gefallen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Thema ist für diese allgemeine FAQ viel zu umfangreich, deshalb &lt;br /&gt;
haben berufenere Leute dazu eigene Digital-Seiten gebastelt:&lt;br /&gt;
[[Thema_Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind eigentlich &amp;quot;Regulars&amp;quot;, und wer entscheidet das?==&lt;br /&gt;
Regulars sind Leute, die regelmäßig (&amp;quot;regularly&amp;quot;) in einer Newsgroup&lt;br /&gt;
schreiben und sich an den Diskussionen beteiligen. Ob man ein Regular&lt;br /&gt;
ist, entscheidet man selbst durch den Zeitaufwand, den man in das&lt;br /&gt;
Lesen und Beantworten von Fragen wie dieser steckt.&lt;br /&gt;
Wer als Neuling wissen möchte, wer sich hier mehr oder weniger&lt;br /&gt;
regelmäßig rumtreibt, sei auf die [[Teilnehmer|Teilnehmerliste]]&lt;br /&gt;
verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist an diesem Wochenende in $BELIEBIGER_ORT los?==&lt;br /&gt;
Keine Ahnung, aber guck doch mal auf Heinz-Dieter Papenbergs Seite &lt;br /&gt;
unter http://www.modellbahnboerse.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sonstiges=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe de.rec.modelle.bahn unterhält eine eigene Website,&lt;br /&gt;
wo insbesondere Einführungsartikel zu allen 'Anfängerfragen'&lt;br /&gt;
zu finden sind. Die URL lautet http://www.der-moba.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich zu den verschieden Systemen und&lt;br /&gt;
Baugrössen informieren will kann auf&lt;br /&gt;
http://www.huebsch.at/train/VergleichsListe.htm&lt;br /&gt;
die verschiedenen Meinungen begutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr umfangreiche Linksammlung einschließlich einer Übersicht&lt;br /&gt;
der Hersteller ohne Webseite, die mit ihrer Postadresse aufgeführt sind,&lt;br /&gt;
findet man auf der Webseite der Modellbahnzeitschrift MIBA:&lt;br /&gt;
http://www.miba.de/links/index.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei hier nochmal explizit auf die &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Kategorie:Links|Linklisten]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
auf diesem DER_MOBA Wiki hingewiesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Charta der Gruppe (zu finden in de.newusers.infos)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
de.rec.modelle.bahn&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser Newsgroup diskutieren Modellbahner über den Bau und&lt;br /&gt;
den Betrieb von Modellbahnen aller Spurweiten, die Technik&lt;br /&gt;
(elektrisch und mechanisch), es werden Informationen über&lt;br /&gt;
Neuheiten ausgetauscht. Mit Tips und Antworten kann bei&lt;br /&gt;
Problemen beim Bauen, Basteln und Betreiben geholfen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:De.rec.modelle.bahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby&amp;diff=12993</id>
		<title>Der Einstieg ins Hobby</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby&amp;diff=12993"/>
				<updated>2017-01-18T21:45:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zusammengestellt von Torsten Vogt, Mario Graul und Edbert van Eimeren ----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wird in [news:de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn] die folgende oder ähnliche Frage gestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;font face=&amp;quot;Helvetica, Arial&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;Ich will neu beginnen mit dem Modellbau, kann mir jemand sagen...&amp;quot; (''' Max Schornewil am 04.11.98 ''') oder &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;quot;Ich beabsichtige zusammen mit meinem Sohn eine Modellbahnanlage zu errichten. Da ich von dieser Materie aber absolut Null Ahnung habe, erhoffe ich mir von den Profis unter euch ein paar Infos...&amp;quot;. &amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es genug Literatur die sich damit beschäftigt, jedoch soll diese FAQ wie auch alle anderen bei DER_MOBA ein Extrakt der Erfahrungen der Diskussionsteilnehmer der oben erwähnten Usenetgruppe sein. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;Was sollte man tun, wenn man sich als Neueinsteiger mit Modellbahn beschäftigen will&amp;lt;/font&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Eine Modellbahn Zeitschrift kaufen und lesen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dort erfährt man aktuelle News zu seinem Hobby in Wort und Bild. Oder wo sich der nächste Händler befindet, wo die nächste Messe oder Modellbahn Ausstellung stattfinden. (Modellbahn Zeitschriften findet man z.B. im Bahnhofs Buchhandel.)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Weitere Informationen sammeln '''(in Sonderheften der Modellbahn Zeitschriften, Bücher, Internet (WWW und Usenet) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Als Literatur sind besonders zu empfehlen: Meisterschule Modellbahnbau von Bernhard Stein, weiter Modellbahn Bücher vom Alba- und Transpress Verlag. Auch die Sonderhefte der Modellbahn Zeitschriften MIBA und Eisenbahn Kurier sind zu empfehlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Eine Modellbahnausstellung (oder Messe), einen Modellbahnhändler und / oder einen Modellbahnclub besuchen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Eventuell &amp;quot;verliebt&amp;quot; man sich in eine bestimmte Spurweite oder ein bestimmtes Motiv, das vereinfacht die weitere Vorgehensweise wesentlich, denn das Hobby soll ja Spass machen. Eine Übersicht über Modellbahnclubs in der Nähe findet man z. B. unter http://www.bdef.de/mitgliedsvereinigungen.html beim [[BDEF]].&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Rational das ganze Überdenken.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Jetzt sollte die Frage nach der Spurweite und das Anlagenthema anhand Platz, Geld und Punkt 3 geklärt werden. Wer hier und jetzt schon weis wo es lang gehen sollte, dem ist eigentlich schon geholfen. Wer nicht, wir gehen weiter unten noch einmal darauf ein. &amp;lt;br /&amp;gt; Bekannte und Freunde mit eigener Modellbahn (evtl. der Kinder) besuchen. Nichts klärt die Dinge so sehr, wie etwas konkret anfassen zu können, es selbst zu erleben. Dies ist besonders hilfreich bei so grundlegenden Entscheidungen wie der Baugröße (Eindruck der einzelnen Modelle gegen Eindruck einer ganzen Anlage) oder Digtal gegenüber Analog (einfacher Mehrzugbetrieb gegen einfache Elektrik ohne den Zwang zur Elektronik). &amp;lt;br /&amp;gt; Ein weiterer wichtiger Gedanke, es macht meistens doppelt Spass wenn man nicht allein Fahrbetrieb macht. Es macht daher wenig Sinn sich eine andere Spurweite/Stromsystem zuzulegen als der restliche Bekanntenkreis. Zumindest sollte man das eine mit dem anderen abwägen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Weitere Informationen besorgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fachliteratur zur Umsetzung der unter Punkt 4 getroffenen Entscheidungen. Nun sollte man darangehen seine Anlage zu planen, also den Gleisplan zu entwerfen. Dazu ist es bestimmt nicht falsch, die unter Punkt 2 erwähnte Literatur zu verwenden. Darüber hinaus gibt es unter anderem bei den oben erwähnten Verlagen genug weitere Bücher die die Planung unterstützen. Ideen gibt es auch genug im Internet, ansonsten kann man zu dieser Frage natürlich auch in [news:de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn ].&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Hier noch einige Quellen im Internet die man umbedingt besuchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gedanken_zur_Maßstäblichkeit|Gedanken zur Maßstäblichkeit - Erschreckendes und Erbauliches auf dem Weg zur vorbildgerechten Anlage]] von [mailto:moritz.gretzschel@dlr.de Moritz Gretzschel]&lt;br /&gt;
* ''für weitere Links bitte ich immer noch um Vorschläge''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Checkliste gehen wir nun ins Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Die Baugrößen&amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Baugrößen Z - H0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Baugröße hat Vor- und Nachteile. Bei kleinen Spuren ist es möglich selbst größere Bahnhöfe und dazu passende Bahnbetriebswerke bei relativ wenig Platz nachzubilden. Die Bahnsteiglänge auf einem Bahnhof, auf dem Schnellzüge verkehren, sollte in H0 mindestens 2,5 m, besser 3m lang sein (6-8 Schnellzug Wagen + Lok, für einen 12 Wagen Zug bräuchte man schon über 4m). Rechnet man die Weichenstraße und etwas Strecke dazu kommt man schnell auf 5 bis 6 m. &amp;lt;br /&amp;gt;Wer diesen Platz nicht hat, muß demzufolge auf ein anderes, nicht minder interessantes, Nebenbahn oder Schmalspur Thema ausweichen oder eine kleinere Baugröße wählen. In Baugröße TT vermindert sich diese Länge auf ca. zwei Drittel, in Spur N auf etwa die Hälfte, bei Z auf ca. ein Drittel. &amp;lt;br /&amp;gt;Da die wenigsten einen Raum von der Größe einer Turnhalle zur Verfügung haben ist die Frage nach dem Platz sehr wichtig. Für die normale Standardwohnung ist eine Hauptstrecke mit einem nicht zu kleinen Bahnhof mit Bahnbetriebswerk schwierig zu bewerkstelligen. Eventuell kann man dieses Problem durch eine Anlagenform lösen die eben nicht &amp;quot;normal&amp;quot; rechteckig ist, sondern z.B. der Architektur des Zimmers folgt und dabei über, hinter oder unter den vorhandenen Einrichtungsgegenständen gebaut wird. In diversen Gleisbahnbüchern sind viele gute Ideen enthalten. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Ziele der Modellbahner sind unterschiedlich, der eine möchte sehr genau jedes Detail nachbilden und möglicherweise eine &amp;quot;Bimmelbahn&amp;quot; langsam über die Strecke fahren lassen und hier und da etwas rangieren, der andere möchte den ihm zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen und am besten im Automatikbetrieb viele Züge über die Anlage rauschen zu lassen. Für ersteres braucht man wenig Platz für letzteres, zumindest in H0 oder größer schon. &amp;lt;br /&amp;gt;Wem kleine Spuren nicht zusagen und für eine Anlage einer großen Spur keinen Platz hat sollte sich eventuell nach einem Modellbahn Club in seiner Nähe umsehen. Wer nicht auf Fahrbetrieb steht, kann sich im Dioramenbau versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele sollten bei der Wahl des richtigen Systems die Hauptrolle spielen. Das Modellbahn Hobby umfaßt ein großes Spektrum an Tätigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spielen (also Fahrbetrieb)&lt;br /&gt;
* basteln (Elektronik)&lt;br /&gt;
* basteln (Kunststoff Bausätze, Metall Bausätze)&lt;br /&gt;
* bauen (Landschaft gestalten)&lt;br /&gt;
* steuern (Computer programmieren)&lt;br /&gt;
* sammeln&lt;br /&gt;
* planen (Anlage, Elektrik, Steuerung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Gusto setzt jeder andere Schwerpunkte. Bevor man nun startet und viel Geld ausgibt, sollte man seine eigenen Interessen ausloten. Das schöne an der Beschäftigung mit der Modellbahn ist, daß man vielfältige Talente und Interessen einsetzen kann. Also planen, bauen (Holz, Elektrik, Landschaft) fahren, sammeln, usw. . Und dabei sieht man eine eigene kleine Welt entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Platzbedarf. Wollte man den Dresdener Hauptbahnhof ca. von der Budapester- bis zur Uhlandstraße exakt 1:87 (also H0) nachbilden, käme man auf reichlich 13m. Das wäre also eher etwas für eine Turnhalle. Die TT-Version brächte es immer noch auf 10m, in N etwas über 7m was dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses entsprechen würde, und in Z vergleichsweise handliche 5m. Versucht man die Maße auf ein Modellbahn gerechteres Maß zu bringen, könnte man dieses Projekt durchaus in der Baugröße Z auf 3 oder 4 Metern durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachbilden einer Schmalspurbahn ermöglicht die Vorteile der großen Baugröße mit der kleinen Spurweite zu vereinen. Bei H0m ist das Gleis nur 12mm (statt 16) breit. Das würde z.B. der Spurweite der Harzbahnen also 1000mm entsprechen. Das beliebte schweizerische Modellbahn Vorbild, die Rhätische Bahn, fährt ebenfalls auf dieser Spurweite. &amp;lt;br /&amp;gt;Bei H0e werden 9mm breite Gleise verwendet, was den sächsischen, den württembergischen und einigen österreichischen Schmalspur Bahnen entspricht. Der Maßstab bleibt hier aber immer 1:87, nur die Gleise sind schmaler (bitte aber TT oder N Gleis nur in verdeckten Abschnitten verwenden, es sieht sonst fürchterlich aus). &amp;lt;br /&amp;gt;Zudem sind bei Schmalspur Bahnen die Wagen erheblich kürzer als bei der Normalspur. Das sieht auf den engen Modellbahn Radien weniger schlimm aus und reduziert die notwendigen Bahnsteig Längen. Weiter sind beim Schmalspur Vorbild deutlich kleinere Radien üblich als bei der Normalspur. Extreme Beispiele sind die Wendeschleife in Stiege (HSB) und die Kehre hinter dem Bahnhof Alp Grüm (RhB, Bernina Linie). ''(Kennt jemand die genauen Radien?)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Straßenbahn als Modellbahn Thema bietet die Möglichkeit auf wenig Platz eine realistische Anlage zu bauen. Mit den Modellen von Lima und Roco in H0 sowie Arnold in N stehen mittlerweile leicht erhältliche Großserien Produkte für dieses Thema zur Verfügung. Die Straßenbahn als Modellbahn Thema hat den Vorteil, daß auch im Vorbild kleine Radien verwendet werden. 30m Radien (= 350mm in H0) sind durchaus üblich, da die Straßenbahn innerhalb enger Stadtstraßen fahren muß. Ebenfalls sind Wende Schleifen oder Dreiecke Vorbild gerecht. Alles Dinge, die für eine normale Eisenbahn optisch ziemlich schrecklich aussehen. Bei einer Straßenbahn ist es die Realität. Ideal ist eine Straßenbahn Anlage, wenn es darum geht, auf geringer Tiefe ein Thema darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite steht die Detailtreue der Fahrzeuge und Zubehör Artikel. Wer sich einmal eine Dampflok 1:1 anschaut und anschliessend das dazugehörige Modell anschaut, wird sehen, daß im Modell - je nach Spurweite - mehr oder weniger Kompromisse gemacht wurden. Je kleiner das Modell desto größer die Kompromisse. So sind z.B. Gestängeteile der Z-Damploks nur stark vereinfacht umgesetzt. Ein weiteres Problem sind sind die Zuglängen. Hier sind die kleineren Spuren im Vorteil. Die geringe Größe ermöglicht größere, Vorbild gerechtere Zuglängen, die bei H0 nur auf sehr großen Anlagen möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Idee, eine relativ große Spur auf kleinem Raum zu realisieren sind die Anhänger sogenannter Modulbahnen von denen Fremo wohl das bekannteste ist. Die Idee ist relativ kleine Anlagenteile (ca. 1m lang) zu einer großen Anlage zu verbinden. Man baut also eine relativ kleine Anlage nach bestimmten vorher festgelegten Normen, fährt dann mehrmals im Jahr zu einem Treffen wo diese Anlagenteile mit anderen kombiniert werden un kann ein Wochenende lang seinem Spieltrieb frönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt, den es bei der Auswahl der Baugröße zu bedenken gilt, ist das Angebot an Fahrzeugen, Gleissystemen und Zubehör der von Baugröße zu Baugröße sehr unterschiedlich ist. Darauf wird aber weiter unten eingegangen. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Baugröße&lt;br /&gt;
! Maßstab&lt;br /&gt;
! Spurweite&lt;br /&gt;
! erforderlicher Platz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! IIm (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:22,5&lt;br /&gt;
| 45 mm&lt;br /&gt;
| Fußboden, Garten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:32&lt;br /&gt;
| 45 mm&lt;br /&gt;
| Fußboden, Garten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 32 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 6 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0m (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 24 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 4 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0e (Engspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 16 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 4 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 16,5 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 3 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0m (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 12 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 2 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0e (Engspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 9 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! TT (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:120&lt;br /&gt;
| 12 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 2 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! N (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:160&lt;br /&gt;
| 9 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Z (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:220&lt;br /&gt;
| 6,5 mm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folgende Passage sollten einige Leute überarbeiten die sich damit auskennen und die entsprechenden Spuren auch wirklich verwenden (eventuell gezielt anmailen und fragen) '' &amp;lt;font size=&amp;quot;-1&amp;quot;&amp;gt; [mailto:Mario.Graul@t-online.de (Mario)]&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße Z '''- die kleinste Spur benötigt den geringsten Platz. Dafür bleibt leider die Detailtreue bescheiden. es gibt nur einen Hersteller (Märklin) für das rollende Material, das Angebot ist nicht besonders hoch. Dafür lassen sich bei normalen Platzverhältnissen große Bahnanlagen nachbilden und lange Züge bilden. Das Zubehör Angebot ist ebenfalls eher bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße N '''- benötigt wenig Platz, ist in der Detailtreue akzeptabel und es gibt viele Hersteller und fast so viel rollendes Material wie bei H0. Beim Zubehör ist das Angebot allerdings deutlich schwächer als bei H0. Nach H0 hat diese Spur die größte Verbreitung . Der Weg zur großen Anlage mit langen Zügen bei wenig Platz und erträglicher Detailtreue führt meistens über die Spur N. Große Hersteller für rollendes Material sind (in alphabetischer Reihenfolge): Arnold, Fleischmann, Roco, Trix. Die großen Hersteller von Gebäuden und Ausstattung (Faller, Kibri, Vollmer, ...) haben alle ein, wenn auch kleineres Programm, in N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße TT '''- Wem N zu klein ist und wer für H0 zu wenig Platz hat, für den könnte TT die richtige Wahl sein. Er muss allerdings damit leben das ein großer Teil des angebotenen Materials den Osten Deutschlands repräsentiert. Dort gibt es auch die meisten TT-Anhänger. &amp;lt;br /&amp;gt;Das liegt daran das dort (in der ehemaligen DDR) lange Zeit der einzigste Hersteller (Zeuke TT) für diese Spur zu finden war. In der alten BRD konnte sich diese Spur nicht durchsetzen, die dort ansässigen Produzenten (z.B. Rokal) verschwanden vom Markt. &amp;lt;br /&amp;gt;Seit der Wiedervereinigung hat sich einiges geändert. So wird das fahrende Material nicht nur von Zeuke Nachfolger Tillig angeboten. Auch von Jatt gibt es ein ansprechendes Angebot. Weitere Hersteller haben ausserdem mit der Produktion von TT-Material begonnen, so z.B. Fleischmann, Roco, Brawa und Arnold. Alles im allem eine Entwicklung die für diese Spur hoffen lässt. &amp;lt;br /&amp;gt;Weitere Informationen zu TT: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[http://www.tt-modelleisenbahn.de/tt_aol.htm  http://www.tt-modelleisenbahn.de/] , &amp;lt;br /&amp;gt;http://www.tillig.com/ (Homepage von Tillig), &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.auhagen.de http://www.auhagen.de/] (Auhagen, Gebäude &amp;amp; Ausstattung)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße H0 '''- Für diese Spur gibt es das grösste Angebot, die meisten Hersteller und verschiedene Gleissysteme. &amp;lt;br /&amp;gt;Es koexistieren 2 Systemgruppen: 2-Leiter und Mittelleiter System. Beim Mittelleiter System befinden sich Kontaktstellen in der Mitte des Gleises, das sieht leider nicht besonders vorbildgerecht aus. Allerdings muß ein Mittelleiter-Gleis für einen störungs freien Betrieb weniger oft gereinigt werden, da zur sicheren Stromaufnahme prinzip bedingt mehr Kontaktpunkte zur Verfügung stehen. Das (elektrisch) symmetrische Mittelleiter-Gleis erleichtert den Aufbau von Wendeschleifen und Gleisdreiecken. Will man diese Gleisbilder mit den (elektrisch) asymmetrischen 2-L-Gleisen realisieren, sind zusätzliche (heute meist elektronische) Schaltungen notwendig. Mittelleiter Lokomotiven benötigen einen Schleifer in der Mitte der Unterseite. Sie arbeiten (in der Regel) mit Wechselstrom und einem Fahrtrichtungs Umschalter. Sie sind in der Regel etwas teurer als ihre 2-Leiter (Gleichstrom i.d.R) Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleissysteme H0 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3-Leiter-Gleissystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziges echtes 3-Leiter-Gleissystem wird heute nur noch TRIX Express gefertigt. Da es hierzu, ähnlich wie bei Z, nur einen Serien-Hersteller für rollendes Material gibt, ist dieses Gleissystem für den Einsteiger sicher nicht mehr interessant. Wer sich für das Mittelleiter-Gleissystem entscheidet, sollte aber die Fahrzeuge unterscheiden können. TRIX Express Fahrzeuge haben keinen Skischleifer sondern kleine pilzförmige Mittelschleifer und fahren mit einem anderen Stromsystem (bis 1953 Wechselstrom und Umschaltung stromlos, danach Gleichstrom), weiterhin sollte die Spurkranzhöhe der Fahrzeuge sofort als aussergewöhnlich auffallen. ''(Information von [mailto:jens.ullmann@grinsen.de Jens Ullmann])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gleissystem ist mit den hohen Profilen, der Mittelschiene, den kleinen Radien und großen Winkeln der Weichen nur als archaisch zu bezeichnen. Aber gerade so etwas macht den Charme des Besonderen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.grinsen.de/trix/ TRIX H0 im Internet] (Jens Ullmann)&lt;br /&gt;
* [http://www.trixexpress.de/ Günther's Trix Express Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.ig-trix-express.de/ Interessen Gemeinschaft Trix Express]&lt;br /&gt;
* [http://www.trix-online.de/ Trix] (Aktuelle Modellen für Trix Express)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelleiter-Gleissysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar verbindet der Neueinsteiger bzw. der Wiedereinsteiger den Firmennamen Märklin mit dem Wechselstrom System (AC-System) und den Rest der H0-Welt (Fleischmann, Trix, Roco, Piko, Lima, Rivarossi, Jouef, ...) mit dem Gleichstrom System (DC-System). Um es nochmals zu verdeutlichen: Es ist keine Entscheidung bzgl. des Stromsystems zu treffen, sondern bzgl. des Gleissystems. Das Mittelleiter Gleissystem ist elektrisch symmetrisch und erleichtert dadurch den Aufbau von Kehrschleifen oder Gleisdreicken. Das 2-Leiter Gleissystem ist elektrisch unsymmetrisch und erfordert daher bei Kehrschleifen oder Gleisdreiecken eine zusätzliche Schaltung, um einen Kurzschluss zu vermeiden. &amp;lt;br /&amp;gt;Jede Lok läßt sich - evtl. nach einem Umbau - mit der jeweils anderen Stromart betreiben. Es ist auch möglich, ebenfalls durch einen Umbau Mittelleiter Lok's auf 2 Leiter Systemen fahren zu lassen und umgekehrt. Diese Umbauten sind jedoch in der Regel aufwendig und daher für einen Einsteiger nicht immer zu empfehlen. &amp;lt;br /&amp;gt;Bleibt noch die Wahl des Gleissystems. Grundsätzlich gilt es die Entscheidung zwischen 2-Leiter und Mittelleiter System zu treffen. Der Mittelleiter wird durch sogenannte Punktkontakte [[Puko|(Pukos)]] in der Mitte des Schwellenbandes realisiert. Auch hier gilt, daß alle Hersteller Loks für beide Systeme anbieten. Allerdings sind die Loks für das Mittelleiter-System in der Regel etwas teurer. Entscheidet man sich für das Mittelleiter Gleissystem, dann landet man bei Märklin. Märklin bietet 3 verschiedene Gleissysteme an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* M-Gleis ('''M'''etallgleis)&lt;br /&gt;
* K-Gleis ('''K'''unstoffgleis)&lt;br /&gt;
* C-Gleis ('''C'''ompound-Gleis [nicht gesichert], Compound = Verbundwerkstoff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das M-Gleis (Metallgleis) wurde von Märklin seit den 50er Jahren fast unverändert angeboten und ist der Oldtimer unter den Gleissystemen. (Standard Gerade 180mm, Bögen mit 286, 360 und 437mm Radius, Weichen mit 24° Abweigwinkel, Gleisabstand 77,4mm, kein Flexgleis) Die Produktion dieses Gleises ist eingestellt. Für Einsteiger ist daher das M-Gleis keine gute Wahl, es sei denn, man ist Nostalgiker oder kann eine größere Menge dieses Systems günstig erwerben. &amp;lt;br /&amp;gt; Seit 1996 bietet Märklin das C-Gleis an. Dieses Gleis mit Bettung soll mittelfristig das M-Gleis ersetzen. (Standard Geraden 172/188mm, Bögen mit 360 und 437mm Radius, Weichen mit 24° Abweigwinkel, Gleisabstand 77,4mm, kein Flexgleis) Märklin versucht mit diesem System den Spagat, sowohl Spielbahner, wie auch anspruchsvolle Modellbahner zu befriedigen. Unbestritten kann das C-Gleis durch seine Robustheit, einfache Handhabung und sehr gute elektrische Eigenschaften zumindest die Spielbahner zufrieden stellen, ob allerdings die kleinen Radien, die großen Abzeigwinkel der Weichen und das fehlende Flexgleis ambitionierte Modellbahner zufrieden stellt, darf bezweifelt werden. Je nach Einsatzzweck, ist das C-Gleis eine gute und zukunftssichere Wahl. (Ergänzung: Märklin hat auf der Nürnberger Messe 1999 schlanke Weichen mit 12°/1115mm Radius und große Radien 580/644mm angekündigt.) &amp;lt;br /&amp;gt; Dem Modellbahner bleibt aus dem Hause Märklin das K-Gleis (Kunststoff-Gleis). Bei diesem, Anfang der 70er-Jahre eingeführten Gleis, wurden die meisten Wünsche der Modellbahner realisiert. (Standard Gerade 180mm, Bögen mit 295, 360, 425, &amp;lt;u&amp;gt;554 und 619mm Radius&amp;lt;/u&amp;gt;, Weichen 22,5°/425mm Radius und &amp;lt;u&amp;gt;14,5°/902mm Radius&amp;lt;/u&amp;gt;, Gleisabstand 64,6mm oder 57mm, &amp;lt;u&amp;gt;Flexgleis 900mm&amp;lt;/u&amp;gt;) Kritikpunkte am K-Gleis sind lediglich die Prinzip bedingten Punktkontakte und das hohe Schienenprofil von 2,5 mm. &amp;lt;br /&amp;gt; Grundsätzlich läßt sich jedes beliebige 2-Leiter Gleissystem mit einem zusätzlichen Mittelleiter versehen. Ambitionierte Märklinisten statten beispielsweise Roco Line Gleise mit einem Punktkontaktband zwischen den Schwellen aus. Mit dieser Konstruktion lassen sich dann auch Lokomotiven mit Mittelschleifer betreiben. Jedoch sind die Geometrie der Radsätze und als Folge der Weichen im Mittelleiter und im 2-Leiter System abweichend festgelegt. Daher ist ein problemloser (Misch-) Betrieb auf solch umgebauten Gleisen nicht in jedem Fall gewährleistet. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Zahlreiche Informationen zu den Märklin Gleissystemen und ihren Eigenschaften findet man im Abschnitt [http://www.sheyn.de/Modellbahn/FAQ/HOAC/HOAC1.php#Allgemein Das Märklin Gleissystem] der '''FAQ H0-AC''' von Stephan-Alexander Heyn. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2-Leiter-Gleissysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Gleissyteme der Hersteller Roco, Fleischmann oder Tillig an. Einige verwenden auch das Gleissystem von Peco. Zahlreiche Hersteller bieten für jeden Geschmack und fast für jeden Geldbeutel etwas an. Die folgende Tabelle soll etwas Übersicht verschaffen. Einige Modellbahner bauen ihre Gleise auch selbst. &amp;lt;br /&amp;gt;Vorher jedoch einige Begriffserklärungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Bettung''' - Einige Hersteller bieten Gleise mit Bettung an. Am Gleis befindet sich schon ein Teil des Gleiskörpers. Man spart sich das Einschottern und kann diese Gleise natürlich viel schneller verlegen. Der Nachteil ist der höhere Preis und das je nach Geschick, weniger gute Aussehen im Vergleich zu selbst eingeschotterten Gleis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Code XX''' - steht für die Höhe des Schienenprofils in 1000-tel Zoll, bei Code 80 ist das Schienenprofil z.B. 2mm hoch, was in etwa dem Vorbild entspricht. Code 100 Profil ist 2,5mm hoch, was nicht ganz dem Vorbild entspricht, aber etwas leichter zu verlegen ist. Es gibt auch flachere Profile als Code 80. Diese finden ihren Einsatz wenn es darum geht frühere Eisenbahn Epochen darzustellen. &amp;lt;br /&amp;gt;'''Vorsicht''' bei der Verwendung von zu niedrigen Profilen: Besonders ältere Modell Loks haben sehr hohe Spurkränze. Bei zu niedrigen Profilen liegen dann die Radreifen nicht auf der Schienen Oberkante auf, stattdessen rattern die Spurkränze über die Schwellen- und Kleineisen Imitate. Auch zu niedrige Spurkränze machen auf altem Gleismaterial keine gute Figur - eine H0-pur Lok wird niemals auf Märklin M-Gleisen betriebssicher laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Vergleichbarkeit der Gleissysteme, werden im Normalfall 15° Weichen ohne Antrieb miteinander verglichen. Das schließt natürlich nicht aus, daß es noch andere Weichen für das jeweilige System gibt. Nur dort wo es keine 15° Weichen gibt werden die jeweils preiswertesten Weichen zum Vergleich herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;92%&amp;quot; border=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;17%&amp;quot; | Hersteller - Produkt&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Profil- &amp;lt;br /&amp;gt;höhe&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Preise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco 2,5mm &amp;lt;br /&amp;gt;(altes System) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis, etwas schwieriger zu verlegen. Grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Optisch nicht so schön wie Roco Line, jedoch etwas günstiger.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 15,35, '''Flexgleis''' (970mm) - 4,80 DM, '''Weichenantrieb''' - 19,60 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco Line &amp;lt;br /&amp;gt;(mit Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83&lt;br /&gt;
| 2,1mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis mit Bettung dadurch etwas teuer, relativ einfach zu verlegen. Sehr grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 28,80 DM, '''Flexgleis''' (920mm) - 5,20+13,60 DM, '''Weichenantrieb''' 21,40 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco Line &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83&lt;br /&gt;
| 2,1mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis, etwas schwieriger zu verlegen. Sehr grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 22,80, '''Flexgleis''' (920mm) - 5,20 DM, '''Weichenantrieb''' - 22,60 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fleischmann &amp;lt;br /&amp;gt;Modell Gleis &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,7mm&lt;br /&gt;
| Brauchbares Gleis, Schienen Profil sehr hoch, dadurch optische Einbußen. Ausreichendes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 21,30 DM, '''Flexgleis''' (981mm) - 5,70 DM, '''Weichenantrieb''' - ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fleischmann &amp;lt;br /&amp;gt;Profi Gleis &amp;lt;br /&amp;gt;(mit Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis mit angedeuteter Bettung, sieht (meine persönliche Meinung) etwas besser aus als die Roco Bettung, das Profil ist etwas zu hoch. Relativ einfach zu verlegen. Gutes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''12° Weiche''' - 25,30 DM, '''Flexgleis''' (800mm) - 8,30 DM, '''Weichenantrieb''' - 18,10 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Peco Finescale &amp;lt;br /&amp;gt;Code 75 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 1,9mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis. Durch die geringe Profilhöhe und Breite sieht es von allen hier erwähnten Systemen am besten aus. Die Weichen sind nach englischen Vorbilden gestaltet. Dieses Gleissystem ist jedoch eher etwas für den fortgeschritteneren Modellbahner.&lt;br /&gt;
| '''12° Weiche''' - 27,90 DM, '''Flexgleis''' (914mm) - 7,90 DM, '''Weichenantrieb''' - 13,90 DM (jedoch nicht gerade deutscher Standard weil ca. 2A Stromaufnahme)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tillig Standard &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis, Ausreichendes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Durch die Möglichkeit Weichen und Gleisteile selbst zu montieren sehr preiswert.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 12,30 DM, (7,30 DM als Bausatz), '''Flexgleis''' (890mm) - 3,50 DM, '''Weichenantrieb''' - 12,- DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tillig Elite &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 2,07mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis. Grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Durch die Möglichkeit Weichen und Gleisteile selbst zu montieren relativ preiswert. Durch Verwendung von TT-Profilen des gleichen Herstellers (bis auf Brünierung identisch) kann ebenfalls Geld gespart werden.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 23,70 DM, (13,- DM als Bausatz), '''Flexgleis''' (890mm) - 3,90 DM, '''Weichenantrieb''' - 22,- DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hersteller - Produkt&lt;br /&gt;
! Profil- &amp;lt;br /&amp;gt;höhe&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Preise&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die in der Tabelle genannten Preise sind Versandpreise die im normalen Laden nicht erreicht werden. Sie dienen hier nur zu Vergleichszwecken, sie können von Händler zu Händler unterschiedlich ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung (Edbert van Eimeren)'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die Weichen des Tillig Elite Systems sind in der Tat sehr schön. (sehr schlankes Herzstück, gelenklose Zungen) Sie haben dadurch jedoch auch einige Nachteile. Sie können nur mit einem '''motorischen Antrieb (Unterflur) '''gestellt werden (== &amp;gt; nur sinnvoll bei einem festen Einbau). Der Weichen Motor kostet dann leider auch mehr als ein einfacher Weichenantriebes. Die Herzstücke reichen elektrisch bis zum inneren Ende der Weiche. Es '''muß '''daher '''isoliert und polarisiert '''werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [mailto:Janos.Ero@cern.ch?subject=DER_MOBA,%20Hobbyeinstieg Janos Ero] wurden wir auf das Atlas Gleissystem hingewiesen. Da die Verfügbarkeit in Deutschland ungeklärt ist haben wir es nicht in die Tabelle aufgenommen. In Nordamerika scheint es das Standard Gleissystem zu sein. Positive Eigenschaften sind Robustheit, Zuverlässigkeit und günstiger Preis (der in Deutschland aber vom Dollar Kurs und den Versandkosten abhängt). Die Schwellenabstände sind entsprechend dem amerikanischen Vorbild geringer als bei europäischen Bahnen (höhere Zulässige Achslast [25 statt 18 Tonnen]). Für die Schienenverbinder empfiehlt Janos, sie mit der Schiene zu verlöten, da sonst kein sicherer Sitz gewährleistet ist. Neben einem Gleissystem für die Spur N gibt es für H0 je ein Gleissystem mit Code 100 (2,5 mm) und Code 83 (2,1 mm). Von letzterem gibt es auch eine Version mit Gleisbettung (&amp;quot;True Track&amp;quot;). Bei den Weichen muss man darauf achten, dass es diese mit Herzstücken aus Kunststoff oder Metall gibt. Nur das Zweite ist polarisierbar. Informationen gibt es bei [http://www.atlasrr.com Atlas], beziehen kann man es bei Atlas direkt oder (wahrscheinlich preisgünstiger) z.B. bei [http://www.walthers.com/ Walthers] (großer Versender in den USA). In Deutschland kann man es bei Händlern versuchen, die sich auf amerikanische Vorbilder spezialisiert haben. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/u&amp;gt; Obwohl vor allem das Code 83 System einen guten Eindruck macht, gibt es genügend europäische Alternativen (Pilz/Tillig Elite, Roco Line, Peco Finescale [Code 75]). Das Tillig Gleis ist durch die Möglichkeit der Selbstmontage von Gleisen und Weichen zudem ebenfalls recht preisgünstig. &amp;lt;br /&amp;gt; Wer jedoch eine Anlage nach amerikanischen Vorbild plant, sollte sich dieses Gleissystem auf jeden Fall genauer ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Diskussion zu Systemwechsel Mittelleiter &amp;lt;-&amp;gt; 2-Leiter wurde auf das Lima Gleissystem hingewiesen. Es ist wegen seiner geringen Verbreitung nicht in der obigen Tabelle enthalten. Bei einem Händler habe ich es noch nie gesehen, bei einigen Versendern ist es zumindest in der Preisliste. &amp;lt;br /&amp;gt; Einige Eckpunkte des Lima Gleissystems (aus Lima Katalog 1999) : &amp;lt;br /&amp;gt; - Neusilber, &amp;lt;br /&amp;gt; - Radien 385 und 445 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Weichen 22,5 und 14 Grad (Radien 385/671 mm), &amp;lt;br /&amp;gt; - Bogenweichen 30 Grad, Radius 385 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Parallelabstand 60 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Flexgleis 988 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Profilhöhe 2,5 mm &amp;lt;br /&amp;gt; Wie man sieht nichts besonderes, das einen veranlassen könnte Lima den Vorzug vor anderen Alternativen zu geben. Insbesondere im Vergleich zu neueren Gleissystemen mit niedrigeren Profilhöhen schneidet es optisch deutlich schlechter ab. (Soweit man das aus den Abbildungen im Katalog entnehmen kann.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zwischen Mittelleiter und 2-Leiter Gleissystemen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ align=&amp;quot;Bottom&amp;quot; |NEM = Normen Europäischer Modellbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigenschaft&lt;br /&gt;
! Mittelleiter&lt;br /&gt;
! 2-Leiter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Elektrisch&lt;br /&gt;
| symmetrisch&lt;br /&gt;
| nicht symmetrisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stromfluss&lt;br /&gt;
| Schienen &amp;lt;-&amp;gt; Mittelleiter &amp;lt;br /&amp;gt; (Punktkontakt)&lt;br /&gt;
| Linke &amp;lt;-&amp;gt; rechte Schiene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kehrschleifen&lt;br /&gt;
| Problemlos&lt;br /&gt;
| Trennung und Zusatzschaltung &amp;lt;br /&amp;gt; erforderlich (sonst Kurzschluss)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stromart (i.d.R.)&lt;br /&gt;
| Wechselstrom&lt;br /&gt;
| Gleichstrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fahrtrichtung &amp;lt;br /&amp;gt; (Analog)&lt;br /&gt;
| Umschalter -&amp;gt; Lokbezogen&lt;br /&gt;
| Polarität -&amp;gt; Gleisbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vorbildgerecht&lt;br /&gt;
| Kein Vorbild für den Mittelleiter&lt;br /&gt;
| Je nach Detailgenauigkeit &amp;lt;br /&amp;gt; vorbildähnlich bis vorbildgerecht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Achsen&lt;br /&gt;
| In der Regel elektrisch leitend&lt;br /&gt;
| Müssen isoliert sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Radsatzinnenmaß&lt;br /&gt;
| min. 14,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 14,3 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Radbreite&lt;br /&gt;
| min. 3,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 2,8 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurkranzbreite&lt;br /&gt;
| min. 0,9 mm, max. 1,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 0,7 mm, max. 0,9 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurkranzhöhe&lt;br /&gt;
| max. 1,35 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| max. 1,20 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz systemfremder Fahrzeuge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt kann man im Prinzip jedes Fahrzeug auf ein anderes Betriebssystem umbauen. Fahrzeuge für Mittelleiter und 2-Leiter Gleissysteme (H0) unterscheiden sich in vier Punkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Achsen von Fahrzeugen für das Mittelleiter System sind in der Regel nicht isoliert. Fahrzeuge für 2-Leiter Gleissysteme dagegen müssen isoliert sein (ansonsten Kurzschluss).&lt;br /&gt;
* Das Radsatzinnenmaß ist für das Mittelleiter System um 0,3 mm kleiner.&lt;br /&gt;
* Die Spurkranzbreite ist für das Mittelleiter System um ca. 0,2 mm größer.&lt;br /&gt;
* Das Mindestmaß für die Radbreite ist für das Mittelleiter System um 0,2 mm größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt eins erzwingt den Austausch der Radsätze, wenn Fahrzeuge für das Mittelleitersystem auf 2-Leiter Gleisen eingesetzt werden sollen. Umgekehrt ist es nicht zwingend notwendig isolierte Achsen gegen nicht isolierte auszutauschen. Lediglich Besetztmeldung/Schalten über Kontaktgleise funktioniert nicht mit isolierten Achsen. &amp;lt;br /&amp;gt; Die Punkte zwei, drei und vier bedeuten, dass es zu Problemen auf Weichen und Kreuzungen kommen kann, da die Radlenker auf diese drei Masse abgestimmt sind. (Hineinfallen in das Herzstück bzw. Klemmen im Radlenker) &amp;lt;br /&amp;gt; Die Unterschiede in der max. zulässigen Spurkranzhöhe hingegen spielen heute praktisch keine Rolle mehr, da Spurkränze mit mehr als 1,0 mm Höhe kaum noch verwendet werden. Räder mit sehr niedriger Spurkranzhöhe (bis 0,6 mm sind nach NEM 311.1 erlaubt) können jedoch zu Problemen auf beiden Gleissystemen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau von Personen- und Güterwagen beschränkt sich in der Regel auf den einfachen Austausch der Radsätze für das andere Gleissystem. Beim Neukauf wird dies in der Regel vom Händler kostenlos ausgeführt. &amp;lt;br /&amp;gt; Beim Umbau von Lokmodellen von 2-Leiter auf Mittelleiter kann die Korrektur des Radsatzinnenmaßes und die elektrische Verbindung der beiden Radseiten (neben der Montage eines Skischleifers und dem Einbau eines Umschalters für die Fahrtrichtung) ausreichen. Es ist jedoch notwendig den korrekten Lauf auf Weichen und Kreuzungen zu prüfen. Durch den geringen Radius der Märklin Weichen (437,5 mm) sind diese kritischer zu befahren als die in 2-Leiter Gleissystemen üblichen 15° Weichen (Radius ca. 600 - 900 mm). &amp;lt;br /&amp;gt; Der Umbau eines Mittelleiter Lokmodells erfordert neben dem Umbau auf den Gleichstrom Fahrbetrieb (Ersatz des Umschalters für die Fahrtrichtung) in der Regel den Austausch der (in der Regel) nicht isolierten Achsen. Dies ist meistens mit einfachen Mitteln nicht zu bewerkstelligen. Hinzu kommt das Problem, dass die Achsen häufig elektrisch leitend im Lokrahmen gelagert sind. Es werden dann zweiseitig isolierte Radsätze benötigt. Weiter muss noch der Kontakt zu den beiden Schienen mittels Radschleifern hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gleissysteme von Märklin benutzen als Normalkreis einen Radius von 360 mm. (Vergleichbare Radien gibt es auch bei den meisten 2-Leiter Gleissystemen.) Fast alle Fahrzeuge und Lokmodelle von Märklin können auf diesem Radius verkehren. Dennoch kann es auch mit Fahrzeugen von Märklin auf diesem Radius Probleme geben. Diese treten vor allen bei langen Fahrzeugen auf, die mit Kurzkupplungen versehen sind. Werden solche Fahrzeuge durch einen 360 mm Radius geschoben können sie sich gegeneinander verkanten und dadurch entgleisen. Besonders betroffen sind lange D-Zug Wagen. Aber auch lange Zweiachser können zu diesen Problemen führen. &amp;lt;br /&amp;gt; Ebenfalls kritisch kann das Anfahren eines langen Zuges in einer Kurve mit lediglich 360 mm Radius sein. Die dabei auftretenden Kräfte können den ganzen Zug in das Kurveninnere kippen. &amp;lt;br /&amp;gt; Unterhalb des Normalkreises gibt es bei den Metall- und Kunststoffgleisen noch den Industrieradius (286 bzw. 295 mm). Diese sind für größere Lok- und Wagenmodelle nicht geeignet. Ohne Probleme geht es sicher nur mit kurzen Loks (2- oder 3-achsig) und mit kurzen 2-achsigen Wagen. Zugkompositionen mit mehr als zwei Wagen können schon zu Problemen führen. Auch hier ist der Schiebebetrieb der kritischere Betriebszustand. &amp;lt;br /&amp;gt; Zu den Problemen auf dem Märklin Industriekreis siehe den Abschnitt [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Artikelverzeichnis/FAQ_HOAC.html#Radien Welche Radien können befahren werden?] in der '''FAQ H0-AC/Analog''' von Stephan-Alexander Heyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Lokmodelle, die ursprünglich für das 2-Leiter System entwickelt wurden, benötigen häufig einen Mindestradius, der dem ersten Paralellkreis also ca. 415 - 430 mm entspricht. Dies gilt auch für lange Schnellzugwagen. Nach NEM 111 sind 495 mm der kleinste zulässige Radius für diese Wagengruppe (&amp;gt; 278 mm). Empfohlen werden jedoch 660 mm für Nebenbahnen und 742,5 mm für Hauptbahnen. 363 mm als Mindesradius (nach NEM 111) ist nur für Wagen mit max. 20 m Kastenlänge (H0 = 230 mm) und max. 14 m Drehzapfenabstand (H0 = 160 mm) zulässig. &amp;lt;br /&amp;gt;Kleinserienmodelle erfordern zugunsten der höheren Detailgenauigkeit (keine schwenkbaren Schürzen, Kolbenstangenschutzrohre, ...) häufig 600 mm und mehr als Mindestradius. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Die Baugrößen 0 - II &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font size=&amp;quot;-1&amp;quot;&amp;gt;Die Anmerkungen zu Spur 0, 1 und IIm stammen von Edbert van Eimeren&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die größere Baugrößen (0, I, II) '''- Finden nur in einer Turnhalle oder eben im Garten Platz. ... &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spur 0: ''' Der Maßstab beträgt 1:43,5 teilweise auch 1:45. Die Spurweiten sind 32 mm (Normalspur), 0m = 24 mm (Meterspur), 0e = 16 mm (750 mm Spur) &amp;lt;br /&amp;gt;Die Spur 0 ist in Deutschland nicht sehr verbreitet. Großserien Hersteller gibt es nur für Meterspur 0m (Roco Alpin Line) und 750 mm Spur 0e (Fleischmann Magic Train), wobei letztere mehr Spiel- als Modellbahn ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt liegt eindeutig beim Selbstbau. Kunststoff Bausätze liegen preislich noch in einem erträglichen Rahmen (in etwa auf dem Preisniveau von LGB Fertig Modellen) &amp;lt;br /&amp;gt;Beispiele: &amp;lt;br /&amp;gt; Bausatz FAD 4-achsig, Kunststoff ca. 100 DM, &amp;lt;br /&amp;gt; Bausatz Köf II mit Motorisierung ca. 650 DM. &amp;lt;br /&amp;gt; Messingmodelle liegen in dem üblichen Rahmen von Kilo Mark. &amp;lt;br /&amp;gt;Gleismaterial gibt es von Roco und Peco und neu von 0-Scale Models. Zu letzterem gibt es auch Gleisbettungen von Merkur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: &amp;lt;br /&amp;gt; EMA Eisenbahn Modelbau Apolda (Kunststoffmodelle) &amp;lt;br /&amp;gt; ETS (tschechischer Hersteller von Metallmodellen) &amp;lt;br /&amp;gt; WMK Wiener Modelbau Kompanie (Kunststoffmodelle) &amp;lt;br /&amp;gt; 0 Scale Models (Kunststoffmodelle, auch Händler) &amp;lt;br /&amp;gt; Roco Alpine Line, Spur 0m nach Schweizer Vorbild &amp;lt;br /&amp;gt; Fleischmann Magic Train, Spur 0e auf H0 Gleismaterial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Messing Kleinserien Hersteller bieten auch Modelle Baugröße 0 an (Natürlich zu entsprechenden Preisen). Wegen der geringen Verbreitung gibt es nur wenige Händler, die Spur 0 Modelle führen. &amp;lt;br /&amp;gt;Für weiter Informationen sind folgende Links sicher nützlich: &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.ArgeSpur0.de/ Int. Arbeits Gemeinschaft Spur_0 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur 0 muß nicht notwendigerweise mehr Geld oder Platz beanspruchen, als eine Modellbahn in Spur H0 (=Halb Null).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Beschränkung liegt die Kraft.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Statt aller deutschen Dieselloks nimmt man nur zwei oder drei mit Stangenantrieb.&lt;br /&gt;
* Statt einer Groß Anlage mit Parade Strecke, Großstadt Bahnhof und Betriebswerk baut man eine eingleisige Strecke (immer an der Wand entlang) mit je einem (kleinen) Kopfbahnhof an beiden Enden.&lt;br /&gt;
* Statt der langen D-Zug Wagen beschränkt man sich auf 2- oder 3-Achser.&lt;br /&gt;
* Statt 100 Güter Wagen nimmt man nur 10-15, mit denen man aber tatsächlich in den Bahnhöfen und Zustell Gleisen rangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Spur Null sowohl finanziell als auch platzmäßig ohne weiteres machbar. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für die Spur 1 '''(1:32, 45mm Spurweite) gibt es nur einen Großserien Hersteller, die Firma Märklin. Es werden zwei Serien angeboten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die neue Spur 1 '''(Die Profi Bahn) Die Modellbahn mit guter Detailierung, großen Modellen (BR38/P8, 216, V200, V100, ...). Die Preise für ein Lok Modell liegen bei 2000 DM aufwärts.&lt;br /&gt;
* '''Maxi '''(die Erlebnis Bahn), positioniert als Spielbahn (in Konkurenz zur Spur IIm , LGB) liegt der Schwerpunkt auf kleineren Modellen (2- und 3-achsige Loks, 2-achsige Wagen). Die Preise sind entsprechend günstiger (um 500 DM für eine Lok, 100-150 DM für einen Wagen). Zugunsten der Stabilität im Spielbetrieb wurde die Detailierung einfacher gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;'''Für die Spur IIm '''(1:22,5, 45mm Spurweite) gibt es ebenfalls nur einen Großserien Hersteller, die Firma LGB (Ernst Paul Lehmann Patentwerk). LGB hat ihre Modellbahn in zwei Richtungen positioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Als Spielbahn: '''Es gibt eine große Zahl von einfachen Lok und Wagen Modellen mit relativ günstigen Preisen. 2- und 3-achsige Loks oft unter 500 DM, 2-achsige Wagen um 100 DM, teilweise darunter. Zudem gibt es eine Reihe von Funktions Wagen zum be- und entladen. Weiter gibt es eine Reihe von reinen Fantasie Produkten. &amp;lt;br /&amp;gt;Ein wichtiger Punkt für die LGB als Spielbahn, vor allem auch mit kleinen Kindern, ist die Tatsache, daß Figuren und Gebäude von Playmobil größenmässig zur LGB passen. Als wetterfeste Bahn stellt für die LGB der Betrieb auf einem Teppich oder sonstigen Fußboden natürlich kein Problem dar.&lt;br /&gt;
* '''Als Gartenbahn: '''Alle LGB Modelle und Gleise sind wetterfest. Für diesen Bereich gibt es dann auch grössere Modelle (z.B. C'C Mallet). Hier gehen die Preise für Lok Modelle dann schnell über 1000 DM. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Vorbilder der LGB entstammen (bis auf die Fantasie Produkte) deutschen, schweizer und amerikanischen Meterspur Bahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur IIm ist Vorbildern der Meterspur nachgebildet. Daher ergibt sich die gleiche Spurweite wie für die Spur 1 (Vorbild = Normalspur). Profilhöhe, Schwellengröße und -Teilung unterscheiden sich jedoch entsprechend der unterschiedlichen Maßstäbe. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einsteiger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby&amp;diff=12992</id>
		<title>Der Einstieg ins Hobby</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby&amp;diff=12992"/>
				<updated>2017-01-18T21:44:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zusammengestellt von Torsten Vogt, Mario Graul und Edbert van Eimeren ----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wird in [news:de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn] die folgende oder ähnliche Frage gestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;font face=&amp;quot;Helvetica, Arial&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;Ich will neu beginnen mit dem Modellbau, kann mir jemand sagen...&amp;quot; (''' Max Schornewil am 04.11.98 ''') oder &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;quot;Ich beabsichtige zusammen mit meinem Sohn eine Modellbahnanlage zu errichten. Da ich von dieser Materie aber absolut Null Ahnung habe, erhoffe ich mir von den Profis unter euch ein paar Infos...&amp;quot;. &amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es genug Literatur die sich damit beschäftigt, jedoch soll diese FAQ wie auch alle anderen bei DER_MOBA ein Extrakt der Erfahrungen der Diskussionsteilnehmer der oben erwähnten Usenetgruppe sein. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;Was sollte man tun, wenn man sich als Neueinsteiger mit Modellbahn beschäftigen will&amp;lt;/font&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Eine Modellbahn Zeitschrift kaufen und lesen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dort erfährt man aktuelle News zu seinem Hobby in Wort und Bild. Oder wo sich der nächste Händler befindet, wo die nächste Messe oder Modellbahn Ausstellung stattfinden. (Modellbahn Zeitschriften findet man z.B. im Bahnhofs Buchhandel.)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Weitere Informationen sammeln '''(in Sonderheften der Modellbahn Zeitschriften, Bücher, Internet (WWW und Usenet) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Als Literatur sind besonders zu empfehlen: Meisterschule Modellbahnbau von Bernhard Stein, weiter Modellbahn Bücher vom Alba- und Transpress Verlag. Auch die Sonderhefte der Modellbahn Zeitschriften MIBA und Eisenbahn Kurier sind zu empfehlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Eine Modellbahnausstellung (oder Messe), einen Modellbahnhändler und / oder einen Modellbahnclub besuchen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Eventuell &amp;quot;verliebt&amp;quot; man sich in eine bestimmte Spurweite oder ein bestimmtes Motiv, das vereinfacht die weitere Vorgehensweise wesentlich, denn das Hobby soll ja Spass machen. Eine Übersicht über Modellbahnclubs in der Nähe findet man z. B. unter http://www.bdef.de/mitgliedsvereinigungen.html beim [[BDEF]].&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Rational das ganze Überdenken.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Jetzt sollte die Frage nach der Spurweite und das Anlagenthema anhand Platz, Geld und Punkt 3 geklärt werden. Wer hier und jetzt schon weis wo es lang gehen sollte, dem ist eigentlich schon geholfen. Wer nicht, wir gehen weiter unten noch einmal darauf ein. &amp;lt;br /&amp;gt; Bekannte und Freunde mit eigener Modellbahn (evtl. der Kinder) besuchen. Nichts klärt die Dinge so sehr, wie etwas konkret anfassen zu können, es selbst zu erleben. Dies ist besonders hilfreich bei so grundlegenden Entscheidungen wie der Baugröße (Eindruck der einzelnen Modelle gegen Eindruck einer ganzen Anlage) oder Digtal gegenüber Analog (einfacher Mehrzugbetrieb gegen einfache Elektrik ohne den Zwang zur Elektronik). &amp;lt;br /&amp;gt; Ein weiterer wichtiger Gedanke, es macht meistens doppelt Spass wenn man nicht allein Fahrbetrieb macht. Es macht daher wenig Sinn sich eine andere Spurweite/Stromsystem zuzulegen als der restliche Bekanntenkreis. Zumindest sollte man das eine mit dem anderen abwägen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Weitere Informationen besorgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fachliteratur zur Umsetzung der unter Punkt 4 getroffenen Entscheidungen. Nun sollte man darangehen seine Anlage zu planen, also den Gleisplan zu entwerfen. Dazu ist es bestimmt nicht falsch, die unter Punkt 2 erwähnte Literatur zu verwenden. Darüber hinaus gibt es unter anderem bei den oben erwähnten Verlagen genug weitere Bücher die die Planung unterstützen. Ideen gibt es auch genug im Internet, ansonsten kann man zu dieser Frage natürlich auch in [news:de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn ].&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Hier noch einige Quellen im Internet die man umbedingt besuchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gedanken_zur_Maßstäblichkeit|Gedanken zur Maßstäblichkeit - Erschreckendes und Erbauliches auf dem Weg zur vorbildgerechten Anlage]] von [mailto:moritz.gretzschel@dlr.de Moritz Gretzschel]&lt;br /&gt;
* ''für weitere Links bitte ich immer noch um Vorschläge''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Checkliste gehen wir nun ins Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Die Baugrößen&amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Baugrößen Z - H0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Baugröße hat Vor- und Nachteile. Bei kleinen Spuren ist es möglich selbst größere Bahnhöfe und dazu passende Bahnbetriebswerke bei relativ wenig Platz nachzubilden. Die Bahnsteiglänge auf einem Bahnhof, auf dem Schnellzüge verkehren, sollte in H0 mindestens 2,5 m, besser 3m lang sein (6-8 Schnellzug Wagen + Lok, für einen 12 Wagen Zug bräuchte man schon über 4m). Rechnet man die Weichenstraße und etwas Strecke dazu kommt man schnell auf 5 bis 6 m. &amp;lt;br /&amp;gt;Wer diesen Platz nicht hat, muß demzufolge auf ein anderes, nicht minder interessantes, Nebenbahn oder Schmalspur Thema ausweichen oder eine kleinere Baugröße wählen. In Baugröße TT vermindert sich diese Länge auf ca. zwei Drittel, in Spur N auf etwa die Hälfte, bei Z auf ca. ein Drittel. &amp;lt;br /&amp;gt;Da die wenigsten einen Raum von der Größe einer Turnhalle zur Verfügung haben ist die Frage nach dem Platz sehr wichtig. Für die normale Standardwohnung ist eine Hauptstrecke mit einem nicht zu kleinen Bahnhof mit Bahnbetriebswerk schwierig zu bewerkstelligen. Eventuell kann man dieses Problem durch eine Anlagenform lösen die eben nicht &amp;quot;normal&amp;quot; rechteckig ist, sondern z.B. der Architektur des Zimmers folgt und dabei über, hinter oder unter den vorhandenen Einrichtungsgegenständen gebaut wird. In diversen Gleisbahnbüchern sind viele gute Ideen enthalten. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Ziele der Modellbahner sind unterschiedlich, der eine möchte sehr genau jedes Detail nachbilden und möglicherweise eine &amp;quot;Bimmelbahn&amp;quot; langsam über die Strecke fahren lassen und hier und da etwas rangieren, der andere möchte den ihm zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen und am besten im Automatikbetrieb viele Züge über die Anlage rauschen zu lassen. Für ersteres braucht man wenig Platz für letzteres, zumindest in H0 oder größer schon. &amp;lt;br /&amp;gt;Wem kleine Spuren nicht zusagen und für eine Anlage einer großen Spur keinen Platz hat sollte sich eventuell nach einem Modellbahn Club in seiner Nähe umsehen. Wer nicht auf Fahrbetrieb steht, kann sich im Dioramenbau versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele sollten bei der Wahl des richtigen Systems die Hauptrolle spielen. Das Modellbahn Hobby umfaßt ein großes Spektrum an Tätigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spielen (also Fahrbetrieb)&lt;br /&gt;
* basteln (Elektronik)&lt;br /&gt;
* basteln (Kunststoff Bausätze, Metall Bausätze)&lt;br /&gt;
* bauen (Landschaft gestalten)&lt;br /&gt;
* steuern (Computer programmieren)&lt;br /&gt;
* sammeln&lt;br /&gt;
* planen (Anlage, Elektrik, Steuerung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Gusto setzt jeder andere Schwerpunkte. Bevor man nun startet und viel Geld ausgibt, sollte man seine eigenen Interessen ausloten. Das schöne an der Beschäftigung mit der Modellbahn ist, daß man vielfältige Talente und Interessen einsetzen kann. Also planen, bauen (Holz, Elektrik, Landschaft) fahren, sammeln, usw. . Und dabei sieht man eine eigene kleine Welt entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Platzbedarf. Wollte man den Dresdener Hauptbahnhof ca. von der Budapester- bis zur Uhlandstraße exakt 1:87 (also H0) nachbilden, käme man auf reichlich 13m. Das wäre also eher etwas für eine Turnhalle. Die TT-Version brächte es immer noch auf 10m, in N etwas über 7m was dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses entsprechen würde, und in Z vergleichsweise handliche 5m. Versucht man die Maße auf ein Modellbahn gerechteres Maß zu bringen, könnte man dieses Projekt durchaus in der Baugröße Z auf 3 oder 4 Metern durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachbilden einer Schmalspurbahn ermöglicht die Vorteile der großen Baugröße mit der kleinen Spurweite zu vereinen. Bei H0m ist das Gleis nur 12mm (statt 16) breit. Das würde z.B. der Spurweite der Harzbahnen also 1000mm entsprechen. Das beliebte schweizerische Modellbahn Vorbild, die Rhätische Bahn, fährt ebenfalls auf dieser Spurweite. &amp;lt;br /&amp;gt;Bei H0e werden 9mm breite Gleise verwendet, was den sächsischen, den württembergischen und einigen österreichischen Schmalspur Bahnen entspricht. Der Maßstab bleibt hier aber immer 1:87, nur die Gleise sind schmaler (bitte aber TT oder N Gleis nur in verdeckten Abschnitten verwenden, es sieht sonst fürchterlich aus). &amp;lt;br /&amp;gt;Zudem sind bei Schmalspur Bahnen die Wagen erheblich kürzer als bei der Normalspur. Das sieht auf den engen Modellbahn Radien weniger schlimm aus und reduziert die notwendigen Bahnsteig Längen. Weiter sind beim Schmalspur Vorbild deutlich kleinere Radien üblich als bei der Normalspur. Extreme Beispiele sind die Wendeschleife in Stiege (HSB) und die Kehre hinter dem Bahnhof Alp Grüm (RhB, Bernina Linie). ''(Kennt jemand die genauen Radien?)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Straßenbahn als Modellbahn Thema bietet die Möglichkeit auf wenig Platz eine realistische Anlage zu bauen. Mit den Modellen von Lima und Roco in H0 sowie Arnold in N stehen mittlerweile leicht erhältliche Großserien Produkte für dieses Thema zur Verfügung. Die Straßenbahn als Modellbahn Thema hat den Vorteil, daß auch im Vorbild kleine Radien verwendet werden. 30m Radien (= 350mm in H0) sind durchaus üblich, da die Straßenbahn innerhalb enger Stadtstraßen fahren muß. Ebenfalls sind Wende Schleifen oder Dreiecke Vorbild gerecht. Alles Dinge, die für eine normale Eisenbahn optisch ziemlich schrecklich aussehen. Bei einer Straßenbahn ist es die Realität. Ideal ist eine Straßenbahn Anlage, wenn es darum geht, auf geringer Tiefe ein Thema darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite steht die Detailtreue der Fahrzeuge und Zubehör Artikel. Wer sich einmal eine Dampflok 1:1 anschaut und anschliessend das dazugehörige Modell anschaut, wird sehen, daß im Modell - je nach Spurweite - mehr oder weniger Kompromisse gemacht wurden. Je kleiner das Modell desto größer die Kompromisse. So sind z.B. Gestängeteile der Z-Damploks nur stark vereinfacht umgesetzt. Ein weiteres Problem sind sind die Zuglängen. Hier sind die kleineren Spuren im Vorteil. Die geringe Größe ermöglicht größere, Vorbild gerechtere Zuglängen, die bei H0 nur auf sehr großen Anlagen möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Idee, eine relativ große Spur auf kleinem Raum zu realisieren sind die Anhänger sogenannter Modulbahnen von denen Fremo wohl das bekannteste ist. Die Idee ist relativ kleine Anlagenteile (ca. 1m lang) zu einer großen Anlage zu verbinden. Man baut also eine relativ kleine Anlage nach bestimmten vorher festgelegten Normen, fährt dann mehrmals im Jahr zu einem Treffen wo diese Anlagenteile mit anderen kombiniert werden un kann ein Wochenende lang seinem Spieltrieb frönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt, den es bei der Auswahl der Baugröße zu bedenken gilt, ist das Angebot an Fahrzeugen, Gleissystemen und Zubehör der von Baugröße zu Baugröße sehr unterschiedlich ist. Darauf wird aber weiter unten eingegangen. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Baugröße&lt;br /&gt;
! Maßstab&lt;br /&gt;
! Spurweite&lt;br /&gt;
! erforderlicher Platz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! IIm (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:22,5&lt;br /&gt;
| 45 mm&lt;br /&gt;
| Fußboden, Garten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:32&lt;br /&gt;
| 45 mm&lt;br /&gt;
| Fußboden, Garten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 32 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 6 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0m (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 24 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 4 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0e (Engspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 16 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 4 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 16,5 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 3 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0m (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 12 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 2 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0e (Engspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 9 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! TT (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:120&lt;br /&gt;
| 12 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 2 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! N (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:160&lt;br /&gt;
| 9 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Z (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:220&lt;br /&gt;
| 6,5 mm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folgende Passage sollten einige Leute überarbeiten die sich damit auskennen und die entsprechenden Spuren auch wirklich verwenden (eventuell gezielt anmailen und fragen) '' &amp;lt;font size=&amp;quot;-1&amp;quot;&amp;gt; [mailto:Mario.Graul@t-online.de (Mario)]&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße Z '''- die kleinste Spur benötigt den geringsten Platz. Dafür bleibt leider die Detailtreue bescheiden. es gibt nur einen Hersteller (Märklin) für das rollende Material, das Angebot ist nicht besonders hoch. Dafür lassen sich bei normalen Platzverhältnissen große Bahnanlagen nachbilden und lange Züge bilden. Das Zubehör Angebot ist ebenfalls eher bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße N '''- benötigt wenig Platz, ist in der Detailtreue akzeptabel und es gibt viele Hersteller und fast so viel rollendes Material wie bei H0. Beim Zubehör ist das Angebot allerdings deutlich schwächer als bei H0. Nach H0 hat diese Spur die größte Verbreitung . Der Weg zur großen Anlage mit langen Zügen bei wenig Platz und erträglicher Detailtreue führt meistens über die Spur N. Große Hersteller für rollendes Material sind (in alphabetischer Reihenfolge): Arnold, Fleischmann, Roco, Trix. Die großen Hersteller von Gebäuden und Ausstattung (Faller, Kibri, Vollmer, ...) haben alle ein, wenn auch kleineres Programm, in N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße TT '''- Wem N zu klein ist und wer für H0 zu wenig Platz hat, für den könnte TT die richtige Wahl sein. Er muss allerdings damit leben das ein großer Teil des angebotenen Materials den Osten Deutschlands repräsentiert. Dort gibt es auch die meisten TT-Anhänger. &amp;lt;br /&amp;gt;Das liegt daran das dort (in der ehemaligen DDR) lange Zeit der einzigste Hersteller (Zeuke TT) für diese Spur zu finden war. In der alten BRD konnte sich diese Spur nicht durchsetzen, die dort ansässigen Produzenten (z.B. Rokal) verschwanden vom Markt. &amp;lt;br /&amp;gt;Seit der Wiedervereinigung hat sich einiges geändert. So wird das fahrende Material nicht nur von Zeuke Nachfolger Tillig angeboten. Auch von Jatt gibt es ein ansprechendes Angebot. Weitere Hersteller haben ausserdem mit der Produktion von TT-Material begonnen, so z.B. Fleischmann, Roco, Brawa und Arnold. Alles im allem eine Entwicklung die für diese Spur hoffen lässt. &amp;lt;br /&amp;gt;Weitere Informationen zu TT: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[http://www.tt-modelleisenbahn.de/tt_aol.htm  http://www.tt-modelleisenbahn.de/] , &amp;lt;br /&amp;gt;http://www.tillig.com/ (Homepage von Tillig), &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.auhagen.de http://www.auhagen.de/] (Auhagen, Gebäude &amp;amp; Ausstattung)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße H0 '''- Für diese Spur gibt es das grösste Angebot, die meisten Hersteller und verschiedene Gleissysteme. &amp;lt;br /&amp;gt;Es koexistieren 2 Systemgruppen: 2-Leiter und Mittelleiter System. Beim Mittelleiter System befinden sich Kontaktstellen in der Mitte des Gleises, das sieht leider nicht besonders vorbildgerecht aus. Allerdings muß ein Mittelleiter-Gleis für einen störungs freien Betrieb weniger oft gereinigt werden, da zur sicheren Stromaufnahme prinzip bedingt mehr Kontaktpunkte zur Verfügung stehen. Das (elektrisch) symmetrische Mittelleiter-Gleis erleichtert den Aufbau von Wendeschleifen und Gleisdreiecken. Will man diese Gleisbilder mit den (elektrisch) asymmetrischen 2-L-Gleisen realisieren, sind zusätzliche (heute meist elektronische) Schaltungen notwendig. Mittelleiter Lokomotiven benötigen einen Schleifer in der Mitte der Unterseite. Sie arbeiten (in der Regel) mit Wechselstrom und einem Fahrtrichtungs Umschalter. Sie sind in der Regel etwas teurer als ihre 2-Leiter (Gleichstrom i.d.R) Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleissysteme H0 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3-Leiter-Gleissystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziges echtes 3-Leiter-Gleissystem wird heute nur noch TRIX Express gefertigt. Da es hierzu, ähnlich wie bei Z, nur einen Serien-Hersteller für rollendes Material gibt, ist dieses Gleissystem für den Einsteiger sicher nicht mehr interessant. Wer sich für das Mittelleiter-Gleissystem entscheidet, sollte aber die Fahrzeuge unterscheiden können. TRIX Express Fahrzeuge haben keinen Skischleifer sondern kleine pilzförmige Mittelschleifer und fahren mit einem anderen Stromsystem (bis 1953 Wechselstrom und Umschaltung stromlos, danach Gleichstrom), weiterhin sollte die Spurkranzhöhe der Fahrzeuge sofort als aussergewöhnlich auffallen. ''(Information von [mailto:jens.ullmann@grinsen.de Jens Ullmann])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gleissystem ist mit den hohen Profilen, der Mittelschiene, den kleinen Radien und großen Winkeln der Weichen nur als archaisch zu bezeichnen. Aber gerade so etwas macht den Charme des Besonderen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.grinsen.de/trix/ TRIX H0 im Internet] (Jens Ullmann)&lt;br /&gt;
* [http://www.trixexpress.de/ Günther's Trix Express Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.ig-trix-express.de/ Interessen Gemeinschaft Trix Express]&lt;br /&gt;
* [http://www.trix-online.de/ Trix] (Aktuelle Modellen für Trix Express)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelleiter-Gleissysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar verbindet der Neueinsteiger bzw. der Wiedereinsteiger den Firmennamen Märklin mit dem Wechselstrom System (AC-System) und den Rest der H0-Welt (Fleischmann, Trix, Roco, Piko, Lima, Rivarossi, Jouef, ...) mit dem Gleichstrom System (DC-System). Um es nochmals zu verdeutlichen: Es ist keine Entscheidung bzgl. des Stromsystems zu treffen, sondern bzgl. des Gleissystems. Das Mittelleiter Gleissystem ist elektrisch symmetrisch und erleichtert dadurch den Aufbau von Kehrschleifen oder Gleisdreicken. Das 2-Leiter Gleissystem ist elektrisch unsymmetrisch und erfordert daher bei Kehrschleifen oder Gleisdreiecken eine zusätzliche Schaltung, um einen Kurzschluss zu vermeiden. &amp;lt;br /&amp;gt;Jede Lok läßt sich - evtl. nach einem Umbau - mit der jeweils anderen Stromart betreiben. Es ist auch möglich, ebenfalls durch einen Umbau Mittelleiter Lok's auf 2 Leiter Systemen fahren zu lassen und umgekehrt. Diese Umbauten sind jedoch in der Regel aufwendig und daher für einen Einsteiger nicht immer zu empfehlen. &amp;lt;br /&amp;gt;Bleibt noch die Wahl des Gleissystems. Grundsätzlich gilt es die Entscheidung zwischen 2-Leiter und Mittelleiter System zu treffen. Der Mittelleiter wird durch sogenannte Punktkontakte [[Puko|(Pukos)]] in der Mitte des Schwellenbandes realisiert. Auch hier gilt, daß alle Hersteller Loks für beide Systeme anbieten. Allerdings sind die Loks für das Mittelleiter-System in der Regel etwas teurer. Entscheidet man sich für das Mittelleiter Gleissystem, dann landet man bei Märklin. Märklin bietet 3 verschiedene Gleissysteme an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* M-Gleis ('''M'''etallgleis)&lt;br /&gt;
* K-Gleis ('''K'''unstoffgleis)&lt;br /&gt;
* C-Gleis ('''C'''ompound-Gleis [nicht gesichert], Compound = Verbundwerkstoff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das M-Gleis (Metallgleis) wurde von Märklin seit den 50er Jahren fast unverändert angeboten und ist der Oldtimer unter den Gleissystemen. (Standard Gerade 180mm, Bögen mit 286, 360 und 437mm Radius, Weichen mit 24° Abweigwinkel, Gleisabstand 77,4mm, kein Flexgleis) Die Produktion dieses Gleises ist eingestellt. Für Einsteiger ist daher das M-Gleis keine gute Wahl, es sei denn, man ist Nostalgiker oder kann eine größere Menge dieses Systems günstig erwerben. &amp;lt;br /&amp;gt; Seit 1996 bietet Märklin das C-Gleis an. Dieses Gleis mit Bettung soll mittelfristig das M-Gleis ersetzen. (Standard Geraden 172/188mm, Bögen mit 360 und 437mm Radius, Weichen mit 24° Abweigwinkel, Gleisabstand 77,4mm, kein Flexgleis) Märklin versucht mit diesem System den Spagat, sowohl Spielbahner, wie auch anspruchsvolle Modellbahner zu befriedigen. Unbestritten kann das C-Gleis durch seine Robustheit, einfache Handhabung und sehr gute elektrische Eigenschaften zumindest die Spielbahner zufrieden stellen, ob allerdings die kleinen Radien, die großen Abzeigwinkel der Weichen und das fehlende Flexgleis ambitionierte Modellbahner zufrieden stellt, darf bezweifelt werden. Je nach Einsatzzweck, ist das C-Gleis eine gute und zukunftssichere Wahl. (Ergänzung: Märklin hat auf der Nürnberger Messe 1999 schlanke Weichen mit 12°/1115mm Radius und große Radien 580/644mm angekündigt.) &amp;lt;br /&amp;gt; Dem Modellbahner bleibt aus dem Hause Märklin das K-Gleis (Kunststoff-Gleis). Bei diesem, Anfang der 70er-Jahre eingeführten Gleis, wurden die meisten Wünsche der Modellbahner realisiert. (Standard Gerade 180mm, Bögen mit 295, 360, 425, &amp;lt;u&amp;gt;554 und 619mm Radius&amp;lt;/u&amp;gt;, Weichen 22,5°/425mm Radius und &amp;lt;u&amp;gt;14,5°/902mm Radius&amp;lt;/u&amp;gt;, Gleisabstand 64,6mm oder 57mm, &amp;lt;u&amp;gt;Flexgleis 900mm&amp;lt;/u&amp;gt;) Kritikpunkte am K-Gleis sind lediglich die Prinzip bedingten Punktkontakte und das hohe Schienenprofil von 2,5 mm. &amp;lt;br /&amp;gt; Grundsätzlich läßt sich jedes beliebige 2-Leiter Gleissystem mit einem zusätzlichen Mittelleiter versehen. Ambitionierte Märklinisten statten beispielsweise Roco Line Gleise mit einem Punktkontaktband zwischen den Schwellen aus. Mit dieser Konstruktion lassen sich dann auch Lokomotiven mit Mittelschleifer betreiben. Jedoch sind die Geometrie der Radsätze und als Folge der Weichen im Mittelleiter und im 2-Leiter System abweichend festgelegt. Daher ist ein problemloser (Misch-) Betrieb auf solch umgebauten Gleisen nicht in jedem Fall gewährleistet. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Zahlreiche Informationen zu den Märklin Gleissystemen und ihren Eigenschaften findet man im Abschnitt [http://www.sheyn.de/Modellbahn/FAQ/HOAC/HOAC1.php#Allgemein Das Märklin Gleissystem] der '''FAQ H0-AC''' von Stephan-Alexander Heyn. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2-Leiter-Gleissysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Gleissyteme der Hersteller Roco, Fleischmann oder Tillig an. Einige verwenden auch das Gleissystem von Peco. Zahlreiche Hersteller bieten für jeden Geschmack und fast für jeden Geldbeutel etwas an. Die folgende Tabelle soll etwas Übersicht verschaffen. Einige Modellbahner bauen ihre Gleise auch selbst. &amp;lt;br /&amp;gt;Vorher jedoch einige Begriffserklärungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Bettung''' - Einige Hersteller bieten Gleise mit Bettung an. Am Gleis befindet sich schon ein Teil des Gleiskörpers. Man spart sich das Einschottern und kann diese Gleise natürlich viel schneller verlegen. Der Nachteil ist der höhere Preis und das je nach Geschick, weniger gute Aussehen im Vergleich zu selbst eingeschotterten Gleis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Code XX''' - steht für die Höhe des Schienenprofils in 1000-tel Zoll, bei Code 80 ist das Schienenprofil z.B. 2mm hoch, was in etwa dem Vorbild entspricht. Code 100 Profil ist 2,5mm hoch, was nicht ganz dem Vorbild entspricht, aber etwas leichter zu verlegen ist. Es gibt auch flachere Profile als Code 80. Diese finden ihren Einsatz wenn es darum geht frühere Eisenbahn Epochen darzustellen. &amp;lt;br /&amp;gt;'''Vorsicht''' bei der Verwendung von zu niedrigen Profilen: Besonders ältere Modell Loks haben sehr hohe Spurkränze. Bei zu niedrigen Profilen liegen dann die Radreifen nicht auf der Schienen Oberkante auf, stattdessen rattern die Spurkränze über die Schwellen- und Kleineisen Imitate. Auch zu niedrige Spurkränze machen auf altem Gleismaterial keine gute Figur - eine H0-pur Lok wird niemals auf Märklin M-Gleisen betriebssicher laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Vergleichbarkeit der Gleissysteme, werden im Normalfall 15° Weichen ohne Antrieb miteinander verglichen. Das schließt natürlich nicht aus, daß es noch andere Weichen für das jeweilige System gibt. Nur dort wo es keine 15° Weichen gibt werden die jeweils preiswertesten Weichen zum Vergleich herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;92%&amp;quot; border=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;17%&amp;quot; | Hersteller - Produkt&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Profil- &amp;lt;br /&amp;gt;höhe&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Preise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco 2,5mm &amp;lt;br /&amp;gt;(altes System) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis, etwas schwieriger zu verlegen. Grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Optisch nicht so schön wie Roco Line, jedoch etwas günstiger.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 15,35, '''Flexgleis''' (970mm) - 4,80 DM, '''Weichenantrieb''' - 19,60 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco Line &amp;lt;br /&amp;gt;(mit Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83&lt;br /&gt;
| 2,1mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis mit Bettung dadurch etwas teuer, relativ einfach zu verlegen. Sehr grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 28,80 DM, '''Flexgleis''' (920mm) - 5,20+13,60 DM, '''Weichenantrieb''' 21,40 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco Line &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83&lt;br /&gt;
| 2,1mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis, etwas schwieriger zu verlegen. Sehr grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 22,80, '''Flexgleis''' (920mm) - 5,20 DM, '''Weichenantrieb''' - 22,60 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fleischmann &amp;lt;br /&amp;gt;Modell Gleis &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,7mm&lt;br /&gt;
| Brauchbares Gleis, Schienen Profil sehr hoch, dadurch optische Einbußen. Ausreichendes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 21,30 DM, '''Flexgleis''' (981mm) - 5,70 DM, '''Weichenantrieb''' - ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fleischmann &amp;lt;br /&amp;gt;Profi Gleis &amp;lt;br /&amp;gt;(mit Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis mit angedeuteter Bettung, sieht (meine persönliche Meinung) etwas besser aus als die Roco Bettung, das Profil ist etwas zu hoch. Relativ einfach zu verlegen. Gutes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''12° Weiche''' - 25,30 DM, '''Flexgleis''' (800mm) - 8,30 DM, '''Weichenantrieb''' - 18,10 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Peco Finescale &amp;lt;br /&amp;gt;Code 75 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 1,9mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis. Durch die geringe Profilhöhe und Breite sieht es von allen hier erwähnten Systemen am besten aus. Die Weichen sind nach englischen Vorbilden gestaltet. Dieses Gleissystem ist jedoch eher etwas für den fortgeschritteneren Modellbahner.&lt;br /&gt;
| '''12° Weiche''' - 27,90 DM, '''Flexgleis''' (914mm) - 7,90 DM, '''Weichenantrieb''' - 13,90 DM (jedoch nicht gerade deutscher Standard weil ca. 2A Stromaufnahme)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tillig Standard &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis, Ausreichendes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Durch die Möglichkeit Weichen und Gleisteile selbst zu montieren sehr preiswert.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 12,30 DM, (7,30 DM als Bausatz), '''Flexgleis''' (890mm) - 3,50 DM, '''Weichenantrieb''' - 12,- DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tillig Elite &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 2,07mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis. Grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Durch die Möglichkeit Weichen und Gleisteile selbst zu montieren relativ preiswert. Durch Verwendung von TT-Profilen des gleichen Herstellers (bis auf Brünierung identisch) kann ebenfalls Geld gespart werden.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 23,70 DM, (13,- DM als Bausatz), '''Flexgleis''' (890mm) - 3,90 DM, '''Weichenantrieb''' - 22,- DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hersteller - Produkt&lt;br /&gt;
! Profil- &amp;lt;br /&amp;gt;höhe&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Preise&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die in der Tabelle genannten Preise sind Versandpreise die im normalen Laden nicht erreicht werden. Sie dienen hier nur zu Vergleichszwecken, sie können von Händler zu Händler unterschiedlich ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung (Edbert van Eimeren)'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die Weichen des Tillig Elite Systems sind in der Tat sehr schön. (sehr schlankes Herzstück, gelenklose Zungen) Sie haben dadurch jedoch auch einige Nachteile. Sie können nur mit einem '''motorischen Antrieb (Unterflur) '''gestellt werden (== &amp;gt; nur sinnvoll bei einem festen Einbau). Der Weichen Motor kostet dann leider auch mehr als ein einfacher Weichenantriebes. Die Herzstücke reichen elektrisch bis zum inneren Ende der Weiche. Es '''muß '''daher '''isoliert und polarisiert '''werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [mailto:Janos.Ero@cern.ch?subject=DER_MOBA,%20Hobbyeinstieg Janos Ero] wurden wir auf das Atlas Gleissystem hingewiesen. Da die Verfügbarkeit in Deutschland ungeklärt ist haben wir es nicht in die Tabelle aufgenommen. In Nordamerika scheint es das Standard Gleissystem zu sein. Positive Eigenschaften sind Robustheit, Zuverlässigkeit und günstiger Preis (der in Deutschland aber vom Dollar Kurs und den Versandkosten abhängt). Die Schwellenabstände sind entsprechend dem amerikanischen Vorbild geringer als bei europäischen Bahnen (höhere Zulässige Achslast [25 statt 18 Tonnen]). Für die Schienenverbinder empfiehlt Janos, sie mit der Schiene zu verlöten, da sonst kein sicherer Sitz gewährleistet ist. Neben einem Gleissystem für die Spur N gibt es für H0 je ein Gleissystem mit Code 100 (2,5 mm) und Code 83 (2,1 mm). Von letzterem gibt es auch eine Version mit Gleisbettung (&amp;quot;True Track&amp;quot;). Bei den Weichen muss man darauf achten, dass es diese mit Herzstücken aus Kunststoff oder Metall gibt. Nur das Zweite ist polarisierbar. Informationen gibt es bei [http://www.atlasrr.com Atlas], beziehen kann man es bei Atlas direkt oder (wahrscheinlich preisgünstiger) z.B. bei [http://www.walthers.com/ Walthers] (großer Versender in den USA). In Deutschland kann man es bei Händlern versuchen, die sich auf amerikanische Vorbilder spezialisiert haben. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/u&amp;gt; Obwohl vor allem das Code 83 System einen guten Eindruck macht, gibt es genügend europäische Alternativen (Pilz/Tillig Elite, Roco Line, Peco Finescale [Code 75]). Das Tillig Gleis ist durch die Möglichkeit der Selbstmontage von Gleisen und Weichen zudem ebenfalls recht preisgünstig. &amp;lt;br /&amp;gt; Wer jedoch eine Anlage nach amerikanischen Vorbild plant, sollte sich dieses Gleissystem auf jeden Fall genauer ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Diskussion zu Systemwechsel Mittelleiter &amp;lt;-&amp;gt; 2-Leiter wurde auf das Lima Gleissystem hingewiesen. Es ist wegen seiner geringen Verbreitung nicht in der obigen Tabelle enthalten. Bei einem Händler habe ich es noch nie gesehen, bei einigen Versendern ist es zumindest in der Preisliste. &amp;lt;br /&amp;gt; Einige Eckpunkte des Lima Gleissystems (aus Lima Katalog 1999) : &amp;lt;br /&amp;gt; - Neusilber, &amp;lt;br /&amp;gt; - Radien 385 und 445 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Weichen 22,5 und 14 Grad (Radien 385/671 mm), &amp;lt;br /&amp;gt; - Bogenweichen 30 Grad, Radius 385 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Parallelabstand 60 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Flexgleis 988 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Profilhöhe 2,5 mm &amp;lt;br /&amp;gt; Wie man sieht nichts besonderes, das einen veranlassen könnte Lima den Vorzug vor anderen Alternativen zu geben. Insbesondere im Vergleich zu neueren Gleissystemen mit niedrigeren Profilhöhen schneidet es optisch deutlich schlechter ab. (Soweit man das aus den Abbildungen im Katalog entnehmen kann.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zwischen Mittelleiter und 2-Leiter Gleissystemen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ align=&amp;quot;Bottom&amp;quot; |NEM = Normen Europäischer Modellbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigenschaft&lt;br /&gt;
! Mittelleiter&lt;br /&gt;
! 2-Leiter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Elektrisch&lt;br /&gt;
| symmetrisch&lt;br /&gt;
| nicht symmetrisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stromfluss&lt;br /&gt;
| Schienen &amp;lt;-&amp;gt; Mittelleiter &amp;lt;br /&amp;gt; (Punktkontakt)&lt;br /&gt;
| Linke &amp;lt;-&amp;gt; rechte Schiene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kehrschleifen&lt;br /&gt;
| Problemlos&lt;br /&gt;
| Trennung und Zusatzschaltung &amp;lt;br /&amp;gt; erforderlich (sonst Kurzschluss)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stromart (i.d.R.)&lt;br /&gt;
| Wechselstrom&lt;br /&gt;
| Gleichstrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fahrtrichtung &amp;lt;br /&amp;gt; (Analog)&lt;br /&gt;
| Umschalter -&amp;gt; Lokbezogen&lt;br /&gt;
| Polarität -&amp;gt; Gleisbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vorbildgerecht&lt;br /&gt;
| Kein Vorbild für den Mittelleiter&lt;br /&gt;
| Je nach Detailgenauigkeit &amp;lt;br /&amp;gt; vorbildähnlich bis vorbildgerecht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Achsen&lt;br /&gt;
| In der Regel elektrisch leitend&lt;br /&gt;
| Müssen isoliert sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Radsatzinnenmaß&lt;br /&gt;
| min. 14,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 14,3 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Radbreite&lt;br /&gt;
| min. 3,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 2,8 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurkranzbreite&lt;br /&gt;
| min. 0,9 mm, max. 1,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 0,7 mm, max. 0,9 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurkranzhöhe&lt;br /&gt;
| max. 1,35 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| max. 1,20 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz systemfremder Fahrzeuge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt kann man im Prinzip jedes Fahrzeug auf ein anderes Betriebssystem umbauen. Fahrzeuge für Mittelleiter und 2-Leiter Gleissysteme (H0) unterscheiden sich in vier Punkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Achsen von Fahrzeugen für das Mittelleiter System sind in der Regel nicht isoliert. Fahrzeuge für 2-Leiter Gleissysteme dagegen müssen isoliert sein (ansonsten Kurzschluss).&lt;br /&gt;
* Das Radsatzinnenmaß ist für das Mittelleiter System um 0,3 mm kleiner.&lt;br /&gt;
* Die Spurkranzbreite ist für das Mittelleiter System um ca. 0,2 mm größer.&lt;br /&gt;
* Das Mindestmaß für die Radbreite ist für das Mittelleiter System um 0,2 mm größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt eins erzwingt den Austausch der Radsätze, wenn Fahrzeuge für das Mittelleitersystem auf 2-Leiter Gleisen eingesetzt werden sollen. Umgekehrt ist es nicht zwingend notwendig isolierte Achsen gegen nicht isolierte auszutauschen. Lediglich Besetztmeldung/Schalten über Kontaktgleise funktioniert nicht mit isolierten Achsen. &amp;lt;br /&amp;gt; Die Punkte zwei, drei und vier bedeuten, dass es zu Problemen auf Weichen und Kreuzungen kommen kann, da die Radlenker auf diese drei Masse abgestimmt sind. (Hineinfallen in das Herzstück bzw. Klemmen im Radlenker) &amp;lt;br /&amp;gt; Die Unterschiede in der max. zulässigen Spurkranzhöhe hingegen spielen heute praktisch keine Rolle mehr, da Spurkränze mit mehr als 1,0 mm Höhe kaum noch verwendet werden. Räder mit sehr niedriger Spurkranzhöhe (bis 0,6 mm sind nach NEM 311.1 erlaubt) können jedoch zu Problemen auf beiden Gleissystemen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau von Personen- und Güterwagen beschränkt sich in der Regel auf den einfachen Austausch der Radsätze für das andere Gleissystem. Beim Neukauf wird dies in der Regel vom Händler kostenlos ausgeführt. &amp;lt;br /&amp;gt; Beim Umbau von Lokmodellen von 2-Leiter auf Mittelleiter kann die Korrektur des Radsatzinnenmaßes und die elektrische Verbindung der beiden Radseiten (neben der Montage eines Skischleifers und dem Einbau eines Umschalters für die Fahrtrichtung) ausreichen. Es ist jedoch notwendig den korrekten Lauf auf Weichen und Kreuzungen zu prüfen. Durch den geringen Radius der Märklin Weichen (437,5 mm) sind diese kritischer zu befahren als die in 2-Leiter Gleissystemen üblichen 15° Weichen (Radius ca. 600 - 900 mm). &amp;lt;br /&amp;gt; Der Umbau eines Mittelleiter Lokmodells erfordert neben dem Umbau auf den Gleichstrom Fahrbetrieb (Ersatz des Umschalters für die Fahrtrichtung) in der Regel den Austausch der (in der Regel) nicht isolierten Achsen. Dies ist meistens mit einfachen Mitteln nicht zu bewerkstelligen. Hinzu kommt das Problem, dass die Achsen häufig elektrisch leitend im Lokrahmen gelagert sind. Es werden dann zweiseitig isolierte Radsätze benötigt. Weiter muss noch der Kontakt zu den beiden Schienen mittels Radschleifern hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gleissysteme von Märklin benutzen als Normalkreis einen Radius von 360 mm. (Vergleichbare Radien gibt es auch bei den meisten 2-Leiter Gleissystemen.) Fast alle Fahrzeuge und Lokmodelle von Märklin können auf diesem Radius verkehren. Dennoch kann es auch mit Fahrzeugen von Märklin auf diesem Radius Probleme geben. Diese treten vor allen bei langen Fahrzeugen auf, die mit Kurzkupplungen versehen sind. Werden solche Fahrzeuge durch einen 360 mm Radius geschoben können sie sich gegeneinander verkanten und dadurch entgleisen. Besonders betroffen sind lange D-Zug Wagen. Aber auch lange Zweiachser können zu diesen Problemen führen. &amp;lt;br /&amp;gt; Ebenfalls kritisch kann das Anfahren eines langen Zuges in einer Kurve mit lediglich 360 mm Radius sein. Die dabei auftretenden Kräfte können den ganzen Zug in das Kurveninnere kippen. &amp;lt;br /&amp;gt; Unterhalb des Normalkreises gibt es bei den Metall- und Kunststoffgleisen noch den Industrieradius (286 bzw. 295 mm). Diese sind für größere Lok- und Wagenmodelle nicht geeignet. Ohne Probleme geht es sicher nur mit kurzen Loks (2- oder 3-achsig) und mit kurzen 2-achsigen Wagen. Zugkompositionen mit mehr als zwei Wagen können schon zu Problemen führen. Auch hier ist der Schiebebetrieb der kritischere Betriebszustand. &amp;lt;br /&amp;gt; Zu den Problemen auf dem Märklin Industriekreis siehe den Abschnitt [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Artikelverzeichnis/FAQ_HOAC.html#Radien Welche Radien können befahren werden?] in der '''FAQ H0-AC/Analog''' von Stephan-Alexander Heyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Lokmodelle, die ursprünglich für das 2-Leiter System entwickelt wurden, benötigen häufig einen Mindestradius, der dem ersten Paralellkreis also ca. 415 - 430 mm entspricht. Dies gilt auch für lange Schnellzugwagen. Nach NEM 111 sind 495 mm der kleinste zulässige Radius für diese Wagengruppe (&amp;gt; 278 mm). Empfohlen werden jedoch 660 mm für Nebenbahnen und 742,5 mm für Hauptbahnen. 363 mm als Mindesradius (nach NEM 111) ist nur für Wagen mit max. 20 m Kastenlänge (H0 = 230 mm) und max. 14 m Drehzapfenabstand (H0 = 160 mm) zulässig. &amp;lt;br /&amp;gt;Kleinserienmodelle erfordern zugunsten der höheren Detailgenauigkeit (keine schwenkbaren Schürzen, Kolbenstangenschutzrohre, ...) häufig 600 mm und mehr als Mindestradius. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Die Baugrößen 0 - II &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font size=&amp;quot;-1&amp;quot;&amp;gt;Die Anmerkungen zu Spur 0, 1 und IIm stammen von Edbert van Eimeren&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die größere Baugrößen (0, I, II) '''- Finden nur in einer Turnhalle oder eben im Garten Platz. ... &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spur 0: ''' Der Maßstab beträgt 1:43,5 teilweise auch 1:45. Die Spurweiten sind 32 mm (Normalspur), 0m = 24 mm (Meterspur), 0e = 16 mm (750 mm Spur) &amp;lt;br /&amp;gt;Die Spur 0 ist in Deutschland nicht sehr verbreitet. Großserien Hersteller gibt es nur für Meterspur 0m (Roco Alpin Line) und 750 mm Spur 0e (Fleischmann Magic Train), wobei letztere mehr Spiel- als Modellbahn ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt liegt eindeutig beim Selbstbau. Kunststoff Bausätze liegen preislich noch in einem erträglichen Rahmen (in etwa auf dem Preisniveau von LGB Fertig Modellen) &amp;lt;br /&amp;gt;Beispiele: &amp;lt;br /&amp;gt; Bausatz FAD 4-achsig, Kunststoff ca. 100 DM, &amp;lt;br /&amp;gt; Bausatz Köf II mit Motorisierung ca. 650 DM. &amp;lt;br /&amp;gt; Messingmodelle liegen in dem üblichen Rahmen von Kilo Mark. &amp;lt;br /&amp;gt;Gleismaterial gibt es von Roco und Peco und neu von 0-Scale Models. Zu letzterem gibt es auch Gleisbettungen von Merkur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: &amp;lt;br /&amp;gt; EMA Eisenbahn Modelbau Apolda (Kunststoffmodelle) &amp;lt;br /&amp;gt; ETS (tschechischer Hersteller von Metallmodellen) &amp;lt;br /&amp;gt; WMK Wiener Modelbau Kompanie (Kunststoffmodelle) &amp;lt;br /&amp;gt; 0 Scale Models (Kunststoffmodelle, auch Händler) &amp;lt;br /&amp;gt; Roco Alpine Line, Spur 0m nach Schweizer Vorbild &amp;lt;br /&amp;gt; Fleischmann Magic Train, Spur 0e auf H0 Gleismaterial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Messing Kleinserien Hersteller bieten auch Modelle Baugröße 0 an (Natürlich zu entsprechenden Preisen). Wegen der geringen Verbreitung gibt es nur wenige Händler, die Spur 0 Modelle führen. &amp;lt;br /&amp;gt;Für weiter Informationen sind folgende Links sicher nützlich: &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.ArgeSpur0.de/ Int. Arbeits Gemeinschaft Spur_0 ] , [http://members.aol.com/OgaugeRwy/ogr.html 0_Gauge Railroading] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur 0 muß nicht notwendigerweise mehr Geld oder Platz beanspruchen, als eine Modellbahn in Spur H0 (=Halb Null).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Beschränkung liegt die Kraft.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Statt aller deutschen Dieselloks nimmt man nur zwei oder drei mit Stangenantrieb.&lt;br /&gt;
* Statt einer Groß Anlage mit Parade Strecke, Großstadt Bahnhof und Betriebswerk baut man eine eingleisige Strecke (immer an der Wand entlang) mit je einem (kleinen) Kopfbahnhof an beiden Enden.&lt;br /&gt;
* Statt der langen D-Zug Wagen beschränkt man sich auf 2- oder 3-Achser.&lt;br /&gt;
* Statt 100 Güter Wagen nimmt man nur 10-15, mit denen man aber tatsächlich in den Bahnhöfen und Zustell Gleisen rangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Spur Null sowohl finanziell als auch platzmäßig ohne weiteres machbar. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für die Spur 1 '''(1:32, 45mm Spurweite) gibt es nur einen Großserien Hersteller, die Firma Märklin. Es werden zwei Serien angeboten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die neue Spur 1 '''(Die Profi Bahn) Die Modellbahn mit guter Detailierung, großen Modellen (BR38/P8, 216, V200, V100, ...). Die Preise für ein Lok Modell liegen bei 2000 DM aufwärts.&lt;br /&gt;
* '''Maxi '''(die Erlebnis Bahn), positioniert als Spielbahn (in Konkurenz zur Spur IIm , LGB) liegt der Schwerpunkt auf kleineren Modellen (2- und 3-achsige Loks, 2-achsige Wagen). Die Preise sind entsprechend günstiger (um 500 DM für eine Lok, 100-150 DM für einen Wagen). Zugunsten der Stabilität im Spielbetrieb wurde die Detailierung einfacher gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;'''Für die Spur IIm '''(1:22,5, 45mm Spurweite) gibt es ebenfalls nur einen Großserien Hersteller, die Firma LGB (Ernst Paul Lehmann Patentwerk). LGB hat ihre Modellbahn in zwei Richtungen positioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Als Spielbahn: '''Es gibt eine große Zahl von einfachen Lok und Wagen Modellen mit relativ günstigen Preisen. 2- und 3-achsige Loks oft unter 500 DM, 2-achsige Wagen um 100 DM, teilweise darunter. Zudem gibt es eine Reihe von Funktions Wagen zum be- und entladen. Weiter gibt es eine Reihe von reinen Fantasie Produkten. &amp;lt;br /&amp;gt;Ein wichtiger Punkt für die LGB als Spielbahn, vor allem auch mit kleinen Kindern, ist die Tatsache, daß Figuren und Gebäude von Playmobil größenmässig zur LGB passen. Als wetterfeste Bahn stellt für die LGB der Betrieb auf einem Teppich oder sonstigen Fußboden natürlich kein Problem dar.&lt;br /&gt;
* '''Als Gartenbahn: '''Alle LGB Modelle und Gleise sind wetterfest. Für diesen Bereich gibt es dann auch grössere Modelle (z.B. C'C Mallet). Hier gehen die Preise für Lok Modelle dann schnell über 1000 DM. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Vorbilder der LGB entstammen (bis auf die Fantasie Produkte) deutschen, schweizer und amerikanischen Meterspur Bahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur IIm ist Vorbildern der Meterspur nachgebildet. Daher ergibt sich die gleiche Spurweite wie für die Spur 1 (Vorbild = Normalspur). Profilhöhe, Schwellengröße und -Teilung unterscheiden sich jedoch entsprechend der unterschiedlichen Maßstäbe. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einsteiger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby&amp;diff=12991</id>
		<title>Der Einstieg ins Hobby</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby&amp;diff=12991"/>
				<updated>2017-01-18T21:43:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt, Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zusammengestellt von Torsten Vogt, Mario Graul und Edbert van Eimeren ----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wird in [news:de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn] die folgende oder ähnliche Frage gestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;font face=&amp;quot;Helvetica, Arial&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;Ich will neu beginnen mit dem Modellbau, kann mir jemand sagen...&amp;quot; (''' Max Schornewil am 04.11.98 ''') oder &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;quot;Ich beabsichtige zusammen mit meinem Sohn eine Modellbahnanlage zu errichten. Da ich von dieser Materie aber absolut Null Ahnung habe, erhoffe ich mir von den Profis unter euch ein paar Infos...&amp;quot;. &amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es genug Literatur die sich damit beschäftigt, jedoch soll diese FAQ wie auch alle anderen bei DER_MOBA ein Extrakt der Erfahrungen der Diskussionsteilnehmer der oben erwähnten Usenetgruppe sein. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;Was sollte man tun, wenn man sich als Neueinsteiger mit Modellbahn beschäftigen will&amp;lt;/font&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Eine Modellbahn Zeitschrift kaufen und lesen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dort erfährt man aktuelle News zu seinem Hobby in Wort und Bild. Oder wo sich der nächste Händler befindet, wo die nächste Messe oder Modellbahn Ausstellung stattfinden. (Modellbahn Zeitschriften findet man z.B. im Bahnhofs Buchhandel.)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Weitere Informationen sammeln '''(in Sonderheften der Modellbahn Zeitschriften, Bücher, Internet (WWW und Usenet) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Als Literatur sind besonders zu empfehlen: Meisterschule Modellbahnbau von Bernhard Stein, weiter Modellbahn Bücher vom Alba- und Transpress Verlag. Auch die Sonderhefte der Modellbahn Zeitschriften MIBA und Eisenbahn Kurier sind zu empfehlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Eine Modellbahnausstellung (oder Messe), einen Modellbahnhändler und / oder einen Modellbahnclub besuchen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Eventuell &amp;quot;verliebt&amp;quot; man sich in eine bestimmte Spurweite oder ein bestimmtes Motiv, das vereinfacht die weitere Vorgehensweise wesentlich, denn das Hobby soll ja Spass machen. Eine Übersicht über Modellbahnclubs in der Nähe findet man z. B. unter http://www.bdef.de/mitgliedsvereinigungen.html beim [[BDEF]].&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Rational das ganze Überdenken.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Jetzt sollte die Frage nach der Spurweite und das Anlagenthema anhand Platz, Geld und Punkt 3 geklärt werden. Wer hier und jetzt schon weis wo es lang gehen sollte, dem ist eigentlich schon geholfen. Wer nicht, wir gehen weiter unten noch einmal darauf ein. &amp;lt;br /&amp;gt; Bekannte und Freunde mit eigener Modellbahn (evtl. der Kinder) besuchen. Nichts klärt die Dinge so sehr, wie etwas konkret anfassen zu können, es selbst zu erleben. Dies ist besonders hilfreich bei so grundlegenden Entscheidungen wie der Baugröße (Eindruck der einzelnen Modelle gegen Eindruck einer ganzen Anlage) oder Digtal gegenüber Analog (einfacher Mehrzugbetrieb gegen einfache Elektrik ohne den Zwang zur Elektronik). &amp;lt;br /&amp;gt; Ein weiterer wichtiger Gedanke, es macht meistens doppelt Spass wenn man nicht allein Fahrbetrieb macht. Es macht daher wenig Sinn sich eine andere Spurweite/Stromsystem zuzulegen als der restliche Bekanntenkreis. Zumindest sollte man das eine mit dem anderen abwägen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Weitere Informationen besorgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fachliteratur zur Umsetzung der unter Punkt 4 getroffenen Entscheidungen. Nun sollte man darangehen seine Anlage zu planen, also den Gleisplan zu entwerfen. Dazu ist es bestimmt nicht falsch, die unter Punkt 2 erwähnte Literatur zu verwenden. Darüber hinaus gibt es unter anderem bei den oben erwähnten Verlagen genug weitere Bücher die die Planung unterstützen. Ideen gibt es auch genug im Internet, ansonsten kann man zu dieser Frage natürlich auch in [news:de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn ].&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Hier noch einige Quellen im Internet die man umbedingt besuchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gedanken_zur_Maßstäblichkeit|Gedanken zur Maßstäblichkeit - Erschreckendes und Erbauliches auf dem Weg zur vorbildgerechten Anlage]] von [mailto:moritz.gretzschel@dlr.de Moritz Gretzschel]&lt;br /&gt;
* ''für weitere Links bitte ich immer noch um Vorschläge''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Checkliste gehen wir nun ins Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Die Baugrößen&amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Baugrößen Z - H0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Baugröße hat Vor- und Nachteile. Bei kleinen Spuren ist es möglich selbst größere Bahnhöfe und dazu passende Bahnbetriebswerke bei relativ wenig Platz nachzubilden. Die Bahnsteiglänge auf einem Bahnhof, auf dem Schnellzüge verkehren, sollte in H0 mindestens 2,5 m, besser 3m lang sein (6-8 Schnellzug Wagen + Lok, für einen 12 Wagen Zug bräuchte man schon über 4m). Rechnet man die Weichenstraße und etwas Strecke dazu kommt man schnell auf 5 bis 6 m. &amp;lt;br /&amp;gt;Wer diesen Platz nicht hat, muß demzufolge auf ein anderes, nicht minder interessantes, Nebenbahn oder Schmalspur Thema ausweichen oder eine kleinere Baugröße wählen. In Baugröße TT vermindert sich diese Länge auf ca. zwei Drittel, in Spur N auf etwa die Hälfte, bei Z auf ca. ein Drittel. &amp;lt;br /&amp;gt;Da die wenigsten einen Raum von der Größe einer Turnhalle zur Verfügung haben ist die Frage nach dem Platz sehr wichtig. Für die normale Standardwohnung ist eine Hauptstrecke mit einem nicht zu kleinen Bahnhof mit Bahnbetriebswerk schwierig zu bewerkstelligen. Eventuell kann man dieses Problem durch eine Anlagenform lösen die eben nicht &amp;quot;normal&amp;quot; rechteckig ist, sondern z.B. der Architektur des Zimmers folgt und dabei über, hinter oder unter den vorhandenen Einrichtungsgegenständen gebaut wird. In diversen Gleisbahnbüchern sind viele gute Ideen enthalten. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Ziele der Modellbahner sind unterschiedlich, der eine möchte sehr genau jedes Detail nachbilden und möglicherweise eine &amp;quot;Bimmelbahn&amp;quot; langsam über die Strecke fahren lassen und hier und da etwas rangieren, der andere möchte den ihm zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen und am besten im Automatikbetrieb viele Züge über die Anlage rauschen zu lassen. Für ersteres braucht man wenig Platz für letzteres, zumindest in H0 oder größer schon. &amp;lt;br /&amp;gt;Wem kleine Spuren nicht zusagen und für eine Anlage einer großen Spur keinen Platz hat sollte sich eventuell nach einem Modellbahn Club in seiner Nähe umsehen. Wer nicht auf Fahrbetrieb steht, kann sich im Dioramenbau versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele sollten bei der Wahl des richtigen Systems die Hauptrolle spielen. Das Modellbahn Hobby umfaßt ein großes Spektrum an Tätigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spielen (also Fahrbetrieb)&lt;br /&gt;
* basteln (Elektronik)&lt;br /&gt;
* basteln (Kunststoff Bausätze, Metall Bausätze)&lt;br /&gt;
* bauen (Landschaft gestalten)&lt;br /&gt;
* steuern (Computer programmieren)&lt;br /&gt;
* sammeln&lt;br /&gt;
* planen (Anlage, Elektrik, Steuerung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Gusto setzt jeder andere Schwerpunkte. Bevor man nun startet und viel Geld ausgibt, sollte man seine eigenen Interessen ausloten. Das schöne an der Beschäftigung mit der Modellbahn ist, daß man vielfältige Talente und Interessen einsetzen kann. Also planen, bauen (Holz, Elektrik, Landschaft) fahren, sammeln, usw. . Und dabei sieht man eine eigene kleine Welt entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Platzbedarf. Wollte man den Dresdener Hauptbahnhof ca. von der Budapester- bis zur Uhlandstraße exakt 1:87 (also H0) nachbilden, käme man auf reichlich 13m. Das wäre also eher etwas für eine Turnhalle. Die TT-Version brächte es immer noch auf 10m, in N etwas über 7m was dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses entsprechen würde, und in Z vergleichsweise handliche 5m. Versucht man die Maße auf ein Modellbahn gerechteres Maß zu bringen, könnte man dieses Projekt durchaus in der Baugröße Z auf 3 oder 4 Metern durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachbilden einer Schmalspurbahn ermöglicht die Vorteile der großen Baugröße mit der kleinen Spurweite zu vereinen. Bei H0m ist das Gleis nur 12mm (statt 16) breit. Das würde z.B. der Spurweite der Harzbahnen also 1000mm entsprechen. Das beliebte schweizerische Modellbahn Vorbild, die Rhätische Bahn, fährt ebenfalls auf dieser Spurweite. &amp;lt;br /&amp;gt;Bei H0e werden 9mm breite Gleise verwendet, was den sächsischen, den württembergischen und einigen österreichischen Schmalspur Bahnen entspricht. Der Maßstab bleibt hier aber immer 1:87, nur die Gleise sind schmaler (bitte aber TT oder N Gleis nur in verdeckten Abschnitten verwenden, es sieht sonst fürchterlich aus). &amp;lt;br /&amp;gt;Zudem sind bei Schmalspur Bahnen die Wagen erheblich kürzer als bei der Normalspur. Das sieht auf den engen Modellbahn Radien weniger schlimm aus und reduziert die notwendigen Bahnsteig Längen. Weiter sind beim Schmalspur Vorbild deutlich kleinere Radien üblich als bei der Normalspur. Extreme Beispiele sind die Wendeschleife in Stiege (HSB) und die Kehre hinter dem Bahnhof Alp Grüm (RhB, Bernina Linie). ''(Kennt jemand die genauen Radien?)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Straßenbahn als Modellbahn Thema bietet die Möglichkeit auf wenig Platz eine realistische Anlage zu bauen. Mit den Modellen von Lima und Roco in H0 sowie Arnold in N stehen mittlerweile leicht erhältliche Großserien Produkte für dieses Thema zur Verfügung. Die Straßenbahn als Modellbahn Thema hat den Vorteil, daß auch im Vorbild kleine Radien verwendet werden. 30m Radien (= 350mm in H0) sind durchaus üblich, da die Straßenbahn innerhalb enger Stadtstraßen fahren muß. Ebenfalls sind Wende Schleifen oder Dreiecke Vorbild gerecht. Alles Dinge, die für eine normale Eisenbahn optisch ziemlich schrecklich aussehen. Bei einer Straßenbahn ist es die Realität. Ideal ist eine Straßenbahn Anlage, wenn es darum geht, auf geringer Tiefe ein Thema darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite steht die Detailtreue der Fahrzeuge und Zubehör Artikel. Wer sich einmal eine Dampflok 1:1 anschaut und anschliessend das dazugehörige Modell anschaut, wird sehen, daß im Modell - je nach Spurweite - mehr oder weniger Kompromisse gemacht wurden. Je kleiner das Modell desto größer die Kompromisse. So sind z.B. Gestängeteile der Z-Damploks nur stark vereinfacht umgesetzt. Ein weiteres Problem sind sind die Zuglängen. Hier sind die kleineren Spuren im Vorteil. Die geringe Größe ermöglicht größere, Vorbild gerechtere Zuglängen, die bei H0 nur auf sehr großen Anlagen möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Idee, eine relativ große Spur auf kleinem Raum zu realisieren sind die Anhänger sogenannter Modulbahnen von denen Fremo wohl das bekannteste ist. Die Idee ist relativ kleine Anlagenteile (ca. 1m lang) zu einer großen Anlage zu verbinden. Man baut also eine relativ kleine Anlage nach bestimmten vorher festgelegten Normen, fährt dann mehrmals im Jahr zu einem Treffen wo diese Anlagenteile mit anderen kombiniert werden un kann ein Wochenende lang seinem Spieltrieb frönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt, den es bei der Auswahl der Baugröße zu bedenken gilt, ist das Angebot an Fahrzeugen, Gleissystemen und Zubehör der von Baugröße zu Baugröße sehr unterschiedlich ist. Darauf wird aber weiter unten eingegangen. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Baugröße&lt;br /&gt;
! Maßstab&lt;br /&gt;
! Spurweite&lt;br /&gt;
! erforderlicher Platz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! IIm (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:22,5&lt;br /&gt;
| 45 mm&lt;br /&gt;
| Fußboden, Garten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:32&lt;br /&gt;
| 45 mm&lt;br /&gt;
| Fußboden, Garten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 32 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 6 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0m (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 24 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 4 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0e (Engspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 16 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 4 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 16,5 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 3 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0m (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 12 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 2 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0e (Engspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 9 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! TT (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:120&lt;br /&gt;
| 12 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 2 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! N (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:160&lt;br /&gt;
| 9 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Z (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:220&lt;br /&gt;
| 6,5 mm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folgende Passage sollten einige Leute überarbeiten die sich damit auskennen und die entsprechenden Spuren auch wirklich verwenden (eventuell gezielt anmailen und fragen) '' &amp;lt;font size=&amp;quot;-1&amp;quot;&amp;gt; [mailto:Mario.Graul@t-online.de (Mario)]&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße Z '''- die kleinste Spur benötigt den geringsten Platz. Dafür bleibt leider die Detailtreue bescheiden. es gibt nur einen Hersteller (Märklin) für das rollende Material, das Angebot ist nicht besonders hoch. Dafür lassen sich bei normalen Platzverhältnissen große Bahnanlagen nachbilden und lange Züge bilden. Das Zubehör Angebot ist ebenfalls eher bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße N '''- benötigt wenig Platz, ist in der Detailtreue akzeptabel und es gibt viele Hersteller und fast so viel rollendes Material wie bei H0. Beim Zubehör ist das Angebot allerdings deutlich schwächer als bei H0. Nach H0 hat diese Spur die größte Verbreitung . Der Weg zur großen Anlage mit langen Zügen bei wenig Platz und erträglicher Detailtreue führt meistens über die Spur N. Große Hersteller für rollendes Material sind (in alphabetischer Reihenfolge): Arnold, Fleischmann, Roco, Trix. Die großen Hersteller von Gebäuden und Ausstattung (Faller, Kibri, Vollmer, ...) haben alle ein, wenn auch kleineres Programm, in N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße TT '''- Wem N zu klein ist und wer für H0 zu wenig Platz hat, für den könnte TT die richtige Wahl sein. Er muss allerdings damit leben das ein großer Teil des angebotenen Materials den Osten Deutschlands repräsentiert. Dort gibt es auch die meisten TT-Anhänger. &amp;lt;br /&amp;gt;Das liegt daran das dort (in der ehemaligen DDR) lange Zeit der einzigste Hersteller (Zeuke TT) für diese Spur zu finden war. In der alten BRD konnte sich diese Spur nicht durchsetzen, die dort ansässigen Produzenten (z.B. Rokal) verschwanden vom Markt. &amp;lt;br /&amp;gt;Seit der Wiedervereinigung hat sich einiges geändert. So wird das fahrende Material nicht nur von Zeuke Nachfolger Tillig angeboten. Auch von Jatt gibt es ein ansprechendes Angebot. Weitere Hersteller haben ausserdem mit der Produktion von TT-Material begonnen, so z.B. Fleischmann, Roco, Brawa und Arnold. Alles im allem eine Entwicklung die für diese Spur hoffen lässt. &amp;lt;br /&amp;gt;Weitere Informationen zu TT: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[http://www.tt-modelleisenbahn.de/tt_aol.htm  http://www.tt-modelleisenbahn.de/] , &amp;lt;br /&amp;gt;http://www.tillig.com/ (Homepage von Tillig), &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.auhagen.de http://www.auhagen.de/] (Auhagen, Gebäude &amp;amp; Ausstattung)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße H0 '''- Für diese Spur gibt es das grösste Angebot, die meisten Hersteller und verschiedene Gleissysteme. &amp;lt;br /&amp;gt;Es koexistieren 2 Systemgruppen: 2-Leiter und Mittelleiter System. Beim Mittelleiter System befinden sich Kontaktstellen in der Mitte des Gleises, das sieht leider nicht besonders vorbildgerecht aus. Allerdings muß ein Mittelleiter-Gleis für einen störungs freien Betrieb weniger oft gereinigt werden, da zur sicheren Stromaufnahme prinzip bedingt mehr Kontaktpunkte zur Verfügung stehen. Das (elektrisch) symmetrische Mittelleiter-Gleis erleichtert den Aufbau von Wendeschleifen und Gleisdreiecken. Will man diese Gleisbilder mit den (elektrisch) asymmetrischen 2-L-Gleisen realisieren, sind zusätzliche (heute meist elektronische) Schaltungen notwendig. Mittelleiter Lokomotiven benötigen einen Schleifer in der Mitte der Unterseite. Sie arbeiten (in der Regel) mit Wechselstrom und einem Fahrtrichtungs Umschalter. Sie sind in der Regel etwas teurer als ihre 2-Leiter (Gleichstrom i.d.R) Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleissysteme H0 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3-Leiter-Gleissystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziges echtes 3-Leiter-Gleissystem wird heute nur noch TRIX Express gefertigt. Da es hierzu, ähnlich wie bei Z, nur einen Serien-Hersteller für rollendes Material gibt, ist dieses Gleissystem für den Einsteiger sicher nicht mehr interessant. Wer sich für das Mittelleiter-Gleissystem entscheidet, sollte aber die Fahrzeuge unterscheiden können. TRIX Express Fahrzeuge haben keinen Skischleifer sondern kleine pilzförmige Mittelschleifer und fahren mit einem anderen Stromsystem (bis 1953 Wechselstrom und Umschaltung stromlos, danach Gleichstrom), weiterhin sollte die Spurkranzhöhe der Fahrzeuge sofort als aussergewöhnlich auffallen. ''(Information von [mailto:jens.ullmann@grinsen.de Jens Ullmann])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gleissystem ist mit den hohen Profilen, der Mittelschiene, den kleinen Radien und großen Winkeln der Weichen nur als archaisch zu bezeichnen. Aber gerade so etwas macht den Charme des Besonderen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.grinsen.de/trix/ TRIX H0 im Internet] (Jens Ullmann)&lt;br /&gt;
* [http://home.t-online.de/home/tichan/ Torsten S's Trix Express] (Torsten Schirdewahn)&lt;br /&gt;
* [http://www.trixexpress.de/ Günther's Trix Express Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.ig-trix-express.de/ Interessen Gemeinschaft Trix Express]&lt;br /&gt;
* [http://www.trix-online.de/ Trix] (Aktuelle Modellen für Trix Express)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelleiter-Gleissysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar verbindet der Neueinsteiger bzw. der Wiedereinsteiger den Firmennamen Märklin mit dem Wechselstrom System (AC-System) und den Rest der H0-Welt (Fleischmann, Trix, Roco, Piko, Lima, Rivarossi, Jouef, ...) mit dem Gleichstrom System (DC-System). Um es nochmals zu verdeutlichen: Es ist keine Entscheidung bzgl. des Stromsystems zu treffen, sondern bzgl. des Gleissystems. Das Mittelleiter Gleissystem ist elektrisch symmetrisch und erleichtert dadurch den Aufbau von Kehrschleifen oder Gleisdreicken. Das 2-Leiter Gleissystem ist elektrisch unsymmetrisch und erfordert daher bei Kehrschleifen oder Gleisdreiecken eine zusätzliche Schaltung, um einen Kurzschluss zu vermeiden. &amp;lt;br /&amp;gt;Jede Lok läßt sich - evtl. nach einem Umbau - mit der jeweils anderen Stromart betreiben. Es ist auch möglich, ebenfalls durch einen Umbau Mittelleiter Lok's auf 2 Leiter Systemen fahren zu lassen und umgekehrt. Diese Umbauten sind jedoch in der Regel aufwendig und daher für einen Einsteiger nicht immer zu empfehlen. &amp;lt;br /&amp;gt;Bleibt noch die Wahl des Gleissystems. Grundsätzlich gilt es die Entscheidung zwischen 2-Leiter und Mittelleiter System zu treffen. Der Mittelleiter wird durch sogenannte Punktkontakte [[Puko|(Pukos)]] in der Mitte des Schwellenbandes realisiert. Auch hier gilt, daß alle Hersteller Loks für beide Systeme anbieten. Allerdings sind die Loks für das Mittelleiter-System in der Regel etwas teurer. Entscheidet man sich für das Mittelleiter Gleissystem, dann landet man bei Märklin. Märklin bietet 3 verschiedene Gleissysteme an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* M-Gleis ('''M'''etallgleis)&lt;br /&gt;
* K-Gleis ('''K'''unstoffgleis)&lt;br /&gt;
* C-Gleis ('''C'''ompound-Gleis [nicht gesichert], Compound = Verbundwerkstoff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das M-Gleis (Metallgleis) wurde von Märklin seit den 50er Jahren fast unverändert angeboten und ist der Oldtimer unter den Gleissystemen. (Standard Gerade 180mm, Bögen mit 286, 360 und 437mm Radius, Weichen mit 24° Abweigwinkel, Gleisabstand 77,4mm, kein Flexgleis) Die Produktion dieses Gleises ist eingestellt. Für Einsteiger ist daher das M-Gleis keine gute Wahl, es sei denn, man ist Nostalgiker oder kann eine größere Menge dieses Systems günstig erwerben. &amp;lt;br /&amp;gt; Seit 1996 bietet Märklin das C-Gleis an. Dieses Gleis mit Bettung soll mittelfristig das M-Gleis ersetzen. (Standard Geraden 172/188mm, Bögen mit 360 und 437mm Radius, Weichen mit 24° Abweigwinkel, Gleisabstand 77,4mm, kein Flexgleis) Märklin versucht mit diesem System den Spagat, sowohl Spielbahner, wie auch anspruchsvolle Modellbahner zu befriedigen. Unbestritten kann das C-Gleis durch seine Robustheit, einfache Handhabung und sehr gute elektrische Eigenschaften zumindest die Spielbahner zufrieden stellen, ob allerdings die kleinen Radien, die großen Abzeigwinkel der Weichen und das fehlende Flexgleis ambitionierte Modellbahner zufrieden stellt, darf bezweifelt werden. Je nach Einsatzzweck, ist das C-Gleis eine gute und zukunftssichere Wahl. (Ergänzung: Märklin hat auf der Nürnberger Messe 1999 schlanke Weichen mit 12°/1115mm Radius und große Radien 580/644mm angekündigt.) &amp;lt;br /&amp;gt; Dem Modellbahner bleibt aus dem Hause Märklin das K-Gleis (Kunststoff-Gleis). Bei diesem, Anfang der 70er-Jahre eingeführten Gleis, wurden die meisten Wünsche der Modellbahner realisiert. (Standard Gerade 180mm, Bögen mit 295, 360, 425, &amp;lt;u&amp;gt;554 und 619mm Radius&amp;lt;/u&amp;gt;, Weichen 22,5°/425mm Radius und &amp;lt;u&amp;gt;14,5°/902mm Radius&amp;lt;/u&amp;gt;, Gleisabstand 64,6mm oder 57mm, &amp;lt;u&amp;gt;Flexgleis 900mm&amp;lt;/u&amp;gt;) Kritikpunkte am K-Gleis sind lediglich die Prinzip bedingten Punktkontakte und das hohe Schienenprofil von 2,5 mm. &amp;lt;br /&amp;gt; Grundsätzlich läßt sich jedes beliebige 2-Leiter Gleissystem mit einem zusätzlichen Mittelleiter versehen. Ambitionierte Märklinisten statten beispielsweise Roco Line Gleise mit einem Punktkontaktband zwischen den Schwellen aus. Mit dieser Konstruktion lassen sich dann auch Lokomotiven mit Mittelschleifer betreiben. Jedoch sind die Geometrie der Radsätze und als Folge der Weichen im Mittelleiter und im 2-Leiter System abweichend festgelegt. Daher ist ein problemloser (Misch-) Betrieb auf solch umgebauten Gleisen nicht in jedem Fall gewährleistet. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Zahlreiche Informationen zu den Märklin Gleissystemen und ihren Eigenschaften findet man im Abschnitt [http://www.sheyn.de/Modellbahn/FAQ/HOAC/HOAC1.php#Allgemein Das Märklin Gleissystem] der '''FAQ H0-AC''' von Stephan-Alexander Heyn. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2-Leiter-Gleissysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Gleissyteme der Hersteller Roco, Fleischmann oder Tillig an. Einige verwenden auch das Gleissystem von Peco. Zahlreiche Hersteller bieten für jeden Geschmack und fast für jeden Geldbeutel etwas an. Die folgende Tabelle soll etwas Übersicht verschaffen. Einige Modellbahner bauen ihre Gleise auch selbst. &amp;lt;br /&amp;gt;Vorher jedoch einige Begriffserklärungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Bettung''' - Einige Hersteller bieten Gleise mit Bettung an. Am Gleis befindet sich schon ein Teil des Gleiskörpers. Man spart sich das Einschottern und kann diese Gleise natürlich viel schneller verlegen. Der Nachteil ist der höhere Preis und das je nach Geschick, weniger gute Aussehen im Vergleich zu selbst eingeschotterten Gleis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Code XX''' - steht für die Höhe des Schienenprofils in 1000-tel Zoll, bei Code 80 ist das Schienenprofil z.B. 2mm hoch, was in etwa dem Vorbild entspricht. Code 100 Profil ist 2,5mm hoch, was nicht ganz dem Vorbild entspricht, aber etwas leichter zu verlegen ist. Es gibt auch flachere Profile als Code 80. Diese finden ihren Einsatz wenn es darum geht frühere Eisenbahn Epochen darzustellen. &amp;lt;br /&amp;gt;'''Vorsicht''' bei der Verwendung von zu niedrigen Profilen: Besonders ältere Modell Loks haben sehr hohe Spurkränze. Bei zu niedrigen Profilen liegen dann die Radreifen nicht auf der Schienen Oberkante auf, stattdessen rattern die Spurkränze über die Schwellen- und Kleineisen Imitate. Auch zu niedrige Spurkränze machen auf altem Gleismaterial keine gute Figur - eine H0-pur Lok wird niemals auf Märklin M-Gleisen betriebssicher laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Vergleichbarkeit der Gleissysteme, werden im Normalfall 15° Weichen ohne Antrieb miteinander verglichen. Das schließt natürlich nicht aus, daß es noch andere Weichen für das jeweilige System gibt. Nur dort wo es keine 15° Weichen gibt werden die jeweils preiswertesten Weichen zum Vergleich herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;92%&amp;quot; border=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;17%&amp;quot; | Hersteller - Produkt&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Profil- &amp;lt;br /&amp;gt;höhe&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Preise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco 2,5mm &amp;lt;br /&amp;gt;(altes System) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis, etwas schwieriger zu verlegen. Grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Optisch nicht so schön wie Roco Line, jedoch etwas günstiger.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 15,35, '''Flexgleis''' (970mm) - 4,80 DM, '''Weichenantrieb''' - 19,60 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco Line &amp;lt;br /&amp;gt;(mit Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83&lt;br /&gt;
| 2,1mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis mit Bettung dadurch etwas teuer, relativ einfach zu verlegen. Sehr grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 28,80 DM, '''Flexgleis''' (920mm) - 5,20+13,60 DM, '''Weichenantrieb''' 21,40 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco Line &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83&lt;br /&gt;
| 2,1mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis, etwas schwieriger zu verlegen. Sehr grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 22,80, '''Flexgleis''' (920mm) - 5,20 DM, '''Weichenantrieb''' - 22,60 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fleischmann &amp;lt;br /&amp;gt;Modell Gleis &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,7mm&lt;br /&gt;
| Brauchbares Gleis, Schienen Profil sehr hoch, dadurch optische Einbußen. Ausreichendes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 21,30 DM, '''Flexgleis''' (981mm) - 5,70 DM, '''Weichenantrieb''' - ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fleischmann &amp;lt;br /&amp;gt;Profi Gleis &amp;lt;br /&amp;gt;(mit Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis mit angedeuteter Bettung, sieht (meine persönliche Meinung) etwas besser aus als die Roco Bettung, das Profil ist etwas zu hoch. Relativ einfach zu verlegen. Gutes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''12° Weiche''' - 25,30 DM, '''Flexgleis''' (800mm) - 8,30 DM, '''Weichenantrieb''' - 18,10 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Peco Finescale &amp;lt;br /&amp;gt;Code 75 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 1,9mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis. Durch die geringe Profilhöhe und Breite sieht es von allen hier erwähnten Systemen am besten aus. Die Weichen sind nach englischen Vorbilden gestaltet. Dieses Gleissystem ist jedoch eher etwas für den fortgeschritteneren Modellbahner.&lt;br /&gt;
| '''12° Weiche''' - 27,90 DM, '''Flexgleis''' (914mm) - 7,90 DM, '''Weichenantrieb''' - 13,90 DM (jedoch nicht gerade deutscher Standard weil ca. 2A Stromaufnahme)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tillig Standard &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis, Ausreichendes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Durch die Möglichkeit Weichen und Gleisteile selbst zu montieren sehr preiswert.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 12,30 DM, (7,30 DM als Bausatz), '''Flexgleis''' (890mm) - 3,50 DM, '''Weichenantrieb''' - 12,- DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tillig Elite &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 2,07mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis. Grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Durch die Möglichkeit Weichen und Gleisteile selbst zu montieren relativ preiswert. Durch Verwendung von TT-Profilen des gleichen Herstellers (bis auf Brünierung identisch) kann ebenfalls Geld gespart werden.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 23,70 DM, (13,- DM als Bausatz), '''Flexgleis''' (890mm) - 3,90 DM, '''Weichenantrieb''' - 22,- DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hersteller - Produkt&lt;br /&gt;
! Profil- &amp;lt;br /&amp;gt;höhe&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Preise&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die in der Tabelle genannten Preise sind Versandpreise die im normalen Laden nicht erreicht werden. Sie dienen hier nur zu Vergleichszwecken, sie können von Händler zu Händler unterschiedlich ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung (Edbert van Eimeren)'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die Weichen des Tillig Elite Systems sind in der Tat sehr schön. (sehr schlankes Herzstück, gelenklose Zungen) Sie haben dadurch jedoch auch einige Nachteile. Sie können nur mit einem '''motorischen Antrieb (Unterflur) '''gestellt werden (== &amp;gt; nur sinnvoll bei einem festen Einbau). Der Weichen Motor kostet dann leider auch mehr als ein einfacher Weichenantriebes. Die Herzstücke reichen elektrisch bis zum inneren Ende der Weiche. Es '''muß '''daher '''isoliert und polarisiert '''werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [mailto:Janos.Ero@cern.ch?subject=DER_MOBA,%20Hobbyeinstieg Janos Ero] wurden wir auf das Atlas Gleissystem hingewiesen. Da die Verfügbarkeit in Deutschland ungeklärt ist haben wir es nicht in die Tabelle aufgenommen. In Nordamerika scheint es das Standard Gleissystem zu sein. Positive Eigenschaften sind Robustheit, Zuverlässigkeit und günstiger Preis (der in Deutschland aber vom Dollar Kurs und den Versandkosten abhängt). Die Schwellenabstände sind entsprechend dem amerikanischen Vorbild geringer als bei europäischen Bahnen (höhere Zulässige Achslast [25 statt 18 Tonnen]). Für die Schienenverbinder empfiehlt Janos, sie mit der Schiene zu verlöten, da sonst kein sicherer Sitz gewährleistet ist. Neben einem Gleissystem für die Spur N gibt es für H0 je ein Gleissystem mit Code 100 (2,5 mm) und Code 83 (2,1 mm). Von letzterem gibt es auch eine Version mit Gleisbettung (&amp;quot;True Track&amp;quot;). Bei den Weichen muss man darauf achten, dass es diese mit Herzstücken aus Kunststoff oder Metall gibt. Nur das Zweite ist polarisierbar. Informationen gibt es bei [http://www.atlasrr.com Atlas], beziehen kann man es bei Atlas direkt oder (wahrscheinlich preisgünstiger) z.B. bei [http://www.walthers.com/ Walthers] (großer Versender in den USA). In Deutschland kann man es bei Händlern versuchen, die sich auf amerikanische Vorbilder spezialisiert haben. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/u&amp;gt; Obwohl vor allem das Code 83 System einen guten Eindruck macht, gibt es genügend europäische Alternativen (Pilz/Tillig Elite, Roco Line, Peco Finescale [Code 75]). Das Tillig Gleis ist durch die Möglichkeit der Selbstmontage von Gleisen und Weichen zudem ebenfalls recht preisgünstig. &amp;lt;br /&amp;gt; Wer jedoch eine Anlage nach amerikanischen Vorbild plant, sollte sich dieses Gleissystem auf jeden Fall genauer ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Diskussion zu Systemwechsel Mittelleiter &amp;lt;-&amp;gt; 2-Leiter wurde auf das Lima Gleissystem hingewiesen. Es ist wegen seiner geringen Verbreitung nicht in der obigen Tabelle enthalten. Bei einem Händler habe ich es noch nie gesehen, bei einigen Versendern ist es zumindest in der Preisliste. &amp;lt;br /&amp;gt; Einige Eckpunkte des Lima Gleissystems (aus Lima Katalog 1999) : &amp;lt;br /&amp;gt; - Neusilber, &amp;lt;br /&amp;gt; - Radien 385 und 445 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Weichen 22,5 und 14 Grad (Radien 385/671 mm), &amp;lt;br /&amp;gt; - Bogenweichen 30 Grad, Radius 385 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Parallelabstand 60 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Flexgleis 988 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Profilhöhe 2,5 mm &amp;lt;br /&amp;gt; Wie man sieht nichts besonderes, das einen veranlassen könnte Lima den Vorzug vor anderen Alternativen zu geben. Insbesondere im Vergleich zu neueren Gleissystemen mit niedrigeren Profilhöhen schneidet es optisch deutlich schlechter ab. (Soweit man das aus den Abbildungen im Katalog entnehmen kann.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zwischen Mittelleiter und 2-Leiter Gleissystemen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ align=&amp;quot;Bottom&amp;quot; |NEM = Normen Europäischer Modellbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigenschaft&lt;br /&gt;
! Mittelleiter&lt;br /&gt;
! 2-Leiter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Elektrisch&lt;br /&gt;
| symmetrisch&lt;br /&gt;
| nicht symmetrisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stromfluss&lt;br /&gt;
| Schienen &amp;lt;-&amp;gt; Mittelleiter &amp;lt;br /&amp;gt; (Punktkontakt)&lt;br /&gt;
| Linke &amp;lt;-&amp;gt; rechte Schiene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kehrschleifen&lt;br /&gt;
| Problemlos&lt;br /&gt;
| Trennung und Zusatzschaltung &amp;lt;br /&amp;gt; erforderlich (sonst Kurzschluss)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stromart (i.d.R.)&lt;br /&gt;
| Wechselstrom&lt;br /&gt;
| Gleichstrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fahrtrichtung &amp;lt;br /&amp;gt; (Analog)&lt;br /&gt;
| Umschalter -&amp;gt; Lokbezogen&lt;br /&gt;
| Polarität -&amp;gt; Gleisbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vorbildgerecht&lt;br /&gt;
| Kein Vorbild für den Mittelleiter&lt;br /&gt;
| Je nach Detailgenauigkeit &amp;lt;br /&amp;gt; vorbildähnlich bis vorbildgerecht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Achsen&lt;br /&gt;
| In der Regel elektrisch leitend&lt;br /&gt;
| Müssen isoliert sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Radsatzinnenmaß&lt;br /&gt;
| min. 14,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 14,3 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Radbreite&lt;br /&gt;
| min. 3,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 2,8 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurkranzbreite&lt;br /&gt;
| min. 0,9 mm, max. 1,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 0,7 mm, max. 0,9 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurkranzhöhe&lt;br /&gt;
| max. 1,35 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| max. 1,20 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz systemfremder Fahrzeuge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt kann man im Prinzip jedes Fahrzeug auf ein anderes Betriebssystem umbauen. Fahrzeuge für Mittelleiter und 2-Leiter Gleissysteme (H0) unterscheiden sich in vier Punkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Achsen von Fahrzeugen für das Mittelleiter System sind in der Regel nicht isoliert. Fahrzeuge für 2-Leiter Gleissysteme dagegen müssen isoliert sein (ansonsten Kurzschluss).&lt;br /&gt;
* Das Radsatzinnenmaß ist für das Mittelleiter System um 0,3 mm kleiner.&lt;br /&gt;
* Die Spurkranzbreite ist für das Mittelleiter System um ca. 0,2 mm größer.&lt;br /&gt;
* Das Mindestmaß für die Radbreite ist für das Mittelleiter System um 0,2 mm größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt eins erzwingt den Austausch der Radsätze, wenn Fahrzeuge für das Mittelleitersystem auf 2-Leiter Gleisen eingesetzt werden sollen. Umgekehrt ist es nicht zwingend notwendig isolierte Achsen gegen nicht isolierte auszutauschen. Lediglich Besetztmeldung/Schalten über Kontaktgleise funktioniert nicht mit isolierten Achsen. &amp;lt;br /&amp;gt; Die Punkte zwei, drei und vier bedeuten, dass es zu Problemen auf Weichen und Kreuzungen kommen kann, da die Radlenker auf diese drei Masse abgestimmt sind. (Hineinfallen in das Herzstück bzw. Klemmen im Radlenker) &amp;lt;br /&amp;gt; Die Unterschiede in der max. zulässigen Spurkranzhöhe hingegen spielen heute praktisch keine Rolle mehr, da Spurkränze mit mehr als 1,0 mm Höhe kaum noch verwendet werden. Räder mit sehr niedriger Spurkranzhöhe (bis 0,6 mm sind nach NEM 311.1 erlaubt) können jedoch zu Problemen auf beiden Gleissystemen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau von Personen- und Güterwagen beschränkt sich in der Regel auf den einfachen Austausch der Radsätze für das andere Gleissystem. Beim Neukauf wird dies in der Regel vom Händler kostenlos ausgeführt. &amp;lt;br /&amp;gt; Beim Umbau von Lokmodellen von 2-Leiter auf Mittelleiter kann die Korrektur des Radsatzinnenmaßes und die elektrische Verbindung der beiden Radseiten (neben der Montage eines Skischleifers und dem Einbau eines Umschalters für die Fahrtrichtung) ausreichen. Es ist jedoch notwendig den korrekten Lauf auf Weichen und Kreuzungen zu prüfen. Durch den geringen Radius der Märklin Weichen (437,5 mm) sind diese kritischer zu befahren als die in 2-Leiter Gleissystemen üblichen 15° Weichen (Radius ca. 600 - 900 mm). &amp;lt;br /&amp;gt; Der Umbau eines Mittelleiter Lokmodells erfordert neben dem Umbau auf den Gleichstrom Fahrbetrieb (Ersatz des Umschalters für die Fahrtrichtung) in der Regel den Austausch der (in der Regel) nicht isolierten Achsen. Dies ist meistens mit einfachen Mitteln nicht zu bewerkstelligen. Hinzu kommt das Problem, dass die Achsen häufig elektrisch leitend im Lokrahmen gelagert sind. Es werden dann zweiseitig isolierte Radsätze benötigt. Weiter muss noch der Kontakt zu den beiden Schienen mittels Radschleifern hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gleissysteme von Märklin benutzen als Normalkreis einen Radius von 360 mm. (Vergleichbare Radien gibt es auch bei den meisten 2-Leiter Gleissystemen.) Fast alle Fahrzeuge und Lokmodelle von Märklin können auf diesem Radius verkehren. Dennoch kann es auch mit Fahrzeugen von Märklin auf diesem Radius Probleme geben. Diese treten vor allen bei langen Fahrzeugen auf, die mit Kurzkupplungen versehen sind. Werden solche Fahrzeuge durch einen 360 mm Radius geschoben können sie sich gegeneinander verkanten und dadurch entgleisen. Besonders betroffen sind lange D-Zug Wagen. Aber auch lange Zweiachser können zu diesen Problemen führen. &amp;lt;br /&amp;gt; Ebenfalls kritisch kann das Anfahren eines langen Zuges in einer Kurve mit lediglich 360 mm Radius sein. Die dabei auftretenden Kräfte können den ganzen Zug in das Kurveninnere kippen. &amp;lt;br /&amp;gt; Unterhalb des Normalkreises gibt es bei den Metall- und Kunststoffgleisen noch den Industrieradius (286 bzw. 295 mm). Diese sind für größere Lok- und Wagenmodelle nicht geeignet. Ohne Probleme geht es sicher nur mit kurzen Loks (2- oder 3-achsig) und mit kurzen 2-achsigen Wagen. Zugkompositionen mit mehr als zwei Wagen können schon zu Problemen führen. Auch hier ist der Schiebebetrieb der kritischere Betriebszustand. &amp;lt;br /&amp;gt; Zu den Problemen auf dem Märklin Industriekreis siehe den Abschnitt [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Artikelverzeichnis/FAQ_HOAC.html#Radien Welche Radien können befahren werden?] in der '''FAQ H0-AC/Analog''' von Stephan-Alexander Heyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Lokmodelle, die ursprünglich für das 2-Leiter System entwickelt wurden, benötigen häufig einen Mindestradius, der dem ersten Paralellkreis also ca. 415 - 430 mm entspricht. Dies gilt auch für lange Schnellzugwagen. Nach NEM 111 sind 495 mm der kleinste zulässige Radius für diese Wagengruppe (&amp;gt; 278 mm). Empfohlen werden jedoch 660 mm für Nebenbahnen und 742,5 mm für Hauptbahnen. 363 mm als Mindesradius (nach NEM 111) ist nur für Wagen mit max. 20 m Kastenlänge (H0 = 230 mm) und max. 14 m Drehzapfenabstand (H0 = 160 mm) zulässig. &amp;lt;br /&amp;gt;Kleinserienmodelle erfordern zugunsten der höheren Detailgenauigkeit (keine schwenkbaren Schürzen, Kolbenstangenschutzrohre, ...) häufig 600 mm und mehr als Mindestradius. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Die Baugrößen 0 - II &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font size=&amp;quot;-1&amp;quot;&amp;gt;Die Anmerkungen zu Spur 0, 1 und IIm stammen von Edbert van Eimeren&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die größere Baugrößen (0, I, II) '''- Finden nur in einer Turnhalle oder eben im Garten Platz. ... &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spur 0: ''' Der Maßstab beträgt 1:43,5 teilweise auch 1:45. Die Spurweiten sind 32 mm (Normalspur), 0m = 24 mm (Meterspur), 0e = 16 mm (750 mm Spur) &amp;lt;br /&amp;gt;Die Spur 0 ist in Deutschland nicht sehr verbreitet. Großserien Hersteller gibt es nur für Meterspur 0m (Roco Alpin Line) und 750 mm Spur 0e (Fleischmann Magic Train), wobei letztere mehr Spiel- als Modellbahn ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt liegt eindeutig beim Selbstbau. Kunststoff Bausätze liegen preislich noch in einem erträglichen Rahmen (in etwa auf dem Preisniveau von LGB Fertig Modellen) &amp;lt;br /&amp;gt;Beispiele: &amp;lt;br /&amp;gt; Bausatz FAD 4-achsig, Kunststoff ca. 100 DM, &amp;lt;br /&amp;gt; Bausatz Köf II mit Motorisierung ca. 650 DM. &amp;lt;br /&amp;gt; Messingmodelle liegen in dem üblichen Rahmen von Kilo Mark. &amp;lt;br /&amp;gt;Gleismaterial gibt es von Roco und Peco und neu von 0-Scale Models. Zu letzterem gibt es auch Gleisbettungen von Merkur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: &amp;lt;br /&amp;gt; EMA Eisenbahn Modelbau Apolda (Kunststoffmodelle) &amp;lt;br /&amp;gt; ETS (tschechischer Hersteller von Metallmodellen) &amp;lt;br /&amp;gt; WMK Wiener Modelbau Kompanie (Kunststoffmodelle) &amp;lt;br /&amp;gt; 0 Scale Models (Kunststoffmodelle, auch Händler) &amp;lt;br /&amp;gt; Roco Alpine Line, Spur 0m nach Schweizer Vorbild &amp;lt;br /&amp;gt; Fleischmann Magic Train, Spur 0e auf H0 Gleismaterial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Messing Kleinserien Hersteller bieten auch Modelle Baugröße 0 an (Natürlich zu entsprechenden Preisen). Wegen der geringen Verbreitung gibt es nur wenige Händler, die Spur 0 Modelle führen. &amp;lt;br /&amp;gt;Für weiter Informationen sind folgende Links sicher nützlich: &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.ArgeSpur0.de/ Int. Arbeits Gemeinschaft Spur_0 ] , [http://members.aol.com/OgaugeRwy/ogr.html 0_Gauge Railroading] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur 0 muß nicht notwendigerweise mehr Geld oder Platz beanspruchen, als eine Modellbahn in Spur H0 (=Halb Null).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Beschränkung liegt die Kraft.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Statt aller deutschen Dieselloks nimmt man nur zwei oder drei mit Stangenantrieb.&lt;br /&gt;
* Statt einer Groß Anlage mit Parade Strecke, Großstadt Bahnhof und Betriebswerk baut man eine eingleisige Strecke (immer an der Wand entlang) mit je einem (kleinen) Kopfbahnhof an beiden Enden.&lt;br /&gt;
* Statt der langen D-Zug Wagen beschränkt man sich auf 2- oder 3-Achser.&lt;br /&gt;
* Statt 100 Güter Wagen nimmt man nur 10-15, mit denen man aber tatsächlich in den Bahnhöfen und Zustell Gleisen rangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Spur Null sowohl finanziell als auch platzmäßig ohne weiteres machbar. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für die Spur 1 '''(1:32, 45mm Spurweite) gibt es nur einen Großserien Hersteller, die Firma Märklin. Es werden zwei Serien angeboten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die neue Spur 1 '''(Die Profi Bahn) Die Modellbahn mit guter Detailierung, großen Modellen (BR38/P8, 216, V200, V100, ...). Die Preise für ein Lok Modell liegen bei 2000 DM aufwärts.&lt;br /&gt;
* '''Maxi '''(die Erlebnis Bahn), positioniert als Spielbahn (in Konkurenz zur Spur IIm , LGB) liegt der Schwerpunkt auf kleineren Modellen (2- und 3-achsige Loks, 2-achsige Wagen). Die Preise sind entsprechend günstiger (um 500 DM für eine Lok, 100-150 DM für einen Wagen). Zugunsten der Stabilität im Spielbetrieb wurde die Detailierung einfacher gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;'''Für die Spur IIm '''(1:22,5, 45mm Spurweite) gibt es ebenfalls nur einen Großserien Hersteller, die Firma LGB (Ernst Paul Lehmann Patentwerk). LGB hat ihre Modellbahn in zwei Richtungen positioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Als Spielbahn: '''Es gibt eine große Zahl von einfachen Lok und Wagen Modellen mit relativ günstigen Preisen. 2- und 3-achsige Loks oft unter 500 DM, 2-achsige Wagen um 100 DM, teilweise darunter. Zudem gibt es eine Reihe von Funktions Wagen zum be- und entladen. Weiter gibt es eine Reihe von reinen Fantasie Produkten. &amp;lt;br /&amp;gt;Ein wichtiger Punkt für die LGB als Spielbahn, vor allem auch mit kleinen Kindern, ist die Tatsache, daß Figuren und Gebäude von Playmobil größenmässig zur LGB passen. Als wetterfeste Bahn stellt für die LGB der Betrieb auf einem Teppich oder sonstigen Fußboden natürlich kein Problem dar.&lt;br /&gt;
* '''Als Gartenbahn: '''Alle LGB Modelle und Gleise sind wetterfest. Für diesen Bereich gibt es dann auch grössere Modelle (z.B. C'C Mallet). Hier gehen die Preise für Lok Modelle dann schnell über 1000 DM. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Vorbilder der LGB entstammen (bis auf die Fantasie Produkte) deutschen, schweizer und amerikanischen Meterspur Bahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur IIm ist Vorbildern der Meterspur nachgebildet. Daher ergibt sich die gleiche Spurweite wie für die Spur 1 (Vorbild = Normalspur). Profilhöhe, Schwellengröße und -Teilung unterscheiden sich jedoch entsprechend der unterschiedlichen Maßstäbe. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einsteiger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby&amp;diff=12990</id>
		<title>Der Einstieg ins Hobby</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby&amp;diff=12990"/>
				<updated>2017-01-18T21:40:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zusammengestellt von Torsten Vogt, Mario Graul und Edbert van Eimeren ----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wird in [news:de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn] die folgende oder ähnliche Frage gestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;font face=&amp;quot;Helvetica, Arial&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;Ich will neu beginnen mit dem Modellbau, kann mir jemand sagen...&amp;quot; (''' Max Schornewil am 04.11.98 ''') oder &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;quot;Ich beabsichtige zusammen mit meinem Sohn eine Modellbahnanlage zu errichten. Da ich von dieser Materie aber absolut Null Ahnung habe, erhoffe ich mir von den Profis unter euch ein paar Infos...&amp;quot;. &amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es genug Literatur die sich damit beschäftigt, jedoch soll diese FAQ wie auch alle anderen bei DER_MOBA ein Extrakt der Erfahrungen der Diskussionsteilnehmer der oben erwähnten Usenetgruppe sein. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;Was sollte man tun, wenn man sich als Neueinsteiger mit Modellbahn beschäftigen will&amp;lt;/font&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Eine Modellbahn Zeitschrift kaufen und lesen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dort erfährt man aktuelle News zu seinem Hobby in Wort und Bild. Oder wo sich der nächste Händler befindet, wo die nächste Messe oder Modellbahn Ausstellung stattfinden. (Modellbahn Zeitschriften findet man z.B. im Bahnhofs Buchhandel.)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Weitere Informationen sammeln '''(in Sonderheften der Modellbahn Zeitschriften, Bücher, Internet (WWW und Usenet) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Als Literatur sind besonders zu empfehlen: Meisterschule Modellbahnbau von Bernhard Stein, weiter Modellbahn Bücher vom Alba- und Transpress Verlag. Auch die Sonderhefte der Modellbahn Zeitschriften MIBA und Eisenbahn Kurier sind zu empfehlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Eine Modellbahnausstellung (oder Messe), einen Modellbahnhändler und / oder einen Modellbahnclub besuchen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Eventuell &amp;quot;verliebt&amp;quot; man sich in eine bestimmte Spurweite oder ein bestimmtes Motiv, das vereinfacht die weitere Vorgehensweise wesentlich, denn das Hobby soll ja Spass machen. Eine Übersicht über Modellbahnclubs in der Nähe findet man z. B. unter http://www.bdef.de/mitgliedsvereinigungen.html beim [[BDEF]].&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Rational das ganze Überdenken.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Jetzt sollte die Frage nach der Spurweite und das Anlagenthema anhand Platz, Geld und Punkt 3 geklärt werden. Wer hier und jetzt schon weis wo es lang gehen sollte, dem ist eigentlich schon geholfen. Wer nicht, wir gehen weiter unten noch einmal darauf ein. &amp;lt;br /&amp;gt; Bekannte und Freunde mit eigener Modellbahn (evtl. der Kinder) besuchen. Nichts klärt die Dinge so sehr, wie etwas konkret anfassen zu können, es selbst zu erleben. Dies ist besonders hilfreich bei so grundlegenden Entscheidungen wie der Baugröße (Eindruck der einzelnen Modelle gegen Eindruck einer ganzen Anlage) oder Digtal gegenüber Analog (einfacher Mehrzugbetrieb gegen einfache Elektrik ohne den Zwang zur Elektronik). &amp;lt;br /&amp;gt; Ein weiterer wichtiger Gedanke, es macht meistens doppelt Spass wenn man nicht allein Fahrbetrieb macht. Es macht daher wenig Sinn sich eine andere Spurweite/Stromsystem zuzulegen als der restliche Bekanntenkreis. Zumindest sollte man das eine mit dem anderen abwägen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Weitere Informationen besorgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fachliteratur zur Umsetzung der unter Punkt 4 getroffenen Entscheidungen. Nun sollte man darangehen seine Anlage zu planen, also den Gleisplan zu entwerfen. Dazu ist es bestimmt nicht falsch, die unter Punkt 2 erwähnte Literatur zu verwenden. Darüber hinaus gibt es unter anderem bei den oben erwähnten Verlagen genug weitere Bücher die die Planung unterstützen. Ideen gibt es auch genug im Internet, ansonsten kann man zu dieser Frage natürlich auch in [news:de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn ].&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Hier noch einige Quellen im Internet die man umbedingt besuchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gedanken_zur_Maßstäblichkeit|Gedanken zur Maßstäblichkeit - Erschreckendes und Erbauliches auf dem Weg zur vorbildgerechten Anlage]] von [mailto:moritz.gretzschel@dlr.de Moritz Gretzschel]&lt;br /&gt;
* ''für weitere Links bitte ich immer noch um Vorschläge''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Checkliste gehen wir nun ins Detail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Die Baugrößen&amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Baugrößen Z - H0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Baugröße hat Vor- und Nachteile. Bei kleinen Spuren ist es möglich selbst größere Bahnhöfe und dazu passende Bahnbetriebswerke bei relativ wenig Platz nachzubilden. Die Bahnsteiglänge auf einem Bahnhof, auf dem Schnellzüge verkehren, sollte in H0 mindestens 2,5 m, besser 3m lang sein (6-8 Schnellzug Wagen + Lok, für einen 12 Wagen Zug bräuchte man schon über 4m). Rechnet man die Weichenstraße und etwas Strecke dazu kommt man schnell auf 5 bis 6 m. &amp;lt;br /&amp;gt;Wer diesen Platz nicht hat, muß demzufolge auf ein anderes, nicht minder interessantes, Nebenbahn oder Schmalspur Thema ausweichen oder eine kleinere Baugröße wählen. In Baugröße TT vermindert sich diese Länge auf ca. zwei Drittel, in Spur N auf etwa die Hälfte, bei Z auf ca. ein Drittel. &amp;lt;br /&amp;gt;Da die wenigsten einen Raum von der Größe einer Turnhalle zur Verfügung haben ist die Frage nach dem Platz sehr wichtig. Für die normale Standardwohnung ist eine Hauptstrecke mit einem nicht zu kleinen Bahnhof mit Bahnbetriebswerk schwierig zu bewerkstelligen. Eventuell kann man dieses Problem durch eine Anlagenform lösen die eben nicht &amp;quot;normal&amp;quot; rechteckig ist, sondern z.B. der Architektur des Zimmers folgt und dabei über, hinter oder unter den vorhandenen Einrichtungsgegenständen gebaut wird. In diversen Gleisbahnbüchern sind viele gute Ideen enthalten. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Ziele der Modellbahner sind unterschiedlich, der eine möchte sehr genau jedes Detail nachbilden und möglicherweise eine &amp;quot;Bimmelbahn&amp;quot; langsam über die Strecke fahren lassen und hier und da etwas rangieren, der andere möchte den ihm zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen und am besten im Automatikbetrieb viele Züge über die Anlage rauschen zu lassen. Für ersteres braucht man wenig Platz für letzteres, zumindest in H0 oder größer schon. &amp;lt;br /&amp;gt;Wem kleine Spuren nicht zusagen und für eine Anlage einer großen Spur keinen Platz hat sollte sich eventuell nach einem Modellbahn Club in seiner Nähe umsehen. Wer nicht auf Fahrbetrieb steht, kann sich im Dioramenbau versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele sollten bei der Wahl des richtigen Systems die Hauptrolle spielen. Das Modellbahn Hobby umfaßt ein großes Spektrum an Tätigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spielen (also Fahrbetrieb)&lt;br /&gt;
* basteln (Elektronik)&lt;br /&gt;
* basteln (Kunststoff Bausätze, Metall Bausätze)&lt;br /&gt;
* bauen (Landschaft gestalten)&lt;br /&gt;
* steuern (Computer programmieren)&lt;br /&gt;
* sammeln&lt;br /&gt;
* planen (Anlage, Elektrik, Steuerung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Gusto setzt jeder andere Schwerpunkte. Bevor man nun startet und viel Geld ausgibt, sollte man seine eigenen Interessen ausloten. Das schöne an der Beschäftigung mit der Modellbahn ist, daß man vielfältige Talente und Interessen einsetzen kann. Also planen, bauen (Holz, Elektrik, Landschaft) fahren, sammeln, usw. . Und dabei sieht man eine eigene kleine Welt entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Platzbedarf. Wollte man den Dresdener Hauptbahnhof ca. von der Budapester- bis zur Uhlandstraße exakt 1:87 (also H0) nachbilden, käme man auf reichlich 13m. Das wäre also eher etwas für eine Turnhalle. Die TT-Version brächte es immer noch auf 10m, in N etwas über 7m was dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses entsprechen würde, und in Z vergleichsweise handliche 5m. Versucht man die Maße auf ein Modellbahn gerechteres Maß zu bringen, könnte man dieses Projekt durchaus in der Baugröße Z auf 3 oder 4 Metern durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachbilden einer Schmalspurbahn ermöglicht die Vorteile der großen Baugröße mit der kleinen Spurweite zu vereinen. Bei H0m ist das Gleis nur 12mm (statt 16) breit. Das würde z.B. der Spurweite der Harzbahnen also 1000mm entsprechen. Das beliebte schweizerische Modellbahn Vorbild, die Rhätische Bahn, fährt ebenfalls auf dieser Spurweite. &amp;lt;br /&amp;gt;Bei H0e werden 9mm breite Gleise verwendet, was den sächsischen, den württembergischen und einigen österreichischen Schmalspur Bahnen entspricht. Der Maßstab bleibt hier aber immer 1:87, nur die Gleise sind schmaler (bitte aber TT oder N Gleis nur in verdeckten Abschnitten verwenden, es sieht sonst fürchterlich aus). &amp;lt;br /&amp;gt;Zudem sind bei Schmalspur Bahnen die Wagen erheblich kürzer als bei der Normalspur. Das sieht auf den engen Modellbahn Radien weniger schlimm aus und reduziert die notwendigen Bahnsteig Längen. Weiter sind beim Schmalspur Vorbild deutlich kleinere Radien üblich als bei der Normalspur. Extreme Beispiele sind die Wendeschleife in Stiege (HSB) und die Kehre hinter dem Bahnhof Alp Grüm (RhB, Bernina Linie). ''(Kennt jemand die genauen Radien?)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Straßenbahn als Modellbahn Thema bietet die Möglichkeit auf wenig Platz eine realistische Anlage zu bauen. Mit den Modellen von Lima und Roco in H0 sowie Arnold in N stehen mittlerweile leicht erhältliche Großserien Produkte für dieses Thema zur Verfügung. Die Straßenbahn als Modellbahn Thema hat den Vorteil, daß auch im Vorbild kleine Radien verwendet werden. 30m Radien (= 350mm in H0) sind durchaus üblich, da die Straßenbahn innerhalb enger Stadtstraßen fahren muß. Ebenfalls sind Wende Schleifen oder Dreiecke Vorbild gerecht. Alles Dinge, die für eine normale Eisenbahn optisch ziemlich schrecklich aussehen. Bei einer Straßenbahn ist es die Realität. Ideal ist eine Straßenbahn Anlage, wenn es darum geht, auf geringer Tiefe ein Thema darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite steht die Detailtreue der Fahrzeuge und Zubehör Artikel. Wer sich einmal eine Dampflok 1:1 anschaut und anschliessend das dazugehörige Modell anschaut, wird sehen, daß im Modell - je nach Spurweite - mehr oder weniger Kompromisse gemacht wurden. Je kleiner das Modell desto größer die Kompromisse. So sind z.B. Gestängeteile der Z-Damploks nur stark vereinfacht umgesetzt. Ein weiteres Problem sind sind die Zuglängen. Hier sind die kleineren Spuren im Vorteil. Die geringe Größe ermöglicht größere, Vorbild gerechtere Zuglängen, die bei H0 nur auf sehr großen Anlagen möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Idee, eine relativ große Spur auf kleinem Raum zu realisieren sind die Anhänger sogenannter Modulbahnen von denen Fremo wohl das bekannteste ist. Die Idee ist relativ kleine Anlagenteile (ca. 1m lang) zu einer großen Anlage zu verbinden. Man baut also eine relativ kleine Anlage nach bestimmten vorher festgelegten Normen, fährt dann mehrmals im Jahr zu einem Treffen wo diese Anlagenteile mit anderen kombiniert werden un kann ein Wochenende lang seinem Spieltrieb frönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt, den es bei der Auswahl der Baugröße zu bedenken gilt, ist das Angebot an Fahrzeugen, Gleissystemen und Zubehör der von Baugröße zu Baugröße sehr unterschiedlich ist. Darauf wird aber weiter unten eingegangen. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Baugröße&lt;br /&gt;
! Maßstab&lt;br /&gt;
! Spurweite&lt;br /&gt;
! erforderlicher Platz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! IIm (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:22,5&lt;br /&gt;
| 45 mm&lt;br /&gt;
| Fußboden, Garten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:32&lt;br /&gt;
| 45 mm&lt;br /&gt;
| Fußboden, Garten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 32 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 6 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0m (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 24 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 4 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 0e (Engspur)&lt;br /&gt;
| 1:43,5 - 1:45&lt;br /&gt;
| 16 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 4 qm, Fußboden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0 (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 16,5 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 3 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0m (Meterspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 12 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 2 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! H0e (Engspur)&lt;br /&gt;
| 1:87&lt;br /&gt;
| 9 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! TT (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:120&lt;br /&gt;
| 12 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 2 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! N (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:160&lt;br /&gt;
| 9 mm&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 qm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Z (Normalspur)&lt;br /&gt;
| 1:220&lt;br /&gt;
| 6,5 mm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folgende Passage sollten einige Leute überarbeiten die sich damit auskennen und die entsprechenden Spuren auch wirklich verwenden (eventuell gezielt anmailen und fragen) '' &amp;lt;font size=&amp;quot;-1&amp;quot;&amp;gt; [mailto:Mario.Graul@t-online.de (Mario)]&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße Z '''- die kleinste Spur benötigt den geringsten Platz. Dafür bleibt leider die Detailtreue bescheiden. es gibt nur einen Hersteller (Märklin) für das rollende Material, das Angebot ist nicht besonders hoch. Dafür lassen sich bei normalen Platzverhältnissen große Bahnanlagen nachbilden und lange Züge bilden. Das Zubehör Angebot ist ebenfalls eher bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße N '''- benötigt wenig Platz, ist in der Detailtreue akzeptabel und es gibt viele Hersteller und fast so viel rollendes Material wie bei H0. Beim Zubehör ist das Angebot allerdings deutlich schwächer als bei H0. Nach H0 hat diese Spur die größte Verbreitung . Der Weg zur großen Anlage mit langen Zügen bei wenig Platz und erträglicher Detailtreue führt meistens über die Spur N. Große Hersteller für rollendes Material sind (in alphabetischer Reihenfolge): Arnold, Fleischmann, Roco, Trix. Die großen Hersteller von Gebäuden und Ausstattung (Faller, Kibri, Vollmer, ...) haben alle ein, wenn auch kleineres Programm, in N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße TT '''- Wem N zu klein ist und wer für H0 zu wenig Platz hat, für den könnte TT die richtige Wahl sein. Er muss allerdings damit leben das ein großer Teil des angebotenen Materials den Osten Deutschlands repräsentiert. Dort gibt es auch die meisten TT-Anhänger. &amp;lt;br /&amp;gt;Das liegt daran das dort (in der ehemaligen DDR) lange Zeit der einzigste Hersteller (Zeuke TT) für diese Spur zu finden war. In der alten BRD konnte sich diese Spur nicht durchsetzen, die dort ansässigen Produzenten (z.B. Rokal) verschwanden vom Markt. &amp;lt;br /&amp;gt;Seit der Wiedervereinigung hat sich einiges geändert. So wird das fahrende Material nicht nur von Zeuke Nachfolger Tillig angeboten. Auch von Jatt gibt es ein ansprechendes Angebot. Weitere Hersteller haben ausserdem mit der Produktion von TT-Material begonnen, so z.B. Fleischmann, Roco, Brawa und Arnold. Alles im allem eine Entwicklung die für diese Spur hoffen lässt. &amp;lt;br /&amp;gt;Weitere Informationen zu TT: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[http://www.snafu.de/~verkehr/TT-Modelleisenbahn/  http://www.snafu.de/~verkehr/TT-Modelleisenbahn/] , &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.tt-modelleisenbahn.de/tt_aol.htm  http://www.tt-modelleisenbahn.de/] , &amp;lt;br /&amp;gt;http://www.tillig.cz/ (Homepage von Tillig), &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.auhagen.de http://www.auhagen.de/] (Auhagen, Gebäude &amp;amp; Ausstattung)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Baugröße H0 '''- Für diese Spur gibt es das grösste Angebot, die meisten Hersteller und verschiedene Gleissysteme. &amp;lt;br /&amp;gt;Es koexistieren 2 Systemgruppen: 2-Leiter und Mittelleiter System. Beim Mittelleiter System befinden sich Kontaktstellen in der Mitte des Gleises, das sieht leider nicht besonders vorbildgerecht aus. Allerdings muß ein Mittelleiter-Gleis für einen störungs freien Betrieb weniger oft gereinigt werden, da zur sicheren Stromaufnahme prinzip bedingt mehr Kontaktpunkte zur Verfügung stehen. Das (elektrisch) symmetrische Mittelleiter-Gleis erleichtert den Aufbau von Wendeschleifen und Gleisdreiecken. Will man diese Gleisbilder mit den (elektrisch) asymmetrischen 2-L-Gleisen realisieren, sind zusätzliche (heute meist elektronische) Schaltungen notwendig. Mittelleiter Lokomotiven benötigen einen Schleifer in der Mitte der Unterseite. Sie arbeiten (in der Regel) mit Wechselstrom und einem Fahrtrichtungs Umschalter. Sie sind in der Regel etwas teurer als ihre 2-Leiter (Gleichstrom i.d.R) Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleissysteme H0 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3-Leiter-Gleissystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziges echtes 3-Leiter-Gleissystem wird heute nur noch TRIX Express gefertigt. Da es hierzu, ähnlich wie bei Z, nur einen Serien-Hersteller für rollendes Material gibt, ist dieses Gleissystem für den Einsteiger sicher nicht mehr interessant. Wer sich für das Mittelleiter-Gleissystem entscheidet, sollte aber die Fahrzeuge unterscheiden können. TRIX Express Fahrzeuge haben keinen Skischleifer sondern kleine pilzförmige Mittelschleifer und fahren mit einem anderen Stromsystem (bis 1953 Wechselstrom und Umschaltung stromlos, danach Gleichstrom), weiterhin sollte die Spurkranzhöhe der Fahrzeuge sofort als aussergewöhnlich auffallen. ''(Information von [mailto:jens.ullmann@grinsen.de Jens Ullmann])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gleissystem ist mit den hohen Profilen, der Mittelschiene, den kleinen Radien und großen Winkeln der Weichen nur als archaisch zu bezeichnen. Aber gerade so etwas macht den Charme des Besonderen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.grinsen.de/trix/ TRIX H0 im Internet] (Jens Ullmann)&lt;br /&gt;
* [http://home.t-online.de/home/tichan/ Torsten S's Trix Express] (Torsten Schirdewahn)&lt;br /&gt;
* [http://www.trixexpress.de/ Günther's Trix Express Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.ig-trix-express.de/ Interessen Gemeinschaft Trix Express]&lt;br /&gt;
* [http://www.trix-online.de/ Trix] (Aktuelle Modellen für Trix Express)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelleiter-Gleissysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar verbindet der Neueinsteiger bzw. der Wiedereinsteiger den Firmennamen Märklin mit dem Wechselstrom System (AC-System) und den Rest der H0-Welt (Fleischmann, Trix, Roco, Piko, Lima, Rivarossi, Jouef, ...) mit dem Gleichstrom System (DC-System). Um es nochmals zu verdeutlichen: Es ist keine Entscheidung bzgl. des Stromsystems zu treffen, sondern bzgl. des Gleissystems. Das Mittelleiter Gleissystem ist elektrisch symmetrisch und erleichtert dadurch den Aufbau von Kehrschleifen oder Gleisdreicken. Das 2-Leiter Gleissystem ist elektrisch unsymmetrisch und erfordert daher bei Kehrschleifen oder Gleisdreiecken eine zusätzliche Schaltung, um einen Kurzschluss zu vermeiden. &amp;lt;br /&amp;gt;Jede Lok läßt sich - evtl. nach einem Umbau - mit der jeweils anderen Stromart betreiben. Es ist auch möglich, ebenfalls durch einen Umbau Mittelleiter Lok's auf 2 Leiter Systemen fahren zu lassen und umgekehrt. Diese Umbauten sind jedoch in der Regel aufwendig und daher für einen Einsteiger nicht immer zu empfehlen. &amp;lt;br /&amp;gt;Bleibt noch die Wahl des Gleissystems. Grundsätzlich gilt es die Entscheidung zwischen 2-Leiter und Mittelleiter System zu treffen. Der Mittelleiter wird durch sogenannte Punktkontakte [[Puko|(Pukos)]] in der Mitte des Schwellenbandes realisiert. Auch hier gilt, daß alle Hersteller Loks für beide Systeme anbieten. Allerdings sind die Loks für das Mittelleiter-System in der Regel etwas teurer. Entscheidet man sich für das Mittelleiter Gleissystem, dann landet man bei Märklin. Märklin bietet 3 verschiedene Gleissysteme an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* M-Gleis ('''M'''etallgleis)&lt;br /&gt;
* K-Gleis ('''K'''unstoffgleis)&lt;br /&gt;
* C-Gleis ('''C'''ompound-Gleis [nicht gesichert], Compound = Verbundwerkstoff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das M-Gleis (Metallgleis) wurde von Märklin seit den 50er Jahren fast unverändert angeboten und ist der Oldtimer unter den Gleissystemen. (Standard Gerade 180mm, Bögen mit 286, 360 und 437mm Radius, Weichen mit 24° Abweigwinkel, Gleisabstand 77,4mm, kein Flexgleis) Die Produktion dieses Gleises ist eingestellt. Für Einsteiger ist daher das M-Gleis keine gute Wahl, es sei denn, man ist Nostalgiker oder kann eine größere Menge dieses Systems günstig erwerben. &amp;lt;br /&amp;gt; Seit 1996 bietet Märklin das C-Gleis an. Dieses Gleis mit Bettung soll mittelfristig das M-Gleis ersetzen. (Standard Geraden 172/188mm, Bögen mit 360 und 437mm Radius, Weichen mit 24° Abweigwinkel, Gleisabstand 77,4mm, kein Flexgleis) Märklin versucht mit diesem System den Spagat, sowohl Spielbahner, wie auch anspruchsvolle Modellbahner zu befriedigen. Unbestritten kann das C-Gleis durch seine Robustheit, einfache Handhabung und sehr gute elektrische Eigenschaften zumindest die Spielbahner zufrieden stellen, ob allerdings die kleinen Radien, die großen Abzeigwinkel der Weichen und das fehlende Flexgleis ambitionierte Modellbahner zufrieden stellt, darf bezweifelt werden. Je nach Einsatzzweck, ist das C-Gleis eine gute und zukunftssichere Wahl. (Ergänzung: Märklin hat auf der Nürnberger Messe 1999 schlanke Weichen mit 12°/1115mm Radius und große Radien 580/644mm angekündigt.) &amp;lt;br /&amp;gt; Dem Modellbahner bleibt aus dem Hause Märklin das K-Gleis (Kunststoff-Gleis). Bei diesem, Anfang der 70er-Jahre eingeführten Gleis, wurden die meisten Wünsche der Modellbahner realisiert. (Standard Gerade 180mm, Bögen mit 295, 360, 425, &amp;lt;u&amp;gt;554 und 619mm Radius&amp;lt;/u&amp;gt;, Weichen 22,5°/425mm Radius und &amp;lt;u&amp;gt;14,5°/902mm Radius&amp;lt;/u&amp;gt;, Gleisabstand 64,6mm oder 57mm, &amp;lt;u&amp;gt;Flexgleis 900mm&amp;lt;/u&amp;gt;) Kritikpunkte am K-Gleis sind lediglich die Prinzip bedingten Punktkontakte und das hohe Schienenprofil von 2,5 mm. &amp;lt;br /&amp;gt; Grundsätzlich läßt sich jedes beliebige 2-Leiter Gleissystem mit einem zusätzlichen Mittelleiter versehen. Ambitionierte Märklinisten statten beispielsweise Roco Line Gleise mit einem Punktkontaktband zwischen den Schwellen aus. Mit dieser Konstruktion lassen sich dann auch Lokomotiven mit Mittelschleifer betreiben. Jedoch sind die Geometrie der Radsätze und als Folge der Weichen im Mittelleiter und im 2-Leiter System abweichend festgelegt. Daher ist ein problemloser (Misch-) Betrieb auf solch umgebauten Gleisen nicht in jedem Fall gewährleistet. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Zahlreiche Informationen zu den Märklin Gleissystemen und ihren Eigenschaften findet man im Abschnitt [http://www.sheyn.de/Modellbahn/FAQ/HOAC/HOAC1.php#Allgemein Das Märklin Gleissystem] der '''FAQ H0-AC''' von Stephan-Alexander Heyn. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2-Leiter-Gleissysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Gleissyteme der Hersteller Roco, Fleischmann oder Tillig an. Einige verwenden auch das Gleissystem von Peco. Zahlreiche Hersteller bieten für jeden Geschmack und fast für jeden Geldbeutel etwas an. Die folgende Tabelle soll etwas Übersicht verschaffen. Einige Modellbahner bauen ihre Gleise auch selbst. &amp;lt;br /&amp;gt;Vorher jedoch einige Begriffserklärungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Bettung''' - Einige Hersteller bieten Gleise mit Bettung an. Am Gleis befindet sich schon ein Teil des Gleiskörpers. Man spart sich das Einschottern und kann diese Gleise natürlich viel schneller verlegen. Der Nachteil ist der höhere Preis und das je nach Geschick, weniger gute Aussehen im Vergleich zu selbst eingeschotterten Gleis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Code XX''' - steht für die Höhe des Schienenprofils in 1000-tel Zoll, bei Code 80 ist das Schienenprofil z.B. 2mm hoch, was in etwa dem Vorbild entspricht. Code 100 Profil ist 2,5mm hoch, was nicht ganz dem Vorbild entspricht, aber etwas leichter zu verlegen ist. Es gibt auch flachere Profile als Code 80. Diese finden ihren Einsatz wenn es darum geht frühere Eisenbahn Epochen darzustellen. &amp;lt;br /&amp;gt;'''Vorsicht''' bei der Verwendung von zu niedrigen Profilen: Besonders ältere Modell Loks haben sehr hohe Spurkränze. Bei zu niedrigen Profilen liegen dann die Radreifen nicht auf der Schienen Oberkante auf, stattdessen rattern die Spurkränze über die Schwellen- und Kleineisen Imitate. Auch zu niedrige Spurkränze machen auf altem Gleismaterial keine gute Figur - eine H0-pur Lok wird niemals auf Märklin M-Gleisen betriebssicher laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Vergleichbarkeit der Gleissysteme, werden im Normalfall 15° Weichen ohne Antrieb miteinander verglichen. Das schließt natürlich nicht aus, daß es noch andere Weichen für das jeweilige System gibt. Nur dort wo es keine 15° Weichen gibt werden die jeweils preiswertesten Weichen zum Vergleich herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;92%&amp;quot; border=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;17%&amp;quot; | Hersteller - Produkt&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Profil- &amp;lt;br /&amp;gt;höhe&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Preise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco 2,5mm &amp;lt;br /&amp;gt;(altes System) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis, etwas schwieriger zu verlegen. Grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Optisch nicht so schön wie Roco Line, jedoch etwas günstiger.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 15,35, '''Flexgleis''' (970mm) - 4,80 DM, '''Weichenantrieb''' - 19,60 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco Line &amp;lt;br /&amp;gt;(mit Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83&lt;br /&gt;
| 2,1mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis mit Bettung dadurch etwas teuer, relativ einfach zu verlegen. Sehr grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 28,80 DM, '''Flexgleis''' (920mm) - 5,20+13,60 DM, '''Weichenantrieb''' 21,40 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Roco Line &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83&lt;br /&gt;
| 2,1mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis, etwas schwieriger zu verlegen. Sehr grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 22,80, '''Flexgleis''' (920mm) - 5,20 DM, '''Weichenantrieb''' - 22,60 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fleischmann &amp;lt;br /&amp;gt;Modell Gleis &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,7mm&lt;br /&gt;
| Brauchbares Gleis, Schienen Profil sehr hoch, dadurch optische Einbußen. Ausreichendes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 21,30 DM, '''Flexgleis''' (981mm) - 5,70 DM, '''Weichenantrieb''' - ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fleischmann &amp;lt;br /&amp;gt;Profi Gleis &amp;lt;br /&amp;gt;(mit Bettung) &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis mit angedeuteter Bettung, sieht (meine persönliche Meinung) etwas besser aus als die Roco Bettung, das Profil ist etwas zu hoch. Relativ einfach zu verlegen. Gutes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen&lt;br /&gt;
| '''12° Weiche''' - 25,30 DM, '''Flexgleis''' (800mm) - 8,30 DM, '''Weichenantrieb''' - 18,10 DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Peco Finescale &amp;lt;br /&amp;gt;Code 75 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 1,9mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis. Durch die geringe Profilhöhe und Breite sieht es von allen hier erwähnten Systemen am besten aus. Die Weichen sind nach englischen Vorbilden gestaltet. Dieses Gleissystem ist jedoch eher etwas für den fortgeschritteneren Modellbahner.&lt;br /&gt;
| '''12° Weiche''' - 27,90 DM, '''Flexgleis''' (914mm) - 7,90 DM, '''Weichenantrieb''' - 13,90 DM (jedoch nicht gerade deutscher Standard weil ca. 2A Stromaufnahme)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tillig Standard &amp;lt;br /&amp;gt;Code 100 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 2,5mm&lt;br /&gt;
| Gutes Gleis, Ausreichendes Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Durch die Möglichkeit Weichen und Gleisteile selbst zu montieren sehr preiswert.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 12,30 DM, (7,30 DM als Bausatz), '''Flexgleis''' (890mm) - 3,50 DM, '''Weichenantrieb''' - 12,- DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tillig Elite &amp;lt;br /&amp;gt;Code 83 &amp;lt;br /&amp;gt;(ohne Bettung)&lt;br /&gt;
| 2,07mm&lt;br /&gt;
| Sehr gutes Gleis. Grosses Angebot verschiedener Gleis und Weichen Typen. Durch die Möglichkeit Weichen und Gleisteile selbst zu montieren relativ preiswert. Durch Verwendung von TT-Profilen des gleichen Herstellers (bis auf Brünierung identisch) kann ebenfalls Geld gespart werden.&lt;br /&gt;
| '''15° Weiche''' - 23,70 DM, (13,- DM als Bausatz), '''Flexgleis''' (890mm) - 3,90 DM, '''Weichenantrieb''' - 22,- DM&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hersteller - Produkt&lt;br /&gt;
! Profil- &amp;lt;br /&amp;gt;höhe&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Preise&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die in der Tabelle genannten Preise sind Versandpreise die im normalen Laden nicht erreicht werden. Sie dienen hier nur zu Vergleichszwecken, sie können von Händler zu Händler unterschiedlich ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung (Edbert van Eimeren)'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die Weichen des Tillig Elite Systems sind in der Tat sehr schön. (sehr schlankes Herzstück, gelenklose Zungen) Sie haben dadurch jedoch auch einige Nachteile. Sie können nur mit einem '''motorischen Antrieb (Unterflur) '''gestellt werden (== &amp;gt; nur sinnvoll bei einem festen Einbau). Der Weichen Motor kostet dann leider auch mehr als ein einfacher Weichenantriebes. Die Herzstücke reichen elektrisch bis zum inneren Ende der Weiche. Es '''muß '''daher '''isoliert und polarisiert '''werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [mailto:Janos.Ero@cern.ch?subject=DER_MOBA,%20Hobbyeinstieg Janos Ero] wurden wir auf das Atlas Gleissystem hingewiesen. Da die Verfügbarkeit in Deutschland ungeklärt ist haben wir es nicht in die Tabelle aufgenommen. In Nordamerika scheint es das Standard Gleissystem zu sein. Positive Eigenschaften sind Robustheit, Zuverlässigkeit und günstiger Preis (der in Deutschland aber vom Dollar Kurs und den Versandkosten abhängt). Die Schwellenabstände sind entsprechend dem amerikanischen Vorbild geringer als bei europäischen Bahnen (höhere Zulässige Achslast [25 statt 18 Tonnen]). Für die Schienenverbinder empfiehlt Janos, sie mit der Schiene zu verlöten, da sonst kein sicherer Sitz gewährleistet ist. Neben einem Gleissystem für die Spur N gibt es für H0 je ein Gleissystem mit Code 100 (2,5 mm) und Code 83 (2,1 mm). Von letzterem gibt es auch eine Version mit Gleisbettung (&amp;quot;True Track&amp;quot;). Bei den Weichen muss man darauf achten, dass es diese mit Herzstücken aus Kunststoff oder Metall gibt. Nur das Zweite ist polarisierbar. Informationen gibt es bei [http://www.atlasrr.com Atlas], beziehen kann man es bei Atlas direkt oder (wahrscheinlich preisgünstiger) z.B. bei [http://www.walthers.com/ Walthers] (großer Versender in den USA). In Deutschland kann man es bei Händlern versuchen, die sich auf amerikanische Vorbilder spezialisiert haben. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/u&amp;gt; Obwohl vor allem das Code 83 System einen guten Eindruck macht, gibt es genügend europäische Alternativen (Pilz/Tillig Elite, Roco Line, Peco Finescale [Code 75]). Das Tillig Gleis ist durch die Möglichkeit der Selbstmontage von Gleisen und Weichen zudem ebenfalls recht preisgünstig. &amp;lt;br /&amp;gt; Wer jedoch eine Anlage nach amerikanischen Vorbild plant, sollte sich dieses Gleissystem auf jeden Fall genauer ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Diskussion zu Systemwechsel Mittelleiter &amp;lt;-&amp;gt; 2-Leiter wurde auf das Lima Gleissystem hingewiesen. Es ist wegen seiner geringen Verbreitung nicht in der obigen Tabelle enthalten. Bei einem Händler habe ich es noch nie gesehen, bei einigen Versendern ist es zumindest in der Preisliste. &amp;lt;br /&amp;gt; Einige Eckpunkte des Lima Gleissystems (aus Lima Katalog 1999) : &amp;lt;br /&amp;gt; - Neusilber, &amp;lt;br /&amp;gt; - Radien 385 und 445 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Weichen 22,5 und 14 Grad (Radien 385/671 mm), &amp;lt;br /&amp;gt; - Bogenweichen 30 Grad, Radius 385 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Parallelabstand 60 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Flexgleis 988 mm, &amp;lt;br /&amp;gt; - Profilhöhe 2,5 mm &amp;lt;br /&amp;gt; Wie man sieht nichts besonderes, das einen veranlassen könnte Lima den Vorzug vor anderen Alternativen zu geben. Insbesondere im Vergleich zu neueren Gleissystemen mit niedrigeren Profilhöhen schneidet es optisch deutlich schlechter ab. (Soweit man das aus den Abbildungen im Katalog entnehmen kann.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zwischen Mittelleiter und 2-Leiter Gleissystemen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ align=&amp;quot;Bottom&amp;quot; |NEM = Normen Europäischer Modellbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigenschaft&lt;br /&gt;
! Mittelleiter&lt;br /&gt;
! 2-Leiter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Elektrisch&lt;br /&gt;
| symmetrisch&lt;br /&gt;
| nicht symmetrisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stromfluss&lt;br /&gt;
| Schienen &amp;lt;-&amp;gt; Mittelleiter &amp;lt;br /&amp;gt; (Punktkontakt)&lt;br /&gt;
| Linke &amp;lt;-&amp;gt; rechte Schiene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kehrschleifen&lt;br /&gt;
| Problemlos&lt;br /&gt;
| Trennung und Zusatzschaltung &amp;lt;br /&amp;gt; erforderlich (sonst Kurzschluss)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stromart (i.d.R.)&lt;br /&gt;
| Wechselstrom&lt;br /&gt;
| Gleichstrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fahrtrichtung &amp;lt;br /&amp;gt; (Analog)&lt;br /&gt;
| Umschalter -&amp;gt; Lokbezogen&lt;br /&gt;
| Polarität -&amp;gt; Gleisbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vorbildgerecht&lt;br /&gt;
| Kein Vorbild für den Mittelleiter&lt;br /&gt;
| Je nach Detailgenauigkeit &amp;lt;br /&amp;gt; vorbildähnlich bis vorbildgerecht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Achsen&lt;br /&gt;
| In der Regel elektrisch leitend&lt;br /&gt;
| Müssen isoliert sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Radsatzinnenmaß&lt;br /&gt;
| min. 14,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 14,3 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Radbreite&lt;br /&gt;
| min. 3,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 2,8 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurkranzbreite&lt;br /&gt;
| min. 0,9 mm, max. 1,0 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| min. 0,7 mm, max. 0,9 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Spurkranzhöhe&lt;br /&gt;
| max. 1,35 mm (NEM 340)&lt;br /&gt;
| max. 1,20 mm (NEM 310)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz systemfremder Fahrzeuge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt kann man im Prinzip jedes Fahrzeug auf ein anderes Betriebssystem umbauen. Fahrzeuge für Mittelleiter und 2-Leiter Gleissysteme (H0) unterscheiden sich in vier Punkten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Achsen von Fahrzeugen für das Mittelleiter System sind in der Regel nicht isoliert. Fahrzeuge für 2-Leiter Gleissysteme dagegen müssen isoliert sein (ansonsten Kurzschluss).&lt;br /&gt;
* Das Radsatzinnenmaß ist für das Mittelleiter System um 0,3 mm kleiner.&lt;br /&gt;
* Die Spurkranzbreite ist für das Mittelleiter System um ca. 0,2 mm größer.&lt;br /&gt;
* Das Mindestmaß für die Radbreite ist für das Mittelleiter System um 0,2 mm größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt eins erzwingt den Austausch der Radsätze, wenn Fahrzeuge für das Mittelleitersystem auf 2-Leiter Gleisen eingesetzt werden sollen. Umgekehrt ist es nicht zwingend notwendig isolierte Achsen gegen nicht isolierte auszutauschen. Lediglich Besetztmeldung/Schalten über Kontaktgleise funktioniert nicht mit isolierten Achsen. &amp;lt;br /&amp;gt; Die Punkte zwei, drei und vier bedeuten, dass es zu Problemen auf Weichen und Kreuzungen kommen kann, da die Radlenker auf diese drei Masse abgestimmt sind. (Hineinfallen in das Herzstück bzw. Klemmen im Radlenker) &amp;lt;br /&amp;gt; Die Unterschiede in der max. zulässigen Spurkranzhöhe hingegen spielen heute praktisch keine Rolle mehr, da Spurkränze mit mehr als 1,0 mm Höhe kaum noch verwendet werden. Räder mit sehr niedriger Spurkranzhöhe (bis 0,6 mm sind nach NEM 311.1 erlaubt) können jedoch zu Problemen auf beiden Gleissystemen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau von Personen- und Güterwagen beschränkt sich in der Regel auf den einfachen Austausch der Radsätze für das andere Gleissystem. Beim Neukauf wird dies in der Regel vom Händler kostenlos ausgeführt. &amp;lt;br /&amp;gt; Beim Umbau von Lokmodellen von 2-Leiter auf Mittelleiter kann die Korrektur des Radsatzinnenmaßes und die elektrische Verbindung der beiden Radseiten (neben der Montage eines Skischleifers und dem Einbau eines Umschalters für die Fahrtrichtung) ausreichen. Es ist jedoch notwendig den korrekten Lauf auf Weichen und Kreuzungen zu prüfen. Durch den geringen Radius der Märklin Weichen (437,5 mm) sind diese kritischer zu befahren als die in 2-Leiter Gleissystemen üblichen 15° Weichen (Radius ca. 600 - 900 mm). &amp;lt;br /&amp;gt; Der Umbau eines Mittelleiter Lokmodells erfordert neben dem Umbau auf den Gleichstrom Fahrbetrieb (Ersatz des Umschalters für die Fahrtrichtung) in der Regel den Austausch der (in der Regel) nicht isolierten Achsen. Dies ist meistens mit einfachen Mitteln nicht zu bewerkstelligen. Hinzu kommt das Problem, dass die Achsen häufig elektrisch leitend im Lokrahmen gelagert sind. Es werden dann zweiseitig isolierte Radsätze benötigt. Weiter muss noch der Kontakt zu den beiden Schienen mittels Radschleifern hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gleissysteme von Märklin benutzen als Normalkreis einen Radius von 360 mm. (Vergleichbare Radien gibt es auch bei den meisten 2-Leiter Gleissystemen.) Fast alle Fahrzeuge und Lokmodelle von Märklin können auf diesem Radius verkehren. Dennoch kann es auch mit Fahrzeugen von Märklin auf diesem Radius Probleme geben. Diese treten vor allen bei langen Fahrzeugen auf, die mit Kurzkupplungen versehen sind. Werden solche Fahrzeuge durch einen 360 mm Radius geschoben können sie sich gegeneinander verkanten und dadurch entgleisen. Besonders betroffen sind lange D-Zug Wagen. Aber auch lange Zweiachser können zu diesen Problemen führen. &amp;lt;br /&amp;gt; Ebenfalls kritisch kann das Anfahren eines langen Zuges in einer Kurve mit lediglich 360 mm Radius sein. Die dabei auftretenden Kräfte können den ganzen Zug in das Kurveninnere kippen. &amp;lt;br /&amp;gt; Unterhalb des Normalkreises gibt es bei den Metall- und Kunststoffgleisen noch den Industrieradius (286 bzw. 295 mm). Diese sind für größere Lok- und Wagenmodelle nicht geeignet. Ohne Probleme geht es sicher nur mit kurzen Loks (2- oder 3-achsig) und mit kurzen 2-achsigen Wagen. Zugkompositionen mit mehr als zwei Wagen können schon zu Problemen führen. Auch hier ist der Schiebebetrieb der kritischere Betriebszustand. &amp;lt;br /&amp;gt; Zu den Problemen auf dem Märklin Industriekreis siehe den Abschnitt [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Artikelverzeichnis/FAQ_HOAC.html#Radien Welche Radien können befahren werden?] in der '''FAQ H0-AC/Analog''' von Stephan-Alexander Heyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Lokmodelle, die ursprünglich für das 2-Leiter System entwickelt wurden, benötigen häufig einen Mindestradius, der dem ersten Paralellkreis also ca. 415 - 430 mm entspricht. Dies gilt auch für lange Schnellzugwagen. Nach NEM 111 sind 495 mm der kleinste zulässige Radius für diese Wagengruppe (&amp;gt; 278 mm). Empfohlen werden jedoch 660 mm für Nebenbahnen und 742,5 mm für Hauptbahnen. 363 mm als Mindesradius (nach NEM 111) ist nur für Wagen mit max. 20 m Kastenlänge (H0 = 230 mm) und max. 14 m Drehzapfenabstand (H0 = 160 mm) zulässig. &amp;lt;br /&amp;gt;Kleinserienmodelle erfordern zugunsten der höheren Detailgenauigkeit (keine schwenkbaren Schürzen, Kolbenstangenschutzrohre, ...) häufig 600 mm und mehr als Mindestradius. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Die Baugrößen 0 - II &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font size=&amp;quot;-1&amp;quot;&amp;gt;Die Anmerkungen zu Spur 0, 1 und IIm stammen von Edbert van Eimeren&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die größere Baugrößen (0, I, II) '''- Finden nur in einer Turnhalle oder eben im Garten Platz. ... &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spur 0: ''' Der Maßstab beträgt 1:43,5 teilweise auch 1:45. Die Spurweiten sind 32 mm (Normalspur), 0m = 24 mm (Meterspur), 0e = 16 mm (750 mm Spur) &amp;lt;br /&amp;gt;Die Spur 0 ist in Deutschland nicht sehr verbreitet. Großserien Hersteller gibt es nur für Meterspur 0m (Roco Alpin Line) und 750 mm Spur 0e (Fleischmann Magic Train), wobei letztere mehr Spiel- als Modellbahn ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt liegt eindeutig beim Selbstbau. Kunststoff Bausätze liegen preislich noch in einem erträglichen Rahmen (in etwa auf dem Preisniveau von LGB Fertig Modellen) &amp;lt;br /&amp;gt;Beispiele: &amp;lt;br /&amp;gt; Bausatz FAD 4-achsig, Kunststoff ca. 100 DM, &amp;lt;br /&amp;gt; Bausatz Köf II mit Motorisierung ca. 650 DM. &amp;lt;br /&amp;gt; Messingmodelle liegen in dem üblichen Rahmen von Kilo Mark. &amp;lt;br /&amp;gt;Gleismaterial gibt es von Roco und Peco und neu von 0-Scale Models. Zu letzterem gibt es auch Gleisbettungen von Merkur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: &amp;lt;br /&amp;gt; EMA Eisenbahn Modelbau Apolda (Kunststoffmodelle) &amp;lt;br /&amp;gt; ETS (tschechischer Hersteller von Metallmodellen) &amp;lt;br /&amp;gt; WMK Wiener Modelbau Kompanie (Kunststoffmodelle) &amp;lt;br /&amp;gt; 0 Scale Models (Kunststoffmodelle, auch Händler) &amp;lt;br /&amp;gt; Roco Alpine Line, Spur 0m nach Schweizer Vorbild &amp;lt;br /&amp;gt; Fleischmann Magic Train, Spur 0e auf H0 Gleismaterial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Messing Kleinserien Hersteller bieten auch Modelle Baugröße 0 an (Natürlich zu entsprechenden Preisen). Wegen der geringen Verbreitung gibt es nur wenige Händler, die Spur 0 Modelle führen. &amp;lt;br /&amp;gt;Für weiter Informationen sind folgende Links sicher nützlich: &amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.ArgeSpur0.de/ Int. Arbeits Gemeinschaft Spur_0 ] , [http://members.aol.com/OgaugeRwy/ogr.html 0_Gauge Railroading] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur 0 muß nicht notwendigerweise mehr Geld oder Platz beanspruchen, als eine Modellbahn in Spur H0 (=Halb Null).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Beschränkung liegt die Kraft.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Statt aller deutschen Dieselloks nimmt man nur zwei oder drei mit Stangenantrieb.&lt;br /&gt;
* Statt einer Groß Anlage mit Parade Strecke, Großstadt Bahnhof und Betriebswerk baut man eine eingleisige Strecke (immer an der Wand entlang) mit je einem (kleinen) Kopfbahnhof an beiden Enden.&lt;br /&gt;
* Statt der langen D-Zug Wagen beschränkt man sich auf 2- oder 3-Achser.&lt;br /&gt;
* Statt 100 Güter Wagen nimmt man nur 10-15, mit denen man aber tatsächlich in den Bahnhöfen und Zustell Gleisen rangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Spur Null sowohl finanziell als auch platzmäßig ohne weiteres machbar. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für die Spur 1 '''(1:32, 45mm Spurweite) gibt es nur einen Großserien Hersteller, die Firma Märklin. Es werden zwei Serien angeboten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die neue Spur 1 '''(Die Profi Bahn) Die Modellbahn mit guter Detailierung, großen Modellen (BR38/P8, 216, V200, V100, ...). Die Preise für ein Lok Modell liegen bei 2000 DM aufwärts.&lt;br /&gt;
* '''Maxi '''(die Erlebnis Bahn), positioniert als Spielbahn (in Konkurenz zur Spur IIm , LGB) liegt der Schwerpunkt auf kleineren Modellen (2- und 3-achsige Loks, 2-achsige Wagen). Die Preise sind entsprechend günstiger (um 500 DM für eine Lok, 100-150 DM für einen Wagen). Zugunsten der Stabilität im Spielbetrieb wurde die Detailierung einfacher gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;'''Für die Spur IIm '''(1:22,5, 45mm Spurweite) gibt es ebenfalls nur einen Großserien Hersteller, die Firma LGB (Ernst Paul Lehmann Patentwerk). LGB hat ihre Modellbahn in zwei Richtungen positioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Als Spielbahn: '''Es gibt eine große Zahl von einfachen Lok und Wagen Modellen mit relativ günstigen Preisen. 2- und 3-achsige Loks oft unter 500 DM, 2-achsige Wagen um 100 DM, teilweise darunter. Zudem gibt es eine Reihe von Funktions Wagen zum be- und entladen. Weiter gibt es eine Reihe von reinen Fantasie Produkten. &amp;lt;br /&amp;gt;Ein wichtiger Punkt für die LGB als Spielbahn, vor allem auch mit kleinen Kindern, ist die Tatsache, daß Figuren und Gebäude von Playmobil größenmässig zur LGB passen. Als wetterfeste Bahn stellt für die LGB der Betrieb auf einem Teppich oder sonstigen Fußboden natürlich kein Problem dar.&lt;br /&gt;
* '''Als Gartenbahn: '''Alle LGB Modelle und Gleise sind wetterfest. Für diesen Bereich gibt es dann auch grössere Modelle (z.B. C'C Mallet). Hier gehen die Preise für Lok Modelle dann schnell über 1000 DM. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Vorbilder der LGB entstammen (bis auf die Fantasie Produkte) deutschen, schweizer und amerikanischen Meterspur Bahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur IIm ist Vorbildern der Meterspur nachgebildet. Daher ergibt sich die gleiche Spurweite wie für die Spur 1 (Vorbild = Normalspur). Profilhöhe, Schwellengröße und -Teilung unterscheiden sich jedoch entsprechend der unterschiedlichen Maßstäbe. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einsteiger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Physikalische_Gr%C3%B6%C3%9Fen&amp;diff=12989</id>
		<title>Physikalische Größen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Physikalische_Gr%C3%B6%C3%9Fen&amp;diff=12989"/>
				<updated>2017-01-18T21:37:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Hinweis auf toten Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel stellt daher die wichtigsten physikalischen Größen zusammen, mit denen ein Modellbahner zu tun hat. Dabei geht er sowohl auf elektrische Größen wie Spannung und Strom als auch auf mechanische und elektromechanische ein. Neben einer Definition dieser Größen gibt der Text Hinweise zur Messung und zur Wirkung. Für einige weitergehende Informationen zur Meßtechnik sei auf den Artikel [[Allgemeine Anmerkungen zu Meßgeräten]] verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Übersicht =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Physikalische Größen&lt;br /&gt;
! Größe&lt;br /&gt;
! Formelzeichen&lt;br /&gt;
! Einheit&lt;br /&gt;
! wichtige Formeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spannung&lt;br /&gt;
|U&lt;br /&gt;
|Volt (V)&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Strom&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|Ampere (A)&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Widerstand&lt;br /&gt;
|R&lt;br /&gt;
|Ohm (griech. Omega)&lt;br /&gt;
|R=U/I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frequenz&lt;br /&gt;
|f&lt;br /&gt;
|Hertz (Hz)&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Induktivität&lt;br /&gt;
|L&lt;br /&gt;
|Henry (H)&lt;br /&gt;
|Z=2*pi*f*L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kapazität&lt;br /&gt;
|C&lt;br /&gt;
|Farad (F)&lt;br /&gt;
|Z=1/(2*pi*f*C)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistung&lt;br /&gt;
|P&lt;br /&gt;
|Watt (W)&lt;br /&gt;
|P=U*I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Drehzahl&lt;br /&gt;
|n&lt;br /&gt;
|1/s (1/Sekunde)&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wirkungsgrad&lt;br /&gt;
|n (griech. eta)&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Masse&lt;br /&gt;
|m&lt;br /&gt;
|Gramm (g)&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kraft&lt;br /&gt;
|F&lt;br /&gt;
|Newton (N)&lt;br /&gt;
|F=m*g mit g=9,81 kg*m/s&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (Gewichtskraft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moment&lt;br /&gt;
|M&lt;br /&gt;
|Newtonmeter (Nm)&lt;br /&gt;
|M=F*r mit r = Abstand in Meter&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische Größenangaben werden häufig mit einem Skalierungsfaktor vor der Einheit angegeben (z. B. kg, mm). Die folgende Tabelle listet die wichtigsten auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Skalierungsfaktoren&lt;br /&gt;
! Zeichen&lt;br /&gt;
! Faktor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|M (Mega)&lt;br /&gt;
|10&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt; = 1.000.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k (Kilo)&lt;br /&gt;
|10&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; = 1.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|m (Milli)&lt;br /&gt;
|10&amp;lt;sup&amp;gt;-3&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|u (Mikro)&lt;br /&gt;
|10&amp;lt;sup&amp;gt;-6&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,000.001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|n (Nano)&lt;br /&gt;
|10&amp;lt;sup&amp;gt;-9&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0,000.000.001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|p (Piko)&lt;br /&gt;
|10&amp;lt;sup&amp;gt;-12&amp;lt;/sup&amp;gt; = 0.000.000.000.001&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Elektrik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede elektrische Modellbahn benötigt elektrischen Strom zum Betrieb. In der Anfangszeit wurde hierzu der Strom &amp;quot;aus der Steckdose&amp;quot; direkt (!) mit den Gleisen verbunden und die an den Gleisen anliegende Spannung über einen veränderbaren Widerstand (Potentiometer) zur Steuerung der Geschwindigkeit benutzt. Bei 220V war dies entsprechend eine gefährliche Angelegenheit. 1925 wurde diese Steuerung aufgrund der damit verbundenen Gefahren in Deutschland verboten und die Modellbahnspannung auf 20V begrenzt. Heutige Transformatoren trennen die Modellbahnanschlüsse vom Haushaltsnetz und geben je nach Bauart zwischen 6 und 16V ab. Genaue Angaben hierzu finden sich auf dem Typenschild des jeweiligen Transformators. Die [[NEM|Normen Europäischer Modellbahnen (NEM)]] geben an, welche Spurweite mit welcher Nennspannung betrieben werden. Diese &amp;quot;Nennspannung&amp;quot; ist die maximal im Betrieb zulässige Spannung. Ursprünglich hatte kein motorisiertes Modell eine Elektronik integriert, so daß mit Hilfe der Amplitudenmodulation (AM) die Geschwindigkeit je nach Modell und Konstruktion bequem gesteuert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab ca. 1980 wurde angefangen, die Modelle mit einer Elektronik auszustatten, um die Fahreigenschaften zu &amp;quot;verbessern&amp;quot;, ab ca. 1984 wurden Digitaldekoder benutzt, um einen Mehrzugbetrieb mit individuell schaltbaren Sonderfunktionen sowie leichterer Automatisierung zu ermöglichen. Mit Beginn dieser Elektronisierierung bzw. Digitalisierung wurden auch andere Ansteuerungen eingeführt. Recht vollmundig wurde dabei auch aggressive Werbung betrieben und dabei das Augenmerk auf für den Laien nur schwer überprüfbare bzw. nachvollziehbare Stichworte gelenkt:Wirkungsgrade, Leistungsreserven, Lebensdauer um nur einige zu nennen.&lt;br /&gt;
Im folgenden sollen nun einige Beispiele mit Rechnungen erläutert werden, um dem interessierten Leser den Nachvollzug der Angaben zu ermöglichen. Hintergründe und weitergehende Informationen entnehme man der Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spannungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrische Spannungen auch als &amp;quot;elektrische Potentiale&amp;quot; bezeichnet, sind ein Maß für die zur Trennung elektrischer Ladungen aufgebrachte Energie. Werden die Ladungen wieder vereint, fließt ein elektrischer Strom und die Spannung nimmt wieder ab. Formelzeichen der Spannung ist U Einheit der elektrischen Spannung ist das Volt [U] = 1 V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Physik Spannungmessung.gif|framed|Ein Spannungsmesser (Voltmeter) wird parallel zum Meßobjekt angeschlossen.]]&lt;br /&gt;
Zur Messung von Spannungen gibt es sog. Voltmeter, mit der die elektr. Spannungen gemessen werden können. Vielfach sind Voltmeter in Multimetern integriert, die noch mehr elektrische Werte messen können. Zur Messung wird das Meßgerät eingeschalten, der Auswahlschalter auf den richtigen Bereich (dies setzt Kenntnis der zu erwartenden Verhältnisse voraus, ansonsten Finger weg!) gestellt und mit den Meßleitungen die Spannung zwischen den beiden zu messenden Punkten gemessen, wie im Bild zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Meßgeräte haben unterschiedliche Skalen und/oder Schalterstellungen für AC bzw. DC.&lt;br /&gt;
Folgende Einstellungen sind zu empfehlen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;AC&amp;quot; für Schienenspannungen bei AC und Digital, sowie Motorspannungen im AC-Betrieb ohne Elektronik und bei Märklin-C-Sinus-Motoren &lt;br /&gt;
* &amp;quot;DC&amp;quot; für DC und Impulststeuerungen (z.B. [[MpC|MpC Classic]]), sowie bei Motorspannungen im DC- oder AC-Betrieb mit Elektronik jeglicher Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist zu beachten, daß Meßgeräte normalerweise im Wechselspannungsbereich auf 50 Hz Sinus-Schwingungen (der Netzfrequenz) skaliert sind. Davon abweichende Wechselspannungen zeigen sie i. a. nicht korrekt an (Ausnahme: sehr hochwertige Meßgeräte mit sog. &amp;quot;True RMS&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkung === &lt;br /&gt;
Mit Variation der an den Schienen angelegten Spannung werden die Modellbahnmotoren in ihrer Geschwindigkeit beeinflußt: je höher die angelegte Spannung, desto größer die Geschwindigkeit des Modells. Wie stark die Spannung die Geschwindigkeit beeinflußt, hängt von vielen Größen ab: Last, Steigung, Motor, Getriebe u.v.a.m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spannungsarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DC aus dem englischen von &amp;quot;direct current&amp;quot; für Gleichstrom (der aus einer Gleichspannung entsteht), also Gleichspannung, wie sie z.B. von Batterien oder sog. Gleichrichtern abgegeben werden. Gleichspannungen werden an Batterien, an der Schiene von DC-Anlagen und in gepulster Form zur Ansteuerung der Elektromotoren mit Elektronik jeglicher Art benutzt. (Letztere ist nicht völlig von UC abzugrenzen). &lt;br /&gt;
* [[Bild:Analogelektronik_Trafoausgang_Licht.jpg|thumb|Wechselspannung]] AC aus dem englischen von &amp;quot;alternate current&amp;quot; für Wechselstrom (welcher aus einer Wechselspannung entsteht), also Wechselspannung, deren wichtigste Quelle Transformatoren sind. Wechselspannungen liegen an den Schienen von AC-( d.h. Märklin) Anlagen, an den Ausgägen konventioneller Transformatoren sowie an den Lichtausgängen bei Fahrstromgeräten für Gleichstromloks. Bei Digitalbetrieb jeglicher Art liegt auch eine Wechselspannung an den Schienen an, die jedoch eine rechteckige Kurvenform besitzt.&lt;br /&gt;
* UC aus dem englischen für &amp;quot;universal current&amp;quot; als Bezeichnung für eine Übereinanderlagerung von AC und DC. Mischspannungen werden in DC-Digitalsystemen benutzt, welche ein analoges Modell ansteuern können. Da die Digitalsysteme mit AC (an den Schienen!) betrieben werden, kann ein DC-Motor nicht betrieben werden. Dieser ist erst mit dem Einsatz einer überlagerten DC steuerbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spannungsverluste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beeinflussen die Motor- (und somit auch Modell-)eigenschaften nachteilig. Es gibt zwei verschiedene Arten: lastabhängige und lastunabhängige Spannungsverluste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lastabhängige Spannungverluste&lt;br /&gt;
Verursacht werden diese Spannungsverluste durch den Stromfluß durch Widerstände, wie sie in Form sog. &amp;quot;Übergangswiderstände&amp;quot; an nicht festen, elektrischen Kontakten wie Gleis/Rad, Relaiskontakte, Stecker/Muffen, Bürsten/Kommutator, aber auch an festen Kontakten wie Lötstellen auftreten können. In vielen Fällen sind diese Spannungsabfälle nicht direkt meßbar. Sie können im Fall der nicht festen Kontaktstellen durch Pflege klein gehalten werden. Vor allem die Umschaltkontakte von Relais bei Märklinmodellen verschmutzen leicht. Bei guter Pflege macht sich der vorhandene Übergangswiderstand nicht bemerkbar. Auffälligster, lastabhängiger Spannungsverlust ist im Transformator, dessen Ausgangsspannung vom Stromfluß abhängt: Leerlaufspannung eines unbelasteten Märklintransformators ist. z.B. 17,4 V, Nennspannung sind 16 V, bei einem Strom von 1A beträgt die Ausgangsspannung dieses Transformators nur noch ca. 15 V. Dieser Spannungsabfall stammt aus dem elektrischen Widerstand der Transformatorspule, durch den auch dieser Strom fließt. Im Artikel [[Fahrstromverdrahtung]] finden sich zahlreiche Hinweise zur Minimierung solcher Spannungsverluste. &lt;br /&gt;
* lastunabhängige Spannungsverluste&lt;br /&gt;
Diese Spannungsverluste entstehen durch Halbleiter, die sog. &amp;quot;Schleusenspannung&amp;quot;. Diese Spannung wird vom Halbleiter benötigt, damit er den Strom durchlassen kann (salopp ausgedrückt eine Art &amp;quot;Spannungszoll&amp;quot;). Sind die exakten Werte für Bauteile nicht bekannt, so kann die Schleusenspannung abgeschätzt werden: -0,7 V für jede Si-Diode und -1,4 V für jeden Transistor. Leider hat sich eingebürgert, die Schleusenspannung bei Betriebspannungen &amp;gt;10 V zu vernachlässigen. Daraus folgen unmittelbar Werbesprüche wie &amp;quot;während der Impulse liegt die volle Betriebsspannung am Motor an&amp;quot;. Die Schleusenspannungen von Halbleitern sind teilweise auch tabelliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine Elektronik, die zwischen Schiene und Motor keinen Spannungsabfall erzeugt!&lt;br /&gt;
Vernachlässigbar sind Spannungsverluste nur dann, wenn deren Summe &amp;lt;1% der Versorgungsspannung ist.&lt;br /&gt;
Zu Spannungsverlusten ein Beispiel: Ein Transformator mit Nennspannung 16 VAC versorgt eine Digital-Zentraleinheit 6021 von Märklin. In dieser Zentraleinheit werden die 16 VAC mit einem Gleichrichter verändert: ein &amp;quot;Delon-Verdoppler&amp;quot; mit durchgeführter Masse und Glättungskondensatoren erzeugt aus 16 VAC eine ideelle Gleichspannung von 1,4*16 VAC=22,4 VDC. Ideell steht für verlustfrei. Zwischen Eingang und Ausgang der Zentraleinheit befinden sich Halbleiter und Widerstände (Letztere vernachlässigen wir hier). Die Summe der Schleusenspannung beträgt ca. 4,2 V. Folglich mißt man am Ausgang und somit auch an den Schienen der 6021-Zentraleinheit eine Spannung von 22,4 V-4,2 V = 18,2 V. Befinden sich nun Digitalmodelle auf den Schienen, wird deren Motor bei Betrieb auch von einer Spannung versorgt. Diese Versorgungsspannung der Motoren, die man mit &amp;quot;Klemmenspannung&amp;quot; (Klemmenspannung, weil dies die Spannung an den Motorklemmen bzw. -anschlüssen ist) bezeichnet, ist nicht identisch mit der Schienenspannung. Beispiele hierzu finden sich aufgelistet unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/mb_loktests/Leistung/Strom.php (Hinweis: Link funktioniert z. Z. nicht, Jan. 17). Man vergleiche die Einträge der Spalten &amp;quot;eff. Klemmenspannung&amp;quot; und &amp;quot;Schienenspannung&amp;quot; Zwischen den Schienenkontakten und dem Motor befindet sich eine Elektronik mit Halbleitern, einem &amp;quot;Graetz&amp;quot;-Gleichrichter, einer Schutzdiode oder Transistor und einem Leistungstransistor. Zusammen also -3,5 V oder -4,2 V. Folglich ist die Klemmenspannung, je nach Dekoder entweder 18,2 VDC-3,5 V=14,7 VDC oder 18,2 VDC-4,2 V=14 VDC. Zum &amp;quot;Graetz&amp;quot;-Gleichrichter noch zwei Anmerkungen: Werden am Eingang rechteckige Spannungen (Digital) angelegt, so ist die ideelle Ausgangsspannung (U&amp;lt;sub&amp;gt;Ai&amp;lt;/sub&amp;gt;) immer gleich groß (U&amp;lt;sub&amp;gt;Ai&amp;lt;/sub&amp;gt;/U&amp;lt;sub&amp;gt;E&amp;lt;/sub&amp;gt;=Formfaktor=1). Wird hingegen eine Sinus-Wechselspannung angelegt, dann ist U&amp;lt;sub&amp;gt;Ai&amp;lt;/sub&amp;gt;/U&amp;lt;sub&amp;gt;E&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,9. Befindet sich parallel zum Ausgang ein großer Kondensator zur Glättung, dann ist U&amp;lt;sub&amp;gt;Ai&amp;lt;/sub&amp;gt;/U&amp;lt;sub&amp;gt;E&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,4. Reale Spannungen sind die Differenz aus ideeller Spannung und der Summe aller Schleusenspannungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: man rechne die Klemmenspannung aus für:&lt;br /&gt;
17,4 VAC am Trafo für Digital DU= -7,7 V bzw. -8,4 V (16,7 VDC bzw. 16 VDC)&lt;br /&gt;
16 VAC am Trafo für Analog mit Schleußenspannung der Elektronik DU= -3,5 V (10,9 VDC)&lt;br /&gt;
12 VAC am Trafo für Digital mit Schleußenspannung der Elektronik und der Zentraleinheit DU= -4,9 V (11,9 VDC) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Digitalbetrieb sind Spannungsverluste durch Dekoder (z.B. ca. 0,7 V bei einigen Dekodern der Firma Märklin) größer als im Analogbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispielwerte === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haushaltsnetz:230 VAC &lt;br /&gt;
* H0/AC-Digital-Nennschienenspannung (bezogen auf H0/AC-Nennspannung): 18,2 VAC &lt;br /&gt;
* H0/AC-Nenn-Schienenspannung: 16 VAC &lt;br /&gt;
* H0/DC-Digital-Nennschienenspannung (bezogen auf H0/DC-Nennspannung): 14,0 VDC &lt;br /&gt;
* H0/DC-Nenn-Schienenspannung: 12 VDC &lt;br /&gt;
* &amp;quot;TTL&amp;quot;-Spannung 5 VDC &lt;br /&gt;
* Batteriespannung 1,5 VDC &lt;br /&gt;
Weitere Werte finden sich in den Blättern der Normen Europäischer Modellbahnen NEM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ströme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ströme entstehen durch gerichtete Bewegung von Ladungen. Die technische Stromrichtung geht vom Pluspol zum Minuspol, während die Bewegungsrichtung der Elektronen vom Minus- zum Pluspol ist! Soll ein Strom fließen, ist ein geschlossener Stromkreis, bestehend aus Stromquelle, Leitungen und Verbraucher, notwendig. Formelzeichen des elektrischen Stroms ist I, Einheit des elektrischen Stroms ist das Ampere, [I] = 1A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Physik Strommessung.gif|framed|Ein Strommesser (Amperemeter) wird in Serie zum Meßobjekt angeschlossen.]]&lt;br /&gt;
Zur Messung von Strömen können Amperemeter eingesetzt werden. Hierzu muß das Meßgerät in den Stromkreis eingebaut werden. Der zu messende Strom fließt also durch Last und Amperemeter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Physik Stromfehlermessung.gif|framed|Bei der Stromfehlermessung verfälscht der durch das Voltmeter fließende (kleine) Meßstrom die Strommessung.]]&lt;br /&gt;
Oft kommt es vor, daß Spannungen und Ströme gleichzeitig gemessen werden sollen. Da jedoch Voltmeter einen Strom aufnehmen bzw. an den Amperemetern eine Spannung abfällt, muß man sich entscheiden, wie der experimentelle Aufbau aussehen muß, da nur da näher am zu vermessenden Objekt (z.B. Motor) befindliche Meßgerät einen exakten Wert liefert. Die in der Modellbahn zu erwartenden Widerstände sind klein im Vergleich zum Innenwiderstand des Voltmeters. Daher ist die &amp;quot;Stromfehlerschaltung&amp;quot; (Anordnung Stromquelle-Amperemeter-Objekt/Voltmeter) vorzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Physik Spannungsfehlermessung.gif|framed|Bei der Spannungsfehlermessung verfälscht der am Amperemeter auftretende (kleine) Spannungsabfall die Spannungsmessung.]]&lt;br /&gt;
Wie bei Spannungen sind auch bei Strömen unterschiedliche Meßbereiche bzw. Skalen für AC bzw DC zu beachten. Für die Modellbahn günstig sind Amperemeter mit einem Bereich von 0-4A und kleiner. Zur Beurteilung von Motoren muß auch die Stromaufnahme der Elektronik (d.h. mit abgeklemmten Motor) gemessen werden. Die Differenz beider ist dann die Netto-Stromaufnahme des Motors. Die alternative Spannungsfehlerschaltung sollte nur angewandt werden, wenn Ströme genau gemessen werden sollen bzw. müssen. Leider hat sich eingebürgert, die Bruttoströme zu messen, ohne auf die sonstigen Verbraucher zu achten. Bei Beachtung der Vernachlässigungsgrenzen ist dies nicht zulässig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Strommessung in Fahrstromleitungen sollte wegen leicht auftretender Kurzschlüsse im Weichenbereich vor allem bei älteren Modellen der Bereich 0-4 A anstelle 0-400 mA benutzt werden. Die Sicherungen werden es danken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Ströme erzeugen Wärme, verursachen Verluste und Verschleiß und sind ein Maß für die Last eines Motors. Wegen der Verlust-, Wärme- und Verschleißwirkung strebt man möglichst niedrige Ströme an, die von den Motoren aufgenommen werden. Für den Modellbahner heißt dies, die Getriebe und Motoren sauber und leichtgängig zu halten. Nimmt die Stromaufnahme eines Motors zu, so verringert sich i.d.R. die Geschwindigkeit. Ist die Stromaufnahme maximal, zu errechnen nach dem Ohm'schen Gesetz: U=R*I (R ist der elektrische Widerstand), so ist die Geschwindigkeit = 0. Zur Bemessung von Leistungsendstufen von elektronischen Motorsteuerungen in Modellen muß das Ohm'sche Gesetz angewandt werden! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispielwerte ===&lt;br /&gt;
Glühbirnen bei 16 VAC: 63,5 mA &lt;br /&gt;
Stromaufnahmen von Motoren sind unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/mb_loktests/Leistung/Strom.php aufgelistet. Die Beispiele enthalten Nettoströme sowie die Stromaufnahme aller sonstigen Verbraucher (Elektronik, Glühbirnen usw.) &lt;br /&gt;
Maximal mögliche Ströme bei einem Widerstand von 10 W: &lt;br /&gt;
12 VDC analog: 12 VDC/10 W=1,2 A &lt;br /&gt;
16 VAC analog: 16 VAC/10 W=1,6 A &lt;br /&gt;
Leichte Übungen mit R=10 Ohm: &lt;br /&gt;
16 VAC (Schiene) analog mit Dekoder (DU=-3,5 V)  (1,19 A) &lt;br /&gt;
14 VDC (Schiene) Digital (DU=-2,1 V)  (1,19 A) &lt;br /&gt;
16 VAC Trafoausgang mit Digital-CU 6021 (DU&amp;lt;sub&amp;gt;Dekoder&amp;lt;/sub&amp;gt;=-3,5 V)   (1,47 A) &lt;br /&gt;
schwere Übungen zu Übergangswiderständen bei R&amp;lt;sub&amp;gt;Motor&amp;lt;/sub&amp;gt;=12 Om: &lt;br /&gt;
16 VAC (Schiene) analog mit Rges=22 Ohm (0,727 A)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 VAC (Schiene) analog mit Dekoder, Rges=14 Ohm und DU=-3,5 V (0,85 A) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== elektrischer Widerstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien setzen dem elektrischen Strom einen Widerstand, den elektrischen Widerstand, entgegen. Die Größe des Widerstands ist ein Maß für die Qualität des Materials als Leiter. Formelzeichen des elektrischen Widerstands ist R, Einheit ist das Ohm: [R]=1 Ohm. Ist der elektrische Widerstand unabhängig von Temperatur, Strom, Spannung usw. wird er auch als &amp;quot;Ohm'scher&amp;quot; Widerstand bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Physik Widerstandmessung.gif|framed|Ein Widerstandsmesser (Ohmmeter) wird an die beiden Anschlußpunkte des Meßobjekts angeschlossen. Das Meßobjekt muß dazu stromlos sein.]]&lt;br /&gt;
Widerstände können mit Ohmmetern gemessen werden, die in den meisten modernen Multimetern intergriert sind. Gemessen werden die Bauteile wie bei Spannungsmessungen. Um Fehler zu vermeiden, gerade im Hinblick auf Elektronik, sollten die Bauteile vom Rest der Elektronik isoliert sein (gilt vor allem für Elektromotoren). Die Messung erfolgt, indem über die Meßleitungen eine Spannung an das zu messende Bauteil gelegt wird, wobei die Schaltung stromlos (!) sein muß. Innerhalb des Meßgeräts wird dann der Strom gemessen. Aufgrund des Ohm'schen Gesetzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 U = R * I (Spannung = Strom * Widerstand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kann man Spannungen, Ströme und Widerstände ineinander umrechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerstände bestimmen bei einer gegebenen Spannung die Stromstärke. Bei Motoren (die immer auch Gegenspannungserzeuger bzw. Generatoren sind) erzeugen Widerstände lastabhängige Spannungsverluste. Da diese unerwünscht sind, werden sie vermieden (keine bzw. möglichst kleine Widerstände im Motorstromkreis) oder möglich minimiert (z.B. durch Reinigung und Pflege stromführender Teile im Motorstromkreis). Widerstände (Potentiometer) können auch zur Einstellung der (Magnet-)Feldstärke in Spulen dienen (z.B: in Dekodern die aus den Reihenschlußmotoren älterer Marklinmodelle sog. Fremderregte Motoren machen).&lt;br /&gt;
Widerstände hintereinander geschalten (in Reihe, Reihenschaltung) addieren sich:R=R1+R2+R3+... Widerstände nebeneinander geschalten (Parallelschaltung) addieren sich reziprok: 1/R = 1/R1 + 1/R2 + 1/R3 +....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Form von [[Fahrstromverdrahtung#Leitungswiderstand|Leitungs-]] und [[Fahrstromverdrahtung#Übergangswiderstand|Übergangswiderständen]] verringern sie die effektive Schienenspannung, die sich jedoch durch geeignete Maßnahmen minimieren lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispielwerte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Anschlußwiderstände:&lt;br /&gt;
* Eine Auswahl verschiedener Läufer im Märklinsystem findet sich unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/Service/Anker/index.php&lt;br /&gt;
* [[Faulhabermotor|Gleichstrommotoren der Firma Dr. Fritz Faulhaber]] werden in Prospekten oder deren Internetseiten mit Daten aufgelistet.&lt;br /&gt;
* Märklinmotor SFCM Ständer 5,9 Ohm&lt;br /&gt;
* Komplettes SFCM-Modell ungereinigt 24,2 Ohm&lt;br /&gt;
* Komplettes SFCM-Modell gereinigt 17,1 Ohm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie zu sehen, ist mit Reinigungsoperationen einiges an Übergangswiderstand zu beseitigen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für sonstige Widerstände:&lt;br /&gt;
* 0,1 - 1 Ohm pro Märklin-Metallgleis (je nach Zustand)&lt;br /&gt;
* 250 Ohm pro Glühbirne (1 W bei 16 V)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechenbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Rechenbeispiele sind auf die angegebenen Stromaufnahmen für die LED's ausgerichtet. Der Rechenweg basiert auf den Diodenkennlinien, die im betrachteten Bereich nahezu linear sind.&lt;br /&gt;
Für eine Leuchtdiode soll der Strom auf 20 mA bei 3V begrenzt werden. Die LED hat eine Schleusenspannung von 1,6V (rot) und einen Durchlaßwiderstand von 17,5 Ohm. Wie groß muß der externe Widerstand sein? R = (U-U&amp;lt;sub&amp;gt;Schleuse&amp;lt;/sub&amp;gt;)/I - R&amp;lt;sub&amp;gt;LED&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,4V/0,02A - 17,5 Ohm = 70 Ohm- 17,5 Ohm = 52,5 Ohm.&lt;br /&gt;
2 LED hintereinander bei 16 V, 20 mA, Schleusenspannung je 2,8 V (blau); Durchlaßwiderstand je 26 Ohm. R = (16 V-5,6 V)/0,02 A - 52 Ohm = 528 Ohm.&lt;br /&gt;
Übung:&lt;br /&gt;
* 4 LED hintereinander bei 16 V, 20 mA, Schleusenspannung je 2,9V (weiß); Durchlaßwiderstand je 34 Ohm. (84 Ohm)&lt;br /&gt;
* 2 LED hintereinander bei 12 V, 20 mA, Schleusenspannung je 2,8V (grün); Durchlaßwiderstand je 27,5 Ohm. (265 Ohm)&lt;br /&gt;
* 6 LED sollen als Beleuchtungsbrücke hintereinander geschalten werden. Versorgungsspannung 16 V, Betriebsstrom: 40 mA. Die LED haben 1,7 V Schleusenspannung und einen Durchlaßwiderstand von je 13 Ohm (gelb). Sind diese Anforderungen erfüllbar, wenn ja mit welchen Vorwiderstand? (ja, 67 Ohm) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Rechenbeispiele siehe auch Artikel [[Vorwiderstände_berechnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerstände sind auch als Bauteile bei den [[Elektronikversender]]n erhältlich. Ihr Widerstandswert ist häufig mit einem [[Farbcodes Bauteile|Farbcode]] gekennzeichnet. Bei der Auswahl muß man neben dem Widerstandswert auch auf die Belastbarkeit (Leistung) achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern Ströme oder Spannungen periodisch ihre Richtung bzw. Polarität, so liegt ein Wechselstrom bzw. eine Wechselspannung an. Die Anzahl der in einer Sekunde durchlaufenen Perioden ist die Frequenz. Formelzeichen für die Frequenz ist f oder n, Einheit der Frequenz ist das Hertz [f] = 1 Hz. In der Technik wird oft auch die sog. &amp;quot;Kreisfrequenz&amp;quot; w (kleines griechisches omega) benutzt, die mit der Frequenz im Zusammenhang steht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 w = 2*pi*f (mit Kreiszahl pi=3,1415927). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Unterscheidung von der Frequenz wird als Einheit 1/s angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Physik Frequenzmessung.gif|framed|Ein Frequenzmesser wird parallel zu den beiden Anschlußpunkten des Meßobjekts angeschlossen.]]&lt;br /&gt;
Frequenzen können mit Frequenzmeßgeräten, die bei guten Multimetern integriert sind, oder mit Oszilloskopen gemessen werden. Die eigentliche Messung mit einem Multimeter erfolgt analog zu Spannungsmessungen.Multimeter zeigen bei Strom- und Spannungsmessungen einen über die Zeit gemittelten &amp;quot;Effektivwert&amp;quot; an, und nicht Momentanwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich Oszilloskope können Momentanwerte von Spannungen bzw. Strömen aufzeichnen. Dies ist bei der Beurteilung von Motoreigenschaften im Impulsbetrieb wichtig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher die Frequenz, desto geringer die nutzbare Leistung eines Motors, da sein induktiver Widerstand mit der Frequenz steigt.&lt;br /&gt;
Der Effektivwert einer Wechselspannung oder gepulsten Gleichspannung ist die Gleichspannung, die beim untersuchten Verbraucher den selben Effekt wie die gemessene Spannung bewirkt (Wärme, Licht, Stromaufnahme, Lautstärke). Ohm'sche Widerstände werden von Frequenzen nicht beeinflußt, hingegen sind die Eigenschaften von Spulen (also Motoren) und Kondensatoren sehr stark von der Frequenz abhängig (siehe unten). Halbleiter sind nur dann von Frequenzen betroffen, wenn deren Ansprechzeit größer als die Dauer einer Periode (1/f) ist. Bei Meßgeräten ist dies i.A. der Fall, daher Effektivwerte. Weitere Informationen in der Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispielwerte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pulsfrequenz des menschlichen Herzens: 1-1,6 Hz (60 - 100 Schläge in der Minute) &lt;br /&gt;
* Untere Hörfrequenzschwelle des Menschen: 20 Hz &lt;br /&gt;
* Netzfrequenz in Europa: 50 Hz &lt;br /&gt;
* Pulsfrequenz von Märklin-Digitaldekodern ohne Regelung: 70 Hz &lt;br /&gt;
* Impulsfrequenz von Märklin-Digitaldekodern ohne Regelung: 75 - 560 Hz &lt;br /&gt;
* Impulsfrequenz von 6090-Dekodern (Märklin): 750 Hz &lt;br /&gt;
* maximale Betriebsfrequenz ferromagnetischer Elektromotoren in der Modellbahn: 800 - 2000 Hz &lt;br /&gt;
* Tonfrequenz von Eisenbahnnebelhörnern: 4000 Hz (=4 kHz) &lt;br /&gt;
* &amp;quot;empfohlene&amp;quot; Mindestfrequenz für Glockenankermotoren: 16 kHz &lt;br /&gt;
* Obere Hörfrequenzschwelle des Menschen: 16 - 20 kHz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Induktivität und Kapazität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kondensatoren sind Speicher für elektrische Ladungen. Ein Maß für das Speichervermögen elektrischer Ladungen ist die Kapazität mit dem Formelzeichen C und der Einheit Farad [C] = 1 F. Diese Einheit ist sehr groß, daher sind unterteilungen in m,m, n oder pF sehr gängig (siehe Literatur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spulen (Induktivitäten) speichern die aufgenommene elektrische Energie in einem Magnetfeld. Die Induktivität gibt das Ausmaß dieser Speicherfähigkeit an. Formelzeichen L, Einheit Henry [L] = 1H. Auch diese Einheit ist recht groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Physik Kondimessung.gif|framed|Ein LCR-Meter wird parallel zu den beiden Anschlußpunkten des Kondensators angeschlossen.]]&lt;br /&gt;
Kapazitäten und Induktivitäten werden am besten mit speziellen Meßgeräten, den &amp;quot;LCR&amp;quot;-Metern gemessen. Die Messung selbst erfolgt analog den Spannungsmessungen, wobei die Meßleitungen eine Wechselspannung abgeben. Anhand der frequenzabhängigen Eigenschaften kann dann aus der Stromaufnahme die Kapazität oder Induktivität ermittelt werden, was im Meßgerät automatisch geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Physik Spulemessung.gif|framed|Ein LCR-Meter wird parallel zu den beiden Anschlußpunkten der Spule angeschlossen.]]&lt;br /&gt;
Bei zerlegbaren Motoren sollte die Anschlußinduktivität im eingebauten Zustand gemessen werden! Sofern eine Elektronik eingebaut ist, müssen zur Messung die Verbindungen zwischen Motor und Elektronik unterbrochen sein, um Fehler zu vermeiden!&lt;br /&gt;
Einfache LCR-Meter haben einen relativ großen Fehler von ca. +/-5% vom Meßwert; LCR-Meter mit kleineren Fehlern (1%) sind z.Zt. recht teuer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gleichstrom &lt;br /&gt;
Im Gleichstrom nehmen Kondensatoren Ladungen auf, bis sie geladen sind. Dann stellen sie eine Unterbrechung des Stromkreises dar. Spulen lassen den Strom wie Ohm'sche Widerstände durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wechselstrom &lt;br /&gt;
Im Wechselstrombetrieb (gilt auch für gepulsten Gleichstrom) verhalten sich Spulen und Kondensatoren unterschiedlich:&lt;br /&gt;
Kondensatoren lassen mit zunehmender Frequenz den Strom immer besser durch. Der frequenzabhängige, kapazitive Blindwiderstand X&amp;lt;sub&amp;gt;C&amp;lt;/sub&amp;gt; errechnet sich zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 X&amp;lt;sub&amp;gt;C&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 / (w*C) mit w=2*pi*f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spulen hingegen sperren mit zunehmender Frequenz für den Strom, da der induktive Blindwiderstand X&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt; mit der Frequenz zunimmt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 X&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt; = (w*L) mit w=2*pi*f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frequenzbehafteten Betrieb (Impulsbetrieb, AC, UC) hängt der Leistungsfaktor cosj von den Anschlußwerten des Motors (L und R) sowie von der Frequenz n ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cos phi = cos(arctan(2*pi*n*L/R))&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des Weiteren wird oft behauptet &amp;quot; je höher die Frequenz, desto eher wird der Motor (d.h. die Spule) mit einer Art Gleichspannung betrieben &amp;quot;. Gemeint ist hier der sog. Glättungseffekt, der erst ab einer Frequenz &amp;gt; R/L auftritt; gleichzeitig wird die aufgenommene und somit auch die nutzbare Leistung stark reduziert: cos phi = 0,157. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Kondensatoren kombiniert, verändert sich die Gesamtkapazität. Bei Reihenschaltung ist 1/C = 1/C1 + 1/C2 + 1/C3 +...; bei Parallelschaltung ist C = C1 + C2 + C3 + .... Spulen hingegen verhalten sich bei Kombinatino wie Widerstände. In Reihenschaltung gilt L = L1 + L2 + L3 + .... und bei Parallelschaltung 1/L = 1/L1 + 1/L2 + 1/L3 + .....&lt;br /&gt;
In Kombination mit Ohm'schen Widerständen entstehen &amp;quot;Scheinwiderstände&amp;quot; (Z) für die gilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Z = sqrt(R&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; + (X&amp;lt;sub&amp;gt;C&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. X&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Blind- bzw. Scheinwiderständen können analog dem Ohm'schen Gesetz Ströme und Spannung errechnet werden.&lt;br /&gt;
Die Eigenschaft der Kondensatoren bei hoher Frequenz größere Ströme durchzulassen muß beim Umstieg vom Analogbetrieb auf Digital beachtet werden, falls in der Anlage sog. &amp;quot;Entstörgleise&amp;quot; eingebaut sind: I = U/X&amp;lt;sub&amp;gt;C&amp;lt;/sub&amp;gt;. Man rechne dies für einen Kondensator mit C=0,47 uF bei 16 V für 50 Hz und für 16 kHz durch! Lade- und Entladezeiten für Kondensatoren (wichtig für elektronische Gedächtnisse!) errechnen sich zu t = 5RC.&lt;br /&gt;
Durch Spulen fließende Ströme erzeugen ein Magnetfeld, dessen Stärke von der Induktivität abhängt. Daher ist die Induktivität von Feldmagneten zum Antrieb von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig wird ein Mindeststrom benötigt, dessen Größe ausschließlich von Modell und Last, jedoch nicht von der Versorgungsspannung (in erster Näherung) abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispielwerte und Rechenübungen ===&lt;br /&gt;
*Anschlußinduktivität eines DC-Motors Typ FH 1319-12S: 0,48 mH&lt;br /&gt;
*Anschlußinduktivität eines Märklinmotors Typ DCM1 (Läufer): 9,00 mH (Ständer): 4,50 mH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechenbeispiele:&lt;br /&gt;
*Ein AC-Motor mit R=13 Ohm und L=13,5 mH soll bei 16 V und 50 Hz betrieben werden. Wie groß ist die maximal mögliche Stromstärke? X&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt; = wL = 4,2 Ohm; Z = 13,7 Ohm; I = U/Z = 1,17 A.&lt;br /&gt;
* Ein DC-Motor soll bei Gleichstrom (0 Hz) mit 12 V betrieben werden, R=22 Ohm. Wie groß ist der maximale Strom? (0,545 A)&lt;br /&gt;
* Oben genannter AC-Motor nimmt mindestens 0,3 A auf (schwerer Zug). Kann er bei 1 kHz Pulsfrequenz betrieben werden? nein&lt;br /&gt;
* Schwere Übung: Obiger DC-Motor darf nicht mehr als 0,24 A aufnehmen. Welche Pulsfrequenz muß mindestens benutzt werden, um ein Überschreiten dieses Strom bei 12 V auch im Stillstand zu gewährleisten? (ca. 15 kHz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungen zu cos phi:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man berechne cos phi &lt;br /&gt;
* DC-Motor, R=22 Ohm, L=0,48mH bei 0Hz (1,00) &lt;br /&gt;
* DC-Motor, R=22 Ohm, L=0,48mH bei 1kHz (0,991) &lt;br /&gt;
* DC-Motor, R=22 Ohm, L=0,48mH bei 16kHz (0,415) &lt;br /&gt;
* AC-Motor, R=19 Ohm, L=13mH bei 0Hz (1,00) &lt;br /&gt;
* AC-Motor, R=19 Ohm, L=13mH bei 50Hz (0,978) &lt;br /&gt;
* AC-Motor, R=19 Ohm, L=13mH bei 1kHz (0,227) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechne die Mindestfrequenz, um Glättung von Rechteckimpulsen zu erreichen &lt;br /&gt;
* DC-Motor, R=22 Ohm, L=0,48 mH (45,8 kHz) &lt;br /&gt;
* AC-Motor, R=19 Ohm, L=13 mH (1,46 kHz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauelemente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapazitäten und Induktivitäten sind als Bauelemente bei den Elektronikversendern als Kondensatoren resp. Spulen erhältlich. Dabei ist neben der Kapazität (Induktivität) auch auf die maximale Spannung (Strom) zu achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Leistung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition ===&lt;br /&gt;
elektrische Leistungen sind das Produkt aus Strom und Spannung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 P = U * I (sog. Gleichstromleistung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Wechselströmen oder gepulsten Gleichströmen gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 P = U * I * cos phi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei ist &amp;quot;cos phi&amp;quot; der sog. Leistungsfaktor, welcher von Motoreigenschaften und Frequenzen abhängt. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Literatur. Formelzeichen der (Wirk)-Leistung ist P, Einheit das Watt: [P] = 1 W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungen können entweder direkt mit &amp;quot;Leistungsmessern&amp;quot; oder indirekt mit simultaner Spannungs- und Strommessung bestimmt werden. Genaueste Ergebnisse gibt die oben genannte Stromfehlerschaltung.&lt;br /&gt;
Im Unterpunkt &amp;quot;Ströme&amp;quot; angegebene Stromaufnahmen bei 12V/50 Hz lassen sich leicht in die dazugehörige Leistungsaufnahme umrechnen, wobei der Leistungsfaktor bei 50 Hz vernachlässigt werden kann. Analoges gilt für Stromaufnahmen von DC-betriebenen Modellen ohne Elektronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit oben genannten Meßgeräten bestimmte Leistung ist die sog. &amp;quot;Primär&amp;quot;- oder aufgenommene Leistung mit dem Formelzeichen P&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;. Von dieser Leistung müssen alle Verluste und die Nutzleistung bestritten werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgenommene Leistung ist kein Maß für die tatsächliche Nutzleistung! Dennoch ist die aufgenommene Leistung Bezugswert für den Wirkungsgrad (siehe dem). Ferner gibt es eine Abschätzung: die maximale Nutzleistung eines Motors beträgt (theoretisch) etwa ein Viertel der maximal aufnehmbaren Leistung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 P&amp;lt;sub&amp;gt;2max&amp;lt;/sub&amp;gt; = P&amp;lt;sub&amp;gt;1max&amp;lt;/sub&amp;gt;/4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis sind für Modelle mit Stirnradgetriebe ca. 1/10, für Modelle mit Schneckengetriebe ca. 1/20 erreichbar.&lt;br /&gt;
Ferner muß darauf geachtet werden, worauf die aufgenommene Leistung bezogen wird: Schienenspannung, Trafospannung, Klemmenspannung....&lt;br /&gt;
Leistungsverluste entstehen u.a. durch Stromfluß. Wendet man das Ohm'sche Gesetz auf obige Leistungsformel für DC an, erhält man: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 P = U&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/R bzw. R*I&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. bei frequenzbehafteten Leistungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 P = U&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;*cos phi/Z &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir bereits feststellten, daß der maximale Strom nur bei Motorstillstand fließen kann, sind die U&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;-Formeln ebenfalls nur Maximalwerte, die in keinem Fall überschritten werden können. Die I&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;-Formel ist die sog. Wärmeleistung des Ohm'schen Verbrauchers, durch den der Strom fließt. Man sieht: die Wärmeentwicklung steigt mit dem Widerstand und dem Quadrat des Stroms! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispielwerte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Primärleistungen &lt;br /&gt;
* Wärmeverlustleistung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeverluste entstehen, wie bereits erwähnt durch Stromfluß. Am Beispiel des unter &amp;quot;Widerstand&amp;quot; genannten Motors seien die Wärmeleistungen verglichen: &lt;br /&gt;
* Märklinmotor SFCM ungereinigt bei I=0,3 A: 2,18 W &lt;br /&gt;
* Märklinmotor SFCM gereinigt bei I=0,3 A: 1,54 W &lt;br /&gt;
* Märklinmotor SFCM mit Dekoder, R=14 Ohm bei I=0,3 A: 1,26 W &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache des niedrigeren Widerstands beim Einbau eines Dekoders steht im Zusammenhang mit dem nicht unerheblichen Übergangswiderstand zwischen Relais und Modellchassis. Für das unter Primärleistungen genannte SFCM-Modell gilt eine Wärmeverlustleistung von 3,79 W bzw. 4,33 W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechenbeispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man berechne die max. Leistungsaufnahme (ohne Berücksichtigung von cos phi): &lt;br /&gt;
DC-Motor, R=22 Ohm, L=0,48mH bei 0 Hz und 12 V (6,55 W) &lt;br /&gt;
DC-Motor, R=22 Ohm, L=0,48mH bei 1 kHz und 12 V (6,48 W) &lt;br /&gt;
DC-Motor, R=22 Ohm, L=0,48mH bei 16 kHz und 12 V (2,72 W) &lt;br /&gt;
AC-Motor, R=19 Ohm, L=13mH bei 0 Hz und 12V (7,58 W) &lt;br /&gt;
AC-Motor, R=19 Ohm, L=13mH bei 50 Hz und 12V (7,41 W) &lt;br /&gt;
AC-Motor, R=19 Ohm, L=13mH bei 1 kHz und 12V (1,72 W) &lt;br /&gt;
Man berechne die max. Leistungsaufnahme (mit Berücksichtigung von cos phi): &lt;br /&gt;
DC-Motor, wie oben bei 0 Hz, 12 V und cos phi=1,00 (6,55 W) &lt;br /&gt;
DC-Motor, wie oben bei 1 kHz, 12 V und cos phi=0,991 (6,42 W) &lt;br /&gt;
DC-Motor, wie oben bei 16 kHz, 12 V und cos phi=0,415 (1,13 W) &lt;br /&gt;
AC-Motor, wie oben bei 0 Hz, 12 V und cos phi=1,00 (7,58 W) &lt;br /&gt;
AC-Motor, wie oben bei 50 Hz, 12 V und cos phi=0,978 (7,25 W) &lt;br /&gt;
AC-Motor, wie oben bei 1 kHz, 12 V und cos phi=0,227 (0,39 W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Mechanik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Getriebeteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahnräder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahnräder dienen der schlupffreien Übertragung von Bewegungsenergie vom Läufer zu den Treibrädern. Gleichzeitig wird mit Hilfe der Zahnräder eine Untersetzung (s.d.) zur Anpassung der Läufereigenschaften auf die gewünschte Modellgeschwindigkeit realisiert. Für die Untersetzung ist die Anzahl der Zähne eines Zahnrads wichtig. Diese wird bestimmt, indem diese Anzahl einfach abgezählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Zähnezahl eines Zahnrads ist dessen Summe aller Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun Zahnräder kombinieren zu können, muß das Modul m übereinstimmen. Diese Größe ist der Quotient aus mittlerem Durchmesser (etwa in halber Zahnhöhe) und Zähnezahl:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 m = d/z&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zähnezahlen werden mit vorangestelltem Z angegeben: Z8 für 8 Zähne, Z42 für 42 Zähne usf. Die Angabe Z30/15 bedeutet ein Doppelzahnrad mit 30 Zähnen auf dem großen Rad und 15 Zähnen auf dem kleinen Rad. Weitere Werte zu Zahnrädern entnehme man der zitierten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneckenräder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneckenräder werden benutzt, um große Untersetzungen auf kleinem Raum unterzubringen, sowie für Getriebe, bei denen die Drehachse des Läufers aus konstruktiven Gründen in Bewegungsrichtung liegen (d.h. senkrecht zur Drehachse der Treibachsen). Schnecken haben statt Zähnen Gänge, die wie bei einer Schraube um die Achse gewunden sind. Deshalb wird die Zähnezahl einer Schnecke auch &amp;quot;Gangzahl&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Anzahl der im Stirnschnitt einer Schnecke geschnittenen Zähne ist deren Zähnezahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Gangzahl zu bestimmen verfährt man wie folgt: man markiere mit einem abwischbaren Filzschreiber eine komplette Umdrehung um die Schneckenachse und zähle die Anzahl der zwischen beiden Markierungen liegenden Gänge (der erste, markierte Gang zählt mit!). nach der Bestimmung die Markierung wieder entfernen! Ein &amp;quot;Stirnschnitt&amp;quot; ist senkrecht zur Drehachse der Schnecke. Weitere Definitionen wie Axialschnitt, Normalschnitt usw. finden sich im &amp;quot;Kabus/Decker&amp;quot; (Literatur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Getriebewerte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untersetzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch die Kombination von Zahnrädern und Schnecken kann eine Untersetzung erreicht werden, die den elektromechanischen und modelltypischen Anforderungen entspricht. Dabei gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Untersetzung i ist das Verhältnis Zähnezahl treibendes Element/Zähnezahl getriebenes Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele &lt;br /&gt;
* Zahnrad1 Z8, Zahnrad2 Z24, i = 8/24 = 1/3 (= 1:3) &lt;br /&gt;
* Schnecke1 Z1, Zahnrad2 Z10; i = 1/10 (= 1:10) &lt;br /&gt;
* Zahnrad1 Z12, Zahnrad2 Z33; i = 12/33 = 4/11 (= 1:2,75) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun die Gesamtuntersetzung des Getriebes zu bestimmen, müssen alle Einzeluntersetzungen von Läufer bis zum Treibrad miteinander multipliziert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Getriebeuntersetzung ist das Produkt aller Einzeluntersetzungen vom Läufer bis zum Treibrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele &lt;br /&gt;
* Zahnrad1 Z7, Zahnrad2 Z42/8, Zahnrad3 Z42, Zahnrad4 Z22; i= 7/42 * 8/42 * 42/22 = 1/6 * 4/11 = 2/33 (1:16,5) &lt;br /&gt;
* Zahnrad1 Z8, Zahnrad2 Z30/15, Zahnrad3 Z30/12, Zahnrad4 Z35, Zahnrad5 Z22; i= 4/15 * 1/2 * 6/11 = 4/55 (1:13,75) &lt;br /&gt;
* Schnecke1 Z1, Zahnrad2 Z19/14, Zahnrad3,4,5 Z17, Zahnrad6 Z23; i= 1/19 * 14/17 * 17/17 * 17/17 * 17/23 = 14/437 (1:31,21) &lt;br /&gt;
* Z7, Z25/12, Z30/14, Z25, Z42; i= 7/25 * 12/30 * 14/25 * 25/42 = 7/25 * 2/5 * 1/3 = 14/375 (1:26,79) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verbesserungen, Umbauten oder gar Konstruktion von Getrieben und -teilen sollte noch beachtet werden: Zur Vermeidung bzw. Reduzierung eines vorzeitigen Verschleißes sollte stets ein ungeradzahliges Verhältnis gewählt werden, also nicht wie oben 8/24 sondern lieber 8/25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Kombinationen von Schnecken und Zahnrädern übertragen Kräfte bzw. Drehmomente. Dabei treten Verluste auf, die durch die Rotation auftreten (sog. &amp;quot;Wälzgleiten&amp;quot;) und von der Materialpaarung abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Wälzgleiten gelten folgende Wirkungsgrade (Paarungen geschmiert):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0,94 für Metall/Metall &lt;br /&gt;
* 0,88 für Metall/Kunststoff &lt;br /&gt;
* 0,85 für Kunststoff/Kunststoff &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnecken haben zusätzlich noch Verluste durch das Längsgleiten. Um diesen Wirkungsgrad zu bestimmen, muß man die Steigung der Schraubung bestimmen. Dazu nimmt man ein Geodreieck, richtet dieses nach der Schneckenachse aus mit dem Nullpunkt an einem Gang, verlängert mit einem geraden Gegenstand den &amp;quot;Gang&amp;quot; bis man am Geodreieck den Winkel ablesen kann. Die Differenz des abgelesenen Wertes zum 90°-Winkel ist der gesuchte Wert (hier einfach mit g bezeichnet). Für den Wirkungsgrad gilt angenähert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 h = tan g/(tan(g+6°))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schnecken sehr hoher Qualität sind es statt +6° nur +3°. Zwei Beispiele hierzu:&lt;br /&gt;
* Eine Schnecke hat eine Steigung von 10° ; daraus errechnet sich ein Wirkungsgrad von tan10°/tan16° = 0,615&lt;br /&gt;
* Eine zweite Schnecke besitzt eine Steigung von nur 4°, folglich ist der Wirkungsgrad =tan4°/tan10° = 0,397&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben genannte Beispiele für Getriebeuntersetzungen sind in dieser Reihenfolge aus Metall, Metall, Kunststoff und Metall. Mit Abkürzung &amp;quot;M&amp;quot; für Metall- bzw. &amp;quot;K&amp;quot; für Kunststoffzahnräder kann man schreiben &amp;quot;MMMM, MMMMM, KKKKKK oder MMMMM&amp;quot;. Zur Berechnung kann man diese Notierung im Wirkungsgrad-Onlinerechner benutzen. Man rechne die genannten Wirkungsgrade aus (0,831; 0,781; 0,444; 0,781). In diesem Formular ist auch der Wirkungsgrad vom Längsgleiten bei Schnecken zu berechnen. Man bestimme für &amp;quot;KKKKKK&amp;quot; und einem abgeschätzten g=6° der Schnecke den Gesamtwirkungsgrad des Getriebes (0,444/0,494/0,219).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuggewichte und Zugkräfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewichte (Massen) werden mit dem Formelsymbol m abgekürzt und haben die Einheit g oder kg&lt;br /&gt;
Kräfte werden mit dem Formelsymbol F (aus dem englischen von &amp;quot;Force&amp;quot;) abgekürzt und haben die Einheit 1 N (Newton) oder 1 kg*m/s2&lt;br /&gt;
Oft wird die maximale Zugkraft von Modellen in Gramm ausgedrückt, obwohl diese Einheit eine Masse (Gewicht) ist. Aufgrund des einfachen Zusammenhangs zwischen Masse und Gewichtskraft verschwimmt hier die Trennung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Fg = m * g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdbeschleunigung hat den Wert g = 9,81 m/s2. Folglich ist die Gewichtskraft (gemessen in N(ewton)) ca. 10 * Masse (in kg). Zuggewichte werden oft über eine Seilrolle gemessen, da deren Berechnung von vielen Faktoren abhängt und somit für die meisten Modellbahner nicht in Betracht kommt. So sind zur Berechnung Achsandrückkräfte, Reibzahlen und Zustand der angetriebenen Räder, sowie Schienenmaterial, Steigung und in bestimmten Fällen auch die Motordaten von Bedeutung..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das maximal mögliche Zuggewicht wird durch das Eigengewicht des Modells begrenzt. Es gibt kein Modell, welches ein größeres Gewicht ziehen kann, als sein Eigengewicht.&lt;br /&gt;
Interessanter ist es, den Zusammenhang zwischen Zuggewicht und der Anzahl zu ziehender Wagen zu finden. Folgende Minitabelle gibt ein paar Anhaltspunkte (berechnet mit dem Online-Rechner für Zuggewichte ) für eine Zuggewicht von umgerechnet 34 g, wobei die benötigte Zuggewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 m&amp;lt;sub&amp;gt;Zug&amp;lt;/sub&amp;gt; = w&amp;lt;sub&amp;gt;t, rel&amp;lt;/sub&amp;gt; (in der Tabelle angegeben) * m&amp;lt;sub&amp;gt;Wagen&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stummelachsen, R=6mm, r=0,98mm, Metalllager, Blechaufbau, m = 150 g, m&amp;lt;sub&amp;gt;Radsatz&amp;lt;/sub&amp;gt; = 22g; w&amp;lt;sub&amp;gt;t, rel&amp;lt;/sub&amp;gt; ca. 4,54%; ergo 5 Wagen (20,5cm) &lt;br /&gt;
* Nadelachsen, R=6mm, r=0,46mm, Metalllager, Blechaufbau, m = 150g, m&amp;lt;sub&amp;gt;Radsatz&amp;lt;/sub&amp;gt; = 16g; w&amp;lt;sub&amp;gt;t, rel&amp;lt;/sub&amp;gt; ca. 2,17%; ergo 10 Wagen (20,5cm) &lt;br /&gt;
* Spitzachsen, R=5,2mm, r=0,23mm, Kunststofflager, Kunststoffaufbau, m = 130g, m&amp;lt;sub&amp;gt;Radsatz&amp;lt;/sub&amp;gt; = 15,2g; w&amp;lt;sub&amp;gt;t, rel&amp;lt;/sub&amp;gt; ca. 1,25%; ergo 21 Wagen (27cm) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die berechnete Anzahl der Wagen konnte für ein Modell der BR 89 mit Plastikreifen und dem angegebenen Zuggewicht nachvollzogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Vergleich sollte daher stets die Art der zu ziehenden Modelle angegeben werden!&lt;br /&gt;
Die Anzahl der von einem Modell ziehbaren Wagen berechnet sich wie folgt: N = Zuggewicht des Modells / (w&amp;lt;sub&amp;gt;t, rel&amp;lt;/sub&amp;gt; * Wagenmasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man berechne die max. Anzahl von Wagen unter Abrunden auf ganze Zahl (Werte siehe oben): &lt;br /&gt;
* Zuggewicht 30 g, Wagentyp mit Spitzachsen (18) &lt;br /&gt;
* Zuggewicht 70 g, Wagentyp mit Nadelachsen (21) &lt;br /&gt;
* Zuggewicht 140 g, Wagentyp mit Stummelachsen (20)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drehmoment ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehmomente (Formelzeichen M von Moment oder T aus dem englischen von torque) treten bei Drehbewegungen auf und berechnen sich nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 M = F * r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Formel sind die an den Treibrädern des Modells aufzuwendende Drehmomente zu Berechnen als Produkt aus Treibradradius und Zuggewicht. An der Läuferwelle sind alle Verlust- und Nutzmomente zusammengefaßt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Das vom Läufer zu leistende Drehmoment ist die Summe aller Verlust- und Nutzdrehmomente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verlustmomente gelten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lagerreibung: hervorgerufen in den Lagern sich drehender Achsen und Wellen im Triebfahrzeug &lt;br /&gt;
* Bürstenmomente: Drehmomentverluste durch die Bürsten und - Andrückfedern (falls beides vorhanden) Für Märklinmodelle läßt sich das Verlustmoment durch den Bürstenandruck ausrechnen mit dem Online-Rechner unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/FAQ/Buerstenmoment.php &lt;br /&gt;
* dynam. Verlustmomente: Drehzahlabhängige Verluste wie z.B. Luftreibung. In der Modellbahn größtenteils vernachlässigbar! &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Schwerereibungsmoment&amp;quot;: Drehmoment durch das Eigengewicht des Triebfahrzeugs auf die nicht angetriebenen Räder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzdrehmomente sind: &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Schwerereibungsmoment&amp;quot;: Drehmoment durch das Eigengewicht des Triebfahrzeugs auf die angetriebenen Räder. &lt;br /&gt;
* Anhängelast: Zur Bewegung der Last notwendiges Drehmoment. Ist in jedem Fall kleiner als das &amp;quot;Schwerereibungsmoment&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzdrehmomente entstehen an den Treibrädern und sind größer als das vom Läufer maximal erreichbare Drehmoment. Daher wird ein Getriebe benötigt, welches das Nutzdrehmoment auf ein erträgliches Maß herabsetzt. Der Anteil des Nutzdrehmoments vom Gesamtmoment am Läufer ist der Quotient aus Nutzdrehmoment und dem Produkt aus Getriebeuntersetzung und Getriebewirkungsgrad (vorrausgesetzt, die Reibzahlen sind bei der Bestimmung der Drehmomente bereits berücksichtigt!): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 M&amp;lt;sub&amp;gt;Läufer&amp;lt;/sub&amp;gt; = M&amp;lt;sub&amp;gt;Nutz&amp;lt;/sub&amp;gt; / (n&amp;lt;sub&amp;gt;ges&amp;lt;/sub&amp;gt;*i&amp;lt;sub&amp;gt;ges&amp;lt;/sub&amp;gt;) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kompliziert wird die Bestimmung des &amp;quot;Schwerereibungsmoment&amp;quot; als Nutzmoment, wenn mehrere Achsen angetrieben sind und unterschiedliche Materialien (Haftreifen!) benutzt werden. In diesem Fall ist das Nutzdrehmoment die Summe aller Einzelmomente, welche jeweils das Produkt aus Achsandrückkraft, Radradius und Reibzahl sind (Index j als laufende Nummer der Achse): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 M&amp;lt;sub&amp;gt;Achse,i&amp;lt;/sub&amp;gt; = F&amp;lt;sub&amp;gt;j&amp;lt;/sub&amp;gt; * m&amp;lt;sub&amp;gt;j&amp;lt;/sub&amp;gt; * r&amp;lt;sub&amp;gt;Rad,j&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Reibzahl u&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/sub&amp;gt; können folgende Werte näherungsweise eingesetzt werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Metall: 0,15&lt;br /&gt;
* Plastikreifen: 0,6&lt;br /&gt;
* Haftreifen (Gummi) 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Wirkungsgradmessungen wird mitunter ausschließlich die Anhängelast als unabhängige Variable angesehen. In diesem Fall ist auch das &amp;quot;Schwerereibungsmoment&amp;quot; durch die angetriebenen Achsen als Verlustmoment zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drehzahl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahlen der Läufer sind so hoch (bis zu 500 1/s bei Nennspannung), daß damit ein Betrieb nicht möglich ist. Auch hier spielt die Getriebeuntersetzung eine zentrale Rolle: Die Drehzahl des Treibrads ist der Quotient aus Läuferdrehzahl und Getriebeuntersetzung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 n&amp;lt;sub&amp;gt;Treibrad&amp;lt;/sub&amp;gt; = n&amp;lt;sub&amp;gt;Läufer&amp;lt;/sub&amp;gt; / i&amp;lt;sub&amp;gt;ges&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Treibraddurchmessers und des Maßstabs, sowie den Vorbildinformationen läßt sich die Eignung des in Frage kommenden Motors (bei bekannten Eigenschaften) für das gewünschte Modell feststellen. Oft ist es bei Umbauten jedoch so, daß der Motor gegeben ist und die Drehzahl angepaßt werden soll. Dann muß das Getriebe entsprechend gestaltet werden. Einen Idealweg zu finden, der alle Betriebsfälle berücksichtigt, ist extrem aufwendig! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Elektromechanik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektromechanik verbindet die mechanischen Gegebenheiten mit den elektrischen Anforderungen an den Antrieb. Sozusagen als Kurzwort für &amp;quot;elektrisch angetriebene Mechanik&amp;quot;. Eine andere, semantisch ungünstigere Bezeichnung ist &amp;quot;Mechatronik&amp;quot;, die die Verbindung von Mechanik und Elektronik zu Ausdruck bringen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drehmomente und Stromaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Betrieb mindestens notwendige Nettostromaufnahme des Motors (Nicht des ganzen Modells!), unterhalb derer das Modell sich nicht bewegt, berechnet sich nach der Drehmomentenformel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 M = k*I für fremderregte Motoren (Gleichstrommotoren)&lt;br /&gt;
 M = k'*I&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; für Reihenschlußmotoren (Märklin-Motoren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin sind k bzw. k' jeweils motorenspezifische Konstanten. Sofern das Getriebe verschmutzt ist, wird dementsprechend auch die Stromaufnahme steigen, da die Lagerreibung zunimmt. Bei Belastung nimmt die Stromaufnahme als Funktion des Motors und seiner Eigenschaften sowie von der Belastung selbst zu. Messungen hierzu sind unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/mb_loktests/Leistung/Strom.php einschließlich dazugehöriger Diagramme zu finden. Je kräftiger der Motor, desto geringer die Steigung; die Anfangswerte hängen weniger vom Motor als von Getriebeuntersetzung und -zustand ab. Will man die Eigenschaften der Motoren untereinander vergleichen, eignet sich das Auftragen der relativen Stromaufnahme als Funktion des Drehmoments besser, da diese in Prozent des Leerlaufstroms aufgetragen werden. Auch hierzu sind Messungen zu finden unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/mb_loktests/Leistung/Stromrel.php.&lt;br /&gt;
Daneben ist die Stromaufnahme auch eine Funktion der Spannung wegen dynamischer Verluste. Gäbe es keine dynamischen Verluste, wäre die Stromaufnahme bei konstanter Belastung über den ganzen Spannungsbereich konstant. Bis auf einzelne (Meßfehler?) Messungen ist keine Konstanz zu sehen. In erster Näherung kann man folgern, je größer die Steigung (also I als Funktion von U), desto größer die dynamischen Verluste. Letztere können durch intensive (!) Pflege von Triebfahrzeug und Wagen recht klein gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drehzahl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehzahlen hängen außer von der Betriebsspannung in charakteristischer Weise vom Motorentyp ab: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 n = konst * (U-R*I) für fremderregte Motoren (Gleichstrommotoren)&lt;br /&gt;
 n = konst' * (U/I-R) für Reihenschlußmotoren (Märklin-Motoren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahlformeln sind für Gleichstrom; für Wechselstrom und gepulste Gleichströme ist R durch Z zu ersetzen.&lt;br /&gt;
Aus diesem Formeln gehen die Dependenzen der Drehzahl direkt hervor: Spannung, Stromaufnahme (via Drehmomentenformel somit auch die Last) und Anschlußwiderstand R (und bei frequenzbehafteten Ströen somit auch die Frequenz). Beispiele für das Verhalten der Drehzahl unter verschiedenen Lasten bei konstanter Versorgungsspannung finden sich unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/mb_loktests/Drehzahl/Drehzahl.php. Ein Motor gilt als um so stärker, je flacher diese Kurve ist. Wie bereits bei den Drehmomenten lassen sich mit einem Vergleich der relativen Drehzahländerungen die Qualität der Motoren besser vergleichen: http://www.sheyn.de/Modellbahn/mb_loktests/Drehzahl/Drehzahlrel.php. Es gibt noch eine Reihe weiterer Werte, die mittelbar von dieser Drehzahlformel abhängen. Wichtigster Wert davon ist die Mindestspannung: Umin = Imin * R (bzw. Z). Ab dieser Mindestspannung kann die Drehzahl aufgrund der zur Bewegung notwendigen Stromaufnahme größer 0 werden, bis zu dieser Spannung bleibt der Motor stehen. Soll eine bestimmte Drehzahl nicht überschritten werden, so kann mit Hilfe dieser Drehzahlformel eine Mindestfrequenz errechnet werden, um dieses Ziel zu erreichen. Drehzahlen selbst hängen in charakteristischer Weise von der Stromaufnahme selbst ab, und sind für jeden Motortyp unterschiedlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsgrad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkungsgrade sind stets der Quotient aus abgegebener Leistung (Energie) zu aufgenommener Leistung (Energie) &lt;br /&gt;
Aufgenommene Leistungen wurden bereits im Abschnitt &amp;quot;Leistung&amp;quot; besprochen. Abgegebene Leistungen sind das Produkt aus Kreisdrehzahlen und (Nutz)drehmomenten: P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; = 2*pi*n*M&amp;lt;sub&amp;gt;(Nutz)&amp;lt;/sub&amp;gt;. Messungen zu Wirkungsgraden finden sich unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/mb_loktests/Wirkungsgrad/Wirkungsgrad.php. Bei diesem Messungen wird zwischen verschiedenen Bezugwerten unterschieden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* effektive Klemmenspannung: diese ist bei Modellen ohne Elektronik mit der Schienenspanung identisch. &lt;br /&gt;
* effektive Schienenspannung: ist identisch mit Schienenspannung bei Tastgrad = 1; sobald der Tastgrad &amp;lt; 1 muß dieser berücksichtigt werden wegen der Stromüberhöhung während der Impulse &lt;br /&gt;
* Schienenspannung: Nur dieser Wert ist zwischen allen aufgelisteten Modellen vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Angabe von Wirkungsgraden muß stets der Bezug angegeben werden, sonst ist ein Vergleich sinnlos!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verbindung mit den verschiedenen Motorsteuerungen sind weitere Details zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* H. Hoffmann, &amp;quot;Formeln Mathematik, Physik, Chemie&amp;quot;, Buch und Zeit Verlag Köln 1980&lt;br /&gt;
* F.F. Mertens, &amp;quot;Physikalisch-Technische Elektrizitätslehre&amp;quot; Verlag Friedrich Viehweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig 1927&lt;br /&gt;
* Fa. Dr. Fritz Faulhaber, &amp;quot;Formeln, Faktoren, Einheiten&amp;quot; Schönaich/Württemberg&lt;br /&gt;
* Fa. Dr. Fritz Faulhaber, &amp;quot;Übersichtsprospekt Mikromotoren&amp;quot; Schönaich/Württemberg&lt;br /&gt;
* Karlheinz Kabus, &amp;quot;Decker, Maschinenelemente&amp;quot; 15. Auflage, Carl-Hanser-Verlag München-Wien 2000, ISBN 3-446-21525-5&lt;br /&gt;
* Karlheinz Kabus, &amp;quot;Decker, Formelsammlung&amp;quot; 15. Auflage, Carl-Hanser-Verlag München-Wien 2000, ISBN 3-446-21523-9&lt;br /&gt;
* Karlheinz Kabus, &amp;quot;Decker, Tabellen und Diagramme&amp;quot; 15. Auflage, Carl-Hanser-Verlag München-Wien 2000, ISBN 3-446-21525-5&lt;br /&gt;
* St.-A. Heyn, &amp;quot;FAQ Motortechnik&amp;quot; (auf Anfrage), 2004&lt;br /&gt;
* F. Sass, Ch. Bouche, A. Leitner, &amp;quot;Dubbels Taschenbuch für den Maschinenbau&amp;quot; 12. Auflage, Springer-Verlag Berlin/Göttingen/Heidelberg Neudruck 1963&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Steidle &amp;quot;Transistoren-Taschen-Tabelle&amp;quot; 13. Auflage, Franzis Verlag Müchen 1983, ISBN 3-7723-5443-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel entstammt dem Abschnitt 2 der FAQ &amp;quot;Wie funktioniert die Modellbahn&amp;quot; von [[Benutzer:Stephan-Alexander Heyn|Stephan-Alexander Heyn]]. Die vom Autor selbst gepflegte Fassung liegt unter http://www.sheyn.de/Modellbahn/FAQ/Funktion/Funktion.php.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Fahrzeuge_%C3%B6ffnen&amp;diff=12988</id>
		<title>Fahrzeuge öffnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Fahrzeuge_%C3%B6ffnen&amp;diff=12988"/>
				<updated>2017-01-18T21:31:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gelegentlich aufkommende Fragen: 'Wie öffne ich Modell X' sollen &lt;br /&gt;
hier beantwortet werden. Außerdem hat Arnold Huebsch etliche &lt;br /&gt;
[http://waschzettel.huebsch.at &amp;quot;Waschzettel&amp;quot;] zusammengetragen, &lt;br /&gt;
die ebenfalls Hilfestellung beim Öffnen bieten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugröße H0==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Loks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====V 100 der DR====&lt;br /&gt;
H0&lt;br /&gt;
Brawa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst das Führerhaus abnehmen, das mit vier Rastnasten an den Vorderseiten&lt;br /&gt;
auf dem Umlauf festgeklipst ist. Anschließend die Motorhauben abnehmen, indem&lt;br /&gt;
sie in der Mitte zusammen gedrückt und nach oben abgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weblink (Modellbahnfrokler.de):&lt;br /&gt;
http://www.modellbahnfrokler.de/umbau/v100-brawa-rp25.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tender BR 55====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Fleischmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schraube unter der Lok-Tender-Kupplung lösen. Hinten sind zwei Rastnasen. Also &lt;br /&gt;
vorn anheben 30 Grad, etwas nach vorn&lt;br /&gt;
ziehen und hinten hochheben.&lt;br /&gt;
Decoder passt in den Tender oder mit Ausfräsung stehend in den Kessel, dann&lt;br /&gt;
aber Ballastblei in den Raum hinter den Führerhausarmaturen und 1,5mm&lt;br /&gt;
Walzblei genau zugeschnitten auf den Führerhausboden, sonst keine gute&lt;br /&gt;
Stromabnahme vorn, und manchmal werden die Lokräder geschoben ohne das sie&lt;br /&gt;
sich drehen, weil Ballast fehlt.&lt;br /&gt;
Im Tender kann man den Decoder stehend einbauen, oder mit &amp;quot;Aufkohlung&amp;quot; auf&lt;br /&gt;
dem Motor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BR 110====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Fleischmann&lt;br /&gt;
7336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehäuse vorsichtig auseinanderbiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BR 218====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Fleischmann 4938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schraube lösen, die mittig auf der Unterseite der Lok&lt;br /&gt;
sitzt; diese liegt tief zwischen den Drehgestellen versenkt. (es gibt zwei Schrauben, aber nur die eine hält das Gehäuse) &lt;br /&gt;
Dann mit sanfter (aber nicht zu wenig) Gewalt das&lt;br /&gt;
Gehäuse nach oben abziehen. Dazu das Gehäuse mit der einen&lt;br /&gt;
Hand an einem Führerstand packen und mit der anderen den&lt;br /&gt;
Rahmen gut festhalten. Im Frontbereich (etwa zwischen der Beleuchtung) sind&lt;br /&gt;
noch zwei Rasten - eine pfeilförmige Nase auf dem Rahmen, die in Aussparungen am Gehäuse einrastet. Diese&lt;br /&gt;
Aussparungen, zwei Kunststoffnasen, hindern gleichzeitig die&lt;br /&gt;
silbernen Zierblenden am Herausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wannentender BR 52====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Gützold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schraube an der Deichsel zur Lok und ein winziges Schräubchen&lt;br /&gt;
unter dem hinteren NEM-Schacht lösen.  Vorsicht, abfallende Kleinteile! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Thalys==== &lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Lima 149878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faltenbalg abziehen. Hinten unten spreizen und&lt;br /&gt;
nach oben abziehen. Vorne geht es um die Nase herum, man muß es dann&lt;br /&gt;
etwas nach vorne schieben. Im unteren Bereich war hinten noch ein Teil,&lt;br /&gt;
von dem ich nicht mehr genau weiß, ob man es vor dem Spreizen abnehmen&lt;br /&gt;
mußte oder ob es von allein wegfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ÖBB 2043====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Lima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeklipstes Gehäuse mit vier Rastnasen, und zwar in den Auftritten zu den&lt;br /&gt;
Führerständen und als Einfüllstutzen des Dieseltanks (ziemlich in&lt;br /&gt;
Gehäusemitte).&lt;br /&gt;
An einer der Haltenasen fest auf den Rahmen (besser gesagt die Rahmenblende) drücken, mit der anderen&lt;br /&gt;
Hand den Lokkasten dagegendrücken und den Rahmen leicht verwinden. Das&lt;br /&gt;
Gehäuse springt dann schon fast von selbst ab. Aufpassen muss man noch im&lt;br /&gt;
Bereich des Tankstutzens, hier ist eine zusätzliche Rastung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====E69====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Märklin 34475&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Gehäuserahmen und Fahrwerk unter der Lok sitzen 2 kleine Hebel. &lt;br /&gt;
Diese vorsichtig mit einem kleinen Schraubenzieher entlang der Lokseite verschieben.&lt;br /&gt;
Das Gehäuse lässt sich dann ohne Probleme nach oben abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BR 050 082 (Kabinentender)====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Märklin (alte Ausführung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tendergehäuse ist aufgeklipst. Auf jeder Seite befinden sich zwei Rastnasen. &lt;br /&gt;
Mit dem Einsatz eines Fingernagels oder eines kleinen Schraubenziehers zwischen &lt;br /&gt;
Fahrwerk und Gehäuse läßt sich das Tendergehäuse leicht&lt;br /&gt;
spreizen und abnehmen. Bitte nicht die Aufstiegsleitern abbrechen. Beim &lt;br /&gt;
Zusammensetzen ist darauf zu achten, daß die Kabel zur Lok nicht eingeklemmt werden.&lt;br /&gt;
Das Lokgehäuse ist durch zwei Schrauben von unten mit dem&lt;br /&gt;
Fahrwerk verbunden. Sie sind gleichzeitig die Drehpunkte des Knickrahmens. Wenn &lt;br /&gt;
die Lok von unten betrachtet wird, sind drei größere&lt;br /&gt;
Schrauben zu erkennen. Die erste (von vorn gesehen) ist die Befestigung&lt;br /&gt;
des Vorläufers. Hinter der ersten Kuppelachse sitzt die erste&lt;br /&gt;
Gehäuseschraube in einem Langloch. Die zweite Gehäuseschraube befindet&lt;br /&gt;
sich in die Nähe des D-Radsatzes. Nach Lösen beider Schrauben läßt sich&lt;br /&gt;
das Lokgehäuse einfach nach oben abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BR 218====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Piko&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Boden ist eine Schraube, die das&lt;br /&gt;
Gehäuse hält. Diese herausdrehen und kräftig ziehen. Das Gehäuse hängt noch ziemlich fest an 2&lt;br /&gt;
Rasten hinter dem Lüftergittern (zwischen den Scheinwerfern). Die&lt;br /&gt;
Frontlampeneinsätze bilden einen Teil der Rasten und werden durch&lt;br /&gt;
diese blockiert. Die Führerstände sind nur mit Heisskleber befestigt und sollten&lt;br /&gt;
leicht raus gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taurus====&lt;br /&gt;
H0&lt;br /&gt;
Piko&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abziehen der Puffer kann das Gehäuse einfach nach oben abgehoben werden. &lt;br /&gt;
Vorsicht beim Zusammenbau, nicht auf die doch recht filigranen Stromabnehmer drücken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====VT98====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Roco&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupplung- und Schlauchimitationen entfernen. Das Gehäuse von unten an den seiten &lt;br /&gt;
vorsichtig abspreizen, Chassis herausnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====E71====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Roco 43816&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Drehgestelle mit sind einer Deichsel verbunden, die als erstes ausgeklipst werden sollte. Dann&lt;br /&gt;
sind in den Drehgestellen jeweils zwischen den Achsen Löcher, durch die&lt;br /&gt;
die Schrauben zum Lösen der Drehgestelle erreichen werden können. Nach Lösen der Schrauben Drehgestelle abnehmen. Vorsicht mit&lt;br /&gt;
der Feder zum Kraftschluss Motor -&amp;gt; Drehgestell. Die Platine ist dann noch mit zwei kleinen Schrauben am Gehäuse befestigt. Nach Ausbauder Platine kann der Motor aus dem Gehäuse herausgenommen werden (sitzt&lt;br /&gt;
ziemlich stramm drin). Eventuell die Kabelverbindung zu den&lt;br /&gt;
Stromabnehmern von der Platine lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wagen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Doppelstockwagen====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Heris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenwände an den Mitteltüren ein wenig auseinandergespreizen, dann lässt sich das Gehäuse&lt;br /&gt;
vom Wagenboden abnehmen. Das Gehäuse ist einteilig, also kein aufgesetztes Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gepäckwagen DRG Pw4ü Bad 06====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
Liliput 847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Sitzwagen sind zwischen Wagen und Dach 2 x 3 Klipse. Hier &lt;br /&gt;
beherzt die Wagenwand mit den Fingernägeln an den Stellen vom Dach abziehen &lt;br /&gt;
(Es wird aber sicher einer abbrechen).&lt;br /&gt;
Es geht aber auch die Wagenwand vom Fahrgestell abzuziehen. Das sind 2&lt;br /&gt;
x 4 Klipse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehäusestärke des Aufbaues ist typisch Liliput 3mm massiv. Das Dach an den Seiten leicht zusammendrücken.&lt;br /&gt;
Alternativ den Rahmen aus dem Gehäuse nach unten&lt;br /&gt;
abziehen, die Rastnasen halten was aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Güterwagenmodelle LS====&lt;br /&gt;
HO&lt;br /&gt;
LS-Models&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagenkasten unten spreizen.&lt;br /&gt;
Böden sind eingeklipst, vermutlich schwergängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugröße TT==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wagen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====M-Wagen====&lt;br /&gt;
TT&lt;br /&gt;
Tillig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer&lt;br /&gt;
vorn 2 mm rechtwinklig gebogenen Büroklammer in die Öffnung unter den&lt;br /&gt;
Drehgestellen rein und damit dann innen zwischen Wagenwand und Rastnase&lt;br /&gt;
zwängen und schwupp, die erste Nase ist frei, dies dann auf der anderen&lt;br /&gt;
Seite und schon hat man den Wagen so weit auf, dass man auch die restlichen&lt;br /&gt;
Nasen ausrasten lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugröße N==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Loks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====VT04====&lt;br /&gt;
N&lt;br /&gt;
Kato&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gehäuse abheben ich dieses ganz leicht spreizen und mehrere&lt;br /&gt;
hauchdünne Kunststoffplättchen an den Seiten so lange hin- und herschieben, bis&lt;br /&gt;
diese hinter diversen Haltenasen sitzen. Dann nach oben abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====VT18====&lt;br /&gt;
N&lt;br /&gt;
Kato&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das untere Teil festhalten, das obere Teil nach&lt;br /&gt;
rechts oder links schieben, dann abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====VT98====&lt;br /&gt;
N&lt;br /&gt;
Minitrix&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Schrauben lösen - Verbindung zum VS,&lt;br /&gt;
Abdeckplatte und im Fahrzeugboden die beiden Schrauben.&lt;br /&gt;
Die Puffer sind die Köpfe weitere Schrauben; vorsichtig &lt;br /&gt;
mit Zange greifen und abschrauben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wagen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====TEE-Wagen====&lt;br /&gt;
N&lt;br /&gt;
Roco 23005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dach hat 6 Rastnasen, an den 4 Ecken und in der Länge&lt;br /&gt;
dazwischen. Der Waschzettel empfiehlt, das Dach an den Enden etwas&lt;br /&gt;
zusammenzudrücken. Anfang am besten mit dem Dach, dass lässt sich&lt;br /&gt;
relativ leicht von den Wagenenden her lösen.  Dann kann man die&lt;br /&gt;
Rastnasen des Fahrgestells mit dünnen Schraubendrehern ausrasten und&lt;br /&gt;
so das Fahrgestell mit etwas Gewürge vom Gehäuse trennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=DCC-friendly&amp;diff=12987</id>
		<title>DCC-friendly</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=DCC-friendly&amp;diff=12987"/>
				<updated>2017-01-18T21:30:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gleise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser genaugenommen fehlbesetzte Begriff bezeichnet den Umbau einer Weiche, bei der das polarisierte Herzstück vollständig von den Zungen getrennt wird. &lt;br /&gt;
In vielen Fällen soll herstellerseitig das Herzstück über die Zungen mit Spannung versorgt werden, was verschiedene Nachteile hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Kontakt ist schmutzanfällig&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;der Anpreßdruck der Zungen muß sehr hoch sein, um einigermaßen Kontakt zu haben, das erfordert unverhältnismäßig starke Weichenstelleinrichtungen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;bei ungünstiger Konstellation können Radsätze Kurzschlüsse zwischen Herzstück und abliegender Zunge verursachen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DCC_Weiche_abzweigend.png|framed|left|Die gestrichelten Linien stellen die beweglichen Zungen dar, über die der Herzstückbereich mit Strom versorgt wird.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft ein schmerzloser Schnitt durch die Zungen kurz vor dem Herzstück. Die Zungen werden fest mit den Backenschienen verdrahtet, das Herzstück wird über einen Schalter versorgt, der mit dem Weichenatrieb verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DCC_Weiche_Umbau_abzweig.png|framed|left|Der grün dargestellte Bereich wird je nach Weichenlage mit der rechten oder linken Außenschiene verbunden. Der Umschalter befindet sich am  [[Weichenantriebe|Weichenantrieb]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für einen solchen Umbau:&lt;br /&gt;
* [[Digitalumbau Tillig Elite Weichen|Tillig H0 Elite Weiche]]&lt;br /&gt;
* [http://cygbert.franken.de/anlage/weichenumbau/ Peco N Code 55 Weiche]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby_-_analog_oder_Digital%3F&amp;diff=12986</id>
		<title>Der Einstieg ins Hobby - analog oder Digital?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Der_Einstieg_ins_Hobby_-_analog_oder_Digital%3F&amp;diff=12986"/>
				<updated>2017-01-18T21:27:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &amp;lt;font color=&amp;quot;#0000FF&amp;quot;&amp;gt;Analog vs. Digital&amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Diese Übersicht ist bewusst allgemein gehalten. Es sollen nur grundlegende Eigenschaften der Systemwelten aufgezeigt werden. Insbesondere ist fast alles, was als fehlend bezeichnet ist, durch Zusatzaufwand in jedem System realisierbar. Weiter sind viele Eigenschaften je nach System/Lieferant unterschiedlich stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Systeme gibt es? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;lt;u&amp;gt;Analog&amp;lt;/u&amp;gt; gibt es im wesentlichen zwei Systeme: Mittelleiter mit Wechselstrom (H0 und teilweise Spur 0) und 2-Leiter Gleichstrom (alle Baugrößen). In Spur 1 gab es auch mal 2-Leiter Wechselstrom (von Märklin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;lt;u&amp;gt;Digital&amp;lt;/u&amp;gt; gibt es zwei große und einige weniger verbreitete Systeme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Märklin/Motorola''' hauptsächlich für die beiden hauseigenen Systeme Mittelleiter-H0 und Spur 1. Es gab davon auch eine Gleichstrom Variante, die von Arnold vertrieben wurde. Es gibt im wesentlichen nur Märklin als Komplettlieferant. Für Lokdekoder, Schaltempfänger und Rückmeldebausteine gibt es jedoch weitere Lieferanten.&lt;br /&gt;
* '''NMRA-DCC''' ('''N'''ational '''M'''odell '''R'''ailroader '''A'''ssociation '''- D'''igital '''C'''ommand '''C'''ontrol) hauptsächlich für 2-Leiter mit Gleichstrom Motoren. Es lässt sich jedoch auch im Mittelleiter Gleissystem einsetzen, sofern Gleichstrom Motoren verwendet werden. Es gibt eine Vielzahl von Lieferanten sowohl für Komplettsysteme, als auch für einzelne Komponeneten. Ein wichtiger Vorteil ist, dass dieses System einer öffentlichen Norm zu Grunde liegt.&lt;br /&gt;
* '''Selectrix''' von Trix (2-Leiter, Gleichstrom) hat den Vorteil, dass es in diesem System von Anfang an sehr kleine Lokdekoder gab. Daher ist es vor allem für die Baugröße N beliebt. Weiter werden die Fahreigenschaften dank 32 Fahstufen und Motorregelung gelobt. Allerdings haben die Hersteller von NMRA-DCC Lokdekodern mittlerweile ebenfalls sehr kleine Dekoder im Angebot / in der Planung. Trix scheint jedoch langsam auch auf NMR-DCC umzuschwenken. Die neueste Zentrale von Trix unterstützt sowohl das Selectrix als auch das NMRA-DCC Protokoll. Einziger Systemlieferant ist Trix. Die Firmen MÜT und MTTM liefern/entwickeln jedoch eine Palette von einzelnen Komponenten.&lt;br /&gt;
* '''FMZ''' von Fleischmann (2-Leiter, Gleichstrom) wird im wesentlichen nur bei Lokmodellen von Fleischmann verwendet. Fleischmann hat mittlerweile die Konsequenz aus dem Nischendasein seines Digitalsystems gezogen und bietet seit 2000 Twin-Dekoder und Twin-Zentraleinheiten an, die neben dem FMZ Protokoll auch das NMRA-DCC Protokoll beherschen.&lt;br /&gt;
* '''ZIMO''' war der Pionier der Digitalisierung. Neben dem (alten) hauseigenem System gibt es seit einiger Zeit NMRA-DCC Dekoder. Die neueren ZIMO Zentraleinheiten unterstützen beide Protokolle. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alle bisher erwähnten System steuern die Lokomotiven. Daneben gibt es jedoch auch Systeme, die die Spannung an Gleisabschnitten steuern. Dadurch entfällt der Umbau von Lokomotiven. Jedoch funktioniert diese Art der Steuerung nur in Verbindung mit einem Computerprogramm. Anbieter solcher Systeme sind: Gahler &amp;amp; Ringstmeier (erfordert zusätzliche Baugruppen im Computer, hoher Verdrahtungsaufwand), CTI und RCI (einzelne Baugruppe auf der Anlage, die über eine Steuerleitung miteinander und mit dem Computer verbunden sind). Das System von G&amp;amp;A entspricht dabei eher einer konventionellen Anlagensteuerung, die auf den Computer verlagert wurde. Die Systeme von CTI und RCI hingegen entsprechen eher einem Digitalsystem, nur dass statt der Loks die Gleisabschnitte gesteuert werden. Schalten und Erfassen erfolgen dabei wie in einem Digitalsystem. Diese Art von Systemen ist jedoch (zumindest in Europa) nicht sehr verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus den Darstellungen oben hervorgeht scheint es mittlerweile auf zwei Systeme hinauszulaufen. &amp;lt;br /&amp;gt; - Mittelleiter Gleissystem mit Märklin/Motorola Protokoll. &amp;lt;br /&amp;gt; - 2-Leiter Gleissystem mit NMRA-DCC Protokoll &amp;lt;br /&amp;gt; Für beide Protokolle gilt, dass diese über einen längeren Zeitraum weiterentwickelt wurden, so dass es heute mehrere Protokoll Varianten mit unterschiedlichen Fähigkeiten bzgl. Anzahl der Fahrstufen, Adressen und Funktionen gibt. Aktuelle Zentralen in beiden Systemen unterstützen jedoch weiterhin die älteren Protokoll Varianten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Entwicklung sind die Multi Protokoll Zentralen, die zwei oder mehr verschiedene Protokolle anbieten. Neben den Geräten von Trix, Fleischmann und ZIMO, die das eigene System um das NMRA-DCC Protokoll erweitern, gibt es die Intellibox von Uhlenbrock, die drei Systemwelten miteinander verbindet: Selectrix, Märklin/Motorola und NMRA-DCC. Bei letzterer werden auch mehrere Systeme für Eingabegeräte und Rückmeldung unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Komponenten gehören zu einem Digital- oder Analogsystem? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem &amp;lt;u&amp;gt;Digitalsystem&amp;lt;/u&amp;gt; gehören folgende Konponenten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Digitalzentrale|Zentraleinheit]]''' (Control Unit, Central Control, ...) erzeugt aus den Eingaben die notwendigen Digitalsignale&lt;br /&gt;
* '''Verstärker''' ([[Booster]]) liefert die notwendige Leistung für das Digitalsignal am Gleis&lt;br /&gt;
* '''Transformator''' zur Spannungs/Stromversorgung&lt;br /&gt;
* '''Eingabegeräte''' zum Steuern von Loks und Schaltelementen (Weichen, Signale, Relais, Stellmotoren)&lt;br /&gt;
* '''[[Decoder#Lokdecoder|Lokdekoder]]''' zum Steuern der Lokmodelle&lt;br /&gt;
* '''[[Decoder#Schaltdecoder|Schaltdekoder]]''' zum Steuern von Weichen, Signale, Relais, ...&lt;br /&gt;
* '''Rückmeldeeinheiten''' zum Erfassen von Istzuständen auf der Anlage ([[Besetztmelder|Gleisbesetztmeldung]], ...) &amp;lt;br /&amp;gt; Der Bus für die Rückmeldung ist leider nicht standardisiert. Jeder Systemhersteller baut sein eigenens System.&lt;br /&gt;
* '''Computerinterface''' zur Verbindung mit einem Steuerprogramm auf einem Computer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendig sind die Komponenten Zentraleinheit, Verstärker, Transformator, Eingabegerät und Lok-/Schaltdekoder. Die Komponenten Zentraleinheit, Verstärker und Eingabegerät sind oft in einem Gerät zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem &amp;lt;u&amp;gt;Analogsystem&amp;lt;/u&amp;gt; braucht man die Komponenten '''Transformator''', '''Regler''' und einfache '''Schalter'''. Transformator und Regler sind meist in einem Gerät vereint. Bei endabgeschalteten Antrieben ist eine Rückmeldung der Schalterstellung meist mit eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Loksteuerung und Fahrverhalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;lt;u&amp;gt;Analogsystemen&amp;lt;/u&amp;gt; kann man mehrere Loks nur dadurch unabhängig voneinander steuern, indem jede Lok auf einem eigenen Stromabschnitt fährt. Dies bedeutet einen entsprechenden Aufwand für Trennstellen, Verkabelung und Regler/Trafo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;lt;u&amp;gt;Digitalsystemen&amp;lt;/u&amp;gt; stellt jeder Lokdekoder einen eigenen Regler für genau diese eine Lok dar. Am Gleis liegt immer die selbe Spannung an (sofern die Leistungsfähigkeit des Verstärkrs nicht überschritten wird). Dadurch entfällt die Notwendigkeit von abschaltbaren Abschnitten z.B. für das Abstellen von Loks. Der Verkabelungsaufwand reduziert sich damit theoretisch auf einen einzigen Anschluss an das Gleis. Dies gilt jedoch nur in der Theorie. Bei großen Anlagen, bzw. vielen Loks oder Wagenbeleuchtung müssen doch wieder mehrere Verstärker und damit Stromabschnitte eingesetzt werden. Weiter ist es in beiden Systemwelten sinnvoll in regelmässigen Abständen Stromeinspeisungen vorzunehmen (min. alle 3 Meter). &amp;lt;br /&amp;gt; Sollen funktionsfähige Signale benutzt werden sind in beiden Systemwelten Trennabschnitte mit eigener, allerdings örtlicher, Behandlung vorzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrverhalten eines Lokmodells wird von fünf Kriterien beeinflusst. &amp;lt;br /&amp;gt; - '''Stromabnahme''' (Kontaktsicherheit) &amp;lt;br /&amp;gt; - '''Mechanik''' (Kraftübertragung, Getriebe, Achsdruck) &amp;lt;br /&amp;gt; - '''Schwungmasse''' (ohne/mit, Dimension) &amp;lt;br /&amp;gt; - '''Motoreigenschaften'''&amp;lt;br /&amp;gt; - '''Spannungsregelung'''&amp;lt;br /&amp;gt; Die Stromabnahme kann ggfs. durch zusätzliche Kontaktpunkte verbessert werden. Regelmässige Reinigung der Räder und Schienen ist sicherlich hilfreich. &amp;lt;br /&amp;gt; Die Mechanik ist weitgehend durch die Konstruktion festgelegt (Zahl und Art der angetriebenen Achsen, Getriebeauslegung, Haftreifen, ...). Hier kann man nur wenig ändern. Lediglich durch Säubern und Schmieren der Getriebeteile und ggfs. Entgraten der Zahnräder kann man hier eine Verbesserung erzielen. Eine Änderung des Getriebes ist meistens schwierig und aufwendig. Der Achsdruck kann vielleicht noch durch Erhöhung des Ballastgewichtes verbessert werden. &amp;lt;br /&amp;gt; Eine (größere) Schwungmasse nachzurüsten ist in den meisten Fällen eine umfangreiche Arbeit und erfordert oft das Ausarbeiten des Ballastgewichtes. &amp;lt;br /&amp;gt; Die Motoreigenschaften kann man nur durch Tausch verändern. Allerdings ist ein Umbau auf z.B. Faulhaber Motoren nicht billig. Ist ein Rundmotor, wie er z.B. von Fleischmann oder Märklin oft verwendet wird, zu ersetzen, sind meistens umfangreiche Änderungsarbeiten notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich bei der Spannungssteuerung unterscheiden sich Analog und Digital Systeme. &amp;lt;br /&amp;gt; Im &amp;lt;u&amp;gt;Analogsystem&amp;lt;/u&amp;gt; wird ein Gleisabschnitt geregelt, unabhängig von den Fahreigenschaften der verschiedenen Lokmodelle. Eine Anpassung an unterschiedliche Lokmodelle ist daher nicht möglich. &amp;lt;br /&amp;gt; In einem &amp;lt;u&amp;gt;Digitalsystem&amp;lt;/u&amp;gt; hat jede Lok durch den Dekoder ihren eigenen Regler eingebaut. Hier kann man die Regeleigenschaften an die Motoreigenschaften und das Fahrverhalten einer einzelnen Lok gezielt anpassen (sofern der Dekoder das zulässt). Eingestellt werden können meistens die Anfahrspannung, die maximale Geschwindigkeit sowie die Verzögerung beim Beschleunigen und Bremsen. Bei vielen Dekodern nach NMRA-DCC Standard kann zudem die Geschwindigkeitstabelle, das heisst die Zuordnung von Fahrstufe zu Motorspannung, programmiert werden. &amp;lt;br /&amp;gt; Man soll sich jedoch nicht täuschen. Man kann zwar das Fahrverhalten varieren, aber unzureichende Stromabnahme, schlechte Mechanik und fehlende Schwungmasse kann man damit nur zum Teil ausgleichen. Stehen diese drei Punkte jedoch auf der positiven Seite, kann man durch die Einstellungen im Dekoder das Fahrverhalten wirklich optimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schalten und Verkabeln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schalten bedeuten in diesem Zusammenhang das Stellen von Weichen und Signalen, das Ein- und Ausschalten von Motoren und anderen elektrischen Verbrauchern (z.B. Licht, Blinker, ...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist in &amp;lt;u&amp;gt;Analogsystemen&amp;lt;/u&amp;gt; klar und einfach. Einfach die Kabel vom Verbraucher zu einem passenden Schalter ziehen und ggfs. diesen mit einer gemeinsamen Stromquelle verbinden. Geschaltet werden drei verschiedene Arten. &amp;lt;br /&amp;gt; - 1.) Weichen, Signale, ... also im Prinzip Relais. &amp;lt;br /&amp;gt; - 2.) Allgemeine Verbraucher wie Licht, Motoren oder Pumpen &amp;lt;br /&amp;gt; - 3.) Fahrstrom für abschaltbare Gleisabschnitte &amp;lt;br /&amp;gt; Der Aufwand bei der Verkabelung entsteht dadurch, dass die Schalter üblicherweise am Anlagenrand untergebracht werden (müssen). Dadurch ergeben sich recht lange Kabelwege. Will/muss man nun mehr als ein Dutzend Elemente schalten, so muss man schon deutlichen Aufwand betreiben, um die Verkabelung übersichtlich zu halten. Die Kabelwege werden dann, durch das meistens angewandte rechtwinklige Verlegen, nochmals deutlich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem &amp;lt;u&amp;gt;Digitalsystem&amp;lt;/u&amp;gt; werden '''Schaltdekoder''' verwendet. Die häufiste Art kann vier Elemente schalten. Der Schaltdekoder kann nun in der Nähe der zu schaltenden Elemente plaziert werden. Dadurch bleiben die Kabelwege kurz und übersichtlich. Die Schaltdekoder selbst werden über eine Leitung mit einem Booster und dadurch mit dem Digitalsignal verbunden. Bei kleinen Anlagen kann der Einfachheit halber der Digitalstrom aus dem Gleis entnommen werden. Bei größeren Anlagen wid man dafür einen eigenen Boosterkreis verwenden. Die Stellbefehle kommen dann über die Zentraleinheit von einem entsprechendem Eingabegerät (z.B. Keyboard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man nun ein '''[[Modellbahnsteuerung#Gleisbildstellpulte|Gleisbildstellpult]]''' statt der einfachen Schalter bzw. des Keybords verwenden stellt sich die Situation anders dar. &amp;lt;br /&amp;gt; In einem &amp;lt;u&amp;gt;Analogsystem&amp;lt;/u&amp;gt; ersetzen die Schalter im Stellpult einfach die normalen Schalter. Die Kabel müssen dazu in der Regel nur verlängert werden. Rückmeldungen von Weichen- und Signalstellungen sind bei endabgeschalteten Antrieben in der Regel integriert. &amp;lt;br /&amp;gt; In einem &amp;lt;u&amp;gt;Digitalsystem&amp;lt;/u&amp;gt; müssen hingegen über entsprechende Eingabedekoder von jedem Schalter im Stellpult die Adresse des zugehörigen Ports des Schaltdekoders erzeugt werden. Für Rückmeldungen müssen zusätzliche Anzeigedekoder benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherungstechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherungstechnik heisst das Erzwingen von Sicherheits relevanten Betriebszuständen. Das schliesst insbesondere ein: &amp;lt;br /&amp;gt; - '''Automatischer Halt''' vor roten Signalen &amp;lt;br /&amp;gt; - '''Automatische Langsamfahrt''' bei entsprechendem Signalbild &amp;lt;br /&amp;gt; - '''Automatische Blocksteuerung''' (Einfahrt in einen Block nur wenn der nächste Block frei ist) &amp;lt;br /&amp;gt; - '''Fahrstrassen''' mit Flankenschutz und Sicherungssignalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Analogsystemen sind die Punkte 1 - 3 relativ einfach zu realisieren. Automatischer Halt kann durch Abschalten des Fahrstroms sehr einfach erfolgen. Signale haben oft einen zusätzlichen Schalter für diesen Zweck. Langsamfahrt kann durch Schalten eines Fahrstroms mit geringerer Fahrspannung erfolgen (Relais). Für beide Zwecke kann auch ein Anfahr/Bremsbaustein verwendet werden. Einige Anfahr/Bremsbaustein können auch so miteinander verbunden werden, dass sich daraus eine automatische Blocksteuerung ergibt. Für diesen Zweck sind jedoch auch spezialisierte Bausteine verfügbar. &amp;lt;br /&amp;gt; Das Schalten von Fahrstrassen (also das gemeinsame, nicht notwendig zeitgleiche Schalten mehrer Elemente [Weichen, Signale]) ist im Analogsystem nicht auf einfachem Weg möglich. Natürlich gibt es Lösungen wie Relaisketten oder Diodenmatrix, jedoch gibt es kaum fertige Bausteine für diesen Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;lt;u&amp;gt;Digitalsystemen&amp;lt;/u&amp;gt; ist das automatische (langsame) Anhalten oder automatische Langsamfahrt für eine beliebige Lok nicht standardisiert. Demzufolge haben einige Dekoder keinerlei Vorkehrung dafür, andere reagieren auf Bremsdioden (z.B. Selectrix), wieder andere benötigen dafür Bremsgeneratoren. Will man also diese Funktionalität haben, so ist man bei der Auswahl seiner Lokdekoder eingeschränkt. Eine automatische Blocksteuerung benötigt den gezielten Halt vor Signalen und unterliegt daher denselben Einschränkugen. &amp;lt;br /&amp;gt; Das Definieren und Schalten von Fahrstrassen ist in &amp;lt;u&amp;gt;Digitalsystemen&amp;lt;/u&amp;gt; prinzipiell möglich, es benötigt jedoch in der Regel entsprechende Zusatzkomponenten. Daher wird es in den meisten Fällen eher über eine Computer Steuerung realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt festzuhalten, dass es weder im Analog- noch im Digitalsystem ein einheitliches, tragfähiges (= für alle Loks gültiges) Konzept für die Sicherungstechnik gibt. Während im Analogsystem eine automatische Blocksteuerung relativ einfach zu realisieren ist, erfordert eine Fahrstrassen Sicherung einiges an Aufwand. Umgekehrt hängt in einem Digitalsystem der automatische Halt vor einem Signal von den Eigenschaften der Lokdekoder ab. Dies gilt insbesondere, wenn mit Multiprotokoll Zentralen Dekoder aus verschiedenen Digitalsystemen eingesetzt werden. Damit ist eine automatische Blocksteuerung ebensowenig gewährleistet, wie eine Fahrstrassen Sicherung. Abschaltung des Digitalstroms wäre zwar möglich, führt jedoch zum Nothalt vor jedem roten Signal und ist damit sicherlich nicht im Sinne einer Digitalsteuerung. Leider ist bei der Entwicklung der verschiedenen Digitalsysteme der Punkt Sicherungstechnik konzeptionell nicht berücksichtigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele, wie das im im Analogbetrieb geht, kann man in den Artikeln [[Gleiskontakte]] und [[Modellbahnsteuerung_-_Beispiele_Analogbetrieb]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halt vor Signal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Diskussion zum Thema &amp;quot;Digitaler Halt vor Signal&amp;quot; wurden verschiedene Methoden diskutiert einen Zug vor einem rot zeigenden Signal (langsam) anzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Methode ist natürlich einfach den Strom auszuschalten. Das geht immer und funktioniert für alle Loks, aber man verliert die Vorteile eines Digitalsystems wie langsames Anhalten, Licht, Funktionen, ... Als zusätzliche Sicherung ist es jedoch sinnvoll. &amp;lt;br /&amp;gt; Eigentlich ist diese Methode auch für Analog nicht akzeptabel. Man verwendet dort Anfahr-Brems-Bausteine, um ein langsames Anhalten vor dem Signal zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle nachfolgenden Methoden verwenden eine andere Stromart oder ein anderes Digitalsignal im Signalabschnitt. Daher müssen entsprechende Vorkehrungen gegen Kurzschluss zwischen Signalabschnitt und der Strecke mit dem normalen Digitalsignal getroffen werden. Dazu verwendet man zumeist einen umschaltbaren Gleisabschnitt vor dem Signalabschnitt. Die Umschaltung erfolgt unmittelbar vor der Einfahrt in den Signalabschnitt. Dieser umschaltbare Gleisabschnitt muss auf den längsten Zug ausgelegt sein. Der Signalabschnitt kann dadurch ggfs. kürzer ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;Center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#CCCCCC&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Märklin/Motorola Digital  ----&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;45%&amp;quot; | NMRA-DCC Digitalsystem  ----&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | Strom aus plus &amp;lt;br /&amp;gt; Abschnitt mit &amp;lt;br /&amp;gt; Langsamfahrt&lt;br /&gt;
| Die Dekoder sollen unterhalb von 5V nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten. Mit einem kleinen Sicherheitsaufschlag sollte das für die Einrichtung eines Abschnitt mit reduzierter Geschwindigkeit ausreichen. &amp;lt;br /&amp;gt;''Erfahrungen ???''&lt;br /&gt;
| Nach der Spezifikation müssen NMRA-DCC Dekoder bis hinunter zu +/- 7V arbeiten. Das sollte reichen um einen Abschnitt mit reduzierter Geschwindigkeit einzurichten. Wie Loks und ihre Dekoder auf eine Reduktion der Spannung tatsächlich reagieren ist jedoch noch zu erproben. Insbesondere geregelte Dekoder könnten für Überraschungen sorgen.&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | Umschalten auf &amp;lt;br /&amp;gt; Analog&lt;br /&gt;
| '''???'''&amp;lt;br /&amp;gt; Loks mit Dekodern, die den Analogbetrieb unterstützen, fahren vermutlich mit einer Geschwindigkeit relativ zur Spannung weiter. Die digitalen Funktionen gehen wahrscheinlich verloren. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Frage:&amp;lt;/u&amp;gt; Unterstützen alle Dekoder den Analogbetrieb?&lt;br /&gt;
| Loks mit Dekodern, die den Analogbetrieb unterstützen, halten mit der eingestellten Verzögerung an, wenn die Gleichspannung entgegen der Fahrtrichtung gepolt ist. &amp;lt;u&amp;gt;Sie wechseln jedoch nicht die Fahrtrichtung!&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Frage:&amp;lt;/u&amp;gt; Unterstützen alle Dekoder den Analogbetrieb? &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Frage:&amp;lt;/u&amp;gt; Was passiert, wenn der Analogbetrieb abgeschaltet ist?&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | Broadcast Adresse: &amp;lt;br /&amp;gt; Halt an alle&lt;br /&gt;
| '''???'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Frage:&amp;lt;/u&amp;gt; Gibt es im M/M Digitalsystem eine Broadcast Adresse?&lt;br /&gt;
| In der erweiterten NMRA-DCC Spezifikation ist die Adresse 0 als Broadcast Adresse definiert. Alle Dekoder müssen auf Befehle an diese Adresse reagieren. Ein Haltebefehl an diese Adresse setzt nur die Geschwindigkeit. Die digitalen Funktionen sind davon nicht betroffen. &amp;lt;br /&amp;gt; Im NMRA-DCC Basis Standard (99 Adressen, 14 Fahrstufen) ist das Paket mit Adresse 0 und Geschwindigkeit 0 als Dekoder Reset definiert. Dies erfordert ein unmittelbares Anhalten. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Problem:&amp;lt;/u&amp;gt; Alte Dekoder können mit sofortigen Halt, statt langsamen Abbremsen reagieren.&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | Bremsgenerator&lt;br /&gt;
| Bremsgeneratoren funktionieren nur mit bestimmten Dekodern, daher sind sie nicht universell einsetzbar.&lt;br /&gt;
| Obwohl die Hersteller das nicht offenlegen, werden die meisten Bremsgeneratoren nach dem Prinzip der Broadcast Adresse arbeiten. Dennoch garantieren die Hersteller die Funktion nur für ihre eigenen Produkte.&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ----&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | Eigene CU+Booster &amp;lt;br /&amp;gt; sendet Halt für alle &amp;lt;br /&amp;gt; aktiven Adressen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dies erfordert die Kommunikation zwischen zwei Zentraleinheiten. Dies ist in den Digitalsystemen nicht vorgesehen. Vermutlich kann das, abgesehen von den elektrischen Problemen, nur mit einer Steuerung per Computer gelöst werden. Vorteil wäre, das dies auch Multiprotokol fähig sein sollte.&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | Bremsdioden&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bremsdioden werden im Selectrix System von Trix eingesetzt. Nur sehr wenige Dekoder in anderen Systemen benutzen diese Möglichkeit für ein Bremssignal. (Technisch gesehen reagiert der Dekoder auf das Ausbleiben einer Halbwelle.)&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | ZIMO&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ZIMO benutzte schon in seinem alten System eine Funktion, um Loks ein Bremssignal zu geben. Diese Funktion ist auch in den NMRA-DCC kompatiblen Dekodern von ZIMO eingebaut. Dennoch ist es eine Insellösung, da sie nur in ZIMO Dekodern implementiert ist.&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | Computersteuerung &amp;lt;br /&amp;gt; plus Zugverfolgung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Diese Methode beruht darauf den Standort eines Zuges zu kennen und ihm bei Annäherung an ein rot zeigendes Signal einen Brems/Halt Befehl zu senden. Diese Methode ist unabhängig vom eingesetzten Digitalsystem, aber erfordert den Einsatz eines Computers, was nicht jeder Modellbahner will. Die Sicherheit dieser Methode hängt von der Korrektheit des Anfangszustandes und der Genauigkeit der Ortsmeldungen ab. Hinzufügen / Entfernen von Loks kann hierbei problematisch sein.&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;Top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot; | Computersteuerung &amp;lt;br /&amp;gt; plus Zugerkennung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Die Zugerkennung eleminiert die Probleme der Zugverfolgung. Methoden sind Strichcode oder Transponder mit entsprechenden Lesegeräten. Nachteilig sind die hohen Kosten und die Notwendigkeit die Anlage über einen Computer zu steuern.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Computer Steuerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt; Prinzipiell kann man in beiden Systemwelten eine Computer Steuerung aufbauen. In einem Analogsystem bedeutet das jedoch einen erheblichen Hardware Aufwand. Im Computer sind I/O Karten zu installieren, auf der Anlage bzw. am Übergabepunkt sind Anpassungen von den bei Modellbahn Anlagen üblichen Spannungen (12-16 Volt) auf Computer verträgliche 5 Volt vorzusehen. Ist Leistung zu schalten muss ein Relais oder Treiberbaustein verwendet werden. Um den Computer vor elektrischen Problemen auf der Modellbahn Anlage zu schützen, ist eine galvanische Trennung z.B. durch Optokoppler notwendig. Dass es geht, aber auch sehr aufwendig im Sinne von Zeit und Geld ist, beweist das System [[MpC]] von [www.mpc-modellbahnsteuerung.de/ Gahler &amp;amp; Ringstmeier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Digitalsystem ist eine Verbindung zum Computer konzeptionell mit eingeplant. Es werden lediglich die Interface Komponente und das Verbindungskabel benötigt. Da es den Anschluss an Computer schon seit langer Zeit bei den verschiedenen Digitalsystemen gibt, sind Programme zur Computer Steuerung in einer Vielzahl von Formen und Funktionsumfang verfügbar. Mehr darüber kann man auf [[Modellbahnsteuerung_via_PC|Modellbahnsteuerung via PC]] erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Vorteile bietet nun eine Steuerung mit dem Computer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kostenbegrenzung:'''&amp;lt;br /&amp;gt; Durch eine Computer Steuerung können viele Teile, die sonst als Hardware Komponenten auszuführen sind, durch Software realisiert werden. Dies betrifft vor allen zusätzliche Lokregler und ein Gleisbild Stellpult.&lt;br /&gt;
* '''Überwachung von Istzuständen:'''&amp;lt;br /&amp;gt; Dies ist die Voraussetzung für jede Form der Sicherung und Automatisierung. (Stellung von Weichen und Signalen, Gleisbelegung, Zugposition, ...)&lt;br /&gt;
* '''Sicherungslogik:'''&amp;lt;br /&amp;gt; Erzwingung sicherer Zustände durch Ausführung von Aktionen erst, wenn dies ohne Risiko möglich ist. (z.B. Blocksignal kann erst auf grün geschaltet werden, wenn der Blockabschnitt davor nicht belegt ist.)&lt;br /&gt;
* '''Fahrstrassen &amp;amp; Sicherung:'''&amp;lt;br /&amp;gt; Definition aller Weichen und Signalstellungen für eine Fahrstrasse. Zur Sicherung können zusätzliche Elemente definiert werden (Schutzweichen, Signale, ...). Freigabe der Fahrstrasse erst, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
* '''Automatikbetrieb:'''&amp;lt;br /&amp;gt; Fahren von Zügen nach Ereignissen. (Zugkreuzung, Überhohlung, Aufenthalt, [[Schattenbahnhof]], ...). In der Regel ist eine entsprechende Sicherungslogik Voraussetzung.&lt;br /&gt;
* '''Fahrplanbetrieb:'''&amp;lt;br /&amp;gt; Dies ist eigentlich auch ohne Computer gut möglich. Allerdings kann der Computer durch Bereitstellung von Informationen und Überwachung der Zeit gute Unterstützung leisten (Computer als Fahrdienstleiter). Besonders interessant, wenn mit verkürzter Modellzeit gefahren wird.&lt;br /&gt;
* '''Gleisbild Stellpult:'''&amp;lt;br /&amp;gt; Viele Leute werden durch den Aufwand, den es bedeutet ein reales Gleisbild Stellpult zu bauen, (Zeit, Kosten, Konzeption, Aufbau, Verkabelung, ...) davon abgehalten, jemals eines zu bauen. Mit einem Computer Programm vereinfacht sich das Ganze erheblich. Alles kann ausprobiert werden bis es funktioniert. Die Anlage kann Stück für Stück in das Gleisbild Stellpult übernommen werden bis alles stimmt. Und das Ganze ohne finanzielle Verluste befürchten zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Alle oben erwähnten Punkte können letztendlich auch ohne Computer Steuerung erfolgen - für einen Fahrplanbetrieb z.B. bedarf es eigentlich nur einer (Modell-)Uhr und eines Buchfahrplans - aber mit Hilfe von Computer Programmen ist es oft einfacher und/oder kostengünstiger zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus finanziellen Gründen kann es interessant sein, auch die Zentraleinheit als ein Programm auszuführen. Der Computer erzeugt das Digitalsignal und gibt es direkt an den Booster, der die notwendige Leistung zur Verfügung stellt. An Hardware braucht man dann nur noch einen Booster, einen Transformator und die Verbindung zum Computer. Ein Beispiel für diese Art von Programmen sind '''DDL''' (Digital Direct for Linux) von Torsten Vogt und '''Lok''' (für MS-DOS) von Dr. M. König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Digitalsystemen verschwinden die Unterschiede zwischen Wechsel- und Gleichstrom. Alle Systeme verwenden Rechteckspannungen um Strom und Daten gleichzeitig auf einem Leiterpaar zu übertragen. Die Motoren werden nicht mehr durch Änderung der Spannung gesteuert, sondern durch Änderung des Taktverhältnisses einer gepulsten Spannung (PWM == Puls Wide Modulation).&lt;br /&gt;
* Der Trend wird zu immer mehr Lokmodellen gehen, die von vorne herein einen Dekoder eingebaut haben. Bei Märklin H0 ist das schon sehr verbreitet, da dort durch den Dekoder, der sonst für den Analogbetieb notwendige, Umschalter für die Fahrtrichtung eingespart wird.&lt;br /&gt;
* Ausser bei dem System von ZIMO ist in keinem Digitalsystem eine Lokerkennung vorgesehen. Damit wurde leider eine Chance für den Automatikbetrieb vertan. In Programmen zur Steuerung wir versucht, dies durch eine Zugverfolgung zu ersetzen. Das bietet aber nicht die gleiche Sicherheit wie die Lokerkennung. Insbesondere ist man von der korrekten Angabe des Anfangzustandes abhängig. Das Hinzufügen oder Entfernen von Loks/Zügen erfordert dann Eingriffe am Computer.&lt;br /&gt;
* Startsets bieten die Möglichkeit zu einem preisgünstigen Einstieg in ein Digitalsystem. Genauso wie die Lok- und Wagenmodelle in Startsets häufig vereinfachte Varianten sind, müssen bei digitalen Startsets oft Einschränkungen im Funktionsumfang hingenommen werden. Ob dieser geringere Funktionsumfang für die eigenen Zwecke ausreichend ist, sollte man vor einem Kauf sorgfältig überlegen.&lt;br /&gt;
* Wirklich faszinierend sind funktionsfähige Modelle von Eisenbahnkränen, wie sie von Roco und Märklin angeboten werden. Diese Modelle sind nur in einem Digitalsystem denkbar. In einem Analogsystem gibt es keine Möglichkeit, sie unabhängig von der Fahrspannung zu steuern.&lt;br /&gt;
* Die Nachrüstung vorhanderner Analogloks mit einem Digitaldekoder ist im Prinzip möglich. Bei aktuellen oder relativ neuen Lokmodellen sollte das mit einem geringen bis vertretbaren Aufwand möglich sein. Lediglich bei alten oder sehr kleinen Lokmodellen kann es kritisch werden. Da ist dann manchmal ein größerer Umbau mit Fräsarbeiten notwendig, um Platz für den Digitaldekoder und seine Kabel zu schaffen. In den kleinen Baugrößen N und TT ist hier natürlich stärker mit Problemen zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;u&amp;gt;Fazit&amp;lt;/u&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich kann man keinen allgemeinen Rat geben, ob Mann oder Frau ein Digitalsystem einsetzen soll. Zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse, zu groß ist die Zahl der Varianten, zu zahlreich sind die Faktoren, die Zeit, Kosten oder Aufwand beeinflussen. Auch kann nur jeder für sich selbst entscheiden, was ihm/ihr Freude bereitet und wofür man Zeit und/oder Geld investieren will. &amp;lt;br /&amp;gt; Dennoch wollen wir versuchen, im Folgenden einige Anhaltspunkte für eine Entscheidung zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Analogsystem ist einfacher aufgebaut. Strom an und die Lok fährt, Spannung höher und die Lok fährt schneller. Es entfallen eine Vielzahl von elektronischen Komponenten, die die Komplexität erhöhen. Falls man seine Verkabelung übersichtlich angelegt hat, ist dadurch die allfällige Fehlersuche sicherlich einfacher. In der Regel genügt ein einfaches Messgerät für Strom, Spannung und Widerstand.&lt;br /&gt;
* Eine digitale Modellbahn ist durch die zusätzlich notwendigen Komponenten teuerer in der Anschaffung als eine analoge Modellbahn. Preisgünstige Startsets bieten oft nur einen eingeschränkten Funktionsumfang. Ob das für die eigenen Zwecke ausreichend ist, kann nur jeder für sich selbst entscheiden.&lt;br /&gt;
* Bei Digital ist das gemeinsame Spielen mit mehreren Lokführern - z.B. mit den eigenen Kindern - problemlos möglich. Wenn das ihr Ziel ist, sollten sie ein Digitalsystem ernsthaft ins Auge fassen.&lt;br /&gt;
* Bei Digital können die Schalter ferngesteuert werden. Sie können daher in der Nähe der zu schaltenden Elemente untergebracht werden. Dadurch verringert sich der Aufwand für die Verkabelung erheblich. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Verkabelung dadurch übersichtlicher bleibt.&lt;br /&gt;
* Bei Digital ist eine Steuerung per Computer einfacher und preiswerter zu realisieren. Der Anschluss eines Computers ist bei der Konzeption der verschiedenen Digitalsysteme einfach mit vorgesehen worden.&lt;br /&gt;
* Ein Automatikbetrieb erfordert in beiden Systemwelten einigen Aufwand. In den verschiedenen Digitalsystemen gibt es keine einheitliche Lösung um eine Lok vor einem Signal anhalten zu lassen (das simple Strom aus ist bei einem Digitalsystem sicher keine angemessene Lösung). Jede Lösung die man wählt führt zu Einschränkungen an einer anderen Stelle (meist bei der Auswahl von Lokdekodern). &amp;lt;br /&amp;gt; Je größer die Anlage ist, die man steuern will, umso mehr kommen die Vorteile einer Steuerung mit dem Computer zum Zuge. Und damit hat ein Digitalsystem irgendwann die Nase vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoren: Torsten Vogt, Mario Graul, Edbert van Eimeren &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für die Bereitstellung von Daten bedanken wir uns bei Michael Weiss &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einsteiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Farbkodierung_Kabel&amp;diff=12985</id>
		<title>Farbkodierung Kabel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Farbkodierung_Kabel&amp;diff=12985"/>
				<updated>2017-01-18T21:25:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Anlage=&lt;br /&gt;
Leider ist die für die Farbcodierung innerhalb der Anlage vorgesehene Norm [http://www.morop.org/de/normes/nem605_d.pdf NEM 605 - Leitungen Kennfarben] so überdetailliert ausgearbeitet, dass das kaum einer sie einsetzen will/wird. Für die Stellsignalleitungen ist dort lediglich eine einzige Farbe vorgesehen. Stattdessen wird eine Unterscheidung zwischen Leitungen für Weichen, Signale und sonstiges Zubehör vorgeschlagen, die wegen der ohnehin erforderlichen Beschriftung nicht notwendig erscheint. Nötig ist dagegen eine Unterscheidung für die Signalbegriffe und Weichenendlagen, um auf Anhieb alles richtig anklemmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis sind Schwarz, rot und blau die üblichen Farben für positive und negative Versorgungsspannung. Alles andere wird dann eher willkürlich ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erleichterung von Um- und Ausbau sowie zur Fehlersuche empfiehlt es sich, zusammen mit einer sinnvollen Dokumentation, die Kabelbündel zu Weichen und Signalen in kurzem Abstand (10cm) mit farbigem Isolierband (Bahnhof/Schattenbahnhof/Güterbahnhof) zu markieren und jeweils an beiden(!) Enden zu beschriften. &lt;br /&gt;
Für vielpolige Verbindungkabel ist der [https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_47100 DIN-Farbcode] nach DIN 47100 sinnvoll, um den Überblick zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wichtig: Die Farbkombination grün-gelb ist für Schutzleiter-Aufgaben im Niederspannungsnetz (230V-Netz) reserviert und nur dafür einzusetzen! (s. a. NEM 609)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tips für die Verkabelung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verkabelung (inkl. der Kabelfarben) systematisch durchführen &lt;br /&gt;
:Insbesondere unterschiedliche Farben für Fahrstrom, allgemeine Stromversorgung, Schaltleitungen (Weichen/Signale/...), Rückmeldung. &lt;br /&gt;
* Dokumentierung der gewählten Systematik und der aktuellen Verkabelung. &lt;br /&gt;
* Beschriftung gleichartiger Kabel z.B. zu den Weichen/Signalen. &lt;br /&gt;
* Dokumentation auf dem aktuellen Stand der Realität halten.&lt;br /&gt;
:Dieser Punkt fällt besonders schwer und ist doch so wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel Farbwahl===&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
| Wechselspannungsversorgung &lt;br /&gt;
| Schwarz/Schwarz &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleichspannungsversorgung &lt;br /&gt;
| Rot/Schwarz &lt;br /&gt;
| Weiss/Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrstrom &lt;br /&gt;
| Rot/Weiss &lt;br /&gt;
| Rot/Blau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Masse für Steuerung &lt;br /&gt;
| Schwarz &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Signaladern &lt;br /&gt;
| Rot, Grün, Gelb, Weiss &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb gerade &lt;br /&gt;
| Blau &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Endlage gerade &lt;br /&gt;
| Violett &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb ungerade &lt;br /&gt;
| Orange &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Endlage ungerade &lt;br /&gt;
| Braun &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sonstige Meldeleitung &lt;br /&gt;
| Grau &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Märklinanlagen gibt es unter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Märklin H0 : Elektrik]] und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sheyn.de/Modellbahn/index.php im Abschnitt 3.1 FAQ HO-AC im FAQ-Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
spezielle Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold Hübsch hat auf seiner Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://atw.huebsch.at/Anlagen/AufbauTips.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unter Kabelmarkierungen einen guten Vorschlag mit aufzuschiebenden Röhrchen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fahrzeuge=&lt;br /&gt;
Bei der NMRA gibt es eine Norm für die Kabelfarben innerhalb einer Lokomotive&lt;br /&gt;
(siehe [http://www.nmra.org/index-nmra-standards-and-recommended-practices RP 9.1.1] (englisch) oder [http://www.morop.org/de/normes/nem650_d.pdf NEM 650] (deutsch)). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Farbkodierung_Kabel&amp;diff=12984</id>
		<title>Farbkodierung Kabel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Farbkodierung_Kabel&amp;diff=12984"/>
				<updated>2017-01-18T21:23:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Anlage=&lt;br /&gt;
Leider ist die für die Farbcodierung innerhalb der Anlage vorgesehene Norm [http://www.morop.org/de/normes/nem605_d.pdf NEM 605 - Leitungen Kennfarben] so überdetailliert ausgearbeitet, dass das kaum einer sie einsetzen will/wird. Für die Stellsignalleitungen ist dort lediglich eine einzige Farbe vorgesehen. Stattdessen wird eine Unterscheidung zwischen Leitungen für Weichen, Signale und sonstiges Zubehör vorgeschlagen, die wegen der ohnehin erforderlichen Beschriftung nicht notwendig erscheint. Nötig ist dagegen eine Unterscheidung für die Signalbegriffe und Weichenendlagen, um auf Anhieb alles richtig anklemmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis sind Schwarz, rot und blau die üblichen Farben für positive und negative Versorgungsspannung. Alles andere wird dann eher willkürlich ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erleichterung von Um- und Ausbau sowie zur Fehlersuche empfiehlt es sich, zusammen mit einer sinnvollen Dokumentation, die Kabelbündel zu Weichen und Signalen in kurzem Abstand (10cm) mit farbigem Isolierband (Bahnhof/Schattenbahnhof/Güterbahnhof) zu markieren und jeweils an beiden(!) Enden zu beschriften. &lt;br /&gt;
Für vielpolige Verbindungkabel ist der [https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_47100 DIN-Farbcode] nach DIN 47100 sinnvoll, um den Überblick zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wichtig: Die Farbkombination grün-gelb ist für Schutzleiter-Aufgaben im Niederspannungsnetz (230V-Netz) reserviert und nur dafür einzusetzen! (s. a. NEM 609)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tips für die Verkabelung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verkabelung (inkl. der Kabelfarben) systematisch durchführen &lt;br /&gt;
:Insbesondere unterschiedliche Farben für Fahrstrom, allgemeine Stromversorgung, Schaltleitungen (Weichen/Signale/...), Rückmeldung. &lt;br /&gt;
* Dokumentierung der gewählten Systematik und der aktuellen Verkabelung. &lt;br /&gt;
* Beschriftung gleichartiger Kabel z.B. zu den Weichen/Signalen. &lt;br /&gt;
* Dokumentation auf dem aktuellen Stand der Realität halten.&lt;br /&gt;
:Dieser Punkt fällt besonders schwer und ist doch so wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel Farbwahl===&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
| Wechselspannungsversorgung &lt;br /&gt;
| Schwarz/Schwarz &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleichspannungsversorgung &lt;br /&gt;
| Rot/Schwarz &lt;br /&gt;
| Weiss/Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrstrom &lt;br /&gt;
| Rot/Weiss &lt;br /&gt;
| Rot/Blau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Masse für Steuerung &lt;br /&gt;
| Schwarz &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Signaladern &lt;br /&gt;
| Rot, Grün, Gelb, Weiss &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb gerade &lt;br /&gt;
| Blau &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Endlage gerade &lt;br /&gt;
| Violett &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb ungerade &lt;br /&gt;
| Orange &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Endlage ungerade &lt;br /&gt;
| Braun &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sonstige Meldeleitung &lt;br /&gt;
| Grau &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Märklinanlagen gibt es unter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Märklin H0 : Elektrik]] und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sheyn.de/Modellbahn/index.php im Abschnitt 3.1 FAQ HO-AC im FAQ-Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
spezielle Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold Hübsch hat auf seiner Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://atw.huebsch.at/Anlagen/AufbauTips.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unter Kabelmarkierungen einen guten Vorschlag mit aufzuschiebenden Röhrchen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fahrzeuge=&lt;br /&gt;
Bei der NMRA gibt es eine Norm für die Kabelfarben innerhalb einer Lokomotive&lt;br /&gt;
(siehe [http://www.nmra.org/standards/consist.html RP 9.1.1] (englisch) oder [http://www.morop.org/de/normes/nem650_d.pdf NEM 650] (deutsch)). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnfotografie&amp;diff=12983</id>
		<title>Modellbahnfotografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnfotografie&amp;diff=12983"/>
				<updated>2017-01-18T21:20:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''&amp;lt;big&amp;gt;Kleine Fibel der Modellbahnfotografie&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die folgenden vier Punkte beachtet, erzeugt bald sehenswerte Abbildungen von der liebevoll aufgebauten Modellbahn. Es handelt sich um Tips für Fortgeschrittene, die nicht in der Bedienungsanleitung der Kamera stehen. Das Wissen, wie man die Belichtungszeit einstellt oder den Weißabgleich durchführt, wird vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzformel für Profis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sorgfalt bei Arrangement und Hintergrund spart mühsame Retuschen &lt;br /&gt;
* tiefen Kamerastandpunkt wählen &lt;br /&gt;
* Ausleuchten wie im großen Studio: Grundlicht, Führungslicht, Spitzen, Hintergrund &lt;br /&gt;
* Großaufnahmen mit Makro-Linse, Abblenden für Tiefenschärfe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Arrangement - Tüfteln, Tarnen und Täuschen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens die halbe Zeit für ein gutes Foto geht beim Vorbereiten und Herrichten der gesuperten Miniaturobjekte drauf. Hochauflösende Großaufnahmen enthüllen jedes Staubflöckchen, jeden unsauber verlegten Draht, jeden Fingerabdruck auf den Scheiben oder glatten Flächen, jeden noch so kleinen optischen Makel. Diese Dinge fallen auf Fotos wesentlich mehr auf als &amp;quot;in der Natur&amp;quot;, weil ein begrenzter Ausschnitt der Anlage statisch hervorgehoben wird; nichts lenkt ab. Hier also '''Sorgfalt''' walten lassen. Vieles kann man geschickt durch den Blickwinkel oder durch Verstecken hinter Gegenständen (Büsche, Zweige, Maste, Laternen, Litfaßsäulen) kaschieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Lichter und Waggonbeleuchtungen einschalten nicht vergessen. Toll und lebendig sieht es auch aus, wenn es aus den Schornsteinen dampft. Dampf und (heller) Rauch kommt am besten vor dunkleren Teilen des Hintergrunds (Tannen, Fassaden), von hinten extra mit einem kleinen, versteckten LED-Punktstrahler beleuchtet (kann ruhig einen Stich ins Bläuliche haben). Keiner mag den mit Photoshop getürkten Qualm mehr sehen, wie er in U.S.-amerikanischen Modellbahnzeitschriften auf fast jedem Foto zu finden ist. Den dynamischen Fahrtwind erzeugt man am besten mit der in jeder Lunge eingebauten, wohldosierbaren Windmaschine, wie man es beim Ausblasen der immer zahlreicher werdenden Kerzen auf den Geburtstagstorten gelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besser als die Heizungsrohre des Kellers schaut zumindest eine himmelblau leuchtende Wand (Tafel, Tuch) als '''Hintergrundkulisse''' aus. Man kann einen schönen Background zwar auch später mit dem Bildbearbeitungsprogramm elektronisch einblenden, aber ein perfektes und sauberes Freistellen des Vordergrunds gelingt auch mit Software-Hilfe nur mit einigem Expertenwissen und Aufwand. Besser ist es, man kümmert sich bereits beim Fotografieren (und natürlich beim Anlagenbau) darum. Weiter unten gibt es noch mehr Tips für den Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Alles eine Sache des Standpunkts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fehler, alles von schräg oben aufzunehmen, ist naturgemäß recht häufig bei Fotos von Modellbahnen. Schön ist das nur bei Übersichts-Totalen, die man aber eher selten einsetzen sollte (fehlen dürfen sie jedoch keinesfalls). Der Reiz liegt in den Details und in abwechslungsreichen Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Regel bei Großaufnahmen also: '''Runter mit der Knipse''', - möglichst bis auf Augenhöhe der Modell-Figuren, auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist, und wenn dafür ein paar Gegenstände vorübergehend abgebaut werden müssen. Die Belohnung für die Mühen: Beeindruckende und reizvolle Ansichten durch raffinierte und &amp;quot;vorbildgerechte&amp;quot; Blickwinkel, wie man sie selbst im realen Betrieb nur mit Verrenkungen erleben &amp;amp; genießen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich bei diesem Unterfangen ist eine kleine, kompakte Kamera, die man eventuell sogar unter die Drähte der Oberleitungen bekommt. Praktisch ist auch ein schwenkbares Sucher-Display oder zur Not ein Kabel, welches das Sucherbild auf einen externen Monitor überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufnahmestandpunkt ist bei längeren Serien entscheidend für eine spannende, unterhaltsame Bildabfolge. Es gibt tausend Möglichkeiten, eine Köf abzubilden. Fantasie spielen lassen, Kamera bewegen! Senkrechte oder waagrechte Linien vermeiden, perspektivische Schrägen, Tiefe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso nicht mal den Apparat in den Tunnel legen, nach draußen fotografieren und das moosbewachsene Portal als Schattenriß-Bildrahmen mißbrauchen? Brücken, Viadukte, schmale Ortsdurchfahrten der Neben- oder Straßenbahn bieten fabelhafte Einblicke, wenn man es nur schafft, das Aufnahmegerät für ein paar Sekunden an den entsprechenden Stellen zu fixieren. Gerade für versierte Modellbahner ist es bestimmt kein Problem, hier provisorische Halterungen einzurichten. Sobald das fotografische Dokument gelungen ist, kann ruhig alles zusammenbrechen :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Auflösung moderner Digitalkameras macht sich hier positiv bemerkbar: Das Gerät mag ein wenig schief stehen oder unerwünschte Objekte mit einfangen, - durch die vielen Pixel hat man dann im Zuge der Nachbearbeitung einen gewissen Spielraum (Drehen, Schneiden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Es werde Licht! =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beleuchtung ist das halbe Foto. Mit dem eingebauten Blitz die hübschen Objekte von vorne anzuklatschen, sollte nur den Ausnahmefall darstellen. Meistens werden damit - neben dem &amp;quot;flachen&amp;quot; Bildeindruck - auch noch unschöne und störende Reflexionen hervorgerufen. Solche Fotos haben höchstens informellen aber kaum ästhetischen Wert. Also '''Blitz abstellen''', Neonleuchten im Raum vermeiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schöner werden die Aufnahmen, wenn man mit Licht und Schatten ein wenig spielt und damit den optischen Eindruck der kleinen, schmucken Wunderwerke dramatisch verstärkt. Das ist gar nicht so schwer! Sämtliche Profi-Fotografen und -Kameraleute zaubern in erster Linie mit den Scheinwerfern und nicht mit den fünf Millionen Funktionen ihrer Kameras oder Nachbearbeitungseinrichtungen. Hier ein kleiner Crash-Kurs für Schönbildfänger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Anfang tun es zwei oder drei Schreibtischlampen (oder Videoleuchten), die auf verdrehbaren Gelenken montiert sind, auf möglichst schmalen, höhenverstellbaren Sockeln stehen, und die man auch gut in die Hand nehmen kann. Günstig wäre noch, wenn man die Lampen &amp;quot;abtoren&amp;quot; könnte, das heißt, den Lichtaustritt nach vorne in bestimmte Richtungen begrenzen, abschatten. Versierte Bastler schnitzen aus schwarzem Karton oder Blech bestimmt eine brauchbare Lösung, unter der aber die ausreichende Belüftung des Leuchtmittels nicht leiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Halogenlampen, die es auch in den gängigen Glühlampenformen für 230 Volt mit E27- respektive E14-Schraubfassungen gibt. Diese Lampen sind zwar deutlich teurer, geben aber ein helleres und saubereres Licht. Da sie zudem eine etwa doppelte so lange Lebensdauer wie vergleichbare Glühlampen haben, relativiert sich der Preis. Wichtiger Punkt ist, daß 230 V Halogenlampen - im Gegensatz zu Niedervolt-Halogenlampen - mit jedem Dimmer verwendet werden können, da keine induktive Last durch einen Trafo existiert. 230 V Halogenlampen gibt es auch mit integriertem Reflektor. Optimal für geführtes Licht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend ambitionierte Amateure finden leider keine fertigen und erschwinglichen Geräte am Markt. Sehr kleine, kompakte Scheinwerfer für den besprochenen Einsatzbereich gibt es für professionelle Anwender von der Firma Dedolight, eine Basis-Ausstattung kostet allerdings etwa zwei- bis dreitausend Euro. Man kann die Teile in vielen Städten bei Ausrüstern der Film- und Fernsehproduzenten aber auch tageweise mieten. Praktisch sind auch Akku-Leuchten, da die Stromkabel oft im Weg sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für '''Tageslicht-Simulation''' (wer kann seine H0-Anlage schon ins Freie tragen?) zunächst eine weiche, allgemeine &amp;quot;Lichtdusche&amp;quot; herstellen, die fast keine oder nur ganz unscharfe Schatten produziert. Dazu eignen sich zum Beispiel indirekte (bei weißen Mauern) Deckenfluter oder Butterbrotpapier (als Weichzeichner) vor einem starken Leuchtmittel (&amp;quot;matt&amp;quot; mit Milchglas); Vorsicht, daß nichts anbrennt! Brauchbar sind ein oder mehrere Styroporplatten als Reflektoren, wenn es keine weißen Wände/Decken gibt. Wenn es denen zu warm wird, riecht man das, bevor es brennt. Den Mindestabstand einzuhalten dürfte auch deutlich einfacher sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Grundlicht lassen sich Baustrahler einsetzen. Vorteile: Mit 500 Watt ausreichend stark auch für reflektiertes Licht, werden im Set mit Stativ inklusive Dreh-/Neige-Möglichkeit geliefert, sehr preiswert im Vergleich zu Fotoprodukten. In jedem noch so kleinen Film- oder Fotostudio ist übrigens zumindest ein '''gefüllter Wassereimer samt Löschdecke behördlich vorgeschrieben. Eingeschaltete Brenner, Strahler und Scheinwerfer niemals unbeaufsichtigt lassen!''' Vor dem Umfallen sichern, Kabel gut verlegen und am Boden mit Klebeband befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem '''Grundlicht''' sollte alles von vorne bis hinten gleichmäßig aufgehellt werden. Damit kann man schon Fotos machen, die der Lichtstimmung &amp;quot;wolkig, stark bedeckter Tag&amp;quot; entsprechen. Aber wir wollen doch die Sonne scheinen lassen, nicht wahr? Damit sieht alles gleich viel freundlicher aus, und wir können dramatische Akzente setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt, der abgelichtet werden soll, bekommt also mit den Schreibtischleuchten (eher hartes, direktes, gebündeltes aber doch gleichmäßiges Licht) eine gründliche Spezialbehandlung. Das &amp;quot;'''Führungslicht'''&amp;quot; ist die Haupt-Lichtquelle und übernimmt die Rolle der Sonne. Für diese Lampe einen Standpunkt von (schräg) oben suchen, bei dem die Strukturen und Profile der abzubildenen Flächen durch klitzekleine Schlagschatten möglichst dreidimensional hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nieten und Holzmaserungen, Zierleisten und geätzte Schilder, Mauerwerk, Fensterrahmen und Fassadenelemente, Lüftungsgitter, Haltestangen und Leitungsrohre, Fels-, Gesteins- und Schotterstrukturen, Gräser, Büsche, Zäune, Hecken, Blumenbeete und so weiter treten erst dann richtig hervor, werden plastisch und &amp;quot;lebendig&amp;quot;, wenn man für das Führungslicht den '''idealen Einfallswinkel''' gefunden hat. Einer der ganz wichtigen Punkte bei der künstlerisch wertvollen Modellbahnfotografie! Also wieder mal: Ausgiebig probieren, mit der Lampe in der Hand ein wenig herumfuchteln und den Lichtstrahl wandern lassen, bis die erwähnten Effekte wirksam werden. Man sieht das ganz deutlich mit bloßem Auge; da können ein paar Zentimeter sehr viel ausmachen! Mit der Zeit wächst die Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird sich diese '''Lichtquelle zwischen der Kamera und den Hauptdarstellern''' befinden, was die räumliche Tiefe anbelangt (Höhe und Schräge variabel, siehe nächste Absätze). Die berühmt-berüchtigte &amp;quot;Gelingt-immer&amp;quot;-Formel: ''Sonne von hinten, im Rücken des Fotografen'', bringt leider selten die beschriebenen und optisch sehr wertvollen Oberflächenstrukturen zutage. Jeder kann das sofort ausprobieren: Man nehme ein schönes, detailliertes Lok- oder Gebäudemodell in die Hand und halte es direkt unter die nächstbeste stärkere Schreibtischlampe. Nun dreht man es ganz langsam um die Längsachse und kann dabei beobachten, wie die beschriebenen Elemente je nach Einfallswinkel der Lichtquelle hervortreten beziehungsweise fast verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Schräge des Einfallswinkels kann man auch die '''Tageszeit''' simulieren. Mithin malerische, lange Schlagschatten von Lattenzäunen und abenteuerlichen Dampflok-Shilouetten gibt es am frühen Vor- und am späten Nachmittag, wenn die (durch die Atmosphäre leicht gelb/rötlich/orange/bernstein gefilterte) Sonne extrem tief am Horizont steht. Auch die Farbe der Hintergrundkulisse mit Filterfolien anpassen oder einen triefend kitschigen Sonnenuntergang als Hintergrundfoto einblenden oder mit einem Diaprojektor projizieren ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man für die Lampe, die das Führungslicht darstellt, auf der Anlage keinen stabilen Standpunkt findet, so macht das nichts: Merken, wo sie hingehört, und nachdem die Einstellungen an der Kamera erledigt sind - während der Selbstauslöser tickert (siehe Punkt [[#Ist die auch scharf?|&amp;quot;Ist die auch scharf?&amp;quot;]]) - die Lampe an den richtigen Ort halten. Zum Zeitpunkt des Auslösens hat man schließlich beide Hände frei. Assistenten und Kabelhilfen sind bei der Modellbahnfotografie übrigens gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen mehrere Objekte auf das Bild, deren Haupt-Ansichtsflächen nicht in gleicher Linie ausgerichtet sind, kann man auch mehrere, separat angeordnete Führungslichter verwenden, die allerdings nicht zu weit auseinanderliegen und sich nicht überlappen sollten (abtoren). Es entsteht dann nämlich eine entsprechende Anzahl von Schlagschatten mit verschiedenen Winkeln, und die wirken unnatürlich. Im Zweifelsfall lieber wieder zurück zu Punkt [[#Das Arrangement - Tüfteln, Tarnen und Täuschen|&amp;quot;Das Arrangement&amp;quot;]] und [[#Alles eine Sache des Standpunkts|&amp;quot;Alles eine Sache des Standpunkts&amp;quot;]], - das Arrangement oder den Aufnahmestandpunkt ein wenig ändern und den optimalen Lichtverhältnissen anpassen. Flexibel bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile, die zu dunkel zu bleiben drohen (zum Beispiel schwarze Fahrgestelle im Schatten), mit einem Extra-Lichtstrahl oder hellen, reflektierenden Flächen oder Spiegeln außerhalb des genützten Bildausschnitts '''aufhellen'''. Prakisch einsetzbar sind dafür schwenk- und neigbare Kosmetikspiegel, wie sie fast jeder weibliche Erdenbürger der westlichen Hemisphären stets in Reichweite hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hintergrund''' (Himmel, Landschaft, Gebirge), soferne er ins Bild kommt, sollte ebenfalls '''separat und gleichmäßig verteilt beleuchtet''' werden. Darauf achten, daß keine wirklichkeitsfremden Schatten auf die Fläche des Hintergrunds fallen (räumliche Distanz einhalten, Hintergrund absetzen). Seit kurzem gibt es spezialbeschichtete Folien als Foto-Hintergründe speziell für Modellbahnen zu kaufen (von http://www.modellbahn-hintergrund.com oder Fa. Wischermann), die über eine Lichtbox (schmaler Kasten mit Neonröhren) gespannt werden. Je nach Beleuchtung (von vorne: Tageslicht, von hinten: Dämmerung/Nacht) sind sie universell einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist auch, daß das Lichtstärkeverhältnis der einzelnen Lampen stimmt. Hier kann sich der Amateuer mit ein paar Dimmern (Vorsicht: stark gedimmte Glühbirnen produzieren einen Rotstich) oder - besser - dem Abstand der Lampen zu den Objekten helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Modellbahnen mit vielen Scheinwerfern an den Fahrzeugen, Innenbeleuchtungen in bevölkerten Personenwaggons, Straßenlaternen, Lichtsignalen, Bahnhofsbeleuchtung, erhellten Fenstern an den Häusern, Flutlicht auf den Rangiergleisen und so weiter wirken '''Nachtaufnahmen''' besonders faszinierend und stimmungsvoll! Auch die gelingen prächtig, wenn man sich an ein paar Regeln hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall den Raum völlig abdunkeln und die Lichtdusche (Grundlicht) sowie die Hintergrundbeleuchtung '''abschalten oder tief dunkelblau''' (Dämmerungsphasen: rötlich/violett) '''filtern''' (= &amp;quot;amerikanische Nacht&amp;quot;). Ziemlich hitzebeständige Farbfilterfolien und geeignete Halterungen gibt es im Scheinwerferzubehörhandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehört unbedingt ein Gegenlicht (Fachausdruck: &amp;quot;'''Spitzenlicht'''&amp;quot;) eingestellt, und zwar von schräg gegenüber der Kamera in möglichst flachem Winkel, damit die äußeren Konturen der Objekte (die Spitzen) hervorgehoben werden; das Kameraobjektiv selbst sollte jedoch abgeschattet (abgetort) werden, damit kein störendes Streulicht (Linsenreflexe im Objektiv) auf dem Foto entsteht. Dieses Spitzenlicht macht sich übrigens auch bei der Tageslichtsimulation gut, darf allerdings nur sehr wohldosiert eingesetzt werden und die Sonne nicht überstrahlen (außer beim bewußten Gegenlicht-Effekt, da übernimmt das Gegenlicht die Rolle der Sonne); immerhin handelt es sich um ein Licht, das in der Natur nicht vorkommt. It's a fake, sieht aber sehr gut aus. (Die glänzenden Haare der Modelle bei den Shampoo-Werbespots kommen keineswegs von den phänomenalen Auswirkungen der beworbenen Produkte, sondern ausschließlich vom aufwendig eingerichteten Spitzenlicht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führungslichter so weit abschwächen, dimmen oder fahlblau filtern (Mondlicht), daß die Flächen gerade noch erkennbar sind und nicht total absaufen. Für den eigentlichen Effekt sorgen dann die auf der Modellbahn eingebauten Lämpchen und Scheinwerfer, den man noch verstärken kann, indem man - ganz nach Geschmack - vor dem Objektiv einen Sternfilter befestigt (dann strahlen die Lichtpunkte so richtig schön) oder ein paar Nebelschwaden einziehen läßt (gleichmäßig verteilter Zigarettenrauch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem nur '''so wenig Scheinwerfer einsetzen wie unbedingt nötig'''! Viele Flächen der Modelle sind aus Kunststoff, der besonders durch sein spiegelndes Reflektionsverhalten enttarnt wird. Je mehr Lichtquellen, desto mehr Reflexe. Überstrahlungen auf solchen Flächen oder Kanten vermeiden. Oft hilft es schon, wenn man die Teile ein paar Millimeter verschiebt, anhebt oder neigt. Im Film- und Fotozubehör gibt es auch sogenannten Matt-Spray, der manchmal Wunder wirkt. Bildteile hingegen, die glänzen, schimmern oder spiegeln sollen (neuwertiges Metall, Wasser, manchmal auch Glas), entsprechend hervorheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier angeführten Beleuchtungsratschläge gelten ganz allgemein auch für Videoaufnahmen. Wenn natürlich geschwenkt oder über weite Strecken mitgefahren wird, erhöht sich der Aufwand entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ist die auch scharf? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht heikles Thema bei den kleinen Objekten. Auch bei viel Licht schaffen es nicht mal sündhaft teure Profi-Kameras und -Objektive, selbst bei stehenden Loks, Waggons oder bei Landschaftsdetails eine '''Tiefenschärfe''' (= scharf abgebildete Gegenstände von nah bis fern, in die räumliche Tiefe gehender Schärfebereich) zu erzeugen, die den Abbildungen der 1:1-Vorbilder ähnlich ist. Spätestens an der mangelnden Tiefenschärfe erkennt man auch bei den perfektesten Nachbildungen, daß es sich um das Foto eines kleinen Modells handelt. Überall scharf sind Makro-Fotos praktisch nur dann, wenn sie bildfüllend Flächen abbilden, die streng planparallel zur Belichtungsebene angeordnet sind, und solche Aufnahmen sind auf die Dauer langweilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher gilt prinzipiell: '''Blendenvorwahl auf die kleinste Stufe''' (Blende fast zu, meistens F=8,0), Kamera auf ein (Mini-)Stativ oder eine andere stabile Unterlage und entsprechend länger belichten. Selbstauslöser verwenden, um ein Verwackeln beim Auslösen zu vermeiden, und um die Hände für andere Tätigkeiten freizuhaben. Großaufnahmen natürlich mit '''Makro-Einstellung'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man mit diesem fototechnischen Trick (Abblenden) einiges an Tiefenschärfe herausholen kann, sollte man sich ziemlich genau überlegen, wohin man den '''Fokus''' (den Schärfepunkt) legt. Bei einer schräg von vorne aufgenommenen Lok zum Beispiel wird dieser Punkt im vorderen Drittel liegen. Die Front sollte auf jeden Fall scharf sein, also die &amp;quot;bildwichtigen&amp;quot; Punkte, die auffallen. Hier muß man eventuell ein wenig experimentieren und mehrere Versuche starten. Geschickte Fotografen machen sich die Tiefenschärfeprobleme im Makro-Bereich zunutze, indem sie bestimmte Objekte bewußt vor unscharfem Hintergrund räumlich hervortreten lassen (in dem Fall kann man die Blende sogar wieder etwas öffnen), oder bildwichtige Objekte scheinbar zufällig in der Schärfenebene arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Linsen kann bei diesem Vorhaben gar nicht gut genug sein. Makro-Fotografie fordert sie auf's Äußerste. Dabei mag der mögliche Mindest-Abstand gar nicht mal die wichtigste Rolle spielen, - beim allzu nahen Rangehen wirft nämlich der Aufnahmeapparat selbst früher oder später einen Schlagschatten auf das Objekt, der Fotograf steht sich selbst im Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Kameras verfügen über einen optischen Zoom (Transfokator) im Makro-Modus, also eine Brennweitenvorwahl (digitale Zooms abstellen). Hier gilt dasselbe wie bei normalen Aufnahmen ohne Makro: Weitwinkel (niedrige Brennweitenzahl) läßt alles wuchtiger, tiefer, übertrieben räumlich gedehnt und eben &amp;quot;weiter&amp;quot; erscheinen, die Schärfe ist weniger kritisch. Gerade Linien beginnen sich unnatürlich zu biegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Wert auf verzerrungsfreie und dokumentarisch einwandfreie Aufnahmen legt, sollte den '''&amp;quot;Normal&amp;quot;-Bereich der Brennweite bevorzugen''' (bei kompakten Zoom-Objektiven also genau zwischen Tele und Weitwinkel); hier ist auch die Lichtausbeute am höchsten. Die Verführung, bei Modellbahnen alles weitwinkelig zu fotografieren, ist groß. Aber es handelt sich um einen unnatürlichen Effekt, der ebenfalls eher sparsam eingesetzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tele-Einstellungen (hoher Brennweitenbereich) lassen alles flach, dicht, zweidimensional und räumlich zusammengeschoben wirken, der Bereich, in dem Objekte scharf abgebildet werden, wird noch schmäler. Das können wir bei der kleinen Bahn eher selten gebrauchen, obwohl eng gestaffelte Masten der Oberleitung zum Beispiel auch einen ganz eigenen Reiz ausüben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Noetzel hat mit einem Trick den Tiefenschärfebereich erheblich ausgeweitet, indem er das Motiv in mehreren Schritten fotografiert und dabei jedes Mal den Tiefenschärfebereich verschiebt. Mit einer speziellen Software werden diese Bilder schließlich so zusammengesetzt, daß nur die jeweils scharfen Bereiche der Aufnahmen genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie vorne scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die vorne scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie Mitte scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die in der Mitte scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie hinten scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die hinten scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie alles scharf.jpg|thumb|Zusammengesetzte Aufnahme, die über die ganze Länge scharf ist]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Software unter Windows können genutzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich und einige Arbeitshinweise finden sich unter http://www.outbackphoto.com/workflow/wf_72/essay.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digicam als Scanner-Ersatz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens eignet sich eine Digitalkamera auch als Scanner-Ersatz, z.B. wenn ältere, nur als &amp;quot;Anlalog-Bild&amp;quot; vorliegende Fotos für die (eigene) Webseite verwendet werden sollen. Auch Dias lassen sich mit der Digicam so digitalisieren, ohne einen teuren Durchlichtscanner anzuschaffen: Seitenverkehrt auf ein transparentes Medium projeziert, werden sie einfach von der Rückseite der Projektionsfläche abfotografiert (allerdings ist hier mit der Belichtung zu experimentieren, da Dias oft einen sehr hohen Kontrast aufweisen!). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt können mit der Digitalkamera auch wesentlich größere Vorlagen abfotografiert werden, als das die meist nur DinA4-großen Scanner daheim schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Grundsätzlich sollte bei diesen Arbeiten mit möglichst großer Brennweite &lt;br /&gt;
 gearbeitet werden, da die billigen Objektive in Weitwinkeleinstellungen &lt;br /&gt;
 zur Verzerrung neigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch ein paar Anregungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungsreihen machen. &lt;br /&gt;
* Die eingebauten Belichtungsmesser messen das reflektierte Licht. Das muss in Summe nicht dem Neutralgrau entsprechen, auf das Belichtungsmesser geeicht sind. &lt;br /&gt;
* Auf den Weißabgleich achten. Einheitliche Leuchtmittel verwenden. Lampen- plus Neon-Licht überfordern jeden Weißabgleich. &lt;br /&gt;
* Auf die Kabel achten. Da bildet sich schnell ein unfallträchtiges Gewirr. Am besten mit wiederverwendbaren Kabelschlaufen ordentlich verlegen. &lt;br /&gt;
* Diskussion zu diesem Thema mit vielen kommentierten Beispielfotos in der Usenet-Newsgruppe [news:de.rec.modelle.bahn] (hier der entsprechende und direkte Link zu [http://groups.google.de/group/de.rec.modelle.bahn?hl=de/ Google-Groups]), die auch der Betreiber dieser Website ist. &lt;br /&gt;
* [http://www.kazmedia.de/bahn/licht.html Weitere Tips] von einem Teilnehmer dieser Gruppe. &lt;br /&gt;
* Christian Noetzel beschreibt den Bau eines [http://www.noetzel24.de/index.php?id=29 Fototischs] inklusive Beleuchtung für Modellaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun viel Spaß beim rechten Ins-Licht-Rücken der kleinen Schmuckstücke, sie haben es schließlich verdient! Ihr werdet sehen, der gewisse Aufwand zahlt sich aus. Was gibt es Schöneres, als die bildschönen Miniaturen in ansprechender Form völlig neu zu erleben? Gutes Gelingen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Denn die einen stehn im Dunkeln und die andern stehn im Licht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berthold Brecht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor (Text &amp;amp; HTML): M. Simon | Wien, am 1. Mai MMIV&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ergänzungen: E. v. Eimeren&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--wiki-Version: J. Bartels--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modellbahn]] [[Kategorie:Arbeitstechniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnfotografie&amp;diff=12982</id>
		<title>Modellbahnfotografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnfotografie&amp;diff=12982"/>
				<updated>2017-01-18T21:17:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Links entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''&amp;lt;big&amp;gt;Kleine Fibel der Modellbahnfotografie&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die folgenden vier Punkte beachtet, erzeugt bald sehenswerte Abbildungen von der liebevoll aufgebauten Modellbahn. Es handelt sich um Tips für Fortgeschrittene, die nicht in der Bedienungsanleitung der Kamera stehen. Das Wissen, wie man die Belichtungszeit einstellt oder den Weißabgleich durchführt, wird vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzformel für Profis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sorgfalt bei Arrangement und Hintergrund spart mühsame Retuschen &lt;br /&gt;
* tiefen Kamerastandpunkt wählen &lt;br /&gt;
* Ausleuchten wie im großen Studio: Grundlicht, Führungslicht, Spitzen, Hintergrund &lt;br /&gt;
* Großaufnahmen mit Makro-Linse, Abblenden für Tiefenschärfe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Arrangement - Tüfteln, Tarnen und Täuschen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens die halbe Zeit für ein gutes Foto geht beim Vorbereiten und Herrichten der gesuperten Miniaturobjekte drauf. Hochauflösende Großaufnahmen enthüllen jedes Staubflöckchen, jeden unsauber verlegten Draht, jeden Fingerabdruck auf den Scheiben oder glatten Flächen, jeden noch so kleinen optischen Makel. Diese Dinge fallen auf Fotos wesentlich mehr auf als &amp;quot;in der Natur&amp;quot;, weil ein begrenzter Ausschnitt der Anlage statisch hervorgehoben wird; nichts lenkt ab. Hier also '''Sorgfalt''' walten lassen. Vieles kann man geschickt durch den Blickwinkel oder durch Verstecken hinter Gegenständen (Büsche, Zweige, Maste, Laternen, Litfaßsäulen) kaschieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Lichter und Waggonbeleuchtungen einschalten nicht vergessen. Toll und lebendig sieht es auch aus, wenn es aus den Schornsteinen dampft. Dampf und (heller) Rauch kommt am besten vor dunkleren Teilen des Hintergrunds (Tannen, Fassaden), von hinten extra mit einem kleinen, versteckten LED-Punktstrahler beleuchtet (kann ruhig einen Stich ins Bläuliche haben). Keiner mag den mit Photoshop getürkten Qualm mehr sehen, wie er in U.S.-amerikanischen Modellbahnzeitschriften auf fast jedem Foto zu finden ist. Den dynamischen Fahrtwind erzeugt man am besten mit der in jeder Lunge eingebauten, wohldosierbaren Windmaschine, wie man es beim Ausblasen der immer zahlreicher werdenden Kerzen auf den Geburtstagstorten gelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besser als die Heizungsrohre des Kellers schaut zumindest eine himmelblau leuchtende Wand (Tafel, Tuch) als '''Hintergrundkulisse''' aus. Man kann einen schönen Background zwar auch später mit dem Bildbearbeitungsprogramm elektronisch einblenden, aber ein perfektes und sauberes Freistellen des Vordergrunds gelingt auch mit Software-Hilfe nur mit einigem Expertenwissen und Aufwand. Besser ist es, man kümmert sich bereits beim Fotografieren (und natürlich beim Anlagenbau) darum. Weiter unten gibt es noch mehr Tips für den Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Alles eine Sache des Standpunkts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fehler, alles von schräg oben aufzunehmen, ist naturgemäß recht häufig bei Fotos von Modellbahnen. Schön ist das nur bei Übersichts-Totalen, die man aber eher selten einsetzen sollte (fehlen dürfen sie jedoch keinesfalls). Der Reiz liegt in den Details und in abwechslungsreichen Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Regel bei Großaufnahmen also: '''Runter mit der Knipse''', - möglichst bis auf Augenhöhe der Modell-Figuren, auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist, und wenn dafür ein paar Gegenstände vorübergehend abgebaut werden müssen. Die Belohnung für die Mühen: Beeindruckende und reizvolle Ansichten durch raffinierte und &amp;quot;vorbildgerechte&amp;quot; Blickwinkel, wie man sie selbst im realen Betrieb nur mit Verrenkungen erleben &amp;amp; genießen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich bei diesem Unterfangen ist eine kleine, kompakte Kamera, die man eventuell sogar unter die Drähte der Oberleitungen bekommt. Praktisch ist auch ein schwenkbares Sucher-Display oder zur Not ein Kabel, welches das Sucherbild auf einen externen Monitor überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufnahmestandpunkt ist bei längeren Serien entscheidend für eine spannende, unterhaltsame Bildabfolge. Es gibt tausend Möglichkeiten, eine Köf abzubilden. Fantasie spielen lassen, Kamera bewegen! Senkrechte oder waagrechte Linien vermeiden, perspektivische Schrägen, Tiefe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso nicht mal den Apparat in den Tunnel legen, nach draußen fotografieren und das moosbewachsene Portal als Schattenriß-Bildrahmen mißbrauchen? Brücken, Viadukte, schmale Ortsdurchfahrten der Neben- oder Straßenbahn bieten fabelhafte Einblicke, wenn man es nur schafft, das Aufnahmegerät für ein paar Sekunden an den entsprechenden Stellen zu fixieren. Gerade für versierte Modellbahner ist es bestimmt kein Problem, hier provisorische Halterungen einzurichten. Sobald das fotografische Dokument gelungen ist, kann ruhig alles zusammenbrechen :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Auflösung moderner Digitalkameras macht sich hier positiv bemerkbar: Das Gerät mag ein wenig schief stehen oder unerwünschte Objekte mit einfangen, - durch die vielen Pixel hat man dann im Zuge der Nachbearbeitung einen gewissen Spielraum (Drehen, Schneiden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Es werde Licht! =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beleuchtung ist das halbe Foto. Mit dem eingebauten Blitz die hübschen Objekte von vorne anzuklatschen, sollte nur den Ausnahmefall darstellen. Meistens werden damit - neben dem &amp;quot;flachen&amp;quot; Bildeindruck - auch noch unschöne und störende Reflexionen hervorgerufen. Solche Fotos haben höchstens informellen aber kaum ästhetischen Wert. Also '''Blitz abstellen''', Neonleuchten im Raum vermeiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schöner werden die Aufnahmen, wenn man mit Licht und Schatten ein wenig spielt und damit den optischen Eindruck der kleinen, schmucken Wunderwerke dramatisch verstärkt. Das ist gar nicht so schwer! Sämtliche Profi-Fotografen und -Kameraleute zaubern in erster Linie mit den Scheinwerfern und nicht mit den fünf Millionen Funktionen ihrer Kameras oder Nachbearbeitungseinrichtungen. Hier ein kleiner Crash-Kurs für Schönbildfänger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Anfang tun es zwei oder drei Schreibtischlampen (oder Videoleuchten), die auf verdrehbaren Gelenken montiert sind, auf möglichst schmalen, höhenverstellbaren Sockeln stehen, und die man auch gut in die Hand nehmen kann. Günstig wäre noch, wenn man die Lampen &amp;quot;abtoren&amp;quot; könnte, das heißt, den Lichtaustritt nach vorne in bestimmte Richtungen begrenzen, abschatten. Versierte Bastler schnitzen aus schwarzem Karton oder Blech bestimmt eine brauchbare Lösung, unter der aber die ausreichende Belüftung des Leuchtmittels nicht leiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Halogenlampen, die es auch in den gängigen Glühlampenformen für 230 Volt mit E27- respektive E14-Schraubfassungen gibt. Diese Lampen sind zwar deutlich teurer, geben aber ein helleres und saubereres Licht. Da sie zudem eine etwa doppelte so lange Lebensdauer wie vergleichbare Glühlampen haben, relativiert sich der Preis. Wichtiger Punkt ist, daß 230 V Halogenlampen - im Gegensatz zu Niedervolt-Halogenlampen - mit jedem Dimmer verwendet werden können, da keine induktive Last durch einen Trafo existiert. 230 V Halogenlampen gibt es auch mit integriertem Reflektor. Optimal für geführtes Licht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend ambitionierte Amateure finden leider keine fertigen und erschwinglichen Geräte am Markt. Sehr kleine, kompakte Scheinwerfer für den besprochenen Einsatzbereich gibt es für professionelle Anwender von der Firma Dedolight, eine Basis-Ausstattung kostet allerdings etwa zwei- bis dreitausend Euro. Man kann die Teile in vielen Städten bei Ausrüstern der Film- und Fernsehproduzenten aber auch tageweise mieten. Praktisch sind auch Akku-Leuchten, da die Stromkabel oft im Weg sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für '''Tageslicht-Simulation''' (wer kann seine H0-Anlage schon ins Freie tragen?) zunächst eine weiche, allgemeine &amp;quot;Lichtdusche&amp;quot; herstellen, die fast keine oder nur ganz unscharfe Schatten produziert. Dazu eignen sich zum Beispiel indirekte (bei weißen Mauern) Deckenfluter oder Butterbrotpapier (als Weichzeichner) vor einem starken Leuchtmittel (&amp;quot;matt&amp;quot; mit Milchglas); Vorsicht, daß nichts anbrennt! Brauchbar sind ein oder mehrere Styroporplatten als Reflektoren, wenn es keine weißen Wände/Decken gibt. Wenn es denen zu warm wird, riecht man das, bevor es brennt. Den Mindestabstand einzuhalten dürfte auch deutlich einfacher sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Grundlicht lassen sich Baustrahler einsetzen. Vorteile: Mit 500 Watt ausreichend stark auch für reflektiertes Licht, werden im Set mit Stativ inklusive Dreh-/Neige-Möglichkeit geliefert, sehr preiswert im Vergleich zu Fotoprodukten. In jedem noch so kleinen Film- oder Fotostudio ist übrigens zumindest ein '''gefüllter Wassereimer samt Löschdecke behördlich vorgeschrieben. Eingeschaltete Brenner, Strahler und Scheinwerfer niemals unbeaufsichtigt lassen!''' Vor dem Umfallen sichern, Kabel gut verlegen und am Boden mit Klebeband befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem '''Grundlicht''' sollte alles von vorne bis hinten gleichmäßig aufgehellt werden. Damit kann man schon Fotos machen, die der Lichtstimmung &amp;quot;wolkig, stark bedeckter Tag&amp;quot; entsprechen. Aber wir wollen doch die Sonne scheinen lassen, nicht wahr? Damit sieht alles gleich viel freundlicher aus, und wir können dramatische Akzente setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt, der abgelichtet werden soll, bekommt also mit den Schreibtischleuchten (eher hartes, direktes, gebündeltes aber doch gleichmäßiges Licht) eine gründliche Spezialbehandlung. Das &amp;quot;'''Führungslicht'''&amp;quot; ist die Haupt-Lichtquelle und übernimmt die Rolle der Sonne. Für diese Lampe einen Standpunkt von (schräg) oben suchen, bei dem die Strukturen und Profile der abzubildenen Flächen durch klitzekleine Schlagschatten möglichst dreidimensional hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nieten und Holzmaserungen, Zierleisten und geätzte Schilder, Mauerwerk, Fensterrahmen und Fassadenelemente, Lüftungsgitter, Haltestangen und Leitungsrohre, Fels-, Gesteins- und Schotterstrukturen, Gräser, Büsche, Zäune, Hecken, Blumenbeete und so weiter treten erst dann richtig hervor, werden plastisch und &amp;quot;lebendig&amp;quot;, wenn man für das Führungslicht den '''idealen Einfallswinkel''' gefunden hat. Einer der ganz wichtigen Punkte bei der künstlerisch wertvollen Modellbahnfotografie! Also wieder mal: Ausgiebig probieren, mit der Lampe in der Hand ein wenig herumfuchteln und den Lichtstrahl wandern lassen, bis die erwähnten Effekte wirksam werden. Man sieht das ganz deutlich mit bloßem Auge; da können ein paar Zentimeter sehr viel ausmachen! Mit der Zeit wächst die Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird sich diese '''Lichtquelle zwischen der Kamera und den Hauptdarstellern''' befinden, was die räumliche Tiefe anbelangt (Höhe und Schräge variabel, siehe nächste Absätze). Die berühmt-berüchtigte &amp;quot;Gelingt-immer&amp;quot;-Formel: ''Sonne von hinten, im Rücken des Fotografen'', bringt leider selten die beschriebenen und optisch sehr wertvollen Oberflächenstrukturen zutage. Jeder kann das sofort ausprobieren: Man nehme ein schönes, detailliertes Lok- oder Gebäudemodell in die Hand und halte es direkt unter die nächstbeste stärkere Schreibtischlampe. Nun dreht man es ganz langsam um die Längsachse und kann dabei beobachten, wie die beschriebenen Elemente je nach Einfallswinkel der Lichtquelle hervortreten beziehungsweise fast verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Schräge des Einfallswinkels kann man auch die '''Tageszeit''' simulieren. Mithin malerische, lange Schlagschatten von Lattenzäunen und abenteuerlichen Dampflok-Shilouetten gibt es am frühen Vor- und am späten Nachmittag, wenn die (durch die Atmosphäre leicht gelb/rötlich/orange/bernstein gefilterte) Sonne extrem tief am Horizont steht. Auch die Farbe der Hintergrundkulisse mit Filterfolien anpassen oder einen triefend kitschigen Sonnenuntergang als Hintergrundfoto einblenden oder mit einem Diaprojektor projizieren ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man für die Lampe, die das Führungslicht darstellt, auf der Anlage keinen stabilen Standpunkt findet, so macht das nichts: Merken, wo sie hingehört, und nachdem die Einstellungen an der Kamera erledigt sind - während der Selbstauslöser tickert (siehe Punkt [[#Ist die auch scharf?|&amp;quot;Ist die auch scharf?&amp;quot;]]) - die Lampe an den richtigen Ort halten. Zum Zeitpunkt des Auslösens hat man schließlich beide Hände frei. Assistenten und Kabelhilfen sind bei der Modellbahnfotografie übrigens gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen mehrere Objekte auf das Bild, deren Haupt-Ansichtsflächen nicht in gleicher Linie ausgerichtet sind, kann man auch mehrere, separat angeordnete Führungslichter verwenden, die allerdings nicht zu weit auseinanderliegen und sich nicht überlappen sollten (abtoren). Es entsteht dann nämlich eine entsprechende Anzahl von Schlagschatten mit verschiedenen Winkeln, und die wirken unnatürlich. Im Zweifelsfall lieber wieder zurück zu Punkt [[#Das Arrangement - Tüfteln, Tarnen und Täuschen|&amp;quot;Das Arrangement&amp;quot;]] und [[#Alles eine Sache des Standpunkts|&amp;quot;Alles eine Sache des Standpunkts&amp;quot;]], - das Arrangement oder den Aufnahmestandpunkt ein wenig ändern und den optimalen Lichtverhältnissen anpassen. Flexibel bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile, die zu dunkel zu bleiben drohen (zum Beispiel schwarze Fahrgestelle im Schatten), mit einem Extra-Lichtstrahl oder hellen, reflektierenden Flächen oder Spiegeln außerhalb des genützten Bildausschnitts '''aufhellen'''. Prakisch einsetzbar sind dafür schwenk- und neigbare Kosmetikspiegel, wie sie fast jeder weibliche Erdenbürger der westlichen Hemisphären stets in Reichweite hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hintergrund''' (Himmel, Landschaft, Gebirge), soferne er ins Bild kommt, sollte ebenfalls '''separat und gleichmäßig verteilt beleuchtet''' werden. Darauf achten, daß keine wirklichkeitsfremden Schatten auf die Fläche des Hintergrunds fallen (räumliche Distanz einhalten, Hintergrund absetzen). Seit kurzem gibt es spezialbeschichtete Folien als Foto-Hintergründe speziell für Modellbahnen zu kaufen (von http://www.modellbahn-hintergrund.com oder Fa. Wischermann), die über eine Lichtbox (schmaler Kasten mit Neonröhren) gespannt werden. Je nach Beleuchtung (von vorne: Tageslicht, von hinten: Dämmerung/Nacht) sind sie universell einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist auch, daß das Lichtstärkeverhältnis der einzelnen Lampen stimmt. Hier kann sich der Amateuer mit ein paar Dimmern (Vorsicht: stark gedimmte Glühbirnen produzieren einen Rotstich) oder - besser - dem Abstand der Lampen zu den Objekten helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Modellbahnen mit vielen Scheinwerfern an den Fahrzeugen, Innenbeleuchtungen in bevölkerten Personenwaggons, Straßenlaternen, Lichtsignalen, Bahnhofsbeleuchtung, erhellten Fenstern an den Häusern, Flutlicht auf den Rangiergleisen und so weiter wirken '''Nachtaufnahmen''' besonders faszinierend und stimmungsvoll! Auch die gelingen prächtig, wenn man sich an ein paar Regeln hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall den Raum völlig abdunkeln und die Lichtdusche (Grundlicht) sowie die Hintergrundbeleuchtung '''abschalten oder tief dunkelblau''' (Dämmerungsphasen: rötlich/violett) '''filtern''' (= &amp;quot;amerikanische Nacht&amp;quot;). Ziemlich hitzebeständige Farbfilterfolien und geeignete Halterungen gibt es im Scheinwerferzubehörhandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehört unbedingt ein Gegenlicht (Fachausdruck: &amp;quot;'''Spitzenlicht'''&amp;quot;) eingestellt, und zwar von schräg gegenüber der Kamera in möglichst flachem Winkel, damit die äußeren Konturen der Objekte (die Spitzen) hervorgehoben werden; das Kameraobjektiv selbst sollte jedoch abgeschattet (abgetort) werden, damit kein störendes Streulicht (Linsenreflexe im Objektiv) auf dem Foto entsteht. Dieses Spitzenlicht macht sich übrigens auch bei der Tageslichtsimulation gut, darf allerdings nur sehr wohldosiert eingesetzt werden und die Sonne nicht überstrahlen (außer beim bewußten Gegenlicht-Effekt, da übernimmt das Gegenlicht die Rolle der Sonne); immerhin handelt es sich um ein Licht, das in der Natur nicht vorkommt. It's a fake, sieht aber sehr gut aus. (Die glänzenden Haare der Modelle bei den Shampoo-Werbespots kommen keineswegs von den phänomenalen Auswirkungen der beworbenen Produkte, sondern ausschließlich vom aufwendig eingerichteten Spitzenlicht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führungslichter so weit abschwächen, dimmen oder fahlblau filtern (Mondlicht), daß die Flächen gerade noch erkennbar sind und nicht total absaufen. Für den eigentlichen Effekt sorgen dann die auf der Modellbahn eingebauten Lämpchen und Scheinwerfer, den man noch verstärken kann, indem man - ganz nach Geschmack - vor dem Objektiv einen Sternfilter befestigt (dann strahlen die Lichtpunkte so richtig schön) oder ein paar Nebelschwaden einziehen läßt (gleichmäßig verteilter Zigarettenrauch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem nur '''so wenig Scheinwerfer einsetzen wie unbedingt nötig'''! Viele Flächen der Modelle sind aus Kunststoff, der besonders durch sein spiegelndes Reflektionsverhalten enttarnt wird. Je mehr Lichtquellen, desto mehr Reflexe. Überstrahlungen auf solchen Flächen oder Kanten vermeiden. Oft hilft es schon, wenn man die Teile ein paar Millimeter verschiebt, anhebt oder neigt. Im Film- und Fotozubehör gibt es auch sogenannten Matt-Spray, der manchmal Wunder wirkt. Bildteile hingegen, die glänzen, schimmern oder spiegeln sollen (neuwertiges Metall, Wasser, manchmal auch Glas), entsprechend hervorheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier angeführten Beleuchtungsratschläge gelten ganz allgemein auch für Videoaufnahmen. Wenn natürlich geschwenkt oder über weite Strecken mitgefahren wird, erhöht sich der Aufwand entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ist die auch scharf? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht heikles Thema bei den kleinen Objekten. Auch bei viel Licht schaffen es nicht mal sündhaft teure Profi-Kameras und -Objektive, selbst bei stehenden Loks, Waggons oder bei Landschaftsdetails eine '''Tiefenschärfe''' (= scharf abgebildete Gegenstände von nah bis fern, in die räumliche Tiefe gehender Schärfebereich) zu erzeugen, die den Abbildungen der 1:1-Vorbilder ähnlich ist. Spätestens an der mangelnden Tiefenschärfe erkennt man auch bei den perfektesten Nachbildungen, daß es sich um das Foto eines kleinen Modells handelt. Überall scharf sind Makro-Fotos praktisch nur dann, wenn sie bildfüllend Flächen abbilden, die streng planparallel zur Belichtungsebene angeordnet sind, und solche Aufnahmen sind auf die Dauer langweilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher gilt prinzipiell: '''Blendenvorwahl auf die kleinste Stufe''' (Blende fast zu, meistens F=8,0), Kamera auf ein (Mini-)Stativ oder eine andere stabile Unterlage und entsprechend länger belichten. Selbstauslöser verwenden, um ein Verwackeln beim Auslösen zu vermeiden, und um die Hände für andere Tätigkeiten freizuhaben. Großaufnahmen natürlich mit '''Makro-Einstellung'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man mit diesem fototechnischen Trick (Abblenden) einiges an Tiefenschärfe herausholen kann, sollte man sich ziemlich genau überlegen, wohin man den '''Fokus''' (den Schärfepunkt) legt. Bei einer schräg von vorne aufgenommenen Lok zum Beispiel wird dieser Punkt im vorderen Drittel liegen. Die Front sollte auf jeden Fall scharf sein, also die &amp;quot;bildwichtigen&amp;quot; Punkte, die auffallen. Hier muß man eventuell ein wenig experimentieren und mehrere Versuche starten. Geschickte Fotografen machen sich die Tiefenschärfeprobleme im Makro-Bereich zunutze, indem sie bestimmte Objekte bewußt vor unscharfem Hintergrund räumlich hervortreten lassen (in dem Fall kann man die Blende sogar wieder etwas öffnen), oder bildwichtige Objekte scheinbar zufällig in der Schärfenebene arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Linsen kann bei diesem Vorhaben gar nicht gut genug sein. Makro-Fotografie fordert sie auf's Äußerste. Dabei mag der mögliche Mindest-Abstand gar nicht mal die wichtigste Rolle spielen, - beim allzu nahen Rangehen wirft nämlich der Aufnahmeapparat selbst früher oder später einen Schlagschatten auf das Objekt, der Fotograf steht sich selbst im Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Kameras verfügen über einen optischen Zoom (Transfokator) im Makro-Modus, also eine Brennweitenvorwahl (digitale Zooms abstellen). Hier gilt dasselbe wie bei normalen Aufnahmen ohne Makro: Weitwinkel (niedrige Brennweitenzahl) läßt alles wuchtiger, tiefer, übertrieben räumlich gedehnt und eben &amp;quot;weiter&amp;quot; erscheinen, die Schärfe ist weniger kritisch. Gerade Linien beginnen sich unnatürlich zu biegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Wert auf verzerrungsfreie und dokumentarisch einwandfreie Aufnahmen legt, sollte den '''&amp;quot;Normal&amp;quot;-Bereich der Brennweite bevorzugen''' (bei kompakten Zoom-Objektiven also genau zwischen Tele und Weitwinkel); hier ist auch die Lichtausbeute am höchsten. Die Verführung, bei Modellbahnen alles weitwinkelig zu fotografieren, ist groß. Aber es handelt sich um einen unnatürlichen Effekt, der ebenfalls eher sparsam eingesetzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tele-Einstellungen (hoher Brennweitenbereich) lassen alles flach, dicht, zweidimensional und räumlich zusammengeschoben wirken, der Bereich, in dem Objekte scharf abgebildet werden, wird noch schmäler. Das können wir bei der kleinen Bahn eher selten gebrauchen, obwohl eng gestaffelte Masten der Oberleitung zum Beispiel auch einen ganz eigenen Reiz ausüben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Noetzel hat mit einem Trick den Tiefenschärfebereich erheblich ausgeweitet, indem er das Motiv in mehreren Schritten fotografiert und dabei jedes Mal den Tiefenschärfebereich verschiebt. Mit einer speziellen Software werden diese Bilder schließlich so zusammengesetzt, daß nur die jeweils scharfen Bereiche der Aufnahmen genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie vorne scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die vorne scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie Mitte scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die in der Mitte scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie hinten scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die hinten scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie alles scharf.jpg|thumb|Zusammengesetzte Aufnahme, die über die ganze Länge scharf ist]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Software unter Windows können genutzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich und einige Arbeitshinweise finden sich unter http://www.outbackphoto.com/workflow/wf_72/essay.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digicam als Scanner-Ersatz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens eignet sich eine Digitalkamera auch als Scanner-Ersatz, z.B. wenn ältere, nur als &amp;quot;Anlalog-Bild&amp;quot; vorliegende Fotos für die (eigene) Webseite verwendet werden sollen. Auch Dias lassen sich mit der Digicam so digitalisieren, ohne einen teuren Durchlichtscanner anzuschaffen: Seitenverkehrt auf ein transparentes Medium projeziert, werden sie einfach von der Rückseite der Projektionsfläche abfotografiert (allerdings ist hier mit der Belichtung zu experimentieren, da Dias oft einen sehr hohen Kontrast aufweisen!). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt können mit der Digitalkamera auch wesentlich größere Vorlagen abfotografiert werden, als das die meist nur DinA4-großen Scanner daheim schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Grundsätzlich sollte bei diesen Arbeiten mit möglichst großer Brennweite &lt;br /&gt;
 gearbeitet werden, da die billigen Objektive in Weitwinkeleinstellungen &lt;br /&gt;
 zur Verzerrung neigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch ein paar Anregungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungsreihen machen. &lt;br /&gt;
* Die eingebauten Belichtungsmesser messen das reflektierte Licht. Das muss in Summe nicht dem Neutralgrau entsprechen, auf das Belichtungsmesser geeicht sind. &lt;br /&gt;
* Auf den Weißabgleich achten. Einheitliche Leuchtmittel verwenden. Lampen- plus Neon-Licht überfordern jeden Weißabgleich. &lt;br /&gt;
* Auf die Kabel achten. Da bildet sich schnell ein unfallträchtiges Gewirr. Am besten mit wiederverwendbaren Kabelschlaufen ordentlich verlegen. &lt;br /&gt;
* Diskussion zu diesem Thema mit vielen kommentierten Beispielfotos in der Usenet-Newsgruppe [news:de.rec.modelle.bahn] (hier der entsprechende und direkte Link zu [http://groups.google.de/group/de.rec.modelle.bahn?hl=de/ Google-Groups]), die auch der Betreiber dieser Website ist. &lt;br /&gt;
* [http://www.kazmedia.de/bahn/licht.html Weitere Tips] von einem Teilnehmer dieser Gruppe. &lt;br /&gt;
* Christian Noetzel beschreibt den Bau eines [http://www.noetzel24.de/fotoleitfaden/fototisch.php Fototischs] inklusive Beleuchtung für Modellaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun viel Spaß beim rechten Ins-Licht-Rücken der kleinen Schmuckstücke, sie haben es schließlich verdient! Ihr werdet sehen, der gewisse Aufwand zahlt sich aus. Was gibt es Schöneres, als die bildschönen Miniaturen in ansprechender Form völlig neu zu erleben? Gutes Gelingen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Denn die einen stehn im Dunkeln und die andern stehn im Licht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berthold Brecht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor (Text &amp;amp; HTML): M. Simon | Wien, am 1. Mai MMIV&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ergänzungen: E. v. Eimeren&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--wiki-Version: J. Bartels--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modellbahn]] [[Kategorie:Arbeitstechniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=FAQ_Digital&amp;diff=12981</id>
		<title>FAQ Digital</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=FAQ_Digital&amp;diff=12981"/>
				<updated>2017-01-18T21:15:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Links entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Spezialthemen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braucht man unbedingt geregelte Decoder? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl-L. Wagner hat dazu folgendes Rezept zusammengestellt:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diverse der neuen E-Loks von Roco habe ich mit ungeregeltem Decoder ausgerüstet, die laufen prima. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber fast immer ist folgendes Vorgehen hilfreich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Lok ohne Decoder ausprobieren, wie sie aus aus der Schachtel kommt und auch gleich einfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ist der Auslauf gut, ausreichend, nach persönlichen Vorlieben richtig? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn ja, dann tut es eventuell der ungeregelte Decoder der Lieblingsfirma. Weiter bei 6. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn nein: Geregelten Decoder erst mal ausprobieren (Ist ja mit den Schnittstellen inzwischen nicht mehr so ein Problem, ansonsten gleich eine einbauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Ist das mit geregeltem Decoder gut genug? Häufig ja. Also Faulhaber nicht dringend notwendig, weil der Decoder eh vieles ausregelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Wichtigste: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Lok zerlegen und Getriebe etc. komplett reinigen, am besten mit Waschbenzin und Ultraschallbad (Vorsicht, bei Liliput bleibt da auch gleich ein Teil der Lackierung zurück). Die Fette müssen wirklich runter, zum Teil scheinen die im Bad zu weiß der Himmel was zu reagieren und bilden in irgendwelchen Ecken harzige/feste Rückstände. Die enfernen, geht sehr gut durch Ausblasen mit Pressluft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Lok sparsam!!!! ölen. bei mir hat sich Siliconöl bewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Erneut einfahren und ausprobieren, ob es nicht doch der ungeregelte Decoder tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man bei manchen Loks das unschöne Ergebnis, daß sie zwar prima laufen und auch auslaufen, aber bedauerlicherweise das Getriebe ob seines Spiels schnarrende, knarzende oder sonstige Geräusche von sich gibt. Da hilft nichts: Siliconfett ins Getriebe schmieren (Fahrradhandel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erscheinung ist auch der Grund dafür, daß ich ein solch umständlich erscheinendes Verfahren wähle, um zu entscheiden, ob geregelter Decoder und Faulhaber überhaupt notwendig sind bzw. was bringen. Geregelte Decoder sind für normale Motoren gelegentlich deshalb sinnvoll, weil sie nicht die Probleme machen, die ungeregelte auf computergesteuerten Anlagen in Steigungsstrecken zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Wenn gewünscht, jetzt erst Faulhaber einbauen und die Lok noch ein wenig einfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Alle möglichen/gewünschten Parameter des Decoders optimieren. Das macht wirklich erst jetzt Sinn, weil vorher die Mechanik der Lok damit zwar kompensiert und optimiert werden kann, aber immer wieder aufs neue nachjustiert werden muß, bis die Lok richtig eingefahren ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis sind optimal motorisierte und docoderisierte (heißt das so?) Loks. Wie schon mal gesagt, bei manchen Loks kann man sich das &lt;br /&gt;
ganze Theater sparen, da ist sofort klar, daß das nie was wird. Aber die guten laufen mit Faulhaber und geregeltem Decoder wirklich schön; &lt;br /&gt;
ganz langsam anfahrend, leise und mit sanftem langem Auslauf auch in programmierten Halteabschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wozu braucht man eine Lastregelung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in den Decoder integrierte Lastregelung hält die Geschwindigkeit einer Lok, unabhängig von der Belastung durch einen Zug oder eine Steigung, konstant. Die integrierte Lastregelung ist einer der größten Vorteile der Digitaltechnik. Sie ermöglicht es auch in langsamsten Schritttempo über Weichenstraßen zu fahren (ist das nicht die Pulsweitenmodulation?). Und zwar auch mit Loks ohne Faulhabermotoren. Die Lastregelung kann natürlich keine Wunder vollbringen, aber bei Loks mit guten Fahreigenschaften, werden diese noch einmal wesentlich verbessert. Mein Rat: Decoder mit Lastregelung sind ca. 10&amp;amp;nbsp;EUR teurer als Decoder ohne. Diese Investition lohnt sich. Es ist wesentlich teurer, später die Decoder ohne Lastregelung durch neue zu ersetzen, weil man die besseren Fahreigenschaften der geregelten Decoder bei einer Lok hat, und sie dann bei allen Loks haben will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen von Dr. König zu diesem Thema: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lastregelung gibt es auch in Analog - und nicht unbedingt schlecht. So ist die analog-Elektronik der Wuertt.&amp;amp;nbsp;C mit Faulhaber von Märklin (3511) durchaus mit der des 6090 Decoders zu vergleichen (liegt natürlich auch am schon bei niedrigen Sapnnungen laufenden Faulhaber). Dagegen ist die sog. Digitalregelung der 3711 (Württ.&amp;amp;nbsp;C mit Digital Hochleistungsantrieb) echter Schrott - auch weil sie in Wahrheit gar keine Regelung enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Auswirkung hat die Anzahl der Fahrstufen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrstufen gibt an, wie feinfühlig eine Lok gesteuert werden kann. Die Anzahl der möglichen Fahrstufen geht von 14 Fahrstufen über 28 bis zu 128 Fahrstufen. Viele Decoder bieten darüberhinaus die Möglichkeit jeder Fahrstufe eine beliebige interne Fahrstufe zuzuordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion brachte als Ergebnis, daß 14 Fahrstufen zu wenig ist, 28 eigentlich reicht und 128 Fahrstufen nicht unbedingt notwendig sind. Die Anzahl der notwendigne Fahrstufen häng aber auch sehr stark davon ab, wie man seine Loks fährt. Haben die Decoder eine eingebaute Beschleunigung und Verzögerung, und will man mit den Loks nicht feinfühlig rangieren, können auch 14 Fahrstufen genug sein. Will man besondere Effekte erreichen, z.B. die Beschleunigung und Verzögerung jeweils zugabhängig von einem Computer direkt steuern lassen, dann braucht man die 128 Fahrstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie behandle ich Doppeltraktionen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppeltraktionen und auch Schiebebetrieb ist in Digitalsystemen wesentlich einfacher zu handhaben, als in konventionellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Lok in einem Digitalsystem eine eigene Adresse hat, können die Loks einer Doppeltraktion oder eine Schiebelok getrennt von einander gesteuert werden. Im einfachsten Fall verwendet man 2 Regler und steuert die Loks getrennt von einander. - Dies ist am vorbildgerechtesten.- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die Doppeltraktion aber länger zusammen, und man möchte sie mit einem gemeinsamen Regler steuern, ermöglichen es moderne Zentralen mehrere Loks zu einer Doppeltraktion zu verbinden, die über eine Adresse gesteuert werden kann. Das Einrichten einer Doppeltraktionund das Auflösen geht normalerweise recht einfach vor sich, ist aber abhängig von der Zentrale. Die meisten Zentralen unterstützen auch Mehrfachtraktionen, d.h. mehr als 2 Loks unter einer Adresse. [[Digitalzentralen|Zentralen]] mit Mehrfachtraktion sind beispielsweise: Lenz, Zimo, Uhlenbrock Intellibox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was macht man mit Steuerwagen in Digitalsystemen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuerwagen, z.B. beim Schienenbus oder bei den Silberlingen, bereiten in Digitalsystemen einige Probleme. Das Hauptproblem ist der Lichtwechsel von 3-Licht Spitzenlicht auf rotes Rücklicht. In reinen Gleichstromsystemen wird dieser Lichtwechsel relativ einfach durch Dioden gesteuert. In Digitalsystemen sind diese Dioden wirkungslos. Es gibt drei Möglichkeiten dieses Problem zu lösen:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Der Steuerwagen ist fest über Kabel mit der Lok verbunden und die Lampen des Steuerwagens sind an die entsprechenden Lampen der Lok angeschlossen. Nachteil: Feste Verbindung zwischen Lok und Wagen notwendig.&lt;br /&gt;
#Die Umschaltung der verschiedenen Lampen erfolgt über einen mechanischen Umschalter, der die Fahrtrichtung des Steuerwagens z.B. über eine Rutschkupplung feststellt. Dieses Prinzip wird vom Märklin in seinen Steuerwagen und von dem neuen KATO ETA 150 verwendet.&lt;br /&gt;
#In den Steuerwagen wird ein Decoder eingebaut, der ähnlich dem Lokdecoder den Lichtwechsel steuert. Der Decoder kann vereinfacht sein, da er keinen Motor steuern muß. Der Steuerwagen hat eine eigene Adresse. Im Zugverband werden Lok und Steuerwagen wie eine Doppeltraktion behandelt. Nachteil: Relativ teuer.&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur dritten Variante gibt es bei [http://dcc-mueller.de/decoder/decode_d.htm Reinhard Müller].&lt;br /&gt;
Achtung: Hier gibt es wieder zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
*Von Lenz gibt bzw. gab es einen speziellen Funktionsdecoder für DCC-NMRA, der den Lichtwechsel steuern konnte. Dieser Decoder sollte heute nicht mehr eingesetzt werden, da er mit den neuen Fahrstufen-Modi des DCC-NMRA-Systems nicht mehr zurecht kommt und dabei dann ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag legt.&lt;br /&gt;
*Einfacher und billiger ist es heute, einen einfachen Lokdecoder (z.B. von Kühn den T120 für 45,-- DM) einzusetzen. Das Licht wird in diesem Fall genauso wie in der Lok angeschlossen. Anstelle des Motors sollte ein Widerstand - ca. 100 Ohm (der Wert ist unkritisch) - eingesetzt werden, damit die Programmierung einwandfrei funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ist es möglich Komponenten selbst zu bauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja natürlich. Für die verschiedenen Systeme gibt es Selbstbauprojekte. Hier finden sich Vorschläge für den Selbstbau von Weichendecodern, Booster, Lokdecoder mit Microcontroller und kompletten preiswerten Komplettsystemen. Auf folgenden WWW-Seiten sind Informationen über den Selbstbau zu finden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.drkoenig.de/digital/digital.htm Selbstbau von Märklin Digital Komponenten - von Dr. König]&lt;br /&gt;
* [http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/digital.html Selbstbau von Märklin Digital Komponenten von Carsten Meyer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bluecher-elektronik.de Gleisbesetztmelder für Märklin Motorola und DCC-NMRA als Bausatz von Uwe Blücher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.keil-nbg.de/rkdcc.htm Selbstbau einer NMRA-DCC Zentrale - von Rainer Keil]&lt;br /&gt;
* [http://www.opendcc.de Selbstbau einer DCC Zentrale und Dekodern (Open Source) - von Wolfgang Kufer]&lt;br /&gt;
* [http://www.praktiker.at/prjdit01.htm Der DigiTrain Commander des Praktiker Verlags für DCC-NMRA]&lt;br /&gt;
* [http://www.ldt-infocenter.com/ DCC-NMRA und Märklin-Motorola kompatible Weichendecoder und Rückmeldemodule als Bausatz von LDT]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 28 Fahrstufen für Märklin Digital (Vorschlag Dr. König) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder kennt das Manko, daß im Motorola-Format nur 15 FS möglich sind. Nach langem Hin- und Her und Diskussionen hat sich nur eine (kompatible) Möglichkeit als praktikabel herausgestellt, wie zumindest neue (Eigenbau)Dekoder 13 weitere FS erhalten können: Durch entsprechenden &amp;quot;Mißbrauchs&amp;quot; des für die SF vorgesehenen Trits D5, das ja als einziges noch zwei &amp;quot;freie&amp;quot; Zustände aufweist . nämlich 01 und 10. Alle anderen Trits sind ja bereits &amp;quot;belegt&amp;quot; (die 4 folgenden Trits D6 - D9 signalisieren das neue Format mit Richtung und den EF) bzw. sollten frei bleiben und werden künftig belegt werden (die ersten 4 Trits D1 - D4  haben noch jeweils die Kombination 01 frei - die aber für die &amp;quot;fehlenden&amp;quot; 175 Adressen benötigt werden und künftigt auch mit Sicherheit entsprechend benutzt werden). Danach wird die jeweils &amp;quot;dazwischengeschobene&amp;quot; FS (also 2,5 - 3,5 - 4,5 .... 12,5 - 13,5 - 14,5) ohne aktivierte SF durch Bit D5/2 = H (also D5=01) und bei aktivierter SF durch Bit D5/2 = L (also D5=10) signalisiert wird. Also:&lt;br /&gt;
D5/1=0 und D5/2=1 heißt: SF=0, zusätzliche FS&lt;br /&gt;
D5/1=1 und D5/2=0 heißt: SF=1, zusätzliche FS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist sowohl schaltungstechnisch als auch programmiertechnisch (auch auf Seiten der CU) einfach zu bewerkstelligen und sowohl logisch als auch stringent. Und i.ü. - wie gesagt - die einzige einfache Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alternative, durch D5= 10 oder 01 anzuzeigen, daß die 4 folgenden Trits D6 - D9 nun eine neue Bedeutung haben - also z.B. 1 Bit als SF-Indikator und 7 Bit als Geschwindigkeit oder wie auch immer - ist in jedweder Hinsicht deutlich aufwendiger und bringt keine signifikanten Vorteile: 13 weitere FS reichen durchaus, zumal sich der geregelte Dekoder mit einem definierten Geschwindigkeitsbereich, in dem dann diese fast 30 FS   abgebildet werden, durchsetzen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dekoderbauer ist das obige feature ziemlich einfach umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Probleme für die CU-Hersteller bleiben aber: &lt;br /&gt;
Die M.-Dekoder (wie es mit den anderen Dekoderfabrikaten aussieht weiß ich nicht) mögen ja bekanntlich 01 und 10 als D5 nicht, d.h. solange sie diesen Code empfangen reagieren sie nicht mehr. D.h. Änderungen der SF oder einer der EF werden nicht umgesetzt, solange D5 auf 10 oder 01 ist (vielleicht sind die ganz neuen ICs der neuen Dekoder ja &amp;quot;intelligenter&amp;quot; - aber mangels einem solchem konnte ich das noch nicht testen).   Controllerseitig muß also entweder eingestellt werden&lt;br /&gt;
können, ob diese +13 FS gesendet werden (bei LOK geht das und ich nehme an daß auch die IB solche Lokspezifischen Einstellungen kennt) oder aber es muß bei jeder Änderung von SF oder EFx zuerst der Befehl mit der &amp;quot;darunter&amp;quot; liegenden runden Fahrstufe (2 - 3 - 4 .... 12 - 13 - 14) und dann der Befehl mit der tatsächlichen Fahrtstufe gesendet werden. Da ja solche Änderungen nicht so häufig erfolgen, fällt die geringe zusätzliche Sendezeit nicht ins Gewicht. Eleganter ist natürlich die entsprechende Programmierung der CU. Wie gesagt: Das betrifft nicht den Dekoder-Bauer, der muß nur D5=01 oder 10 entsprechend auswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt die Frage, wie man diese zusätzlichen 13 FS im RS232-Kommandoset darstellt. Da die Entwickler der IB das RS232-Format eh schon erweitert haben, habe ich diese um Vorschläge gebeten. Aber auch dies betrifft nicht den Dekoder-Bauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, daß dieses feature zum &amp;quot;Wohle aller&amp;quot; allgemein als Standard übernommen wird. Die FAQ (gibt es dazu schon eine?) sollte einen entsprechenden Hinweis erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie schließe ich SMD LED an den Decoder Lichtausgang an? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Klengel fragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte gerne meine V80 von Lima mit SMD-LEDs ausrüsten, die ja, wie jeder weiß, Vorwiderstände benötigen. Da ich die Lok demnächst mit einem Decoder (Selectrix oder Arnold, der paßt besser) ausrüsten möchte, muß ich die Spannung am Lichtausgang des Decoders wissen, oder den Wert für die Vorwiderstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oliver Zoffi antwortet:&lt;br /&gt;
normalerweise wird eine LED mit 1,6 Volt bei 15 bis 20 mA betrieben. Ich nehme an, daß der Lichtausgang an jedem Digitaldecoder ja normalerweise die üblichen Lämpchen betreibt und daher auch eine Ausgangsspannung von 12 - 16 Volt haben wird (je nach Schienengrundspannung). Den Vorwiderstand für eine LED berechnet man so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorwiderstände_berechnen|(U&amp;lt;sub&amp;gt;Vers&amp;lt;/sub&amp;gt; - U&amp;lt;sub&amp;gt;LED&amp;lt;/sub&amp;gt; ) / I&amp;lt;sub&amp;gt;LED&amp;lt;/sub&amp;gt;]] (U&amp;lt;sub&amp;gt;Vers&amp;lt;/sub&amp;gt; = Volt am Lichtstromausgang, bzw. an der Schiene)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also z.B.: (12-1,6)/20   = 0,52   = 520 Ohm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die LEDs in Serie geschaltet werden sollen, multiplizierst du 1,6 x LED-Anzahl.&lt;br /&gt;
Wenn die LEDs parallel geschaltet werden, halt 20 x LED-Anzahl - wobei der Widerstand&lt;br /&gt;
bei einer LED 1/8 Watt oder auch SMD sein kann, bis zu 4 LEDs genügt bei 15mA ein 1/4-Watt (wird aber schon recht warm...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Digital Decoder für Märklin Motorola Format können auch für Faulhabermotoren verwendet werden?  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Uhlenbrock DGF 756, lastgeregelt, merkt sich im Gegensatz zu Märklin-Decodern seine letzte Einstellung auch ohne Strom (beliebig lange). Ich lasse mir das Gegenstück zu dem DGF 756 (den DGR 755) gerade in meine alte 3021 V200 (20 Jahre) einbauen, wenn die fertig ist, kann ich Dir mal einen Erfahrungsbericht zukommen lassen. Der DGR 755 kostet ca. 130,-- DM, der Einbau bei mir noch mal 25,-- DM (die nächsten Umbauten mache ich aber wahrscheinlich selber...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist mit dem früheren Märklin Digital = System und dem alten Arnold System? ==&lt;br /&gt;
Das Märklin Digital=, Märklin Digital I und das alte Arnold Digitalsystem, waren die ersten Digitalsysteme, die die erste Version des DCC Protokolls benutzten. Die Zentralen und Komponenten dieser Systeme können auch heute noch mit den neuen DCC Systemen zusammenarbeiten. Natürlich können Sie die neuen Funktionen, wie z.B. bis zu 128 Fahrstufen nicht unterstützen. Hier sieht man aber den Vorteil, wenn man auf ein standardisiertes System setzt. Obwohl der Hersteller - Märklin - das System nicht mehr unterstüzt, muß man die gekauften Komponenten nicht wegwerfen, sondern kann sein System mit anderen normgerechten Decodern oder Zentralen weiter ausbauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Märklin Digital Gleichstrom System wurde 1989 von Märklin für Spur I und H0 auf den Markt gebracht. Zeitgleich wurde die gleichen Komponenten von Arnold für Spur N angeboten. Entwickelt hat diese Komponenten die Firma Lenz, die später eigene Komponetne für dieses System unter dem Namen Digital-Plus auf den Markt brachte. Gleichzeitig stellte Lenz das System als Standardvorschlag der NMRA zur Verfügung und ist seit dem unter der Bezeichnung DCC-NMRA bekannt. 1996 zog Märklin das Digital Gleichstrom System wieder von Markt zurüch, nachdem es gelungen war das Motorola-Format entsprechend weiterzuentwickeln. (Ein Grund war IMHO, daß Märklin kein Interesse an einem offenen System hatte, daß auch von anderen Konkurennten angeboten werden kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das DCC-NMRA System wurde in der zwischenzeit weiterentwickelt. Es ist aber immer noch kompatibel zu den ersten Märklin= Komponenten. Das heißt alle heutigen DCC-NMRA Decoder können mit den alten Märklin Digital= Zentralen betrieben werden. Ich habe selbst bis vor kurzem meine Anlage noch damit betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil: Man kann die neuen Funktionen der Decoder nicht ausnutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Märklin Digital= System hatte folgende Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99 Adressen. Adresse 80 für eine analoge Lok ohne Decoder. (Die Digital= Zentralen sind neben den Digital Plus Geräten von Lenz die einzigen in Deutschland, die diese Funktion bieten - wegen Patentschutz) Das Verfahren ist allerdings nicht sehr Motor- und Gehörschonend. Aber für den Umstieg vielleicht interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 Fahrstufen, 4 Funktionen F1 .. F4. Neue Digitalsysteme unterstützen bis zu 9999 Adressen und bis zu 128 Fahrstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einstieg könnte die alte Märklin Digital= Zentrale interessant sein, besonders wenn man sie sehr günstig bekommt, wenn die wenigen Fahrstufen und die max. 99 Adressen nicht stören. Aber es gibt einen sehr wichtigen Punkt, der mich praktisch zum Umsteigen gezwungen hat. Das ist das Programmieren der Decoder. Alle DCC Decoder werden elektronisch auf ihre Adresse und die Fahreigenschaften programmiert. Die Märklin Digital= Zentrale kann diese Programmierung nicht durchführen. Früher gab es dazu eine sündhaft teuren Programmer. Märklin verfolgte die Philosophie, daß die Programmierung beim Fachhändler durchgeführt werden soll. Heute dürfte dies nicht mehr so einfach sein. Und alle neuen Zentralen können die Decoder programmieren. Wenn man jemanden kennt, der diese Programmierung durchführen kann, dann würde aus meiner Sicht nicht viel dagegen sprechen in einen sehr günstigen Einstieg in die Digitalwelt zu investieren, und später dann, wenn man Erfahrung mit dem DCC-System gesammelt hat, eine richtige DCC-Zentrale zu kaufen und die Märklin Zentrale wegzuwerfen, bzw als Bremsgenerator zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wo finde ich Literatur zu Digitalsystemen? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Vergleich der verschiedenen Digital-Systeme findet sich in dem ALBA Modellbahn Praxis (AMP) Buch Nr. 10  &amp;quot;Modellbahn Digital Fahren&amp;quot;. &lt;br /&gt;
In diesem Buch werden die verschiedenen Digital Systeme aus dem Einsteiger Blickwinkel miteinander verglichen, so daß Du Dir ein gutes Bild machen kannst, welches System am günstigsten ist. Stand Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem ALBA Modellbahn Praxis (AMP) Buch Nr. 11 &amp;quot;Modellbahn Digital-Profi&amp;quot; werden die Digital-Systeme mehr aus dem Blickwinkel des fortgeschrittenen Anwenders betrachtet. Stand Ende 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren werden in dem  MIBA-Spezial 37 &amp;quot;Digital planen, fahren, steuern&amp;quot; die verschiedenen Systeme vorgestellt. Das Heft ist allerdings bereits vergriffen. Im aktuellen Heft 42 findet sich dieses Heft als PDF-Datei auf der beiliegenden CD-ROM. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der MIBA Spezial 42 &amp;quot;Modellbahn Digital&amp;quot; werden die verscheidenen Digitalsysteme und Produkte mit einander verglichen. Allerdings setzt das Heft schon einige Kenntnisse im Digitalbereich voraus und enthält leider auch einige Fehler in den Tabellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was bietet mir eine fertige Digitalsteuerung gegenüber analog-Betrieb ohne Zusatzgeräte? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe hierzu [[Digital_Einsteigerinformationen|Einsteigerinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was brauche ich zum Einstieg =&lt;br /&gt;
Eine oder (sinniger) mehrere Loks mit Decoder, eine Zentraleinheit (mit eingebautem oder externen Zentralbooster) und einen Trafo, um die Zentraleinheit mit Strom zu versorgen. Der Trafo ist ein ganz normaler [waldundwiesen Standard 08/15 universal (&amp;amp;copy; Peter Wagner)] Wechselstromtrafo, der um die 15V AC abgibt, wie ihn z.B. nahezu jeder Modellbahn-Hersteller anbietet. Von verschiedenen Herstellern gibt es Startsets mit all diesem Material und einem kleinen Schienenkreis. Diese sind bis auf die eher mäßige Qualität der meisten dort verbauten Decoder durchaus auch für Umsteiger empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welches System soll ich kaufen? =&lt;br /&gt;
Im Gleichstrombereich ist das genormte DCC-System fast das einzig existente. Es gibt nur noch Selectrix und FMZ als inzwischen langsam auslaufende Systeme der Hersteller Trix und Fleischmann. Für H0 Wechselstrom gibt es Märklins &amp;quot;mfx&amp;quot;, was ähnliche Eckdaten wie DCC hat (evtl. sogar das gleiche ist?). Die Decoder in den Loks müssen jeweils zum System passen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welchen Haken hat die mit Startsets gelieferte Ausstattung? =&lt;br /&gt;
Hier gibt es die verschiedensten Versuche, Kosten einzusparen zu beobachten. Meist werden diese Einschränkungen früher oder später zum Problem, was jedoch aufgrund der extrem niedrigen Preise der Einsteigergeräte, die dann überflüssig werden meist verzeihlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fleischmann LOK-BOSS: Dies ist ein sehr einfaches DCC-System, das nur 4 Loks steuern kann, die auf die DCC-Adressen 1-4 eingestellt sind. Außerdem arbeitet der LOK-BOSS mit nur 14 Fahrstufen. Man kann die Adresse mit dem Gerät einstellen, dabei wird die Fahrstufenzahl automatisch auf 14 gesetzt. Die Decoder in den mitgelieferten Loks der Startsets sind dagegen vollwertige DCC-Decoder mit Lastregelung und Rangiergang-Funktion.&lt;br /&gt;
*Roco Lokmaus 2: Die Lokmaus2 ist eine vollwertige Zentrale, die mit 128 Fahrstufen rechnen kann, jedoch kann man mit dem Regler nur 28 direkt anwählen. Außerdem kann die Lokmaus2 nur mit 2stelligen Werten arbeiten, wodurch man nur 99 Adressen zur Verfügung hat und einige Eigenschaften neuerer Decoder nicht änderbar sind. Das Auslesen von Decodereinstellungen ist nicht möglich. Vorteil: die Lokmaus 2 kann als regler an einer vollwertigen Lenz-Zentrale arbeiten. Die mitgelieferten Decoder der Startsets können nichts, nichtmal die Adresse ist änderbar und die Fahreigenschaften sind ähnlich &amp;quot;unwerfend&amp;quot;. Zum Glück sind diese nur gesteckt...&lt;br /&gt;
*märklin mobile station: Nur 10 Loks und 8 (?) Funktionen, der beigefügte 18VA-Trafo ist ein Witz (reicht geradeeben für 2 Loks), der Anschluß eines Boosters ist '''nicht''' möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was für Decoder brauche ich? =&lt;br /&gt;
Das hängt zunächst vom verwendeten Digital-System ab, zu dem der Decoder passen muss. Des weiteren muss der Decoder in die Lok passen. Bei einer Lok mit Schnittstelle ist damit klar, welche Größe es sein muss. Zusätzlich gibt es alle Decoder auch baugleich mit Kabeln statt des Schnittstellensteckers. Damit bleibt es für Spur N und TT bei den sog. &amp;amp;raquo;Microdecodern&amp;amp;laquo;, die in der Regel 9&amp;amp;nbsp;mm breit und bis zu 15&amp;amp;nbsp;mm lang sind (NEM 651-Decoder haben die gleichen Maße). Für Spur H0 eignen sich meist auch die größeren mit 11-14&amp;amp;nbsp;mm Breite und rund 20&amp;amp;nbsp;mm Länge, die wiederum mit NEM652-Decodern verwandt sind und stärkere Ströme vertragen können. Außerdem muss der Decoder ausreichend Strom für den Motor liefern können. Richtwerte: 0,5&amp;amp;nbsp;A für N, 1&amp;amp;nbsp;A für H0 und TT, aber besser messen. DCC-Decoder sind uneingeschränkt mit jedem DCC-System einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was kostet ein Decoder? =&lt;br /&gt;
Zwischen 10 und 100&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro; ist aktuell alles anzutreffen. Der Preis hängt von der Größe, dem System und den Fähigkeiten des Decoders ab. Außerdem gibt es inzwischen auch viele Loks mit fest eingebautem Decoder, die dann aber auch etwas mehr kosten. Ein typischer Decoder nach NEM 651, also für Spur N und TT ohne besondere Zusatzfunktionen kostet zwischen 25 und 40&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, nach NEM 652 für H0 etwas weniger, da größer. Um Billigst-Decoder sollte man allerdings einen Bogen machen oder wenigstens nachfragen, wo der Haken ist. Ein Sound-Decoder kostet 100&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro; und mehr. Zusätzlich benötigt dieser für einen nachträglichen Einbau sehr viel Platz, der nach heutigem Stand der Technik, nur in größeren H0-Loks und in Triebwagen gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://dcc-mueller.de/decoder/dectab_d.htm Marktübersicht über DCC-Decoder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kann ich einen Decoder selbst einbauen? =&lt;br /&gt;
Hierbei ist zunächst wichtig, ob die Lok eine Digital-Schnittstelle nach NEM 651 oder 652 besitzt. Ist diese Vorhanden, ist der Einbau relativ einfach, man muss lediglich den vorhandenen Analogstecker aus der Lok entfernen (der ist gesteckt) und den Decoder einsetzen. Bei einigen Loks ist es noch nötig, den Entstör-Kondensator zu entfernen, da dieser sonst die Lastregelung stört. Sitzt dieser auf dem Analogstecker, ist das Problem natürlich keines. Zusätzlich verbaut die Firma Trix Schnittstellen, die für chronische Kontaktprobleme sorgen können, hier kann es sinnvoller sein, den Decoder an den immerhin schon versammelten Kabel anzulöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogenannte &amp;quot;Lötschnittstellen&amp;quot; sind einfache Zusammensammlungen aller nötigen Kabel an einer Stelle. Die Probleme, dass man die analoge Verbindung ersteinmal trennen muss, bleiben erhalten. Achtung: einige Hersteller meinen Lötschnittstellen einzubauen, aber keinen Einbauraum vorzusehen - dann muss man die Platine doch wieder komplett rausreißen um Platz zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich problematischer wird es, wenn die Lok keinerlei Schnittstelle besitzt. Bei diesen Loks muss der Decoder eingelötet werden und - was das größere Problem ist, man muss ersteinmal die einzelnen Anschlüsse von ihren bisherigen Wegen trennen, insbesondere darf es keine direkte Verbindung zwischen dem Fahrgestell (in dem idr. ein Pol der Gleisspannung anliegt) und dem Motor geben. Grundsätzlich möglich ist ein Einbau nahezu immer, sehr oft aber ein größerer Aufwand, der nahezu immer einen eventuellen &amp;quot;Sammlerwert&amp;quot; der Lok zerstört, da ein spurloser Rückbau nicht möglich ist. Ein weiteres Problem ist, dass es manchmal in der Lok zu eng ist und man fräsen muss. Dies ist aber dank immer kleinerer Decoder immer seltener nötig., selbst in jeder mir bekannten Spur N-LOk ist genug Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Muß ich alle zwei Jahre neue Decoder kaufen, weil dauernd neue Dinge auf den Markt kommen? =&lt;br /&gt;
Wenn man denn die neuen Features in dieser Lok haben will schon, aber es gibt keinen Grund, alte Decoder wegzuwerfen, solange diese nicht defekt sind. Das digital-System selbst ändert sich ja nicht, daher bleibt der Decoder kompatibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Muß ich alle Glühbirnen tauschen? =&lt;br /&gt;
Jein ist hier wohl die beste Antwort. Einfach gesagt hängt es von der Spannung ab, die im Digital-Kreis fließt. Als Faustregel sollte die Nennspannung des vorgeschalteten Trafos nicht höher sein, als die Nennspannung der Lampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kann ich einen Teil der Anlage noch analog betreiben und langsam umsteigen? =&lt;br /&gt;
Es gibt keinen zwingenden Grund, alles auf einmal umzubauen. Allerdings hat ein langsamer Umstieg nur Sinn, wenn man auf der Anlage logisch getrennte Abschnitte hat. Ein Wechsel der Loks zwischen analogem und digitalem Anlagenteil ist jedenfalls nur bedingt empfehlenswert und bei einigen Systemen auch gar nicht möglich.&lt;br /&gt;
Einige DCC-Anbieter, z.B. Lenz bieten theoretisch die Möglichkeit, eine analoge Lok (theoretisch auch mehrere, die dann wie bei der Analogbahn alle das gleiche tun) im Digital-System mitzusteuern, aber vergessen Sie diese Möglichkeit einfach! Theoretisch kann man die Digitalspannung von der Zentrale mit einem Gleichstrom überlagern lassen, allerdings wird der Motor der Analog-Lok dann schnell zerstört, denn er sieht ja auch den digital-Strom als Wechselstrom-ähnliches Signal, was wiederum zu ständigem kurzen Andrehen in beiden Richtungen führt. Eine Notlösung hierfür ist ein sog. Digitalfilter, ein Diodenblock, der die Wechselspannung ausfiltert in der Lok - aber wieso dann nicht gleich einen Decoder einbauen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was muss man für digitalen Betrieb umbauen? =&lt;br /&gt;
An der Anlage selbst nichts, nur an der Verkabelung. Und auch da nur, wenn man spezielle analoge Schaltungen eingesetzt hat, die digital nicht mehr funktionieren. Hierzu gehören Dioden zur Prellbocksicherung, Bremswiderstände und andere Dinge, die dem Stromfluß beeinflußen (diese würden stören) oder sich darauf verlassen, aus der Stromrichtung die Fahrtrichtung ermitteln zu können (diese würden einfach nicht mehr funktionieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Brauche ich Trennstellen? =&lt;br /&gt;
Wenn man Blockstellenbetrieb haben will, ja. Für Abstellgruppen braucht man - im Gegensatz zum Analog-Betrieb - keine, da die Loks ja auch bei vorhandener Versorgungsspannung stehenbleiben.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund für Trennstellen kann bei großen Anlagen entstehen, wenn man einen zusätzlichen Booster benötigt, da jeder Booster einen eigenen Stromkreis benötigt. Ein einzelner Booster gibt in der Regel maximal 3&amp;amp;nbsp;A Strom ab, was je nach Baugröße 5-10 gleichzeitig fahrenden Loks entspricht (bei Gartenbahnen evtl. auch nur 1 oder 2). Beleuchtete Wagen müssen herbei natürlich berücksichtigt werden, und zwar immer, wenn sie leuchten; dabei zählen ca. 5 Wagen wie eine Lok. Ein Wechsel von einem Booster-Abschnitt zum anderen ist problemlos möglich; die Loks &amp;quot;merken&amp;quot; nichts, solange die Versorgungsspannung beider Booster gleich ist (anderenfalls ändert sich die Geschwindigkeit entsprechend). Auch sollte man darauf achten, dass die Polung gleich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dritter Grund sind mögliche unsichtbare Rückmeldekontakte, die einfach über einen Stromfühler, der einseitig am Gleis angeschlossen ist, messen, ob sich ein Verbraucher auf diesem Gleisabschnitt befindet. Rückmeldungen irgendeiner Art (möglich sind auch Magnetkontakte oder Lichtschranken) sind Voraussetzung für alle käuflichen Steuerungsprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wie halte ich vor einem roten Signal? =&lt;br /&gt;
Der einfachste Weg ist, dass man einfach den Strom in dem Abschnitt abdreht. Dann bleibt allerdings der Zug relativ abrupt stehen. Eine weitere Möglichkeit sind sog. Brems-Generatoren, die an alle Loks in diesem Abschnitt die Meldung geben, die Geschwindigkeit langsam auf 0 zu drosseln. Leider haben diese Generatoren den Nachteil, dass sie erst zur Tat schreiten dürfen, wenn sich der komplette Zug in ihrem Bereich befindet. Es darf keine Stromverbindung nach außen geben, auch nicht über eine Wagenachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters sind weitere Konzepte am Markt, die aber nur von einige wenigen Anbietern unterstützt werden. Das interessanteste ist eine Dioden-Schaltung, die inzwischen auch von der NMRA abgesegneit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Arbeitsweise solcher Brems-Systeme bei mfx weiß ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wie baue ich eine Blocksteuerung? =&lt;br /&gt;
Genauso, wie auch analog: der Zug löst einen Kontakt aus, der den Abschnitt abschaltet (oder eben auf irgendeine Bremstechnik schaltet), den er gerade verlassen hat, der Abschnitt dahinter wird dafür aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kann ich da überhaupt noch was selber bauen? =&lt;br /&gt;
Was will man denn selber bauen? An der Anlage selbst kann man natürlich genauso viel selber bauen, wie bisher auch. Bei der Elektronik ist dies eindeutig erheblich schwerer bis nahezu unmöglich, so man nicht das nötige Fachwissen besitzt. Schaltpläne dafür findet man durchaus im Internet, z.B. bei [http://www.opendcc.de www.opendcc.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie auch zum Selbstbau gehört [http://www.der-moba.de/index.php/Digitalprojekt DDL], die Zentrale als Programm auf einem Linux-PC. Hier muss man nur einen Booster über ein selbstzubauendes Kabel an die serielle Schnittstelle anschließen und schon hat man ein DCC- oder Märklin Digital-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welche Geräte verschiedener Hersteller passen zusammen? =&lt;br /&gt;
Das Übertragungsprotokoll zwischen den Geräten, also Zentraleinheit, Regler etc. hat nichts mit dem Digital-System, das am Gleis anliegt zu tun. Von diesen Systemen gibt es derzeit vier verschiedene:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*I2C: Dieses Protokoll ist das wohl älteste. Es wurde vom alten Märklin Digital und dem (bis auf die Zentrale identischen aber nicht mehr angebotenen) Arnold-System verwendet. Dazu verstehen noch einige andere Zentralen dieses Protokoll.&lt;br /&gt;
*XPressNet: Dieses Protokoll wird von den Firmen Lenz und Roco verwendet.&lt;br /&gt;
*LocoNet: Dieses Protokoll ist bei Uhlenbrock und seinem Erfinder digitrax zuhause und wird auch von dem - weitgehend baugleichen - Fleischmann TwinCenter und dessen Zubehör benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkliche Vorteile hat keines der Systeme, sie sind aber nicht untereinander austauschbar. Adapter existieren entweder nicht, oder haben prohibitive Preise. Dazu haben einige Anbieter eigene Systeme, die dann auch nur zu den eigenen Geräten kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz konkret (weil das dauernd kommt): eine Lokmaus 2 [[XPressNet]] kann man also NICHT direkt an eine Intellibox [[LocoNet]] anschließen. Einen Adapter gäbe es, ist aber fast so teuer wie die Lokmaus2 selbst. Die alte Lokmaus1 (mit gelbem Drehknopf) hat dagegen ein völlig eigenes Protokoll, für das die Intellibox einen Anschluß hat (der auch noch andere Funktionen hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Booster können uneingeschränkt zwischen verschiedenen DCC-Anbietern gemischt werden, allerdings haben einige Anbieter hauseigene Steckersysteme zum Verbinden der Booster untereinander, über die teilweise auch die Kurzschlußmeldungen übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Reifen Digitalsysteme auch erst beim Anwender? =&lt;br /&gt;
Die Systeme selbst nicht unbedingt, zumal alle aktuellen Systeme schon gut 10 Jahre am Markt sind. Lediglich bei einigen Decodern bekommt man den Eindruck, dass der letzte Beta-Test die erste Lieferung ist. Man sollte etwa 3 Monate nach Erscheinen eines neuen Decoders warten, dann sind die Bugs in aller Regel behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für einige Digital-Zentralen erscheinen von Zeit zu Zeit Updates, hier geht es aber fast nur um Funktionserweiterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Warum wird hier so oft über Probleme berichtet, wenn alles doch so einfach ist? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür kann es die verschiedensten Gründe geben. Typische Problemquellen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Benutzer, der beim Decoder-Einbau den Kondensator nicht gefunden hat, aber auch andere einbaubedingte Probleme.&lt;br /&gt;
*Benutzer, die die Anleitung nicht richtig gelesen haben und so ein anderes Verhalten erwarten&lt;br /&gt;
*unreife Decoder&lt;br /&gt;
*DCC-Decoder, die mit einer falschen Fahrstufenanzahl betrieben werden. Betreibt man einen DCC-Decoder, der auf 14 Fahrstufen eingestellt ist mit 28, spinnt das Licht. Andersherum tut sich gar nix.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einfach&amp;quot; ist ein relativer Ausdruck, Probleme kann es immer geben!&lt;br /&gt;
*ansonsten: DigitalProbleme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was passiert bei einem Kurzschluß? =&lt;br /&gt;
Die Zentrale sollte sich bei einem Kurzschluß sofort abschalten. Da bei einem Digital-Kreis ein stärkerer Strom fließt, als analog würde sonst die Technik, die obendrein empfindlicher ist, weitaus schneller Schaden nehmen. Wenn der Kurzschluß direkt am Motor auftritt, kann es für den Decoder aber dennoch zu spät sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geht's auch ohne Decoder-Einbau? =&lt;br /&gt;
Nun, da gibt es eine Lösung namens [[MpC]]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Man kann auch ohne Digital Loks unabhängig steuern, über sogenannte Tonfrequenzsteuerungen u.ä.&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Über ein solches System könnte man ähnlich, wie über ein Digital-System Informationen direkt an einem Bauteil in der Lok übermitteln. Die Physik dahinter ist eine andere, als bei Digital-Systemen, die grundsätzliche Bedienweise ist aber die gleiche. Diese Systeme konnten zu ihrer Zeit meist nur eine kleine Zahl Loks steuern und auch Zusatzfunktionen wurden kaum realisiert - möglich wäre soetwas sicherlich. Für mitlaufende normale analog-Loks ergibt sich das im folgenden mehrfach erläuterte Problem der permanenten Wechselspannung am Gleis und somit das schnelle Ende der Motoren. Vor allem für Glockenankermotoren wäre solch ein System tödlich. Wohl nicht ohne Grund sind alle Tonfrequenzsteuerungen (die bekannteste war Trix e.m.s) vom Markt verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Alles, was digital geht, kann man auch analog lösen&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Dies ist als Pauschalaussage schlicht falsch, da es analog keine Möglichkeit gibt, Informationen gezielt an ein Fahrzeug zu übermitteln, sondern immer nur an einen Fahrabschnitt. Aber auch wenn sich nur ein Fahrzeug in einem Abschnitt befindet, bleibt vieles erheblich problematischer. Auch ist keine dieser Lösungen so fertig im Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Konstante Beleuchtung auch im Stand: Dies ist technisch durchaus möglich, indem man die normale Gleichspannung durch einen Wechselstrom überlagert. Allerdings ist, damit dies die Motoren nicht zerstört eine Frequenz von ca. 20&amp;amp;nbsp;kHz für den Wechselstrom nötig, was das ganze technisch kompliziert macht und fertig nicht verkauft werden darf! Anderenfalls würde der Motor ständig minimal in die eine und die andere Richtung andrehen, sich somit extrem erwärmen und relativ schnell Schaden nehmen.&lt;br /&gt;
Eine andere &amp;amp;raquo;Lösung&amp;amp;laquo; ist der Einsatz von LEDs, womit das Licht auch bei langsamer Fahr normal hell leuchtet - im Stand ist damit aber noch nichts erreicht.&lt;br /&gt;
Wie dies genau bei H0 AC geregelt wird, weiß ich nicht; ein fertiges Produkt dafür wurde schon in den 60er oder 70er Jahren wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonderfunktionen mit Ein-/Aus-Schaltung: Diese können über ein sogenanntes Überspannungsrelais geschaltet werden, wie man es z.B. aus dem H0 AC-Bereich kennt (dient dort dem Fahrtrichtungswechsel). Darüber läßt sich allerdings immer nur eine Funktion pro Fahrzeug (eigentlich sogar pro Fahrabschnitt) ein-/ausschalten [zum Vergleich: ein DCC-Decoder kann theoretisch 13 Funktionen schalten, märklin systems 16, bei anderen Systemen sind es etwas weniger]. Eine derartige Schaltung fällt bei H0 AC als Lösung komplett weg, da diese Funktion schon für die Fahrtrichtungsumschaltung gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lastregelung: Theoretisch ist eine Lastregelung analog nicht anders als digital möglich, praktisch aber nicht: Die Lastregelung misst den Strom, der in der Motorspule fließt; insofern darf schonmal nur ein Motor in einem Abschnitt im Einsatz sein, sonst passiert im besten Fall gar nichts. Außerdem verringert jeder konstante Verbraucher (Licht!) die Auswirkungen der Regelung. Da sich die Regelung zusätzlich dem Motor anpassen muss, ist es quasi nicht möglich, analog ohne vollautomatische Zugabfolge soetwas zu regeln und jegliche noch so kleinen Kontaktprobleme würden das System außer Funktion setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fahrzeugspezifische Geschwindigkeit: Dies ist, weil es sich eben um eine Fahrzeugabhängige Aufgabe handelt nur über eine Zugüberwachung möglich - aber bis heute ist es nichtmal digital möglich, zu bestimmen, welcher Zug da nun gerade den Kontakt passiert hat; man kann allenfalls die gesamte Anlage über eine Simulation am PC nachbilden und so die Zugabfolgen beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Digital braucht man nur 2 Versorgungskabel&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Zwischen dem Stellpult und der Anlage verlaufen in der Tat nur zwei Kabel; alles andere ist auf der Anlage lokal. Faktisch gibt es zwei Gründe, wieso man bei digitalem Betrieb Trennstellen und somit weitere Kabel benötigt: Zum einen, weil die Anlage in mehrere Versorgungsabschnitte eingeteilt ist, zum anderen um eine automatische Zugbeeinflußung betreiben zu können. Im Gegensatz zum Analog-Betrieb ist es dagegen *nicht* nötig, im Bereich von Abstellgleisen jeden Stellplatz einzeln abschalten zu können - die Loks bleiben ja &amp;amp;raquo;freiwillig&amp;amp;laquo; stehen. Die Booster-Trennstellen haben später im Betrieb, anders als analoge Stromkreistrennungen, keine Auswirkungen für die Fahrzeuge. Von diesen Trennstellen sind auf Grund der deutlich geringeren Höchstleistung analoger Trafos (oft nur 1-1,5&amp;amp;nbsp;A Strom) und da sie keine logischen Abschnitte trennen, außerdem nur etwa halb so viele nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Eine Teppichbahn ist digital viel einfacher&amp;quot;? =&lt;br /&gt;
Absolute Zustimmung, solange man mehr will, als mit einer Lok im Kreis fahren! Da man kaum mehr als 3&amp;amp;nbsp;A Strom benötigen wird und wohl keine Züge automatisch fahren sollen, kommt man komplett ohne Trennstellen aus - das spart enorm Kabel. Auch ist es im digitalen Betrieb problemlos möglich, mehrere Regler einzusetzen, ohne dass die hierbei angesteuerten Loks in ihrem Aktionsradius eingeschränkt sind. Dafür wäre im Analogbetrieb eine sogenannte Z-Schaltung nötig, mit der man die Spannung auf einen Gleisabschnitt schaltet. Das würde bei einer Teppichbahn zu einem inakzeptablen Kabelsalat führen. Leider haben die für Teppichbahn sehr gut geeigneten [[Decoder|Weichendecoder]] aberwitzige Preise, so dass man hier entweder durch die Verwendung von separaten [[Decoder|Schaltdecodern]] doch wieder etwas Kabelsalat hat (wenn auch weniger als beim Analogbetrieb) oder entsprechend hohe Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= „Digitale Loks sind auch analog uneingeschränkt nutzbar.&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorraussetzung hierfür ist eine automatische Analogerkennung, die bei guten Dekodern via CV-Programmierung einschaltbar ist. Leider gibt es einige Decoder, die diese Fähigkeit nicht haben - darunter auch die von der Firma Fleischmann verbauten sog. Twin-Decoder. Deren DCC-Decoder unterstützen aber analogen Betrieb (inklusive der Sound-Decoder in H0). Sofern der Dekoder im analogen PWM-Betrieb verwendet werden soll, ist besondere Aufmerksamkeit notwendig. Nicht jeder Dekoder erkennt das Format automatisch, zudem ist die sichere Erkennung von der PWM-Frequenz abhängig. Des weiteren gibt es Dekoder (Lenz, ESU), die den Analogbetrieb zwar erkennen aber u.U. nicht sinnvoll steuerbar sind. Vorsicht: Dekoder mit Glättungskondensator sind '''nicht''' mit PWM sinnvoll steuerbar. Ferner sind bei analogem Betrieb die Funktionen eingeschränkt: Je nach Decoder arbeitet generell das Licht (Fahrtrichtungsabhängig), oder man kann einstellen, welche Funktionen „ein&amp;quot; und welche „aus&amp;quot; sind.&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit bildet das Mittelleiter-AC-System, da die Fahrtrichtungsänderung durch einen Umschaltimpuls mit Überspannung erzielt wird. Dieser Überspannungsimpuls kann bei einigen Transformatoren (z.B: Serien 6117/6177 von Märklin) zur Zerstörung der Dekoder, vor allem die Märklin-mfx-Dekoder der ersten Serien, führen. Leider wird offiziell keine Angabe zur maximal zulässigen Spannung gemacht. Aktuelle Märklintransformatoren haben eine Leerlaufspannung von ca. 24-26V_eff, ältere zwischen 25 und 28V_eff. Ein Richtwert ist 28V_eff (ohne Garantie!). Oben genannte Bauserien 6117 bzw. 6177 haben 31-33V. Vor einer Verwendung des Dekoders im Mittelleiter-AC-Betrieb ist daher unbedingt auf die Bedienungsanleitung zu achten.&lt;br /&gt;
Für Märklindekoder gilt ferner eine Nichteignung für DC-Betrieb (6090x, mfx-Dekoder mit Werkseinstellung). Vereinzelt sind Dekoder nutzbar, doch ist dies nicht dokumentiert.&lt;br /&gt;
Sofern im Analogbetrieb eine Regelung aktiviert ist, ist auch hier ein viel besseres Ansprechverhalten auf niedrige Spannungen gegeben - eine analog eingesetzte Digital-Lok kann also viel besser „kriechen&amp;quot;; wobei sie erst ab etwa 3-10&amp;amp;nbsp;V (je nach Dekoder/Getriebezustand) reagiert, da vorher der Decoder nicht „erwacht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Viele Situationen sind nur digital darstellbar&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Ja und nein. Es gibt nur eine Situation, die sich analog *überhaupt nicht* nachstellen läßt: ein Abschleppen einer anderen Lok ohne Einsatz einer Oberleitung. Außerdem gibt es bei jeder Art von Mehrfachtraktion (inklusive Nachschub und Vorspann) das Problem, dass einer der Züge genau am Rande eines stromlosen Abschnittes zu stehen kommen muss, da man ja eine Lok unabhängig von einer anderen, an die man womöglich direkt ankuppelt, steuern muss. Auch kann man Unterschiede im Fahrverhalten verschiedener Motoren nur mittels Einbau in der Lok ändern - eben zum Beispiel über die Daten in einem Decoder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Digital ist zu teuer&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Sicherlich kostet eine digitale Steuerung mehr, als ein analog-Trafo. Man benötigt zunächst eine [[Digitalzentralen|Digitalzentrale]], einen Trafo um diese zu versorgen und für jede Lok einen [[Decoder]]. Allerdings hat man auch einen Mehrwert durch unabhängige Zugsteuerung, Zusatzfunktionen und man spart einen guten Teil der Trennstellen. Falls Sie mit H0 AC fahren, stellt sich die Kostenfrage kaum, denn nahezu jede aktuelle Lok für dieses System besitzt bereits einen [[Decoder]], da diese billiger sind, als die bisherigen Überspannungs-Relais. Dies gilt natürlich *nicht* für ältere vorhandene Loks oder Gebrauchtware! Insofern braucht man nur eine [[Digitalzentralen|Digitalzentrale]] für den Anfang - wenn überhaupt: mittels kostenloser Steuerungsprogramme, wie [http://www.der-moba.de/index.php/Digitalprojekt DDL für Linux oder DDW für Windows] kann man auch auf die Zentrale verzichten. Stattdessen braucht man dann neben einem ausgemusterten Alt-PC nur einen [[Booster]] und ein (selbstgelötetes) Adapterkabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern muss jeder selbst abwägen, ob er weniger Leistung für weniger Geld oder mehr Leistung für mehr Geld will.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]] [[Kategorie:Einsteiger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=FAQ_Digital&amp;diff=12980</id>
		<title>FAQ Digital</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=FAQ_Digital&amp;diff=12980"/>
				<updated>2017-01-18T21:13:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Spezialthemen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braucht man unbedingt geregelte Decoder? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl-L. Wagner hat dazu folgendes Rezept zusammengestellt:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diverse der neuen E-Loks von Roco habe ich mit ungeregeltem Decoder ausgerüstet, die laufen prima. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber fast immer ist folgendes Vorgehen hilfreich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Lok ohne Decoder ausprobieren, wie sie aus aus der Schachtel kommt und auch gleich einfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ist der Auslauf gut, ausreichend, nach persönlichen Vorlieben richtig? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn ja, dann tut es eventuell der ungeregelte Decoder der Lieblingsfirma. Weiter bei 6. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn nein: Geregelten Decoder erst mal ausprobieren (Ist ja mit den Schnittstellen inzwischen nicht mehr so ein Problem, ansonsten gleich eine einbauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Ist das mit geregeltem Decoder gut genug? Häufig ja. Also Faulhaber nicht dringend notwendig, weil der Decoder eh vieles ausregelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Wichtigste: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Lok zerlegen und Getriebe etc. komplett reinigen, am besten mit Waschbenzin und Ultraschallbad (Vorsicht, bei Liliput bleibt da auch gleich ein Teil der Lackierung zurück). Die Fette müssen wirklich runter, zum Teil scheinen die im Bad zu weiß der Himmel was zu reagieren und bilden in irgendwelchen Ecken harzige/feste Rückstände. Die enfernen, geht sehr gut durch Ausblasen mit Pressluft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Lok sparsam!!!! ölen. bei mir hat sich Siliconöl bewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Erneut einfahren und ausprobieren, ob es nicht doch der ungeregelte Decoder tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man bei manchen Loks das unschöne Ergebnis, daß sie zwar prima laufen und auch auslaufen, aber bedauerlicherweise das Getriebe ob seines Spiels schnarrende, knarzende oder sonstige Geräusche von sich gibt. Da hilft nichts: Siliconfett ins Getriebe schmieren (Fahrradhandel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erscheinung ist auch der Grund dafür, daß ich ein solch umständlich erscheinendes Verfahren wähle, um zu entscheiden, ob geregelter Decoder und Faulhaber überhaupt notwendig sind bzw. was bringen. Geregelte Decoder sind für normale Motoren gelegentlich deshalb sinnvoll, weil sie nicht die Probleme machen, die ungeregelte auf computergesteuerten Anlagen in Steigungsstrecken zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Wenn gewünscht, jetzt erst Faulhaber einbauen und die Lok noch ein wenig einfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Alle möglichen/gewünschten Parameter des Decoders optimieren. Das macht wirklich erst jetzt Sinn, weil vorher die Mechanik der Lok damit zwar kompensiert und optimiert werden kann, aber immer wieder aufs neue nachjustiert werden muß, bis die Lok richtig eingefahren ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis sind optimal motorisierte und docoderisierte (heißt das so?) Loks. Wie schon mal gesagt, bei manchen Loks kann man sich das &lt;br /&gt;
ganze Theater sparen, da ist sofort klar, daß das nie was wird. Aber die guten laufen mit Faulhaber und geregeltem Decoder wirklich schön; &lt;br /&gt;
ganz langsam anfahrend, leise und mit sanftem langem Auslauf auch in programmierten Halteabschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wozu braucht man eine Lastregelung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in den Decoder integrierte Lastregelung hält die Geschwindigkeit einer Lok, unabhängig von der Belastung durch einen Zug oder eine Steigung, konstant. Die integrierte Lastregelung ist einer der größten Vorteile der Digitaltechnik. Sie ermöglicht es auch in langsamsten Schritttempo über Weichenstraßen zu fahren (ist das nicht die Pulsweitenmodulation?). Und zwar auch mit Loks ohne Faulhabermotoren. Die Lastregelung kann natürlich keine Wunder vollbringen, aber bei Loks mit guten Fahreigenschaften, werden diese noch einmal wesentlich verbessert. Mein Rat: Decoder mit Lastregelung sind ca. 10&amp;amp;nbsp;EUR teurer als Decoder ohne. Diese Investition lohnt sich. Es ist wesentlich teurer, später die Decoder ohne Lastregelung durch neue zu ersetzen, weil man die besseren Fahreigenschaften der geregelten Decoder bei einer Lok hat, und sie dann bei allen Loks haben will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen von Dr. König zu diesem Thema: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lastregelung gibt es auch in Analog - und nicht unbedingt schlecht. So ist die analog-Elektronik der Wuertt.&amp;amp;nbsp;C mit Faulhaber von Märklin (3511) durchaus mit der des 6090 Decoders zu vergleichen (liegt natürlich auch am schon bei niedrigen Sapnnungen laufenden Faulhaber). Dagegen ist die sog. Digitalregelung der 3711 (Württ.&amp;amp;nbsp;C mit Digital Hochleistungsantrieb) echter Schrott - auch weil sie in Wahrheit gar keine Regelung enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Auswirkung hat die Anzahl der Fahrstufen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrstufen gibt an, wie feinfühlig eine Lok gesteuert werden kann. Die Anzahl der möglichen Fahrstufen geht von 14 Fahrstufen über 28 bis zu 128 Fahrstufen. Viele Decoder bieten darüberhinaus die Möglichkeit jeder Fahrstufe eine beliebige interne Fahrstufe zuzuordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion brachte als Ergebnis, daß 14 Fahrstufen zu wenig ist, 28 eigentlich reicht und 128 Fahrstufen nicht unbedingt notwendig sind. Die Anzahl der notwendigne Fahrstufen häng aber auch sehr stark davon ab, wie man seine Loks fährt. Haben die Decoder eine eingebaute Beschleunigung und Verzögerung, und will man mit den Loks nicht feinfühlig rangieren, können auch 14 Fahrstufen genug sein. Will man besondere Effekte erreichen, z.B. die Beschleunigung und Verzögerung jeweils zugabhängig von einem Computer direkt steuern lassen, dann braucht man die 128 Fahrstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie behandle ich Doppeltraktionen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppeltraktionen und auch Schiebebetrieb ist in Digitalsystemen wesentlich einfacher zu handhaben, als in konventionellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Lok in einem Digitalsystem eine eigene Adresse hat, können die Loks einer Doppeltraktion oder eine Schiebelok getrennt von einander gesteuert werden. Im einfachsten Fall verwendet man 2 Regler und steuert die Loks getrennt von einander. - Dies ist am vorbildgerechtesten.- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die Doppeltraktion aber länger zusammen, und man möchte sie mit einem gemeinsamen Regler steuern, ermöglichen es moderne Zentralen mehrere Loks zu einer Doppeltraktion zu verbinden, die über eine Adresse gesteuert werden kann. Das Einrichten einer Doppeltraktionund das Auflösen geht normalerweise recht einfach vor sich, ist aber abhängig von der Zentrale. Die meisten Zentralen unterstützen auch Mehrfachtraktionen, d.h. mehr als 2 Loks unter einer Adresse. [[Digitalzentralen|Zentralen]] mit Mehrfachtraktion sind beispielsweise: Lenz, Zimo, Uhlenbrock Intellibox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was macht man mit Steuerwagen in Digitalsystemen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuerwagen, z.B. beim Schienenbus oder bei den Silberlingen, bereiten in Digitalsystemen einige Probleme. Das Hauptproblem ist der Lichtwechsel von 3-Licht Spitzenlicht auf rotes Rücklicht. In reinen Gleichstromsystemen wird dieser Lichtwechsel relativ einfach durch Dioden gesteuert. In Digitalsystemen sind diese Dioden wirkungslos. Es gibt drei Möglichkeiten dieses Problem zu lösen:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Der Steuerwagen ist fest über Kabel mit der Lok verbunden und die Lampen des Steuerwagens sind an die entsprechenden Lampen der Lok angeschlossen. Nachteil: Feste Verbindung zwischen Lok und Wagen notwendig.&lt;br /&gt;
#Die Umschaltung der verschiedenen Lampen erfolgt über einen mechanischen Umschalter, der die Fahrtrichtung des Steuerwagens z.B. über eine Rutschkupplung feststellt. Dieses Prinzip wird vom Märklin in seinen Steuerwagen und von dem neuen KATO ETA 150 verwendet.&lt;br /&gt;
#In den Steuerwagen wird ein Decoder eingebaut, der ähnlich dem Lokdecoder den Lichtwechsel steuert. Der Decoder kann vereinfacht sein, da er keinen Motor steuern muß. Der Steuerwagen hat eine eigene Adresse. Im Zugverband werden Lok und Steuerwagen wie eine Doppeltraktion behandelt. Nachteil: Relativ teuer.&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur dritten Variante gibt es bei [http://dcc-mueller.de/decoder/decode_d.htm Reinhard Müller].&lt;br /&gt;
Achtung: Hier gibt es wieder zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
*Von Lenz gibt bzw. gab es einen speziellen Funktionsdecoder für DCC-NMRA, der den Lichtwechsel steuern konnte. Dieser Decoder sollte heute nicht mehr eingesetzt werden, da er mit den neuen Fahrstufen-Modi des DCC-NMRA-Systems nicht mehr zurecht kommt und dabei dann ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag legt.&lt;br /&gt;
*Einfacher und billiger ist es heute, einen einfachen Lokdecoder (z.B. von Kühn den T120 für 45,-- DM) einzusetzen. Das Licht wird in diesem Fall genauso wie in der Lok angeschlossen. Anstelle des Motors sollte ein Widerstand - ca. 100 Ohm (der Wert ist unkritisch) - eingesetzt werden, damit die Programmierung einwandfrei funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ist es möglich Komponenten selbst zu bauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja natürlich. Für die verschiedenen Systeme gibt es Selbstbauprojekte. Hier finden sich Vorschläge für den Selbstbau von Weichendecodern, Booster, Lokdecoder mit Microcontroller und kompletten preiswerten Komplettsystemen. Auf folgenden WWW-Seiten sind Informationen über den Selbstbau zu finden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.drkoenig.de/digital/digital.htm Selbstbau von Märklin Digital Komponenten - von Dr. König]&lt;br /&gt;
* [http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/digital.html Selbstbau von Märklin Digital Komponenten von Carsten Meyer]&lt;br /&gt;
* [http://microwave.emi.dtu.dk/bbr/BBR20.HTM Selbstbau von Märklin Digital Komponenten von Bo Brændstrup ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bluecher-elektronik.de Gleisbesetztmelder für Märklin Motorola und DCC-NMRA als Bausatz von Uwe Blücher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.keil-nbg.de/rkdcc.htm Selbstbau einer NMRA-DCC Zentrale - von Rainer Keil]&lt;br /&gt;
* [http://www.opendcc.de Selbstbau einer DCC Zentrale und Dekodern (Open Source) - von Wolfgang Kufer]&lt;br /&gt;
* [http://www.praktiker.at/prjdit01.htm Der DigiTrain Commander des Praktiker Verlags für DCC-NMRA]&lt;br /&gt;
* [http://www.users.bigpond.com/pbhandary/sj_home.html Das DCC-Project von Prashant Bhandary]&lt;br /&gt;
* [http://www.ldt-infocenter.com/ DCC-NMRA und Märklin-Motorola kompatible Weichendecoder und Rückmeldemodule als Bausatz von LDT]&lt;br /&gt;
* [http://home.no.net/paolsen/mj/minibox/minibox_de.html Minibox-Selbstbauzentrale für Loconet-Handregler von Pål A Olsen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 28 Fahrstufen für Märklin Digital (Vorschlag Dr. König) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder kennt das Manko, daß im Motorola-Format nur 15 FS möglich sind. Nach langem Hin- und Her und Diskussionen hat sich nur eine (kompatible) Möglichkeit als praktikabel herausgestellt, wie zumindest neue (Eigenbau)Dekoder 13 weitere FS erhalten können: Durch entsprechenden &amp;quot;Mißbrauchs&amp;quot; des für die SF vorgesehenen Trits D5, das ja als einziges noch zwei &amp;quot;freie&amp;quot; Zustände aufweist . nämlich 01 und 10. Alle anderen Trits sind ja bereits &amp;quot;belegt&amp;quot; (die 4 folgenden Trits D6 - D9 signalisieren das neue Format mit Richtung und den EF) bzw. sollten frei bleiben und werden künftig belegt werden (die ersten 4 Trits D1 - D4  haben noch jeweils die Kombination 01 frei - die aber für die &amp;quot;fehlenden&amp;quot; 175 Adressen benötigt werden und künftigt auch mit Sicherheit entsprechend benutzt werden). Danach wird die jeweils &amp;quot;dazwischengeschobene&amp;quot; FS (also 2,5 - 3,5 - 4,5 .... 12,5 - 13,5 - 14,5) ohne aktivierte SF durch Bit D5/2 = H (also D5=01) und bei aktivierter SF durch Bit D5/2 = L (also D5=10) signalisiert wird. Also:&lt;br /&gt;
D5/1=0 und D5/2=1 heißt: SF=0, zusätzliche FS&lt;br /&gt;
D5/1=1 und D5/2=0 heißt: SF=1, zusätzliche FS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist sowohl schaltungstechnisch als auch programmiertechnisch (auch auf Seiten der CU) einfach zu bewerkstelligen und sowohl logisch als auch stringent. Und i.ü. - wie gesagt - die einzige einfache Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alternative, durch D5= 10 oder 01 anzuzeigen, daß die 4 folgenden Trits D6 - D9 nun eine neue Bedeutung haben - also z.B. 1 Bit als SF-Indikator und 7 Bit als Geschwindigkeit oder wie auch immer - ist in jedweder Hinsicht deutlich aufwendiger und bringt keine signifikanten Vorteile: 13 weitere FS reichen durchaus, zumal sich der geregelte Dekoder mit einem definierten Geschwindigkeitsbereich, in dem dann diese fast 30 FS   abgebildet werden, durchsetzen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dekoderbauer ist das obige feature ziemlich einfach umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Probleme für die CU-Hersteller bleiben aber: &lt;br /&gt;
Die M.-Dekoder (wie es mit den anderen Dekoderfabrikaten aussieht weiß ich nicht) mögen ja bekanntlich 01 und 10 als D5 nicht, d.h. solange sie diesen Code empfangen reagieren sie nicht mehr. D.h. Änderungen der SF oder einer der EF werden nicht umgesetzt, solange D5 auf 10 oder 01 ist (vielleicht sind die ganz neuen ICs der neuen Dekoder ja &amp;quot;intelligenter&amp;quot; - aber mangels einem solchem konnte ich das noch nicht testen).   Controllerseitig muß also entweder eingestellt werden&lt;br /&gt;
können, ob diese +13 FS gesendet werden (bei LOK geht das und ich nehme an daß auch die IB solche Lokspezifischen Einstellungen kennt) oder aber es muß bei jeder Änderung von SF oder EFx zuerst der Befehl mit der &amp;quot;darunter&amp;quot; liegenden runden Fahrstufe (2 - 3 - 4 .... 12 - 13 - 14) und dann der Befehl mit der tatsächlichen Fahrtstufe gesendet werden. Da ja solche Änderungen nicht so häufig erfolgen, fällt die geringe zusätzliche Sendezeit nicht ins Gewicht. Eleganter ist natürlich die entsprechende Programmierung der CU. Wie gesagt: Das betrifft nicht den Dekoder-Bauer, der muß nur D5=01 oder 10 entsprechend auswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt die Frage, wie man diese zusätzlichen 13 FS im RS232-Kommandoset darstellt. Da die Entwickler der IB das RS232-Format eh schon erweitert haben, habe ich diese um Vorschläge gebeten. Aber auch dies betrifft nicht den Dekoder-Bauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, daß dieses feature zum &amp;quot;Wohle aller&amp;quot; allgemein als Standard übernommen wird. Die FAQ (gibt es dazu schon eine?) sollte einen entsprechenden Hinweis erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie schließe ich SMD LED an den Decoder Lichtausgang an? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Klengel fragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte gerne meine V80 von Lima mit SMD-LEDs ausrüsten, die ja, wie jeder weiß, Vorwiderstände benötigen. Da ich die Lok demnächst mit einem Decoder (Selectrix oder Arnold, der paßt besser) ausrüsten möchte, muß ich die Spannung am Lichtausgang des Decoders wissen, oder den Wert für die Vorwiderstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oliver Zoffi antwortet:&lt;br /&gt;
normalerweise wird eine LED mit 1,6 Volt bei 15 bis 20 mA betrieben. Ich nehme an, daß der Lichtausgang an jedem Digitaldecoder ja normalerweise die üblichen Lämpchen betreibt und daher auch eine Ausgangsspannung von 12 - 16 Volt haben wird (je nach Schienengrundspannung). Den Vorwiderstand für eine LED berechnet man so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorwiderstände_berechnen|(U&amp;lt;sub&amp;gt;Vers&amp;lt;/sub&amp;gt; - U&amp;lt;sub&amp;gt;LED&amp;lt;/sub&amp;gt; ) / I&amp;lt;sub&amp;gt;LED&amp;lt;/sub&amp;gt;]] (U&amp;lt;sub&amp;gt;Vers&amp;lt;/sub&amp;gt; = Volt am Lichtstromausgang, bzw. an der Schiene)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also z.B.: (12-1,6)/20   = 0,52   = 520 Ohm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die LEDs in Serie geschaltet werden sollen, multiplizierst du 1,6 x LED-Anzahl.&lt;br /&gt;
Wenn die LEDs parallel geschaltet werden, halt 20 x LED-Anzahl - wobei der Widerstand&lt;br /&gt;
bei einer LED 1/8 Watt oder auch SMD sein kann, bis zu 4 LEDs genügt bei 15mA ein 1/4-Watt (wird aber schon recht warm...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Digital Decoder für Märklin Motorola Format können auch für Faulhabermotoren verwendet werden?  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Uhlenbrock DGF 756, lastgeregelt, merkt sich im Gegensatz zu Märklin-Decodern seine letzte Einstellung auch ohne Strom (beliebig lange). Ich lasse mir das Gegenstück zu dem DGF 756 (den DGR 755) gerade in meine alte 3021 V200 (20 Jahre) einbauen, wenn die fertig ist, kann ich Dir mal einen Erfahrungsbericht zukommen lassen. Der DGR 755 kostet ca. 130,-- DM, der Einbau bei mir noch mal 25,-- DM (die nächsten Umbauten mache ich aber wahrscheinlich selber...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist mit dem früheren Märklin Digital = System und dem alten Arnold System? ==&lt;br /&gt;
Das Märklin Digital=, Märklin Digital I und das alte Arnold Digitalsystem, waren die ersten Digitalsysteme, die die erste Version des DCC Protokolls benutzten. Die Zentralen und Komponenten dieser Systeme können auch heute noch mit den neuen DCC Systemen zusammenarbeiten. Natürlich können Sie die neuen Funktionen, wie z.B. bis zu 128 Fahrstufen nicht unterstützen. Hier sieht man aber den Vorteil, wenn man auf ein standardisiertes System setzt. Obwohl der Hersteller - Märklin - das System nicht mehr unterstüzt, muß man die gekauften Komponenten nicht wegwerfen, sondern kann sein System mit anderen normgerechten Decodern oder Zentralen weiter ausbauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Märklin Digital Gleichstrom System wurde 1989 von Märklin für Spur I und H0 auf den Markt gebracht. Zeitgleich wurde die gleichen Komponenten von Arnold für Spur N angeboten. Entwickelt hat diese Komponenten die Firma Lenz, die später eigene Komponetne für dieses System unter dem Namen Digital-Plus auf den Markt brachte. Gleichzeitig stellte Lenz das System als Standardvorschlag der NMRA zur Verfügung und ist seit dem unter der Bezeichnung DCC-NMRA bekannt. 1996 zog Märklin das Digital Gleichstrom System wieder von Markt zurüch, nachdem es gelungen war das Motorola-Format entsprechend weiterzuentwickeln. (Ein Grund war IMHO, daß Märklin kein Interesse an einem offenen System hatte, daß auch von anderen Konkurennten angeboten werden kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das DCC-NMRA System wurde in der zwischenzeit weiterentwickelt. Es ist aber immer noch kompatibel zu den ersten Märklin= Komponenten. Das heißt alle heutigen DCC-NMRA Decoder können mit den alten Märklin Digital= Zentralen betrieben werden. Ich habe selbst bis vor kurzem meine Anlage noch damit betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil: Man kann die neuen Funktionen der Decoder nicht ausnutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Märklin Digital= System hatte folgende Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99 Adressen. Adresse 80 für eine analoge Lok ohne Decoder. (Die Digital= Zentralen sind neben den Digital Plus Geräten von Lenz die einzigen in Deutschland, die diese Funktion bieten - wegen Patentschutz) Das Verfahren ist allerdings nicht sehr Motor- und Gehörschonend. Aber für den Umstieg vielleicht interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 Fahrstufen, 4 Funktionen F1 .. F4. Neue Digitalsysteme unterstützen bis zu 9999 Adressen und bis zu 128 Fahrstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einstieg könnte die alte Märklin Digital= Zentrale interessant sein, besonders wenn man sie sehr günstig bekommt, wenn die wenigen Fahrstufen und die max. 99 Adressen nicht stören. Aber es gibt einen sehr wichtigen Punkt, der mich praktisch zum Umsteigen gezwungen hat. Das ist das Programmieren der Decoder. Alle DCC Decoder werden elektronisch auf ihre Adresse und die Fahreigenschaften programmiert. Die Märklin Digital= Zentrale kann diese Programmierung nicht durchführen. Früher gab es dazu eine sündhaft teuren Programmer. Märklin verfolgte die Philosophie, daß die Programmierung beim Fachhändler durchgeführt werden soll. Heute dürfte dies nicht mehr so einfach sein. Und alle neuen Zentralen können die Decoder programmieren. Wenn man jemanden kennt, der diese Programmierung durchführen kann, dann würde aus meiner Sicht nicht viel dagegen sprechen in einen sehr günstigen Einstieg in die Digitalwelt zu investieren, und später dann, wenn man Erfahrung mit dem DCC-System gesammelt hat, eine richtige DCC-Zentrale zu kaufen und die Märklin Zentrale wegzuwerfen, bzw als Bremsgenerator zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wo finde ich Literatur zu Digitalsystemen? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Vergleich der verschiedenen Digital-Systeme findet sich in dem ALBA Modellbahn Praxis (AMP) Buch Nr. 10  &amp;quot;Modellbahn Digital Fahren&amp;quot;. &lt;br /&gt;
In diesem Buch werden die verschiedenen Digital Systeme aus dem Einsteiger Blickwinkel miteinander verglichen, so daß Du Dir ein gutes Bild machen kannst, welches System am günstigsten ist. Stand Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem ALBA Modellbahn Praxis (AMP) Buch Nr. 11 &amp;quot;Modellbahn Digital-Profi&amp;quot; werden die Digital-Systeme mehr aus dem Blickwinkel des fortgeschrittenen Anwenders betrachtet. Stand Ende 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren werden in dem  MIBA-Spezial 37 &amp;quot;Digital planen, fahren, steuern&amp;quot; die verschiedenen Systeme vorgestellt. Das Heft ist allerdings bereits vergriffen. Im aktuellen Heft 42 findet sich dieses Heft als PDF-Datei auf der beiliegenden CD-ROM. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der MIBA Spezial 42 &amp;quot;Modellbahn Digital&amp;quot; werden die verscheidenen Digitalsysteme und Produkte mit einander verglichen. Allerdings setzt das Heft schon einige Kenntnisse im Digitalbereich voraus und enthält leider auch einige Fehler in den Tabellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was bietet mir eine fertige Digitalsteuerung gegenüber analog-Betrieb ohne Zusatzgeräte? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe hierzu [[Digital_Einsteigerinformationen|Einsteigerinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was brauche ich zum Einstieg =&lt;br /&gt;
Eine oder (sinniger) mehrere Loks mit Decoder, eine Zentraleinheit (mit eingebautem oder externen Zentralbooster) und einen Trafo, um die Zentraleinheit mit Strom zu versorgen. Der Trafo ist ein ganz normaler [waldundwiesen Standard 08/15 universal (&amp;amp;copy; Peter Wagner)] Wechselstromtrafo, der um die 15V AC abgibt, wie ihn z.B. nahezu jeder Modellbahn-Hersteller anbietet. Von verschiedenen Herstellern gibt es Startsets mit all diesem Material und einem kleinen Schienenkreis. Diese sind bis auf die eher mäßige Qualität der meisten dort verbauten Decoder durchaus auch für Umsteiger empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welches System soll ich kaufen? =&lt;br /&gt;
Im Gleichstrombereich ist das genormte DCC-System fast das einzig existente. Es gibt nur noch Selectrix und FMZ als inzwischen langsam auslaufende Systeme der Hersteller Trix und Fleischmann. Für H0 Wechselstrom gibt es Märklins &amp;quot;mfx&amp;quot;, was ähnliche Eckdaten wie DCC hat (evtl. sogar das gleiche ist?). Die Decoder in den Loks müssen jeweils zum System passen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welchen Haken hat die mit Startsets gelieferte Ausstattung? =&lt;br /&gt;
Hier gibt es die verschiedensten Versuche, Kosten einzusparen zu beobachten. Meist werden diese Einschränkungen früher oder später zum Problem, was jedoch aufgrund der extrem niedrigen Preise der Einsteigergeräte, die dann überflüssig werden meist verzeihlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fleischmann LOK-BOSS: Dies ist ein sehr einfaches DCC-System, das nur 4 Loks steuern kann, die auf die DCC-Adressen 1-4 eingestellt sind. Außerdem arbeitet der LOK-BOSS mit nur 14 Fahrstufen. Man kann die Adresse mit dem Gerät einstellen, dabei wird die Fahrstufenzahl automatisch auf 14 gesetzt. Die Decoder in den mitgelieferten Loks der Startsets sind dagegen vollwertige DCC-Decoder mit Lastregelung und Rangiergang-Funktion.&lt;br /&gt;
*Roco Lokmaus 2: Die Lokmaus2 ist eine vollwertige Zentrale, die mit 128 Fahrstufen rechnen kann, jedoch kann man mit dem Regler nur 28 direkt anwählen. Außerdem kann die Lokmaus2 nur mit 2stelligen Werten arbeiten, wodurch man nur 99 Adressen zur Verfügung hat und einige Eigenschaften neuerer Decoder nicht änderbar sind. Das Auslesen von Decodereinstellungen ist nicht möglich. Vorteil: die Lokmaus 2 kann als regler an einer vollwertigen Lenz-Zentrale arbeiten. Die mitgelieferten Decoder der Startsets können nichts, nichtmal die Adresse ist änderbar und die Fahreigenschaften sind ähnlich &amp;quot;unwerfend&amp;quot;. Zum Glück sind diese nur gesteckt...&lt;br /&gt;
*märklin mobile station: Nur 10 Loks und 8 (?) Funktionen, der beigefügte 18VA-Trafo ist ein Witz (reicht geradeeben für 2 Loks), der Anschluß eines Boosters ist '''nicht''' möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was für Decoder brauche ich? =&lt;br /&gt;
Das hängt zunächst vom verwendeten Digital-System ab, zu dem der Decoder passen muss. Des weiteren muss der Decoder in die Lok passen. Bei einer Lok mit Schnittstelle ist damit klar, welche Größe es sein muss. Zusätzlich gibt es alle Decoder auch baugleich mit Kabeln statt des Schnittstellensteckers. Damit bleibt es für Spur N und TT bei den sog. &amp;amp;raquo;Microdecodern&amp;amp;laquo;, die in der Regel 9&amp;amp;nbsp;mm breit und bis zu 15&amp;amp;nbsp;mm lang sind (NEM 651-Decoder haben die gleichen Maße). Für Spur H0 eignen sich meist auch die größeren mit 11-14&amp;amp;nbsp;mm Breite und rund 20&amp;amp;nbsp;mm Länge, die wiederum mit NEM652-Decodern verwandt sind und stärkere Ströme vertragen können. Außerdem muss der Decoder ausreichend Strom für den Motor liefern können. Richtwerte: 0,5&amp;amp;nbsp;A für N, 1&amp;amp;nbsp;A für H0 und TT, aber besser messen. DCC-Decoder sind uneingeschränkt mit jedem DCC-System einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was kostet ein Decoder? =&lt;br /&gt;
Zwischen 10 und 100&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro; ist aktuell alles anzutreffen. Der Preis hängt von der Größe, dem System und den Fähigkeiten des Decoders ab. Außerdem gibt es inzwischen auch viele Loks mit fest eingebautem Decoder, die dann aber auch etwas mehr kosten. Ein typischer Decoder nach NEM 651, also für Spur N und TT ohne besondere Zusatzfunktionen kostet zwischen 25 und 40&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, nach NEM 652 für H0 etwas weniger, da größer. Um Billigst-Decoder sollte man allerdings einen Bogen machen oder wenigstens nachfragen, wo der Haken ist. Ein Sound-Decoder kostet 100&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro; und mehr. Zusätzlich benötigt dieser für einen nachträglichen Einbau sehr viel Platz, der nach heutigem Stand der Technik, nur in größeren H0-Loks und in Triebwagen gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://dcc-mueller.de/decoder/dectab_d.htm Marktübersicht über DCC-Decoder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kann ich einen Decoder selbst einbauen? =&lt;br /&gt;
Hierbei ist zunächst wichtig, ob die Lok eine Digital-Schnittstelle nach NEM 651 oder 652 besitzt. Ist diese Vorhanden, ist der Einbau relativ einfach, man muss lediglich den vorhandenen Analogstecker aus der Lok entfernen (der ist gesteckt) und den Decoder einsetzen. Bei einigen Loks ist es noch nötig, den Entstör-Kondensator zu entfernen, da dieser sonst die Lastregelung stört. Sitzt dieser auf dem Analogstecker, ist das Problem natürlich keines. Zusätzlich verbaut die Firma Trix Schnittstellen, die für chronische Kontaktprobleme sorgen können, hier kann es sinnvoller sein, den Decoder an den immerhin schon versammelten Kabel anzulöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogenannte &amp;quot;Lötschnittstellen&amp;quot; sind einfache Zusammensammlungen aller nötigen Kabel an einer Stelle. Die Probleme, dass man die analoge Verbindung ersteinmal trennen muss, bleiben erhalten. Achtung: einige Hersteller meinen Lötschnittstellen einzubauen, aber keinen Einbauraum vorzusehen - dann muss man die Platine doch wieder komplett rausreißen um Platz zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich problematischer wird es, wenn die Lok keinerlei Schnittstelle besitzt. Bei diesen Loks muss der Decoder eingelötet werden und - was das größere Problem ist, man muss ersteinmal die einzelnen Anschlüsse von ihren bisherigen Wegen trennen, insbesondere darf es keine direkte Verbindung zwischen dem Fahrgestell (in dem idr. ein Pol der Gleisspannung anliegt) und dem Motor geben. Grundsätzlich möglich ist ein Einbau nahezu immer, sehr oft aber ein größerer Aufwand, der nahezu immer einen eventuellen &amp;quot;Sammlerwert&amp;quot; der Lok zerstört, da ein spurloser Rückbau nicht möglich ist. Ein weiteres Problem ist, dass es manchmal in der Lok zu eng ist und man fräsen muss. Dies ist aber dank immer kleinerer Decoder immer seltener nötig., selbst in jeder mir bekannten Spur N-LOk ist genug Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Muß ich alle zwei Jahre neue Decoder kaufen, weil dauernd neue Dinge auf den Markt kommen? =&lt;br /&gt;
Wenn man denn die neuen Features in dieser Lok haben will schon, aber es gibt keinen Grund, alte Decoder wegzuwerfen, solange diese nicht defekt sind. Das digital-System selbst ändert sich ja nicht, daher bleibt der Decoder kompatibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Muß ich alle Glühbirnen tauschen? =&lt;br /&gt;
Jein ist hier wohl die beste Antwort. Einfach gesagt hängt es von der Spannung ab, die im Digital-Kreis fließt. Als Faustregel sollte die Nennspannung des vorgeschalteten Trafos nicht höher sein, als die Nennspannung der Lampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kann ich einen Teil der Anlage noch analog betreiben und langsam umsteigen? =&lt;br /&gt;
Es gibt keinen zwingenden Grund, alles auf einmal umzubauen. Allerdings hat ein langsamer Umstieg nur Sinn, wenn man auf der Anlage logisch getrennte Abschnitte hat. Ein Wechsel der Loks zwischen analogem und digitalem Anlagenteil ist jedenfalls nur bedingt empfehlenswert und bei einigen Systemen auch gar nicht möglich.&lt;br /&gt;
Einige DCC-Anbieter, z.B. Lenz bieten theoretisch die Möglichkeit, eine analoge Lok (theoretisch auch mehrere, die dann wie bei der Analogbahn alle das gleiche tun) im Digital-System mitzusteuern, aber vergessen Sie diese Möglichkeit einfach! Theoretisch kann man die Digitalspannung von der Zentrale mit einem Gleichstrom überlagern lassen, allerdings wird der Motor der Analog-Lok dann schnell zerstört, denn er sieht ja auch den digital-Strom als Wechselstrom-ähnliches Signal, was wiederum zu ständigem kurzen Andrehen in beiden Richtungen führt. Eine Notlösung hierfür ist ein sog. Digitalfilter, ein Diodenblock, der die Wechselspannung ausfiltert in der Lok - aber wieso dann nicht gleich einen Decoder einbauen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was muss man für digitalen Betrieb umbauen? =&lt;br /&gt;
An der Anlage selbst nichts, nur an der Verkabelung. Und auch da nur, wenn man spezielle analoge Schaltungen eingesetzt hat, die digital nicht mehr funktionieren. Hierzu gehören Dioden zur Prellbocksicherung, Bremswiderstände und andere Dinge, die dem Stromfluß beeinflußen (diese würden stören) oder sich darauf verlassen, aus der Stromrichtung die Fahrtrichtung ermitteln zu können (diese würden einfach nicht mehr funktionieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Brauche ich Trennstellen? =&lt;br /&gt;
Wenn man Blockstellenbetrieb haben will, ja. Für Abstellgruppen braucht man - im Gegensatz zum Analog-Betrieb - keine, da die Loks ja auch bei vorhandener Versorgungsspannung stehenbleiben.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund für Trennstellen kann bei großen Anlagen entstehen, wenn man einen zusätzlichen Booster benötigt, da jeder Booster einen eigenen Stromkreis benötigt. Ein einzelner Booster gibt in der Regel maximal 3&amp;amp;nbsp;A Strom ab, was je nach Baugröße 5-10 gleichzeitig fahrenden Loks entspricht (bei Gartenbahnen evtl. auch nur 1 oder 2). Beleuchtete Wagen müssen herbei natürlich berücksichtigt werden, und zwar immer, wenn sie leuchten; dabei zählen ca. 5 Wagen wie eine Lok. Ein Wechsel von einem Booster-Abschnitt zum anderen ist problemlos möglich; die Loks &amp;quot;merken&amp;quot; nichts, solange die Versorgungsspannung beider Booster gleich ist (anderenfalls ändert sich die Geschwindigkeit entsprechend). Auch sollte man darauf achten, dass die Polung gleich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dritter Grund sind mögliche unsichtbare Rückmeldekontakte, die einfach über einen Stromfühler, der einseitig am Gleis angeschlossen ist, messen, ob sich ein Verbraucher auf diesem Gleisabschnitt befindet. Rückmeldungen irgendeiner Art (möglich sind auch Magnetkontakte oder Lichtschranken) sind Voraussetzung für alle käuflichen Steuerungsprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wie halte ich vor einem roten Signal? =&lt;br /&gt;
Der einfachste Weg ist, dass man einfach den Strom in dem Abschnitt abdreht. Dann bleibt allerdings der Zug relativ abrupt stehen. Eine weitere Möglichkeit sind sog. Brems-Generatoren, die an alle Loks in diesem Abschnitt die Meldung geben, die Geschwindigkeit langsam auf 0 zu drosseln. Leider haben diese Generatoren den Nachteil, dass sie erst zur Tat schreiten dürfen, wenn sich der komplette Zug in ihrem Bereich befindet. Es darf keine Stromverbindung nach außen geben, auch nicht über eine Wagenachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters sind weitere Konzepte am Markt, die aber nur von einige wenigen Anbietern unterstützt werden. Das interessanteste ist eine Dioden-Schaltung, die inzwischen auch von der NMRA abgesegneit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Arbeitsweise solcher Brems-Systeme bei mfx weiß ich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wie baue ich eine Blocksteuerung? =&lt;br /&gt;
Genauso, wie auch analog: der Zug löst einen Kontakt aus, der den Abschnitt abschaltet (oder eben auf irgendeine Bremstechnik schaltet), den er gerade verlassen hat, der Abschnitt dahinter wird dafür aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kann ich da überhaupt noch was selber bauen? =&lt;br /&gt;
Was will man denn selber bauen? An der Anlage selbst kann man natürlich genauso viel selber bauen, wie bisher auch. Bei der Elektronik ist dies eindeutig erheblich schwerer bis nahezu unmöglich, so man nicht das nötige Fachwissen besitzt. Schaltpläne dafür findet man durchaus im Internet, z.B. bei [http://www.opendcc.de www.opendcc.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie auch zum Selbstbau gehört [http://www.der-moba.de/index.php/Digitalprojekt DDL], die Zentrale als Programm auf einem Linux-PC. Hier muss man nur einen Booster über ein selbstzubauendes Kabel an die serielle Schnittstelle anschließen und schon hat man ein DCC- oder Märklin Digital-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Welche Geräte verschiedener Hersteller passen zusammen? =&lt;br /&gt;
Das Übertragungsprotokoll zwischen den Geräten, also Zentraleinheit, Regler etc. hat nichts mit dem Digital-System, das am Gleis anliegt zu tun. Von diesen Systemen gibt es derzeit vier verschiedene:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*I2C: Dieses Protokoll ist das wohl älteste. Es wurde vom alten Märklin Digital und dem (bis auf die Zentrale identischen aber nicht mehr angebotenen) Arnold-System verwendet. Dazu verstehen noch einige andere Zentralen dieses Protokoll.&lt;br /&gt;
*XPressNet: Dieses Protokoll wird von den Firmen Lenz und Roco verwendet.&lt;br /&gt;
*LocoNet: Dieses Protokoll ist bei Uhlenbrock und seinem Erfinder digitrax zuhause und wird auch von dem - weitgehend baugleichen - Fleischmann TwinCenter und dessen Zubehör benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkliche Vorteile hat keines der Systeme, sie sind aber nicht untereinander austauschbar. Adapter existieren entweder nicht, oder haben prohibitive Preise. Dazu haben einige Anbieter eigene Systeme, die dann auch nur zu den eigenen Geräten kompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz konkret (weil das dauernd kommt): eine Lokmaus 2 [[XPressNet]] kann man also NICHT direkt an eine Intellibox [[LocoNet]] anschließen. Einen Adapter gäbe es, ist aber fast so teuer wie die Lokmaus2 selbst. Die alte Lokmaus1 (mit gelbem Drehknopf) hat dagegen ein völlig eigenes Protokoll, für das die Intellibox einen Anschluß hat (der auch noch andere Funktionen hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Booster können uneingeschränkt zwischen verschiedenen DCC-Anbietern gemischt werden, allerdings haben einige Anbieter hauseigene Steckersysteme zum Verbinden der Booster untereinander, über die teilweise auch die Kurzschlußmeldungen übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Reifen Digitalsysteme auch erst beim Anwender? =&lt;br /&gt;
Die Systeme selbst nicht unbedingt, zumal alle aktuellen Systeme schon gut 10 Jahre am Markt sind. Lediglich bei einigen Decodern bekommt man den Eindruck, dass der letzte Beta-Test die erste Lieferung ist. Man sollte etwa 3 Monate nach Erscheinen eines neuen Decoders warten, dann sind die Bugs in aller Regel behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für einige Digital-Zentralen erscheinen von Zeit zu Zeit Updates, hier geht es aber fast nur um Funktionserweiterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Warum wird hier so oft über Probleme berichtet, wenn alles doch so einfach ist? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür kann es die verschiedensten Gründe geben. Typische Problemquellen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Benutzer, der beim Decoder-Einbau den Kondensator nicht gefunden hat, aber auch andere einbaubedingte Probleme.&lt;br /&gt;
*Benutzer, die die Anleitung nicht richtig gelesen haben und so ein anderes Verhalten erwarten&lt;br /&gt;
*unreife Decoder&lt;br /&gt;
*DCC-Decoder, die mit einer falschen Fahrstufenanzahl betrieben werden. Betreibt man einen DCC-Decoder, der auf 14 Fahrstufen eingestellt ist mit 28, spinnt das Licht. Andersherum tut sich gar nix.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Einfach&amp;quot; ist ein relativer Ausdruck, Probleme kann es immer geben!&lt;br /&gt;
*ansonsten: DigitalProbleme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was passiert bei einem Kurzschluß? =&lt;br /&gt;
Die Zentrale sollte sich bei einem Kurzschluß sofort abschalten. Da bei einem Digital-Kreis ein stärkerer Strom fließt, als analog würde sonst die Technik, die obendrein empfindlicher ist, weitaus schneller Schaden nehmen. Wenn der Kurzschluß direkt am Motor auftritt, kann es für den Decoder aber dennoch zu spät sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geht's auch ohne Decoder-Einbau? =&lt;br /&gt;
Nun, da gibt es eine Lösung namens [[MpC]]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Man kann auch ohne Digital Loks unabhängig steuern, über sogenannte Tonfrequenzsteuerungen u.ä.&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Über ein solches System könnte man ähnlich, wie über ein Digital-System Informationen direkt an einem Bauteil in der Lok übermitteln. Die Physik dahinter ist eine andere, als bei Digital-Systemen, die grundsätzliche Bedienweise ist aber die gleiche. Diese Systeme konnten zu ihrer Zeit meist nur eine kleine Zahl Loks steuern und auch Zusatzfunktionen wurden kaum realisiert - möglich wäre soetwas sicherlich. Für mitlaufende normale analog-Loks ergibt sich das im folgenden mehrfach erläuterte Problem der permanenten Wechselspannung am Gleis und somit das schnelle Ende der Motoren. Vor allem für Glockenankermotoren wäre solch ein System tödlich. Wohl nicht ohne Grund sind alle Tonfrequenzsteuerungen (die bekannteste war Trix e.m.s) vom Markt verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Alles, was digital geht, kann man auch analog lösen&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Dies ist als Pauschalaussage schlicht falsch, da es analog keine Möglichkeit gibt, Informationen gezielt an ein Fahrzeug zu übermitteln, sondern immer nur an einen Fahrabschnitt. Aber auch wenn sich nur ein Fahrzeug in einem Abschnitt befindet, bleibt vieles erheblich problematischer. Auch ist keine dieser Lösungen so fertig im Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Konstante Beleuchtung auch im Stand: Dies ist technisch durchaus möglich, indem man die normale Gleichspannung durch einen Wechselstrom überlagert. Allerdings ist, damit dies die Motoren nicht zerstört eine Frequenz von ca. 20&amp;amp;nbsp;kHz für den Wechselstrom nötig, was das ganze technisch kompliziert macht und fertig nicht verkauft werden darf! Anderenfalls würde der Motor ständig minimal in die eine und die andere Richtung andrehen, sich somit extrem erwärmen und relativ schnell Schaden nehmen.&lt;br /&gt;
Eine andere &amp;amp;raquo;Lösung&amp;amp;laquo; ist der Einsatz von LEDs, womit das Licht auch bei langsamer Fahr normal hell leuchtet - im Stand ist damit aber noch nichts erreicht.&lt;br /&gt;
Wie dies genau bei H0 AC geregelt wird, weiß ich nicht; ein fertiges Produkt dafür wurde schon in den 60er oder 70er Jahren wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonderfunktionen mit Ein-/Aus-Schaltung: Diese können über ein sogenanntes Überspannungsrelais geschaltet werden, wie man es z.B. aus dem H0 AC-Bereich kennt (dient dort dem Fahrtrichtungswechsel). Darüber läßt sich allerdings immer nur eine Funktion pro Fahrzeug (eigentlich sogar pro Fahrabschnitt) ein-/ausschalten [zum Vergleich: ein DCC-Decoder kann theoretisch 13 Funktionen schalten, märklin systems 16, bei anderen Systemen sind es etwas weniger]. Eine derartige Schaltung fällt bei H0 AC als Lösung komplett weg, da diese Funktion schon für die Fahrtrichtungsumschaltung gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lastregelung: Theoretisch ist eine Lastregelung analog nicht anders als digital möglich, praktisch aber nicht: Die Lastregelung misst den Strom, der in der Motorspule fließt; insofern darf schonmal nur ein Motor in einem Abschnitt im Einsatz sein, sonst passiert im besten Fall gar nichts. Außerdem verringert jeder konstante Verbraucher (Licht!) die Auswirkungen der Regelung. Da sich die Regelung zusätzlich dem Motor anpassen muss, ist es quasi nicht möglich, analog ohne vollautomatische Zugabfolge soetwas zu regeln und jegliche noch so kleinen Kontaktprobleme würden das System außer Funktion setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fahrzeugspezifische Geschwindigkeit: Dies ist, weil es sich eben um eine Fahrzeugabhängige Aufgabe handelt nur über eine Zugüberwachung möglich - aber bis heute ist es nichtmal digital möglich, zu bestimmen, welcher Zug da nun gerade den Kontakt passiert hat; man kann allenfalls die gesamte Anlage über eine Simulation am PC nachbilden und so die Zugabfolgen beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Digital braucht man nur 2 Versorgungskabel&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Zwischen dem Stellpult und der Anlage verlaufen in der Tat nur zwei Kabel; alles andere ist auf der Anlage lokal. Faktisch gibt es zwei Gründe, wieso man bei digitalem Betrieb Trennstellen und somit weitere Kabel benötigt: Zum einen, weil die Anlage in mehrere Versorgungsabschnitte eingeteilt ist, zum anderen um eine automatische Zugbeeinflußung betreiben zu können. Im Gegensatz zum Analog-Betrieb ist es dagegen *nicht* nötig, im Bereich von Abstellgleisen jeden Stellplatz einzeln abschalten zu können - die Loks bleiben ja &amp;amp;raquo;freiwillig&amp;amp;laquo; stehen. Die Booster-Trennstellen haben später im Betrieb, anders als analoge Stromkreistrennungen, keine Auswirkungen für die Fahrzeuge. Von diesen Trennstellen sind auf Grund der deutlich geringeren Höchstleistung analoger Trafos (oft nur 1-1,5&amp;amp;nbsp;A Strom) und da sie keine logischen Abschnitte trennen, außerdem nur etwa halb so viele nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Eine Teppichbahn ist digital viel einfacher&amp;quot;? =&lt;br /&gt;
Absolute Zustimmung, solange man mehr will, als mit einer Lok im Kreis fahren! Da man kaum mehr als 3&amp;amp;nbsp;A Strom benötigen wird und wohl keine Züge automatisch fahren sollen, kommt man komplett ohne Trennstellen aus - das spart enorm Kabel. Auch ist es im digitalen Betrieb problemlos möglich, mehrere Regler einzusetzen, ohne dass die hierbei angesteuerten Loks in ihrem Aktionsradius eingeschränkt sind. Dafür wäre im Analogbetrieb eine sogenannte Z-Schaltung nötig, mit der man die Spannung auf einen Gleisabschnitt schaltet. Das würde bei einer Teppichbahn zu einem inakzeptablen Kabelsalat führen. Leider haben die für Teppichbahn sehr gut geeigneten [[Decoder|Weichendecoder]] aberwitzige Preise, so dass man hier entweder durch die Verwendung von separaten [[Decoder|Schaltdecodern]] doch wieder etwas Kabelsalat hat (wenn auch weniger als beim Analogbetrieb) oder entsprechend hohe Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= „Digitale Loks sind auch analog uneingeschränkt nutzbar.&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorraussetzung hierfür ist eine automatische Analogerkennung, die bei guten Dekodern via CV-Programmierung einschaltbar ist. Leider gibt es einige Decoder, die diese Fähigkeit nicht haben - darunter auch die von der Firma Fleischmann verbauten sog. Twin-Decoder. Deren DCC-Decoder unterstützen aber analogen Betrieb (inklusive der Sound-Decoder in H0). Sofern der Dekoder im analogen PWM-Betrieb verwendet werden soll, ist besondere Aufmerksamkeit notwendig. Nicht jeder Dekoder erkennt das Format automatisch, zudem ist die sichere Erkennung von der PWM-Frequenz abhängig. Des weiteren gibt es Dekoder (Lenz, ESU), die den Analogbetrieb zwar erkennen aber u.U. nicht sinnvoll steuerbar sind. Vorsicht: Dekoder mit Glättungskondensator sind '''nicht''' mit PWM sinnvoll steuerbar. Ferner sind bei analogem Betrieb die Funktionen eingeschränkt: Je nach Decoder arbeitet generell das Licht (Fahrtrichtungsabhängig), oder man kann einstellen, welche Funktionen „ein&amp;quot; und welche „aus&amp;quot; sind.&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit bildet das Mittelleiter-AC-System, da die Fahrtrichtungsänderung durch einen Umschaltimpuls mit Überspannung erzielt wird. Dieser Überspannungsimpuls kann bei einigen Transformatoren (z.B: Serien 6117/6177 von Märklin) zur Zerstörung der Dekoder, vor allem die Märklin-mfx-Dekoder der ersten Serien, führen. Leider wird offiziell keine Angabe zur maximal zulässigen Spannung gemacht. Aktuelle Märklintransformatoren haben eine Leerlaufspannung von ca. 24-26V_eff, ältere zwischen 25 und 28V_eff. Ein Richtwert ist 28V_eff (ohne Garantie!). Oben genannte Bauserien 6117 bzw. 6177 haben 31-33V. Vor einer Verwendung des Dekoders im Mittelleiter-AC-Betrieb ist daher unbedingt auf die Bedienungsanleitung zu achten.&lt;br /&gt;
Für Märklindekoder gilt ferner eine Nichteignung für DC-Betrieb (6090x, mfx-Dekoder mit Werkseinstellung). Vereinzelt sind Dekoder nutzbar, doch ist dies nicht dokumentiert.&lt;br /&gt;
Sofern im Analogbetrieb eine Regelung aktiviert ist, ist auch hier ein viel besseres Ansprechverhalten auf niedrige Spannungen gegeben - eine analog eingesetzte Digital-Lok kann also viel besser „kriechen&amp;quot;; wobei sie erst ab etwa 3-10&amp;amp;nbsp;V (je nach Dekoder/Getriebezustand) reagiert, da vorher der Decoder nicht „erwacht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Viele Situationen sind nur digital darstellbar&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Ja und nein. Es gibt nur eine Situation, die sich analog *überhaupt nicht* nachstellen läßt: ein Abschleppen einer anderen Lok ohne Einsatz einer Oberleitung. Außerdem gibt es bei jeder Art von Mehrfachtraktion (inklusive Nachschub und Vorspann) das Problem, dass einer der Züge genau am Rande eines stromlosen Abschnittes zu stehen kommen muss, da man ja eine Lok unabhängig von einer anderen, an die man womöglich direkt ankuppelt, steuern muss. Auch kann man Unterschiede im Fahrverhalten verschiedener Motoren nur mittels Einbau in der Lok ändern - eben zum Beispiel über die Daten in einem Decoder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;quot;Digital ist zu teuer&amp;quot; =&lt;br /&gt;
Sicherlich kostet eine digitale Steuerung mehr, als ein analog-Trafo. Man benötigt zunächst eine [[Digitalzentralen|Digitalzentrale]], einen Trafo um diese zu versorgen und für jede Lok einen [[Decoder]]. Allerdings hat man auch einen Mehrwert durch unabhängige Zugsteuerung, Zusatzfunktionen und man spart einen guten Teil der Trennstellen. Falls Sie mit H0 AC fahren, stellt sich die Kostenfrage kaum, denn nahezu jede aktuelle Lok für dieses System besitzt bereits einen [[Decoder]], da diese billiger sind, als die bisherigen Überspannungs-Relais. Dies gilt natürlich *nicht* für ältere vorhandene Loks oder Gebrauchtware! Insofern braucht man nur eine [[Digitalzentralen|Digitalzentrale]] für den Anfang - wenn überhaupt: mittels kostenloser Steuerungsprogramme, wie [http://www.der-moba.de/index.php/Digitalprojekt DDL für Linux oder DDW für Windows] kann man auch auf die Zentrale verzichten. Stattdessen braucht man dann neben einem ausgemusterten Alt-PC nur einen [[Booster]] und ein (selbstgelötetes) Adapterkabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern muss jeder selbst abwägen, ob er weniger Leistung für weniger Geld oder mehr Leistung für mehr Geld will.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]] [[Kategorie:Einsteiger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung_via_PC&amp;diff=12979</id>
		<title>Modellbahnsteuerung via PC</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung_via_PC&amp;diff=12979"/>
				<updated>2017-01-18T21:06:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuerung Screenshot SpDrS60.png|350px|right]]&lt;br /&gt;
Modellbahnsteuerungen via PC sind eine sehr interessante Sache, weil man hier sehr einfach und übersichtlich die notwendigen Regeln verwalten kann und der PC im Betrieb in der Lage ist, die Anlage zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht vom reinen Schalten mehrerer [[Magnetartikel|Magnetartikeln]] (z.B. für [[Wikipedia:de:Fahrstraße|Fahrstraßen]]) über die Prüfung und Kontrolle, ob dies im Moment erlaubt ist, bis zum vollautomatischen Betrieb inklusive des Fahrens und zentimetergenauen Haltens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Großen&amp;quot; der Branche bieten enorme Zusatzfunktionen, von der Einbindung von Zugnummernsystemen über virtuelle Gleiskontakte bis zum Raumklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es prakatisch kaum möglich ist, diese Features für alle Programme zu kennen, enthalten die folgende Tabellen statt einer redaktionellen Wertung Ausschnitte der entsprechenden Passagen aus den jeweiligen Internetseiten.&lt;br /&gt;
Man bekommt dadurch einen recht guten Überblick, was es alles gibt und wer sein Augenmerk auf welche Funktionen legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Programme sind auch/nur [[Software-Zentrale|Software-Zentralen]], d.h sie generieren die digitalen Steuersignale nicht über eine Hardwarezentrale, sondern im PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des '''DER_MOBA''' [[Digitalprojekt|Digitalprojekts]] arbeiten derzeit viele Entwickler, die sich &amp;amp;uuml;ber die Newsgroup '''de.rec.modelle.bahn''' koordinieren, an Digitalsystemen zur [[Modellbahnsteuerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Bemerkung'' finden sich ggf. Meinungen und Hinweise der DER_MOBA-Autoren, die Zeile ''Stand'' gibt an, wann der Eintrag zuletzt geprüft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDL - Digital Direct for Linux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || DDL - Digital Direct for Linux DDL-xmas-2005&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || kostenlos (Open Source)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.vogt-it.com/OpenSource/DDL/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || -- / --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Digitale Modellbahnsteuerung ohne spezielle Hardware der Modellbahnhersteller &lt;br /&gt;
*Digital fahren und schalten, d.h. Lok- und Schaltdekoder können verwendet werden &lt;br /&gt;
*Multiprotokollfähig, d.h. Parallelbetrieb von Märklin-Digital und NMRA-DCC (Lenz, Roco, Digitrax, Zimo, ...) im gleichen Digitalstromkreis &lt;br /&gt;
*Direkte Ansteuerung der 27 Fahrstufen bei neueren Märklin-Dekodern (60901/60902/60904) &lt;br /&gt;
*Unterstützung erweiterter Möglichkeiten von Drittanbietern im System Märklin. Z.B.: 256 Lokadressen, 28 Fahrstufen &lt;br /&gt;
*Unterstützung der empfohlenen Standards im System NMRA-DCC.&lt;br /&gt;
:(14, 28 und 128 Fahrstufen, 10366 Lokadressen, 4 Zusatzfunktionen) &lt;br /&gt;
*Unterstützung von Rückmeldemoduln (s88-Module und kompatible Selbstbauten) &lt;br /&gt;
:4 s88-Busse (d.h. 124 s88-Module, 1984 Rückmeldekontakte) möglich &lt;br /&gt;
*Unterstützung eines Programmiergleises &lt;br /&gt;
*Komfortable Programmierung von NMRA-DCC- und Uhlenbrock-Dekodern. &lt;br /&gt;
*Netzwerkfähig, d.h. flexibel erweiterbar &lt;br /&gt;
*open source, d.h. frei verfügbar und von jedermann bei Bedarf erweiterbar &lt;br /&gt;
*kompatibel zum Simple Railroad Command Protocol (SRCP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Märklin-Digital, NMRA-DCC, s88-Module und kompatible Selbstbauten&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Linux&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Es handelt sich um eine [[Software-Zentrale]]. Programme, die sich mit diesem SRCP-Server betreiben lassen, sind im Abschnitt [[Digitalprojekt]] aufgelistet.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDW ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || DDW&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || kostenlos (Open Source)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://home.snafu.de/mgrafe/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Digitale Modellbahnsteuerung unter Windows 95/98 und Windows NT/Windows 2000 (mit einem speziellen Treiber) ohne spezielle Hardware der Modellbahnhersteller. Es ist lediglich ein [[Booster]] und ein spezielles Kabel von der seriellen Schnitstelle (RS232) zum Booster notwendig (auf DDL-Seite beschrieben).&lt;br /&gt;
*Digital fahren und schalten, d.h. bestehende Lok- und Schaltdekoder können weiter verwendet werden &lt;br /&gt;
*Direkte Ansteuerung der 27 Fahrstufen bei neueren Märklin-Lokdecodern (60901/60902/60904) und NMRA-DCC Lokdecodern&lt;br /&gt;
*Unterstützung erweiterter Möglichkeiten von Drittanbietern im System Märklin. Z.B.: 256 Lokadressen, 28 Fahrstufen &lt;br /&gt;
*Unterstützung des NMRA-DCC Formats für Lokdecoder&lt;br /&gt;
*Unterstützung von Rückmeldemodulen ([[s88]]-Module und kompatible Selbstbauten) &lt;br /&gt;
*Netzwerkfähig, d.h. flexibel erweiterbar &lt;br /&gt;
*Kommt ohne zusätzlich Kalibrierung aus &lt;br /&gt;
*''Open Source'', d.h. frei verfügbar und von jedermann bei Bedarf erweiterbar. Das Programm ist mit dem C++-Builder von Borland entwickelt worden.&lt;br /&gt;
*Kompatibel zum Simple Railroad Command Protocol (SRCP), d.h. die Steurung kann durch individuelle Clients gestaltetet werden&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Märklin-Lok Dekodern (60901/60902/60904) und NMRA-DCC,s88-Module und kompatible Selbstbauten &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows 95/98 und Windows NT/Windows 2000 (Mit einem spezeillen Treiber)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Es handelt sich um eine [[Software-Zentrale]].  Programme, die sich mit diesem SRCP-Server betreiben lassen, sind im Abschnitt [[Digitalprojekt]] aufgelistet.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 26.01.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digibahn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Digibahn ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 59,-- € (Shareware)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.digibahn.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Handbücher&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Mit dem Stellpult werden Weichen und Signale gestellt. Der Gleisplan kann in mehrere Fenster aufgeteilt werden, die bei Bedarf einzeln geöffnet werden können. Die Fenster und der darin dargestellte Gleisplan lassen sich beliebig in der Größe anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Loksteuerung steuert die Geschwindigkeit und Funktionen der Lokomotiven. Es können beliebig viele Lokreglerfenster für Lokomotiven geöffnet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Makro Manager zeichnet Aktionen der anderen Programme auf und gibt sie wieder. So kann eine Zugfahrt aufgezeichnet und anschließend beliebig oft wiederholt werden. Der einfachste Fall einer solchen Aufzeichnung ist das Stellen einer Fahrstraße. Die Makros können von Hand erweitert bzw.   bearbeitet werden. Dadurch stehen fast unbegrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. Diese reichen bis zur komplexen Automatisierung des Modellbahnbetriebs. So sind z.B. Blockstellensteuerungen oder Schattenbahnhofssteuerungen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  &lt;br /&gt;
*Märklin digital &lt;br /&gt;
(und alle kompatiblen Systeme wie z.B die Intellibox oder das alte EDiTS) &lt;br /&gt;
*Lenz Digital plus DCC Digitalsystem nach NMRA Norm &lt;br /&gt;
*EDiTS Pro&lt;br /&gt;
*CompuLok&lt;br /&gt;
*GSR-Bus&lt;br /&gt;
*Wincent&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Es ist bereits ein Uraltmodell mit 386 Prozessor ausreichend&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || PC mit dem Betriebssystem Windows &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==GBSWIN==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || GBSWIN ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Shareware&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.mm-eisenbahn.de/GbsLokInfo_d.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Komfortabler Gleisbildeditor &lt;br /&gt;
*Beliebig viele und beliebig große Gleisbilder gleichzeitig anzeigbar (begrenzt nur durch Windows-Systemgrenzen) &lt;br /&gt;
*Einfaches Stellen der Weichen mit rechter Maustaste. &lt;br /&gt;
*Komfortsteuerung der digitalen Drehscheibe. &lt;br /&gt;
*Beliebig viele Start-Ziel-Fahrstraßen. &lt;br /&gt;
*Gleisbesetztanzeige. &lt;br /&gt;
*Maßstabsgerechte Geschwindigkeitsmessung. &lt;br /&gt;
*Selbst konfigurierbarer Automatikbetrieb. &lt;br /&gt;
*Ausführliche Online-Hilfe. &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  MM / MM=, Märklin Interface 6050 oder 6051 oder Uhlenbrock Intellibox &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Prozessor 80286 oder höher &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows ab 3.1 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ESTWGJ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || ESTWGJ&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 250 €&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.estwgj.com&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || http://www.estwgj.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ESTWGJ richtet sich speziell an Modellbahner, die sich am Vorbild orientieren. Im Gegensatz zu allen anderen existierenen Lösungen gibt es keine Vereinfachungen bei der Bedienung. Die nötigen Kenntnisse über Stellpulte sind im umfangreichen Benutzerhandbuch ausführlich erklärt. Kernaufgabe des Programms sind die an der Sicherungstechnik des großen Vorbilds ausgerichteten Bedienungs- Überwachungs- und Auflösevorgänge beim Einstellen von Zug- und Rangierstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Features ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weichen, Kreuzungen und Gleissperren: ====&lt;br /&gt;
*Blinkende Weichenlaufmelder (WL) bei Umlauf der Weichen, Kreuzungen und Gleissperren.&lt;br /&gt;
*Stellungs- und Überwachungsmelder (StÜM) im Regelbetrieb ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Einschaltung der StÜM mit der Stelltisch-EIN Taste.&lt;br /&gt;
*Funktionsfähige Sperr- und Verschlussmelder (VM).&lt;br /&gt;
*Sperren/Entsperren einzelner Weichen, Kreuzungen und Gleissperren mittels der Weichensperrtaste (WSpT) und der Weichenentsperrtaste (WESpT).&lt;br /&gt;
*Blinkender VM bei Gleissperren die sich nicht in Grundstellung befinden.&lt;br /&gt;
*Einzelansteuerung mit Weichengruppentaste (WGT).&lt;br /&gt;
*Echte DKW/EKW - Felder mit Kreuzungsweichenwahltaste (KWT).&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Ausleuchtung besetzter und verschlossener Weichen, Kreuzungen und Gleissperren.&lt;br /&gt;
*Auflösung verschlossener Weichen, Kreuzungen und Gleissperren mittels Fahrstraßenauflösehilfstaste (FHT) bzw. Fahrstraßenrücknahmetaste (FRT) oder zugbewirkt.&lt;br /&gt;
*Logische Verknüpfung von Spitzen -Zweig- und Stammfeldern bei Weichen, Kreuzungen und Gleissperren. &lt;br /&gt;
*Umlaufsperre besetzter Weichen. &lt;br /&gt;
*Aufhebung der Umlaufsperre mittels Weichenhilfstaste (WHT). &lt;br /&gt;
*Sequenzielle Ansteuerung der Weichen, Kreuzungen und Gleissperren bei Einlauf der Fahrstraßen mittels der Laufkette (LK).&lt;br /&gt;
*Steuerung der Anlagenweichen mittels Motor-, Servo- oder Magnetantrieben. &lt;br /&gt;
*Auswertung echter oder virtueller Rückmeldungen. &lt;br /&gt;
*Simulation von Motor-, Servolaufzeit (bis zu 9 Sek.), wenn der Weichendekoder keine echte Rückmeldung erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale: ====&lt;br /&gt;
*Alle Signaltypen eines Vorbildstelltisches können nachgebildet werden. &lt;br /&gt;
*Bis zu 999 Signal können in einem Stellpult konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
*Bis zu acht verschieden Signalbilder können pro Signal auf der Außenanlage angesteuert werden. &lt;br /&gt;
*Formsignale sind ebenfalls ansteuerbar. &lt;br /&gt;
*Haupt- und Vorsignalkombinationen inkl. Dunkelschaltung des Vorsignalschirms. &lt;br /&gt;
*Sperren/Entsperren von bestimmten Signaltypen über Lichtsperrsignalsperrtaste (LsSpT) und Lichtsperrsignalentsperrtaste (LsESpT). &lt;br /&gt;
*Hilfsbedienung von Blocksignalen Bauart Sb 60 mittels Blocksignalsperrtaste (BlSpT) und Blocksignalentsperrtaste (BlESpT).&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreues Anschalten des Ersatzsignals Zs 1 über Ersatzsignalgruppentaste (ErsGT) bei gesperrter LK.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreues Anschalten des Falschfahrauftragsignal Zs 8 mittels Falschfahrgruppentaste (FfGT).&lt;br /&gt;
*Zugbewirkter Haltfall aller Signale über die Gleisfreimeldung. &lt;br /&gt;
*Handgesteuerter Haltfall mittels Haltgruppentaste (HaGT). &lt;br /&gt;
*Signalhaltfall bei Eingriff des Fahrdienstleiters (Fdl) mittels FHT oder FRT. &lt;br /&gt;
*Kennlichtschaltung bei Lichtsperrsignalen.&lt;br /&gt;
*Sh1–Bild der Wartezeichen mit zeitgesteuertem Rückfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gleise: ====&lt;br /&gt;
*Gleisabschnitte mit mehr als 40 Einzelfeldern.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Ausleuchtung besetzter und/oder verschlossener Gleise. &lt;br /&gt;
*Gruppierung von einzelnen Rückmeldeabschnitten zu Gesamtabschnitten (Ausleuchtverbindungen).&lt;br /&gt;
*Auflösung verschlossener Gleisabschnitte mittels FHT, FRT oder zugbewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahrstraßen: ====&lt;br /&gt;
*Start – Zielbedienung mit Maus, durch externe Stellpulttasten oder mit Nummernstellpult (Zahlenfeld der PC-Tastatur). &lt;br /&gt;
*Unterscheidung von Zug- und Rangierfahrstraßen. &lt;br /&gt;
*Umfahrzug- und Rangierfahrstraßen mittels Umfahrgruppentaste (UfGT).&lt;br /&gt;
*Durchrutschweg (D-Weg) für Zugfahrstraßen.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreuer Fahrstraßenfestlegemelder FfM bei Zugstraßen. &lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Einzel- oder Gesamtauflösung durch Zugeinwirkung.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Rücknahme des D-Weges mittels Durchrutschwegrücknahmegruppentaste (DRGT).&lt;br /&gt;
*Automatische D-Weg-Auflösung möglich (Zeit einstellbar) mit blinkendem D-Weg-Melder am Ausfahrsignal.&lt;br /&gt;
*Fahrstraßenrücknahme/Auflösung durch den Fdl mittels FHT oder FRT als Gesamt- oder Einzelrücknahme.&lt;br /&gt;
*D-Weg Auflösung mittels Durchrutschweghilfstaste (DHT).&lt;br /&gt;
*Automatischer Signalhaltfall bei Verletzung bzw. Besetzung eines verschlossenen Fahrstraßenelements. &lt;br /&gt;
*Schutzweichen (bis zu drei pro Weichenlage). &lt;br /&gt;
*Zwieschutzweichen (bis zu drei pro Weichelage). &lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Prüfzyklen beim Aufbau einer Fahrstraße.&lt;br /&gt;
*Gleichzeitiger Aufbau mehrerer Fahrstraßen.&lt;br /&gt;
*Fahrstraßenspeicherbedienung mit Speichereinschalttaste (SpET) und Speicherlöschtaste (SpLT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenblock: ====&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Selbstblocktechnik (Sb 60).&lt;br /&gt;
*Funktionsfähiger Ausfahrsperrenmelder (ASpM). &lt;br /&gt;
*Einstellbare Freigabestufen für den ASpM.&lt;br /&gt;
*Nachlauf der Ausfahrsignale in Verbindung mit ASpM.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Erlaubnisfelder für eingleisigen Betrieb bzw. Gleiswechselbertrieb (GWB) und deren Bedienung über die Erlaubnisabgabegruppentaste (EaGT).&lt;br /&gt;
*Verwendung von Dekoderadressen zur Steuerung und Überwachung des Streckenblocks bei Verbindung mehrerer Rechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Automatischer Fahrstraßenanstoß (Selbststellbetrieb): ====&lt;br /&gt;
ESTWGJ sieht seinen Schwerpunkt nicht in der Abfolge automatischer Zugfahrten. Die nachstehenden Automatikfunktionen sind aber möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anstoß einer Folgefahrstraße durch Besetzung eines Gleisabschnittes. &lt;br /&gt;
*Optionale Definition des Anstoßes durch Richtungsprüfung und Verschlussprüfung. &lt;br /&gt;
*Bis zu 48 Straßen können von einem Schaltpunkt aus vorgewählt werden (z.B.: automatische Einfahrt in einen Schattenbahnhof. &lt;br /&gt;
*Vorwahl bestimmter Gleise durch bis zu 32 Richtungsgruppen, die mit den Loknummern verknüpft werden (in Vorbereitung). &lt;br /&gt;
*Anstoßverzögerung einstellbar von „sofort“ bis zu 12 Stunden in Zehnminutenschritten. &lt;br /&gt;
*Einstellbare Zeitdauer der Anstoßwiederholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Spurplan - Stelltisch auf dem Monitor: ====&lt;br /&gt;
*Größe bis zu 99 x 99 Feldern und automatische Scrollbalken.&lt;br /&gt;
*Wählbare Bauform des Stelltisches nach Lorenz oder Siemens (hier: mit steilen oder flachen Abzweigwinkeln).&lt;br /&gt;
*Aufteilung eines großen Stellwerkbildes in mehrere Einzelbereiche (Lupen), zwischen den während des Betriebes hin und her geschaltet werden kann.&lt;br /&gt;
*Einstellen aller Pultfarben durch den Benutzer. &lt;br /&gt;
*Einstellen der Stelltischauflösung in fünf Stufen. &lt;br /&gt;
*Vorbildgetreues Reagieren der angeklickten Tischfeldtasten auf dem Monitor.&lt;br /&gt;
*Anschluss eines selbstgebauten Drucktastenpultes möglich. &lt;br /&gt;
*Grundsätzlich alle Eingaben über Start - Ziel- bzw. Zweitastenbedienung. &lt;br /&gt;
*Ca. 1.100 unterschiedliche Stelltischfelder in drei Tischfeldsystemen (DrL, DrS60 und DrS60 Steilfelder)&lt;br /&gt;
*Komplett menugeführtes Editieren in allen Bereichen. &lt;br /&gt;
*Editierbare Textfelder.&lt;br /&gt;
*Anzeige der Weichennummern auf dem Tisch. &lt;br /&gt;
*Virtuelle Zug- /Loknummernverfolgung. &lt;br /&gt;
*Echte Loknummernanzeige bei Zimo - MX9* und Digitrax - BDL 168*.&lt;br /&gt;
*Online - Fahrregler, der alle Eigenschaften eines Lokdecoders nutzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Betrieb: ====&lt;br /&gt;
*Vollständige Unterstützung und Ansteuerung des externen SpDrS60 - Stelltisches (Bussystem) der [http://www.erbert-signale.de/Eingang/unten/stk/page2.htm Fa. Erbert].&lt;br /&gt;
*Offline - Modus: Nutzung aller Features ohne Rückgriff auf ein Digitalsystem.&lt;br /&gt;
*Dieser Modus eignet sich besonders zum Testen der editierten Fahrstrassen etc.&lt;br /&gt;
*Im Offline - Modus kann auch der Stelltisch (Bussystem) der [http://www.erbert-signale.de/Eingang/unten/stk/page2.htm Fa. Erbert] getestet werden.&lt;br /&gt;
*Die für die Funktion notwendigen Besetztmeldungen werden mit der Maus erzeugt. &lt;br /&gt;
*Online - Modus: ESTWGJ arbeitet mit den Weichen -, Signal - und Rückmeldedekodern handelsüblicher Digitalsysteme zusammen. *Lokomotiven können ebenfalls am Bildschirm gesteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Unterstützte Systeme: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zimo (CanBus)&lt;br /&gt;
*Digitrax, Uhlenbrock ([[LocoNet]])&lt;br /&gt;
*Lenz, Roco (XpressNet)&lt;br /&gt;
*Märklin (Motorola)&lt;br /&gt;
*Selectrix &lt;br /&gt;
*Tams EasyControl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60 Tage freie Eval Version mit vollem Funktionsumfang als Download verfügbar.&lt;br /&gt;
Handbuch mit Erklärungen zum Vorbild als PDF zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtlicher Hinweis: Alle im Text genannten Produkte oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Firmen und werden hier nur zum Zwecke der Information erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Prozessor PII oder höher &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows W'98SE, W2k, W/XP, VISTA&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || ESTWGJ verfügt über max. vier Ausgangskanäle. Es können daher auch unterschiedliche Digitalsysteme miteinander verbunden werden oder zwei Zentralen desselben Systems (je nach Systemarchitektur) zum Zwecke der Adresserweiterung verknüpft werden.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 09. Januar 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HyperCard-Stack==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || HyperCard-Stack ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || frei&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/stack.html&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
Für Mac-User ist dieser HyperCard-Stack (StuffIt-hqx-Archiv), mit dem sich eine komplette Anlage steuern läßt. Er berücksichtigt Rückmeldemodule zum Abrufen von Sequenzen und zur Anzeige von Gleisbesetztmeldern&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || MM &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || ab IIsi &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Mac OS &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LOK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || LOK A oder E&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Die Version &amp;quot;E&amp;quot; (bis 4 Regler, und 40 Weichen) kostet EUR 220,- zzgl. Versand, die Version &amp;quot;A&amp;quot; (bis 8 Regler, zusätzliche 284 Weichen) kostet EUR 280,- zzgl. Versand&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        ||  http://www.drkoenig.de/digital/index.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Handbücher&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Erzeugen der für die Steuerung von Loks und Magnetartikel im Märklin-Digital-System erforderlichen Digitalsignale durch PC ohne weitere spezifische Hardware; es bedarf nur noch eines Boosters.&lt;br /&gt;
*Je nach Wahl des Ausgangs Anschlußmöglichkeit an den Märklin-Booster und andere Booster mit asymmetrischen Eingängen und an den Elektor-Booster sowie jeden Booster mit symmetrischen Eingang unmittelbar oder über ein einfaches Interface.&lt;br /&gt;
*13 weitere Fahrtstufen (27 Fahrtstufen) durch Ausnutzen nicht dokumentierter Features der neueren Märklin-Dekoder, des speziellen Mehrfahrtstufen-Modus´ durch Nutzung der beiden freien Zustände des Sonderfunktionstrits (&amp;quot;König&amp;quot;-Modus) oder der virtuellen Erhöhung der Zahl der Fahrtstufen.&lt;br /&gt;
*Bezeichnung, Bremsverzögerung, Anfahrverzögerung, richtungsabhängige Höchstgeschwindigkeiten, Datenformat und +13-FS-Modus für jede Lok individuell und dauerhaft einstellbar.&lt;br /&gt;
*176 weitere Adressen (insgesamt 256 Adressen)&lt;br /&gt;
*Gleichzeitiges Steuern von je nach Version ein, vier oder acht Loks aus einer Auswahl von 256, d.h. von Adresse 00 bis 255.&lt;br /&gt;
*Dekoder-/lokabhängige Verwendung des alten Motorola-Formats, des neuen Motorola- Märklin-Formats oder einer Mischung aus beiden Formaten.&lt;br /&gt;
*Volle Unterstützung des neuen Märklin-Motorola-Formats (4 Extra-Funktionen, definitive Fahrtrichtungssteuerung, kürzere Pausenzeiten).&lt;br /&gt;
*Kurzschlußerkennung mit einstellbarer Wartezeit und Boosterabschaltung bei Kurzschluß oder Nothalt.&lt;br /&gt;
*Kontrolle der alten (Extra)Funktionsdekoder.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit und Funktionsstatus aller benutzten Loks werden gespeichert und bei erneutem Einstellen der Adresse angezeigt.&lt;br /&gt;
*Ansteuern von je nach Version 10 (&amp;quot;E&amp;quot;), 40 (&amp;quot;V&amp;quot;) oder 324 (&amp;quot;A&amp;quot;) zweipoligen bzw. 20, 40 oder 648 einpoligen Magnetschaltartikeln oder einer entsprechenden Mischung (auch Dreiwegweiche) aus einer Auswahl von 648/324 Adressen (Adressen 000 bis 646).&lt;br /&gt;
*Ansteuern der Weichen durch Funktionstasten, bei den Mehr-Regler-Versionen &amp;quot;V&amp;quot; und &amp;quot;A&amp;quot; auch durch Switchboard-Nachbildung mittels ASCII-Grafik (maximal 96 x 254) und Maus und bei der &amp;quot;A&amp;quot;-Version zusätzlich durch direkte Eingabe der Weichendekoderadresse.&lt;br /&gt;
*Ansteuerart der Magnetartikel durch Impulsdauer gemäß Tastendruck, einen definierten Impuls oder zwei Impulse dauerhaft einstellbar.&lt;br /&gt;
*Automatische Rekonstruktion der letzten Weichen- und Signalstellungen beim Programmstart.&lt;br /&gt;
*Lok-Steuerung über je nach Version 1 (&amp;quot;E&amp;quot;), 4 (&amp;quot;V&amp;quot;) oder 8 (&amp;quot;A&amp;quot;) Regler (Paddle) des Gameports, Selbstbau-Interfaces an der parallelen Schnittstelle oder die Tastatur.&lt;br /&gt;
*Kalibrierung der Regler (Paddle).&lt;br /&gt;
*Automatische Kalibrierung der Impulserzeugung bei Programmstart.&lt;br /&gt;
*Steuerung der Weichenbeleuchtung durch einen Tastendruck (bei entsprechenden Weichendekodern).&lt;br /&gt;
*Programmiermodus für Dekoder nach dem Uhlenbrock-Schema, für die &amp;quot;Wikinger&amp;quot;-Dekoder, für den ESU-Lokpilot und einen allgemeinen Programmiermodus einschließlich automatischem Schnellprogrammieren (&amp;quot;E&amp;quot;-Version nur teilweise).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  MM&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || ab 80286, ab 512 KB RAM, mit einer seriellen oder parallelen Schnittstelle und einem Diskettenlaufwerk 360 KB Optimal sind beide oder zwei serielle Schnittstellen, ein Gameport und ein 486er oder alter Pentium- Prozessor&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || DOS (2.1 bis 7.0) - zumeist läuft LOK aber auch in DOS unter Windows 3.11 und 9x&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || [[Software-Zentrale]], keine Modellbahnsteuerung&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LOKWIN==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || LOKWIN ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Shareware&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.mm-eisenbahn.de/GbsLokInfo_d.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Loktachos mit frei wählbaren Loknamen &lt;br /&gt;
*162 Loksymbole &lt;br /&gt;
*Beliebig viele Tachos darstellbar &lt;br /&gt;
*Alle Funktionen der control80f-Fahrgeräte (einschließlich Sonderfunktionen von Funktionsmodellen) &lt;br /&gt;
*Einstellbare Anfahr-/Bremsverzögerung &lt;br /&gt;
*Anzeige von Soll-/Istfahrstufe &lt;br /&gt;
*Vorspannbetrieb &lt;br /&gt;
*Notbremse &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  MM / MM=, Märklin Interface 6050 oder 6051 oder Uhlenbrock Intellibox &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Prozessor 80286 oder höher &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows ab 3.1 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MacDigital   ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || MacDigital ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.abbinkserver.de/ , bestellen kann man das da aber nicht.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
Mit MacDigital können Sie Ihre Züge manuell mittels Apple fahren lassen, ebenso Weichen und Signale schalten. Zur Zeit wird MacDigital erweitert, so dass auch die vollautomatische Steuerung Ihrer Anlage in absehbarer Zukunft übernommen werden kann.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Märklin Digital, Lenz Digital plus,Uhlenbrock Intellibox, Fleischmann TwinCenter, Trix Selectrix 2000&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Apple Macintosh G4 und G5 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || OS-X &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Wenn das Produkt so mangelhaft ist wie die Informationen auf der Website wäre es geschenkt noch zu teuer.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MpC  ==&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || MpC&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Grundsystem ab 250&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.mpc-modellbahnsteuerung.de&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Die MpC ist eine blockorientierte Modellbahnsteuerung. Sie wurde für Gleichstromloks ohne Dekoder entwickelt und heißt in dieser Version MpC-Classic. Die Variante für die Digitalsysteme von Märklin, Lenz-Digital-Plus, Selectrix und Zimo heißt MpC-Digital und ist bis auf die Art der Lokansteuerung im wesentlichen identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die MpC überwacht und sichert alle auf der Anlage befindlichen Züge. Sie verhindert Weichenschaltungen unter Zügen und erzeugt an Licht- und Formsignalen automatisch die situationsgerecht richtigen Signalbilder. Wendezüge sind kein Problem. Zugspitze und Zugschluss müssen lediglich eine Belegtmeldung (z.B. durch Widerstandslack) erzeugen. Die Züge können wahlweise manuell gefahren oder mit Hilfe der diversen Automatikfunktionen vom Programm geleitet werden. Die Bedienung der Steuerung kann gleichzeitig über die Computertastatur sowie über 4 externe Stelltische mit zusammen 1512 Tastern und 2400 LEDs erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die MpC vereint [[EMS|Mehrzugsteuerung]], Blocksicherung, Fahrstraßenschaltung (Zugstraßen, Rangierstraßen, Umfahrstraßen), zugbewirkte Weichenverriegelung, kontaktlose Belegtmeldung, Betriebsstundenzählung, Überwachung der Wartungszeitpunkte, Lichtsignalbilder für mehrere europäische Länder, Schattenbahnhofautomatik, Pendelzugautomatik, Routensteuerung, Fahraufträge, Wendezugsteuerung, Mehrfachtraktion, Geschwindigkeitsmeßstrecken etc. in einem einzigen System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || es wird eigene Hardware des Herstellers benötigt &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || 386er&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || DOS (?)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || MpC ist eine völlig eigenständige Lösung, die auf selbstentwickelter hardware aufbaut, die vom Kunden bezogen werden muß (auch als Bausatz lieferbar). Lesen Sie auch den Artikel [[MpC]]&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 24.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PctWin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || PctWin&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 49,--&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://home.planet.nl/~ronald.helder/PctWin/Duits/pctwin-de.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja (4 Weichen, 1 Lok) inkl. Hilfe&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*PctWin ist ein Steuerungsprogramm bei dem das Spielen wichtig ist. Sie haben dabei immer die Kontrolle und werden vom Computer unterstützt. So können sie z.B. selber einen Regionalzug steuern, während die S-Bahn vom Computer gesteuert wird. Sie können auch vom Computer ihre Weichen automatisch steuern lassen, während Sie die Weichen im Bahnhofsbereich selber schalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In PctWin steuern Sie Ihre Bahn von einem Gleisbild aus, nach der deutschen Stellwerkstechnik SpDrS60. Im Gleisbild können sie den Zugverlauf per Mausklick steuern. Per Mausklick schalten Sie Weichen und Fahrstraßen mit Start und Zieleingabe und die Lokomotiven reagieren auf Ihre Mauskommandos. Das Gleisbild zeigt Ihnen immer die Signal- und Weichenstellungen an, dabei können sie stets sehen wo sich Ihre Züge befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zu gleicher Zeit kann PctWin ein Teil der Bahn automatisch steuern. Über Fahrpläne und Makroprogramme fahren Zügen nach ihrem Auftrag. Eine große Hilfe dabei ist die Zugverfolgung. Diese Zugverfolgung folgt jedem Zug im Spurplan und kann diesen vor Halt-zeigenden Signale ohne Stromunterbrechung oder Signalmodul anhalten lassen. Daneben werden immer die Namen der Züge in den besezten Gleisen angezeigt. Die Züge brauchen keine festgelegte Fahrstraßen zu fahren um die Zugverfolgung möglich zu machen, sie funktioniert auch für die per Hand gesteuerten Züge und sogar für nicht-digitale Loks (Oberleitung !) . Streckenblöcke und Schattenbahnhöfe sorgen für eine bequeme Fahrt der Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sie können ihre Bahn automatisieren mit Makroprogrammen und Fahrplänen, mit denen die Züge planmäßig eine festgelegte Strecke fahren lassen, und dabei noch alle handbedienten Züge steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ab der Version 5.3 benutzt PctWin die erweiterten Möglichkeiten der Intellibox oder des Fleischmann TwinCenters. Es wird möglich sein, eine absolute Fahrrichtung einzugeben und die Adressen und Fahrstufen aus dem DCC-System zu verwenden. PctWin folgt auch den Ereignissen der Intellibox oder des TwinCenters: wenn Sie per Hand Weichen stellen wird dies auch im Gleisbild angezeigt. Wenn sie eine Lokomotive per Drehknopf an der Intellibox oder am FRED-Handregler steuern, dann ändert sich auch die Fahrstufe im Lokfenster. Auch diese Lokomotive wird rechtzeitig vor einem Halt-zeigendem Signal angehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PctWin ist für das Programm VideoLok vorbereitet, mit dem Sie eine Kameralok von einem zweiten Computer über ein PC-Netzwerk steuern können. VideoLok hat ein realistisches Fahrpult mit dem Bild des Kamerawagens im Fenster. Hierzu brauchen sie eine TV Tunerkarte im PC, und natürlich einen Kamerawagen. VideoLok wird mitgeliefert.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Motorola oder DCC , Märklin Digital, Edits I, Intellibox oder Fleischmann TwinCenter&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Pentium I 166 MHz, 32 MB Speicherplatz&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows 98, Windows98SE, Windows ME, Windows NT, Windows 2000 und Windows XP&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Railware==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Railware 6.0   Stand 01/2010&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 499,00 €&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.railware.com/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Nur Inhaltsverzeichnisse als .pdf&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Benutzerfreundliche, visuelle Erstellung und Änderung von Gleisbildern&lt;br /&gt;
*Gleisbildgröße 98x98 Symbole pro Gleisbild&lt;br /&gt;
*Beliebig viele Gleisbilder gleichzeitig&lt;br /&gt;
*Gleisverbindungen auch zwischen PCs im Netzwerk&lt;br /&gt;
*Gleisbilder umschalten per definierbaren Hotkeys&lt;br /&gt;
*Zuganzeiger, Drei-Weg-Weichen?, DKW und Brückensymbole&lt;br /&gt;
*Bahnübergangssymbole mit automatischer Steuerung&lt;br /&gt;
*8 verschiedene Symbolgrößen und Farben&lt;br /&gt;
*Bedienung per Maus&lt;br /&gt;
*Externe Bedienung durch konventionellen Stelltisch (Fernsteuerung)&lt;br /&gt;
*Externer Stelltisch mit einer Taste pro Signal/Weiche möglich&lt;br /&gt;
*Anzeige besetzter Gleisabschnitte&lt;br /&gt;
*Anzeige reservierter Gleise&lt;br /&gt;
*Druckfunktionen für Gleisbilder, Schaltpläne mit verschiedenen Optionen&lt;br /&gt;
*Konfiguration von manuellen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
*Wahl manueller Fahrstraßen durch Start - Ziel&lt;br /&gt;
*Wahl manueller Fahrstraßen durch Angabe eines Namen&lt;br /&gt;
*Wahl manueller Fahrstraßen auch per Zielbahnhof&lt;br /&gt;
*Fahrstraßen ohne manuelle Konfiguration&lt;br /&gt;
*Gleisbesetztsperren&lt;br /&gt;
*Sperren besetzter Fahrstraßen&lt;br /&gt;
*Flankenschutz&lt;br /&gt;
*Schutz vor Aufschneiden von Weichen&lt;br /&gt;
*Reservierte Gleisabschnitte sind gegen Veränderungen gesichert&lt;br /&gt;
*Vertauschen von Decoderausgängen am PC&lt;br /&gt;
*Überwachung von Weichen mit Endlagenkontakten und über den Antrieb&lt;br /&gt;
*Virtuelle Achszähler ermöglichen dauerhafte Belegtanzeige mit Momentkontakten&lt;br /&gt;
*Kurzschlussfreie Kehrschleifenfunktion&lt;br /&gt;
*Erkennen von Zugtrennungen&lt;br /&gt;
*Erkennen von stehen gebliebenen Zügen&lt;br /&gt;
*Zugstop bei Fahrt in falsches Gleis durch Weichenfehler&lt;br /&gt;
*Fahrt bis zu einem Stopmelder&lt;br /&gt;
*Koppeln zusammengehörender Weichen an einen Decoder&lt;br /&gt;
*Beliebige Blockstrecken mit nur einem Rückmeldekontakt pro Abschnitt&lt;br /&gt;
*Einstellbare Zeitgeber schalten beliebige Adressen&lt;br /&gt;
*Steuerung von Motorantrieben&lt;br /&gt;
*Weichenhilfstaste macht gesperrte Weichen stellbar&lt;br /&gt;
*Automatische Hilfefunktion zur Anzeige der Züge, Bahnhöfe und Zuglenkung&lt;br /&gt;
*Ortsgestellte, unschaltbare Handweichen und Signale&lt;br /&gt;
*Permanente und temporäre Weichen-, Signal und Zuganzeigersperren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hilfsautomatiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verschiedene Automatikprogramme pro Gleisbild&lt;br /&gt;
*Ereignisse (Eingaben, Zeitgeber oder Rückmelder) steuern beliebige Aufgaben&lt;br /&gt;
*Beliebige Bedingungen, auch zug- oder gattungsbezogen&lt;br /&gt;
*Kopplung von Gleissymbolen (z.B. Weichen) zu Funktionsgruppen&lt;br /&gt;
*Auslösung von Signalen und Weichen über Benutzereingaben oder Gleisbesetztmelder&lt;br /&gt;
*Auslösung von Vorsignalen und Sperrsignalen&lt;br /&gt;
*Stellen beliebiger Decoder- und Lokadressen&lt;br /&gt;
*Ereignisse können beliebige Geräusch-Dateien? aktivieren&lt;br /&gt;
*Visuelle Konfiguration, KEINE Programmierung&lt;br /&gt;
*Weichen, DKW, Signale und Zuganzeiger sperren/freigeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Loks und Züge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Loks und Züge&lt;br /&gt;
*Erfassen aller Lok- und Decodereigenschaften&lt;br /&gt;
*Fahren mit modellgerechten 'km/h'&lt;br /&gt;
*Selbsttätiges Einmessen der Loks mit Messstrecke&lt;br /&gt;
*Optionales Einmessen während des Betriebes&lt;br /&gt;
*Betrieb ohne stromschaltende Gleisabschnitte&lt;br /&gt;
*Zugbezogene Geschwindigkeiten und Fahrtrichtungswechsel&lt;br /&gt;
*Züge halten zentimetergenau&lt;br /&gt;
*'Lokführer' (Fahrweise) für Beschleunigen/Bremsen&lt;br /&gt;
*Loks und Züge getrennt für Lokwechsel&lt;br /&gt;
*Lokwechsel durch Angabe anderer Loknamen&lt;br /&gt;
*Mehrfachtraktion bis zu 3 Loks&lt;br /&gt;
*Mehrfachtraktion auch bei unterschiedlichen Fahrstufen der Loks&lt;br /&gt;
*Alle Lokomotiven bremsen weich und fahren langsam an&lt;br /&gt;
*Keine stromlosen Abschnitte erforderlich&lt;br /&gt;
*Höchstgeschwindigkeit für Lok und Zug getrennt einstellbar&lt;br /&gt;
*Verminderte Rückwärtsgeschwindigkeit bei Dampfloks einstellbar&lt;br /&gt;
*Angabe von Wartungsintervallen möglich&lt;br /&gt;
*Logbuch und Arbeitsliste für Wartungen&lt;br /&gt;
*Erfassung der Laufleistung in echten km&lt;br /&gt;
*Zugsperren bei verschiedenen Defekten&lt;br /&gt;
*Dokumentationsseite für Decodertyp, -hersteller und Kommentar&lt;br /&gt;
*Bremswege (bei Bremsverzögerung im Lokdecoder) selbsttätig messen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zugverfolgung'''&lt;br /&gt;
*Verfolgung von Zügen über normale Belegtmeldung oder Rückmeldekontakte     &lt;br /&gt;
*Keine Zugnummern, sondern 'sprechende' Namen  &lt;br /&gt;
*Anzeige der Zugnamen in Zuganzeigern  &lt;br /&gt;
*Erkennung unbekannter Handfahrten      &lt;br /&gt;
*Verfolgung des gemischten Hand- und Automatikbetriebs     &lt;br /&gt;
*Ergänzung durch Zugidentifikationssysteme möglich   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme     ||  &lt;br /&gt;
*Märklin digital oder kompatibel  &lt;br /&gt;
*Lenz Versionen 2 und 3 (auch wirklich kompatible) &lt;br /&gt;
*USB Interface &lt;br /&gt;
*Uhlenbrock Intellibox  &lt;br /&gt;
*Fleischmann FMZ  &lt;br /&gt;
*Fleischmann TwinCenter &lt;br /&gt;
*DigiTrain   &lt;br /&gt;
*Arnold (über Märklin oder Lenz Interface)    &lt;br /&gt;
*Wangrow     &lt;br /&gt;
*EasyDCC    &lt;br /&gt;
*ZTC      &lt;br /&gt;
*Ramtraxx     &lt;br /&gt;
*Selectrix    &lt;br /&gt;
*Müt Digirail     &lt;br /&gt;
*Rautenhaus Selectrix   &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rocrail==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Rocrail Vision&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || kostenlos (Open Source)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://wiki.rocrail.net/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || -- / --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Unterstützung zahlreicher am Markt verfügbaren Zentralen, aber auch Software Zentralen (DDL/DDW)&lt;br /&gt;
*unlimitierte Unterstützung verschiedener Zentralen parallel&lt;br /&gt;
*Client (Rocgui) - Server Anwendung&lt;br /&gt;
*Kontrolle der Anlage auch über ein Webinterface möglich&lt;br /&gt;
*unterstützt sowohl automatischen als auch manuellen Betrieb&lt;br /&gt;
*Unterstützung von Modulanlagen&lt;br /&gt;
*Unterstützung von Rückmeldemodule &lt;br /&gt;
*Mehrsprachig&lt;br /&gt;
*Auf der Seite findet sich auch eine Selbstbauverstärker und sonstige Zubehörhardware&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Märklin-Digital, NMRA-DCC&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Linux, Mac-OSX, Windows&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 14.1.08&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sigg's JavaESTW  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Sigg's JavaESTW&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || frei&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.siggsoftware.ch/JavaESTW/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
Sigg's JavaESTW ist eine Modellbahn-Stellwerksoftware die nach dem Vorbild der Stellwerkslogik der SBB arbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || erschließt sich nicht so direkt &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows und Linux&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 24.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SOFT-LOK  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || SOFT-LOK  9.0&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || erschließt sich nicht aus der Homepage des Herstellers&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.soft-lok.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            || &lt;br /&gt;
*Schrittketten: 50 &lt;br /&gt;
*Blockstrecken: 600 &lt;br /&gt;
*Weichen: 250 &lt;br /&gt;
*Gleisbilder: 6 &lt;br /&gt;
*Loks: 80 &lt;br /&gt;
*WSignale: 250 &lt;br /&gt;
*Eingänge: 480 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || erschließt sich nicht aus der Homepage des Herstellers, irgendwas mit 6051 und Intellibox und Rautenhaus. Kauderwelsch.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || DOS oder DOS-Box unter Windows &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Den &amp;quot;verkohlten Decoder&amp;quot; für die uninformativste Website zum Thema. Bitte meiden.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 26.01.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==STP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || STP V5&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 350,--, Bezug über http://amw.huebsch.at/ &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.stp-software.at/STP/STP.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || 30,-- , Bezug über http://amw.huebsch.at/ &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Vorbildgerechte Stellpultdarstellung Fahrstraße, Sperr-, Verschluß-, Festlegemelder &lt;br /&gt;
*Freies Design der Stellpultfelder mit eigenem Editor (4 komplette Sätze werden mitgeliefert) &lt;br /&gt;
*Anschlußmöglichkeit von externen Stellpulten über PC-Druckerport oder den CAN-Bus &lt;br /&gt;
*Netzwerkbetrieb mit mehreren (bis zu 9) PC's zur Steuerung größerer Anlagen &lt;br /&gt;
*Echte (!) Zugnummernanzeige mit Zimo-Komponenten) auch bei ruhenden Fahrzeugen &lt;br /&gt;
*Automatische Erkennung des Anlagenzustandes keine Eingaben der Zugpositionen erforderlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*vorbildgerechte Stellpultdarstellung (Fahrstraße, Sperr-, Verschluß-, Festlegemelder usw.) &lt;br /&gt;
*freies Design der Stellpultfelder mit eigenemditor (4kompletteSätzewerdenmitgeliefert) &lt;br /&gt;
*Anschlussmöglichkeit von externen Stellpulten über PC-Druckerport oder den CAN-Bus /li&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Netzwerkbetrieb mit mehreren (bis zu9) PC's zur Steuerung größerer Anlagen &lt;br /&gt;
*beliebige Begriffsdarstellung auf Lichtsignalen (bis zu10 Begriffe mit bis zu 8 Lampen) &lt;br /&gt;
*echte(!) Zugnummernanzeige (mit Zimo - Komponenten) auch bei ruhenden Fahrzeugen &lt;br /&gt;
*alle Daten (Weichenstellungen, belegte Abschnitte) werden permanent von der Anlage gelesen, angezeigt und berücksichtigt (kein Speichern des Anlagenzustand bei Betriebsende) Als *wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zu anderen Steuerungsprogrammen kommt STP ohne internes Mitführen von Zugnummern aus. Es werden keinerlei Steuerbefehle an Lokdecoder gesendet, sondern Züge werden indirekt über Gleisabschnitte beeinflusst. Damit können sowohl „handgesteuerte“ Loks als auch manuelle Eingriffe in der Anlage (Lok wird von Gleis A nach Gleis B gehoben) ohne irgend welche Eingaben am Computer berücksichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  Neben den Komponenten des Zimo-Programmes unterstützt STP auch Funktionsdecoder anderer Hersteller (Motorola&amp;amp;DCC). &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows NT4, 2000, XP ,das funktionell identische STP V4.3 für Windows 3.x/95/98/ME wird mitgeliefert &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 6.2.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SWITCH-COM  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || SWITCH-COM  ????&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Starterset 229,-- €, je weitere 8 Magnetartikel 86,-- €&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.modellplan.de/steuern/switchcom/indexSwitchCom.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || nein&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Die Software WIN-DIGIPET für SWITCH-COM schaltet und steuert mit den SWITCH-COM DECODERN die Modellbahnanlage. &lt;br /&gt;
*Sie benötigen kein Interface, sondern lediglich ein START-SET, eventuell weitere Decoder und einen Druckerausgang am PC. &lt;br /&gt;
*Fertig verkabelte Anlagen werden nicht verändert und auch die stromlosen Stecken vor den Signalen bleiben erhalten. &lt;br /&gt;
*Einfach Schaltpulte gegen BASIS-DECODER + MAGNETARTIKEL DECODER austauschen und Kabel wieder einstecken. &lt;br /&gt;
*Bei Anlagen-Neubau die DECODER in die Nähe der Magnetartikel plazieren und auch die Lichtkabel direkt an die DECODER anschließen. Die Verdrahtungsaufwand reduziert sich erheblich. &lt;br /&gt;
*Der BASIS-DECODER wandelt die digitalen Signale vom PC in konventionellen Stellbefehle für die Magnetartikel. &lt;br /&gt;
*Für die Lokomotiv-Steuerung verwenden Sie weiterhin Ihre vorhandenen Fahrgeräte. &lt;br /&gt;
*WIN-DIGIPET für SWITCH-COM bietet Ihnen einen Gleisbild-Editor mit 228 Einzelsymbolen. Damit gestalten Sie auf dem PC das komfortable Gleisbild Ihrer Anlage. Gewünschte Symbole anklicken - ziehen - plazieren - fertig! &lt;br /&gt;
*Neun zoombare Ausschnitte können gespeichert und blitzschnell angezeigt werden. &lt;br /&gt;
*Bis zu 256 Magnetartikel (Weichen, Signale, Entkupplungsgleise) schalten Sie dann einfach mit Mausklick. &lt;br /&gt;
*Die Stellungen der Magnetartikel sind farbig ausgeleuchtet. &lt;br /&gt;
*Eine unbegrenzte Zahl von Fahrstrassen ist schnell erfasst und mit der Start-Ziel-Funktion geschaltet.&lt;br /&gt;
*Die Fahrstrassen sind ebenfalls farbig ausgeleuchtet und vor kreuzenden Fahrstrassen werden Sie gewarnt. &lt;br /&gt;
*Über 100 Lokomotiv-Abbildungen sind enthalten. Eigene Abbildungen können Sie einscannen und COLLECTION-Bilder importieren. &lt;br /&gt;
*Die Zugnummern-Anzeige mit Lokomotiv-Abbildungen zeigen Ihnen den aktuellen Stand aller Zugbewegungen. &lt;br /&gt;
*100 mitgelieferte Bahngeräusche rufen Sie individuell oder über Kontakte und RÜCKMELDE-DECODER ab. &lt;br /&gt;
*WIN-DIGIPET für SWITCH-COM enthält bereits alle Programmteile für die DECODER-Neuheiten 1002 und 1003. &lt;br /&gt;
*RÜCKMELDE-DECODER und Kontaktgeber in den Gleisen machen halb- und vollautomatischen Betrieb, Schattenbahnhofssteuerung und Blockstreckenbetrieb möglich. Selbstverständlich mit &amp;quot;Gleis-besetzt&amp;quot;-Anzeigen. &lt;br /&gt;
*Mit dem DAUERSTROM-DECODER schalten Sie Beleuchtungen, die Motoren von Zubehörartikeln und verdeckte Signalstrecken  bequem mit dem PC ein und aus. &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || -- &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || ab AT 486 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows 3.x, 95, 98 mit CD-ROM-Laufwerk.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Wird nicht mehr vertrieben&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 04.11.2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==TrainController==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || TrainController Version 7 in drei Stufen / Stand 01/2010&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Bronze € 99.-, Silver € 299,-, Gold € 449,-&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.freiwald.com&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Handbuch&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Automatiksteuerung so einfach erstellen wie das Zeichnen eines Gleisbilds.&lt;br /&gt;
*Bis zu 12 Digitalsysteme können gleichzeitig und parallel an den Computer angeschlossen werden.&lt;br /&gt;
*Steuert digitale Lokomotiven sowie Lokomotiven ohne eigenen Decoder.&lt;br /&gt;
*Dauerkontakte (Belegtmelder) und/oder Momentkontakte (z.B. Schaltgleise) einsetzbar.&lt;br /&gt;
*Es wird ein einziger Kontakt pro Block benötigt.&lt;br /&gt;
*Unterstützt die Systeme zur Zugnummern­erkennung aller führenden Hersteller.&lt;br /&gt;
*Weltweit erstes Steuerprogramm für Digitalsysteme mit eigenem Handregler. &lt;br /&gt;
*Zuverlässige und schnelle Verarbeitung von bis zu 1000 Kommandos pro Sekunde und angeschlossenem Digitalsystem dank einzig­artiger TrainTelligence™ Techno­logie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gleisbildstellwerk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gleisbilder spielend einfach erstellen für die gesamte Modellbahn oder einzelne Abschnitte.&lt;br /&gt;
*Beliebig viele Gleisbilder möglich.&lt;br /&gt;
*Schalten von Weichen, Signalen, Weichenstrassen und anderem Zubehör mit einfachem Mausklick.&lt;br /&gt;
*Belegtmeldung und –Anzeige.&lt;br /&gt;
*Anzeige von Lok- und Zugpositionen im Gleisbild.&lt;br /&gt;
*Schalten und Verriegeln von Weichenstrassen.&lt;br /&gt;
*Wahlweise Bedienung mit Start- und Zieltasten.&lt;br /&gt;
*Anschlussmöglichkeit für externe Stelltische.&lt;br /&gt;
*Automatisches Auslösen von Schaltvorgängen.&lt;br /&gt;
*Logische Verknüpfung von Schaltelementen.&lt;br /&gt;
*Automatisches Abspielen von Klangdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Loksteuerung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fahren mit Modellgeschwindigkeit (km/h) -&lt;br /&gt;
*unabhängig von den Fahrstufen des Decoders.&lt;br /&gt;
*Tachometer, Kilometerzähler und Bremse.&lt;br /&gt;
*Kriech- und Höchstgeschwindigkeit vorwärts und rückwärts individuell einstellbar.&lt;br /&gt;
*Einstellbare Start- und Bremsverzögerung.&lt;br /&gt;
*Realistische Massensimulation.&lt;br /&gt;
*Überwachung des Wartungsinterwalls.&lt;br /&gt;
*Frei konfigurierbare Lokfunktionen für eingebaute Decoderfunktionen oder auch Klangdateien.&lt;br /&gt;
*Mehrfachtraktion mit beliebig vielen Loks und automatischem Geschwindigkeitsausgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Automatikbetrieb und Anlagenüberwachung (Visueller Fahrdienstleiter)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schattenbahnhöfe mit beliebig vielen Gleisen;&lt;br /&gt;
*im Einrichtungs- oder Zweirichtungsbetrieb;&lt;br /&gt;
*auf Wunsch mit Freigleissuche und Zufallsausfahrt.&lt;br /&gt;
*Fahren mit Blocksicherung.&lt;br /&gt;
*Sicherung von Zügen auf eingleisigen Strecken.&lt;br /&gt;
*Züge kreuzen und überholen sich automatisch.&lt;br /&gt;
*Züge können sich selbst die günstigste Strecke suchen.&lt;br /&gt;
*Abwechslungsreiche Zufallsabläufe.&lt;br /&gt;
*Betrieb nach Fahrplan.&lt;br /&gt;
*Wählbare Geschwindigkeit der Bahnhofsuhr.&lt;br /&gt;
*Einstreuen von Verspätungen wie beim Vorbild.&lt;br /&gt;
*Mittiger Halt am Bahnsteig.&lt;br /&gt;
*Vollautomatische Zugfahrten.&lt;br /&gt;
*Grundlage der Automatik sind grafische Streckenpläne der Anlage statt starrer Ablaufketten&lt;br /&gt;
*Ziehen Sie ein Loksymbol einfach mit der Maus an einen anderen Ort, um spontan eine Zugfahrt zu starten.&lt;br /&gt;
*Gleichzeitiger Ablauf von Automatik- und Handbetrieb.&lt;br /&gt;
*Selbsttätige Übergabe von Zügen von der Handsteuerung in den Automatikbetrieb oder umgekehrt - vorteilhaft bei Einsatz des Handreglers.&lt;br /&gt;
*Verfolgung manuell gefahrener Züge.&lt;br /&gt;
*Automatische Steuerung von Drehscheiben oder Schiebebühnen.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme     ||  &lt;br /&gt;
*Liste siehe http://www.freiwald.com/seiten/hardware.htm&lt;br /&gt;
*Märklin Digital&lt;br /&gt;
*Lenz Digital Plus (alle Interfaces einschliesslich USB)&lt;br /&gt;
*ROCO Digital (neues Interface 10785)&lt;br /&gt;
*North Coast Engineering Master Series, Wangrow System One&lt;br /&gt;
*Digitrax LocoNet (MS100 oder LocoBuffer) (einschließlich Digitrax Transponding)&lt;br /&gt;
*Trix Selectrix&lt;br /&gt;
*Uhlenbrock Intellibox (erweitertes Protokoll - nicht nur Märklin-Emulation!)&lt;br /&gt;
*EasyDCC&lt;br /&gt;
*MpC (Gahler &amp;amp; Ringstmeier) (u.a. für das Fahren von Lokomotiven ohne Lok-Decoder)&lt;br /&gt;
*CTI (ebenfalls für das Fahren von Lokomotiven ohne Lok-Decoder)&lt;br /&gt;
*RCI von Oak Tree Systems (unterstützt ebenfalls das Fahren ohne Lok-Decoder)&lt;br /&gt;
*Lionel TrainMaster&lt;br /&gt;
*Fleischmann Twin Center&lt;br /&gt;
*Fleischmann FMZ&lt;br /&gt;
*Müt Digirail&lt;br /&gt;
*Rautenhaus Digital&lt;br /&gt;
*HSI-88 von Littfinski DatenTechnik (kostengünstiges Rückmeldesystem kompatibel zu Märklin S88)&lt;br /&gt;
*Zimo&lt;br /&gt;
*MegaDecoder&lt;br /&gt;
*TracTronics SECSI&lt;br /&gt;
*HELMO (Zugnummernerkennungssystem auf Basis von Transpondern)&lt;br /&gt;
*PC Interface Karten 8255&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Läuft auf sämtlichen 32Bit-Windows-Systemen&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || das Programm wurde früher unter dem Namen '''Railroad &amp;amp; CO''' vertrieben, [[Railroad &amp;amp; CO | hier]] gibt es eine Rezension dieser Version &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Win-Digipet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Win-Digipet 2012 Premium Edition&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 389,-- €&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.windigipet.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja, 4 Loks, 16 Magnetartikel, keine Unterbrechung der Verbindung zum Digitalsystem, inkl Online-Hilfe&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
* Gleisbild&lt;br /&gt;
** Win-Digipet 2012 Premium Edition gestattet es, auch größte Modellbahnanlagen sehr übersichtlich darzustellen und zu steuern. Das Win-Digipet 2012 Gleisbild kann in der Breite bis zu 250 und in der Höhe bis zu 200 Gleissymbol-Felder anzeigen, das ist eine maximal mögliche Gesamtausdehnung von 50.000 Gleissymbol-Feldern&lt;br /&gt;
** Es können mehrere Modellbahnanlagen (Oberbegriff: „Projekte“) vollständig er­fasst, gespeichert und wieder geladen werden. Außerdem können diese Projekte durch Ausdruck oder auf Speichermedium weitergegeben werden. &lt;br /&gt;
** Win-Digipet 2012 Premium Edition hält 1380 Einzelsymbole für Gleisbilder bereit, darunter z. B. auch rechts und links steigend schräg eingebaute Weichen, Signale, Vorsignale, Entkupplungsgleise, Tunneleinfahrten, Brücken, Drehscheibe und vieles mehr.&lt;br /&gt;
** Je nach Digitalsystem Schaltung von bis zu 256 (Märklin), 2048 (Intellibox) und 1.024 (Lenz) Magnetartikeln per Mausklick oder über die 40.000 möglichen Fahr­straßen.&lt;br /&gt;
** Anzeige der Zugnummern bzw. der Baureihe, je mit Abbildung der Lokomotive, wenn gewünscht. Sie überblicken am Bildschirm alle Zugbewegungen, auch in verdeckten Anlage-Teilen, genau.&lt;br /&gt;
*Lokomotiven&lt;br /&gt;
** Bis zu 9999 Lokomotiven (abhängig vom Digitalsystem)&lt;br /&gt;
** Lok Steuerung durch:&lt;br /&gt;
*** Schnellsteuerleiste&lt;br /&gt;
*** Lokcontrol&lt;br /&gt;
*** Joystick&lt;br /&gt;
*** Mobile Endgeräte wie Smartphone, TabletPC (WLAN notwendig)&lt;br /&gt;
** Fahren nach km/h mit einer automatischen Einmess-Routine und Tacho-Anzeige auf dem Lok-Control&lt;br /&gt;
* Fahrstraßen  &lt;br /&gt;
** Superschnelles Stellen von Fahrstraßen per Start/Ziel-Funktion.&lt;br /&gt;
** Jede Fahrstraße kann durch bis zu 15 Folgeschaltungen an Weichen und Signa­len ergänzt und mit bis zu 24 Stell-Bedingungen beaufschlagt („verriegelt“) wer­den. Vor kreuzenden Fahrstraßen wird gewarnt und auf besetzte Gleisabschnitte aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
** Fahrstraßen können... &lt;br /&gt;
*** für vordefinierte Lok-/Wagentypen freigegeben oder gesperrt werden &lt;br /&gt;
*** für bestimmte Lokomotiven freigegeben oder gesperrt werden und &lt;br /&gt;
*** mit bis zu 3 Profilen je Fahrstraße und Lokomotive individuell angepasst werden, wobei an jedem beliebigen Rückmeldekontakt der Fahrstraße Geschwindigkeitsänderungen der Lokomotive oder&lt;br /&gt;
***in der Version Win-Digipet 2012 Premium Edition mit einem Profil je Fahrstraße und Lok-ID 0 erstellt werden, wobei die Eintragungen in diesem Profil für alle Lokomotiven gelten. Hier eingetragene Funktionen der Lokomotive werden ausgeführt, wenn der eingebaute Lokdecoder diese Funktionen besitzt und ausführen kann  &lt;br /&gt;
** Automatische Kontrolle aller Fahrstraßen bei nachträglichen Änderungen in dem Gleisbild.&lt;br /&gt;
** Fahrstraßen, Magnetartikel-Stellungen und besetzte Gleisabschnitte sind in dem Win-Digipet 2012 Premium Edition Gleisbild farbig ausgeleuchtet.&lt;br /&gt;
** Superschnelle und präzise Erstellung von Fahrstraßen mit Hilfe des Fahrstraßenassistenten.&lt;br /&gt;
* Für die Steuerung aller Züge mit Win-Digipet 2012 Premium Edition sind keine Haltestrecken (stromlose Abschnitte) vor den Signalen erforderlich. &lt;br /&gt;
* Automatikbetrieb mittels Zugfahrtenautomatik oder Fahrplan für Blockstrecken, Schattenbahnhof-Steuerung etc. Das manuelle Steuern von Lokomotiven ist auch im Automatikbetrieb möglich.&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Unterstützung auch von Modellautoverkehr (InfraCar, DCCar etc.). &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || &lt;br /&gt;
* Märklin Digital&lt;br /&gt;
* Märklin CS1&lt;br /&gt;
* Märklin Central Station 2&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock Intellibox (IR)&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock Intellibox Basic&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock USB-LocoNet-IF 63120&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock IB-Com&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock Intellibox II&lt;br /&gt;
* Fleischmann Twin-Center&lt;br /&gt;
* InfraCar-System&lt;br /&gt;
* DCCar&lt;br /&gt;
* Lenz Digital Plus&lt;br /&gt;
* Lenz LI-USB&lt;br /&gt;
* Selectrix-System von Trix&lt;br /&gt;
* MÜT Digirail&lt;br /&gt;
* Rautenhaus (RMX 952, SLX 825, SLX 852)&lt;br /&gt;
* MTTM (D&amp;amp;H) Future Central Control&lt;br /&gt;
* Stärz Bus Interface&lt;br /&gt;
* Stärz ZS1&lt;br /&gt;
* Massoth DiMAX&lt;br /&gt;
* Tams Master Control&lt;br /&gt;
* Tams RC-Link (RailCom)&lt;br /&gt;
* CT-Elektronik ZF5&lt;br /&gt;
* Digital-S-Inside&lt;br /&gt;
* Switch-COM - System&lt;br /&gt;
* ESU EcoS&lt;br /&gt;
* ESU EcoS 2&lt;br /&gt;
* Central Station Reloaded&lt;br /&gt;
* Helmo Inter 10&lt;br /&gt;
* LDT HSI (seriell und USB)&lt;br /&gt;
* Locobuffer&lt;br /&gt;
* CAN-Digitalbahn&lt;br /&gt;
* ab Version Win-Digipet 2009.5c auch Stärz ZS 2, OpenDCC Z1 P50x, BiDib-Interface, Lenz USB/LAN Interface und CC-Schnitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Betriebssysteme Windows 2000 SP4, XP SP1, SP2, SP3 oder Vista&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 06.06.2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WinDigital  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || WinDigital 2006&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || war zuletzt kostenlos erhältlich, wird aktuell nicht mehr vertrieben&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.abbinkserver.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || siehe unter Preis&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
* Gleisbildstellpult für manuelles und automatisches Schalten.&lt;br /&gt;
* 3D-Gleisbildstellpult.&lt;br /&gt;
* Blockstrecken.&lt;br /&gt;
* Zugnummernverfolgung.&lt;br /&gt;
* Beliebige Anforderungen der Stellbedingungen mit UND und ODER Verknüpfungen (Also nicht nur UND oder ODER).&lt;br /&gt;
* Schattenbahnhofassistent.&lt;br /&gt;
* Videofahrpult.&lt;br /&gt;
* Fahrpult.&lt;br /&gt;
* MiniFahrpult.&lt;br /&gt;
* Stellpult.&lt;br /&gt;
* Belegtmeldermonitor.&lt;br /&gt;
* Manuelles und automatisches Schalten von Magnetartikeln.&lt;br /&gt;
* Manuelle und automatische Zugsteuerung.&lt;br /&gt;
* Integration neue Lichtsignalgeneration von Märklin.&lt;br /&gt;
* Kombibetrieb zwischen manueller und automatischer Steuerung.&lt;br /&gt;
* Assistenten für Magnetartikel, Schattenbahnhof und Blockstrecken.&lt;br /&gt;
* Sprachausgabe.&lt;br /&gt;
* Modellbahn-Uhr.&lt;br /&gt;
* 3D-Sound.&lt;br /&gt;
* Fahrpläne.&lt;br /&gt;
* Viele Sprachen.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || &lt;br /&gt;
*Märklin Digital 6050/6051,&lt;br /&gt;
*Lenz Digital Plus ab Version 2,&lt;br /&gt;
*Uhlenbrock Intellibox,&lt;br /&gt;
* Fleischmann TwinCenter,&lt;br /&gt;
*Trix Selectrix 2000,&lt;br /&gt;
* Littfinski HSI-88. &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Computer mit Pentium III oder höher und minimal 500 MHz wird empfohlen.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Betriebssystem Windows 98SE, Windows 2000, Windows XP Home oder Windows XP Professional. Windows 95, Windows ME und Windows NT4 werden nicht ausdrücklich unterstützt.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 14.1.09&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WinLok 2.1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || WinLok 2.1 Rev. D &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || US$ 139.95&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.digitoys-europe.com&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Manual&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
* User friendly, easy to learn program in Windows environment and completely mouse supported &lt;br /&gt;
* Create on-screen CTC panels (entire layout or sectional) with buttons, indicator lights and text &lt;br /&gt;
* Point to switch or button and set turnouts, signals and complete routing commands with the click of the mouse &lt;br /&gt;
* Automate block-sections and hidden yards &lt;br /&gt;
* Supports manual, semi-automated and/or fully automated operation of your layout &lt;br /&gt;
* Extended locomotive program functions accelerate and breaking factors, multiple engine's traction, direction memory after power up of layout &lt;br /&gt;
* Programmable solenoid and routes allocation using switch- and route board &lt;br /&gt;
* Programmable time delays and default settings for solenoid devices &lt;br /&gt;
* On-screen usage of familiar digital control devices such as cab controllers, switch board and route board with all possible functions &lt;br /&gt;
* Joystick support of cab controllers &lt;br /&gt;
* Soundboard support to play WAV files from timetable &lt;br /&gt;
* Support of parallel (8255-based) interface cards for faster communication with sensor modules &lt;br /&gt;
* The number of devices used is only limited by the resources of the computer system being used &lt;br /&gt;
* Internal support of up to 255 speed steps and 16 functions &lt;br /&gt;
* High flexibility in selection of layout drivers for the operation of different Digital Model Railroad Systems &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || k.A. &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows 3.1, 95/98, NT, 2000&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || nur in Englisch verfügbar?&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung_via_PC&amp;diff=12978</id>
		<title>Modellbahnsteuerung via PC</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung_via_PC&amp;diff=12978"/>
				<updated>2017-01-18T21:05:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuerung Screenshot SpDrS60.png|350px|right]]&lt;br /&gt;
Modellbahnsteuerungen via PC sind eine sehr interessante Sache, weil man hier sehr einfach und übersichtlich die notwendigen Regeln verwalten kann und der PC im Betrieb in der Lage ist, die Anlage zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht vom reinen Schalten mehrerer [[Magnetartikel|Magnetartikeln]] (z.B. für [[Wikipedia:de:Fahrstraße|Fahrstraßen]]) über die Prüfung und Kontrolle, ob dies im Moment erlaubt ist, bis zum vollautomatischen Betrieb inklusive des Fahrens und zentimetergenauen Haltens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Großen&amp;quot; der Branche bieten enorme Zusatzfunktionen, von der Einbindung von Zugnummernsystemen über virtuelle Gleiskontakte bis zum Raumklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es prakatisch kaum möglich ist, diese Features für alle Programme zu kennen, enthalten die folgende Tabellen statt einer redaktionellen Wertung Ausschnitte der entsprechenden Passagen aus den jeweiligen Internetseiten.&lt;br /&gt;
Man bekommt dadurch einen recht guten Überblick, was es alles gibt und wer sein Augenmerk auf welche Funktionen legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Programme sind auch/nur [[Software-Zentrale|Software-Zentralen]], d.h sie generieren die digitalen Steuersignale nicht über eine Hardwarezentrale, sondern im PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des '''DER_MOBA''' [[Digitalprojekt|Digitalprojekts]] arbeiten derzeit viele Entwickler, die sich &amp;amp;uuml;ber die Newsgroup '''de.rec.modelle.bahn''' koordinieren, an Digitalsystemen zur [[Modellbahnsteuerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Bemerkung'' finden sich ggf. Meinungen und Hinweise der DER_MOBA-Autoren, die Zeile ''Stand'' gibt an, wann der Eintrag zuletzt geprüft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDL - Digital Direct for Linux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || DDL - Digital Direct for Linux DDL-xmas-2005&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || kostenlos (Open Source)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.vogt-it.com/OpenSource/DDL/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || -- / --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Digitale Modellbahnsteuerung ohne spezielle Hardware der Modellbahnhersteller &lt;br /&gt;
*Digital fahren und schalten, d.h. Lok- und Schaltdekoder können verwendet werden &lt;br /&gt;
*Multiprotokollfähig, d.h. Parallelbetrieb von Märklin-Digital und NMRA-DCC (Lenz, Roco, Digitrax, Zimo, ...) im gleichen Digitalstromkreis &lt;br /&gt;
*Direkte Ansteuerung der 27 Fahrstufen bei neueren Märklin-Dekodern (60901/60902/60904) &lt;br /&gt;
*Unterstützung erweiterter Möglichkeiten von Drittanbietern im System Märklin. Z.B.: 256 Lokadressen, 28 Fahrstufen &lt;br /&gt;
*Unterstützung der empfohlenen Standards im System NMRA-DCC.&lt;br /&gt;
:(14, 28 und 128 Fahrstufen, 10366 Lokadressen, 4 Zusatzfunktionen) &lt;br /&gt;
*Unterstützung von Rückmeldemoduln (s88-Module und kompatible Selbstbauten) &lt;br /&gt;
:4 s88-Busse (d.h. 124 s88-Module, 1984 Rückmeldekontakte) möglich &lt;br /&gt;
*Unterstützung eines Programmiergleises &lt;br /&gt;
*Komfortable Programmierung von NMRA-DCC- und Uhlenbrock-Dekodern. &lt;br /&gt;
*Netzwerkfähig, d.h. flexibel erweiterbar &lt;br /&gt;
*open source, d.h. frei verfügbar und von jedermann bei Bedarf erweiterbar &lt;br /&gt;
*kompatibel zum Simple Railroad Command Protocol (SRCP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Märklin-Digital, NMRA-DCC, s88-Module und kompatible Selbstbauten&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Linux&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Es handelt sich um eine [[Software-Zentrale]]. Programme, die sich mit diesem SRCP-Server betreiben lassen, sind im Abschnitt [[Digitalprojekt]] aufgelistet.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDW ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || DDW&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || kostenlos (Open Source)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://home.snafu.de/mgrafe/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Digitale Modellbahnsteuerung unter Windows 95/98 und Windows NT/Windows 2000 (mit einem speziellen Treiber) ohne spezielle Hardware der Modellbahnhersteller. Es ist lediglich ein [[Booster]] und ein spezielles Kabel von der seriellen Schnitstelle (RS232) zum Booster notwendig (auf DDL-Seite beschrieben).&lt;br /&gt;
*Digital fahren und schalten, d.h. bestehende Lok- und Schaltdekoder können weiter verwendet werden &lt;br /&gt;
*Direkte Ansteuerung der 27 Fahrstufen bei neueren Märklin-Lokdecodern (60901/60902/60904) und NMRA-DCC Lokdecodern&lt;br /&gt;
*Unterstützung erweiterter Möglichkeiten von Drittanbietern im System Märklin. Z.B.: 256 Lokadressen, 28 Fahrstufen &lt;br /&gt;
*Unterstützung des NMRA-DCC Formats für Lokdecoder&lt;br /&gt;
*Unterstützung von Rückmeldemodulen ([[s88]]-Module und kompatible Selbstbauten) &lt;br /&gt;
*Netzwerkfähig, d.h. flexibel erweiterbar &lt;br /&gt;
*Kommt ohne zusätzlich Kalibrierung aus &lt;br /&gt;
*''Open Source'', d.h. frei verfügbar und von jedermann bei Bedarf erweiterbar. Das Programm ist mit dem C++-Builder von Borland entwickelt worden.&lt;br /&gt;
*Kompatibel zum Simple Railroad Command Protocol (SRCP), d.h. die Steurung kann durch individuelle Clients gestaltetet werden&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Märklin-Lok Dekodern (60901/60902/60904) und NMRA-DCC,s88-Module und kompatible Selbstbauten &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows 95/98 und Windows NT/Windows 2000 (Mit einem spezeillen Treiber)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Es handelt sich um eine [[Software-Zentrale]].  Programme, die sich mit diesem SRCP-Server betreiben lassen, sind im Abschnitt [[Digitalprojekt]] aufgelistet.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 26.01.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digibahn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Digibahn ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 59,-- € (Shareware)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.digibahn.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Handbücher&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Mit dem Stellpult werden Weichen und Signale gestellt. Der Gleisplan kann in mehrere Fenster aufgeteilt werden, die bei Bedarf einzeln geöffnet werden können. Die Fenster und der darin dargestellte Gleisplan lassen sich beliebig in der Größe anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Loksteuerung steuert die Geschwindigkeit und Funktionen der Lokomotiven. Es können beliebig viele Lokreglerfenster für Lokomotiven geöffnet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Makro Manager zeichnet Aktionen der anderen Programme auf und gibt sie wieder. So kann eine Zugfahrt aufgezeichnet und anschließend beliebig oft wiederholt werden. Der einfachste Fall einer solchen Aufzeichnung ist das Stellen einer Fahrstraße. Die Makros können von Hand erweitert bzw.   bearbeitet werden. Dadurch stehen fast unbegrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. Diese reichen bis zur komplexen Automatisierung des Modellbahnbetriebs. So sind z.B. Blockstellensteuerungen oder Schattenbahnhofssteuerungen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  &lt;br /&gt;
*Märklin digital &lt;br /&gt;
(und alle kompatiblen Systeme wie z.B die Intellibox oder das alte EDiTS) &lt;br /&gt;
*Lenz Digital plus DCC Digitalsystem nach NMRA Norm &lt;br /&gt;
*EDiTS Pro&lt;br /&gt;
*CompuLok&lt;br /&gt;
*GSR-Bus&lt;br /&gt;
*Wincent&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Es ist bereits ein Uraltmodell mit 386 Prozessor ausreichend&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || PC mit dem Betriebssystem Windows &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==GBSWIN==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || GBSWIN ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Shareware&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.mm-eisenbahn.de/GbsLokInfo_d.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Komfortabler Gleisbildeditor &lt;br /&gt;
*Beliebig viele und beliebig große Gleisbilder gleichzeitig anzeigbar (begrenzt nur durch Windows-Systemgrenzen) &lt;br /&gt;
*Einfaches Stellen der Weichen mit rechter Maustaste. &lt;br /&gt;
*Komfortsteuerung der digitalen Drehscheibe. &lt;br /&gt;
*Beliebig viele Start-Ziel-Fahrstraßen. &lt;br /&gt;
*Gleisbesetztanzeige. &lt;br /&gt;
*Maßstabsgerechte Geschwindigkeitsmessung. &lt;br /&gt;
*Selbst konfigurierbarer Automatikbetrieb. &lt;br /&gt;
*Ausführliche Online-Hilfe. &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  MM / MM=, Märklin Interface 6050 oder 6051 oder Uhlenbrock Intellibox &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Prozessor 80286 oder höher &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows ab 3.1 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ESTWGJ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || ESTWGJ&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 250 €&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.estwgj.com&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || http://www.estwgj.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ESTWGJ richtet sich speziell an Modellbahner, die sich am Vorbild orientieren. Im Gegensatz zu allen anderen existierenen Lösungen gibt es keine Vereinfachungen bei der Bedienung. Die nötigen Kenntnisse über Stellpulte sind im umfangreichen Benutzerhandbuch ausführlich erklärt. Kernaufgabe des Programms sind die an der Sicherungstechnik des großen Vorbilds ausgerichteten Bedienungs- Überwachungs- und Auflösevorgänge beim Einstellen von Zug- und Rangierstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Features ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weichen, Kreuzungen und Gleissperren: ====&lt;br /&gt;
*Blinkende Weichenlaufmelder (WL) bei Umlauf der Weichen, Kreuzungen und Gleissperren.&lt;br /&gt;
*Stellungs- und Überwachungsmelder (StÜM) im Regelbetrieb ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
*Einschaltung der StÜM mit der Stelltisch-EIN Taste.&lt;br /&gt;
*Funktionsfähige Sperr- und Verschlussmelder (VM).&lt;br /&gt;
*Sperren/Entsperren einzelner Weichen, Kreuzungen und Gleissperren mittels der Weichensperrtaste (WSpT) und der Weichenentsperrtaste (WESpT).&lt;br /&gt;
*Blinkender VM bei Gleissperren die sich nicht in Grundstellung befinden.&lt;br /&gt;
*Einzelansteuerung mit Weichengruppentaste (WGT).&lt;br /&gt;
*Echte DKW/EKW - Felder mit Kreuzungsweichenwahltaste (KWT).&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Ausleuchtung besetzter und verschlossener Weichen, Kreuzungen und Gleissperren.&lt;br /&gt;
*Auflösung verschlossener Weichen, Kreuzungen und Gleissperren mittels Fahrstraßenauflösehilfstaste (FHT) bzw. Fahrstraßenrücknahmetaste (FRT) oder zugbewirkt.&lt;br /&gt;
*Logische Verknüpfung von Spitzen -Zweig- und Stammfeldern bei Weichen, Kreuzungen und Gleissperren. &lt;br /&gt;
*Umlaufsperre besetzter Weichen. &lt;br /&gt;
*Aufhebung der Umlaufsperre mittels Weichenhilfstaste (WHT). &lt;br /&gt;
*Sequenzielle Ansteuerung der Weichen, Kreuzungen und Gleissperren bei Einlauf der Fahrstraßen mittels der Laufkette (LK).&lt;br /&gt;
*Steuerung der Anlagenweichen mittels Motor-, Servo- oder Magnetantrieben. &lt;br /&gt;
*Auswertung echter oder virtueller Rückmeldungen. &lt;br /&gt;
*Simulation von Motor-, Servolaufzeit (bis zu 9 Sek.), wenn der Weichendekoder keine echte Rückmeldung erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Signale: ====&lt;br /&gt;
*Alle Signaltypen eines Vorbildstelltisches können nachgebildet werden. &lt;br /&gt;
*Bis zu 999 Signal können in einem Stellpult konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
*Bis zu acht verschieden Signalbilder können pro Signal auf der Außenanlage angesteuert werden. &lt;br /&gt;
*Formsignale sind ebenfalls ansteuerbar. &lt;br /&gt;
*Haupt- und Vorsignalkombinationen inkl. Dunkelschaltung des Vorsignalschirms. &lt;br /&gt;
*Sperren/Entsperren von bestimmten Signaltypen über Lichtsperrsignalsperrtaste (LsSpT) und Lichtsperrsignalentsperrtaste (LsESpT). &lt;br /&gt;
*Hilfsbedienung von Blocksignalen Bauart Sb 60 mittels Blocksignalsperrtaste (BlSpT) und Blocksignalentsperrtaste (BlESpT).&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreues Anschalten des Ersatzsignals Zs 1 über Ersatzsignalgruppentaste (ErsGT) bei gesperrter LK.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreues Anschalten des Falschfahrauftragsignal Zs 8 mittels Falschfahrgruppentaste (FfGT).&lt;br /&gt;
*Zugbewirkter Haltfall aller Signale über die Gleisfreimeldung. &lt;br /&gt;
*Handgesteuerter Haltfall mittels Haltgruppentaste (HaGT). &lt;br /&gt;
*Signalhaltfall bei Eingriff des Fahrdienstleiters (Fdl) mittels FHT oder FRT. &lt;br /&gt;
*Kennlichtschaltung bei Lichtsperrsignalen.&lt;br /&gt;
*Sh1–Bild der Wartezeichen mit zeitgesteuertem Rückfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gleise: ====&lt;br /&gt;
*Gleisabschnitte mit mehr als 40 Einzelfeldern.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Ausleuchtung besetzter und/oder verschlossener Gleise. &lt;br /&gt;
*Gruppierung von einzelnen Rückmeldeabschnitten zu Gesamtabschnitten (Ausleuchtverbindungen).&lt;br /&gt;
*Auflösung verschlossener Gleisabschnitte mittels FHT, FRT oder zugbewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahrstraßen: ====&lt;br /&gt;
*Start – Zielbedienung mit Maus, durch externe Stellpulttasten oder mit Nummernstellpult (Zahlenfeld der PC-Tastatur). &lt;br /&gt;
*Unterscheidung von Zug- und Rangierfahrstraßen. &lt;br /&gt;
*Umfahrzug- und Rangierfahrstraßen mittels Umfahrgruppentaste (UfGT).&lt;br /&gt;
*Durchrutschweg (D-Weg) für Zugfahrstraßen.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreuer Fahrstraßenfestlegemelder FfM bei Zugstraßen. &lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Einzel- oder Gesamtauflösung durch Zugeinwirkung.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Rücknahme des D-Weges mittels Durchrutschwegrücknahmegruppentaste (DRGT).&lt;br /&gt;
*Automatische D-Weg-Auflösung möglich (Zeit einstellbar) mit blinkendem D-Weg-Melder am Ausfahrsignal.&lt;br /&gt;
*Fahrstraßenrücknahme/Auflösung durch den Fdl mittels FHT oder FRT als Gesamt- oder Einzelrücknahme.&lt;br /&gt;
*D-Weg Auflösung mittels Durchrutschweghilfstaste (DHT).&lt;br /&gt;
*Automatischer Signalhaltfall bei Verletzung bzw. Besetzung eines verschlossenen Fahrstraßenelements. &lt;br /&gt;
*Schutzweichen (bis zu drei pro Weichenlage). &lt;br /&gt;
*Zwieschutzweichen (bis zu drei pro Weichelage). &lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Prüfzyklen beim Aufbau einer Fahrstraße.&lt;br /&gt;
*Gleichzeitiger Aufbau mehrerer Fahrstraßen.&lt;br /&gt;
*Fahrstraßenspeicherbedienung mit Speichereinschalttaste (SpET) und Speicherlöschtaste (SpLT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streckenblock: ====&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Selbstblocktechnik (Sb 60).&lt;br /&gt;
*Funktionsfähiger Ausfahrsperrenmelder (ASpM). &lt;br /&gt;
*Einstellbare Freigabestufen für den ASpM.&lt;br /&gt;
*Nachlauf der Ausfahrsignale in Verbindung mit ASpM.&lt;br /&gt;
*Vorbildgetreue Erlaubnisfelder für eingleisigen Betrieb bzw. Gleiswechselbertrieb (GWB) und deren Bedienung über die Erlaubnisabgabegruppentaste (EaGT).&lt;br /&gt;
*Verwendung von Dekoderadressen zur Steuerung und Überwachung des Streckenblocks bei Verbindung mehrerer Rechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Automatischer Fahrstraßenanstoß (Selbststellbetrieb): ====&lt;br /&gt;
ESTWGJ sieht seinen Schwerpunkt nicht in der Abfolge automatischer Zugfahrten. Die nachstehenden Automatikfunktionen sind aber möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anstoß einer Folgefahrstraße durch Besetzung eines Gleisabschnittes. &lt;br /&gt;
*Optionale Definition des Anstoßes durch Richtungsprüfung und Verschlussprüfung. &lt;br /&gt;
*Bis zu 48 Straßen können von einem Schaltpunkt aus vorgewählt werden (z.B.: automatische Einfahrt in einen Schattenbahnhof. &lt;br /&gt;
*Vorwahl bestimmter Gleise durch bis zu 32 Richtungsgruppen, die mit den Loknummern verknüpft werden (in Vorbereitung). &lt;br /&gt;
*Anstoßverzögerung einstellbar von „sofort“ bis zu 12 Stunden in Zehnminutenschritten. &lt;br /&gt;
*Einstellbare Zeitdauer der Anstoßwiederholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Spurplan - Stelltisch auf dem Monitor: ====&lt;br /&gt;
*Größe bis zu 99 x 99 Feldern und automatische Scrollbalken.&lt;br /&gt;
*Wählbare Bauform des Stelltisches nach Lorenz oder Siemens (hier: mit steilen oder flachen Abzweigwinkeln).&lt;br /&gt;
*Aufteilung eines großen Stellwerkbildes in mehrere Einzelbereiche (Lupen), zwischen den während des Betriebes hin und her geschaltet werden kann.&lt;br /&gt;
*Einstellen aller Pultfarben durch den Benutzer. &lt;br /&gt;
*Einstellen der Stelltischauflösung in fünf Stufen. &lt;br /&gt;
*Vorbildgetreues Reagieren der angeklickten Tischfeldtasten auf dem Monitor.&lt;br /&gt;
*Anschluss eines selbstgebauten Drucktastenpultes möglich. &lt;br /&gt;
*Grundsätzlich alle Eingaben über Start - Ziel- bzw. Zweitastenbedienung. &lt;br /&gt;
*Ca. 1.100 unterschiedliche Stelltischfelder in drei Tischfeldsystemen (DrL, DrS60 und DrS60 Steilfelder)&lt;br /&gt;
*Komplett menugeführtes Editieren in allen Bereichen. &lt;br /&gt;
*Editierbare Textfelder.&lt;br /&gt;
*Anzeige der Weichennummern auf dem Tisch. &lt;br /&gt;
*Virtuelle Zug- /Loknummernverfolgung. &lt;br /&gt;
*Echte Loknummernanzeige bei Zimo - MX9* und Digitrax - BDL 168*.&lt;br /&gt;
*Online - Fahrregler, der alle Eigenschaften eines Lokdecoders nutzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Betrieb: ====&lt;br /&gt;
*Vollständige Unterstützung und Ansteuerung des externen SpDrS60 - Stelltisches (Bussystem) der [http://www.erbert-signale.de/Eingang/unten/stk/page2.htm Fa. Erbert].&lt;br /&gt;
*Offline - Modus: Nutzung aller Features ohne Rückgriff auf ein Digitalsystem.&lt;br /&gt;
*Dieser Modus eignet sich besonders zum Testen der editierten Fahrstrassen etc.&lt;br /&gt;
*Im Offline - Modus kann auch der Stelltisch (Bussystem) der [http://www.erbert-signale.de/Eingang/unten/stk/page2.htm Fa. Erbert] getestet werden.&lt;br /&gt;
*Die für die Funktion notwendigen Besetztmeldungen werden mit der Maus erzeugt. &lt;br /&gt;
*Online - Modus: ESTWGJ arbeitet mit den Weichen -, Signal - und Rückmeldedekodern handelsüblicher Digitalsysteme zusammen. *Lokomotiven können ebenfalls am Bildschirm gesteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Unterstützte Systeme: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zimo (CanBus)&lt;br /&gt;
*Digitrax, Uhlenbrock ([[LocoNet]])&lt;br /&gt;
*Lenz, Roco (XpressNet)&lt;br /&gt;
*Märklin (Motorola)&lt;br /&gt;
*Selectrix &lt;br /&gt;
*Tams EasyControl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60 Tage freie Eval Version mit vollem Funktionsumfang als Download verfügbar.&lt;br /&gt;
Handbuch mit Erklärungen zum Vorbild als PDF zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtlicher Hinweis: Alle im Text genannten Produkte oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Firmen und werden hier nur zum Zwecke der Information erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Prozessor PII oder höher &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows W'98SE, W2k, W/XP, VISTA&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || ESTWGJ verfügt über max. vier Ausgangskanäle. Es können daher auch unterschiedliche Digitalsysteme miteinander verbunden werden oder zwei Zentralen desselben Systems (je nach Systemarchitektur) zum Zwecke der Adresserweiterung verknüpft werden.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 09. Januar 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HyperCard-Stack==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || HyperCard-Stack ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || frei&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/stack.html&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
Für Mac-User ist dieser HyperCard-Stack (StuffIt-hqx-Archiv), mit dem sich eine komplette Anlage steuern läßt. Er berücksichtigt Rückmeldemodule zum Abrufen von Sequenzen und zur Anzeige von Gleisbesetztmeldern&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || MM &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || ab IIsi &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Mac OS &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LOK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || LOK A oder E&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Die Version &amp;quot;E&amp;quot; (bis 4 Regler, und 40 Weichen) kostet EUR 220,- zzgl. Versand, die Version &amp;quot;A&amp;quot; (bis 8 Regler, zusätzliche 284 Weichen) kostet EUR 280,- zzgl. Versand&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        ||  http://www.drkoenig.de/digital/index.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Handbücher&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Erzeugen der für die Steuerung von Loks und Magnetartikel im Märklin-Digital-System erforderlichen Digitalsignale durch PC ohne weitere spezifische Hardware; es bedarf nur noch eines Boosters.&lt;br /&gt;
*Je nach Wahl des Ausgangs Anschlußmöglichkeit an den Märklin-Booster und andere Booster mit asymmetrischen Eingängen und an den Elektor-Booster sowie jeden Booster mit symmetrischen Eingang unmittelbar oder über ein einfaches Interface.&lt;br /&gt;
*13 weitere Fahrtstufen (27 Fahrtstufen) durch Ausnutzen nicht dokumentierter Features der neueren Märklin-Dekoder, des speziellen Mehrfahrtstufen-Modus´ durch Nutzung der beiden freien Zustände des Sonderfunktionstrits (&amp;quot;König&amp;quot;-Modus) oder der virtuellen Erhöhung der Zahl der Fahrtstufen.&lt;br /&gt;
*Bezeichnung, Bremsverzögerung, Anfahrverzögerung, richtungsabhängige Höchstgeschwindigkeiten, Datenformat und +13-FS-Modus für jede Lok individuell und dauerhaft einstellbar.&lt;br /&gt;
*176 weitere Adressen (insgesamt 256 Adressen)&lt;br /&gt;
*Gleichzeitiges Steuern von je nach Version ein, vier oder acht Loks aus einer Auswahl von 256, d.h. von Adresse 00 bis 255.&lt;br /&gt;
*Dekoder-/lokabhängige Verwendung des alten Motorola-Formats, des neuen Motorola- Märklin-Formats oder einer Mischung aus beiden Formaten.&lt;br /&gt;
*Volle Unterstützung des neuen Märklin-Motorola-Formats (4 Extra-Funktionen, definitive Fahrtrichtungssteuerung, kürzere Pausenzeiten).&lt;br /&gt;
*Kurzschlußerkennung mit einstellbarer Wartezeit und Boosterabschaltung bei Kurzschluß oder Nothalt.&lt;br /&gt;
*Kontrolle der alten (Extra)Funktionsdekoder.&lt;br /&gt;
*Geschwindigkeit und Funktionsstatus aller benutzten Loks werden gespeichert und bei erneutem Einstellen der Adresse angezeigt.&lt;br /&gt;
*Ansteuern von je nach Version 10 (&amp;quot;E&amp;quot;), 40 (&amp;quot;V&amp;quot;) oder 324 (&amp;quot;A&amp;quot;) zweipoligen bzw. 20, 40 oder 648 einpoligen Magnetschaltartikeln oder einer entsprechenden Mischung (auch Dreiwegweiche) aus einer Auswahl von 648/324 Adressen (Adressen 000 bis 646).&lt;br /&gt;
*Ansteuern der Weichen durch Funktionstasten, bei den Mehr-Regler-Versionen &amp;quot;V&amp;quot; und &amp;quot;A&amp;quot; auch durch Switchboard-Nachbildung mittels ASCII-Grafik (maximal 96 x 254) und Maus und bei der &amp;quot;A&amp;quot;-Version zusätzlich durch direkte Eingabe der Weichendekoderadresse.&lt;br /&gt;
*Ansteuerart der Magnetartikel durch Impulsdauer gemäß Tastendruck, einen definierten Impuls oder zwei Impulse dauerhaft einstellbar.&lt;br /&gt;
*Automatische Rekonstruktion der letzten Weichen- und Signalstellungen beim Programmstart.&lt;br /&gt;
*Lok-Steuerung über je nach Version 1 (&amp;quot;E&amp;quot;), 4 (&amp;quot;V&amp;quot;) oder 8 (&amp;quot;A&amp;quot;) Regler (Paddle) des Gameports, Selbstbau-Interfaces an der parallelen Schnittstelle oder die Tastatur.&lt;br /&gt;
*Kalibrierung der Regler (Paddle).&lt;br /&gt;
*Automatische Kalibrierung der Impulserzeugung bei Programmstart.&lt;br /&gt;
*Steuerung der Weichenbeleuchtung durch einen Tastendruck (bei entsprechenden Weichendekodern).&lt;br /&gt;
*Programmiermodus für Dekoder nach dem Uhlenbrock-Schema, für die &amp;quot;Wikinger&amp;quot;-Dekoder, für den ESU-Lokpilot und einen allgemeinen Programmiermodus einschließlich automatischem Schnellprogrammieren (&amp;quot;E&amp;quot;-Version nur teilweise).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  MM&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || ab 80286, ab 512 KB RAM, mit einer seriellen oder parallelen Schnittstelle und einem Diskettenlaufwerk 360 KB Optimal sind beide oder zwei serielle Schnittstellen, ein Gameport und ein 486er oder alter Pentium- Prozessor&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || DOS (2.1 bis 7.0) - zumeist läuft LOK aber auch in DOS unter Windows 3.11 und 9x&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || [[Software-Zentrale]], keine Modellbahnsteuerung&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LOKWIN==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || LOKWIN ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Shareware&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.mm-eisenbahn.de/GbsLokInfo_d.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Loktachos mit frei wählbaren Loknamen &lt;br /&gt;
*162 Loksymbole &lt;br /&gt;
*Beliebig viele Tachos darstellbar &lt;br /&gt;
*Alle Funktionen der control80f-Fahrgeräte (einschließlich Sonderfunktionen von Funktionsmodellen) &lt;br /&gt;
*Einstellbare Anfahr-/Bremsverzögerung &lt;br /&gt;
*Anzeige von Soll-/Istfahrstufe &lt;br /&gt;
*Vorspannbetrieb &lt;br /&gt;
*Notbremse &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  MM / MM=, Märklin Interface 6050 oder 6051 oder Uhlenbrock Intellibox &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Prozessor 80286 oder höher &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows ab 3.1 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MacDigital   ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || MacDigital ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || ???&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.abbinkserver.de/ , bestellen kann man das da aber nicht.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
Mit MacDigital können Sie Ihre Züge manuell mittels Apple fahren lassen, ebenso Weichen und Signale schalten. Zur Zeit wird MacDigital erweitert, so dass auch die vollautomatische Steuerung Ihrer Anlage in absehbarer Zukunft übernommen werden kann.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Märklin Digital, Lenz Digital plus,Uhlenbrock Intellibox, Fleischmann TwinCenter, Trix Selectrix 2000&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Apple Macintosh G4 und G5 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || OS-X &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Wenn das Produkt so mangelhaft ist wie die Informationen auf der Website wäre es geschenkt noch zu teuer.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MpC  ==&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || MpC&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Grundsystem ab 250&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.gahler.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Die MpC ist eine blockorientierte Modellbahnsteuerung. Sie wurde für Gleichstromloks ohne Dekoder entwickelt und heißt in dieser Version MpC-Classic. Die Variante für die Digitalsysteme von Märklin, Lenz-Digital-Plus, Selectrix und Zimo heißt MpC-Digital und ist bis auf die Art der Lokansteuerung im wesentlichen identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die MpC überwacht und sichert alle auf der Anlage befindlichen Züge. Sie verhindert Weichenschaltungen unter Zügen und erzeugt an Licht- und Formsignalen automatisch die situationsgerecht richtigen Signalbilder. Wendezüge sind kein Problem. Zugspitze und Zugschluss müssen lediglich eine Belegtmeldung (z.B. durch Widerstandslack) erzeugen. Die Züge können wahlweise manuell gefahren oder mit Hilfe der diversen Automatikfunktionen vom Programm geleitet werden. Die Bedienung der Steuerung kann gleichzeitig über die Computertastatur sowie über 4 externe Stelltische mit zusammen 1512 Tastern und 2400 LEDs erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die MpC vereint [[EMS|Mehrzugsteuerung]], Blocksicherung, Fahrstraßenschaltung (Zugstraßen, Rangierstraßen, Umfahrstraßen), zugbewirkte Weichenverriegelung, kontaktlose Belegtmeldung, Betriebsstundenzählung, Überwachung der Wartungszeitpunkte, Lichtsignalbilder für mehrere europäische Länder, Schattenbahnhofautomatik, Pendelzugautomatik, Routensteuerung, Fahraufträge, Wendezugsteuerung, Mehrfachtraktion, Geschwindigkeitsmeßstrecken etc. in einem einzigen System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || es wird eigene Hardware des Herstellers benötigt &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || 386er&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || DOS (?)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || MpC ist eine völlig eigenständige Lösung, die auf selbstentwickelter hardware aufbaut, die vom Kunden bezogen werden muß (auch als Bausatz lieferbar). Lesen Sie auch den Artikel [[MpC]]&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 24.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PctWin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || PctWin&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 49,--&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://home.planet.nl/~ronald.helder/PctWin/Duits/pctwin-de.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja (4 Weichen, 1 Lok) inkl. Hilfe&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*PctWin ist ein Steuerungsprogramm bei dem das Spielen wichtig ist. Sie haben dabei immer die Kontrolle und werden vom Computer unterstützt. So können sie z.B. selber einen Regionalzug steuern, während die S-Bahn vom Computer gesteuert wird. Sie können auch vom Computer ihre Weichen automatisch steuern lassen, während Sie die Weichen im Bahnhofsbereich selber schalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In PctWin steuern Sie Ihre Bahn von einem Gleisbild aus, nach der deutschen Stellwerkstechnik SpDrS60. Im Gleisbild können sie den Zugverlauf per Mausklick steuern. Per Mausklick schalten Sie Weichen und Fahrstraßen mit Start und Zieleingabe und die Lokomotiven reagieren auf Ihre Mauskommandos. Das Gleisbild zeigt Ihnen immer die Signal- und Weichenstellungen an, dabei können sie stets sehen wo sich Ihre Züge befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zu gleicher Zeit kann PctWin ein Teil der Bahn automatisch steuern. Über Fahrpläne und Makroprogramme fahren Zügen nach ihrem Auftrag. Eine große Hilfe dabei ist die Zugverfolgung. Diese Zugverfolgung folgt jedem Zug im Spurplan und kann diesen vor Halt-zeigenden Signale ohne Stromunterbrechung oder Signalmodul anhalten lassen. Daneben werden immer die Namen der Züge in den besezten Gleisen angezeigt. Die Züge brauchen keine festgelegte Fahrstraßen zu fahren um die Zugverfolgung möglich zu machen, sie funktioniert auch für die per Hand gesteuerten Züge und sogar für nicht-digitale Loks (Oberleitung !) . Streckenblöcke und Schattenbahnhöfe sorgen für eine bequeme Fahrt der Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sie können ihre Bahn automatisieren mit Makroprogrammen und Fahrplänen, mit denen die Züge planmäßig eine festgelegte Strecke fahren lassen, und dabei noch alle handbedienten Züge steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ab der Version 5.3 benutzt PctWin die erweiterten Möglichkeiten der Intellibox oder des Fleischmann TwinCenters. Es wird möglich sein, eine absolute Fahrrichtung einzugeben und die Adressen und Fahrstufen aus dem DCC-System zu verwenden. PctWin folgt auch den Ereignissen der Intellibox oder des TwinCenters: wenn Sie per Hand Weichen stellen wird dies auch im Gleisbild angezeigt. Wenn sie eine Lokomotive per Drehknopf an der Intellibox oder am FRED-Handregler steuern, dann ändert sich auch die Fahrstufe im Lokfenster. Auch diese Lokomotive wird rechtzeitig vor einem Halt-zeigendem Signal angehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PctWin ist für das Programm VideoLok vorbereitet, mit dem Sie eine Kameralok von einem zweiten Computer über ein PC-Netzwerk steuern können. VideoLok hat ein realistisches Fahrpult mit dem Bild des Kamerawagens im Fenster. Hierzu brauchen sie eine TV Tunerkarte im PC, und natürlich einen Kamerawagen. VideoLok wird mitgeliefert.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Motorola oder DCC , Märklin Digital, Edits I, Intellibox oder Fleischmann TwinCenter&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Pentium I 166 MHz, 32 MB Speicherplatz&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows 98, Windows98SE, Windows ME, Windows NT, Windows 2000 und Windows XP&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Railware==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Railware 6.0   Stand 01/2010&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 499,00 €&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.railware.com/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Nur Inhaltsverzeichnisse als .pdf&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Benutzerfreundliche, visuelle Erstellung und Änderung von Gleisbildern&lt;br /&gt;
*Gleisbildgröße 98x98 Symbole pro Gleisbild&lt;br /&gt;
*Beliebig viele Gleisbilder gleichzeitig&lt;br /&gt;
*Gleisverbindungen auch zwischen PCs im Netzwerk&lt;br /&gt;
*Gleisbilder umschalten per definierbaren Hotkeys&lt;br /&gt;
*Zuganzeiger, Drei-Weg-Weichen?, DKW und Brückensymbole&lt;br /&gt;
*Bahnübergangssymbole mit automatischer Steuerung&lt;br /&gt;
*8 verschiedene Symbolgrößen und Farben&lt;br /&gt;
*Bedienung per Maus&lt;br /&gt;
*Externe Bedienung durch konventionellen Stelltisch (Fernsteuerung)&lt;br /&gt;
*Externer Stelltisch mit einer Taste pro Signal/Weiche möglich&lt;br /&gt;
*Anzeige besetzter Gleisabschnitte&lt;br /&gt;
*Anzeige reservierter Gleise&lt;br /&gt;
*Druckfunktionen für Gleisbilder, Schaltpläne mit verschiedenen Optionen&lt;br /&gt;
*Konfiguration von manuellen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
*Wahl manueller Fahrstraßen durch Start - Ziel&lt;br /&gt;
*Wahl manueller Fahrstraßen durch Angabe eines Namen&lt;br /&gt;
*Wahl manueller Fahrstraßen auch per Zielbahnhof&lt;br /&gt;
*Fahrstraßen ohne manuelle Konfiguration&lt;br /&gt;
*Gleisbesetztsperren&lt;br /&gt;
*Sperren besetzter Fahrstraßen&lt;br /&gt;
*Flankenschutz&lt;br /&gt;
*Schutz vor Aufschneiden von Weichen&lt;br /&gt;
*Reservierte Gleisabschnitte sind gegen Veränderungen gesichert&lt;br /&gt;
*Vertauschen von Decoderausgängen am PC&lt;br /&gt;
*Überwachung von Weichen mit Endlagenkontakten und über den Antrieb&lt;br /&gt;
*Virtuelle Achszähler ermöglichen dauerhafte Belegtanzeige mit Momentkontakten&lt;br /&gt;
*Kurzschlussfreie Kehrschleifenfunktion&lt;br /&gt;
*Erkennen von Zugtrennungen&lt;br /&gt;
*Erkennen von stehen gebliebenen Zügen&lt;br /&gt;
*Zugstop bei Fahrt in falsches Gleis durch Weichenfehler&lt;br /&gt;
*Fahrt bis zu einem Stopmelder&lt;br /&gt;
*Koppeln zusammengehörender Weichen an einen Decoder&lt;br /&gt;
*Beliebige Blockstrecken mit nur einem Rückmeldekontakt pro Abschnitt&lt;br /&gt;
*Einstellbare Zeitgeber schalten beliebige Adressen&lt;br /&gt;
*Steuerung von Motorantrieben&lt;br /&gt;
*Weichenhilfstaste macht gesperrte Weichen stellbar&lt;br /&gt;
*Automatische Hilfefunktion zur Anzeige der Züge, Bahnhöfe und Zuglenkung&lt;br /&gt;
*Ortsgestellte, unschaltbare Handweichen und Signale&lt;br /&gt;
*Permanente und temporäre Weichen-, Signal und Zuganzeigersperren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hilfsautomatiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verschiedene Automatikprogramme pro Gleisbild&lt;br /&gt;
*Ereignisse (Eingaben, Zeitgeber oder Rückmelder) steuern beliebige Aufgaben&lt;br /&gt;
*Beliebige Bedingungen, auch zug- oder gattungsbezogen&lt;br /&gt;
*Kopplung von Gleissymbolen (z.B. Weichen) zu Funktionsgruppen&lt;br /&gt;
*Auslösung von Signalen und Weichen über Benutzereingaben oder Gleisbesetztmelder&lt;br /&gt;
*Auslösung von Vorsignalen und Sperrsignalen&lt;br /&gt;
*Stellen beliebiger Decoder- und Lokadressen&lt;br /&gt;
*Ereignisse können beliebige Geräusch-Dateien? aktivieren&lt;br /&gt;
*Visuelle Konfiguration, KEINE Programmierung&lt;br /&gt;
*Weichen, DKW, Signale und Zuganzeiger sperren/freigeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Loks und Züge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Loks und Züge&lt;br /&gt;
*Erfassen aller Lok- und Decodereigenschaften&lt;br /&gt;
*Fahren mit modellgerechten 'km/h'&lt;br /&gt;
*Selbsttätiges Einmessen der Loks mit Messstrecke&lt;br /&gt;
*Optionales Einmessen während des Betriebes&lt;br /&gt;
*Betrieb ohne stromschaltende Gleisabschnitte&lt;br /&gt;
*Zugbezogene Geschwindigkeiten und Fahrtrichtungswechsel&lt;br /&gt;
*Züge halten zentimetergenau&lt;br /&gt;
*'Lokführer' (Fahrweise) für Beschleunigen/Bremsen&lt;br /&gt;
*Loks und Züge getrennt für Lokwechsel&lt;br /&gt;
*Lokwechsel durch Angabe anderer Loknamen&lt;br /&gt;
*Mehrfachtraktion bis zu 3 Loks&lt;br /&gt;
*Mehrfachtraktion auch bei unterschiedlichen Fahrstufen der Loks&lt;br /&gt;
*Alle Lokomotiven bremsen weich und fahren langsam an&lt;br /&gt;
*Keine stromlosen Abschnitte erforderlich&lt;br /&gt;
*Höchstgeschwindigkeit für Lok und Zug getrennt einstellbar&lt;br /&gt;
*Verminderte Rückwärtsgeschwindigkeit bei Dampfloks einstellbar&lt;br /&gt;
*Angabe von Wartungsintervallen möglich&lt;br /&gt;
*Logbuch und Arbeitsliste für Wartungen&lt;br /&gt;
*Erfassung der Laufleistung in echten km&lt;br /&gt;
*Zugsperren bei verschiedenen Defekten&lt;br /&gt;
*Dokumentationsseite für Decodertyp, -hersteller und Kommentar&lt;br /&gt;
*Bremswege (bei Bremsverzögerung im Lokdecoder) selbsttätig messen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zugverfolgung'''&lt;br /&gt;
*Verfolgung von Zügen über normale Belegtmeldung oder Rückmeldekontakte     &lt;br /&gt;
*Keine Zugnummern, sondern 'sprechende' Namen  &lt;br /&gt;
*Anzeige der Zugnamen in Zuganzeigern  &lt;br /&gt;
*Erkennung unbekannter Handfahrten      &lt;br /&gt;
*Verfolgung des gemischten Hand- und Automatikbetriebs     &lt;br /&gt;
*Ergänzung durch Zugidentifikationssysteme möglich   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme     ||  &lt;br /&gt;
*Märklin digital oder kompatibel  &lt;br /&gt;
*Lenz Versionen 2 und 3 (auch wirklich kompatible) &lt;br /&gt;
*USB Interface &lt;br /&gt;
*Uhlenbrock Intellibox  &lt;br /&gt;
*Fleischmann FMZ  &lt;br /&gt;
*Fleischmann TwinCenter &lt;br /&gt;
*DigiTrain   &lt;br /&gt;
*Arnold (über Märklin oder Lenz Interface)    &lt;br /&gt;
*Wangrow     &lt;br /&gt;
*EasyDCC    &lt;br /&gt;
*ZTC      &lt;br /&gt;
*Ramtraxx     &lt;br /&gt;
*Selectrix    &lt;br /&gt;
*Müt Digirail     &lt;br /&gt;
*Rautenhaus Selectrix   &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rocrail==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Rocrail Vision&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || kostenlos (Open Source)&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://wiki.rocrail.net/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || -- / --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Unterstützung zahlreicher am Markt verfügbaren Zentralen, aber auch Software Zentralen (DDL/DDW)&lt;br /&gt;
*unlimitierte Unterstützung verschiedener Zentralen parallel&lt;br /&gt;
*Client (Rocgui) - Server Anwendung&lt;br /&gt;
*Kontrolle der Anlage auch über ein Webinterface möglich&lt;br /&gt;
*unterstützt sowohl automatischen als auch manuellen Betrieb&lt;br /&gt;
*Unterstützung von Modulanlagen&lt;br /&gt;
*Unterstützung von Rückmeldemodule &lt;br /&gt;
*Mehrsprachig&lt;br /&gt;
*Auf der Seite findet sich auch eine Selbstbauverstärker und sonstige Zubehörhardware&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || Märklin-Digital, NMRA-DCC&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Linux, Mac-OSX, Windows&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 14.1.08&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sigg's JavaESTW  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Sigg's JavaESTW&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || frei&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.siggsoftware.ch/JavaESTW/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || --&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
Sigg's JavaESTW ist eine Modellbahn-Stellwerksoftware die nach dem Vorbild der Stellwerkslogik der SBB arbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || erschließt sich nicht so direkt &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows und Linux&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 24.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SOFT-LOK  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || SOFT-LOK  9.0&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || erschließt sich nicht aus der Homepage des Herstellers&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.soft-lok.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            || &lt;br /&gt;
*Schrittketten: 50 &lt;br /&gt;
*Blockstrecken: 600 &lt;br /&gt;
*Weichen: 250 &lt;br /&gt;
*Gleisbilder: 6 &lt;br /&gt;
*Loks: 80 &lt;br /&gt;
*WSignale: 250 &lt;br /&gt;
*Eingänge: 480 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || erschließt sich nicht aus der Homepage des Herstellers, irgendwas mit 6051 und Intellibox und Rautenhaus. Kauderwelsch.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || DOS oder DOS-Box unter Windows &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Den &amp;quot;verkohlten Decoder&amp;quot; für die uninformativste Website zum Thema. Bitte meiden.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 26.01.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==STP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || STP V5&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 350,--, Bezug über http://amw.huebsch.at/ &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.stp-software.at/STP/STP.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || 30,-- , Bezug über http://amw.huebsch.at/ &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Vorbildgerechte Stellpultdarstellung Fahrstraße, Sperr-, Verschluß-, Festlegemelder &lt;br /&gt;
*Freies Design der Stellpultfelder mit eigenem Editor (4 komplette Sätze werden mitgeliefert) &lt;br /&gt;
*Anschlußmöglichkeit von externen Stellpulten über PC-Druckerport oder den CAN-Bus &lt;br /&gt;
*Netzwerkbetrieb mit mehreren (bis zu 9) PC's zur Steuerung größerer Anlagen &lt;br /&gt;
*Echte (!) Zugnummernanzeige mit Zimo-Komponenten) auch bei ruhenden Fahrzeugen &lt;br /&gt;
*Automatische Erkennung des Anlagenzustandes keine Eingaben der Zugpositionen erforderlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*vorbildgerechte Stellpultdarstellung (Fahrstraße, Sperr-, Verschluß-, Festlegemelder usw.) &lt;br /&gt;
*freies Design der Stellpultfelder mit eigenemditor (4kompletteSätzewerdenmitgeliefert) &lt;br /&gt;
*Anschlussmöglichkeit von externen Stellpulten über PC-Druckerport oder den CAN-Bus /li&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Netzwerkbetrieb mit mehreren (bis zu9) PC's zur Steuerung größerer Anlagen &lt;br /&gt;
*beliebige Begriffsdarstellung auf Lichtsignalen (bis zu10 Begriffe mit bis zu 8 Lampen) &lt;br /&gt;
*echte(!) Zugnummernanzeige (mit Zimo - Komponenten) auch bei ruhenden Fahrzeugen &lt;br /&gt;
*alle Daten (Weichenstellungen, belegte Abschnitte) werden permanent von der Anlage gelesen, angezeigt und berücksichtigt (kein Speichern des Anlagenzustand bei Betriebsende) Als *wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zu anderen Steuerungsprogrammen kommt STP ohne internes Mitführen von Zugnummern aus. Es werden keinerlei Steuerbefehle an Lokdecoder gesendet, sondern Züge werden indirekt über Gleisabschnitte beeinflusst. Damit können sowohl „handgesteuerte“ Loks als auch manuelle Eingriffe in der Anlage (Lok wird von Gleis A nach Gleis B gehoben) ohne irgend welche Eingaben am Computer berücksichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      ||  Neben den Komponenten des Zimo-Programmes unterstützt STP auch Funktionsdecoder anderer Hersteller (Motorola&amp;amp;DCC). &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows NT4, 2000, XP ,das funktionell identische STP V4.3 für Windows 3.x/95/98/ME wird mitgeliefert &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 6.2.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SWITCH-COM  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || SWITCH-COM  ????&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Starterset 229,-- €, je weitere 8 Magnetartikel 86,-- €&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.modellplan.de/steuern/switchcom/indexSwitchCom.htm&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || nein&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Die Software WIN-DIGIPET für SWITCH-COM schaltet und steuert mit den SWITCH-COM DECODERN die Modellbahnanlage. &lt;br /&gt;
*Sie benötigen kein Interface, sondern lediglich ein START-SET, eventuell weitere Decoder und einen Druckerausgang am PC. &lt;br /&gt;
*Fertig verkabelte Anlagen werden nicht verändert und auch die stromlosen Stecken vor den Signalen bleiben erhalten. &lt;br /&gt;
*Einfach Schaltpulte gegen BASIS-DECODER + MAGNETARTIKEL DECODER austauschen und Kabel wieder einstecken. &lt;br /&gt;
*Bei Anlagen-Neubau die DECODER in die Nähe der Magnetartikel plazieren und auch die Lichtkabel direkt an die DECODER anschließen. Die Verdrahtungsaufwand reduziert sich erheblich. &lt;br /&gt;
*Der BASIS-DECODER wandelt die digitalen Signale vom PC in konventionellen Stellbefehle für die Magnetartikel. &lt;br /&gt;
*Für die Lokomotiv-Steuerung verwenden Sie weiterhin Ihre vorhandenen Fahrgeräte. &lt;br /&gt;
*WIN-DIGIPET für SWITCH-COM bietet Ihnen einen Gleisbild-Editor mit 228 Einzelsymbolen. Damit gestalten Sie auf dem PC das komfortable Gleisbild Ihrer Anlage. Gewünschte Symbole anklicken - ziehen - plazieren - fertig! &lt;br /&gt;
*Neun zoombare Ausschnitte können gespeichert und blitzschnell angezeigt werden. &lt;br /&gt;
*Bis zu 256 Magnetartikel (Weichen, Signale, Entkupplungsgleise) schalten Sie dann einfach mit Mausklick. &lt;br /&gt;
*Die Stellungen der Magnetartikel sind farbig ausgeleuchtet. &lt;br /&gt;
*Eine unbegrenzte Zahl von Fahrstrassen ist schnell erfasst und mit der Start-Ziel-Funktion geschaltet.&lt;br /&gt;
*Die Fahrstrassen sind ebenfalls farbig ausgeleuchtet und vor kreuzenden Fahrstrassen werden Sie gewarnt. &lt;br /&gt;
*Über 100 Lokomotiv-Abbildungen sind enthalten. Eigene Abbildungen können Sie einscannen und COLLECTION-Bilder importieren. &lt;br /&gt;
*Die Zugnummern-Anzeige mit Lokomotiv-Abbildungen zeigen Ihnen den aktuellen Stand aller Zugbewegungen. &lt;br /&gt;
*100 mitgelieferte Bahngeräusche rufen Sie individuell oder über Kontakte und RÜCKMELDE-DECODER ab. &lt;br /&gt;
*WIN-DIGIPET für SWITCH-COM enthält bereits alle Programmteile für die DECODER-Neuheiten 1002 und 1003. &lt;br /&gt;
*RÜCKMELDE-DECODER und Kontaktgeber in den Gleisen machen halb- und vollautomatischen Betrieb, Schattenbahnhofssteuerung und Blockstreckenbetrieb möglich. Selbstverständlich mit &amp;quot;Gleis-besetzt&amp;quot;-Anzeigen. &lt;br /&gt;
*Mit dem DAUERSTROM-DECODER schalten Sie Beleuchtungen, die Motoren von Zubehörartikeln und verdeckte Signalstrecken  bequem mit dem PC ein und aus. &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || -- &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || ab AT 486 &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows 3.x, 95, 98 mit CD-ROM-Laufwerk.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || Wird nicht mehr vertrieben&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 04.11.2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==TrainController==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || TrainController Version 7 in drei Stufen / Stand 01/2010&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || Bronze € 99.-, Silver € 299,-, Gold € 449,-&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.freiwald.com&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Handbuch&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
*Automatiksteuerung so einfach erstellen wie das Zeichnen eines Gleisbilds.&lt;br /&gt;
*Bis zu 12 Digitalsysteme können gleichzeitig und parallel an den Computer angeschlossen werden.&lt;br /&gt;
*Steuert digitale Lokomotiven sowie Lokomotiven ohne eigenen Decoder.&lt;br /&gt;
*Dauerkontakte (Belegtmelder) und/oder Momentkontakte (z.B. Schaltgleise) einsetzbar.&lt;br /&gt;
*Es wird ein einziger Kontakt pro Block benötigt.&lt;br /&gt;
*Unterstützt die Systeme zur Zugnummern­erkennung aller führenden Hersteller.&lt;br /&gt;
*Weltweit erstes Steuerprogramm für Digitalsysteme mit eigenem Handregler. &lt;br /&gt;
*Zuverlässige und schnelle Verarbeitung von bis zu 1000 Kommandos pro Sekunde und angeschlossenem Digitalsystem dank einzig­artiger TrainTelligence™ Techno­logie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gleisbildstellwerk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gleisbilder spielend einfach erstellen für die gesamte Modellbahn oder einzelne Abschnitte.&lt;br /&gt;
*Beliebig viele Gleisbilder möglich.&lt;br /&gt;
*Schalten von Weichen, Signalen, Weichenstrassen und anderem Zubehör mit einfachem Mausklick.&lt;br /&gt;
*Belegtmeldung und –Anzeige.&lt;br /&gt;
*Anzeige von Lok- und Zugpositionen im Gleisbild.&lt;br /&gt;
*Schalten und Verriegeln von Weichenstrassen.&lt;br /&gt;
*Wahlweise Bedienung mit Start- und Zieltasten.&lt;br /&gt;
*Anschlussmöglichkeit für externe Stelltische.&lt;br /&gt;
*Automatisches Auslösen von Schaltvorgängen.&lt;br /&gt;
*Logische Verknüpfung von Schaltelementen.&lt;br /&gt;
*Automatisches Abspielen von Klangdateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Loksteuerung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fahren mit Modellgeschwindigkeit (km/h) -&lt;br /&gt;
*unabhängig von den Fahrstufen des Decoders.&lt;br /&gt;
*Tachometer, Kilometerzähler und Bremse.&lt;br /&gt;
*Kriech- und Höchstgeschwindigkeit vorwärts und rückwärts individuell einstellbar.&lt;br /&gt;
*Einstellbare Start- und Bremsverzögerung.&lt;br /&gt;
*Realistische Massensimulation.&lt;br /&gt;
*Überwachung des Wartungsinterwalls.&lt;br /&gt;
*Frei konfigurierbare Lokfunktionen für eingebaute Decoderfunktionen oder auch Klangdateien.&lt;br /&gt;
*Mehrfachtraktion mit beliebig vielen Loks und automatischem Geschwindigkeitsausgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Automatikbetrieb und Anlagenüberwachung (Visueller Fahrdienstleiter)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schattenbahnhöfe mit beliebig vielen Gleisen;&lt;br /&gt;
*im Einrichtungs- oder Zweirichtungsbetrieb;&lt;br /&gt;
*auf Wunsch mit Freigleissuche und Zufallsausfahrt.&lt;br /&gt;
*Fahren mit Blocksicherung.&lt;br /&gt;
*Sicherung von Zügen auf eingleisigen Strecken.&lt;br /&gt;
*Züge kreuzen und überholen sich automatisch.&lt;br /&gt;
*Züge können sich selbst die günstigste Strecke suchen.&lt;br /&gt;
*Abwechslungsreiche Zufallsabläufe.&lt;br /&gt;
*Betrieb nach Fahrplan.&lt;br /&gt;
*Wählbare Geschwindigkeit der Bahnhofsuhr.&lt;br /&gt;
*Einstreuen von Verspätungen wie beim Vorbild.&lt;br /&gt;
*Mittiger Halt am Bahnsteig.&lt;br /&gt;
*Vollautomatische Zugfahrten.&lt;br /&gt;
*Grundlage der Automatik sind grafische Streckenpläne der Anlage statt starrer Ablaufketten&lt;br /&gt;
*Ziehen Sie ein Loksymbol einfach mit der Maus an einen anderen Ort, um spontan eine Zugfahrt zu starten.&lt;br /&gt;
*Gleichzeitiger Ablauf von Automatik- und Handbetrieb.&lt;br /&gt;
*Selbsttätige Übergabe von Zügen von der Handsteuerung in den Automatikbetrieb oder umgekehrt - vorteilhaft bei Einsatz des Handreglers.&lt;br /&gt;
*Verfolgung manuell gefahrener Züge.&lt;br /&gt;
*Automatische Steuerung von Drehscheiben oder Schiebebühnen.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme     ||  &lt;br /&gt;
*Liste siehe http://www.freiwald.com/seiten/hardware.htm&lt;br /&gt;
*Märklin Digital&lt;br /&gt;
*Lenz Digital Plus (alle Interfaces einschliesslich USB)&lt;br /&gt;
*ROCO Digital (neues Interface 10785)&lt;br /&gt;
*North Coast Engineering Master Series, Wangrow System One&lt;br /&gt;
*Digitrax LocoNet (MS100 oder LocoBuffer) (einschließlich Digitrax Transponding)&lt;br /&gt;
*Trix Selectrix&lt;br /&gt;
*Uhlenbrock Intellibox (erweitertes Protokoll - nicht nur Märklin-Emulation!)&lt;br /&gt;
*EasyDCC&lt;br /&gt;
*MpC (Gahler &amp;amp; Ringstmeier) (u.a. für das Fahren von Lokomotiven ohne Lok-Decoder)&lt;br /&gt;
*CTI (ebenfalls für das Fahren von Lokomotiven ohne Lok-Decoder)&lt;br /&gt;
*RCI von Oak Tree Systems (unterstützt ebenfalls das Fahren ohne Lok-Decoder)&lt;br /&gt;
*Lionel TrainMaster&lt;br /&gt;
*Fleischmann Twin Center&lt;br /&gt;
*Fleischmann FMZ&lt;br /&gt;
*Müt Digirail&lt;br /&gt;
*Rautenhaus Digital&lt;br /&gt;
*HSI-88 von Littfinski DatenTechnik (kostengünstiges Rückmeldesystem kompatibel zu Märklin S88)&lt;br /&gt;
*Zimo&lt;br /&gt;
*MegaDecoder&lt;br /&gt;
*TracTronics SECSI&lt;br /&gt;
*HELMO (Zugnummernerkennungssystem auf Basis von Transpondern)&lt;br /&gt;
*PC Interface Karten 8255&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Läuft auf sämtlichen 32Bit-Windows-Systemen&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || das Programm wurde früher unter dem Namen '''Railroad &amp;amp; CO''' vertrieben, [[Railroad &amp;amp; CO | hier]] gibt es eine Rezension dieser Version &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Win-Digipet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || Win-Digipet 2012 Premium Edition&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || 389,-- €&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.windigipet.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja, 4 Loks, 16 Magnetartikel, keine Unterbrechung der Verbindung zum Digitalsystem, inkl Online-Hilfe&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
* Gleisbild&lt;br /&gt;
** Win-Digipet 2012 Premium Edition gestattet es, auch größte Modellbahnanlagen sehr übersichtlich darzustellen und zu steuern. Das Win-Digipet 2012 Gleisbild kann in der Breite bis zu 250 und in der Höhe bis zu 200 Gleissymbol-Felder anzeigen, das ist eine maximal mögliche Gesamtausdehnung von 50.000 Gleissymbol-Feldern&lt;br /&gt;
** Es können mehrere Modellbahnanlagen (Oberbegriff: „Projekte“) vollständig er­fasst, gespeichert und wieder geladen werden. Außerdem können diese Projekte durch Ausdruck oder auf Speichermedium weitergegeben werden. &lt;br /&gt;
** Win-Digipet 2012 Premium Edition hält 1380 Einzelsymbole für Gleisbilder bereit, darunter z. B. auch rechts und links steigend schräg eingebaute Weichen, Signale, Vorsignale, Entkupplungsgleise, Tunneleinfahrten, Brücken, Drehscheibe und vieles mehr.&lt;br /&gt;
** Je nach Digitalsystem Schaltung von bis zu 256 (Märklin), 2048 (Intellibox) und 1.024 (Lenz) Magnetartikeln per Mausklick oder über die 40.000 möglichen Fahr­straßen.&lt;br /&gt;
** Anzeige der Zugnummern bzw. der Baureihe, je mit Abbildung der Lokomotive, wenn gewünscht. Sie überblicken am Bildschirm alle Zugbewegungen, auch in verdeckten Anlage-Teilen, genau.&lt;br /&gt;
*Lokomotiven&lt;br /&gt;
** Bis zu 9999 Lokomotiven (abhängig vom Digitalsystem)&lt;br /&gt;
** Lok Steuerung durch:&lt;br /&gt;
*** Schnellsteuerleiste&lt;br /&gt;
*** Lokcontrol&lt;br /&gt;
*** Joystick&lt;br /&gt;
*** Mobile Endgeräte wie Smartphone, TabletPC (WLAN notwendig)&lt;br /&gt;
** Fahren nach km/h mit einer automatischen Einmess-Routine und Tacho-Anzeige auf dem Lok-Control&lt;br /&gt;
* Fahrstraßen  &lt;br /&gt;
** Superschnelles Stellen von Fahrstraßen per Start/Ziel-Funktion.&lt;br /&gt;
** Jede Fahrstraße kann durch bis zu 15 Folgeschaltungen an Weichen und Signa­len ergänzt und mit bis zu 24 Stell-Bedingungen beaufschlagt („verriegelt“) wer­den. Vor kreuzenden Fahrstraßen wird gewarnt und auf besetzte Gleisabschnitte aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
** Fahrstraßen können... &lt;br /&gt;
*** für vordefinierte Lok-/Wagentypen freigegeben oder gesperrt werden &lt;br /&gt;
*** für bestimmte Lokomotiven freigegeben oder gesperrt werden und &lt;br /&gt;
*** mit bis zu 3 Profilen je Fahrstraße und Lokomotive individuell angepasst werden, wobei an jedem beliebigen Rückmeldekontakt der Fahrstraße Geschwindigkeitsänderungen der Lokomotive oder&lt;br /&gt;
***in der Version Win-Digipet 2012 Premium Edition mit einem Profil je Fahrstraße und Lok-ID 0 erstellt werden, wobei die Eintragungen in diesem Profil für alle Lokomotiven gelten. Hier eingetragene Funktionen der Lokomotive werden ausgeführt, wenn der eingebaute Lokdecoder diese Funktionen besitzt und ausführen kann  &lt;br /&gt;
** Automatische Kontrolle aller Fahrstraßen bei nachträglichen Änderungen in dem Gleisbild.&lt;br /&gt;
** Fahrstraßen, Magnetartikel-Stellungen und besetzte Gleisabschnitte sind in dem Win-Digipet 2012 Premium Edition Gleisbild farbig ausgeleuchtet.&lt;br /&gt;
** Superschnelle und präzise Erstellung von Fahrstraßen mit Hilfe des Fahrstraßenassistenten.&lt;br /&gt;
* Für die Steuerung aller Züge mit Win-Digipet 2012 Premium Edition sind keine Haltestrecken (stromlose Abschnitte) vor den Signalen erforderlich. &lt;br /&gt;
* Automatikbetrieb mittels Zugfahrtenautomatik oder Fahrplan für Blockstrecken, Schattenbahnhof-Steuerung etc. Das manuelle Steuern von Lokomotiven ist auch im Automatikbetrieb möglich.&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Unterstützung auch von Modellautoverkehr (InfraCar, DCCar etc.). &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || &lt;br /&gt;
* Märklin Digital&lt;br /&gt;
* Märklin CS1&lt;br /&gt;
* Märklin Central Station 2&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock Intellibox (IR)&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock Intellibox Basic&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock USB-LocoNet-IF 63120&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock IB-Com&lt;br /&gt;
* Uhlenbrock Intellibox II&lt;br /&gt;
* Fleischmann Twin-Center&lt;br /&gt;
* InfraCar-System&lt;br /&gt;
* DCCar&lt;br /&gt;
* Lenz Digital Plus&lt;br /&gt;
* Lenz LI-USB&lt;br /&gt;
* Selectrix-System von Trix&lt;br /&gt;
* MÜT Digirail&lt;br /&gt;
* Rautenhaus (RMX 952, SLX 825, SLX 852)&lt;br /&gt;
* MTTM (D&amp;amp;H) Future Central Control&lt;br /&gt;
* Stärz Bus Interface&lt;br /&gt;
* Stärz ZS1&lt;br /&gt;
* Massoth DiMAX&lt;br /&gt;
* Tams Master Control&lt;br /&gt;
* Tams RC-Link (RailCom)&lt;br /&gt;
* CT-Elektronik ZF5&lt;br /&gt;
* Digital-S-Inside&lt;br /&gt;
* Switch-COM - System&lt;br /&gt;
* ESU EcoS&lt;br /&gt;
* ESU EcoS 2&lt;br /&gt;
* Central Station Reloaded&lt;br /&gt;
* Helmo Inter 10&lt;br /&gt;
* LDT HSI (seriell und USB)&lt;br /&gt;
* Locobuffer&lt;br /&gt;
* CAN-Digitalbahn&lt;br /&gt;
* ab Version Win-Digipet 2009.5c auch Stärz ZS 2, OpenDCC Z1 P50x, BiDib-Interface, Lenz USB/LAN Interface und CC-Schnitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Betriebssysteme Windows 2000 SP4, XP SP1, SP2, SP3 oder Vista&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 06.06.2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WinDigital  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || WinDigital 2006&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || war zuletzt kostenlos erhältlich, wird aktuell nicht mehr vertrieben&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.abbinkserver.de/&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || siehe unter Preis&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
* Gleisbildstellpult für manuelles und automatisches Schalten.&lt;br /&gt;
* 3D-Gleisbildstellpult.&lt;br /&gt;
* Blockstrecken.&lt;br /&gt;
* Zugnummernverfolgung.&lt;br /&gt;
* Beliebige Anforderungen der Stellbedingungen mit UND und ODER Verknüpfungen (Also nicht nur UND oder ODER).&lt;br /&gt;
* Schattenbahnhofassistent.&lt;br /&gt;
* Videofahrpult.&lt;br /&gt;
* Fahrpult.&lt;br /&gt;
* MiniFahrpult.&lt;br /&gt;
* Stellpult.&lt;br /&gt;
* Belegtmeldermonitor.&lt;br /&gt;
* Manuelles und automatisches Schalten von Magnetartikeln.&lt;br /&gt;
* Manuelle und automatische Zugsteuerung.&lt;br /&gt;
* Integration neue Lichtsignalgeneration von Märklin.&lt;br /&gt;
* Kombibetrieb zwischen manueller und automatischer Steuerung.&lt;br /&gt;
* Assistenten für Magnetartikel, Schattenbahnhof und Blockstrecken.&lt;br /&gt;
* Sprachausgabe.&lt;br /&gt;
* Modellbahn-Uhr.&lt;br /&gt;
* 3D-Sound.&lt;br /&gt;
* Fahrpläne.&lt;br /&gt;
* Viele Sprachen.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || &lt;br /&gt;
*Märklin Digital 6050/6051,&lt;br /&gt;
*Lenz Digital Plus ab Version 2,&lt;br /&gt;
*Uhlenbrock Intellibox,&lt;br /&gt;
* Fleischmann TwinCenter,&lt;br /&gt;
*Trix Selectrix 2000,&lt;br /&gt;
* Littfinski HSI-88. &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || Computer mit Pentium III oder höher und minimal 500 MHz wird empfohlen.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Betriebssystem Windows 98SE, Windows 2000, Windows XP Home oder Windows XP Professional. Windows 95, Windows ME und Windows NT4 werden nicht ausdrücklich unterstützt.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 14.1.09&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WinLok 2.1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  {{SWTAB}}&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| width=15% | Version || WinLok 2.1 Rev. D &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Preis               || US$ 139.95&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Info / Bezug        || http://www.digitoys-europe.com&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Demo                || ja / Manual&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Leistung            ||&lt;br /&gt;
* User friendly, easy to learn program in Windows environment and completely mouse supported &lt;br /&gt;
* Create on-screen CTC panels (entire layout or sectional) with buttons, indicator lights and text &lt;br /&gt;
* Point to switch or button and set turnouts, signals and complete routing commands with the click of the mouse &lt;br /&gt;
* Automate block-sections and hidden yards &lt;br /&gt;
* Supports manual, semi-automated and/or fully automated operation of your layout &lt;br /&gt;
* Extended locomotive program functions accelerate and breaking factors, multiple engine's traction, direction memory after power up of layout &lt;br /&gt;
* Programmable solenoid and routes allocation using switch- and route board &lt;br /&gt;
* Programmable time delays and default settings for solenoid devices &lt;br /&gt;
* On-screen usage of familiar digital control devices such as cab controllers, switch board and route board with all possible functions &lt;br /&gt;
* Joystick support of cab controllers &lt;br /&gt;
* Soundboard support to play WAV files from timetable &lt;br /&gt;
* Support of parallel (8255-based) interface cards for faster communication with sensor modules &lt;br /&gt;
* The number of devices used is only limited by the resources of the computer system being used &lt;br /&gt;
* Internal support of up to 255 speed steps and 16 functions &lt;br /&gt;
* High flexibility in selection of layout drivers for the operation of different Digital Model Railroad Systems &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Digitalsysteme      || k.A. &lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Hardware            || k.A.&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Software            || Windows 3.1, 95/98, NT, 2000&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Bemerkungen         || nur in Englisch verfügbar?&lt;br /&gt;
|- {{SWTR}}&lt;br /&gt;
| Stand               || 23.1.06&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnwelt_Oberhausen&amp;diff=12977</id>
		<title>Modellbahnwelt Oberhausen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnwelt_Oberhausen&amp;diff=12977"/>
				<updated>2017-01-18T20:59:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Name: Modellbahnwelt Oberhausen (MWO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Anlage der Modellbahnwelt Oberhausen steht nun überarbeitet in der Modellbahnwelt Odenwald (laut EK 8/2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Modellbahnwelt Odenwald&lt;br /&gt;
* Krumbacher Str. 37, 64658 Fürth, Tel.: 0172 - 625 25 95&lt;br /&gt;
* Öffnungszeiten Do–So 11.00–18.00 Uhr&lt;br /&gt;
* http://www.modellbahnwelt-odenwald.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erfahrungsbericht (noch aus Oberhausen) von Jan Bartels vom Juni 2009''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage stellt Szenen aus dem Ruhrgebiet zwischen Duisburg und Dortmund im Zustand Ende der 60er Jahre dar. Der Rundgang beginnt im Hafen Duisburg, von dem einige Hafenbecken mit den Gleisanlagen nachgebildet sind. Vom Rangierbahnhof Oberhausen Osterfeld Süd, dem nächsten Anlagenschwerpunkt, werden verschiedene Güterzüge in den Hafen hineingefahren. Am anderen Ende des Osterfelder Bahnhofs schließt sich die Nachbildung der HOAG, der Hüttenwerke Oberhausen AG, an, bevor auf dem nächsten Anlagenschenkel der Oberhausener Hauptbahnhof gezeigt wird. Am Gasometer vorbei und nach der Überquerung des Rhein-Herne-Kanals erreicht man die Zeche Zollverein in Essen. Der darauffolgende Teil wird von der Villa Hügel am Baldeneysee in Essen geprägt. Allein schon die für Modellbahnverhältnisse riesige Villa beeindruckt. Die Anlage wechselt nun nach Bochum-Dahlhausen mit seinem bekannten Bw, bevor mit einem Motiv der Dortmunder Zeche Zollern II/IV der Endpunkt im Dortmunder Hafen erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein fotorealistischer Hintergrund rundet die Anlage perfekt ab. So sind z. B. in Duisburg Rheinbrücken zu sehen, in Oberhausen die Zinkfabrik Altenberg etc. Im Raum Essen/Dahlhausen zeigt der Hintergrund die typische Hügellandschaft, die unauffällig in die gestaltet Anlagenlandschaft übergeht. Während der Nachtphasen erstrahlt Licht aus den Fenster der abgebildeten Hintergrundhäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Anlagenschwerpunkt fahren auf der Anlage sehr viele Güterzüge. Der Fahrbetrieb erfolgt mit vorbildgerechter Geschwindigkeit. Leider ist die Oberleitung noch nicht komplett verlegt, so daß die Elloks abgebügelt fahren. Auch an einigen anderen Stellen sind noch erkennbar unfertige Stellen, die aber den Gesamteindruck nicht nennenswert beeinträchtigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die bestehende Anlage das Ruhrgebiet in der Zeit zwischen 1965 und 1970 zeigt, ist noch eine zweite Anlage geplant, die dieselbe Strecke im heutigen Zustand zeigen und so den Strukturwandel deutlich machen soll. Die Nachbildung selbst großer Industriebauten wie der Zeche Zollverein oder des Gasometers beeindrucken durch ihre Proportionen. Einige Motive wie z. B. die Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen (bekannt von der ehem. 10 Pfennig-Briefmarke) sehen im Zustand von vor 40 Jahren hingegen ungewohnt (aber historisch korrekt) aus, weil z. B. die Fördergerüste verschrottet waren und erst später für das dortige Industriemuseum wieder errichtet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Highlight für Kinder gibt es eine sogenannte Gästestrecke, auf der man sich mit einem Funkhandregler selbst als Lokführer betätigen und einen (von 4) speziellen Zügen über die Anlage fahren lassen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist - insbesondere wenn man einige markante Ruhrgebietsmotive kennt - sehr sehenswert. Neben gut gestalteten Gebäuden nach konkreten Vorbildern beeindruckt der fotorealistische Hintergrund, der genau auf die Szenerie abgestimmt ist. Es bleibt zu hoffen, daß die 2. Anlage trotz der finanziellen Probleme noch gebaut wird und so einen spannenden Vergleich des Strukturwandels bieten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Update==&lt;br /&gt;
Zumindest in 2010 wird es nichts mit der 2. Anlage, da in dem dafür vorgesehenen Bereich die Ausstellung &amp;quot;Götter, Geister und Dämonen&amp;quot; zumindest bis Ende 2010 eingezogen ist. Die Beleuchtung, häufiger Kritikpunkt, wurde verbessert, indem die Leuchten an den Anlagenrand gezogen worden sind bzw. dort, wo dies nicht möglich war, durch Strahler ergänzt wurden. Durch ein übergelegtes Tarnnetz, das den weiten Blick auf's Hallendach unterbindet und Einbauten von Trockenwänden ist die Industriehallenatmosphäre, in der sich die Anlage fast &amp;quot;versteckte&amp;quot;, stark gemildert worden. Zeche und Kokerei Zollverein sind erweitert worden und vermitteln schon fast den Eindruck, den man von alten Aufnahmen bekommt. An diversen Stellen, u.a. im Berich der HOAG, sind die Ausstattungen verbessert worden. Der Bahnhof Oberhausen in der Jetztzeit ist im Bau, und zwar gegenüber dem Bahnhof OB in der bestehenden Anlage, so das man hier gut die beiden Zustände miteinander vergleichen kann (z.B. Zinkfabrik &amp;lt;-&amp;gt; LVR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Detlev Markfort| Detlev]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Update 2==&lt;br /&gt;
Die Anlage ist aus Oberhausen nach Fürth in die '''Modellbahnwelt Odenwald''' umgezogen und wird seit 2012 schrittweise wieder inbetriebgenommen. Die Elektrik wurde neu verkabelt, einige Gleise und Weichen ausgetauscht und die Landschaft überarbeitet, die durch den Abbruch gelitten hat (laut Webseite des neuen Betreibers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Analogelektronik&amp;diff=12976</id>
		<title>Analogelektronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Analogelektronik&amp;diff=12976"/>
				<updated>2017-01-18T20:47:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erklärt grundlegende Elektronikschaltungen, wie sie vor allem bei herkömmlich (d. h. nicht digital) betriebenen Anlagen eingesetzt werden können. Dabei setzt er bereits Grundkenntnisse über elektronische Bauteile voraus (z. B. Widerstände, Dioden, Transistoren etc.). Die angegebenen Schaltpläne sind nicht für einen direkten Nachbau gedacht, sondern sollen lediglich das Prinzip demonstrieren und zum Nachvollziehen von Schaltplänen anregen, die in Zeitschriften, Büchern oder im Internet veröffentlicht sind. Es soll helfen, bei Modifikationen die notwendigen Dimensionierung z. B. für Belastbarkeit oder Kühlkörper abzuschätzen. Für einen Nachbau von konkreten Schaltungen wird auf entsprechende Webseiten verwiesen, die vollständige Schaltungen publiziert haben. Siehe hierzu jeweils die Links am Ende der Abschnitte. Eine Gewähr für die Funktionsfähigkeit der in den Links angegebenen Schaltungen kann nicht übernommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweis''': Als Trafos zur Versorgung der Modellbahn und der Elektronik dürfen nur  Modellbahntrafos verwendet werden, die gegen Überlastung geschützt sind und über eine entsprechende Isolierung gegenüber der Netzspannung verfügen! Die Benutzung anderer Trafos ist wegen der anliegenden Netzspannung '''lebensgefährlich''' und kann außerdem bei Kurzschlüssen zu '''Bränden''' führen. Bei der Elektroinstallation sind grundsätzlich die einschlägigen Normen (z. B. VDE 100) zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Spannungsversorgung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brückengleichrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Trafoausgang_Licht.jpg|thumb|Spannung eines Trafos am Lichtausgang]]&lt;br /&gt;
Die Elektronik muß mit einer geeigneten Spannungsversorgung betrieben werden. Normale Modellbahntrafos sind hierfür ohne zusätzliche Maßnahmen im allgemeinen nicht geeignet. Elektronikschaltungen werden normalerweise mit Gleichspannung betrieben. Dazu ist die Ausgangsspannung des Modellbahntrafos (auch bei &amp;quot;Gleichstromtrafos&amp;quot;) zunächst gleichzurichten, d. h. in Gleichspannung umzuwandeln. Dies geschieht mit Hilfe eines sogenannten Brückengleichrichters, der 4 Dioden enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Gleichrichter.png|thumb|Schaltbild eines Brückengleichrichters]]&lt;br /&gt;
Bei der Auswahl des Brückengleichrichters ist auf den maximal zulässigen Strom und die zulässige Spannung zu achten. Ein B40C1500 ist z. B. für maximal 40&amp;amp;nbsp;V Spannung bei 1,5&amp;amp;nbsp;A Strom geeignet. Hinter dem Brückgleichrichter haben wir es nun mit einem pulsierenden Gleichstrom zu tun, der noch geglättet werden muß. Dazu schaltet man hinter den Gleichrichter einen Kondensator. Als Daumenregel soll er pro Ampere Strom ca. 2200 - 4700&amp;amp;nbsp;µF Kapazität besitzen. Die Spannungsfestigkeit muß mindestens das 1,5fache der Eingangsspannung vor dem Brückengleichrichter besitzen. Die Spannung U&amp;lt;sub&amp;gt;C&amp;lt;/sub&amp;gt;, die am Kondensator anliegt, beträgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Uc = U&amp;lt;sub&amp;gt;Trafo&amp;lt;/sub&amp;gt; * sqrt(2) - (2 * 0,7&amp;amp;nbsp;V) &lt;br /&gt;
 &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= U&amp;lt;sub&amp;gt;Trafo&amp;lt;/sub&amp;gt; * 1,41 - 1,4&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Faktor sqrt(2) ist der Formfaktor für den Sinus und definiert das Verhältnis Effektiv- zu Spitzenspannung. Am Gleichrichtereingang steht also die Spitzenspannung an, erst dann wird die Diodendurchlassspannung subtrahiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis dimensioniert man die Nennleistung des Transformators um den Faktor 1,2 - 2 höher als die geforderte Gleichstromleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Trafo und der Gleichspannung am Ausgang des Brückgleichrichters darf keine weitere Verbindung mehr hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelpunktschaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Mittelpunktgleichrichtung.png|thumb|Schaltbild eines Mittelpunktgleichrichters zur Erzeugung einer positiven und einer negativen Spannung aus einem Trafo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brückengleichrichtung erzeugt aus einer Wechselspannung eine (positive) Gleichspannung. Wenn man jedoch zusätzlich auch eine negative Gleichspannung benötigt, kann man folgende Verfahren einsetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zweiter Trafo mit Brückengleichrichtung. Der positive Ausgang des 2. Gleichrichters wird mit dem 0 V-Ausgang des ersten verbunden. Am negativen Ausgang des 2. Gleichrichters kann man nun die negative Spannung abnehmen. Nachteil: es sind 2 Trafos bzw. 2 getrennte Trafowicklungen notwendig&lt;br /&gt;
* Mittelpunktgleichrichtung. Bei der Mittelpunktschaltung werden die positven und die negativen Halbwellen getrennt verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der nachfolgende Kondensator dabei nur während der halben Zeit (im Vergleich zur Brückengleichrichtung) geladen wird, muß er größer dimensioniert werden. Die beiden Spannungen sind nur mit dem halben Ausgangsstrom des Trafos belastbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stabilisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so gewonnene geglättete Gleichspannung ist allerdings noch unstabilisiert, d. h., sie kann sich mit der Belastung (Stromaufnahme) ändern. Häufig verträgt eine Elektronik jedoch nur Spannungsabweichungen von maximal 5 %. Die Spannung muß daher noch auf einen konstanten Wert geregelt werden. Dazu dienen integrierte Spannungsregler wie z. B. die Typen 78xx, wobei xx für den Spannungswert steht. Diese Typen sind für viele gängige Spannungen erhältlich. Diese Spannungsregler müssen noch um zwei Kondensatoren von je 100 nF am Ein- und Ausgang ergänzt werden, um kurze Lastschwankungen aufzufangen und die Schwingneigung zu unterdrücken. Die gesamte Schaltung sieht nun wie im nebenstehenden Bild aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Spannungsversorgung.png|thumb|Schaltbild der Spannungsversorgung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungsregler müssen häufig gekühlt werden. Ihre Verlustleistung bestimmt sich aus der maximalen Differenz der Eingangs- und Ausgangsspannung multipliziert mit dem maximalen Strom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
* Spannungsregler 7805 für 5 V Ausgangsspannung (Wärmewiderstand 0,7 K/W)&lt;br /&gt;
* 12 V Eingangsspannung&lt;br /&gt;
* 1 A Ausgangsstrom&lt;br /&gt;
* 30 °C Umgebungstemperatur&lt;br /&gt;
Hierfür muß der Kühlkörper mit einem maximalen Wärmewiderstand von &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;thk&amp;lt;/sub&amp;gt; = (180 °C - 30 °C) / ( (12 V - 5 V ) * 1 A ) - 0,7 K/W&lt;br /&gt;
      = 150 K / 7 W - 0,7 K/W &lt;br /&gt;
      = 20,7 K/W &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelegt werden. In der Praxis bleibt man ca. 20 % unterhalb dieses Wertes. Wir wählen daher einen Kühlkörper mit einem Wärmewiderstand von weniger als 16 K/W. Man findet diese Angabe in den Katalogen der Elektronikversender. Wenn man sicher ist, daß die angeschlossene Elektronik weniger als den Maximalstrom des Spannungsreglers benötigt, kann man natürlich auch mit einem entsprechend kleineren Wert rechnen. Es ist dann auch nur ein kleinerer Kühlkörper notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschwindigkeitssteuerungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Trafoausgang_Fahren.jpg|thumb|Fahrspannung im Gleichstromsystem]]&lt;br /&gt;
Die Geschwindigkeit der Modellzüge wird über die am Motor anliegende Spannung beeinflußt. Bei kleinen Spannungen fahren die Züge langsam, bei großen Spannungen schnell. Im Gleichstromsystem beträgt die Fahrspannung zwischen 0 und 12 V. Die Fahrtrichtung wird durch die Polung bestimmt. Dabei ist die in Fahrtrichtung rechte Schiene positiv. Normale Fahrtrafos für das Gleichstromsystem geben eine pulsierende Gleichspannung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Trafoausgang_Licht.jpg|thumb|Fahrspannung im Wechselstromsystem]]&lt;br /&gt;
Im Wechselstromsystem erfolgt die Fahrtrichtungswahl durch ein in der Lokomotive eingebautes Relais bzw. eine entsprechende Elektronik, die bei einem Spannungsimpuls von 24 V die Richtung umschaltet. Die normale Fahrspannung liegt hingegen zwischen 0 und 16 V. Da die Wechselstrommotoren von Märklin Allstrommotoren sind, können sie auch mit Gleichspannung betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfache Spannungssteuerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Fahrregler1.png|thumb|Prinzipschaltplan eines einfachen Fahrreglers]]&lt;br /&gt;
Die einfachste Spannungssteuerung besteht aus einem Potentiometer und einem Leistungstransistor. Der Leistungstransistor wird in der sogenannten Kollektorschaltung betrieben. Diese Schaltung ist durch eine hohe Stromverstärkung und eine Spannungsverstärkung von knapp 1 gekennzeichnet. Die Spannung am Emitter folgt der Basisspannung, die mit dem Potentiometer eingestellt wird. Daher wird diese Schaltung auch Emitterfolger genannt. Da Leistungstransistoren oftmals nur relativ geringe Stromverstärkungsfaktoren besitzen, betreibt man sie häufig in der sogenannten Darlington-Schaltung. Dabei schaltet man vor die Basis des Leistungstransistors einen weiteren Transistor in Kollektorschaltung. Dieser verstärkt den Basisstrom und damit auch den Ausgangsstrom des Leistungstransistors. Bei sogenannten Darlingtontransistoren sind beide Transistoren bereits in einem Bauteil integriert. Die Ausgangsspannung solcher Darlingtonschaltungen liegt etwa 1,4 V unterhalb der Kollektorspannung, also der Versorgungsspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leistungstransistor muß mit einem Kühlkörper versehen werden, der für eine Verlustleistung entsprechend dem Produkt aus Versorgungsspannung und dem maximalen Ausgangsstrom ausgelegt ist. Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BD677 als Darlingtonleistungstransistor (Wärmewiderstand 3,5 K/W)&lt;br /&gt;
* 30 °C Umgebungstemperatur&lt;br /&gt;
* 15 V Versorgungsspannung&lt;br /&gt;
* 1 A Ausgangsstrom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit beträgt die maximale Verlustleistung 15 V * 1 A = 15 W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;thk&amp;lt;/sub&amp;gt; = (180 °C - 30 °C) / ( 15 V * 1 A ) - 3,5 K/W&lt;br /&gt;
      = 150 K / 15 W - 3,5 K/W &lt;br /&gt;
      = 6,5 K/W &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzüglich 20 % Sicherheit wählt man einen Kühlkörper mit maximal 5,2 K/W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Stromverstärkungsfaktor des Darlingtontransistors von ca. 1000 beträgt der Basisstrom bei 1 A Ausgangsstrom nur 0,001 A (1 mA). Der Querstrom durch das Potentiometer soll mindestens das 10fache des Basisstroms betragen, also größer sein als 10 mA. Nach dem Ohmschen Gesetz R = U / I ergibt sich als Maximalwert 15 V / 10 mA = 1,5 kOhm für das Potentiometer. Wir wählen also 1 kOhm, so daß sich ein Querstrom von I = U / R = 15 V / 1kOhm = 15 mA errechnet. Die Belastbarkeit des Potis muß mindestens 15 V * 15 mA = 225 mW = 0,225 W betragen. Typischerweise haben Standardpotis 0,25 W als zulässige Belastung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Fahrregler3.png|thumb|Fahrregler mit Überstromschutz]]&lt;br /&gt;
Damit haben wir unseren ersten elektronischen Fahrregler im Prinzip komplett. In der Praxis muß man ihn aber mindestens noch um eine Überstromsicherung ergänzen, damit die Elektronik nicht bei einem Kurzschluß z. B. infolge einer Entgleisung beschädigt wird. Es empfiehlt sich, diese Sicherung elektronisch aufzubauen. Schmelzsicherung wären auf Dauer zu teuer. Solche elektronischen Überstromsicherungen messen den Ausgangsstrom, indem sie einen kleinen Widerstand in die Ausgangsleitung legen. An diesem Widerstand fällt nun gemäß des Ohmschen Gesetzes eine Spannung ab, die proportional zum Strom ist. Das heißt, daß die Spannung an diesem Meßwiderstand ein genaues Maß für den Strom ist. Überschreitet nun der Strom die festgelegte Maximalgrenze, überschreitet auch die Spannung am Meßwiderstand eine bestimmte Größe. Man wählt nun den Meßwiderstand im allgemeinen so, daß bei dem gewünschten Maximalstrom etwa 0,7 V an dem Meßwiderstand abfallen. Diese 0,7 V reichen aus, um einen Transistor T2 leitend zu machen, der die Ausgangsspannung und damit den Ausgangsstrom der Darlingtonstufe T1 reduziert. Dies geschieht, indem der Stromüberwachungstransistor T2 dem Leistungstransistor T1 die Basisspannung entzieht. Für die praktische Anwendung muß die Strombegrenzung noch mit Kondensatoren ergänzt werden, damit kurze Stromspitzen nicht zu einem Regeleingriff führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem maximalen Ausgangsstrom von 1 A ergibt sich ein Widerstand von &lt;br /&gt;
R = U / I = 0,7 V / 1 A = 0,7 Ohm &lt;br /&gt;
als Meßwiderstand. Wir wählen 0,68 Ohm als nächsten Normwert aus. Dieser Widerstand muß mit &lt;br /&gt;
P = U * I = 0,7 V *  1 A = 0,7 W &lt;br /&gt;
belastbar sein, so daß wir zu einem 1 W-Widerstand greifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Fahrregler4.png|thumb|Fahrregler mit &amp;quot;elektronischem Schwungrad&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Die Geschwindigkeit der Züge ändert sich beim Einsatz des elektronischen Fahrreglers genauso abrupt wie bei der konventionellen Trafosteuerung. Der &amp;quot;Mehrwert&amp;quot; der Elektronik liegt nun darin, daß sich mit relativ einfachen Mitteln eine Massesimulation des Zuggewichtes realisieren läßt. Dabei wirken sich Änderungen der Potistellung nur verzögert bei der Lokgeschwindigkeit aus. Wie beim Vorbild kann man nun nicht mehr schlagartig einen Zug stoppen. Er rollt vielmehr langsam aus. Diese Charakteristik wird auch &amp;quot;elektronisches Schwungrad&amp;quot; genannt. Dazu wird die Potispannung über ein RC-Glied aus R6 und C1 an die Leistungsstufe weitergeleitet. Bei einer Änderung der Potistellung ändert sich die Spannung an dem Kondensator nur langsam. Die Änderungsgeschwindigkeit kann mit dem neuen Poti R6 eingestellt werden. R5 dient nur als Schutzwiderstand für R6, falls es sich in der niederohmigen Endstellung befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Fahrregler5.png|thumb|Fahrregler mit aufgetrennter Spannungsversorgung zur Einspaung eines Kühlblechs für den 7815]]&lt;br /&gt;
Wenn wir nun den Fahrregler mit der oben beschriebenen Spannungsversorgung und -stabilisierung kombinieren, fällt auf, daß wir 2 relativ große Kühlkörper benötigen (einen für die Spannungsstabilisierung und einen für den Fahrregler). Durch Änderung der Elektronikspannungsversorgung kann der Kühlkörper für die Spannungsversorgung eingespart werden. Dazu versorgt man lediglich das Poti des Fahrreglers aus der stabilisierten Spannung (in der Praxis sind häufig noch andere Elektronikteile mit dieser Spannung zu versorgen). Der Leistungstransistor wird aus der unstabilisierten (aber geglätteten) Spannung versorgt. Dabei übernimmt der Leistungstransistor gleichzeitig die Stabilisierung der Fahrspannung. Der Kühlkörper für den Leistungstransistor muß nun allerdings für die höhere unstabilisierte Spannung ausgelegt werden (In diesem Beispiel mit weniger als 3,2 K/W). Der Kühlkörper für die Spannungsversorgung braucht dann lediglich für den Strom der Elektronik selbst dimensioniert zu werden, der sehr gering ist. Unter Umständen benötigt man dann keinen Kühlkörper für den 7815 mehr. (Anmerkung: in der Praxis würde man in diesem Beispiel anstelle des 7815 eine Z-Diode für 15 V mit Vorwiderstand zur Stabilisierung der Potispannung verwenden. Der 7815 veranschaulicht hier jedoch das Prinzip der getrennten Spannungsversorgung, wenn die Ansteuerelektronik für die Leistungsstufe umfangreicher wird.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil dieser Schaltung ist, daß sie nur positive Spannungen bereitstellen kann. Das bedeutet, daß Gleichstromloks nur in einer Richtung fahren können. Um in beiden Richtungen fahren zu können, kann man&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Polwender.png|thumb|Fahrregler mit Polwendeschalter]]&lt;br /&gt;
* einen Polwendeschalter zwischen dem Fahrregler und dem Gleis einbauen. Dabei hat man am Gleis keinen festen Massebezug mehr. Außerdem müssen die Gleisabschnitte durch Trennungen beider Schienen voneinander isoliert werden. Diese Schaltung kann zu Problemen mit Gleisbesetztmeldern führen, die eine feste Masseverbindung benötigen. Es darf auch keine direkte Verbindung von der Spannungsversorgung (oder dem Trafo) zum Gleis geben. &lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_PlusMinusFahrregler.png|thumb|Fahrregler für positive und negative Fahrspannungen]]&lt;br /&gt;
* den Fahrregler für negative Spannungen quasi verdoppeln. Dabei bleibt ein Gleis (das linke) ständig mit der Masse (0 V) verbunden. Man beachte dabei, daß &lt;br /&gt;
** das Poti wegen der höheren Spannung von 30 V nun 1 W Verlustleistung vertragen können muß&lt;br /&gt;
** der Elektrolytkondensator C1 nun ungepolt sein muß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wechselstromsystem kann man mit einem Umschalttaster 24 V anlegen. Der Fahrreglerausgang darf während des Umschaltimpulses keine Verbindung zum Gleis haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pulsbreitenmodulation (PWM = pulse width modulation) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark vereinfacht ist das Drehmoment eines Lokmotors linear von dem Motorstrom abhängig, der durch ihn fließt. Bei niedrigen Fahrspannungen ist daher auch das Drehmoment und die Zugkraft gering. Feinfühliges Rangieren ist bei niedrigen Spannungen kaum möglich, weil der Motor die Lagerreibung im Getriebe überwinden muß. Dazu muß er zunächst ein sogenanntes Losbrechmoment überschreiten. Wenn sich die Lok in Bewegung gesetzt hat, verringern sich die Reibungskräfte und die Lok beschleunigt. Nun kann die Spannung am Fahrregler wieder reduziert werden. Diesen Effekt hat jeder Modellbahner wahrscheinlich bereits beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_PWM.jpg|thumb|Impulsbreitenmodulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Lösung dieses Problems besteht darin, den Motor stets mit der vollen Fahrspannung zu betreiben, so daß sich ein hoher Motorstrom und ein hohes Drehmoment ergeben. Diese Spannung liegt dann jedoch nicht wie bei den oben besprochenen Spannungssteuerungen die gesamte Zeit über an, sondern lediglich in kurzen Impulsen. Das ganze wiederholt sich so schnell, daß aufgrund der Massenträgheit von diesen Impulsen nichts zu merken ist. Je kürzer die Impulse im Verhältnis zur Pause sind, desto langsamer fährt die Lok; je länger sie sind, desto schneller fährt sie. Typischerweise verwendet man hierfür Frequenzen zwischen 50 Hz und einigen 100 Hz. In Digitaldekodern wird dieses Verfahren mit Frequenzen bis 10 kHz und mehr eingesetzt. (Anmerkung: Glockenankermotoren (z. B. von Faulhaber) quittieren diesen Impulsbetrieb ohne zusätzliche Maßnahmen mit einer stark verkürzten Lebensdauer.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil der Pulsbreitenmodulation besteht in der geringen Verlustleistung der Leistungstransistoren. Wie auch bei den einfachen Spannungssteuerungen müssen die Impulse, die von der Fahrreglersteuerung kommen, für den Betrieb von Lokomotiven mit Leistungstransistoren verstärkt werden. Dabei werden sie im Schalterbetrieb eingesetzt, der durch zwei Zustände gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* aus: Die Spannung und der Strom sind 0&lt;br /&gt;
* ein: Am Ausgang liegt die volle Betriebsspannung (abzüglich der Transistorrestspannung) bei maximalem Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlustleistung des Leistungstransistors beträgt dabei &lt;br /&gt;
P&amp;lt;sub&amp;gt;Verlust&amp;lt;/sub&amp;gt; = U&amp;lt;sub&amp;gt;Rest&amp;lt;/sub&amp;gt; * I. &lt;br /&gt;
Die Restspannung beträgt entweder 1,4 V bei einem Darlingtontransistor in Kollektorschaltung oder 0,3 V bei einem Leistungstransistor in Emitterschaltung. Daraus resultiert eine sehr geringe Verlustleistung, so daß man häufig sogar ohne Kühlkörper auskommen kann. Vor allem aus diesem Grund wendet man die Pulsbreitenmodulation auch in Digitaldecodern an. Außerdem läßt sich die PWM leicht mit einem Microcontroller erzeugen. Durch die im Lokmotor in den Impulspausen entstehende Gegeninduktionsspannung lassen sich auch Lastregelungen einfach realisieren. Die Pulsbreitenmodulation hat durch die Verwendung in Digitaldecodern erhebliche Verbreitung gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Analogbetrieb mit PWM lassen sich zu schnelle Loks relativ einfach in der Geschwindigkeit drosseln. Dazu baut man in der Lok antiparallele Diodenketten ein. Jede Diode reduziert die Motorspannung um ca. 0,7 V. Dadurch lassen sich auch unterschiedliche Geschwindigkeiten für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt (z. B. bei Schlepptenderloks) realisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phasenanschnittssteuerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Phasenanschnitt_WS.jpg|thumb|Phasenangeschnittener Wechselstrom]]&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Geschwindigkeitssteuerung besteht darin, von den Sinuswellen des Wechselstroms nur Teile zu verwenden. Diese sogenannte Phasenanschnittssteuerung ist sehr einfach aufzubauen. Sie findet u. a. auch in Lichtdimmern und Bohrmaschinen Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Phasenanschnitt_GS.jpg|thumb|Phasenangeschnittener pulsierender Gleichstrom]]&lt;br /&gt;
Wie wir schon gesehen haben, besteht der Fahrstrom herkömmlicher Gleichstromtrafos aus einem pulsierenden Gleichstrom. Auch diese Spannung läßt den Einsatz von Phasenanschnittssteuerungen zu. Aufgrund der einfachen Bauform wird sie häufig als &amp;quot;elektronisches Getriebe&amp;quot; in Loks eingebaut, um eine dauerhafte Geschwindigkeitsreduzierung der Lok ohne Getriebeumbau zu ermöglichen. Solche &amp;quot;elektronischen Getriebe&amp;quot; funktionieren jedoch nicht zusammen mit PWM oder den oben vorgestellten Spannungsreglern, die geglätteten Gleichstrom abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links zu Geschwindigkeitssteuerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Linktabelle}}&lt;br /&gt;
|+ Links zu Geschwindigkeitssteuerungen&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|[[Analoger Fahrtregler]]&lt;br /&gt;
|Einfacher Halbwellenfahrregler&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.mec-krefeld.de/elektronik.html&lt;br /&gt;
|Anspruchsvoller, mikrocontrollergesteuerter Fahrregler mit integrierter Blocksteuerung. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Gleisbesetztmelder =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem (teil-)automatischen Betrieb einer Modellbahn ist es notwendig, daß die Steuerung weiß, welche Gleisabschnitte besetzt und welche frei sind. Da die Funktionstüchtigkeit einer Automatik im wesentlichen von der zuverlässigen Gleisbesetztmeldung abhängt, werden an die Melder folgende Anforderungen gestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Gleisbesetztmelder soll auch bei abgeschalteter Fahrspannung arbeiten&lt;br /&gt;
* Es darf keinen undefinierten Meldezustand geben (&amp;quot;ein bißchen besetzt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* Kurze Kontaktstörungen müssen toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Einbindung der Gleisbesetztmelder in ein Steuerungssystem können sie auch zur Anzeige der besetzten Gleise in einem Gleisbildstellpult verwendet werden. Die Aussagen treffen auch für den Einsatz von Gleisbesetztmeldern in Digitalsystemen zu. Dabei ist darauf zu achten, daß sie&lt;br /&gt;
* für positive und negative Fahrspannungen geeignet sein müssen&lt;br /&gt;
* für einen ausreichend großen Spannungsbereich (bis 20 V und mehr) geeignet sein müssen&lt;br /&gt;
* symmetrisch bezüglich der Fahrspannung aufgebaut sind, damit sie auch zusammen mit den neuen asymmetrischen Digitalerweiterungen eingesetzt werden können (Spannungsreduzierung der positiven Digitalspannung für Bremsbausteine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet folgende grundsätzliche Funktionsprinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Kontaktstrecke]]n&lt;br /&gt;
: Dieses System kann im Dreileitersystem (''Märklin'') angewendet werden. Dazu isoliert man die beiden - normalerweise elektrisch miteinander verbundenen - Schienen eines Gleises voneinander. Eine Schiene dient dann zur Rückführung des Fahrstroms (Masseschiene), während die andere als Kontaktschiene dient. Die nicht gegeneinander isolierten Räder legen bei besetztem Gleis Massepotential an die Kontaktschiene. Dieses Massepotential kann für eine Besetztmeldung direkt verwendet werden. &lt;br /&gt;
; Stromfühler&lt;br /&gt;
: Beim Zweileitersystem liegt an beiden Schienen die Fahrpannung an. Wenn eine Lok auf dem Gleis steht, fließt bei anliegender Fahrspannung ein Strom, der detektiert werden kann. Wenn die Fahrspannung abgeschaltet ist, stellt eine hochohmige Hilfsspannung die Erkennung sicher, ohne daß Loks damit anfahren können. Mit dieser Methode lassen sich nur Fahrzeuge mit Verbraucher (Loks mit Motoren, beleuchtete Waggons) melden. Unbeleuchtete Wagen werden mit [[Leitachsen]] versehen, bei denen ein Hilfswiderstand (ca. 10-20 kOhm) einen Verbraucher simuliert.&lt;br /&gt;
; [[Gleiskontakte|Schienenkontakte]] oder [[Lichtschranke]]n&lt;br /&gt;
: Bei dieser Methode löst der Zug einen Schienenkontakt oder eine Lichtschranke aus, wenn er in einen Abschnitt hineinfährt. Der entstehende Impuls wird mit einem elektronischen Speicher (FlipFlop) oder einem bistabilen Relais gespeichert. Bei der Ausfahrt des Zuges aus dem Abschnitt wird der Speicher wieder gelöscht. Diese Form kann manuelle Eingriffe (z. B. Entfernen eines Zuges von der Anlage) oder verlorene Wagen nicht erkennen. &lt;br /&gt;
; Achszähler&lt;br /&gt;
: Wie beim Vorbild werden die in einen Abschnitt hinein- und hinausfahrenden Achsen gezählt. Aufgrund des hohen Aufwands und der unsicheren Achserkennung konnte sich dieses Verfahren im Modell nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden werden die Gleisbesetztmelder des Stromfühler-Prinzips näher vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optokoppler-Methode ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_GBM_Optokoppler.png|thumb|Besetztmelder mit Optokoppler]]&lt;br /&gt;
Wenn über eine (Silizium-)Diode Nennstrom fließt, fällt an der Diode eine Spannung von ca. 0,7 V ab. Schaltet man 4 Dioden hintereinander, ergibt sich ein Spannungsabfall von 2,8 V, der zum Betreiben der Sende-LED eines Optokopplers ausreicht. Für den Zweirichtungsbetrieb verwendet man dieselbe Schaltung antiparallel. Die Optokopplerausgänge können dann direkt parallel geschaltet werden (wired OR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Methode liegt in der galvanischen Trennung des Meldeausgangs vom Fahrstrom. Nachteilig ist der hohe Spannungsabfall. Die Besetztmeldung fällt allerdings aus, wenn weniger als 2,8 V vom Fahrregler eingeprägt werden. Bei der Abschaltung der Fahrspannung hingegen übernimmt ein Hilfswiderstand die Einspeisung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spannungsteilermethode ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_GBM_Spannungsteiler.png|thumb|Besetztmelder nach der Spannungsteilermethode]]&lt;br /&gt;
Bei der Spannungsteilermethode bildet ein hochohmiger Meßwiderstand an einer Hilfsspannung, die oberhalb der maximalen Fahrspannung liegt, einen Spannungsteiler. Bei leerem Gleis ist der Lastwiderstand nicht vorhanden und die Meßspannung entspricht der Hilfsspannung, weil an dem Meßwiderstand keine Spannung abfällt, da der Strom 0 ist. Wenn das Gleis besetzt ist, fließt durch den Meßwiderstand und den Lastwiderstand ein Strom, so daß die Meßspannung bis auf die angelegte Fahrspannung zusammenbricht. Dieser Spannungseinbruch kann mit einem Komparator erkannt werden. Diese Meßmethode ist nur für Strecken realisierbar, die mit einer festen Polarität bzw. Fahrtrichtung betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzverstärkermethode ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_GBM_Differenzverstärker.png|thumb|Besetztmelder nach der Differenzverstärkermethode]]&lt;br /&gt;
An einem antiparallelen Diodenpaar, das in der Fahrstromzuleitung liegt, fallen bei besetztem Gleis +/- 0,7 V ab. Ein Differenzverstärker detektiert diese Spannung und verstärkt sie auf z. B. +/-10 V. Mittels eines Gleichrichters und nachfolgendem Komparators läßt sich der Besetztmeldezustand detektieren. Bei leerem Gleis erzeugt der Differenzverstärker eine Ausgangsspannung von 0 V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch Varianten, bei denen das Diodenpaar in die Masseleitung eingeschliffen wird. Diese Schaltung ist deutlich weniger aufwendig, weil die zu verstärkende Meßspannung nicht von der Fahrspannung abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links zu Gleisbesetztmeldern == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Linktabelle}}&lt;br /&gt;
|+ Links zu Gleisbesetztmeldern&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
| http://www.mec-krefeld.de/elektronik.html&lt;br /&gt;
| 8fach Gleisbesetztmelder nach der Spannungsteilermethode für Einrichtungsbetrieb; 8fach Gleisbesetztmelder für Zweirichtungsbetrieb nach Differenzverstärkermethode auf Anfrage &lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
| http://www.railway-lauf.de&lt;br /&gt;
| 16fach Gleisbesetztmelder nach dem Optokopplerprinzip mit [[Modellbahnsteuerung#S88|S88-Ausgang]]. Microcontroller nur programmiert zu beziehen.&lt;br /&gt;
| Auf der Webseite unter Hardware-Module. Dort unter Gleisbesetztmelder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Mechanischer Aufbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einfachste Weg zum Aufbau einer Schaltung besteht auf Steckbrettern. Diese Systeme sind allerdings recht teuer und daher nur für Test- und Prototypaufbauten sinnvoll. Ansonsten verwendet man Lochraster- oder Lochstreifenplatinen. Auf der Platinenunterseite werden die Bauteilanschlüsse mit dünnem Draht miteinander verbunden. Dieses Verfahren ist jedoch aufwendig und fehleranfällig. Für Schaltungen, die man nur in wenigen Exemplaren benötigt, eignet es sich dennoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Platinenoberseite.jpg|thumb|Platinenoberseite mit Bauteilen]]&lt;br /&gt;
Wenn man eine Elektronikschaltung häufiger aufbauen muß, lohnt sich die Anfertigung einer sogenannten gedruckten Schaltung. Darunter versteht man eine geätzte (oder gefräste) Platine, die alle notwendigen Verbindungen der Bauteile bereits enthält. Nach dem Ätzen und Bohren werden die Bauteile einfach verlötet. Während die Bestückung relativ schnell erledigt ist, steckt der Aufwand in der Erstellung der Platinenvorlage (Layout). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Platinenunterseite.jpg|thumb|Platinenunterseite mit Leiterbahnen]]&lt;br /&gt;
Für die Layouterstellung gibt es spezielle CAD-Programme, die das Layouten aus einem vorgegebenen Schaltplan unterstützen. Die Hersteller bieten abgespeckte Versionen z. T. kostenlos an oder preisgünste Versionen mit reduziertem Umfang für den hobbymäßigen Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Linktabelle}}&lt;br /&gt;
|+ Programme zur Leiterplattenherstellung&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.cadsoft.de&lt;br /&gt;
|'''EAGLE''': Freeware für Platinen bis 80 x 100 mm; Non-Profit-Version für Platinen bis 100 x 160 mm für 125 EUR&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.ibfriedrich.com/&lt;br /&gt;
|'''Target 3001''': für private Anwendung kostenlos, auf 100 Pins/Pads sowie auf zwei Kupferlagen beschränkt. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frontplatten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bei Bausteinen wie einem Fahrregler, der ständig im Blickwinkel liegt, macht sich eine professionell aussehende Frontplatte gut. Hierzu kann man mit dem PC eine Vorlage erstellen und ausdrucken (ggf. mit durchsichtiger Folie als Schutz überkleben). Eine Alternative ist eine professionell erstellte Frontplatte und/oder Rückwand. Diesen Service bieten einige Firmen wie z.B. [http://www.schaeffer-apparatebau.de/ Schaeffer AG], als besonderer Service kann hier ein eigenes Programm zum Entwurf der Frontplatte heruntergeladen werden, mit dem auch die Kosten errechenbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Racks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:19_Zoll_Rack.jpg|thumb|right|Zwei 19 Zoll Baugruppenträger mit gesteckten Europaplatinen]]&lt;br /&gt;
Sinnvollerweise führt man die Elektronikplatinen steckbar aus, damit man sie bei einem Defekt leicht austauschen und ersetzen kann. Hierfür eigenen sich sogenannte 19-Zoll-Einbaurahmen (Racks), die es von verschiedenen Herstellern gibt. Die Platinen, die in diese Racks eingeschoben werden, haben üblicherweise das Maß 100 x 160 mm (Höhe x Tiefe), das Europa-Format. Für Modellbahnzwecke haben sich die 31poligen Steckverbinder nach DIN 41617 bewährt, um die Verbindung zwischen der Steckkarte und dem Rack, das fest mit der Anlage verdrahtet ist, herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnwelt_Oberhausen&amp;diff=12938</id>
		<title>Modellbahnwelt Oberhausen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnwelt_Oberhausen&amp;diff=12938"/>
				<updated>2013-08-12T10:34:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Name: Modellbahnwelt Oberhausen (MWO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Anlage der Modellbahnwelt Oberhausen steht nun überarbeitet in der Modellbahnwelt Odenwald (laut EK 8/2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Modellbahnwelt Odenwald&lt;br /&gt;
* Krumbacher Str. 37, 64658 Fürth, Tel.: 0172 - 625 25 95&lt;br /&gt;
* Öffnungszeiten Do–So 11.00–18.00 Uhr&lt;br /&gt;
* http://www.modellbahnwelt-odenwald.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erfahrungsbericht (noch aus Oberhausen) von Jan Bartels vom Juni 2009''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage stellt Szenen aus dem Ruhrgebiet zwischen Duisburg und Dortmund im Zustand Ende der 60er Jahre dar. Der Rundgang beginnt im Hafen Duisburg, von dem einige Hafenbecken mit den Gleisanlagen nachgebildet sind. Vom Rangierbahnhof Oberhausen Osterfeld Süd, dem nächsten Anlagenschwerpunkt, werden verschiedene Güterzüge in den Hafen hineingefahren. Am anderen Ende des Osterfelder Bahnhofs schließt sich die Nachbildung der HOAG, der Hüttenwerke Oberhausen AG, an, bevor auf dem nächsten Anlagenschenkel der Oberhausener Hauptbahnhof gezeigt wird. Am Gasometer vorbei und nach der Überquerung des Rhein-Herne-Kanals erreicht man die Zeche Zollverein in Essen. Der darauffolgende Teil wird von der Villa Hügel am Baldeneysee in Essen geprägt. Allein schon die für Modellbahnverhältnisse riesige Villa beeindruckt. Die Anlage wechselt nun nach Bochum-Dahlhausen mit seinem bekannten Bw, bevor mit einem Motiv der Dortmunder Zeche Zollern II/IV der Endpunkt im Dortmunder Hafen erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein fotorealistischer Hintergrund rundet die Anlage perfekt ab. So sind z. B. in Duisburg Rheinbrücken zu sehen, in Oberhausen die Zinkfabrik Altenberg etc. Im Raum Essen/Dahlhausen zeigt der Hintergrund die typische Hügellandschaft, die unauffällig in die gestaltet Anlagenlandschaft übergeht. Während der Nachtphasen erstrahlt Licht aus den Fenster der abgebildeten Hintergrundhäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Anlagenschwerpunkt fahren auf der Anlage sehr viele Güterzüge. Der Fahrbetrieb erfolgt mit vorbildgerechter Geschwindigkeit. Leider ist die Oberleitung noch nicht komplett verlegt, so daß die Elloks abgebügelt fahren. Auch an einigen anderen Stellen sind noch erkennbar unfertige Stellen, die aber den Gesamteindruck nicht nennenswert beeinträchtigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die bestehende Anlage das Ruhrgebiet in der Zeit zwischen 1965 und 1970 zeigt, ist noch eine zweite Anlage geplant, die dieselbe Strecke im heutigen Zustand zeigen und so den Strukturwandel deutlich machen soll. Die Nachbildung selbst großer Industriebauten wie der Zeche Zollverein oder des Gasometers beeindrucken durch ihre Proportionen. Einige Motive wie z. B. die Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen (bekannt von der ehem. 10 Pfennig-Briefmarke) sehen im Zustand von vor 40 Jahren hingegen ungewohnt (aber historisch korrekt) aus, weil z. B. die Fördergerüste verschrottet waren und erst später für das dortige Industriemuseum wieder errichtet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Highlight für Kinder gibt es eine sogenannte Gästestrecke, auf der man sich mit einem Funkhandregler selbst als Lokführer betätigen und einen (von 4) speziellen Zügen über die Anlage fahren lassen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist - insbesondere wenn man einige markante Ruhrgebietsmotive kennt - sehr sehenswert. Neben gut gestalteten Gebäuden nach konkreten Vorbildern beeindruckt der fotorealistische Hintergrund, der genau auf die Szenerie abgestimmt ist. Es bleibt zu hoffen, daß die 2. Anlage trotz der finanziellen Probleme noch gebaut wird und so einen spannenden Vergleich des Strukturwandels bieten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Update==&lt;br /&gt;
Zumindest in 2010 wird es nichts mit der 2. Anlage, da in dem dafür vorgesehenen Bereich die Ausstellung [http://www.goetter-geister-daemonen.de/ &amp;quot;Götter, Geister und Dämonen&amp;quot;] zumindest bis Ende 2010 eingezogen ist. Die Beleuchtung, häufiger Kritikpunkt, wurde verbessert, indem die Leuchten an den Anlagenrand gezogen worden sind bzw. dort, wo dies nicht möglich war, durch Strahler ergänzt wurden. Durch ein übergelegtes Tarnnetz, das den weiten Blick auf's Hallendach unterbindet und Einbauten von Trockenwänden ist die Industriehallenatmosphäre, in der sich die Anlage fast &amp;quot;versteckte&amp;quot;, stark gemildert worden. Zeche und Kokerei Zollverein sind erweitert worden und vermitteln schon fast den Eindruck, den man von alten Aufnahmen bekommt. An diversen Stellen, u.a. im Berich der HOAG, sind die Ausstattungen verbessert worden. Der Bahnhof Oberhausen in der Jetztzeit ist im Bau, und zwar gegenüber dem Bahnhof OB in der bestehenden Anlage, so das man hier gut die beiden Zustände miteinander vergleichen kann (z.B. Zinkfabrik &amp;lt;-&amp;gt; LVR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Detlev Markfort| Detlev]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Update 2==&lt;br /&gt;
Die Anlage ist aus Oberhausen nach Fürth in die '''Modellbahnwelt Odenwald''' umgezogen und wird seit 2012 schrittweise wieder inbetriebgenommen. Die Elektrik wurde neu verkabelt, einige Gleise und Weichen ausgetauscht und die Landschaft überarbeitet, die durch den Abbruch gelitten hat (laut Webseite des neuen Betreibers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnwelt_Oberhausen&amp;diff=12937</id>
		<title>Modellbahnwelt Oberhausen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnwelt_Oberhausen&amp;diff=12937"/>
				<updated>2013-08-12T10:30:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Umzug in die Modellbahnwelt Odenwald&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Name: Modellbahnwelt Oberhausen (MWO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Anlage der Modellbahnwelt Oberhausen steht nun überarbeitet in der Modellbahnwelt Odenwald (laut EK 8/2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Modellbahnwelt Odenwald&lt;br /&gt;
* Krumbacher Str. 37, 64658 Fürth, Tel.: 0172 - 625 25 95&lt;br /&gt;
* Öffnungszeiten Do–So 11.00–18.00 Uhr&lt;br /&gt;
* http://www.modellbahnwelt-odenwald.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erfahrungsbericht (noch aus Oberhausen) von Jan Bartels vom Juni 2009''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage stellt Szenen aus dem Ruhrgebiet zwischen Duisburg und Dortmund im Zustand Ende der 60er Jahre dar. Der Rundgang beginnt im Hafen Duisburg, von dem einige Hafenbecken mit den Gleisanlagen nachgebildet sind. Vom Rangierbahnhof Oberhausen Osterfeld Süd, dem nächsten Anlagenschwerpunkt, werden verschiedene Güterzüge in den Hafen hineingefahren. Am anderen Ende des Osterfelder Bahnhofs schließt sich die Nachbildung der HOAG, der Hüttenwerke Oberhausen AG, an, bevor auf dem nächsten Anlagenschenkel der Oberhausener Hauptbahnhof gezeigt wird. Am Gasometer vorbei und nach der Überquerung des Rhein-Herne-Kanals erreicht man die Zeche Zollverein in Essen. Der darauffolgende Teil wird von der Villa Hügel am Baldeneysee in Essen geprägt. Allein schon die für Modellbahnverhältnisse riesige Villa beeindruckt. Die Anlage wechselt nun nach Bochum-Dahlhausen mit seinem bekannten Bw, bevor mit einem Motiv der Dortmunder Zeche Zollern II/IV der Endpunkt im Dortmunder Hafen erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein fotorealistischer Hintergrund rundet die Anlage perfekt ab. So sind z. B. in Duisburg Rheinbrücken zu sehen, in Oberhausen die Zinkfabrik Altenberg etc. Im Raum Essen/Dahlhausen zeigt der Hintergrund die typische Hügellandschaft, die unauffällig in die gestaltet Anlagenlandschaft übergeht. Während der Nachtphasen erstrahlt Licht aus den Fenster der abgebildeten Hintergrundhäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Anlagenschwerpunkt fahren auf der Anlage sehr viele Güterzüge. Der Fahrbetrieb erfolgt mit vorbildgerechter Geschwindigkeit. Leider ist die Oberleitung noch nicht komplett verlegt, so daß die Elloks abgebügelt fahren. Auch an einigen anderen Stellen sind noch erkennbar unfertige Stellen, die aber den Gesamteindruck nicht nennenswert beeinträchtigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die bestehende Anlage das Ruhrgebiet in der Zeit zwischen 1965 und 1970 zeigt, ist noch eine zweite Anlage geplant, die dieselbe Strecke im heutigen Zustand zeigen und so den Strukturwandel deutlich machen soll. Die Nachbildung selbst großer Industriebauten wie der Zeche Zollverein oder des Gasometers beeindrucken durch ihre Proportionen. Einige Motive wie z. B. die Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen (bekannt von der ehem. 10 Pfennig-Briefmarke) sehen im Zustand von vor 40 Jahren hingegen ungewohnt (aber historisch korrekt) aus, weil z. B. die Fördergerüste verschrottet waren und erst später für das dortige Industriemuseum wieder errichtet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Highlight für Kinder gibt es eine sogenannte Gästestrecke, auf der man sich mit einem Funkhandregler selbst als Lokführer betätigen und einen (von 4) speziellen Zügen über die Anlage fahren lassen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist - insbesondere wenn man einige markante Ruhrgebietsmotive kennt - sehr sehenswert. Neben gut gestalteten Gebäuden nach konkreten Vorbildern beeindruckt der fotorealistische Hintergrund, der genau auf die Szenerie abgestimmt ist. Es bleibt zu hoffen, daß die 2. Anlage trotz der finanziellen Probleme noch gebaut wird und so einen spannenden Vergleich des Strukturwandels bieten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Update==&lt;br /&gt;
Zumindest in 2010 wird es nichts mit der 2. Anlage, da in dem dafür vorgesehenen Bereich die Ausstellung [http://www.goetter-geister-daemonen.de/ &amp;quot;Götter, Geister und Dämonen&amp;quot;] zumindest bis Ende 2010 eingezogen ist. Die Beleuchtung, häufiger Kritikpunkt, wurde verbessert, indem die Leuchten an den Anlagenrand gezogen worden sind bzw. dort, wo dies nicht möglich war, durch Strahler ergänzt wurden. Durch ein übergelegtes Tarnnetz, das den weiten Blick auf's Hallendach unterbindet und Einbauten von Trockenwänden ist die Industriehallenatmosphäre, in der sich die Anlage fast &amp;quot;versteckte&amp;quot;, stark gemildert worden. Zeche und Kokerei Zollverein sind erweitert worden und vermitteln schon fast den Eindruck, den man von alten Aufnahmen bekommt. An diversen Stellen, u.a. im Berich der HOAG, sind die Ausstattungen verbessert worden. Der Bahnhof Oberhausen in der Jetztzeit ist im Bau, und zwar gegenüber dem Bahnhof OB in der bestehenden Anlage, so das man hier gut die beiden Zustände miteinander vergleichen kann (z.B. Zinkfabrik &amp;lt;-&amp;gt; LVR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Detlev Markfort| Detlev]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Update 2==&lt;br /&gt;
Die Anlage ist aus Oberhausen nach Fürth umgezogen wird seit 2012 schrittweise wieder inbetriebgenommen. Die Elektrik wurde neu verkabelt, einige Gleise und Weichen ausgetauscht und die Landschaft überarbeitet, die durch den Abbruch gelitten hat (laut Webseite des neuen Betreibers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=12911</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=12911"/>
				<updated>2011-11-29T17:22:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Weihnachtsdeko&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Navigation nach Themen]]{{Redaktion | W. Falkenbach - 4.7.05}}&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;  border=0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 0; margin-right:10px; border: 2px solid #dfdfdf; background-color:#f8f8ff;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;lt;big&amp;gt;Willkommen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;auf den Seiten &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;von DER_MOBA !&amp;lt;/big&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Seiten finden sich Informationen zu allen Bereichen der Modellbahn.&lt;br /&gt;
Zusammengestellt werden die Seiten von den [[Teilnehmer]]n der [[Newsgroup]] de.rec.modelle.bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[[Themen auf DER_MOBA|&amp;lt;big&amp;gt;Artikel nach Themen&amp;lt;/big&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
:*[[:Kategorie:DER_MOBA|&amp;lt;big&amp;gt;Artikel nach Kategorien&amp;lt;/big&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::[[Navigation durch das Angebot]]&lt;br /&gt;
::[[Wiki-Beitrag schreiben|Einen neuen Artikel verfassen]]&lt;br /&gt;
::[[Hilfe zum Wiki|Wiki-Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 0; margin-right:10px; border: 2px solid #dfdfdf; background-color:#f8f8ff;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Adventskranz.jpg|frameless|500px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die Adventskranzbahn&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Adventskranz.jpg&amp;diff=12910</id>
		<title>Datei:Adventskranz.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Adventskranz.jpg&amp;diff=12910"/>
				<updated>2011-11-29T17:17:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Die Adventskranzbahn. Gebaut von Tim Kohls. Foto: Markus Kohls&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Adventskranzbahn. Gebaut von Tim Kohls. Foto: Markus Kohls&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung&amp;diff=12907</id>
		<title>Modellbahnsteuerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung&amp;diff=12907"/>
				<updated>2011-11-10T21:49:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: MoBaSchaZ  entfernt, da Abschnitt unfertig und Projekt eingestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein wesentliches Problem bei Modellbahnsteuerungen ist, daß der Begriff viele unterschiedliche Aspekte beinhaltet. Auch der Umfang der zu steuernden Aufgabe kann sich erheblich unterscheiden. Hieraus resultieren viele Mißverständnisse, weil man bei dem Begriff &amp;quot;Modellbahnsteuerung&amp;quot; stets definieren muß, was man bei seiner konkreten Verwendung meint. Ein solches Mißverständnis war auch letztlich Anlaß einer umfangreichen Diskussion in der [[Newsgroup]] de.rec.modelle.bahn, aus der dieser Artikel hervorging. Dieser Übersichtsartikel versucht, die unterschiedlichen Sichtweisen zu erläutern und Lösungen bzw. Konzepte aufzuzeigen und gegenüberzustellen. Er wird ergänzt durch eine Reihe anderer Artikel, die näher auf Details eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor man tiefer in das Thema &amp;quot;Modellbahnsteuerung&amp;quot; einsteigt, hilft eine kurze und sicherlich unvollständige Stichpunktliste zu verdeutlichen, mit welchen Aspekten man es zu tun hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was und womit ist zu steuern?&lt;br /&gt;
** Fahrbetrieb (Züge, Signale, Weichen)&lt;br /&gt;
** Fahrstraßensteuerung oder Einzelschaltung von Weichen und Signalen&lt;br /&gt;
** Blockstreckensteuerung&lt;br /&gt;
** Gleisbildstellpult&lt;br /&gt;
* Betriebsablauf&lt;br /&gt;
** automatischer Pendelverkehr&lt;br /&gt;
** Ein- und zweigleisige Strecken (nur 1 Fahrtrichtung pro Gleis oder 2?); Gleiswechselbetrieb&lt;br /&gt;
** Wendezüge und Schubbetrieb (Fahrzeugumbau auf vordere Stromabnahme notwendig?)&lt;br /&gt;
** Doppeltraktion&lt;br /&gt;
* Anlagenzubehör&lt;br /&gt;
** Funktionsmodelle (Kräne, Drehscheiben, Schiebebühnen, Windmühlen)&lt;br /&gt;
** Faller Car System&lt;br /&gt;
** Straßen- und Hausbeleuchtung&lt;br /&gt;
** Toneffekte&lt;br /&gt;
* technische Aspekte&lt;br /&gt;
** handbetätigt, teilautomatisch, vollautomatisch&lt;br /&gt;
** für Wechselstrom (Märklin) oder 2-Leiter-Gleichstrom&lt;br /&gt;
** für analogen oder digitalen Betrieb&lt;br /&gt;
** selbstgebaut oder aus fertigen Komponenten (eigene Fähigkeiten!)&lt;br /&gt;
** mit oder ohne PC&lt;br /&gt;
** Anlagengröße und Komplexität&lt;br /&gt;
** Kosten und Zeitbedarf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Es ist offensichtlich, daß auch dieser Artikel daher niemals vollständig sein kann und will. Ergänzungen und Aktualisierungen, die sich aufgrund der technischen Weiterentwicklung ergeben, sind stets willkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Aufgaben für Modellbahnsteuerungen sind:&lt;br /&gt;
* Steuern der Geschwindigkeit und der Richtung von Zügen&lt;br /&gt;
* Schalten von Weichen und Signalen&lt;br /&gt;
* Verhindern von &amp;quot;Zugunfällen&amp;quot; &lt;br /&gt;
** mittels Blockstrecken&lt;br /&gt;
** aufgrund von Bedienfehlern (z. B. falsch gestellten Weichen)&lt;br /&gt;
* automatisches Schließen und Öffnen von Bahnschranken &lt;br /&gt;
* automatisches langsames Abbremsen und Anfahren an Signalen&lt;br /&gt;
* Vollautomatischer Vorführbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die notwendige Komplexität und der Aufbau einer Steuerung hängen wesentlich von der Aufgabe, dem Automatisierungsgrad und der Anlagengröße ab. Allgemeingültige Aussagen lassen sich daher kaum treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Begriffe und Definitionen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der Begriffe findet sich in dem Artikel [[Modellbahnsteuerung - Begriffe und Definitionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuern, Regeln, Melden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Steuern&lt;br /&gt;
: Eine Ausgangsgröße durch Veränderung einer Eingangsgröße beeinflusst (oft auch als Schalten bezeichnet). &lt;br /&gt;
:Beispiele: Weichen schalten, Lokgeschwindigkeit am Trafo einstellen&lt;br /&gt;
;Regeln&lt;br /&gt;
: Die Wirkung einer Ausgangsgröße wird erfaßt, mit einer Sollgröße verglichen und gegebenfalls korrigiert. &lt;br /&gt;
:Beispiel: [[Lastregelung]] bei Digitaldecodern.&lt;br /&gt;
;Melden&lt;br /&gt;
: Erfassen und Anzeigen von Größen und Zuständen. &lt;br /&gt;
:Beispiele: [[Besetztmelder]] und [[Weichenantriebe|Weichenrückmeldungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahren, Schalten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modellbahnsteuerung kann man zunächst grob in die beiden Teilbereiche '''Fahren''' und '''Schalten''' unterteilen. Jeder der beiden Bereiche kann nun unabhängig voneinander mit verschiedenen Mitteln betrieben werden. Eine weitere  Unterteilung kann nach der Art der Ansteuerung geschehen:&lt;br /&gt;
* mechanisch&lt;br /&gt;
** '''Mechanisch fahren''' wäre z.B. bei der Brio Holzeisenbahn gegeben, soll hier aber nicht weiter besprochen werden. &lt;br /&gt;
** '''Mechanisch schalten''' findet dagegen in vielfältiger Hinsicht statt, angefangen bei den sogenannten Handweichen der Startsets bis zu komplexen, vom Vorbild übernommenen mechanischen Stellwerken.&lt;br /&gt;
* elektrisch/analog&lt;br /&gt;
** '''Analog fahren''' ist die ''klassische'' Art des Modellbahnbetriebes. Die Lok ist über die Schienen mit dem Trafo verbunden; durch Veränderung der Spannung am Gleis wird die Geschwindigkeit eingestellt.&lt;br /&gt;
** '''Analog schalten''' ist dann der Vorgang, der z.B. einen elektrischen Weichenantrieb steuert.&lt;br /&gt;
* elektronisch/digital. Siehe hierzu auch [[Digital Allgemein]].&lt;br /&gt;
** [[Digital fahren|'''Digital fahren''']] erfordert einen [[Decoder|Lokdecoder]] in jedem Triebfahrzeug. Alle auf einer Anlage befindlichen [[Decoder]] ''hören'' die auf dem Gleis bzw. der Spannungsversorgung übermittelten Daten mit und reagieren nur dann, wenn sie direkt, d.h. über ihre Adresse, ''angesprochen'' werden. &lt;br /&gt;
** '''Digital schalten''' erfordert für die zu schaltenden Komponenten (Weichen, Signale etc.) digital adressierbare [[Decoder|Schaltdecoder]]. Die Steuerdaten werden ebenfalls über die Spannungsversorgung oder über eine separate Leitung, den sogenannten Gerätebus, übermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Modellbahnanlage kann diese Varianten auch mischen. Es ist problemlos möglich, z. B. digitalen Fahrbetrieb durchzuführen, während die Weichen handbetätigt sind. Der Artikel [[Der Einstieg ins Hobby - analog oder Digital?]] diskutiert solche Punkte genauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau (Bauglieder) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Prinzip.png|framed|right|Steuersignale am Beispiel einer Weiche: Schalter im Stellpult geben das Befehlssignal die Steuerung, die es in ein Stellsignal umwandelt (z. B. durch Stromverstärkung). Dieses Stellsignal bewirkt im Funktionsglied Weiche das Umlaufen in die andere Position. Dieser Vorgang wird von der Steuerung überwacht, indem sie Meldesignale in Form der Weichenrückmeldung vom Funktionsglied Weiche einliest. Dieselben Meldesignale werden in der Anzeige (Stellpult) verwendet.]]&lt;br /&gt;
Zu einer Steuerung gehören folgende Bauglieder:&lt;br /&gt;
;Stellglieder&lt;br /&gt;
: Die Stellglieder geben Befehle an die Steuerung. Dies können Schalter, Taster, [[Reed-Kontakte]] etc. sein.&lt;br /&gt;
;Funktionsglieder&lt;br /&gt;
: Die Steuerung wirkt auf die Funktionsglieder und steuert sie. Bei einer Modellbahn fallen z. B. [[Weichenantriebe]], Lokomotiven oder Lämpchen darunter.&lt;br /&gt;
; Steuerglieder:&lt;br /&gt;
: Hierzu zählen Verstärker (z. B. [[Booster]]), Zeitgeber, Speicher, Prozessoren etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Klassische Lösung (Analogbetrieb) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Modellbahnsteuerung Märklin Pult.jpg|framed|Fahrtrafo und klassisches Stellpult mit Märklin-Komponenten.]]&lt;br /&gt;
Bei der 'klassischen' Analogsteuerung gibt es jeweils einen geschlossenen Stromkreis für ein Triebfahrzeug. Bei mehreren auf der Anlage befindlichen Triebfahrzeugen muß man die Anlage in verschiedene, elektrisch getrennte Blöcke aufteilen. Diese werden dann mit verschiedenen Methoden mit Strom versorgt. Ganz klassisch per simpler Zuschaltung des jeweiligen Fahrreglers auf die benötigten Gleise. Die sogenannte Z-Schaltung verbindet Fahrregler direkt mit jedem beliebigen Gleisabschnitt. Das wird durch gegenseitig auslösende Tastensätze, Drehschalter oder kurze Kabel in einem Stellpult erreicht.&lt;br /&gt;
Die bei analog betriebenen Anlagen benutzte Abschaltung von Gleisabschnitten, um Triebfahrzeuge abzustellen, gehört ebenfalls hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Modellbahnsteuerung ist sicher mittels einzelner Schalter, die 1:1 mit den Funktionsgliedern (Weichen, Signale, Licht usw.) verbunden werden. Das Ganze geht mit vielen Kabeln einher und erlaubt keine Abhängigkeiten der Schaltvorgänge untereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfeinerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Verfeinerungen kann man hier auf mehrere Arten realisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abhängigkeit der  Fahrspannung und Signal oder Weichenstellung, oft mittels Kontakten an den Signalen. Das ganze ist aber eine recht punktuelle Sache.&lt;br /&gt;
* Abhängigkeit der Signal- und Weichenstellungen voneinander. Dies bedeutet eine Umsetzung des Bahnhofs in &amp;quot;Logik&amp;quot;, die man mit Relais verwirklichen kann. &amp;quot;Signal A kann nur auf grün gestellt werden, wenn Weichen B und C richtig liegen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Abhängig der Signal- und Weichenstellungen durch die Züge selbst. Dazu stellen die Züge mittels Schienenkontakten ([[Reed-Kontakte]], ...) ihre Weichen und Signale selbst (Beispiel Blockstreckensteuerung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein logisches Netzwerk, das alle Möglichkeiten eines Bahnhofs&lt;br /&gt;
berücksichtigt wird schon bei kleinen Bahnhöfen recht komplex,&lt;br /&gt;
und - da alles mit Relais &amp;quot;hart verdrahtet&amp;quot; wird - ist es aufwendig und&lt;br /&gt;
äußerst änderungsresistent, d.h. man muß vor dem ersten Relais bereits&lt;br /&gt;
das gesamte Netzwerk durchdacht und geplant haben. Aufgrund des hohen Aufwands sind solche &amp;quot;Relaisgräber&amp;quot; selten billig. Weil sie auch umfangreich sind, ist eine Fehlersuche oftmals schwierig.&lt;br /&gt;
So etwas kann ohne jede Beeinflussung des Fahrstromes gebaut werden, man&lt;br /&gt;
kann aber auch die jeweilige Fahrspannung mitschalten, was es aber noch&lt;br /&gt;
viel schwieriger macht. Ähnliches gilt auch, wenn man anstelle der Relais mit elektronischen Logikbausteinen (z. B. CD40xx oder 74xx) arbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig Abhilfe schaffen hier standardisierte Funktionsbausteine, die mit Hilfe von Diodenmatritzen &amp;quot;programmiert&amp;quot; werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Zielrichtung verfolgen Schaltungen, die die Bedienung&lt;br /&gt;
verändern, indem man z.B. Start- und Zieltasten in einem Gleisbildstellpult verwendet.&lt;br /&gt;
Aber das kann man auch mit dem oben gesagten kombinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diesen Ideen ist gemein, daß die Modellbahnhersteller hier praktisch&lt;br /&gt;
keine fertigen Lösungen liefern. Mit entsprechendem Aufwand lassen sich jedoch viele Dinge realisieren, wie der Artikel [[Modellbahnsteuerung - Beispiele Analogbetrieb]] zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitalbetrieb =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Digital Allgemein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben einer Zentrale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;amp;raquo;[[Digitalzentrale]]&amp;amp;laquo; läßt vermuten, daß es sich dabei um eine Zentrale im Sinne des Abschnitts &amp;amp;raquo;Regelbasierte Steuerungen&amp;amp;laquo; handelt, die auch Verknüpfungen zwischen Signalen vornehmen kann. Diesem Anspruch werden die heutigen Digitalzentralen jedoch noch nicht gerecht. Vielmehr handelt es sich meist um mit Reglern und anderen Bedienelementen versehene Signalgeneratoren, die je nach Hersteller auch für angeschlossene Geräte, wie Handregler oder Stellpulte, Signale gemäß eines festgelegten [[Digitalprotokoll|Digitalprotokolls]] an die Anlage ausgeben. Weiterhin bieten diese in der Regel auch Anschlußmöglichkeiten für Rückmeldungen von der Anlage, so dass Schaltvorgänge abhängig von Betriebsgeschehen ausgelöst werden können. Für den Anschluß der Digitalzentrale an die Gleise bzw. die Anlage wird - soweit nicht schon eingebaut - zusätzlich ein oder mehrere [[Booster]] benötigt. Eine Übersicht zu Leistungsmerkmalen gibt der Artikel [[Digitalzentralen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;raquo;Intelligent&amp;amp;laquo; werden die Digitalzentralen erst durch eine PC-Anbindung. Dabei sammeln die Digitalzentralen die (Rück-)Meldesignale vom Rückmeldebus ein und liefern Zustandsänderungen an den PC weiter (z. B. über ein [[Interface]]). Ein auf dem PC laufendes Programm verknüpft diese Eingangsinformationen entweder mit den Befehlssignalen, die der Modellbahner über Tastatur und Maus eingibt, oder wertet diese in einer automatischen Ablaufsteuerung aus. Daraus generiert das PC-Programm Befehlssequenzen, sendet diese an die Digitalzentrale, die sie schließlich in protokollkonforme Digitalsignale umwandelt und über einen [[Booster]] an die Anlage ausgibt. Die [[Decoder]] empfangen diese digitale Information und geben sie als Stellbefehl an die Funktionsglieder aus. Siehe hierzu auch den Abschnitt [[Modellbahnsteuerung#Prinzip der regelbasierten Steuerung|Prinzip der regelbasierten Steuerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdrahtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Werbung auf den ersten Blick eine Modellbahn mit nur zwei Kabeln verspricht, ist es in der Praxis häufig komplizierter. Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Leistung eines [[Booster]]s reicht nicht für alle Loks aus, so daß die Anlage in mehrere Stromkreise aufgeteilt werden muß.&lt;br /&gt;
* [[Decoder|Schaltdecoder]] zum Ansteueren von Weichen und Signalen werden über eine separate Leitungsführung versorgt, um Störungen durch den Gleisbetrieb (z.B. Kurzschlüsse) zu entkoppeln.&lt;br /&gt;
* Es ist eine Blockstreckenautomatik gewünscht, für die Besetztmelde- und Haltabschnitte eingerichtet werden müssen.&lt;br /&gt;
* Für Weichen ist eine Rückmeldung vorgesehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hinweise dazu finden sich im Artikel [[Digital Umstieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meldebus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S88 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[S88-Rückmeldebus|Meldebus S88]] hat Märklin in den 80er Jahren eingeführt. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Schieberegister, das die Eingangssignale parallel einliest und seriell über den Bus weitergibt. Die Taktrate beträgt ca. 5-6 kHz. Pro S88-Bus können 31 Module mit je 16 Eingängen angeschlossen werden, so dass eine maximale Anzahl von 496 auswertbaren Rückmeldeeingängen resultiert. Der interne Aufbau ist sehr einfach, so daß es viele zu S88 kompatible Geräte gibt. Hierzu gehören auch Schaltungen, die eine Kopplung mehrerer S88-Busse ermöglichen; dem entsprechend erhöht sich die Anzahl der auswertbaren Rückmeldungen. Auch ein Selbstbau von S88-Bausteinen ist mit etwas Geschick möglich. Die Einfachheit führt jedoch unter Umständen zu Problemen, so daß die Signale nicht korrekt übertragen werden. Abhilfe schaffen häufig geschirmte Kabel anstelle der ungeschirmten Flachbandkabel, die Märklin vorgesehen hat. Hierzu ist eine Normung [[S88-Rückmeldebus|s88-N]] erfolgt. Eine zusammenstellende Beschreibung zur Funktion mit Anschlußbeispielen findet man bei Railware: http://www.railware.com/s88.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S88-Bus wird von vielen Digitalzentralen unterstützt; eine Übersicht hierzu ist im Artikel [[Digitalzentralen]] enthalten. Im [[Digitalprojekt]] wurde eine Technik entwickelt, mit der sich der S88-Bus an die parallele Schnittstelle des PCs anschließen und von auf dem PC laufenden Programmen auswerten läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein-Ausgabebus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LocoNet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[LocoNet]] ist ein Peer-to-Peer Netzwerk, das einen gleichberechtigten Zugriff aller LocoNet-kompatiblen Komponenten in beiden Richtungen zulässt. Verbindungen sind über ein einfaches, preiswertes Steckersystem (RJ12-Würfelstecker) in Stern- oder Busform möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Steuerungen zwischen klassisch und PC =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unfertig!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Für Digitalsysteme''' &lt;br /&gt;
** Weichen und Signale digital schalten&lt;br /&gt;
** Automatisches Abbremsen in Digitalsystemen&lt;br /&gt;
*** Lenz [[ABC]] für [[DCC]] benutzt asymmetrisches Signal als Bremsbefehl&lt;br /&gt;
*** [[Bremsgenerator]] für DCC erzeugt Bremsbefehle für alle Dekoder&lt;br /&gt;
*** Bremsdiode bei [[SX | Selectrix]]&lt;br /&gt;
*** Gleichstrom beim [[MM | Märklin-Motorola]] Protokoll&lt;br /&gt;
** [[Lissy]]&lt;br /&gt;
** Geräte die auf eine Ereignis am Eingabebus bestimmte Signale am Ausgabebus generieren sind schon selten, und solche die dazu noch Bedingungen akzeptieren brauchten ja schon eine Art Logikinterpreter und die Möglichkeit diese Logik in einer Art Sprache einzugeben. (wenn auf S88 Adr 5 Signal dann Weiche A rund, aber nur wenn nicht Weiche B und C gerade oder Signal D rot.). Gibt es sowas? &lt;br /&gt;
*: '' Klar doch: Lissy, IB Switch, SwitchControl und LN Schaltmodul können das. Ist halt alles LocoNet (von Uhlenbrock). Komponenten von Digitrax können vermutlich auch einiges.'' (Edbert)&lt;br /&gt;
** LocoIO??&lt;br /&gt;
** Blockstreckensteuerung &lt;br /&gt;
** Fahrstraßensteuerungen (Memory? Switchbox?)&lt;br /&gt;
** [[Kehrschleife]]nautomatik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Für Analog'''&lt;br /&gt;
** Blockstreckensteuerungen&lt;br /&gt;
** Pendelzugautomatik&lt;br /&gt;
** Schattenbahnhofsteuerungen&lt;br /&gt;
** Lauer-Bausteine&lt;br /&gt;
** Fahrstraßensteuerungen (Roco?)&lt;br /&gt;
** [[Kehrschleife]]nautomatik&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Autoren gesucht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spurplantechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Vorbild wurden lange Zeit [[Wikipedia:de:Relaisstellwerk|Relaisstellwerke]] in der sogenannten Spurplan-Drucktasten-Technik (SpDr-Technik) gebaut. Dabei kamen standardisierte Baugruppen zum Einsatz, die mittels Spurkabeln dem Gleisplan entsprechend untereinander verbunden wurden. Im Stellpult sind die Stellglieder in einem schematisch dargestellten Gleisplan angeordnet. [[Wikipedia:de:Fahrstraße|Fahrstraßen]] werden gestellt, indem man eine Start- und eine Zieltaste drückt. Die dazwischenliegenden Weichen werden dann automatisch gestellt. Da die Verdrahtung im Gleisbildstellpult dem Gleisplan entspricht (Spurkabel), ist eine Fehlersuche einfacher als bei der konventionellen Relaistechnik. Das Schaltungsprinzip ist ähnlich dem einer Wechselschaltung, wie man sie vom z.B. Treppenhauslicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Idee läßt sich auch auf die Modellbahn übertragen. Eine Variante mit Relais ist unter &lt;br /&gt;
http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/domino160.htm zu finden. Der Aufwand ist jedoch nicht unerheblich: für einen mittleren Bahnhof (21 Weichen, 9 Ausfahr- und 6 Einfahrsignale) rechnet die Webseite schon mit 200 Relais... Eine Realisierung mit einem Microcontroller, der die interne Relaislogik einer Baugruppe ersetzt, müßte ebenfalls möglich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Miba ist das ganze nochmal drastisch vereinfacht worden. Es wird nur noch ein monostabiles Relais mit zwei Umschaltkontakten für den Fahrstrom, Zusatzkontakte an den Weichenantrieben und LEDs oder Lämpchen für die Rückmeldung pro Gleisabschnitt benötigt. Statt der sonst üblichen Taster oder Schalter wird ein Kippschalter mit den Stellungen ON (Dauerkontakt), 0 (Aus) und MOM (Momentkontakt) benötigt. Das hat den Vorteil, daß die Weichenantriebe keine Endabschaltung mehr benötigen, da nach der Einstellung der Fahrstraße (Schalterstellung MOM) der Strom zu den Antrieben abgeschaltet wird (Schalterstellung ON). Es hat aber auch den Nachteil, daß die Bedienung unpraktischer wird, da nicht mehr wie sonst üblich nur die Start- und Zieltaste der Fahrstraße betätigt werden muß, sondern zuerst müssen die Kippschalter in die Position MOM gebracht werden (dabei bekommen die Weichenantriebe Strom und die Fahrstraße wird eingestellt) und danach müssen sie in die Position ON geschaltet werden (dabei wird der Fahrstrom eingeschaltet). Das Fahrstromrelais kann dabei erst anziehen, wenn alle zum Fahrweg gehörenden Weichen die richtige Stellung haben, d.h. Sicherheit ist hier bereits ohne weitere Zusatzschaltungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltpläne dazu sind in der Miba-Artikelreihe &amp;quot;Fahrwege schalten&amp;quot;, Teil 5 und 6, zu finden:&lt;br /&gt;
* Miba 11/2005 (Einführung, Magnetantriebe, Fahrstromweiterschaltung)&lt;br /&gt;
* Miba 1/2006 (Motorische Antriebe, Spurkabelprinzip, Sicherheit für Schattenbahnhöfe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= PC-basierte Steuerungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der regelbasierten Steuerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist die Auslagerung der Regeln und logischen Zusammenhänge weg von starrer&lt;br /&gt;
Verdrahtung hin zu flexibler Verwaltung  und Prüfung sowie dynamischen&lt;br /&gt;
Ablauf, alles Dinge, die ein PC eben sehr gut lösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeder Magnetartikel (Funktionsglied) wird über eine Nummer, die sogenannte Adresse, angesprochen&lt;br /&gt;
* der Verdrahtungsaufwand sinkt&lt;br /&gt;
* eine &amp;amp;raquo;Zentrale&amp;amp;laquo; verwaltet Lokparameter sowie Weichen- und Signalstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei einer kompletten Digitalsteuerung einer Modellbahnanlage alle Funktionsglieder (Lokomotiven, Weichenantriebe etc.) über ihre [[Decoder|Digitaldecoder]] adressiert werden können, werden regelbasierte Steuerungen häufig auf der Basis von Digitalsystemen angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Voraussetzung für regelbasierte Steuerungen ist der Einsatz von (rück-)meldenden Funktionsgliedern, damit die Steuerung in Abhängigkeit vom aktuellen Anlagenzustand Entscheidungen treffen kann. Während man häufig aus Aufwandsgründen auf eine Rückmeldung bei Weichen und Signalen verzichtet, sind eine gewisse Zahl an Gleisbesetztmelder in der Regel unverzichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Schaltbefehle über die Zentrale laufen, gibt es hier&lt;br /&gt;
eine Stelle an der alle Informationen über den Zustand der Anlage&lt;br /&gt;
vorliegen. Somit ist es möglich, beliebige Verknüpfungen&lt;br /&gt;
untereinander zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht dazu noch drei Dinge:&lt;br /&gt;
# ein Gedächtnis für die jeweiligen Zustände&lt;br /&gt;
# eine Beschreibung wie die Zustände und Aktionen voneinander abhängen sollen&lt;br /&gt;
# ein &amp;amp;raquo;Programm&amp;amp;laquo;, das 1 und 2 umsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier wird es schwierig, da diese Dinge bei jeder Modellbahn anders aussehen. Regelbasierte Steuerungen müssen daher umfangreich konfiguriert werden, so daß eine sinnvolle Art der Eingabe und Visualisierung unverzichtbar ist. Dies kann Software für einen PC ebenfalls gut leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitalprogramme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Modellbahnsteuerung_via_PC|Tabelle Digitalprogramme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MpC ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erster Ansatz die Problematik anzugehen war sicher [[MpC]] von Gahler&lt;br /&gt;
und Ringstmeier. Das Produkt hat verschieden Zielrichtungen:&lt;br /&gt;
Es ermöglicht eine Abhängigkeit der Signal- und Weichenstellungen&lt;br /&gt;
untereinander und damit eine vorbildorientierte Fahrwegsicherung.&lt;br /&gt;
Quasi als Abfallprodukt kann man auch den Fahrstrom weiterschalten,&lt;br /&gt;
ein scheinbar unabhängiger Mehrzugbetrieb entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, daß bereits hier, vor jetzt zwanzig Jahren,&lt;br /&gt;
eine Trennung zwischen Schaltbausteinen und Logik vorgenommen wurde.&lt;br /&gt;
Die Logik steckt erstmals nicht mehr in Drähten und Schaltern, sondern in&lt;br /&gt;
einem Computerprogramm, dem der Benutzer seine Modellbahn&lt;br /&gt;
&amp;quot;bekanntmachen&amp;quot; muß, indem er Weichen, Signale etc. in Tabellen&lt;br /&gt;
definiert und die Abhängigkeiten beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multi-IO-Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Falkenbachs Anlage zeigt das es auch anders geht: Zwar wird alles von PC&lt;br /&gt;
gesteuert, aber die Ein- und Ausgabe laufen über eine Multi-IO-Karte im&lt;br /&gt;
PC, ein Digitalsystem (im hier benutzen Sinne) hat es da nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedienung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzliches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Steuerung benötigt grundsätzlich Stellglieder (Bedienelemente), mit denen die Befehlssignale an die Steuerung (oder direkt an die Funktionsglieder) gegeben werden. Man unterscheidet dabei&lt;br /&gt;
* Fahrregler. Mit einem Fahrregler legt man die Geschwindigkeit und die Richtung eines Zuges fest. &lt;br /&gt;
* Weichen, Signale und [[Wikipedia:de:Fahrstraße|Fahrstraßen]]&lt;br /&gt;
** Stellpulte ohne Gleisbild: Aus der Anordnung des Stellglieds oder Melders ist kein direkter Bezug zur Anlage ableitbar. Solche Pulte eignen sich nur für kleine Anlagen. Sie sind einfach herzustellen.&lt;br /&gt;
** Stellpulte mit Gleisbild (Gleisbildstellpulte): Die Bedienelemente und Melder sind in einem schematisch dargestellten Gleisplan angeordnet.&lt;br /&gt;
* Funktionsmodelle: für dieses Sonderzubehör sind häufig spezielle Bedienelemente erforderlich, die von den Herstellern mitgeliefert werden (z. B. für Drehscheibe mit Gleisvorwahl)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;virtuelle&amp;quot; Pulte: Bei Verwendung von PC-Software werden die Bedienelemente am Bildschirm angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrregler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrregler legen die die Geschwindigkeit und die Richtung eines Zuges fest. Bei analog betriebenen Anlagen ist der Fahrregler im Fahrtrafo integriert. Der Trafoausgang braucht dann lediglich an die Gleise angeschlossen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei selbstgebauten Fahrreglern müssen häufig ein Potentiometer, ein Richtungsschalter und möglicherweise Kurzschlußmelder in ein selbstgebautes Pult oder Handgehäuse eingebaut werden. Wenn man einen Handregler mit einem langen Kabel versieht, kann man neben dem gesteuerten Zug herlaufen (Walk Around Control, WAC). Dies kann z. B. beim Rangieren vorteilhaft sein, wenn der Bediener gleichzeitig die Rolle des Rangierers zum An- oder Abkuppeln von Wagen einnehmen muß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Digitalsysteme sind Zusatzgeräte notwendig, wenn die Bedienelemente nicht bereits in die Digitalzentrale integriert sind. Neben der Geschwindigkeit und der Richtung ist eine Adreßeingabe vorgesehen, mit der die Adresse des zu steuernden Triebfahrzeugs gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei PC-Software werden die Fahrregler am Bildschirm dargestellt und über Tastatur oder Maus eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC-Software ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Screenshot SpDrS60.png|framed|Screenshot eines SpDrS60-Bildschirmstellpults (siehe [[Digitalprojekt#SRCP-Clients|SRCP-Clients]]).]]&lt;br /&gt;
Gerade in Verbindung mit einer PC-Steuerung kann ein PC auch gut die Funktion eines Stellpultes übernehmen. In vielen Fällen verfügen die PC-Programme dazu über einen Editor, mit dem man den Gleisplan aufzeichnen kann (Editor). Im laufenden Betrieb hinterlegt das Programm den Gleisplan am Monitor mit den (Rück-)Meldeinformationen wie Besetztzustand von Gleisen oder der Weichenlage. Sofern diese Informationen nicht von den Funktionsgliedern der Anlage bereitgestellt werden, zeigt die Software sie als internes Steuersignal an. Das heißt, daß bei Weichen z. B. die gewünschte Lage anstelle der tatsächlichen angezeigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weichen, Signale und [[Wikipedia:de:Fahrstraße|Fahrstraßen]] werden per Maus oder Tastatur gestellt. Dabei ist eine Fahrstraßensteuerung häufig als Standard vorgesehen, so daß die Weichen und Signale nicht mehr einzeln bedient werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch Vorbehalte gegen die Bedienung per PC. Einige Modellbahner wollen ihre Anlage nicht am Bildschirm steuern, weil dabei nicht das richtige &amp;amp;raquo;MoBa-Feeling&amp;amp;laquo; aufkommt, wie es sich bei der Arbeit an einem Gleisbildstellpult einstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleisbildstellpulte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Meldetafel.jpg|thumb|331px|Meldetafel eines SpDrS600-Stellpult mit Nummerneingabe.]]&lt;br /&gt;
Gleisbildstellpulte ordnen die Bedienelemente auf einem schematischen Gleisplan an. Anhand der Position des Stellglieds kann auf die Position oder Funktion des zugeordneten Funktionsglieds geschlossen werden. Dadurch sind Gleisbildstellpulte sehr bedienerfreundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Aufbau kann man auf käufliche Systeme z. B. von den Firmen Erbert oder Heki zurückgreifen. Beim Selbstbau hat man die Wahl zwischen verschiedenen Methoden und Materialien. Beispiele:&lt;br /&gt;
* Gemaltes oder geklebtes Gleisbild auf Holz-, Kunststoff- oder Metallplatte&lt;br /&gt;
* Gedrucktes und laminiertes Gleisbild auf Platte aufkleben&lt;br /&gt;
* Lackierte Plexiglasplatte, die von unten mit Meldern ausgeleuchtet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet und in der Literatur findet man hierzu zahlreiche Bauvorschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleisbildstellpulte eignen sich insbesondere zur Kombination mit einer Fahrstraßensteuerung, bei der alle notwendigen Weichen und Signale zwischen einem Start- und einem Zielpunkt automatisch eingestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Vorbild wurden Gleisbildstellpulte zwischen ca. 1950 und 1990 in verschiedenen Bauformen erstellt. Nähreres hierzu unter http://de.wikipedia.org/wiki/Relaisstellwerk oder http://www.stellwerke.de/ unter Bauformen/Gleisbildstellwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vergleich =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unfertig!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier Sieglindes Tabelle erst mal nur als Link. Wenn dieser Artikel halbwegs fertig ist, werde ich die Tabelle direkt integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://bastelkiste.homepage.t-online.de/Sonstiges/Steuerung_allgemein.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schlußwort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist die Steuerung einer Modellbahn so komplex und welche Möglichkeiten gibt es?&amp;quot; lautete die Einleitung einer umfangreichen Diskussion in der Newsgroup. Die Antwort darauf muß so individuell ausfallen, wie die Modellbahnanlagen und die Wünsche der Modellbahner individuell sind. Aus diesem Grund kann es keine &amp;quot;Einheitssteuerung&amp;quot; für die Modellbahn geben. Die Komplexität wird dabei maßgeblich von der zu steuernden Aufgabe bestimmt. So erfordert z. B. das zuggesteuerte automatische Schließen einer Schranke erheblich weniger Aufwand als die vollautomatische Steuerung einer Großanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellbahn- und Zubehörhersteller bieten ein großes Spektrum an Artikeln für die Modellbahnsteuerung an, um einem großen Anwenderkreis abzudecken. Ob sie den jeweiligen Wünschen und Anforderungen aber tatsächlich gerecht werden, kann nicht garantiert werden. Dieser Artikel hat verschiedene käufliche Lösungen vorgestellt und verglichen. Diese Lösungen erfordern jedoch auch häufig einen hohen Aufwand an Einarbeitung, an Geräten, an Verkabelung, an Konfiguration usw., der leicht unterschätzt wird. In speziellen Fällen bleibt nur ein Selbstbau der Modellbahnsteuerung, um die Anforderungen zu erfüllen. Auch hierfür stellte dieser Artikel Konzepte vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Unterbau&amp;diff=12854</id>
		<title>Unterbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Unterbau&amp;diff=12854"/>
				<updated>2011-09-21T17:53:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Weiterleitung auf Artikel mit Segmentkästen usw. statt Modellbahnraum&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Module_und_Segmente]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Anstehende_Artikel&amp;diff=12850</id>
		<title>Anstehende Artikel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Anstehende_Artikel&amp;diff=12850"/>
				<updated>2011-09-20T21:17:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Fertigen Artikel entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sollen Autoren beschreiben können, an welchen neuen Artikeln sie in den nächsten Tagen arbeiten, um zu verhindern, daß diese für fertig gehalten werden und zu vermeiden, daß mehrere Autoren gleichzeig ähnliche Artikel verfassen. Die in Arbeit befindlichen Artikel sollen mit der Vorlage &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Baustelle}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt; gekennzeichnet werden. Sie erscheinen dann automatisch in der Kategorie &amp;quot;Baustelle&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein Artikel im Sinne des Autors soweit abgeschlossen daß andere ihn ergänzen können nimmt er ihn bitte hier wieder raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==allgemeines==&lt;br /&gt;
 Die StyleSheets sind nur in DerMoba.css und Monobooks.css geladen&lt;br /&gt;
 Der User Fatest kann gelöscht werden&lt;br /&gt;
 Es fehlt ein Download-Verzeichnis, die Gleispläne gehören da hinein (WinRail-Format)&lt;br /&gt;
 Was ist mit Impressum/Mail-Adressen??&lt;br /&gt;
 Warum stehen die Sponsoren-links im Nav-Frame links ganz oben wenn man nicht angemeldet ist, &lt;br /&gt;
 und verschwinden, wenn man sich anmeldet? Sie stehen auf der Startseite unter dem Startbild, &lt;br /&gt;
 das sollte genügen.&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Eine Auflistung interessanter Newsgroups wäre sinnvoll&lt;br /&gt;
 Vielleicht unter Links oder im Artikel &amp;quot;Newsgroup&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       21.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in Arbeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Autor                   Artikel                      Kategorie            Datum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Edbert van Eimeren      Alle Linkseiten                                  Feb. 2006&lt;br /&gt;
                         Hier sollten die Links aus [[FAQ_Digital]]&lt;br /&gt;
                         und [[Tabelle der Gleissysteme]] integriert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Edbert van Eimeren     Tabelle der Gleissysteme                         25.1.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== noch zu übernehmen==&lt;br /&gt;
 Der Artikel von Günter Jaritz ist nicht übernommen&lt;br /&gt;
 http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Artikelverzeichnis/fabegras.html&lt;br /&gt;
 es gab im alten Artikelverzeichnis keinen Link dahin.&lt;br /&gt;
 Weiß jemand warum?&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       1.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==folgende Artikel sollten überarbeitet werden==&lt;br /&gt;
 [[Digitalzentralen]] Da sind noch viele weiße Flecken&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Modellbahnanlagenbau]]  ist noch im Entwurfsstadium, strukturieren und aufteilen,&lt;br /&gt;
 ggf. Kategorien anpassen, oder aber ganz entfernen.&lt;br /&gt;
 Dabei die Artikel aus [[:Kategorie:Anlagenbau]] und  [[:Kategorie:Landschaftsbau]] &lt;br /&gt;
 ggf.  vereinen und straffen&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Was ist damit zu tun?&lt;br /&gt;
 DER_MOBA trifft sich /Inhalt/Teilnehmer/treffer.html&lt;br /&gt;
 Das Alter von DER_MOBA /Inhalt/Teilnehmer/alter.html&lt;br /&gt;
 Teilnehmer bei DER_MOBA /Inhalt/Teilnehmer/teilnehm.html&lt;br /&gt;
 WER fährt WAS/WANN/WO ? /Inhalt/Teilnehmer/werfwas.html&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Modellbahnsteuerung]] ist noch im Entwurfsstadium, strukturieren und aufteilen,&lt;br /&gt;
 ggf. Kategorien anpassen&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der komplette Digital-Bereich muß neu strukturiert werden, die Artikel überarbeitet.&lt;br /&gt;
 [[Digital Allgemein|Digital (allgemein)]]&lt;br /&gt;
 [[Digital Umstieg|Umstieg auf Digital]]&lt;br /&gt;
 [[Der Einstieg ins Hobby - analog oder Digital?]]&lt;br /&gt;
 [[FAQ Digital]]&lt;br /&gt;
 [[Großbahnen - Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
 [[Digital fahren]]&lt;br /&gt;
 [[Digitalzentralen]]&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die [[:Kategorie:Schauanlagen]] finde ich eher beschämend: 3 Stück, davon&lt;br /&gt;
 eine geschlossen. Das kann doch jemand besser, oder?&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Railroad &amp;amp; C0]] &lt;br /&gt;
 ich habe ihn mal so gelassen, vielleicht kann jemand die Eckdaten&lt;br /&gt;
 auf den Stand bringen und dann auch korrekt benamsen&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Bei den Buchrezensionen finden sich auch die zu Heften, wie &amp;quot;Spepermodellbau&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Wer mag baut es um oder macht &amp;quot;Broschüren&amp;quot; neu auf oder was?!&lt;br /&gt;
  Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Kategorie:DM&lt;br /&gt;
 Bitte prüfen ob es die Bücher noch gibt und, wenn ja, den aktuellen Preis&lt;br /&gt;
 eintragen.&lt;br /&gt;
 Artikel aus &amp;quot;Kategorie:DM&amp;quot; herausnehmen&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 01.10&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 03.10(Roco)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 110/140(Arnold)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 112.0/143 (Roco)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 118/119 (Arnold)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 141 (Fleischmann)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 56 (Fleischmann)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 61(Arnold)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) Blauer Enzian(Arnold) &lt;br /&gt;
 --&amp;gt; Bitte in Kategorie &amp;quot;Spur N&amp;quot; einsortieren  &lt;br /&gt;
  Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Digitalsteuerungen&lt;br /&gt;
 big&amp;gt;Folgende Programme waren im alten Portal gelistet und sind so nicht mehr zu finden:&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
 AM-Lokpad &lt;br /&gt;
 Bahn &lt;br /&gt;
 COMBOARD &lt;br /&gt;
 DC300 - Digicontrol 300 &lt;br /&gt;
 Digiplus 4.0 &lt;br /&gt;
 Digitools &lt;br /&gt;
 DirectTrain &lt;br /&gt;
 Extended DirectTrain&lt;br /&gt;
 Koploper &lt;br /&gt;
 LineScan &lt;br /&gt;
 WinMiniDigital &lt;br /&gt;
 SRCP SERVER FOR MÄRKLIN INTERFACE 6051 &lt;br /&gt;
 Stellwerk &lt;br /&gt;
 STEUERNplus Modellbahnsteuerung &lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       24.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Folgende Artikel können evtl. zusammengelegt werden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der nicht-Konvertierten und bereits konvertierten  Artikel==&lt;br /&gt;
[[DER_MOBA_Original-Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HTML to WIKI Konverter==&lt;br /&gt;
http://diberri.dyndns.org/html2wiki.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbundesbahn&amp;diff=12849</id>
		<title>Modellbundesbahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbundesbahn&amp;diff=12849"/>
				<updated>2011-09-20T21:16:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Umbenennung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Name: Modellbundesbahn (ehem. MO187)&lt;br /&gt;
*Ort: Bad Driburg&lt;br /&gt;
*Öffnungszeiten: Donnerstags-sonntags von 11:00 - 18:00 Uhr&lt;br /&gt;
*Eintrittspreis: Erwachsene 6,50 EUR, Kinder (bis 15 Jahre) 3,50 EUR, Familien 18,00 EUR&lt;br /&gt;
*Erreichbarkeit: Nahverkehrszüge der NordWestBahn&lt;br /&gt;
*Kontakt:&lt;br /&gt;
:Modellbundesbahn&lt;br /&gt;
:Brakeler Strasse (im ehemaligen Güterschuppen)&lt;br /&gt;
:33014 Bad Driburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*WWW: http://www.mo187.de                        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erfahrungsbericht von Jan Bartels vom Oktober 2006''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klein, aber fein&amp;quot; ist das Motto von der Modellbundesbahn. Diese Anlage will sich mit ihren 60 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; nicht mit Attributen wie &amp;quot;größte Modellbahn der Welt&amp;quot; schmücken, sondern legt den Schwerpunkt klar auf die originalgetreue Nachbildung der beiden Bahnhöfe Ottbergen mit dem bekannten Bw sowie dem Bahnhof Bad Driburg selbst. Verbunden sind diese Bahnöfe durch einen nicht streng nach Vorbild gestalteten Landschaftsteil sowie einigen verdeckten Strecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage besticht dadurch, daß die Gleisanlagen der Bahnhöfe nur geringfügig in der Länge gekürzt worden sind. Somit finden sich alle Gleise des Originals auch im Modell wieder. Sowohl die farbliche Gestaltung der Gleisanlagen als auch die zahlreichen Details wie Weichenlaternen, Grenzzeichen etc. unterstreichen den hohen modellbauerischen Anspruch der Anlage. Ähnliches gilt auch für die zahlreichen Gebäude, von denen ein Großteil nach Originalvorbildern entstanden sind. So heben sich die Gebäude sehr wohltuend von dem &amp;quot;Katalogeinerlei&amp;quot; ab. Beeindruckend ist z. B. auch die enorme Höhe der Kirche von Ottbergen. Vorbildgerecht hohe Bäume unterstützen die Wirkung zusätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anlagenbau gingen intensive Recherchen voraus. Die Erbauer wurden von den bekannten Brüdern und Autoren Huguenin unterstützt. Den Modellbau erledigten Könner wie Gerd Dauscher und Norbert Sickmann. Die Bäume sind von Jos Geurts und den Altenbekener Eisenbahnfreunden gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist sehr gleichmäßig mit zahlreichen Neonröhren ausgeleuchtet. In einem bestimmten Rhythmus wird die Raumbeleuchtung gedimmt, so daß die Modellbeleuchtung zur Geltung kommt. Der Betrieb auf der Anlage wird digital mit einem PC abgewickelt. Dabei fällt auch die vorbildgerecht langsame Zuggeschwindigkeit angenehm auf. Der Betriebsablauf soll in Zukunft noch erweitert werden, indem auch auf dem Zugbildungsgleisen Betrieb gemacht werden soll. Ebenso soll es in Zukunft Lokwechsel geben. Diese Punkte bedüfen jedoch laut Auskunft von Herrn Fischer, einem der Betreiber, noch einigen Entwicklungsaufwand, bis sie für einen Vorführbetrieb zuverlässig genug sind. Zur Zeit ist es faszinierend zu sehen, wie eine BR 44 im Automatikbetrieb aus dem Lokschuppen auf die Drehscheibe vorzieht und mit nur 3 mm &amp;quot;Luft&amp;quot; zwischen den Vorlauf- bzw. Tenderachsen und dem Drehscheibenrand zum Stehen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage befindet sich in dem ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofs Bad Driburg, der natürlich auch auf der Anlage zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von der Anlage haben [http://www.thwoditsch.de/fotos/mo187/ Thomas Woditsch] und [http://www.bf-vln.de/ausfluge/mo1872009/index.php Tobias Meyer] veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist sicherlich eine der bestgestalteten, die zur Zeit öffentlich zu sehen sind. Diese Anlage ist ein absolutes Muß für alle, die sich für Modellbau nach exaktem Vorbild auf hohem Niveau interessieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=MO187&amp;diff=12848</id>
		<title>MO187</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=MO187&amp;diff=12848"/>
				<updated>2011-09-20T21:13:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: hat „MO187“ nach „Modellbundesbahn“ verschoben: Umbennenung der Schauanlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Modellbundesbahn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbundesbahn&amp;diff=12847</id>
		<title>Modellbundesbahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbundesbahn&amp;diff=12847"/>
				<updated>2011-09-20T21:13:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: hat „MO187“ nach „Modellbundesbahn“ verschoben: Umbennenung der Schauanlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Name: MO187&lt;br /&gt;
*Ort: Bad Driburg&lt;br /&gt;
*Öffnungszeiten: Donnerstags-sonntags von 11:00 - 18:00 Uhr&lt;br /&gt;
*Eintrittspreis: Erwachsene 6,50 EUR, Kinder (bis 15 Jahre) 3,50 EUR, Familien 18,00 EUR&lt;br /&gt;
*Erreichbarkeit: Nahverkehrszüge der NordWestBahn&lt;br /&gt;
*Kontakt:&lt;br /&gt;
:MO187&lt;br /&gt;
:Brakeler Strasse (im ehemaligen Güterschuppen)&lt;br /&gt;
:33014 Bad Driburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*WWW: http://www.mo187.de                        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erfahrungsbericht von Jan Bartels vom Oktober 2006''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klein, aber fein&amp;quot; ist das Motto von MO87. Diese Anlage will sich mit ihren 60 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; nicht mit Attributen wie &amp;quot;größte Modellbahn der Welt&amp;quot; schmücken, sondern legt den Schwerpunkt klar auf die originalgetreue Nachbildung der beiden Bahnhöfe Ottbergen mit dem bekannten Bw sowie dem Bahnhof Bad Driburg selbst. Verbunden sind diese Bahnöfe durch einen nicht streng nach Vorbild gestalteten Landschaftsteil sowie einigen verdeckten Strecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage besticht dadurch, daß die Gleisanlagen der Bahnhöfe nur geringfügig in der Länge gekürzt worden sind. Somit finden sich alle Gleise des Originals auch im Modell wieder. Sowohl die farbliche Gestaltung der Gleisanlagen als auch die zahlreichen Details wie Weichenlaternen, Grenzzeichen etc. unterstreichen den hohen modellbauerischen Anspruch der Anlage. Ähnliches gilt auch für die zahlreichen Gebäude, von denen ein Großteil nach Originalvorbildern entstanden sind. So heben sich die Gebäude sehr wohltuend von dem &amp;quot;Katalogeinerlei&amp;quot; ab. Beeindruckend ist z. B. auch die enorme Höhe der Kirche von Ottbergen. Vorbildgerecht hohe Bäume unterstützen die Wirkung zusätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anlagenbau gingen intensive Recherchen voraus. Die Erbauer wurden von den bekannten Brüdern und Autoren Huguenin unterstützt. Den Modellbau erledigten Könner wie Gerd Dauscher und Norbert Sickmann. Die Bäume sind von Jos Geurts und den Altenbekener Eisenbahnfreunden gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist sehr gleichmäßig mit zahlreichen Neonröhren ausgeleuchtet. In einem bestimmten Rhythmus wird die Raumbeleuchtung gedimmt, so daß die Modellbeleuchtung zur Geltung kommt. Der Betrieb auf der Anlage wird digital mit einem PC abgewickelt. Dabei fällt auch die vorbildgerecht langsame Zuggeschwindigkeit angenehm auf. Der Betriebsablauf soll in Zukunft noch erweitert werden, indem auch auf dem Zugbildungsgleisen Betrieb gemacht werden soll. Ebenso soll es in Zukunft Lokwechsel geben. Diese Punkte bedüfen jedoch laut Auskunft von Herrn Fischer, einem der Betreiber, noch einigen Entwicklungsaufwand, bis sie für einen Vorführbetrieb zuverlässig genug sind. Zur Zeit ist es faszinierend zu sehen, wie eine BR 44 im Automatikbetrieb aus dem Lokschuppen auf die Drehscheibe vorzieht und mit nur 3 mm &amp;quot;Luft&amp;quot; zwischen den Vorlauf- bzw. Tenderachsen und dem Drehscheibenrand zum Stehen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage befindet sich in dem ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofs Bad Driburg, der natürlich auch auf der Anlage zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von der Anlage haben [http://www.thwoditsch.de/fotos/mo187/ Thomas Woditsch] und [http://www.bf-vln.de/ausfluge/mo1872009/index.php Tobias Meyer] veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist sicherlich eine der bestgestalteten, die zur Zeit öffentlich zu sehen sind. Diese Anlage ist ein absolutes Muß für alle, die sich für Modellbau nach exaktem Vorbild auf hohem Niveau interessieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Bahnfahrer können sich einen &amp;quot;Schwarzen Gesellen - B(r)aureihe 44&amp;quot; mitnehmen und so die Rückfahrt versüßen. Diese Zeile entstehen übrigens gerade bei dem Genuß dieses leckeren Schwarzbieres. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Anstehende_Artikel&amp;diff=12846</id>
		<title>Anstehende Artikel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Anstehende_Artikel&amp;diff=12846"/>
				<updated>2011-09-20T21:05:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Fertigen Artikel entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sollen Autoren beschreiben können, an welchen neuen Artikeln sie in den nächsten Tagen arbeiten, um zu verhindern, daß diese für fertig gehalten werden und zu vermeiden, daß mehrere Autoren gleichzeig ähnliche Artikel verfassen. Die in Arbeit befindlichen Artikel sollen mit der Vorlage &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Baustelle}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt; gekennzeichnet werden. Sie erscheinen dann automatisch in der Kategorie &amp;quot;Baustelle&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein Artikel im Sinne des Autors soweit abgeschlossen daß andere ihn ergänzen können nimmt er ihn bitte hier wieder raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==allgemeines==&lt;br /&gt;
 Die StyleSheets sind nur in DerMoba.css und Monobooks.css geladen&lt;br /&gt;
 Der User Fatest kann gelöscht werden&lt;br /&gt;
 Es fehlt ein Download-Verzeichnis, die Gleispläne gehören da hinein (WinRail-Format)&lt;br /&gt;
 Was ist mit Impressum/Mail-Adressen??&lt;br /&gt;
 Warum stehen die Sponsoren-links im Nav-Frame links ganz oben wenn man nicht angemeldet ist, &lt;br /&gt;
 und verschwinden, wenn man sich anmeldet? Sie stehen auf der Startseite unter dem Startbild, &lt;br /&gt;
 das sollte genügen.&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Eine Auflistung interessanter Newsgroups wäre sinnvoll&lt;br /&gt;
 Vielleicht unter Links oder im Artikel &amp;quot;Newsgroup&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       21.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in Arbeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Autor                   Artikel                      Kategorie            Datum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Edbert van Eimeren      Alle Linkseiten                                  Feb. 2006&lt;br /&gt;
                         Hier sollten die Links aus [[FAQ_Digital]]&lt;br /&gt;
                         und [[Tabelle der Gleissysteme]] integriert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Edbert van Eimeren     Tabelle der Gleissysteme                         25.1.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== noch zu übernehmen==&lt;br /&gt;
 Der Artikel von Günter Jaritz ist nicht übernommen&lt;br /&gt;
 http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Artikelverzeichnis/fabegras.html&lt;br /&gt;
 es gab im alten Artikelverzeichnis keinen Link dahin.&lt;br /&gt;
 Weiß jemand warum?&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       1.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==folgende Artikel sollten überarbeitet werden==&lt;br /&gt;
 [[Digitalzentralen]] Da sind noch viele weiße Flecken&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Modellbahnanlagenbau]]  ist noch im Entwurfsstadium, strukturieren und aufteilen,&lt;br /&gt;
 ggf. Kategorien anpassen, oder aber ganz entfernen.&lt;br /&gt;
 Dabei die Artikel aus [[:Kategorie:Anlagenbau]] und  [[:Kategorie:Landschaftsbau]] &lt;br /&gt;
 ggf.  vereinen und straffen&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wie funktioniert die Modellbahn? /Inhalt/Artikelverzeichnis/Funktion.html;&lt;br /&gt;
 --&amp;gt; Teilweise in  andere Artikel integriert (Jan Bartels, muß noch abgeschlöossen werden)&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Was ist damit zu tun?&lt;br /&gt;
 DER_MOBA trifft sich /Inhalt/Teilnehmer/treffer.html&lt;br /&gt;
 Das Alter von DER_MOBA /Inhalt/Teilnehmer/alter.html&lt;br /&gt;
 Teilnehmer bei DER_MOBA /Inhalt/Teilnehmer/teilnehm.html&lt;br /&gt;
 WER fährt WAS/WANN/WO ? /Inhalt/Teilnehmer/werfwas.html&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Modellbahnsteuerung]] ist noch im Entwurfsstadium, strukturieren und aufteilen,&lt;br /&gt;
 ggf. Kategorien anpassen&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der komplette Digital-Bereich muß neu strukturiert werden, die Artikel überarbeitet.&lt;br /&gt;
 [[Digital Allgemein|Digital (allgemein)]]&lt;br /&gt;
 [[Digital Umstieg|Umstieg auf Digital]]&lt;br /&gt;
 [[Der Einstieg ins Hobby - analog oder Digital?]]&lt;br /&gt;
 [[FAQ Digital]]&lt;br /&gt;
 [[Großbahnen - Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
 [[Digital fahren]]&lt;br /&gt;
 [[Digitalzentralen]]&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       12.02.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die [[:Kategorie:Schauanlagen]] finde ich eher beschämend: 3 Stück, davon&lt;br /&gt;
 eine geschlossen. Das kann doch jemand besser, oder?&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Railroad &amp;amp; C0]] &lt;br /&gt;
 ich habe ihn mal so gelassen, vielleicht kann jemand die Eckdaten&lt;br /&gt;
 auf den Stand bringen und dann auch korrekt benamsen&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Bei den Buchrezensionen finden sich auch die zu Heften, wie &amp;quot;Spepermodellbau&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Wer mag baut es um oder macht &amp;quot;Broschüren&amp;quot; neu auf oder was?!&lt;br /&gt;
  Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Kategorie:DM&lt;br /&gt;
 Bitte prüfen ob es die Bücher noch gibt und, wenn ja, den aktuellen Preis&lt;br /&gt;
 eintragen.&lt;br /&gt;
 Artikel aus &amp;quot;Kategorie:DM&amp;quot; herausnehmen&lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 01.10&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 03.10(Roco)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 110/140(Arnold)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 112.0/143 (Roco)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 118/119 (Arnold)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 141 (Fleischmann)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 56 (Fleischmann)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) 61(Arnold)&lt;br /&gt;
 Umbau(N) Blauer Enzian(Arnold) &lt;br /&gt;
 --&amp;gt; Bitte in Kategorie &amp;quot;Spur N&amp;quot; einsortieren  &lt;br /&gt;
  Werner Falkenbach       17.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Digitalsteuerungen&lt;br /&gt;
 big&amp;gt;Folgende Programme waren im alten Portal gelistet und sind so nicht mehr zu finden:&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
 AM-Lokpad &lt;br /&gt;
 Bahn &lt;br /&gt;
 COMBOARD &lt;br /&gt;
 DC300 - Digicontrol 300 &lt;br /&gt;
 Digiplus 4.0 &lt;br /&gt;
 Digitools &lt;br /&gt;
 DirectTrain &lt;br /&gt;
 Extended DirectTrain&lt;br /&gt;
 Koploper &lt;br /&gt;
 LineScan &lt;br /&gt;
 WinMiniDigital &lt;br /&gt;
 SRCP SERVER FOR MÄRKLIN INTERFACE 6051 &lt;br /&gt;
 Stellwerk &lt;br /&gt;
 STEUERNplus Modellbahnsteuerung &lt;br /&gt;
 Werner Falkenbach       24.01.06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Folgende Artikel können evtl. zusammengelegt werden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der nicht-Konvertierten und bereits konvertierten  Artikel==&lt;br /&gt;
[[DER_MOBA_Original-Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HTML to WIKI Konverter==&lt;br /&gt;
http://diberri.dyndns.org/html2wiki.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Analogelektronik&amp;diff=12845</id>
		<title>Analogelektronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Analogelektronik&amp;diff=12845"/>
				<updated>2011-09-20T20:36:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erklärt grundlegende Elektronikschaltungen, wie sie vor allem bei herkömmlich (d. h. nicht digital) betriebenen Anlagen eingesetzt werden können. Dabei setzt er bereits Grundkenntnisse über elektronische Bauteile voraus (z. B. Widerstände, Dioden, Transistoren etc.). Die angegebenen Schaltpläne sind nicht für einen direkten Nachbau gedacht, sondern sollen lediglich das Prinzip demonstrieren und zum Nachvollziehen von Schaltplänen anregen, die in Zeitschriften, Büchern oder im Internet veröffentlicht sind. Es soll helfen, bei Modifikationen die notwendigen Dimensionierung z. B. für Belastbarkeit oder Kühlkörper abzuschätzen. Für einen Nachbau von konkreten Schaltungen wird auf entsprechende Webseiten verwiesen, die vollständige Schaltungen publiziert haben. Siehe hierzu jeweils die Links am Ende der Abschnitte. Eine Gewähr für die Funktionsfähigkeit der in den Links angegebenen Schaltungen kann nicht übernommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweis''': Als Trafos zur Versorgung der Modellbahn und der Elektronik dürfen nur  Modellbahntrafos verwendet werden, die gegen Überlastung geschützt sind und über eine entsprechende Isolierung gegenüber der Netzspannung verfügen! Die Benutzung anderer Trafos ist wegen der anliegenden Netzspannung '''lebensgefährlich''' und kann außerdem bei Kurzschlüssen zu '''Bränden''' führen. Bei der Elektroinstallation sind grundsätzlich die einschlägigen Normen (z. B. VDE 100) zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Spannungsversorgung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brückengleichrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Trafoausgang_Licht.jpg|thumb|Spannung eines Trafos am Lichtausgang]]&lt;br /&gt;
Die Elektronik muß mit einer geeigneten Spannungsversorgung betrieben werden. Normale Modellbahntrafos sind hierfür ohne zusätzliche Maßnahmen im allgemeinen nicht geeignet. Elektronikschaltungen werden normalerweise mit Gleichspannung betrieben. Dazu ist die Ausgangsspannung des Modellbahntrafos (auch bei &amp;quot;Gleichstromtrafos&amp;quot;) zunächst gleichzurichten, d. h. in Gleichspannung umzuwandeln. Dies geschieht mit Hilfe eines sogenannten Brückengleichrichters, der 4 Dioden enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Gleichrichter.png|thumb|Schaltbild eines Brückengleichrichters]]&lt;br /&gt;
Bei der Auswahl des Brückengleichrichters ist auf den maximal zulässigen Strom und die zulässige Spannung zu achten. Ein B40C1500 ist z. B. für maximal 40&amp;amp;nbsp;V Spannung bei 1,5&amp;amp;nbsp;A Strom geeignet. Hinter dem Brückgleichrichter haben wir es nun mit einem pulsierenden Gleichstrom zu tun, der noch geglättet werden muß. Dazu schaltet man hinter den Gleichrichter einen Kondensator. Als Daumenregel soll er pro Ampere Strom ca. 2200 - 4700&amp;amp;nbsp;µF Kapazität besitzen. Die Spannungsfestigkeit muß mindestens das 1,5fache der Eingangsspannung vor dem Brückengleichrichter besitzen. Die Spannung U&amp;lt;sub&amp;gt;C&amp;lt;/sub&amp;gt;, die am Kondensator anliegt, beträgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Uc = U&amp;lt;sub&amp;gt;Trafo&amp;lt;/sub&amp;gt; * sqrt(2) - (2 * 0,7&amp;amp;nbsp;V) &lt;br /&gt;
 &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= U&amp;lt;sub&amp;gt;Trafo&amp;lt;/sub&amp;gt; * 1,41 - 1,4&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Faktor sqrt(2) ist der Formfaktor für den Sinus und definiert das Verhältnis Effektiv- zu Spitzenspannung. Am Gleichrichtereingang steht also die Spitzenspannung an, erst dann wird die Diodendurchlassspannung subtrahiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis dimensioniert man die Nennleistung des Transformators um den Faktor 1,2 - 2 höher als die geforderte Gleichstromleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Trafo und der Gleichspannung am Ausgang des Brückgleichrichters darf keine weitere Verbindung mehr hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelpunktschaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Mittelpunktgleichrichtung.png|thumb|Schaltbild eines Mittelpunktgleichrichters zur Erzeugung einer positiven und einer negativen Spannung aus einem Trafo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brückengleichrichtung erzeugt aus einer Wechselspannung eine (positive) Gleichspannung. Wenn man jedoch zusätzlich auch eine negative Gleichspannung benötigt, kann man folgende Verfahren einsetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zweiter Trafo mit Brückengleichrichtung. Der positive Ausgang des 2. Gleichrichters wird mit dem 0 V-Ausgang des ersten verbunden. Am negativen Ausgang des 2. Gleichrichters kann man nun die negative Spannung abnehmen. Nachteil: es sind 2 Trafos bzw. 2 getrennte Trafowicklungen notwendig&lt;br /&gt;
* Mittelpunktgleichrichtung. Bei der Mittelpunktschaltung werden die positven und die negativen Halbwellen getrennt verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der nachfolgende Kondensator dabei nur während der halben Zeit (im Vergleich zur Brückengleichrichtung) geladen wird, muß er größer dimensioniert werden. Die beiden Spannungen sind nur mit dem halben Ausgangsstrom des Trafos belastbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stabilisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so gewonnene geglättete Gleichspannung ist allerdings noch unstabilisiert, d. h., sie kann sich mit der Belastung (Stromaufnahme) ändern. Häufig verträgt eine Elektronik jedoch nur Spannungsabweichungen von maximal 5 %. Die Spannung muß daher noch auf einen konstanten Wert geregelt werden. Dazu dienen integrierte Spannungsregler wie z. B. die Typen 78xx, wobei xx für den Spannungswert steht. Diese Typen sind für viele gängige Spannungen erhältlich. Diese Spannungsregler müssen noch um zwei Kondensatoren von je 100 nF am Ein- und Ausgang ergänzt werden, um kurze Lastschwankungen aufzufangen und die Schwingneigung zu unterdrücken. Die gesamte Schaltung sieht nun wie im nebenstehenden Bild aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Spannungsversorgung.png|thumb|Schaltbild der Spannungsversorgung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungsregler müssen häufig gekühlt werden. Ihre Verlustleistung bestimmt sich aus der maximalen Differenz der Eingangs- und Ausgangsspannung multipliziert mit dem maximalen Strom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
* Spannungsregler 7805 für 5 V Ausgangsspannung (Wärmewiderstand 0,7 K/W)&lt;br /&gt;
* 12 V Eingangsspannung&lt;br /&gt;
* 1 A Ausgangsstrom&lt;br /&gt;
* 30 °C Umgebungstemperatur&lt;br /&gt;
Hierfür muß der Kühlkörper mit einem maximalen Wärmewiderstand von &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;thk&amp;lt;/sub&amp;gt; = (180 °C - 30 °C) / ( (12 V - 5 V ) * 1 A ) - 0,7 K/W&lt;br /&gt;
      = 150 K / 7 W - 0,7 K/W &lt;br /&gt;
      = 20,7 K/W &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausgelegt werden. In der Praxis bleibt man ca. 20 % unterhalb dieses Wertes. Wir wählen daher einen Kühlkörper mit einem Wärmewiderstand von weniger als 16 K/W. Man findet diese Angabe in den Katalogen der Elektronikversender. Wenn man sicher ist, daß die angeschlossene Elektronik weniger als den Maximalstrom des Spannungsreglers benötigt, kann man natürlich auch mit einem entsprechend kleineren Wert rechnen. Es ist dann auch nur ein kleinerer Kühlkörper notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschwindigkeitssteuerungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Trafoausgang_Fahren.jpg|thumb|Fahrspannung im Gleichstromsystem]]&lt;br /&gt;
Die Geschwindigkeit der Modellzüge wird über die am Motor anliegende Spannung beeinflußt. Bei kleinen Spannungen fahren die Züge langsam, bei großen Spannungen schnell. Im Gleichstromsystem beträgt die Fahrspannung zwischen 0 und 12 V. Die Fahrtrichtung wird durch die Polung bestimmt. Dabei ist die in Fahrtrichtung rechte Schiene positiv. Normale Fahrtrafos für das Gleichstromsystem geben eine pulsierende Gleichspannung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Trafoausgang_Licht.jpg|thumb|Fahrspannung im Wechselstromsystem]]&lt;br /&gt;
Im Wechselstromsystem erfolgt die Fahrtrichtungswahl durch ein in der Lokomotive eingebautes Relais bzw. eine entsprechende Elektronik, die bei einem Spannungsimpuls von 24 V die Richtung umschaltet. Die normale Fahrspannung liegt hingegen zwischen 0 und 16 V. Da die Wechselstrommotoren von Märklin Allstrommotoren sind, können sie auch mit Gleichspannung betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfache Spannungssteuerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Fahrregler1.png|thumb|Prinzipschaltplan eines einfachen Fahrreglers]]&lt;br /&gt;
Die einfachste Spannungssteuerung besteht aus einem Potentiometer und einem Leistungstransistor. Der Leistungstransistor wird in der sogenannten Kollektorschaltung betrieben. Diese Schaltung ist durch eine hohe Stromverstärkung und eine Spannungsverstärkung von knapp 1 gekennzeichnet. Die Spannung am Emitter folgt der Basisspannung, die mit dem Potentiometer eingestellt wird. Daher wird diese Schaltung auch Emitterfolger genannt. Da Leistungstransistoren oftmals nur relativ geringe Stromverstärkungsfaktoren besitzen, betreibt man sie häufig in der sogenannten Darlington-Schaltung. Dabei schaltet man vor die Basis des Leistungstransistors einen weiteren Transistor in Kollektorschaltung. Dieser verstärkt den Basisstrom und damit auch den Ausgangsstrom des Leistungstransistors. Bei sogenannten Darlingtontransistoren sind beide Transistoren bereits in einem Bauteil integriert. Die Ausgangsspannung solcher Darlingtonschaltungen liegt etwa 1,4 V unterhalb der Kollektorspannung, also der Versorgungsspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leistungstransistor muß mit einem Kühlkörper versehen werden, der für eine Verlustleistung entsprechend dem Produkt aus Versorgungsspannung und dem maximalen Ausgangsstrom ausgelegt ist. Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BD677 als Darlingtonleistungstransistor (Wärmewiderstand 3,5 K/W)&lt;br /&gt;
* 30 °C Umgebungstemperatur&lt;br /&gt;
* 15 V Versorgungsspannung&lt;br /&gt;
* 1 A Ausgangsstrom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit beträgt die maximale Verlustleistung 15 V * 1 A = 15 W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R&amp;lt;sub&amp;gt;thk&amp;lt;/sub&amp;gt; = (180 °C - 30 °C) / ( 15 V * 1 A ) - 3,5 K/W&lt;br /&gt;
      = 150 K / 15 W - 3,5 K/W &lt;br /&gt;
      = 6,5 K/W &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzüglich 20 % Sicherheit wählt man einen Kühlkörper mit maximal 5,2 K/W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Stromverstärkungsfaktor des Darlingtontransistors von ca. 1000 beträgt der Basisstrom bei 1 A Ausgangsstrom nur 0,001 A (1 mA). Der Querstrom durch das Potentiometer soll mindestens das 10fache des Basisstroms betragen, also größer sein als 10 mA. Nach dem Ohmschen Gesetz R = U / I ergibt sich als Maximalwert 15 V / 10 mA = 1,5 kOhm für das Potentiometer. Wir wählen also 1 kOhm, so daß sich ein Querstrom von I = U / R = 15 V / 1kOhm = 15 mA errechnet. Die Belastbarkeit des Potis muß mindestens 15 V * 15 mA = 225 mW = 0,225 W betragen. Typischerweise haben Standardpotis 0,25 W als zulässige Belastung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Fahrregler3.png|thumb|Fahrregler mit Überstromschutz]]&lt;br /&gt;
Damit haben wir unseren ersten elektronischen Fahrregler im Prinzip komplett. In der Praxis muß man ihn aber mindestens noch um eine Überstromsicherung ergänzen, damit die Elektronik nicht bei einem Kurzschluß z. B. infolge einer Entgleisung beschädigt wird. Es empfiehlt sich, diese Sicherung elektronisch aufzubauen. Schmelzsicherung wären auf Dauer zu teuer. Solche elektronischen Überstromsicherungen messen den Ausgangsstrom, indem sie einen kleinen Widerstand in die Ausgangsleitung legen. An diesem Widerstand fällt nun gemäß des Ohmschen Gesetzes eine Spannung ab, die proportional zum Strom ist. Das heißt, daß die Spannung an diesem Meßwiderstand ein genaues Maß für den Strom ist. Überschreitet nun der Strom die festgelegte Maximalgrenze, überschreitet auch die Spannung am Meßwiderstand eine bestimmte Größe. Man wählt nun den Meßwiderstand im allgemeinen so, daß bei dem gewünschten Maximalstrom etwa 0,7 V an dem Meßwiderstand abfallen. Diese 0,7 V reichen aus, um einen Transistor T2 leitend zu machen, der die Ausgangsspannung und damit den Ausgangsstrom der Darlingtonstufe T1 reduziert. Dies geschieht, indem der Stromüberwachungstransistor T2 dem Leistungstransistor T1 die Basisspannung entzieht. Für die praktische Anwendung muß die Strombegrenzung noch mit Kondensatoren ergänzt werden, damit kurze Stromspitzen nicht zu einem Regeleingriff führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem maximalen Ausgangsstrom von 1 A ergibt sich ein Widerstand von &lt;br /&gt;
R = U / I = 0,7 V / 1 A = 0,7 Ohm &lt;br /&gt;
als Meßwiderstand. Wir wählen 0,68 Ohm als nächsten Normwert aus. Dieser Widerstand muß mit &lt;br /&gt;
P = U * I = 0,7 V *  1 A = 0,7 W &lt;br /&gt;
belastbar sein, so daß wir zu einem 1 W-Widerstand greifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Fahrregler4.png|thumb|Fahrregler mit &amp;quot;elektronischem Schwungrad&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Die Geschwindigkeit der Züge ändert sich beim Einsatz des elektronischen Fahrreglers genauso abrupt wie bei der konventionellen Trafosteuerung. Der &amp;quot;Mehrwert&amp;quot; der Elektronik liegt nun darin, daß sich mit relativ einfachen Mitteln eine Massesimulation des Zuggewichtes realisieren läßt. Dabei wirken sich Änderungen der Potistellung nur verzögert bei der Lokgeschwindigkeit aus. Wie beim Vorbild kann man nun nicht mehr schlagartig einen Zug stoppen. Er rollt vielmehr langsam aus. Diese Charakteristik wird auch &amp;quot;elektronisches Schwungrad&amp;quot; genannt. Dazu wird die Potispannung über ein RC-Glied aus R6 und C1 an die Leistungsstufe weitergeleitet. Bei einer Änderung der Potistellung ändert sich die Spannung an dem Kondensator nur langsam. Die Änderungsgeschwindigkeit kann mit dem neuen Poti R6 eingestellt werden. R5 dient nur als Schutzwiderstand für R6, falls es sich in der niederohmigen Endstellung befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Fahrregler5.png|thumb|Fahrregler mit aufgetrennter Spannungsversorgung zur Einspaung eines Kühlblechs für den 7815]]&lt;br /&gt;
Wenn wir nun den Fahrregler mit der oben beschriebenen Spannungsversorgung und -stabilisierung kombinieren, fällt auf, daß wir 2 relativ große Kühlkörper benötigen (einen für die Spannungsstabilisierung und einen für den Fahrregler). Durch Änderung der Elektronikspannungsversorgung kann der Kühlkörper für die Spannungsversorgung eingespart werden. Dazu versorgt man lediglich das Poti des Fahrreglers aus der stabilisierten Spannung (in der Praxis sind häufig noch andere Elektronikteile mit dieser Spannung zu versorgen). Der Leistungstransistor wird aus der unstabilisierten (aber geglätteten) Spannung versorgt. Dabei übernimmt der Leistungstransistor gleichzeitig die Stabilisierung der Fahrspannung. Der Kühlkörper für den Leistungstransistor muß nun allerdings für die höhere unstabilisierte Spannung ausgelegt werden (In diesem Beispiel mit weniger als 3,2 K/W). Der Kühlkörper für die Spannungsversorgung braucht dann lediglich für den Strom der Elektronik selbst dimensioniert zu werden, der sehr gering ist. Unter Umständen benötigt man dann keinen Kühlkörper für den 7815 mehr. (Anmerkung: in der Praxis würde man in diesem Beispiel anstelle des 7815 eine Z-Diode für 15 V mit Vorwiderstand zur Stabilisierung der Potispannung verwenden. Der 7815 veranschaulicht hier jedoch das Prinzip der getrennten Spannungsversorgung, wenn die Ansteuerelektronik für die Leistungsstufe umfangreicher wird.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil dieser Schaltung ist, daß sie nur positive Spannungen bereitstellen kann. Das bedeutet, daß Gleichstromloks nur in einer Richtung fahren können. Um in beiden Richtungen fahren zu können, kann man&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Polwender.png|thumb|Fahrregler mit Polwendeschalter]]&lt;br /&gt;
* einen Polwendeschalter zwischen dem Fahrregler und dem Gleis einbauen. Dabei hat man am Gleis keinen festen Massebezug mehr. Außerdem müssen die Gleisabschnitte durch Trennungen beider Schienen voneinander isoliert werden. Diese Schaltung kann zu Problemen mit Gleisbesetztmeldern führen, die eine feste Masseverbindung benötigen. Es darf auch keine direkte Verbindung von der Spannungsversorgung (oder dem Trafo) zum Gleis geben. &lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_PlusMinusFahrregler.png|thumb|Fahrregler für positive und negative Fahrspannungen]]&lt;br /&gt;
* den Fahrregler für negative Spannungen quasi verdoppeln. Dabei bleibt ein Gleis (das linke) ständig mit der Masse (0 V) verbunden. Man beachte dabei, daß &lt;br /&gt;
** das Poti wegen der höheren Spannung von 30 V nun 1 W Verlustleistung vertragen können muß&lt;br /&gt;
** der Elektrolytkondensator C1 nun ungepolt sein muß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wechselstromsystem kann man mit einem Umschalttaster 24 V anlegen. Der Fahrreglerausgang darf während des Umschaltimpulses keine Verbindung zum Gleis haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pulsbreitenmodulation (PWM = pulse width modulation) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark vereinfacht ist das Drehmoment eines Lokmotors linear von dem Motorstrom abhängig, der durch ihn fließt. Bei niedrigen Fahrspannungen ist daher auch das Drehmoment und die Zugkraft gering. Feinfühliges Rangieren ist bei niedrigen Spannungen kaum möglich, weil der Motor die Lagerreibung im Getriebe überwinden muß. Dazu muß er zunächst ein sogenanntes Losbrechmoment überschreiten. Wenn sich die Lok in Bewegung gesetzt hat, verringern sich die Reibungskräfte und die Lok beschleunigt. Nun kann die Spannung am Fahrregler wieder reduziert werden. Diesen Effekt hat jeder Modellbahner wahrscheinlich bereits beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_PWM.jpg|thumb|Impulsbreitenmodulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Lösung dieses Problems besteht darin, den Motor stets mit der vollen Fahrspannung zu betreiben, so daß sich ein hoher Motorstrom und ein hohes Drehmoment ergeben. Diese Spannung liegt dann jedoch nicht wie bei den oben besprochenen Spannungssteuerungen die gesamte Zeit über an, sondern lediglich in kurzen Impulsen. Das ganze wiederholt sich so schnell, daß aufgrund der Massenträgheit von diesen Impulsen nichts zu merken ist. Je kürzer die Impulse im Verhältnis zur Pause sind, desto langsamer fährt die Lok; je länger sie sind, desto schneller fährt sie. Typischerweise verwendet man hierfür Frequenzen zwischen 50 Hz und einigen 100 Hz. In Digitaldekodern wird dieses Verfahren mit Frequenzen bis 10 kHz und mehr eingesetzt. (Anmerkung: Glockenankermotoren (z. B. von Faulhaber) quittieren diesen Impulsbetrieb ohne zusätzliche Maßnahmen mit einer stark verkürzten Lebensdauer.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil der Pulsbreitenmodulation besteht in der geringen Verlustleistung der Leistungstransistoren. Wie auch bei den einfachen Spannungssteuerungen müssen die Impulse, die von der Fahrreglersteuerung kommen, für den Betrieb von Lokomotiven mit Leistungstransistoren verstärkt werden. Dabei werden sie im Schalterbetrieb eingesetzt, der durch zwei Zustände gekennzeichnet ist:&lt;br /&gt;
* aus: Die Spannung und der Strom sind 0&lt;br /&gt;
* ein: Am Ausgang liegt die volle Betriebsspannung (abzüglich der Transistorrestspannung) bei maximalem Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlustleistung des Leistungstransistors beträgt dabei &lt;br /&gt;
P&amp;lt;sub&amp;gt;Verlust&amp;lt;/sub&amp;gt; = U&amp;lt;sub&amp;gt;Rest&amp;lt;/sub&amp;gt; * I. &lt;br /&gt;
Die Restspannung beträgt entweder 1,4 V bei einem Darlingtontransistor in Kollektorschaltung oder 0,3 V bei einem Leistungstransistor in Emitterschaltung. Daraus resultiert eine sehr geringe Verlustleistung, so daß man häufig sogar ohne Kühlkörper auskommen kann. Vor allem aus diesem Grund wendet man die Pulsbreitenmodulation auch in Digitaldecodern an. Außerdem läßt sich die PWM leicht mit einem Microcontroller erzeugen. Durch die im Lokmotor in den Impulspausen entstehende Gegeninduktionsspannung lassen sich auch Lastregelungen einfach realisieren. Die Pulsbreitenmodulation hat durch die Verwendung in Digitaldecodern erhebliche Verbreitung gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Analogbetrieb mit PWM lassen sich zu schnelle Loks relativ einfach in der Geschwindigkeit drosseln. Dazu baut man in der Lok antiparallele Diodenketten ein. Jede Diode reduziert die Motorspannung um ca. 0,7 V. Dadurch lassen sich auch unterschiedliche Geschwindigkeiten für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt (z. B. bei Schlepptenderloks) realisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phasenanschnittssteuerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Phasenanschnitt_WS.jpg|thumb|Phasenangeschnittener Wechselstrom]]&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Geschwindigkeitssteuerung besteht darin, von den Sinuswellen des Wechselstroms nur Teile zu verwenden. Diese sogenannte Phasenanschnittssteuerung ist sehr einfach aufzubauen. Sie findet u. a. auch in Lichtdimmern und Bohrmaschinen Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Phasenanschnitt_GS.jpg|thumb|Phasenangeschnittener pulsierender Gleichstrom]]&lt;br /&gt;
Wie wir schon gesehen haben, besteht der Fahrstrom herkömmlicher Gleichstromtrafos aus einem pulsierenden Gleichstrom. Auch diese Spannung läßt den Einsatz von Phasenanschnittssteuerungen zu. Aufgrund der einfachen Bauform wird sie häufig als &amp;quot;elektronisches Getriebe&amp;quot; in Loks eingebaut, um eine dauerhafte Geschwindigkeitsreduzierung der Lok ohne Getriebeumbau zu ermöglichen. Solche &amp;quot;elektronischen Getriebe&amp;quot; funktionieren jedoch nicht zusammen mit PWM oder den oben vorgestellten Spannungsreglern, die geglätteten Gleichstrom abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links zu Geschwindigkeitssteuerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Linktabelle}}&lt;br /&gt;
|+ Links zu Geschwindigkeitssteuerungen&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|[[Analoger Fahrtregler]]&lt;br /&gt;
|Einfacher Halbwellenfahrregler&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.mec-krefeld.de/elektronik.html&lt;br /&gt;
|Anspruchsvoller, mikrocontrollergesteuerter Fahrregler mit integrierter Blocksteuerung. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Gleisbesetztmelder =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem (teil-)automatischen Betrieb einer Modellbahn ist es notwendig, daß die Steuerung weiß, welche Gleisabschnitte besetzt und welche frei sind. Da die Funktionstüchtigkeit einer Automatik im wesentlichen von der zuverlässigen Gleisbesetztmeldung abhängt, werden an die Melder folgende Anforderungen gestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Gleisbesetztmelder soll auch bei abgeschalteter Fahrspannung arbeiten&lt;br /&gt;
* Es darf keinen undefinierten Meldezustand geben (&amp;quot;ein bißchen besetzt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* Kurze Kontaktstörungen müssen toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Einbindung der Gleisbesetztmelder in ein Steuerungssystem können sie auch zur Anzeige der besetzten Gleise in einem Gleisbildstellpult verwendet werden. Die Aussagen treffen auch für den Einsatz von Gleisbesetztmeldern in Digitalsystemen zu. Dabei ist darauf zu achten, daß sie&lt;br /&gt;
* für positive und negative Fahrspannungen geeignet sein müssen&lt;br /&gt;
* für einen ausreichend großen Spannungsbereich (bis 20 V und mehr) geeignet sein müssen&lt;br /&gt;
* symmetrisch bezüglich der Fahrspannung aufgebaut sind, damit sie auch zusammen mit den neuen asymmetrischen Digitalerweiterungen eingesetzt werden können (Spannungsreduzierung der positiven Digitalspannung für Bremsbausteine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet folgende grundsätzliche Funktionsprinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Kontaktstrecke]]n&lt;br /&gt;
: Dieses System kann im Dreileitersystem (''Märklin'') angewendet werden. Dazu isoliert man die beiden - normalerweise elektrisch miteinander verbundenen - Schienen eines Gleises voneinander. Eine Schiene dient dann zur Rückführung des Fahrstroms (Masseschiene), während die andere als Kontaktschiene dient. Die nicht gegeneinander isolierten Räder legen bei besetztem Gleis Massepotential an die Kontaktschiene. Dieses Massepotential kann für eine Besetztmeldung direkt verwendet werden. &lt;br /&gt;
; Stromfühler&lt;br /&gt;
: Beim Zweileitersystem liegt an beiden Schienen die Fahrpannung an. Wenn eine Lok auf dem Gleis steht, fließt bei anliegender Fahrspannung ein Strom, der detektiert werden kann. Wenn die Fahrspannung abgeschaltet ist, stellt eine hochohmige Hilfsspannung die Erkennung sicher, ohne daß Loks damit anfahren können. Mit dieser Methode lassen sich nur Fahrzeuge mit Verbraucher (Loks mit Motoren, beleuchtete Waggons) melden. Unbeleuchtete Wagen werden mit [[Leitachsen]] versehen, bei denen ein Hilfswiderstand (ca. 10-20 kOhm) einen Verbraucher simuliert.&lt;br /&gt;
; [[Gleiskontakte|Schienenkontakte]] oder [[Lichtschranke]]n&lt;br /&gt;
: Bei dieser Methode löst der Zug einen Schienenkontakt oder eine Lichtschranke aus, wenn er in einen Abschnitt hineinfährt. Der entstehende Impuls wird mit einem elektronischen Speicher (FlipFlop) oder einem bistabilen Relais gespeichert. Bei der Ausfahrt des Zuges aus dem Abschnitt wird der Speicher wieder gelöscht. Diese Form kann manuelle Eingriffe (z. B. Entfernen eines Zuges von der Anlage) oder verlorene Wagen nicht erkennen. &lt;br /&gt;
; Achszähler&lt;br /&gt;
: Wie beim Vorbild werden die in einen Abschnitt hinein- und hinausfahrenden Achsen gezählt. Aufgrund des hohen Aufwands und der unsicheren Achserkennung konnte sich dieses Verfahren im Modell nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden werden die Gleisbesetztmelder des Stromfühler-Prinzips näher vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optokoppler-Methode ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_GBM_Optokoppler.png|thumb|Besetztmelder mit Optokoppler]]&lt;br /&gt;
Wenn über eine (Silizium-)Diode Nennstrom fließt, fällt an der Diode eine Spannung von ca. 0,7 V ab. Schaltet man 4 Dioden hintereinander, ergibt sich ein Spannungsabfall von 2,8 V, der zum Betreiben der Sende-LED eines Optokopplers ausreicht. Für den Zweirichtungsbetrieb verwendet man dieselbe Schaltung antiparallel. Die Optokopplerausgänge können dann direkt parallel geschaltet werden (wired OR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Methode liegt in der galvanischen Trennung des Meldeausgangs vom Fahrstrom. Nachteilig ist der hohe Spannungsabfall. Die Besetztmeldung fällt allerdings aus, wenn weniger als 2,8 V vom Fahrregler eingeprägt werden. Bei der Abschaltung der Fahrspannung hingegen übernimmt ein Hilfswiderstand die Einspeisung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spannungsteilermethode ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_GBM_Spannungsteiler.png|thumb|Besetztmelder nach der Spannungsteilermethode]]&lt;br /&gt;
Bei der Spannungsteilermethode bildet ein hochohmiger Meßwiderstand an einer Hilfsspannung, die oberhalb der maximalen Fahrspannung liegt, einen Spannungsteiler. Bei leerem Gleis ist der Lastwiderstand nicht vorhanden und die Meßspannung entspricht der Hilfsspannung, weil an dem Meßwiderstand keine Spannung abfällt, da der Strom 0 ist. Wenn das Gleis besetzt ist, fließt durch den Meßwiderstand und den Lastwiderstand ein Strom, so daß die Meßspannung bis auf die angelegte Fahrspannung zusammenbricht. Dieser Spannungseinbruch kann mit einem Komparator erkannt werden. Diese Meßmethode ist nur für Strecken realisierbar, die mit einer festen Polarität bzw. Fahrtrichtung betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzverstärkermethode ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_GBM_Differenzverstärker.png|thumb|Besetztmelder nach der Differenzverstärkermethode]]&lt;br /&gt;
An einem antiparallelen Diodenpaar, das in der Fahrstromzuleitung liegt, fallen bei besetztem Gleis +/- 0,7 V ab. Ein Differenzverstärker detektiert diese Spannung und verstärkt sie auf z. B. +/-10 V. Mittels eines Gleichrichters und nachfolgendem Komparators läßt sich der Besetztmeldezustand detektieren. Bei leerem Gleis erzeugt der Differenzverstärker eine Ausgangsspannung von 0 V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch Varianten, bei denen das Diodenpaar in die Masseleitung eingeschliffen wird. Diese Schaltung ist deutlich weniger aufwendig, weil die zu verstärkende Meßspannung nicht von der Fahrspannung abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links zu Gleisbesetztmeldern == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Linktabelle}}&lt;br /&gt;
|+ Links zu Gleisbesetztmeldern&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
| http://www.mec-krefeld.de/elektronik.html&lt;br /&gt;
| 8fach Gleisbesetztmelder nach der Spannungsteilermethode für Einrichtungsbetrieb; 8fach Gleisbesetztmelder für Zweirichtungsbetrieb nach Differenzverstärkermethode auf Anfrage &lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
| http://users.telenet.be/deloof/index.html&lt;br /&gt;
| 4fach Gleisbesetztmelder nach dem Optokopplerprinzip. &lt;br /&gt;
| Auf der Webseite unter Strom-Detektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
| http://www.railway-lauf.de&lt;br /&gt;
| 16fach Gleisbesetztmelder nach dem Optokopplerprinzip mit [[Modellbahnsteuerung#S88|S88-Ausgang]]. Microcontroller nur programmiert zu beziehen.&lt;br /&gt;
| Auf der Webseite unter Hardware-Module. Dort unter Gleisbesetztmelder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Mechanischer Aufbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einfachste Weg zum Aufbau einer Schaltung besteht auf Steckbrettern. Diese Systeme sind allerdings recht teuer und daher nur für Test- und Prototypaufbauten sinnvoll. Ansonsten verwendet man Lochraster- oder Lochstreifenplatinen. Auf der Platinenunterseite werden die Bauteilanschlüsse mit dünnem Draht miteinander verbunden. Dieses Verfahren ist jedoch aufwendig und fehleranfällig. Für Schaltungen, die man nur in wenigen Exemplaren benötigt, eignet es sich dennoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Platinenoberseite.jpg|thumb|Platinenoberseite mit Bauteilen]]&lt;br /&gt;
Wenn man eine Elektronikschaltung häufiger aufbauen muß, lohnt sich die Anfertigung einer sogenannten gedruckten Schaltung. Darunter versteht man eine geätzte (oder gefräste) Platine, die alle notwendigen Verbindungen der Bauteile bereits enthält. Nach dem Ätzen und Bohren werden die Bauteile einfach verlötet. Während die Bestückung relativ schnell erledigt ist, steckt der Aufwand in der Erstellung der Platinenvorlage (Layout). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Analogelektronik_Platinenunterseite.jpg|thumb|Platinenunterseite mit Leiterbahnen]]&lt;br /&gt;
Für die Layouterstellung gibt es spezielle CAD-Programme, die das Layouten aus einem vorgegebenen Schaltplan unterstützen. Die Hersteller bieten abgespeckte Versionen z. T. kostenlos an oder preisgünste Versionen mit reduziertem Umfang für den hobbymäßigen Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Linktabelle}}&lt;br /&gt;
|+ Programme zur Leiterplattenherstellung&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.cadsoft.de&lt;br /&gt;
|'''EAGLE''': Freeware für Platinen bis 80 x 100 mm; Non-Profit-Version für Platinen bis 100 x 160 mm für 125 EUR&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.ibfriedrich.com/&lt;br /&gt;
|'''Target 3001''': für private Anwendung kostenlos, auf 100 Pins/Pads sowie auf zwei Kupferlagen beschränkt. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frontplatten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bei Bausteinen wie einem Fahrregler, der ständig im Blickwinkel liegt, macht sich eine professionell aussehende Frontplatte gut. Hierzu kann man mit dem PC eine Vorlage erstellen und ausdrucken (ggf. mit durchsichtiger Folie als Schutz überkleben). Eine Alternative ist eine professionell erstellte Frontplatte und/oder Rückwand. Diesen Service bieten einige Firmen wie z.B. [http://www.schaeffer-apparatebau.de/ Schaeffer AG], als besonderer Service kann hier ein eigenes Programm zum Entwurf der Frontplatte heruntergeladen werden, mit dem auch die Kosten errechenbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Racks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:19_Zoll_Rack.jpg|thumb|right|Zwei 19 Zoll Baugruppenträger mit gesteckten Europaplatinen]]&lt;br /&gt;
Sinnvollerweise führt man die Elektronikplatinen steckbar aus, damit man sie bei einem Defekt leicht austauschen und ersetzen kann. Hierfür eigenen sich sogenannte 19-Zoll-Einbaurahmen (Racks), die es von verschiedenen Herstellern gibt. Die Platinen, die in diese Racks eingeschoben werden, haben üblicherweise das Maß 100 x 160 mm (Höhe x Tiefe), das Europa-Format. Für Modellbahnzwecke haben sich die 31poligen Steckverbinder nach DIN 41617 bewährt, um die Verbindung zwischen der Steckkarte und dem Rack, das fest mit der Anlage verdrahtet ist, herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=MpC&amp;diff=12844</id>
		<title>MpC</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=MpC&amp;diff=12844"/>
				<updated>2011-09-20T20:21:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Software]] [[Kategorie:Elektrik und Elektronik]] [[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hersteller==&lt;br /&gt;
Die MpC (Modellbahn per Computer) wird von der Firma Gahler+Ringstmeier hergestellt und vertrieben. Herr Gahler ist im Jahr 2007 verstorben. Neu hinzugekommen ist Dipl.-Ing. Ralf Hagemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==System==&lt;br /&gt;
===Eignung===&lt;br /&gt;
Sie ist für alle Spurweiten mit Zwei- und Dreileiter-Schienen geeignet. Auch wenn der primäre Fokus auf Analogbetrieb ohne Decoder gerichtet ist, unterstützt die MpC auch Digitalsysteme.&lt;br /&gt;
===Voraussetzungen===&lt;br /&gt;
Die MpC kann man als &amp;quot;Digitale Z-Schaltung&amp;quot; bezeichnen. An den Loks sind keine Umbauten notwendig, da nur die Anlage (Gleise, Weichen, Signale, Stellpulte) mit der Elektronik verbunden wird. Die Elektronik ist auf entsprechenden Steckkarten in 19&amp;quot;-Rahmen untergebracht, die Anzahl der Steckkarten ist von der Größe und Ausstattung der Anlage abhängig. Die Steckkarten sind als Bausatz oder fertig bestückt erhältlich. Der Anschluß der Steckkarten an den PC erfolgt mittels einer ISA-Steckkarte. Damit ist der Einsatz von älteren, preiswert erhältlichen Computern möglich. Als Betriebssystem ist DOS (in den verschiedensten Derivaten) ausreichend. Einige Nutzer setzen jedoch aktuelle Rechentechnik mit ISA-Schnittstellen (Industrie-PC) ein.&lt;br /&gt;
Wegen der Entwicklung in der PC-Technik weg vom ISA und hin zu PCI ist seit Kurzem auch die Nutzung einer Parallel-Schnittstelle für den Anschluß möglich. Diese Variante ist nicht so performant im Vergleich zur ISA-Karte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prinzip und Funktionalität===&lt;br /&gt;
Die Gleise der Anlage werden in Abschnitte (&amp;quot;Blöcke&amp;quot;) eingeteilt, jeder Block hat eine eigene Fahrspannungsversorgung; somit kann in jedem Block unabhängig von den anderen Blöcken eine Lok gesteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blöcke werden in einem Steuerungsprogramm logisch als &amp;quot;Fahrstrassen&amp;quot; verbunden; eine Fahrstrasse enthält neben dem Start- und Zielblock die entsprechenden Weichenschaltbefehle sowie weitere Schalt-, Anzeige- oder Fahrbefehle. Durch den Aufruf einer Fahrstrasse kann von Block zu Block gefahren werden. Das Steuerungsprogramm schaltet die entsprechenden Weichen und sperrt diese, erzeugt die entsprechenden Signalbilder, sorgt für gleiche Fahrspannung an den Blockübergängen. Nachdem die Lok im Zielblock angekommen ist, wird die Fahrstrasse automatisch aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine Belegtmeldung der Blöcke wird dem Steuerungsprogramm der Standort eines Fahrzeugs mitgeteilt. Somit wird durch das Programm gleichzeitig eine Fahrwegsicherung erzielt, die ein Auffahren bzw. Flankenfahrten der Züge auf der Anlage verhindert, ggf. wird ein Zug angehalten, ein Zug erhält keinen Fahrbefehl oder eine kreuzende Fahrstrasse wird erst geschaltet, wenn eine andere Fahrstrasse aufgelöst wurde. Für das punktgenaue Halten vor einem Signal kann ein Block in weitere Abschnitte (Brems- und Halteabschnitt) aufgeteilt werden. Bei Triebwagen oder geschobenen Zügen muß nur das führende Fahrzeug die Belegtmeldung auslösen (Beleuchtung oder Leitlack), damit auch diese korrekt am Signal halten.&lt;br /&gt;
Einem Fahrzeug (Lok/Triebwagen) wird ein Fahregler des Steuerungsprogramms zugeordnet, in dem die für dieses Fahrzeug passenden Parameter für Anfahrspannung, max. Geschwindigkeit (getrennt für vorwärts und rückwärts), Beschleunigung, Bremsverzögerung, zwei Fahrgeschwindigkeiten (Hp2,&amp;quot;Hp3&amp;quot;) usw. gespeichert werden; zur leichteren Zuordnung kann der Fahrregler mit einem Namen (12 Zeichen) versehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eckdaten==&lt;br /&gt;
*Die Kosten sind von der Größe der Anlage abhängig, nicht von der Anzahl der Loks, ABER eine schrittweise Umrüstung ist nicht sinnvoll, möglich wäre zunächst nur die Weichen-/Fahrstrassen mit der MpC zu schalten&lt;br /&gt;
*Der Verkabelungsaufwand ist ähnlich dem einer vergleichbar ausgestattene Anlage mit Dekodern in den Loks (d.h. mit entsprechender Belegmeldung auf der gesamten Anlage etc.), aber deutlich größer als bei digitalen Anlagen, die ohne Fahrwegsicherung oder automatischem Halt vor roten Signalen auskommen.&lt;br /&gt;
*Keine Umbauten an den Fahrzeugen nötig, ABER unabhängiges Fahren nur in separaten Blöcken, d.h. Bilden/Auflösen von Doppeltraktion/Vorspann nur an den Blockgrenzen oder abschaltbaren Gleisstücken, Kurswagen rangieren nur, wenn das Triebfahrzeug sich in einem andern Block befindet. Hinweis für Glockenankermotoren (Faulhaber u.ä.): Die Motoren werden mit Pulsweitenmodulation angesteuert, die die Glockenanker-Motoren auf längere Sicht nicht vertragen. Durch einen Tiefpassfilter (z.B. Verbeck hatte so etwas im Programm) kann die Situation entschärft werden, das für diese Motoren typische Fahrverhalten wird jedoch nicht erreicht.&lt;br /&gt;
*Die Loks haben keine Lastregelung oder schaltbare Zusatzfunktionen, nur über entsprechende Blockaufteilung können Geschwindigkeitsanpassungen realisiert werden.&lt;br /&gt;
*das Steuerungsprogramm MpC beinhaltet alle Funktionen für eine manuelle Loksteuerung, kann aber auch bis hin zum vollautomatischen Betrieb der Anlage eingestellt werden; anstelle des hauseigenen Programms kann m.E. auch RailRoad&amp;amp;Co. zur Steuerung genutzt werden.&lt;br /&gt;
*Anschlußmöglichkeiten für alle gängigen Weichen- und Signalantriebe (Magnet-,Motor-), für Schalter, Taster, LED (Lichtsignale, Gleisbildstellpult, Fahrpult) vorhanden, weitere Bausätze (z.B. Fahrpult mit Drehregler) erhältlich&lt;br /&gt;
==Bildschirmstellwerk==&lt;br /&gt;
Seit 2008 gibt es nach langen Forderungen seitens der Nutzer ein Bildschirmstellwerk. Dieses setzt Windows als Betriebssystem voraus und besteht aus drei Komponenten:&lt;br /&gt;
* die MpC als eigentliche Steuerung (DOS, ISA-Steckkarte etc. siehe oben)&lt;br /&gt;
* MpC-Manager - Zentrale des/der Bildschirmstellwerke/s, Anbindung an MpC (Windows)&lt;br /&gt;
* MpC-BstW - die Bildschirmstellwerke selber (Windows)&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen MpC und MpC-Manager erfolgt mit einem Null-Modem-Kabel via RS232. Die Kommunikation zwischen MpC-Manager und den Bildschirmstellwerken erfolgt über TCP/IP. Es ist möglich, mehrere Bildschirmstellwerke auf verschiedenen Rechnern zu nutzen. Die Lizenzen dazu sind gestaffelt. Es ist auch möglich, MpC, MpC-Manager und Bildschirmstellwerk auf einem Rechner zusammen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos unter http://www.mpc-modellbahnsteuerung.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Leitachsen&amp;diff=12843</id>
		<title>Leitachsen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Leitachsen&amp;diff=12843"/>
				<updated>2011-09-20T20:20:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Belastung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Für [[Blockstreckensteuerung]]en oder andere Automatikschaltungen ist es häufig notwendig, die Position von Zügen zu erfassen. Neben Lösungen wie [[Reed-Kontakte]]n, Gleiskontakten oder Lichtschranken bieten sich insbesondere die im Betrieb recht zuverlässigen [[Besetztmelder|Gleisbesetztmelder]] an. Solche Gleisbesetztmelder zeigen bei einem Zweileitersystem an, daß sich in dem angeschlossenen Gleisabschnitt ein Verbraucher (Lokmotor oder Beleuchtung) befindet. Unbeleuchtete Wagen wie z. B. Güterwagen versieht man daher mit Leitachsen, die einen Verbraucher simulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: &lt;br /&gt;
Im Mittelleitersystem (Märklin) setzt man vorzugsweise [[Kontaktstrecke]]n ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Prinzip =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Leitachsen 2L-Achse.png|framed|Schnitt durch eine Achse für das 2-Leiter-System]]&lt;br /&gt;
Im Zweileitersystem müssen die beiden Radkörper elektrisch voneinander isoliert sein, damit sie die an den beiden Schienen anliegende Fahrspannung nicht kurzschließen. Dazu wird im allgemeinen der Radkörper auf der einen Seite eines Radsatzes mit einem Kunststoffring von der Achse isoliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Leitachsen Prinzip.png|framed|Bei einer Leitachse werden die beiden Radkörper mit einem Widerstand verbunden, der die Gleisbesetztmeldung ansprechen läßt.]]&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von Leitachsen muß man nun diesen Isolierring mit einem Widerstand überbrücken, damit ein geringer Strom die Gleisbesetztmeldung ansprechen läßt. Für die Herstellung solcher Leitachsen haben sich verschiedene Verfahren etabliert, die im folgenden erläutert werden. Die beschriebenen Umbauverfahren setzen Metallradkörper und Metallachsen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Ausführung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industriell hergestellte Leitachsen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Firmen wie z. B. Roco haben Leitachsen im Lieferprogramm, die einfach gegen die vorhandenen isolierten Achsen ausgetauscht werden. Beim Kauf muß man auf den passenden Raddurchmesser achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graphitlack (Widerstandslack) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Leitachsen Graphitlack.png|framed|Über den Isolationsring wird Graphitlack aufgetragen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graphitlack, häufig auch als Widerstandslack bezeichnet, ist z. B. unter der Bezeichnung Graphit 33 von Kontakt Chemie bei den [[Elektronikversender]]n erhältlich. Man sprüht den Lack zunächst z. B. dick in den Deckel einer Filmdose. Mit einem Pinsel trägt man den Lack nun über den Kunststoffisolierungsring des Radsatzes auf. Wie dick er aufzutragen ist, muß experimentell ermittelt werden. Diese Widerstandsmessung darf jedoch erst vorgenommen werden, wenn der Lack getrocknet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fälschlicherweise wird häufig in diesem Zusammenhang auch von Leitlack gesprochen. Da Leitlack (Silberlack) einen viel zu geringen Widerstand besitzt (er ist schließlich zur Reparatur etwa von Leiterbahnen auf Platinen gedacht), würde er bei Leitachsen einen Kurzschluß der Fahrspannung verursachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== SMD-Widerstände ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Leitachsen SMD.png|framed|Über den Isolationsring wird ein SMD-Widerstand geklebt und mit Leitlack mit Achse und Radkörper verbunden.]]&lt;br /&gt;
Wenn man Wert auf genau reproduzierbare Widerstandswerte legt, empfiehlt es sich, Leitachsen mit SMD-Widerständen herzustellen. Dazu werden die SMD-Widerstände mit Sekundenkleber auf die Isolierkörper geklebt. Mit Silberlack (Leitlack) stellt man die elektrische Verbindung zu der Achse einserseits und dem Radkörper andererseits her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedentlich wird vorgeschlagen, die Leitachsen mit zwei um 180° versetzten Widerständen aufzubauen, damit es keine Unwucht am Rad gibt. Zumindest in Baugröße H0 ist der Unwuchteffekt jedoch in der Praxis kaum zu spüren (erst recht nicht im kompletten Zug). Bei der Ausstattung mit 2 Widerständen muß aufgrund der sich ergebenden elektrischen Parallelschaltung der Widerstandswert der Einzelwiderstände verdoppelt werden. Beispiel: 10kOhm gewünschter Gesamtwiderstand ergibt 2 Widerstände á 18 kOhm (abgerundet auf Normwert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Praktische Hinweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eingangs beschrieben, setzt man die Leitachsen im Zweileiterbetrieb bei Wagen ein, die keinen elektrischen Verbraucher (Lokmotor oder Beleuchtung) enthalten, aber eine vorhandene elektronische Gleisbesetztmeldung auslösen sollen. Wenn man feste Zugverbände fährt, sollte jeder Schlußwagen eines Zuges mit Leitachsen versehen werden, damit bei einer Zugtrennung der vom stehen gebliebenen Zugteil besetzte Abschnitt noch als belegt gemeldet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro Wagen reicht im allgemeinen eine Leitachse aus. Bei Drehgestellwagen soll hingegen möglichst in jedem Drehgestell eine Leitachse vorhanden sein. Je mehr Leitachsen vorhanden sind, desto sicherer ist die Erkennung eines Wagens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstandswert der Leitachsen sollte je nach Ausführung und Ansprechempfindlichkeit der Gleisbesetztmeldung im Bereich von einigen Kiloohm (ca. 2 kOhm bis 20 kOhm) liegen. Je geringer der Widerstandswert ist, desto mehr belasten die Leitachsen die Fahrstromversorgung. Beispiel: bei 1 kOhm und 10 V Fahrspannung fließt durch die Leitachse ein Strom von 10 mA. Bei einem Zug mit 50 Leitachsen &amp;quot;verliert&amp;quot; man somit bereits 500 mA (0,5 A) Fahrstrom. Dies gilt es natürlich auch bei Digitalbetrieb zu beachten, wo unter Umständen eine große Zahl an Wagen mit Leitachsen von einem Booster versorgt werden müssen (etwa bei Schattenbahnhöfen). Da die Spannung im Digitalbetrieb z. T. bis zu 20 V beträgt, ist die Fahrstrombelastung hier sogar noch höher. Dabei ist auch die maximale Belastbarkeit der Widerstände zu beachten, die z. B. bei SMD-Widerständen nur 1/8 W beträgt. Bei 1 kOhm Widerstand ist diese Belastung bereits bei ca. 11 V erreicht (11 V * (11 V / 1 kOhm ) = 121 mW = 0,121 W ~ 0,125 W = 1/8 W), so daß der Widerstandswert in der Praxis deutlich höher liegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://www.morop.org/de/normes/nem624_d.pdf NEM 624 Elektrische Kennwerte - Radsatz] empfiehlt einen Widerstand von 15 kOhm +/-20 %. Dabei werden nur knapp 30 mW bei 20 V Spannung umgesetzt. Die Belastbarkeit herkömmlicher SMD-Widerstände reicht also problemlos dafür aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Blockstreckensteuerung&amp;diff=12842</id>
		<title>Blockstreckensteuerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Blockstreckensteuerung&amp;diff=12842"/>
				<updated>2011-09-20T20:17:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Links korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unterirdische oder schlecht einsehbare Strecken erfordern bei rein manuellem Betrieb besondere Aufmerksamkeit, damit ein Zug nicht auf einen anderen auffährt. Ein (teil-)automatischer Betrieb auf solchen Abschnitten läßt dem Bediener somit Zeit, sich z. B. um Rangieraufgaben zu widmen. Blockstreckensteuerungen bzw. automatischer Streckenblock gehören daher zu den wichtigsten Automatikschaltungen bei einer Modellbahn. Der folgende Artikel erläutert das Prinzip. Für konkrete Schaltpläne wird auf entsprechende Literatur und Webseiten verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vorbild siehe [[Eisenbahnsicherungs- und -signaltechnik]] und http://www.stellwerke.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionsprinzip =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Blockstreckensteuerung soll verhindern, daß ein Zug auf einen anderen auffährt. Dazu wird die Strecke in einzelne &amp;quot;Blocks&amp;quot; aufgeteilt, die mit einem Signal gesichert sind. Ein Block ist also die Strecke zwischen zwei Signalen. Das zugeordnete Signal erlaubt die Einfahrt eines Zuges aus dem vorhergehenden Block in den hinter dem Signal liegenden Blockabschnitt, sofern dieser frei ist. Bei besetztem Block zeigt das Signal &amp;quot;Halt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung_freie_Fahrt.gif|left|framed|Blockablauf bei freier Strecke. Der Zug stellt das Signal hinter sich auf &amp;quot;Halt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Grundstellung stehen bei freier Strecke alle Signale auf &amp;quot;Fahrt&amp;quot;. Sobald der Zug in einen Block (z. B. Block 1) eingefahren ist (d. h. das den Block sichernde Signal BS1 passiert), schaltet das Signal BS1 auf &amp;quot;Halt&amp;quot;. Wenn der Zug den Block 1 hinter dem nächsten Signal BS2 wieder verlassen hat, geht das Signal BS1 wieder auf &amp;quot;Fahrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung_besetzt.gif|left|framed|Blockablauf bei besetzter Strecke. Der rote Zug muß am Signal BS1 warten, bis der blaue den Block 1 verlassen hat.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich nun 2 Züge auf der Strecke befinden, wird es interessant. Sobald der blaue Zug den mittleren Block 1 erreicht hat, schaltet er das linke Signal BS1 hinter sich auf &amp;quot;Halt&amp;quot;. Der folgende rote Zug muß an diesem Signal BS1 so lange warten, bis der blaue Zug den mittleren Block 1 vollständig verlassen hat und das rechte Signal BS2 passiert hat. Nun schaltet sich das linke Signal BS1 wieder auf &amp;quot;Fahrt&amp;quot;, und der rote Zug kann weiterfahren. Sobald der rote Zug das linke Signal BS1 passiert und den Block 1 besetzt, schaltet er es selbst wieder auf &amp;quot;Halt&amp;quot;, damit ein eventuell ihm nachfolgender Zug ebenfalls gestoppt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung Kreis.png|framed|Es muß mindestens ein Block mehr vorhanden sein, als Züge auf dem Kreis fahren.]] &lt;br /&gt;
Wenn man auf einem Kreis z. B. 2 Züge mit einer Blockstreckensteuerung fahren lassen will, benötigt man mindestens 3 Blocks. Bei nur 2 Blocks würden sich die Züge gegenseitig blockieren, weil kein Block mehr frei wäre, in den ein Zug vorrücken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel fährt der rote Zug am Signal S1 in den Block zwischen S1 und S2. Sobald er vollständig am Signal vorbei gefahren und S1 wieder auf Halt gegangen ist, stellt sich S3 auf Fahrt, so daß der blaue Zug in den Abschnitt zwischen S3 und S1 einfahren kann. Der rote Zug fährt derweil bis zum Signal S2 weiter. Das weitere Geschehen ist von den Zuggeschwindigkeiten, Zuglängen und Blocklängen abhängig. Wenn man annimmt, daß der blaue Zug ein langer und langsamer Güterzug sei, dauert es lange, bis er den Block zwischen S2 und S3 geräumt hat. In der Zwischenzeit hat der rote Zug das haltzeigende Signal S2 erreicht. Danach ist der blaue Zug am Signal S3 komplett vorbei gefahren, so daß der Block zwischen S2 und S3 frei ist (man beachte, daß wir wieder 2 besetzte und 1 freien Block haben!). Folglich schaltet nun S2 auf Fahrt, und der rote Zug kann seine Fahrt fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schaltungsprinzip =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfache Schaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung einfach.png|left|framed|Schaltung einer einfachen Blocksteuerung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Blockstreckensteuerung muß erkennen können, wo sich Züge aufhalten. Dazu benötigt sie [[Besetztmelder]]. Einen Block unterteilt sie in mindestens folgende Abschnitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrtabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Der Fahrtabschnitt reicht vom Anfang des Blocks bis ca. 1 m vor dem Blockende, d. h. dem nachfolgenden Blocksignal&lt;br /&gt;
* Haltabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Der Haltabschnitt beginnt ca. 1 m vor dem Blockende. Er ist stromlos, wenn der nachfolgende Block besetzt ist (das nachfolgende Blocksignal also &amp;quot;Halt&amp;quot; zeigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der einfachsten Variante reicht es also, jedem Block einen Belegtmelder zuzuordnen. Wenn der Block besetzt ist, schaltet er den vor dem Block liegenden Haltabschnitt z. B. mit einem Relais ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltung mit sanfter Verzögerung und Beschleunigung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung Bremsen.png|left|framed|Schaltung einer Blocksteuerung mit sanfter Verzögerung und Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachteilig an der Einfachvariante ist, daß die Züge abrupt anhalten und anfahren. Wesentlich vorbildgerechter ist es, wenn die Züge vor einem &amp;quot;Halt&amp;quot;-zeigenden Signal langsam abbremsen und schließlich stoppen. Wenn das Signal wieder auf &amp;quot;Fahrt&amp;quot; geht, beschleunigt der Zug sanft. Dazu ist es notwendig, einen zusätzlichen Bremsabschnitt zwischen Fahrt- und Haltabschnitt einzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrtabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Der Fahrtabschnitt reicht von ca. 1 m hinter dem Blocksignal bis ca. 2-3 m vor dem Blockende, d. h. dem nachfolgenden Blocksignal&lt;br /&gt;
* Bremsabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Im Bremsabschnitt wird der Zug langsam bis auf eine Schleichgeschwindigkeit abgebremst, wenn der nachfolgende Block besetzt ist. Mit der Schleichgeschwindigkeit fährt der Zug bis in den Haltabschnitt. Der Bremsabschnitt benötigt einen eigenen Besetztmelder, damit die Blocksteuerung weiß, wann sie mit dem Bremsvorgang beginnen muß.&lt;br /&gt;
* Haltabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Der Haltabschnitt beginnt ca. 1 m vor dem Blockende bis ca. 1 m hinter dem nächsten Blocksignal. Er ist stromlos, wenn der nachfolgende Block besetzt ist (das nachfolgende Blocksignal also &amp;quot;Halt&amp;quot; zeigt). Wenn der nachfolgende Block wieder frei wird, beschleunigt der Zug langsam bis auf die Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blocklogik enthält im wesentlichen ein ODER-Gatter, das die beiden Besetztmelder des nachfolgenden Blocks zusammenfaßt sowie ein UND-Gatter, das bei besetztem eigenen Bremsabschnitt und besetztem Nachfolgeblock (Signal aus ODER-Gatter) den Bremsvorgang einleitet und den Haltabschnitt stromlos schaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Praktische Hinweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltabsschnitt muß so lang bemessen sein, daß der schnellste Zug mit dem längsten Auslauf (Schwungmassen beachten!) sicher zum Halten kommt. Das soll auch sichergestellt sein, wenn vorher nicht sanft abgebremst wurde. Der Bremsabschnitt wird so lang bemessen, daß die Bremswirkung vorbildgetreu aussieht. In der Regel wird man ca. 1-2 m verwenden. Am Anfang des Bremsabschnitts kann man das Vorsignal anordnen. Die Länge des Fahrtabschnitts soll den längsten Zug um mindestens den Faktor 1,5 bis 2 überschreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kommerzielle oder im Internet bzw. in Büchern veröffentlichte Blockstreckensteuerungen sind nur mit gezogenen Zügen verwendbar. Geschobene Wendezüge oder Triebwagen verursachen Probleme, weil der Strom am Blocksignal bereits abgeschaltet wird, wenn der Besetztmelder des Blocks belegt meldet. Dies ist jedoch bereits bei einem beleuchteten Steuerwagen der Fall, so daß der Lok am Zugende der Strom abgeschaltet wird und sie stehen bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei Lichtsignalen im Selbstblock es vorbildgerecht ist, daß die Grundstellung &amp;quot;Fahrt&amp;quot; ist, befinden sich Formsignale normalerweise in &amp;quot;Halt&amp;quot;-Stellung. Bei den Modellbahn-Blockstreckensteuerungen hängt das Verhalten vom konkreten Schaltungsprinzip ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Maßnahmen sind notwendig, wenn die Blockstrecke in beiden Fahrtrichtungen betrieben werden soll (z. B. auf einer eingleisigen Strecke). Dabei muß sichergestellt werden, daß die Blockstreckensteuerung fahrtrichtungsabhängig arbeitet. Andernfalls bleibt der Zug sofort nach Passieren eines Signals in Gegenrichtung stehen, weil die Haltbedingung für den Gegenrichtungsblock erfüllt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Blockstreckensteuerung mit Besetztmeldern nach dem Stromfühlerprinzip arbeitet, soll der letzte Wagen eines Zuges entweder beleuchtet sein (z. B. Schlußleuchte) oder mit [[Leitachsen]] ausgerüstet sein. Kommt es zu einer Zugtrennung, bleibt der jeweilige Block belegt, so daß kein weiterer Zug nachfolgen kann. Eine Kollision wird damit vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein Zug länger als ein Block, besetzt er zwei Blocks (sofern der letzte Wagen mit Leitachsen ausgerüstet ist). Auch hierbei ist eine Kollision ausgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein punktgenaues Anhalten aller Züge vor einem haltzeigenden Blocksignal ist schwierig zu realisieren. Im Digitalbetrieb können bei neueren Decodern entsprechende Bremseinstellungen konfiguriert werden (z. B. mit ABC-System). Im Analogbetrieb kann man sich aushelfen, indem man die Züge nur bis auf eine Schleichspannung abbremst. Mit dieser geringen Spannung fahren die Züge vor, bis sie einen abgeschalteten Haltabschnitt direkt vor dem Signal erreichen. Optimale Ergebnisse erreicht man jedoch nur, wenn man die Zuggeschwindigkeit vor dem Abbremsen mißt und daraus die &amp;quot;Bremskraft&amp;quot; bestimmt. Dabei werden schnelle Züge stärker abgebremst als langsame. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systeme wie [[MpC]] realisieren die Blockfunktion in Software. Dabei sind geschobene Wendezüge problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Bremsen in Digitalsystemen hat [http://atw.huebsch.at/DCC/Bremsen.htm Arnold Hübsch] einige Informationen zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur und Links =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Linktabelle}}&lt;br /&gt;
|+ Links zu Geschwindigkeitssteuerungen&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.mec-krefeld.de/elektronik.html&lt;br /&gt;
| Mikrocontrollergesteuertes Blockstreckensystem mit Geschwindigkeitsmessung. Auch für geschobene Züge. Einrichtungsvariante als Download, Zweirichtungsvariante auf Anfrage&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.gotthardbahn.ch/8_modellbahn/elektronik/8-Elektronik.htm&lt;br /&gt;
|Carl Waldis' Blocksteuerung ist für Gleich- und Wechselstrombahnen geeignet. Sie kommt auch mit geschobenen Zügen zurecht. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.mecl.ch/typo3/index.php?id=10&lt;br /&gt;
|Blocksteuerung von Reto Huniker vom MEC Langenthal. Aufbau auf Lochstreifenkarten ohne geätzte Platinen möglich.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Literatur&lt;br /&gt;
| Knobloch: Modell-Eisenbahnen elektronisch gesteuert; Band 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Köhler: Modelleisenbahn - vorbildgetreu durch Elektronik&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebliches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Weichenantriebe&amp;diff=12841</id>
		<title>Weichenantriebe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Weichenantriebe&amp;diff=12841"/>
				<updated>2011-09-20T20:11:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: &amp;quot;CD-ROM-Laufwerk als Antrieb&amp;quot; gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anmerkung für weitere Autoren:''' Schön wären noch Fotos der einzelnen Antriebe, Angaben zu elektrischen Daten (Stromaufnahme etc.), mechanische Ausführung des Stellschwellenantriebs bei Motorantrieben etc. Außerdem wären Fotos von Weichen mit Gelenkzungen und Federzungen nützlich. Preisangaben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Übersicht =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Antrieb der Weichenzungen stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die im folgenden kurz vorgestellt werden. Dazu wird auf mechanische und elektrische Besonderheiten hingewiesen. Hierzu gehört unter anderem die Art der Rückmeldung. Häufig ist es wichtig, die tatsächliche Weichenlage insbesondere in verdeckten oder schlecht einsehbaren Anlagenbereichen im Stellpult anzuzeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweileitersystem kommt weiteren Endkontakten zur Herzstückpolarisierung oder automatisierten Spannungsumschaltung z. B. bei Kehrschleifen eine wichtige Bedeutung zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidendes Kriterium zur Auswahl eines geeigneten Antriebs ist die mechanische Gestaltung der Weiche. Hier unterscheidet man &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gelzung.jpg|thumb|Märklin-K-Gleis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weichen mit Gelenkzungen: Die Weichenzungen sind mit einem Gelenk ausgeführt. Mittels einer Feder werden die Weichenzungen in der Endlage gesichert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weichen mit Federzungen: Die Weichenzungen sind durchgehend ohne Gelenk ausgeführt. Sie werden beim Stellen im elastischen Bereich verbogen. Um Federzungen in der Endlage zu halten, ist eine dauernde Kraft vom Antrieb erforderlich.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fedzung.jpg|thumb|Tillig-Elite-Weiche]]&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0800.JPG|thumb|Weichenstraße aus Tillig-Elite Material]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Weichen mit Federzungen eignen sich aufgrund der erforderlichen &lt;br /&gt;
 Stellkräfte nicht für Teppichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ausführungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handweichen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Weichen werden ab Werk mit einem Hebelmechanismus ausgestattet, der ein manuelles Stellen und Arretieren der Weichenzungen erlaubt. Dazu ist es jedoch stets notwendig, in die Modellbahnanlage hineinzugreifen. Der Handantrieb eignet sich daher nur für Weichen, die gut erreichbar am vorderen Anlagenrand istalliert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rückmeldung ist dabei nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückfallweichen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schattenbahnhöfen ist es unter Umständen nicht notwendig, die Ausfahrweichen zu stellen. Vielmehr kann der Zug sie auffahren, wenn er die Weichen stumpf befährt. Ein Antrieb kann dabei entfallen. Insbesondere im Zweileitersystem kann es dabei aber zu Fahrstromunterbrechungen kommen, wenn die Weichenzungen nicht elektrisch mit ihrer jeweiligen Schiene verbunden sind. Dies kann andererseits zu Kurzschlüssen im Herzstückbereich führen, so daß diese Lösung nicht optimal ist. Im Dreileitersystem (Märklin) kann sie hingegen problemlos angewendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mechanischer Antrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellbahnweichen lassen sich wie beim Vorbild auch mechanisch per Seilzug bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe http://www.jagsttalbahn-modelle.de/technik/weichenantrieb/stellhebelmodell.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellstange ===&lt;br /&gt;
[[Bild:wa_stellstange.jpg|thumb|Weichenantrieb mittels Stellstange]]&lt;br /&gt;
Besonders bei Modul-Bahnern beliebt ist der Antrieb mittels einer Stellstange. Die Stellstange, z.B. eine M4 Gewindestange oder ein Messingrohr, wird frontseitig im Anlagenrahmen gelagert und mit einem passenden Möbelknauf versehen, mittig in einem passend durchbohrten Holzklötzchen. Die Stellstange greift mittels eines geeigneten Mitnehmers in einen Knebelschalter ein, der sowohl das Festhalten der Weichenzungen in der Endlage wie auch die Polarisierung des Herzstücks übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Doppelspulenantrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Doppelspulenantrieb besteht aus zwei Spulen, die hintereinander angeordnet sind. In den Spulen befindet sich ein bewegliches Eisenstück. Wenn nun eine Spule von Strom durchflossen wird, bildet sich ein Magnetfeld aus, das das Eisenstück in die Spule hineinzieht. Das Eisenstück bewirkt nun über einen Hebelmechanismus das Umstellen der Weichenzungen. Der Stellvorgang ist innerhalb von Sekundenbruchteilen abgeschlossen und macht sich durch ein charakteristisches &amp;quot;Klack&amp;quot;-Geräusch bemerkbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spulen sind in der Regel nicht für Dauerbetrieb ausgelegt, sondern dürfen nur kurzzeitig im Impulsbetrieb arbeiten, um sich nicht zu stark zu erwärmen und durchzubrennen. Die meisten Doppelspulenantriebe sind daher mit elektrischen Kontakten versehen, die die Spulen in der Endlage abschalten ([[Endabschaltung]]). Diese Kontakte können auch zur Rückmeldung verwendet werden. Selten sind weitere Kontaktpaare vorhanden, die für eine Herzstückpolarisation oder das automatische Abschalten von Gleisen in Abhängig von der Weichenlage genutzt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hersteller keine Endabschaltung vorgesehen hat, muß man insbesondere beim Entwurf von Automatikschaltungen mit Kontaktgleisen darauf achten, daß der Antrieb nicht durchbrennen kann. Hierzu sind notfalls kleine Hilfschaltungen (Vorwiderstand und Kondensator oder elektronische Impulsgeber) notwendig. Manche Spulenantriebe benötigen sogar ähnliche Schaltungstricks, da sie einen sehr hohen Strom benötigen (Peco) und gleichzeitiges Stellen mehrerer Weichen die Stomversorgung in die Knie zwingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückmeldung kann durch Messung des induktiven Widerstands beider Spulen vorgenommen werden, da die Induktivität der eisengefüllten Spule höher als die der luftgefüllten Spule ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelspulenantriebe können nicht für Weichen mit Federzungen verwendet werden, bei denen dauernd eine Kraft aufgebracht werden muß. Die Weichenzungen müssen also Gelenke enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelspulenantriebe können je nach Hersteller auch unterflur montiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motorischer Antrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Weichen mit vorbildgerecht durchgehenden Federzungen muß dauernd eine Kraft aufgewendet werden, um die Weichenzunge in der Endlage zu halten. Typischerweise verwendet man dabei motorische Antriebe, die über ein selbstblockierendes Schneckengetriebe eine Schubstange bewegen. Ein Federstahldraht verbindet diese Schubstange mit der Stellschwelle der Weiche. Der Stellvorgang dauert relativ lange und geschieht vorbildgerecht langsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Foto&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fulgurex&lt;br /&gt;
|[[Bild:Fulgurex1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|relativ laut, Mikroschalter vormontiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bemo &lt;br /&gt;
|[[Bild:Weichenantrieb Bemo.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|Konstruktion ähnlich wie Fulgurex, Kontakte auf Leiterbahn (keine Mikroschalter), wegen Korrosion nicht zu empfehlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.tillig.com Tillig]&lt;br /&gt;
|(noch kein Bild)&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.hoffmann-antrieb.de/ Hoffmann]&lt;br /&gt;
|[[Bild:GS_Antrieb_Hoffmann.jpg|thumb|Hoffmann-Antrieb]]&lt;br /&gt;
|Relativ leise, Plastikkonstruktion zur Vefestigung des Stelldrahts muß mit Vorsicht benutzt werden. Für langsamen Stellvorgang mit reduzierter Spannung betrieben. Stellkraft reicht auch für Tillig-Elite-Weichen aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.feather.ch/ Feather]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Weichenantrieb Feather.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|Sehr hoch untersetzter Getriebemotor, äußerst leise. Der Motor hat keine Endabschaltung, er zieht beim Umstellen ca. 10mA, in der Endlage nur noch ca. 5mA bei 12V=. Es gibt ihn einzeln wie auf dem Bild oder auch mit Befestigungsblech und Endkontakten, z.B. zur Herzstückpolarisierung oder Rückmeldung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verdrahtung reichen bereits 2 Adern aus, über die der Antrieb mit Gleichstrom versorgt wird; umgestellt wird über Umpolen der Spannung. Soll eine Rückmeldung der Antriebsstellung erfolgen, können 4 Adern wie folgt verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Masse&lt;br /&gt;
# Antrieb (+/-12 V)&lt;br /&gt;
# Rückmeldung gerade&lt;br /&gt;
# Rückmeldung abzweigend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verdrahtung übersichtlich zu gestalten, bietet sich 4adriges Mehrfachkabel (z. B. Telefonleitung) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motorische Weichenantriebe (gilt auch oder noch mehr für Servos) sind i.d.R. kräftig genug, auch z.B. 2 Weichen eines Gleiswechsels gleichzeitig anzusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Peco-Weichen &amp;quot;mit dem Klack&amp;quot; sollte die Feder entfernt werden, mit der die Weichenzungen in Endstellung gehalten werden (die Feder ist nur mit dem Original-Weichenantrieb erforderlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Servoantrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Servoantrieb ist eine Sonderform des motorischen Antriebs. Dabei kommen handelsübliche Modellbauservos zum Einsatz, wie sie normalerweise bei funkferngesteuerten Autos, Schiffen oder Flugzeugen verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servos werden mit Impulsen von 1 bis 2 ms (1000stel Sekunden) angesteuert. Die Mittellage erreichen sie bei 1,5 ms. Diese Art der Ansteuerung hat bei Funkfernsteuerungen früher Vorteile gehabt, um mehrere Servos über einen Funkkanal ansteuern zu können (Zeitmultiplex). Beim Modellbahneinsatz ist daher in jedem Fall eine Ansteuerelektronik notwendig, die diese Impulse erzeugt. Diese Elektronik enthält häufig gleich bereits einen Digitaldecoder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückmeldung kann über Endkontakte oder über die Ansteuerelektronik geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch Kurt Harders Flüsterantrieb unter http://www.mbtronik.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Unterflur-Montage =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Modell-Weichenantriebe im Verhältnis sehr groß sind, bemüht man sich, diese unterhalb der Gleistrasse zu montieren. Dies erfordert allerdings einigen mechanischen Aufwand, um die Antriebskräfte auf die Stellschwelle zu übertragen. Einiges dazu findet sich auf dieser Seite:&lt;br /&gt;
[http://www.peter-popp.de/bahn/pm_wantrieb.html Unterflurmontage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Stellpult =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stellen eines endabgeschalteten elektrischen Weichenantriebs im Stellpult kann im Analogbetrieb über einen Kippschalter erfolgen. Dabei zeigt die Stellung des Kipphebels bereits die Soll-Lage des Weichenantriebs an. Der Schalter muß über einen Umschaltkontakt verfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weichenantriebe Rückmeldung Doppelspulenantrieb.png|thumb|Schaltplan eines Doppelspulenantriebs mit LEDs zur Rückmeldung]]&lt;br /&gt;
Bei Magnetspulenantrieben können 2 Taster verwendet und zur Stellungsanzeige Dioden verwendet werden, die jeweils über Kreuz durch die nicht abgeschaltete Spule Spannung erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rückmeldung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist - ob (analoges) Stellpult oder Digitalsteuerung - eine Rückmeldung der Weichenstellung anzustreben. Problem: die tatsächliche Weichenstellung lässt sich nur mit sehr hohem Aufwand feststellen, meist wird lediglich die Stellung des Antriebs zurückgemeldet. Die Weichenzungen können, z.B. durch dazwischen eingeklemmte Schotterkörner, eine undefinierte Stellung einnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung_-_Begriffe_und_Definitionen&amp;diff=12840</id>
		<title>Modellbahnsteuerung - Begriffe und Definitionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung_-_Begriffe_und_Definitionen&amp;diff=12840"/>
				<updated>2011-09-20T20:04:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ergänzend zu dem Übersichtsartikel [[Modellbahnsteuerung]] will dieser Artikel in einem eher theoretischen Ansatz wichtige Begriffe und Definitionen vermitteln, die in dem Hauptartikel verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Begriffe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muß zwischen '''Steuern''' und '''Regeln''' einer [[Physikalische Größen|physikalischen Größe]] unterschieden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim '''Steuern''' wird, allgemein gesprochen, eine Ausgangsgröße durch Veränderung einer Eingangsgröße beeinflusst. Ein- und Ausgangsgröße sind durch Übertragungsglieder miteinander verbunden. Hierbei findet keine Rückmeldung statt. In weiten Teilen der Modellbahn wird hierfür der Begriff '''Schalten''' verwendet. &lt;br /&gt;
:''Beispiele aus dem Modellbahnbereich:''&lt;br /&gt;
:* Druck auf Weichenumschalter -&amp;gt; Weiche wird umgelegt&lt;br /&gt;
:* Dreh am Trafoknopf -&amp;gt; Lok fährt&lt;br /&gt;
* Beim '''Regeln''' wird eine Größe erfasst, mit einer anderen Größe verglichen und abhängig vom Ergebnis die erste Größe beeinflusst. Es entsteht ein Wirkungskreislauf (Regelkreis), bei dem der Informationsfluss geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
:''Beispiele aus dem Modellbahnbereich:''&lt;br /&gt;
:* Lastregelung moderner Decoder: Hier wird bei Bergauffahrt mehr Energie zugeführt und bei Bergabfahrt weniger, so daß die Geschwindigkeit gleich bleibt. In den meisten Fällen wird hingegen der Bediener den Regelkreis schließen, indem er selbst die Geschwindigkeit am Fahrtrafo korrigiert. &lt;br /&gt;
* Ein weiterer wichtiger Begriff ist das '''Melden'''. Hierunter werden z. B. Rückmeldungen von besetzten Gleisen, die Stellung von Weichen und ähnliches verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktionen, die nur die Zustände &amp;quot;An&amp;quot; oder &amp;quot;Aus&amp;quot; besitzen, werden i. a. gesteuert, während  &amp;quot;kontinuierliche&amp;quot;, die beliebige Zwischenwerte annehmen können, sich steuern oder regeln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionen und Bauglieder =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Modellbahnsteuerung steuert vor allem den Zugbetrieb (Hauptfunktion). Hierzu gehören z. B. die Fahrgeschwindigkeit, die Fahrtrichtung, Signalstellungen, Fahrstraßen etc. Dazu stützt sie sich auf Meßfunktionen ab, die insbesondere der Sicherung des Zugbetriebs dienen. Darunter fallen z. B. [[Besetztmelder]] oder die [[Weichenantriebe#Rückmeldung|Weichenrückmeldung]]. Die meisten Funktionen werden elektrisch betrieben, so daß z. B. auch die Stromversorgung Teil der Modellbahnsteuerung ist (Versorgungsfunktion). Weiterhin gibt es z. B. Funktionsmodelle wie Kräne, Windmühlen, Haus- und Straßenbeleuchtung (sogenannte Nebenfunktionen). Eine genauere Definition und Einteilung findet man in der [http://www.morop.org/de/normes/nem600_d.pdf NEM 600 &amp;quot;Modellbahn-Steuerungen - Begriffsystematik, Oberbegriffe&amp;quot;]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Steuerung gehören folgende Bauglieder:&lt;br /&gt;
* Stellglieder: Die Stellglieder geben Befehle an die Steuerung. Dies können Schalter, Taster, [[Reed-Kontakte]] etc. sein.&lt;br /&gt;
* Funktionsglieder: Die Steuerung wirkt auf die Funktionsglieder und steuert sie. Bei einer Modellbahn fallen z. B. [[Weichenantriebe]], Lokomotiven oder Lämpchen darunter.&lt;br /&gt;
* weitere Steuerglieder wie Verstärker (z. B. [[Booster]]), Zeitgeber, Speicher, Prozessoren etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellbahnsteuerungen werden häufig hierarchisch aufgebaut. Die Einteilung ergibt sich nach der Art des Eingriffs (siehe NEM 600):&lt;br /&gt;
* Auf der untersten Ebene findet man Steuerungsfunktionen, die unmittelbar auf Modellbahnfunktionen wirken oder sie melden. Dies können z. B. Relais sein, die den Fahrstrom schalten, oder Besetztmelder.&lt;br /&gt;
* Die mittlere Ebene umfaßt Steuerungen, die Steuerungen der untersten Ebene nach bestimmten Kriterien zusammenfassen. So besteht z. B. eine [[Blockstreckensteuerung]] in der Regel aus mehreren Besetztmelder, einem Relais zum Abschalten des Fahrstroms sowie einer Verknüpfung, die die eigentliche Blockfunktion realisiert.&lt;br /&gt;
* Die Steuerungen höherer Ebenen wirken auf die der mittleren und unteren Ebenen ein. Hierunter fallen z. B. Gleisbildstellpulte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Prinzip.png|framed|right|Steuersignale am Beispiel einer Weiche: Schalter im Stellpult geben das Befehlssignal die Steuerung, die es in ein Stellsignal umwandelt (z. B. durch Stromverstärkung). Dieses Stellsignal bewirkt im Funktionsglied Weiche das Umlaufen in die andere Position. Dieser Vorgang wird von der Steuerung überwacht, indem sie Meldesignale in Form der Weichenrückmeldung vom Funktionsglied Weiche einliest. Dieselben Meldesignale werden in der Anzeige (Stellpult) verwendet.]]&lt;br /&gt;
Die [http://www.morop.org/de/normes/nem603_d.pdf NEM 603 &amp;quot;Steuersignale - Definitionen, Kennbuchstaben&amp;quot;] definiert:&lt;br /&gt;
* Meldesignale, die die Zustände und/oder die Änderungen bestimmter Modellbahnfunktionen messen und/oder melden (Meldungen von Sensoren). Hierzu gehören z. B. [[Besetztmelder]]&lt;br /&gt;
* Rückmeldesignale, die den bestehenden Zustand bestimmter Modellbahnfunktionen melden (Zustandsmeldungen von Aktoren). Hierzu gehört z. B. die Weichenrückmeldung (Weichenstellungssignal nach NEM)&lt;br /&gt;
* Stellsignale, Befehlssignale, die den Zustand der Modellbahnfunktionen (Aktoren) beeinflussen. Hierzu gehören z. B. Weichenstellsignale, Signalstellsignale, Fahrstrombeeinflussung etc.&lt;br /&gt;
* interne Steuersignale, die auf verschiedenen Verarbeitungsstufen der Steuerung vorhanden sind und auf Ursachen oder Wirkungen hinweisen bzw. Verarbeitungszustände der Steuerung signalisieren. Diese internen Steuersignale dienen meistens Sicherheitsaspekten innerhalb von z. B. Blockstreckensteuerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Der Begriff &amp;quot;Signal&amp;quot; ist hier im Sinne von &amp;quot;Information&amp;quot; zu verstehen. Es kann leicht zu Verwechslungen mit &amp;quot;Formsignal&amp;quot; oder &amp;quot;Lichtsignal&amp;quot; o. ä. kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es müssen nicht immer Stellsignale und Meldesignale bei einem Funktionsglied vorhanden sein. Ein Funktionsglied &amp;quot;Besetztmelder&amp;quot; verfügt z. B. nicht über ein Stellsignal; ein Funktionsglied &amp;quot;Weichenantrieb ohne Endkontakte&amp;quot; besitzt kein (Rück-)meldesignal. Eine Steuerung kann auch mehrere Funktionsglieder ansteuern (z. B. mehrere Weichenantriebe bei einer Fahrstraßensteuerung). Die angesteuerten Funktionsglieder können auch unterschiedlich sein, wenn z. B. Ein- oder Ausfahrsignale und Fahrstromrelais in die Fahrstraßensteuerung einbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Links&lt;br /&gt;
! Link&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| http://www.bdef.de/downloads/akm/sysstruk2.pdf&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Zur Systematik der Strukturen der Modellbahnsteuersysteme&amp;quot; von der [[BDEF]]-Arbeitsgruppe &amp;quot;Elektrik und Elektronik&amp;quot; zur Verdrahtung von Funktionsgliedern.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Prinzipielle Realisierungsmöglichkeiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komponenten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellglieder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellglieder, mit denen der Modellbahner die zu steuernden Funktionen auslöst, sind in der Regel handelsübliche Schalter, Taster oder Potentiometer, die entweder als Teil von fertigen Steuergeräten von den Modellbahn- oder Zubehörherstellern verkauft werden oder bei teilweisem oder kompletten Selbstbau an die Steuerglieder angeschlossen werden. Die Stellglieder sind normalerweise in (Gleisbild-)Stellpulten angeordnet. Die Stellpulte wiederum können zentral für die gesamte Anlage oder mehrfach dezentral nur für bestimmte Anlagenteile zuständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandbreite reicht von den Mehrfach-Tasterkästen der Modellbahnhersteller über Taster und Schalter von den [[Elektronikversender]]n bis hin zur professionell gefertigten Nachbildung von SpDrS60-Stelltischen (Beispiel Firma Erbert). Als Stellglieder kommen ebenso PC mit Bildschirm, Tastatur und Maus (oder Touchscreen) infrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von Hand zu bedienende, rein mechanische Stellglieder sind in Teilbereichen möglich und üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeigen und Melder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modellbahn- und Zubehörindustrie hat die Anzeige von (Rück-)Meldesignalen lange Zeit vernachlässigt. Entsprechend werden nur wenige Lösungen kommerziell angeboten. Hier ist man im wesentlichen auf Selbstbau mit LEDs und Lämpchen angewiesen. Anders sieht es bei PC-basierten Steuerungssystemen aus. Hierbei steht im allgemeinen der Monitor zur Anzeige zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsglieder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Kategorie Funktionsglieder fallen:&lt;br /&gt;
* Lokomotiven&lt;br /&gt;
* Wagen mit Sonderfunktionen (z. B. Licht)&lt;br /&gt;
* [[Weichenantriebe|Weichen]]&lt;br /&gt;
* [[Signal]]e&lt;br /&gt;
* [[Besetztmelder]]&lt;br /&gt;
* [[Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
* [[Lichtschranke]]n&lt;br /&gt;
* Funktionsmodelle (Kräne, Drehscheiben, Schiebebühnen, Windmühlen, ...)&lt;br /&gt;
* Toneffekte&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modellbahn- und Zubehörhersteller liefern ein umfangreiches Angebot. Bei Besetztmeldern kommen entweder käufliche Lösungen oder Selbstbaulösungen in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuerglieder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Kategorie Steuerglieder fallen:&lt;br /&gt;
* Relais und Relaisschaltungen&lt;br /&gt;
* Diodenmatrix&lt;br /&gt;
* [[Analogelektronik|Elektronikschaltungen]]&lt;br /&gt;
* [[Digitalzentralen]]&lt;br /&gt;
* PC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich leicht erahnen läßt, sind hier sowohl käufliche Lösungen als auch Selbstbau in allen Preislagen möglich. Für welche Variante man sich entscheidet, hängt im wesentlichen ab von:&lt;br /&gt;
* den Ansprüchen und zu realisierenden Anforderungen&lt;br /&gt;
* dem zur Verfügung stehenden Budget und Zeitrahmen&lt;br /&gt;
* Elektrik-, Elektronik- oder Computerkenntnissen&lt;br /&gt;
* Handwerklichen Fähigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdrahtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Informationsaustausch zwischen der Steuerung und den Stell- sowie Funktionsgliedern geschieht häufig elektrisch. Dazu sind die Glieder mittels Leitungen zu verbinden. Neben den Stellsignalen wird über diese Leitungen meistens auch die notwendige Energie für den Stellvorgang (z. B. für das Umstellen der Weiche) übertragen. Einige Hinweise dazu vermittelt der Artikel [[Fahrstromverdrahtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Parallelverdrahtung.png|framed|right|Im klassischen Fall sind zahlreiche Leitungen notwendig.]]&lt;br /&gt;
Im klassischen Fall verbindet man alle Stellglieder mittels Leitungsbündeln mit der Steuerung. Ebenso verfährt man mit den Funktionsgliedern (zur Steuerung und zur Anzeige). Da die Steuerung häufig zentral aufgebaut ist (z. B. in Form eines (Gleisbild-)Stellpults und einiger Steuerungskomponenten, die Funktionsglieder sich jedoch über die ganze Anlage verteilt befinden, entsteht ein hoher Verdrahtungsaufwand mit nicht unerheblichen Kabelmengen. Man bezeichnet eine solche Verdrahtung als &amp;amp;raquo;parallel&amp;amp;laquo;, weil für jedes Signal eine eigene Leitung vorhanden ist. Da die Glieder häufig mit mehr als einer Leitung angeschlossen werden müssen, liegen die Leitungen zwischen den Gliedern quasi &amp;amp;raquo;parallel&amp;amp;laquo; (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Modellbahnindustrie angebotenen Hilfsmittel zu Verdrahtung entsprechen nicht den modernen Möglichkeiten, die die elektrotechnische Industrie anbietet. Insbesondere bei Modellbahnanfängern ist das Thema &amp;amp;raquo;Elektrik&amp;amp;laquo; daher sehr unbeliebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Busverdrahtung.png|framed|right|Mit einer Busverdrahtung sinkt die Leitungszahl. In den Funktionsgliedern sind jedoch zusätzliche Decoder notwendig.]]&lt;br /&gt;
Mit Aufkommen der Digitalsysteme hat sich die Anlagenverdrahtung stark geändert. Die Steuerung ist (z. B. in Form der Digitalzentrale oder des PCs) nach wie vor zentral, die Stellsignale werden jedoch über eine Zweidrahtleitung an alle Funktionsglieder übertragen. Vor Ort in der Anlage (und in den Loks) übernehmen sogenannte [[Decoder]] die Aufgabe, die Stellsignale für das jeweilige Funktionsglied aus dem Digitalsignal zu entnehmen und auszugeben (z. B. beim Betrieb mit Weichendecodern). Da die Digitalsysteme im allgemeinen nicht fähig sind, auch die (Rück-)Meldesignale auf demselben Weg wie die Stellsignale zu übertragen, kommen hierfür gesonderte Bussysteme wie S88 oder [[LocoNet]] zum Einsatz. Bei den modernen Systemen erfolgt die Übertragung der Daten &amp;amp;raquo;seriell&amp;amp;laquo;, also zeitlich hintereinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Links&lt;br /&gt;
! Link&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| http://www.bdef.de/ak-modellbahn/134-direktsteuerungen.html&lt;br /&gt;
| &amp;amp;raquo;Die einfache Modellbahnfunktionssteuerung und ihre Weiterentwicklung&amp;amp;laquo;: Vorschlag der BDEF-Arbeitsgruppe &amp;amp;raquo;Elektrik und Elektronik&amp;amp;laquo; zur Verdrahtung von Funktionsgliedern.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung_-_Begriffe_und_Definitionen&amp;diff=12839</id>
		<title>Modellbahnsteuerung - Begriffe und Definitionen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung_-_Begriffe_und_Definitionen&amp;diff=12839"/>
				<updated>2011-09-20T20:02:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ergänzend zu dem Übersichtsartikel [[Modellbahnsteuerung]] will dieser Artikel in einem eher theoretischen Ansatz wichtige Begriffe und Definitionen vermitteln, die in dem Hauptartikel verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Begriffe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muß zwischen '''Steuern''' und '''Regeln''' einer [[Physikalische Größen|physikalischen Größe]] unterschieden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim '''Steuern''' wird, allgemein gesprochen, eine Ausgangsgröße durch Veränderung einer Eingangsgröße beeinflusst. Ein- und Ausgangsgröße sind durch Übertragungsglieder miteinander verbunden. Hierbei findet keine Rückmeldung statt. In weiten Teilen der Modellbahn wird hierfür der Begriff '''Schalten''' verwendet. &lt;br /&gt;
:''Beispiele aus dem Modellbahnbereich:''&lt;br /&gt;
:* Druck auf Weichenumschalter -&amp;gt; Weiche wird umgelegt&lt;br /&gt;
:* Dreh am Trafoknopf -&amp;gt; Lok fährt&lt;br /&gt;
* Beim '''Regeln''' wird eine Größe erfasst, mit einer anderen Größe verglichen und abhängig vom Ergebnis die erste Größe beeinflusst. Es entsteht ein Wirkungskreislauf (Regelkreis), bei dem der Informationsfluss geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
:''Beispiele aus dem Modellbahnbereich:''&lt;br /&gt;
:* Lastregelung moderner Decoder: Hier wird bei Bergauffahrt mehr Energie zugeführt und bei Bergabfahrt weniger, so daß die Geschwindigkeit gleich bleibt. In den meisten Fällen wird hingegen der Bediener den Regelkreis schließen, indem er selbst die Geschwindigkeit am Fahrtrafo korrigiert. &lt;br /&gt;
* Ein weiterer wichtiger Begriff ist das '''Melden'''. Hierunter werden z. B. Rückmeldungen von besetzten Gleisen, die Stellung von Weichen und ähnliches verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktionen, die nur die Zustände &amp;quot;An&amp;quot; oder &amp;quot;Aus&amp;quot; besitzen, werden i. a. gesteuert, während  &amp;quot;kontinuierliche&amp;quot;, die beliebige Zwischenwerte annehmen können, sich steuern oder regeln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionen und Bauglieder =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Modellbahnsteuerung steuert vor allem den Zugbetrieb (Hauptfunktion). Hierzu gehören z. B. die Fahrgeschwindigkeit, die Fahrtrichtung, Signalstellungen, Fahrstraßen etc. Dazu stützt sie sich auf Meßfunktionen ab, die insbesondere der Sicherung des Zugbetriebs dienen. Darunter fallen z. B. [[Besetztmelder]] oder die [[Weichenantriebe#Rückmeldung|Weichenrückmeldung]]. Die meisten Funktionen werden elektrisch betrieben, so daß z. B. auch die Stromversorgung Teil der Modellbahnsteuerung ist (Versorgungsfunktion). Weiterhin gibt es z. B. Funktionsmodelle wie Kräne, Windmühlen, Haus- und Straßenbeleuchtung (sogenannte Nebenfunktionen). Eine genauere Definition und Einteilung findet man in der [http://www.morop.org/de/normes/nem600_d.pdf NEM 600 &amp;quot;Modellbahn-Steuerungen - Begriffsystematik, Oberbegriffe&amp;quot;]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Steuerung gehören folgende Bauglieder:&lt;br /&gt;
* Stellglieder: Die Stellglieder geben Befehle an die Steuerung. Dies können Schalter, Taster, [[Reed-Kontakte]] etc. sein.&lt;br /&gt;
* Funktionsglieder: Die Steuerung wirkt auf die Funktionsglieder und steuert sie. Bei einer Modellbahn fallen z. B. [[Weichenantriebe]], Lokomotiven oder Lämpchen darunter.&lt;br /&gt;
* weitere Steuerglieder wie Verstärker (z. B. [[Booster]]), Zeitgeber, Speicher, Prozessoren etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellbahnsteuerungen werden häufig hierarchisch aufgebaut. Die Einteilung ergibt sich nach der Art des Eingriffs (siehe NEM 600):&lt;br /&gt;
* Auf der untersten Ebene findet man Steuerungsfunktionen, die unmittelbar auf Modellbahnfunktionen wirken oder sie melden. Dies können z. B. Relais sein, die den Fahrstrom schalten, oder Besetztmelder.&lt;br /&gt;
* Die mittlere Ebene umfaßt Steuerungen, die Steuerungen der untersten Ebene nach bestimmten Kriterien zusammenfassen. So besteht z. B. eine [[Blockstreckensteuerung]] in der Regel aus mehreren Besetztmelder, einem Relais zum Abschalten des Fahrstroms sowie einer Verknüpfung, die die eigentliche Blockfunktion realisiert.&lt;br /&gt;
* Die Steuerungen höherer Ebenen wirken auf die der mittleren und unteren Ebenen ein. Hierunter fallen z. B. Gleisbildstellpulte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Prinzip.png|framed|right|Steuersignale am Beispiel einer Weiche: Schalter im Stellpult geben das Befehlssignal die Steuerung, die es in ein Stellsignal umwandelt (z. B. durch Stromverstärkung). Dieses Stellsignal bewirkt im Funktionsglied Weiche das Umlaufen in die andere Position. Dieser Vorgang wird von der Steuerung überwacht, indem sie Meldesignale in Form der Weichenrückmeldung vom Funktionsglied Weiche einliest. Dieselben Meldesignale werden in der Anzeige (Stellpult) verwendet.]]&lt;br /&gt;
Die [http://www.morop.org/de/normes/nem603_d.pdf NEM 603 &amp;quot;Steuersignale - Definitionen, Kennbuchstaben&amp;quot;] definiert:&lt;br /&gt;
* Meldesignale, die die Zustände und/oder die Änderungen bestimmter Modellbahnfunktionen messen und/oder melden (Meldungen von Sensoren). Hierzu gehören z. B. [[Besetztmelder]]&lt;br /&gt;
* Rückmeldesignale, die den bestehenden Zustand bestimmter Modellbahnfunktionen melden (Zustandsmeldungen von Aktoren). Hierzu gehört z. B. die Weichenrückmeldung (Weichenstellungssignal nach NEM)&lt;br /&gt;
* Stellsignale, Befehlssignale, die den Zustand der Modellbahnfunktionen (Aktoren) beeinflussen. Hierzu gehören z. B. Weichenstellsignale, Signalstellsignale, Fahrstrombeeinflussung etc.&lt;br /&gt;
* interne Steuersignale, die auf verschiedenen Verarbeitungsstufen der Steuerung vorhanden sind und auf Ursachen oder Wirkungen hinweisen bzw. Verarbeitungszustände der Steuerung signalisieren. Diese internen Steuersignale dienen meistens Sicherheitsaspekten innerhalb von z. B. Blockstreckensteuerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Der Begriff &amp;quot;Signal&amp;quot; ist hier im Sinne von &amp;quot;Information&amp;quot; zu verstehen. Es kann leicht zu Verwechslungen mit &amp;quot;Formsignal&amp;quot; oder &amp;quot;Lichtsignal&amp;quot; o. ä. kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es müssen nicht immer Stellsignale und Meldesignale bei einem Funktionsglied vorhanden sein. Ein Funktionsglied &amp;quot;Besetztmelder&amp;quot; verfügt z. B. nicht über ein Stellsignal; ein Funktionsglied &amp;quot;Weichenantrieb ohne Endkontakte&amp;quot; besitzt kein (Rück-)meldesignal. Eine Steuerung kann auch mehrere Funktionsglieder ansteuern (z. B. mehrere Weichenantriebe bei einer Fahrstraßensteuerung). Die angesteuerten Funktionsglieder können auch unterschiedlich sein, wenn z. B. Ein- oder Ausfahrsignale und Fahrstromrelais in die Fahrstraßensteuerung einbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Links&lt;br /&gt;
! Link&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| http://www.bdef.de/downloads/akm/sysstruk2.pdf&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Zur Systematik der Strukturen der Modellbahnsteuersysteme&amp;quot; von der [[BDEF]]-Arbeitsgruppe &amp;quot;Elektrik und Elektronik&amp;quot; zur Verdrahtung von Funktionsgliedern.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Prinzipielle Realisierungsmöglichkeiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komponenten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellglieder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellglieder, mit denen der Modellbahner die zu steuernden Funktionen auslöst, sind in der Regel handelsübliche Schalter, Taster oder Potentiometer, die entweder als Teil von fertigen Steuergeräten von den Modellbahn- oder Zubehörherstellern verkauft werden oder bei teilweisem oder kompletten Selbstbau an die Steuerglieder angeschlossen werden. Die Stellglieder sind normalerweise in (Gleisbild-)Stellpulten angeordnet. Die Stellpulte wiederum können zentral für die gesamte Anlage oder mehrfach dezentral nur für bestimmte Anlagenteile zuständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandbreite reicht von den Mehrfach-Tasterkästen der Modellbahnhersteller über Taster und Schalter von den [[Elektronikversender]]n bis hin zur professionell gefertigten Nachbildung von SpDrS60-Stelltischen (Beispiel Firma Erbert). Als Stellglieder kommen ebenso PC mit Bildschirm, Tastatur und Maus (oder Touchscreen) infrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von Hand zu bedienende, rein mechanische Stellglieder sind in Teilbereichen möglich und üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeigen und Melder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modellbahn- und Zubehörindustrie hat die Anzeige von (Rück-)Meldesignalen lange Zeit vernachlässigt. Entsprechend werden nur wenige Lösungen kommerziell angeboten. Hier ist man im wesentlichen auf Selbstbau mit LEDs und Lämpchen angewiesen. Anders sieht es bei PC-basierten Steuerungssystemen aus. Hierbei steht im allgemeinen der Monitor zur Anzeige zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsglieder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Kategorie Funktionsglieder fallen:&lt;br /&gt;
* Lokomotiven&lt;br /&gt;
* Wagen mit Sonderfunktionen (z. B. Licht)&lt;br /&gt;
* [[Weichenantriebe|Weichen]]&lt;br /&gt;
* [[Signal]]e&lt;br /&gt;
* [[Besetztmelder]]&lt;br /&gt;
* [[Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
* [[Lichtschranke]]n&lt;br /&gt;
* Funktionsmodelle (Kräne, Drehscheiben, Schiebebühnen, Windmühlen, ...)&lt;br /&gt;
* Toneffekte&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modellbahn- und Zubehörhersteller liefern ein umfangreiches Angebot. Bei Besetztmeldern kommen entweder käufliche Lösungen oder Selbstbaulösungen in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuerglieder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Kategorie Steuerglieder fallen:&lt;br /&gt;
* Relais und Relaisschaltungen&lt;br /&gt;
* Diodenmatrix&lt;br /&gt;
* [[Analogelektronik|Elektronikschaltungen]]&lt;br /&gt;
* [[Digitalzentralen]]&lt;br /&gt;
* PC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich leicht erahnen läßt, sind hier sowohl käufliche Lösungen als auch Selbstbau in allen Preislagen möglich. Für welche Variante man sich entscheidet, hängt im wesentlichen ab von:&lt;br /&gt;
* den Ansprüchen und zu realisierenden Anforderungen&lt;br /&gt;
* dem zur Verfügung stehenden Budget und Zeitrahmen&lt;br /&gt;
* Elektrik-, Elektronik- oder Computerkenntnissen&lt;br /&gt;
* Handwerklichen Fähigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdrahtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Informationsaustausch zwischen der Steuerung und den Stell- sowie Funktionsgliedern geschieht häufig elektrisch. Dazu sind die Glieder mittels Leitungen zu verbinden. Neben den Stellsignalen wird über diese Leitungen meistens auch die notwendige Energie für den Stellvorgang (z. B. für das Umstellen der Weiche) übertragen. Einige Hinweise dazu vermittelt der Artikel [[Fahrstromverdrahtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Parallelverdrahtung.png|framed|right|Im klassischen Fall sind zahlreiche Leitungen notwendig.]]&lt;br /&gt;
Im klassischen Fall verbindet man alle Stellglieder mittels Leitungsbündeln mit der Steuerung. Ebenso verfährt man mit den Funktionsgliedern (zur Steuerung und zur Anzeige). Da die Steuerung häufig zentral aufgebaut ist (z. B. in Form eines (Gleisbild-)Stellpults und einiger Steuerungskomponenten, die Funktionsglieder sich jedoch über die ganze Anlage verteilt befinden, entsteht ein hoher Verdrahtungsaufwand mit nicht unerheblichen Kabelmengen. Man bezeichnet eine solche Verdrahtung als &amp;amp;raquo;parallel&amp;amp;laquo;, weil für jedes Signal eine eigene Leitung vorhanden ist. Da die Glieder häufig mit mehr als einer Leitung angeschlossen werden müssen, liegen die Leitungen zwischen den Gliedern quasi &amp;amp;raquo;parallel&amp;amp;laquo; (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Modellbahnindustrie angebotenen Hilfsmittel zu Verdrahtung entsprechen nicht den modernen Möglichkeiten, die die elektrotechnische Industrie anbietet. Insbesondere bei Modellbahnanfängern ist das Thema &amp;amp;raquo;Elektrik&amp;amp;laquo; daher sehr unbeliebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Busverdrahtung.png|framed|right|Mit einer Busverdrahtung sinkt die Leitungszahl. In den Funktionsgliedern sind jedoch zusätzliche Decoder notwendig.]]&lt;br /&gt;
Mit Aufkommen der Digitalsysteme hat sich die Anlagenverdrahtung stark geändert. Die Steuerung ist (z. B. in Form der Digitalzentrale oder des PCs) nach wie vor zentral, die Stellsignale werden jedoch über eine Zweidrahtleitung an alle Funktionsglieder übertragen. Vor Ort in der Anlage (und in den Loks) übernehmen sogenannte [[Decoder]] die Aufgabe, die Stellsignale für das jeweilige Funktionsglied aus dem Digitalsignal zu entnehmen und auszugeben (z. B. beim Betrieb mit Weichendecodern). Da die Digitalsysteme im allgemeinen nicht fähig sind, auch die (Rück-)Meldesignale auf demselben Weg wie die Stellsignale zu übertragen, kommen hierfür gesonderte Bussysteme wie S88 oder [[LocoNet]] zum Einsatz. Bei den modernen Systemen erfolgt die Übertragung der Daten &amp;amp;raquo;seriell&amp;amp;laquo;, also zeitlich hintereinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Links&lt;br /&gt;
! Link&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| http://www.bdef.de/pages/akm/direkt.htm&lt;br /&gt;
| &amp;amp;raquo;Die einfache Modellbahnfunktionssteuerung und ihre Weiterentwicklung&amp;amp;laquo;: Vorschlag der BDEF-Arbeitsgruppe &amp;amp;raquo;Elektrik und Elektronik&amp;amp;laquo; zur Verdrahtung von Funktionsgliedern.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Fahrstromverdrahtung&amp;diff=12838</id>
		<title>Fahrstromverdrahtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Fahrstromverdrahtung&amp;diff=12838"/>
				<updated>2011-09-20T19:55:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Hinweis zu Litze&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jede Modellbahnanlage muß mit Spannung versorgt werden. Dabei kommt es je nach Anlagengröße und Materialzustand (vor allem Schienen!) zu recht unterschiedlichen Ergebnissen im Betrieb. Wird eine Modellbahnanlage nur an einem Punkt mit der Betriebsspannung versorgt, ist ein geordneter Betrieb nicht in vollem Umfang gewährleistet. Aufgrund der lastabhängigen Spannungsabfälle kann es zu Ausfällen oder zum Stehenbleiben eines Modelles kommen, was unerwünscht ist. Dieser Artikel stellt die physikalischen Grundlagen zusammen mit praktischen Hinweisen vor und untersucht anschließend verschiedene Verkabelungsstrukturen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kabel und Leitungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Draht_und_Litze.jpg|thumb|Draht (blau) und Litze (rot) im Vergleich]]&lt;br /&gt;
Als Leitung bezeichnet man eine elektrische Verbindung zwischen zwei Anschlußpunkten (z. B. dem Trafoausgang und der Schiene). Eine Leitung kann entweder aus einem festem Draht oder aus Litze bestehen, die aus mehreren feinen, nicht gegeneinander isolierten Drähten besteht. Litze ist im Gegensatz zu Draht flexibel und wird verwendet, wenn bewegliche Teile angeschlossen werden müssen. Wenn Litze in Klemmen (z. B. Lüsterklemmen) verwendet wird, empfiehlt es sich, sogenannte Aderendhülsen aufzupressen. Sie vermeiden, daß einzelne Litzendrähtchen abstehen und Kurzschlüsse verursachen. Außerdem stellt sie einen sicheren Kontakt her. Litze darf nicht verzinnt werden, wenn sie geklemmt wird, da das weiche Lot im Laufe der Zeit unter dem Druck der Klemme nachgibt und sich ein höhererer Übergangswiderstand einstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Material für Leitungen verwendet man meistens Kupfer. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist der Leitungsquerschnitt (siehe Abschnitt [[Fahrstromverdrahtung#Leitungswiderstand|Leitungswiderstand]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kabel ist ein Verbund von mehreren Leitungen in einer gemeinsamen Hülle, dem Kabelmantel. Die im Kabel geführten Leitungen, die auch Adern genannt werden, sind gegeneinander isoliert. Umgangssprachlich unterscheidet man häufig nicht zwischen Kabel und Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Physikalische Grundlagen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spannungsabfall an Widerständen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß des Ohmschen Gesetzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R = U / I &lt;br /&gt;
 mit &lt;br /&gt;
 R Widerstand in Ohm&lt;br /&gt;
 U Spannung in Volt&lt;br /&gt;
 I Strom in Ampere&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
fällt an einem Widerstand eine Spannung ab, die dem durch den Widerstand fließenden Strom proportional ist (U = I * R). Bei der Spannungsversorgung einer Modellbahn treten auf dem Weg vom Trafo zur Lok an verschiedenen Stellen Widerstände auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leitungswiderstand der Verkabelung zwischen Trafo und Gleis&lt;br /&gt;
* Übergangswiderstände zwischen zwei Gleisstücken (an den Schienenverbindern)&lt;br /&gt;
* Übergangswiderstand zwischen Gleis und Lok&lt;br /&gt;
* Übergangswiderstände zwischen Stecker und Muffen (sofern die Verkabelung steckbar ist)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Widerstände werden nicht explizit als Bauteil eingebaut, sondern treten als &amp;quot;Nebeneffekt&amp;quot; der Verkabelung bzw. Stromabnahme auf. Sie lassen sich daher in der Praxis nicht generell vermeiden. Lediglich ihre Größe und damit ihre Auswirkung läßt sich durch verschiedene Maßnahmen verringern, die im Laufe des Artikels vorgestellt und im Abschnitt [[Fahrstromverdrahtung#Praktische_Hinweise|Praktische Hinweise]] zusammengefaßt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungsverluste an den Leitungs- und Übergangswiderständen führen durch die umgesetzte elektrische Leistung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 P = U * I = R * I&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
 mit &lt;br /&gt;
 P = Leistung in Watt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
zu einer Erwärmung des Kabels bzw. des Kontakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitungswiderstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand einer Leitung ist abhängig von &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dem Leitermaterial&lt;br /&gt;
* der Länge&lt;br /&gt;
* dem Querschnitt (Durchmesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt folgender Zusammenhang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R = rho * L / A&lt;br /&gt;
 mit&lt;br /&gt;
 R = Widerstand in Ohm&lt;br /&gt;
 rho = spezifischer, materialabhängiger Widerstand in Ohm * mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; / m &lt;br /&gt;
 L = Länge in m&lt;br /&gt;
 A = Querschnitt in mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 bzw. (wegen A = pi / 4 * d&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 R = rho * L * 4 / ( pi * d &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; )&lt;br /&gt;
 mit &lt;br /&gt;
 pi = 3,14 (Kreiszahl)&lt;br /&gt;
 d = Durchmesser in mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formeln bedeuten, daß der Leitungswiderstand (und damit der Spannungsabfall) &lt;br /&gt;
* mit größerer Leitungslänge ansteigt und&lt;br /&gt;
* mit größerem Leitungsquerschnitt bzw. Leitungsdurchmesser abnimmt.&lt;br /&gt;
Die angegebenen Formeln gelten nur für Gleichstrom bzw. niederfrequente Wechselströme (bei Analogbetrieb und angenähert für Digitalbetrieb). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Spezifischer Widerstand für einige Leitermaterialien&lt;br /&gt;
! Material&lt;br /&gt;
! spez. Widerstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kupfer&lt;br /&gt;
| 0,018 Ohm * mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Messing&lt;br /&gt;
| 0,07 Ohm * mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eisen&lt;br /&gt;
| 0,10 Ohm * mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Modellbahnherstellern angebotenen Litzen zur Verkabelung besitzen nur einen Querschnitt von 0,14 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (0,42 mm Durchmesser). Damit ergibt sich ein Widerstand von 0,13 Ohm/m (bei Kupfer). Die Beispielrechnungen im Abschnitt [[Fahrstromverdrahtung#Verkabelungsstrukturen|Verkabelungsstrukturen]] gehen hingegen von einer Leitung mit 1,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; aus, das nur einen Leitungswiderstand von 0,012 Ohm/m besitzt. Das zeigt, daß gerade Digitalanlagen, bei denen wegen der Vielzahl an zu versorgenden Lokomotiven höhere Ströme auftreten können, unbedingt mit entsprechend groß dimensionierten Leitungen betrieben werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört definitiv ins Reich der Legenden, daß &amp;quot;Starkstromkabel&amp;quot; (also etwa Netzkabel für Haushaltsgeräte) nicht für Modellbahnen geeignet sind. Solche Netzkabel sind vielfach für Ströme bis 10 oder sogar 16 A ausgelegt und eignen sich daher sehr gut für die Verkabelung von Modellbahnen. Ihre Isolation bis 300 V ist zwar für die ca. 20 V überdimensioniert, was jedoch nicht schädlich ist. Bei der Verwendung solcher Netzleitungen für die Modellbahn dürfen jedoch '''für den Niederspannungsbereich keine normalen Schuko-Stecker''' o. ä. eingesetzt werden, damit nicht versehentlich eine Verbindung zwischen der lebensgefährlichen Netzspannung (230 V) und der Niederspannung hergestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Leiterquerschnitte nach VDE 0100&lt;br /&gt;
! Querschnitt&lt;br /&gt;
! max. Strom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0,75&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 13&amp;amp;nbsp;A &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1,0&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 16&amp;amp;nbsp;A &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 20&amp;amp;nbsp;A &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitungen oder Kabel mit Querschnitten von 0,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 0,75 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1,0 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; oder gar 2,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; bekommt man bei den [[Elektronikversender]]n, im Elektrofachhandel oder im Baumarkt. Für die Fahrstromverdrahtung eignen sich dabei auch sogenannte zweiadrige Schlauchleitungen, mit denen der Fahrstrom und der Rückleiter in einem gemeinsamen Kabel geführt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übergangswiderstand == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Steckverbindungen (z. B. zwischen zwei Gleisstücken oder bei Stecker und Muffe) treten Übergangswiderstände im Bereich von einigen Zehntel Ohm auf. Diese lassen sich wie auch der Übergangswiderstand zwischen Gleis und Lok durch gute Pflege der Kontaktoberflächen bzw. Gleisoberflächen reduzieren. Bei Gleisen kann mit Metergleisen (Flexgleisen) die Anzahl von Kontaktstellen, an denen ein Übergangswiderstand auftritt, gegenüber Einzelgleisen verringert werden. Ausgeleierte Schienenverbinder sind durch stramm sitzende auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Steckverbinder|Steckverbindungen]] muß auf die zulässige maximale Belastbarkeit geachtet werden. Wie oben beschrieben, erwärmen sich die Kontaktflächen aufgrund des Übergangswiderstands bei Stromfluß. Gerade im Digitalbetrieb mit höheren Strömen können insbesondere die von den Modellbahnherstellern angebotenen Miniaturstecker sich sehr stark erwärmen und mit den Muffen verschmelzen, wenn z. B. die Kontakte ein wenig ausgeleiert oder korrodiert sind. Nach Möglichkeit sollte daher auf Steckverbindungen zugunsten von Lötverbindungen verzichtet werden. Andernfalls muß auf Steckverbindungen mit entsprechender Belastbarkeit ausgewichen werden, die z. B. bei den Elektronikversendern erhältlich sind. In den Onlineshops sind vielfach auch die technischen Daten angegeben oder Datenblätter herunterladbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Verkabelungsstrukturen =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispieldaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden seien einige Rechenbeispiele besprochen, die die Auswirkungen verschiedener Verkabelungsstrukturen erläutert. Die in allen Rechenbeispielen übereinstimmenden Eckdaten sind wie folgt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schienenoval mit 14,4 m Gesamtlänge &lt;br /&gt;
* Ohm'scher Widerstand für je 10 Schienen = 2,5 Ohm (gemessen wurde 0,5 Ohm für 2 gerade Schienen) &lt;br /&gt;
* Stromversorgungsleitung mit einem spezifischen Widerstand von 0,1 Ohm pro 10 m (entspricht ungefähr einer Leitungsquerschnittsfläche von 1,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) &lt;br /&gt;
* zusätzliche Einspeisungen wurden alle 10 Schienen ( = 1,8 m) vorgesehen. &lt;br /&gt;
* Referenzspannung ist 10 V (Trafoausgang) &lt;br /&gt;
* Referenzstrom ist 0,5 A (Gesamtstrom durch die Schienen) &lt;br /&gt;
* Die Masse wurde überall als konstant angesehen, jedoch gelten hier die selben Überlegungen. Die errechneten Differenzen zur Referenzspannung wären in erster Näherung doppelt so groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Abbildungen befinden sich die Meßpunkt an der selben Stelle, die Ohm'schen Widerstände sind in die Widerstandssymbole eingezeichnet. Auch für die Leitung wird das Symbol des Ohm'schen Widerstands mit Wert (m = milli = Wert durch 1000 dividieren) eingezeichnet. Die Einheit Ohm selbst ist in allen Abbildungen weggelassen. Man beachte dabei, daß der Leitungswiderstand bei gleicher Länge nur weniger als 1/100stel des Übergangswiderstands der Schienen beträgt (18 mOhm = 0,018 Ohm gegenüber 2,5 Ohm bezogen auf 1,8 m bzw. 10 Schienen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Meßwerte für Schienenwiderstände über 10 Gleise&lt;br /&gt;
! Gleissystem&lt;br /&gt;
! Widerstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Märklin M-Gleis&lt;br /&gt;
| 2,5 Ohm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Märklin C-Gleis&lt;br /&gt;
| 3,6 Ohm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trix Neusilbergleis&lt;br /&gt;
| 2,6 Ohm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solokreis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkabelung Solokreis.gif|framed|Die Spannung wird nur an einer Stelle eingespeist.]]&lt;br /&gt;
Ein typischer Solokreis ist im Bild schematisch dargestellt. Die Symbole (Ohm'scher Widerstand) werden anstelle jeweils 10 gerader Schienen verwendet, um mit den anderen Bildern vergleichen zu können. Der Spannungsabfall an jedem Meßpunkt läßt sich nach den Formeln für eine Parallelschaltung errechnen: 1/R&amp;lt;sub&amp;gt;ges&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1/R1 + 1/R2 + .... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen auf den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|1,1&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(8,9&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|1,9&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(8,1&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|2,3&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(7,7&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|2,5&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(7,5&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ringleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkabelung Ringleitung.gif|framed|Die Ringleitung liegt parallel zum Gleis und versorgt es in regelmäßigen Abständen.]]&lt;br /&gt;
Eine Ringleitung ist eine Versorgungsleitung, die parallel zum Gleis verläuft und in Abständen das Gleis mit Spannung versorgt. Der Ohm'sche Widerstand der Versorgungsleitung ist kleiner als der des Gleises womit die Spannung am Meßpunkt (Einspeisungspunkt) merklich erhöht wird. Die Formeln zur Errechnung der Spannungsabfälle sind die selben wie bei der Sololeitung, nur muß hier ein größerer Aufwand betrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|14,4&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sternleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkabelung Sternleitung.gif|framed|Die Sternleitung versorgt das Gleis in regelmäßigen Abständen von einem zentralen Punkt aus.]]&lt;br /&gt;
Eine Sternleitung ist eine zentral vom Transfomator zu allen Einspeispunkten laufende Leitung. Auch hier bewirkt der kleinere Ohm'sche Widerstand der Versorgungsleitung eine Spannungerhöhung an den Meßpunkten. Ansonsten gilt das bereits bei der Ringleitung geschriebene. Anzumerken wäre hier noch, daß eine Sternleitung einen erheblichen Materialaufwand bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen auf den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|28,8&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
== Baumleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkabelung Baumleitung.gif|framed|Die Baumleitung ist eine Mischung aus Stern- und Ringleitung.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Baumleitung&amp;quot; kann als Mischung von Stern- und Ringleitung aufgefaßt werden. Der Materialaufwand ist theoretisch sehr gering im Vergleich mit den anderen Verkabelungsarten. Praktisch liegen die Werte je nach Anlage bis zu 50% höher als angegeben, weil die Verbindungen nicht mitgezählt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen auf den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,04&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,96&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|7,2&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die skizzierten Schaltungen werden in der folgenden Tabelle zusammengefaßt und verglichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen auf die Schaltung, den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!Schaltungsbezeichnung&lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Solokreis&lt;br /&gt;
|0 V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|1,1&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(8,9&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|1,9&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(8,1&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|2,3&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(7,7&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|2,5&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(7,5&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ringleitung&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp; V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|14,4&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sternleitung&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|28,8&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baumleitung&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,04&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,96&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|7,2&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Tabelle zu entnehmen ist, kann der Spannungsabfall beim Solokreis groß sein. Hat man nun ein schwergängiges Modell, das erst ab einer Spannung von 9 V anfährt (bei schlechter Wartung der Modelle keine Seltenheit!), so ist eine gute Versorgung mit elektrischer Leistung notwendig. Es wird empfohlen, mindestens alle 8 geraden Gleise eine Einspeisung vorzunehmen, um diese Effekte klein zu halten; bei altem Schienenmaterial sogar in noch kürzerem Abstand (alle 6 Gleise). Somit erniedrigt sich der Spannungsabfall auf unter 0,5 V, womit ein ordnungsgemäßer Betrieb gewährleistet werden kann. Während sich die anderen Konzepte (Ringleitung, Sternleitung oder Baumleitung) in Hinblick auf den Spannungsabfall in der Praxis kaum unterscheiden, ist der der Kabelbedarf vor allem bei der Sternleitung erheblich größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Praktische Hinweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verkabelung einer Anlage im Analog- oder Digitalbetrieb ergeben sich folgende Empfehlungen:&lt;br /&gt;
* Sowohl der Hin- als auch der Rückleiter (Masse) sind in regelmäßigen Abständen an das Gleis anzuschließen. Die Gleise sollen so versorgt werden, daß ein Zug möglichst immer aus beiden Richtungen versorgt ist. Bei Stumpfgleisen empfiehlt sich daher auch eine Einspeisung am Gleisende; bei Gleisabschnitten wird an jedem Ende sowie gegebenenfalls mehrfach in der Mitte eingespeist. &lt;br /&gt;
* In welcher der vorgestellten Strukturen die Verkabelung erfolgt, ist im Hinblick auf den Spannungsabfall nachrangig. Die Verkabelung soll mit Querschnitten ab 0,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; aufwärts erfolgen. Dabei sind Querschnitte von 0,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 0,75 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1,0 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; oder gar 2,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; üblich. Je größer der maximal fließende Strom ist, desto größer muß der Querschnitt gewählt werden. Ebenso sollte mit steigender Leitungslänge ein größerer Querschnitt verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Die dicke Zuleitung läßt sich nicht direkt an die Schienen anlöten. Den Anschluß an die Schienen nimmt man daher mit dünnem Draht oder dünner Litze (z. B. 0,5 mm Durchmesser) vor. Dieser Draht ist nur wenige Zentimeter lang und führt von der Schiene bis an eine Lötöse direkt unterhalb der Einspeisestelle. Dort wird er mit der dicken Zuleitung verbunden. &lt;br /&gt;
* Bei einer Ringstruktur sollte der Ring möglichst nicht geschlossen werden. Ein geschlossener Ring macht die Störungssuche bei einem Kurzschluß kompliziert, weil die Kurzschlußstelle von zwei Seiten versorgt wird. Daher reicht es zum Eingrenzen der Störungsstelle nicht aus, nur eine Leitung aufzutrennen. &lt;br /&gt;
* Bei einer nach diesen Empfehlungen ausgeführten Verkabelung können große Kurzschlußströme fließen. Es ist ist daher auf einwandfreie Absicherung oder Abschaltung im Kurzschlußfall zu achten. Bei Analogbetrieb kann z. B. eine Glühbirne für eine Autoscheinwerfer als Kurschlußschutz eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
* Die Sternstruktur hat den Vorteil, daß alle Versorgungsleitungen an einer zentraler Stelle zusammenlaufen. Es ist dann auch nachträglich ohne großen Aufwand möglich, einzelne Gleisabschnitte abschaltbar zu machen, Gleisbesetztmelder einzufügen oder zusätzliche Booster oder Trafos einzusetzen.&lt;br /&gt;
* Bei der Verkabelung soll ein einheitliches Farbschema angewandt werden. Die Farben können sich an den Vorgaben des jeweiligen Modellbahnherstellers orientieren (z. B. rot für Fahrstrom und braun für Masse) oder frei festgelegt werden. Wichtig für die Fehlersuche ist, daß eine bestimmte Farbe stets eine bestimmte Funktion hat. &lt;br /&gt;
* Für die feste Verlegung eignet sich Draht häufig besser als Litze. Bei Steckverbindungen hingegen muß Litze verwendet werden, weil Draht nach mehrfachen Steckvorgängen bricht.&lt;br /&gt;
* Metergleise reduzieren die Anzahl der Gleisübergänge, an denen ein Übergangswiderstand auftritt. Sie verringern somit den Spannungsabfall.&lt;br /&gt;
* Gleisverbinder müssen fest sitzen, um den Übergangswiderstand klein zu halten. &lt;br /&gt;
* Bei Steckverbindungen ist man auf industrietaugliche Systeme angewiesen, die entsprechend der maximalen Belastbarkeit ausgewählt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Digitalanlagen sind zusätzlich folgende Punkte zu beachten:&lt;br /&gt;
* Probleme im Digitalbetrieb sind häufig auf eine unzureichende Fahrstromverkabelung zurückzuführen (zu hoher Spannungsabfall, Flankensteilheit nicht ausreichend, ...) Auch die Kurzschlußerkennung der Booster setzt ausreichend geringe Leitungs- und Übergangswiderstände voraus.&lt;br /&gt;
* Bei Digitalbetrieb wird empfohlen, die Leitungen für die Versorgungsspannung möglichst parallel zum Gleis zu führen. Außerdem sollten Hin- und Rückleiter verdrillt werden, um Störungen in anderen elektronischen Geräten entgegenzuwirken.&lt;br /&gt;
* Bei einer Neuverkabelung einer Digitalanlage sollten beide Schienen an den Boosterbereichsgrenzen getrennt werden. Solche Abschnitte sind mit jeweils einer eigenen Verdrahtung entsprechend den beschriebenen Strukturen zum Booster zu führen. Es darf keine gemeinsame Masseleitung für mehrere Boosterbereiche entstehen. Damit hält man sich die Option offen, auch Booster mit H-Brücke einsetzen zu können. Gleichzeitig ist dafür gesorgt, daß die maximale Strombelastung einer Leitung nur von der Leistung eines Boosters bestimmt wird. Bei einer gemeinsamen Massenleitung würden sich die Ströme addieren und eine sehr viel dickere Leitung erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Artikel gibt Hinweise zur [[Farbkodierung Kabel|Farbkodierung von Kabeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Anschluß von Transformatoren =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren bei Parallelschaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise verbindet man die Masseausgänge von Trafos untereinander zu einer &amp;quot;Gesamtmasse&amp;quot; für die komplette Anlage. Solange nur ein Pol des Trafoausganges mit einem anderen Trafo verbunden ist besteht keinerlei Gefahr. Werden von zwei Trafos jeweils zwei Anschlüsse miteinander verbunden, so können folgende Effekte auftreten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Trafo parallel.png|framed|Bei parallel angeschlossenen Trafos liegen bei gezogenem Netzstecker 230&amp;amp;nbsp;V an. '''Lebensgefahr!''']]&lt;br /&gt;
* Ein Transformator funktioniert sowohl &amp;quot;vorwärts&amp;quot; wie auch &amp;quot;rückwärts&amp;quot;. Steht ein Trafo unter Spannung, der zweite nicht, so wird die auf der Sekundärseite des zweiten Trafos anliegende Kleinspannung (16&amp;amp;nbsp;V) beim zweiten Trafo wieder auf Netzspannung hochtransformiert (230&amp;amp;nbsp;V). Ist nun der Stecker des zweiten Trafos herausgezogen, liegt an diesem Stecker 230&amp;amp;nbsp;V an, daher besteht '''Lebensgefahr''' (und zwar unabhängig von der Polung der Trafos)!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Trafo parallel2.png|framed|Bei gegenphasig parallel angeschlossenen Trafos werden die Trafos aufgrund des Kurzschlusses unter Umständen zerstört.]]&lt;br /&gt;
* Die Primärseiten sind ungleich gepolt. Während bei dem ersten Trafo + 16 V anliegen, sind es beim zweiten -16 V. In diesem Falle kann der entstehende, sehr hohe Strom beide Transformatoren zerstören. Günstigstenfalls sprechen die Thermosicherungen in den Transformatoren schneller an als die Haussicherungen. Die Trafos müssen daher gleichphasig parallel angeschlossen sein, damit sie nicht zerstört werden, wenn sie versehentlich gebrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Märklinsystem kann es z. B. beim Überfahren von Mittelleitertrennstellen kurzzeitig dazu kommen, daß der Schleifer zwei Trafos parallel überbrückt. Daher ist es wichtig, daß die Trafos phasenrichtig an die Netzspannung angeschlossen sind. Dazu geht man wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Trafo Test.png|framed|Wenn die Lampe leuchtet, muß der Netzstecker eines Trafos gedreht werden.]]&lt;br /&gt;
Man verbinde 2 Anschlußgleise mit Mittelleiterisolierung. Der Schienenkörper wird wie üblich an Masse (braune Trafobuchse) angeschlossen, der Mittelleiter an die Lichtleitung (gelbe Trafobuchse). Nun nimmt man einen Beleuchtungssockel mit Glühbirne und Draht und hält die Drahtenden der Anschlüsse an die Mittelleiter des Gleise. Leuchtet die Glühbirne auf, so muß der Stecker '''eines''' Trafos in der Steckdose umgedreht werden, ansonsten ist die Verbindung in Ordnung. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß eine Gesamtmasse (wenn überhaupt) aus  Sicherheitsgründen nur zwischen Trafos an der selben Sammelsteckdose empfehlenswert ist. Außerdem empfiehlt es sich, die Stecker so zu markieren, daß sich die korrekte Orientierung schnell überprüfen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Trafos (maximal 7) sollten in eine Sammelsteckdose mit Abschaltung zusammengefaßt werden. Auf diese Weise können mit 2 Steckdosen bereits 14 Trafos (entspricht 420&amp;amp;nbsp;W bzw. VA) betrieben werden. Dies dürfte ausreichen um mittlere Anlagen inkl. Beleuchtung zu betreiben. Es ist empfehlenswert, die Beleuchtungen, Weichen/Signale, Fahrstrom und sonstige Verbraucher mit jeweils separaten Transformatoren zur Stromversorgung zu versehen. Wegen der notwendigen Phasengleichheit sollen die Steckerleisten mit einem Schalter abschaltbar sein, anstatt die Stecker zu ziehen. Beim Einstecken ist der Test auf Phasengleichheit zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlersuche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kabelsalat kann man vermeiden, indem die Verbindungskabel nicht kreuz und quer zwecks Materialersparnis, sondern stets in der richtigen Farbe (Kurzschlüsse!) und geordnet verlegt werden. Eine Schaltungsskizze der Verkabelung ist hierbei sehr nützlich (auch bei der Störungssuche)! Dennoch kann es zu Fehlern und Kurzschlüssen kommen. In diesem Abschnitt soll eine Anleitung zur Störungssuche und -behebung der elektrischen Stromversorgung gegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sicherung fliegt beim Anschluß heraus &lt;br /&gt;
:Es liegt ein Kurzschluß auf der Primärseite der Trafos vor. '''Alle''' Kabel und Anschlüsse auf der Netzsteckerseite auf Schmorstellen überprüfen! Die betroffenen Trafos sind durch funktionsfähige Trafos zu ersetzen. Die defekten Trafos muß man außer Betrieb nehmen oder von einer Fachkraft reparieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Achtung: Vor allem bei den Trafos mit den Originalkabeln aus den 50'er und frühen 60'er Jahre exisitieren spröde Kabelisolierungen. Die Kabel sind zwar austauschbar, doch sollte ein solcher Austausch nur von Fachkräften vorgenommen werden. Die Transformatoren sind bis zum Austausch außer Betrieb zu nehmen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
* Trafo schaltet selbsttätig ab &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schalten Trafos selbsttätig ab, ist zu prüfen ob der Trafo defekt ist oder ob er überlastet wurde.&lt;br /&gt;
:* Ist der Trafo defekt, so muß der Trafo außer Betrieb genommen werden und von einer Fachkraft überprüft werden. Normalerweise sind Modellbahntrafos in gekapselten Gehäusen untergebracht, die nicht zerstörungsfrei geöffnet werden können.  &lt;br /&gt;
:* Prüfen, ob die Gesamtleistung der Verbraucher die Nennleistung des Trafos übersteigt. Falls mehr Leistung benötigt wird, die Verbraucher auf mehrere Trafos verteilen (mehrere Stromkreise bilden!). Dazu alle Anschlüsse abklemmen und den Trafo im Leerlauf betreiben. Schaltet der Trafo immer noch ab, muß er entweder repariert oder außer Betrieb genommen werden. Nun die Verbraucher der Reihe nach anschließen; der Verbraucher, bei dem der Trafo abschaltet, muß überprüft werden. &lt;br /&gt;
:* Sind mehrere Trafos betroffen, muß unbedingt überprüft werden, ob Masse (braun) '''und''' Licht (gelb) oder Fahrspannung (rot) von zwei Trafos gleichzeitig Kontakt haben. Ist dies der Fall, muß '''unbedingt''' mindestens eine Verbindung unterbrochen werden! Bei einem Anlagenaufbau ist eine solche Schaltung zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Spannungsversorgung der Modellbahngleise muß für einen ordnungsgemäßen Betrieb in kurzen Abständen eingespeist werden. Dazu existieren verschiedene Verkabelungsstrukturen, die sich im wesentlichen durch den Materialeinsatz (Kabellänge) unterscheiden. Außerdem ist auf ausreichende Querschnitte der Leitungen zu achten. Metergleise reduzieren die Anzahl der Kontaktstellen, an denen ein Übergangswiderstand auftritt. Steckverbindungen sollen nach Möglichkeit vermieden und durch Lötverbindungen ersetzt werden. Sofern Steckverbindungen eingesetzt werden sollen, muß man auf professionelle Stecksysteme zurückgreifen. Die von der Modellbahnindustrie angebotenen Kabel und Stecker sind für einen sicheren Betrieb nicht ausreichend dimensioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist auf der Basis der Abschnitte &amp;quot;3.3 Gefahrenquellen und deren Vermeidung&amp;quot;, &lt;br /&gt;
&amp;quot;3.4 Störungssuche und -behebung&amp;quot; und &amp;quot;3.5 Verkabelung&amp;quot; der alten &amp;quot;FAQ H0 AC&amp;quot; von Stephan-Alexander Heyn entstanden, dem insbesondere die Beispiele für die Verkabelungsstrukturen entnommen sind. Der Artikel ist neben den physikalischen Grundlagen ergänzt durch einige aktuelle Diskussionsergebnisse zum Thema Digitalverkabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Fahrstromverdrahtung&amp;diff=12837</id>
		<title>Fahrstromverdrahtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Fahrstromverdrahtung&amp;diff=12837"/>
				<updated>2011-09-20T19:53:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Foto neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jede Modellbahnanlage muß mit Spannung versorgt werden. Dabei kommt es je nach Anlagengröße und Materialzustand (vor allem Schienen!) zu recht unterschiedlichen Ergebnissen im Betrieb. Wird eine Modellbahnanlage nur an einem Punkt mit der Betriebsspannung versorgt, ist ein geordneter Betrieb nicht in vollem Umfang gewährleistet. Aufgrund der lastabhängigen Spannungsabfälle kann es zu Ausfällen oder zum Stehenbleiben eines Modelles kommen, was unerwünscht ist. Dieser Artikel stellt die physikalischen Grundlagen zusammen mit praktischen Hinweisen vor und untersucht anschließend verschiedene Verkabelungsstrukturen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kabel und Leitungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Draht_und_Litze.jpg|thumb|Draht (blau) und Litze (rot) im Vergleich]]&lt;br /&gt;
Als Leitung bezeichnet man eine elektrische Verbindung zwischen zwei Anschlußpunkten (z. B. dem Trafoausgang und der Schiene). Eine Leitung kann entweder aus einem festem Draht oder aus Litze bestehen, die aus mehreren feinen, nicht gegeneinander isolierten Drähten besteht. Litze ist im Gegensatz zu Draht flexibel. Wenn Litze in Klemmen (z. B. Lüsterklemmen) verwendet wird, empfiehlt es sich, sogenannte Aderendhülsen aufzupressen. Sie vermeiden, daß einzelne Litzendrähtchen abstehen und Kurzschlüsse verursachen. Außerdem stellt sie einen sicheren Kontakt her. Litze darf nicht verzinnt werden, wenn sie geklemmt wird, da das weiche Lot im Laufe der Zeit unter dem Druck der Klemme nachgibt und sich ein höhererer Übergangswiderstand einstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Material für Leitungen verwendet man meistens Kupfer. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist der Leitungsquerschnitt (siehe Abschnitt [[Fahrstromverdrahtung#Leitungswiderstand|Leitungswiderstand]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kabel ist ein Verbund von mehreren Leitungen in einer gemeinsamen Hülle, dem Kabelmantel. Die im Kabel geführten Leitungen, die auch Adern genannt werden, sind gegeneinander isoliert. Umgangssprachlich unterscheidet man häufig nicht zwischen Kabel und Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Physikalische Grundlagen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spannungsabfall an Widerständen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß des Ohmschen Gesetzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R = U / I &lt;br /&gt;
 mit &lt;br /&gt;
 R Widerstand in Ohm&lt;br /&gt;
 U Spannung in Volt&lt;br /&gt;
 I Strom in Ampere&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
fällt an einem Widerstand eine Spannung ab, die dem durch den Widerstand fließenden Strom proportional ist (U = I * R). Bei der Spannungsversorgung einer Modellbahn treten auf dem Weg vom Trafo zur Lok an verschiedenen Stellen Widerstände auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leitungswiderstand der Verkabelung zwischen Trafo und Gleis&lt;br /&gt;
* Übergangswiderstände zwischen zwei Gleisstücken (an den Schienenverbindern)&lt;br /&gt;
* Übergangswiderstand zwischen Gleis und Lok&lt;br /&gt;
* Übergangswiderstände zwischen Stecker und Muffen (sofern die Verkabelung steckbar ist)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Widerstände werden nicht explizit als Bauteil eingebaut, sondern treten als &amp;quot;Nebeneffekt&amp;quot; der Verkabelung bzw. Stromabnahme auf. Sie lassen sich daher in der Praxis nicht generell vermeiden. Lediglich ihre Größe und damit ihre Auswirkung läßt sich durch verschiedene Maßnahmen verringern, die im Laufe des Artikels vorgestellt und im Abschnitt [[Fahrstromverdrahtung#Praktische_Hinweise|Praktische Hinweise]] zusammengefaßt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungsverluste an den Leitungs- und Übergangswiderständen führen durch die umgesetzte elektrische Leistung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 P = U * I = R * I&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
 mit &lt;br /&gt;
 P = Leistung in Watt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
zu einer Erwärmung des Kabels bzw. des Kontakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitungswiderstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand einer Leitung ist abhängig von &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dem Leitermaterial&lt;br /&gt;
* der Länge&lt;br /&gt;
* dem Querschnitt (Durchmesser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt folgender Zusammenhang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 R = rho * L / A&lt;br /&gt;
 mit&lt;br /&gt;
 R = Widerstand in Ohm&lt;br /&gt;
 rho = spezifischer, materialabhängiger Widerstand in Ohm * mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; / m &lt;br /&gt;
 L = Länge in m&lt;br /&gt;
 A = Querschnitt in mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 bzw. (wegen A = pi / 4 * d&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 R = rho * L * 4 / ( pi * d &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; )&lt;br /&gt;
 mit &lt;br /&gt;
 pi = 3,14 (Kreiszahl)&lt;br /&gt;
 d = Durchmesser in mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formeln bedeuten, daß der Leitungswiderstand (und damit der Spannungsabfall) &lt;br /&gt;
* mit größerer Leitungslänge ansteigt und&lt;br /&gt;
* mit größerem Leitungsquerschnitt bzw. Leitungsdurchmesser abnimmt.&lt;br /&gt;
Die angegebenen Formeln gelten nur für Gleichstrom bzw. niederfrequente Wechselströme (bei Analogbetrieb und angenähert für Digitalbetrieb). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Spezifischer Widerstand für einige Leitermaterialien&lt;br /&gt;
! Material&lt;br /&gt;
! spez. Widerstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kupfer&lt;br /&gt;
| 0,018 Ohm * mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Messing&lt;br /&gt;
| 0,07 Ohm * mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eisen&lt;br /&gt;
| 0,10 Ohm * mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Modellbahnherstellern angebotenen Litzen zur Verkabelung besitzen nur einen Querschnitt von 0,14 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (0,42 mm Durchmesser). Damit ergibt sich ein Widerstand von 0,13 Ohm/m (bei Kupfer). Die Beispielrechnungen im Abschnitt [[Fahrstromverdrahtung#Verkabelungsstrukturen|Verkabelungsstrukturen]] gehen hingegen von einer Leitung mit 1,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; aus, das nur einen Leitungswiderstand von 0,012 Ohm/m besitzt. Das zeigt, daß gerade Digitalanlagen, bei denen wegen der Vielzahl an zu versorgenden Lokomotiven höhere Ströme auftreten können, unbedingt mit entsprechend groß dimensionierten Leitungen betrieben werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört definitiv ins Reich der Legenden, daß &amp;quot;Starkstromkabel&amp;quot; (also etwa Netzkabel für Haushaltsgeräte) nicht für Modellbahnen geeignet sind. Solche Netzkabel sind vielfach für Ströme bis 10 oder sogar 16 A ausgelegt und eignen sich daher sehr gut für die Verkabelung von Modellbahnen. Ihre Isolation bis 300 V ist zwar für die ca. 20 V überdimensioniert, was jedoch nicht schädlich ist. Bei der Verwendung solcher Netzleitungen für die Modellbahn dürfen jedoch '''für den Niederspannungsbereich keine normalen Schuko-Stecker''' o. ä. eingesetzt werden, damit nicht versehentlich eine Verbindung zwischen der lebensgefährlichen Netzspannung (230 V) und der Niederspannung hergestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Leiterquerschnitte nach VDE 0100&lt;br /&gt;
! Querschnitt&lt;br /&gt;
! max. Strom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0,75&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 13&amp;amp;nbsp;A &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1,0&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 16&amp;amp;nbsp;A &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 20&amp;amp;nbsp;A &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitungen oder Kabel mit Querschnitten von 0,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 0,75 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1,0 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; oder gar 2,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; bekommt man bei den [[Elektronikversender]]n, im Elektrofachhandel oder im Baumarkt. Für die Fahrstromverdrahtung eignen sich dabei auch sogenannte zweiadrige Schlauchleitungen, mit denen der Fahrstrom und der Rückleiter in einem gemeinsamen Kabel geführt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übergangswiderstand == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Steckverbindungen (z. B. zwischen zwei Gleisstücken oder bei Stecker und Muffe) treten Übergangswiderstände im Bereich von einigen Zehntel Ohm auf. Diese lassen sich wie auch der Übergangswiderstand zwischen Gleis und Lok durch gute Pflege der Kontaktoberflächen bzw. Gleisoberflächen reduzieren. Bei Gleisen kann mit Metergleisen (Flexgleisen) die Anzahl von Kontaktstellen, an denen ein Übergangswiderstand auftritt, gegenüber Einzelgleisen verringert werden. Ausgeleierte Schienenverbinder sind durch stramm sitzende auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Steckverbinder|Steckverbindungen]] muß auf die zulässige maximale Belastbarkeit geachtet werden. Wie oben beschrieben, erwärmen sich die Kontaktflächen aufgrund des Übergangswiderstands bei Stromfluß. Gerade im Digitalbetrieb mit höheren Strömen können insbesondere die von den Modellbahnherstellern angebotenen Miniaturstecker sich sehr stark erwärmen und mit den Muffen verschmelzen, wenn z. B. die Kontakte ein wenig ausgeleiert oder korrodiert sind. Nach Möglichkeit sollte daher auf Steckverbindungen zugunsten von Lötverbindungen verzichtet werden. Andernfalls muß auf Steckverbindungen mit entsprechender Belastbarkeit ausgewichen werden, die z. B. bei den Elektronikversendern erhältlich sind. In den Onlineshops sind vielfach auch die technischen Daten angegeben oder Datenblätter herunterladbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Verkabelungsstrukturen =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispieldaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden seien einige Rechenbeispiele besprochen, die die Auswirkungen verschiedener Verkabelungsstrukturen erläutert. Die in allen Rechenbeispielen übereinstimmenden Eckdaten sind wie folgt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schienenoval mit 14,4 m Gesamtlänge &lt;br /&gt;
* Ohm'scher Widerstand für je 10 Schienen = 2,5 Ohm (gemessen wurde 0,5 Ohm für 2 gerade Schienen) &lt;br /&gt;
* Stromversorgungsleitung mit einem spezifischen Widerstand von 0,1 Ohm pro 10 m (entspricht ungefähr einer Leitungsquerschnittsfläche von 1,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) &lt;br /&gt;
* zusätzliche Einspeisungen wurden alle 10 Schienen ( = 1,8 m) vorgesehen. &lt;br /&gt;
* Referenzspannung ist 10 V (Trafoausgang) &lt;br /&gt;
* Referenzstrom ist 0,5 A (Gesamtstrom durch die Schienen) &lt;br /&gt;
* Die Masse wurde überall als konstant angesehen, jedoch gelten hier die selben Überlegungen. Die errechneten Differenzen zur Referenzspannung wären in erster Näherung doppelt so groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Abbildungen befinden sich die Meßpunkt an der selben Stelle, die Ohm'schen Widerstände sind in die Widerstandssymbole eingezeichnet. Auch für die Leitung wird das Symbol des Ohm'schen Widerstands mit Wert (m = milli = Wert durch 1000 dividieren) eingezeichnet. Die Einheit Ohm selbst ist in allen Abbildungen weggelassen. Man beachte dabei, daß der Leitungswiderstand bei gleicher Länge nur weniger als 1/100stel des Übergangswiderstands der Schienen beträgt (18 mOhm = 0,018 Ohm gegenüber 2,5 Ohm bezogen auf 1,8 m bzw. 10 Schienen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Meßwerte für Schienenwiderstände über 10 Gleise&lt;br /&gt;
! Gleissystem&lt;br /&gt;
! Widerstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Märklin M-Gleis&lt;br /&gt;
| 2,5 Ohm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Märklin C-Gleis&lt;br /&gt;
| 3,6 Ohm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trix Neusilbergleis&lt;br /&gt;
| 2,6 Ohm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solokreis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkabelung Solokreis.gif|framed|Die Spannung wird nur an einer Stelle eingespeist.]]&lt;br /&gt;
Ein typischer Solokreis ist im Bild schematisch dargestellt. Die Symbole (Ohm'scher Widerstand) werden anstelle jeweils 10 gerader Schienen verwendet, um mit den anderen Bildern vergleichen zu können. Der Spannungsabfall an jedem Meßpunkt läßt sich nach den Formeln für eine Parallelschaltung errechnen: 1/R&amp;lt;sub&amp;gt;ges&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1/R1 + 1/R2 + .... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen auf den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|1,1&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(8,9&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|1,9&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(8,1&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|2,3&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(7,7&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|2,5&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(7,5&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ringleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkabelung Ringleitung.gif|framed|Die Ringleitung liegt parallel zum Gleis und versorgt es in regelmäßigen Abständen.]]&lt;br /&gt;
Eine Ringleitung ist eine Versorgungsleitung, die parallel zum Gleis verläuft und in Abständen das Gleis mit Spannung versorgt. Der Ohm'sche Widerstand der Versorgungsleitung ist kleiner als der des Gleises womit die Spannung am Meßpunkt (Einspeisungspunkt) merklich erhöht wird. Die Formeln zur Errechnung der Spannungsabfälle sind die selben wie bei der Sololeitung, nur muß hier ein größerer Aufwand betrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|14,4&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sternleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkabelung Sternleitung.gif|framed|Die Sternleitung versorgt das Gleis in regelmäßigen Abständen von einem zentralen Punkt aus.]]&lt;br /&gt;
Eine Sternleitung ist eine zentral vom Transfomator zu allen Einspeispunkten laufende Leitung. Auch hier bewirkt der kleinere Ohm'sche Widerstand der Versorgungsleitung eine Spannungerhöhung an den Meßpunkten. Ansonsten gilt das bereits bei der Ringleitung geschriebene. Anzumerken wäre hier noch, daß eine Sternleitung einen erheblichen Materialaufwand bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen auf den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|28,8&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
== Baumleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verkabelung Baumleitung.gif|framed|Die Baumleitung ist eine Mischung aus Stern- und Ringleitung.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Baumleitung&amp;quot; kann als Mischung von Stern- und Ringleitung aufgefaßt werden. Der Materialaufwand ist theoretisch sehr gering im Vergleich mit den anderen Verkabelungsarten. Praktisch liegen die Werte je nach Anlage bis zu 50% höher als angegeben, weil die Verbindungen nicht mitgezählt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen auf den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,04&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,96&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|7,2&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die skizzierten Schaltungen werden in der folgenden Tabelle zusammengefaßt und verglichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Spalten verweisen auf die Schaltung, den Spannungsabfall an den Meßpunkten A bis E (in Klammern die absolute Spannung am Maßpunkt) und den Materialaufwand an zusätzlichem Kabel. &lt;br /&gt;
!Schaltungsbezeichnung&lt;br /&gt;
!A(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!B(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!C(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!D(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!E(U&amp;lt;sub&amp;gt;abs&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
!Materialaufwand an Kabel in m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Solokreis&lt;br /&gt;
|0 V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|1,1&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(8,9&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|1,9&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(8,1&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|2,3&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(7,7&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|2,5&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(7,5&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ringleitung&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp; V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|14,4&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sternleitung&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|28,8&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baumleitung&lt;br /&gt;
|0&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(10&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,01&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,99&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,02&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,98&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,03&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,97&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|0,04&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;(9,96&amp;amp;nbsp;V)&lt;br /&gt;
|7,2&amp;amp;nbsp;m &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Tabelle zu entnehmen ist, kann der Spannungsabfall beim Solokreis groß sein. Hat man nun ein schwergängiges Modell, das erst ab einer Spannung von 9 V anfährt (bei schlechter Wartung der Modelle keine Seltenheit!), so ist eine gute Versorgung mit elektrischer Leistung notwendig. Es wird empfohlen, mindestens alle 8 geraden Gleise eine Einspeisung vorzunehmen, um diese Effekte klein zu halten; bei altem Schienenmaterial sogar in noch kürzerem Abstand (alle 6 Gleise). Somit erniedrigt sich der Spannungsabfall auf unter 0,5 V, womit ein ordnungsgemäßer Betrieb gewährleistet werden kann. Während sich die anderen Konzepte (Ringleitung, Sternleitung oder Baumleitung) in Hinblick auf den Spannungsabfall in der Praxis kaum unterscheiden, ist der der Kabelbedarf vor allem bei der Sternleitung erheblich größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Praktische Hinweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verkabelung einer Anlage im Analog- oder Digitalbetrieb ergeben sich folgende Empfehlungen:&lt;br /&gt;
* Sowohl der Hin- als auch der Rückleiter (Masse) sind in regelmäßigen Abständen an das Gleis anzuschließen. Die Gleise sollen so versorgt werden, daß ein Zug möglichst immer aus beiden Richtungen versorgt ist. Bei Stumpfgleisen empfiehlt sich daher auch eine Einspeisung am Gleisende; bei Gleisabschnitten wird an jedem Ende sowie gegebenenfalls mehrfach in der Mitte eingespeist. &lt;br /&gt;
* In welcher der vorgestellten Strukturen die Verkabelung erfolgt, ist im Hinblick auf den Spannungsabfall nachrangig. Die Verkabelung soll mit Querschnitten ab 0,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; aufwärts erfolgen. Dabei sind Querschnitte von 0,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 0,75 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1,0 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; oder gar 2,5 mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; üblich. Je größer der maximal fließende Strom ist, desto größer muß der Querschnitt gewählt werden. Ebenso sollte mit steigender Leitungslänge ein größerer Querschnitt verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Die dicke Zuleitung läßt sich nicht direkt an die Schienen anlöten. Den Anschluß an die Schienen nimmt man daher mit dünnem Draht oder dünner Litze (z. B. 0,5 mm Durchmesser) vor. Dieser Draht ist nur wenige Zentimeter lang und führt von der Schiene bis an eine Lötöse direkt unterhalb der Einspeisestelle. Dort wird er mit der dicken Zuleitung verbunden. &lt;br /&gt;
* Bei einer Ringstruktur sollte der Ring möglichst nicht geschlossen werden. Ein geschlossener Ring macht die Störungssuche bei einem Kurzschluß kompliziert, weil die Kurzschlußstelle von zwei Seiten versorgt wird. Daher reicht es zum Eingrenzen der Störungsstelle nicht aus, nur eine Leitung aufzutrennen. &lt;br /&gt;
* Bei einer nach diesen Empfehlungen ausgeführten Verkabelung können große Kurzschlußströme fließen. Es ist ist daher auf einwandfreie Absicherung oder Abschaltung im Kurzschlußfall zu achten. Bei Analogbetrieb kann z. B. eine Glühbirne für eine Autoscheinwerfer als Kurschlußschutz eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
* Die Sternstruktur hat den Vorteil, daß alle Versorgungsleitungen an einer zentraler Stelle zusammenlaufen. Es ist dann auch nachträglich ohne großen Aufwand möglich, einzelne Gleisabschnitte abschaltbar zu machen, Gleisbesetztmelder einzufügen oder zusätzliche Booster oder Trafos einzusetzen.&lt;br /&gt;
* Bei der Verkabelung soll ein einheitliches Farbschema angewandt werden. Die Farben können sich an den Vorgaben des jeweiligen Modellbahnherstellers orientieren (z. B. rot für Fahrstrom und braun für Masse) oder frei festgelegt werden. Wichtig für die Fehlersuche ist, daß eine bestimmte Farbe stets eine bestimmte Funktion hat. &lt;br /&gt;
* Für die feste Verlegung eignet sich Draht häufig besser als Litze. Bei Steckverbindungen hingegen muß Litze verwendet werden, weil Draht nach mehrfachen Steckvorgängen bricht.&lt;br /&gt;
* Metergleise reduzieren die Anzahl der Gleisübergänge, an denen ein Übergangswiderstand auftritt. Sie verringern somit den Spannungsabfall.&lt;br /&gt;
* Gleisverbinder müssen fest sitzen, um den Übergangswiderstand klein zu halten. &lt;br /&gt;
* Bei Steckverbindungen ist man auf industrietaugliche Systeme angewiesen, die entsprechend der maximalen Belastbarkeit ausgewählt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Digitalanlagen sind zusätzlich folgende Punkte zu beachten:&lt;br /&gt;
* Probleme im Digitalbetrieb sind häufig auf eine unzureichende Fahrstromverkabelung zurückzuführen (zu hoher Spannungsabfall, Flankensteilheit nicht ausreichend, ...) Auch die Kurzschlußerkennung der Booster setzt ausreichend geringe Leitungs- und Übergangswiderstände voraus.&lt;br /&gt;
* Bei Digitalbetrieb wird empfohlen, die Leitungen für die Versorgungsspannung möglichst parallel zum Gleis zu führen. Außerdem sollten Hin- und Rückleiter verdrillt werden, um Störungen in anderen elektronischen Geräten entgegenzuwirken.&lt;br /&gt;
* Bei einer Neuverkabelung einer Digitalanlage sollten beide Schienen an den Boosterbereichsgrenzen getrennt werden. Solche Abschnitte sind mit jeweils einer eigenen Verdrahtung entsprechend den beschriebenen Strukturen zum Booster zu führen. Es darf keine gemeinsame Masseleitung für mehrere Boosterbereiche entstehen. Damit hält man sich die Option offen, auch Booster mit H-Brücke einsetzen zu können. Gleichzeitig ist dafür gesorgt, daß die maximale Strombelastung einer Leitung nur von der Leistung eines Boosters bestimmt wird. Bei einer gemeinsamen Massenleitung würden sich die Ströme addieren und eine sehr viel dickere Leitung erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Artikel gibt Hinweise zur [[Farbkodierung Kabel|Farbkodierung von Kabeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Anschluß von Transformatoren =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren bei Parallelschaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise verbindet man die Masseausgänge von Trafos untereinander zu einer &amp;quot;Gesamtmasse&amp;quot; für die komplette Anlage. Solange nur ein Pol des Trafoausganges mit einem anderen Trafo verbunden ist besteht keinerlei Gefahr. Werden von zwei Trafos jeweils zwei Anschlüsse miteinander verbunden, so können folgende Effekte auftreten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Trafo parallel.png|framed|Bei parallel angeschlossenen Trafos liegen bei gezogenem Netzstecker 230&amp;amp;nbsp;V an. '''Lebensgefahr!''']]&lt;br /&gt;
* Ein Transformator funktioniert sowohl &amp;quot;vorwärts&amp;quot; wie auch &amp;quot;rückwärts&amp;quot;. Steht ein Trafo unter Spannung, der zweite nicht, so wird die auf der Sekundärseite des zweiten Trafos anliegende Kleinspannung (16&amp;amp;nbsp;V) beim zweiten Trafo wieder auf Netzspannung hochtransformiert (230&amp;amp;nbsp;V). Ist nun der Stecker des zweiten Trafos herausgezogen, liegt an diesem Stecker 230&amp;amp;nbsp;V an, daher besteht '''Lebensgefahr''' (und zwar unabhängig von der Polung der Trafos)!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Trafo parallel2.png|framed|Bei gegenphasig parallel angeschlossenen Trafos werden die Trafos aufgrund des Kurzschlusses unter Umständen zerstört.]]&lt;br /&gt;
* Die Primärseiten sind ungleich gepolt. Während bei dem ersten Trafo + 16 V anliegen, sind es beim zweiten -16 V. In diesem Falle kann der entstehende, sehr hohe Strom beide Transformatoren zerstören. Günstigstenfalls sprechen die Thermosicherungen in den Transformatoren schneller an als die Haussicherungen. Die Trafos müssen daher gleichphasig parallel angeschlossen sein, damit sie nicht zerstört werden, wenn sie versehentlich gebrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Märklinsystem kann es z. B. beim Überfahren von Mittelleitertrennstellen kurzzeitig dazu kommen, daß der Schleifer zwei Trafos parallel überbrückt. Daher ist es wichtig, daß die Trafos phasenrichtig an die Netzspannung angeschlossen sind. Dazu geht man wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Trafo Test.png|framed|Wenn die Lampe leuchtet, muß der Netzstecker eines Trafos gedreht werden.]]&lt;br /&gt;
Man verbinde 2 Anschlußgleise mit Mittelleiterisolierung. Der Schienenkörper wird wie üblich an Masse (braune Trafobuchse) angeschlossen, der Mittelleiter an die Lichtleitung (gelbe Trafobuchse). Nun nimmt man einen Beleuchtungssockel mit Glühbirne und Draht und hält die Drahtenden der Anschlüsse an die Mittelleiter des Gleise. Leuchtet die Glühbirne auf, so muß der Stecker '''eines''' Trafos in der Steckdose umgedreht werden, ansonsten ist die Verbindung in Ordnung. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß eine Gesamtmasse (wenn überhaupt) aus  Sicherheitsgründen nur zwischen Trafos an der selben Sammelsteckdose empfehlenswert ist. Außerdem empfiehlt es sich, die Stecker so zu markieren, daß sich die korrekte Orientierung schnell überprüfen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Trafos (maximal 7) sollten in eine Sammelsteckdose mit Abschaltung zusammengefaßt werden. Auf diese Weise können mit 2 Steckdosen bereits 14 Trafos (entspricht 420&amp;amp;nbsp;W bzw. VA) betrieben werden. Dies dürfte ausreichen um mittlere Anlagen inkl. Beleuchtung zu betreiben. Es ist empfehlenswert, die Beleuchtungen, Weichen/Signale, Fahrstrom und sonstige Verbraucher mit jeweils separaten Transformatoren zur Stromversorgung zu versehen. Wegen der notwendigen Phasengleichheit sollen die Steckerleisten mit einem Schalter abschaltbar sein, anstatt die Stecker zu ziehen. Beim Einstecken ist der Test auf Phasengleichheit zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlersuche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kabelsalat kann man vermeiden, indem die Verbindungskabel nicht kreuz und quer zwecks Materialersparnis, sondern stets in der richtigen Farbe (Kurzschlüsse!) und geordnet verlegt werden. Eine Schaltungsskizze der Verkabelung ist hierbei sehr nützlich (auch bei der Störungssuche)! Dennoch kann es zu Fehlern und Kurzschlüssen kommen. In diesem Abschnitt soll eine Anleitung zur Störungssuche und -behebung der elektrischen Stromversorgung gegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sicherung fliegt beim Anschluß heraus &lt;br /&gt;
:Es liegt ein Kurzschluß auf der Primärseite der Trafos vor. '''Alle''' Kabel und Anschlüsse auf der Netzsteckerseite auf Schmorstellen überprüfen! Die betroffenen Trafos sind durch funktionsfähige Trafos zu ersetzen. Die defekten Trafos muß man außer Betrieb nehmen oder von einer Fachkraft reparieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Achtung: Vor allem bei den Trafos mit den Originalkabeln aus den 50'er und frühen 60'er Jahre exisitieren spröde Kabelisolierungen. Die Kabel sind zwar austauschbar, doch sollte ein solcher Austausch nur von Fachkräften vorgenommen werden. Die Transformatoren sind bis zum Austausch außer Betrieb zu nehmen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
* Trafo schaltet selbsttätig ab &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schalten Trafos selbsttätig ab, ist zu prüfen ob der Trafo defekt ist oder ob er überlastet wurde.&lt;br /&gt;
:* Ist der Trafo defekt, so muß der Trafo außer Betrieb genommen werden und von einer Fachkraft überprüft werden. Normalerweise sind Modellbahntrafos in gekapselten Gehäusen untergebracht, die nicht zerstörungsfrei geöffnet werden können.  &lt;br /&gt;
:* Prüfen, ob die Gesamtleistung der Verbraucher die Nennleistung des Trafos übersteigt. Falls mehr Leistung benötigt wird, die Verbraucher auf mehrere Trafos verteilen (mehrere Stromkreise bilden!). Dazu alle Anschlüsse abklemmen und den Trafo im Leerlauf betreiben. Schaltet der Trafo immer noch ab, muß er entweder repariert oder außer Betrieb genommen werden. Nun die Verbraucher der Reihe nach anschließen; der Verbraucher, bei dem der Trafo abschaltet, muß überprüft werden. &lt;br /&gt;
:* Sind mehrere Trafos betroffen, muß unbedingt überprüft werden, ob Masse (braun) '''und''' Licht (gelb) oder Fahrspannung (rot) von zwei Trafos gleichzeitig Kontakt haben. Ist dies der Fall, muß '''unbedingt''' mindestens eine Verbindung unterbrochen werden! Bei einem Anlagenaufbau ist eine solche Schaltung zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Spannungsversorgung der Modellbahngleise muß für einen ordnungsgemäßen Betrieb in kurzen Abständen eingespeist werden. Dazu existieren verschiedene Verkabelungsstrukturen, die sich im wesentlichen durch den Materialeinsatz (Kabellänge) unterscheiden. Außerdem ist auf ausreichende Querschnitte der Leitungen zu achten. Metergleise reduzieren die Anzahl der Kontaktstellen, an denen ein Übergangswiderstand auftritt. Steckverbindungen sollen nach Möglichkeit vermieden und durch Lötverbindungen ersetzt werden. Sofern Steckverbindungen eingesetzt werden sollen, muß man auf professionelle Stecksysteme zurückgreifen. Die von der Modellbahnindustrie angebotenen Kabel und Stecker sind für einen sicheren Betrieb nicht ausreichend dimensioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist auf der Basis der Abschnitte &amp;quot;3.3 Gefahrenquellen und deren Vermeidung&amp;quot;, &lt;br /&gt;
&amp;quot;3.4 Störungssuche und -behebung&amp;quot; und &amp;quot;3.5 Verkabelung&amp;quot; der alten &amp;quot;FAQ H0 AC&amp;quot; von Stephan-Alexander Heyn entstanden, dem insbesondere die Beispiele für die Verkabelungsstrukturen entnommen sind. Der Artikel ist neben den physikalischen Grundlagen ergänzt durch einige aktuelle Diskussionsergebnisse zum Thema Digitalverkabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Draht_und_Litze.jpg&amp;diff=12836</id>
		<title>Datei:Draht und Litze.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Draht_und_Litze.jpg&amp;diff=12836"/>
				<updated>2011-09-20T19:51:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Draht (blau) und Litze (rot)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Draht (blau) und Litze (rot)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Steckverbinder&amp;diff=12835</id>
		<title>Steckverbinder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Steckverbinder&amp;diff=12835"/>
				<updated>2011-09-19T20:02:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Bartels: Fotos hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Einsatz=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steckverbinder kommen überall dort zum Einsatz, wo man elektrische Verbindungen bei Bedarf leicht trennen können muß. Typischerweise z. B. bei herausnehmbaren Teilen, Modultrennstellen o. ä. Aber auch eine vereinfachte Fehlersuche kann der Grund für einen Steckverbinder sein. Ebenso findet man Steckverbinder bei Elektronikkomponenten, die somit im Fehlerfall einfach ausgetauscht werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet dabei zwischen Steckverbinder für Kabel sowie für für Elektronikplatinen. Zum Teil können dieselben Steckverbinder für beide Bereiche eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übersicht über Steckverbinder=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=tabtyp1 cellpadding=0 cellspacing=0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                width=160 |Bezeichnung&lt;br /&gt;
!                width=180 |Bild&lt;br /&gt;
!                width=100 |Strombelastbarkeit&lt;br /&gt;
!                width=100 |Kontaktzahl&lt;br /&gt;
!                width=100 |Übliche Verwendung&lt;br /&gt;
!                width=*   |Sonstige Daten/Anmerkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |DSub-Stecker&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Steckverbinder_DSub.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |1,5 A - 6,5 A (je nach Hersteller)&lt;br /&gt;
|                |9, 15, 25, 37&lt;br /&gt;
|                |Verbindung von Modulen, Anlage+Stellpult&lt;br /&gt;
|                |preiswert; verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |Centronics-Stecker&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Steckverbinder_Centronics.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |36&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |Diodenstecker (DIN-Stecker)&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Steckverbinder_DIN.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |3 A bei 34 V Gleichspannung&lt;br /&gt;
|                |3, 4, 5, 6, 7, 8&lt;br /&gt;
|                |5-polige DIN ????? [[SX-Bus]], X-polig DIN ???? [[Lokmaus 1]], 5-polig DIN ???? Lenz [[X-Bus]]&lt;br /&gt;
|                |verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |SCART&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Steckverbinder_SCART.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |6 A bei 24 V&lt;br /&gt;
|                |20&lt;br /&gt;
|                |Fernseh- und Video-Geräte&lt;br /&gt;
|                |mechanisch problematisch; verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |DIN41622&amp;lt;br /&amp;gt;(Siemens Messerleiste)&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Steckverbinder_DIN41622.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |10 A&lt;br /&gt;
|                |30 (in 3 Reihen)&lt;br /&gt;
|                |Audio-/Studio-Technik&lt;br /&gt;
|                |verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |Bananenstecker 4mm&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Stecker_4_mm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |1&lt;br /&gt;
|                |FREMO-Module&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |Bananenstecker 2,6mm&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Stecker_2,6_mm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |1&lt;br /&gt;
|                |Der Standard-Modellbahnstecker, vom Märklin in einer nicht kompatiblen Ausfürung&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |RJ12&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |6&lt;br /&gt;
|                |[[LocoNet]]&lt;br /&gt;
|                |verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |RJ12&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |4/6&lt;br /&gt;
|                |Lenz [[X-Bus]], [[Lokmaus]] 2 und höher&lt;br /&gt;
|                |verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |RJ45 (Patchkabel)&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |8&lt;br /&gt;
|                |LAN, TAMS [[EasyNet]], [[S88-Rückmeldebus|S88-N]]&lt;br /&gt;
|                |verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |Stiftleiste &lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |6&lt;br /&gt;
|                |[[S88-Rückmeldebus]], Rastermaß 2,54mm&lt;br /&gt;
|                |Da kein Gehäuse ist korrektes Stecken nicht gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |Stiftleiste &lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
|                |3&lt;br /&gt;
|                |Ansteuerung von Servos, Rastermaß 2,54mm&lt;br /&gt;
|                |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |VG-Leiste DIN41612&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Steckverbinder_VG64.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |2 A&lt;br /&gt;
|                |32, 64, 96&lt;br /&gt;
|                |Elektronikkarten z.B. einige LocoNet-Module von Digitrax, [[Analogelektronik#Racks|Rackmontage]]&lt;br /&gt;
|                |verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-  valign=top   &amp;lt;!-- ======================================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
!                |DIN41617&lt;br /&gt;
|                |[[Bild:Steckverbinder_41617.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|                |2 A&lt;br /&gt;
|                |13, 21, 31&lt;br /&gt;
|                |Elektronikkarten, [[Analogelektronik#Racks|Rackmontage]]&lt;br /&gt;
|                |verpolungssicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die üblichen Belegungen der Stecker finden sich unter den Links in der Spalte &amp;quot;Übliche Verwendung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Steckverbinder bei den [[Elektronikversender]]n bestellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Bartels</name></author>	</entry>

	</feed>