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		<title>DerMoba - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Deutschland-Express&amp;diff=13120</id>
		<title>Deutschland-Express</title>
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				<updated>2024-05-27T13:37:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Name: Deutschlandexpress&lt;br /&gt;
*Ort: Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
*Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr&lt;br /&gt;
*Eintrittspreis: 10,- DM&lt;br /&gt;
*Erreichbarkeit: Buslinie CE 56 ab Gelsenkirchen Hbf  (KombiTicket)&lt;br /&gt;
*Kontakt:&lt;br /&gt;
:Deutschlandexpress&lt;br /&gt;
:Am Bugapark 1c&lt;br /&gt;
:45899 Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- :Telefon: 0209-95197-17 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- :Fax: 0209-95197-10 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *Email: info@deutschland-express.de. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrungsbericht von Thomas Woditsch am 20.07.1999: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir vor einiger Zeit einen Besuch bei der nach eigenen Angaben &amp;quot;größten Dreileiter-Anlage der Welt&amp;quot; gegönnt. &lt;br /&gt;
Die Anlage besteht aus einem großen U, Schenkellänge geschätzt ca. 20 m, Schenkelbreite 2-5 m, Mittelgang ca. 3 m. Der Unterbau besteht aus T-förmigen Gasbetonsteinen, die als Stützen die Anlage auf eine durchschittliche Höhe von 110 - 120 cm heben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden soll ein Nordsee-Alpen-Panorama, wobei ein Teil der Alpen-Sektion Motive aus der Schweiz aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamt Anlage scheint mir aus einzelnen, nicht originär für diese Anlage gebauten Dioramen und Teilstücken zu bestehen, die mehr oder weniger elegant mit mehreren Paradestrecken verknüpft wurden. &lt;br /&gt;
Betrieben wird die Anlage im Märklin-Digitalsystem, wovon auch am Eingang ausliegende Kataloge zeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleispläne der verschiedenen Bahnhöfe machten auf mich den Eindruck, geradewegs aus dem Gleisplanbuch eines großen Herstellers entsprungen zu sein: einfallslos, falsch dimensioniert und spärlich signalisiert. &lt;br /&gt;
Besonders negativ fiel dabei der &amp;quot;schweizer&amp;quot; Teil auf, da sich die Nachbildung des schweizer Vorbildes, mit Ausnahme eines sehr schön gestalteten Bahnhofs, auf Linksverkehr beschränkt, wobei die deutschen (!) Signale links neben dem Gleis stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaftsgestaltung erinnerte mich spontan an eine explodierte Softeis-Maschine: Die Berge und Felsen waren, von wenigen Ausnahmen abgesehen, unmotivierte braun-weiß-gescheckte Gipsklumpen, in die fast fingerdicke senkrechte Furchen gezogen waren. Ein Wartungsgang wurde so zu einer gigantischen Schlucht von umgerechnet fast 100m Tiefe. überspannt von ebenso gigantischen Brückenkonstuktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungereimtheiten setzten sich auch in der Führung und Gestaltung der alternativen Verkehrswege fort: Eine mehrspurige Straße, von einer stattlichen Anzahl diverser Werbe-Trucks befahren, endet unvermutet direkt in einer Kohlenhalde. Eine Wendemöglichkeit besteht nicht. &lt;br /&gt;
Der Fluß, der Mosel-Motive nachempfunden ist, wird von sehr schönen, IMHO maßstäblichen, selbstgebauten Binnenschiffen befahren, hat jedoch so enge Biegungen, daß leider keines der Schiffe die nächsten 50 cm heile überstehen würde. Das wäre aber eh nicht nötig, da der Fluß nach der Biegung unvermittelt in einem Kiesfeld und vor grünen Felsen endet. Alles voll im Blickfeld des Betrachters wohlgemerkt. &lt;br /&gt;
Die sehr schönen Felsen am Fluß wechseln sich mit Grünflächen ab, wobei sich die Neigung von 80-90 Grad nicht ändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Lokomotiven alle gut sichtbare Aufkleber mit ihrer Digitaladresse trugen störte mich weniger, ich mußte mein Auge eh von der falschen Wagenreihung des ICE ablenken. Die Chance einer Großanlage, vorbildlich lange Züge zu fahren wurde leider vertan. &lt;br /&gt;
Ansonsten bietet der Betrieb nicht viel: Es fahren einige Züge im Kreis, Rangierbetrieb fand während meines Besuches nicht statt, wäre aber eh nur im begrenzten Umfang möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Lichtblicke waren jedoch zu verzeichnen: Im Nordseebereich der Anlage scheint der Ort Carolinensiel nach originalen Vorbildern zu entstehen, viele selbstgebaute Industriebetriebe nach existierenden Vorbildern im Gelsenkirchener Raum zeugen von Lokalpatriotismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Fazit: &lt;br /&gt;
Die Summe 2,3 Mio DM (laut Betreiber) hätte man IMHO mit besserer Planung und Konzeption sinnvoller verbauen können. &lt;br /&gt;
Dem Modellbahner, der von Ausstellungen wie Köln und Dortmund sowie aus der Fachpresse besseres gewöhnt ist, kann diese Anlage fast nichts bieten. Der Eintrittspreis von 10,- DM pro Erwachsenem ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt, zumal die Anlage noch immer nicht fertiggestellt ist. Allenthalben enden Gleise im Nichts, harren große graue oder grüne Flächen dem Eingriff des Architekten oder Landschaftsgärtners. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schilderung ist absolut subjektiv aus der Sicht eines Fans von FREMO-Modulen, maßstäblichen Fahrzeugen, Gleisen und Gebäuden. Auch Fahrplanbetrieb mit sinnvollem Güterverkehr verachte ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlossen ===&lt;br /&gt;
Der Eigentümer hat zum Jahresende 2016 die Tore des &amp;quot;Deutschland-Express&amp;quot; geschlossen. Siehe auch den Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Deutschlandexpress Deutschlandexpress] in der Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Grundlagen_Digitalsysteme&amp;diff=13119</id>
		<title>Grundlagen Digitalsysteme</title>
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				<updated>2024-05-27T13:09:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundlagen der Digitalsysteme =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &amp;amp;raquo;klassischen&amp;amp;laquo;, ''analog'' gesteuerten Modellbahn benötigt jedes Triebfahrzeug einen eigenen Stromkreis, sofern es sich unabhängig von anderen bewegen können soll. Die Gleisanlage muß dazu in elektrisch voneinander isolierte Abschnitte mit eigenen Regeltrafos eingeteilt werden, in denen sich jeweils ein einziges angetriebenes Fahrzeug aufhalten kann. Je nach Art und Umfang der Gleisanlage müssen mehr oder weniger komplizierte Maßnahmen getroffen werden, die den Übergang eines Fahrzeuges vom einen in den anderen Abschnitt erlauben. Entweder wird das übergehende Fahrzeug einem anderen Regler oder der folgende Abschnitt wird dem Regler des Fahrzeugs zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ''digitale'' Steuerung erlaubt demgegenüber freizügiges Fahren ohne die Berücksichtigung von Trennstellen oder Reglerzuordnungen. In einem ''Digitalstromkreis'' können mehrere Triebfahrzeuge unabhängig voneinander gesteuert werden.&lt;br /&gt;
Dazu wird das Gleisnetz mit der [[Digitalspannung]] versorgt, aus der alle Fahrzeuge sowohl ihre Energie als auch individuelle Steuerinformationen beziehen. Diese werden als sog. ''Fahrbefehle'' in den Spannungsverlauf codiert, so daß sich eine rechteckförmige Wechselspannung ergibt. Jedes Triebfahrzeug muß mit einem sog. [[Decoder|Lokdecoder]] ausgerüstet sein, der die Fahrbefehle erkennt und dem Motor entsprechend Energie zuführt. Der Lokdecoder spielt damit eine dem Lokführer des Vorbilds vergleichbare Rolle. Da im Digitalstromkreis mehrere Triebfahrzeuge verkehren können, wird jedem Befehl noch die ''Adresse'' des Fahrzeugs vorangestellt, für das er bestimmt ist. Der Lokdecoder führt nur solche Befehle aus, die für seine Adresse bestimmt sind. Daher muß jedem Fahrzeug - genauer: jedem Lokdecoder - auf der Anlage eine andere Adresse zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Befehle werden von der [[Digitalzentrale]] erzeugt und der Versorgungsspannung für das Gleis durch einen [[Booster]] aufgeprägt. Ausgedehnte Anlagen mit vielen Fahrzeugen können mehrere [[Booster]] für elektrisch zu trennende Speisebezirke erforderlich machen, die aber alle das gleiche Signal von der Zentrale erhalten. Die Trennstellen können ohne weiteres freizügig überfahren werden.&lt;br /&gt;
Damit bestimmt die Zentrale auch die Art der Codierung, also das [[Digitalprotokoll|Protokoll]] bzw. ''Format'', in dem die Befehle an die [[Decoder]] gehalten sind. Zentrale und [[Decoder]] müssen selbstverständlich das gleiche [[Digitalprotokoll]] benutzen, also die gleiche Sprache sprechen. Bisher fanden folgende Protokolle breitere Verwendung: Märklin Motorola (Abk. '''[[MM|MM]]'''), davon eine verbesserte Version ('''[[MM|MM2]]'''), seit 2004 Märklin Systems (Abk. '''[[Mfx|mfx]]'''), [[SX|Selectrix]] (Fa. [[Trix]], Abk. '''[[SX|Sx]]'''), [[Fleischmann]] Mehrzugsteuerung (Abk. '''[[FMZ|FMZ]]''') und schließlich das durch die [[NMRA]] standardisierte [[DCC]], das aus einer Entwicklung der Fa. [[Lenz]] hervorging. Einige [[Digitalzentralen|Zentralen]] und viele [[Decoder]] auf dem Markt beherrschen mehrere [[Digitalprotokoll|Digitalprotokolle]]; mit Einschränkungen ist sogar der Betrieb mehrerer [[Digitalprotokoll|Digitalprotokolle]] zugleich möglich. Große Marktbedeutung haben heute die Protokolle der Fa. [[Märklin]] sowie [[DCC]]. FMZ wird durch [[Fleischmann]] zwar noch unterstützt, doch möchte man sich langfristig davon lösen und setzt auf DCC. Auch [[Trix]] will seine Eigenentwicklung Sx zugunsten von DCC aufgeben, doch gibt es dafür schon seit Jahren rührige Drittanbieter, die vollständige Systeme aus [[Digitalzentralen|Zentralen]], [[Booster|Boostern]] und [[Decoder|Decodern]] im Programm haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Digitalzentralen|Zentrale]] nimmt auch die Anweisungen des Bedieners entgegen, die sie entweder durch eingebaute Bedienelemente, durch Befehle über an ein '''Steuerbussystem''' angeschlossene Handregler oder über ein [[Interface]] aus dem PC des Modellbahners erhält. Die meisten Zentralen auf dem Markt erlauben auch die Konfiguration der [[Decoder]], etwa die Einstellung der Adresse.&lt;br /&gt;
An das Steuerbussystem angeschlossene '''Rückmelder''' erlauben automatisierte Vorgänge oder unterstützen eine beliebig automatisierte Steuerung durch geeignete Software auf dem PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet Digital? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei herkömmlichen (analogen) Modelleisenbahnsteuerungen wird die Fahrgeschwindigkeit einer Lok direkt über einen Regler gesteuert. Der Regler kann jede beliebige Stellung einnehmen und damit auch die Geschwindigkeit der Lok. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das typische Merkmal einer digitalen Steuerung ist, daß die Fahrgeschwindigkeit nur in festgelegten Fahrstufen verändert werden kann. Die Anzahl der möglichen Fahrstufen ist vom verwendeten System abhängig und geht von 14 (Märklin) über 28 (DCC) bis zu 128 Stufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung der Fahrstufen erfolgt in einem sogenannten Decoder. Dieser Decoder versorgt den Motor der Lok mit Spannungsimpulsen. Diese Spannungsimpulse werden um so länger je höher die Fahrstufe ist und dem entsprechend erhöht sich auch die Drehzahl des Motors und damit die Geschwindigkeit der Lok. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitalsteuerungen ermöglichen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine größere Anzahl von Lokomotiven unabhängig voneinander im selben Stromkreis zu steuern &lt;br /&gt;
* Verschiedene Funktionen in den Lokomotiven zu schalten, wie z.B. das Licht, eine automatische Kupplung, etc. &lt;br /&gt;
* Weichen und Signale mit einer relativ einfachen Verdrahtung zu stellen &lt;br /&gt;
* den Anschluß eines Computers zur Steuerung der Modellbahnanlage &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Funktion der Digitalsysteme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie funktionieren Digitalsteuerungen allgemein? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell arbeiten alle gängigen Digitalsteuerungen mit einer ähnlichen Technik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zentrale erzeugt eine hochfrequente Wechselspannung (um die 10&amp;amp;nbsp;kHz), mit der durch Änderungen in der Wechselspannung Informationen von der Zentrale an, in die Loks eingebaute, Decoder gesendet werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Informationen werden zu Informationspaketen zusammengefaßt. Ein Informationspaket beinhaltet z.B. die Adresse der Lok, an die die Informationen gesendet werden sollen, die Fahrgeschwindigkeit, Fahrtrichtung usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Loks und damit alle Decoder stehen im selben Stromkreis und erhalten deshalb dieselben Informationen. Welcher Decoder und damit welche Lok sich von einer Information angesprochen fühlt, hängt von der Adresse in dem Informationspaket ab. Stimmt diese Adresse mit der in dem Decoder eingestellten Adresse überein, übernimmt der Decoder alle Daten, die in dem Informationpaket gesendet wurden. Ansonsten wird das gesamte Informationspaket ignoriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ist es möglich mehrere Loks, obwohl sie im selben Stromkreis fahren, unabhängig voneinander zu steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gleichen Prinzip werden auch Weichen und Signale gesteuert. Der Decoder ist hier nicht in einer Lok eingebaut, sondern in einer Weiche oder in der Nähe der zu steuernden Weiche. Jede Weiche hat eine eigene Adresse und kann mit Hilfe dieser Adresse gestellt werden. Alle Weichen-Decoder sind mit demselben Stromkreis, an dem auch die Gleise angeschlossen sind, verbunden. Dadurch ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung der Verdrahtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie steuert man Weichen und Signale an? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie Lokomotiven können in Digitalsystemen auch Weichen und Signale angesteuert werden. Im Prinzip sind die Weichen, Signale oder andere geschaltete Einrichtungen mit dem gleichen Stromkreis verbunden, in dem sich die Digitallokomotiven befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Weiche auszuwählen, benötigt jede Weiche eine Adresse und einen Decoder. Der Decoder wird auf der einen Seite an den Digitalstromkreis angeschlossen und hat auf der anderen Seite die Ausgänge für die Weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten von Weichen, bzw Schaltdecodern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Decoder mit Impulsausgängen für Weichen &lt;br /&gt;
* Decoder mit geschalteten Ausgängen z.B. für Beleuchtung &lt;br /&gt;
* Decoder mit programmierbaren Ausgängen für z.B. Impulse mit wählbarer Länge, Dauerausgang für Beleuchtung oder blinkend (z.B. die Lenz Decoder) &lt;br /&gt;
* Decoder, die direkt in die Weiche eingebaut werden. Vorteil einfachste Verdrahtung. &lt;br /&gt;
* Decoder mit Rückmeldung an die Zentrale &lt;br /&gt;
* Decoder, die den Stellstrom für die Weiche aus dem Digitalstromkreis entnehmen &lt;br /&gt;
* Decoder, die eine getrennte Versorgung der Weichen ermöglichen. Vorteil: Die Digitalzentrale muß nicht auch noch den Strom zum Stellen der Weichen liefern, was bei größeren Anlagen schon zu Problemen führen kann. Der Nachteil ist natürlich eine etwas aufwendigere Verdrahtung. &lt;br /&gt;
* Spezial Decoder, wie z.B. die Lichtsignaldecoder von LDT, die den direkten Anschluss der Lichtsignal-Leuchtdioden erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Digitalsysteme gibt es? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch bedingt wurden in den 1980er Jahren verschiedene Digitalsysteme entwickelt. Diese Systeme sind sehr firmenspezifisch wie z.B. von Märklin Motorola, Trix Selectrix und Fleischmann FMZ. In den 1990er Jahren hat es aber zwei Entwicklungen gegeben, die diese Firmensicht aufheben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Standardisierung des DCC Digitalsystems &lt;br /&gt;
# Die Entwicklung von Multiprotokollzentralen und Multiprotokolldecodern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Märklin stellte 2004 ihr neues und von ESU entwickeltes mfx System vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist deshalb sinnvoll, zunächst die unterschiedlichen Protokolle und deren Unterschiede zu beschreiben und danach, welche Firma welche Geräte liefert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Digitalsysteme sind heute in Deutschland marktgängig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Märklin Motorola &lt;br /&gt;
* Märklin mfx&lt;br /&gt;
* Selectrix (Trix, Müt, Rautenhaus) &lt;br /&gt;
* FMZ (Nur noch im Gebrauchtmarkt) (Fleischmann, nur noch Unterstützung vorhandener Kunden. Keine Neu- oder Weiterentwicklung) &lt;br /&gt;
* DCC ( Arnold, Digitrax, Fleischmann, Roco, Lenz, Zimo..) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Digitalsysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Märklin Motorola Digitalsystem? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Märklin Digital Motorola System ist auf  [http://www.drkoenig.de/digital/homepag.htm Dr. König´s Märklin-Digital-Page] ausführlich beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Märklin mfx System? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es noch wenig Informationen zu dem System, da es von Märklin nicht veröffentlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Trix Selectrix System? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Selectrix gibt es eine [http://www.mttm.de/FAQs.htm FAQ zum Thema Selectrix] von R. Günther.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das DCC System? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das DCC System wurde von der Firma Lenz entwickelt und 1988 von Märklin und Arnold unter dem Namen Märklin Digital=, Märklin Digital und Arnold Digital als ein Digitalsystem für 2-Leiter-Gleichstrom-Systeme auf den Markt gebracht. Das System wurde von der Firma Lenz weiterentwickelt und für die Standardisierung durch die NMRA (entspricht der Europäischen NEM) freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Standardisierung und die Freigabe des Systems ist ein breiter Markt von DCC kompatiblen Systemen entstanden, deren wichtigstes Merkmal ist, daß sie untereinander, was die Signalisierung angeht, kompatibel sind. D.h. man kann sich seine DCC-Zentrale aus dem Angebot aussuchen, und gleichzeitig in den Loks Decoder anderer Hersteller verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings muß man auch bei der Kompatibilität etwas aufpassen, denn es gibt nicht nur einen Standard, sondern auch noch weitere Versionen des Standards (sogenannte Recommendations). So gibt es zum Beispiel bei der Anzahl der Fahrstufen folgende Möglichkeiten: 14 Fahrstufen, 27 Fahrstufen, 28 Fahrstufen und 128 Fahrstufen. Alle Decoder und Zentralen unterstützen die 14 Fahrstufen. Das ist das Minimum. Die anderen Fahrstufenzahlen kann man nur nutzen, wenn Decoder und Zentrale diese Fahrstufenanzahl unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem entwickelt sich der DCC-Standard weiter. Deshalb ist es bei der Auswahl der Zentrale wichtig, darauf zu achten, daß sie updatefähig ist; es sollte also eine einfache Möglichkeit bestehen, eine neue Softwareversion einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Fleischmann FMZ-System? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleischmann FMZ-Digitalsystem wurde wie der Name schon sagt, von der Firma Fleischmann für N und H0 entwickelt. Fleischmann liefert fertig digitalisierte Loks für H0 und N. Nur wenige kennen das System in der Tiefe und in der Newsgroup wurde es nie diskutiert, um positive oder negative Aussagen machen zu können. Es wird vor allem von Fleischmann Anhänger genutzt. Seit 1999 fährt Fleischmann zweigleisig und unterstützt zusätzlich das DCC-System. Das Fleischmann Twin-Center basiert auf der Uhlenbrock Intellibox und unterstützt das Fleischmann FMZ-System sowie DCC. Auch die Twin-Decoder und die Fleischmann Loks, die im Katalog mit &amp;quot;digital&amp;quot; bezeichnet sind, können mit FMZ und mit DCC gefahren werden. Damit sind die Fleischmann Loks mit dem bereits eingebauten Twin-Decoder ein gute Alternative für DCC Fahrer. Spätestens seit 2005 wird FMZ aber auf das Abstellgleis gefahren. Mit dem Lok Boss kommt eine reine DCC Einsteiger Zentrale für die Startpackungen auf den Markt. 2007 wird der Profi Boss mit erheblich erweiterten Funktionen vorgestellt. Auch der Profi Boss ist eine reine DCC Zentrale im Handregler, kann aber 9999 Fahrzeugadressen ansprechen, bis zu 2000 Weichen schalten und mittels Computerschnittstelle auch Rückmeldungen weiterleiten. Nach dem Verkauf von Fleischmann verabschiedet man sich ganz von dieser Produktlinie und vertreibt, das im gleichen Konzern vorhandene Roco System. Weitere Infos von Fleischmann finden Sie [http://www.fleischmann.de hier] unter &amp;quot;Produkte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe Linkliste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitalsysteme und Computer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie schließe ich einen Computer an? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erhebliche Erweiterung der Betriebsmöglichkeiten einer Modellbahnanlage bietet der Anschluss eines Computers an das Digitalsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch alle Digitalsysteme und [[Digitalzentralen|Zentralen]] bieten diese Möglichkeit. Anfänglich wurde in den meisten Fällen der PC über die sogenannte RS232 Schnittstelle angeschlossen. In modernen und aktuellen Systemen, folgt man den technischen Möglichkeiten der Computertechnik und verwendet z.B. USB und Ethernet. Bei der RS232-Schnittstelle handelt es sich um eine serielle Schnittstelle, über die, zur damaligen Zeit, praktisch jeder Computer verfügte; bei neueren Laptops fehlte diese aber oft schon. Die RS232 Schnittstelle ist standardisiert und kann mit verschiedenen genormten Geschwindigkeiten betrieben werden. Angefangen von 2400 Bit/Sekunde bis zu 155000 Bit/Sekunde. Die PC-Interfaces der verschiedenen Digitalsysteme unterstützen teilweise nur die 2400 Bit/Sekunde (z.B. Das Märklin Interface). Diese geringe Taktrate kann für größere Anlagen zu Problemen führen, da die Befehle vom Computer zur Anlage zu lange brauchen und es deshalb zu Datenstaus kommen kann, wenn zu viele Aktionen gleichzeitig auf der Anlage ablaufen sollen. Bei Systemen mit USB oder Ethernet Schnittstelle können höhere Geschwindigkeiten und optimierte Protokolle für einen besseren Durchsatz der Daten genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann man mit einem Computer an der Modellbahn alles machen? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angefangen von einfachen Zugsteuerungen bis zur kompletten Großanlagensteuerung ist alles möglich. Zum Thema Software gibt es eine eigene MOBA-Seite [[Modellbahnsteuerung|Digitalsteuerungen für Modellbahnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Systemkomponenten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was unterscheidet die verschiedenen Systemkomponenten ? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Digitalsystem besteht aus verschiedenen Systembausteinen. Dies sind zum einen die [[Digitalzentralen]]. Sie bilden das Herz des Digitalsystems. Sie erzeugen das Digitalprotokoll, mit dem über die Schienen die Loks und eventuell auch die Weichen und Signale gesteuert werden. Dazu benötigen sie Steuerinformationen von Fahrgeräten und Stellpulten. Diese sind über eine spezielle Steuer-Schnittstelle mit der Zentrale verbunden. Des weiteren kann die Zentrale Rückmeldeinformationen von der Anlage über eine Rückmelde-Schnittstelle erhalten und diese Informationen anzeigen oder an einen PC weiterleiten. Dazu kann die Zentrale auch eine PC-Schnittstelle haben, oder diese wird über die Steuerschnittstelle mit der Zentrale verbunden. Alle diese Geräte gibt es als einzelne Komponeten oder in ein Gehäuse integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Komponenten miteinander kombiniert werden können, wird durch die Schnittstellen, die die Zentrale zur Verfügung stellt festgelegt. Das heißt, für die Auswahl eines Digitalsystems ist nicht nur das Digitalprotokoll wichtig, daß man verwenden möchte, sondern auch welche Endgeräte man verwenden möchte. Das Angebot an Endgeräten kann sich sehr schnell ändern, deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Schnittstellen zu kennen, um einschätzen zu können, welche man für seine Anforderungen benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Steuer- und Rückmelde-Schnittstellen zwischen den Systemkomponenten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Steuer- und Rückmeldeschnittstellen werden heute bei Digitalsystemen eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== I2C Bus und S-88 Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der I2C-Bus wurde von Märklin für das Märklin Digitalsystem eingeführt. Er verbindet die Zentrale mit den Fahrgeräten und den Stellpulten. Die Verbindung erfolgt über eine 16-polige Steckerleiste. Die Geräte werden nebeneinander gestellt und über die Steckerleiste miteinander verbunden. Über ein 16-poliges Kabel ist das Absetzen einzelner Fahr- oder Stellpulte möglich. Der Abstand ist allerdings begrenzt - auf ca. 1-2m, die genaue Spezifikation kenne ich leider nicht - . Die Verbindung darf nur im stromlosen Zustand gelöst oder gesteckt werden. Ein herumwandern mit dem Fahrpult ist also nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der I2C-Bus wird ausser von den Märklin-Digital-Komponeten auch von der Uhlenbrock Intellibox und dem Arnold Digital-System unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[S88-Rückmeldebus|S88-Bus]] ist ein von Märklin für das PC-Interface und das Digital-Memory eingeführter Rückmelde-Bus. Der Bus besteht aus den S88-Bausteinen, die jeweils 16 Eingänge zur Verfügung stellen und über eine 6-polige Leitung miteinander verbunden sind. Die Leitung geht dabei der Reihe nach von einem Baustein zum anderen. Abzweigungen o.ä. sind nicht möglich. Dafür sind die Bausteine sehr einfach aufgebaut und damit relativ billig (zumindest wenn man sie nicht bei Märklin kauft, oder selbst baut)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== X-Bus und RS-Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XBUS nennt Lenz die 4-adrige Leitung, die die Eingabegeräte mit der Zentrale verbindet. 2 der 4 Adern sind für die Stromversorgung der Eingabegeräte zuständig, 2 Adern sind die eigentliche Datenleitung. Der XBUS arbeitet nach dem Industriestandard RS485 mit 62,5k Baud. Er stellt ein Netzwerk dar, in dem die Zentrale alle angeschlossenen Geräte ständig adressiert. Es können bis zu 30 Geräte an den XBUS angeschlossen werden, die maximal zulässige Länge beträgt 5km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handregler können während des Betriebes angesteckt und auch wieder abgezogen werden, so daß Sie Ihren Standort an der Modellbahn immer der Betriebssituation anpassen können. Sie sind also immer &amp;quot;auf der Höhe des Zuges&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Rückmeldebus RS ( eine 2-adrige Leitung )  fragt die Zentrale den Zustand von Weichenstellungen oder von Gleisbesetztmeldern ab. An den Rückmeldebus werden hierzu rückmeldefähige Schaltempfänger (LS100) und der Rückmeldebaustein LR101 angeschlossen. Treten Änderungen am Zustand von Weichen oder Rückmeldern auf, so teilt die Zentrale dies über den XBUS allen angeschlossenen Eingabegeräten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Bus und RS-Bus werden von den Lenz-Zentralen und der Arnold Digital-Zentrale unterstützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== RocoNet und Roco Rückmeldebus====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rocos Steuerbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RocoNet basiert auf dem X-Bus von Lenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco Rückmeldebus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Rückmeldebus gibt es spezielle Rückmeldemodule mit 16 Kontaktmeldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== LocoNet ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitrax Steuer- und Rückmeldebus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[LocoNet]] handelt es sich um einen Steuer- und Rückmeldebus, der mit der PC-Netzwerktechnik (EtherNet) vergleichbar ist, und mit dem beliebig strukturierte Netze aufgebaut werden können. Alle Systemkomponenten werden über dieses Netz miteinander verbunden und können darüber Informationen austauschen. Zu diesen Systemkomponenten gehören, mobile oder feste Fahrpulte, Weichenstellpulte, PC-Interfaces und auch die Rückmeldung von der Anlage für die Weichenstellung und Besetztmeldung. Die mobilen Fahrpulte können im Betrieb abgezogen und an einer anderen Stelle wieder an den Bus angesteckt werden. Damit ist eine sogenannte &amp;quot;Walk Around Control&amp;quot; möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Beschreibung des LocoNet gibt es bei der [http://www.tankcar.onlinehome.de/dcc/ln/ln.html FREMO] in deutsch und ausführlich vom LocoNet Entwickler bei [http://www.digitrax.com/faqloconetq.php Digitrax] (leider nur in englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LocoNet wird von den Digitrax-Zentralen, der Uhlenbrock Intellibox, Piko Digi-Power-Box, Fleischmann Twin Center, Lok Boss und Profi Boss unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Maus-Bus (X-Bus light) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Maus-Bus handelt es sich um einen vereinfachten X-Bus, an den die sogenannte Roco-Lok-Maus angeschlossen werden kann. An einen Anschluß können über Verteiler mehrere Lok-Mäuse oder neuerdings auch ein Weichenstellpult angeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wird der Maus-Bus von den Roco- und LGB-Zentralen, der Uhlenbrock Intellibox und dem Fleischmann Twin Center.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sx Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trix Selectrix Steuer- und Rückmeldebus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anders als bei den Systemen DCC, MM/mfx oder auch FMZ, werden die Stationären Decoder (Magnetartikel- Funktionsdecoder) nicht am Gleisausgang der Zentrale, sondern über den SX Bus an der Zentrale angeschlossen. &lt;br /&gt;
*Auch die Belegtmelder werden mit dem SX Bus verbunden.&lt;br /&gt;
*Am SX Bus werden auch die Steuergeräte, wie Fahrpulte, Handregler und Stellpulte angeschlossen.&lt;br /&gt;
*Da sich Fahrzeugdecoder und Funktionsdecoder/Belegtmelder den Adressraum teilen müssen, gibt es die Möglichkeit, einen zweiten SX Bus zu verwenden. Der erste Bus ist der SX0, der zweite, der SX1 Bus. Am SX1 Bus können jedoch keine Fahrregler angeschlossen werden, die bleiben am SX0 Bus. &lt;br /&gt;
*Durch die Aufteilung in den SX0 und SX1 Bus, stehen 103 Fahrzeugadressen am SX0 und 103 Funktions- und Belegtmeldeadressen am SX1 Bus zur Verfügung.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links zum Thema SX-Bus&lt;br /&gt;
*Eine kurze Erklärung dazu gibt es bei der [http://www.fremo.org/digital/sx_alter.htm FREMO].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Details werden auf den Selectrix-Seiten von [http://www.mttm.de/Internals.htm#Selectrixbus Reinhold Günther] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CAN-Bus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zimo CAN-Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZIMO-Steuer- und Rückmeldebus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der CAN Bus ('''C'''ontroller '''A'''rea '''N'''etwork) ist ein schneller Datenbus, der häufig in Industriellen Anwendungen und der Kfz Industrie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
*Sämtliche Module und Geräte der Zimo Familie werden über den CAN Bus mit dem System vernetzt.&lt;br /&gt;
*Die Belegtmelder (Gleisabschnittmodule) MX9, könne außer der Zustandsmeldung eines Blockes, auch die Fahrzeugadresse des jeweiligen Fahrzeugs melden, wenn Decoder in den Fahrzeugen eingebaut sind, die diese Meldung generieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links zum Thema CAN-Bus:&lt;br /&gt;
*Eine kurze Beschreibung findet sich bei [http://www.zimo.at ZIMO].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ECoSlink ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ESU Eingabe-, Melde- und Steuerbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ESU setzt auf den CAN Bus und nennt ihn ECoSlink.&lt;br /&gt;
Über ECoSlink werden Booster, Handregler und Besetztmelder angeschlossen.&lt;br /&gt;
Der ECoSlink ist aber nicht kompatibel mit dem Zimo CAN-Bus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die CS1 von Märklin hat nach dem Update von ESU, &amp;quot;Central Station Reloaded&amp;quot; den ECoSlink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen unter [http://www.esu.eu ESU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Märklin-Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Märklin Eingabe-, Melde- und Steuerbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Märklin verwendet in den neuen Systemen CS1 und CS2 ebenfalls einen CAN-Bus und nennt ihn &amp;quot;Märklin-Bus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über sogenannte &amp;quot;Terminals&amp;quot; kann so ziemlich alles angeschlossen werden, was es bei Märklin an Erweiterungen gibt. So z.B. Booster und Mobil Stations.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser CAN-Bus ist nicht mit Zimos CAN-Bus kompatibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen unter [http://www.maerklin.de Märklin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die verschiedenen Digitalsysteme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Überblick über die verschiedenen Digitalsysteme bietet eine Seite hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.der-moba.de/index.php/Digitalzentralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was sind Multiprotokoll Zentralen? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multiprotokollzentralen sind Zentralen, die mehere Digitalformate gleichzeitig senden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Beispiele für Multiprotokollzentralen&lt;br /&gt;
! Hersteller &lt;br /&gt;
! Bezeichnung der Zentrale &lt;br /&gt;
! Formate &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fleischmann &lt;br /&gt;
|Twin-Center &lt;br /&gt;
|DCC-NMRA, FMZ und Selectrix&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tams&lt;br /&gt;
|MasterControl&lt;br /&gt;
|Märklin Motorola alt und neu, DCC-NMRA &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trix &lt;br /&gt;
|Selectrix Control 2000 &lt;br /&gt;
|Selectrix, DCC-NMRA &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Uhlenbrock &lt;br /&gt;
|Intellibox &lt;br /&gt;
|Märklin Motorola alt und neu, DCC-NMRA, Selectrix&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Uhlenbrock &lt;br /&gt;
|Daisy System&lt;br /&gt;
|Märklin Motorola alt und neu, DCC-NMRA &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zimo &lt;br /&gt;
|MX1 &lt;br /&gt;
|DCC-NMRA, Märklin Motorola alt und neu &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digital Decoder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Decoder gibt es? ===&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele unterschiedliche Bauarten von Decodern. Sie unterscheiden sich in der Größe - sehr wichtig für den Einbau - und der Funktionalität. &lt;br /&gt;
Der wichtigsten Unterschiede bei Lokdecodern sind die Anzahl der Fahrstufen und ob eine Lastregelung vorhanden ist, oder nicht. &lt;br /&gt;
(Stand 1999)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 2009) Neue aktuelle Decoder wird man kaum noch ohne [[Lastregelung]] finden. Auch 28 Fahrstufen ist der Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche mögliche Funktionen der Decoder: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einstellbare Höchstgeschwindigkeit &lt;br /&gt;
* Einstellbare Beschleunigung und Verzögerung &lt;br /&gt;
* Ansteuerung der Lokbeleuchtung mit Lichtwechsel &lt;br /&gt;
* Ansteuerung der Lokbeleuchtung mit besonderen Lichteffekten &lt;br /&gt;
* Mehrere schaltbare Zusatzfunktionen, wie z.B. Dampfgenerator, Pfeife etc.&lt;br /&gt;
* Besondere Programme für die Ansteuerung ferngesteuerter Kupplungen &lt;br /&gt;
* eingebaute Geräuschelektronik für Fahrzeuggattungen aller Art&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tabelle mit den aktuellen Decodern findet man bei [http://www.dcc-mueller.de/decoder/dectab_d.htm Reinhard Müller].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommt der Decoder in die Lok? ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
z.Z. leider abgeschaltet.&lt;br /&gt;
[http://www.muehl-armin.homepage.t-online.de/dcc/dcc7.htm Der Einbau von DCC Lokdecodern -  von Armin Mühl] . Auf dieser Seite ist die Vorgehensweise beim Einbau von Decodern sehr ausführlich beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tips für den Decodereinbau gibt es auch bei [http://www.kuehn-digital.de/decoder.html Thorsten Kühn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Einbaubeschreibungen finden Sie auch bei [http://dcc-mueller.de/decoder/decode_d.htm Reinhard Müller].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Was bedeutet die digitale Schnittstelle in den neuen Loks? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jede Lok, die in einem Digitalsystem betrieben werden soll, muss ein Digitaldecoder eingebaut werden. Neben der Verdrahtung des Decoders muss auch noch Platz in der Lok geschaffen werden. Beides ist nicht ganz einfach und kann bei einigen Loks schon sehr kompliziert werden. Lässt man einen Fachmann den Decoder einbauen, so kommen zu den Decoderkosten noch Einbaukosten von ca. € 20,-- bis € 60,-- hinzu. Für den leichteren Umbau wurde eine genormte Schnittstelle für die Lokomotiven entwickelt, in die ein Decoder einfach eingesteckt werden kann. Normalerweise, hat der Konstrukteur der Lok auch den entsprechenden Platz für den Decoder vorgesehen, so dass Fräsarbeiten ebenfalls entfallen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung hat mittlerweile eine Vielfalt an sinnigen und unsinnigen Schnittstellen beschert.&lt;br /&gt;
In den Normen sind ab NEM650 die verschiedenen Schnittstellen beschrieben.&lt;br /&gt;
[http://www.morop.org/de/normes/index.htm Die Normen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achten Sie beim nächsten Lokkauf also darauf, dass ihre Lok eine Schnittstelle hat, damit Sie im Bedarfsfall leicht einen Decoder einbauen können. Fast alle Decoder sind heute mit verschiedenen Schnittstellen lieferbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Was sind Configuration Variables ? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Decoder enthalten eine Fülle von Funktionen (z.B. die Adresse, Höchstgeschwindigkeit, etc). Diese Funktionen müssen irgendwie am Decoder eingestellt werden. Man nennt diesen Vorgang auch Konfigurieren oder Programmieren des Decoders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Generation der Decodern wurde dieses Konfigurieren, bei Märklin über kleine Schalter und Drehregler, bei Fleischmann und Trix über Codierbrücken durchgeführt. Dazu musste die Lok geöffnet und die entsprechenden Schalter, bzw. Codierbrücken am Decoder gestellt, bzw. geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den DCC-NMRA Decodern hat es sich durchgesetzt die Decoder elektronisch zu programmieren. Die Lok muss dazu nicht mehr geöffnet, sondern auf ein spezielles Programmiergleis gestellt werden. Spätere Decoder und Zentralen unterstützen auch eine neue Form der Programmierung während des Betriebs ([http://www.der-moba.de/index.php/Pom PoM]).&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren hat sich mittlerweile bei allen Systemen durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Decodereinstellungen werden in sogenannten Konfigurationsvariablen (englisch Configuration Variable CV) abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beschreibung der verschiedenen Variablen findet sich bei [http://www.nmra.org/standards/DCC/standards_rps/rp922.html NMRA].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Standard [[RailCom]] eröffnet zu diesem Thema ganz neue Optionen und Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digital Fahrbetrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kehrschleifen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehrschleifen sind auch im 2-Leiter Digitalbetrieb ein Thema. Von Lenz und Roco gibt es dazu Kehrschleifenmodule, die die Tatsache ausnutzen, daß einer Lok im Digitalsystem die Polarität der Schienen egal ist. Die Kehrschleife ist dabei vollständig von der übrigen Anlage getrennt und wird über das Kehrschleifenmodul mit Strom versorgt. Fährt jetzt eine Lok in die Kehrschleife ein, und die Kehrschleife ist richtig gepolt, passiert gar nichts. Die Lok fährt weiter. Ist die Kehrschleife falsch gepolt, gibt es bei der Überfahrt über die Trennstelle einen Kurzschluß. Das Kehrschleifenmodul erkennt dies und polt den Strom in der Kehrschleife bltzschnell um. Die Lok sollte davon nichts merken und fährt weiter. Fährt die Lok aus der Kehrschleife heraus, passiert dasselbe noch einmal. Es gibt bei der Ausfahrt einen Kurzschluß und das Kehrschleifenmodul polt den Strom in der Kehrschleife noch einmal um. Die Lok läßt sich in der Kehrschleife natürlich genauso steuern wie auf der übrigen Anlage, auch eine Umkehr der Fahrtrichtung macht keinerlei Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung!! Kehrschleifenmodule können im Zusammenspiel mit Gleisbesetztmeldern Probleme bereiten. So holt sich z.B. der LK100 von Lenz die interne Stromversorgung aus dem Fahrstrom. Ein evtl. angeschlossener Gleisbesetztmelder interpretiert diesen Stromverbrauch als ein besetztes Gleis, auch wenn das Gleis eigentlich frei ist. In diesem Fall sollten Kehrschleifenmodule mit einer externen Stromversorgung verwendet werden, z.B. von [http://www.rautenhaus.de/ Rautenhaus]. Den LK100 habe ich zur Zusammenarbeit mit dem Gleisbesetztanzeigemodul von LDT bewegen können, in dem ich die Verbindung des K-Eingangs mit dem aus 4 Dioden aufgebauten Brückengleichrichter unterbrochen habe und an der Diode, die dem Anschluss am nächsten liegt, ein zusätzliches Kabel angelötet habe. Diese Kabel habe ich mit dem &amp;quot;K&amp;quot;-Eingang des LDT-Gleisbesetztmelders verbunden. Danach arbeitet die Gleisbesetztmeldung wieder wie erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Automatisches Bremsen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum automatischen Bremsen eines Zuges vor einem Signal, gibt es prinzipiell 2 Möglichkeiten. Per Softwaresteuerung durch den PC oder durch einen speziellen Gleisabschnitt, in das bei Halt-zeigendem Signal, ein spezielles Digitalsignal eingespeist wird, das den Decoder der Lok anweist, die Lok mit der einprogrammierten Verzögerung anzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Vorrausetzungen auf der Anlage gegeben sein müssen, damit die Abbremsung per SW richtig funktioniert, hängt von der eingesetzten Software ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die über eine Halte-Gleisabschnitt gesteuerte Abbremsung der Lok gibt es verschiedene Verfahren. Leider sind diese Verfahren alle von den eingesetzten Lokdecodern abhängig, da der Decoder das am Gleis anliegende Signal verstehen muss, um die Lok anhalten zu könnnen. Eine ideale Lösung gibt es leider noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung einer Anlage für Digitalbetrieb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird überarbeitet, da der gesamte Workshop Bereich bei Miba.de verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu gab es einen interessanten Artikel auf der MIBA-Site:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.miba.de/workshop/digiplan.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links zum Thema Digitalsysteme =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller Seiten mit Beschreibung von Digital Komponenten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Hersteller Seiten mit Beschreibung von Digital Komponenten&lt;br /&gt;
! Hersteller&lt;br /&gt;
! Digital-Formate&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.dynamisdcc.com/ Bachmann]&lt;br /&gt;
| DCC&lt;br /&gt;
| Bachmann liefert ein Digitalsystem das von ESU entwickelt wurde. Infrarot Handregler mit Basisstation. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.bluecher-elektronik.de/ Blücher]&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
| Blücher liefert Gleisbesetztmelder, die direkt an die Rückmeldesysteme von Märklin und Lenz&amp;amp;nbsp; angeschlossen werden können. Auch zum Selbstbestücken erhältlich. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.cti-electronics.com/ CTI]&lt;br /&gt;
| CTI &lt;br /&gt;
| Das CTI System ist kein Digitalsystem mit in den Loks eingebauten Decodern, sondern die Steuerung der Loks und Weichen erfolgt über am Gleis angeschlossene Control-Boards. Diese werden von einem PC angesteuert. Durch eine intelligente Software auf dem PC ermöglicht dieses System eine elegante Mehrzugsteuerung.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.tran.at/ CT elektronik]&lt;br /&gt;
| DCC&lt;br /&gt;
| Tran liefert bislang in erster Linie Digital- und Sound-Decoder, eine Zentrale ist angekündigt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.digirail.de/ Digirail/Müt]&lt;br /&gt;
| Selectrix &lt;br /&gt;
| Selectrix kompatible Digitalsteuerungen  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.digitaltrain.de/ Digitaltrain]&lt;br /&gt;
| MM &lt;br /&gt;
| Lokdecoder, Weichendecoder und Rückmelder  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.digitrax.com/ Digitrax]&lt;br /&gt;
| DCC &lt;br /&gt;
| Digitrax liefert ein sehr großes Programm an DCC kompatiblen Komponenten. Die Fahrgeräte und Steuerpulte sind über den LocoNet-Bus miteinander verbunden. Die Decoder sind sehr preiswert und beinhalten interessante Funktionen.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.loksound.de/ ESU]&lt;br /&gt;
| DCC, Motorola, mfx und Selectrix&lt;br /&gt;
| Lokdecoder (LokPilot), Sounddecoder, Funktionsdecoder, Zentrale ECoS, Magneartikeldecoder, Booster(auch für mfx)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.fleischmann.de/deutsch/digital/old/index.html Fleischmann]&lt;br /&gt;
| DCC-NMRA, FMZ und Selectrix&lt;br /&gt;
| Das Fleischmann TWIN Digitalsytem unterstützt jetzt das Fleischmann eigene FMZ-Format und das standardisierte DCC. Wie bei der Intellibox, kann das Twin Center auch Lokdecoder im Selectrix Format steuern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gahler.de/ Gahler+Ringstmeier]&lt;br /&gt;
| Gahler+Ringstmeier &lt;br /&gt;
| Gahler+Ringstmeier bietet ein komplettes Modellbahnsteuerungs- und Überwachungssystem ([[MpC]]). Das System basiert auf einer PC-Software und an das Gleis angeschlossenen Überwachungs- und steuermodulen. Das System unterstützt zum einen Märklin und Lenz-Digitalsysteme und eine Steuerung der Loks ohne eingebaute       Digitaldekoder nur über die externen Boards.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.kuehn-digital.de/ Torsten Kuehn Digital]&lt;br /&gt;
| DCC &lt;br /&gt;
| Lokdecoder  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.ldt-infocenter.com/ LDT]&lt;br /&gt;
| DCC und Motorola &lt;br /&gt;
| Digital-Komponenten für das DCC und Motorola-Digitalsystem. u.a. Weichendecoder, Lichtsignaldecoder, S88-Rückmelder und Gleisbelegtmelder,  Digitalzentrale DirectCommandStation (DiCoStation) für PC Steuerung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.digital-plus.de/ Lenz]&lt;br /&gt;
| DCC &lt;br /&gt;
| Lenz als Vater des DCC Digitalsystems, bietet eine große Pallette an Lokdecodern und Fahr- und Steuergeräte  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.maerklin.de/service/ Märklin]&lt;br /&gt;
| MM mfx&lt;br /&gt;
| Mit Märklin Digital und Märklin Delta bietet Märklin ein speziell auf das Märklin-System abgestimtes Digitalsystem mit dem Märklin-Motorola-Format an. Das System ist auch für Spur 1 geeignet.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mdvr.de/ MDVR]  &lt;br /&gt;
| Selectrix &lt;br /&gt;
| Vertrieb von Selectrix kompatibeln Digitalkomponenten  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.muet-digirail.de MÜT/Digirail]&lt;br /&gt;
| Selectrix &lt;br /&gt;
| Selectrix kompatible Digitalsteuerungen  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.noch.de/ Noch]&lt;br /&gt;
| MM und DCC &lt;br /&gt;
| liefert die ESU Loksound und Lok-Pilot-Decoder  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.profi-train.de/ Profi-Train]&lt;br /&gt;
| DCC &lt;br /&gt;
| Weichendecoder und Rückmeldedecoder für LocoNet !!(Webseite wurde seit 2004!! nicht mehr aktualisiert)!! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.rautenhaus.de/ Rautenhaus]&lt;br /&gt;
| Selectrix &lt;br /&gt;
| Selectrix kompatible Digitalsteuerungen und Komponenten  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.roco.co.at/  Roco]&lt;br /&gt;
| DCC &lt;br /&gt;
| Roco liefert ein einfach zu bedienendes Einsteiger Digital-System, das DCC, kompatibel ist. Das System ist mit Lenz-Komponenten erweiterbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.soundtraxx.com/ Soundtraxx]&lt;br /&gt;
| DCC &lt;br /&gt;
| Soundtraxx liefert DCC kompatible Decoder mit integrierten Geräuschmodulen. Leider sind nur die Geräusche für US-Loks verfügbar.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.tams-online.de/ TAMS]&lt;br /&gt;
| MM, DCC &lt;br /&gt;
| Lokdecoder, Weichendecoder und komplett Digitalsystem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.itelec.ch/TR70xx_Auswahl.html itelec ag]&lt;br /&gt;
| DCC &lt;br /&gt;
| DCC kompatibel Komponenten - Weichendecoder und Lokdecoder, Gleisbesetztmelder etc.   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.minitrix.de/ Trix]&lt;br /&gt;
| Selectrix, DCC &lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.uhlenbrock.de/ Uhlenbrock]&lt;br /&gt;
| MM,DCC,Selectrix &lt;br /&gt;
| Uhlenbrock liefert eine Multiprotokollzentrale &amp;quot;Intellibox&amp;quot;, die Märklin Motorola, DCC und Selectrix unterstützt. Ausserdem auch Multiprotokoll und Märklin Motorola Decoder  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.umelec.ch/ Umelec]&lt;br /&gt;
| DCC &lt;br /&gt;
| Umelec liefert unter der Bezeichnung ATLplus DCC-kompatible Decoder mit interessanten Zusatzfunktionen: Diesel- oder Dampfgeräusch, Umschaltung auf Signalsteuerung oder Fernsteuerung der Lok, Pendelzugsteuerung tec.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.viessmann-modell.de/ Viessmann]&lt;br /&gt;
| MM,DCC &lt;br /&gt;
| Weichendecoder und Rückmelder, Besetztmelder und Digitalzentrale &amp;quot;Commander&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.xr1.de/ XR1]&lt;br /&gt;
| MM &lt;br /&gt;
| Lokdecoder, universelle Wagenbeleuchtung  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.zimo.at/ Zimo]&lt;br /&gt;
| MM,DCC, Zimo &lt;br /&gt;
| Zimo liefert ein komplettes DCC und Märklin-Motorola kompatibles Digitalsystem, daß einige interessante zusätzliche Eigenschaften, wie signalabhängiger Halt und Zugnummererkennung &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Private Homepages zum Thema Digital ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Private Homepages zum Thema Digital&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |-&lt;br /&gt;
| [http://www.binder.at.tt/ Mario Binder]&lt;br /&gt;
| Beschreibung von Märklin Digital Selbstbaukomponeten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://maerklin.bruenninghaus.de/index.htm Hano Brünninghaus]&lt;br /&gt;
| Beschreibung einer Mäklin Digital-Anlage, Umbau der Märklin Drehscheibe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.fremo-net.eu/digital/systembeschreibung FREMO-Digital]&lt;br /&gt;
| Beschreibung der FREMO Digitalsteuerung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://hgh-esn.ath.cx/index_jsm_moba.htm Hans-Günther Heiserholt]&lt;br /&gt;
| Märklin Digital Umbauten, Intellibox Tips&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.uli-johann.de/ Uli Johann]&lt;br /&gt;
| Informationen zu Fleischmann FMZ, Twin Technik und Uhlenbrock&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- | [http://home1.tiscalinet.de/jkatzer/modellbahn/start.htm Joachim Katzer]&lt;br /&gt;
| Beschreibung und Platinen für DCC Selbstbaudecoder, Gleisbesetztmedlung etc --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.drkoenig.de/digital/digital.htm Dr. Königs Märklin Digital Pages]&lt;br /&gt;
| Beschreibung des Märklin Digital Systems incl Selbstbau von Komponenten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.kuehn-digital.de/ Torsten Kuehn]&lt;br /&gt;
| Hat einen eigenen kleinen preisgünstigen Digital Decoder (DCC) entwickelt. Insbesondere auch für Baugröße TT geeignet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hobbytrix.de/ Carsten Löwe]&lt;br /&gt;
| HobbyTrix - Infos für Selctrix&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.uwe-magnus.de Uwe Magnus]&lt;br /&gt;
| Selectrix Selbstbauten&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |-&lt;br /&gt;
| [http://www.zoffi.net/MOBAZI/ Mobazi]&lt;br /&gt;
| Zimo Modellbahn E-Zine fÜr Zimo --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.muehlenroda.de/ Armin Mühl]&lt;br /&gt;
| Viele Informationen zum Thema Digital Steuerungen. Mit der Erfahrung von großen Modul Anlagen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://dcc-mueller.de/decoder/decode_d.htm Reinhard Mueller]&lt;br /&gt;
| Beschreibung von Decodereinbauten für DCC-Systeme &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://bardioc.bplaced.net/Bardioc/index.html Michael Prieskorn]&lt;br /&gt;
| Tips für Märklin Digital ,z.B. einfache Signalbremsstrecke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hp-pfeiffer.de/ Hans-Peter Pfeiffer]&lt;br /&gt;
| Digitalumbauten für DCC&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.reinhardt-netz.de/SX_Start.html Stefan Reinhardt]&lt;br /&gt;
| Selectrix Selbstbau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seiten in englisch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.loystoys.com/MiscHTML/dcc-topics.html Loystoys DCC Topics] Beschreibung von Digitraxx Komponenten und Einbau von Decoder in Loks&lt;br /&gt;
* [http://www.hobby.se/Rutger/Rutger.html Rutger Fribergs DCC Pages] Sehr interessante Seiten mit Büchern und Ideen zum Thema DCC&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.hobby.se/Rutger/MRE4project2.html Umbau des Märklin Krans 7051 auf DCC] Gute Umbaubeschreibung von Rutger Friberg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.soundtraxx.com/ Soundtraxx] DCC Decoder mit Soundgeneratoren (leider nur US-Maschinen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibungen der Digitalprotokolle: &lt;br /&gt;
* [http://bolam5.lamel.bo.cnr.it/~scorzoni/motorola.html Das neue Märklin Motorola Format] Seite von Andrea Scorzoni&lt;br /&gt;
* [http://www.rr-cirkits.com/uncoupler.html DCC Uncoupler] Umbau eine Kadee Kupplung auf digitale Fernsteuerung mittels eines elektrisch veränderbaren Drahtes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite stammt ursprünglich von Harold Linke.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Transport_und_Fabrikation&amp;diff=13103</id>
		<title>Transport und Fabrikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Transport_und_Fabrikation&amp;diff=13103"/>
				<updated>2024-01-17T11:26:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Transportketten und Fabrikationsabläufe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbemerkung ==&lt;br /&gt;
Wer sich intensiver mit der Realisierung von Vorbildsituationen besch&amp;amp;auml;ftigt,&lt;br /&gt;
wird im Zusammenhang mit Gütertransporten, Fabriken und Verladungen auf die Frage stossen: &amp;quot;Was wird wann wohin transportiert?&amp;quot; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Transport und Fabrikationen erleichtert es, vorbildgetreuen Betrieb auf der Bahn durchzuführen. Natürlich kann hier nie alles bis ins Detail stimmig sein, allerdings sollte man es doch vermeiden, an Fallers Zahnradfabrik Hopfen oder Zuckerrüben abzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen ==&lt;br /&gt;
=== Tabelle 1: Industrie ===&lt;br /&gt;
Eine Auflistung industriell verarbeiteter Produkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 cellspacing=0&lt;br /&gt;
| Bezeichnung&lt;br /&gt;
| Verwendung&lt;br /&gt;
| Transport in&lt;br /&gt;
| von&lt;br /&gt;
| nach&lt;br /&gt;
| Eigenschaften&lt;br /&gt;
| Folgeprodukt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Chlor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Papierherstellung (Bleichmittel), Kunststoffherstellung&lt;br /&gt;
| Kesselwagen&lt;br /&gt;
| chemische Fabrik&lt;br /&gt;
| Kunststofferzeugung&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Papierfabrik&lt;br /&gt;
| Gefahrgut (&amp;amp;auml;tzend)&lt;br /&gt;
| Kunststoff,&amp;lt;br&amp;gt;Papier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahlprofile&lt;br /&gt;
| Gepre&amp;amp;szlig;te und gestanzte L-Profile aus Stahl, ggf. auch aus Alu&lt;br /&gt;
oder anderen Metallen&lt;br /&gt;
| Flachwagen&lt;br /&gt;
| Giesserei&lt;br /&gt;
| Handel&lt;br /&gt;
| hohes Gewicht&lt;br /&gt;
| entf&amp;amp;auml;llt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kunststoffgranulat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Herstellung v. Kunststoffartikeln&lt;br /&gt;
| Silowagen, Sackweise&lt;br /&gt;
| Kunststofferzeugung&lt;br /&gt;
| Kunststoffverarbietende Betriebe (Spritzguss, Pressverfahren)&lt;br /&gt;
| Brennbar&lt;br /&gt;
| Spielzeuge, Haushaltserzeugnisse etc.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr schöne Übersicht über ein komplettes Hüttenwerk, aufgeteilt in Hochofen-, Stahlwerk- und Walzwerksbereich ist auf der Seite von [http://www.spur-n.com/bastelecke/texthuette.html Markus Schiavo] zu finden. Die Vorbildbereiche sind ähnlich dieser Tabelle aufgebaut; die Hinweise auf verfügbare Modelle beziehen sich auf Spur N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabelle 2: Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
!Material&lt;br /&gt;
!Verwendung&lt;br /&gt;
!Transport in&lt;br /&gt;
!von&lt;br /&gt;
!nach&lt;br /&gt;
!Eigenschaften&lt;br /&gt;
!Folgeprodukt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kartoffeln&lt;br /&gt;
| Nahrungsmittel, Alkoholproduktion (Brennerei), Saatgut&lt;br /&gt;
| offene Güterwagen &amp;lt;br&amp;gt;gedeckte Güterwagen (gesackte Ware)&lt;br /&gt;
| Landwirt/ Lagerhausbetrieb&lt;br /&gt;
| Brennerei, Nahrungsmittelindustrie&lt;br /&gt;
| frostempfindlich&lt;br /&gt;
| Alkohol, Fertiggerichte, Kartoffelmehl/ Stärke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Getreide (ohne Mais)&lt;br /&gt;
| Backwaren, Bierproduktion, Saatgut, &lt;br /&gt;
| Schüttgutwagen (geschlossen)&lt;br /&gt;
| Lagerhaus&lt;br /&gt;
| Brauerei, Mühle, &lt;br /&gt;
| n&amp;amp;auml;sseempfindlich&lt;br /&gt;
| Bier, Mehl, Futtermittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mais (Futtermais)&lt;br /&gt;
| Kraftfutter&lt;br /&gt;
| Schüttgutwagen (offen)&lt;br /&gt;
| Lagerhaus (Genossenschaften)&lt;br /&gt;
| Mühle&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Kraftfutter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuckerrüben&lt;br /&gt;
| Zuckerherstellung&lt;br /&gt;
| offene Wagen&lt;br /&gt;
| Landwirt&lt;br /&gt;
| Genossenschaften, Zuckerfabrik&lt;br /&gt;
| frostempfindlich&lt;br /&gt;
| Zucker, Melasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Milch&lt;br /&gt;
| Nahrungsmittel&lt;br /&gt;
| Tankwagen&lt;br /&gt;
| Sammelstelle&lt;br /&gt;
| Molkerei&lt;br /&gt;
| w&amp;amp;auml;rmeempfindlich, flüssig&lt;br /&gt;
| Milchprodukte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Traktoren, Eggen, Pflüge, Mähdrescher&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Niederbordwagen, Rungenwagen&lt;br /&gt;
| Hersteller, Grosshandel&lt;br /&gt;
| Genossenschaften (BayWa, WCG, ...)&lt;br /&gt;
| ggf. nur teilweise montiert zu transportieren&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabelle 3: Brauerei ===&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|Bezeichnung&lt;br /&gt;
| Verwendung&lt;br /&gt;
| Transport in&lt;br /&gt;
| von&lt;br /&gt;
| nach&lt;br /&gt;
| Eigenschaften&lt;br /&gt;
| ca. Massenstrom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;b&amp;gt;Input:&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Braugerste&lt;br /&gt;
| Gerste für brauereieigene M&amp;amp;auml;lzerei, &amp;lt;br&amp;gt;oder fertiges Malz(schrot) für Kleinbrauereien und Spezialsorten&lt;br /&gt;
| Getreide-Schüttgutwagen, &amp;lt;br&amp;gt;gedeckte Güterwagen (gesackt)&lt;br /&gt;
| Handel, Lagerhaus, Hafen, Mühle&lt;br /&gt;
| Brauerei (M&amp;amp;auml;lzerei)&lt;br /&gt;
| n&amp;amp;auml;sse- und geschmacksempfindlich&lt;br /&gt;
| 19%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hopfen&lt;br /&gt;
| Hopfendolden oder Pellets (neu)&lt;br /&gt;
| gedeckte Güterwagen (gesackt)&lt;br /&gt;
| Handel, Lagerhaus&lt;br /&gt;
| Brauerei (Sudhaus)&lt;br /&gt;
| n&amp;amp;auml;sse- und geschmacksempfindlich&lt;br /&gt;
| 1%&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Wasser&lt;br /&gt;
| Endprodukt, Reinigung, ...&lt;br /&gt;
| Rohrleitungen&lt;br /&gt;
| eigener Brunnen und Wasserwerk&lt;br /&gt;
| Brauerei (eigene Wasseraufbereitung)&lt;br /&gt;
| ggf. Zwischenlagerung im Hochsilo, wenn die Quelle nicht leistungsfähig genug&lt;br /&gt;
| 80%&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Kohle, Öl, Brennholz&lt;br /&gt;
| Heizdampf (Sudpfannen), Kraftantriebe, Malzdarre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Selbstentladewagen, &amp;lt;br&amp;gt;Tankwagen, &amp;lt;br&amp;gt;offene Güterwagen&lt;br /&gt;
| Brennstoffhandel, Hafen&lt;br /&gt;
| Brauerei (Kesselhaus)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 5%&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Flaschen, F&amp;amp;auml;sser, Dosen&lt;br /&gt;
| Leergut oder Neuware&lt;br /&gt;
| gedeckte Güterwagen, &amp;lt;br&amp;gt;ev. rückkehrende Bierwagen&lt;br /&gt;
| Getr&amp;amp;auml;nkehandel, Hersteller&lt;br /&gt;
| Brauerei (Abfüllerei)&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| für 100% Bier&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Hilfsstoffe&lt;br /&gt;
| Kronkorken, Etiketten, Leim&lt;br /&gt;
| gedeckte Güterwagen (Kisten, Tonnen)&lt;br /&gt;
| Handel&lt;br /&gt;
| Brauerei (Abfüllerei)&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Natronlauge 50%ig&lt;br /&gt;
| Reinigung von Brauger&amp;amp;auml;ten&lt;br /&gt;
| gedeckte Güterwagen (F&amp;amp;auml;sser), &amp;lt;br&amp;gt;Kesselwagen&lt;br /&gt;
| chem. Handel&lt;br /&gt;
| Brauerei (Sudhaus, Abfüllerei)&lt;br /&gt;
| Gefahrgut&lt;br /&gt;
| 1%&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| flüssige Kohlens&amp;amp;auml;ure&lt;br /&gt;
| alkoholfreies Bier, ev. Limonaden&lt;br /&gt;
| Kohlens&amp;amp;auml;ure-Kesselwagen&lt;br /&gt;
| techn. Gashandel&lt;br /&gt;
| Brauerei&lt;br /&gt;
| Gefahrgut&lt;br /&gt;
| variabel, 0.5% typ.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &amp;lt;b&amp;gt;Output:&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bier&lt;br /&gt;
| F&amp;amp;auml;sser, Getr&amp;amp;auml;nkekisten&lt;br /&gt;
| gedeckte Güterwagen, &amp;lt;br&amp;gt;private Bierkühlwagen&lt;br /&gt;
| Brauerei (Abfüllerei)&lt;br /&gt;
| Getr&amp;amp;auml;nkehandel&lt;br /&gt;
| temperaturempfindlich; &amp;lt;BR&amp;gt;auch Verpackung ist vor Verschmutzung zu schützen&lt;br /&gt;
| 100%&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Treber&lt;br /&gt;
| feste Maischebestandteile (Futter)&lt;br /&gt;
| offene Güterwagen(?), &amp;lt;br&amp;gt;Schüttgutwagen(?)&lt;br /&gt;
| Brauerei (Sudhaus)&lt;br /&gt;
| Mastbetriebe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 20%&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| verwertbarer Abfall&lt;br /&gt;
| Altglas (Bruch), abgelöste Altetiketten, Kartonagen&lt;br /&gt;
| offene Güterwagen&lt;br /&gt;
| Brauerei (Abfüllerei)&lt;br /&gt;
| Verwertung&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 1%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Mit Massenstrom ist tats&amp;amp;auml;chlich die Masse, nicht das Transportvolumen gemeint! &lt;br /&gt;
Bei der Umrechnung in Wagenladungen ist die stark unterschiedliche Dichte (und Verpackungsart) &lt;br /&gt;
der einzelnen Stoffe zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabelle 4: Papiermühle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border = 1 &lt;br /&gt;
| Bezeichnung&lt;br /&gt;
| Details&lt;br /&gt;
| Transport in&lt;br /&gt;
| von/nach&lt;br /&gt;
| ca. Massenstrom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;b&amp;gt;Input:&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Papierholz&lt;br /&gt;
| Nadelbaum-Wipfelholz, L&amp;amp;auml;nge 1.0 oder 2.0 m, Durchmesser 5-30 cm&lt;br /&gt;
| offene Güterwagen&lt;br /&gt;
| Holzverladung&lt;br /&gt;
| 40%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Altpapier&lt;br /&gt;
| gepre&amp;amp;szlig;te, gedrahtete Ballen&lt;br /&gt;
| Schiebewandwagen;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;offene Güterwagen oder Rungenwagen mit Plane&lt;br /&gt;
| Entsorger&lt;br /&gt;
| 40%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kohle oder öl&lt;br /&gt;
| Kochung, Trocknung, Kraftantriebe&lt;br /&gt;
| Selbstentladewagen,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Tankwagen&lt;br /&gt;
| Brennstoffhandel, Hafen&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Füllstoffe&lt;br /&gt;
| Gips, Kaolin, Talkum&lt;br /&gt;
| gedeckte Schüttgutwagen, Silowagen(?)&lt;br /&gt;
| Gruben, Industrie&lt;br /&gt;
| 15%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leimstoffe&lt;br /&gt;
| Kunstharze, Wachse, St&amp;amp;auml;rke, Aluminiumsulfat&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| chem. Industrie&lt;br /&gt;
| 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bleichmittel&lt;br /&gt;
| Flüssig, gasförmig&lt;br /&gt;
| Chlorgaswagen(?)&lt;br /&gt;
| chem. Industrie&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Farbstoffe&lt;br /&gt;
| Pigmente (Pulver)&lt;br /&gt;
| gedeckte Güterwagen (S&amp;amp;auml;cke, F&amp;amp;auml;sser)&lt;br /&gt;
| Farbhandel&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;b&amp;gt;Output:&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Papier, Kartonagen&lt;br /&gt;
| Rollen, Blattware verpackt auf Paletten&lt;br /&gt;
| gedeckte Güterwagen, &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Schiebewandwagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Druckereien, Handel&lt;br /&gt;
| 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abf&amp;amp;auml;lle&lt;br /&gt;
| Schl&amp;amp;auml;mme aus De-Inker, Cleaner usw.&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| Deponien&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übernommen aus der_moba, frühere Autoren: Moritz Gretschel und Peter Popp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen aus dem WWW ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere interessante Seiten sind im Netz zu finden, unter anderem im &amp;quot;H0-Modellbahnforum&amp;quot; der öffentliche Thread [http://www.h0-modellbahnforum.de/t302689f54859-Betriebe-an-Anschlussgleise-moegl-vielfaeltig.html Betriebe an Anschlussgleisen]. In diesem Faden werden verschiedenste Betriebe mit ihren Anlieferungen und den dafür benötigten Wagentypen sowie die Auslieferungen vorgestellt bzw. diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem &amp;quot;benachbarten&amp;quot; Wiki (leider nicht mehr erreichbar) &amp;lt;del&amp;gt;finden&amp;lt;/del&amp;gt; fanden sich Informationen über &amp;lt;!-- [http://wiki.modellbahnfrokler.de/index.php/Kategorie:Industriebahn Industriebahnen] --&amp;gt; Industriebahnen und deren Umsetzung in [https://www.fremo-net.eu/modulsysteme/ Fremo-Module], hauptsächlich H0-Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebliches]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Arbeitstechniken&amp;diff=13102</id>
		<title>Arbeitstechniken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Arbeitstechniken&amp;diff=13102"/>
				<updated>2023-11-25T20:20:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bohren, Sägen, Feilen - für den versierten Heimwerker stellen sich bei diese n Begriffen keine Fragen. Aber was bedeutet &amp;quot;Aufreiben&amp;quot; oder &amp;quot;Granieren&amp;quot;? In diesem Glossar werden die wichtigsten Arbeitstechniken kurz geschildert; soweit möglich wird auf detailliertere Beschreibungen verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altern ===&lt;br /&gt;
Mit Farbpigmenten, Lasuren u.ä. Spuren von Verschmutzung, Rost usw. aufbringen - selten ist beim Vorbild alles nagelneu! &lt;br /&gt;
* [http://www.peter-popp.de/bahn/pm_pigm.html &amp;quot;Altern mit Pigmenten&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.herimo.de/id125.htm &amp;quot;Alterung von Fahrzeugen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei Gebäudemodellen aus Kunststoff ist es für einen realistischen Eindruck wichtig, den Plastikglanz zu mindern. Dies kann zB durch Auftrag einer ganz dünnen schwarzen Lasur erfolgen, am einfachsten solange die Teile noch am Spritzling sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Granieren ===&lt;br /&gt;
Das Aufbringen von Farbe mit einem fast trockenen Pinsel.&lt;br /&gt;
Meist wird dies zum Anbringen von &amp;quot;Lichtern&amp;quot; benutzt, also einer sehr hellen Farbe, die, durch die Maltechnik bedingt, nur auf den erhabensten Teilen des Werkstücks hängenbleibt und so dessen Plastizität betont.&lt;br /&gt;
Weiße Farbe ist beim Granieren unter allen Umständen zu vermeiden, es sei denn, man stellt Kreidefelsen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lackieren ===&lt;br /&gt;
Aufbringen von Lack. Unter Lack versteht man eine Farbe, die sowohl farblich deckend (Ausnahme: Klarlack) ist als auch eine gewünschte Oberflächenstruktur (glänzend, matt, seidenmatt) erzeugt. Lacke können mit dem Pinsel aufgestrichen, mit der Rolle aufgerollt oder mit Airbrush gespritzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lasieren ===&lt;br /&gt;
Eine Lasur ist eine Farbe mit geringer Deckkraft. &lt;br /&gt;
Lasieren kommt zur Anwendung, wenn man nur dezente Effenkte erreichen will. Wenn man es beispielsweise beim Granieren übertrieben hat, kann man mit einer Lasur den Kontrast verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spritzen/Sprühen ===&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Streichen wird die Farbe mit Spritzpistole (Airbrush) aufgebracht, dies ermöglicht dünnste Farbschichten bis zum feinen Nebel für Alterungsspuren. Siehe [[Airbrush-FAQ]]! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einmalige bzw. seltene Anwendungen reichen u.U. auch Farb-Spraydosen aus, allerdings kann man dabei keine Farbmischungen, sondern nur lieferbare Standardfarben verwenden und die Spraydosen sind gemessen am Inhalt auch sehr teuer. Am ehesten sinnvoll, wenn man nur mal ein bisschen Klarlack zum Fixieren braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geländebau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beflocken ===&lt;br /&gt;
Hat nichts mit Schnee zu tun, vielmehr werden Landschaftsteile oder auch Bäume durch Aufleimen feiner Schaumstoffflocken (z.B. Woodland Scenics) gestaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Felsen ===&lt;br /&gt;
siehe [[Landschaftsbau#Felsen|Landschaftsbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungstechniken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleben ===&lt;br /&gt;
Wohl die häufigste Verbindung von Bauteilen beim Basteln. Heute lässt sich fast alles mit allem verkleben - Holz, Papier, (die meisten) Kunststoffe, Metalle. Für die meisten dieser Verbindungen gibt es keine Alternativen zum Kleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht verschiedener Klebstoffe findet sich unter [[Klexikon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Löten ===&lt;br /&gt;
Man unterscheidet Weich- und Hartlöten. Je nach Material können Bleche, Drähte etc. durch geschmolzene Metalllegierungen verbunden werden.&lt;br /&gt;
Weichlöten ist die Standardmethode bei elektrischen Verbindungen, aber auch Bausätze aus Messingblech werden oft verlötet. Für Metalle mit niedrigem Schmelzpunkt (Weißmetall) gibt es Lot mit sehr niedrigem Schmelzpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig beim Löten sind das richtige Lötmittel bzw. Lot und der passende Lötkolben bzw. Lötbrenner. &lt;br /&gt;
Eine besondere Form ist das Widerstandslöten, bei dem die zu verlötenden Teile durch starken Strom durchflossen und dadurch erwärmt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Alfred Bernschneider hat auf seiner Homepage [http://www.meine-n-welt.de/Workshops/workshops.html meine-n-welt] einen ausführlichen Workshop zum Löten bereitgestellt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweissen ===&lt;br /&gt;
Bei Modellbahnern eher selten zu finden, bei der &amp;quot;großen Bahn&amp;quot; beim Gleisbau die Regel. Das Material (meist Metall) wird so stark erhitzt, dass es miteinander verschmilzt. Punktverschweissungen finden sich oft bei den Anschlussfahnen von Gleisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nieten ===&lt;br /&gt;
Häufig beim Vorbild zu finden, beim Modell zentraler Diskussionspunkt der daher auch &amp;quot;Nietenzähler&amp;quot; genannten Genauigkeitsfanatiker. Verbindung von Blechen durch Niete, also Metallstifte, die in Bohrungen eingebracht und dort durch Stauchen fixiert werden. Häufig an Dampflokkesseln und -Tendern, aber auch an anderen Fahrzeugen zu finden. Bei Modellen in der Regel als Nachbildung durch kleine Leimtropfen oder ähnliche Tricks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== spanende Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bohren ===&lt;br /&gt;
Naja, einfach ein Loch bohren. Trotz aller Banalität: Bohrer und Drehzahl sollten zum Material passend gewählt werden, (nicht nur) bei Bohrungen für Gewinde oder Lagerbuchsen ist der genaue Durchmesser der Bohrung zu beachten! Empfehlenswert ist der Einsatz von für das jeweilige Material geeigneten Schmiermitteln (z.B. Bohröl, Spiritus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiben ===&lt;br /&gt;
Mit einer Reibahle werden Löcher für Achslager u.ä. auf passendes Maß gebracht, da normale Bohrungen nie vollkommen exakt (Maßgenau, rund) sind. Reibahlen gibt es in zehntel- oder auch hundertstel-Millimeter genauen Ausführungen sowie je nach Anwendung als Maschinen- oder Handreibahle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drehen ===&lt;br /&gt;
Mit der Drehmaschine werden Rohlinge in Rotation versetzt und mit einem feststehenden Werkzeug (Drehstahl) die Form herausgearbeitet. In erster Linie für runde Bauteile, wie Räder, Kessel etc.&lt;br /&gt;
Beachte: Drehen ist ein Ausbildungsberuf und von daher keine ganz einfache Tätigkeit. Ausserdem ist selbst bei preiswerten China-Drehmaschinen die Anschaffung nicht billig, eine Grundausstattung liegt schnell im Bereich von 1000 Euro, bei Markengeräten ein mehrfaches!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fräsen ===&lt;br /&gt;
Hier ist das zu bearbeitende Teil fest auf einem Koordinatentisch eingespannt, Fräser nehmen bis zur gewünschten Form Material ab, wobei das Werkstück mit dem Koordinatentisch verfahren wird. &lt;br /&gt;
Zu beachten sind geeignete Fräser (Form, Material) und auf Fräser und Material abgestimmte Drehzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== andere formende Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ätzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Vorlage werden zu ätzende Bleche oder Platinen belichtet und Entwickelt, in einem Ätzbad werden nicht benötigte Bereiche herausgelöst.&lt;br /&gt;
Resultat sind Platinen für Elektronische Schaltungen oder auch feinste Teile für den Modellbau wie Leitern, Fensterrahmen, Grabkreuze u.ä.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei beidseitig beschichteten und belichteten Bleche können Strukturen oder sogar Falzlinien einseitig eingeätzt werden, so entstehen Wagenbausätze, die nur noch an diesen Stellen gefaltet und verlötet bzw. geklebt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anschaffung der erforderlichen Ausrüstung lohnt eigentlich nur, wenn man regelmäßig damit arbeitet; ansonsten bieten einige Firmen Ätzen als Dienstleistung an, z.B. [http://www.saemann-aetztechnik.de/ Saemann Ätztechnik] (dort erhält man auch das nötige Material bzw. die Ausrüstung dazu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giessen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Sammelbegriff &amp;quot;Giessen&amp;quot; lassen sich unterschiedlichste Produktionsweisen zusammenfassen. Einheitlich ist allen, dass zunächst eine (Negativ-) Form erstellt werden muss. Diese Form kann direkt (durch gravieren oder Funkenerodieren z.B.) oder wiederum als Abguß einer &amp;quot;Urform&amp;quot; hergestellt werden. &lt;br /&gt;
Beim Ausgießen der Form kommen entweder geschmolzene (meist metallische) Materialien oder Stoffe, die durch chemische Reaktionen aushärten (Gipsmassen oder - meist zweikomponentige - Kunststoffe) in Frage.&lt;br /&gt;
Nach Abkühlen bzw. Aushärten kann das fertige Teil aus der Form entnommen werden. Entscheidender Vorteil der Gußverfahren: es können mehrere oder viele gleiche Teile aus einer Form, je nach Form- bzw. Gußmaterial auch höhere Stückzahlen produziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industriell kommen hier in erster Linie Kunststoffspritzguss und Zinkdruckguss, manchmal auch Schleuderguss zum Einsatz, um Lokgehäuse, Bausatzteile, Fahrwerke usw. herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bastler bzw. bei Kleinserienmodellen sind Gips und Kunststoffe (meist zweikomponentige) häufigstes Gussmaterial, die benötigten Formen stellt der Modellbahner aus Silikon oder Latex (u.a.) her. So lassen sich z.B. Mauern oder Felsen aus Gips oder Fahrzeugteile aus Kunststoff giessen. &lt;br /&gt;
Auch &amp;quot;Weißmetalle&amp;quot; (Metalllegierungen mit niedrigem Schmelzpunkt) sind für den Bastler gut verwendbar, erfordern aber schon relativ hitzebeständige Formen (z.B. spezielle Silikone).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lasern ===&lt;br /&gt;
Nicht direkt spanabhebend, aber ähnlich wie mit der Fräse können mit einem Laser Teile aus Blechen, Holzplatten oder Karton ausgeschnitten werden. Eine sehr genaue Methode, die auch z.B. (nahezu) eckige Fenster u.ä. ermöglicht, wo Fräser aufgrund ihrer Form nur Rundungen &amp;quot;schneiden&amp;quot; können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stereolithographie ===&lt;br /&gt;
Durch schichtweises Aushärten von Kunststoff mit einem Laser kann eine dreidimensionale Form, z.B. ein Lokgehäuse &amp;quot;herausgehärtet&amp;quot; werden. Wird für Prototypen angewandt, da lediglich die 3-D-Zeichung im Computer als Grundlage ausreicht. &lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Stereolithografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitstechniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnfotografie&amp;diff=13101</id>
		<title>Modellbahnfotografie</title>
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				<updated>2023-11-25T20:11:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''&amp;lt;big&amp;gt;Kleine Fibel der Modellbahnfotografie&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die folgenden vier Punkte beachtet, erzeugt bald sehenswerte Abbildungen von der liebevoll aufgebauten Modellbahn. Es handelt sich um Tips für Fortgeschrittene, die nicht in der Bedienungsanleitung der Kamera stehen. Das Wissen, wie man die Belichtungszeit einstellt oder den Weißabgleich durchführt, wird vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzformel für Profis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sorgfalt bei Arrangement und Hintergrund spart mühsame Retuschen &lt;br /&gt;
* tiefen Kamerastandpunkt wählen &lt;br /&gt;
* Ausleuchten wie im großen Studio: Grundlicht, Führungslicht, Spitzen, Hintergrund &lt;br /&gt;
* Großaufnahmen mit Makro-Linse, Abblenden für Tiefenschärfe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Arrangement - Tüfteln, Tarnen und Täuschen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens die halbe Zeit für ein gutes Foto geht beim Vorbereiten und Herrichten der gesuperten Miniaturobjekte drauf. Hochauflösende Großaufnahmen enthüllen jedes Staubflöckchen, jeden unsauber verlegten Draht, jeden Fingerabdruck auf den Scheiben oder glatten Flächen, jeden noch so kleinen optischen Makel. Diese Dinge fallen auf Fotos wesentlich mehr auf als &amp;quot;in der Natur&amp;quot;, weil ein begrenzter Ausschnitt der Anlage statisch hervorgehoben wird; nichts lenkt ab. Hier also '''Sorgfalt''' walten lassen. Vieles kann man geschickt durch den Blickwinkel oder durch Verstecken hinter Gegenständen (Büsche, Zweige, Maste, Laternen, Litfaßsäulen) kaschieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Lichter und Waggonbeleuchtungen einschalten nicht vergessen. Toll und lebendig sieht es auch aus, wenn es aus den Schornsteinen dampft. Dampf und (heller) Rauch kommt am besten vor dunkleren Teilen des Hintergrunds (Tannen, Fassaden), von hinten extra mit einem kleinen, versteckten LED-Punktstrahler beleuchtet (kann ruhig einen Stich ins Bläuliche haben). Keiner mag den mit Photoshop getürkten Qualm mehr sehen, wie er in U.S.-amerikanischen Modellbahnzeitschriften auf fast jedem Foto zu finden ist. Den dynamischen Fahrtwind erzeugt man am besten mit der in jeder Lunge eingebauten, wohldosierbaren Windmaschine, wie man es beim Ausblasen der immer zahlreicher werdenden Kerzen auf den Geburtstagstorten gelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besser als die Heizungsrohre des Kellers schaut zumindest eine himmelblau leuchtende Wand (Tafel, Tuch) als '''Hintergrundkulisse''' aus. Man kann einen schönen Background zwar auch später mit dem Bildbearbeitungsprogramm elektronisch einblenden, aber ein perfektes und sauberes Freistellen des Vordergrunds gelingt auch mit Software-Hilfe nur mit einigem Expertenwissen und Aufwand. Besser ist es, man kümmert sich bereits beim Fotografieren (und natürlich beim Anlagenbau) darum. Weiter unten gibt es noch mehr Tips für den Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Alles eine Sache des Standpunkts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fehler, alles von schräg oben aufzunehmen, ist naturgemäß recht häufig bei Fotos von Modellbahnen. Schön ist das nur bei Übersichts-Totalen, die man aber eher selten einsetzen sollte (fehlen dürfen sie jedoch keinesfalls). Der Reiz liegt in den Details und in abwechslungsreichen Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Regel bei Großaufnahmen also: '''Runter mit der Knipse'''. Möglichst bis auf Augenhöhe der Modell-Figuren, auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist, und wenn dafür ein paar Gegenstände vorübergehend abgebaut werden müssen. Die Belohnung für die Mühen: Beeindruckende und reizvolle Ansichten durch raffinierte und &amp;quot;vorbildgerechte&amp;quot; Blickwinkel, wie man sie selbst im realen Betrieb nur mit Verrenkungen erleben &amp;amp; genießen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich bei diesem Unterfangen ist eine kleine, kompakte Kamera, die man eventuell sogar unter die Drähte der Oberleitungen bekommt. Praktisch ist auch ein schwenkbares Sucher-Display oder zur Not ein Kabel, welches das Sucherbild auf einen externen Monitor überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufnahmestandpunkt ist bei längeren Serien entscheidend für eine spannende, unterhaltsame Bildabfolge. Es gibt tausend Möglichkeiten, eine Köf abzubilden. Fantasie spielen lassen, Kamera bewegen! Senkrechte oder waagrechte Linien vermeiden, perspektivische Schrägen, Tiefe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso nicht mal den Apparat in den Tunnel legen, nach draußen fotografieren und das moosbewachsene Portal als Schattenriß-Bildrahmen mißbrauchen? Brücken, Viadukte, schmale Ortsdurchfahrten der Neben- oder Straßenbahn bieten fabelhafte Einblicke, wenn man es nur schafft, das Aufnahmegerät für ein paar Sekunden an den entsprechenden Stellen zu fixieren. Gerade für versierte Modellbahner ist es bestimmt kein Problem, hier provisorische Halterungen einzurichten. Sobald das fotografische Dokument gelungen ist, kann ruhig alles zusammenbrechen :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Auflösung moderner Digitalkameras macht sich hier positiv bemerkbar: Das Gerät mag ein wenig schief stehen oder unerwünschte Objekte mit einfangen, - durch die vielen Pixel hat man dann im Zuge der Nachbearbeitung einen gewissen Spielraum (Drehen, Schneiden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Es werde Licht! =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beleuchtung ist das halbe Foto. Mit dem eingebauten Blitz die hübschen Objekte von vorne anzuklatschen, sollte nur den Ausnahmefall darstellen. Meistens werden damit - neben dem &amp;quot;flachen&amp;quot; Bildeindruck - auch noch unschöne und störende Reflexionen hervorgerufen. Solche Fotos haben höchstens informellen aber kaum ästhetischen Wert. Also '''Blitz abstellen''', Neonleuchten im Raum vermeiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schöner werden die Aufnahmen, wenn man mit Licht und Schatten ein wenig spielt und damit den optischen Eindruck der kleinen, schmucken Wunderwerke dramatisch verstärkt. Das ist gar nicht so schwer! Sämtliche Profi-Fotografen und -Kameraleute zaubern in erster Linie mit den Scheinwerfern und nicht mit den fünf Millionen Funktionen ihrer Kameras oder Nachbearbeitungseinrichtungen. Hier ein kleiner Crash-Kurs für Schönbildfänger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Anfang tun es zwei oder drei Schreibtischlampen (oder Videoleuchten), die auf verdrehbaren Gelenken montiert sind, auf möglichst schmalen, höhenverstellbaren Sockeln stehen, und die man auch gut in die Hand nehmen kann. Günstig wäre noch, wenn man die Lampen &amp;quot;abtoren&amp;quot; könnte, das heißt, den Lichtaustritt nach vorne in bestimmte Richtungen begrenzen, abschatten. Versierte Bastler schnitzen aus schwarzem Karton oder Blech bestimmt eine brauchbare Lösung, unter der aber die ausreichende Belüftung des Leuchtmittels nicht leiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Halogenlampen, die es auch in den gängigen Glühlampenformen für 230 Volt mit E27- respektive E14-Schraubfassungen gibt. Diese Lampen sind zwar deutlich teurer, geben aber ein helleres und saubereres Licht. Da sie zudem eine etwa doppelte so lange Lebensdauer wie vergleichbare Glühlampen haben, relativiert sich der Preis. Wichtiger Punkt ist, daß 230 V Halogenlampen - im Gegensatz zu Niedervolt-Halogenlampen - mit jedem Dimmer verwendet werden können, da keine induktive Last durch einen Trafo existiert. 230 V Halogenlampen gibt es auch mit integriertem Reflektor. Optimal für geführtes Licht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend ambitionierte Amateure finden leider keine fertigen und erschwinglichen Geräte am Markt. Sehr kleine, kompakte Scheinwerfer für den besprochenen Einsatzbereich gibt es für professionelle Anwender von der Firma Dedolight, eine Basis-Ausstattung kostet allerdings etwa zwei- bis dreitausend Euro. Man kann die Teile in vielen Städten bei Ausrüstern der Film- und Fernsehproduzenten aber auch tageweise mieten. Praktisch sind auch Akku-Leuchten, da die Stromkabel oft im Weg sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für '''Tageslicht-Simulation''' (wer kann seine H0-Anlage schon ins Freie tragen?) zunächst eine weiche, allgemeine &amp;quot;Lichtdusche&amp;quot; herstellen, die fast keine oder nur ganz unscharfe Schatten produziert. Dazu eignen sich zum Beispiel indirekte (bei weißen Mauern) Deckenfluter oder Butterbrotpapier (als Weichzeichner) vor einem starken Leuchtmittel (&amp;quot;matt&amp;quot; mit Milchglas); Vorsicht, daß nichts anbrennt! Brauchbar sind ein oder mehrere Styroporplatten als Reflektoren, wenn es keine weißen Wände/Decken gibt. Wenn es denen zu warm wird, riecht man das, bevor es brennt. Den Mindestabstand einzuhalten dürfte auch deutlich einfacher sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Grundlicht lassen sich Baustrahler einsetzen. Vorteile: Mit 500 Watt ausreichend stark auch für reflektiertes Licht, werden im Set mit Stativ inklusive Dreh-/Neige-Möglichkeit geliefert, sehr preiswert im Vergleich zu Fotoprodukten. In jedem noch so kleinen Film- oder Fotostudio ist übrigens zumindest ein '''gefüllter Wassereimer samt Löschdecke behördlich vorgeschrieben. Eingeschaltete Brenner, Strahler und Scheinwerfer niemals unbeaufsichtigt lassen!''' Vor dem Umfallen sichern, Kabel gut verlegen und am Boden mit Klebeband befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem '''Grundlicht''' sollte alles von vorne bis hinten gleichmäßig aufgehellt werden. Damit kann man schon Fotos machen, die der Lichtstimmung &amp;quot;wolkig, stark bedeckter Tag&amp;quot; entsprechen. Aber wir wollen doch die Sonne scheinen lassen, nicht wahr? Damit sieht alles gleich viel freundlicher aus, und wir können dramatische Akzente setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt, der abgelichtet werden soll, bekommt also mit den Schreibtischleuchten (eher hartes, direktes, gebündeltes aber doch gleichmäßiges Licht) eine gründliche Spezialbehandlung. Das &amp;quot;'''Führungslicht'''&amp;quot; ist die Haupt-Lichtquelle und übernimmt die Rolle der Sonne. Für diese Lampe einen Standpunkt von (schräg) oben suchen, bei dem die Strukturen und Profile der abzubildenen Flächen durch klitzekleine Schlagschatten möglichst dreidimensional hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nieten und Holzmaserungen, Zierleisten und geätzte Schilder, Mauerwerk, Fensterrahmen und Fassadenelemente, Lüftungsgitter, Haltestangen und Leitungsrohre, Fels-, Gesteins- und Schotterstrukturen, Gräser, Büsche, Zäune, Hecken, Blumenbeete und so weiter treten erst dann richtig hervor, werden plastisch und &amp;quot;lebendig&amp;quot;, wenn man für das Führungslicht den '''idealen Einfallswinkel''' gefunden hat. Einer der ganz wichtigen Punkte bei der künstlerisch wertvollen Modellbahnfotografie! Also wieder mal: Ausgiebig probieren, mit der Lampe in der Hand ein wenig herumfuchteln und den Lichtstrahl wandern lassen, bis die erwähnten Effekte wirksam werden. Man sieht das ganz deutlich mit bloßem Auge; da können ein paar Zentimeter sehr viel ausmachen! Mit der Zeit wächst die Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird sich diese '''Lichtquelle zwischen der Kamera und den Hauptdarstellern''' befinden, was die räumliche Tiefe anbelangt (Höhe und Schräge variabel, siehe nächste Absätze). Die berühmt-berüchtigte &amp;quot;Gelingt-immer&amp;quot;-Formel: ''Sonne von hinten, im Rücken des Fotografen'', bringt leider selten die beschriebenen und optisch sehr wertvollen Oberflächenstrukturen zutage. Jeder kann das sofort ausprobieren: Man nehme ein schönes, detailliertes Lok- oder Gebäudemodell in die Hand und halte es direkt unter die nächstbeste stärkere Schreibtischlampe. Nun dreht man es ganz langsam um die Längsachse und kann dabei beobachten, wie die beschriebenen Elemente je nach Einfallswinkel der Lichtquelle hervortreten beziehungsweise fast verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Schräge des Einfallswinkels kann man auch die '''Tageszeit''' simulieren. Mithin malerische, lange Schlagschatten von Lattenzäunen und abenteuerlichen Dampflok-Shilouetten gibt es am frühen Vor- und am späten Nachmittag, wenn die (durch die Atmosphäre leicht gelb/rötlich/orange/bernstein gefilterte) Sonne extrem tief am Horizont steht. Auch die Farbe der Hintergrundkulisse mit Filterfolien anpassen oder einen triefend kitschigen Sonnenuntergang als Hintergrundfoto einblenden oder mit einem Diaprojektor projizieren ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man für die Lampe, die das Führungslicht darstellt, auf der Anlage keinen stabilen Standpunkt findet, so macht das nichts: Merken, wo sie hingehört, und nachdem die Einstellungen an der Kamera erledigt sind - während der Selbstauslöser tickert (siehe Punkt [[#Ist die auch scharf?|&amp;quot;Ist die auch scharf?&amp;quot;]]) - die Lampe an den richtigen Ort halten. Zum Zeitpunkt des Auslösens hat man schließlich beide Hände frei. Assistenten und Kabelhilfen sind bei der Modellbahnfotografie übrigens gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen mehrere Objekte auf das Bild, deren Haupt-Ansichtsflächen nicht in gleicher Linie ausgerichtet sind, kann man auch mehrere, separat angeordnete Führungslichter verwenden, die allerdings nicht zu weit auseinanderliegen und sich nicht überlappen sollten (abtoren). Es entsteht dann nämlich eine entsprechende Anzahl von Schlagschatten mit verschiedenen Winkeln, und die wirken unnatürlich. Im Zweifelsfall lieber wieder zurück zu Punkt [[#Das Arrangement - Tüfteln, Tarnen und Täuschen|&amp;quot;Das Arrangement&amp;quot;]] und [[#Alles eine Sache des Standpunkts|&amp;quot;Alles eine Sache des Standpunkts&amp;quot;]], - das Arrangement oder den Aufnahmestandpunkt ein wenig ändern und den optimalen Lichtverhältnissen anpassen. Flexibel bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile, die zu dunkel zu bleiben drohen (zum Beispiel schwarze Fahrgestelle im Schatten), mit einem Extra-Lichtstrahl oder hellen, reflektierenden Flächen oder Spiegeln außerhalb des genützten Bildausschnitts '''aufhellen'''. Prakisch einsetzbar sind dafür schwenk- und neigbare Kosmetikspiegel, wie sie fast jeder weibliche Erdenbürger der westlichen Hemisphären stets in Reichweite hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hintergrund''' (Himmel, Landschaft, Gebirge), soferne er ins Bild kommt, sollte ebenfalls '''separat und gleichmäßig verteilt beleuchtet''' werden. Darauf achten, daß keine wirklichkeitsfremden Schatten auf die Fläche des Hintergrunds fallen (räumliche Distanz einhalten, Hintergrund absetzen). Seit kurzem gibt es spezialbeschichtete Folien als Foto-Hintergründe speziell für Modellbahnen zu kaufen (von http://www.modellbahn-hintergrund.com oder Fa. Wischermann), die über eine Lichtbox (schmaler Kasten mit Neonröhren) gespannt werden. Je nach Beleuchtung (von vorne: Tageslicht, von hinten: Dämmerung/Nacht) sind sie universell einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist auch, daß das Lichtstärkeverhältnis der einzelnen Lampen stimmt. Hier kann sich der Amateuer mit ein paar Dimmern (Vorsicht: stark gedimmte Glühbirnen produzieren einen Rotstich) oder - besser - dem Abstand der Lampen zu den Objekten helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Modellbahnen mit vielen Scheinwerfern an den Fahrzeugen, Innenbeleuchtungen in bevölkerten Personenwaggons, Straßenlaternen, Lichtsignalen, Bahnhofsbeleuchtung, erhellten Fenstern an den Häusern, Flutlicht auf den Rangiergleisen und so weiter wirken '''Nachtaufnahmen''' besonders faszinierend und stimmungsvoll! Auch die gelingen prächtig, wenn man sich an ein paar Regeln hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall den Raum völlig abdunkeln und die Lichtdusche (Grundlicht) sowie die Hintergrundbeleuchtung '''abschalten oder tief dunkelblau''' (Dämmerungsphasen: rötlich/violett) '''filtern''' (= &amp;quot;amerikanische Nacht&amp;quot;). Ziemlich hitzebeständige Farbfilterfolien und geeignete Halterungen gibt es im Scheinwerferzubehörhandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehört unbedingt ein Gegenlicht (Fachausdruck: &amp;quot;'''Spitzenlicht'''&amp;quot;) eingestellt, und zwar von schräg gegenüber der Kamera in möglichst flachem Winkel, damit die äußeren Konturen der Objekte (die Spitzen) hervorgehoben werden; das Kameraobjektiv selbst sollte jedoch abgeschattet (abgetort) werden, damit kein störendes Streulicht (Linsenreflexe im Objektiv) auf dem Foto entsteht. Dieses Spitzenlicht macht sich übrigens auch bei der Tageslichtsimulation gut, darf allerdings nur sehr wohldosiert eingesetzt werden und die Sonne nicht überstrahlen (außer beim bewußten Gegenlicht-Effekt, da übernimmt das Gegenlicht die Rolle der Sonne); immerhin handelt es sich um ein Licht, das in der Natur nicht vorkommt. It's a fake, sieht aber sehr gut aus. (Die glänzenden Haare der Modelle bei den Shampoo-Werbespots kommen keineswegs von den phänomenalen Auswirkungen der beworbenen Produkte, sondern ausschließlich vom aufwendig eingerichteten Spitzenlicht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führungslichter so weit abschwächen, dimmen oder fahlblau filtern (Mondlicht), daß die Flächen gerade noch erkennbar sind und nicht total absaufen. Für den eigentlichen Effekt sorgen dann die auf der Modellbahn eingebauten Lämpchen und Scheinwerfer, den man noch verstärken kann, indem man - ganz nach Geschmack - vor dem Objektiv einen Sternfilter befestigt (dann strahlen die Lichtpunkte so richtig schön) oder ein paar Nebelschwaden einziehen läßt (gleichmäßig verteilter Zigarettenrauch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem nur '''so wenig Scheinwerfer einsetzen wie unbedingt nötig'''! Viele Flächen der Modelle sind aus Kunststoff, der besonders durch sein spiegelndes Reflektionsverhalten enttarnt wird. Je mehr Lichtquellen, desto mehr Reflexe. Überstrahlungen auf solchen Flächen oder Kanten vermeiden. Oft hilft es schon, wenn man die Teile ein paar Millimeter verschiebt, anhebt oder neigt. Im Film- und Fotozubehör gibt es auch sogenannten Matt-Spray, der manchmal Wunder wirkt. Bildteile hingegen, die glänzen, schimmern oder spiegeln sollen (neuwertiges Metall, Wasser, manchmal auch Glas), entsprechend hervorheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier angeführten Beleuchtungsratschläge gelten ganz allgemein auch für Videoaufnahmen. Wenn natürlich geschwenkt oder über weite Strecken mitgefahren wird, erhöht sich der Aufwand entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ist die auch scharf? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht heikles Thema bei den kleinen Objekten. Auch bei viel Licht schaffen es nicht mal sündhaft teure Profi-Kameras und -Objektive, selbst bei stehenden Loks, Waggons oder bei Landschaftsdetails eine '''Tiefenschärfe''' (= scharf abgebildete Gegenstände von nah bis fern, in die räumliche Tiefe gehender Schärfebereich) zu erzeugen, die den Abbildungen der 1:1-Vorbilder ähnlich ist. Spätestens an der mangelnden Tiefenschärfe erkennt man auch bei den perfektesten Nachbildungen, daß es sich um das Foto eines kleinen Modells handelt. Überall scharf sind Makro-Fotos praktisch nur dann, wenn sie bildfüllend Flächen abbilden, die streng planparallel zur Belichtungsebene angeordnet sind, und solche Aufnahmen sind auf die Dauer langweilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher gilt prinzipiell: '''Blendenvorwahl auf die kleinste Stufe''' (Blende fast zu, meistens F=8,0), Kamera auf ein (Mini-)Stativ oder eine andere stabile Unterlage und entsprechend länger belichten. Selbstauslöser verwenden, um ein Verwackeln beim Auslösen zu vermeiden, und um die Hände für andere Tätigkeiten freizuhaben. Großaufnahmen natürlich mit '''Makro-Einstellung'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man mit diesem fototechnischen Trick (Abblenden) einiges an Tiefenschärfe herausholen kann, sollte man sich ziemlich genau überlegen, wohin man den '''Fokus''' (den Schärfepunkt) legt. Bei einer schräg von vorne aufgenommenen Lok zum Beispiel wird dieser Punkt im vorderen Drittel liegen. Die Front sollte auf jeden Fall scharf sein, also die &amp;quot;bildwichtigen&amp;quot; Punkte, die auffallen. Hier muß man eventuell ein wenig experimentieren und mehrere Versuche starten. Geschickte Fotografen machen sich die Tiefenschärfeprobleme im Makro-Bereich zunutze, indem sie bestimmte Objekte bewußt vor unscharfem Hintergrund räumlich hervortreten lassen (in dem Fall kann man die Blende sogar wieder etwas öffnen), oder bildwichtige Objekte scheinbar zufällig in der Schärfenebene arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Linsen kann bei diesem Vorhaben gar nicht gut genug sein. Makro-Fotografie fordert sie auf's Äußerste. Dabei mag der mögliche Mindest-Abstand gar nicht mal die wichtigste Rolle spielen, - beim allzu nahen Rangehen wirft nämlich der Aufnahmeapparat selbst früher oder später einen Schlagschatten auf das Objekt, der Fotograf steht sich selbst im Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Kameras verfügen über einen optischen Zoom (Transfokator) im Makro-Modus, also eine Brennweitenvorwahl (digitale Zooms abstellen). Hier gilt dasselbe wie bei normalen Aufnahmen ohne Makro: Weitwinkel (niedrige Brennweitenzahl) läßt alles wuchtiger, tiefer, übertrieben räumlich gedehnt und eben &amp;quot;weiter&amp;quot; erscheinen, die Schärfe ist weniger kritisch. Gerade Linien beginnen sich unnatürlich zu biegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Wert auf verzerrungsfreie und dokumentarisch einwandfreie Aufnahmen legt, sollte den '''&amp;quot;Normal&amp;quot;-Bereich der Brennweite bevorzugen''' (bei kompakten Zoom-Objektiven also genau zwischen Tele und Weitwinkel); hier ist auch die Lichtausbeute am höchsten. Die Verführung, bei Modellbahnen alles weitwinkelig zu fotografieren, ist groß. Aber es handelt sich um einen unnatürlichen Effekt, der ebenfalls eher sparsam eingesetzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tele-Einstellungen (hoher Brennweitenbereich) lassen alles flach, dicht, zweidimensional und räumlich zusammengeschoben wirken, der Bereich, in dem Objekte scharf abgebildet werden, wird noch schmäler. Das können wir bei der kleinen Bahn eher selten gebrauchen, obwohl eng gestaffelte Masten der Oberleitung zum Beispiel auch einen ganz eigenen Reiz ausüben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Noetzel hat mit einem Trick den Tiefenschärfebereich erheblich ausgeweitet, indem er das Motiv in mehreren Schritten fotografiert und dabei jedes Mal den Tiefenschärfebereich verschiebt. Mit einer speziellen Software werden diese Bilder schließlich so zusammengesetzt, daß nur die jeweils scharfen Bereiche der Aufnahmen genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie vorne scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die vorne scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie Mitte scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die in der Mitte scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie hinten scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die hinten scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie alles scharf.jpg|thumb|Zusammengesetzte Aufnahme, die über die ganze Länge scharf ist]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Software unter Windows können genutzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich und einige Arbeitshinweise finden sich unter http://www.outbackphoto.com/workflow/wf_72/essay.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digicam als Scanner-Ersatz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens eignet sich eine Digitalkamera auch als Scanner-Ersatz, z.B. wenn ältere, nur als &amp;quot;Analog-Bild&amp;quot; vorliegende Fotos für die (eigene) Webseite verwendet werden sollen. Auch Dias lassen sich mit der Digicam so digitalisieren, ohne einen teuren Durchlichtscanner anzuschaffen: Seitenverkehrt auf ein transparentes Medium projeziert, werden sie einfach von der Rückseite der Projektionsfläche abfotografiert (allerdings ist hier mit der Belichtung zu experimentieren, da Dias oft einen sehr hohen Kontrast aufweisen!). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt können mit der Digitalkamera auch wesentlich größere Vorlagen abfotografiert werden, als das die meist nur DIN-A4-großen Scanner daheim schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Grundsätzlich sollte bei diesen Arbeiten mit möglichst großer Brennweite &lt;br /&gt;
 gearbeitet werden, da die billigen Objektive in Weitwinkeleinstellungen &lt;br /&gt;
 zur Verzerrung neigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch ein paar Anregungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungsreihen machen. &lt;br /&gt;
* Die eingebauten Belichtungsmesser messen das reflektierte Licht. Das muss in Summe nicht dem Neutralgrau entsprechen, auf das Belichtungsmesser geeicht sind. &lt;br /&gt;
* Auf den Weißabgleich achten. Einheitliche Leuchtmittel verwenden. Lampen- plus Neon-Licht überfordern jeden Weißabgleich. &lt;br /&gt;
* Auf die Kabel achten. Da bildet sich schnell ein unfallträchtiges Gewirr. Am besten mit wiederverwendbaren Kabelschlaufen ordentlich verlegen. &lt;br /&gt;
* Diskussion zu diesem Thema mit vielen kommentierten Beispielfotos in der Usenet-Newsgruppe [news:de.rec.modelle.bahn] (hier der entsprechende und direkte Link zu [http://groups.google.de/group/de.rec.modelle.bahn?hl=de/ Google-Groups]), die auch der Betreiber dieser Website ist. &lt;br /&gt;
* [http://www.kazmedia.de/bahn/licht.html Weitere Tips] von einem Teilnehmer dieser Gruppe. &lt;br /&gt;
* Christian Noetzel beschreibt den Bau eines [http://www.noetzel24.de/index.php?id=29 Fototischs] inklusive Beleuchtung für Modellaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun viel Spaß beim rechten Ins-Licht-Rücken der kleinen Schmuckstücke, sie haben es schließlich verdient! Ihr werdet sehen, der gewisse Aufwand zahlt sich aus. Was gibt es Schöneres, als die bildschönen Miniaturen in ansprechender Form völlig neu zu erleben? Gutes Gelingen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Denn die einen stehn im Dunkeln und die andern stehn im Licht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berthold Brecht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor (Text &amp;amp; HTML): M. Simon | Wien, am 1. Mai MMIV&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ergänzungen: E. v. Eimeren&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--wiki-Version: J. Bartels--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modellbahn]] [[Kategorie:Arbeitstechniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Gru%C3%9F_aus_Ferbach&amp;diff=13100</id>
		<title>Gruß aus Ferbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Gru%C3%9F_aus_Ferbach&amp;diff=13100"/>
				<updated>2023-11-25T20:00:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Preis angepasst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Titel: Gruß aus Ferbach&lt;br /&gt;
*Autor: Jacques Le Plat&lt;br /&gt;
*Umfang: 152 Seiten&lt;br /&gt;
*Verlag: MIBA-Verlag&lt;br /&gt;
*ISBN: 3-86046-032-3&lt;br /&gt;
*Preis: nicht mehr erhältlich (Restexemplare sind beim [http://www.ferbach.be/html_uk/ukcalivres.htm Autor] für &amp;lt;strike&amp;gt;21,50&amp;lt;/strike&amp;gt; 24,00 EUR + &amp;lt;strike&amp;gt;3,50 7,00&amp;lt;/strike&amp;gt; 10,00 EUR Versand erhältlich) (DM 59,00)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezensent: Martin Fischer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Das Buch ist die Zusammenfassung und Überarbeitung einer Artikelreihe, die der Autor in der französischen Zeitschrift &amp;quot;Loco Revue&amp;quot; veröffentlicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt in detaillierten Schritten den Bau des Dioramas Ferbach, das eine kleine Industrieanlage mit Gleisanschluß am Rande einer fiktiven elsässischen Stadt darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschrieben werden alle Schritte von der Planung über den Unterbau, die Hintergrundgestaltung bis hin zum Bau der Gebäude und der Landschaft. Interessant sind die Techniken und Materialien, die Jacques Le Plat dabei eingesetzt hat und die Alternativen zum üblicherweise zu Findenden darstellen, so z.B. die Benutzung von Modelliermassen für Mauern und Pflaster. Die umfassende Beschreibung einschliesslich Photos und Zeichnungen ermöglicht das einfache Nachvollziehen und eigene Abwandlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist ein Muß für die Modellbahner, für die Anlagengestaltung mehr ist als das Zusammenkleben von Bausätzen und Aufkleben von Grasmatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchrezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbundesbahn&amp;diff=13099</id>
		<title>Modellbundesbahn</title>
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				<updated>2023-11-25T19:52:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Name: Modellbundesbahn (ehem. MO187)&lt;br /&gt;
*Ort: Bad Driburg&lt;br /&gt;
*Öffnungszeiten: Donnerstags-sonntags von 11:00 - 18:00 Uhr&lt;br /&gt;
*Eintrittspreis: Erwachsene 6,50 EUR, Kinder (bis 15 Jahre) 3,50 EUR, Familien 18,00 EUR&lt;br /&gt;
*Erreichbarkeit: Nahverkehrszüge der NordWestBahn&lt;br /&gt;
*Kontakt:&lt;br /&gt;
:Modellbundesbahn&lt;br /&gt;
:Brakeler Strasse (im ehemaligen Güterschuppen)&lt;br /&gt;
:33014 Bad Driburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*WWW: https://modellbundesbahn.de/                        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erfahrungsbericht von Jan Bartels vom Oktober 2006''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klein, aber fein&amp;quot; ist das Motto von der Modellbundesbahn. Diese Anlage will sich mit ihren 60 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; nicht mit Attributen wie &amp;quot;größte Modellbahn der Welt&amp;quot; schmücken, sondern legt den Schwerpunkt klar auf die originalgetreue Nachbildung der beiden Bahnhöfe Ottbergen mit dem bekannten Bw sowie dem Bahnhof Bad Driburg selbst. Verbunden sind diese Bahnöfe durch einen nicht streng nach Vorbild gestalteten Landschaftsteil sowie einigen verdeckten Strecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage besticht dadurch, daß die Gleisanlagen der Bahnhöfe nur geringfügig in der Länge gekürzt worden sind. Somit finden sich alle Gleise des Originals auch im Modell wieder. Sowohl die farbliche Gestaltung der Gleisanlagen als auch die zahlreichen Details wie Weichenlaternen, Grenzzeichen etc. unterstreichen den hohen modellbauerischen Anspruch der Anlage. Ähnliches gilt auch für die zahlreichen Gebäude, von denen ein Großteil nach Originalvorbildern entstanden sind. So heben sich die Gebäude sehr wohltuend von dem &amp;quot;Katalogeinerlei&amp;quot; ab. Beeindruckend ist z. B. auch die enorme Höhe der Kirche von Ottbergen. Vorbildgerecht hohe Bäume unterstützen die Wirkung zusätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anlagenbau gingen intensive Recherchen voraus. Die Erbauer wurden von den bekannten Brüdern und Autoren Huguenin unterstützt. Den Modellbau erledigten Könner wie Gerdhard Dauscher und Norbert Sickmann. Die Bäume sind von Jos Geurts und den Altenbekener Eisenbahnfreunden gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist sehr gleichmäßig mit zahlreichen Neonröhren ausgeleuchtet. In einem bestimmten Rhythmus wird die Raumbeleuchtung gedimmt, so daß die Modellbeleuchtung zur Geltung kommt. Der Betrieb auf der Anlage wird digital mit einem PC abgewickelt. Dabei fällt auch die vorbildgerecht langsame Zuggeschwindigkeit angenehm auf. Der Betriebsablauf soll in Zukunft noch erweitert werden, indem auch auf dem Zugbildungsgleisen Betrieb gemacht werden soll. Ebenso soll es in Zukunft Lokwechsel geben. Diese Punkte bedüfen jedoch laut Auskunft von Herrn Fischer, einem der Betreiber, noch einigen Entwicklungsaufwand, bis sie für einen Vorführbetrieb zuverlässig genug sind. Zur Zeit ist es faszinierend zu sehen, wie eine BR 44 im Automatikbetrieb aus dem Lokschuppen auf die Drehscheibe vorzieht und mit nur 3 mm &amp;quot;Luft&amp;quot; zwischen den Vorlauf- bzw. Tenderachsen und dem Drehscheibenrand zum Stehen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage befindet sich in dem ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofs Bad Driburg, der natürlich auch auf der Anlage zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder von der Anlage hat [http://www.thwoditsch.de/fotos/mo187/ Thomas Woditsch] &amp;lt;!-- und [http://www.bf-vln.de/ausfluge/mo1872009/index.php Tobias Meyer] --&amp;gt; veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist sicherlich eine der bestgestalteten, die zur Zeit öffentlich zu sehen sind. Diese Anlage ist ein absolutes Muß für alle, die sich für Modellbau nach exaktem Vorbild auf hohem Niveau interessieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Stecker_f%C3%BCr_Geb%C3%A4udebeleuchtung&amp;diff=13098</id>
		<title>Stecker für Gebäudebeleuchtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Stecker_f%C3%BCr_Geb%C3%A4udebeleuchtung&amp;diff=13098"/>
				<updated>2023-11-09T10:39:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links hinzu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Für bestimmte Zwecke kann es sinnvoll sein, beleuchtete Gebäude abnehmbar zu machen. Unter Umständen ragt ein hohes Gebäude, Turm oder Schornstein in den Arbeitsbereich, so dass die Gefahr einer Beschädigung besteht. Es kann aber auch z. B. bei Lokschuppen oder anderen Gebäuden mit Gleisanschluß passieren, dass man nachträglich an die Gleise muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Stecker für Gebäudebeleuchtung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt grundsätzlich verschiedene Wege, die elektrische Versorgung des abnehmbaren Gebäudes steckbar zu realisieren:&lt;br /&gt;
* Steckverbindungen, die gleichzeitig eine mechanische Funktion übernehmen. &amp;lt;br&amp;gt;Diese Stecker müssen ausreichend groß und stabil sein, damit sie das Gebäude an seiner Position fixieren können.&lt;br /&gt;
* Steckverbindungen, die unterhalb der Grundplatte angebracht sind. &amp;lt;br&amp;gt;Die Kabelverbindung mit dem Stecker muß dann durch ein Loch geführt werden. Die Stecker sollen deshalb möglichst klein sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steckerverbindung mit mechanischer Haltfunktion==&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleuchtung_mit_4mm_Steckern.jpg|thumb|Mit 4mm Bananensteckern beleuchtetes Halbreliefhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Steckverbinder kommen infrage:&lt;br /&gt;
* 4 mm-Banananstecker (Beispiele [https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&amp;amp;LA=446&amp;amp;nbc=1&amp;amp;q=bananenstecker%204mm siehe hier], Gegenstücke [https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&amp;amp;LA=446&amp;amp;nbc=1&amp;amp;q=bananenbuchse%204mm siehe hier])&lt;br /&gt;
* Audioklinkenstecker (Beispiele [https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&amp;amp;LA=446&amp;amp;nbc=1&amp;amp;q=klinkenstecker siehe hier], Gegenstücke [https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&amp;amp;LA=446&amp;amp;nbc=1&amp;amp;q=klinkenbuchse siehe hier])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Stecker gibt es geeignete Einbaubuchsen (siehe vor), die als Gegenstück in die Grundplatte eingelassen werden. Damit wird sowohl die elektrische als auch mechanische Verbindung hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steckerverbindung ohne mechanische Haltfunktion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Steckverbinder kommen infrage:&lt;br /&gt;
* 2,6 mm-Banananstecker&lt;br /&gt;
* Stiftleisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Loch in der Grundplatte muß so groß gewählt werden, dass die Stecker problemlos hindurchgeführt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]][[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Diverse_Programme&amp;diff=13097</id>
		<title>Diverse Programme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Diverse_Programme&amp;diff=13097"/>
				<updated>2023-08-02T12:02:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Neben den Programmen zur [[Modellbahnsteuerung via PC]] und den [[Gleisplanungsprogramme]]n gibt es noch etliche andere nützliche Helfer, hier eine kleine Auswahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Katalogisierung=&lt;br /&gt;
[[Bild:Eisenbahn98.png|350px|right]]&lt;br /&gt;
[http://www.pothe.de/produkte/ap-modellbahn/ AP Modellbahn - Die Modellbahnverwaltung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenbahn 98 ist eine Verwaltung für Modelle, egal welcher Spurweite. Das Programm läuft unter folgenden Windows-Varianten: 98/2000/XP/Vista/Windows 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35,70 EUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=both&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Programmierung=&lt;br /&gt;
[[Bild:Decoder Programmer.png|right]]&lt;br /&gt;
[http://www.henningvoosen.de/site/Downloads/DecoderProgrammer.htm DecoderProgrammer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmieren von Motorola-, DCC- und Selectrix-Decodern mit den Zentralen &lt;br /&gt;
6021 &amp;amp; 6051, IntelliBox, MasterControl, SLX850 &amp;amp; SLX852, LZ100 &amp;amp; LI101f, LZ100 &amp;amp; LI-USB.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmierung von fx- und mfx-Decodern mittels PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr übersichtliches Programm, einfaches Programmieren des Function Mapping.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kostenlos&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=both&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Pfusch.jpg|right]]&lt;br /&gt;
[http://www.stp-software.at/PfuSch/PfuSch.htm P.f.u.Sch.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm wurde entwickelt, um die Leistungsfähigkeit moderner DCC-Fahrzeugempfänger (Decoder) voll ausnutzen zu können. Es erlaubt ein einfaches Modifizieren aller Empfängereinstellungen (Programmieren der Konfigurationsvariablen, CVs). Alle Daten werden permanent in einer Fahrzeugdatenbank abgespeichert. Außerdem ist das Steuern von Fahrzeugen und das Schalten von Magnetartikeln und Signalen direkt aus P.F.u.Sch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49,00 EUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demoversion abrufbar, Vertrieb über http://amw.huebsch.at/&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=both&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Prolok.png|350px|right]]&lt;br /&gt;
[https://jo-fri.github.io/Eisenbahn/ProLok/index.html ProLok]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [http://www.7fun.de/jofri/Eisenbahn/ProLok/Bahn/bahn.html ProLok] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [http://tt.borrmanns.de/index.php?nav=0;0&amp;amp;cont=software2 ProLok] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProLok ist eine unter Windows lauffähige Anwendung zur Programmierung von DCC-Decodern. Damit lassen sich die CVs aller DCC-Decoder programmieren, prüfen und auslesen. Die Werte können für jeden Decoder in einer separaten Textdatei abgespeichert werden. Als Hardwarevoraussetzungen sind laut Angaben eine RS232-Schnittstelle sowie ein Digitrax PR1, DECPROG oder Booster und Ack-Detector erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm unterliegt der GNU General Public License (GPL) der Free Software Foundation und ist kostenlos auf der Homepage des Programmautors verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=13096</id>
		<title>Bücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=13096"/>
				<updated>2023-07-30T16:10:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zahl von Büchern ist Legion - ein vollständiges Verzeichnis ist hier unmöglich, daher nur Hin- bzw. Verweise zu Linkseiten und Verlagen, wo mehr zu finden ist. Rezensionen einzelner, besonders erwähnenswerter Bände finden sich unter [http://www.der-moba.de/index.php/Kategorie:Buchrezensionen Rezensionen/Bücher].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellbahn ==&lt;br /&gt;
Auf Eisenbahn spezialisierte Verlage:&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[http://www.alba-publikation.de/ alba-Verlag] Ist aufgegangen in GeraMond --&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.miba.de Miba-Verlag]&lt;br /&gt;
*[https://verlagshaus.de/hobby/ Geranova]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eine interessante Zusammenstellung von Büchern zum Vorbild gibt es bei der [http://staff.ub.tu-berlin.de/~skalweit/deb-all/literatur/ TU-Berlin] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reduzierte Sonderauflagen finden sich häufig beim [http://www.weltbild.de Weltbildverlag] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer sich für Quellen aus früheren Epochen interessiert sei auf verschiedene&lt;br /&gt;
Fachbuch-Antiquariate wie z.B. [http://www.bahnbuch.de/ Stiletto] oder das [http://www.zvab.com/index.do Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezensionen==&lt;br /&gt;
Rezensionen ausgewählter Bücher (Vorbild und Modell): &lt;br /&gt;
*[[1x1 des Anlagenbaus (6) - Die Schiefe Ebene]]&lt;br /&gt;
*[[Anatomie der Dampflokomotive]]&lt;br /&gt;
*[[Aus den Anfängen der Rhätischen Bahn]]&lt;br /&gt;
*[[Bahnanlagen aus der Luft 1: Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
*[[Buchreihe über fränkische Lokalbahnen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kreis Altenaer Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Die Modellbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Die Rhein-Haardtbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Die Vogelsberger Westbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Dioramenbau leicht gemacht]]&lt;br /&gt;
*[[DuMonts Handbuch der Spritzpistolentechnik]]&lt;br /&gt;
*[[Eisenbahnen in Bayern]]&lt;br /&gt;
*[[Gleispläne für Modellbahnanlagen und Bahnhöfe]]&lt;br /&gt;
*[[Gleispläne für die Modelleisenbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Gru%C3%9F_aus_Ferbach|Gruß aus Ferbach]]&lt;br /&gt;
*[[Güterwagen. Band 3: Offene Wagen]]&lt;br /&gt;
*[[Lexikon der Modelleisenbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Meisterschule Modellbahnbau]]&lt;br /&gt;
*[[Modellbahn_Module_bauen|Modellbahn Module bauen]]&lt;br /&gt;
*[[Modelleisenbahn_(Buch)|Modelleisenbahn (Buch)]]&lt;br /&gt;
*[[Modelleisenbahn_-_Kleine_Philosophie_der_Passionen|Modelleisenbahn - Kleine Philosophie der Passionen]]&lt;br /&gt;
*[[Märklin-Bahn mit Pfiff]]&lt;br /&gt;
*[[Märklin-Bibliothek: Das Betriebswerk]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen (1) - Deininger / Borgas]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen (11) - Die Borgas-Anlage]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen_(2)_-_REPA_III,_LEBU,_AME|Supermodellbahnanlagen (2) - REPA III, LEBU, AME]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen (3) – Anlage Kaiser]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen (7) - Ruhrgebiet, Zeche Martha]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Dampflokomotiven, Regelspur]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Diesellokomotiven]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Elektrolokomotiven]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Güterwagen]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Länderbahn-Dampflokomotiven Band 1]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Länderbahn-Dampflokomotiven Band 2]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Reisezugwagen]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch_Deutsche_Triebwagen|Taschenbuch Deutsche Triebwagen]]&lt;br /&gt;
*[[Technikgeschichte im Deutschen Museum]]&lt;br /&gt;
*[[Vom Kleinbahnnetz zu den Osthannoverschen Eisenbahnen]]&lt;br /&gt;
*[[Vorpommerns Hafenbahnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien und Rezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=13095</id>
		<title>Zeitschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=13095"/>
				<updated>2023-07-30T16:04:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Trennung zwischen Vorbild und Modellbahn ist etwas schwierig, da viele der Zeitschriften beides aufführen - unterschiedlich sind hier die Schwerpunkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Periodika ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Zeitschriften findet der interessierte Leser regelmäßig im Fachhandel oder im Bahnhofsbuchhandel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.eisenbahnmagazin.de/ Eisenbahnmagazin] (em) etwa die Hälfte des Inhaltes ist vorbildbezogen. Mit Neuheiten- und Anzeigenteil. Erscheint monatlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.vgbahn.shop/magazine/miba-miniaturbahnen/ Miba] Höchste Auflage aller Modellbahnzeitschriften, mit Neuheiten- und Anzeigenteil, erscheint monatlich. Neben allgemeinen Anlagenvorstellungen wird in jedem Heft ein Schwerpunktthema (z.B. Kranwagen) ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.eisenbahn-kurier.de/ Eisenbahnkurier] (EK) Überwiegend vorbildorientiert, aber auch Modellteil enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.vgbahn.shop/eisenbahn-journal/ Eisenbahnjournal] (EJ) Überwiegend vorbildorientiert, aber auch Modellteil enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.maerklin.de/de/erlebnis/maerklin-magazin Märklin-Magazin] Dem Titel und Ursprung entsprechend richtet sich das Märklin-Magazin in erster Linie an Märklin-Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Zeitschrift Mittelpuffer richtete sich an die Freunde schmalspuriger Bahnen. Im Heft wurden sowohl Vorbild- als auch Modellthemen behandelt. Der Mittelpuffer erschien viermal im Jahr. Seit einigen Jahren hat der Mittelpuffer einen Nachfolger. Die Zeitschrift [[Schmale Spuren]] Modell &amp;amp; Vorbild behandelt wie einst der Mittelpuffer schmalspurige Themen, wobei im Modellteil der Schwerpunkt eindeutig auf Selbst- und Umbau von rollendem Material liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelausgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der bereits oben genannten Verlage bieten auch Sonderhefte zu verschiedenen Anlässen oder Themenschwerpunkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.vgbahn.shop/magazine/miba-spezial/ &amp;quot;Miba Spezial&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[https://www.vgbahn.shop/magazine/bahn-extra/ &amp;quot;Bahn Extra&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektronik ==&lt;br /&gt;
* [https://www.elektor.de/products/magazines Elektor]&lt;br /&gt;
Erscheint monatlich. Es sind jedoch nicht in jedem Heft modellbahnrelevante Themen zu finden. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis gibt Auskunft, ob etwas dabei ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
*[[BahnProfil Heft 17 &amp;quot;die Tauernbahn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
*[[EM-Spezial II/2004 Test]]&lt;br /&gt;
*[[EM-Spezial II/2005 Test]]&lt;br /&gt;
*[[Eisenbahn Österreich]]&lt;br /&gt;
*[[Eisenbahn-Journal Special 2/2000 Tauernbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Eisenbahnkurier - Vorbild und Modell]]&lt;br /&gt;
*[[Eisenbahnmagazin]]&lt;br /&gt;
*[[Hp1 - Eisenbahnmodellbau heute]]&lt;br /&gt;
*[[MIBA]]&lt;br /&gt;
*[[MIBA Modellbahn Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Mittelpuffer]]&lt;br /&gt;
*[[Modellbahn Journal]]&lt;br /&gt;
*[[Schienenverkehr aktuell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien und Rezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Plakate_im_Internet&amp;diff=13094</id>
		<title>Plakate im Internet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Plakate_im_Internet&amp;diff=13094"/>
				<updated>2023-07-27T20:26:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vorlagen für Reklameplakate, die man nach dem Speichern und Ausdrucken verwenden kann, findet man oft auf Hersteller-Webseiten oder bei Firmen, die mit Postern oder Kundstdrucken handeln. Einige Beispiele seien hier aufgezählt, sie dürfte bei weitem nicht vollständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Getränke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.krombacher.de Krombacher]&lt;br /&gt;
* [https://www.frueh.de/ Frühkölsch]&lt;br /&gt;
* [https://www.radeberger-gruppe.de/ Radeberger-Gruppe] (Anlaufadresse für viele Biermarken)&lt;br /&gt;
* [https://www.bierdeckelsammler.net/ Bierdeckeldatenbank], bei der mehr als 140.000 Bierdeckel in dieser Datenbank gespeichert sind, sortiert nach Ländern und darin nach Orten. Daraus kann man dann durch Ausschneiden Raklame für Kneipen usw. herstellen (z.B. &amp;quot;Männer wie wir&amp;quot;). Eine Suche nach dem Namen der Brauerei ist integriert. Von der Seite &amp;quot;Interaktiv&amp;quot; aus kann man noch viele andere, gleichgelagerte Seiten besuchen.&amp;lt;br&amp;gt;Allerdings muss man sich wegen überbordendem Spam registrieren lassen, um hier fündig zu werden, was aber problemlos möglich ist.&lt;br /&gt;
* [https://www.coca-cola-oesterreich.at/marken/roemerquelle Römerquelle] Mineralwasser aus Österreich&amp;lt;br&amp;gt;gehört mittlerweile zu einem bekannten Limonadenhersteller aus Atlanta.&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinfelsquellen.de/produkte Rheinfelsquellen] Mineralwasser aus Duisburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel für oder aus dem Haushalt ===&lt;br /&gt;
* [https://www.henkel.de/marken-und-unternehmensbereiche/consumer-brands Henkel], Hersteller vieler bekannter Sp&amp;amp;uuml;l-, Wasch- und Reinigungsmittel. In dem Menüpfad &amp;quot;Produkte und Marken&amp;quot; / &amp;quot;Wasch- und Reinigungsmittel&amp;quot; den gewünschten Bereich (Wasch-, Spül-, Reinigunsmittel) auswählen und darin dann das gewünschte Produkt auswählen. In der Einzeldarstellung dann auf den Reiter &amp;quot;Geschichte&amp;quot; klicken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- * [http://www.persil.de Persil (Waschmittel)] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.koelln.de/koelln_shop/108/index.html Köllnflocken] - dort bei den Reklameschildern nachsehen. Leider sind die Bilder nur noch sehr klein verfügbar.&lt;br /&gt;
* [https://www.stollwerck.com/de Stollwerck (Schokolade)], nach Umbauten auf der Homepage fast nur noch für die Geschichte brauchbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---* [http://www.pg-idc.com/ Procter &amp;amp; Gamble] z.B. Dash, Ariel; bei der Kategorienwahl nur &amp;quot;Produktlogos&amp;quot; ankreuzen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- * [http://www.bilddatenbank-erdalrex.de/public.php Erdal-Rex] Schuhpflege und Reinigungsmittel, bitte den Punkt &amp;quot;Marken-Logos&amp;quot; auswählen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Bereiche ===&lt;br /&gt;
* [http://www.palmers.at Palmers] (Dessous)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sammlungen von Privaten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://member.ycom.at/~kurthome/werbung/Werbung.htm Werbung, gesammelt von Kurt Hörtner] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmplakate ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.filmplakat-oldies.de/ Filmplakate] Über 2000 Filmplakate aus den 60er bis 90er Jahren, gesammelt von privat --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.filmposter-archiv.de/index.php Filmposter-Archiv]&lt;br /&gt;
* [http://www.bmovies.de/index2.html B-Movies] Movies of Mystery and Imagination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlplakate ===&lt;br /&gt;
* [http://egora.uni-muenster.de/deinewahl/wahlplakate_1953.shtml Historische Wahlplakate von 1949 bis 1998]&lt;br /&gt;
* [http://www1.bpb.de/methodik/31P06X,0,Wahlplakate_im_Spiegel_der_Zeit.html Wahlplakate im Spiegel der Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbliche Seitenbetreiber ===&lt;br /&gt;
mit wechselndem (z.T. kostenfreien) Angebot. Die Vorschaubilder sind für die kleinen Maßstäbe durchaus geeignet.&lt;br /&gt;
* [http://eu.art.com/asp/default.asp Art.com] - Poster und Kunstdrucke&lt;br /&gt;
* [http://www.allposters.de/-st/Retro-Poster_c2152_.htm Allposters] Poster- und Print-Store, hier: Kategorie Retro. Für den Wechsel in andere Bereiche links oben auf &amp;quot;Top&amp;quot; klicken - man bekommt dann eine Übersicht über alles.&lt;br /&gt;
* [http://www.posterconnection.com/view.shtml PosterConnection] Auktionshaus mit wechselndem Angebot, auf der neuen Seite jeweils &amp;quot;View catalog&amp;quot; anklicken&lt;br /&gt;
* [http://www.reklamefips.de/seiten/02_schilder.htm Reklame Fips] An- und Verkauf antiker Reklame&lt;br /&gt;
* [http://www.schilder-klar.de Schilder- und Etikettenfabrik Klar, Wuppertal]&lt;br /&gt;
* [http://www.emailleschilder.com Alte Emailschilder, Blechschilder und Werbeobjekte]&lt;br /&gt;
* [http://www.nostalgicsigns.de/ Blechschilder-Shop] Über 2500 Blechschilder aus verschiedenen Bereichen&lt;br /&gt;
* [http://www.alte-emailleschilder.de/ Emailschilder-Blechschilder-Reklame] alte Reklame und historische Werbeobjekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise ===&lt;br /&gt;
Wenn diese Auswahl nicht ausreichend ist, dann schlichtweg über Suchmaschinen und passende Stichworte suchen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interessant ist auch die Seite [http://www.markenmuseum.com/ &amp;quot;Virtuelles Markenmuseum&amp;quot;]. Dort kann man nachsehen (&amp;quot;zu den Marken&amp;quot; - &amp;quot;Marken nach Epochen&amp;quot;), wann ein Produkt ungefähr auf dem Markt kam. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für moderne Markenlogos kann man sich auf den Seiten von  [http://www.markenlexikon.com/logos_intro.html &amp;quot;Markenlogos&amp;quot;] umsehen - zum Teil sind auch ältere Logos als Historie in einem kleinen Fenster darstellbar. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hinweis zu den Logos: Firmenlogos sind i.d.R. urheberrechtlich geschützt - unabhängig davon, ob sie selbst gezeichnet oder kopiert wurden. Eine kommerzielle Nutzung ist daher ohne Einwilligung der Firmen nicht zulässig. Hier kann bereits ein Verkauf in der elektronischen Bucht zu viel sein - im Zweifelsfall sollte man also vorher nachfragen. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13093</id>
		<title>Gebäude-Selbstbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13093"/>
				<updated>2023-07-26T19:24:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert, Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Text möchte ich einige Hinweise und Anleitungen zum Selbstbau von Gebäuden auf Modellbahnanlagen geben. Ich beziehe mich auf keine bestimmte Baugröße oder [[Epoche]], die Beispiele sind allgemein gehalten, so dass (hoffentlich) jeder etwas damit anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschreibe meine Art, Gebäude zu bauen. Es gibt mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten, wer mag, kann mir ja schreiben, ich werde diesen Text dann ergänzen. Unter www.vierekas-eisenbahnseiten.de/H0-Modellbau/Bahnhof-Buehne.htm zeigt Hans-Jürgen Eicke z. B. den Selbstbau mit Sperrholz in Lasertechnik (leider Geschichte, die Seite besteht nicht mehr). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: Ich baue meine Häuser aus Plastik, aus Polystyrol, PS, genau gesagt. PS gibt es in Platten- und Profilform im Modellbauladen zu kaufen. PS ist billig, einfach zu verkleben und leicht zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Selbstbau Gebäude(FAQ)|FAQ]] und der Artikel [[Vorbildabmessungen#Gebäude|Vorbildabmessungen]] ergänzen diesen Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beispiele =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernhof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp hat nach der in hier beschriebenen Methode einige Häuser aus einem massiven Styrodurkern gebaut, auf seiner &amp;lt;!-- [http://www.peter-popp.de/bahn/pm_bauernh.html Website]--&amp;gt; Website kannst Du Beispiele für solche Häuser sehen (leider Geschichte, die Seite besteht nicht mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-eg.jpg|framed|Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauplan für das Empfangsgebäude &amp;quot;Wöstendollen Hafen&amp;quot; wird im Abschnitt [[#Planung|Planung]] präsentiert. Die Ziegelsteinmauerplatten sind von Kibri, das Fachwerk wurde aus PS-Streifen aufgeklebt. Türen und Fenster sind aus PS-Platten und PS-Profilen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerschuppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-schuppen.jpg|framed|Lagerschuppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Lagerschuppen hat einen Kern aus PS, der dann mit gebeizten Kiefernholzleistchen verkleidet wurde. Der Bau solcher Gebäude wird im Abschnitt [[#Holzbauten|Holzbauten]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-wohnhaus.jpg|framed|Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus ist gebaut aus PS, die Wände sind mit Kunstharzspachtel verputzt. Fenster und Tür bestehen wieder aus PS, die Dachplatte stammte von Kibri. Die Entstehungsgeschichte dieses schönen Wohnhauses ist im Abschnitt [[#Steinbau|Steinbau]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Planung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebauedebau-bauzeichnung.png|framed|Beispiel für eine Bauzeichnung, gezeichnet mit kontour unter Linux.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang steht ein Bauplan. Wenn es für das gewünschte Gebäude keinen fertigen Plan aus einem Buch oder einer Zeitschrift gibt, musst Du selber einen Plan zeichnen. Das hört sich schwieriger an als es ist. Am einfachsten ist es, Du skizzierst Deine Vorstellungen mit ungefähren Maßangaben auf einem Blatt Papier und zeichnest anschließend mit einem Illustrations- oder CAD-Programm den Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich genauso gut möglich, einen Bauplan mit Papier und Bleistift zu zeichnen, ich bin davon aber abgekommen, weil es viel einfacher ist, einen Plan in einem Programm als in einer Zeichnung zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt schwer, eine Empfehlung für ein bestimmtes Programm abzugeben. Unter Windows habe ich mit dem Freeware-CAD-Programm [https://www.cadstd.com/ CADStd] sehr gute Erfahrungen gemacht, unter Linux benutze ich Impress, das Illustrationsprogramm, das in OpenOffice [http://www.openoffice.org/de/ OpenOffice] enthalten, ist oder [https://www.ribbonsoft.com/de/ QCAD], ein CAD-Programm, dessen Quelltext kostenlos zu haben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass das verwendete Programm das Zeichnen auf mehreren Ebenen unterstützt. So kannst Du die Umrisse der Wandteile auf eine eigene Ebene legen, separat ausdrucken und auf die PS-Platten kleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ich möchte hier keine Anleitung zum Zeichnen von Gebäudebauplänen schreiben, wenn Du so etwas benötigst, findest Du eine Anleitung, die sich an kontour orientiert, unter [http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Material und Werkzeug =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Zeichnung fertig gezeichnet oder fotokopiert ist, ist es an der Zeit, die nötigen Werkzeuge bereit zu legen und das Material zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du benötigst nicht besonders viel Werkzeug und auch kein teures Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Polystyrolplatten in den Stärken 1,0, 0,5 und 0,3 mm&lt;br /&gt;
* Styrodur&lt;br /&gt;
* Evtl. Mauerwerks- und Dachplatten aus PS&lt;br /&gt;
* Polystyrolprofile für Fenster und Türen&lt;br /&gt;
* Holzleisten in verschiedenen Formaten&lt;br /&gt;
* Bausatzreste (sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig)&lt;br /&gt;
* 1,5 mm Messingdraht&lt;br /&gt;
* Messingrohr&lt;br /&gt;
* Lackspachtel&lt;br /&gt;
* Beize&lt;br /&gt;
* Kontaktkleber&lt;br /&gt;
* Polystyrolkleber&lt;br /&gt;
* Fotokleber&lt;br /&gt;
* Sekundenkleber&lt;br /&gt;
* Matte Acryl- oder Kunstharzfarben&lt;br /&gt;
* Wasserfarben&lt;br /&gt;
* Farbpigmente zum Altern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Auflistung ist zu beachten, dass natürlich nicht für jedes Projekt alle Materialien benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Teppichmesser, Skalpell oder Cutter&lt;br /&gt;
* Laubsäge&lt;br /&gt;
* Minibohrmaschine mit Trenn- und Polierscheibe, eine Metallsäge tut es natürlich auch&lt;br /&gt;
* Stahllineal&lt;br /&gt;
* Geodreieck&lt;br /&gt;
* Glashaarradierer&lt;br /&gt;
* Spachtel&lt;br /&gt;
* Schleifpapier&lt;br /&gt;
* Pinsel in verschiedenen Größen&lt;br /&gt;
* Winkel&lt;br /&gt;
* Pinzette&lt;br /&gt;
* Feilen&lt;br /&gt;
* Messschieber&lt;br /&gt;
* verschiedene Zangen&lt;br /&gt;
* Schere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werkzeuge sollten in jedem Modellbahnerhaushalt vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rohbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise zur Erstellung des Rohbaus ist je nach Vorbild unterschiedlich. Ich beschreibe in diesem Kapitel drei verschiedene Bauweisen: Holzhäuser, Bauten aus Stein und Fachwerkhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Peter Popp stammt die Idee, den Rohbau des Gebäudes aus Styrodur zu bauen. Peter baut einen Klotz aus Styrodur in der Form des Hauses, schneidet die Fensteröffungen heraus und höhlt den Klotz hinter den Fenstern vorsichtig aus. Der ganze Klotz wird dann mit einem Sand-Leim-Gemisch verputzt bzw. mit feinen Brettchen verbrettert. Das Dach entsteht aus PS-Bauplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle nach Vorbildern aus Holz sollte man auch aus Holz bauen. Die Maserung der meisten Hölzer ist zwar für H0 und mehr noch für TT oder N zu grob, ich meine aber, dass Holz trotzdem immer noch besser wirkt als Holzplatten aus Polystyrol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden freilich Holzwände, die beim Vorbild glatt geschliffen sind. Solche Wände kann man am einfachsten mit PS-Platten von Evergreen nachbilden, die es in verschiedenen Größen und Formen zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für Bretterwände aus Holzleisten bieten sich zwei Möglichkeiten an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bau eines Fachwerkes aus Holzleisten.&lt;br /&gt;
# Bau eines Gebäudekernes aus Polystyrol oder Sperrholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Methode empfiehlt sich, wenn man in das Gebäude hineinsehen kann, also z. B. bei offenen Schuppen, die zweite Methode bietet ein Höchstmaß an Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein tragendes, möglichst stabiles und rechtwinkliges Fachwerk zu erhalten, ist es am einfachsten, die Rahmenteile auf der Bauzeichnung zusammenzubauen. Dazu druckt man sich eine Zeichnung des Fachwerkes aus und legt eine Kopierfolie darüber. An der Zeichnung können jetzt die Maße für die einzelnen Balken abgenommen werden. Die Balken werden gegebenenfalls gebeizt und dann auf der Folie mit Weißleim verklebt. Das Beizen muss unbedingt vor dem Verkleben erfolgen, weil sonst die Beize auf Klebestellen nicht hält. Der Weißleim haftet zwar auf der Folie, ist jedoch leicht wieder abzulösen. (siehe Abbildung, leider ist die Transparentfolie auf dem Foto nicht so gut zu sehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-holzrohbau.jpg|framed|Zusammenbau eines Holzschuppens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Fachwerkteile fertig sind, werden sie mit Hilfe eines Stahlwinkels oder eines Geodreieckes zusammengeklebt. Wenn das nicht funktioniert, den entsprechenden Kleber verwenden - und Stahlwinkel oder Geodreieck stellen dann die nur die Winkel sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Trocknen der Fachwerkteile wird das Fachwerk mit &amp;quot;Brettern&amp;quot; verkleidet. Passende Leisten erhält man in Geschäften für Schiffsmodellbau, man kann sich die &amp;quot;Bretter&amp;quot; auch selbst aus 0,5 mm starkem Balsaholz zuschneiden. Wiederum gilt, dass alle Holzteile vor dem Verkleben gebeizt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Abbildung sind die Wände einer kleinen Feldscheune während des Zusammenbaus zu sehen. Da ich die Scheune erst nach dem Zusammenbau mit Acrylfarben bemalt habe, konnte ich die einzelnen Bretter ungefärbt verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Gebäudeinnere nicht einsehbar ist, wie bei Lagerschuppen oder Holzwohnhäusern, ist es einfacher, einen Gebäudekern aus Polystyrolplatten zu bauen und die Verbretterung daran zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wird ein Ausdruck oder eine Kopie des Bauplanes grob ausgeschnitten und die einzelnen Wandelemente mit Foto- oder Montagekleber auf 1 mm starkes Polystyrol geklebt. Man kann die Teile auch auf Transparentfolie drucken und auf die PS-Platten kleben. Die Einzelteile werden sorgfältig mit einem Messer ausgeschnitten. Nach dem Ausschneiden kann das Papier einfach abgerissen und der Fotokleber abgerubbelt werden (darum Fotokleber). Die Wandelemente werden mit flüssigem Polystyrolkleber um eine Grundplatte herum verklebt. Wenn möglich, solltest Du schwarze Bauplatten verwenden, damit nicht weißer Kunststoff zwischen den einzelnen Holzstreifen zu sehen ist. Auf dem Gebäudekern wird jetzt eine Unterkonstruktion aus 0,5 mm starken Leisten mit Kontaktkleber quer zur Verbretterung angebracht. Dieser Unterkonstruktion wird mit stark verdünnter schwarzer Farbe bemalt, damit kein unbehandeltes Holz durch die Außenwände hindurch zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißes Polystyrol für die Wände verwendet hast, solltest Du es jetzt auch schwarz färben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss werden die Außenwände verbrettert, die einzelnen Brettchen werden mit Weißleim oder Alleskleber auf der Unterkonstruktion bzw. dem Fachwerk befestigt. Achte dabei darauf, dass die Bretter einigermaßen senkrecht angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-bauteile-aufgeklebt.jpg|framed|Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile, zum Teil schon ausgeschnitten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Bauten aus Stein, Backstein oder verputztem Mauerwerk verwende ich Polystyrolplatten, die es in verschiedenen Stärken für wenig Geld zu kaufen gibt. Polystyrol ist verzugsfrei, stabil und mit handelsüblichem PS-Kleber sicher und alterungsbeständig zu verkleben, für feine Teile kann man auch Universalverdünnung nehmen. Fensteröffnungen sind mit einem Messer leicht und genau auszuschneiden. Das Material kann mit Feilen und Schleifpapier bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau von Häusern mit Ziegelmauerwerk gibt es Bauplatten von verschiedenen Herstellern, deren Struktur, zumindest in H0, aber etwas groß ausgefallen ist. Für H0-Bauten empfielt sich die N-Ziegelmauerplatte von Kibri, die zudem noch einige gebogene Fensterstürze enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Platten werden mit Fotokleber Ausdrucke oder Kopien der Bauzeichnung befestigt. Es ist einfacher, das Papier nach dem Ausschneiden wieder herunterzupuhlen als die Maße genau auf die Bauplatten zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-rohbau-1.jpg|framed|Rohbau eines Hauses aus Polystyrol]]&amp;lt;!--[[Bild:Gebaeudebau-eckverbindungen.png|framed|Eckverbindungen: Links auf Gehrung gefeilt, rechts stumpf verklebt]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes werden die Fensterausschnitte sorgfältig aus der Platte herausgeschnitten. Es genügt, die Schnittlinien nur bis etwa zur Hälfte der Stärke der Bauplatte anzuritzen und dann den Fensterausschnitt kreuzweise einzuschneiden. Jetzt können die dabei entstandenen Dreiecke vorsichtig nach innen herausgebrochen werden und fertig ist eine saubere Fensteröffnung. Die beim Schneiden von Polystyrol neben dem Schnitt entstehenden Wülste können mit feinem Schleifpapier oder durch Schaben mit einem Messer entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudeecken können auf unterschiedliche Arten gestaltet werden. Bei der Verwendung von Ziegelmauerplatten ist es am besten, die Platten auf Gehrung zu feilen und zusammen zu setzen, Wände, die später verputzt werden, können auch stumpf verklebt werden (s. Abb. ''&amp;quot;Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile...&amp;quot;'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertigen Wände werden miteinander und mit einer Grundplatte verklebt. Am besten eignet sich dafür dickflüssiger PS-Kleber aus der Tube. Die Grundplatte sollte in Höhe des Erdgeschossfußbodens eingebaut werden, so können vor dem Aufsetzen des Daches noch Figuren im Inneren des Hauses platziert werden. Wenn Du Deine Häuser von innen beleuchten willst, solltest Du eine Öffnung in die Grundplatte schneiden sobald der Kleber getrocknet ist, oder gleich statt der Grundplatte einen Rahmen aus Polystyrol einkleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-1.jpg|framed|Rohbau nach dem ersten &amp;quot;Verputzen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stabilität des Rohbaus zu erhöhen, kann es bei größeren Gebäuden nötig sein, eine oder mehrere weitere &amp;quot;Zwischendecke(n)&amp;quot; einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude aus Natur- oder Backstein erhalten jetzt Fenster- und Türstürze, die aus 0,3 mm starkem Polystyrol geschnitten und mit einer Dreikantfeile strukturiert werden. Die Stürze werden auf die Wände geklebt. Wenn Du die Mauerplatten von Kibri verwendest, kannst Du natürlich auch die mitgelieferten Stürze verwenden. Für diese Stürze müssen allerdings Ausschnitte in die Wäde gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Putzbauten müssen natürlich noch ihren &amp;quot;Putz&amp;quot; erhalten. Ich verwende dazu Lackspachtel, der mit einem Japanspachtel auf den Rohbau aufgetragen wird. Wichtig ist, den Rohbau aus Polystyrol vor dem Auftragen des Spachtels zu entfetten, was am einfachsten in warmem Wasser mit Spülmittel geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Spachtel trocken ist, wird er verschliffen. Je nachdem wie sorgfältig Du dabei vorgehst, entsteht eine mehr oder weniger glatte Oberfläche. Für ein altes Haus kann eine unebene, rissige Oberfläche durchaus erwünscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-2.jpg|framed|Rohbau eines Hauses mit verschliffenem &amp;quot;Putz&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die gewünschte Oberflächenqualität erreicht ist, ist es manchmal nötig, das Spachteln und Schleifen mehrmals zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du ein Haus mit Glattputz nachbilden möchtest, reicht es auch, den fertigen Rohbau mit matten Weißlack aus der Sprühdose zu spritzen. Wenn das Spritzen mehrmals wiederholt wird, entsteht eine leicht rauhe Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fertigstellung des Rohbaus fehlen jetzt nur noch die Fensterbänke. Sie entstehen aus 0,5 mm starken Kunststoffstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachwerkbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkwände werden zunächst wie oben beschrieben aus den Bauplatten ausgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Fachwerk gibt es verschiedene Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, das Fachwerk durch Einritzen der Balken in die Seitenwände darzustellen. Wenn man die Wände aus Polystyrol herstellt, hat man so schon ein schönes Fachwerk, das nur noch angemalt werden muss. Die beim Einritzen entstehenden Einschnitte in der Wandoberfläche verhindern, dass die Farbe des Fachwerks auf die Wandflächen läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante besteht darin, das Fachwerk aus Holz oder Polystyrolprofilen auf die Wände aufzukleben und die Zwischenräume mit passend zugeschnittenen Stücken Mauerplatte, Karton oder mit Gips aufzufüllen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Mauern recht dick werden und die Fenster daher sehr genau in die Mauer eingepasst werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Möglichkeit ist, die &amp;quot;Balken&amp;quot; des Fachwerkes auf die Mauerplatten zu kleben. Nimmt man dünnes Holz oder Kunststoffpofile (so um 0,3 bis maximal 0,5 mm), ist die Wirkung sehr gut und die Herstellung nicht so eine Fieselei wie bei der zweiten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbgebung ist bei der dritten Methode auch recht einfach: Du lackierst zunächst das Mauerwerk in der gewünschten Farbe. Falls dabei etwas Farbe auf die Fachwerkbalken gelangen sollte, ist das kein Problem. Die Seiten der Balken sollten unbedingt in der Wandfarbe bemalt werden. Wenn die Farbe getrocknet ist, wird die Oberfläche des Fachwerks lackiert. Dadurch dass die Seiten der &amp;quot;Balken&amp;quot; in der Wandfarbe lackiert sind, wirken die Balken nicht mehr so dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Michael Krause kam ein weiterer Tip, wie man Fachwerkwände bauen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lufttrocknende Modelliermasse (etwa Efa - Plast)&lt;br /&gt;
* PS - Platten (0,8mm, 0,5mm, 0,3mm), evtl. auch Architekturkarton 5 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den schon beschriebenen Methoden lassen sich auch hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn mit 5mm Architekturkarton gearbeitet wird. Das Material ist leicht zu schneiden und aufgund der Schaumschicht zwischen den Kartonplatten auch weitestgehend verzugsfrei. Lediglich die Stärke ist ein Problem: Die Verglasung der Fenster sollte deshalb außen auf den Karton geklebt werden, der innen liegende Fensterrahmen kann mit Streifen aus Papier oder dünnem PS verkleidet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ergeben sich zwei Vorteile für Detailliebhaber: auf der &amp;quot;Fensterbank&amp;quot; ist ausreichend Platz für &amp;quot;Blumentöpfe&amp;quot; (aus Resten von Spritzlingen), die Gardinen haben etwas Abstand zum Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wird zuerst als Ganzes aus PS geschnitten (die Methode beschreibt auch Jacques Le Plat in den &amp;quot;Grüßen aus Ferbach&amp;quot;). Für sehr filigranes Fachwerk mit komplizierter Struktur bietet sich das dünnere Material aus 0,3 oder 0,5 mm PS an. Hier muss allerings sehr vorsichtig geschnitten werden, weil schon ein kleiner Ausrutscher die Balken durchtrennen kann. Grobere und einfach Strukturen lassen sich auch aus 0,8 mm PS schneiden. Hierbei ist die Ritztechnik zu empfehlen (dabei wird das Messer mit der stumpfen Seite der Spitze entlang der Schnittlinie geführt. In der so entstandenen Rille läßt sich das Material leichter schneiden und auch ausbrechen).&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse wird dünn (etwa 1-2mm) auf Alu-Folie ausgerollt, dazu eignen sich Tapeten-Andruckroller aus Moosgummi, Flaschen oder das gemeine Nudelholz (allerdings nur in der Marmor-Ausführung, am Holz bleibt die Masse zu sehr kleben).&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse dünn ausgerollt ist, das Fachwerk mit der Rolle eindrücken. Mit einem dünnen Messer oder einem Nagel die einzelnen Balken nachdrücken, so das die Masse zwischen den Balken hervorquillt. Anschließend wird die Putzstruktur mit einer Zahnbürste oder einem Borstenpinsel in die Gefachfüllung getupft.&lt;br /&gt;
# Nach kurzer Antrockenzeit wird das Fachwerk vorsichtig wieder aus der Masse gehoben, die Gefache können bemalt werden (ich benutze dafür Acryl- Bastelfarbe). Eventuell muss der Putz nochmal mit Bürste oder Pinsel nachgetupft werden, weil die Wasserhaltige Farbe die Oberfläche der Masse wieder aufweicht und so die Struktur verschmiert wird.&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse auf die vorbereitete Wand aufkleben, z.B. mit Weißleim (ich klebe die Wände erst später zusammen – für das Fachwerk ist es günstiger, mit den Einzelteilen zu arbeiten).&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wieder locker wieder eindrücken: Dabei müssen alle Balken richtig in der Modelliermasse liegen, die Masse zieht sich beim Durchtrocknen leicht zusammen (deshalb muss sie auch aufgeklebt werden – das verhindert, dass sich die Modelliermasse zu sehr verzieht).&lt;br /&gt;
# Während des Durchtrocknens nochmal kontrollieren, ob sich das Fachwerk leicht herausnehmen lässt, anschließend wieder einlegen.&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse durchgetrocknet ist, das Fachwerk herausnehmen: Mit einer Holzraspel, grobem Schmirgelpapier und einem Messer die Holsstruktur ritzen, anschließend anmalen.&lt;br /&gt;
# Fachwerk einkleben, Wände zusammenbauen, evtl. entstandene Lücken im Fachwerk an den Hausecken lassen sich mit Modelliermasse spachteln.&lt;br /&gt;
# Der übrige Putz an Wänden ohne Fachwerk läßt sich mit einem lang gewalzten Stück Modelliermasse auf dem zusammengebauten Rohbau an einem Stück anfertigen. Bruchsteinmauern als Fundament, Mauerwerk um Portale oder an Ecken und ähnliches können mit einem gebogenen Draht oder dem Messer problemlos eingedrückt werden, so entsehen auch an den Ecken keine störenden Lücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens nach hat die Methode einige wesentliche Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Gefachefüllungen sind höher als das Fachwerk, was dem Vobild sehr nahe kommt.&lt;br /&gt;
# Fachwerk und Wand lassen sich separat bemalen, die Feinarbeit mit dem Pinsel fällt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Nachteil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Modelliermasse unter dem Fachwerk wird die Materialstärke etwa unberechenbar, deshalb mache ich die äusseren Balken in der Regel etwas breiter, die können vor dem dem Zusammenbau dann noch angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausschneiden des Fachwerkes &amp;quot;am Stück&amp;quot; erfordert etwas Übung, die man aber schnell bekommt, wenn man mit einfachen Strukturen anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Möglichkeit ist die Verwendung von Gips anstelle der Modelliermasse. &lt;br /&gt;
Der Rohbau wurde hier aus dem o.g. 5 mm Architekturkarton erstellt (der auch unter den Namen Foamboard, Depafit oder Kappaline im Fachhandel geführt wird), das Fachwerk wurde aus Balsaholzleisten aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0913.JPG|thumb|Rohbau aus Karton und Balsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, zumal Gips und Balsaholz sehr einfach mit Wasserfarbe bemalt werden kann: wegen der Saugfähigkeit und dem lasierenden Farbauftrag entsteht der Eindruck einer älteren und verwitterten Mauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0951.JPG|thumb|Scheune gegipst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tore und Klappen entstanden aus Furnierholz, die Querleisten aus Northeastern-Holzstreifen; die Bemalung erfolgte auch hier einfach mit Wasserfarbe.&lt;br /&gt;
Die Bruchsteinmauer wurde einfach in den Gips geritzt.&lt;br /&gt;
Am Schluß wurde das ganze vorsichtig mit weißer Acylfarbe [[Arbeitstechniken#Granieren|graniert]].&lt;br /&gt;
Der Entwurf bzw. die Zeichnung dieser Scheune stammt von Gebhard J. Weiß und wurde im Miba-Gebäudemodell-Selbstbauheft veröffentlicht; er hat den Rohbau aus Sperrholz gefertigt, mit dem einfacher zu bearbeitenden Karton lassen sich meiner Meinung nach auch hervorragende Ergebnisse erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0954.JPG|thumb|Seitenansicht mit Drahtklinke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man das Innere gut ausfüllen oder den Karton &amp;quot;kreuz und quer&amp;quot; einkleben, damit sich der Karton beim Gipsen nicht zu sehr verzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Farbgebung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Rohbau steht, ist es Zeit, sich Gedanken über die Farbgebung des Gebäudes zu machen. Der Rohbau ist zunächst auf Risse und Spalten zu kontrollieren, die gegebenenfalls verspachtelt und verschliffen werden müssen. Anschließend ist das Gebäude in warmem Spülwasser wieder von Fettflecken und Schleifrückständen zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Du Acryl- Wasser- oder Kunstharzfarben verwendest, ist unwichtig, Du solltest aber bei einer einmal gewählten Farbsorte bleiben, oder das Gebäude mit Kunstharz- oder Acrylfarben grundieren und die Verwitterungsspuren dann mit Wasserfarben anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nur matte Farben zu verwenden. Selbst Gebäudeteile, die in Wirklichkeit mit glänzenden Lacken gestrichen werden, wie zum Beispiel Fensterrahmen, wirken im Modell besser, wenn sie matt lackiert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bemalen von Holz ist es wichtig, die Verwendung im Auge zu behalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster und Türen sind meistens sorgfältig geschliffen und gestrichen, so dass die Maserung nicht mehr sichtbar ist. Diese Bauteile können also aus Kunststoff gebaut und einfach lackiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bretterwände von Scheunen oder Lagerschuppen sind häufig nicht so glatt gehobelt. Hier ist ein Anstrich mit stark verdünnter Acrylfarbe am besten, der die Feinheiten nicht zuschmiert. Imprägniertes Holz läßt sich gut mit dunkelbrauner Holzbeize darstellen. Die einzelnen Teile müssen aber vor dem Zusammenbau gebeizt werden, da die Beize Klebstoff nicht durchdringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Putz wie im Abschnitt Rohbau beschrieben mit Spachtelmasse dargestellt wird, müssen die Wände jetzt nur noch in einer beliebigen Farbe gestrichen werden. Sehr gut eignet sich die relativ dickflüssige Plakafarbe, die leicht tupfend mit einem Borstenpinsel aufgetragen werden kann. Durch das Tupfen ergibt sich eine sehr schöne Putzstruktur. Nach dem Trocknen der Farbe kann man stark verdünnte schwarzgraue Farbe in die Vertiefungen laufen lassen, was die Struktur der Wände noch weiter betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegelbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstoffziegelplatten haben meistens schon einen brauchbaren Grundton, nur glänzen sie zu stark und die Fugen sind in der gleichen Farbe wie die dargestellten Ziegel und nicht schwarz, dunkelgrau, grau oder weiß. Eine Mattierung der Oberfläche und eine Färbung der Fugen erreicht man, indem man stark verdünnte Farbe des gewünschten Tons auf der waagerecht liegenden Wand verlaufen läßt. Die Farbe sammelt sich in den Fugen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche zurück. Nach leichtem Antrocknen konnen die Wände noch mit einem Tuch abgewischt und so von zu viel aufgetragener Farbe befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anbringen von Verschmutzungsspuren ist heikel, weil die Gefahr groß ist, das Gebäudemodell dabei zu verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du die Fugen und das Mauerwerk bereits mattiert und auch das Dach von seinem unnatürlichen Plastikglanz befreit hast, bleibt eigentlich wenig zu tun. Lokschuppen oder Gebäude in der Nähe des Bahnhofes oder einer Fabrik können noch mit verdünnter schwarzer Farbe eingerußt werden. Am besten geht das mit einer Spritzpistole. Spuren herabgelaufenen Wassers auf der Fassade kannst Du mit feinen Buntstiften in grau, weiß oder grün andeuten. Am besten ist es, Du schaust Dich einmal um, welcher Dreck auf Gebäuden im Original zu finden ist und versuchst zunächst dezent, später etwas auffälliger, diese Spuren nachzubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fenster und Türen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, industriell hergestellte Fenster und Türen zu verwenden. Wer keine vielzitierte Bastelkiste besitzt, aus der er oder sie so etwas fischen könnte, kann auf Bauteilsortimente verschiedener Hersteller zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine fertigen Fenster oder Türen zur Verfügung stehen, können diese Teile auch leicht selbst gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster entstehen aus zwei Lagen Polystyrol und einigen Polystyrolprofilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Lage ist 0,5 mm dick und auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Fensterausschnitt in der Wand. Die untere Lage ist 0,3 mm dick und nochmals auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Ausschnitt in der oberen Lage. In der unteren Lage bleibt das Fensterkreuz stehen. Auf dem Fensterkreuz werden mit feinen Polystyrolprofilen Schlagleisten und Streben nachgebildet. Die Verglasung erfolgt mit glasklarem Polystyrol, wie man es z.B. in Kragenversteifungen in Verpackungen von Herrenhemden findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster kann man auch aus glasklarem PS und DC-Fix herstellen. Dazu wird das DC-Fix auf das PS aufgeklebt und mit einem Messer vorsichtig der Fensterumriss nachgefahren, ohne das PS zu durchschneiden. Wenn man jetzt das DC-Fix vorsichtig abhebt, hat man schon einen schönen Fensterrahmen. Die Sprossen werden entweder aus feinen DC-Fix-Streifen aufgeklebt oder gleich mit ausgeschnitten. Diese Fenster wirken nicht ganz so plastisch wie Fenster aus PS-Profilen sind aber leichter zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabrikfenster mit feinen Streben zeichne ich am PC und drucke sie dann auf Kopierfolie. Aus der Folie schneide ich die benötigten Fenster aus und klebe sie mit Kontaktkleber hinter die Fensteröffnungen. Diese Fenster wirken zwar etwas &amp;quot;flach&amp;quot;, sind aber sehr fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gardinen entstehen aus einer Lage eines Papiertaschentuches, das mit etwas Abstand hinter die Fenster geklebt wird. &amp;lt;!-- Im  Kartonmodellbau-Forum wird sehr gut beschrieben, wie man aus diesem Material sogar [http://www.kartonmodell-forum.de/forum/thread.php?threadid=2664 Gardinen mit Faltenwurf] hinbekommt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild fehlt!&lt;br /&gt;
Abb. 9: Fenster aus Polystyrolprofilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türen werden wie Fenster aus mehreren Lagen Polystyrol in unterschiedlicher Dicke gebaut. Der Aufbau erfolgt genau wie bei den Fenstern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türklinke wird aus dünnem Messingdraht gebogen und in ein 0,5 mm großes Loch geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es noch &amp;quot;genauer&amp;quot; haben möchte, bietet die Industrie diese auch [https://shop.modellbau-kaufhaus.de/eisenbahn-ho/tore-und-tueren/schluessel-schliessbleche-und-tuerklinke.html Schlüssel und Türklinken] als Ätzteile an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Dach =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegeldächer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegeldächer können am einfachsten aus handelsüblichen Polystyrolbauplatten gebaut werden. Die verschiedensten Ziegelformen sind erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platten werden zugeschnitten und am First passend gefeilt, so dass keine Spalten mehr sichtbar sind. Die Öffnungen für Schornsteine, Dachgauben und Antennen werden gebohrt bzw. ausgeschnitten. Anschließend werden die Dachplatten mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und mit flüssigem Polystyrolkleber miteinander, aber noch nicht mit den Wänden verbunden. Bei größeren Dachflächen hat sich das Einkleben von Verstärkungsdreiecken bewärt. Nach dem Trocknen des Klebers wird das Dach nochmals abgenommen und mit Schornsteinen, Gauben und anderen Zubehörteilen versehen, die sich einfacher befestigen lassen, wenn man das Dach noch abnehmen kann. Wenn das Dach fertig ist, wird es wieder mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und, wenn möglich von innen, mit flüssigem Polystyrolkleber befestigt. So vermeidet man es, das Haus von außen mit Kleber zu beschmieren. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird der First flachgefeilt und mit Firstziegeln versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss wird dem Dach mit stark verdünnter matter hellgrauer Farbe der Plastikglanz genommen. Dazu legst Du das Modell so hin, dass die Dachfläche waagerecht liegt und läßt die Farbe vorsichtig über die Dachfläche laufen. Die Farbe sammelt sich in den Vertiefungen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dächer aus Dachpappe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachpappdächer schneidet man sich Dachplatten aus 1 mm starkem Polystyrol zu und befestigt sie auf dem Gebäude. Aus dünnem Papier schneidet man für H0 11 mm (entspricht für H0 etwa 1 m im Original) breite Streifen, die mit Alleskleber auf dem Dach befestigt werden. Nicht vergessen sollte man, das in der Realität die Dachbahnen nach ungefähr 10,5m zu Ende sind; dies entspricht in H0 etwa 12cm. Ist die zu belegende Dachfläche also breiter, muss dennoch der Streifen abgeschnitten und neu angesetzt werden. Das Dach wird abschließend mit grauschwarzer Farbe bemalt. Es ist ebenso möglich, Dachpappe mit feinem Schleifpapier nachzubilden, mir ist aber die Struktur von Schleifpapier zu grob und das Schleifpapier zu dick und zu steif. Auch das oft empfohlene Krepppapier ist m. E. zu dick und zu stark strukturiert, um als Dachpappe durchgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ausgestaltung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schornsteine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schornsteine sind meistens aus Ziegelsteinen gemauert. Im Modell entstehen sie aus entsprechend zugeschnittenen Stücken Ziegelmauerplatte, die um eine Holzleiste herum geklebt werden. Die Abdeckung aus Beton wird aus Kunstoffprofilen geschnitten und aufgeklebt. Wer möchte, kann die Walzblei-Einfassung des Schornsteins auf dem Dach noch mit feinen Papierstreifen nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenrinnen und Fallrohre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachrinnen bedient man sich aus der Bastelkiste oder aus einer Bauteilesammlung. Man kann auch Messingrohre mit 2 mm Durchmesser nehmen und die Hälfte vom Rohr herunterfeilen, was sehr mühsam ist. Die Regenrinnen werden mit matten Farben lackiert und an das Gebäude geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp baut Regenrinnen aus dicker Alufolie, die er über einem Rundholz biegt. Man kann aus schmalen Streifen der Folie noch die Rinnenhalter aufkleben: &amp;quot;Perfekt wird es, wenn man Alufolie über einen dünnen Draht (max.0,3 mm) faltet und das dann über Rundmaterial biegt - die Drahteinlage gibt den rundgebördelten Aussenrand der Dachrinne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallrohre werden aus 1,5 mm starkem Messingdraht gebogen und vor der Montage lackiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte man so einen Draht nicht in seinem Bastelsortiment haben, so kann man auch die Kupferseele von normalem Elektrokabel (NYM, Stegleitung, ...) mit 1,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Aderquerschnitt verwenden. Diese hat einen Durchmesser von etwas über 1,2&amp;amp;nbsp;mm. Da zum basteln Reststücke reichen, frage man mal seinen befreundeten Elektriker nach ebensolchen &amp;quot;3 x 1,5 Quadrat&amp;quot; (oder jede andere Adernzahl). Dann von diesen Adern die Plastikummantelung entfernen und - nach dem obligatorischen Geraderichten - verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenbriefkästen kann man am einfachsten aus Holz- oder Kunststoffresten zurechtfeilen und an der Hauswand anbringen. Gut macht sich auch eine Zeitungsröhre an der Gartentür, zurechtgefeilt aus einem Stück Kunststoffspritzling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blumenkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenkästen entstehen aus zurechtgefeilten und bemalten Leisten oder Kunststoffprofilen, die mit 0,5 mm Messingdraht an den Fenstebänken aufgehängt werden können. Die Blumen werden von bunten Schaumstoffflocken dargestellt, die auf die Kästen geklebt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneneinrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häuser, in die man hineinsehen kann, also Fabrikgebäude mit großen Fenstern, Häuser am Anlagen- oder Modulrand und Läden mit großen Schaufenstern sollten eine zumindest angedeutete Inneneinrichtung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schaufensterpuppen kann man die Einfachfiguren von Kibri verwenden, Büromöbel sind schnell aus PS-Platten zurecht geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Literaturstellen stellen natürlich nur eine Auswahl dar. Es handelt sich um Artikel und Bücher, in denen zu jeder Bauzeichnung auch eine oder mehrere Anleitungen abgedruckt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bruns, Jan/Uhlig, Lars-Christian: ''Blockstelle Leinakanal. Die neue Lust am Basteln.'' In: ''MIBA.'' 9/93 und 11/93. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fromm, Günter: ''Modellbahn-Betriebsbauwerke'' Düsseldorf 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hellmann, Mathias: ''Blickfang am Feldrand. Feldscheune als erstes Bauobjekt'' In: ''Miba'' 4/95 S. 70. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koch, Sebastian: ''Kleines preußisches Empfangsgebäude. Individueller Bahnhof im Eigenbau'' In ''Miba'' 8/00 S. 30. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Nicht nur eine Haltestelle. Ein Dienstgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 6/00 S. 78. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Von der Schiene auf die Straße Güterschuppen, Laderampen und Ladestraßen'' In: ''Miba Spezial'' 36 S. 22. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Langer, Bertold: ''Bahnhof für Müllem. Nachhaltiges Provisorium'' In: ''EK'' 11/98 S. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mäser, Andreas: ''Rotes Nordlicht. Ein Empfangsgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 4/97 S. 66. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mauer, Thomas: ''Ein Güterschuppen nach eigenem Entwurf. Selbstgeplant und selbstgebaut'' In: ''Miba'' 2/95 S. 38. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Modellbahn-Atelier'' In: ''Miba Spezial'' 17. Miba-Verlag Nürnberg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nawrocki, Leo: ''Nicht nur Elloks unter Dach und Fach. Rechteckschuppen in der Baugröße H0'' In: Miba 6/00 S. 20. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schubert, Dieter E.: ''Der Güterschuppen von Hecklingen'' In: &amp;quot;MJ&amp;quot; 3/99 S. 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Gro%C3%9Fbahnen&amp;diff=13092</id>
		<title>Großbahnen</title>
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				<updated>2023-07-25T13:35:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Was wird unter Großbahn verstanden?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Großbahn verstehen wir alles was größer als N oder HO ist. Also beispielsweise LGB Spur IIm (Spurweite 45mm), Baugröße G, Maßstab 1:22,5, oder Märklin Spur 1 (Spurweite 45mm), Maßstab 1:32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wieviel Gewicht kann man den LGB Loks zumuten um die Zugkraft zu erhöhen?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Wolfgang Müller schrieb am 21. August dazu:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hängt von der Lok ab. Kleinen und leichten Loks (wie der Tramway-Kastenlok) habe ich ca. 500 gr. Blei gegönnt, Loks wie die (alte Ausführung) der 99 6001 brauchen bis zu 1 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicki + Frank S.&amp;quot; braucht im Tenden 350 gr. Blei, damit die Achsdrücke der angetrieben Achsen gleich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten: Ausprobieren mit steigenden Bleigewichten. Ich habe mir kleine Gussformen aus Gips gebaut und gieße damit verschiedene Passformen - je nach vorhandenen Hohlräumen in der Lok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Irgendwann habe ich mal gehört, es gäbe eine Dampflokomotive für die LGB-Spur, die mit einer echten Dampfmaschine angetrieben sei. Weiß jemand Näheres?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Hans Landstorfer schrieb dazu:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gab mal eine LGB/Aster Lok, das war eine Dampflok mit Gasfeuerung, wurde meines Wissens direkt von LGB vertrieben, weiß aber nicht, ob es die noch gibt.&amp;lt;br /&amp;gt; Außerdem hat die Fa. Regner Dampfmodellbau solche Loks im Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Moritz Gretzschel am 08. September 1998 dazu:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr gute Liste von Herstellern (mehr als man meint!) fuer &amp;quot;Small-Scale-Live-Steam&amp;quot;-Lokomotiven (womit i.a. die Spur I oder die &amp;quot;LGB-Spur IIm&amp;quot; gemeint ist, findet man unter [http://www.nmia.com/~vrbass/steam/steammfr.htm  http://www.nmia.com/~vrbass/steam/steammfr.htm] Dort gibt es weitere Links zu einer ausgezeichneten FAQ ueber solche Bahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach genannt wurde der Wilesco-Bausatz, aber m.E. eher ein Spielzeug- als ein Modellbahnfahrzeug, und dafür immer noch recht teuer. Auch er ist im Web vertreten: [http://www.sell-it-easy.de/wilesco/lok.htm  http://www.sell-it-easy.de/wilesco/lok.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regner, ein anderer deutscher Hersteller mit recht robusten und qualitativ hochwertigen Erzeugnissen ist hier zu finden: http://www.regner-dampftechnik.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unübertroffen in Laufverhalten und Zuverlässigkeit, sehr bewährt und durchaus vorbildgetreu sollen die englischen [http://www.roundhouse-eng.com/ Roundhouse-Lokomotiven] sein. Viele Gartenbahner schwören darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch ein interessanter Link: [http://www.yesteryeartoys.com/ytrains.htm  http://www.yesteryeartoys.com/ytrains.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ich möchte mir 18 Volt Trafo (Wechselspannung) und Stellpult selbst bauen. Wie stelle ich über Impuls (Moment-Taster ein-aus) die derzeitige Weichenstellung fest.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Florian Göldenitz dazu:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wohl ein Problem, mir fällt da im Moment nur der komische Schalter von LGB ein, den man mit an dem Weichenantrieb befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Joerg Schiffler schrieb:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neueren LGB-Weichenantriebe sind mit einem rotierenden Magnetanker ausgerüstet, der sich je nach Stromrichtung nach rechts oder links dreht (nicht ganz 180 Grad). Von der Ansteuerung her ist das also fast ein Elektromotor. Es reicht vollkommen, den einen Pol der Wechselspannung über zwei Taster mit je einer Diode auf den ersten Anschluß des Weichenantriebs zu legen und den zweiten Anschluß direkt mit dem zweiten Pol am Trafo zu verbinden. Dadurch bekommt der Antrieb zwar nur Halbwellen ab, aber das reicht zum Schalten und schützt etwas vor Durchbrennen der Wicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaltstellung ist durch die Stromrichtung definiert, also ein Taster für rechts, einer für links. Wenn Du eine Rückmeldung der tatsächlichen Weichenlage möchtest bleibt nur der ansteckbare Umschalter von LGB: Damit hast Du je Weiche 2 Umschalter für alle möglichen Schaltungen, wie z.B. die Rückmeldung ins Stellpult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Endabschaltung (wie bei H0) gab es bei LGB noch nie, deswegen ist eine Rückmeldung darüber (wie es Lenz beim LS100-Schaltempfänger mit Rückmeldung macht) nicht möglich. Es würde sonst ausreichen über eine kleine Schaltung zu testen, ob in der einen oder anderen Richtung noch Strom fließt, die Endstellung demnach noch nicht erreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ich überlege mir gerade eine kleiner Rundstrecke im Garten aufzubauen. Als erstes stehe ich nun vor der Systemwahl LGB oder Spur I. Wer kann mir hier was empfehlen?? Halten die Märklin Gleise einen Outdoor-Betrieb aus??==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Thomas Hempel schrieb:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel hängt davon ab, bis zu welchem Grad dass eine genaue Modellbahn sein soll. LGB ist schön wenn man eine Schmalspurbahn haben will; aber wenn man eine Normalspurige Eisenbahn haben will, mit sehr exakten Modellen, dann brauch man Spur I. Man braucht eigentlich nicht die Märklin Gleise dafür zu benutzen. Hübner und Hegob haben da viel bessere Lösungen, die besser aussehen, grössere Kurven haben, und ein mehr originalgetreues Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großbahnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Bau_einer_Gleiswendel&amp;diff=13091</id>
		<title>Bau einer Gleiswendel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Bau_einer_Gleiswendel&amp;diff=13091"/>
				<updated>2023-07-18T21:25:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eine Gleiswendel für &amp;quot;Bad Knüsselsdorf&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meiner ehemaligen Anlage &amp;quot;Bad Knüsselsdorf&amp;quot; mußte ein Höhenunterschied von 30cm zwischen Bahnhof und [[Schattenbahnhof]] überwunden werden. Dazu kam nur eine [[Gleiswendel]] in Frage, deren Konstruktion ich im folgenden beschreiben möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Abmessungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz für die Wendel war vorgegeben, mehr als ein Radius von 50cm war nicht unterzubringen. Obwohl ich sonst Flexgleise einsetze, wählte ich hier fertig vorgebogenes Gleis und entschied mich für den ROCO-LINE R4 (48,1cm). Die lichte Höhe zwischen zwei Gängen der Wendel sollte inklusive Gleis ca. 7cm betragen. Bei einer Trassendicke von 1,6cm ergab sich damit eine Höhendifferenz von gut 9cm pro Umlauf, insgesamt also eine Steigung von ungefähr 3%. Die Trassenbretter waren 10cm breit, damit rechts und links neben dem Gleis genügend Platz für die Gewindestangen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Hinweise für die Ermittlung der Abmessungen beim Nachbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7cm lichte Höhe reichen bei der Verwendung von Kunststoffgleis sogar für Oberleitungsbetrieb. Natürlich können keine Masten gesetzt werden, aber ein Gleisprofil unter der Trassenunterseite sollte für den sicheren Betrieb genügen. Andererseits sollten 7cm tunlichst nicht unterschritten werden. Es lassen sich zwar beim Dampf- und Dieselbetrieb noch 10-15mm &amp;quot;herauskitzeln&amp;quot;, aber dann wird es sehr eng, falls man eines Tages entgleiste Fahrzeuge wieder auf die Schienen setzen möchte. Bei der Dicke der Trassenbretter sind vielleicht noch 5mm drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Beispiele für die resultierenden Steigungen bei unterschiedlichen Abmessungen, die Radien entsprechen dabei dem ROCO-LINE Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Lichte Höhe&lt;br /&gt;
! Trassendicke&lt;br /&gt;
! R2=35,8cm&lt;br /&gt;
! R3=42,0cm&lt;br /&gt;
! R4=48,1cm&lt;br /&gt;
! R5=54,3cm&lt;br /&gt;
! R6=60,4cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7cm&lt;br /&gt;
| 1,6cm&lt;br /&gt;
| 3,8%&lt;br /&gt;
| 3,3%&lt;br /&gt;
| 2,8%&lt;br /&gt;
| 2,5%&lt;br /&gt;
| 2,3%&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|6cm&lt;br /&gt;
| 1,6cm&lt;br /&gt;
| 3,4%&lt;br /&gt;
| 2,9%&lt;br /&gt;
| 2,5%&lt;br /&gt;
| 2,2%&lt;br /&gt;
| 2,0%&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|6cm&lt;br /&gt;
| 1,0cm&lt;br /&gt;
| 3,1%&lt;br /&gt;
| 2,7%&lt;br /&gt;
| 2,3%&lt;br /&gt;
| 2,1%&lt;br /&gt;
| 1,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte stets versuchen, die Steigung so gering wie möglich zu halten, also einen möglichst großen Radius zu wählen. Die Steigung sollte 3 % nicht überschreiten, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Bei einer 2gleisigen Wendel sollte das nach oben führende Gleis nach Möglichkeit außen liegen (größerer Radius, geringere prozentuale Steigung).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ein solides Fundament =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gleiswendel helix4.gif|thumb|292px|Die Befestigung mit Gewindestangen geschieht alle 45°.]]&lt;br /&gt;
Eine große Platte aus 1,6cm Tischlerplatte diente als Grundplatte für die Gleiswendel. Ich zeichnete die Innen- und Außenkante der Trassenbretter mit einem Schnurzirkel an und legte probehalber einen Schienenkreis aus. Der Kreis wurde in 45 Grad-Segmente unterteilt (und weil ich dann Hunger auf Pizza bekam, machte ich erstmal eine Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurden die Kanten entlang der Markierungen mit einer Stichsäge ausgesägt. Eine Kante blieb gerade, dort wurde die Wendel später an der Zimmerwand befestigt .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der 45-Grad Markierungen bohrte ich dann 6mm Paß-Löcher für die Gewindestangen, jeweils 1,5cm von der Außen- bzw. Innenkante entfernt. HINWEIS: An dieser Stelle sollte man die Gewindestangen nach dem ersten Paar Löcher probehalber einfügen und mit dem längsten verfügbaren Fahrzeug Testfahrten durchführen. Ich benutzte dazu einen 26,4m Personenwagen im Längenmaßstab 1/87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Das Trassenbrett =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gleiswendel helix2.jpg|framed|Die Preßspanbretter und Sperrholzbretter überlappen an den Stoßstellen, damit keine Knicke entstehen.]]&lt;br /&gt;
Das Trassenbrett entstand aus zwei 8mm dicken Holzstreifen. Auf der Unterseite nahm ich Preßspann, nach oben zum Gleis hingegen Sperrholz, da dort die Gleise festgeschraubt werden sollten. Mit Hilfe der fertig geschnittenen Grundplatte machte ich eine Pappschablone und sägte einige Stücke aus den Holzplatten aus. Schließlich baute ich daraus ¾-Kreise zusammen und achtete darauf, daß die Fugen immer versetzt blieben, ähnlich einem Ziegelmauerwerk. Damit vermeidete ich Knicke zwischen den Übergängen. Bei jedem der Teilkreise achtete ich darauf, daß am &amp;quot;unteren&amp;quot; Ende die obere Holzlage hervorschaute und am &amp;quot;oberen&amp;quot; Ende die untere Lage überstand. Beim späteren Zusammenbau (von unten nach oben) überlappt der neue Abschnitt den vorherigen. Schließlich wurden die Teile später immer von oben eingesetzt!. Wenn ein Teilkreis fertig war, befestigte ich das erste Stück des nächsten Abschnittes mit Schraubzwingen daran, um den richtigen Versatz zu bekommen. Genauigkeit ist nicht so wichtig (das ist wiederum wichtig für mich), kleine Lücken von 1-2mm zwischen benachbarten Abschnitten sind nicht problematisch. Nachdem alles fertig war, klemmte ich alles mit Schraubzwingen auf die Grundplatte und bohrte 6mm Löcher durch das ganze Paket, dabei benutzte ich die Löcher in der Grundplatte als Führung. Danach nahm ich wieder alles auseinander und bohrte die Löcher in den Trassenbretter (nicht die in der Grundplatte!) auf 8mm auf, um später genug Spiel für die Feinjustage zu haben. HINWEIS: Vor dem Bohren sollten die Teilstücke sorgfältig ausgerichtet werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Aufwärts bitte! =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gleiswendel helix3.gif|thumb|365px|Die Trassenbretter werden mit Muttern in der Höhe exakt ausgerichtet und befestigt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich befestigte die M6-Gewindestangen mit Unterlegscheiben und M6-Muttern an der Grundplatte. Dann fügte ich das erste Teilstück hinzu (dabei sollte man nicht vergessen, zuvor die nötige Anzahl Muttern und Scheiben einzulegen!) und schraubte die Gleise auf die Trasse. Das nächste Trassenbrett nebst nötigen Kleineisen wurde eingesetzt und am vorherigen festgeklebt. SEHR WICHTIG: Das Gleis wurde sorgfältig verlegt und Gleisstöße genau an den Segmentenden vermieden, ggfs. unter Einsatz von ½ Gleisstücken. Nachdem alles montiert war, befestigte ich die Wendel am Anlagenunterbau. Dann war die Feinjustage an der Reihe. Mit Hilfe der Muttern war es einfach, die richtigen Höhen von unten nach oben einzustellen. Ich nutzte die Grundplatte als Referenz, notierte mir die richtigen Höhenmasse und stellte sie mit einem Lineal und Schraubenschlüssel ein. Neben dem sauber verlegtem Gleis ist auch eine gleichmäßige Steigung sehr wichtig für die Betriebssicherheit. Daher kontrollierte ich mehrmals, ob alle Abstände nun wirklich richtig waren..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtige Modellbahner können die Muttern jeweils noch mit einer Kontermutter versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Der Abschluß =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gleiswendel helix1.jpg|framed|Die Gleiswendel wird mit einem abnehmbaren Landschaftsteil überbaut.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gleisverlegung muß (wie in allen verdeckten Abschnitten) mit besonderer Sorgfalt gearbeitet werden. Vor dem Weiterbau der Anlage müssen umfangreiche Testfahrten stattfinden. Nach dem Überbau mit Landschaft ist die Gleiswendel nur schwerer zu erreichen, um Fehler zu beheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich blieb ein großes Loch in der Mitte der Wendel. Aus den Überresten der Grundplatte baute ich eine abnehmbare Abdeckplatte. Als Ummantelung plante ich Hartfaserplatten, welche sich genügend biegen lassen. Bevor ich jedoch dazu kam, wurde &amp;quot;Bad Knüsselsdorf&amp;quot; wegen Umzug abgebaut. Mittlerweile deutet es sich ab, daß auch &amp;quot;Bad Knüsselsdorf II&amp;quot; mit einer Wendel ausgestattet werden wird. Die alte Gleiswendel läßt sich in Grenzen anpassen: Zusätzliche &amp;quot;Umdrehungen&amp;quot; lassen sich durch Verlängerungen der Gewindestangen ansetzen. Geringe Abweichungen in den Höhenlagen können durch die Muttern eingestellt werden. Das alte Bauteil wird also wahrscheinlich weiter verwendet werden ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Autor Frank Forsten pflegt seine Version auf seiner Homepage [https://www.stahlbahn.de/cnt/post119.php www.stahlbahn.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4udebau&amp;diff=13090</id>
		<title>Gebäudebau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4udebau&amp;diff=13090"/>
				<updated>2023-03-25T21:53:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Typo, HTML-Auszeichnung weg damit Wiki-Suche greift,&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau von Industriebausätzen ist eigentlich ganz&lt;br /&gt;
einfach, mit etwas Erfahrung oder den richtigen Tips wird es&lt;br /&gt;
noch leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der Bausatz=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuallererst möge man sich mit dem Inhalt der Packung vertraut&lt;br /&gt;
machen. Bei einem Einfamilienhaus aus vier Wänden und zwei&lt;br /&gt;
Dachteilen mag das etwas lächerlich erscheinen, bei einem&lt;br /&gt;
Bahnhofskomplex mit kompliziertem Dachaufbau, Fachwerk, Sockel und&lt;br /&gt;
Nebengebäuden kommen schon ein paar hundert Teile zusammen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Studium der Bauanleitung kann so schon mal eine Stunde oder mehr in&lt;br /&gt;
Anspruch nehmen. Dabei kann man sich auch gleich Gedanken über&lt;br /&gt;
die Farbgebung und Beleuchtung machen.&lt;br /&gt;
Wer (wie ich) seine Häuser stets nur von einer Seite sehen kann,&lt;br /&gt;
kann sich an dieser Stelle überlegen, was er mit der schönen&lt;br /&gt;
Rückseite anfängt. Meist kann man ohne grossen Aufwand&lt;br /&gt;
ein zweites Haus daraus basteln, das fällt dann unter die&lt;br /&gt;
Rubrik [[Kitbashing|Kitbash]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Innenhaus und die Beleuchtung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lampe_am_stiel.jpg|thumb|Die Lampe wird von unten durch die Grundplatte gesteckt und mit einer kleinen Holzschraube gesichert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwierigkeit beim Beleuchten von Häusern ist es, sie von innen&lt;br /&gt;
lichtdicht zu bekommen, damit das Licht wirklich nur an den Fenstern&lt;br /&gt;
durchscheint und nicht irgendwo an den Eckfugen oder gar zwischen&lt;br /&gt;
Haus und Grundplatte. Einige Hersteller legen ihren Bausätzen dazu lichtdichte Papierschablonen bei, auf denen auch bereits die Fenstergardinen an den richtigen Stellen vorgedruckt sind. Wenn ein solches &amp;quot;Innenhaus&amp;quot; fehlt oder nicht verwendet werden soll (oder wegen Modifikationen kann), ist es einfach möglich, so etwas nach eigenen Vorstellungen zu basteln. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konstruiere mir das Innenhaus mit Bleistift und Geodreieck.&lt;br /&gt;
Wenn die Hausform einfach genug ist (und ich rechtzeitig dran denke)&lt;br /&gt;
lege ich die Wände ganz zu Anfang auf ein Blatt Papier und zeichne&lt;br /&gt;
mir die Fensterumrandungen mit spitzem Bleistift ab, das mißt sich&lt;br /&gt;
auf flachem Papier einfacher, als wenn das Haus schon zusammengeklebt ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Haus (später, viel später, erst muss es ja noch&lt;br /&gt;
bemalt werden!) soweit fertig ist, daß nur noch das Dach fehlt&lt;br /&gt;
(bzw. bevor ein Raum so verschlossen wird, daß man später nicht&lt;br /&gt;
mehr drankommt, es gibt ja auch Zwischendecken und solcherlei unerfreuliche&lt;br /&gt;
Dinge) messe ich den lichten Raum, der nach Einkleben von Fenstern,&lt;br /&gt;
Scheiben, evtl. Vorhängen noch geblieben ist und konstruiere&lt;br /&gt;
das Innenhaus. Vom lichten Maß ziehe ich noch 1-2mm ab, damit&lt;br /&gt;
es hinterher ohne zu klemmen eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei muß man sich auch überlegen, welche Fenster logisch zu einem Raum&lt;br /&gt;
gehören und welche ich erleuchtet haben will - in H0 kann man bestimmt&lt;br /&gt;
auch mehrere verschieden schaltbare Birnen im Haus unterbringen,&lt;br /&gt;
z.B. das Treppenhaus oder das stille Örtchen an einen Zufallsgenerator&lt;br /&gt;
bzw. einen Extraschalter anschließen. Häufig sind in Wohnhäusern abends allerdings nur wenige Räume beleuchtet. Auf das lichtdichte Innenhaus mit&lt;br /&gt;
Fensterausschnitten kommt jetzt noch ein &amp;quot;Vorhängehaus&amp;quot; aus&lt;br /&gt;
weißem Papier, auf dem ich die Vorhänge für die Zimmer mit&lt;br /&gt;
Buntstift aufgemalt habe, wieder in logische Gruppen gefaßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In H0 hat es sich bewährt, als Vorhang eine einzelne Lage &lt;br /&gt;
eines Papiertaschentuchs mit einem Streichholz als Abstandshalter &lt;br /&gt;
hinter die Scheiben zu kleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vom Vorbild keine Vorhänge zu dem Raum passen, aber die&lt;br /&gt;
Fenster Einblick gewähren, bleibt manchmal nichts anderes übrig,&lt;br /&gt;
als tatsächlich eine Inneneinrichtung anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worauf man beim Stellen noch achten muß, ist die Fuge zwischen Haus&lt;br /&gt;
und Boden. Wenn da Licht durchscheint, nützt all die Mühe mit Vorhängen&lt;br /&gt;
etc. nichts.&lt;br /&gt;
Wie Teppichbahner das lösen weiß ich nicht, ich kleb die Häuser mit&lt;br /&gt;
verdünntem Gipsbrei auf, da kann ich noch Pflastersteine reinritzen&lt;br /&gt;
oder Gras draufkleben, je nach Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beleuchtung erfolgt dabei durch einen Lampenstiel,&lt;br /&gt;
der von unten durch die Grundplatte gesteckt wird und zum&lt;br /&gt;
Lampenwechsel rausgenommen werden kann. Alternativ kann man&lt;br /&gt;
(warm-) weiße LED verwenden, die Hitzeentwicklung einer LED&lt;br /&gt;
ist deutlich geringer als die einer Glühbirne&lt;br /&gt;
und erlaubt mehr Lampen in einem Haus, auch kleine Lichtkästen&lt;br /&gt;
sind damit problemlos möglich. &lt;br /&gt;
Weiße LEDs imitieren durch ihren leichten Blaustich auch Neonbeleuchtung &lt;br /&gt;
z.B. in einsehbaren Ladengeschäften sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Farbgebung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist beim Anmalen der Teile zu bedenken, daß die späteren &lt;br /&gt;
Klebeflächen nicht mit einer dicken Farbschicht zugekleistert werden dürfen, &lt;br /&gt;
da diese sonst vor dem Kleben erst mühsam freigekratzt werden müßten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine lohnenswerte Überlegung, alle Dächer neu zu lackieren, da sie - &lt;br /&gt;
im Gegensatz zu unseren üblichen Sehgewohnheiten als Fussgänger - &lt;br /&gt;
die prominentesten Flächen der Gebäude sind. &lt;br /&gt;
Den Plastikglanz des Polystyrol-Daches nur mit einer dezenten Alterung&lt;br /&gt;
zu nehmen ist schwierig bis unmöglich, eine Neulackierung meist&lt;br /&gt;
nicht nur der bessere, sondern auch der einfachere Weg.&lt;br /&gt;
Hierbei wird die Fläche nicht mit einer einheitlichen Farbe&lt;br /&gt;
totgemalt, sondern der &amp;quot;richtige&amp;quot; Farbton wird nass&lt;br /&gt;
in nass auf der Palette gemischt, so dass die (Dach-)&lt;br /&gt;
Fläche von vornherein aufgelockert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meisten Teile werden nicht aufwendig umlackiert. Wer mit den&lt;br /&gt;
farbigen Spitzlingen des Herstellers keine ästhetischen Probleme&lt;br /&gt;
hat, kann sich bei Wänden, Fensterrahmen und Türen darauf&lt;br /&gt;
beschränken, diese noch am Spritzling mit einer&lt;br /&gt;
dünnflüssigen Brühe von stark verdünnter,&lt;br /&gt;
entspannter wasserlöslicher Mattfarbe (z.B. Plaka) zu überziehen.&lt;br /&gt;
Dies hat allerdings den Nachteil, dass man auf Klebeflächen schlecht Rücksicht nehmen kann. Auch sind bei manchen Bauteilen wie z.B. Fensterläden die Ansätze des Spritzlings&lt;br /&gt;
auf einer später sichtbaren Kante, so dass diese nach dem Heraustrennen in jedem Fall&lt;br /&gt;
nachgearbeitet werden muß. &lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Methode ist, dass man die grundsätzliche Alterung schnell aufbringen kann, und keine Gefahr besteht, die Einzelteile zu verlieren oder zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit es keine Farbseen gibt, die beim Auftrocknen unnatürlich&lt;br /&gt;
aussehende Flecken hinterlassen, legt man die Spritzlinge zum Trocknen&lt;br /&gt;
zweckmäßigerweise auf Küchenkrepp oder Zeitungspapier ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn alles zusammengebaut ist, müssen insbesondere die Ecken des Gebäudes&lt;br /&gt;
nachgearbeitet werden, da selten die zusammenstoßenden Wände schon vorher&lt;br /&gt;
gleichmäßig gealtert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegelsteinmauern ==&lt;br /&gt;
Zur realistischen Farbgebung von Backsteinen gibt es viele verschiedene&lt;br /&gt;
Möglichkeiten. Am einfachsten ist es, zuerst nur die Fugen mit einer&lt;br /&gt;
sehr dünnen Farbe einzufärben. Hier bietet sich ein dunkles Grau&lt;br /&gt;
an. Diese Farbe muss gut entspannt sein, d.h. die&lt;br /&gt;
Oberflächenspannung des Wassers muss mit Spüli oder anderen&lt;br /&gt;
Entspannungsmitteln soweit zerstört werden, dass die Farbe&lt;br /&gt;
keine Tropfen auf dem Spritzling macht, sondern gleich in die Fugen&lt;br /&gt;
läuft. Durch die Kapillarwirkung zieht sich die dünnflüssige&lt;br /&gt;
Farbe von ganz alleine in die Fugen. Zum Trocknen werden diese Wände&lt;br /&gt;
nicht hingelegt, sondern senkrecht aufgstellt, wieder muss man dabei&lt;br /&gt;
drauf achten, dass sich keine Pfützen bilden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als nächstes werden einige Steine mit einer dunklen Farbe betont,&lt;br /&gt;
Karminrot mit Schwarz gemischt hebt einige Steine hervor, wenn diese&lt;br /&gt;
getrocknet sind, können Simse und einige wenige Steine eine&lt;br /&gt;
Winzigkeit mit Zinnoberrot übergraniert werden. Dies gilt ebenso&lt;br /&gt;
für Ziegeldächer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei größeren Steinen wie z.B. Bruchsteinmauerwerk kann man auch jeden &lt;br /&gt;
einzelnen Stein bemalen, wenn wie beim Dach die Farbe immer naß in naß &lt;br /&gt;
auf der Palette gemischt wird, wirkt dies sehr lebendig, aber auch hier &lt;br /&gt;
gilt: Weniger ist häufig mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Werkzeug=&lt;br /&gt;
(siehe dazu auch das [[Werkzeuge|Werkzeuglexikon]])&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
watenfreier Seitenschneider, Cutter, Nagelfeile, Schmirgelpapier,&lt;br /&gt;
Lineal, Geodreieck, Gummibänder, Wäscheklammern bzw. Minischraubzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plastikklebstoff (siehe [[Klexikon#Bausätze_aus_Polystyrol-Teilen|Klexikon]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch sind Kunststoff-Schneideunterlagen und Backpapier, damit nichts mit der Unterlage verklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zusammenbau=&lt;br /&gt;
Bis jetzt sind alle Teile - bis auf die großen Wände, die man ohne&lt;br /&gt;
weiteres wiedererkennen kann - am Spritzling verblieben.&lt;br /&gt;
Um die Einzelteile vom Spritzling abzulösen empfiehlt sich ein&lt;br /&gt;
watenfreier Seitenschneider, da dies am wenigsten Nacharbeit erfordert.&lt;br /&gt;
Herausbrechen, -drehen, -gniedeln führt im günstigsten Falle&lt;br /&gt;
zu Ansätzen, die erst mit Messer und Feile entfernt werden müssen,&lt;br /&gt;
im ungünstigsten Fall zur Zerstörung des Bauteils.&lt;br /&gt;
Ist das Bauteil aus dem Spritzling herausgenommen, wird es zuerst auf&lt;br /&gt;
störende Grate untersucht, diese werden durch vorsichtiges Schaben&lt;br /&gt;
mit einem Messer entfernt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Kleben benutzt man so wenig Klebstoff wie irgend möglich,&lt;br /&gt;
so eine Haus hat ja in den seltensten Fällen etwas auszuhalten,&lt;br /&gt;
sondern steht jahrelang an ein- und derselben Stelle. Wenn einmal zuviel&lt;br /&gt;
Klebstoff aufgetragen wurde, so dass er auf der Vorderseite&lt;br /&gt;
heraustritt, muss er sofort abgewischt werden. Ein Zuviel an Klebstoff&lt;br /&gt;
verursacht später Ausblühungen, bestenfalls nur Farbabweichungen, &lt;br /&gt;
schlimmstenfalls Verformungen. Alle Klebstoffe für Polystyrol funktionieren,&lt;br /&gt;
indem sie das Material leicht anlösen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist werden zuerst die Fenster und Türen sowie die Fensterscheiben&lt;br /&gt;
in die Wände geklebt.&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau des eigentlichen Hauses erfolgt sinnvollerweise auf einer&lt;br /&gt;
absolut planen Oberfläche, eine dicke Glasplatte ist hier eine gute&lt;br /&gt;
Wahl. &lt;br /&gt;
Wenn die Mauer unverputzt ist und Einzelsteine darstellt, sollte man&lt;br /&gt;
den Fugenverlauf an den Ecken kontrollieren und gegebenenfalls mit einer&lt;br /&gt;
spitzen Feile oder einem Messer nacharbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundplatte, die die meisten Hersteller ihren Häusern&lt;br /&gt;
beilegen, kann man verwenden, um den Bau rechtwinklig und lotrecht&lt;br /&gt;
auszuführen. Wer zum Anheften der Wände an die Grundplatte einen &lt;br /&gt;
lösbaren Montagekleber verwendet,&lt;br /&gt;
kann die Grundplatte anschließend ihrer richtigen Verwendung&lt;br /&gt;
zuführen: Der Verschönerung der Mülltonne von innen.&lt;br /&gt;
Mitgelieferte Gehwege sind meist zu schmal, Pflastersteine passen&lt;br /&gt;
selten mit denen des Nachbarhauses zusammen und zwingen uns eine ebene&lt;br /&gt;
Spielzeugwelt vor, wie es sie nichtmal in den allerflachsten Gegenden&lt;br /&gt;
unserer Republik gibt. Der Fussweg entsteht später aus einem&lt;br /&gt;
Guss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aufstellen=&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleuchtung_mit_4mm_Steckern.jpg|thumb|Mit 4mm Bananensteckern beleuchtetes Halbreliefhaus]]&lt;br /&gt;
Ein Haus ohne Grundplatte läßt sich ohne viel&lt;br /&gt;
Aufwand an einer ebenen oder leicht ansteigenden Straße plazieren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn der spätere Standort schon feststeht, kann man nach&lt;br /&gt;
dem Zusammensetzen der Wände die Beleuchtung an Ort und Stelle&lt;br /&gt;
vornehmen, solange man noch von oben durch das Haus hindurch rankommt.&lt;br /&gt;
Ansonsten wird jetzt das '''lichtdichte Innenhaus''' tatsächlich&lt;br /&gt;
konstruiert und eingefügt, bevor die Dachplatten das Haus für&lt;br /&gt;
lange Zeit verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckmäßig ist es, Häuser nicht fest zu verkleben, sondern abnehmbar anzubringen. Varianten dazu sind eingeklebte Gewindestangen, die durch eine Bohrung im Untergrund reichen und von unten verschraubt werden, ablösbare Kleber oder auch eine Bodenplatte mit eingepassten [[Stecker_für_Gebäudebeleuchtung|Bananensteckern]], mit denen das Haus sowohl mechanisch als auch elektrisch in entsprechende Buchsen im Landschaftsunterbau eingesteckt wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13089</id>
		<title>Selbstbau Gebäude(FAQ)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13089"/>
				<updated>2023-03-25T21:30:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Typo, Hinweise weg, Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Artikel [[Gebäude-Selbstbau]] beschreibt die Grundlagen zu diesen FAQ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schriftarten verwendet die &amp;quot;große&amp;quot; Bahn bei Bahnhofsschildern? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Miba 3/97 eignen sich folgende Schriftarten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# DIN Engschrift mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe für Länderbahnzeit bis in die zwanziger Jahre.&lt;br /&gt;
# Fette Fraktur, mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe oder Fraktur &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; für die dreißiger und vierziger Jahre. Die &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; gibt es bei www.fraktur.com zu kaufen.&lt;br /&gt;
# Univers Extra Condensed und Helvetica Ultra Compressed oder DIN Engschrift, wieder mit auf 120% vergrößerter Schrifhöhe, für Schilder in den dreißiger bis fünfziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Futura Regular für Schilder seit den sechziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Helvetica Bold für die neueren Bahnhofsschilder.&lt;br /&gt;
# Für die allerneuesten Bahnhofsschilder scheint sich auch die Schrift &amp;quot;Humana 777&amp;quot; zu eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt, Sven Manias und Rainer Finke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gibt es im Netz Grafiken von Werbeplakaten zum Verzieren von Häusern und Plakatwänden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Links: [[Plakate_im_Internet|Werbeplakate im Internet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ben Jorna, Peter Popp, Rudolf Wansorra, Horst-Dieter Schenkel, Karlheinz Dölker, Kurt Hörtner, Edgar Warnecke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man am besten (Rauh-) Putz nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachbildung von Putz gibt es eine ganze Reihe von Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Glattputz kann durch einfaches Anschleifen der Wände dargestellt werden.&lt;br /&gt;
* Spachteln des Rohbaus mit Kunstharzspachtel und anschließendes Schleifen des &amp;quot;Putzes&amp;quot;, wobei je nach Genauigkeit des Spachtelns und Schleifens unterschiedlich grobe Putzstrukturen entstehen.&lt;br /&gt;
* Anstreichen der Wände, wobei der Farbe Sandkörner in der gewünschten Größe beigemischt werden&lt;br /&gt;
* Bekleben des Rohbaus mit Schleifpapier, was allerdings sehr gleichmäßig aussieht. Wenn man benutztes Schleifpapier verwendet, sieht der Putz deutlich besser aus. Vorher ausgerissene Stellen ergeben Löcher im Putz.&lt;br /&gt;
* Bekleben mit Schreibpapier und Anstreichen mit dickflüssiger, darauf rauh auftrocknender Temperafarbe.&lt;br /&gt;
* Bestreichen des Rohbaus mit einem Brei aus Weißleim und feinem Sand.&lt;br /&gt;
* In Farbe von Revell oder Humbrol wird Porcellin, Quarzmehl oder Gips gemischt. Die Farbe wird mit Feuerzeugbenzin oder einem ähnlich schnell verfliegenden Lösungsmittel aufgetragen und ergibt einen schön &amp;quot;gammeligen&amp;quot; Putz. Nach dem Trocknen der Farbe den Putz anschleifen und altern.&lt;br /&gt;
* Schleifpapier in passender Körnung mit Nitroverdünnung vollträufeln, kurz auf die Wandoberfläche drücken, bald wieder entfernen, die Wand sofort mit Wasser abspülen.&lt;br /&gt;
* Dickflüssige Dispersionsfarbe oder Plakafarbe mit einem Pinsel auftupfen.&lt;br /&gt;
* Moltofill Innenspachtel in einer dünnen Schicht auftragen, mit 240er bis 360er Schleifpapier schleifen, bemalen. Um herausgebrochene Stellen nachzubilden, kann der Spachtel an einigen Stellen mit Klebeband wieder heruntergerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretzschel, Peter Popp, Armin Muehl, Bernd Nothnick, Frank Wieduwilt, Martin Kurz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aus welchem Material kann man Wellblech, z. B. für Bahnsteigdächer, herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als besonders preiswertes Material eignet sich ab Baugröße H0 und größer die Verpackung des Viererpacks von &amp;quot;Giotto&amp;quot;. Diese &amp;quot;Wellpappe&amp;quot; kann mit wasserlöslichen Farben bemalt werden.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Methode zum Herstellen von Wellblech ist das Prägen von starker Alufolie, z. B. aus Verpackungen von Tiefkühlgerichten oder Joghurtbecherdeckeln zwischen zwei PS-&amp;quot;Wellblech&amp;quot;-Platten von Brawa. Beim Umgang mit den fertigen Teilen ist allerdings höchste Vorsicht angeraten, weil das Blech sonst schnell wieder platt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man eine (Ziegel-) Mauerwerkstextur nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Frage gab es eine Reihe von Vorschlägen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Überziehen der Mauer mit einer dünnen Schicht Gips, in die dann die Mauerwerksstruktur hineingeritzt wird – das düfte aber bei Baugrößen &amp;lt; 0 sehr schwierig werden. Bei der Verarbeitung von Gips ist zu beachten, dass sich Gips nur sehr schlecht mit Holz verbindet.&lt;br /&gt;
* Abformen einer handelsüblichen Polystyrol-Mauerwerksplatte mit Silikon und Gießen der benötigten Teile. Als Gussmasse hat sich Porcellin bewährt.&lt;br /&gt;
* Alternativ können die Gußformen auch aus Ton hergestellt werden. &amp;lt;!-- , ein Beispiel dafür ist unter [http://www.datex.ch/peter www.datex.ch/peter] unter &amp;quot;Felsherstellung&amp;quot; zu finden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://spoerle-form.de/ Spörle] bietet Silikonformen zur Herstellung von Mauerwerk an.&lt;br /&gt;
* Zeichnen der Mauerwerksstruktur mit einem Grafik/CAD-Programm. Die Ausdrucke können dann beliebig zugeschnitten und aufgeklebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Mitschreibern kam der Hinweis, dass es sich kaum lohne, Ziegelmauerwerk selbst machen zu wollen, besser sei es, in Architekturmodellbauläden nach günstigen Mauerplatten zu schauen:&lt;br /&gt;
[http://www.modulor.de/ Modulor] und&lt;br /&gt;
[http://www.schulcz.de/ Schulcz]&lt;br /&gt;
sind da gute Adressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Peter Stoeckli, Mario Graul, Armin Mühl, Harald Kiel, Thomas Woditsch, Joachim Graf und Thorsten Meyer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Fensterstürze für Ziegelmauerwerk bauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn Du das Mauerwerk wie weiter oben beschrieben selbst herstellst, ist es am einfachsten, alle Stürze und Fensteröffungen gleich mit auszudrucken und passend auszuschneiden.&lt;br /&gt;
* Von Kibri gibt es Ziegelmauerwerkplatten, an deren Spritzling gleich einige Stürze hängen.&lt;br /&gt;
* Die Bretterplatten von Evergreen eignen sich, senkrecht gestellt, zur Nachbildung waagerechter Stürze. Da die Platten sehr dünn sind, können sie, einseitig eingeschnitten, auch für leicht gebogene Stürze verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie &amp;quot;verfuge&amp;quot; ich Mauerwerk? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wichtig ist, zum Verfugen kein reines Weiß zu verwenden, sondern gebrochene Farben: Grau, oder Braun eignen sich gut.&lt;br /&gt;
* Die einfachste Methode ist, verdünnte (Plaka-) Farbe über die waagerecht liegenden Wandteile zu kippen und nach kurzer Zeit die Oberfläche mit einem Tuch, einem feuchten Schwämmchen oder einem Radiergummi wieder zu reinigen.&lt;br /&gt;
* Falls zu viel Farbe auf der Oberfläche zurück bleibt, kann man die Steine einzeln mit einem feinen Pinsel nachbemalen und dabei auch gleich unterschiedliche Rottöne verwenden, das macht die Mauer lebendiger.&lt;br /&gt;
* Armin Mühl empfiehlt, die Wand vor dem Verfugen mit einer Mischung aus Revell 36 und 75 zu lackieren, diesen Farbauftrag über einige Tage gut trocken zu lassen und dann die Fugen mit Revell 75 und viel Feuerzeugbenzin als Verdünnung zu färben. Wenn die graue Farbe trocken ist, schleift er die Farbe von den Steinen mit feinstem Schleifpapier an, teilweise bis zur Ursprungsfarbe der Mauerplatten.&lt;br /&gt;
* Fast bis auf die Konsistenz von Wasser verdünnte Farbe wird mit einem feinen Pinsel in die Fugen geschwemmt, ohne dass sie auf der Oberfläche der Steine stehen bleibt.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Möglichkeit ist, genau umgekehrt vorzugehen: Das ganze Gebäude wird in Fugenfarbe angemalt und anschließend die Ziegel mit eine breiten, fast trockenen Borstenpinsel wieder hervor gehoben. So bleibt auch die Möglichkeit, unterschiedliche Rottöne für die Ziegel zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Man kann dieses Verfahren noch weiter verfeinern: Dazu graniert man die Steine nach dem Verfugen mit etwas Dunkelgrau oder Oliv, ehe dann die einzelnen Steine mit Ziegelrot graniert werden, dadurch wirkt das Mauerwerk etwas lebendiger (Holger Kruse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ralph Timmermann, Peter Popp, Andreas Lange, Tobias Meyer, Reinhard Peters, Armin Mühl, Steffen Laukat, Thomas Feldmann, Holger Kruse''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie stellt man Regenrinnen her? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt (wie immer) mehrere Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man biegt dicke Alofolie über einem Schienenprofil oder einem dicken Draht in Form einer Rinne, verklebt wird das Ganze mit Sekundenkleber.&lt;br /&gt;
* Aus einem &amp;quot;Kupfereinzugsdraht&amp;quot; (für E-Installation, mit einem Querschnitt von 1,5 mm2, alte Bezeichnung Ye) wird der Leiter entfernt, die Isolierung in der Mitte auseinandergeschnitten und lackiert.&lt;br /&gt;
* Dachrinnen kann man auch aus aufgetrennten hohlen Kunststoffstielen von Wattestäbchen machen, die miteinander verklebt und dann matt lackiert werden (davon gibt es jetzt aber immer weniger, da Kunststoff in der EU vermieden werden soll).&lt;br /&gt;
* Im Flugzeugmodellbaugeschäft gibt (gab) es halbrunde Messingröhrchen, die auf die passende Länge geschnitten und lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Kunststofftrinkhalme werden der Länge nach halbiert und mit Sekundenkleber aufeinander geklebt. Anschließend werden die Kanten auf Sandpapier vorsichtig geglättet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Ismael Sailer, Moritz Gretzschel, Martin Kurz und Bernd Nothnick''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Dachluken nachbauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es wieder einige Ideen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zuschneiden der Glasfläche aus dünnem Glas für Tiffany-Kunst; Rundum das Glas mit dünner Kupferfolie bekleben, anschließend die Folie verzinnen.&lt;br /&gt;
* Klares PS wird passend zugeschnitten, die Ränder rund gefeilt. Dann die Rückseite schwärzen. Das Teil auf ein größeres dünnes (0,25 mm) Stück PS kleben. Das &amp;quot;Glas&amp;quot;-Teil wird mit einem 0,75*0,25 mm messenden PS-Streifen als Fensterrahmen umwickelt. Das überstehende undurchsichtige PS wird jetzt abgeschnitten, kann aber auch als Bewehrung stehen bleiben.&lt;br /&gt;
* Die Dachfenster haben häufig einen Einsatz aus Draht, den man auf Papier ausdrucken und unter das Glas kleben kann. Die Bewehrung kann aus dicker Alufolie gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dirk ?, Peter Popp und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Maueranker nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maueranker aus 0,5 mm Draht biegen und oben und unten planfeilen. Die Befestigungen können aus feinen Fädchen, die mit Sekundenkleber getränkt werden, dargestellt werden. Möglicherweise könnte es auch gut aussehen, 0,3 mm Draht erst flachzuklopfen und dann zu biegen.&lt;br /&gt;
* Die ankerförmigen, verschnörkelten Maueranker kann man aus Draht biegen oder aus Karton bzw. dünnen Plastiksheets schnippeln. Alternativ aus einer Lochplatine Stücke so aussägen, das sich kleine ausgerundete Kreuze ergeben. Bei manchen Zahnpasten gibt es einen sternförmigen Frischeverschluss zum Herausdrehen bei Erstgebrauch. Auch der wäre evtl. geeignet. Die runden, scheibenförmigen Maueranker aus Gusseisen lassen sich mit kleinen Plastikdruckknöpfen aus dem Nähbedarf nachbilden.&lt;br /&gt;
* Alternativ könnte man auch auf Industrieteile zurückgreifen. Im Bausatz &amp;quot;[https://www.auhagen-shop.de/Alte-Maschinenfabrik/12228 Alte Maschienenfabrik]&amp;quot; von Mamos/Auhagen sind solche verschnörkelten Maueranker enthalten, sie sind in etwa herzförmig.&lt;br /&gt;
* Für kleiner Baugrößen als H0 bietet es sich auch an, die Maueranker einfach mit Bleistift o. ä. auf die Wände aufzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Bernd Nothnick, Andreas Lange, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Reetdächer nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Borsten von Besen oder Handfegern viel zu grob sind, ist es besser, z. B. Hanf, welcher von Klempnern zum Abdichten von Rohrverbindungen benutzt wird, zu verwenden.&lt;br /&gt;
Eine andere, noch nicht erprobte, Möglichkeit ist die Verwendung von feinsten Kupferlitzen, die gebündelt auf das Dach geklebt und eingefärbt werden werden.&lt;br /&gt;
In der niederländischen Zeitschrift &amp;quot;Railhobby&amp;quot; wurde 1990 folgende Methode vorgestellt (als Materialien werden gesiebtes Sägemehl, Holzleim und Pappe benötigt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Sägemehl wird angefeuchtet und an einem warmen Ort so lange stehen gelassen, bis es die gewünschte Farbe angenommen hat. Jetzt das Sägemehl trocknen lassen.&lt;br /&gt;
* Die Pappe in etwa 15 mm breite Streifen schneiden und dachziegelartig übereinander kleben.&lt;br /&gt;
* Die Pappe dick mit Leim einstreichen, das Sägemehl aufstreuen und festklopfen. Den Leim trocknen lassen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die gewünschte Dicke des Daches erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Günter Jaritz, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Solardächer darstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten dadurch, dass man glasklares PS von hinten mit nachtblauer Farbe bemalt und dann mit silberner Farbe (z. B. aus einen feinen Faserstift) die Ränder nachbildet. Es kann sehr gut aussehen, wenn die blaue und schwarze Farbe sich nicht vollständig mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, engmaschigen Draht aus Feinfiltern hinter einen mit durchsichtigem Kunstoff verzierten Holzrahmen zu montieren. Der Rahmen wird auf einen schwarzblauen Untergrund, z. B. Pappe, geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Andreas Bulkens''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich individuelle Industriegebäude herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom amerikanischen Hersteller DPM (Design Preservation Models) - ehemals selbstständig, nun eine Abteilung von Woodland Scenics - gibt es ein modulares System von Bauteilen, aus denen man Fabrikgebäude in beliebiger Größe herstellen kann. Dazu passend gibt es Laderampen, Türen, Fenster und Dachelemente. Im Internet ist DPM unter [https://woodlandscenics.woodlandscenics.com/show/category/ModularStructures Woodland Scenics] erreichbar.&lt;br /&gt;
Auf den Internetseiten von Woodland Scenics gibt es einen Planungsbogen, der alle Bauteile von DPM in Originalgröße enthält und mit dessen Hilfe man Gebäude schon mal probeweise aus Papier zusammensetzen kann. Hinweis: man findet diesen Planungsbogen, indem man dem Link &amp;quot;H0 Scale Modular System&amp;quot; folgt. Auf der dann erscheinende Seite etwas nach unten scrollen und &amp;quot;Click here to view / print / save the planning packet&amp;quot; anklicken. Den gleichen Planungsbogen gibt es auch für die Spuren &amp;quot;N&amp;quot; und &amp;quot;0&amp;quot; unter den entsprechenden Begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 gibt es von [https://www.walthers.com Walthers] &amp;lt;!-- [http://www.walthers.com/exec/page/ho_n_modulars Walthers] --&amp;gt; ebenfalls Bausatzteile zum freien Kombinieren. Das System nennt sich ''Cornerstone Modulars'' (ist schon wieder Geschichte, &amp;quot;discontinued&amp;quot;) und passt eher als [https://www.walthers.com/design_preservation_models DPM (&amp;quot;Design Preservation Models&amp;quot;] zu europäischen Vorbildern. Auch für die Modulars ist ein Planungsbogen ('Planning Template') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Planungstools ist ein PDF-Reader für das betrachten, speichern und drucken der Vorlagen erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Martin Fischer, Frank Wieduwilt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Gebäudeecken aus PS möglichst sauber anfertigen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu einer sauberen Gebäudeecke zu kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man legt die Bauplatten mit der strukturierten Seite nach unten auf die Kante eines Bretts und feilt vorsichtig von oben eine 45-Grad-Gehrung ein. Die Gehrung wird bei dieser Methode natürlich nicht hundertprozentig genau gelingen, deshalb sollten die Ecken noch mit Dreiecken aus PS verstärkt werden.&lt;br /&gt;
* Für das stumpfe Verkleben von Wänden bietet sich folgende Methode an:&lt;br /&gt;
*: Eine Wand mit der Außenseite nach unten auf eine total ebene Fläche legen. Die stumpf vorzusetzende Wand an der gemeinsamen Kante daran halten, so daß sie quasi aus dem Haus rauskippen will. Von der Seite einen Winkel dagebenhalten und mit diesem langsam in Richtung Haus rutschen. So richtet sich die Wand auf und gibt irgendwann mit der zweiten genau 90 Grad. Dann das ganze in der Ecke verkleben und von innen mit Dreiecken aus PS oder einem PS-Winkelprofil versteifen. Wenn man dabei sauber arbeitet, ist der Spachtel- und Schleifaufwand minimal.&lt;br /&gt;
* Wer den entsprechenden &amp;quot;Maschinenpark&amp;quot; besitzt kann mit der Böhler- Tischkreissäge bei geringer Drehzahl und gekippten Sägeblatt saubere 45-Grad Gehrungen herstellen.&lt;br /&gt;
* Um maximale Stabilität zu erreichen, kann es sinnvoll sein, das Gebäude um eine Grundplatte und einen &amp;quot;Dachboden&amp;quot; herum zu verkleben. Die Ecken können stumpf verklebt werden, wenn man sauber arbeitet, muss man auch nicht so viel schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Moritz Gretschel, Michael Kurz, Ralph Timmermann, Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bekommt man Ausschnitte für Fenster und Türen in PS-Bauplatten möglichst genau in die Wände? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wobei mit modellbahnhaushaltsüblichem Werkzeug keine hundertprozentige Genauigkeit erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &amp;quot;[[Gru%C3%9F_aus_Ferbach|Gruß aus Ferbach]]&amp;quot; beschreibt Jacques le Plat seine Methode:&lt;br /&gt;
*: Die Wand wird in Höhe der Fensterober- und -unterkante waagerecht geteilt. Die so entstandenen &amp;quot;Fensterbänder&amp;quot; werden zerschnitten und im Abstand der Fenster wieder zusammen geklebt, so dass die Fensteröffnungen frei bleiben. Wenn man die PS-Platte nur anritzt und bricht, erhält man eine saubere Kante, die nicht mehr groß nachgearbeitet und gespachtelt werden muss.&lt;br /&gt;
* Die Wand wird entlang des Fensterausschnittes angeritzt und dann von den Ecken ausgehend über Kreuz eingeschnitten. Die dabei entstehenden Dreiecke können herausgebrochen werden.&lt;br /&gt;
* In den Fensterecken werden kleine Löcher gebohrt, danach mit einem Skalpell oder Bastelmesser vorsichtig und ohne allzu großen Druck die Fensteröffungen von Loch zu Loch geschnitten. Je nach Stärke der Platten wird es notwendig sein, mehrmals die Schnittkante entlang zu fahren. Statt eines Messers kannst Du auch eine scharfe Reißnadel verwenden, die ebenfalls mit minimalem Druck so lange die Schneidkante entlang geführt wird bis die Fensteröffung herausfällt.&lt;br /&gt;
* Falls die Öffnung in der Wand von einem Rahmen verdeckt wird, reicht es, die Öffnung grob zu schneiden, den Rahmen aus PS-Profilen oder Holzleistchen einzusetzen und evtl. vorhandene Spalten zwischen Rahmen und Wand zu verspachteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bessere Ergebnisse sind mit einer Fräse oder einem Laserschneider zu erwarten. Erfahrungen, ob das Laserschneiden in PS klappt, gibt es aber noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [https://plastruct.com/ Plastruct] und bei [http://www.modulor.de/ Modulor] gibt es sehr dünne Mauerplatten (etwa 0,3-0,5 mm stark), aus denen das Ausnehmen der Fensteröffnungen erheblich leichter sein dürfte als bei den herkömmlichen, fast 1 mm dicken Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Harald Kiel, Andreas Lange, Stefan Zickenrott, Frank Wieduwilt, Joachim Graf, Will Berghoff''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wo kann man Silikon zum Herstellen von Formen bekommen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Silikon gibt es in kleinen Dosen im Bastelgeschäft zu kaufen.&lt;br /&gt;
* Die Firma [http://www.ebalta.de/ www.ebalta.de] bietet Silikon für die Formen und Gießharz auch in kleinen Mengen an und liefert auch an Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Harald Kiel und Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Fensterrahmen selber gießen und falls ja, aus welchem Material? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen kann man aus Silikon herstellen, die dann mit Gießharz ausgegossen werden. Für Fenster genügt eine einfach herzustellende einteilige Form. Die Form wird nach dem Füllen mit einem Stück Kunststoff abgedeckt, das am Gießharz nicht haften bleibt, so wird das Gussstück auf der Rückseite schön glatt.&lt;br /&gt;
Um das Gussstück etwas zu verstärken, kann man feine Drähte mit eingießen. Ein Problem besteht darin, das Silikon und Gießharz meistens in 500-ml-Gebinden verkauft werden.&lt;br /&gt;
''Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit besteht darin, Fenster und Rahmen in einem Teil aus glasklarem Gießharz herzustellen und dann die Fensterrahmen aufzulakieren.&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass die Form absulut plan ist, damit die Scheiben nicht matt werden.&lt;br /&gt;
''Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretschel'' rät hingegen eher dazu, Fensterrahmen zu ätzen:&lt;br /&gt;
&amp;quot;[...] ich halte Fensterrahmen für das ideale Objekt schlechthin für erste Ätzversuche: Es handelt sich um reine Durchätzungen (also keine nur halb abzutragenden Oberflächen), so daß sogar simpelstes Schalenätzen in Frage kommt. Und bei den klaren geometrischen Formen üblicher Fensterrahmen und der meist überschaubaren Stückzahl kann man sich u.U. sogar das ganze Photoprocessing schenken und die Teile 1:1 mit Folienstift aufs Blech zeichnen. Die Rückseite kann man komplett schwärzen, es dauert dann halt etwas länger, und die Ränder kommen leicht angeschrägt heraus, was bei mir gar nicht mal soo übel bei Fensterrahmen sogar sehr realistisch ausschaute. Auslagen wären dabei: Ein Stück 0.3mm-Blech, ein Beutel Fe-III-Chlorid (Pfennigartikel) und ein wasserfester Folienschreiber.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ausnahmsweise mal als Vollzitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisen-III-Chlorid gibt es u.a. im Elektronikfachhandel. Der Nachteil bei diesem Mittel ist, das es nach dem Auflösen in Wasser eine trübe und während des Ätzvorganges immer bräunlicher werdende Brühe bildet, so das eine Fortschrittskontrolle nur durch entnehmen des Bleches möglich ist. Besser geeignet ist Natriumpersulfat - das wird nur blau, wenn die Säure verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit welchem Material kann man Silikonformen für feine Teile ausgießen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Materialien, die nicht so brüchig sind wie Gips:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hydrocal - Eine gipsähnliche Gießmasse im Vertrieb von Noch.&lt;br /&gt;
# Epoxyd-Harz - Das Gussstück sollte auf der Rückseite noch mit einigen kleinen Stücken Glasfasermatte stabilisiert werden.&lt;br /&gt;
# Urethan - Urethan hat gegenüber Epoxy den Vorteil, das es die Silikonform nicht angreift.&lt;br /&gt;
# Porcellin - Porcellin ist eine Keramikmasse, die auch von Klaus Spörle zum Ausgießen seiner Silikonformen empfohlen wird. Porcellin ist feiner, schwerer und härter als Gips.&lt;br /&gt;
# Stabilit Express - Dieser 2K-Kleber eignet sich zum Abgießen kleinerer Teile, wenn der Kleber vor dem Guss leicht(!) erwärmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma [http://www.rai-ro.de Rai-Ro] bietet Gießharz und andere nützliche Materialien zum Selbergießen an. (s. auch Markus Klünder: Eigene Modelle in kleiner Serie, in: Miba 7/98, S. 70.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Janos Ero, Waldemar Rodenberg, Thomas Woditsch, Martin Fischer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Wie kann ich Gussformen für Mauerwerk herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst baut man ein Urmodell aus PS oder Gips (in Gips läßt sich die Mauerwerkstruktur gut einritzen), um das Urmodell herum baut man einen Kasten aus Lego und gießt das Urmodell mit Silikon aus dem Bastelgeschäft ab. Um das Entformen zu erleichtern, kann man das Urmodell noch mit Silikonöl einpinseln, das ist aber meistens nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Silikon aus dem Baumarkt für die Herstellung von Gussformen verwenden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Baumarkt gibt es Silikon zum Herstellen von Abdichtungen in praktischen Kartuschen. Dieses Silikon ist zwar billiger als Silikon zur Herstellung von Gussformen, aber aus verschiedenen Gründen nicht dafür geeignet, Formen herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bausilikon ist sehr viel zäher als Modellbausilikon RTV/NV, das es z. B. bei [http://www.weissmetall.com/ Weissmetall Tim Dicke] zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
*: Dadurch wird die Unterseite der Form nicht glatt genug und die Teile werden krumm. Hinweise zum Herstellen von Gussformen gibt es auf den Seiten des [http://www.mec-krefeld.de/modellbau.html Modelleisenbahn-Clubs Krefeld].&lt;br /&gt;
* Es ist nicht klar, inweiweit das Bausilikon beim Aushärten schrumpft.&lt;br /&gt;
* In Bausilikon sind möglicherweise giftige Zusatzstoffe enthalten, die das Schimmeln verhindern sollen.&lt;br /&gt;
* Bausilikon soll genau das Gegenteil von dem bewirken, was bei Formsilikon erwünscht ist: Bausilikon soll auf möglichst vielen Untergründen haften bleiben, Formsilikon darf sich hingegen mit dem Urmodell keineswegs verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Waldemar Schmidt, Jan Bartels, Peter Popp''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bemale ich am besten Bauelemente aus Gips? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, die Farben, z. B. Wasserfarben so zu mischen, dass mit jedem Aufnehmen des Pinsels ein anderer Farbton entsteht. Anschließend sollten noch einzelne Steine mit unterschiedlichen Farbtönen hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Zum Schluss alles mit einer leicht schwarzen Brühe überziehen, die sich vorwiegend in den Mauerfugen absetzt.&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegelmauern: Ziegelrote Abtönfarbe unverdünnt auftragen und danach mit stark verdünnter schwarzer Tusche die Fugen hervorheben. Zum Schluss sollten noch einzelne Steine mit leicht hellbrauner Farbe (Gemisch aus Weiß und Ocker) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Steinpflaster: Grundfarbe aus Schwarz und Weiß gemischt, Nachbehandlung wie bei Ziegelmauern.&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie fixiert man am besten Pulverfarben (z. B. aus zerriebener Pastellkreide)? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerriebene Pastellkreide eignet sich hervorragend zum Altern von Gebäuden und Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
Die Kreide gibt es in verschiedenen Härtegraden im Künstlerbedarf.&lt;br /&gt;
Um den feinen Kreidestaub zu fixieren, sollte das fertig gealterte Modell mit mattem Klarlack überzogen werden. Bei Verwendung des Klarlacks von Graupner dunkelt die Pastellkreide nicht so stark nach. Auch Fixativ aus dem Künstlerbedarf, das zum Fixieren von Kohle- und Kreidezeichnungen verwendet wird, ist geeignet. Fixativ sollte äußerst sparsam verwendet werden, weil es sonst glänzt.&lt;br /&gt;
Gut geeignet ist auch der Mattlack &amp;quot;Top Coat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott, Peter Popp, Harald Kiel, Stefan Karzauninkat''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnfotografie&amp;diff=13087</id>
		<title>Modellbahnfotografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnfotografie&amp;diff=13087"/>
				<updated>2022-10-01T10:49:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''&amp;lt;big&amp;gt;Kleine Fibel der Modellbahnfotografie&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die folgenden vier Punkte beachtet, erzeugt bald sehenswerte Abbildungen von der liebevoll aufgebauten Modellbahn. Es handelt sich um Tips für Fortgeschrittene, die nicht in der Bedienungsanleitung der Kamera stehen. Das Wissen, wie man die Belichtungszeit einstellt oder den Weißabgleich durchführt, wird vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzformel für Profis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sorgfalt bei Arrangement und Hintergrund spart mühsame Retuschen &lt;br /&gt;
* tiefen Kamerastandpunkt wählen &lt;br /&gt;
* Ausleuchten wie im großen Studio: Grundlicht, Führungslicht, Spitzen, Hintergrund &lt;br /&gt;
* Großaufnahmen mit Makro-Linse, Abblenden für Tiefenschärfe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Arrangement - Tüfteln, Tarnen und Täuschen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens die halbe Zeit für ein gutes Foto geht beim Vorbereiten und Herrichten der gesuperten Miniaturobjekte drauf. Hochauflösende Großaufnahmen enthüllen jedes Staubflöckchen, jeden unsauber verlegten Draht, jeden Fingerabdruck auf den Scheiben oder glatten Flächen, jeden noch so kleinen optischen Makel. Diese Dinge fallen auf Fotos wesentlich mehr auf als &amp;quot;in der Natur&amp;quot;, weil ein begrenzter Ausschnitt der Anlage statisch hervorgehoben wird; nichts lenkt ab. Hier also '''Sorgfalt''' walten lassen. Vieles kann man geschickt durch den Blickwinkel oder durch Verstecken hinter Gegenständen (Büsche, Zweige, Maste, Laternen, Litfaßsäulen) kaschieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Lichter und Waggonbeleuchtungen einschalten nicht vergessen. Toll und lebendig sieht es auch aus, wenn es aus den Schornsteinen dampft. Dampf und (heller) Rauch kommt am besten vor dunkleren Teilen des Hintergrunds (Tannen, Fassaden), von hinten extra mit einem kleinen, versteckten LED-Punktstrahler beleuchtet (kann ruhig einen Stich ins Bläuliche haben). Keiner mag den mit Photoshop getürkten Qualm mehr sehen, wie er in U.S.-amerikanischen Modellbahnzeitschriften auf fast jedem Foto zu finden ist. Den dynamischen Fahrtwind erzeugt man am besten mit der in jeder Lunge eingebauten, wohldosierbaren Windmaschine, wie man es beim Ausblasen der immer zahlreicher werdenden Kerzen auf den Geburtstagstorten gelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besser als die Heizungsrohre des Kellers schaut zumindest eine himmelblau leuchtende Wand (Tafel, Tuch) als '''Hintergrundkulisse''' aus. Man kann einen schönen Background zwar auch später mit dem Bildbearbeitungsprogramm elektronisch einblenden, aber ein perfektes und sauberes Freistellen des Vordergrunds gelingt auch mit Software-Hilfe nur mit einigem Expertenwissen und Aufwand. Besser ist es, man kümmert sich bereits beim Fotografieren (und natürlich beim Anlagenbau) darum. Weiter unten gibt es noch mehr Tips für den Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Alles eine Sache des Standpunkts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fehler, alles von schräg oben aufzunehmen, ist naturgemäß recht häufig bei Fotos von Modellbahnen. Schön ist das nur bei Übersichts-Totalen, die man aber eher selten einsetzen sollte (fehlen dürfen sie jedoch keinesfalls). Der Reiz liegt in den Details und in abwechslungsreichen Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Regel bei Großaufnahmen also: '''Runter mit der Knipse'''. Möglichst bis auf Augenhöhe der Modell-Figuren, auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist, und wenn dafür ein paar Gegenstände vorübergehend abgebaut werden müssen. Die Belohnung für die Mühen: Beeindruckende und reizvolle Ansichten durch raffinierte und &amp;quot;vorbildgerechte&amp;quot; Blickwinkel, wie man sie selbst im realen Betrieb nur mit Verrenkungen erleben &amp;amp; genießen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich bei diesem Unterfangen ist eine kleine, kompakte Kamera, die man eventuell sogar unter die Drähte der Oberleitungen bekommt. Praktisch ist auch ein schwenkbares Sucher-Display oder zur Not ein Kabel, welches das Sucherbild auf einen externen Monitor überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufnahmestandpunkt ist bei längeren Serien entscheidend für eine spannende, unterhaltsame Bildabfolge. Es gibt tausend Möglichkeiten, eine Köf abzubilden. Fantasie spielen lassen, Kamera bewegen! Senkrechte oder waagrechte Linien vermeiden, perspektivische Schrägen, Tiefe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso nicht mal den Apparat in den Tunnel legen, nach draußen fotografieren und das moosbewachsene Portal als Schattenriß-Bildrahmen mißbrauchen? Brücken, Viadukte, schmale Ortsdurchfahrten der Neben- oder Straßenbahn bieten fabelhafte Einblicke, wenn man es nur schafft, das Aufnahmegerät für ein paar Sekunden an den entsprechenden Stellen zu fixieren. Gerade für versierte Modellbahner ist es bestimmt kein Problem, hier provisorische Halterungen einzurichten. Sobald das fotografische Dokument gelungen ist, kann ruhig alles zusammenbrechen :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Auflösung moderner Digitalkameras macht sich hier positiv bemerkbar: Das Gerät mag ein wenig schief stehen oder unerwünschte Objekte mit einfangen, - durch die vielen Pixel hat man dann im Zuge der Nachbearbeitung einen gewissen Spielraum (Drehen, Schneiden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Es werde Licht! =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beleuchtung ist das halbe Foto. Mit dem eingebauten Blitz die hübschen Objekte von vorne anzuklatschen, sollte nur den Ausnahmefall darstellen. Meistens werden damit - neben dem &amp;quot;flachen&amp;quot; Bildeindruck - auch noch unschöne und störende Reflexionen hervorgerufen. Solche Fotos haben höchstens informellen aber kaum ästhetischen Wert. Also '''Blitz abstellen''', Neonleuchten im Raum vermeiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schöner werden die Aufnahmen, wenn man mit Licht und Schatten ein wenig spielt und damit den optischen Eindruck der kleinen, schmucken Wunderwerke dramatisch verstärkt. Das ist gar nicht so schwer! Sämtliche Profi-Fotografen und -Kameraleute zaubern in erster Linie mit den Scheinwerfern und nicht mit den fünf Millionen Funktionen ihrer Kameras oder Nachbearbeitungseinrichtungen. Hier ein kleiner Crash-Kurs für Schönbildfänger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Anfang tun es zwei oder drei Schreibtischlampen (oder Videoleuchten), die auf verdrehbaren Gelenken montiert sind, auf möglichst schmalen, höhenverstellbaren Sockeln stehen, und die man auch gut in die Hand nehmen kann. Günstig wäre noch, wenn man die Lampen &amp;quot;abtoren&amp;quot; könnte, das heißt, den Lichtaustritt nach vorne in bestimmte Richtungen begrenzen, abschatten. Versierte Bastler schnitzen aus schwarzem Karton oder Blech bestimmt eine brauchbare Lösung, unter der aber die ausreichende Belüftung des Leuchtmittels nicht leiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Halogenlampen, die es auch in den gängigen Glühlampenformen für 230 Volt mit E27- respektive E14-Schraubfassungen gibt. Diese Lampen sind zwar deutlich teurer, geben aber ein helleres und saubereres Licht. Da sie zudem eine etwa doppelte so lange Lebensdauer wie vergleichbare Glühlampen haben, relativiert sich der Preis. Wichtiger Punkt ist, daß 230 V Halogenlampen - im Gegensatz zu Niedervolt-Halogenlampen - mit jedem Dimmer verwendet werden können, da keine induktive Last durch einen Trafo existiert. 230 V Halogenlampen gibt es auch mit integriertem Reflektor. Optimal für geführtes Licht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend ambitionierte Amateure finden leider keine fertigen und erschwinglichen Geräte am Markt. Sehr kleine, kompakte Scheinwerfer für den besprochenen Einsatzbereich gibt es für professionelle Anwender von der Firma Dedolight, eine Basis-Ausstattung kostet allerdings etwa zwei- bis dreitausend Euro. Man kann die Teile in vielen Städten bei Ausrüstern der Film- und Fernsehproduzenten aber auch tageweise mieten. Praktisch sind auch Akku-Leuchten, da die Stromkabel oft im Weg sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für '''Tageslicht-Simulation''' (wer kann seine H0-Anlage schon ins Freie tragen?) zunächst eine weiche, allgemeine &amp;quot;Lichtdusche&amp;quot; herstellen, die fast keine oder nur ganz unscharfe Schatten produziert. Dazu eignen sich zum Beispiel indirekte (bei weißen Mauern) Deckenfluter oder Butterbrotpapier (als Weichzeichner) vor einem starken Leuchtmittel (&amp;quot;matt&amp;quot; mit Milchglas); Vorsicht, daß nichts anbrennt! Brauchbar sind ein oder mehrere Styroporplatten als Reflektoren, wenn es keine weißen Wände/Decken gibt. Wenn es denen zu warm wird, riecht man das, bevor es brennt. Den Mindestabstand einzuhalten dürfte auch deutlich einfacher sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Grundlicht lassen sich Baustrahler einsetzen. Vorteile: Mit 500 Watt ausreichend stark auch für reflektiertes Licht, werden im Set mit Stativ inklusive Dreh-/Neige-Möglichkeit geliefert, sehr preiswert im Vergleich zu Fotoprodukten. In jedem noch so kleinen Film- oder Fotostudio ist übrigens zumindest ein '''gefüllter Wassereimer samt Löschdecke behördlich vorgeschrieben. Eingeschaltete Brenner, Strahler und Scheinwerfer niemals unbeaufsichtigt lassen!''' Vor dem Umfallen sichern, Kabel gut verlegen und am Boden mit Klebeband befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem '''Grundlicht''' sollte alles von vorne bis hinten gleichmäßig aufgehellt werden. Damit kann man schon Fotos machen, die der Lichtstimmung &amp;quot;wolkig, stark bedeckter Tag&amp;quot; entsprechen. Aber wir wollen doch die Sonne scheinen lassen, nicht wahr? Damit sieht alles gleich viel freundlicher aus, und wir können dramatische Akzente setzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt, der abgelichtet werden soll, bekommt also mit den Schreibtischleuchten (eher hartes, direktes, gebündeltes aber doch gleichmäßiges Licht) eine gründliche Spezialbehandlung. Das &amp;quot;'''Führungslicht'''&amp;quot; ist die Haupt-Lichtquelle und übernimmt die Rolle der Sonne. Für diese Lampe einen Standpunkt von (schräg) oben suchen, bei dem die Strukturen und Profile der abzubildenen Flächen durch klitzekleine Schlagschatten möglichst dreidimensional hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nieten und Holzmaserungen, Zierleisten und geätzte Schilder, Mauerwerk, Fensterrahmen und Fassadenelemente, Lüftungsgitter, Haltestangen und Leitungsrohre, Fels-, Gesteins- und Schotterstrukturen, Gräser, Büsche, Zäune, Hecken, Blumenbeete und so weiter treten erst dann richtig hervor, werden plastisch und &amp;quot;lebendig&amp;quot;, wenn man für das Führungslicht den '''idealen Einfallswinkel''' gefunden hat. Einer der ganz wichtigen Punkte bei der künstlerisch wertvollen Modellbahnfotografie! Also wieder mal: Ausgiebig probieren, mit der Lampe in der Hand ein wenig herumfuchteln und den Lichtstrahl wandern lassen, bis die erwähnten Effekte wirksam werden. Man sieht das ganz deutlich mit bloßem Auge; da können ein paar Zentimeter sehr viel ausmachen! Mit der Zeit wächst die Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird sich diese '''Lichtquelle zwischen der Kamera und den Hauptdarstellern''' befinden, was die räumliche Tiefe anbelangt (Höhe und Schräge variabel, siehe nächste Absätze). Die berühmt-berüchtigte &amp;quot;Gelingt-immer&amp;quot;-Formel: ''Sonne von hinten, im Rücken des Fotografen'', bringt leider selten die beschriebenen und optisch sehr wertvollen Oberflächenstrukturen zutage. Jeder kann das sofort ausprobieren: Man nehme ein schönes, detailliertes Lok- oder Gebäudemodell in die Hand und halte es direkt unter die nächstbeste stärkere Schreibtischlampe. Nun dreht man es ganz langsam um die Längsachse und kann dabei beobachten, wie die beschriebenen Elemente je nach Einfallswinkel der Lichtquelle hervortreten beziehungsweise fast verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Schräge des Einfallswinkels kann man auch die '''Tageszeit''' simulieren. Mithin malerische, lange Schlagschatten von Lattenzäunen und abenteuerlichen Dampflok-Shilouetten gibt es am frühen Vor- und am späten Nachmittag, wenn die (durch die Atmosphäre leicht gelb/rötlich/orange/bernstein gefilterte) Sonne extrem tief am Horizont steht. Auch die Farbe der Hintergrundkulisse mit Filterfolien anpassen oder einen triefend kitschigen Sonnenuntergang als Hintergrundfoto einblenden oder mit einem Diaprojektor projizieren ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man für die Lampe, die das Führungslicht darstellt, auf der Anlage keinen stabilen Standpunkt findet, so macht das nichts: Merken, wo sie hingehört, und nachdem die Einstellungen an der Kamera erledigt sind - während der Selbstauslöser tickert (siehe Punkt [[#Ist die auch scharf?|&amp;quot;Ist die auch scharf?&amp;quot;]]) - die Lampe an den richtigen Ort halten. Zum Zeitpunkt des Auslösens hat man schließlich beide Hände frei. Assistenten und Kabelhilfen sind bei der Modellbahnfotografie übrigens gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen mehrere Objekte auf das Bild, deren Haupt-Ansichtsflächen nicht in gleicher Linie ausgerichtet sind, kann man auch mehrere, separat angeordnete Führungslichter verwenden, die allerdings nicht zu weit auseinanderliegen und sich nicht überlappen sollten (abtoren). Es entsteht dann nämlich eine entsprechende Anzahl von Schlagschatten mit verschiedenen Winkeln, und die wirken unnatürlich. Im Zweifelsfall lieber wieder zurück zu Punkt [[#Das Arrangement - Tüfteln, Tarnen und Täuschen|&amp;quot;Das Arrangement&amp;quot;]] und [[#Alles eine Sache des Standpunkts|&amp;quot;Alles eine Sache des Standpunkts&amp;quot;]], - das Arrangement oder den Aufnahmestandpunkt ein wenig ändern und den optimalen Lichtverhältnissen anpassen. Flexibel bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile, die zu dunkel zu bleiben drohen (zum Beispiel schwarze Fahrgestelle im Schatten), mit einem Extra-Lichtstrahl oder hellen, reflektierenden Flächen oder Spiegeln außerhalb des genützten Bildausschnitts '''aufhellen'''. Prakisch einsetzbar sind dafür schwenk- und neigbare Kosmetikspiegel, wie sie fast jeder weibliche Erdenbürger der westlichen Hemisphären stets in Reichweite hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hintergrund''' (Himmel, Landschaft, Gebirge), soferne er ins Bild kommt, sollte ebenfalls '''separat und gleichmäßig verteilt beleuchtet''' werden. Darauf achten, daß keine wirklichkeitsfremden Schatten auf die Fläche des Hintergrunds fallen (räumliche Distanz einhalten, Hintergrund absetzen). Seit kurzem gibt es spezialbeschichtete Folien als Foto-Hintergründe speziell für Modellbahnen zu kaufen (von http://www.modellbahn-hintergrund.com oder Fa. Wischermann), die über eine Lichtbox (schmaler Kasten mit Neonröhren) gespannt werden. Je nach Beleuchtung (von vorne: Tageslicht, von hinten: Dämmerung/Nacht) sind sie universell einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist auch, daß das Lichtstärkeverhältnis der einzelnen Lampen stimmt. Hier kann sich der Amateuer mit ein paar Dimmern (Vorsicht: stark gedimmte Glühbirnen produzieren einen Rotstich) oder - besser - dem Abstand der Lampen zu den Objekten helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Modellbahnen mit vielen Scheinwerfern an den Fahrzeugen, Innenbeleuchtungen in bevölkerten Personenwaggons, Straßenlaternen, Lichtsignalen, Bahnhofsbeleuchtung, erhellten Fenstern an den Häusern, Flutlicht auf den Rangiergleisen und so weiter wirken '''Nachtaufnahmen''' besonders faszinierend und stimmungsvoll! Auch die gelingen prächtig, wenn man sich an ein paar Regeln hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall den Raum völlig abdunkeln und die Lichtdusche (Grundlicht) sowie die Hintergrundbeleuchtung '''abschalten oder tief dunkelblau''' (Dämmerungsphasen: rötlich/violett) '''filtern''' (= &amp;quot;amerikanische Nacht&amp;quot;). Ziemlich hitzebeständige Farbfilterfolien und geeignete Halterungen gibt es im Scheinwerferzubehörhandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehört unbedingt ein Gegenlicht (Fachausdruck: &amp;quot;'''Spitzenlicht'''&amp;quot;) eingestellt, und zwar von schräg gegenüber der Kamera in möglichst flachem Winkel, damit die äußeren Konturen der Objekte (die Spitzen) hervorgehoben werden; das Kameraobjektiv selbst sollte jedoch abgeschattet (abgetort) werden, damit kein störendes Streulicht (Linsenreflexe im Objektiv) auf dem Foto entsteht. Dieses Spitzenlicht macht sich übrigens auch bei der Tageslichtsimulation gut, darf allerdings nur sehr wohldosiert eingesetzt werden und die Sonne nicht überstrahlen (außer beim bewußten Gegenlicht-Effekt, da übernimmt das Gegenlicht die Rolle der Sonne); immerhin handelt es sich um ein Licht, das in der Natur nicht vorkommt. It's a fake, sieht aber sehr gut aus. (Die glänzenden Haare der Modelle bei den Shampoo-Werbespots kommen keineswegs von den phänomenalen Auswirkungen der beworbenen Produkte, sondern ausschließlich vom aufwendig eingerichteten Spitzenlicht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führungslichter so weit abschwächen, dimmen oder fahlblau filtern (Mondlicht), daß die Flächen gerade noch erkennbar sind und nicht total absaufen. Für den eigentlichen Effekt sorgen dann die auf der Modellbahn eingebauten Lämpchen und Scheinwerfer, den man noch verstärken kann, indem man - ganz nach Geschmack - vor dem Objektiv einen Sternfilter befestigt (dann strahlen die Lichtpunkte so richtig schön) oder ein paar Nebelschwaden einziehen läßt (gleichmäßig verteilter Zigarettenrauch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem nur '''so wenig Scheinwerfer einsetzen wie unbedingt nötig'''! Viele Flächen der Modelle sind aus Kunststoff, der besonders durch sein spiegelndes Reflektionsverhalten enttarnt wird. Je mehr Lichtquellen, desto mehr Reflexe. Überstrahlungen auf solchen Flächen oder Kanten vermeiden. Oft hilft es schon, wenn man die Teile ein paar Millimeter verschiebt, anhebt oder neigt. Im Film- und Fotozubehör gibt es auch sogenannten Matt-Spray, der manchmal Wunder wirkt. Bildteile hingegen, die glänzen, schimmern oder spiegeln sollen (neuwertiges Metall, Wasser, manchmal auch Glas), entsprechend hervorheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier angeführten Beleuchtungsratschläge gelten ganz allgemein auch für Videoaufnahmen. Wenn natürlich geschwenkt oder über weite Strecken mitgefahren wird, erhöht sich der Aufwand entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ist die auch scharf? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht heikles Thema bei den kleinen Objekten. Auch bei viel Licht schaffen es nicht mal sündhaft teure Profi-Kameras und -Objektive, selbst bei stehenden Loks, Waggons oder bei Landschaftsdetails eine '''Tiefenschärfe''' (= scharf abgebildete Gegenstände von nah bis fern, in die räumliche Tiefe gehender Schärfebereich) zu erzeugen, die den Abbildungen der 1:1-Vorbilder ähnlich ist. Spätestens an der mangelnden Tiefenschärfe erkennt man auch bei den perfektesten Nachbildungen, daß es sich um das Foto eines kleinen Modells handelt. Überall scharf sind Makro-Fotos praktisch nur dann, wenn sie bildfüllend Flächen abbilden, die streng planparallel zur Belichtungsebene angeordnet sind, und solche Aufnahmen sind auf die Dauer langweilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher gilt prinzipiell: '''Blendenvorwahl auf die kleinste Stufe''' (Blende fast zu, meistens F=8,0), Kamera auf ein (Mini-)Stativ oder eine andere stabile Unterlage und entsprechend länger belichten. Selbstauslöser verwenden, um ein Verwackeln beim Auslösen zu vermeiden, und um die Hände für andere Tätigkeiten freizuhaben. Großaufnahmen natürlich mit '''Makro-Einstellung'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man mit diesem fototechnischen Trick (Abblenden) einiges an Tiefenschärfe herausholen kann, sollte man sich ziemlich genau überlegen, wohin man den '''Fokus''' (den Schärfepunkt) legt. Bei einer schräg von vorne aufgenommenen Lok zum Beispiel wird dieser Punkt im vorderen Drittel liegen. Die Front sollte auf jeden Fall scharf sein, also die &amp;quot;bildwichtigen&amp;quot; Punkte, die auffallen. Hier muß man eventuell ein wenig experimentieren und mehrere Versuche starten. Geschickte Fotografen machen sich die Tiefenschärfeprobleme im Makro-Bereich zunutze, indem sie bestimmte Objekte bewußt vor unscharfem Hintergrund räumlich hervortreten lassen (in dem Fall kann man die Blende sogar wieder etwas öffnen), oder bildwichtige Objekte scheinbar zufällig in der Schärfenebene arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Linsen kann bei diesem Vorhaben gar nicht gut genug sein. Makro-Fotografie fordert sie auf's Äußerste. Dabei mag der mögliche Mindest-Abstand gar nicht mal die wichtigste Rolle spielen, - beim allzu nahen Rangehen wirft nämlich der Aufnahmeapparat selbst früher oder später einen Schlagschatten auf das Objekt, der Fotograf steht sich selbst im Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Kameras verfügen über einen optischen Zoom (Transfokator) im Makro-Modus, also eine Brennweitenvorwahl (digitale Zooms abstellen). Hier gilt dasselbe wie bei normalen Aufnahmen ohne Makro: Weitwinkel (niedrige Brennweitenzahl) läßt alles wuchtiger, tiefer, übertrieben räumlich gedehnt und eben &amp;quot;weiter&amp;quot; erscheinen, die Schärfe ist weniger kritisch. Gerade Linien beginnen sich unnatürlich zu biegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Wert auf verzerrungsfreie und dokumentarisch einwandfreie Aufnahmen legt, sollte den '''&amp;quot;Normal&amp;quot;-Bereich der Brennweite bevorzugen''' (bei kompakten Zoom-Objektiven also genau zwischen Tele und Weitwinkel); hier ist auch die Lichtausbeute am höchsten. Die Verführung, bei Modellbahnen alles weitwinkelig zu fotografieren, ist groß. Aber es handelt sich um einen unnatürlichen Effekt, der ebenfalls eher sparsam eingesetzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tele-Einstellungen (hoher Brennweitenbereich) lassen alles flach, dicht, zweidimensional und räumlich zusammengeschoben wirken, der Bereich, in dem Objekte scharf abgebildet werden, wird noch schmäler. Das können wir bei der kleinen Bahn eher selten gebrauchen, obwohl eng gestaffelte Masten der Oberleitung zum Beispiel auch einen ganz eigenen Reiz ausüben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Noetzel hat mit einem Trick den Tiefenschärfebereich erheblich ausgeweitet, indem er das Motiv in mehreren Schritten fotografiert und dabei jedes Mal den Tiefenschärfebereich verschiebt. Mit einer speziellen Software werden diese Bilder schließlich so zusammengesetzt, daß nur die jeweils scharfen Bereiche der Aufnahmen genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie vorne scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die vorne scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie Mitte scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die in der Mitte scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie hinten scharf.jpg|thumb|Aufnahme, die hinten scharf ist]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Modellbahnfotografie alles scharf.jpg|thumb|Zusammengesetzte Aufnahme, die über die ganze Länge scharf ist]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Software unter Windows können genutzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich und einige Arbeitshinweise finden sich unter http://www.outbackphoto.com/workflow/wf_72/essay.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digicam als Scanner-Ersatz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens eignet sich eine Digitalkamera auch als Scanner-Ersatz, z.B. wenn ältere, nur als &amp;quot;Analog-Bild&amp;quot; vorliegende Fotos für die (eigene) Webseite verwendet werden sollen. Auch Dias lassen sich mit der Digicam so digitalisieren, ohne einen teuren Durchlichtscanner anzuschaffen: Seitenverkehrt auf ein transparentes Medium projeziert, werden sie einfach von der Rückseite der Projektionsfläche abfotografiert (allerdings ist hier mit der Belichtung zu experimentieren, da Dias oft einen sehr hohen Kontrast aufweisen!). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt können mit der Digitalkamera auch wesentlich größere Vorlagen abfotografiert werden, als das die meist nur DinA4-großen Scanner daheim schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Grundsätzlich sollte bei diesen Arbeiten mit möglichst großer Brennweite &lt;br /&gt;
 gearbeitet werden, da die billigen Objektive in Weitwinkeleinstellungen &lt;br /&gt;
 zur Verzerrung neigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch ein paar Anregungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungsreihen machen. &lt;br /&gt;
* Die eingebauten Belichtungsmesser messen das reflektierte Licht. Das muss in Summe nicht dem Neutralgrau entsprechen, auf das Belichtungsmesser geeicht sind. &lt;br /&gt;
* Auf den Weißabgleich achten. Einheitliche Leuchtmittel verwenden. Lampen- plus Neon-Licht überfordern jeden Weißabgleich. &lt;br /&gt;
* Auf die Kabel achten. Da bildet sich schnell ein unfallträchtiges Gewirr. Am besten mit wiederverwendbaren Kabelschlaufen ordentlich verlegen. &lt;br /&gt;
* Diskussion zu diesem Thema mit vielen kommentierten Beispielfotos in der Usenet-Newsgruppe [news:de.rec.modelle.bahn] (hier der entsprechende und direkte Link zu [http://groups.google.de/group/de.rec.modelle.bahn?hl=de/ Google-Groups]), die auch der Betreiber dieser Website ist. &lt;br /&gt;
* [http://www.kazmedia.de/bahn/licht.html Weitere Tips] von einem Teilnehmer dieser Gruppe. &lt;br /&gt;
* Christian Noetzel beschreibt den Bau eines [http://www.noetzel24.de/index.php?id=29 Fototischs] inklusive Beleuchtung für Modellaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun viel Spaß beim rechten Ins-Licht-Rücken der kleinen Schmuckstücke, sie haben es schließlich verdient! Ihr werdet sehen, der gewisse Aufwand zahlt sich aus. Was gibt es Schöneres, als die bildschönen Miniaturen in ansprechender Form völlig neu zu erleben? Gutes Gelingen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Denn die einen stehn im Dunkeln und die andern stehn im Licht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berthold Brecht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor (Text &amp;amp; HTML): M. Simon | Wien, am 1. Mai MMIV&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ergänzungen: E. v. Eimeren&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--wiki-Version: J. Bartels--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modellbahn]] [[Kategorie:Arbeitstechniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Elektronikversender&amp;diff=13086</id>
		<title>Elektronikversender</title>
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				<updated>2021-11-08T21:48:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Neben elektronischen Bauteilen findet man bei den Elektronikversendern auch viel Material, das sich gut bei der Verdrahtung einer Modellbahn einsetzen läßt. Hierzu gehören z. B. LED, Widerstände, Miniaturglühbirnen, Schalter, Taster, Draht, Vielfachleitungen, Steckverbinder, Netzteile, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Tabelle aufgeführten Firmen versenden auch an Privatleute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Versender&lt;br /&gt;
! Web&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürklin&lt;br /&gt;
| http://www.buerklin.com/&lt;br /&gt;
| Elektronik-Großhändler, liefert auch an Privat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Conrad&lt;br /&gt;
| http://www.conrad.de/&lt;br /&gt;
| führt auch Modellbahnsortiment und spezielle Elektronikbausätze &amp;lt;br&amp;gt; für die Modellbahn. Bei Bauteilen deutlich teurer als andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CSD Elektronics&lt;br /&gt;
| http://www.csd-electronics.de&lt;br /&gt;
| preiswert, bestellt auf Wunsch im Sortiment nicht gelistete Bauteile, geringe Versandkosten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Darisus&lt;br /&gt;
| http://www.darisus.de/&lt;br /&gt;
| preiswert, gefühlsmäßig nicht ganz so umfangreiches Sortiment&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ELV Elektronik&lt;br /&gt;
| http://www.elv.de/&lt;br /&gt;
| Bausätze und Bauteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GES GmbH&lt;br /&gt;
| http://www.Electronicpool.de&lt;br /&gt;
| abgekündigte und nicht mehr lieferbare elektronische Bauelemente&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kessler&lt;br /&gt;
| http://www.kessler-electronic.de/&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lumitronix&lt;br /&gt;
| http://www.leds.de&lt;br /&gt;
| Spezialist für LED's und Zubehör, sehr preiswert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pollin&lt;br /&gt;
| http://www.pollin.de/&lt;br /&gt;
| preiswerter Reste-Verramscher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichelt&lt;br /&gt;
| http://www.reichelt.de/&lt;br /&gt;
| preiswert, schnelle Lieferung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Segor&lt;br /&gt;
| http://www.segor.de/&lt;br /&gt;
| Nicht gerade preiswert, kann dafür aber auch exotischere Bauteile beschaffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WE Elektronik&lt;br /&gt;
| http://www.we-wuppertal.de&lt;br /&gt;
| Hat spezielles Sortiment für Modellbahner zu den Empfehlungen von Rolf Knipper. Ladenlokal seit 27.04.2018 geschlossen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bitte keine Firmen eintragen, die nur an gewerbliche Kunden liefern.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens freut sich auch der örtliche Elektronikhändler über einen Besuch (und Einkauf). Oftmals hat es sich schon bewährt, einen Fachhändler vor Ort zu haben, wenn einem am Samstagmorgen einfällt, was man am Wochenende gerne basteln möchte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Beleuchtung&amp;diff=13085</id>
		<title>Beleuchtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Beleuchtung&amp;diff=13085"/>
				<updated>2021-11-08T21:43:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beleuchtung von Wagen mit LED =&lt;br /&gt;
Auf Modellbahnen kommen unterschiedliche Spannungsversorgungen zum Einsatz, z.B. Gleichspannung wechselnder Höhe mit  Polaritätsänderung  je nach Fahrtrichtung, Wechselspannung unterschiedlicher Höhe mit nochmals erhöhtem Umschaltimpuls für Fahrtrichtungsänderung, Digitale Wechselspannung gleichbleibender Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dauerbeleuchtung von Wagen betrachtet man alle Arten der Spannungsversorgung als Wechselspannung mit diversen Eigenheiten der verschiedenen Systeme (Wechsel der Polarität nur bei Richtungsänderung; sehr hohe kurzzeitige Maximalspannung; hohe Frequenz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bekomme ich saubere Gleichspannung? ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gleichrichter.PNG|framed|right|Einfache Gleichrichterbrücke]]&lt;br /&gt;
LED benötigen eine Gleichspannung und vertragen keine hohe Spannung in Sperrichtung, also macht man es sich einfach und schaltet der oder den LED eine Gleichrichterbrücke vor. Ob man hier fertige Brücken verwendet oder die Brücke aus vier einzelnen Dioden zusammengesetzt wird entscheidet man nach Geldbeutel, Platz, Aufwand und Inhalt der Grabbelkiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund-Gleichrichter zum Einlöten oder im DIL-Gehäuse sind für unter 0,20€ zu bekommen, einzelne Dioden unter 0,03€. Die Standard-Diode 1N4001 kann maximal 1A gleichrichten, empfohlen ohne Kühlung bei dichter Packung sind  800mA), eine Brücke daraus kommt wegen der Gehäusegröße DO201 schon leicht an die Größe einer fertigen Brücke heran; die kleine 1N4148 schafft zwar nur maximal 150mA (Empfohlen 100mA), ist aber wegen der Gehäusegröße DO35 wesentlich enger zu verbauen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Gleichrichter_mit_Kondensator.PNG|framed|right|Gleichrichterbrücke mit Siebkondensator]]&lt;br /&gt;
Normalerweise verwendet man nach der Gleichrichtung einen Kondensator, um die Spannug zu glätten und bei kurzzeitigen Ausfällen (unpolarisierte Weichenstücke, schlechter Kontakt zur Schiene) ein Flackern der Beleuchtung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ändert sich die Spannung durch Gleichrichtung und Glättung? ==&lt;br /&gt;
Ja, dazu erst einmal ein paar Beispiele:&lt;br /&gt;
* Lima-Anlage mit 16V Gleichspannung: bis zu 14,6V am Ausgang.&lt;br /&gt;
* Märklin-Anlage mit 16(24)V Wechselspannung: bis zu 32,5V am Ausgang&lt;br /&gt;
* digitale Roco-Anlage 15V-Trafo/19V-Booster: 19,1V am Ausgang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gleichspannung am Eingang ist die Ausgangsspannung um die Durchlassspannung der Gleichrichterdioden geringer, also zwei mal 0,7V (es sind immer nur zwei Dioden pro Richtung in Durchlass) macht 1,4V bei den hier beschriebenen Kleindioden; bei Verwendung kleiner fertiger Gleichrichterbrücken erhält man ebenfalls einen Spannungsabfall in dieser Höhe.&lt;br /&gt;
:U&amp;lt;sub&amp;gt;aus&amp;lt;/sub&amp;gt; = U&amp;lt;sub&amp;gt;ein&amp;lt;/sub&amp;gt; – 1,4V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Wechselspannung am Eingang wird der Glättungskondensator auf den Scheitelwert der Eingangsspannung aufgeladen. Bei Sinus-Wechselspannung wird der Scheitelwert um Wurzel(2) des Effektivwertes grösser, also etwa Faktor 1,41. Davon muss noch der Spannungsabfall an den Dioden abgezogen werden. Zu beachten dabei ist die Polarisationsumkehr bei Märklin mit einem 24V-Spannungsstoss anstelle der normalerweise höchstens 16V beim Fahren: Auch diese 24V am Eingang erreichen die Beleuchtung, daher kommt es hier zu sehr hohen Spannungen, die von der Beleuchtungselektronik abgefangen werden müssen.&lt;br /&gt;
:U&amp;lt;sub&amp;gt;aus&amp;lt;/sub&amp;gt; = U&amp;lt;sub&amp;gt;ein&amp;lt;/sub&amp;gt; * 1,41 – 1,4V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Digitalspannung wird ein fast rechteckförmiges Signal am Ausgang der Zentrale oder des Boosters abgegeben, so dass es sich zwar hier auch um Wechselspannung handelt aber steile Flanken vorhanden sind und die Frequenz wesentlich höher als bei normaler Wechselspannung ist. Dadurch ist die Ausgangsspannung ebenso hoch wie bei entsprechender Gleichspannung am Eingang.&lt;br /&gt;
:U&amp;lt;sub&amp;gt;aus&amp;lt;/sub&amp;gt; = U&amp;lt;sub&amp;gt;ein&amp;lt;/sub&amp;gt; – 1,4V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie schliesse ich die LED an? ==&lt;br /&gt;
Eine Parallelschaltung von LED mit gemeinsamen Vorwiderstand empfiehlt sich nicht, da durch Exemplarstreuungen die LED ungleichmässig belastet werden. Der Vorwiderstand wird recht klein, muss aber wegen dem durchzuleitendem Strom eine relativ hohe Verlustleistung vertragen können, bei 4 LED kann schon mal eine 2W-Ausführung nötig sein! Die Strombelastbarkeit der Gleichrichterdioden muss ebenfalls beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Parallelschaltung von LED mit jeweils eigenem Vorwiderstand ist möglich, macht aber wegen dem höheren Stromverbrauch keinen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihenschaltung von LED mit gemeinsamen Vorwiderstand hat einen kleineren Stromverbrauch als die anderen Schaltungen, und der Verlust am Widerstand hält sich in Grenzen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleuchtung_6_LED.PNG|framed|right|Beleuchtung mit 6 LED]]&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist natürlich die Verwendung von ähnlichen LED, wichtig ist der gleiche Betriebsstrom. Wenn beispielsweise ein Zugcafe anders beleuchtet werden soll als die restlichen Abteile, ist zu beachten: ein gemischter Betrieb von 'Normalen', 'High-Effency' und 'Low-Current'-LED ist nicht möglich, hier muss jede Art einen eigenen Stromzweig mit eigenem gemeinsamen Vorwiderstand erhalten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welchen Vorwiderstand muss ich nehmen? ==&lt;br /&gt;
Mit der Methode 'eine LED braucht 2V und verbraucht 20mA' hat man zwar recht lange gewerkelt, bei der heutigen Auswahl an verschiedenartigsten LED ist aber ein kurzer Blick ins Datenblatt der verwendeten Typen angeraten, bevor man sich an einen Zusammenbau macht. Auch sollte man mal ohne Last durch Rollmaterial oder Beleuchtungen die maximale zum Gleis führende Spannung messen und für weitere Bastelprojekte notieren. Bei analogen Anlagen sollte das kein Problem werden, ein Meßgerät mit dem hier ausreichend genau zu messen ist bekommt man für unter 5€, es gehört sowieso in jede Bastelkiste. Anders sieht es bei digitalen Anlagen aus, hier kann man entweder teures Meßgerät kaufen, eins selber bauen oder (wie bei allen Anlagen) einfach mal eine Brückenschaltung mit Kondesator fliegend mit Teilen aus dem Vorrat aufbauen aus denen später auch gebaut wird, anschliessen, messen, notieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorwiderstand soll eine bestimmte Spannung abfallen und einen bestimmten Strom fliessen lassen. Für das obige Beispiel mit Zugcafe daher hier die Berechnungen:&lt;br /&gt;
[[Bild:Beleuchtung_4_plus_2_LED.PNG|framed|right|Beleuchtung mit verschiedenen LED-Sorten]]&lt;br /&gt;
Das Zugcafe bekommt zwei weiße LED (im Bild innen), lt. Datenblatt 3,5V/30mA. Von den angenommenen 17,6V müssen 10,6V geschluckt werden, bei 30mA macht das rechnerisch 353,33Ohm. Bei ausgesuchten 360Ohm ist der Strom mit 29,4mA nur geringfügig niedriger, was die LED zum annehmbaren Leuchten bringen sollte. Die Verlustleistung am Widerstand sind grob 10,6V * 30mA = 318mW, ein 1/4W-Widerstand reicht hier nicht! Je nach Bastelkisteninhalt kann man hier zwei 180Ohm-Widerstände in Reihe schalten, oder gleich statt 0,04€ teuren 1/4W-Kohleschichtwiderständen mit 5% Toleranz 0,05€ teure 0,6W-Metallschichtwiderstände mit 1% Toleranz verwenden, hier kann man auch gleich den passenderen Wert 357Ohm bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abteile bekommen vier gelbe Low-Current-LED (im Bild außen), lt. Datenblatt 2,0V/2mA, es müssen also 9,6V verschluckt werden. Bei 2mA macht dass rechnerische 4,8kOhm, ausgesuchte 5,1kOhm ergeben 1,88mA, ausgesuchte (teurere) 4,87kOhm lassen 1,97 mA fließen. Die Verlustleistung ist unter 20mW, hier könnte man schon SMD-Widerstände benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die LED werden im Analogbetrieb bei langsamer Fahrt dunkler! ==&lt;br /&gt;
[[Bild:BEL_LED_mmit_Stromquelle.png|framed|right|LED mit einfacher Stromquelle]]&lt;br /&gt;
Das ist der Nachteil der bisher vorgestellten Schaltungen. Eine sehr einfache Schaltung mit einem Feldeffekttransistor sorgt für einen festgelegten maximalen LED-Strom. Ausgenutzt wird der Effekt eines FET, bei kurzgeschlossenem Gate nur einen bestimmten Strom fliessen zu lassen. Beim BF256A sind es 6mA, beim BF256B 12mA, beim BF256C 16mA.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BEL_LED_mit_Stromquelle.png|framed|right|LED mit veränderbarer Stromquelle]]&lt;br /&gt;
Passen die Ströme nicht zu den LED, hilft die Standard-Stromquelle weiter, bei der sich der Strom verändern läßt. Hier übernehmen zwei NPN-Transistoren BC548 die Regelung, mit R = 0,6 / I (I in A) bzw. R = 600 / I (I in mA) ist der benötigte Widerstand schnell berechnet, für die 2mA-LED zum Beispiel rechnerisch 300Ohm, wem der 300Ohm-Widerstand zu teuer ist probiert 270Ohm (2,22mA) oder 330Ohm (1,81mA) aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Und wenn die Beleuchtung auch beim Zughalt leuchten soll? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Stützkondensator hilft, aber der Platz ist leider begrenzt, daher verwendet man Doppelschichtkondensatoren, sogenannte GoldCaps. Die haben extrem hohe Kapazitäten, vertragen aber nur Spannungen von 2,5 oder 5,5V (je nach Typ). Eine Reihenschaltung zur Spannungserhöhung endet meist mit dem vorzeitigen Ableben der GoldCaps und wird daher nicht empfohlen. Eine Schutzschaltung mit parallel zu den GoldCaps geschalteten Widerständen funktioniert zwar, läßt aber die verfügbare Kapazität dahinschmelzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BEL_mit_GoldCap.png|framed|right|GoldCap und Ladeschaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nebenstehenden Schaltung sorgt der Spannungsregler zusammen mit der Diode in seinem Massezweig für maximal 5,7V Ladespannung für den GoldCap. Die Diode über dem Spannungsregler schützt diesen bei fehlender Eingangsspannung vor dem Rückschlag des GoldCap. Der Widerstand rechts ist der Vorwiderstand für die LED. Der Widerstand im unteren Zweig sorgt für eine Ladestrombegrenzung. Der GoldCap braucht sie nicht, dem Spannungsregler ist es dagegen sehr recht, und der Modellbahner freut sich über den verschwundenen Einschaltstromstoß (Kurzschlußerkennung!).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Beleuchtung von Gebäuden =&lt;br /&gt;
Gebäude kann man auf klassische Weise mittels kleiner Glühbirnchen beleuchten. Stromsparender, ausfallsicherer und weniger Wärme produzierender sind auch hier LED. Da LED etwas schwächer sind und nicht so schön rundherum leuchten wie Glühbirnen, sind auch mal mehrere LED pro Gebäude sinnvoll. Wenn man schon dabei ist, kann man Gebäude gleich mit Karton in Räume aufteilen, so daß sich ein belebtes Haus simulieren läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen die beleuchteten Gebäude abnehmbar sein, wird der Anschluß [[Stecker_für_Gebäudebeleuchtung|steckbar]] ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beleuchtung der Strecke =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn statt Glühbirnchen LED verwendet werden, sollte man weiße LED nehmen und darauf achten, daß der Abstrahlwinkel möglichst hoch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung =&lt;br /&gt;
Wenn Wert auf die Fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung oder die digitale Steuerung der Beleuchtung gelegt wird, ist ein Decoder abhängig vom verwendeten System zu verwenden. Schutzschaltungen sind dort in der Regel integriert, so dass hier nicht weiter darauf eingegangen wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Airbrush-FAQ&amp;diff=13084</id>
		<title>Airbrush-FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Airbrush-FAQ&amp;diff=13084"/>
				<updated>2021-11-05T17:09:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerorts findet man Grafiken, die mit der Airbrush ganz oder teilweise erstellt wurden.&lt;br /&gt;
Sei es ein Design auf einem Auto, eine Illustration aus dem Science Fiction- oder Fantasybereich oder einfach ein Fahrgeschäft auf einem Jahrmarkt/ einer Kirmes.&lt;br /&gt;
Auch im Modellbau ist dieses Zeichengerät bekannt, meist aber nur für die Spritzlackierung von Autos, LKW oder Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei läßt sich die Airbrush ganz hervorragend auch zum Altern und Gestalten einer Modellbahn und deren Fahrzeugen verwenden. Diese Seite soll versuchen, Berührungsängste die hierbei immer noch bestehen ein wenig abzubauen und Anregungen zu schaffen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die hier aufgeführten Fragen und deren Antworten stammen nicht nur aus der Newsgroup DE.REC.MODELLE.BAHN sondern stellen die Essenz der Fragen dar, welche im Laufe der Zeit immer wieder gestellt werden. Vielleicht regen sie ein wenig zur Diskussion um dieses interessante Thema an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen und Antworten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Airbrush ist für die Modellbahngestaltung geeignet? ===&lt;br /&gt;
Für Alterung und Landschaftsgestaltung eignen sich Spritzpistolen mit unabhängiger Doppelfunktion. Der Düsendurchmesser sollte nicht größer als 0,2mm sein. Normalerweise ist das für feine Arbeiten sowie für mittlere Flächen ausreichend. &lt;br /&gt;
Ideal sind bei größeren Flächen Geräte mit Wechseldüsen und -Farbtanks, diese sind aber recht kostspielig (ca 500 Euro?)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kostet ein tauglicher Airbrush? ===&lt;br /&gt;
Für einfache Landschaftsgestaltung und bei großen Spurweiten ab H0 reicht ein einfaches Gerät für ca. 60,- bis 100,-Euro, wie z.B. eine Junior 02 o.ä. Wer allerdings auch feine Alterungsspuren setzen oder an kleineren Maßstäben arbeiten will, sollte über eine Anschaffung im Rahmen von 150,- bis 200,-Euro nachdenken, z.B. Iwata HP-B oder de Vilbiss Super93 o.ä.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Woher Druckluft nehmen? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dosen sind wenn überhaupt nur in einem Eimer Wasser zu gebrauchen, da sie sich sonst zu sehr abkühlen und den Druck verlieren. &lt;br /&gt;
Besser ist immer ein Kompressor.&lt;br /&gt;
Ideal sind Kolbenkompressoren mit Automatik, sie sind sehr leise (leiser als ein Kühlschrank). Preislich liegen sie bei ca 300,- Euro. Es gibt aber auch weitaus günstigere, z.B. ohne Automatik. Allerdings sind Kompressoren ohne Druckgefäß nicht zufriedenstellend, da kein konstanter Druck gehalten werden kann.&lt;br /&gt;
Es lohnt sich aber auch immer eine Frage an den Händler in der Nähe zu richten, vielleicht gibt es dort welche im Verleih.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar der Selbstbau ist möglich, bedarf aber einiger guter Fähigkeiten in handwerklichen Dingen.&lt;br /&gt;
Eine günstige Möglichkeit zum Kauf eines Kompressors bietet natürlich auch der Gang in den Baumarkt. Dort findet man günstige ölfreie Membran- und Kolbenkompressoren in der Preisklasse 200- 300 Euro (meist mit umfangreichem Zubehör). &lt;br /&gt;
Diese haben eine sehr hohe Ansaugleitung und eignen sich daher auch für Lackierungen mit größeren Spritzpistolen. Der Haken ist allerdings eine nicht zu verachtende Geräuschentwicklung! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Farben sind verwendbar ? === &lt;br /&gt;
Für die Landschaft bevorzuge ich wasserverdünnbare Acrylfarben.&lt;br /&gt;
Die sollten aus sehr fein geriebenen Pigmenten bestehen wie z.B. Hansa AeroPro oder Schmincke Aero Color ++. Sie lassen sich hervorragend sprühen, trocknen wasserfest aus, sind geruchlos und verstopfen die Düsen nicht.&lt;br /&gt;
Bei Fahrzeuglackierungen empfehlen sich Email- oder Kunstharzlacke. Diese werden von vielen Herstellern, teilweise sogar speziell für Modellbahnen angeboten und unterscheiden sich nicht grundlegend. Allerdings riechen sie sehr stark und die Dämpfe sind gesundheitsschädlich, also auf gute Belüftung achten (am besten absaugen). Speziell für das Altern bietet Hansa einen eigenen Set mit Farbmischanleitung an. Acrylfarben lassen sich allerdings auf glatten Untergründen wieder abreiben, also hinterher vorsichtig handhaben oder leicht mit mattem Klarlack versiegeln.&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind auch die Acrylfarben auf Wasserbasis &amp;quot;Illuma Air ready&amp;quot; der Firma [https://airbrush-geckler.de/ Geckler]. Sie eignen sich für Metall, Kunststoff, Glas, Stein, Papier.. und trocknen wetterfest auf.&lt;br /&gt;
Auch gibt es einen Klarlack dieser Firma.&lt;br /&gt;
Diese Farben sind reversibel und lassen sich mit einem sogenannten Eraser, welcher aufgesprüht wird, anschließend mit Wasser oder einem feuchten Lappen wieder entfernen! &amp;lt;!-- Wer hierzu nähere Informationen wünscht, dem sei die Seite von [http://www.topair.de/Illumaair-Geckler-Topair-Airbrushfarbe-radierfaehige-airbrushfarbe Geckler Airbrush] empfohlen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsteht beim Sprühen nicht ein Farbnebel? Ja. Bei unseren Flächen und sehr dünnen Farbschichten wirkt er sich aber nicht so sehr aus. Abdecken von nahegelegenen Bereichen empfiehlt sich aber immer. &amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Fahrzeugen u. Gebäuden verwende ich eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absauganlage ===&lt;br /&gt;
Eine solche kann man sich aus einem großen Karton und zwei oder drei Axiallüftern aus dem Elektronikhandel oder -Versand leicht selbst bauen. Gefiltert wird dann über zwei übereinandergelegte Filterwatten für Küchendunstabzugshauben; oder gleich mit einem Schlauch rauspusten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen interessanten Vorschlag machte Sven Jürgens zum Thema Abzugseinrichtung. In seiner Mail schrieb er folgendes: Um Dich und natürlich gerade die Leser dieser Seite zu unterstützen, habe ich einen Tip zur Spritzkabine: Der günstigste Weg (so auch mein erster) ist natürlich ein Karton, der vorne eine Öffnung von der Länge des (voraussichtlich) längsten Modell plus ein paar Zentimeter Luft haben sollte (in meinem Fall waren es 40cm). Oben auf einer Art Spitzdach-Konstruktion saß ein Axial-Lüfter, der den Farbnebel durch einen Dunstabzugshaubenfilter angesaugt hat. Da der Sog bei der großen Frontöffnung und durch den sich zusetzenden Filter nur sehr gering war, entstand durch den Luftstrahl der Pistole nach kurzer Arbeitszeit ein Luftwirbel, der den trockenen Farbnebel von oben auf das Modell niederschlug (siehe Zeichnung 1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine zweite Kabine besteht nun aus Sperrholz (die erste hat bei Transporten zu Messen sehr gelitten). Um der (nachteiligen) Wirbelbildung entgegegen zu treten, hat die neue Kabine einen Zwischenboden, der im hinteren Bereich nach unten gezogen wird. Dadurch wird der Farbnebel durch eine kleinere Öffnung (40cm x 5cm) gesogen/geblasen und kann nicht mehr zum Modell zurück (siehe Zeichnung 2). Die Abluft wird direkt von einem Lüfter in ein flexibles Alu-Rohr geleitet und gelangt nach ca. drei Metern mittels einer Lüfter/Filter-Kombination in die Außenwelt. Der größte Teil des Farbnebels setzt sich im Rohr ab, so daß der Filter nur noch selten gewechselt werden muß. Trotzdem sollte auf den Filter nicht nicht verzichtet werden, da sich sonst die &amp;quot;Außenwelt&amp;quot; auf den Weg in die Lüfter oder die Spritzkabine macht. Desweiteren habe ich eine Leuchtstoffröhre (Kfz-Leuchte) in die Kabine eingebaut, um eine bestmögliche Ausleuchtung zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kab_alt2.gif|Zeichnung 1]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Kab_neu2.gif|Zeichnung 2]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ersetzt eine Airbrush andere Zeichengeräte? === &lt;br /&gt;
Die Airbrush ist nur '''ein''' Zeichengerät nicht '''das'''. Er ersetzt somit keinen Pinsel und keinen Stift, stellt aber eine leistungsstarke Ergänzung dar.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo ist ein Airbrush beim Modellbahnbau einsetzbar? ===&lt;br /&gt;
Sehr vielfältig. Grundsätzlich überall dort, wo weiche und glatte Flächen oder Farbverläufe gefordert sind. Beispiele sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Flugrost an den Schienen, eine sehr fein gesprühte Farbschicht verklebt selbst Weichen nicht&lt;br /&gt;
*Rußspuren im BW&lt;br /&gt;
*Verwitterungen an Felsen&lt;br /&gt;
*Aufgewirbelter Staub an Fahrzeugflanken&lt;br /&gt;
*Straßenschmutz und Farbschattierungen&lt;br /&gt;
*Rußspuren an Tunnelöffnungen&lt;br /&gt;
*Herausarbeiten von Tiefenwirkungen durch dunkle Schattierungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und und und.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie und womit wird am besten abgedeckt? ===&lt;br /&gt;
Umliegende Bereiche von Landschaften decke ich mit einem Tuch (altes Laken) ab.&lt;br /&gt;
Bei Fahrzeuglackierungen und -designs wird eine extra für das Airbrushdesign bestimmte selbstklebende Folie verwendet (z.B. X-Film oder Folie von Lukas). Diese haftet genug, um keine Farbe hinterlaufen zu lassen, nimmt aber beim Entfernen den Unterlack nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu bearbeitenden Bereiche werden mit einem scharfen! Skalpell vorsichtig ausgeschnitten. Wichtig ist hierbei eine sehr scharfe Klinge und Vorsicht um den Untergrund nicht zu verletzen, sonst läuft dort die Farbe zusammen und bildet unschöne Stellen. Diese Abdeckmethode ergibt scharfe Konturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin geht es auch mit Acetatfolien. Diese sind fest im Material und werden lose aufgelegt, bzw. angedrückt. Die freizulegenden Bereiche werden mit dem Skalpell angeritzt und dann herausgebrochen. Hierbei kann etwas Farbe unter die Kanten gewirbelt werden, was eine leicht (oder stark, je nach Abstand zum Untergrund) unscharfe Kontur erzeugt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Worauf ist hierbei besonders zu achten, ===&lt;br /&gt;
war ebenfalls eine Frage von Oliver Zoffi. Beim Schneiden der Folien muß das Skalpell unbedingt scharf sein, lieber die Klinge einmal zuviel als einmal zu wenig wechseln. Der Schneiddruck wird sonst automatisch erhöht und der Untergrund leidet. Auch wird die Folie in engen Kurven und Bögen nicht sauber geschnitten und der herauszutrennende Bereich läßt sich nicht lösen. Die Folie reißt bzw. verzieht sich. Deckende Lackschichten immer in dünnen Einzelschichten auftragen, so vermeiden sich Nasen und Unterkriechungen der Farbe unter die Folie.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie lassen sich Modelle nach der Lackierung wieder ansprechend beschriften ? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Frage suche ich noch eine Antwort und würde mich hier über ein paar [mailto:its-magic@foni.net Email's] freuen. Die Antworten würde ich dann gerne mit entsprechendem Hinweis auf den Autor hier mit aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von Sven Jürgens stammt dieser Tip zum Thema Fahrzeugbeschriftung der Firma [http://www.cts-hamburg.de/ CTS Color Transfer Service GmbH] Hegestr. 40 in 20251 Hamburg&lt;br /&gt;
(hat auch Geschäftsstellen in anderen Städten)&lt;br /&gt;
Benötigte Vorlagen: Filme, Fotos, Zeichnungen, Computerdateien ... zur Erstellung eines Druckfilms.&lt;br /&gt;
Kosten: Erstellen einer Vorlage am PC Std. 120.-DM (kann man sich sparen)&lt;br /&gt;
Erstellen eines Druckfilms DIN A4 24.-DM, A3 32.-DM (notwendig)&lt;br /&gt;
Abreibebogen standard einfarbig A4 60.-DM, A3 90.-DM (notwendig)&lt;br /&gt;
Sonderfarbe mischen 25.-DM (alles zzgl.MWST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel aus meiner Hobbyecke:&lt;br /&gt;
Ich erstelle mir die Beschriftung für mehrere Meßwagen auf dem PC: Schriftzug &amp;quot;MESSWAGEN Bundesversuchsanstalt Minden&amp;quot; bzw.&amp;quot;...München&amp;quot; in rot, davon passen ca. 20 auf eine DIN A4-Seite. Zweite Beschriftung in weiß für den Längsträger ca. 20 auf einer Seite. Ich zahle pro Bogen DIN A4 (1x rot + 1x weiß) 24.-DM + 60.-DM, also insgesamt 168.-DM+MWST. Da ich auf Messen und Ausstellungen bei den Umbauten der Meßwagen viele Nachfragen hatte, kann ich die nicht benötigten Schriftzüge verkaufen. Sollte ich weitere Abreibebögen der gleichen Vorlage brauchen, kostet es nur noch 60.-DM+MWST pro Bogen, da der Druckfilm mehrfach verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Hier die entsprechenden Schriftarten: Bei den Lokschildern dominierten bis zum Jahr 1937 die alten breiten Messing-Ziffern. Die Ziffernhöhe betrug 130 mm. Für sie gibt es keine DIN-Norm. Als nächste Variante folgten ab 1937/38 die sog. Spitzziffern. Sie wurden auch noch bei der DB und DR-Ost verwendet. Auch hier war die Ziffernhöhe 130 mm. Die Schildermaße betrugen bei 5-ziffrigen Schildern 600 x 200 mm, bei 6-ziffrigen 700 x 200 mm (z.B. 58 1794). Auch für diese Spitzziffern gibt es keine DIN-Norm. Nach dem Krieg verwendeten DB und DR-Ost bei den Lokschildern hauptsächlich Nietziffern nach DIN 1451 (fette Mittelschrift). Als Ziffernhöhe wurden jetzt 125 mm verwendet. Je nach Stellenzahl waren die Schilder wieder 600 - 700 mm lang bei einer Höhe von 200 mm; nach Einführung der EDV-Nummern ab 1968 wurden die Schilder sogar 800 - 850 mm lang! Die Schilder mit den Schriftzügen &amp;quot;Deutsche Bundesbahn&amp;quot; bzw.&amp;quot;Deutsche Reichsbahn&amp;quot; waren ca. 610 mm lang und 100 mm hoch. Die Schrift entsprach der DIN 1451, aber als fette Engschrift. Diese Schriftart wurde auch für die Direktions- und Bw-Schilder verwendet. Sie besitzen eine Schilderhöhe von 60 mm und eine Buchstabenhöhe von 35 mm. Die Schilderlänge ist abhängig vom Ortsnamen (z.B. &amp;quot;Rbd Halle&amp;quot;: 210 mm). Bis zum Jahr 1954 gab es noch die Gattungsschilder (z.B. G 56.16 für die BR 58.10): Diese Schilder hatten bei 1 Kennbuchstaben eine Länge von 270/280 mm (bei 2 Kennbuchstaben: 300 mm) und eine Höhe von 130/140 mm. Die Kennbuchstaben hatten eine Höhe von 100 mm, die Zahlen eine Höhe von 50 bzw. 25 mm für die Achslast. Die Tenderbeschriftung in DIN 1451, fette Engschrift, hatte eine Schrifthöhe von 40 mm, der Zeilenabstand betrug die 1,5-fache Buchstabenhöhe (= 60 mm). Alle erwähnten Schriften erhält man im True-Type-Format auf Disketten bei S. Kluck EDV, in Regensburg. Als ich 1997 dort die DRG -Spitzziffern gekauft habe, hatte er die Tel.-Nr. 0941/598202 (abends anrufen!) Eine Diskette kostete damals DM 22,--. Ob diese Angaben noch stimmen, weiß ich nicht. Im übrigen gibt es von Wolfgang Diener ein gutes Buch über Lokomotivbeschriftungen.  &lt;br /&gt;
Von Oliver Zoffi bekam ich einen Hinweis auf ein Beschriftungsset der Firma Letraset zum Selbsterstellen von Anreibesymbolen. Leider fehlen uns beiden praktische Erfahrung damit. Sollte hierüber jemand näheres wissen, würde ich mich über eine Mail sehr freuen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbtöne ===&lt;br /&gt;
Sind für die Modellackierung Farbtöne definiert und lassen sich diese den entsprechenden [[Epoche|Epochen]] zuordnen? Im Prinzip ja (leider ist die recht gute Seite von Moritz Gretschel zu diesem Thema nicht mehr online). Allerdings gibt es hier unterschiedliche Auffassungen in der Art, dass der Originalfarbton auf Modellen keinen optimalen Eindruck wiedergibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
aus den alten der-moba-Seiten von Marcus Füchtenschnieder übernommen und weitgehend noch unkorrigiert. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitstechniken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Gleispl%C3%A4ne&amp;diff=13083</id>
		<title>Gleispläne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Gleispl%C3%A4ne&amp;diff=13083"/>
				<updated>2021-11-04T19:53:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gleise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gleisplan einer ca 2*1m großen HO Platte mit zweigleisigem Kopfbahnhof, dreigleisigem Durchgangsbahnhof und Schattenbahnhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  | --------------------------------------------- | &lt;br /&gt;
    \_________________________/___     \ Industrie-Anschluss&lt;br /&gt;
      Oberer Bahnhof                    \&lt;br /&gt;
  Zum Schattenbahnhof                     | &lt;br /&gt;
  ^   _______________                     |   Zum Schattenbahnhof&lt;br /&gt;
   |   /               \                  /  ^&lt;br /&gt;
   |  /                 \________________/    | &lt;br /&gt;
   |   |     BW                               /&lt;br /&gt;
   | \ |        \                            /&lt;br /&gt;
   |  \________\__________________________/_______&lt;br /&gt;
   \ \_________________________________/ Industrie-Anschluss&lt;br /&gt;
    \_________________________________/_________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gleisplan einer H0(?) Anlage im Format von 4,40m x 4m. Das Winrail File ist komplett mit Verdrahtungsplan, Gebäuden usw.&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-1-1.gif|thumb|left| Ebene 0]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-1-2.gif|thumb|left| Ebene 1]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-1-3.gif|thumb|left| Schattenbahnhof]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Gleisplaene/plan.zip  Winrail - File] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Kurt Vollert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verschiedene Gleispläne in Z (1:220) Alle Gleispläne sind mit min einem Bild und WinRail Source File. Gleisplan einer Anlage mit Hauptbahnhof, Schattenbahnhof und Nebenstrecke Gif-Bild der drei Ebenen &lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-2-1.gif|thumb|left| Ebene 0]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-2-2.gif|thumb|left| Ebene 1]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-2-3.gif|thumb|left| Schattenbahnhof]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Gleisplaene/eb1.zip  Winrail - File]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kleine Anlage einer Nebenstrecke mit Kopfbahnhof und Wendeschleife.&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-3-1.gif|thumb|left| Ebene 0]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-3-2.gif|thumb|left| Ebene 1]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Gleisplaene/eb2.zip  Winrail - File] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anlage auf 4 Ebenen mit Gleiswendel, 6 Gleisigem Schattenbahnhof, Nebenbahn und Hauptbahnhof. &lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-4-1.gif|thumb|160px|left| Bild 1]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-4-2.gif|thumb|160px|left| Bild 2]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-4-3.gif|thumb|160px|left| Bild 3]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-4-4.gif|thumb|160px|left| Bild 4]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Gleisplaene/ebexp2.zip  Winrail - File] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittlere Anlage auf drei Ebenen in Form eines Knochens (2 Wendeschleifen) und Gleiskreis. &lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-5-1.gif|thumb|160px|left| Bild 1]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-5-2.gif|thumb|160px|left| Bild 2]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-5-3.gif|thumb|160px|left| Bild 3]]&lt;br /&gt;
[[Bild:gleisplan-5-4.gif|thumb|160px|left| Bild 4]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [http://www.der-moba.de/old/Inhalt/Gleisplaene/eb-ist.zip  Winrail - File ] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Uwe Klengel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://home.pages.at/binderm/gleispl.htm Link] zur Gleisplansammlung von Mario Binder. Alle Gleispläne mit Winrail-File und Bild auf der HTML-Seite. Weiterhin gibt es noch einige PDF-Files für Bahnhofsformen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.worldrailfans.info/Articles/Modelling/LayoutJohnOxladeBav1.shtml Link] Dieser Link führt direkt zu &amp;quot;John Oxlade's Track Plan Book&amp;quot; alles im Maßstab H0 mit Beschreibung. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.oscale.net/index.php?categoryid=12  Link] zu einer Anlage im Maßstab 0e. Die im Schlafzimmer aufgebaut wird :-). Autor: M. Blank --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.oscale.net/old/index.php?categoryid=3 Link] zu verschiedenen Modulen/Anlagen gebaut in Spur 0 (Green Hills RR), 0n3 (Rio Blanco Mining &amp;amp; Logging, Chili Line) und 0e (Meine KAE). Autor: M. Blank --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://ourworld.compuserve.com/homepages/harald_guenther/gleispla.htm  Link] zu einer Raumfüllenden Clubanlage ... Dort kann auch der Gleisplan als Winrail-File herruntergeladen werden. Autor: Modellbahnfreunde Erkrath --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.gleisplan.ch/ gleisplan.ch] - Eine kleine, aber feine Sammlung von Gleisplänen, besonders für komapkte Anlagen und Schmalspur. Autor: Mark Stutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Beispielseiten Planungsprogramme ==&lt;br /&gt;
Einige Hersteller von Gleisplanungsprogrammen haben eine Seite mit Gleisplänen von ihren Benutzern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.trackplanning.com/layouts.htm  Beispielseite 3rd PlanIt]&lt;br /&gt;
* [http://www.sandiasoftware.com/samples/samples.htm Beispielseite CadRail]&lt;br /&gt;
* [http://www.railmodeller.de/Layouts_de.html  Beispielseite RailModeller] &lt;br /&gt;
* [http://www.blumert.de/winrail/glp.htm  Beispielseite Winrail]&lt;br /&gt;
* [https://www.wintrack.de/ Beispielseite Wintrack]. Navigation im Seitenmenü: &amp;quot;Download&amp;quot; - &amp;quot;Gleispläne&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.schneiderx.de/wintrack/gleisplaene.html  Beispielseite Wintrack] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.sillub.com/examples.html  Beispielseite XTrkCad] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde ursprünglich von M. Roth betreut.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Farbkodierung_Kabel&amp;diff=13082</id>
		<title>Farbkodierung Kabel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Farbkodierung_Kabel&amp;diff=13082"/>
				<updated>2021-11-04T19:27:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Anlage=&lt;br /&gt;
Leider ist die für die Farbcodierung innerhalb der Anlage vorgesehene Norm [http://www.morop.org/de/normes/nem605_d.pdf NEM 605 - Leitungen Kennfarben] so überdetailliert ausgearbeitet, dass diese kaum jemand sie einsetzen will/wird. Für die Stellsignalleitungen ist dort lediglich eine einzige Farbe vorgesehen. Stattdessen wird eine Unterscheidung zwischen Leitungen für Weichen, Signale und sonstiges Zubehör vorgeschlagen, die wegen der ohnehin erforderlichen Beschriftung nicht notwendig erscheint. Nötig ist dagegen eine Unterscheidung für die Signalbegriffe und Weichenendlagen, um auf Anhieb alles richtig anklemmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis sind Schwarz, rot und blau die üblichen Farben für positive und negative Versorgungsspannung. Alles andere wird dann eher willkürlich ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erleichterung von Um- und Ausbau sowie zur Fehlersuche empfiehlt es sich, zusammen mit einer sinnvollen Dokumentation, die Kabelbündel zu Weichen und Signalen in kurzem Abstand (10cm) mit farbigem Isolierband (Bahnhof/Schattenbahnhof/Güterbahnhof) zu markieren und jeweils an beiden(!) Enden zu beschriften. &lt;br /&gt;
Für vielpolige Verbindungkabel ist der [https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_47100 DIN-Farbcode] nach DIN 47100 sinnvoll, um den Überblick zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wichtig: Die Farbkombination grün-gelb ist für Schutzleiter-Aufgaben im Niederspannungsnetz (230V-Netz) reserviert und nur dafür einzusetzen! (s. a. NEM 609)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tips für die Verkabelung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verkabelung (inkl. der Kabelfarben) systematisch durchführen &lt;br /&gt;
:Insbesondere unterschiedliche Farben für Fahrstrom, allgemeine Stromversorgung, Schaltleitungen (Weichen/Signale/...), Rückmeldung. &lt;br /&gt;
* Dokumentierung der gewählten Systematik und der aktuellen Verkabelung. &lt;br /&gt;
* Beschriftung gleichartiger Kabel z.B. zu den Weichen/Signalen. &lt;br /&gt;
* Dokumentation auf dem aktuellen Stand der Realität halten.&lt;br /&gt;
:Dieser Punkt fällt besonders schwer und ist doch so wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel Farbwahl===&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
| Wechselspannungsversorgung &lt;br /&gt;
| Schwarz/Schwarz &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleichspannungsversorgung &lt;br /&gt;
| Rot/Schwarz &lt;br /&gt;
| Weiss/Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrstrom &lt;br /&gt;
| Rot/Weiss &lt;br /&gt;
| Rot/Blau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Masse für Steuerung &lt;br /&gt;
| Schwarz &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Signaladern &lt;br /&gt;
| Rot, Grün, Gelb, Weiss &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb gerade &lt;br /&gt;
| Blau &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Endlage gerade &lt;br /&gt;
| Violett &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb ungerade &lt;br /&gt;
| Orange &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Endlage ungerade &lt;br /&gt;
| Braun &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sonstige Meldeleitung &lt;br /&gt;
| Grau &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Märklinanlagen gibt es unter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Märklin H0 : Elektrik]] und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sheyn.de/Modellbahn/index.php im Abschnitt 3.1 FAQ HO-AC im FAQ-Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
spezielle Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold Hübsch hat auf seiner Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://atw.huebsch.at/Anlagen/AufbauTips.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unter Kabelmarkierungen einen guten Vorschlag mit aufzuschiebenden Röhrchen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fahrzeuge=&lt;br /&gt;
Bei der NMRA gibt es eine Norm für die Kabelfarben innerhalb einer Lokomotive&lt;br /&gt;
(siehe [http://www.nmra.org/index-nmra-standards-and-recommended-practices RP 9.1.1] (englisch) oder [http://www.morop.org/de/normes/nem650_d.pdf NEM 650] (deutsch)). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Eisenbahnsicherungs-_und_-signaltechnik&amp;diff=13081</id>
		<title>Eisenbahnsicherungs- und -signaltechnik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Eisenbahnsicherungs-_und_-signaltechnik&amp;diff=13081"/>
				<updated>2021-11-04T19:22:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Seite gibt es zwei Motivationen: Zum einen tauchen in [https://groups.google.com/g/de.rec.modelle.bahn?hl=de de.rec.modelle.bahn] immer wieder Fragen nach dem Motto &lt;br /&gt;
* Wo statte ich einen Bahnhof mit Signalen aus? &lt;br /&gt;
* Welche Signale sind notwendig? &lt;br /&gt;
* Welche Signaltypen soll ich aufstellen? &lt;br /&gt;
auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will diese Fragen anhand der Grundsätze des Eisenbahnsicherungswesens und einiger Beispiele erläutern.&lt;br /&gt;
Zum anderen gibt es vorbildgerechte Modellbahnanlagen, die sich im Nachhinein alles andere als vorbildgerecht darstellen. Die meisten Anlagenbauer legen großen Wert auf die gestalterische Darstellung der Anlage. Dies umfasst dann Bahnsteige, Häuser, Straßen, Figuren, Automobile und so weiter. Auf eine vorbildgerechte Infrastruktur (der Strecke) oder gar Betriebsführung wird in den seltensten Fällen geachtet. Man denke hierbei nur an das bei Modellbahnern (insbesondere bei den Wechselstrombahnern) weitverbreitete Auffahren von Weichen oder das Umstellen von Weichen trotz Fahrt-zeigendem Signal... Kein Wunder also, daß die Unfallrate auf Modellbahnen weit höher als beim Vorbild ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund genug, einmal eine kleine Einführung in das Eisenbahnwesen zu geben. Echte Eisenbahner mögen mir verzeihen, wenn ich nicht alles bis ins letzte Detail, obwohl vielleicht notwendig, erkläre, aber wir wollen es bei einer Einführung belassen und uns auf das Notwendigste beschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise setze ich die Kenntnis bestimmter Signalbilder voraus. Am Ende der Seite gibt es einen Link auf zusätzliche Angebote im Netz.&lt;br /&gt;
Selbstverständlich kann und soll nicht alles, was das Vorbild bietet, auf eine Modellbahn umgesetzt werden. Irgendwann wird der Betrieb dadurch auf der Anlage zu kompliziert und macht keinen Spaß mehr. Andererseits kann das Nachstellen realer Betriebsabläufe durchaus seinen Reiz haben. Reellen Bahnbetrieb ermöglichen allerdings diverse Schulungsanlagen, die sogenannten Eisenbahnbetriebsfelder oder Signallabore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Die nachfolgenden Definitionen und Beispiele beziehen sich grundsätzlich auf das Gebiet der ehemaligen Deutschen Bundesbahn. Auf den Strecken der ehemaligen Deutschen Reichsbahn ergeben sich, insbesondere was Signalisierung angeht, teilweise deutliche Unterschiede. Ebenso ändern sich von Zeit zu Zeit Begrifflichkeiten (z. B. Falschfahrt vs. Fahren auf dem Gegengleis), Anwendung und Aufstellung von Signalen. Insbesondere in der jüngeren Vergangenheit gab es viele Änderung, die u. a. der Harmonisierung der beiden in vierzig Jahren auseinandergedrifteten west- und ostdeutschen Regelungen geschuldet sind oder einen Vorgriff auf künftige gemeinsame europäische Betriebsverfahren darstellen. Es ist daher nahezu unmöglich, in einem Artikel sämtliche [[Epoche|Epochen]] treffend zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel finden sich daher auch Begriffe, die heute nicht oder nicht mehr aktuell sind, aber als Grundprinzip und zum Verständnis weiter so gebraucht werden. Ebenso sind genannte Vorbildbeispiele u. U. nicht mehr aktuell, weil die jeweilige Betriebsstelle zwischenzeitlich umgebaut sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Eisenbahn gibt es nichts, was es nicht gibt. Begriffe wie &amp;quot;immer&amp;quot;, &amp;quot;nie&amp;quot; oder &amp;quot;sollen&amp;quot; sind daher stets dahingehend zu interpretieren, daß sich z. B. der Anspruch der Vollständigkeit &amp;quot;immer&amp;quot; auf den Regelfall bezieht, der sich direkt aus der Anwendung der jeweiligen Regelwerke ergibt und ohne besondere Zulassungen oder Ausnahmegenehmigungen gebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel dafür sind Gruppenausfahrsignale an Personengleisen. Solche Signale werden im Regelfall nicht mehr aufgestellt. Das heißt aber nicht, daß es solche Konstellationen nicht gibt oder gab, noch, daß sie in begründeten Einzelfällen doch gebaut werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==Bahnhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangen wir mal mit ein paar Definitionen an. Die wohl wichtigste Bahnanlage ist der &lt;br /&gt;
Bahnhof. ''Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, kreuzen, überholen oder wenden dürfen'' heißt es hierzu in der Fahrdienstvorschrift der DB. Und: ''Als Grenze zwischen den Bahnhöfen und der freien Strecke gelten im allgemeinen die Einfahrsignale oder Trapeztafeln, sonst die Einfahrweichen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:grundwissen Bahnhof.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 1: Dies ist schon ein Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere sind Bahnanlagen der freien Strecke. Da wären z. B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haltepunkte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Haltepunkte sind Bahnanlagen ohne Weichen, wo Züge planmäßig halten, beginnen oder enden dürfen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte hierbei den Unterschied zur Umgangssprache: Hier wird normalerweise alles als Bahnhof bezeichnet, wo Fahrgäste ein- und aussteigen können. Die Unterscheidung hat vor allem eine fahrdienstliche Bedeutung, die uns als Modellbahner eigentlich nicht weiter betrifft. Man sollte aber zumindest mal davon gehört haben. Einen Aspekt sollte man aber trotzdem mitnehmen: Das Anhalten und wieder Zurückfahren von Zügen ist also nur in Bahnhöfen oder auf entsprechend vorgesehenen Haltepunkten möglich - sonst nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blockstellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blockstreckensteuerung|Blockstellen]] sind Betriebsstellen der freien Strecke, die eine Strecke in zwei Blockstrecken aufteilen. Es können also mehrere Züge zwischen zwei Bahnhöfen unterwegs sein, wenn unterwegs Blockstellen vorhanden sind. Mechanische (oder zumindest handbediente) Blockstellen sind inzwischen selten geworden. Eine berühmte Blockstelle mit Formsignalen befand sich auf dem Hindenburgdamm zwischen dem Festland und Sylt. Weit verbreitet sind inzwischen die sogenannten Selbstblocksignale. Diese geben selbsttätig den Streckenabschnitt hinter ihnen frei, wenn er nicht mehr von einem Zug belegt ist. Blocksignale können nur &amp;quot;Halt&amp;quot; oder &amp;quot;Fahrt&amp;quot; zeigen (&amp;quot;Langsamfahrt&amp;quot; entfällt, es gibt keine Weichen). Neuere Blocksignale (im Regelfall bei sogenanntem Zentralblock) verbleiben allerdings solange in der Haltstellung, bis sie einen Stellanstoß durch das benachbarte Stellwerk erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Block.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2: Eine Blockstelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abzweigstellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht gesagt: An Abzweigstellen treffen zwei oder mehr Strecken außerhalb eines Bahnhofs aufeinander. Abzweigstellen sind zugleich auch Blockstellen. Die Signale der Abzweigstellen heißen daher ebenso Blocksignale. Im Regelfall können auf Abzweigstellen keine Zugfahrten beginnen oder enden, da sich in allen Richtungen nur eine freie Strecke anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Abzweig.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 3: Eine einfache Abzweigstelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine Abzweigstelle mit einem Haltepunkt verbunden, wird dies als Haltestelle definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das obige Beispiel einer Abzweigstelle nur mit eingleisigen Strecken ist eher selten zu finden. Typischerweise besteht eine Abzweigstelle aus einer gemeinsamen zweigleisigen Stammstrecke, die sich a) in zwei eingleisige Strecken aufteilt, b) in zwei zweigleisige Strecken aufteilt oder c) eine eingleisige Strecke aus der zweigleisigen Hauptstrecke ausfädelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überleitstellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überleitstellen sind ähnlich zu Abzweigstellen zu sehen. Der Unterschied besteht darin, daß hier eine Weichenverbindung nur zwischen den Streckengleisen besteht und keine weitere Strecke abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anschlußstellen (Anst) und Ausweichanschlußstellen (Awanst)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegen auf der freien Strecke ein oder mehrere Anschlußgleise (einer Firma), die z. B. mit Güterwagen bedient werden. Im Gegensatz zu Anschlußgleisen oder generell zu Nebengleisen in einem Bahnhof sind diese Anschlüsse aber nicht durch Signale gesichert. Auch die Weichen sind in den meisten Fällen handbedient. Um zu verhindern, daß diese Weichen unbefugt von ein paar &amp;quot;Freunden der Eisenbahn&amp;quot; umgestellt werden können, sind die Weichen verschlossen. Soll nun der Anschluß bedient werden, erhält der Lokführer vom Fahrdienstleiter den Schlüssel für die Weiche übergeben oder es befindet sich eine Freigabeeinrichtung an der Anschlußweiche. Mit Hilfe dieses Schlüssels kann er die Weiche aufschliessen. Durch das Umstellen der Weiche kann der Schlüssel nicht mehr entnommen werden; es ist also sichergestellt, daß der Lokführer oder Rangierer nicht versehentlich die Weiche in abzweigender Stellung beläßt. Gleichzeitig wird mit dem Umstellen ein weiterer Schlüssel freigegeben: damit kann die Gleissperre oder die Schutzweiche, die ein Abrollen von Wagen aus dem Gleis auf die Strecke verhindert, umgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen Anst und Awanst: wird eine Anschlußstelle bedient, kann solange kein anderer Zug das Streckengleis befahren. In einer Awanst kann sich die Bedienungsfahrt &amp;quot;einschließen&amp;quot;, andere Züge können dann die Strecke wieder befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Züge und Rangierfahrten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnbetrieb gibt es mehrere Begriffe für das Bewegen von Fahrzeugen. Die wichtigste Unterscheidung betrifft Züge und Rangierfahrten. Was hat es damit auf sich? Im Prinzip ganz einfach: Züge gehen - im Regelfall signalgesichert - auf die freie Strecke über oder fahren von dort in einen Bahnhof ein. Von eher akademischer Betrachtung sind diese Voraussetzungen: Jeder Zug hat eine Zugnummer und einen Fahrplan.&lt;br /&gt;
Alles andere (z. B. das Umsetzen von Lokomotiven, Rangieren von Güterwagen) sind Rangierfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüberhinaus kennt das Eisenbahnwesen in Deutschland noch die Sperrfahrt: Das sind Zugfahrten in betrieblich gesperrte Streckengleise, wenn beispielsweise eine Lok einen liegengebliebenen Zug abschleppen soll. Wird ein Streckengleis für längere Bauarbeiten gesperrt, wird es hingegen zum Baugleis deklariert und dann kann es (fast) normal mit Rangierfahrten ähnlich wie im Bahnhof befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum die Unterscheidung? Die Sicherheit bei Rangierfahrten ist deutlich geringer als bei Zugfahrten. Im allgemeinen gibt es z. B. keinen Flankenschutz oder auf mechanischen Stellwerken sind die Weichen nicht automatisch gegen Umstellen gesichert. Für Zugfahrten müssen jedoch umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden: Gleise müssen frei sein, es muß verhindert werden, daß ein Zug von vorn, von hinten oder von der Seite von &amp;quot;feindlichen&amp;quot; Zügen berührt werden kann, Weichen dürfen nicht stellbar sein und müssen sich in der richtigen Lage befinden, wenn ein zugehöriges Signal Fahrt zeigt (das ist die sogenannte Signalabhängigkeit, siehe auch in der Einleitung meinen Kommentar zur modellgerechten Umsetzung...) etc. Und: In einer Blockstrecke darf sich immer nur ein Zug befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einfahrt in eine Blockstrecke darf für einen Zug also nur dann gestellt werden, wenn diese Strecke frei ist, das nächste Signal Halt zeigt (oder Fahrt wenn der nächste Abschnitt auch wieder frei ist) und ein vorheriger Zug auch den Durchrutschweg (falls der Lokführer das haltzeigende Signal überfährt und zwangsgebremst wird, ist dies ein Sicherheitsraum, in dem der Zug zum Stehen kommt) freigefahren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Zugfahrt.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 4: Sicherung einer Zugfahrt: Der Zug wird von hinten durch Signal A gedeckt, nach vorne durch das Signal B, Weiche W1 gibt Flankenschutz und kann während der Fahrtstellung von P1 nicht umgestellt werden, ebenso ist auch die Weiche W2 signalabhängig gegen Umstellen geschützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die meisten dieser Sicherungen wird bei Rangierfahrten verzichtet; es ist sogar notwendig, daß eine Rangierfahrt in ein besetztes Gleis fährt. Anders wäre es z. B. nicht möglich, eine Lok an einen bereitgestellten Zugpark anzukuppeln. Rangierfahrten verlassen üblicherweise einen Bahnhof nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fahrstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugfahrten finden immer auf sogenannten Fahrstraßen statt. Eine Fahrstraße beginnt und endet immer (von Ausnahmen auf Nebenbahnen abgesehen) an einem Signal. Dies ist der Grund, warum z. B. an Prellböcken unterschiedliche Signale aufgestellt sind. Endet auf einem Gleis eine Zugfahrt (Einfahrstumpfgleis), muß das Schutzhaltsignal (Sh 2) aufgestellt sein; Prellböcke der Nebengleise sind mit dem Formsignal Sh 0 ausgerüstet. &lt;br /&gt;
Gelegentlich sind auch &amp;quot;richtige&amp;quot; Hauptsignale am oder kurz vor dem Prellbock zu finden: sie stellen ebenso das Ziel einer Fahrstraße dar (und sind damit gar nicht so unsinnig, wie viele beim Betrachten eines solchen Signals denken). Gleiches gilt für dauerhaft in Halt festgelegte Signale. Damit lassen sich auf einer Modellbahn durchaus auch defekte Formsignale &amp;quot;recyclen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hauptgleise, Nebengleise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn unterscheidet die befahrenen Gleise. '''Hauptgleise''' sind die von Zügen planmäßig (und auf Signal) befahrenen Gleise. '''Durchgehende Hauptgleise''' sind die Hauptgleise der freien Strecke und ihre Fortsetzung in den Bahnhöfen. '''Nebengleise''' sind die restlichen Gleise. Auch hier der Unterschied zur Umgangssprache: ein Überholgleis wird umgangssprachlich meist als Nebengleis bezeichnet; betrieblich ist es ein Hauptgleis. Vielleicht als Merkhilfe: Auf Nebengleisen sind üblicherweise nur Rangierfahrten unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fahrordnung auf der freien Strecke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für zweigleisige Bahnstrecken in Deutschland ist das Fahren auf dem (in Fahrtrichtung gesehen) rechten Gleis vorgeschrieben; dieses Gleis wird als Regelgleis bezeichnet. Soll auf dem linken Gleis, dem sogenannten Gegengleis, gefahren werden, ist dafür einiger Aufwand notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise sind Signale nur für das rechte Gleis aufgestellt. Soll also hier auf das Gegengleis ausgewichen werden, stehen keine Signale zur Verfügung. Ein Zug, der auf einem solchen Gleis unterwegs ist, wurde früher als Falschfahrt bezeichnet. Er benötigt einen schriftlichen Befehl zum Befahren des Gegengleises. Die Falschfahrt setzt die Sperrung des eigentlichen Gleises voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Falsch.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Falschfahrten einfacher durchführen zu können, wurden bei einigen Stellwerken Nachrüstungen (Zughilfsstraßen) vorgenommen. Der Befehl für die Fahrt auf das falsche Gleis wird durch das Signal Zs 8 (früher: Falschfahrtauftragssignal, heute: Gegengleisfahrt-Ersatzsignal, Signalbild: blinkendes Ersatzsignal) ersetzt, die Einfahrt in den Nachbarbahnhof erfolgt mit einem auf Höhe des Einfahrsignals aufgestellten Sperrsignal (oder einem vereinfachtes Hauptsignal). Man spricht dann von '''Signalisiertem Falschfahrbetrieb''' (SFB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Sfb.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bieten die wenigsten Großserien-Modellhersteller funktionsfähige Ersatzsignale bei ihren Signalen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, besteht die Möglichkeit, die Strecken in einer oder in beiden Richtungen mit Signalen an beiden Gleisen auszurüsten (ebenfalls notwendig, aber 'draußen' nicht sichtbar: Anpassung der Blocktechnik). Dies wird als '''Gleiswechselbetrieb''' (GWB) bezeichnet, das linke Gleis war dann auch kein falsches Gleis mehr, sondern das Gleis der Gegenrichtung. Die Fahrt auf das Gegengleis wird zusätzlich zum Hauptsignalbegriff mit dem Gleiswechselanzeiger Zs 6 signalisiert (dieser wird von einigen kleineren Modellherstellern als Bausatz angeboten), der am Hauptsignal befestigt sein oder auch alleine stehen kann. GWB gibt es nur auf der freien Strecke, innerhalb eines Bahnhofs sind alle Gleise gleichwertig, so daß es hier kein Zs 6 oder linksstehende Signale gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Gwb.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleiswechselbetrieb ist auch mit Formsignalen möglich. Aufgrund des baulichen Aufwands bei den zugehörigen Stellwerkstechniken hat die Bahn dies nur in wenigen Fällen gebaut. So findet sich z. B. (Stand 2013) noch ein linksstehendes Formsignal in Forchheim bei Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Streckenarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind Strecken grundsätzlich in zwei Klassen eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Hauptbahnen''' und &lt;br /&gt;
*'''Nebenbahnen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nebenbahnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen diesen beiden Streckenarten gibt es diverse Unterschiede. Wir wollen uns auf die sichtbaren und damit für die Modellbahn wichtigen beschränken. Fangen wir zunächst einmal mit den Nebenbahnen an. Dies sind Strecken, die nicht ganz so wichtig und fast immer eingleisig sind (eine der wenigen zweigleisigen Nebenbahnen in Deutschland ist z. B. die Ahrtalbahn Remagen-Neuenahr). Die Geschwindigkeit solcher Strecken liegt maximal bei 80 (in Ausnahmefällen bei 100) km/h. Nebenbahnen kommen oft mit vereinfachten Betriebsbedingungen aus, z. B. können Bahnübergänge ohne technische Sicherung sein (d. h. weder Schranken noch Blinklichter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenbahn ist damit technischer Natur, es ist keine Unterscheidung, ob auf einer Strecke z. B. nur Nahverkehrszüge fahren oder auch Fernverkehr unterwegs ist. So ist die an die Höllentalbahn im Schwarzwald anschließende Dreiseenbahn Titisee-Seebrugg eine elektrifizierte Nebenbahn, die (bis zur Einstellung der Zuggattung Interregio) auch von Fernverkehrszügen befahren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbahnen können auch wieder in zwei Klassen eingeteilt werden. So gibt es die &amp;quot;besseren&amp;quot; Nebenbahnen, die nahezu vollständig signalisiert sind und damit fast einer Hauptbahn entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für absolut einfache Betriebsverhältnisse gibt es den sogenannten '''Zugleitbetrieb'''. Solche Strecken kommen prinzipiell ohne Signale aus. Die Zugfolge, Kreuzungen etc. werden von einem Zugleiter koordiniert, der entsprechende Fahrtaufträge an die einzelnen Züge vergibt. Es ist dann Aufgabe der Zugpersonale, an der richtigen Stelle stehenzubleiben, ggf. Weichen für den Gegenzug zu stellen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen wir uns einmal den Endpunkt einer solchen Strecke an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Endpvzb.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Ausstattung ist nicht notwendig: eine Trapeztafel (Ne 1), ein Bahnsteig, ein Prellbock und auf dem Bahnsteig noch das notwendig Accessoir, fertig. Zu bewundern z. B. in Bad Griesbach. Nachdem der Bahnhof komplett zurückgebaut wurde, liegt nur noch das Hauptgleis.&lt;br /&gt;
Angefahren kann ein solcher Haltepunkt (kein Bahnhof, da keine Weichen!) natürlich nur noch von Wendezügen oder Triebwagen. Wer es etwas weniger spartanisch möchte, spendiert der Endstelle noch ein Umsetzgleis, beläßt es aber bei der Trapeztafel als einzigem Signal.&lt;br /&gt;
Es geht allerdings noch einfacher: gelegentlich werden Strecken so umgebaut, daß nur noch ein einziger Zug unterwegs sein kann ('''Stichstreckenblock'''). In so einem Fall ist dann auch die Trapeztafel überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kreuzungsbahnhof unterwegs sieht nicht viel aufwendiger aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bhfvzb.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Trapeztafeln, ein Ausweichgleis und zwei H-Tafeln (die aber auch noch am jeweils gegenüberliegenden Gleis stehen könnte). Wie wird nun z. B. eine Kreuzung zweier Züge auf einer solchen Betriebsstelle abgewickelt? Relativ einfach: Im Buchfahrplan beider Züge ist festgelegt, welcher Zug zuerst in den Bahnhof einfährt. Der andere Zug muß während dieser Einfahrt vor seiner Trapeztafel halten (selbst wenn er schon fünf Minuten vor dem ersten Zug am Bahnhof eingetroffen ist). Ist der Bahnhof mit Rückfallweichen ausgestattet, sind dann keine weiteren Vorbereitungen zu treffen. Andernfalls muß nun ein örtlicher Mitarbeiter, oder, falls der Bahnhof unbesetzt ist, der Zugführer des ersten Zuges die Weichen für den zweiten Zug stellen. Anschließend wird dem zweite Zug über das Signal Zp 11 (Kommen), siehe weiter unten, die Erlaubnis zur Einfahrt in den Bahnhof erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Ausstattung der Strecke hängt nun von diversen Faktoren ab, die beim Vorbild im allgemeinen über die Geschwindigkeit definiert wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einfahrsignale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfahrsignale (anstelle der Trapeztafel) werden auf Nebenbahnen dann erforderlich, wenn die zulässige Geschwindigkeit am Einfahrsignal mehr als 50 km/h beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausfahrsignale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausfahrsignale werden auf Nebenbahnen dann erforderlich, wenn die zulässige Geschwindigkeit am Ausfahrsignal mehr als 60 km/h beträgt. Nach dem schweren Zugunglück in Radevormwald (Schienenbus gegen Güterzug) wurde auf vielen Bahnhöfen ein Ausfahrsignal nachgerüstet. So ist es nicht verwunderlich, wenn das Einfahrsignal eines Bahnhofs ein Formsignal, das Ausfahrsignal ein (Nebenbahn-)Lichtsignal ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einfahrvorsignale, Vorsignaltafel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfahrvorsignale sind dann notwendig, wenn am Vorsignal mit mehr als 60 km/h gefahren wird. Das Vorsignal befindet sich üblicherweise im Bremswegabstand zum zugehörigen Hauptsignal. Ein Vorsignal wird immer (einzige Ausnahmen: Lichtvorsignal direkt am Mast eines Lichthauptsignals und Vorsignalwiederholer) mit einer Vorsignaltafel (Ne 2) gekennzeichnet. Ist nach der obigen Regel kein Vorsignal erforderlich, steht im Bremswegabstand zur Trapeztafel oder zum Einfahrsignal nur die Vorsignaltafel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bremsweg.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Nebenbahnsignale==&lt;br /&gt;
Nebenbahnen weisen noch einige andere Signale auf, die (mit Ausnahme der Pfeiftafel) nur dort vorkommen können: &lt;br /&gt;
*die bereits bekannte Trapeztafel (Ne 1), &lt;br /&gt;
*die Geschwindigkeitstafel (Lf 4), ''Es folgt eine ständige Langsamfahrstelle, auf der die angezeigte Geschwindigkeit nicht überschritten werden darf.'' Die Tafel wird in der Regel im Bremsweg vor dem langsam zu befahrenden Streckenabschnitt aufgestellt. Dies kann z. B. auch ein Bahnübergang sein. Die Kennziffer mal 10 zeigt die zulässige Geschwindigkeit, &lt;br /&gt;
*die Anfangtafel (Lf 5), ''Die auf der Geschwindigkeitstafel (Lf 4) angezeigte Geschwindigkeitsbeschränkung muß durchgeführt sein.'' Die Anfangtafel besteht aus einer weißen Tafel mit einem schwarzen A. Das Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung wird im übrigen nicht signalisiert. Zu beachten ist allerdings, daß die DB seit einigen Jahren auch auf den Nebenbahnen die Lf-Tafeln der Hauptbahnen verwendet.&lt;br /&gt;
*das Rufsignal Kommen (Zp 11), es besteht aus dem akustischen Rufzeichen langer - kurzer - langer Ton (sehr reizvoll zum Einbau einer Hupe auf der Modellbahn an der gewünschten Stelle) oder der gleichen Folge als Lichtsignal. Mit diesem Signal wird einem Zug die Erlaubnis zur Einfahrt in einen Bahnhof ohne Einfahrsignal erteilt, &lt;br /&gt;
*die Pfeiftafel (Bü 4), ''Etwa drei Sekunden lang pfeifen,'' sie besteht aus einer weißen Tafel mit einem schwarzen P darauf und steht vor entsprechenden Gefahrenstellen (z.B. Bahnübergängen, dort im allgemeinen stehen zwei Pfeiftafeln). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen wir uns also einmal die Situation an einem unübersichtlichen Bahnübergang an; dieser soll aufgrund der fehlenden Sicht nur mit 20 km/h befahren werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bue.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Bahnübergang mit einem Haltepunkt verbunden, macht es oftmals keinen Sinn, daß der Zug bereits die Wegebenutzer warnt, da er vor dem Bahnübergang zunächst noch halten wird. Die erste Pfeiftafel wird daher noch mit einer weiteren Tafel darüber ausgestattet, die zwei senkrechte schwarze Linien zeigt. Eine solche Pfeiftafel gilt dann nur für Züge, die nicht vor dem Bahnübergang anhalten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bue2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hauptbahnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Nebenbahnen sind Hauptbahnen vollständig signalisiert, d. h. grundsätzlich mit Vor- und Hauptsignalen ausgestattet. Eine Ausnahme sind manchmal fehlende Ausfahrvorsignale auf weniger frequentierten Strecken bzw. solchen mit relativ niedriger Geschwindigkeit. Ein Beispiel hierfür war der Bahnhof Höchst im Odenwald vor der Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks der Odenwaldbahn. Zu den Ausfahrsignalen in Richtung Mümling-Grumbach existierte kein Ausfahrvorsignal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb läßt sich trotzdem relativ unproblematisch abwickeln: Bei Zügen, die in einem Bahnhof ohne Ausfahrvorsignal planmäßig halten, ist es zulässig, das Einfahrsignal vor dem Ausfahrsignal zu bedienen. Soll aber ein Zug, der normalerweise durchfährt, im Bahnhof halten, darf das Einfahrsignal erst dann bedient werden, wenn der Zug vor dem Einfahrsignal zum Stehen gekommen ist (ansonsten würde der Triebfahrzeugführer annehmen, er dürfe durchfahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin befinden sich auf Hauptbahnen im allgemeinen nur technisch gesicherte Bahnübergänge, d. h. es sind zumindest Blinklichter (oder die neue Bauform EBÜT mit gelbem, dann rotem Ruhelicht) vorhanden. Je nach Belastung der Straße oder der Möglichkeit zur Überwachung durch den Fahrdienstleiter sind Halb- oder Vollschranken vorhanden. Falls jemand auf die Idee kommt, eine ICE-Strecke nachzubauen: Auf Schnellfahrstrecken (mehr als 160 km/h) sind Bahnübergänge unzulässig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit zum Unterschied zwischen Haupt- und Nebenbahnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung von Bahnhöfen== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden werden nun einige Möglichkeiten dargestellt, wie Bahnhöfe üblicherweise gestaltet werden. Dabei geht es mir weniger um Gleispläne oder Gebäude, sondern im wesentlichen um die signaltechnische Ausstattung. Bevor ein Bahnhof entsteht, sollte man wissen, ob ein Bahnhof &lt;br /&gt;
*Formsignale oder &lt;br /&gt;
*Lichtsignale &lt;br /&gt;
erhalten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Mischformen (z. B. ein Bahnhofskopf Licht-, der andere Formsignale) will ich nur bedingt eingehen: Im wesentlich gelten die Vorgaben wie für einen Bahnhof mit Formsignalen, denn aus diversen Gründen wurden oftmals nur die Formsignale durch Lichtsignale ersetzt. Beispiel: Die Reichsbahn im Osten ersetzte in vielen Fällen die Einfahrsignale oder z. T. auch nur die Einfahrvorsignale durch Lichtsignale. Warum? Je länger der Drahtzug zu einem Signal oder zu einer Weiche wird (und das gilt natürlich insbesondere für die Einfahrsignale), umso kraftaufwendiger wird der Stellvorgang. Damit ist u. U. aus Gründen des Arbeitsschutz die Arbeit im Stellwerk nicht für alle Mitarbeiter zugelassen (&amp;quot;Muskelprotz&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidet man sich für Formsignale, so kommen als Stellwerkstechnik nur mechanische und elektromechanische Stellwerke zum Einsatz. Bei Lichtsignalen sind elektromechanische, Drucktasten- und elektronische Stellwerke möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnhof mit Formsignalen== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Bahnhof mit Formsignalen ausgerüstet, so gilt der Grundsatz ''Weniger ist mehr.'' Das bedeutet, daß Signale nur in den unbedingt notwendigen Fällen aufgestellt werden. Hintergrund: Bei mechanischen Stellwerken ist die Sicherungslogik &amp;quot;in Hardware codiert&amp;quot;, d. h. im Stellwerk befindet sich ein Verschlußregister mit Schubstangen, die das Umstellen von Weichen und Signalen zulassen oder verbieten. Je mehr Signale hinzukommen, umso umfangreicher und größer wird die Anlage. Ebenso sind die vielen Seilzüge zu den Weichen und Signalen zu berücksichtigen. Sehen wir uns deswegen einmal einen Durchgangsbahnhof mit drei Hauptgleisen an. Nebengleise sind nicht dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bhf_mech.gif]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einfahrsignale A und F, ebenso wie die Einfahrvorsignale sind dreibegriffig: sie können Halt (Hp 0), Fahrt (Hp 1) und Langsamfahrt (Hp 2) zeigen (bzw. Halt erwarten, Fahrt erwarten, Langsamfahrt erwarten). Alle Ausfahrsignale sind zweibegriffig. Sie zeigen entweder Halt oder - in Abhängigkeit vom Gleis Fahrt bzw. Langsamfahrt.Die Ausfahrvorsignale in der Höhe der Einfahrsignale sind ebenfalls nur zweibegriffig (Halt erwarten bzw. Fahrt erwarten). Dies hat folgenden Grund: Als Durchfahrgleise sind nur die Gleise 1 und 2 vorgesehen. Auf Gleis 3 ist keine Durchfahrt möglich. Daher muß das Ausfahrvorsignal nicht den Begriff &amp;quot;Langsamfahrt erwarten&amp;quot; darstellen können. Auf einigen Bahnhöfen ist eine solche Situation teilweise auch so geregelt, daß das Ausfahrvorsignal sich nicht am Einfahrsignal befindet, sondern erst hinter der Weichenstraße und dann nur im durchgehenden Hauptgleis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signale sind teuer (gilt übrigens auch für die Modellbahn) und Geld hat die Eisenbahn weder früher noch heute gehabt. Rangiersignale (Sperrsignale) werden daher üblicherweise nur auf solchen Gleisen aufgestellt, auf denen regelmäßig rangiert wird. In unserem Beispiel ist dies nur auf Gleis 3 der Fall. Daher befinden sich an den Ausfahrsignalen P2 und N1 keine Rangiersignale. Ebenso befinden sich vor den Weichen keine Sperrsignale. Rangiert wird in solchen Fällen grundsätzlich auf mündlichen Auftrag des Weichenwärters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem gleichen Grund kann auch nur aus dem Gleis 3 in beide Richtungen gefahren werden. Das Aufstellen eines Ausfahrsignals z. B. auf Gleis 2 in Richtung &amp;quot;rechts&amp;quot; würde einen hohen Aufwand verursachen, der sich nicht lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin sind Rangierhalttafeln in den Einfahrgleisen aufgestellt. Sie zeigen an, bis zu welchem Punkt Rangierfahrten auf diesem Gleis fahren dürfen. Die Rangierhalttafel steht üblicherweise am Ende des Gefahrpunktabstands des Einfahrsignals. D. h. kommt ein Zug von der Strecke und überfährt versehentlich das haltzeigende Einfahrsignal, erhält er eine Zwangsbremsung. Dier hierfür notwendige Bremsweg ist so kalkuliert, daß er vor der Rangierhalttafel endet. Stünde also hier eine Rangierlok, würde keine Gefährdung auftreten. Fehlt die Rangierhalttafel, darf nur bis zur Weichenspitze rangiert werden, d. h. die Rangierlok muß auf der Weiche stehenbleiben. Soll nun in einem solchen Fall weiterrangiert werden (oder z. B. über die Rangierhalttafel hinaus), ist ein schriftlicher Befehl notwendig, der die Sperrung der sich anschließenden freien Strecke voraussetzt. Auf den Streckengleisen, die vom Bahnhof wegführen, befindet sich üblicherweise keine Rangierhalttafel. Auf diesen Gleisen können im Normalfall keine Züge entgegenkommen, daher darf hier im Prinzip beliebig weit rangiert werden. Rangierbewegungen sollen daher bevorzugt auf dem Ausfahrgleis abgewickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnhof mit Lichtsignalen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommt es nun auf die Stellwerksbauart an. Bei elektromechanischen Stellwerken und Drucktastenstellwerken der Bauart DrS2 ändert sich nahezu nichts an der Ausstattung mit Signalen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bhf_li1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber unserem vorherigen Bahnhof ergeben sich nur folgende Unterschiede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Licht- statt Formsignale (klar!) &lt;br /&gt;
*Befinden sich Haupt- und Vorsignal am gleichen Mast (hier: an den Einfahrten), erhält das Vorsignal keine Vorsignaltafel. &lt;br /&gt;
*Alle Ausfahrsignale sind mit Rangiersignalen versehen worden. &lt;br /&gt;
Das muß aber nicht unbedingt sein! Genausogut können die Rangiersignale auch wieder nur auf Gleis 3 stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Besonderheit finden wir am Ausfahrsignal N1: Haupt- und Rangiersignal sind voneinander getrennt. Diese Bauform ist relativ selten zu finden. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein normales Einfahr- oder Blockhauptsignal, das zusätzlich mit einem Lichtrangiersignal versehen wurde. Zumeist findet sich diese Bauform an Stellen, wo zunächst nur das Hauptsignal stand und später die Möglichkeit, Rangierbegriffe zeigen zu können, nachgerüstet wurde. Eine solche Konstellation kann sich auch bei Formsignalen ergeben (d. h. Formhauptsignal mit Lichtsperrsignal); z. B. in Friedberg oder Gießen zu finden. Zur Ausleuchtung: In Grundstellung zeigen Haupt- und Sperrsignal Halt, bei Rangierfahrt zeigt das Hauptsignal Halt, das Sperrsignal Rangierfahrt. Bei Zugfahrten zeigt das Hauptsignal den entsprechenden Begriff (Hp 1 oder Hp 2), das Sperrsignal ist dunkel geschaltet. Natürlich könnte an dieser Stelle auch ein kombiniertes Hauptsperrsignal stehen. Diese getrennte Lösung zeigt nur eine weitere Variante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Änderungen ergeben sich erst, wenn wir es mit einem &amp;quot;modernen&amp;quot; Stellwerk zu tun haben, wie z.B. SpDrS60. In diesem Fall sind Bahnhöfe im allgemeinen voll signalisiert, d. h. auch auf den Einfahrgleisen sind - in diesem Fall niedrigstehende - Rangiersignale zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bhf_li2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit zur generellen Ausstattung von Bahnhöfen mit Signalen. Vielleicht noch folgende Anmerkung: Obige Regeln sind nicht dogmatisch zu sehen. Je nach Bedarf sind auch bei Bahnhöfen mit modernen Stellwerken nicht unbedingt überall Rangiersignale zu finden. Wenn auf einer Betriebsstelle im Normalfall nicht rangiert wird (z. B. auf reinen Personenzugstrecken), warum unbedingt teure Signale aufstellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnung der Signale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie werden eigentlich Signale benannt? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wie üblich sind natürlich diverse Varianten denkbar, daher beschränke ich mich auf die Standardfälle. Sie haben sicher schon bei den obigen Beispielen gesehen, daß die Signale jeweils mit Buchstaben und/oder Zahlen benannt waren.&lt;br /&gt;
Beschränken wir uns zunächst auf die Bezeichnung der '''Hauptsignale'''. Hier die ursprüngliche Variante an einem zweigleisigen Kreuzungsbahnhof:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Sig_bez1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regel zur Bezeichnung der Signale ist einfach: In Kilometrierungsrichtung (vom Nullpunkt der Strecke zum Endpunkt gesehen) werden die Signale einfach &amp;quot;durchbuchstabiert&amp;quot;, d. h. das erste Signale heißt A, das zweite B, das dritte C, usw.&lt;br /&gt;
Würde neben der Strecke A noch eine weitere Strecke einmünden, so hieße deren Einfahrsignal B, dementsprechend verschieben sich die Bezeichnungen der anderen Signale. Diese Benennungsvariante war bereits bei der Bundesbahn auf dem Rückzug. Zu finden ist sie ausschließlich bei mechanischen und elektromechanischen Bahnhöfen, sowie gelegentlich auf Bahnhöfen mit frühen Gleisbildstellwerken (z. B. bei DrS2).&lt;br /&gt;
An die Stelle dieser Variante trat eine neue Variante. Beibehalten wurde die Begriffe A und F für die Einfahrsignale, die Ausfahrsignale haben jedoch neue Bezeichnungen erhalten: Die Signale auf der Seite des Einfahrsignals A heißen &amp;quot;P&amp;quot; zusammen mit der Gleisnummer, die Signale auf Seite des Einfahrsignals F heißen &amp;quot;N&amp;quot; zusammen mit der Gleisnummer, wie auf folgendem Beispiel zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Sig_bez2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Benennung: Sind weitere Strecken im Bahnhof angebunden oder bei unterschiedlich vielen Hauptgleisen verschieben sich beim alten System die Namen. Beim neuen System kann man sich hingegen relativ sicher darauf verlassen, daß z. B. das Signal &amp;quot;N&amp;quot; ein Ausfahr-, das Signal &amp;quot;F&amp;quot; ein Einfahrsignal ist. Werden beim neuen System weitere Strecken angeschlossen, gibt es diese Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Einfahrsignale werden als A, B, C, ... bezeichnet, oder&lt;br /&gt;
# Die Einfahrsignale werden als A1, A2, A3, ... bezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies gilt auch für die links stehenden Einfahrsignale im Gleiswechselbetrieb, hier gibt es jedoch auch die Variante der Bezeichnung als &amp;quot;A&amp;quot; (Einfahrsignal) und &amp;quot;AA&amp;quot; (Einfahrsignal GWB).&lt;br /&gt;
Stehen in einem Bahnhof '''Zwischensignale''' (diese unterteilen einen Bahnhof in mehrere Bahnhofsteile), so werden diese jeweils paarweise als &amp;quot;R&amp;quot; und &amp;quot;S&amp;quot;, &amp;quot;T&amp;quot; und &amp;quot;U&amp;quot; etc. bezeichnet. Und damit Sie sich das System etwas einfacher merken können, liefere ich Ihnen die passende Eselsbrücke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A'''lles '''P'''rivate '''R'''egelt '''S'''ich '''N'''ach '''F'''eierabend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(und damit haben Sie in Kilometrierungsrichtung die Abfolge der Signale einschließlich Zwischensignale in einem Bahnhof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist allerdings, daß bei Neuplanungen von Bahnhöfen in ESTW-Technik die Logik der Zwischensignale geändert wurde: Folgten nach der alten Regel in der einen Richtung die Signale R, T und V aufeinander und in der Gegenrichtung W, U und S, so wird nun ZR, ZS, ZT und in der Gegenrichtung ZU, ZV, ZW verwendet. &amp;quot;Z&amp;quot; steht dabei für Zwischensignal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Modernisierung der Stellwerkstechnik kommt es immer mehr zur Fernsteuerung von Bahnhöfen, d.h. es gibt einen Zentralfahrdienstleiter, der mehrere Bahnhöfe betreut. Innerhalb dieser Fernsteuerbezirke werden die Signalbezeichnungen im allgemeinen so angepaßt, daß innerhalb jedes Bezirks jede Signalbezeichnung nur einmal vorkommt. Es gibt hier zwei prinzipielle Vorgehensweisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Bei der ersten Variante wird die Nummer des Bahnhofs vor die Signalbezeichnung gesetzt. Das Einfahrsignal des ersten Bahnhofs heißt dann also nicht mehr &amp;quot;A&amp;quot; sondern &amp;quot;1A&amp;quot;, das des zweiten Bahnhofs &amp;quot;2A&amp;quot;, das Ausfahrsignal auf Gleis 7 des vierten Bahnhofs &amp;quot;4N7&amp;quot;. Diese Variante hat sich in letzter Zeit und insbesondere im Fernsteuerbereich von elektronischen Stellwerken durchgesetzt. &lt;br /&gt;
#Die zweite Variante ist ähnlich, jedoch werden die Bahnhöfe mit dreistelligen Gleisnummern bezeichnet. Das Einfahrsignal des ersten Bahnhofs heißt dann &amp;quot;A101&amp;quot;, das des zweiten Bahnhofs &amp;quot;A201&amp;quot;, das Ausfahrsignal wie oben &amp;quot;N407&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei '''Blocksignalen''' bestehen ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Bei manuell bedienten Blockstellen wird das Signal in Kilometrierungsrichtung üblicherweise &amp;quot;A&amp;quot;, das der Gegenrichtung als &amp;quot;B&amp;quot; bezeichnet. Bei Selbstblocksignalen wird numeriert: in Kilometrierungsrichtung &amp;quot;1&amp;quot;, &amp;quot;3&amp;quot;, &amp;quot;5&amp;quot; etc., die Signale auf der anderen Seite &amp;quot;2&amp;quot;, &amp;quot;4&amp;quot;, &amp;quot;6&amp;quot;, d. h. der Triebfahrzeugführer fährt der Reihe nach an den Signalen 6, 4 und 2 vorbei. Varianten bestehen nun darin, für jede Strecke durchgehend zu numerieren oder hinter jedem Bahnhof wieder bei 1 anzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bennenung der '''Vorsignale''' ist einfach: sie tragen den gleichen Namen wie das zugehörige Hauptsignal, jedoch nur als Kleinbuchstabe. Das Vorsignal zum Signal &amp;quot;A&amp;quot; heißt also &amp;quot;a&amp;quot; (oder &amp;quot;Va&amp;quot;), zum Signal &amp;quot;P3&amp;quot; also &amp;quot;p3&amp;quot;. Ist ein Vorsignal für mehrere Hauptsignale gültig, wird dies entsprechend gekennzeichnet, wie z. B. &amp;quot;p3-5&amp;quot;. Anders als bei den Hauptsignalen wird an den Vorsignalen die Bezeichnung üblicherweise nur bei Lichtsignalen angebracht, bei Formvorsignalen findet sich keine Bezeichnung am Signal selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rangiersignale''' werden üblicherweise wie das Gleis bezeichnet, an dem sie stehen, also &amp;quot;2&amp;quot; für ein Rangiersignal im Gleis 2. Stehen mehrere Rangiersignale in einem Gleis, wird die Zahl in Kilometrierungsrichtung mit hochgestellten römischen Ziffern ergänzt. Es gibt also die Signale &amp;quot;2 I&amp;quot;, &amp;quot;2 II&amp;quot;. Formsperrsignale tragen vor der Bezeichnung zusätzlich den Begriff &amp;quot;Hs&amp;quot;, also z.B. &amp;quot;Hs 1&amp;quot;, &amp;quot;Hs 2 II&amp;quot;. Bei Lichtsperrsignalen wird gelegentlich auch die folgende Weiche als Name für das Signal verwandt, d. h. Signal &amp;quot;W35&amp;quot; steht vor der Spitze der Weiche 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ESTW-Technik wiederum wird nach Möglichkeit auf die Gleisbezeichnung des einzelnen Gleisabschnitts zurückgegriffen und das Signal je nach Fahrtrichtung mit X bzw. Y ergänzt. Das Ls 31X steht damit im Gleis 31 in Kilometrierungsrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Sig_bez3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kombinierten Lichtsignalen (wie hier im Beispiel P1) wird nur die Hauptsignalbezeichnung verwendet. Stehen bei Formsignalen Haupt- und Sperrsignal nebeneinander, werden beide Signale bezeichnet (also z.B. N1 und Hs 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellung der Signale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signale werden - von bestimmten Tafeln abgesehen - grundsätzlich rechts vom oder über (Signalbrücke) dem zugehörigen Gleis aufgestellt. Muß ein Hauptsignal ausnahmsweise einmal links aufgestellt werden, kommt die sogenannte Schachbrettafel (Ne 4) zum Einsatz, die am eigentlichen Signalstandort aufgestellt wird und darauf verweist, daß das Signal links steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Ne4_1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Signal Ne 4 genaugenommen bedeutet, daß das Hauptsignal nicht unmittelbar rechts oder über dem Gleis steht, wird es auch in folgendem Fall eingesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Ne4_2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planmäßig werden Signale links nur bei eingerichtetem Gleiswechselbetrieb aufgestellt. Beachten Sie daher den Unterschied der folgenden Grafik: Im ersten Fall münden zwei eingleisige Strecken in den Bahnhof, beide Signale stehen daher rechts des zugehörigen Gleises. Im zweiten Fall ist die Strecke mit GWB ausgerüstet, das Einfahrsignal des Gegengleises steht daher links. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Einf_gwb.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dunkle Lichtsignale/ Kennlicht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtsignale sind mit Glühlampen bestückt, die bekanntermaßen keine unendliche Lebensdauer haben: sie brennen durch. Damit kann an einem Signal nicht mehr der benötigte Signalbegriff gezeigt werden. Es gibt daher verschiedene technische Hilfsmittel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für den Haltbegriff benötigten Glühlampen sind mit zwei Fäden (einem Haupt- und einem Nebenfaden) ausgerüstet. Brennt der Hauptfaden durch, schaltet das Stellwerk selbständig die Beleuchtung auf den Nebenfaden um: das Signal zeigt weiterhin Halt. Die Umschaltung wird im Stellwerk entsprechend angezeigt (Haltmelder blinkt). Die Glühlampe muß nun ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn andere Glühlampen im Signalschirm ausfallen. Würde beim Signal Hp 2 (Langsamfahrt, grün-gelb) die Gelblampe ausfallen, bekäme der Triebfahrzeugführer irrtümlich das Signal Hp 1 (Fahrt mit Streckengeschwindigkeit, grün) zu sehen. Damit solche Gefährdungen nicht auftreten, prüft die Stellwerksanlage die Lampenfäden. Bei einem Ausfall der oben angesprochenen Gelblampe würde ein Signal gar nicht erst in Fahrtstellung kommen bzw. aus der Fahrtstellung nach Halt zurückfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt es nun doch einmal vor, daß ein Signal völlig ausfällt oder ein gestörtes Bild zeigt, gilt das Prinzip der größten Vorsicht: Der Triebfahrzeugführer muß den niederwertigsten (sichersten) Signalbegriff annehmen. Das wäre im Beispiel des ausgefallenen, dunklen Hauptsignals der Haltbegriff, bei einem ausgefallenen Vorsignal wäre &amp;quot;Halt erwarten&amp;quot; anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dunkles Signal bedeutet also Halt. Nun kann es aber vorkommen, daß bestimmte Signale im Fahrweg nicht für einen Zug gelten sollen. Was tun? Das Abschalten des Signals würde den Triebfahrzeugführer zum Anhalten auffordern. Aus diesem Grund zeigen betrieblich abgeschaltete Lichtsignale Kennlicht, d.h. ein weißes Licht. Der Triebfahrzeugführer weiß nun, daß das Signal nicht ausgefallen ist. Diese Regelung gilt gleichermaßen für Haupt-, Vor- und Rangiersignale. Zur Verdeutlichung eine Skizze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Kennlich.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Vorsignal darf das Kennlicht natürlich nicht mit dem weißen Licht verwechselt werden, das den verkürzten Bremswegabstand bzw. den Vorsignalwiederholer kennzeichnet. Dieses weiße Licht befindet sich zwar an der gleichen Position, leuchtet aber nur zusammen mit einem entsprechenden Vorsignalbegriff (Vr 0, 1 oder 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befinden sich Vorsignal und Hauptsignal zusammen an einem Mast, so ist das Vorsignal in zwei Fällen dunkel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Hauptsignal zeigt Halt &lt;br /&gt;
* Das Hauptsignal zeigt einen Fahrtbegriff und das Vorsignal gilt nicht für den aktuellen Fahrweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzterem Fall zeigt das Vorsignal also kein Kennlicht. Wie weiß nun der Triebfahrzeugführer, daß das Vorsignal nicht ausgefallen ist? Ganz einfach: über die Lampenprüfung stellt das Stellwerk fest, daß die Vorsignallampen ausgefallen sind. Daher verbleibt auch das Hauptsignal in der Haltstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Vorsig.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weichensignale und Weichenhebel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann sind Weichen eigentlich mit Weichensignalen (&amp;quot;Laternen&amp;quot;) verbunden? Darauf gibt es zunächst einmal eine prinzipielle Antwort: Wenn der Fahrweg auch durch das Rangierpersonal geprüft werden soll/kann. Das ist im allgemeinen dann der Fall, wenn auf einem Stellwerk (oder auch nur in einem Stellwerksbezirk) keine Rangierfahrstraßen eingerichtet sind. Existiert nämlich eine Rangierfahrstraße, kommt das zugehörige Sperrsignal erst dann in Fahrtstellung (Sh 1), wenn sich alle Weichen in der richtigen Lage befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Umsetzung auf die Modellbahn empfiehlt sich daher folgende Vorgehensweise: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wird ein Bahnhof mit Formsignalen gebaut, sollten in jedem Fall die Weichen mit Weichensignalen ausgestattet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wird ein Bahnhof mit Lichtsignalen ausgestattet und es sich dabei um einen &amp;quot;einfachen&amp;quot; Bahnhof wie oben im mittleren Beispiel handelt, sollten die Weichen ebenfalls Weichensignale erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Soll ein Bahnhof mit &amp;quot;moderner&amp;quot; Technik nachgebaut werden (letzter Beispielbahnhof), kann auf Weichensignale verzichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Kostengründen (und auch Belastungsgründen für das Stellwerkspersonal) sind in einem Bahnhof nicht immer alle Weichen stellwerksbedient. Diese Weichen sind dann ortsbedient (Handweichen). Dabei handelt es sich im allgemeinen um Weichen in reinen Rangierbezirken oder an Anschlußgleisen (Auf die Besonderheit ortsgestellter Weichen mit stellwerksbedientem Riegel verzichte ich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In größeren Rangierbezirken setzen sich seit einigen Jahren sogenannte EOW (elektrische ortsgestelle Weichen) durch. Diese Weichen werden durch das Personal vor Ort gestellt, haben aber einen Weichenantrieb. Zur Steuerung gibt es verschiedene Möglichkeiten, angefangen vom einfachen Schlagtaster, über Schienenkontakte bis hin zu Fahrwegsteuertafeln. EOW können mit Weichensignalen versehen sein, die üblicherweise Lichtpunkte darstellen. Diese Lichtpunkte entsprechen in etwa den Weichensignalbegriffen herkömmlicher Weichenlaternen (z. B. zwei Punkte übereinander=geradeaus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind Ihnen an den Weichenhebeln schon einmal die unterschiedlichen Farbgebungen aufgefallen? Dafür gibt es eine recht einfache Erklärung: Weichen mit einem gelben Weichenhebel haben keine Grundstellung, d.h. es ist &amp;quot;egal&amp;quot;, in welcher Richtung sie nach Beendigung der Fahrten liegen. Weichen mit weiß/schwarzem Hebelgewicht haben eine Grundstellung: nach Befahrung sind die Weichen so zu stellen, daß am Hebelgewicht der schwarze Teil nach unten zeigt (&amp;quot;Dreck zu Dreck&amp;quot;). Diese Weichen sind üblicherweise auch mit einem Weichenschloß versehen. Den Schlüssel hierzu bewahrt der Fahrdienstleiter auf. Der Schlüssel kann nur dann abgezogen werden, wenn sich die Weiche in der Grundstellung befindet. Damit können auch solche Weichen in Fahrstraßen einbezogen werden: der Schlüssel muß im Stellwerk in die Hebelbank eingeschlossen werden. Nun ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen W_hebel.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenden wir uns nun einigen interessanten Fällen zu. Da wären z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gruppenausfahrsignale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese finden sich vor allem in Güterbahnhöfen, selten auch in Personenbahnhöfen. Das Prinzip von Gruppenausfahrsignalen ist schnell erläutert: Anstatt für jedes Gleis ein Ausfahrsignal aufzustellen, wird jedes dieser Gleise nur mit einem hochstehenden Rangiersignal ausgerüstet. Das Hauptsignal wird an der Stelle plaziert, an der alle Gleise zusammenlaufen. Soll nun ein Zug ausfahren, wird das für ihn gültige Rangiersignal und das Gruppenausfahrsignal auf Fahrt gestellt. Schauen wir uns einen Beispielbahnhof an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Grp_ausf.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man sieht, verfügen die Gleise 1 und 2 im Personenbahnhof über eigene Ausfahrsignale, die Gleise 3 bis 5 über ein Gruppenausfahrsignal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinn von Gruppenausfahrsignalen liegt im etwas einfacheren Aufbau der Stellwerkslogik im mechanischen Stellwerk gegenüber voll signalisierten Gleisen. Für Modellbahner ist so etwas natürlich im wesentlichen belanglos, zur Gestaltung von Güterbahnhöfen haben Gruppenausfahrsignale auch hier ihren Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gruppenausfahrsignale aufbaut, sollte allerdings einige betriebliche Regelungen im Auge behalten: Üblicherweise sind auf Gleisen mit Gruppenausfahrten keine Durchfahrten zugelassen oder gleichzeitige Ein- und Ausfahrten auf verschiedenen Gleisen der Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfbahnhöfe und Gleisabschlüsse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangen wir mal mit dem einfacheren Thema an: Gleisabschlüsse. Welches Signal gehört auf welchen Prellbock? Ganz einfach: endet eine Zugfahrstraße an einem Prellbock (d.h. es ist möglich, signalgesichert in dieses Gleis einzufahren), wird an diesem die Schutzhalttafel Sh 2 aufgestellt. Sie stellt sozusagen das Ausfahrsignal dar. Wir erinnern uns: ein Zug befindet sich immer unter Deckung zweier Hauptsignale und in diesem Fall deckt die Schutzhalttafel den Zug von vorne. Auf den Nebengleisen befindet sich hingegen auf dem Prellbock das Formsignal Sh 0 - natürlich ortsfest und nicht auf Sh 1 stellbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Prellb.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zu unzähligen Varianten, wie ein Kopfbahnhof gestaltet werden kann. Fangen wir mal mit der Variante 1, der einfachsten, an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Kopf_1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Das Vorsignal zeigt Halt bzw. Langsamfahrt erwarten, das Einfahrhauptsignal zeigt Halt oder Langsamfahrt. Man beachte hierbei bitte den Zusatzanzeiger Zs 3 mit &amp;quot;30&amp;quot;. Da die Zugfahrstraße am Prellbock endet, kann logischerweise dahinter kein Durchrutschweg freigehalten werden. Daher muß die Geschwindigkeit am Einfahrsignal auf 30 km/h reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir zur Variante 2, die sich gegenüber unserem ersten Modell durch einen größeren Rangierbereich von Variante 1 unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Kopf_2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wäre es unsinnig, einen einfahrenden Zug längere Zeit mit 30 km/h fahren zu lassen. Aus diesem Grund zeigt das Einfahrsignal Langsamfahrt ohne Zusatzanzeiger (also 40 km/h erlaubt), des weiteren zeigt das Vorsignal (zu einem fiktiven Ausfahrsignal) Halt erwarten. Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h findet erst am Anfang des Bahnsteiges statt. Hier ist dann das Zs 3 &amp;quot;30&amp;quot; aufgestellt, wie z.B. in Wiesbaden Hbf. In Stuttgart Hbf. geht man sogar so weit und stellt am Einfahrsignal zusätzlich einen Geschwindigkeitsvoranzeiger Zs 3v &amp;quot;30&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
Zur letzten und großzügigsten Variante:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Kopf_3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall existiert wirklich ein Ausfahrsignal. Dieses kann aber nur Halt (Hp 0) und ggf. einen Rangierbegriff zeigen. Der Vorteil dieser Konstruktion: ist hinter dem Signal noch genügend Platz oder sogar ein Rangierbereich vorhanden, kann ein Zug auf volle Geschwindigkeit bzw. zumindest mit Langsamfahrt 40 km/h einfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mehrere Züge im Gleis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist an sich unproblematisch. Sollen zwei Züge aus einem Gleis ausfahren, geht dies ohne größeren Aufwand. Beide Züge werden in das Gleis rangiert und dann nacheinander auf Hauptsignal ausgefahren (natürlich muß der Ausfahrt des zweiten Zuges die Halt- und wieder Fahrtstellung des Hauptsignals vorausgegangen sein).&lt;br /&gt;
Anders sieht es aus, wenn zwei Züge in ein Gleis einfahren sollen. Dies ist mit technischem Aufwand verbunden: sobald der erste Zug in das Gleis eingefahren ist, wird im Stellwerk das Gleis als besetzt gemeldet und eine weitere Einfahrt ist nicht möglich. Daher muß ein solches Gleis intern in zwei Abschnitte aufgeteilt werden. Außerdem muß die signaltechnische Voraussetzung geschaffen werden: an der Abschnittsgrenze wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*entweder ein Zugdeckungssignal aufgestellt, das nur Kennlicht (ein weißes Licht) oder Halt (ein bzw. zwei rote Lichter) zeigen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Deck1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*oder ein Hauptsignal aufgestellt, das Kennlicht, Halt oder einen Fahrtbegriff zeigen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Deck2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt nun der erste Zug ein, so erhält er am Einfahrsignal A einen Fahrtbegriff, das Deckungssignal am Bahnsteig zeigt Kennlicht. Nach Einfahrt des Zuges wird das Deckungssignal auf Halt gestellt. Der zweite Zug fährt dann bis zum Deckungssignal ein. Fährt der erste Zug aus, zeigt das Ausfahrsignal N Fahrt. Fährt nun der zweite Zug aus, gibt es zwei Signalisierungsmöglichkeiten: das Deckungssignal zeigt Kennlicht und das Ausfahrsignal zeigt Fahrt, oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Ausfd.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, daß das Einfahrsignal eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 bzw. 20 km/h für den zweiten Zug vorschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnübergänge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits weiter oben angedeutet, kommen für verschiedene Streckenarten verschiedene Bahnübergangssicherungen zum Einsatz. Ein weiteres Kriterium für die Ausstattung ist die Stärke des Verkehrs, der über den Bahnübergang fließt. Ein Feldweg wird anders gesichert als ein Bahnübergang an einer Bundesstraße. Folgende Möglichkeiten kommen in Betracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''ohne technische Sicherung''' (besser '''nichttechnische Sicherung'''), d. h. lediglich ein Andreaskreuz befindet sich am Bahnübergang. Die technische Sicherung wird durch die ''Übersicht auf die Bahnstrecke'', sowie durch ''hörbare Signale der Eisenbahnfahrzeuge'' ersetzt. Fehlt die Übersicht, muß für den Zugverkehr die Geschwindigkeit am Bahnübergang entsprechend reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Lichtzeichen/Blinklichter''', d. h. der BÜ ist mit Andreaskreuz und den bekannten roten Blinklichtern (alte Version) bzw. den neueren gelb-rot-Ampeln mit Dauerlicht gesichert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lichtzeichen/Blinklichter und Halbschranken, d. h. der BÜ ist mit Andreaskreuz, Lichtzeichen und einer Halbschranke auf jeder Seite des Bahnübergangs gesichert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Schranken mit Vollabschluß''', d. h. der BÜ ist mit Andreaskreuz, ggf. einer Ampel und mit Schranken gesichert, die den Bahnübergang vollständig für den Straßenverkehr sperren. Solche Bahnübergänge müssen unmittelbar (d. h. durch Augenschein) oder mittelbar (d. h. z. B. durch Kameraüberwachung) durch den Schrankenbediener eingesehen werden können, da Fahrzeuge auf den Bahnübergang eingeschlossen sein könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''... und zur Erinnerung''': auf Strecken mit einer Geschwindigkeit von mehr als 160 km/h sind Bahnübergänge unzulässig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bahnübergängen mit Schranken mit Vollabschluß muß also immer ein Schrankenwärter bzw. der Fahrdienstleiter den BÜ unter Kontrolle haben. Ein solcher Bahnübergang kann somit niemals selbsttätig durch einen Zug geschlossen werden. Natürlich ist es möglich, daß ein Zug den Stellanstoß zum Schließen eines solchen Bahnübergangs gibt, allerdings muß der BÜ trotzdem durch den Schrankenposten freigemeldet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufbau eines Bahnübergangs sollte man folgende Parameter berücksichtigen: In Abhängigkeit von der zulässigen Straßengeschwindigkeit und der Ausdehnung des Übergangs muß eine passende Vorlaufzeit (für die gelb-rot-Schaltung) gewählt werden, danach schließen die Einfahrschranken und erst später die Ausfahrschranken (damit Verkehrsteilnehmer noch die Möglichkeit haben, die Gleise zu räumen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu passend: Bahnübergänge können signalabhängig geschaltet sein, d.h. ein den Bahnübergang deckendes Hauptsignal kann erst dann in Fahrtstellung gebracht werden, wenn der Bahnübergang geschlossen (und ggf. freigemeldet) ist. Für die anderen Bahnübergänge gibt es zwei Varianten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Bahnübergänge mit Überwachung durch den Triebfahrzeugführer''', d. h. die BÜ-Anlage wird durch den Zug angestoßen und der Lokführer muß die ordnungsgemäße Funktion der BÜ-Anlage überwachen. ''Achtung'': die Formulierung wurde hier extra so gewählt. Vielleicht ist dem einen oder anderen schon einmal aufgefallen, daß das Überwachungssignal bereits geblinkt hat, obwohl am Bahnübergang die Schranken noch nicht geschlossen waren. Das ist so richtig: die Überwachung weist nur darauf hin, daß sich die BÜ-Anlage eingeschaltet hat (und die Schranken schließen wird oder bereits geschlossen hat) und der Bahnübergang befahren werden darf. Die Überwachung kann, muß aber nicht, den &amp;quot;Vollzug&amp;quot; der Bahnübergangsschließung melden. &lt;br /&gt;
*'''Bahnübergänge mit Fernüberwachung''', d. h. die BÜ-Anlage wird durch den Zug angestoßen, die Überwachung unterliegt allerdings einem externen Mitarbeiter. Dieser sieht jedoch auch nur, ob die Anlage funktioniert oder nicht. Im Falle eines Nichtfunktionierens hat er prinzipiell keine Möglichkeit zum Eingriff, da ein solcher BÜ üblicherweise nicht durch ein Signal gedeckt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überwachung durch Tf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnübergänge, deren Sicherungseinrichtungen durch das Zugpersonal überwacht werden müssen, sind durch zwei Signale gekennzeichnet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die '''Rautentafel''' (Bü 2) kennzeichnet den Anfang der Einschaltstrecke, d. h. in Höhe der Tafel befindet sich der Gleisschalter, der zugbewirkt den Bahnübergang einschaltet. Die Tafel steht üblicherweise &amp;quot;doppelt soviel Meter vor dem Überwachungssignal, wie die dort zulässige Geschwindigkeit in km/h beträgt&amp;quot;. Soll heissen, die Tafel steht bei einer Streckengeschwindigkeit von 50 km/h 100 Meter vor dem Überwachungssignal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das '''Überwachungssignal''' (Bü 0/Bü 1) zeigt dem Triebfahrzeugführer das ordnungsgemäße Funktionieren der Anlage an. Das Überwachungssignal steht im Bremswegabstand zum Bahnübergang, d. h. beim Nichtfunktionieren der technischen Sicherung kann und muß der Zug vor dem Bahnübergang anhalten. Das Überwachungssignal besteht aus einem schwarzen Schirm, der einen gelben Rand besitzt. Innerhalb des des Schirms befindet sich in der unteren Hälfte ein ausgefüllter gelber Kreis. Kann der Bahnübergang befahren werden, blinkt oberhalb des gelben Kreises ein weisser Kreis. Das Signal besitzt außerdem ein schräg gestreiftes weiß-schwarzes Mastschild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so sieht es an der Strecke aus (Schranken/Lichtzeichen weggelassen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bue_lok.gif]]&lt;br /&gt;
''Bahnübergang in Grundstellung, Bü 0''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bue_lok2.gif]]&lt;br /&gt;
''Bahnübergang aktiviert, Bü 1''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fernüberwacht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernüberwachte Bahnübergänge werden ebenfalls zugbewirkt eingeschaltet. Am Einschaltpunkt steht eine Merktafel (Bü 3), die aus einer weiss-schwarz gestreiften Tafel besteht. Ein Überwachungssignal gibt es nicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Bue_fern.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übergang Straßenbahn-Eisenbahn== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit geraumer Zeit bestehen diverse, planmäßig genutzte Übergänge zwischen dem Straßenbahn- und dem Eisenbahnnetz. Seit Jahrzehnten befahren im Rhein-Neckar-Raum die schmalspurigen Eisenbahnen OEG und RHB ihre eigenen Netze und benutzen in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen die Gleise der Straßenbahn mit. Richtig bekannt wurden solche Übergänge jedoch erst mit der Einführung des &amp;quot;Karlsruher Modells&amp;quot;: im Stadtgebiet werden die Straßenbahnstrecken befahren, außerhalb werden die Gleise der DB (bzw. eigene AVG-Gleise) mitbenutzt. Die Nachbildung eines solchen Übergangspunktes zwischen den beiden Netzen bietet einige interessante Aspekte und dürfte sicherlich ein Blickfang auf Modellbahnen werden, die sowohl Straßen- als auch Eisenbahnen darstellen. Seitdem Roco den Karlsruher Stadtbahnwagen auf den Markt gebracht hat, sind sogar vorbildgetreue Fahrten über einen solchen Übergang möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gestaltung eines solchen Übergangs sind zwei Punkte zu beachten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Grenze zwischen den beiden Stromsystemen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Übergang vom Fahren auf Sicht auf signalgesichertes Fahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Punkte müssen nicht unbedingt an der gleichen Stelle realisiert werden. Der Systemwechsel Gleichstrom/DB-Wechselstrom im Bereich Karlsruhe-Durlach - Grötzingen liegt beispielsweise auf der freien Strecke, der Wechsel der Signalisierung findet erst kurz vor dem Bahnhof Grötzingen statt. In Wörth hingegen bestand bis zur Verlängerung der Strecke zum Badepark kein Stromsystemwechsel, die Züge fuhren als &amp;quot;Wechselstromstraßenbahn&amp;quot; in die Stadt. In Zwickau befahren Dieseltriebwagen die Stadtstrecke. Mangels Fahrleitung auf dem Eisenbahnteil finden sich hier also auch keine Schaltsymbole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stromsystem==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbahnen fahren mit Gleichstrom (übliche Spannungen: 600V und 750V, selten 1200V), Eisenbahnen in Deutschland mit 15 kV Wechselstrom (mit wenigen Ausnahmen). Bei der Gestaltung der Trennstelle muß auf folgende Punkte Wert gelegt werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gleich- und Wechselstromfahrleitung dürfen nicht direkt aneinanderstoßen, d.h. es ist nicht nur ein, sondern es sind zwei Trenner erforderlich. Bei den ersten Strecken im Karlsruher Raum wurde auf der Wechselstromseite sogar ein Doppeltrenner eingebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der (in der Realität) stromlose Abschnitt soll so bemessen sein, daß in einem Zugverband die verschiedenen Stromabnehmer nicht gleichzeitig unter Gleich- und Wechselstrom anliegen. Der Abschnitt ist ebenfalls erforderlich, damit der Hauptschalter selbsttätig ausschalten kann und der Spannungswahlschalter ebenfalls in die Nullstellung kommt. Danach testet das Fahrzeug selbsttätig mit einer Prüfspannung, unter welchem Stromsystem es fährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der stromlose Abschnitt wird so plaziert, daß Fahrzeuge in dem Abschnitt nicht zum Stehen kommen, d.h. Signale, die u.U. Halt anzeigen, werden vor oder hinter dem Abschnitt angeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Trennstellen werden natürlich die entsprechenden Fahrleitungssignale aufgestellt. Mit dem seit Ende 1999 gültigen Signalbuch ist es möglich geworden, die Fahrleitungssignale mit entsprechenden Stromsystemtafeln zu ergänzen. Diese Tafeln zeigen dann ein &amp;quot;=&amp;quot; für Gleichstrom oder ein &amp;quot;~&amp;quot;, ergänzt mit der Ziffer 15 (15 kV) für Wechselstrom. Die Signale werden nun wie folgt angeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Gleich1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Signalsystem==&lt;br /&gt;
Mit dem Übergang von der Straßenbahn auf das Eisenbahnnetz ändert sich auch das Fahrverhalten. Im Straßenbahnnetz wird auf Sicht gefahren, im Eisenbahnbereich hingegen regelt der Triebfahrzeugführer seine Geschwindigkeit nach den angezeigten Signalen. Beim Übergang muß klar erkennbar sein, ab wo welche der beiden Betriebsarten gilt. Das Eisenbahnsignalbuch kennt entsprechende Signale nicht. Man verwendet daher die Straßenbahnsignale So 1 und So 2, die diese Funktion erfüllen. Sie wurden zunächst verwandt um Straßenbahnstrecken von signalgesicherten Stadt- und U-Bahnstrecken abzugrenzen, kommen aber inzwischen auch beim hier beschriebenen Übergang BOStrab/EBO zum Einsatz. Signal So 1 hat die Bedeutung &amp;quot;Beginn der Zugsicherung&amp;quot;, So 2 &amp;quot;Ende der Zugsicherung&amp;quot;. So 1 wird am ersten Signal aufgestellt, So 2 am Ende der Strecke, die durch das letzte Signal gesichert wird. Hier die typische Aufstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundwissen Gleich2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder eine Besonderheit: In Zwickau fahren die Fahrzeuge zunächst in der Stadt als Straßenbahnen auf Sicht, der sich danach anschließende Streckenteil in Richtung Bahnhof wird signalgesichert nach BOStrab befahren und der eigentliche Systemwechsel zur Eisenbahn erfolgt erst kurz vor dem Erreichen des Hauptbahnhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Diese Seite betreut Holger Kötting. &lt;br /&gt;
[http://www.stellwerke.de Mehr über Stellwerke und Signale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebliches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorbild]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung&amp;diff=13080</id>
		<title>Modellbahnsteuerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Modellbahnsteuerung&amp;diff=13080"/>
				<updated>2021-11-03T21:09:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein wesentliches Problem bei Modellbahnsteuerungen ist, daß der Begriff viele unterschiedliche Aspekte beinhaltet. Auch der Umfang der zu steuernden Aufgabe kann sich erheblich unterscheiden. Hieraus resultieren viele Mißverständnisse, weil man bei dem Begriff &amp;quot;Modellbahnsteuerung&amp;quot; stets definieren muß, was man bei seiner konkreten Verwendung meint. Ein solches Mißverständnis war auch letztlich Anlaß einer umfangreichen Diskussion in der [[Newsgroup]] [https://groups.google.com/g/de.rec.modelle.bahn de.rec.modelle.bahn], aus der dieser Artikel hervorging. Dieser Übersichtsartikel versucht, die unterschiedlichen Sichtweisen zu erläutern und Lösungen bzw. Konzepte aufzuzeigen und gegenüberzustellen. Er wird ergänzt durch eine Reihe anderer Artikel, die näher auf Details eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor man tiefer in das Thema &amp;quot;Modellbahnsteuerung&amp;quot; einsteigt, hilft eine kurze und sicherlich unvollständige Stichpunktliste zu verdeutlichen, mit welchen Aspekten man es zu tun hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was und womit ist zu steuern?&lt;br /&gt;
** Fahrbetrieb (Züge, Signale, Weichen)&lt;br /&gt;
** Fahrstraßensteuerung oder Einzelschaltung von Weichen und Signalen&lt;br /&gt;
** Blockstreckensteuerung&lt;br /&gt;
** Gleisbildstellpult&lt;br /&gt;
* Betriebsablauf&lt;br /&gt;
** automatischer Pendelverkehr&lt;br /&gt;
** Ein- und zweigleisige Strecken (nur 1 Fahrtrichtung pro Gleis oder 2?); Gleiswechselbetrieb&lt;br /&gt;
** Wendezüge und Schubbetrieb (Fahrzeugumbau auf vordere Stromabnahme notwendig?)&lt;br /&gt;
** Doppeltraktion&lt;br /&gt;
* Anlagenzubehör&lt;br /&gt;
** Funktionsmodelle (&amp;lt;del&amp;gt;Kräne&amp;lt;/del&amp;gt; Krane, Drehscheiben, Schiebebühnen, Windmühlen)&lt;br /&gt;
** Faller Car System&lt;br /&gt;
** Straßen- und Hausbeleuchtung&lt;br /&gt;
** Toneffekte&lt;br /&gt;
* technische Aspekte&lt;br /&gt;
** handbetätigt, teilautomatisch, vollautomatisch&lt;br /&gt;
** für Wechselstrom (Märklin) oder 2-Leiter-Gleichstrom&lt;br /&gt;
** für analogen oder digitalen Betrieb&lt;br /&gt;
** selbstgebaut oder aus fertigen Komponenten (eigene Fähigkeiten!)&lt;br /&gt;
** mit oder ohne PC&lt;br /&gt;
** Anlagengröße und Komplexität&lt;br /&gt;
** Kosten und Zeitbedarf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Es ist offensichtlich, daß auch dieser Artikel daher niemals vollständig sein kann und will. Ergänzungen und Aktualisierungen, die sich aufgrund der technischen Weiterentwicklung ergeben, sind stets willkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Aufgaben für Modellbahnsteuerungen sind:&lt;br /&gt;
* Steuern der Geschwindigkeit und der Richtung von Zügen&lt;br /&gt;
* Schalten von Weichen und Signalen&lt;br /&gt;
* Verhindern von &amp;quot;Zugunfällen&amp;quot; &lt;br /&gt;
** mittels Blockstrecken&lt;br /&gt;
** aufgrund von Bedienfehlern (z. B. falsch gestellten Weichen)&lt;br /&gt;
* automatisches Schließen und Öffnen von Bahnschranken &lt;br /&gt;
* automatisches langsames Abbremsen und Anfahren an Signalen&lt;br /&gt;
* Vollautomatischer Vorführbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die notwendige Komplexität und der Aufbau einer Steuerung hängen wesentlich von der Aufgabe, dem Automatisierungsgrad und der Anlagengröße ab. Allgemeingültige Aussagen lassen sich daher kaum treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Begriffe und Definitionen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Erklärung der Begriffe findet sich in dem Artikel [[Modellbahnsteuerung - Begriffe und Definitionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuern, Regeln, Melden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Steuern&lt;br /&gt;
: Eine Ausgangsgröße durch Veränderung einer Eingangsgröße beeinflusst (oft auch als Schalten bezeichnet). &lt;br /&gt;
:Beispiele: Weichen schalten, Lokgeschwindigkeit am Trafo einstellen&lt;br /&gt;
;Regeln&lt;br /&gt;
: Die Wirkung einer Ausgangsgröße wird erfaßt, mit einer Sollgröße verglichen und gegebenfalls korrigiert. &lt;br /&gt;
:Beispiel: [[Lastregelung]] bei Digitaldecodern.&lt;br /&gt;
;Melden&lt;br /&gt;
: Erfassen und Anzeigen von Größen und Zuständen. &lt;br /&gt;
:Beispiele: [[Besetztmelder]] und [[Weichenantriebe|Weichenrückmeldungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahren, Schalten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modellbahnsteuerung kann man zunächst grob in die beiden Teilbereiche '''Fahren''' und '''Schalten''' unterteilen. Jeder der beiden Bereiche kann nun unabhängig voneinander mit verschiedenen Mitteln betrieben werden. Eine weitere  Unterteilung kann nach der Art der Ansteuerung geschehen:&lt;br /&gt;
* mechanisch&lt;br /&gt;
** '''Mechanisch fahren''' wäre z.B. bei der Brio Holzeisenbahn gegeben, soll hier aber nicht weiter besprochen werden. &lt;br /&gt;
** '''Mechanisch schalten''' findet dagegen in vielfältiger Hinsicht statt, angefangen bei den sogenannten Handweichen der Startsets bis zu komplexen, vom Vorbild übernommenen mechanischen Stellwerken.&lt;br /&gt;
* elektrisch/analog&lt;br /&gt;
** '''Analog fahren''' ist die ''klassische'' Art des Modellbahnbetriebes. Die Lok ist über die Schienen mit dem Trafo verbunden; durch Veränderung der Spannung am Gleis wird die Geschwindigkeit eingestellt.&lt;br /&gt;
** '''Analog schalten''' ist dann der Vorgang, der z.B. einen elektrischen Weichenantrieb steuert.&lt;br /&gt;
* elektronisch/digital. Siehe hierzu auch [[Digital Allgemein]].&lt;br /&gt;
** [[Digital fahren|'''Digital fahren''']] erfordert einen [[Decoder|Lokdecoder]] in jedem Triebfahrzeug. Alle auf einer Anlage befindlichen [[Decoder]] ''&amp;quot;hören&amp;quot;'' die auf dem Gleis bzw. der Spannungsversorgung übermittelten Daten mit und reagieren nur dann, wenn sie direkt, d.h. über ihre Adresse, ''angesprochen'' werden. &lt;br /&gt;
** '''Digital schalten''' erfordert für die zu schaltenden Komponenten (Weichen, Signale etc.) digital adressierbare [[Decoder|Schaltdecoder]]. Die Steuerdaten werden ebenfalls über die Spannungsversorgung oder über eine separate Leitung, den sogenannten Gerätebus, übermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Modellbahnanlage kann diese Varianten auch mischen. Es ist problemlos möglich, z. B. digitalen Fahrbetrieb durchzuführen, während die Weichen handbetätigt sind. Der Artikel [[Der Einstieg ins Hobby - analog oder Digital?]] diskutiert solche Punkte genauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau (Bauglieder) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Prinzip.png|framed|right|Steuersignale am Beispiel einer Weiche: Schalter im Stellpult geben das Befehlssignal die Steuerung, die es in ein Stellsignal umwandelt (z. B. durch Stromverstärkung). Dieses Stellsignal bewirkt im Funktionsglied Weiche das Umlaufen in die andere Position. Dieser Vorgang wird von der Steuerung überwacht, indem sie Meldesignale in Form der Weichenrückmeldung vom Funktionsglied Weiche einliest. Dieselben Meldesignale werden in der Anzeige (Stellpult) verwendet.]]&lt;br /&gt;
Zu einer Steuerung gehören folgende Bauglieder:&lt;br /&gt;
;Stellglieder&lt;br /&gt;
: Die Stellglieder geben Befehle an die Steuerung. Dies können Schalter, Taster, [[Reed-Kontakte]] etc. sein.&lt;br /&gt;
;Funktionsglieder&lt;br /&gt;
: Die Steuerung wirkt auf die Funktionsglieder und steuert sie. Bei einer Modellbahn fallen z. B. [[Weichenantriebe]], Lokomotiven oder Lämpchen darunter.&lt;br /&gt;
; Steuerglieder:&lt;br /&gt;
: Hierzu zählen Verstärker (z. B. [[Booster]]), Zeitgeber, Speicher, Prozessoren etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Klassische Lösung (Analogbetrieb) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Modellbahnsteuerung Märklin Pult.jpg|framed|Fahrtrafo und klassisches Stellpult mit Märklin-Komponenten.]]&lt;br /&gt;
Bei der 'klassischen' Analogsteuerung gibt es jeweils einen geschlossenen Stromkreis für ein Triebfahrzeug. Bei mehreren auf der Anlage befindlichen Triebfahrzeugen muß man die Anlage in verschiedene, elektrisch getrennte [[Blockstreckensteuerung|Blöcke]] aufteilen. Diese werden dann mit verschiedenen Methoden mit Strom versorgt. Ganz klassisch per simpler Zuschaltung des jeweiligen Fahrreglers auf die benötigten Gleise. Die sogenannte Z-Schaltung verbindet Fahrregler direkt mit jedem beliebigen Gleisabschnitt. Das wird durch gegenseitig auslösende Tastensätze, Drehschalter oder kurze Kabel in einem Stellpult erreicht.&lt;br /&gt;
Die bei analog betriebenen Anlagen benutzte Abschaltung von Gleisabschnitten, um Triebfahrzeuge abzustellen, gehört ebenfalls hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Modellbahnsteuerung ist sicher mittels einzelner Schalter, die 1:1 mit den Funktionsgliedern (Weichen, Signale, Licht usw.) verbunden werden. Das Ganze geht mit vielen Kabeln einher und erlaubt keine Abhängigkeiten der Schaltvorgänge untereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfeinerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Verfeinerungen kann man hier auf mehrere Arten realisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abhängigkeit der  Fahrspannung von Signalbild oder Weichenstellung, oft mittels Kontakten an den Signalen. Das ganze ist aber eine recht punktuelle Sache.&lt;br /&gt;
* Abhängigkeit der Signalbilder und Weichenstellungen voneinander. Dies bedeutet eine Umsetzung des Bahnhofs in &amp;quot;Logik&amp;quot;, die man mit Relais verwirklichen kann. &amp;quot;Signal A kann nur auf grün gestellt werden, wenn Weichen B und C richtig liegen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Abhängig der Signalbilder und Weichenstellungen durch die Züge selbst. Dazu stellen die Züge mittels Schienenkontakten ([[Reed-Kontakte]], ...) ihre Weichen und Signale selbst (Beispiel [[Blockstreckensteuerung|Blockstreckensteuerung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein logisches Netzwerk, das alle Möglichkeiten eines Bahnhofs berücksichtigt wird schon bei kleinen Bahnhöfen recht komplex,&lt;br /&gt;
und - da alles mit Relais &amp;quot;hart verdrahtet&amp;quot; wird - ist es aufwendig und&lt;br /&gt;
äußerst änderungsresistent, d.h. man muß vor dem ersten Relais bereits&lt;br /&gt;
das gesamte Netzwerk durchdacht und geplant haben. Aufgrund des hohen Aufwands sind solche &amp;quot;Relaisgräber&amp;quot; selten billig. Weil sie auch umfangreich sind, ist eine Fehlersuche oftmals schwierig.&lt;br /&gt;
So etwas kann ohne jede Beeinflussung des Fahrstromes gebaut werden, man&lt;br /&gt;
kann aber auch die jeweilige Fahrspannung mitschalten, was es aber noch&lt;br /&gt;
viel schwieriger macht. Ähnliches gilt auch, wenn man anstelle der Relais mit elektronischen Logikbausteinen (z. B. CD40xx oder 74xx) arbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig Abhilfe schaffen hier standardisierte Funktionsbausteine, die mit Hilfe von Diodenmatritzen &amp;quot;programmiert&amp;quot; werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Zielrichtung verfolgen Schaltungen, die die Bedienung verändern, indem wie beim Vorbild Starttasten und Zieltasten in einem Gleisbildstellpult verwendet werden.&lt;br /&gt;
Aber das kann man auch mit dem oben gesagten kombinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diesen Ideen ist gemein, daß die Modellbahnhersteller hier praktisch&lt;br /&gt;
keine fertigen Lösungen liefern. Mit entsprechendem Aufwand lassen sich jedoch viele Dinge realisieren, wie der Artikel [[Modellbahnsteuerung - Beispiele Analogbetrieb]] zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitalbetrieb =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Digital Allgemein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben einer Zentrale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;amp;raquo;[[Digitalzentrale]]&amp;amp;laquo; läßt vermuten, daß es sich dabei um eine Zentrale im Sinne des Abschnitts &amp;amp;raquo;Regelbasierte Steuerungen&amp;amp;laquo; handelt, die auch Verknüpfungen zwischen Signalen vornehmen kann. Diesem Anspruch werden die heutigen Digitalzentralen jedoch noch nicht gerecht. Vielmehr handelt es sich meist um mit Reglern und anderen Bedienelementen versehene Signalgeneratoren, die je nach Hersteller auch für angeschlossene Geräte, wie Handregler oder Stellpulte, Signale gemäß eines festgelegten [[Digitalprotokoll|Digitalprotokolls]] an die Anlage ausgeben. Weiterhin bieten diese in der Regel auch Anschlußmöglichkeiten für Rückmeldungen von der Anlage, so dass Schaltvorgänge abhängig von Betriebsgeschehen ausgelöst werden können. Für den Anschluß der Digitalzentrale an die Gleise bzw. die Anlage wird - soweit nicht schon eingebaut - zusätzlich ein oder mehrere [[Booster]] benötigt. Eine Übersicht zu Leistungsmerkmalen gibt der Artikel [[Digitalzentralen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;raquo;Intelligent&amp;amp;laquo; werden die Digitalzentralen erst durch eine PC-Anbindung. Dabei sammeln die Digitalzentralen die (Rück-)Meldesignale vom Rückmeldebus ein und liefern Zustandsänderungen an den PC weiter (z. B. über ein [[Interface]]). Ein auf dem PC laufendes Programm verknüpft diese Eingangsinformationen entweder mit den Befehlssignalen, die der Modellbahner über Tastatur und Maus eingibt, oder wertet diese in einer automatischen Ablaufsteuerung aus. Daraus generiert das PC-Programm Befehlssequenzen, sendet diese an die Digitalzentrale, die sie schließlich in protokollkonforme Digitalsignale umwandelt und über einen [[Booster]] an die Anlage ausgibt. Die [[Decoder]] empfangen diese digitale Information und geben sie als Stellbefehl an die Funktionsglieder aus. Siehe hierzu auch den Abschnitt [[Modellbahnsteuerung#Prinzip der regelbasierten Steuerung|Prinzip der regelbasierten Steuerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdrahtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Werbung auf den ersten Blick eine Modellbahn mit nur zwei Kabeln verspricht, ist es in der Praxis häufig komplizierter. Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Leistung eines [[Booster]]s reicht nicht für alle Loks aus, so daß die Anlage in mehrere Stromkreise aufgeteilt werden muß&lt;br /&gt;
* [[Decoder|Schaltdecoder]] zum Ansteueren von Weichen und Signalen werden über eine separate Leitungsführung versorgt, um Störungen durch den Gleisbetrieb (z.B. Kurzschlüsse) zu entkoppeln&lt;br /&gt;
* Es ist eine Blockstreckenautomatik gewünscht, für die Besetztmelde- und Haltabschnitte eingerichtet werden müssen&lt;br /&gt;
* Für Weichen ist eine Rückmeldung vorgesehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hinweise dazu finden sich im Artikel [[Digital Umstieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meldebus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S88 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[S88-Rückmeldebus|Meldebus S88]] hat Märklin in den 80er Jahren eingeführt. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Schieberegister, das die Eingangssignale parallel einliest und seriell über den Bus weitergibt. Die Taktrate beträgt ca. 5-6 kHz. Pro S88-Bus können 31 Module mit je 16 Eingängen angeschlossen werden, so dass sich eine maximale Anzahl von 496 auswertbaren Rückmeldeeingängen ergibt. Der interne Aufbau ist sehr einfach, so daß es viele zu S88 kompatible Geräte gibt. Hierzu gehören auch Schaltungen, die eine Kopplung mehrerer S88-Busse ermöglichen; dem entsprechend erhöht sich die Anzahl der auswertbaren Rückmeldeeingängen. Auch ein Selbstbau von S88-Bausteinen ist mit etwas Geschick möglich. Die Einfachheit führt jedoch unter Umständen zu Problemen, so daß die Signale nicht korrekt übertragen werden. Abhilfe schaffen häufig geschirmte Kabel anstelle der ungeschirmten Flachbandkabel, die Märklin vorgesehen hat. Hierzu ist eine Normung [[S88-Rückmeldebus|s88-N]] erfolgt. Eine zusammenstellende Beschreibung zur Funktion mit Anschlußbeispielen findet man bei [https://doku.railware.de/tiki-index.php?page=Tipp+s88+Bussysteme Railware]. &amp;lt;!-- http://www.railware.com/s88.html. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S88-Bus wird von vielen Digitalzentralen unterstützt; eine Übersicht hierzu ist im Artikel [[Digitalzentralen]] enthalten. Im [[Digitalprojekt]] wurde eine Technik entwickelt, mit der sich der S88-Bus an die parallele Schnittstelle des PCs anschließen und von auf dem PC laufenden Programmen auswerten läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein-Ausgabebus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LocoNet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[LocoNet]] ist ein Peer-to-Peer Netzwerk, das einen gleichberechtigten Zugriff aller LocoNet-kompatiblen Komponenten in beiden Richtungen zulässt. Verbindungen sind über ein einfaches, preiswertes Steckersystem (RJ12-Würfelstecker) in Stern- oder Busform möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Steuerungen zwischen klassisch und PC =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unfertig!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Für Digitalsysteme''' &lt;br /&gt;
** Weichen und Signale digital schalten&lt;br /&gt;
** Automatisches Abbremsen in Digitalsystemen&lt;br /&gt;
*** Lenz [[ABC]] für [[DCC]] benutzt ein asymmetrisches Signal als Bremsbefehl&lt;br /&gt;
*** [[Bremsgenerator]] für DCC erzeugt Bremsbefehle für alle Dekoder&lt;br /&gt;
*** Bremsdiode bei [[SX | Selectrix]]&lt;br /&gt;
*** Gleichstrom beim [[MM | Märklin-Motorola]] Protokoll&lt;br /&gt;
** [[Lissy]]&lt;br /&gt;
** Geräte die auf eine Ereignis am Eingabebus bestimmte Signale am Ausgabebus generieren sind schon selten, und solche die dazu noch Bedingungen akzeptieren brauchten ja schon eine Art Logikinterpreter und die Möglichkeit diese Logik in einer Art Sprache einzugeben. (wenn auf S88 Adr 5 Signal dann Weiche A rund, aber nur wenn nicht Weiche B und C gerade oder Signal D rot.). Gibt es sowas? &lt;br /&gt;
*: '' Klar doch: Lissy, IB Switch, SwitchControl und LN Schaltmodul können das. Ist halt alles LocoNet (von Uhlenbrock). Komponenten von Digitrax können vermutlich auch einiges.'' (Edbert)&lt;br /&gt;
** LocoIO??&lt;br /&gt;
** Blockstreckensteuerung &lt;br /&gt;
** Fahrstraßensteuerungen (Memory? Switchbox?)&lt;br /&gt;
** [[Kehrschleife]]nautomatik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Für Analog'''&lt;br /&gt;
** Blockstreckensteuerungen&lt;br /&gt;
** Pendelzugautomatik&lt;br /&gt;
** Schattenbahnhofsteuerungen&lt;br /&gt;
** Lauer-Bausteine&lt;br /&gt;
** Fahrstraßensteuerungen (Roco?)&lt;br /&gt;
** [[Kehrschleife]]nautomatik&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Autoren gesucht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spurplantechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Vorbild wurden lange Zeit [[Wikipedia:de:Relaisstellwerk|Relaisstellwerke]] in der sogenannten Spurplan-Drucktasten-Technik (SpDr-Technik) gebaut. Dabei kamen standardisierte Baugruppen zum Einsatz, die mittels Spurkabeln dem Gleisplan entsprechend untereinander verbunden wurden. Im Stellpult sind die Stellglieder in einem schematisch dargestellten Gleisplan angeordnet. [[Wikipedia:de:Fahrstraße|Fahrstraßen]] werden gestellt, indem man eine Starttaste und eine Zieltaste drückt. Die dazwischenliegenden Weichen werden dann automatisch gestellt. Da die Verdrahtung im Gleisbildstellpult dem Gleisplan entspricht (Spurkabel), ist eine Fehlersuche einfacher als bei der konventionellen Relaistechnik. Das Schaltungsprinzip ist ähnlich dem einer Wechselschaltung, wie man sie vom z.B. Treppenhauslicht kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Idee läßt sich auch auf die Modellbahn übertragen. Eine Variante mit Relais ist unter &lt;br /&gt;
http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/domino160.htm zu finden. Der Aufwand ist jedoch nicht unerheblich: für einen mittleren Bahnhof (21 Weichen, 9 Ausfahr- und 6 Einfahrsignale) rechnet die Webseite schon mit 200 Relais... Eine Realisierung mit einem Microcontroller, der die interne Relaislogik einer Baugruppe ersetzt, müßte ebenfalls möglich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Miba ist das ganze nochmal drastisch vereinfacht worden. Es wird nur noch ein monostabiles Relais mit zwei Umschaltkontakten für den Fahrstrom, Zusatzkontakte an den Weichenantrieben und LEDs oder Lämpchen für die Rückmeldung pro Gleisabschnitt benötigt. Statt der sonst üblichen Taster oder Schalter wird ein Kippschalter mit den Stellungen ON (Dauerkontakt), 0 (Aus) und MOM (Momentkontakt) benötigt. Das hat den Vorteil, daß die Weichenantriebe keine Endabschaltung mehr benötigen, da nach der Einstellung der Fahrstraße (Schalterstellung MOM) der Strom zu den Antrieben abgeschaltet wird (Schalterstellung ON). Es hat aber auch den Nachteil, daß die Bedienung unpraktischer wird, da nicht mehr wie sonst üblich nur die Starttaste und Zieltaste der Fahrstraße betätigt werden muß, sondern zuerst müssen die Kippschalter in die Position MOM gebracht werden (dabei bekommen die Weichenantriebe Strom und die Fahrstraße wird eingestellt) und danach müssen sie in die Position ON geschaltet werden (dabei wird der Fahrstrom eingeschaltet). Das Fahrstromrelais kann dabei erst anziehen, wenn alle zum Fahrweg gehörenden Weichen die richtige Stellung haben, d.h. Sicherheit ist hier bereits ohne weitere Zusatzschaltungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltpläne dazu sind in der Miba-Artikelreihe &amp;quot;Fahrwege schalten&amp;quot;, Teil 5 und 6, zu finden:&lt;br /&gt;
* Miba 11/2005 (Einführung, Magnetantriebe, Fahrstromweiterschaltung)&lt;br /&gt;
* Miba 1/2006 (Motorische Antriebe, Spurkabelprinzip, Sicherheit für Schattenbahnhöfe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= PC-basierte Steuerungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der regelbasierten Steuerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist die Auslagerung der Regeln und logischen Zusammenhänge weg von starrer&lt;br /&gt;
Verdrahtung hin zu flexibler Verwaltung  und Prüfung sowie dynamischen&lt;br /&gt;
Ablauf, alles Dinge, die ein PC eben sehr gut lösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeder Magnetartikel (Funktionsglied) wird über eine Nummer, die sogenannte Adresse, angesprochen&lt;br /&gt;
* der Verdrahtungsaufwand sinkt&lt;br /&gt;
* eine &amp;amp;raquo;Zentrale&amp;amp;laquo; verwaltet Lokparameter sowie Weichen- und Signalstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei einer kompletten Digitalsteuerung einer Modellbahnanlage alle Funktionsglieder (Lokomotiven, Weichenantriebe etc.) über ihre [[Decoder|Digitaldecoder]] adressiert werden können, werden regelbasierte Steuerungen häufig auf der Basis von Digitalsystemen angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Voraussetzung für regelbasierte Steuerungen ist der Einsatz von (rück-)meldenden Funktionsgliedern, damit die Steuerung in Abhängigkeit vom aktuellen Anlagenzustand Entscheidungen treffen kann. Während man häufig aus Aufwandsgründen auf eine Rückmeldung bei Weichen und Signalen verzichtet, ist eine gewisse Zahl an Gleisbesetztmeldern in der Regel unverzichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Schaltbefehle über die Zentrale laufen, gibt es hier&lt;br /&gt;
eine Stelle an der alle Informationen über den Zustand der Anlage&lt;br /&gt;
vorliegen. Somit ist es möglich, beliebige Verknüpfungen&lt;br /&gt;
untereinander zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht dazu noch drei Dinge:&lt;br /&gt;
# ein Gedächtnis für die jeweiligen Zustände&lt;br /&gt;
# eine Beschreibung wie die Zustände und Aktionen voneinander abhängen sollen&lt;br /&gt;
# ein &amp;amp;raquo;Programm&amp;amp;laquo;, das 1 und 2 umsetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier wird es schwierig, da diese Dinge bei jeder Modellbahn anders aussehen. Regelbasierte Steuerungen müssen daher umfangreich konfiguriert werden, so daß eine sinnvolle Art der Eingabe und Visualisierung unverzichtbar ist. Dies kann Software für einen PC ebenfalls gut leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitalprogramme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Modellbahnsteuerung_via_PC|Tabelle Digitalprogramme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MpC ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erster Ansatz die Problematik anzugehen war sicher [[MpC]] von Gahler&lt;br /&gt;
und Ringstmeier. Das Produkt hat verschieden Zielrichtungen:&lt;br /&gt;
Es ermöglicht eine Abhängigkeit der Signal- und Weichenstellungen&lt;br /&gt;
untereinander und damit eine vorbildorientierte Fahrwegsicherung.&lt;br /&gt;
Quasi als Abfallprodukt kann man auch den Fahrstrom weiterschalten,&lt;br /&gt;
ein scheinbar unabhängiger Mehrzugbetrieb entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, daß bereits hier, vor jetzt zwanzig Jahren,&lt;br /&gt;
eine Trennung zwischen Schaltbausteinen und Logik vorgenommen wurde.&lt;br /&gt;
Die Logik steckt erstmals nicht mehr in Drähten und Schaltern, sondern in&lt;br /&gt;
einem Computerprogramm, dem der Benutzer seine Modellbahn&lt;br /&gt;
&amp;quot;bekanntmachen&amp;quot; muß, indem er Weichen, Signale etc. in Tabellen&lt;br /&gt;
definiert und die Abhängigkeiten beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multi-IO-Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Falkenbachs Anlage zeigt das es auch anders geht: Zwar wird alles von PC&lt;br /&gt;
gesteuert, aber die Ein- und Ausgabe laufen über eine Multi-IO-Karte im&lt;br /&gt;
PC, ein Digitalsystem (im hier benutzen Sinne) hat es da nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedienung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzliches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Steuerung benötigt grundsätzlich Stellglieder (Bedienelemente), mit denen die Befehlssignale an die Steuerung (oder direkt an die Funktionsglieder) gegeben werden. Man unterscheidet dabei&lt;br /&gt;
* Fahrregler. Mit einem Fahrregler legt man die Geschwindigkeit und die Richtung eines Zuges fest. &lt;br /&gt;
* Weichen, Signale und [[Wikipedia:de:Fahrstraße|Fahrstraßen]]&lt;br /&gt;
** Stellpulte ohne Gleisbild: Aus der Anordnung des Stellglieds oder Melders ist kein direkter Bezug zur Anlage ableitbar. Solche Pulte eignen sich nur für kleine Anlagen. Sie sind einfach herzustellen.&lt;br /&gt;
** Stellpulte mit Gleisbild (Gleisbildstellpulte): Die Bedienelemente und Melder sind in einem schematisch dargestellten Gleisplan angeordnet.&lt;br /&gt;
* Funktionsmodelle: für dieses Sonderzubehör sind häufig spezielle Bedienelemente erforderlich, die von den Herstellern mitgeliefert werden (z. B. für Drehscheibe mit Gleisvorwahl)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;virtuelle&amp;quot; Pulte: Bei Verwendung von PC-Software werden die Bedienelemente am Bildschirm angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrregler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrregler legen die die Geschwindigkeit und die Richtung eines Zuges fest. Bei analog betriebenen Anlagen ist der Fahrregler im Fahrtrafo integriert. Der Trafoausgang braucht dann lediglich an die Gleise angeschlossen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei selbstgebauten Fahrreglern müssen häufig ein Potentiometer, ein Richtungsschalter und möglicherweise Kurzschlußmelder in ein selbstgebautes Pult oder Handgehäuse eingebaut werden. Wenn man einen Handregler mit einem langen Kabel versieht, kann man neben dem gesteuerten Zug herlaufen (Walk Around Control, WAC). Dies kann z. B. beim Rangieren vorteilhaft sein, wenn der Bediener gleichzeitig die Rolle des Rangierers zum An- oder Abkuppeln von Wagen einnehmen muß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Digitalsysteme sind Zusatzgeräte notwendig, wenn die Bedienelemente nicht bereits in die Digitalzentrale integriert sind. Neben der Geschwindigkeit und der Richtung ist eine Adreßeingabe vorgesehen, mit der die Adresse des zu steuernden Triebfahrzeugs gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei PC-Software werden die Fahrregler am Bildschirm dargestellt und über Tastatur oder Maus eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC-Software ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Screenshot SpDrS60.png|framed|Screenshot eines SpDrS60-Bildschirmstellpults (siehe [[Digitalprojekt#SRCP-Clients|SRCP-Clients]]).]]&lt;br /&gt;
Gerade in Verbindung mit einer PC-Steuerung kann ein PC auch gut die Funktion eines Stellpultes übernehmen. In vielen Fällen verfügen die PC-Programme dazu über einen Editor, mit dem man den Gleisplan aufzeichnen kann (Editor). Im laufenden Betrieb hinterlegt das Programm den Gleisplan am Monitor mit den (Rück-)Meldeinformationen wie Besetztzustand von Gleisen oder der Weichenlage. Sofern diese Informationen nicht von den Funktionsgliedern der Anlage bereitgestellt werden, zeigt die Software sie als internes Steuersignal an. Das heißt, daß bei Weichen z. B. die gewünschte Lage anstelle der tatsächlichen angezeigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weichen, Signale und [[Wikipedia:de:Fahrstraße|Fahrstraßen]] werden per Maus oder Tastatur gestellt. Dabei ist eine Fahrstraßensteuerung häufig als Standard vorgesehen, so daß die Weichen und Signale nicht mehr einzeln bedient werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch Vorbehalte gegen die Bedienung per PC. Einige Modellbahner wollen ihre Anlage nicht am Bildschirm steuern, weil dabei nicht das richtige &amp;amp;raquo;MoBa-Feeling&amp;amp;laquo; aufkommt, wie es sich bei der Arbeit an einem Gleisbildstellpult einstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleisbildstellpulte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuerung Meldetafel.jpg|thumb|331px|Meldetafel eines SpDrS600-Stellpult mit Nummerneingabe.]]&lt;br /&gt;
Gleisbildstellpulte ordnen die Bedienelemente auf einem schematischen Gleisplan an. Anhand der Position des Stellglieds kann auf die Position oder Funktion des zugeordneten Funktionsglieds geschlossen werden. Dadurch sind Gleisbildstellpulte sehr bedienerfreundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Aufbau kann man auf käufliche Systeme z. B. von den Firmen Erbert oder Heki zurückgreifen. Beim Selbstbau hat man die Wahl zwischen verschiedenen Methoden und Materialien. Beispiele:&lt;br /&gt;
* Gemaltes oder geklebtes Gleisbild auf Holz-, Kunststoff- oder Metallplatte&lt;br /&gt;
* Gedrucktes und laminiertes Gleisbild auf Platte aufkleben&lt;br /&gt;
* Lackierte Plexiglasplatte, die von unten mit Meldern ausgeleuchtet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet und in der Literatur findet man hierzu zahlreiche Bauvorschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleisbildstellpulte eignen sich insbesondere zur Kombination mit einer Fahrstraßensteuerung, bei der alle notwendigen Weichen und Signale zwischen einem Startpunkt und einem Zielpunkt automatisch eingestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Vorbild wurden Gleisbildstellpulte zwischen ca. 1950 und 1990 in verschiedenen Bauformen erstellt. Nähreres hierzu unter http://de.wikipedia.org/wiki/Relaisstellwerk oder http://www.stellwerke.de/ unter Bauformen/Gleisbildstellwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vergleich =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unfertig!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier Sieglindes Tabelle erst mal nur als Link. Wenn dieser Artikel halbwegs fertig ist, werde ich die Tabelle direkt integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://bastelkiste.homepage.t-online.de/Sonstiges/Steuerung_allgemein.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schlußwort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist die Steuerung einer Modellbahn so komplex und welche Möglichkeiten gibt es?&amp;quot; lautete die Einleitung einer umfangreichen Diskussion in der Newsgroup. Die Antwort darauf muß so individuell ausfallen, wie die Modellbahnanlagen und die Wünsche der Modellbahner individuell sind. Aus diesem Grund kann es keine &amp;quot;Einheitssteuerung&amp;quot; für die Modellbahn geben. Die Komplexität wird dabei maßgeblich von der zu steuernden Aufgabe bestimmt. So erfordert z. B. das zuggesteuerte automatische Schließen einer Schranke erheblich weniger Aufwand als die vollautomatische Steuerung einer Großanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller von Modellbahnen und Zubehör bieten ein großes Spektrum an Artikeln für die Modellbahnsteuerung an, um einem großen Anwenderkreis abzudecken. Ob sie den jeweiligen Wünschen und Anforderungen aber tatsächlich gerecht werden, kann nicht garantiert werden. Dieser Artikel hat verschiedene käufliche Lösungen vorgestellt und verglichen. Diese Lösungen erfordern jedoch auch häufig einen hohen Aufwand an Einarbeitung, an Geräten, an Verkabelung, an Konfiguration usw., der leicht unterschätzt wird. In speziellen Fällen bleibt nur ein Selbstbau der Modellbahnsteuerung, um die Anforderungen zu erfüllen. Auch hierfür stellte dieser Artikel Konzepte vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Kehrschleife&amp;diff=13079</id>
		<title>Kehrschleife</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Kehrschleife&amp;diff=13079"/>
				<updated>2021-11-03T20:30:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Kehrschleife.png|framed|right|In einer Kehrschleife führt die Strecke wieder in Gegenrichtung auf sich selbst.]]&lt;br /&gt;
{{Glossar}} Kehrschleife: Gleisfigur zum Wenden eines Zuges. Dabei führt die Strecke wieder in Gegenrichtung auf sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Kehrschleife Kurzschluß.png|framed|right|Eine Kehrschleife führt zu einem Kurzschluß im Zweileitersystem.]]&lt;br /&gt;
Während im Mittelleitersystem (Märklin) Kehrschleifen unproblematisch sind, ergibt sich im Zweileitersystem (egal, ob analog oder digital) ein Kurzschluß, weil die Masseschiene (schwarz) an der Weiche auf die Fahrstromschiene (rot) stößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Kehrschleife isoliert.png|framed|right|Eine Kehrschleife muß an beiden Enden beidseitig isoliert werden.]]&lt;br /&gt;
Man löst dieses Problem, indem man die Kehrschleife an beiden Enden beidseitig isoliert. Das Streckengleis (hier blau und grün dargestellt), ist von der Kehrschleife elektrisch vollständig getrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ablauf ist nun folgender:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kehrschleife animiert.gif|framed|right|Wenn sich der Zug komplett in der Kehrschleife befindet, polt man die Strecke um.]]&lt;br /&gt;
# Auf der Strecke liegt an der oberen (in Fahrtrichtung linken) Schiene Masse, an der unteren (rechten) Fahrstrom, so daß der Zug Richtung Kehrschleife fährt. Die Weiche steht auf &amp;quot;gerade&amp;quot;. &lt;br /&gt;
# Der Zug fährt von der Strecke in die Kehrschleife ein. &lt;br /&gt;
# Wenn sich der Zug vollständig in der Kehrschleife befindet, schaltet man die Weiche um und polt das Streckengleis um.&lt;br /&gt;
# Der Zug kann nun in über die Weiche auf das Streckengleis weiter fahren. &lt;br /&gt;
# Weil die Strecke mittlerweile umgepolt ist, entfernt sich der Zug von der Kehrschleife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schaltungstechnische Realisierung muß man zwischen Analog- und Digitalbetrieb unterscheiden. Bei Analogbetrieb darf sich die Fahrspannung am Zug nicht verpolen. Hier kann man z.B. die Weiche per Gleiskontakt umschalten. Der Kontakt muß so positioniert werden, daß sich der längste Zug komplett in der Kehrschleife befindet. Die Weiche schaltet dann über freie Endkontakte das Streckengleis um. Es gibt auch fertige Kehrschleifenbausteine, die diese Funktion automatisch übernehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Digitalbetrieb müssen Kehrschleifen ebenfalls schaltungstechnisch besonders behandelt werden. Hierbei darf jedoch die Polarität der Fahrspannung am Zug während der Fahrt gewechselt werden, da die Fahrtrichtung bei DCC lokbezogen übertragen wird. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Schaltungstechnik. Siehe dazu auch http://atw.huebsch.at/Elektronik/Kehrschleife.htm oder http://www.opendcc.de/elektronik/reverser/kehrschleife.html oder [[FAQ_Digital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieselbe Problematik zeigt sich auch bei Gleisdreiecken. Unter Umständen tritt das Problem auch bei anderen, nicht so offensichtlichen Gleisfiguren auf.  In solchen Fällen muß u. U. ein Fahrstrombereich mit vollkommen getrennter Masse eingerichtet werden, um Kurzschlüsse zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim Vorbild gibt es Kehrschleifen. Die bekannteste befindet sich auf der Selketalbahn in [http://maps.google.de/maps?q=51.661775,10.878782&amp;amp;hl=de&amp;amp;sll=51.666221,10.889549&amp;amp;sspn=0.111576,0.126238&amp;amp;num=1&amp;amp;t=h&amp;amp;vpsrc=0&amp;amp;z=17 Stiege]. Außerdem sind sie häufig bei Straßenbahnen zu finden, so z.B. in [http://maps.google.de/maps?q=51.500832,7.049323&amp;amp;hl=de&amp;amp;ll=51.50079,7.049532&amp;amp;spn=0.001159,0.002108&amp;amp;sll=51.494912,7.046526&amp;amp;sspn=0.03418,0.055382&amp;amp;num=1&amp;amp;t=k&amp;amp;vpsrc=0&amp;amp;z=19 Essen-Katernberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Blockstreckensteuerung&amp;diff=13078</id>
		<title>Blockstreckensteuerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Blockstreckensteuerung&amp;diff=13078"/>
				<updated>2021-11-03T20:15:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unterirdische oder schlecht einsehbare Strecken erfordern bei rein manuellem Betrieb besondere Aufmerksamkeit, damit ein Zug nicht auf einen anderen auffährt. Ein (teil-)automatischer Betrieb auf solchen Abschnitten läßt dem Bediener somit Zeit, sich z. B. um Rangieraufgaben zu widmen. Blockstreckensteuerungen bzw. automatischer Streckenblock gehören daher zu den wichtigsten Automatikschaltungen bei einer Modellbahn. Der folgende Artikel erläutert das Prinzip. Für konkrete Schaltpläne wird auf entsprechende Literatur und Webseiten verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vorbild siehe [[Eisenbahnsicherungs- und -signaltechnik]] und http://www.stellwerke.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktionsprinzip =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Blockstreckensteuerung soll verhindern, daß ein Zug auf einen anderen auffährt. Dazu wird die Strecke in einzelne &amp;quot;Blöcke&amp;quot; aufgeteilt, die mit einem (Block)Signal gesichert sind. Ein Block ist also die Strecke zwischen zwei Signalen. Das zugeordnete Signal erlaubt die Einfahrt eines Zuges aus dem vorhergehenden Block in den hinter dem Signal liegenden Blockabschnitt, sofern dieser frei ist. Bei besetztem Block zeigt das Signal &amp;quot;Halt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung_freie_Fahrt.gif|left|framed|Blockablauf bei freier Strecke. Der Zug stellt das Signal hinter sich auf &amp;quot;Halt&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Grundstellung stehen bei freier Strecke alle Signale auf &amp;quot;Fahrt&amp;quot;. Sobald der Zug in einen Block (z. B. Block 1) eingefahren ist (d. h. das den Block sichernde Signal BS1 passiert), schaltet das Signal BS1 auf &amp;quot;Halt&amp;quot;. Wenn der Zug den Block 1 hinter dem nächsten Signal BS2 wieder verlassen hat, geht das Signal BS1 wieder auf &amp;quot;Fahrt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung_besetzt.gif|left|framed|Blockablauf bei besetzter Strecke. Der rote Zug muß am Signal BS1 warten, bis der blaue den Block 1 verlassen hat.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich nun 2 Züge auf der Strecke befinden, wird es interessant. Sobald der blaue Zug den mittleren Block 1 erreicht hat, schaltet er das linke Signal BS1 hinter sich auf &amp;quot;Halt&amp;quot;. Der folgende rote Zug muß an diesem Signal BS1 so lange warten, bis der blaue Zug den mittleren Block 1 vollständig verlassen hat und das rechte Signal BS2 passiert hat. Nun schaltet sich das linke Signal BS1 wieder auf &amp;quot;Fahrt&amp;quot;, und der rote Zug kann weiterfahren. Sobald der rote Zug das linke Signal BS1 passiert und den Block 1 besetzt, schaltet er es selbst wieder auf &amp;quot;Halt&amp;quot;, damit ein eventuell ihm nachfolgender Zug ebenfalls gestoppt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung Kreis.png|framed|Es muß mindestens ein Block mehr vorhanden sein, als Züge auf dem Kreis fahren.]] &lt;br /&gt;
Wenn man auf einem Kreis z. B. 2 Züge mit einer Blockstreckensteuerung fahren lassen will, benötigt man mindestens 3 Blocks. Bei nur 2 Blocks würden sich die Züge gegenseitig blockieren, weil kein Block mehr frei wäre, in den ein Zug vorrücken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel fährt der rote Zug am Signal S1 in den Block zwischen S1 und S2. Sobald er vollständig am Signal vorbei gefahren und S1 wieder auf Halt gegangen ist, stellt sich S3 auf Fahrt, so daß der blaue Zug in den Abschnitt zwischen S3 und S1 einfahren kann. Der rote Zug fährt derweil bis zum Signal S2 weiter. Das weitere Geschehen ist von den Zuggeschwindigkeiten, Zuglängen und Blocklängen abhängig. Wenn man annimmt, daß der blaue Zug ein langer und langsamer Güterzug sei, dauert es lange, bis er den Block zwischen S2 und S3 geräumt hat. In der Zwischenzeit hat der rote Zug das haltzeigende Signal S2 erreicht. Danach ist der blaue Zug am Signal S3 komplett vorbei gefahren, so daß der Block zwischen S2 und S3 frei ist (man beachte, daß wir wieder 2 besetzte und 1 freien Block haben!). Folglich schaltet nun S2 auf Fahrt, und der rote Zug kann seine Fahrt fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schaltungsprinzip =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfache Schaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung einfach.png|left|framed|Schaltung einer einfachen Blocksteuerung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Blockstreckensteuerung muß erkennen können, wo sich Züge aufhalten. Dazu benötigt sie [[Besetztmelder]]. Einen Block unterteilt sie in mindestens folgende Abschnitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrtabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Der Fahrtabschnitt reicht vom Anfang des Blocks bis ca. 1 m vor dem Blockende, d. h. dem nachfolgenden Blocksignal&lt;br /&gt;
* Haltabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Der Haltabschnitt beginnt ca. 1 m vor dem Blockende. Er ist stromlos, wenn der nachfolgende Block besetzt ist (das nachfolgende Blocksignal also &amp;quot;Halt&amp;quot; zeigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der einfachsten Variante reicht es also, jedem Block einen Belegtmelder zuzuordnen. Wenn der Block besetzt ist, schaltet er den vor dem Block liegenden Haltabschnitt z. B. mit einem Relais ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltung mit sanfter Verzögerung und Beschleunigung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blockstreckensteuerung Bremsen.png|left|framed|Schaltung einer Blocksteuerung mit sanfter Verzögerung und Beschleunigung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachteilig an der Einfachvariante ist, daß die Züge abrupt anhalten und anfahren. Wesentlich vorbildgerechter ist es, wenn die Züge vor einem &amp;quot;Halt&amp;quot;-zeigenden Signal langsam abbremsen und schließlich stoppen. Wenn das Signal wieder auf &amp;quot;Fahrt&amp;quot; geht, beschleunigt der Zug sanft. Dazu ist es notwendig, einen zusätzlichen Bremsabschnitt zwischen Fahrt- und Haltabschnitt einzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrtabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Der Fahrtabschnitt reicht von ca. 1 m hinter dem Blocksignal bis ca. 2-3 m vor dem Blockende, d. h. dem nachfolgenden Blocksignal&lt;br /&gt;
* Bremsabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Im Bremsabschnitt wird der Zug langsam bis auf eine Schleichgeschwindigkeit abgebremst, wenn der nachfolgende Block besetzt ist. Mit der Schleichgeschwindigkeit fährt der Zug bis in den Haltabschnitt. Der Bremsabschnitt benötigt einen eigenen Besetztmelder, damit die Blocksteuerung weiß, wann sie mit dem Bremsvorgang beginnen muß.&lt;br /&gt;
* Haltabschnitt &amp;lt;br&amp;gt; Der Haltabschnitt beginnt ca. 1 m vor dem Blockende bis ca. 1 m hinter dem nächsten Blocksignal. Er ist stromlos, wenn der nachfolgende Block besetzt ist (das nachfolgende Blocksignal also &amp;quot;Halt&amp;quot; zeigt). Wenn der nachfolgende Block wieder frei wird, beschleunigt der Zug langsam bis auf die Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blocklogik enthält im wesentlichen ein ODER-Gatter, das die beiden Besetztmelder des nachfolgenden Blocks zusammenfaßt sowie ein UND-Gatter, das bei besetztem eigenen Bremsabschnitt und besetztem Nachfolgeblock (Signal aus ODER-Gatter) den Bremsvorgang einleitet und den Haltabschnitt stromlos schaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Praktische Hinweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltabsschnitt muß so lang bemessen sein, daß der schnellste Zug mit dem längsten Auslauf (Schwungmassen beachten!) sicher zum Halten kommt. Das soll auch sichergestellt sein, wenn vorher nicht sanft abgebremst wurde. Der Bremsabschnitt wird so lang bemessen, daß die Bremswirkung vorbildgetreu aussieht. In der Regel wird man ca. 1-2 m verwenden. Am Anfang des Bremsabschnitts kann man das Vorsignal anordnen. Die Länge des Fahrtabschnitts soll den längsten Zug um mindestens den Faktor 1,5 bis 2 überschreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kommerzielle oder im Internet bzw. in Büchern veröffentlichte Blockstreckensteuerungen sind nur mit gezogenen Zügen verwendbar. Geschobene Wendezüge oder Triebwagen verursachen Probleme, weil der Strom am Blocksignal bereits abgeschaltet wird, wenn der Besetztmelder des Blocks belegt meldet. Dies ist jedoch bereits bei einem beleuchteten Steuerwagen der Fall, so daß der Lok am Zugende der Strom abgeschaltet wird und sie stehen bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei Lichtsignalen im Selbstblock es vorbildgerecht ist, daß die Grundstellung &amp;quot;Fahrt&amp;quot; ist, befinden sich Formsignale normalerweise in &amp;quot;Halt&amp;quot;-Stellung. Bei den Modellbahn-Blockstreckensteuerungen hängt das Verhalten vom konkreten Schaltungsprinzip ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Maßnahmen sind notwendig, wenn die Blockstrecke in beiden Fahrtrichtungen betrieben werden soll (z. B. auf einer eingleisigen Strecke). Dabei muß sichergestellt werden, daß die Blockstreckensteuerung fahrtrichtungsabhängig arbeitet. Andernfalls bleibt der Zug sofort nach Passieren eines Signals in Gegenrichtung stehen, weil die Haltbedingung für den Gegenrichtungsblock erfüllt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Blockstreckensteuerung mit Besetztmeldern nach dem Stromfühlerprinzip arbeitet, soll der letzte Wagen eines Zuges entweder beleuchtet sein (z. B. Schlußleuchte) oder mit [[Leitachsen]] ausgerüstet sein. Kommt es zu einer Zugtrennung, bleibt der jeweilige Block belegt, so daß kein weiterer Zug nachfolgen kann. Eine Kollision wird damit vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein Zug länger als ein Block, besetzt er zwei Blocks (sofern der letzte Wagen mit Leitachsen ausgerüstet ist). Auch hierbei ist eine Kollision ausgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein punktgenaues Anhalten aller Züge vor einem haltzeigenden Blocksignal ist schwierig zu realisieren. Im Digitalbetrieb können bei neueren Decodern entsprechende Bremseinstellungen konfiguriert werden (z. B. mit ABC-System). Im Analogbetrieb kann man sich aushelfen, indem man die Züge nur bis auf eine Schleichspannung abbremst. Mit dieser geringen Spannung fahren die Züge vor, bis sie einen abgeschalteten Haltabschnitt direkt vor dem Signal erreichen. Optimale Ergebnisse erreicht man jedoch nur, wenn man die Zuggeschwindigkeit vor dem Abbremsen mißt und daraus die &amp;quot;Bremskraft&amp;quot; bestimmt. Dabei werden schnelle Züge stärker abgebremst als langsame. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systeme wie [[MpC]] realisieren die Blockfunktion in Software. Dabei sind geschobene Wendezüge problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Bremsen in Digitalsystemen hat [http://atw.huebsch.at/DCC/Bremsen.htm Arnold Hübsch] einige Informationen zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur und Links =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Linktabelle}}&lt;br /&gt;
|+ Links zu Geschwindigkeitssteuerungen&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.mec-krefeld.de/elektronik.html&lt;br /&gt;
| Mikrocontrollergesteuertes Blockstreckensystem mit Geschwindigkeitsmessung. Auch für geschobene Züge. Einrichtungsvariante als Download, Zweirichtungsvariante auf Anfrage&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|http://www.gotthardbahn.ch/8_modellbahn/elektronik/8-elektronik.htm&lt;br /&gt;
|Carl Waldis Blocksteuerung ist für Gleich- und Wechselstrombahnen geeignet. Sie kommt auch mit geschobenen Zügen zurecht. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkzeile}}&lt;br /&gt;
|https://www.mecl.ch/de/Clubanlagen/N0-GL/Technik&lt;br /&gt;
|Blocksteuerung von Reto Huniker vom MEC Langenthal. Aufbau auf Lochstreifenkarten ohne geätzte Platinen möglich.&lt;br /&gt;
|Die Informationen werden als PDF zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkheader}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Literatur&lt;br /&gt;
| Knobloch: Modell-Eisenbahnen elektronisch gesteuert; Band 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Köhler: Modelleisenbahn - vorbildgetreu durch Elektronik&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analogbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebliches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=M%C3%A4rklin_H0_:_Fahrbetrieb&amp;diff=13077</id>
		<title>Märklin H0 : Fahrbetrieb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=M%C3%A4rklin_H0_:_Fahrbetrieb&amp;diff=13077"/>
				<updated>2021-11-01T22:03:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Fahrbetrieb (komplizierte Schaltungen)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Hinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden soll auf die für einen ordnungsgemäßen Betrieb wichtigen Aspekte eingegangen werden. Es versteht sich von selbst, daß die hier vorgestellten Schaltpläne, Zugkompositionen und Ratschläge nur Fallbeispiele für Erläuterungszwecke sind. &amp;lt;br /&amp;gt; Sollte während des Betriebes die Signallampe am Trafo dunkel werden und/oder der Trafo abschalten, so muß unverzüglich der Trafo von Hausstromnetz getrennt und die [[Fahrstromverdrahtung#Fehlersuche | Störungssuche]] befolgt werden. Sollte ein Modell nicht richtig laufen, müssen Motor und Getriebe überprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zugbildung==&lt;br /&gt;
===Vorbemerkungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentraler Bestandteil einer jeden Modellbahnanlage ist der Betrieb mit Modell-Lokomotiven in Form von Modellzügen. Es gibt zu viele mögliche Kompositionen, Farbgebungen, Epochen und weitere Einteilungen, als daß hier eine umfassende Übersicht geboten werden könnte. Daher sollen hier lediglich die in der Modellbahn wichtigen Aspekte zur Sprache kommen, sofern diese direkt den Betrieb betreffen. Auf eine Auflistung optischer Differenzen zum großen Vorbild wird hier bewußt verzichtet, da dies mit dem eigentlichen Betrieb nicht viel zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einteilung von Zügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde vorbildorientierter Modellbahnen haben ein Faible für einen Betrieb von Zügen, wie sie nach gesicherten Informationen auch tatsächlich gefahren sind. Auf dieser Grundlage werden wohl die meisten Einteilungen gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Epochen&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Region&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Zugtyp&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Land&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Betriebsart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens wird sich die Auswahl nach persönlichen Vorlieben oder Platzverhältnissen richten.&amp;lt;br /&amp;gt; Eine andere, nicht minder interessante Auswahl basiert auf den modellspezifischen Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Hersteller&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Material (Guß, Blech, Kunststoff)&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Schienenmaterial&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Modellproduktionszeit&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Motortyp&lt;br /&gt;
* Einteilung nach Motoransteuerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabellen sind als erster Eindruck und Anregung zu verstehen. Zuordnungen angegebener Katalognummern entstammen aus dem aktuellen  Koll-Preiskatalog wobei ein der Katalognummer vorangestelltes &amp;quot;P&amp;quot; Primex bedeutet..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;60%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | '''Einteilung nach Epoche'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zugtyp&lt;br /&gt;
! Epoche&lt;br /&gt;
! Beispielzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schnellzug&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | I&lt;br /&gt;
| 3311/4210+4211+4212+4213+4214+4229&amp;lt;br /&amp;gt;Klasse C KWStE und württembergische Schnellzugwagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schnelltriebwagen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | II&lt;br /&gt;
| TW800&amp;lt;br /&amp;gt;SVT 137 &amp;quot;Hamburg&amp;quot; DRG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schnelltriebwagen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | III&lt;br /&gt;
| 3025&amp;lt;br /&amp;gt;BR 183 DR (ex SVT 137 &amp;quot;Leipzig&amp;quot;)&amp;lt;br /&amp;gt;in DB-Lackierung und Beschriftung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TEE-Expreß&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | IV&lt;br /&gt;
| 3471&amp;lt;br /&amp;gt;DE 1001 der NS (Niederländische Staatsbahnen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Pendolino&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | V&lt;br /&gt;
| 3476&amp;lt;br /&amp;gt;BR 610 der DB&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;60%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | '''Einteilung nach Region'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zugtyp&lt;br /&gt;
! Region&lt;br /&gt;
! Beispielzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
| Bayern&lt;br /&gt;
| 3387/4301+4302+4303&amp;lt;br /&amp;gt;BR 98.3 und bay. Nebenbahnwagen DB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorortverkehr&lt;br /&gt;
| Hamburg&lt;br /&gt;
| 3303/4307+4307+4308+4308+4309&amp;lt;br /&amp;gt;BR 78 und Abteilwagen der Hamburger Stadtbahn DRG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S-Bahn&lt;br /&gt;
| Berlin&lt;br /&gt;
| P3017+P4019+P4019&amp;lt;br /&amp;gt;BR 275 der BVG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ausflugsbahn&lt;br /&gt;
| Belgien&lt;br /&gt;
| 3135&amp;lt;br /&amp;gt;BR 551/731 der CFV3V (Chemin de fer a vapeur des 3 vallees)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nahverkehrszug&lt;br /&gt;
| Baden&lt;br /&gt;
| 3029.1/4040+4040+4040+4040&amp;lt;br /&amp;gt;T3 und Ci18t &amp;quot;Boll-Göppingen&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;60%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | '''Einteilung nach Zugtyp'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zugtyp&lt;br /&gt;
! v&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;km/h&lt;br /&gt;
! Beispielzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ICE-Versuchszug&lt;br /&gt;
| &amp;gt;300&lt;br /&gt;
| 3371&amp;lt;br /&amp;gt;fünfteilig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ICE&lt;br /&gt;
| 280&lt;br /&gt;
| 3370&amp;lt;br /&amp;gt;achtteilig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schienenzeppelin&lt;br /&gt;
| 230&lt;br /&gt;
| 3077&amp;lt;br /&amp;gt;4 statt 2 Achsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eurocity&amp;lt;br /&amp;gt;Dortmund-Zürich&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 3357/4295+4296+4295+4368+4297+4365+4366+4369&amp;lt;br /&amp;gt;BR 103+A(p/v)mz DB und (A/B)pm SBB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Intercity&amp;lt;br /&amp;gt;Hamburg-München&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 37371/4224+4224+4294+4225+4225+4225&amp;lt;br /&amp;gt;BR 101 und (A/B)pmz DB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Interregio&amp;lt;br /&amp;gt;Konstanz-Saarbrücken&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 3153/4027.10+4027.10+4032.10+4032.10+4032.10+4032.10&amp;lt;br /&amp;gt;BR 120 und (A/B)imz DB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schnellzug&amp;lt;br /&amp;gt;Köln-Stuttgart&lt;br /&gt;
| 160&lt;br /&gt;
| 3007/4007+4007+4008+4014+4014+4013+4012&amp;lt;br /&amp;gt;BR 06 und (A/B)4ü sowie CIWL-W(R/L)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eilzug&amp;lt;br /&amp;gt;Hannover-Karlsruhe&lt;br /&gt;
| 130&lt;br /&gt;
| 3085/4275+4275+4276+4276+4276+4277&amp;lt;br /&amp;gt;BR 03 und Ayse, Büe und Bye DB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FD-Zug &amp;quot;Rheingold&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
| 3518/4228&amp;lt;br /&amp;gt;BR 18.4 und Rheingold-Packung DRG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FD-Zug &amp;quot;Orient-Expreß&amp;quot; (SNCF)&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
| 3317/4012+4029+4029+4011+4011+4009+4014&amp;lt;br /&amp;gt;BR 231 SNCF und CIWL-WR bzw. WL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Personenzug&amp;lt;br /&amp;gt;Stuttgart-Mannheim&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 3039/4067+4079+4079+4079+4080&amp;lt;br /&amp;gt;BR E10 und B3yge DB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nahverkehrszug&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe-Frankfurt/M&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| 3072/4082+4082+4083&amp;lt;br /&amp;gt;BR 212 und Bnb/ABnb&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonderzug für Ausflügler&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 3029/4004+4004+4214+4200&amp;lt;br /&amp;gt;T3 und preuß Abteilwagen, Zug ähnlich&amp;lt;br /&amp;gt;dem &amp;quot;Kuckucksbähnel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;60%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | '''Einteilung nach Land'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zugtyp&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! Beispielzug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schnellzug&lt;br /&gt;
| England&lt;br /&gt;
| E800LMS/351+351+352E LMS+351+351+353E LMS&amp;lt;br /&amp;gt;BR ? und Schnellzugwagen der &amp;quot;London-Midland and Scottish&amp;quot;railway&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwagenzug&lt;br /&gt;
| Kanada&lt;br /&gt;
| 3150&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;Northlander&amp;quot; (ex. RAm-TEE I der SBB)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schnellzug&lt;br /&gt;
| USA&lt;br /&gt;
| 26600&amp;lt;br /&amp;gt;F7 mit Streamliner-Schnellzugwagen (&amp;quot;California-Zephyr&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Güterzug&lt;br /&gt;
| Schweden&lt;br /&gt;
| 3018/4524+4525+4526+4527+4528&amp;lt;br /&amp;gt;BR Da mit 2achsigen Kesselwagen der SJ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Güterzug&lt;br /&gt;
| Frankreich&lt;br /&gt;
| 3046/20*4707&amp;lt;br /&amp;gt;BR 150X mit Teleskophaubenwagen der SNCF&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Güterzug&lt;br /&gt;
| Schweiz&lt;br /&gt;
| 3015/25*4691+15*4605&amp;lt;br /&amp;gt;BR Ce6/8 mit Großgüterwagen und gedeckten Güterwagen der SBB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schnellzug&lt;br /&gt;
| Österreich&lt;br /&gt;
| 39335/6*4172+4*4173&amp;lt;br /&amp;gt;BR 1016 mit Eurofima-Wagen A9/B11 der ÖBB&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelleinsatz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schönste Zugzusammenstellung, das vorbildlichste Modell oder die beste Ausstattung nützt nicht viel, wenn die verwendeten Modelle nicht auf der vorhandenen Anlage fahren können oder das motorisierte Modell den Zug nicht ziehen kann. Manche Probleme werden an anderer Stelle dieser FAQ behandelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Märklin H0 : Das Märklin-System#Fahrzeugbetrieb | Fahrzeugbetrieb ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;: Betrieb mit verschiedenen Schleifertypen&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Märklin H0 : Das Märklin-System#Radien | Radien]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;: befahrbare Radien&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Märklin H0 : Das Märklin-System#Steigungen |Steigungen ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;: befahrbare Steigungen&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[#Doppeltraktion | Doppeltraktion ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;: geeignete Lokomotiven für Doppeltraktionen&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den angesprochenen Problemen gibt es noch weitere, die vor allem mit den Motorleistungen zusammenhängen. Im [[Märklin H0 : Betriebliches#Lokleistung | Lokleistung ]] findet sich ein Überblick über die Maximalleistung der von Märklin verwendeten Motoren. Aus dieser Tabelle kann man folgern, daß Modelle mit dem &amp;quot;DCM1&amp;quot; nur wenig für schwere Züge oder Rampenfahrten geeignet sind. Die heute üblichen Wagenmodelle stellen keine große Belastung für die Motoren dar. Wird ein Wagenzug mit echter Beladung oder gar altes Wagenmaterial benutzt, so fehlen die Leistungsreserven zum ordnungsgemäßen Betrieb. Dies gilt auch bei Verwendung der Modelle mit Hochleistungsmotor und einstellbarem Digitaldekoder. Ein Beispiel soll das Problem aufzeigen: Ein Großraumgüterwagen des Typs Fads wiegt leer ca. 120 g (4624). Mit echter Kohle wiegt dieser Wagen ca. 250g. Ein kompletter Kohlezug mit 20 Wagen hat somit ein Gewicht von ca. 5 kg. Als Ganzzug ist ein solcher Zug stets eine Attraktion, um so mehr, wenn dieser eine Rampe hochfährt. Man denkt gerne hier an die Geißlinger Steige mit ca. 3% und einem &amp;quot;Krokodil&amp;quot; (BR E94, 3022) als Zuglok. Dem Original nachempfunden, müßte hier eine BR 151 den selben Dienst verrichten können. Leider kann es gerade hier passieren, daß das Modell den Zug nicht die Rampe hochziehen kann. Also bleibt lediglich, die Eignung eines Modell vorher zu testen. Falls sich herausstellt, daß das Modell der Leistungsanforderung nicht genügt, muß ein geeigneteres gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doppeltraktionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppeltraktionen sind stets ein Anziehungspunkt auf eine Modellbahnanlage, da sie große Leistungen der Maschinen vermuten lassen. Um Doppeltraktionen unter konventioneller Steuerung zu realisieren, sind einige Bedingungen notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Modelle müssen geeignete Kupplungen haben. Falls beide Modelle eine einfache Hakenkupplung haben, ist eine Doppeltraktion nicht möglich&lt;br /&gt;
* Die Leistungsaufnahme der Modelle darf die Maximalleistung des Trafos nicht überschreiten. 16VA-Trafos sind prinzipiell ungeeignet&lt;br /&gt;
* Die Stellen, an denen die Doppeltraktionen beginnen oder enden, sollten mit besonderer Sorgfalt verdrahtet werden. (eine Anleitung ist in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* Die verwendeten Modelle müssen für Doppeltraktionen technisch geeignet sein&lt;br /&gt;
* Die lauftechnischen Eigenschaften der Lokomotive-Modelle müssen vergleichbar sein (Höchstgeschwindigkeit, Stromaufnahme)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicherheitsgründen sollten Modelle mit Schneckenantrieb (die Treibräder lassen sich nicht mit den Händen drehen) nicht für Doppeltraktionen verwendet werden, da im Falle des Ausfalles eines der beiden Modelle dieses beschädigt oder das Getriebe zerstört werden kann! Aus dem Märklinsortiment betrifft dies bislang die Modelle vom Typ Re 4/4 I (RE 800) (?), Ce 6/8 der SBB (CCS800/3015 und 30159/36159), BR 55 der DRG (34550 und 37550 der ersten Produktionsserien). &amp;lt;br /&amp;gt; Die meisten Schnellzugdampfloks von Märklin sind nicht für Doppeltraktion vorgesehen (Vorspann). Zerstörungsfrei (Fräsarbeiten u.ä.) sind die von 1972 bis 1992 produzierten Modelle mit der Achsfolge 2'C1' (&amp;quot;Pacific&amp;quot;) nicht auf Vorspann umrüstbar. Seit 1992 ist der Einbau einer vorderen Kupplung bei Pacifics wieder zerstörungsfrei möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppeltraktionen sollten nur bei ausgewählten Zügen zum Einsatz kommen. In erster Linie sind hierbei schwere (wie auch immer der Begriff &amp;quot;schwer&amp;quot; definiert ist) Züge. Das können &amp;quot;Ganzzüge&amp;quot;, schwere Schnellzüge und lange Güterzüge sein. Zum Einsatz in Doppeltraktion (bzw. Vorspann) kommen stets schwere bzw. zugkräftige Lokomotiven. Folgend ein paar Beispielzüge, die für Doppeltraktionen und Lokvorspann geeignet sind: &lt;br /&gt;
* Erzzug mit 40 beladenen OOt (Fals bzw. Fads)-Wagen (Katalognummer 4624 und abgeleitete Modelle) &lt;br /&gt;
* Kohlezug mit 20 beladenen Omm-Wagen auf einer Rampe (Katalognummern 4601/4602 und Nachfolgemodelle) &lt;br /&gt;
* Güterzug mit mehr als 160 Achsen in der Ebene &lt;br /&gt;
* Güterzug mit 100 Achsen auf Rampen &lt;br /&gt;
* Schnellzüge mit mehr als 8 Wagen auf Rampen (Katalognummern 4006, 4022, 4091 und jeweils abgeleitete Varianten)&lt;br /&gt;
* lange Personenzüge auf Rampen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Lokomotiven für solche Züge orientiert sich am eigenen Bestand. Wer sich am Vorbild orientieren möchte, kann über den vielfältigen Variationsmöglichkeiten brüten :-). Am Rande sei noch bemerkt, daß auch im Modell die Frage aufzuwerfen ist, ob man unbedingt einer Doppeltraktion den Vorzug vor dem Einsatz eines kräftigeren Modelles gibt. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Sofern echte Beladungen in den Modellbahngüterwagen benutzt werden, muß unbedingt darauf geachtet werden, daß die ausgewählten Lokomotiven überhaupt in der Lage sind, den Belastungen zu entsprechen. Eine Faustregel besagt: max. das 10-fache des Lokgewichtes in der Ebene. Falls eine Lokomotive in der Ebene bei einem Zug (ordnungsgemäßer Zustand vom Rollmaterial und der Strecke vorrausgetzt!) anfängt zu schleudern, ist die Lok nicht geeignet für den Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schubbetrieb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wendezüge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Betriebsablauf an Endbahnhöfen zu beschleunigen, macht die Bahn bereits seit Jahrzehnten davon Gebrauch, daß Züge nicht nur gezogen, sondern auch gedrückt werden können. Dies hat den Vorteil, daß das personal- und zeitaufwendige Umsetzen der Lokomotive - bei Dampfloks in der Regel mit einem Drehen der Lokomotive verbunden - entfällt. Weiterhin können die Gleisanlagen vereinfacht werden. Dies kann sogar dazu führen, daß überhaupt keine Weiche mehr erforderlich ist und der ehemalige Bahnhof damit nur noch ein Haltepunkt ist. Dies erfordert am Zug natürlich einige (sicherheits-) technische Voraussetzungen, so sind unter anderem spezielle Einrichtungen auf der Lokomotive und ein sogenannter Steuerwagen erforderlich. Zusätzlich muß durch den gesamten Zug ein Steuerkabel verlegt sein, was der Fachmann sofort an der Waggonbezeichnung erkennen kann. Daraus folgt, daß man sehr viele stilistische Fehler machen kann, was bei höchsten Realitätsansprüchen zu Kritik führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Steuerung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer auf seiner Anlage nicht nur im Kreis fahren möchte, für den stellt der Pendelzugverkehr eine interessante Alternative zu ausgedehnter Schattenbahnhoftechnik dar. Da die Strecke, von eventuellen Kreuzungspunkten abgesehen, auch eingleisig sein kann, ist es möglich die Anlage mit einer sehr geringen Tiefe zu bauen (Fensterbrett, Regalwand, Möbelstücke können einbezogen werden; theoretisch ist denkbar, einen &amp;quot;Tunnel&amp;quot; in den Nebenraum zu bauen -dies ist als bauliche Änderung mit dem Hausbesitzer abzusprechen). Nachteil der eingleisigen Strecke ist, daß maximal soviele verschiedene Züge hin und her pendeln können, wie es Ausweichstellen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steuerung läßt sich in folgende Bereiche einteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Fahrtrichtungsumkehr und Verzögerung an den Endbahnhöfen bzw. Haltepunkten&lt;br /&gt;
# richtige Positionierung und Verzögerung an den Unterwegshalten&lt;br /&gt;
# Signalsteuerung bei Mehrzugbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Anleitung mit Nachbauvorschlägen würde den Rahmen dieser FAQ sprengen, daher sei auf weiterführende Literatur verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nur ein paar Gedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endpunktbedienung (Anhalten, Fahrtrichtung ändern, einige Zeit warten und wieder losfahren) kann mit industriellen Fertigmodulen realisiert werden; fährt nur ein Zug, so kann auch das elektronische Fahrgerät von Märklin (66xx) eingesetzt werden. '''&amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;Vorsicht&amp;lt;/font&amp;gt;'''&amp;lt;nowiki&amp;gt;: &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Diese Fahrpulte sind zum Betrieb mit Modellen, die eine Elektronik zur Motoransteuerung enthalten nicht geeignet bzw. empfohlen!&amp;lt;/u&amp;gt; Es ist bei der Gleisplanung darauf zu achten, daß Züge, die die Fahrtrichtung nicht ändern, sicher gestoppt werden - zumindest ein solider Prellblock und keine zu hohe Fahrspannung sollten im Bahnhofsbereich sein. Besser wäre natürlich ein abgeschaltetes Gleis vor dem Ende oder ein Kontakt, welcher eine erneute Fahrtrichtungsänderung veranlaßt. Eine mögliche Sicherungsmaßnahme ist die Streckenkontrolle mit Schaltgleisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Haltepunkten gibt es ein gravierendes Problem: zieht die Lok, kommt der Zug am Bahnsteig zu stehen, schiebt sie, ist der Zug schon längst am Bahnsteig vorbei. So etwas ist auch für den reinen &amp;quot;Spielbahner&amp;quot; nicht akzeptabel. Abhilfe schafft hier ein Zusatzschalter, z.B. ein Märklin Universalfernschalter UFS (Katalognummern 7045, 7245, 7244) mit min. einem Schalter. Der normale Signalhaltebereich am Bahnsteigkopf kann damit über die gesamte Bahnsteiglänge vergrößert werden. Eine Kombination aus Kontakt- und Schaltgleisen wäre ebenfalls eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Zug muß jeweils vorne (Lok) und hinten (letzter Waggon) ein Schleifer sein. Eine Gleislänge vor der Trennstelle ist ein Kontakt, der den Block - bahnstromseitig parallel zu der Signalbeeinflussung - einschaltet und im Bremsabstand vor dem Signal ist ein weiterer Kontakt, der den Block wieder abschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Szenarien sind nun denkbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* gezogener Zug:&lt;br /&gt;
** Die Lok schaltet sich den Block frei und fährt bis zum Signalkontakt - abhängig von der Signalstellung bleibt die Lok jetzt vor dem Signal stehen oder fährt durch.&lt;br /&gt;
* geschobener Zug:&lt;br /&gt;
** Der Steuerwagen schaltet ebenfalls den Block frei, was aber nur zur Folge hat, daß die eventuelle Innenbeleuchtung weiterleuchtet - die Lok ist ja noch weit entfernt auf freier Strecke. Sobald der Steuerwagen den Signalkontakt erreicht, wird der UFS wieder deaktiviert. Da die Lok jetzt den Anfang des verlängerten Bereichs zumindest erreicht haben muß, kommt der Zug bei der Signalstellung HP0 mit dem Steuerwagen genau vor dem Signal zum Halten. Die vorgenannte Überbrückung läßt sich auch für Zweirichtungsbetrieb auf einer eingleisigen Strecke nutzen. Da die beiden Signale und der UFS bahnstromseitig parallel liegen, reicht es, zwei weitere Kontakte zur Ansteuerung des UFS aus der Gegenrichtung an den entsprechenden Stellen im Gleis einzufügen (vor dem Block und vor dem Signal). Da die Steuerung des/der Signale von dieser Zusatzfunktion völlig unabhängig ist, braucht darauf bei der Signalplanung keine Rücksicht genommen werden. Blockstrecke, Automatik oder Handbetriebsind frei wählbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rangiergang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;ACHTUNG:&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/font&amp;gt; die hier vorgeschlagene Lösung für einen besonders langsamen Rangiergang ist '''nicht''' für Unerfahrene/Anfänger geeignet! Jeglicher Nachvollzug geschieht auf eigene Gefahr des Lesers! Es wird keine Gewährleistung übernommen!&amp;lt;br /&amp;gt;'''Die Schaltung ist nicht geeignet für Modelle, deren Motoransteuerung von einer Elektronik realisiert wird (elektron. Umschaltung, Vorschaltelektronik, Dekoder aller Art).'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig möchte der Betreiber eine Modellbahnanlage mit seinen Rangierloks auch einen langsamen Rangiergang einlegen, um dementsprechend auch seine Züge zusammenzustellen. Viele Modelle ohne Elektronik sind jedoch zu schnell. Hinzu kommt die Eigenschaft der Standard-Transformatoren nicht den vollständigen Bereich von 0 - 16 V als Fahrspannung abzugeben. Da allerdings (bisher) jeder Transformator außer Fahrspannung (rot) und Masse (braun) auch Licht (gelb) abgeben kann, ist ein Langsamfahrgang möglich. Dies kann folgendermaßen geschehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrspannung (rot) wie üblich auf Punktkontakte&lt;br /&gt;
* Lichtanschluß (gelb) auf Schienenkörper (M-Gleis) bzw. Außenschienen (C-/K-Gleis)&lt;br /&gt;
* Warnlampen zwischen Rangierabschnitt und &amp;quot;Masse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Universalfernschalter (UFS 7045, 7245 oder 7244) zwischen Licht/Masse und Schienenkörper/Außenschienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;'''WICHTIG:''' Der Transformator für den Rangierabschnitt darf '''auf keinen''' Fall an die Gesamtmasse der Anlage angeschlossen sein! '''KURZSCHLUSS!!!!'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das folgende Bild verdeutlicht die Schaltung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Image:märklin-Rangier.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoger Rangiergang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transformator 6117 liefert permanent Masse an eine Seite der Warnlampen. Gleichzeitig ist die Rangierstrecke an Fahrspannung (rot) bzw. über einen Universalfernschalter (hier: 7244 mit vier Umschaltern) entweder mit Masse (braun) oder an Licht (gelb) des selben Tranformators verbunden (Anschluß &amp;quot;1&amp;quot; am UFS). Durch diese Maßnahme ist ein Aufleuchten der Warnlampen beim Einschalten des Rangiergangs geährleistet. Zur Vermeidung von Kurzschlüssen im Rangiergang ist eine Masseverbindung mit dem Rest der Anlage (&amp;quot;Gesamtmasse&amp;quot;) zu unterlassen. &amp;lt;br /&amp;gt; Sofern der Schienenkörper im Rangierabschnitt an Masse liegt, ist hier normaler Fahrbetrieb. Wenn nun ein Zug langsam rangiert werden soll, wird der Schienenkörper mit dem UFS (7244) an Licht angeschlossen und das gewünschte langsame Rangieren kann stattfinden. '''Vorsicht:''' &amp;lt;u&amp;gt;die am Drehknopf des Transformators einstellbare Fahrspannung verringert sich beim &amp;quot;aufdrehen&amp;quot;, ist also entgegengesetzt zum Normalbetrieb.&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Die Anschlüsse &amp;quot;2&amp;quot; bis &amp;quot;4&amp;quot; am UFS 7244 sind in umgekehrten Sinne zu &amp;quot;1&amp;quot; mit Licht bzw. Masse verbunden, um auch Weichen, Signalen und Schaltern eine einwandfreie Funktion im Rangierbetrieb zu gewährleisten (die Stromrückführung erfolgt normalerweise über die Schienenmasse. Diese wird jedoch auf 16V bzw. &amp;quot;Licht&amp;quot; gelegt. Somit müssen die gelben Anschlußkabel dieser Verbraucher im Rangiergang auf Masse umgeschalten werden. Sofern keine weiteren Verbraucher im Rangierabschnitt sich befinden, genügt auch ein UFS Typ 7045.&amp;lt;br /&amp;gt; Während des eingeschaltenen Rangiergangs leuchten die als &amp;quot;Warnlampen&amp;quot; bezeichneten Lämpchen die Szenerie aus und dienen gleichzeitig als Indikator für die aktivierte Betriebsart. '''Ein ferngesteuerter Fahrtrichtungswechsel ist im Rangiergang nicht möglich! TELEX-Kupplungen sollten nicht aktiviert sein.'''&amp;lt;br /&amp;gt; Folgend noch ein paar Beispiele erreichter Geschwindigkeiten mit Mindestspannung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BR 81, Katalognummer 3031 mit TELEX: 0,5 km/h bei 5,5 V&lt;br /&gt;
* BR 212, Katalognummer 3072: 0,8 km/h bei 4,3V&lt;br /&gt;
* BR 03, Katalognummer 3085: 1,1 km/h bei 3,4V&lt;br /&gt;
* BR 260, Kataognummer 3065 mit TELEX: 0,2 km/h bei 5,3 V&lt;br /&gt;
* BR 26 der SNCB, Katalognummer 34156 mit Relais statt DELTA: 0,3 km/h bei 2,2V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verbindung mit einem Abdrücksignal (7043) sei im Folgenden eine Anwendung besprochen; wobei im Schaubild die Leitungsfarben vom üblichen Farbschema leicht abweichen, um die Erläuterung zu erleichtern:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Image:märklin-Rangieranwendung.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiel des Rangiergangs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaltung besteht aus Transformator 6117, Stellpult 7072 (rote und grüne Knöpfe), Universalfernschalter 7244 und Abdrücksignal 7043.&amp;lt;br /&amp;gt; Im Normalbetrieb (UFS-Schalterstellung links) liegt am Schienenkörper und am Stellpult 7072 die Trafomasse, welche vom UFS über Schalter 1 und die grau gezeichnete Leitung ausgeht. Das vom Stellpult betätigte Signal 7043 legt die Fahrspannung (rot) auf den Mittelleiter. Über Schalter Nr. 4 des UFS ist der Lichtanschluß des Signals an den Lichtausgang des Trafos angeschlossen, die Bodenplatte verbindet das Signal mit Trafomasse. Die mit &amp;quot;Ra8&amp;quot; bezeichnete Signalstellung wird durch einen grünen Knopf am Stellpult 7072 und über die grüne Leitung ausgelöst. Der dazugehörige rote Knopf stellt das Signal über die rote Leitung auf &amp;quot;Halt&amp;quot; (Ra6). Dieser Betrieb entspricht dem normalen Schaltvorgang (erkennbar an der dunklen Warnlampe).&amp;lt;br /&amp;gt; Soll nun langsam rangiert werden (zum Abdrücken), muß die Stromversorgung von Signal, Schienen und UFS invertiert werden. Dies geschieht, indem ein zweiter grüner Knopf des Stellpults über die orangene Leitung den UFS umschaltet (erkennbar an der jeweils eingezeichneten Pfeilrichtung im UFS-Symbol). Somit wird der Schienenkörper und das Stellpult mit Licht; der Lichteingang des Abdrücksignals mit Masse verbunden. Gleichzeitig schaltet das Signal auf die mit &amp;quot;Ra7&amp;quot; bezeichnete Stellung um, welches &amp;quot;langsam Abdrücken&amp;quot; entspricht und der Fahrstrom wird ebenfalls freigegeben. Um den Rangiergang zu kennzeichnen, leuchtet gleichzeitig die Warnlampe auf.&amp;lt;br /&amp;gt; Wird nun am Stellpult der Befehl &amp;quot;Halt&amp;quot; mit einem roten Knopf gegeben, schaltet der UFS 7244 die Stromversorgung wieder auf Normalbetrieb um, das Signal wird auf &amp;quot;Halt&amp;quot; gestellt und die Warnlampe verlöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgestellte Schaltung kann mit Hilfe eines Tasters (ein Schalter, welcher nur für die Dauer einer Betätigung umschaltet), welcher zwischen zwei Eingängen umschaltet, um eine '''Abstoßfunktion''' erweitert werden. Hierzu wird in die Verbindung vom Signal 7043 zum Mittelkontakt der Taster so eingebaut wird, daß diese Verbindung bei inaktivem (d.h. nicht betätigtem) Taster hergestellt ist. Der zweite Kontakt des Tasters wird mit Anschluß &amp;quot;2&amp;quot; des UFS (7244) verbunden. Durch diese Maßnahme wird bei Betätigung des Tasters eine Spannung von 16V zwischen Schienenkörper und Mittelkontakt hergestellt. Die Lokomotive wird für die Zeit der Tasterbetätigung stark beschleunigt. Sofern der Momentkontakt kurz bleibt, sieht die Operation wie ein Abstoßen aus. '''&amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;ACHTUNG: Der Taster darf nur für kurze Zeit betätigt werden, sonst besteht Unfallgefahr! Vor Installation ist eine Funktionsprüfung der Schaltung unerläßlich!&amp;lt;/font&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist auf der Basis dem Abschnitte 6 der alten &amp;quot;FAQ H0 AC&amp;quot; von Stephan-Alexander Heyn entstanden. Mehr über die Artikel &amp;quot;Märklin H0&amp;quot; unter [[Märklin H0 : Allgemeines]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebliches]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=M%C3%A4rklin_H0_:_Das_M%C3%A4rklin-System&amp;diff=13076</id>
		<title>Märklin H0 : Das Märklin-System</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=M%C3%A4rklin_H0_:_Das_M%C3%A4rklin-System&amp;diff=13076"/>
				<updated>2021-11-01T21:26:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link hinzu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Das Märklin-System=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Märklin-Gleissystem==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines zum Gleissystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Gleise kann ich benutzen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Modelle, die von anderen Firmen für das Märklinsystem produziert wurden, einschließlich umgerüsteter Modelle, können ohne Probleme auf Märklingleisen betrieben werden. Innerhalb der Produktpalette von Märklin sind mit wenigen Ausnahmen (siehe unten) alle Gleise für alle Modelle geeignet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Radien gibt es?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Metallgleissortiment &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;(seit 2001 nicht mehr im Programm&amp;quot;!) &amp;lt;/font&amp;gt; gab es 5 Radien: &amp;lt;br /&amp;gt;Industriekreis/R0 (R = 286 mm) mit 5120 &amp;lt;br /&amp;gt; Normalkreis/R1 (R = 360 mm) mit 5100 &amp;lt;br /&amp;gt; Parallelkreis/R2 (R = 437,4 mm) mit 5200 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis I/R3 (R = 535 mm) mit 3800, &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(nur von 1953 bis 1957 im Programm!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis II/R4 (R = 585 mm) mit 3900, &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(nur von 1953 bis 1957 im Programm!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nähere Informationen finden sich im Unterabschnitt [[#Metall-Gleise | Metall-Gleise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kunststoffgleissortiment hat ebenfalls 5 Radien &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(die K-Gleise der 21xx-Serie sind nicht mehr im Programm!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Industriekreis/R0 (R = 295 mm) mit 2110 oder 2210 &amp;lt;br /&amp;gt; Normalkreis/R1 (R = 360 mm) mit 2121 oder 2221 &amp;lt;br /&amp;gt; Parallelkreis/R2 (R = 424,6 mm) mit 2131 oder 2231 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis I/R3,5 (R = 553,9 mm) mit 2141 oder 2241 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis II/R4,5 (R = 618,5 mm) mit 2151 oder 2251 &amp;lt;br /&amp;gt; beliebige Radien (erst ab 360mm Radius empfehlenswert) können mit dem Flexgleis 2205 individuell zugeschnitten werden.&amp;lt;br /&amp;gt; Nähere Informationen finden sich im Unterabschnitt [[Märklin_H0_:_Das_Märklin-System#Kunststoff-Gleise | Kunststoff-Gleise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das C-Gleissortiment hat zur Zeit folgende Radien &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(ACHTUNG: C-Gleise haben kein Industrieradius mehr!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Normalkreis/R1 (R = 360 mm) mit 24130 &amp;lt;br /&amp;gt; Parallelkreis/R2 (R = 437,5 mm) mit 24620 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis I//R3 (R= 515mm) mit 24330 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis II/R4 (R=579,3mm) mit 24430 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis III/R5 (R=643,6mm) mit 24530 &amp;lt;br /&amp;gt; Riesenkreis III/R9 (R=1114,6mm) mit 24912 &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(ACHTUNG: bislang nur in Form von Weichen und Gegenbögen vorhanden!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nähere Informationen finden sich im Unterabschnitt [[Märklin_H0_:_Das_Märklin-System#C-Gleise| C-Gleise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenradien können bei allen Gleistypen aus einem kleineren Radius mit kleinen, geraden Gleisstücken erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Gleise kann ich im DC-Betrieb benutzen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 2-Leiter-DC-Betrieb und den 3-Leiter-Betrieb '''&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt;''' geeignet sind die M-Gleise der 3600, 5100 und 5200-Reihe. Weichen der Kunststoffgleise haben verbundene Außenleiter (22xx-Serien), sodaß hier Umbaumaßnahmen zum (Außenleiter-)DC-Betrieb notwendig sind. Alle anderen Gleise von Märklin sind DC-tauglich. Einschränkung für C-Gleis: die Verbindungen auf der Unterseite am Gleisende müssen auf jeder der Seiten (beispielsweise mit einem kleinen Seitenschneider) aufgetrennt werden, da sonst beide Schienen elektrisch verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Fahrzeuge kann ich auf den Gleisen betreiben?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei historischen Modellen, die mit &amp;quot;Pilzschleifern&amp;quot; (&amp;lt;span class=&amp;quot;Kommentar&amp;quot;&amp;gt;diese Schleifer sehen von der Seite aus wie umgedrehte Pilze&amp;lt;/span&amp;gt;) ausgestattet sind, sind zum Betrieb mit Punktkontaktgleisen nicht zu empfehlen. Gleiches gilt teilweise auch für &amp;quot;Löffelschleifer&amp;quot;. Für den Betrieb auf den heutigen Märklingleisen sind die &amp;quot;Skischleifer&amp;quot; betriebssicher. Fremdfabrikate mit diesen Schleifertypen (z.B. Trix-Express) sind ebenfalls &amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;NICHT&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; betriebssicher. Diese Schleifertypen können sich bei Weichen in den Herzstücken verhaken und die Lok bzw. den Zug zum Entgleisen bringen. Mit den ehemaligen Mittelschienengleisen können alle Schleifertypen betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Radien können befahren werden?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der derzeitige Standardradius beträgt 360mm. Alle Märklinfahrzeuge können diesen Radius ohne Probleme im Normalfall befahren. Angesetzte Details (Kolbenstangenschutzrohre, Schürzen, etc.) vergrößern den Mindestradius (siehe auch die Bedienungsanleitung zum Modell).&lt;br /&gt;
* Nicht betriebssicher sind:&lt;br /&gt;
** 2-achsige Personenwagen und Güterwagen mit einem Achsstand &amp;gt;10cm auf R0&lt;br /&gt;
** 4-achsige Personenwagen mit einem Drehgestellabstand &amp;gt;20cm auf R0&lt;br /&gt;
** Wagenverbände mit Kurzkupplung im Schiebebetrieb in Radien &amp;lt;= R1&lt;br /&gt;
** neuere Schnellzugdampfloks ab Baujahr 1973, und alle Varianten der BR 41 auf R0&lt;br /&gt;
** Güterzugdampfloks neuerer Produktion ohne Knickrahmen auf R0&lt;br /&gt;
** Schienenzeppeline aller Varianten auf R0 und in Gegen (d.h. S-)Kurven&lt;br /&gt;
** 1:100 und 1:87-Modelle von anderen Herstellern in R0&lt;br /&gt;
** 1:100 und 1:87 bei M-Gleisweichen mit großen (d.h. quadratischen) Laternenköpfen&lt;br /&gt;
* Problematisch sind außerdem:&lt;br /&gt;
** Alle Varianten der BR 41 können auf Weichen des Normalkreises, vor allem beim M-Gleis, entgleisen.&lt;br /&gt;
** Alle Varianten der BR 18.1 mit kurzem Tender neigen bei großen Zuglasten zum Entgleisen bei Radien &amp;lt; R5.&lt;br /&gt;
** 1:100-Schnellzugwagenmodelle von Märklin in R0 (bedingt)&lt;br /&gt;
** Schienenzeppelin 3077 bei hoher Geschwindigkeit in Radien &amp;lt;R2&lt;br /&gt;
* Empfehlungen:&lt;br /&gt;
** wirklich nur kurze Industriegleise für kleine, zweiachsige Wagen und kurze Loks mit max. 3 Achsen verlegen&lt;br /&gt;
** S-Kurven vermeiden&lt;br /&gt;
** keine Hauptstrecken mit Industrieradius versehen&lt;br /&gt;
** besondere Vorsicht mit Modellen bei hoher Geschwindigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Steigungen können befahren werden?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell für Steigungen gilt, daß '''vor allem''' der Übergang zwischen Ebene und Steigung nicht zu abrupt geschehen darf (längere Fahrzeuge bleiben sonst im Knick hängen). Der maximale, störungsfrei zu bewältigende Übergang aus der Ebene für alle bisher produzierte Märklinmodelle in H0 ist von 0 auf 1:20 (von 0 auf 5%). Sind Wagenmodelle mit 30,3cm (1:87 Schnellzugwagen) vorhanden, so sollte der maximale Übergang von 0 auf 1:50 (2%) nicht überschreiten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei Clubanlagen und ausreichend Platz sollte die allgemeine Empfehlung von 3% nicht überschritten werden&lt;br /&gt;
* Alle Märklin-H0-Modelle können 5% problemlos bewältigen, lediglich Modelle mit Märklin-Faulhabermotor werden deutlich langsamer&lt;br /&gt;
* Falls der Platz nicht ausreicht, können bis 15% Steigung bewältigt werden. Ab 10% haben einige Modelle Probleme die Steigung in Solofahrt zu bewältigen&lt;br /&gt;
* In Spezialfällen sind Steigungen bis 20% und mehr möglich. '''Derartige Steigungen sollten wirklich nur die Ausnahme bleiben.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man große Steigungen schon einrichtet, dann sollte die Rampe auch gut gegen ein Durchhängen gesichert sein, sonst sind die Modelle durch noch größere Steigungen überlastet. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Folgende Auflistungen basieren auf Erfahrungswerten von Modellbahnern. Sie erheben keinen Anspruch auf generelle Anwendbarkeit!'''&amp;lt;br /&amp;gt; Viele betriebliche Probleme können durch Pflege des Rollmaterials behoben bzw. durch intensive Schieneninstandhaltung '''&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(ÖL!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;''' vermieden oder beseitigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle, die 10% Steigung in Solofahrt unter Umständen nicht bewältigen können sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3015/CCS800/30159/36159 (schweizer Krokodil Ce 6/8 II mit SLFCM)&lt;br /&gt;
* 33591 (schweizer Doppellokomotive Typ Ae 8/14 mit DELTA und DCM2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebsprobleme bei Zugfahrten mit mehr als 5 Wagen vom Typ C4i Wü 01 (Nr. 4211) ab 3% Steigung können mit Modellen, die den Faulhabermotor 1717 oder den Sinus-Motor haben auftreten. Falls der Zug an Hp0 stehen soll, rollt der Zug ggf. rückwärts den Hang hinunter. Dies gilt für alle Betriebsarten (analog/digital). Davon betroffen sind bislang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (3311, 3411, 3511, 3513, 3514, 3611, 3613, 3614, 3711, 34112, 34113, 37112, 37113 als Varianten der BR 18.1, 34059,37059 als Varianten der BR 59)&lt;br /&gt;
* alle Modelle mit der Katalognummer 39xxx, die einen Sinus-Motor enthalten können bei Zughalt in Steigungen bergab rollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich durch geeigneten Anlagenaufbau vermeiden (keine Halteabschnitte in Steigungen). &amp;lt;br /&amp;gt; Bei noch höheren Zuglasten (8 Wagen) kann es ab 5% zum Stillstand auf der Steigung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Compound-Gleise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alpha-Gleise====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1988 wurde das bisherige Gleis-System aus K- bzw. M-Gleisen durch das &amp;quot;Alpha-Gleis&amp;quot; mit der Bezeichnung &amp;quot;Gleis 2000&amp;quot; erweitert. Diese Gleise waren eine Kombination Kunststoff-Böschungskörper und Metall-Gleisen und stellten mit ihrem neuen Stecksystem die Vorläufer der C-Gleise dar. Diese Gleise waren nur von 1988 bis 1996 im Programm. Die angebotenen Gleisstücke orientierten sich in ihrem Raster am M-Gleis (180mm, R1, R2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2001 Gerade 1/1 (180mm)&lt;br /&gt;
* 2006 6 gerade Gleise 2001 1/1 mit Verpackung als Brücke&lt;br /&gt;
* 2019 Prellbock (70mm)&lt;br /&gt;
* 2021 Gebogenes Gleis 1/1 R1 (r=360mm, 30°)&lt;br /&gt;
* 2026 6 gebogene Gleise 2021 1/1 mit Verpackung als Brücke&lt;br /&gt;
* 2031 Gebogenes Gleis 1/1 R2 (r=456,4mm, 30°)&lt;br /&gt;
* 2062 Weiche R1 links (180mm/30°)&lt;br /&gt;
* 2063 Weiche R1 rechts (180mm/30°)&lt;br /&gt;
* 2090 Anschluß gerade 1/1 (180mm)&lt;br /&gt;
* 2091 Übergangsgleis Alpha-M-Gleis, gerade 1/1 (180mm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; Dieses Gleissystem wurde ohne Ausgleichsgleise angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====C-Gleise====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorbemerkungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umfangreiche Informationen zum C-Gleis erhält man zunächst auf den Produktseiten der Firma Märklin. Folgende Hinweise mögen als praxisbezogene und kostensparende Ergänzung dienen. &amp;lt;br /&amp;gt;[[Image:märklin-c-gleis.jpg | framed|left]] '''Gleisanschlüsse'''&amp;lt;br /&amp;gt; Für den Anschluß der C-Gleise gibt es die Anschlußgarnitur 74040 mit Flachsteckhülsen zum Anstecken an das Gleis. Die Anschlüsse lassen sich auch sehr leicht löten (roter Pfeil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittelleiter-Trennstellen'''&amp;lt;br /&amp;gt; Für die Trennung des Mittelleiters der C-Gleise gibt es die Mittelleiter-Isolierung 74030. Diese, in Form kleiner, roter Hütchen produzierten Isolationen werden über die inneren Kontaktlaschen geschoben und unterbrechen damit die Verbindung. Pro Packung (74030) sind acht Hütchen für vier Trennstellen enthalten. Flexibler läßt sich der Mittelleiter an der Unterseite des Gleises (zwischen den Pukos!) mit der Minitrennscheibe unterbrechen (grüner Pfeil). Diese Trennung läßt sich später gegebenenfalls durch eine Kabelbrücke zwischen den beiden B-Anschlüssen des Gleises wieder schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontaktstrecken'''&amp;lt;br /&amp;gt; Das Prinzip des Kontaktgleises auf zwei elektrisch getrennten Gleisen, wobei nur eine Seite an Masse angeschlossen ist. Das andere Gleis wird dann durch die Radsätze mit Masse verbunden. Beim C-Gleis haben die beiden Gleise jeweils ihre eigenen Kontakte und sind nur an beiden Enden durch eine Brücke miteinander verbunden.Durchtrennt man diese beiden Brücken (gelbe Pfeile), so hat man bereits ein Kontaktgleis. Diese Trennung läßt sich später gegebenenfalls durch eine Kabelbrücke zwischen den beiden 0-Anschlüssen des Gleises wieder schließen. Am Anfang und Ende der Kontaktstrecke muß nun allerdings noch jeweils eine Gleistrennung erfolgen. Bequemste (leider auch teuerste und unflexibelste) Lösung ist der Kontaktgleis-Satz 24995. Die einfachste Lösung - aber später nicht mehr rückgängig zu machen - wäre auch hier wieder die Trennscheibe. Da die Gleise aber konstruktionsbedingt keine Schienenverbinder besitzen, reicht eines der oben erwähnten Isolierungs-Hütchen auf der äußeren Kontaktzunge zur Trennung der Gleise (solange diese sich nicht durch unebenen Untergrund oder Fertigungstoleranzen berühren sollten - ist bei mir &amp;lt;small&amp;gt;''(B.N. Anm. des Autors)''&amp;lt;/small&amp;gt; bisher aber nicht vorgekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- '''Anwendungsbeispiel'''&amp;lt;br /&amp;gt; Ein Anlagenbau nach diesen Regeln wird unter [http://www.noethlich.net/modellbahn  http://www.noethlich.net/modellbahn] dokumentiert. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunststoff-Gleise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''K-Gleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; bestehen - genau wie die C-Gleise - aus zwei gegeneinander isolierten Aussenschienen sowie einem verdeckt in den Schwellen angeordnetem Mittelleiter.&amp;lt;br /&amp;gt; Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Gleistypen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-k-gleis.jpg|framed|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Serie 21xx von 1969 - 1980 gefertigt, mit Hohlprofilschienen (gefalzten Schienen) und breiten Kontaktlaschen (im Bild links)&lt;br /&gt;
* Serie 22xx seit 1980 gefertigt mit Vollprofilschienen (massiv, vorbildgetreuer) und engen Kontaktlaschen. (Bild rechts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die K-Gleise sind systembedingt empfindlicher als C- und M-Gleise und eignen sich damit nur bedingt für den Aufbau fliegender Anlagen. Allerdings hat ein Tritt auf ein solches Gleisstück nicht die verheerenden Folgen wie das z. B. bei M-Gleisen der Fall ist.&amp;lt;br /&amp;gt; Kritisch ist vor allem das Zusammenstecken der Gleise, insbesondere im Bereich von Weichenstraßen. Nur allzu schnell bricht das außenliegende Stück der Schwelle ab und muß dann durch entsprechende Landschaftsgestaltung kaschiert werden, sofern das Bruchstück nicht wieder anzukleben ist. Beim Übergang von 21xx auf 22xx Gleise müssen die engeren, weil höher ausgeführten Schienenverbindungslaschen der 22xx-Gleise mit recht großem Druck zusammgefügt werden; dies kann insbesondere bei kurzen Gleisstücken zu Verschiebungen bis hin zum Ausbrechen der Schienen führen. Daher sollte in solchen Bereichen nur 'sortenrein' verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschlußgleise'''&amp;lt;br /&amp;gt;[[Image:märklin-kgleisunten.jpg|framed|right]]&amp;lt;br /&amp;gt; Neben dem Standardanschlußgleis 2290 (2292 mit Entstörkondensator) von Märklin besteht die Möglichkeit, jedes beliebige Gleisstück mit einer Anschlußleitung zu versehen. Dazu muß nur auf der Unterseite ein Kabel an das in der Schwellenmitte freiliegende Kupferblech gelötet werden (gelber Pfeil). Vorsichtig und schnell (=heiß) arbeiten, damit der darüberliegende Kunststoff keinen Schaden nimmt.&amp;lt;br /&amp;gt; Bei Bedarf kann auch an die Edelstahlprofile der Außenschienen ein Massekabel angelötet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein leicht V-förmig gebogenes (Feder-) Blech zwischen Schienenprofil und Schwellenunterbau zu schieben. Selbstverständlich ist vorher das Anschlußkabel an dieses Blech zu löten (Ähnlich dem Masseanschluß 7500 von Märklin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittelleiter-Trennstellen'''&amp;lt;br /&amp;gt; Zur Trennung der Mittelleiter müssen jeweils die beiden kupfernen Kontaktzungen unter den Schienenverbindern gegeneinander isoliert werden. Dazu gibt es von Märklin unter der Nummer 7522 passende Kunststoffeinsätze. Mit etwas Feingefühl läßt sich aber auch eine Isolierung aus Papier, dünner Pappe oder sogar Tesafilm verwirklichen. Dies ist aber nur bei fester Verlegung der Gleise verläßlich. &amp;lt;br /&amp;gt; Falls die Gleise 'mit absoluter Sicherheit und nie wieder' ausgebaut werden sollen, ist es auch denkbar, die Kontakzungen einfach abzutrennen.&amp;lt;br /&amp;gt; Die Mittelleitertrennungen sollten zur Erleichterung einer späteren Fehlersuche vor Ort gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontaktstrecken'''&amp;lt;br /&amp;gt; werden z. B. vor Bahnübergängen oder in [[Schattenbahnhof | Schattenbahnhöfen]] benötigt. Kontaktstrecken detektieren alle Fahrzeuge, die sich in ihrem Bereich befinden. Dies geschieht durch Überbrücken der von einander isolierten Außenschienen durch die Achsen der darauf befindlichen Fahrzeuge.&amp;lt;br /&amp;gt; Dies kann durch den Kontaktgleissatz 2295 von Märklin oder durch einfaches Auftrennen einer Außenschiene jeweils am Anfang und Ende der zu überwachenden Strecke erfolgen; da die Schienen gegeneinander isoliert sind, kann der Zwischenraum mit normalen Gleisen bestückt werden. Anwendungsbeispiele für Kontaktgleise/Kontaktstrecken finden sich im Artikel [[Gleiskontakte#Kontaktgleise | Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schaltgleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; werden zur kurzzeitigen Kontaktgabe, z. B. zum Schalten von Signalen und Weichen, eingesetzt. Mit den Märklin-Kontaktgleisen 2229, 2239 und 2299 ist zusätzlich eine richtungsabhängige Kontaktabgabe möglich.&amp;lt;br /&amp;gt; Dies geschieht durch einen Schaltnocken, der vom Schleifer der Lok (und natürlich auch entsprechend ausgerüsteter Waggons) in der Fahrtrichtung betätigt wird und für die Dauer dieser Betätigung den entsprechenden Kontakt schließt.&amp;lt;br /&amp;gt; Prinzipbedingt darf kein Fahrzeug mit Schleifer auf einem Schaltgleisstück zu stehen kommen (direkt angeschlossene Magnetartikel würden sonst in kurzer Zeit durchbrennen). &amp;lt;br /&amp;gt; Im Laufe der Jahre erlahmen die Federbleche, die den Schaltnocken in die Mittelstellung bringen. Im Gegensatz zu den Schaltgleisen der M-Serie lassen sich die K-Gleise kaum noch nachjustieren. Anwendungsbeispiele für Schaltgleise finden sich im Artikel [[Gleiskontakte#Schaltgleise | Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Metall-Gleise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M-Gleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; mit Punktkontakten lösten ab 1957 Jahren die Mittelleiterschienen ab und wurden bis zum Jahr 2001 gefertigt und sind &amp;quot;werkseitig nicht mehr verfügbar&amp;quot;. Wer also eine Anlage mit M-Gleisen bauen oder erweitern will, ist auf die Restbestände im Handel oder auf Modellbahnbörsen und (Online-)Auktionen angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschlußgleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; Hier ist die Auswahl etwas vielfältiger als bei den K-Gleisen, es gibt gerade (5111 bzw. 5130/31 mit Kondensator) und gebogene (5103) Gleise sowie ein Kabel mit einem Kontaktschuh, der wie bei den Signalen einfach an beliebiger Stelle zwischen die Mittelleiterlaschen gesteckt wird.&amp;lt;br /&amp;gt; Auch ist es möglich, sich selbst aus beliebigen normalen Gleisstücken ein Anschlußgleis zu bauen. &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Vorsicht beim Löten!&amp;lt;/font&amp;gt; Bei neueren Gleisen bestehen die Isolatoren nicht mehr aus Preßpappe, sondern aus recht hitzeempfindlichen Kunststoff!!&amp;lt;br /&amp;gt; Das rote Kabel wird am einfachsten an der Basis der Kontaktzunge angelötet - je nach Zustand diese vorher etwas anrauhen, einen Lötkolben mit hoher Leistung (60-100W) benutzen und vor allem bei Kunststoffisolatoren extrem schnell arbeiten!&amp;lt;br /&amp;gt; Das braune Kabel kann bei Bedarf an einer beliebigen Stelle des Unterbaus, möglichst weit weg von jedem hitzeempfindlichen Fremdmaterial angelötet werden. Aber auch hier ein Hinweis an die Dauerlöter: irgendwann schmilzt auch die beste Kabelisolierung, das Gleis wird schneller heiß als man es erwartet und letztlich könnte es zu Verfärbungen der Oberseite kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittelleiter-Trennstellen'''&amp;lt;br /&amp;gt;[[Image:märklin-5015.jpg|framed|left]] Die braunen Pappplättchen, die Märklin jedem Signal beilegt, können ohne Probleme als Vorlage für eigene Kreationen aus Papier oder dünner Pappe dienen. Diese werden dann einfach zwischen die Kontakzungen geschoben, fertig ist die Trennstelle. Sinnvoll ist die Kennzeichnung dieser Stellen z. B. mit dem Trennzeichnen 5015/5016 (?), damit bei späterer Suche die gewollten von ungewollten Unterbrechungen unterschieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontaktstrecken'''&amp;lt;br /&amp;gt; Hier gab es zwei verschiedene Gleistypen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Anschlußset, bestehend aus zwei halben Gleisstücken, bei denen jeweils eine Außenschiene getrennt und isoliert montiert ist und dem isolierten Gleisstück, welches den Fahrbahnübergang sowie die elektrische Verbindung darstellt sowie die Gleise 5115 und 5116 zur Verlängerung dieser Trennstrecke. Sie werden fast ausschließlich für den vollautomatischen Bahnübergänge 7192 genutzt.&lt;br /&gt;
* Kontaktgleise 5104/5105 (1/1 gerade bzw. gebogen, bis 1972 produziert) und 5127 (1/2 gerade, bis 1961 produziert). Hier ist ein Teil der Außenschiene isoliert montiert und mit einer seitlich angebrachten Buchse verbunden. Urspünglich zum Schalten von Magnetartikel vorgesehen, sollten diese Gleise dafür nicht genutzt werden - die Kontaktgabe ist zu lang und die Gefahr des Durchbrennens der Spulen zu hoch. Ein sinnvolles Einsatzgebiet ist z.B. die Gleisbesetztmeldung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Typen sind untereinander nicht kombinierbar. Anwendungsbeispiele für Kontaktgleise/Kontaktstrecken finden sich im Artikel [[Gleiskontakte#Kontaktgleise | Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schaltgleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; werden zur kurzzeitigen Kontaktgabe, z. B. zum Schalten von Signalen und Weichen, eingesetzt. Mit den Märklin-Kontaktgleisen 5146, 5147 und 5213 ist zusätzlich eine richtungsabhängige Kontaktabgabe möglich.&amp;lt;br /&amp;gt; Dies geschieht durch einen Schaltnocken, der vom Schleifer der Lok (und natürlich auch entsprechend ausgerüsteter Waggons) in der Fahrtrichtung betätigt wird und für die Dauer dieser Betätigung den entsprechenden Kontakt schließt.&amp;lt;br /&amp;gt; Prinzipbedingt darf kein Fahrzeug mit Schleifer auf einem Schaltgleisstück zu stehen kommen (direkt angeschlossene Magnetartikel würden sonst in kurzer Zeit durchbrennen). &amp;lt;br /&amp;gt; Im Laufe der Jahre erlahmen die Federbleche, die den Schaltnocken in die Mittelstellung bringen. Sie können - eventuell nach vorsichtigem Ausbau des Schaltnockens - mit einer kleinen Spitzzange nachgespannt werden. Gleichzeitig sollten die Kontaktflächen mit einem Kontaktpflegespray gereinigt werden. Anwendungsbeispiele für Schaltgleise im Artikel [[Gleiskontakte#Schaltgleise | Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstige Gleise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übergangsgleise====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen den Übergang zwischen Anlagenteilen, die mit unterschiedlichen Gleissystemen gebaut worden sind. Häufig anzutreffen ist zum Beispiel der [[Schattenbahnhof]] mit den alten M-Gleisen und der sichtbare Teil der Anlage mit K-Gleisen.&amp;lt;br /&amp;gt; Märklin bietet dazu drei Gleistypen an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2291 - Übergang M nach K&lt;br /&gt;
* 24922 - Übergang K nach C&lt;br /&gt;
* 24951 - Übergang M nach C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entkupplungsgleis====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht das ferngesteuerte Abkuppeln bzw. Trennen von Zugverbänden. Wird das Gleis auf der Kuppe eines Ablaufberges montiert und steht dann auch noch das Abdrücksignal 7043 daneben, so ist ein sehr realitätsnahes Rangieren und Zusammenstellen neuer Züge möglich. Ersatzweise kann bei M- und C-Gleisen ein Lichtmast 5113 angesteckt werden.&amp;lt;br /&amp;gt; Probleme gibt es, wenn die Kupplungen unter mechanischer Spannung stehen (zu starkes oder zu schwaches Gefälle), verbogen sind, verschiedene Kupplungstypen gemischt werden oder stromführende Kurzkupplungen - sofern überhaupt trennbar - angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnübergang====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nettes Ausstattungdetail, die angebotene Märklinpalette reicht vom mechanisch betätigten (d.h. vom Fahrzeuggewicht betätigten), eingleisigen Übergang bis hin zum vollautomatischen ein- oder zweigleisigen Übergang mit Halb- und Vollschranken, letztere gibt es für alle drei Gleissysteme.&amp;lt;br /&amp;gt; Gesteuert werden diese Übergänge durch Kontaktstrecken (siehe oben). Der ambitionierte Modellbahner sollte sich allerdings aufgrund der im Laufe der Zeit sicher auftretenden Kontaktprobleme überlegen, ob er die Ansteuerung nicht über Schaltgleise und Universalfernschalter durchführen sollte - dann ist auch eine Einbindung in ein Signal- und Sicherheitskonzept möglich (siehe [[Modellbahnsteuerung_-_Beispiele_Analogbetrieb#Automatische Fahrwegsteuerung | Automatische Fahrwegsteuerung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drehscheibe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jedes Dampflok-BW unerläßlich, leider auch nicht sehr Platzsparend. Konventionell betriebene Drehscheiben können grundsätzlich nur von Gleis zu Gleis fahren, ein Vorwählen eines bestimmten Anschlusses oder auch nur ein automatisiertes Wenden ist nicht vorgesehen. Eine Abhilfe wurde an anderer Stelle veröffentlicht, hier hilft Herr Ortwein (siehe [[#Danksagung]]) gerne weiter.&amp;lt;br /&amp;gt; Der Einbau erfordert keine Grube, ist jedoch aufgrund der Geräuschentwicklung im Betrieb zu empfehlen. Weitere Dämmungsmaßnahmen sind ebenfalls ratsam. Die Steuerung erfolgt über ein Stellpult mit zwei Tasten. Es können zwei dreiständige Lokschuppen bedient werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiebebühne====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein modernes Bw bietet sich die Schiebebühne an, da die Anlagen kompakter gestaltet werden können als bei einer Drehscheibe. Auch ist eine Elektrifizierung der Bühne einfacher und betriebssicherer möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prellbock====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So unscheinbar dieses Gleisstück aussieht, so wichtig ist es im regulären Ablauf des Großbetriebes. Dabei spielt die Schutzfunktion am Gleisende nur eine untergeordnete Rolle. Zur Sicherung emfiehlt es sich, die Prellböcke entweder zu befestigen um größere Unfälle zu vermeiden falls ein Treibwagen ungebremst auffährt. Oder ausreichend Platz hinter dem Prellbock beim Aufstellen vorzusehen.&amp;lt;br /&amp;gt; Wesentlicher ist die - von Märklin nur durch ein rotes Band angedeutete - Signaltafel SH2 (Schutzhalt). Zur Bedeutung von Prellböcken siehe [[Eisenbahnsicherungs-_und_-signaltechnik| Grundlagen der Eisenbahnsicherungs- und Signaltechnik]]. Die Prellböcke gibt es - je nach Gleissystem - mit fester oder aufgesprengter Bohlenkonstruktion sowie mit zusätzlicher roter Laterne (Nachtzeichen zu SH2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gleissysteme im Vergleich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;80%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; align=&amp;quot;middle&amp;quot; | M-Gleis&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; align=&amp;quot;middle&amp;quot; | K-Gleis&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; align=&amp;quot;middle&amp;quot; | C-Gleis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Vorbildtreue'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''gering bis mäßig'''&amp;lt;br /&amp;gt;Mit Ausnahme der 38xx/39xx-Gleise sind die Punktkontakte deutlich zu sehen.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''sehr hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;Böschungskörper und Gleise können beliebig gestaltet werden.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;Böschungskörper stellt guten Kompromiß dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Trittsicherheit'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''nicht gegeben'''&amp;lt;br /&amp;gt;Schiene und Böschung sind i.d.R. irreparabel geknickt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;solange kein Drehmoment auf die Gleise einwirkt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''mittel'''&amp;lt;br /&amp;gt;Die ersten Gleise verloren den Weichmacher zu schnell und zerbrechen heute schon bei normalem Gebrauch. Neuere Gleise sollen das Problem nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Robustheit'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;geeignet für fliegende Anlagen, auch für Kinderhände einfach zusammensetzbar.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''mittel'''&amp;lt;br /&amp;gt;Schienenverbindungen erfordern ruhige Hand und gutes Augenmaß.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;wurde aus einem Spielbahnsystem entwickelt, paßt aufgrund mech. Führung, benötigt keine Schienenlaschen. Für Kinder weniger Verletzungsmöglichkeiten als bei M-Gleisen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Radien'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | '''siehe [[#Welche Radien gibt es? | Welche Radien gibt es?]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Geräusch-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch/niedrig'''&amp;lt;br /&amp;gt;Böschungskörper leitet die Rollgeräusche sehr gut (Serien 51xx/52xx), eingelassene Kunststoffschwellen dämmen die Fahrgeräusche gut (Serie 38xx/39xx), Räder an Schienenstößen erzeugen ein rhythmisches Klappern&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''gering'''&amp;lt;br /&amp;gt;natürlich wirkendes Rollgeräusch, kaum Probleme mit den Schienenstößen&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''gering'''&amp;lt;br /&amp;gt;etwas lauter als K-Gleise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Fahr-&amp;lt;br /&amp;gt;eigenschaften'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''gut/sehr gut'''&amp;lt;br /&amp;gt;jede Schiene 'guckt' etwas anders, dadurch entstehen mehr oder weniger hohe Kanten oder seitliche Verwerfungen. Verlangen große Aufmerksamkeit beim Verlegen.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''sehr gut'''&amp;lt;br /&amp;gt;durch Maßhaltigkeit der Schienen sehr zuverlässig; eventuell Probleme mit übergroßen Radsätzen älterer Waggons/Loks&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''sehr gut'''&amp;lt;br /&amp;gt;Ähnlich den K-Gleisen, es fehlen allerdings die Langzeiterfahrungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Kosten'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''mittel/sehr hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;nicht mehr lieferbar, Börsenpreise bis zu 1,50EUR für neuwertige Ware (Serien 51xx/52xx) bzw. 4EUR (Serien 38xx/39xx)&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;lt. Märklin: 2,40EUR für ein Standardgleis&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;lt. Märklin: 2,40EUR für ein Standardgleis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Signale==&lt;br /&gt;
===Formsignale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formsignale haben im Märklin H0-System die längste Tradition. Eine Rekonstruktion ist aufgrund ihrer Robustheit und sicheren Funktion nicht notwendig. Allen Signalen gemeinsam ist der graue Schaltkasten (d.h. dessen Abdeckung), welcher anfangs mit Handschalthebel war, später ohne versehen ist. Mit Ausnahme der Vorsignale ohne Zugbeeinflussung (läßt sich allerdings von geschickten Bastlern nachrüsten), haben alle Signale zwei Umschalter welche ohne nennenswerten Aufwand umgebaut werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;90%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;5%&amp;quot; | Kat.-Nr.&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Abbildung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; | Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7036&lt;br /&gt;
| Vorsignal mit beweglicher Scheibe, ohne Zusatzflügel, Vo0/Vo1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| keine Zugbeeinflussung möglich!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7037&lt;br /&gt;
| Vorsignal mit starrer Scheibe und beweglichem Zusatzflügel, Vz1/Vz2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7037.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 1975 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;keine Zugbeeinflussung möglich!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7038&lt;br /&gt;
| Vorsignal mit beweglicher Scheibe und Zusatzflügel, Vz1/Vz2/Vz3&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7038.jpg]]&lt;br /&gt;
| keine Zugbeeinflussung möglich!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7039&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit einem beweglichem Flügel, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7039.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7040&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit zwei gekoppelten Flügel, Hp0/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7040.jpg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7041&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit zwei ungekoppeltem Flügeln, Hp0/Hp1/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7041.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7042&lt;br /&gt;
| Gleissperrsignal, Ve3/Ve4&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7042.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7043&lt;br /&gt;
| Abdrücksignal, Ra6/Ra7/Ra8&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7043.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 1961 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lichtsignale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtsignale der Serie 70xx haben mechanisch die selben Eigenschaften wie die Formsignale der Serie 70xx. Signale der Baureihe 7187/7188 sind vereinfachte Signale zum Einstieg, wobei das Vorsignal 7187 ohne Hauptsignal 7188 nicht sinvoll betrieben werden kann. Signale der Serie 72xx haben einen abnehmbaren Signalantrieb und (wieder mit Ausnahme der Vorsignale) Möglichkeiten zur Zugbeeinflussung, wobei Standard ein Umschalter und zwei einpolige Schalter sind. Letztere können zum zweiten Umschalter umgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;90%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;5%&amp;quot; | Kat.-Nr.&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Abbildung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; | Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7044&lt;br /&gt;
| Lichthauptsignal, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7044.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 1958 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7236&lt;br /&gt;
| Vorsignal&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7237&lt;br /&gt;
| Vorsignal&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7238&lt;br /&gt;
| Vorsignal&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7239&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7240&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7241&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp1/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7242&lt;br /&gt;
| Gleissperrsignal, Sh0/Sh1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7242.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76383&lt;br /&gt;
| Vorsignal, Vr0/Vr1/Vr2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik, &amp;lt;br /&amp;gt;ohne Zugbeeinflussung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76391&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76393&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp1/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76394&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit Gleissperrsignal, Hp00/Hp1/Hp2/Hp0/Sh1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76395&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit Vorsignal, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik, &amp;lt;br /&amp;gt;Kombination aus 76391 und 76383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76397&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit Vorsignal, Hp0/Hp1/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik, &amp;lt;br /&amp;gt;Kombination aus 76393 und 76383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76371&lt;br /&gt;
| Gleissperrsignal,. Sh0/Sh1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76372&lt;br /&gt;
| Gleissperrsignal mit Mast, Sh0/Sh1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Oberleitung im Märklinsystem==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist auf der Basis dem Abschnitte 2 der alten &amp;quot;FAQ H0 AC&amp;quot; von Stephan-Alexander Heyn entstanden. Mehr über die Artikel &amp;quot;Märklin H0&amp;quot; unter [[Märklin H0 : Allgemeines]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zubehör]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=M%C3%A4rklin_H0_:_Das_M%C3%A4rklin-System&amp;diff=13075</id>
		<title>Märklin H0 : Das Märklin-System</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=M%C3%A4rklin_H0_:_Das_M%C3%A4rklin-System&amp;diff=13075"/>
				<updated>2021-11-01T21:04:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Textänderungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Das Märklin-System=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Märklin-Gleissystem==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines zum Gleissystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Gleise kann ich benutzen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Modelle, die von anderen Firmen für das Märklinsystem produziert wurden, einschließlich umgerüsteter Modelle, können ohne Probleme auf Märklingleisen betrieben werden. Innerhalb der Produktpalette von Märklin sind mit wenigen Ausnahmen (siehe unten) alle Gleise für alle Modelle geeignet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Radien gibt es?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Metallgleissortiment &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;(seit 2001 nicht mehr im Programm&amp;quot;!) &amp;lt;/font&amp;gt; gab es 5 Radien: &amp;lt;br /&amp;gt;Industriekreis/R0 (R = 286 mm) mit 5120 &amp;lt;br /&amp;gt; Normalkreis/R1 (R = 360 mm) mit 5100 &amp;lt;br /&amp;gt; Parallelkreis/R2 (R = 437,4 mm) mit 5200 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis I/R3 (R = 535 mm) mit 3800, &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(nur von 1953 bis 1957 im Programm!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis II/R4 (R = 585 mm) mit 3900, &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(nur von 1953 bis 1957 im Programm!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nähere Informationen finden sich im Unterabschnitt [[#Metall-Gleise | Metall-Gleise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kunststoffgleissortiment hat ebenfalls 5 Radien &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(die K-Gleise der 21xx-Serie sind nicht mehr im Programm!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Industriekreis/R0 (R = 295 mm) mit 2110 oder 2210 &amp;lt;br /&amp;gt; Normalkreis/R1 (R = 360 mm) mit 2121 oder 2221 &amp;lt;br /&amp;gt; Parallelkreis/R2 (R = 424,6 mm) mit 2131 oder 2231 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis I/R3,5 (R = 553,9 mm) mit 2141 oder 2241 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis II/R4,5 (R = 618,5 mm) mit 2151 oder 2251 &amp;lt;br /&amp;gt; beliebige Radien (erst ab 360mm Radius empfehlenswert) können mit dem Flexgleis 2205 individuell zugeschnitten werden.&amp;lt;br /&amp;gt; Nähere Informationen finden sich im Unterabschnitt [[Märklin_H0_:_Das_Märklin-System#Kunststoff-Gleise | Kunststoff-Gleise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das C-Gleissortiment hat zur Zeit folgende Radien &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(ACHTUNG: C-Gleise haben kein Industrieradius mehr!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Normalkreis/R1 (R = 360 mm) mit 24130 &amp;lt;br /&amp;gt; Parallelkreis/R2 (R = 437,5 mm) mit 24620 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis I//R3 (R= 515mm) mit 24330 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis II/R4 (R=579,3mm) mit 24430 &amp;lt;br /&amp;gt; Großkreis III/R5 (R=643,6mm) mit 24530 &amp;lt;br /&amp;gt; Riesenkreis III/R9 (R=1114,6mm) mit 24912 &amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(ACHTUNG: bislang nur in Form von Weichen und Gegenbögen vorhanden!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nähere Informationen finden sich im Unterabschnitt [[Märklin_H0_:_Das_Märklin-System#C-Gleise| C-Gleise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenradien können bei allen Gleistypen aus einem kleineren Radius mit kleinen, geraden Gleisstücken erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Gleise kann ich im DC-Betrieb benutzen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 2-Leiter-DC-Betrieb und den 3-Leiter-Betrieb '''&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt;''' geeignet sind die M-Gleise der 3600, 5100 und 5200-Reihe. Weichen der Kunststoffgleise haben verbundene Außenleiter (22xx-Serien), sodaß hier Umbaumaßnahmen zum (Außenleiter-)DC-Betrieb notwendig sind. Alle anderen Gleise von Märklin sind DC-tauglich. Einschränkung für C-Gleis: die Verbindungen auf der Unterseite am Gleisende müssen auf jeder der Seiten (beispielsweise mit einem kleinen Seitenschneider) aufgetrennt werden, da sonst beide Schienen elektrisch verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Fahrzeuge kann ich auf den Gleisen betreiben?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei historischen Modellen, die mit &amp;quot;Pilzschleifern&amp;quot; (&amp;lt;span class=&amp;quot;Kommentar&amp;quot;&amp;gt;diese Schleifer sehen von der Seite aus wie umgedrehte Pilze&amp;lt;/span&amp;gt;) ausgestattet sind, sind zum Betrieb mit Punktkontaktgleisen nicht zu empfehlen. Gleiches gilt teilweise auch für &amp;quot;Löffelschleifer&amp;quot;. Für den Betrieb auf den heutigen Märklingleisen sind die &amp;quot;Skischleifer&amp;quot; betriebssicher. Fremdfabrikate mit diesen Schleifertypen (z.B. Trix-Express) sind ebenfalls &amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;NICHT&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; betriebssicher. Diese Schleifertypen können sich bei Weichen in den Herzstücken verhaken und die Lok bzw. den Zug zum Entgleisen bringen. Mit den ehemaligen Mittelschienengleisen können alle Schleifertypen betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Radien können befahren werden?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der derzeitige Standardradius beträgt 360mm. Alle Märklinfahrzeuge können diesen Radius ohne Probleme im Normalfall befahren.&lt;br /&gt;
* Angesetzte Details (Kolbenstangenschutzrohre, Schürzen, etc.) vergrößern den Mindestradius (siehe auch die Bedienungsanleitung zum Modell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** Nicht betriebssicher sind:&lt;br /&gt;
*** 2-achsige Personen- und Güterwagen mit einem Achsstand &amp;gt;10cm auf R0&lt;br /&gt;
*** 4-achsige Personenwagen mit einem Drehgestellabstand &amp;gt;20cm auf R0&lt;br /&gt;
*** Wagenverbände mit Kurzkupplung im Schiebebetrieb in Radien &amp;lt;= R1&lt;br /&gt;
*** neuere Schnellzugdampfloks ab Baujahr 1973, und alle Varianten der BR 41 auf R0&lt;br /&gt;
*** Güterzugdampfloks neuerer Produktion ohne Knickrahmen auf R0&lt;br /&gt;
*** Schienenzeppeline aller Varianten auf R0 und in Gegen (d.h. S-)Kurven&lt;br /&gt;
*** 1:100 und 1:87-Modelle von anderen Herstellern in R0&lt;br /&gt;
*** 1:100 und 1:87 bei M-Gleisweichen mit großen (d.h. quadratischen) Laternenköpfen&lt;br /&gt;
** Problematisch sind außerdem:&lt;br /&gt;
*** Alle Varianten der BR 41 können auf Weichen des Normalkreises, vor allem beim M-Gleis, entgleisen.&lt;br /&gt;
*** Alle Varianten der BR 18.1 mit kurzem Tender neigen bei großen Zuglasten zum Entgleisen bei Radien &amp;lt; R5.&lt;br /&gt;
*** 1:100-Schnellzugwagenmodelle von Märklin in R0 (bedingt)&lt;br /&gt;
*** Schienenzeppelin 3077 bei hoher Geschwindigkeit in Radien &amp;lt;R2&lt;br /&gt;
** Empfehlungen:&lt;br /&gt;
*** wirklich nur kurze Industriegleise für kleine, zweiachsige Wagen und kurze Loks mit max. 3 Achsen verlegen.&lt;br /&gt;
*** S-Kurven vermeiden.&lt;br /&gt;
*** keine Hauptstrecken mit Industrieradius versehen.&lt;br /&gt;
*** besondere Vorsicht mit Modellen bei hoher Geschwindigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Steigungen können befahren werden?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell für Steigungen gilt, daß '''vor allem''' der Übergang zwischen Ebene und Steigung nicht zu abrupt geschehen darf (längere Fahrzeuge bleiben sonst im Knick hängen). Der maximale, störungsfrei zu bewältigende Übergang aus der Ebene für alle bisher produzierte Märklinmodelle in H0 ist von 0 auf 1:20 (von 0 auf 5%). Sind Wagenmodelle mit 30,3cm (1:87 Schnellzugwagen) vorhanden, so sollte der maximale Übergang von 0 auf 1:50 (2%) nicht überschreiten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei Clubanlagen und ausreichend Platz sollte die allgemeine Empfehlung von 3% nicht überschritten werden&lt;br /&gt;
* Alle Märklin-H0-Modelle können 5% problemlos bewältigen, lediglich Modelle mit Märklin-Faulhabermotor werden deutlich langsamer&lt;br /&gt;
* Falls der Platz nicht ausreicht, können bis 15% Steigung bewältigt werden. Ab 10% haben einige Modelle Probleme die Steigung in Solofahrt zu bewältigen&lt;br /&gt;
* In Spezialfällen sind Steigungen bis 20% und mehr möglich. '''Derartige Steigungen sollten wirklich nur die Ausnahme bleiben.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man große Steigungen schon einrichtet, dann sollte die Rampe auch gut gegen ein Durchhängen gesichert sein, sonst sind die Modelle durch noch größere Steigungen überlastet. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Folgende Auflistungen basieren auf Erfahrungswerten von Modellbahnern. Sie erheben keinen Anspruch auf generelle Anwendbarkeit!'''&amp;lt;br /&amp;gt; Viele betriebliche Probleme können durch Pflege des Rollmaterials behoben bzw. durch intensive Schieneninstandhaltung '''&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;font color=&amp;quot;#ff0000&amp;quot;&amp;gt;(ÖL!)&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;''' vermieden bzw. beseitigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle, die 10% Steigung in Solofahrt unter Umständen nicht bewältigen können sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3015/CCS800/30159/36159 (schweizer Krokodil Ce 6/8 II mit SLFCM)&lt;br /&gt;
* 33591 (schweizer Doppellokomotive Typ Ae 8/14 mit DELTA und DCM2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebsprobleme bei Zugfahrten mit mehr als 5 Wagen vom Typ C4i Wü 01 (Nr. 4211) ab 3% Steigung können mit Modellen, die den Faulhabermotor 1717 oder den Sinus-Motor haben auftreten. Falls der Zug an Hp0 stehen soll, rollt der Zug ggf. rückwärts den Hang hinunter. Dies gilt für alle Betriebsarten (analog/digital). Davon betroffen sind bislang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (3311, 3411, 3511, 3513, 3514, 3611, 3613, 3614, 3711, 34112, 34113, 37112, 37113 als Varianten der BR 18.1, 34059,37059 als Varianten der BR 59)&lt;br /&gt;
* alle Modelle mit der Katalognummer 39xxx, die einen Sinus-Motor enthalten können bei Zughalt in Steigungen bergab rollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich durch geeigneten Anlagenaufbau vermeiden (keine Halteabschnitte in Steigungen). &amp;lt;br /&amp;gt; Bei noch höheren Zuglasten (8 Wagen) kann es ab 5% zum Stillstand auf der Steigung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Compound-Gleise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alpha-Gleise====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1988 wurde das bisherige Gleis-System aus K- bzw. M-Gleisen durch das &amp;quot;Alpha-Gleis&amp;quot; mit der Bezeichnung &amp;quot;Gleis 2000&amp;quot; erweitert. Diese Gleise waren eine Kombination Kunststoff-Böschungskörper und Metall-Gleisen und stellten mit ihrem neuen Stecksystem die Vorläufer der C-Gleise dar. Diese Gleise waren nur von 1988 bis 1996 im Programm. Die angebotenen Gleisstücke orientierten sich in ihrem Raster am M-Gleis (180mm, R1, R2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2001 Gerade 1/1 (180mm)&lt;br /&gt;
* 2006 6 gerade Gleise 2001 1/1 mit Verpackung als Brücke&lt;br /&gt;
* 2019 Prellbock (70mm)&lt;br /&gt;
* 2021 Gebogenes Gleis 1/1 R1 (r=360mm, 30°)&lt;br /&gt;
* 2026 6 gebogene Gleise 2021 1/1 mit Verpackung als Brücke&lt;br /&gt;
* 2031 Gebogenes Gleis 1/1 R2 (r=456,4mm, 30°)&lt;br /&gt;
* 2062 Weiche R1 links (180mm/30°)&lt;br /&gt;
* 2063 Weiche R1 rechts (180mm/30°)&lt;br /&gt;
* 2090 Anschluß gerade 1/1 (180mm)&lt;br /&gt;
* 2091 Übergangsgleis Alpha-M-Gleis, gerade 1/1 (180mm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; Dieses Gleissystem wurde ohne Ausgleichsgleise angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====C-Gleise====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorbemerkungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umfangreiche Informationen zum C-Gleis erhält man zunächst auf den Produktseiten der Firma Märklin. Folgende Hinweise mögen als praxisbezogene und kostensparende Ergänzung dienen. &amp;lt;br /&amp;gt;[[Image:märklin-c-gleis.jpg | framed|left]] '''Gleisanschlüsse'''&amp;lt;br /&amp;gt; Für den Anschluß der C-Gleise gibt es die Anschlußgarnitur 74040 mit Flachsteckhülsen zum Anstecken an das Gleis. Die Anschlüsse lassen sich auch sehr leicht löten (roter Pfeil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittelleiter-Trennstellen'''&amp;lt;br /&amp;gt; Für die Trennung des Mittelleiters der C-Gleise gibt es die Mittelleiter-Isolierung 74030. Diese, in Form kleiner, roter Hütchen produzierten Isolationen werden über die inneren Kontaktlaschen geschoben und unterbrechen damit die Verbindung. Pro Packung (74030) sind acht Hütchen für vier Trennstellen enthalten. Flexibler läßt sich der Mittelleiter an der Unterseite des Gleises (zwischen den Pukos!) mit der Minitrennscheibe unterbrechen (grüner Pfeil). Diese Trennung läßt sich später gegebenenfalls durch eine Kabelbrücke zwischen den beiden B-Anschlüssen des Gleises wieder schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontaktstrecken'''&amp;lt;br /&amp;gt; Das Prinzip des Kontaktgleises auf zwei elektrisch getrennten Gleisen, wobei nur eine Seite an Masse angeschlossen ist. Das andere Gleis wird dann durch die Radsätze mit Masse verbunden. Beim C-Gleis haben die beiden Gleise jeweils ihre eigenen Kontakte und sind nur an beiden Enden durch eine Brücke miteinander verbunden.Durchtrennt man diese beiden Brücken (gelbe Pfeile), so hat man bereits ein Kontaktgleis. Diese Trennung läßt sich später gegebenenfalls durch eine Kabelbrücke zwischen den beiden 0-Anschlüssen des Gleises wieder schließen. Am Anfang und Ende der Kontaktstrecke muß nun allerdings noch jeweils eine Gleistrennung erfolgen. Bequemste (leider auch teuerste und unflexibelste) Lösung ist der Kontaktgleis-Satz 24995. Die einfachste Lösung - aber später nicht mehr rückgängig zu machen - wäre auch hier wieder die Trennscheibe. Da die Gleise aber konstruktionsbedingt keine Schienenverbinder besitzen, reicht eines der oben erwähnten Isolierungs-Hütchen auf der äußeren Kontaktzunge zur Trennung der Gleise (solange diese sich nicht durch unebenen Untergrund oder Fertigungstoleranzen berühren sollten - ist bei mir &amp;lt;small&amp;gt;''(B.N. Anm. des Autors)''&amp;lt;/small&amp;gt; bisher aber nicht vorgekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- '''Anwendungsbeispiel'''&amp;lt;br /&amp;gt; Ein Anlagenbau nach diesen Regeln wird unter [http://www.noethlich.net/modellbahn  http://www.noethlich.net/modellbahn] dokumentiert. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunststoff-Gleise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''K-Gleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; bestehen - genau wie die C-Gleise - aus zwei gegeneinander isolierten Aussenschienen sowie einem verdeckt in den Schwellen angeordnetem Mittelleiter.&amp;lt;br /&amp;gt; Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Gleistypen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-k-gleis.jpg|framed|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Serie 21xx von 1969 - 1980 gefertigt, mit Hohlprofilschienen (gefalzten Schienen) und breiten Kontaktlaschen (im Bild links)&lt;br /&gt;
* Serie 22xx seit 1980 gefertigt mit Vollprofilschienen (massiv, vorbildgetreuer) und engen Kontaktlaschen. (Bild rechts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die K-Gleise sind systembedingt empfindlicher als C- und M-Gleise und eignen sich damit nur bedingt für den Aufbau fliegender Anlagen. Allerdings hat ein Tritt auf ein solches Gleisstück nicht die verheerenden Folgen wie das z. B. bei M-Gleisen der Fall ist.&amp;lt;br /&amp;gt; Kritisch ist vor allem das Zusammenstecken der Gleise, insbesondere im Bereich von Weichenstraßen. Nur allzu schnell bricht das außenliegende Stück der Schwelle ab und muß dann durch entsprechende Landschaftsgestaltung kaschiert werden, sofern das Bruchstück nicht wieder anzukleben ist. Beim Übergang von 21xx auf 22xx Gleise müssen die engeren, weil höher ausgeführten Schienenverbindungslaschen der 22xx-Gleise mit recht großem Druck zusammgefügt werden; dies kann insbesondere bei kurzen Gleisstücken zu Verschiebungen bis hin zum Ausbrechen der Schienen führen. Daher sollte in solchen Bereichen nur 'sortenrein' verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschlußgleise'''&amp;lt;br /&amp;gt;[[Image:märklin-kgleisunten.jpg|framed|right]]&amp;lt;br /&amp;gt; Neben dem Standardanschlußgleis 2290 (2292 mit Entstörkondensator) von Märklin besteht die Möglichkeit, jedes beliebige Gleisstück mit einer Anschlußleitung zu versehen. Dazu muß nur auf der Unterseite ein Kabel an das in der Schwellenmitte freiliegende Kupferblech gelötet werden (gelber Pfeil). Vorsichtig und schnell (=heiß) arbeiten, damit der darüberliegende Kunststoff keinen Schaden nimmt.&amp;lt;br /&amp;gt; Bei Bedarf kann auch an die Edelstahlprofile der Außenschienen ein Massekabel angelötet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein leicht V-förmig gebogenes (Feder-) Blech zwischen Schienenprofil und Schwellenunterbau zu schieben. Selbstverständlich ist vorher das Anschlußkabel an dieses Blech zu löten (Ähnlich dem Masseanschluß 7500 von Märklin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittelleiter-Trennstellen'''&amp;lt;br /&amp;gt; Zur Trennung der Mittelleiter müssen jeweils die beiden kupfernen Kontaktzungen unter den Schienenverbindern gegeneinander isoliert werden. Dazu gibt es von Märklin unter der Nummer 7522 passende Kunststoffeinsätze. Mit etwas Feingefühl läßt sich aber auch eine Isolierung aus Papier, dünner Pappe oder sogar Tesafilm verwirklichen. Dies ist aber nur bei fester Verlegung der Gleise verläßlich. &amp;lt;br /&amp;gt; Falls die Gleise 'mit absoluter Sicherheit und nie wieder' ausgebaut werden sollen, ist es auch denkbar, die Kontakzungen einfach abzutrennen.&amp;lt;br /&amp;gt; Die Mittelleitertrennungen sollten zur Erleichterung einer späteren Fehlersuche vor Ort gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontaktstrecken'''&amp;lt;br /&amp;gt; werden z. B. vor Bahnübergängen oder in [[Schattenbahnhof | Schattenbahnhöfen]] benötigt. Kontaktstrecken detektieren alle Fahrzeuge, die sich in ihrem Bereich befinden. Dies geschieht durch Überbrücken der von einander isolierten Außenschienen durch die Achsen der darauf befindlichen Fahrzeuge.&amp;lt;br /&amp;gt; Dies kann durch den Kontaktgleissatz 2295 von Märklin oder durch einfaches Auftrennen einer Außenschiene jeweils am Anfang und Ende der zu überwachenden Strecke erfolgen; da die Schienen gegeneinander isoliert sind, kann der Zwischenraum mit normalen Gleisen bestückt werden. Anwendungsbeispiele für Kontaktgleise/Kontaktstrecken finden sich im Artikel [[Gleiskontakte#Kontaktgleise | Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schaltgleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; werden zur kurzzeitigen Kontaktgabe, z. B. zum Schalten von Signalen und Weichen, eingesetzt. Mit den Märklin-Kontaktgleisen 2229, 2239 und 2299 ist zusätzlich eine richtungsabhängige Kontaktabgabe möglich.&amp;lt;br /&amp;gt; Dies geschieht durch einen Schaltnocken, der vom Schleifer der Lok (und natürlich auch entsprechend ausgerüsteter Waggons) in der Fahrtrichtung betätigt wird und für die Dauer dieser Betätigung den entsprechenden Kontakt schließt.&amp;lt;br /&amp;gt; Prinzipbedingt darf kein Fahrzeug mit Schleifer auf einem Schaltgleisstück zu stehen kommen (direkt angeschlossene Magnetartikel würden sonst in kurzer Zeit durchbrennen). &amp;lt;br /&amp;gt; Im Laufe der Jahre erlahmen die Federbleche, die den Schaltnocken in die Mittelstellung bringen. Im Gegensatz zu den Schaltgleisen der M-Serie lassen sich die K-Gleise kaum noch nachjustieren. Anwendungsbeispiele für Schaltgleise finden sich im Artikel [[Gleiskontakte#Schaltgleise | Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Metall-Gleise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M-Gleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; mit Punktkontakten lösten ab 1957 Jahren die Mittelleiterschienen ab und wurden bis zum Jahr 2001 gefertigt und sind &amp;quot;werkseitig nicht mehr verfügbar&amp;quot;. Wer also eine Anlage mit M-Gleisen bauen oder erweitern will, ist auf die Restbestände im Handel oder auf Modellbahnbörsen und (Online-)Auktionen angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschlußgleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; Hier ist die Auswahl etwas vielfältiger als bei den K-Gleisen, es gibt gerade (5111 bzw. 5130/31 mit Kondensator) und gebogene (5103) Gleise sowie ein Kabel mit einem Kontaktschuh, der wie bei den Signalen einfach an beliebiger Stelle zwischen die Mittelleiterlaschen gesteckt wird.&amp;lt;br /&amp;gt; Auch ist es möglich, sich selbst aus beliebigen normalen Gleisstücken ein Anschlußgleis zu bauen. &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Vorsicht beim Löten!&amp;lt;/font&amp;gt; Bei neueren Gleisen bestehen die Isolatoren nicht mehr aus Preßpappe, sondern aus recht hitzeempfindlichen Kunststoff!!&amp;lt;br /&amp;gt; Das rote Kabel wird am einfachsten an der Basis der Kontaktzunge angelötet - je nach Zustand diese vorher etwas anrauhen, einen Lötkolben mit hoher Leistung (60-100W) benutzen und vor allem bei Kunststoffisolatoren extrem schnell arbeiten!&amp;lt;br /&amp;gt; Das braune Kabel kann bei Bedarf an einer beliebigen Stelle des Unterbaus, möglichst weit weg von jedem hitzeempfindlichen Fremdmaterial angelötet werden. Aber auch hier ein Hinweis an die Dauerlöter: irgendwann schmilzt auch die beste Kabelisolierung, das Gleis wird schneller heiß als man es erwartet und letztlich könnte es zu Verfärbungen der Oberseite kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittelleiter-Trennstellen'''&amp;lt;br /&amp;gt;[[Image:märklin-5015.jpg|framed|left]] Die braunen Pappplättchen, die Märklin jedem Signal beilegt, können ohne Probleme als Vorlage für eigene Kreationen aus Papier oder dünner Pappe dienen. Diese werden dann einfach zwischen die Kontakzungen geschoben, fertig ist die Trennstelle. Sinnvoll ist die Kennzeichnung dieser Stellen z. B. mit dem Trennzeichnen 5015/5016 (?), damit bei späterer Suche die gewollten von ungewollten Unterbrechungen unterschieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontaktstrecken'''&amp;lt;br /&amp;gt; Hier gab es zwei verschiedene Gleistypen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Anschlußset, bestehend aus zwei halben Gleisstücken, bei denen jeweils eine Außenschiene getrennt und isoliert montiert ist und dem isolierten Gleisstück, welches den Fahrbahnübergang sowie die elektrische Verbindung darstellt sowie die Gleise 5115 und 5116 zur Verlängerung dieser Trennstrecke. Sie werden fast ausschließlich für den vollautomatischen Bahnübergänge 7192 genutzt.&lt;br /&gt;
* Kontaktgleise 5104/5105 (1/1 gerade bzw. gebogen, bis 1972 produziert) und 5127 (1/2 gerade, bis 1961 produziert). Hier ist ein Teil der Außenschiene isoliert montiert und mit einer seitlich angebrachten Buchse verbunden. Urspünglich zum Schalten von Magnetartikel vorgesehen, sollten diese Gleise dafür nicht genutzt werden - die Kontaktgabe ist zu lang und die Gefahr des Durchbrennens der Spulen zu hoch. Ein sinnvolles Einsatzgebiet ist z.B. die Gleisbesetztmeldung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Typen sind untereinander nicht kombinierbar. Anwendungsbeispiele für Kontaktgleise/Kontaktstrecken finden sich im Artikel [[Gleiskontakte#Kontaktgleise | Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schaltgleise'''&amp;lt;br /&amp;gt; werden zur kurzzeitigen Kontaktgabe, z. B. zum Schalten von Signalen und Weichen, eingesetzt. Mit den Märklin-Kontaktgleisen 5146, 5147 und 5213 ist zusätzlich eine richtungsabhängige Kontaktabgabe möglich.&amp;lt;br /&amp;gt; Dies geschieht durch einen Schaltnocken, der vom Schleifer der Lok (und natürlich auch entsprechend ausgerüsteter Waggons) in der Fahrtrichtung betätigt wird und für die Dauer dieser Betätigung den entsprechenden Kontakt schließt.&amp;lt;br /&amp;gt; Prinzipbedingt darf kein Fahrzeug mit Schleifer auf einem Schaltgleisstück zu stehen kommen (direkt angeschlossene Magnetartikel würden sonst in kurzer Zeit durchbrennen). &amp;lt;br /&amp;gt; Im Laufe der Jahre erlahmen die Federbleche, die den Schaltnocken in die Mittelstellung bringen. Sie können - eventuell nach vorsichtigem Ausbau des Schaltnockens - mit einer kleinen Spitzzange nachgespannt werden. Gleichzeitig sollten die Kontaktflächen mit einem Kontaktpflegespray gereinigt werden. Anwendungsbeispiele für Schaltgleise im Artikel [[Gleiskontakte#Schaltgleise | Gleiskontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstige Gleise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übergangsgleise====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ermöglichen den Übergang zwischen Anlagenteilen, die mit unterschiedlichen Gleissystemen gebaut worden sind. Häufig anzutreffen ist zum Beispiel der [[Schattenbahnhof]] mit den alten M-Gleisen und der sichtbare Teil der Anlage mit K-Gleisen.&amp;lt;br /&amp;gt; Märklin bietet dazu drei Gleistypen an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2291 - Übergang M nach K&lt;br /&gt;
* 24922 - Übergang K nach C&lt;br /&gt;
* 24951 - Übergang M nach C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entkupplungsgleis====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht das fernstgesteuerte Abkuppeln bzw. Trennen von Zugverbänden. Wird das Gleis auf der Kuppe eines Ablaufberges montiert und steht dann auch noch das Abdrücksignal 7043 daneben, so ist ein sehr realitätsnahes Rangieren und Zusammenstellen neuer Züge möglich. Ersatzweise kann bei M- und C-Gleisen ein Lichtmast 5113 angesteckt werden.&amp;lt;br /&amp;gt; Probleme gibt es, wenn die Kupplungen unter mechanischer Spannung stehen (zu starkes oder zu schwaches Gefälle), verbogen sind, verschiedene Kupplungstypen gemischt werden oder stromführende Kurzkupplungen - sofern überhaupt trennbar - angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnübergang====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nettes Ausstattungdetail, die angebotene Märklinpalette reicht vom mechanisch betätigten (d.h. vom Fahrzeuggewicht betätigten), eingleisigen Übergang bis hin zum vollautomatischen ein- oder zweigleisigen Übergang mit Halb- und Vollschranken, letztere gibt es für alle drei Gleissysteme.&amp;lt;br /&amp;gt; Gesteuert werden diese Übergänge durch Kontaktstrecken (s. o.). Der ambitionierte Modellbahner sollte sich allerdings aufgrund der im Laufe der Zeit sicher auftretenden Kontaktprobleme überlegen, ob er die Ansteuerung nicht über Schaltgleise und Universalfernschalter durchführen sollte - dann ist auch eine Einbindung in ein Signal- und Sicherheitskonzept möglich (siehe [[Modellbahnsteuerung_-_Beispiele_Analogbetrieb#Automatische Fahrwegsteuerung | Automatische Fahrwegsteuerung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drehscheibe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jedes Dampflok-BW unerläßlich, leider auch nicht sehr Platzsparend. Konventionell betriebene Drehscheiben können grundsätzlich nur von Gleis zu Gleis fahren, ein Vorwählen eines bestimmten Anschlusses oder auch nur ein automatisiertes Wenden ist nicht vorgesehen. Eine Abhilfe wurde an anderer Stelle veröffentlicht, hier hilft Herr Ortwein (siehe [[#Danksagung]]) gerne weiter.&amp;lt;br /&amp;gt; Der Einbau erfordert keine Grube, ist jedoch aufgrund der Geräuschentwicklung im Betrieb zu empfehlen. Weitere Dämmungsmaßnahmen sind ebenfalls ratsam. Die Steuerung erfolgt über ein Stellpult mit zwei Tasten. Es können zwei dreiständige Lokschuppen bedient werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiebebühne====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein modernes Bw bietet sich die Schiebebühne an, da die Anlagen kompakter gestaltet werden können als bei einer Drehscheibe. Auch ist eine Elektrifizierung der Bühne einfacher und betriebssicherer möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prellbock====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So unscheinbar dieses Gleisstück aussieht, so wichtig ist es im regulären Ablauf des Großbetriebes. Dabei spielt die Schutzfunktion am Gleisende nur eine untergeordnete Rolle. Zur Sicherung emfiehlt es sich, die Prellböcke entweder zu befestigen um größere Unfälle zu vermeiden falls ein Treibwagen ungebremst auffährt. Oder ausreichend Platz hinter dem Prellbock beim Aufstellen vorzusehen.&amp;lt;br /&amp;gt; Wesentlicher ist die - von Märklin nur durch ein rotes Band angedeutete - Signaltafel SH2 (Schutzhalt). Zur Bedeutung von Prellböcken siehe [./grundlag.html Grundlagen der Eisenbahnsicherungs- und Signaltechnik]. Die Prellböcke gibt es - je nach Gleissystem mit fester oder aufgesprengter Bohlenkonstruktion sowie mit zusätzlicher roter Laterne (Nachtzeichen zu SH2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gleissysteme im Vergleich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;80%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; align=&amp;quot;middle&amp;quot; | M-Gleis&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; align=&amp;quot;middle&amp;quot; | K-Gleis&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; align=&amp;quot;middle&amp;quot; | C-Gleis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Vorbildtreue'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''gering bis mäßig'''&amp;lt;br /&amp;gt;Mit Ausnahme der 38xx/39xx-Gleise sind die Punktkontakte deutlich zu sehen.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''sehr hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;Böschungskörper und Gleise können beliebig gestaltet werden.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;Böschungskörper stellt guten Kompromiß dar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Trittsicherheit'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''nicht gegeben'''&amp;lt;br /&amp;gt;Schiene und Böschung sind i.d.R. irreparabel geknickt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;solange kein Drehmoment auf die Gleise einwirkt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''mittel'''&amp;lt;br /&amp;gt;Die ersten Gleise verloren den Weichmacher zu schnell und zerbrechen heute schon bei normalem Gebrauch. Neuere Gleise sollen das Problem nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Robustheit'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;geeignet für fliegende Anlagen, auch für Kinderhände einfach zusammensetzbar.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''mittel'''&amp;lt;br /&amp;gt;Schienenverbindungen erfordern ruhige Hand und gutes Augenmaß.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;wurde aus einem Spielbahnsystem entwickelt, paßt aufgrund mech. Führung, benötigt keine Schienenlaschen. Für Kinder weniger Verletzungsmöglichkeiten als bei M-Gleisen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Radien'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | '''siehe [[#Welche Radien gibt es? | Welche Radien gibt es?]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Geräusch-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch/niedrig'''&amp;lt;br /&amp;gt;Böschungskörper leitet die Rollgeräusche sehr gut (Serien 51xx/52xx), eingelassene Kunststoffschwellen dämmen die Fahrgeräusche gut (Serie 38xx/39xx), Räder an Schienenstößen erzeugen ein rhythmisches Klappern&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''gering'''&amp;lt;br /&amp;gt;natürlich wirkendes Rollgeräusch, kaum Probleme mit den Schienenstößen&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''gering'''&amp;lt;br /&amp;gt;etwas lauter als K-Gleise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Fahr-&amp;lt;br /&amp;gt;eigenschaften'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''gut/sehr gut'''&amp;lt;br /&amp;gt;jede Schiene 'guckt' etwas anders, dadurch entstehen mehr oder weniger hohe Kanten oder seitliche Verwerfungen. Verlangen große Aufmerksamkeit beim Verlegen.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''sehr gut'''&amp;lt;br /&amp;gt;durch Maßhaltigkeit der Schienen sehr zuverlässig; eventuell Probleme mit übergroßen Radsätzen älterer Waggons/Loks&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''sehr gut'''&amp;lt;br /&amp;gt;Ähnlich den K-Gleisen, es fehlen allerdings die Langzeiterfahrungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''Kosten'''&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''mittel/sehr hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;nicht mehr lieferbar, Börsenpreise bis zu 1,50EUR für neuwertige Ware (Serien 51xx/52xx) bzw. 4EUR (Serien 38xx/39xx)&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;lt. Märklin: 2,40EUR für ein Standardgleis&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;TOP&amp;quot; | '''hoch'''&amp;lt;br /&amp;gt;lt. Märklin: 2,40EUR für ein Standardgleis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Signale==&lt;br /&gt;
===Formsignale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formsignale haben im Märklin H0-System die längste Tradition. Eine Rekonstruktion ist aufgrund ihrer Robustheit und sicheren Funktion nicht notwendig. Allen Signalen gemeinsam ist der graue Schaltkasten (d.h. dessen Abdeckung), welcher anfangs mit Handschalthebel war, später ohne versehen ist. Mit Ausnahme der Vorsignale ohne Zugbeeinflussung (läßt sich allerdings von geschickten Bastlern nachrüsten), haben alle Signale zwei Umschalter welche ohne nennenswerten Aufwand umgebaut werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;90%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;5%&amp;quot; | Kat.-Nr.&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Abbildung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; | Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7036&lt;br /&gt;
| Vorsignal mit beweglicher Scheibe, ohne Zusatzflügel, Vo0/Vo1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| keine Zugbeeinflussung möglich!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7037&lt;br /&gt;
| Vorsignal mit starrer Scheibe und beweglichem Zusatzflügel, Vz1/Vz2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7037.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 1975 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;keine Zugbeeinflussung möglich!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7038&lt;br /&gt;
| Vorsignal mit beweglicher Scheibe und Zusatzflügel, Vz1/Vz2/Vz3&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7038.jpg]]&lt;br /&gt;
| keine Zugbeeinflussung möglich!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7039&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit einem beweglichem Flügel, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7039.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7040&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit zwei gekoppelten Flügel, Hp0/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7040.jpg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7041&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit zwei ungekoppeltem Flügeln, Hp0/Hp1/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7041.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7042&lt;br /&gt;
| Gleissperrsignal, Ve3/Ve4&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7042.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7043&lt;br /&gt;
| Abdrücksignal, Ra6/Ra7/Ra8&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7043.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 1961 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lichtsignale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtsignale der Serie 70xx haben mechanisch die selben Eigenschaften wie die Formsignale der Serie 70xx. Signale der Baureihe 7187/7188 sind vereinfachte Signale zum Einstieg, wobei das Vorsignal 7187 ohne Hauptsignal 7188 nicht sinvoll betrieben werden kann. Signale der Serie 72xx haben einen abnehmbaren Signalantrieb und (wieder mit Ausnahme der Vorsignale) Möglichkeiten zur Zugbeeinflussung, wobei Standard ein Umschalter und zwei einpolige Schalter sind. Letztere können zum zweiten Umschalter umgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;90%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;5%&amp;quot; | Kat.-Nr.&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40%&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Abbildung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30%&amp;quot; | Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7044&lt;br /&gt;
| Lichthauptsignal, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7044.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 1958 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7236&lt;br /&gt;
| Vorsignal&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7237&lt;br /&gt;
| Vorsignal&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7238&lt;br /&gt;
| Vorsignal&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7239&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7240&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7241&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp1/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 7242&lt;br /&gt;
| Gleissperrsignal, Sh0/Sh1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Image:märklin-7242.jpg]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;seit 2003 nicht mehr im Programm&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76383&lt;br /&gt;
| Vorsignal, Vr0/Vr1/Vr2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik, &amp;lt;br /&amp;gt;ohne Zugbeeinflussung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76391&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76393&lt;br /&gt;
| Hauptsignal, Hp0/Hp1/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76394&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit Gleissperrsignal, Hp00/Hp1/Hp2/Hp0/Sh1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76395&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit Vorsignal, Hp0/Hp1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik, &amp;lt;br /&amp;gt;Kombination aus 76391 und 76383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76397&lt;br /&gt;
| Hauptsignal mit Vorsignal, Hp0/Hp1/Hp2&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik, &amp;lt;br /&amp;gt;Kombination aus 76393 und 76383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76371&lt;br /&gt;
| Gleissperrsignal,. Sh0/Sh1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;MIDDLE&amp;quot; | 76372&lt;br /&gt;
| Gleissperrsignal mit Mast, Sh0/Sh1&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| mit intergrierter Elektronik&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Oberleitung im Märklinsystem==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist auf der Basis dem Abschnitte 2 der alten &amp;quot;FAQ H0 AC&amp;quot; von Stephan-Alexander Heyn entstanden. Mehr über die Artikel &amp;quot;Märklin H0&amp;quot; unter [[Märklin H0 : Allgemeines]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zubehör]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13074</id>
		<title>Selbstbau Gebäude(FAQ)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Selbstbau_Geb%C3%A4ude(FAQ)&amp;diff=13074"/>
				<updated>2021-10-30T22:01:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Artikel [[Gebäude-Selbstbau]] beschreibt die Grundlagen zu diesen FAQ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Schriftarten verwendet die &amp;quot;große&amp;quot; Bahn bei Bahnhofsschildern? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Miba 3/97 eignen sich folgende Schriftarten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# DIN Engschrift mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe für Länderbahnzeit bis in die zwanziger Jahre.&lt;br /&gt;
# Fette Fraktur, mit auf 120% vergrößerter Schrifthöhe oder Fraktur &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; für die dreißiger und vierziger Jahre. Die &amp;quot;Tannenberg&amp;quot; gibt es bei www.fraktur.com zu kaufen.&lt;br /&gt;
# Univers Extra Condensed und Helvetica Ultra Compressed oder DIN Engschrift, wieder mit auf 120% vergrößerter Schrifhöhe, für Schilder in den dreißiger bis fünfziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Futura Regular für Schilder seit den sechziger Jahren.&lt;br /&gt;
# Helvetica Bold für die neueren Bahnhofsschilder.&lt;br /&gt;
# Für die allerneuesten Bahnhofsschilder scheint sich auch die Schrift &amp;quot;Humana 777&amp;quot; zu eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt, Sven Manias und Rainer Finke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gibt es im Netz Grafiken von Werbeplakaten zum Verzieren von Häusern und Plakatwänden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Links: [[Plakate_im_Internet|Werbeplakate im Internet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ben Jorna, Peter Popp, Rudolf Wansorra, Horst-Dieter Schenkel, Karlheinz Dölker, Kurt Hörtner, Edgar Warnecke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man am besten (Rauh-) Putz nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachbildung von Putz gibt es eine ganze Reihe von Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Glattputz kann durch einfaches Anschleifen der Wände dargestellt werden.&lt;br /&gt;
* Spachteln des Rohbaus mit Kunstharzspachtel und anschließendes Schleifen des &amp;quot;Putzes&amp;quot;, wobei je nach Genauigkeit des Spachtelns und Schleifens unterschiedlich grobe Putzstrukturen entstehen.&lt;br /&gt;
* Anstreichen der Wände, wobei der Farbe Sandkörner in der gewünschten Größe beigemischt werden&lt;br /&gt;
* Bekleben des Rohbaus mit Schleifpapier, was allerdings sehr gleichmäßig aussieht. Wenn man benutztes Schleifpapier verwendet, sieht der Putz deutlich besser aus. Vorher ausgerissene Stellen ergeben Löcher im Putz.&lt;br /&gt;
* Bekleben mit Schreibpapier und Anstreichen mit dickflüssiger, darauf rauh auftrocknender Temperafarbe.&lt;br /&gt;
* Bestreichen des Rohbaus mit einem Brei aus Weißleim und feinem Sand.&lt;br /&gt;
* In Farbe von Revell oder Humbrol wird Porcellin, Quarzmehl oder Gips gemischt. Die Farbe wird mit Feuerzeugbenzin oder einem ähnlich schnell verfliegenden Lösungsmittel aufgetragen und ergibt einen schön &amp;quot;gammeligen&amp;quot; Putz. Nach dem Trocknen der Farbe den Putz anschleifen und altern.&lt;br /&gt;
* Schleifpapier in passender Körnung mit Nitroverdünnung vollträufeln, kurz auf die Wandoberfääche drücken, bald wieder entfernen, die Wand sofort mit Wasser abspülen.&lt;br /&gt;
* Dickflüssige Dispersionsfarbe oder Plakafarbe mit einem Pinsel auftupfen.&lt;br /&gt;
* Moltofill Innenspachtel in einer dünnen Schicht auftragen, mit 240er bis 360er Schleifpapier schleifen, bemalen. Um herausgebrochene Stellen nachzubilden, kann der Spachtel an einigen Stellen mit Klebeband wieder heruntergerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretzschel, Peter Popp, Armin Muehl, Bernd Nothnick, Frank Wieduwilt, Martin Kurz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aus welchem Material kann man Wellblech, z. B. für Bahnsteigdächer, herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als besonders preiswertes Material eignet sich ab Baugröße H0 und größer die Verpackung des Viererpacks von &amp;quot;Giotto&amp;quot;. Diese &amp;quot;Wellpappe&amp;quot; kann mit wasserlöslichen Farben bemalt werden.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Methode zum Herstellen von Wellblech ist das Prägen von starker Alufolie, z. B. aus Verpackungen von Tiefkühlgerichten oder Joghurtbecherdeckeln zwischen zwei PS-&amp;quot;Wellblech&amp;quot;-Platten von Brawa. Beim Umgang mit den fertigen Teilen ist allerdings höchste Vorsicht angeraten, weil das Blech sonst schnell wieder platt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man eine (Ziegel-) Mauerwerkstextur nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Frage gab es eine Reihe von Vorschlägen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Überziehen der Mauer mit einer dünnen Schicht Gips, in die dann die Mauerwerksstruktur hineingeritzt wird – das düfte aber bei Baugrößen &amp;lt; 0 sehr schwierig werden. Bei der Verarbeitung von Gips ist zu beachten, dass sich Gips nur sehr schlecht mit Holz verbindet.&lt;br /&gt;
* Abformen einer handelsüblichen Polystyrol-Mauerwerksplatte mit Silikon und Gießen der benötigten Teile. Als Gussmasse hat sich Porcellin bewährt.&lt;br /&gt;
* Alternativ können die Gußformen auch aus Ton hergestellt werden. &amp;lt;!-- , ein Beispiel dafür ist unter [http://www.datex.ch/peter www.datex.ch/peter] unter &amp;quot;Felsherstellung&amp;quot; zu finden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Spörle bietet Silikonformen zur Herstellung von Mauerwerk an.&lt;br /&gt;
* Zeichnen der Mauerwerksstruktur mit einem Grafik/CAD-Programm. Die Ausdrucke können dann beliebig zugeschnitten und aufgeklebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Mitschreibern kam der Hinweis, dass es sich kaum lohne, Ziegelmauerwerk selbst machen zu wollen, besser sei es, in Architekturmodellbauläden nach günstigen Mauerplatten zu schauen:&lt;br /&gt;
[http://www.modulor.de/ Modulor] und&lt;br /&gt;
[http://www.schulcz.de/ Schulcz]&lt;br /&gt;
sind da gute Adressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Peter Stoeckli, Mario Graul, Armin Mühl, Harald Kiel, Thomas Woditsch, Joachim Graf und Thorsten Meyer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Fensterstürze für Ziegelmauerwerk bauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn Du das Mauerwerk wie weiter oben beschrieben selbst herstellst, ist es am einfachsten, alle Stürze und Fensteröffungen gleich mit auszudrucken und passend auszuschneiden.&lt;br /&gt;
* Von Kibri gibt es Ziegelmauerwerkplatten, an deren Spritzling gleich einige Stürze hängen.&lt;br /&gt;
* Die Bretterplatten von Evergreen eignen sich, senkrecht gestellt, zur Nachbildung waagerechter Stürze. Da die Platten sehr dünn sind, können sie, einseitig eingeschnitten, auch für leicht gebogene Stürze verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Frank Wieduwilt und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie &amp;quot;verfuge&amp;quot; ich Mauerwerk? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wichtig ist, zum Verfugen kein reines Weiß zu verwenden, sondern gebrochene Farben: Grau, oder Braun eignen sich gut.&lt;br /&gt;
* Die einfachste Methode ist die, verdünnte (Plaka-) Farbe über die waagerecht liegenden Wandteile zu kippen und nach kurzer Zeit die Oberfläche mit einem Tuch, einem feuchten Schwämmchen oder einem Radiergummi wieder zu reinigen.&lt;br /&gt;
* Falls zu viel Farbe auf der Oberfläche zurück bleibt, kann man die Steine einzeln mit einem feinen Pinsel nachbemalen und dabei auch gleich unterschiedliche Rottöne verwenden, das macht die Mauer lebendiger.&lt;br /&gt;
* Armin Mühl empfiehlt, die Wand vor dem Verfugen mit einer Mischung aus Revell 36 und 75 zu lackieren, diesen Farbauftrag über einige Tage gut trocken zu lassen und dann die Fugen mit Revell 75 und viel Feuerzeugbenzin als Verdünnung zu färben. Wenn die graue Farbe trocken ist, schleift er die Farbe von den Steinen mit feinstem Schleifpapier an, teilweise bis zur Ursprungsfarbe der Mauerplatten.&lt;br /&gt;
* Fast bis auf die Konsistenz von Wasser verdünnte Farbe wird mit einem feinen Pinsel in die Fugen geschwemmt, ohne dass sie auf der Oberfläche der Steine stehen bleibt.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Möglichkeit ist, genau umgekehrt vorzugehen: Das ganze Gebäude wird in Fugenfarbe angemalt und anschließend die Ziegel mit eine breiten, fast trockenen Borstenpinsel wieder hervor gehoben. So bleibt auch die Möglichkeit, unterschiedliche Rottöne für die Ziegel zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Man kann dieses Verfahren noch weiter verfeinern: Dazu graniert man die Steine nach dem Verfugen mit etwas Dunkelgrau oder Oliv, ehe dann die einzelnen Steine mit Ziegelrot graniert werden, dadurch wirkt das Mauerwerk etwas lebendiger (Holger Kruse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ralph Timmermann, Peter Popp, Andreas Lange, Tobias Meyer, Reinhard Peters, Armin Mühl, Steffen Laukat, Thomas Feldmann, Holger Kruse''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie stellt man Regenrinnen her? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt (wie immer) mehrere Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man biegt dicke Alofolie über einem Schienenprofil oder einem dicken Draht in Form einer Rinne, verklebt wird das Ganze mit Sekundenkleber.&lt;br /&gt;
* Aus einem &amp;quot;Kupfereinzugsdraht&amp;quot; (für E-Installation, mit einem Querschnitt von 1,5 mm2, alte Bezeichnung Ye) wird der Leiter entfernt, die Isolierung in der Mitte auseinandergeschnitten und lackiert.&lt;br /&gt;
* Dachrinnen kann man auch aus aufgetrennten hohlen Kunststoffstielen von Wattestäbchen machen, die miteinander verklebt und dann matt lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Im Flugzeugmodellbaugeschäft gibt (gab) es halbrunde Messingröhrchen, die auf die passende Länge geschnitten und lackiert werden.&lt;br /&gt;
* Kunststofftrinkhalme werden der Länge nach halbiert und mit Sekundenkleber aufeinander geklebt. Anschließend werden die Kanten auf Sandpapier vorsichtig geglättet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Ismael Sailer, Moritz Gretzschel, Martin Kurz und Bernd Nothnick''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Dachluken nachbauen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es wieder einige Ideen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zuschneiden der Glasfläche aus dünnem Glas für Tiffany-Kunst; Rundum das Glas mit dünner Kupferfolie bekleben, anschließend die Folie verzinnen.&lt;br /&gt;
* Klares PS wird passend zugeschnitten, die Ränder rund gefeilt. Dann die Rückseite schwärzen. Das Teil auf ein größeres dünnes (0,25 mm) Stück PS kleben. Das &amp;quot;Glas&amp;quot;-Teil wird mit einem 0,75*0,25 mm messenden PS-Streifen als Fensterrahmen umwickelt. Das überstehende undurchsichtige PS wird jetzt abgeschnitten, kann aber auch als Bewehrung stehen bleiben.&lt;br /&gt;
* Die Dachfenster haben häufig einen Einsatz aus Draht, den man auf Papier ausdrucken und unter das Glas kleben kann. Die Bewehrung kann aus dicker Alufolie gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dirk ?, Peter Popp und Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich Maueranker nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maueranker aus 0,5 mm Draht biegen und oben und unten planfeilen. Die Befestigungen können aus feinen Fädchen, die mit Sekundenkleber getränkt werden, dargestellt werden. Möglicherweise könnte es auch gut aussehen, 0,3 mm Draht erst flachzuklopfen und dann zu biegen.&lt;br /&gt;
* Die ankerförmigen, verschnörkelten Maueranker kann man aus Draht biegen oder aus Karton bzw. dünnen Plastiksheets schnippeln. Alternativ aus einer Lochplatine Stücke so aussägen, das sich kleine ausgerundete Kreuze ergeben. Bei manchen Zahnpasten gibt es einen sternförmigen Frischeverschluss zum Herausdrehen bei Erstgebrauch. Auch der wäre evtl. geeignet. Die runden, scheibenförmigen Maueranker aus Gusseisen lassen sich mit kleinen Plastikdruckknöpfen aus dem Nähbedarf nachbilden.&lt;br /&gt;
* Alternativ könnte man auch auf Industrieteile zurückgreifen. Im Bausatz &amp;quot;Alte Maschienemfabrik&amp;quot; von Mamos/Auhagen sind solche verschnörkelten Maueranker enthalten, sie sind in etwa herzförmig.&lt;br /&gt;
* Für kleiner Baugrößen als H0 bietet es sich auch an, die Maueranker einfach mit Bleistift o. ä. auf die Wände aufzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach, Peter Popp, Bernd Nothnick, Andreas Lange, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Reetdächer nachbilden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Borsten von Besen oder Handfegern viel zu grob sind, ist es besser, z. B. Hanf, welcher von Klempnern zum Abdichten von Rohrverbindungen benutzt wird, zu verwenden.&lt;br /&gt;
Eine andere, noch nicht erprobte, Möglichkeit ist die Verwendung von feinsten Kupferlitzen, die gebündelt auf das Dach geklebt und eingefärbt werden werden.&lt;br /&gt;
In der niederländischen Zeitschrift &amp;quot;Railhobby&amp;quot; wurde 1990 folgende Methode vorgestellt, als Materialien werden gesiebtes Sägemehl, Holzleim und Pappe benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Sägemehl wird angefeuchtet und an einem warmen Ort so lange stehen gelassen, bis es die gewünschte Farbe angenommen hat. Jetzt das Sägemehl trocknen lassen.&lt;br /&gt;
* Die Pappe in etwa 15 mm breite Streifen schneiden und dachziegelartig übereinander kleben.&lt;br /&gt;
* Die Pappe dick mit Leim einstreichen, das Sägemehl aufstreuen und festklopfen. Den Leim trocknen lassen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die gewünschte Dicke des Daches erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Günter Jaritz, Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Solardächer darstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten dadurch, dass man glasklares PS von hinten mit nachtblauer Farbe bemalt und dann mit silberner Farbe (z. B. aus einen feinen Faserstift) die Ränder nachbildet. Es kann sehr gut aussehen, wenn die blaue und schwarze Farbe sich nicht vollständig mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, engmaschigen Draht aus Feinfiltern hinter einen mit durchsichtigem Kunstoff verzierten Holzrahmen zu montieren. Der Rahmen wird auf einen schwarzblauen Untergrund, z. B. Pappe, geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Andreas Bulkens''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann ich individuelle Industriegebäude herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom amerikanischen Hersteller DPM (Design Preservation Models) - ehemals selbstständig, nun eine Abteilung von Woodland Scenics - gibt es ein modulares System von Bauteilen, aus denen man Fabrikgebäude in beliebiger Größe herstellen kann. Dazu passend gibt es Laderampen, Türen, Fenster und Dachelemente. Im Internet ist DPM unter [http://www.woodlandscenics.com/dpm.cfm Woodland Scenics] erreichbar.&lt;br /&gt;
Auf den Internetseiten von Woodland Scenics gibt es einen Planungsbogen, der alle Bauteile von DPM in Originalgröße enthält und mit dessen Hilfe man Gebäude schon mal probeweise aus Papier zusammensetzen kann. Hinweis: man findet diesen Planungsbogen, indem man dem Link &amp;quot;H0 Scale Modular System&amp;quot; folgt. Auf der dann erscheinende Seite etwas nach unten scrollen und &amp;quot;Click here to view / print / save the planning packet&amp;quot; anklicken. Den gleichen Planungsbogen gibt es auch für die Spuren &amp;quot;N&amp;quot; und &amp;quot;0&amp;quot; unter den entsprechenden Begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 gibt es von [https://www.walthers.com Walthers] &amp;lt;!-- [http://www.walthers.com/exec/page/ho_n_modulars Walthers] --&amp;gt; ebenfalls Bausatzteile zum freien Kombinieren. Das System nennt sich ''Cornerstone Modulars'' (ist schon wieder Geschichte, &amp;quot;discontinued&amp;quot;) und passt eher als [https://www.walthers.com/design_preservation_models DPM (&amp;quot;Design Preservation Models&amp;quot;] zu europäischen Vorbildern. Auch für die Modulars ist ein Planungsbogen ('Planning Template') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Planungstools ist ein PDF-Reader für das betrachten, speichern und drucken der Vorlagen erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Martin Fischer, Frank Wieduwilt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie kann man Gebäudeecken aus PS möglichst sauber anfertigen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu einer sauberen Gebäudeecke zu kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man legt die Bauplatten mit der strukturierten Seite nach unten auf die Kante eines Bretts und feilt vorsichtig von oben eine 45-Grad-Gehrung ein. Die Gehrung wird bei dieser Methode natürlich nicht hundertprozentig genau gelingen, deshalb sollten die Ecken noch mit Dreiecken aus PS verstärkt werden.&lt;br /&gt;
* Für das stumpfe Verkleben von Wänden bietet sich folgende Methode an:&lt;br /&gt;
*: Eine Wand mit der Außenseite nach unten auf eine total ebene Fläche legen. Die stumpf vorzusetzende Wand an der gemeinsamen Kante daran halten, so daß sie quasi aus dem Haus rauskippen will. Von der Seite einen Winkel dagebenhalten und mit diesem langsam in Richtung Haus rutschen. So richtet sich die Wand auf und gibt irgendwann mit der zweiten genau 90 Grad. Dann das ganze in der Ecke verkleben und von innen mit Dreiecken aus PS oder einem PS-Winkelprofil versteifen. Wenn man dabei sauber arbeitet, ist der Spachtel- und Schleifaufwand minimal.&lt;br /&gt;
* Wer den entsprechenden &amp;quot;Maschinenpark&amp;quot; besitzt kann mit der Böhler- Tischkreissäge bei geringer Drehzahl und gekippten Sägeblatt saubere 45-Grad Gehrungen herstellen.&lt;br /&gt;
* Um maximale Stabilität zu erreichen, kann es sinnvoll sein, das Gebäude um eine Grundplatte und einen &amp;quot;Dachboden&amp;quot; herum zu verkleben. Die Ecken können stumpf verklebt werden, wenn man sauber arbeitet, muss man auch nicht so viel schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Moritz Gretschel, Michael Kurz, Ralph Timmermann, Harald Kiel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bekommt man Ausschnitte für Fenster und Türen in PS-Bauplatten möglichst genau in die Wände? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wobei mit modellbahnhaushaltsüblichem Werkzeug keine hundertprozentige Genauigkeit erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &amp;quot;[[Gru%C3%9F_aus_Ferbach|Gruß aus Ferbach]]&amp;quot; beschreibt Jacques le Plat seine Methode:&lt;br /&gt;
*: Die Wand wird in Höhe der Fensterober- und unterkante waagerecht geteilt. Die so entstandenen &amp;quot;Fensterbänder&amp;quot; werden zerschnitten und im Abstand der Fenster wieder zusammen geklebt, so dass die Fensteröffnungen frei bleiben. Wenn man die PS-Platte nur anritzt und bricht, erhält man eine saubere Kante, die nicht mehr groß nachgearbeitet und gespachtelt werden muss.&lt;br /&gt;
* Die Wand wird entlang des Fensterausschnittes angeritzt und dann von den Ecken ausgehend über Kreuz eingeschnitten. Die dabei entstehenden Dreiecke können herausgebrochen werden.&lt;br /&gt;
* In den Fensterecken werden kleine Löcher gebohrt, danach mit einem Skalpell oder Bastelmesser vorsichtig und ohne allzu großen Druck die Fensteröffungen von Loch zu Loch geschnitten. Je nach Stärke der Platten wird es notwendig sein, mehrmals die Schnittkante entlang zu fahren. Statt eines Messers kannst Du auch eine scharfe Reißnadel verwenden, die ebenfalls mit minimalem Druck so lange die Schneidkante entlang geführt wird bis die Fensteröffung herausfällt.&lt;br /&gt;
* Falls die Öffnung in der Wand von einem Rahmen verdeckt wird, reicht es, die Öffnung grob zu schneiden, den Rahmen aus PS-Profilen oder Holzleistchen einzusetzen und evtl. vorhandene Spalten zwischen Rahmen und Wand zu verspachteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bessere Ergebnisse sind mit einer Fräse oder einem Laserschneider zu erwarten. Erfahrungen, ob das Laserschneiden in PS klappt, gibt es aber noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [https://plastruct.com/ Plastruct] und bei [http://www.modulor.de/ Modulor] gibt es sehr dünne Mauerplatten (etwa 0,3-0,5 mm stark), aus denen das Ausnehmen der Fensteröffnungen erheblich leichter sein dürfte als bei den herkömmlichen, fast 1 mm dicken Platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Peter Popp, Harald Kiel, Andreas Lange, Stefan Zickenrott, Frank Wieduwilt, Joachim Graf, Will Berghoff''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wo kann man Silikon zum Herstellen von Formen bekommen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Silikon gibt es in kleinen Dosen im Bastelgeschäft zu kaufen.&lt;br /&gt;
* Die Firma [http://www.ebalta.de/ www.ebalta.de] bietet Silikon für die Formen und Gießharz auch in kleinen Mengen an und liefert auch an Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Harald Kiel und Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Fensterrahmen selber gießen und falls ja, aus welchem Material? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formen kann man aus Silikon herstellen, die dann mit Gießharz ausgegossen werden. Für Fenster genügt eine einfach herzustellende einteilige Form. Die Form wird nach dem Füllen mit einem Stück Kunststoff abgedeckt, das am Gießharz nicht haften bleibt, so wird das Gussstück auf der Rückseite schön glatt.&lt;br /&gt;
Um das Gussstück etwas zu verstärken, kann man feine Drähte mit eingießen. Ein Problem besteht darin, das Silikon und Gießharz meistens in 500-ml-Gebinden verkauft werden.&lt;br /&gt;
''Armin Mühl''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit besteht darin, Fenster und Rahmen in einem Teil aus glasklarem Gießharz herzustellen und dann die Fensterrahmen aufzulakieren.&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass die Form absulut plan ist, damit die Scheiben nicht matt werden.&lt;br /&gt;
''Dolf Wiertzema''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Moritz Gretschel'' rät hingegen eher dazu, Fensterrahmen zu ätzen:&lt;br /&gt;
&amp;quot;[...] ich halte Fensterrahmen für das ideale Objekt schlechthin für erste Ätzversuche: Es handelt sich um reine Durchätzungen (also keine nur halb abzutragenden Oberflächen), so daß sogar simpelstes Schalenätzen in Frage kommt. Und bei den klaren geometrischen Formen üblicher Fensterrahmen und der meist überschaubaren Stückzahl kann man sich u.U. sogar das ganze Photoprocessing schenken und die Teile 1:1 mit Folienstift aufs Blech zeichnen. Die Rückseite kann man komplett schwärzen, es dauert dann halt etwas länger, und die Ränder kommen leicht angeschrägt heraus, was bei mir gar nicht mal soo übel bei Fensterrahmen sogar sehr realistisch ausschaute. Auslagen wären dabei: Ein Stück 0.3mm-Blech, ein Beutel Fe-III-Chlorid (Pfennigartikel) und ein wasserfester Folienschreiber.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ausnahmsweise mal als Vollzitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisen-III-Chlorid gibt es u.a. im Elektronikfachhandel. Der Nachteil bei diesem Mittel ist, das es nach dem Auflösen in Wasser eine trübe und während des Ätzvorganges immer bräunlicher werdende Brühe bildet, so das eine Fortschrittskontrolle nur durch entnehmen des Bleches möglich ist. Besser geeignet ist Natriumpersulfat - das wird nur blau, wenn die Säure verbraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit welchem Material kann man Silikonformen für feine Teile ausgießen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Materialien, die nicht so brüchig sind wie Gips:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hydrocal - Eine gipsähnliche Gießmasse im Vertrieb von Noch.&lt;br /&gt;
# Epoxyd-Harz - Das Gussstück sollte auf der Rückseite noch mit einigen kleinen Stücken Glasfasermatte stabilisiert werden.&lt;br /&gt;
# Urethan - Urethan hat gegenüber Epoxy den Vorteil, das es die Silikonform nicht angreift.&lt;br /&gt;
# Porcellin - Porcellin ist eine Keramikmasse, die auch von Klaus Spörle zum Ausgießen seiner Silikonformen empfohlen wird. Porcellin ist feiner, schwerer und härter als Gips.&lt;br /&gt;
# Stabilit Express - Dieser 2K-Kleber eignet sich zum Abgießen kleinerer Teile, wenn der Kleber vor dem Guss leicht(!) erwärmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma [http://www.rai-ro.de Rai-Ro] bietet Gießharz und andere nützliche Materialien zum Selbergießen an. (s. auch Markus Klünder: Eigene Modelle in kleiner Serie, in: Miba 7/98, S. 70.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Janos Ero, Waldemar Rodenberg, Thomas Woditsch, Martin Fischer''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Wie kann ich Gussformen für Mauerwerk herstellen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst baut man ein Urmodell aus PS oder Gips (in Gips läßt sich die Mauerwerkstruktur gut einritzen), um das Urmodell herum baut man einen Kasten aus Lego und gießt das Urmodell mit Silikon aus dem Bastelgeschäft ab. Um das Entformen zu erleichtern, kann man das Urmodell noch mit Silikonöl einpinseln, das ist aber meistens nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kann man Silikon aus dem Baumarkt für die Herstellung von Gussformen verwenden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Baumarkt gibt es Silikon zum Herstellen von Abdichtungen in praktischen Kartuschen. Dieses Silikon ist zwar billiger als Silikon zur Herstellung von Gussformen, aber aus verschiedenen Gründen nicht dafür geeignet, Formen herzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bausilikon ist sehr viel zäher als Modellbausilikon RTV/NV, das es z. B. bei [http://www.weissmetall.com/ Weissmetall Tim Dicke] zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
*: Dadurch wird die Unterseite der Form nicht glatt genug und die Teile werden krumm. Hinweise zum Herstellen von Gussformen gibt es auf den Seiten des [http://www.mec-krefeld.de/modellbau.html Modelleisenbahn-Clubs Krefeld].&lt;br /&gt;
* Es ist nicht klar, inweiweit das Bausilikon beim Aushärten schrumpft.&lt;br /&gt;
* In Bausilikon sind möglicherweise giftige Zusatzstoffe enthalten, die das Schimmeln verhindern sollen.&lt;br /&gt;
* Bausilikon soll genau das Gegenteil von dem bewirken, was bei Formsilikon erwünscht ist: Bausilikon soll auf möglichst vielen Untergründen haften bleiben, Formsilikon darf sich hingegen mit dem Urmodell keineswegs verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Waldemar Schmidt, Jan Bartels, Peter Popp''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie bemale ich am besten Bauelemente aus Gips? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, die Farben, z. B. Wasserfarben so zu mischen, dass mit jedem Aufnehmen des Pinsels ein anderer Farbton entsteht. Anschließend sollten noch einzelne Steine mit unterschiedlichen Farbtönen hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Zum Schluss alles mit einer leicht schwarzen Brühe überziehen, die sich vorwiegend in den Mauerfugen absetzt.&lt;br /&gt;
''Werner Falkenbach''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegelmauern: Ziegelrote Abtönfarbe unverdünnt auftragen und danach mit stark verdünnter schwarzer Tusche die Fugen hervorheben. Zum Schluss sollten noch einzelne Steine mit leicht hellbrauner Farbe (Gemisch aus Weiß und Ocker) hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
Steinpflaster: Grundfarbe aus Schwarz und Weiß gemischt, Nachbehandlung wie bei Ziegelmauern.&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie fixiert man am besten Pulverfarben (z. B. aus zerriebener Pastellkreide)? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerriebene Pastellkreide eignet sich hervorragend zum Altern von Gebäuden und Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
Die Kreide gibt es in verschiedenen Härtegraden im Künstlerbedarf.&lt;br /&gt;
Um den feinen Kreidestaub zu fixieren, sollte das fertig gealterte Modell mit mattem Klarlack überzogen werden. Bei Verwendung des Klarlacks von Graupner dunkelt die Pastellkreide nicht so stark nach. Auch Fixativ aus dem Künstlerbedarf, das zum Fixieren von Kohle- und Kreidezeichnungen verwendet wird, ist geeignet. Fixativ sollte äußerst sparsam verwendet werden, weil es sonst glänzt.&lt;br /&gt;
Gut geeignet ist auch der Mattlack Top Coat, den es unter anderem bei Conrad gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stefan Zickenrott, Peter Popp, Harald Kiel, Stefan Karzauninkat''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13073</id>
		<title>Gebäude-Selbstbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13073"/>
				<updated>2021-10-30T21:26:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Text möchte ich einige Hinweise und Anleitungen zum Selbstbau von Gebäuden auf Modellbahnanlagen geben. Ich beziehe mich auf keine bestimmte Baugröße oder [[Epoche]], die Beispiele sind allgemein gehalten, so dass (hoffentlich) jeder etwas damit anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschreibe meine Art, Gebäude zu bauen. Es gibt mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten, wer mag, kann mir ja schreiben, ich werde diesen Text dann ergänzen. Unter www.vierekas-eisenbahnseiten.de/H0-Modellbau/Bahnhof-Buehne.htm zeigt Hans-Jürgen Eicke z. B. den Selbstbau mit Sperrholz in Lasertechnik (leider Geschichte, die Seite besteht nicht mehr). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: Ich baue meine Häuser aus Plastik, aus Polystyrol, PS, genau gesagt. PS gibt es in Platten- und Profilform im Modellbauladen zu kaufen. PS ist billig, einfach zu verkleben und leicht zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Selbstbau Gebäude(FAQ)|FAQ]] und der Artikel [[Vorbildabmessungen#Gebäude|Vorbildabmessungen]] ergänzen diesen Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beispiele =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernhof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp hat nach der in hier beschriebenen Methode einige Häuser aus einem massiven Styrodurkern gebaut, auf seiner &amp;lt;!-- [http://www.peter-popp.de/bahn/pm_bauernh.html Website]--&amp;gt; Website kannst Du Beispiele für solche Häuser sehen (leider Geschichte, die Seite besteht nicht mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-eg.jpg|framed|Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen, der Bauplan für dieses Gebäude wird im Abschnitt [[#Planung|Planung]] präsentiert. Die Ziegelsteinmauerplatten sind von Kibri, das Fachwerk wurde aus PS-Streifen aufgeklebt. Türen und Fenster sind aus PS-Platten und -Profilen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerschuppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-schuppen.jpg|framed|Lagerschuppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Lagerschuppen hat einen Kern aus PS, der dann mit gebeizten Kiefernholzleistchen verkleidet wurde. Der Bau solcher Gebäude wird im Abschnitt [[#Holzbauten|Holzbauten]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-wohnhaus.jpg|framed|Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus ist gebaut aus PS, die Wände sind mit Kunstharzspachtel verputzt. Fenster und Tür bestehen wieder aus PS, die Dachplatte stammte von Kibri. Die Entstehungsgeschichte dieses schönen Wohnhauses ist im Abschnitt [[#Steinbau|Steinbau]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Planung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebauedebau-bauzeichnung.png|framed|Beispiel für eine Bauzeichnung, gezeichnet mit kontour unter Linux.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang steht ein Bauplan. Wenn es für das gewünschte Gebäude keinen fertigen Plan aus einem Buch oder einer Zeitschrift gibt, musst Du selber einen Plan zeichnen. Das hört sich schwieriger an als es ist. Am einfachsten ist es, Du skizzierst Deine Vorstellungen mit ungefähren Maßangaben auf einem Blatt Papier und zeichnest anschließend mit einem Illustrations- oder CAD-Programm den Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich genauso gut möglich, einen Bauplan mit Papier und Bleistift zu zeichnen, ich bin davon aber abgekommen, weil es viel einfacher ist, einen Plan in einem Programm als in einer Zeichnung zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt schwer, eine Empfehlung für ein bestimmtes Programm abzugeben. Unter Windows habe ich mit dem Freeware-CAD-Programm [http://www.cadstd.com/ CADStd] sehr gute Erfahrungen gemacht, unter Linux benutze ich Impress, das Illustrationsprogramm, das in OpenOffice [http://de.openoffice.org OpenOffice] enthalten, ist oder [http://www.ribbonsoft.com/de/qcad.html QCAD], ein CAD-Programm, dessen Quelltext kostenlos zu haben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass das verwendete Programm das Zeichnen auf mehreren Ebenen unterstützt. So kannst Du die Umrisse der Wandteile auf eine eigene Ebene legen, separat ausdrucken und auf die PS-Platten kleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ich möchte hier keine Anleitung zum Zeichnen von Gebäudebauplänen schreiben, wenn Du so etwas benötigst, findest Du eine Anleitung, die sich an kontour orientiert, unter [http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Material und Werkzeug =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Zeichnung fertig gezeichnet oder fotokopiert ist, ist es an der Zeit, die nötigen Werkzeuge bereit zu legen und das Material zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du benötigst nicht besonders viel Werkzeug und auch kein teures Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Polystyrolplatten in den Stärken 1,0, 0,5 und 0,3 mm&lt;br /&gt;
* Styrodur&lt;br /&gt;
* Evtl. Mauerwerks- und Dachplatten aus PS&lt;br /&gt;
* Polystyrolprofile für Fenster und Türen&lt;br /&gt;
* Holzleisten in verschiedenen Formaten&lt;br /&gt;
* Bausatzreste (sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig)&lt;br /&gt;
* 1,5 mm Messingdraht&lt;br /&gt;
* Messingrohr&lt;br /&gt;
* Lackspachtel&lt;br /&gt;
* Beize&lt;br /&gt;
* Kontaktkleber&lt;br /&gt;
* Polystyrolkleber&lt;br /&gt;
* Fotokleber&lt;br /&gt;
* Sekundenkleber&lt;br /&gt;
* Matte Acryl- oder Kunstharzfarben&lt;br /&gt;
* Wasserfarben&lt;br /&gt;
* Farbpigmente zum Altern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Auflistung ist zu beachten, dass natürlich nicht für jedes Projekt alle Materialien benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Teppichmesser, Skalpell oder Cutter&lt;br /&gt;
* Laubsäge&lt;br /&gt;
* Minibohrmaschine mit Trenn- und Polierscheibe, eine Metallsäge tut es natürlich auch&lt;br /&gt;
* Stahllineal&lt;br /&gt;
* Geodreieck&lt;br /&gt;
* Glashaarradierer&lt;br /&gt;
* Spachtel&lt;br /&gt;
* Schleifpapier&lt;br /&gt;
* Pinsel in verschiedenen Größen&lt;br /&gt;
* Winkel&lt;br /&gt;
* Pinzette&lt;br /&gt;
* Feilen&lt;br /&gt;
* Messschieber&lt;br /&gt;
* verschiedene Zangen&lt;br /&gt;
* Schere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werkzeuge sollten in jedem Modellbahnerhaushalt vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rohbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise zur Erstellung des Rohbaus ist je nach Vorbild unterschiedlich. Ich beschreibe in diesem Kapitel drei verschiedene Bauweisen: Holzhäuser, Bauten aus Stein und Fachwerkhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Peter Popp stammt die Idee, den Rohbau des Gebäudes aus Styrodur zu bauen. Peter baut einen Klotz aus Styrodur in der Form des Hauses, schneidet die Fensteröffungen heraus und höhlt den Klotz hinter den Fenstern vorsichtig aus. Der ganze Klotz wird dann mit einem Sand-Leim-Gemisch verputzt bzw. mit feinen Brettchen verbrettert. Das Dach entsteht aus PS-Bauplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle nach Vorbildern aus Holz sollte man auch aus Holz bauen. Die Maserung der meisten Hölzer ist zwar für H0 und mehr noch für TT oder N zu grob, ich meine aber, dass Holz trotzdem immer noch besser wirkt als Holzplatten aus Polystyrol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden freilich Holzwände, die beim Vorbild glatt geschliffen sind. Solche Wände kann man am einfachsten mit PS-Platten von Evergreen nachbilden, die es in verschiedenen Größen und Formen zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für Bretterwände aus Holzleisten bieten sich zwei Möglichkeiten an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bau eines Fachwerkes aus Holzleisten.&lt;br /&gt;
# Bau eines Gebäudekernes aus Polystyrol oder Sperrholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Methode empfiehlt sich, wenn man in das Gebäude hineinsehen kann, also z. B. bei offenen Schuppen, die zweite Methode bietet ein Höchstmaß an Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein tragendes, möglichst stabiles und rechtwinkliges Fachwerk zu erhalten, ist es am einfachsten, die Rahmenteile auf der Bauzeichnung zusammenzubauen. Dazu druckt man sich eine Zeichnung des Fachwerkes aus und legt eine Kopierfolie darüber. An der Zeichnung können jetzt die Maße für die einzelnen Balken abgenommen werden. Die Balken werden gegebenenfalls gebeizt und dann auf der Folie mit Weißleim verklebt. Das Beizen muss unbedingt vor dem Verkleben erfolgen, weil sonst die Beize auf Klebestellen nicht hält. Der Weißleim haftet zwar auf der Folie, ist jedoch leicht wieder abzulösen. (siehe Abbildung, leider ist die Transparentfolie auf dem Foto nicht so gut zu sehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-holzrohbau.jpg|framed|Zusammenbau eines Holzschuppens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Fachwerkteile fertig sind, werden sie mit Hilfe eines Stahlwinkels oder eines Geodreieckes zusammengeklebt. Wenn das nicht funktioniert, den entsprechenden Kleber verwenden - und Stahlwinkel oder Geodreieck stellen dann die nur die Winkel sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Trocknen der Fachwerkteile wird das Fachwerk mit &amp;quot;Brettern&amp;quot; verkleidet. Passende Leisten erhält man in Geschäften für Schiffsmodellbau, man kann sich die &amp;quot;Bretter&amp;quot; auch selbst aus 0,5 mm starkem Balsaholz zuschneiden. Wiederum gilt, dass alle Holzteile vor dem Verkleben gebeizt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Abbildung sind die Wände einer kleinen Feldscheune während des Zusammenbaus zu sehen. Da ich die Scheune erst nach dem Zusammenbau mit Acrylfarben bemalt habe, konnte ich die einzelnen Bretter ungefärbt verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Gebäudeinnere nicht einsehbar ist, wie bei Lagerschuppen oder Holzwohnhäusern, ist es einfacher, einen Gebäudekern aus Polystyrolplatten zu bauen und die Verbretterung daran zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wird ein Ausdruck oder eine Kopie des Bauplanes grob ausgeschnitten und die einzelnen Wandelemente mit Foto- oder Montagekleber auf 1 mm starkes Polystyrol geklebt. Man kann die Teile auch auf Transparentfolie drucken und auf die PS-Platten kleben. Die Einzelteile werden sorgfältig mit einem Messer ausgeschnitten. Nach dem Ausschneiden kann das Papier einfach abgerissen und der Fotokleber abgerubbelt werden (darum Fotokleber). Die Wandelemente werden mit flüssigem Polystyrolkleber um eine Grundplatte herum verklebt. Wenn möglich, solltest Du schwarze Bauplatten verwenden, damit nicht weißer Kunststoff zwischen den einzelnen Holzstreifen zu sehen ist. Auf dem Gebäudekern wird jetzt eine Unterkonstruktion aus 0,5 mm starken Leisten mit Kontaktkleber quer zur Verbretterung angebracht. Dieser Unterkonstruktion wird mit stark verdünnter schwarzer Farbe bemalt, damit kein unbehandeltes Holz durch die Außenwände hindurch zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißes Polystyrol für die Wände verwendet hast, solltest Du es jetzt auch schwarz färben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss werden die Außenwände verbrettert, die einzelnen Brettchen werden mit Weißleim oder Alleskleber auf der Unterkonstruktion bzw. dem Fachwerk befestigt. Achte dabei darauf, dass die Bretter einigermaßen senkrecht angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-bauteile-aufgeklebt.jpg|framed|Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile, zum Teil schon ausgeschnitten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Bauten aus Stein, Backstein oder verputztem Mauerwerk verwende ich Polystyrolplatten, die es in verschiedenen Stärken für wenig Geld zu kaufen gibt. Polystyrol ist verzugsfrei, stabil und mit handelsüblichem PS-Kleber sicher und alterungsbeständig zu verkleben, für feine Teile kann man auch Universalverdünnung nehmen. Fensteröffnungen sind mit einem Messer leicht und genau auszuschneiden. Das Material kann mit Feilen und Schleifpapier bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau von Häusern mit Ziegelmauerwerk gibt es Bauplatten von verschiedenen Herstellern, deren Struktur, zumindest in H0, aber etwas groß ausgefallen ist. Für H0-Bauten empfielt sich die N-Ziegelmauerplatte von Kibri, die zudem noch einige gebogene Fensterstürze enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Platten werden mit Fotokleber Ausdrucke oder Kopien der Bauzeichnung befestigt. Es ist einfacher, das Papier nach dem Ausschneiden wieder herunterzupuhlen als die Maße genau auf die Bauplatten zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-rohbau-1.jpg|framed|Rohbau eines Hauses aus Polystyrol]]&amp;lt;!--[[Bild:Gebaeudebau-eckverbindungen.png|framed|Eckverbindungen: Links auf Gehrung gefeilt, rechts stumpf verklebt]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes werden die Fensterausschnitte sorgfältig aus der Platte herausgeschnitten. Es genügt, die Schnittlinien nur bis etwa zur Hälfte der Stärke der Bauplatte anzuritzen und dann den Fensterausschnitt kreuzweise einzuschneiden. Jetzt können die dabei entstandenen Dreiecke vorsichtig nach innen herausgebrochen werden und fertig ist eine saubere Fensteröffnung. Die beim Schneiden von Polystyrol neben dem Schnitt entstehenden Wülste können mit feinem Schleifpapier oder durch Schaben mit einem Messer entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudeecken können auf unterschiedliche Arten gestaltet werden. Bei der Verwendung von Ziegelmauerplatten ist es am besten, die Platten auf Gehrung zu feilen und zusammen zu setzen, Wände, die später verputzt werden, können auch stumpf verklebt werden (s. Abb. ''&amp;quot;Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile...&amp;quot;'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertigen Wände werden miteinander und mit einer Grundplatte verklebt. Am besten eignet sich dafür dickflüssiger PS-Kleber aus der Tube. Die Grundplatte sollte in Höhe des Erdgeschossfußbodens eingebaut werden, so können vor dem Aufsetzen des Daches noch Figuren im Inneren des Hauses platziert werden. Wenn Du Deine Häuser von innen beleuchten willst, solltest Du eine Öffnung in die Grundplatte schneiden sobald der Kleber getrocknet ist, oder gleich statt der Grundplatte einen Rahmen aus Polystyrol einkleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-1.jpg|framed|Rohbau nach dem ersten &amp;quot;Verputzen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stabilität des Rohbaus zu erhöhen, kann es bei größeren Gebäuden nötig sein, eine oder mehrere weitere &amp;quot;Zwischendecke(n)&amp;quot; einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude aus Natur- oder Backstein erhalten jetzt Fenster- und Türstürze, die aus 0,3 mm starkem Polystyrol geschnitten und mit einer Dreikantfeile strukturiert werden. Die Stürze werden auf die Wände geklebt. Wenn Du die Mauerplatten von Kibri verwendest, kannst Du natürlich auch die mitgelieferten Stürze verwenden. Für diese Stürze müssen allerdings Ausschnitte in die Wäde gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Putzbauten müssen natürlich noch ihren &amp;quot;Putz&amp;quot; erhalten. Ich verwende dazu Lackspachtel, der mit einem Japanspachtel auf den Rohbau aufgetragen wird. Wichtig ist, den Rohbau aus Polystyrol vor dem Auftragen des Spachtels zu entfetten, was am einfachsten in warmem Wasser mit Spülmittel geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Spachtel trocken ist, wird er verschliffen. Je nachdem wie sorgfältig Du dabei vorgehst, entsteht eine mehr oder weniger glatte Oberfläche. Für ein altes Haus kann eine unebene, rissige Oberfläche durchaus erwünscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-2.jpg|framed|Rohbau eines Hauses mit verschliffenem &amp;quot;Putz&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die gewünschte Oberflächenqualität erreicht ist, ist es manchmal nötig, das Spachteln und Schleifen mehrmals zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du ein Haus mit Glattputz nachbilden möchtest, reicht es auch, den fertigen Rohbau mit matten Weißlack aus der Sprühdose zu spritzen. Wenn das Spritzen mehrmals wiederholt wird, entsteht eine leicht rauhe Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fertigstellung des Rohbaus fehlen jetzt nur noch die Fensterbänke. Sie entstehen aus 0,5 mm starken Kunststoffstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachwerkbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkwände werden zunächst wie oben beschrieben aus den Bauplatten ausgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Fachwerk gibt es verschiedene Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, das Fachwerk durch Einritzen der Balken in die Seitenwände darzustellen. Wenn man die Wände aus Polystyrol herstellt, hat man so schon ein schönes Fachwerk, das nur noch angemalt werden muss. Die beim Einritzen entstehenden Einschnitte in der Wandoberfläche verhindern, dass die Farbe des Fachwerks auf die Wandflächen läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante besteht darin, das Fachwerk aus Holz oder Polystyrolprofilen auf die Wände aufzukleben und die Zwischenräume mit passend zugeschnittenen Stücken Mauerplatte, Karton oder mit Gips aufzufüllen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Mauern recht dick werden und die Fenster daher sehr genau in die Mauer eingepasst werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Möglichkeit ist, die &amp;quot;Balken&amp;quot; des Fachwerkes auf die Mauerplatten zu kleben. Nimmt man dünnes Holz oder Kunststoffpofile (so um 0,3 bis maximal 0,5 mm), ist die Wirkung sehr gut und die Herstellung nicht so eine Fieselei wie bei der zweiten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbgebung ist bei der dritten Methode auch recht einfach: Du lackierst zunächst das Mauerwerk in der gewünschten Farbe. Falls dabei etwas Farbe auf die Fachwerkbalken gelangen sollte, ist das kein Problem. Die Seiten der Balken sollten unbedingt in der Wandfarbe bemalt werden. Wenn die Farbe getrocknet ist, wird die Oberfläche des Fachwerks lackiert. Dadurch dass die Seiten der &amp;quot;Balken&amp;quot; in der Wandfarbe lackiert sind, wirken die Balken nicht mehr so dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Michael Krause kam ein weiterer Tip, wie man Fachwerkwände bauen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lufttrocknende Modelliermasse (etwa Efa - Plast)&lt;br /&gt;
* PS - Platten (0,8mm, 0,5mm, 0,3mm), evtl. auch Architekturkarton 5 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den schon beschriebenen Methoden lassen sich auch hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn mit 5mm Architekturkarton gearbeitet wird. Das Material ist leicht zu schneiden und aufgund der Schaumschicht zwischen den Kartonplatten auch weitestgehend verzugsfrei. Lediglich die Stärke ist ein Problem: Die Verglasung der Fenster sollte deshalb außen auf den Karton geklebt werden, der innen liegende Fensterrahmen kann mit Streifen aus Papier oder dünnem PS verkleidet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ergeben sich zwei Vorteile für Detailliebhaber: auf der &amp;quot;Fensterbank&amp;quot; ist ausreichend Platz für &amp;quot;Blumentöpfe&amp;quot; (aus Resten von Spritzlingen), die Gardinen haben etwas Abstand zum Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wird zuerst als Ganzes aus PS geschnitten (die Methode beschreibt auch Jacques Le Plat in den &amp;quot;Grüßen aus Ferbach&amp;quot;). Für sehr filigranes Fachwerk mit komplizierter Struktur bietet sich das dünnere Material aus 0,3 oder 0,5 mm PS an. Hier muss allerings sehr vorsichtig geschnitten werden, weil schon ein kleiner Ausrutscher die Balken durchtrennen kann. Grobere und einfach Strukturen lassen sich auch aus 0,8 mm PS schneiden. Hierbei ist die Ritztechnik zu empfehlen (dabei wird das Messer mit der stumpfen Seite der Spitze entlang der Schnittlinie geführt. In der so entstandenen Rille läßt sich das Material leichter schneiden und auch ausbrechen).&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse wird dünn (etwa 1-2mm) auf Alu-Folie ausgerollt, dazu eignen sich Tapeten-Andruckroller aus Moosgummi, Flaschen oder das gemeine Nudelholz (allerdings nur in der Marmor-Ausführung, am Holz bleibt die Masse zu sehr kleben).&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse dünn ausgerollt ist, das Fachwerk mit der Rolle eindrücken. Mit einem dünnen Messer oder einem Nagel die einzelnen Balken nachdrücken, so das die Masse zwischen den Balken hervorquillt. Anschließend wird die Putzstruktur mit einer Zahnbürste oder einem Borstenpinsel in die Gefachfüllung getupft.&lt;br /&gt;
# Nach kurzer Antrockenzeit wird das Fachwerk vorsichtig wieder aus der Masse gehoben, die Gefache können bemalt werden (ich benutze dafür Acryl- Bastelfarbe). Eventuell muss der Putz nochmal mit Bürste oder Pinsel nachgetupft werden, weil die Wasserhaltige Farbe die Oberfläche der Masse wieder aufweicht und so die Struktur verschmiert wird.&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse auf die vorbereitete Wand aufkleben, z.B. mit Weißleim (ich klebe die Wände erst später zusammen – für das Fachwerk ist es günstiger, mit den Einzelteilen zu arbeiten).&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wieder locker wieder eindrücken: Dabei müssen alle Balken richtig in der Modelliermasse liegen, die Masse zieht sich beim Durchtrocknen leicht zusammen (deshalb muss sie auch aufgeklebt werden – das verhindert, dass sich die Modelliermasse zu sehr verzieht).&lt;br /&gt;
# Während des Durchtrocknens nochmal kontrollieren, ob sich das Fachwerk leicht herausnehmen lässt, anschließend wieder einlegen.&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse durchgetrocknet ist, das Fachwerk herausnehmen: Mit einer Holzraspel, grobem Schmirgelpapier und einem Messer die Holsstruktur ritzen, anschließend anmalen.&lt;br /&gt;
# Fachwerk einkleben, Wände zusammenbauen, evtl. entstandene Lücken im Fachwerk an den Hausecken lassen sich mit Modelliermasse spachteln.&lt;br /&gt;
# Der übrige Putz an Wänden ohne Fachwerk läßt sich mit einem lang gewalzten Stück Modelliermasse auf dem zusammengebauten Rohbau an einem Stück anfertigen. Bruchsteinmauern als Fundament, Mauerwerk um Portale oder an Ecken und ähnliches können mit einem gebogenen Draht oder dem Messer problemlos eingedrückt werden, so entsehen auch an den Ecken keine störenden Lücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens nach hat die Methode einige wesentliche Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Gefachefüllungen sind höher als das Fachwerk, was dem Vobild sehr nahe kommt.&lt;br /&gt;
# Fachwerk und Wand lassen sich separat bemalen, die Feinarbeit mit dem Pinsel fällt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Nachteil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Modelliermasse unter dem Fachwerk wird die Materialstärke etwa unberechenbar, deshalb mache ich die äusseren Balken in der Regel etwas breiter, die können vor dem dem Zusammenbau dann noch angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausschneiden des Fachwerkes &amp;quot;am Stück&amp;quot; erfordert etwas Übung, die man aber schnell bekommt, wenn man mit einfachen Strukturen anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Möglichkeit ist die Verwendung von Gips anstelle der Modelliermasse. &lt;br /&gt;
Der Rohbau wurde hier aus dem o.g. 5 mm Architekturkarton erstellt (der auch unter den Namen Foamboard, Depafit oder Kappaline im Fachhandel geführt wird), das Fachwerk wurde aus Balsaholzleisten aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0913.JPG|thumb|Rohbau aus Karton und Balsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, zumal Gips und Balsaholz sehr einfach mit Wasserfarbe bemalt werden kann: wegen der Saugfähigkeit und dem lasierenden Farbauftrag entsteht der Eindruck einer älteren und verwitterten Mauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0951.JPG|thumb|Scheune gegipst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tore und Klappen entstanden aus Furnierholz, die Querleisten aus Northeastern-Holzstreifen; die Bemalung erfolgte auch hier einfach mit Wasserfarbe.&lt;br /&gt;
Die Bruchsteinmauer wurde einfach in den Gips geritzt.&lt;br /&gt;
Am Schluß wurde das ganze vorsichtig mit weißer Acylfarbe [[Arbeitstechniken#Granieren|graniert]].&lt;br /&gt;
Der Entwurf bzw. die Zeichnung dieser Scheune stammt von Gebhard J. Weiß und wurde im Miba-Gebäudemodell-Selbstbauheft veröffentlicht; er hat den Rohbau aus Sperrholz gefertigt, mit dem einfacher zu bearbeitenden Karton lassen sich meiner Meinung nach auch hervorragende Ergebnisse erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0954.JPG|thumb|Seitenansicht mit Drahtklinke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man das Innere gut ausfüllen oder den Karton &amp;quot;kreuz und quer&amp;quot; einkleben, damit sich der Karton beim Gipsen nicht zu sehr verzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Farbgebung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Rohbau steht, ist es Zeit, sich Gedanken über die Farbgebung des Gebäudes zu machen. Der Rohbau ist zunächst auf Risse und Spalten zu kontrollieren, die gegebenenfalls verspachtelt und verschliffen werden müssen. Anschließend ist das Gebäude in warmem Spülwasser wieder von Fettflecken und Schleifrückständen zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Du Acryl- Wasser- oder Kunstharzfarben verwendest, ist unwichtig, Du solltest aber bei einer einmal gewählten Farbsorte bleiben, oder das Gebäude mit Kunstharz- oder Acrylfarben grundieren und die Verwitterungsspuren dann mit Wasserfarben anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nur matte Farben zu verwenden. Selbst Gebäudeteile, die in Wirklichkeit mit glänzenden Lacken gestrichen werden, wie zum Beispiel Fensterrahmen, wirken im Modell besser, wenn sie matt lackiert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bemalen von Holz ist es wichtig, die Verwendung im Auge zu behalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster und Türen sind meistens sorgfältig geschliffen und gestrichen, so dass die Maserung nicht mehr sichtbar ist. Diese Bauteile können also aus Kunststoff gebaut und einfach lackiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bretterwände von Scheunen oder Lagerschuppen sind häufig nicht so glatt gehobelt. Hier ist ein Anstrich mit stark verdünnter Acrylfarbe am besten, der die Feinheiten nicht zuschmiert. Imprägniertes Holz läßt sich gut mit dunkelbrauner Holzbeize darstellen. Die einzelnen Teile müssen aber vor dem Zusammenbau gebeizt werden, da die Beize Klebstoff nicht durchdringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Putz wie im Abschnitt Rohbau beschrieben mit Spachtelmasse dargestellt wird, müssen die Wände jetzt nur noch in einer beliebigen Farbe gestrichen werden. Sehr gut eignet sich die relativ dickflüssige Plakafarbe, die leicht tupfend mit einem Borstenpinsel aufgetragen werden kann. Durch das Tupfen ergibt sich eine sehr schöne Putzstruktur. Nach dem Trocknen der Farbe kann man stark verdünnte schwarzgraue Farbe in die Vertiefungen laufen lassen, was die Struktur der Wände noch weiter betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegelbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstoffziegelplatten haben meistens schon einen brauchbaren Grundton, nur glänzen sie zu stark und die Fugen sind in der gleichen Farbe wie die dargestellten Ziegel und nicht schwarz, dunkelgrau, grau oder weiß. Eine Mattierung der Oberfläche und eine Färbung der Fugen erreicht man, indem man stark verdünnte Farbe des gewünschten Tons auf der waagerecht liegenden Wand verlaufen läßt. Die Farbe sammelt sich in den Fugen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche zurück. Nach leichtem Antrocknen konnen die Wände noch mit einem Tuch abgewischt und so von zu viel aufgetragener Farbe befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anbringen von Verschmutzungsspuren ist heikel, weil die Gefahr groß ist, das Gebäudemodell dabei zu verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du die Fugen und das Mauerwerk bereits mattiert und auch das Dach von seinem unnatürlichen Plastikglanz befreit hast, bleibt eigentlich wenig zu tun. Lokschuppen oder Gebäude in der Nähe des Bahnhofes oder einer Fabrik können noch mit verdünnter schwarzer Farbe eingerußt werden. Am besten geht das mit einer Spritzpistole. Spuren herabgelaufenen Wassers auf der Fassade kannst Du mit feinen Buntstiften in grau, weiß oder grün andeuten. Am besten ist es, Du schaust Dich einmal um, welcher Dreck auf Gebäuden im Original zu finden ist und versuchst zunächst dezent, später etwas auffälliger, diese Spuren nachzubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fenster und Türen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, industriell hergestellte Fenster und Türen zu verwenden. Wer keine vielzitierte Bastelkiste besitzt, aus der er oder sie so etwas fischen könnte, kann auf Bauteilsortimente verschiedener Hersteller zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine fertigen Fenster oder Türen zur Verfügung stehen, können diese Teile auch leicht selbst gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster entstehen aus zwei Lagen Polystyrol und einigen Polystyrolprofilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Lage ist 0,5 mm dick und auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Fensterausschnitt in der Wand. Die untere Lage ist 0,3 mm dick und nochmals auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Ausschnitt in der oberen Lage. In der unteren Lage bleibt das Fensterkreuz stehen. Auf dem Fensterkreuz werden mit feinen Polystyrolprofilen Schlagleisten und Streben nachgebildet. Die Verglasung erfolgt mit glasklarem Polystyrol, wie man es z.B. in Kragenversteifungen in Verpackungen von Herrenhemden findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster kann man auch aus glasklarem PS und DC-Fix herstellen. Dazu wird das DC-Fix auf das PS aufgeklebt und mit einem Messer vorsichtig der Fensterumriss nachgefahren, ohne das PS zu durchschneiden. Wenn man jetzt das DC-Fix vorsichtig abhebt, hat man schon einen schönen Fensterrahmen. Die Sprossen werden entweder aus feinen DC-Fix-Streifen aufgeklebt oder gleich mit ausgeschnitten. Diese Fenster wirken nicht ganz so plastisch wie Fenster aus PS-Profilen sind aber leichter zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabrikfenster mit feinen Streben zeichne ich am PC und drucke sie dann auf Kopierfolie. Aus der Folie schneide ich die benötigten Fenster aus und klebe sie mit Kontaktkleber hinter die Fensteröffnungen. Diese Fenster wirken zwar etwas &amp;quot;flach&amp;quot;, sind aber sehr fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gardinen entstehen aus einer Lage eines Papiertaschentuches, das mit etwas Abstand hinter die Fenster geklebt wird. &amp;lt;!-- Im  Kartonmodellbau-Forum wird sehr gut beschrieben, wie man aus diesem Material sogar [http://www.kartonmodell-forum.de/forum/thread.php?threadid=2664 Gardinen mit Faltenwurf] hinbekommt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild fehlt!&lt;br /&gt;
Abb. 9: Fenster aus Polystyrolprofilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türen werden wie Fenster aus mehreren Lagen Polystyrol in unterschiedlicher Dicke gebaut. Der Aufbau erfolgt genau wie bei den Fenstern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türklinke wird aus dünnem Messingdraht gebogen und in ein 0,5 mm großes Loch geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es noch &amp;quot;genauer&amp;quot; haben möchte, bietet die Industrie diese auch [https://shop.modellbau-kaufhaus.de/eisenbahn-ho/tore-und-tueren/schluessel-schliessbleche-und-tuerklinke.html Schlüssel und Türklinken] als Ätzteile an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Dach =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegeldächer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegeldächer können am einfachsten aus handelsüblichen Polystyrolbauplatten gebaut werden. Die verschiedensten Ziegelformen sind erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platten werden zugeschnitten und am First passend gefeilt, so dass keine Spalten mehr sichtbar sind. Die Öffnungen für Schornsteine, Dachgauben und Antennen werden gebohrt bzw. ausgeschnitten. Anschließend werden die Dachplatten mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und mit flüssigem Polystyrolkleber miteinander, aber noch nicht mit den Wänden verbunden. Bei größeren Dachflächen hat sich das Einkleben von Verstärkungsdreiecken bewärt. Nach dem Trocknen des Klebers wird das Dach nochmals abgenommen und mit Schornsteinen, Gauben und anderen Zubehörteilen versehen, die sich einfacher befestigen lassen, wenn man das Dach noch abnehmen kann. Wenn das Dach fertig ist, wird es wieder mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und, wenn möglich von innen, mit flüssigem Polystyrolkleber befestigt. So vermeidet man es, das Haus von außen mit Kleber zu beschmieren. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird der First flachgefeilt und mit Firstziegeln versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss wird dem Dach mit stark verdünnter matter hellgrauer Farbe der Plastikglanz genommen. Dazu legst Du das Modell so hin, dass die Dachfläche waagerecht liegt und läßt die Farbe vorsichtig über die Dachfläche laufen. Die Farbe sammelt sich in den Vertiefungen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dächer aus Dachpappe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachpappdächer schneidet man sich Dachplatten aus 1 mm starkem Polystyrol zu und befestigt sie auf dem Gebäude. Aus dünnem Papier schneidet man für H0 11 mm (entspricht für H0 etwa 1 m im Original) breite Streifen, die mit Alleskleber auf dem Dach befestigt werden. Nicht vergessen sollte man, das in der Realität die Dachbahnen nach ungefähr 10,5m zu Ende sind; dies entspricht in H0 etwa 12cm. Ist die zu belegende Dachfläche also breiter, muss dennoch der Streifen abgeschnitten und neu angesetzt werden. Das Dach wird abschließend mit grauschwarzer Farbe bemalt. Es ist ebenso möglich, Dachpappe mit feinem Schleifpapier nachzubilden, mir ist aber die Struktur von Schleifpapier zu grob und das Schleifpapier zu dick und zu steif. Auch das oft empfohlene Krepppapier ist m. E. zu dick und zu stark strukturiert, um als Dachpappe durchgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ausgestaltung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schornsteine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schornsteine sind meistens aus Ziegelsteinen gemauert. Im Modell entstehen sie aus entsprechend zugeschnittenen Stücken Ziegelmauerplatte, die um eine Holzleiste herum geklebt werden. Die Abdeckung aus Beton wird aus Kunstoffprofilen geschnitten und aufgeklebt. Wer möchte, kann die Walzblei-Einfassung des Schornsteins auf dem Dach noch mit feinen Papierstreifen nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenrinnen und Fallrohre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachrinnen bedient man sich aus der Bastelkiste oder aus einer Bauteilesammlung. Man kann auch Messingrohre mit 2 mm Durchmesser nehmen und die Hälfte vom Rohr herunterfeilen, was sehr mühsam ist. Die Regenrinnen werden mit matten Farben lackiert und an das Gebäude geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp baut Regenrinnen aus dicker Alufolie, die er über einem Rundholz biegt. Man kann aus schmalen Streifen der Folie noch die Rinnenhalter aufkleben: &amp;quot;Perfekt wird es, wenn man Alufolie über einen dünnen Draht (max.0,3 mm) faltet und das dann über Rundmaterial biegt - die Drahteinlage gibt den rundgebördelten Aussenrand der Dachrinne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallrohre werden aus 1,5 mm starkem Messingdraht gebogen und vor der Montage lackiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte man so einen Draht nicht in seinem Bastelsortiment haben, so kann man auch die Kupferseele von normalem Elektrokabel (NYM, Stegleitung, ...) mit 1,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Aderquerschnitt verwenden. Diese hat einen Durchmesser von etwas über 1,2&amp;amp;nbsp;mm. Da zum basteln Reststücke reichen, frage man mal seinen befreundeten Elektriker nach ebensolchen &amp;quot;3 x 1,5 Quadrat&amp;quot; (oder jede andere Adernzahl). Dann von diesen Adern die Plastikummantelung entfernen und - nach dem obligatorischen Geraderichten - verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenbriefkästen kann man am einfachsten aus Holz- oder Kunststoffresten zurechtfeilen und an der Hauswand anbringen. Gut macht sich auch eine Zeitungsröhre an der Gartentür, zurechtgefeilt aus einem Stück Kunststoffspritzling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blumenkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenkästen entstehen aus zurechtgefeilten und bemalten Leisten oder Kunststoffprofilen, die mit 0,5 mm Messingdraht an den Fenstebänken aufgehängt werden können. Die Blumen werden von bunten Schaumstoffflocken dargestellt, die auf die Kästen geklebt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneneinrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häuser, in die man hineinsehen kann, also Fabrikgebäude mit großen Fenstern, Häuser am Anlagen- oder Modulrand und Läden mit großen Schaufenstern sollten eine zumindest angedeutete Inneneinrichtung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schaufensterpuppen kann man die Einfachfiguren von Kibri verwenden, Büromöbel sind schnell aus PS-Platten zurecht geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Literaturstellen stellen natürlich nur eine Auswahl dar. Es handelt sich um Artikel und Bücher, in denen zu jeder Bauzeichnung auch eine oder mehrere Anleitungen abgedruckt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bruns, Jan/Uhlig, Lars-Christian: ''Blockstelle Leinakanal. Die neue Lust am Basteln.'' In: ''MIBA.'' 9/93 und 11/93. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fromm, Günter: ''Modellbahn-Betriebsbauwerke'' Düsseldorf 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hellmann, Mathias: ''Blickfang am Feldrand. Feldscheune als erstes Bauobjekt'' In: ''Miba'' 4/95 S. 70. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koch, Sebastian: ''Kleines preußisches Empfangsgebäude. Individueller Bahnhof im Eigenbau'' In ''Miba'' 8/00 S. 30. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Nicht nur eine Haltestelle. Ein Dienstgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 6/00 S. 78. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Von der Schiene auf die Straße Güterschuppen, Laderampen und Ladestraßen'' In: ''Miba Spezial'' 36 S. 22. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Langer, Bertold: ''Bahnhof für Müllem. Nachhaltiges Provisorium'' In: ''EK'' 11/98 S. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mäser, Andreas: ''Rotes Nordlicht. Ein Empfangsgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 4/97 S. 66. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mauer, Thomas: ''Ein Güterschuppen nach eigenem Entwurf. Selbstgeplant und selbstgebaut'' In: ''Miba'' 2/95 S. 38. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Modellbahn-Atelier'' In: ''Miba Spezial'' 17. Miba-Verlag Nürnberg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nawrocki, Leo: ''Nicht nur Elloks unter Dach und Fach. Rechteckschuppen in der Baugröße H0'' In: Miba 6/00 S. 20. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schubert, Dieter E.: ''Der Güterschuppen von Hecklingen'' In: &amp;quot;MJ&amp;quot; 3/99 S. 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=ABC&amp;diff=13072</id>
		<title>ABC</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=ABC&amp;diff=13072"/>
				<updated>2021-10-27T20:02:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Glossar}}ABC-Technik (AutomaticBrakingControl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Bremsmethode durch Erzeugung eines asymetrischen [[DCC]] Signals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ABC-Technik ist eine von mehreren Methoden, Züge in Halteabschnitten &lt;br /&gt;
(z.B. vor rotem Signal) zu stoppen. Dazu genügt eine einfache &lt;br /&gt;
Schaltung aus 4 bis 5 handelsüblichen Dioden. Der Halteabschnitt wird&lt;br /&gt;
über 3 oder 4 Dioden in Reihe und eine parallel-geschaltete Diode in&lt;br /&gt;
Gegenrichtung angeschlossen. Der unterschiedliche Spannungsabfall&lt;br /&gt;
erzeugt eine Asymmetrie von ca. 1 bis 2 V. Die Einbaurichtung der &lt;br /&gt;
Dioden bestimmt die Richtung der Asymmetrie und damit die Fahrtrichtung,&lt;br /&gt;
in welcher der Signalhalt erfolgen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Zeichnung der Schaltung folgt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aufenthalt des Fahrzeuges im Abschnitt mit asymmetrischer Digitalspannung bleibt die Lok voll steuerbar:&lt;br /&gt;
# Funktionen können geschaltet werden&lt;br /&gt;
# Programmieren mit [[Pom|PoM]] ist möglich&lt;br /&gt;
# die Lok kann rückwärts vom [[Signal]] wegfahren&lt;br /&gt;
# eine [[Rangieren|Rangierfahrt]] bei geschlossenem [[Signal]] ist möglich&lt;br /&gt;
# es entstehen keine Kurzschlüsse beim Überfahren der [[Trennstellen]], jedoch verlängern beleuchtete Wagen den Bremsweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Voraussetzung dafür benötigt man einen [[Booster]] mit geregelter, symetrischer [[Gleisspannung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muß beispielsweise bei der [[Digitalzentralen|Intellibox]] oder bei dem [[Digitalzentralen|Twin Center]] und deren [[Booster]] die [[Gleisspannung]] auf &amp;quot;N&amp;quot; gestellt werden, &lt;br /&gt;
damit ABC ordnungsgemäß funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitalbetrieb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Vorpommerns_Hafenbahnen&amp;diff=13071</id>
		<title>Vorpommerns Hafenbahnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Vorpommerns_Hafenbahnen&amp;diff=13071"/>
				<updated>2021-10-27T19:06:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Vorpommerns Hafenbahnen&lt;br /&gt;
*Autor: Heiko Bergmann&lt;br /&gt;
*Verlag: Verlag B. Neddermeyer&lt;br /&gt;
*Erscheinungsjahr: 2000&lt;br /&gt;
*ISBN: 3-933254-09-4&lt;br /&gt;
*Kategorie: Vorbild: Gleispläne, Hafenbahn, Schmalspur&lt;br /&gt;
*Format: Hardcover, DIN A5, 100 Seiten&lt;br /&gt;
*Preis: 34,50 DM, nicht mehr lieferbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezensent: Frank Wieduwilt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein Blick auf die Geschichte und Bedeutung der Häfen Vorpommerns &lt;br /&gt;
*Die Geschichte der Hafenbahnen Vorpommerns in Zeiträumen &lt;br /&gt;
**Zeitraum 1863 bis 1900 – Die Eisenbahn kommt in die Häfen &lt;br /&gt;
**Zeitraum 1900 bis 1920 – Erste Erweiterungen &lt;br /&gt;
**Zeitraum 1920 bis 1945 – Bau des Rügendammes und einer militärischen Hafenbahn &lt;br /&gt;
**Zeitraum 1945 bis 1999 – Aufbau, der neue Fährhafen Mukran und Stillegungen &lt;br /&gt;
*Betrieb und Verkehr &lt;br /&gt;
*Unfälle und Betriebsstörungen &lt;br /&gt;
*Bauten und Anlagen &lt;br /&gt;
**Gleisanlagen &lt;br /&gt;
**Hochbauten &lt;br /&gt;
**Brücken &lt;br /&gt;
*Streckenbeschreibungen &lt;br /&gt;
*Hafenbahnszenen in Farbe &lt;br /&gt;
*Fahrzeugeinsatz &lt;br /&gt;
*Lokomotiven auf den Anschlußbahnen der Hafenbahnen Vorpommerns &lt;br /&gt;
Eine Zeittafel und ein Quellenverzeichnis schließen das Buch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Buch werden die Hafenbahnen der Städte Stralsund, Greifswald, Demmin, Anklam, Sassnitz, Lassan, Ueckermünde, Wolgast, Barth und Jarmen beschrieben. Alle diese zum Teil sehr kleinen Häfen erhielten Ende des 19. Jahrhunderts Anschluss an das Schienennetz. Zum Teil waren diese Bahnen in Normalspur, zum Teil in 600mm und 750mm Schmalspur gebaut – es gab sogar Häfen, in denen Bahnen mit allen drei Spurweiten verkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor teilt die Geschichte der Häfen in vier Epochen, beschreibt aber leider die Häfen parallel und nicht einzeln, so dass zuweilen die Übersicht etwas verloren geht. Für Modellbahner interessant sind die Kapitel &amp;quot;Bauten und Anlagen&amp;quot; und &amp;quot;Betrieb und Verkehr.&amp;quot; In &amp;quot;Bauten und Anlagen&amp;quot; werden die Gleispläne sämtlicher Hafenbahnen vorgestellt, einige sind hervorragend als Vorlage für Module und Anlagen geeignet. Im Kapitel &amp;quot;Brücken&amp;quot; gibt es eine schöne Zeichnung und herrliche Fotos einer kombinierten Eisenbahn/Straßenklappbrücke im Hafen von Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist die Qualität der Fotos bzw. deren Reproduktion sehr unterschiedlich. Einige Fotos wirken so, als wäre das Vorschaubild in den endgültigen Druck geraten, so grob ist das Raster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wertung==&lt;br /&gt;
Wer wie der Rezensent die Kombination Schiff/Eisenbahn mag, findet in diesem Buch Anregungen ohne Ende: Prima Fotos von kleinen Häfen, Gleispläne und Zeichnungen. Auch für lokalhistorisch interessierte ist das Buch geeignet. Trotz der teilweise schlecht wiedergegebenen Fotos empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchrezensionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=M%C3%A4rklin-Bahn_mit_Pfiff&amp;diff=13070</id>
		<title>Märklin-Bahn mit Pfiff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=M%C3%A4rklin-Bahn_mit_Pfiff&amp;diff=13070"/>
				<updated>2021-10-27T19:01:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Titel: [https://www.amazon.de/M%C3%A4rklin-Bahn-mit-Pfiff-Baubeschreibungen-anspruchsvollen/dp/B000RB8AQS Märklin-Bahn mit Pfiff]&lt;br /&gt;
*Autor: Bernd Schmid&lt;br /&gt;
*Umfang: 266 Seiten Paperback incl. Gleisplan Masstab 1:10 &lt;br /&gt;
*Märklin Best.-Nr. 0328&lt;br /&gt;
*Einzelverkaufspreis: 27,80 DM (alter Preis, m.W. nicht mehr lieferbar?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezensent: Peter M. Popp &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Eine der ersten Reaktionen auf meine Ankündigung dieser Rezension war: &amp;quot;Märklin-Loks mit Pfeiffeinsatz?&amp;quot; Solltest Du auf die gleiche Idee gekommen sein, liegst Du falsch... Vielmehr geht es um den kompletten Aufbau einer grossen Märklin-H0-Anlage. &lt;br /&gt;
Ganz offensichtlich wendet sich das Buch nicht an den Profi mit gehobenen Ansprüchen, sondern den Einsteiger, der einen umfassenden Überblick über das Thema Anlagengestaltung sucht. Alle beim Bau einer Anlage auftretenden Punkte werden daher von der Pike auf beschrieben: Beginnend bei der Werkzeugausstattung und allgemeinen Gedanken zur Planung über Signalkunde, Bahnhofsformen, Güteranlagen und Stadt, Landschafts- und Gebäudebau, Oberleitung, Altern, Betrieb, Fotografieren, Zubehör - man hat sich wirklich bemüht, kein Thema auszusparen. Auch wenn es sich um ein Märklin-Buch handelt, so ist doch das allermeiste so allgemeingültig dass auch &amp;quot;Nicht-Märklinisten&amp;quot; nicht unbedingt einen Bogen um das Buch machen müssen! So wird bemerkenswerterweise nicht Märklin's Bananen-Oberleitung verwendet, sondern aus den Märklin-Masten und selbstgelöteten Drähten eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Zickzack-Leitung verlegt. Auch handelt es sich nicht um eines dieser früher üblichen Ovale mit Ausweichgleis, sondern eine grosszügige Planung mit verschiedenen Bahnhöfen, Betriebswerk, Industrieanschluss - also eine auch heute (bei entsprechendem Platz) durchaus akzeptable Lösung! &lt;br /&gt;
Bedingt durch die (produkt-)technische Entwicklung wirkt bzw. ist natürlich vieles veraltet. So wird heute niemand ausser den Märklin-Puristen mehr Streumaterial auf Sägespan-Basis verwenden. Andererseits sind zahlreiche grundsätzliche Inhalte zeitlos - ob es um grosszügige Flexgleis-Bögen, Farben und Kompromisse bei Landschaftsgestaltung usw., usw. geht. Auch originelle Lösungen werden gezeigt, wie der Einsatz eines Z-Ovals zur Vortäuschung von Tiefenwirkung. &lt;br /&gt;
Das Buch ist mit zahlreichen (allerdings meist s/w) Fotos und Zeichnungen illustriert. Vollständig ausgespart - da damals noch nicht vorhanden - ist die Digitalsteuerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Als teueres Sammlerstück würde ich &amp;quot;Märklin-Bahn mit Pfiff&amp;quot; nicht erwerben - wie ich allgemein dem Sammeltrieb für Gusseisen und andere Altmetalle ablehnend gegenüberstehe, insbesondere da dadurch der billige Einstieg ins Modellbahnhobby zum Alptraum wird. Wer als Beginner eine umfassende Anleitung zum Anlagenbau sucht, könnte für das Büchlein Verwendung finden, sollte sich aber vor dem Umsetzen informieren, wie bzw. mit welchen Produkten Steuerungen und Landschaft heute aufgebaut werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchrezensionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DM]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=13069</id>
		<title>Bücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=13069"/>
				<updated>2021-10-22T20:22:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zahl von Büchern ist Legion - ein vollständiges Verzeichnis ist hier unmöglich, daher nur Hin- bzw. Verweise zu Linkseiten und Verlagen, wo mehr zu finden ist. Rezensionen einzelner, besonders erwähnenswerter Bände finden sich unter [http://www.der-moba.de/index.php/Kategorie:Buchrezensionen Rezensionen/Bücher].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellbahn ==&lt;br /&gt;
Auf Eisenbahn spezialisierte Verlage:&lt;br /&gt;
*[http://www.alba-publikation.de/ alba-Verlag]&lt;br /&gt;
*[http://www.miba.de Miba-Verlag]&lt;br /&gt;
*[http://www.geranova-verlag.de/ Geranova]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eine interessante Zusammenstellung von Büchern zum Vorbild gibt es bei der [http://staff.ub.tu-berlin.de/~skalweit/deb-all/literatur/ TU-Berlin] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reduzierte Sonderauflagen finden sich häufig beim [http://www.weltbild.de Weltbildverlag] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer sich für Quellen aus früheren Epochen interessiert sei auf verschiedene&lt;br /&gt;
Fachbuch-Antiquariate wie z.B. [http://www.bahnbuch.de/ Stiletto] oder das [http://www.zvab.com/index.do Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezensionen==&lt;br /&gt;
Rezensionen ausgewählter Bücher (Vorbild und Modell): &lt;br /&gt;
*[[1x1 des Anlagenbaus (6) - Die Schiefe Ebene]]&lt;br /&gt;
*[[Anatomie der Dampflokomotive]]&lt;br /&gt;
*[[Aus den Anfängen der Rhätischen Bahn]]&lt;br /&gt;
*[[Bahnanlagen aus der Luft 1: Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
*[[Buchreihe über fränkische Lokalbahnen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kreis Altenaer Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Die Modellbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Die Rhein-Haardtbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Die Vogelsberger Westbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Dioramenbau leicht gemacht]]&lt;br /&gt;
*[[DuMonts Handbuch der Spritzpistolentechnik]]&lt;br /&gt;
*[[Eisenbahnen in Bayern]]&lt;br /&gt;
*[[Gleispläne für Modellbahnanlagen und Bahnhöfe]]&lt;br /&gt;
*[[Gleispläne für die Modelleisenbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Gru%C3%9F_aus_Ferbach|Gruß aus Ferbach]]&lt;br /&gt;
*[[Güterwagen. Band 3: Offene Wagen]]&lt;br /&gt;
*[[Lexikon der Modelleisenbahn]]&lt;br /&gt;
*[[Meisterschule Modellbahnbau]]&lt;br /&gt;
*[[Modellbahn_Module_bauen|Modellbahn Module bauen]]&lt;br /&gt;
*[[Modelleisenbahn_(Buch)|Modelleisenbahn (Buch)]]&lt;br /&gt;
*[[Modelleisenbahn_-_Kleine_Philosophie_der_Passionen|Modelleisenbahn - Kleine Philosophie der Passionen]]&lt;br /&gt;
*[[Märklin-Bahn mit Pfiff]]&lt;br /&gt;
*[[Märklin-Bibliothek: Das Betriebswerk]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen (1) - Deininger / Borgas]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen (11) - Die Borgas-Anlage]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen_(2)_-_REPA_III,_LEBU,_AME|Supermodellbahnanlagen (2) - REPA III, LEBU, AME]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen (3) – Anlage Kaiser]]&lt;br /&gt;
*[[Supermodellbahnanlagen (7) - Ruhrgebiet, Zeche Martha]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Dampflokomotiven, Regelspur]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Diesellokomotiven]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Elektrolokomotiven]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Güterwagen]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Länderbahn-Dampflokomotiven Band 1]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Länderbahn-Dampflokomotiven Band 2]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch Deutsche Reisezugwagen]]&lt;br /&gt;
*[[Taschenbuch_Deutsche_Triebwagen|Taschenbuch Deutsche Triebwagen]]&lt;br /&gt;
*[[Technikgeschichte im Deutschen Museum]]&lt;br /&gt;
*[[Vom Kleinbahnnetz zu den Osthannoverschen Eisenbahnen]]&lt;br /&gt;
*[[Vorpommerns Hafenbahnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien und Rezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Eisenbahn-Journal_Abenteuer_Alpenbahnen&amp;diff=13068</id>
		<title>Eisenbahn-Journal Abenteuer Alpenbahnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Eisenbahn-Journal_Abenteuer_Alpenbahnen&amp;diff=13068"/>
				<updated>2021-10-22T19:42:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Titel: [https://www.vgbahn.shop/abenteuer-alpenbahn Eisenbahn-Journal Anlagenbau &amp;amp; Planung 2/2007 Abenteuer Alpenbahn]&lt;br /&gt;
*Verfasser: Harald Thamm/Helge Scholz&lt;br /&gt;
*Umfang: 92 Seiten , A4 &lt;br /&gt;
*Verlag: &amp;lt;s&amp;gt;Hermann Merker Verlag GmbH, Fürstenfeldbruck&amp;lt;/s&amp;gt; jetzt Verlagsgruppe Bahn &lt;br /&gt;
*Preis: Eur 13,70&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezensent: Peter Popp &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Inhalt==&lt;br /&gt;
Beschrieben wird eine H0-Anlage nach Motiven von Arlberg, Brenner- und Tauernbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den vielen (guten) Fotos nach zu urteilen, ist es hier tatsächlich gelungen, den typischen Eindruck der als Vorbild gewählten Gebirgsstrecken an Arlberg, Brenner und Tauern nachzubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist die Qualität des Textes sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch von jener der Bilder weit entfernt - so hat man aus dem Elektrotacker (konsequent, nicht nur einmalig) einen Tucker gemacht, behauptet, dass man feinmaschiges Drahtgewebe nur im Modellbahnfachhandel und nicht im Baumarkt erhalten würde und auch bei manchen Anmerkungen zum Vorbild scheint es mit den Kenntnissen nicht so weit her zu sein - der Schaltposten wird zur Schaltanlage und (zumindest meines Wissens) dürften die Schäden an der Autobahnbrücke bei Kufstein über den Inn zwar damals ziemliche Verkehrsstörungen hervorgerufen haben, aber kaum Auslöser für die Einrichtung der Rollenden Landstraße (bei der man konsequenterweise auch die Verladung in Wörgl hätte erwähnen müssen) gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Bauanleitungen her findet man überwiegend bereits bekanntes, auf der anderen Seite würde man manches gerne ausführlicher und nicht nur in Nebensätzen lesen. &lt;br /&gt;
Die auf den Bildern zu sehende sehr ansprechende Ausgestaltung, die oft an Josef Brandl erinnert (Brandl und Thamm kennen sich offenbar gut), hätte mehr Text bzw. da und dort klarere Schritt-für-Schritt-Anleitung verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Wer wie ich ein Fan der österreichischen Alpenbahnen ist, wird aus den Bildern viele Anregungen schöpfen (wenn auch einige der Vorbildaufnahmen bereits aus den Sonderheften zur Brenner- und Tauernbahn bekannt sind); über den (m.E. lieblos &amp;quot;hingefetzten&amp;quot;) Begleittext mag man geteilter Meinung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriften-Rezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Gru%C3%9F_aus_Ferbach&amp;diff=13067</id>
		<title>Gruß aus Ferbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Gru%C3%9F_aus_Ferbach&amp;diff=13067"/>
				<updated>2021-10-22T19:25:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Titel: Gruß aus Ferbach&lt;br /&gt;
*Autor: Jacques Le Plat&lt;br /&gt;
*Umfang: 152 Seiten&lt;br /&gt;
*Verlag: MIBA-Verlag&lt;br /&gt;
*ISBN: 3-86046-032-3&lt;br /&gt;
*Preis: nicht mehr erhältlich (Restexemplare sind beim [http://www.ferbach.be/html_uk/ukcalivres.htm Autor] für &amp;lt;strike&amp;gt;21,50&amp;lt;/strike&amp;gt; 24,00 EUR + &amp;lt;strike&amp;gt;3,50&amp;lt;/strike&amp;gt; 7,00 EUR Versand erhältlich) (DM 59,00)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezensent: Martin Fischer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Das Buch ist die Zusammenfassung und Überarbeitung einer Artikelreihe, die der Autor in der französischen Zeitschrift &amp;quot;Loco Revue&amp;quot; veröffentlicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt in detaillierten Schritten den Bau des Dioramas Ferbach, das eine kleine Industrieanlage mit Gleisanschluß am Rande einer fiktiven elsässischen Stadt darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschrieben werden alle Schritte von der Planung über den Unterbau, die Hintergrundgestaltung bis hin zum Bau der Gebäude und der Landschaft. Interessant sind die Techniken und Materialien, die Jacques Le Plat dabei eingesetzt hat und die Alternativen zum üblicherweise zu Findenden darstellen, so z.B. die Benutzung von Modelliermassen für Mauern und Pflaster. Die umfassende Beschreibung einschliesslich Photos und Zeichnungen ermöglicht das einfache Nachvollziehen und eigene Abwandlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist ein Muß für die Modellbahner, für die Anlagengestaltung mehr ist als das Zusammenkleben von Bausätzen und Aufkleben von Grasmatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchrezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Gleispl%C3%A4ne_f%C3%BCr_Modellbahnanlagen_und_Bahnh%C3%B6fe&amp;diff=13066</id>
		<title>Gleispläne für Modellbahnanlagen und Bahnhöfe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Gleispl%C3%A4ne_f%C3%BCr_Modellbahnanlagen_und_Bahnh%C3%B6fe&amp;diff=13066"/>
				<updated>2021-10-22T19:21:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links hinzu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Titel: [https://www.amazon.de/Gleispl%C3%A4ne-f%C3%BCr-Modellbahnanlagen-Bahnh%C3%B6fe-Modellbahn-Werkstatt/dp/3613710927 Gleispläne für Modellbahnanlagen und Bahnhöfe]&lt;br /&gt;
*Autor: [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Fromm_(Autor) Günter Fromm+]&lt;br /&gt;
*ISBN: 3-613-71092-7&lt;br /&gt;
*Transpress Spezialausgabe 1. Auflage 2005, &lt;br /&gt;
*350 Seiten, 23.5cm x 16.5cm, Fotos und Abbildungen SW&lt;br /&gt;
*15 Euro &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist eine Zusammenfassung zweier Bücher ([[Gleispläne_für_die_Modelleisenbahn|&amp;quot;Gleispläne für die Modelleisenbahn&amp;quot;]] und &amp;quot;Modellbahnanlagen - Gleispläne und Bahnhöfe [Kapitel 5-8]&amp;quot;) des Eisenbahn-Ingenieurs und Modellbahn-Autors [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Fromm_(Autor) Günter Fromm] (1927-1994). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen Gleisplanheften mit Fantasie-Anlagen orientiert sich Günter Fromm immer am Vorbild. Dies kommt der &lt;br /&gt;
realistischen Wirkung der Pläne zu Gute. So ist zu jedem Bahnhof / Gleisplan immer ein kurzer Abriss der Vorbildsituation vorhanden. &lt;br /&gt;
Im Gleisplan ist auch die unmittelbare Umgebung mit Straßen und Bebauung aufgezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wirkliche Vorzug dieses Buches liegt jedoch in den zahlreichen Skizzen von Anlagen und Gebäuden der besprochenen Vorbilder. Das bietet viel Stoff für die realistische Gestaltung und eigene Nachbauten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen kleinen Nachteil, es gibt leider kein Ortsregister. &lt;br /&gt;
Man muss also das Buch durchblättern, wenn man einen bestimmten Bahnhof sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Für jeden, der an der realistischen Nachbildung von Vorbild-Situationen interessiert ist, unbedingt empfehlenswert. &lt;br /&gt;
Für alle anderen: Ansehen und auf den Geschmack kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Edbert van Eimeren, Dezember 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Kap.	Seite	Ort	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 1 Bahnhöfe&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 1.1	Bahnhöfe des Vorbildes&lt;br /&gt;
 1.1	10	Darstellung in Bahnhofsgleisplänen	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 1.2	Musterbeispiele für Bahnhofsentwürfe&lt;br /&gt;
 1.2	12	Zwischenbahnhöfe an zweigleisigen Strecken	&lt;br /&gt;
 1.2	16	Zwischenbahnhöfe an eingleisigen Strecken	&lt;br /&gt;
 1.2	18	Endbahnhöfe, Abzweigstellen, Gleisdreiecke	&lt;br /&gt;
 1.2	19	Anschlussbahnhöfe	&lt;br /&gt;
 1.2	21	Trennungsbahnhöfe	&lt;br /&gt;
 1.2	22	Turmbahnhöfe    	&lt;br /&gt;
 1.2	23	Kopfbahnhöfe    	&lt;br /&gt;
 1.2	24	Abstellbahnhöfe 	&lt;br /&gt;
 1.2	26	Rangierbahnhöfe 	&lt;br /&gt;
 1.2	27	Anschlussbahnen 	&lt;br /&gt;
 1.2	29	Hafenbahnhöfe   	&lt;br /&gt;
 1.2	30	Grenz-, Spurwechsel-, Fähr-Bahnhöfe	&lt;br /&gt;
 1.2	31	Behandlungsanlagen für Triebfahrzeuge	&lt;br /&gt;
 1.2	32	Betriebswerke für Dampflokomotiven	&lt;br /&gt;
 1.2	33	Betriebswerke für Diesel-Loks und -Triebwagen	&lt;br /&gt;
 1.2	34	Betriebswerke für Elektro-Loks und -Triebwagen	&lt;br /&gt;
 1.2	35	Containerumschlagplätze	&lt;br /&gt;
 1.2	37	Containerbahnhöfe	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 1.3	Bahnhöfe im Modell&lt;br /&gt;
 1.3	38	Grundsätzliches, zeichnerische Darstellung	&lt;br /&gt;
 1.3	38	Symbole und Zeichen     	&lt;br /&gt;
 1.3	40	Hinweise zum Gleisplanzeichnen	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Kap.	Seite	Ort				Skizzen (Bemerkung)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 2 Gleispläne von Modellbahnhöfen I&lt;br /&gt;
 2.1 Endbahnhöfe&lt;br /&gt;
 2.1	44	Bf Ichtershausen		kleiner Kohlenkran Holz&lt;br /&gt;
 2.1	45	Bf Brotterode	&lt;br /&gt;
 2.1	46	Bf Frauenwald			Sturzbühne, herausziehbare Rampe&lt;br /&gt;
 2.1	48	Bf Trusetal			Förderturm Holz&lt;br /&gt;
 2.1	50	Bf Trossingen-Stadt	&lt;br /&gt;
 2.1	51	Bf Blankenhain (Thür)		Triebwagenschuppen&lt;br /&gt;
 2.1	52	Bf Neuhausen (Erzgeb)	&lt;br /&gt;
 2.1	53	Bf Allersberg			Lokschuppen+Werkstaatt&lt;br /&gt;
 2.1	55	Bf Braunlage	&lt;br /&gt;
 2.1	56	Bf Ruhla			Wasserkran&lt;br /&gt;
 2.1	57	Bf Unterwilden	&lt;br /&gt;
 2.1	58	Bf Frasdorf			Empfangsgebäude+Güterschuppen&lt;br /&gt;
 2.1	59	Bf Medebach	&lt;br /&gt;
 2.1	61	Bf Wildbad			Wasserturm, Spezialweiche&lt;br /&gt;
 2.1	62	Bf Altenau	&lt;br /&gt;
 2.1	63	Bf Landesgrenze	&lt;br /&gt;
 2.1	64	Bf Westrhauderfehn	&lt;br /&gt;
 2.1	65	Bf Zorge	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 2.2 Zwischenbahnhöfe&lt;br /&gt;
 2.2	67	Bf Pößneck unt Bf		Stellwerk&lt;br /&gt;
 2.2	68	Bf Bad Liebenstein	&lt;br /&gt;
 2.2	69	Bf Pappenheim (Thür)		Spillanlage&lt;br /&gt;
 2.2	70	Bf Bad Schwalbach	&lt;br /&gt;
 2.2	72	Bf Langenorla Ost		Güterschuppen, Holzverladerampe&lt;br /&gt;
 2.2	73	Bf Hornburg     	&lt;br /&gt;
 2.2	74	Bf Benshausen   		Tunnel+Flügelmauer&lt;br /&gt;
 2.2	76	Bf Kalenborn    	&lt;br /&gt;
 2.2	77	Bf Stützerbach  		Abort&lt;br /&gt;
 2.2	78	Bf Lichtenberg (Ofr)	&lt;br /&gt;
 2.2	79	Bf Mellenbach-Glasbach		Güterschuppen mit Kopframpe&lt;br /&gt;
 2.2	80	Bf Bad Frankenhausen (Kyffh)	&lt;br /&gt;
 2.2	81	Bf Lenzkirch    	&lt;br /&gt;
 2.2	82	Bf Stadtilm     		Lokschuppen&lt;br /&gt;
 2.2	84	Bf Haselünne    	&lt;br /&gt;
 2.2	85	Bf Kelbra (Kyffh)		Kleinlokschuppen&lt;br /&gt;
 2.2	87	Bf Strackholt   	&lt;br /&gt;
 2.2	87	Bf Hermsdorf-Klosterlausnitz	Stellwerk&lt;br /&gt;
 2.2	89	Bf Herleshausen 		Stellwerk&lt;br /&gt;
 2.2	90	Bf Gedern       		Lokschuppen (Keilbahnsteige)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 2.3 Anschluß- und Trennungsbahnhöfe&lt;br /&gt;
 2.3	92	Bf Rennsteig    		Empfangsgebäude+Güterschuppen&lt;br /&gt;
 2.3	94	Bf Buttstädt    	&lt;br /&gt;
 2.3	95	Bf Plaue (Thür) 		Stellwerk&lt;br /&gt;
 2.3	97	Bf Georgenthal (Thür)	&lt;br /&gt;
 2.3	98	Bf Annaberg-Buchholz Süd	Lokschuppen&lt;br /&gt;
 2.3	100	Bf Enger        		(Drehscheibe im rechteckigen Lokschuppen)&lt;br /&gt;
 2.3	101	Bf Unterlemnitz 		Brücke (Keilbahnhof)&lt;br /&gt;
 2.3	103	Bf Ebeleben     	&lt;br /&gt;
 2.3	104	Bf Kölleda      		Wasserturm&lt;br /&gt;
 2.3	106	Bf Harsefeld Süd	&lt;br /&gt;
 2.3	107	Bf Döllstadt    	&lt;br /&gt;
 2.3	108	Bf Hohenebra    		Stellwerk&lt;br /&gt;
 2.3	110	Bf Eschwege West		(zwei Drehscheiben/Lokschuppen)&lt;br /&gt;
 2.3	111	Bf Zwotental    		(EG in Insellage)&lt;br /&gt;
 2.3	112	Bf Wolkramshausen		Empfangsgebäude (Keilbahnsteige)&lt;br /&gt;
 2.3	114	Bf Waldkappel   		(Keilbahnhof)&lt;br /&gt;
 2.3	115	Bf Schwebda     	&lt;br /&gt;
 2.3	116	Bf Gräfenroda   	&lt;br /&gt;
 2.3	117	Bf Brunnenbachsmühle	&lt;br /&gt;
 2.3	118	Bf Esperstedt (Kyffh)		Lokschuppen (zwei Empfangsgebäude)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 2.4 Turmbahnhöfe&lt;br /&gt;
 2.4	120	Bf Sömmerda     		(zwei Empfangsgebäude)&lt;br /&gt;
 2.4	122	Bf Malsfeld     	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 2.5 Spurwechselbahnhöfe&lt;br /&gt;
 2.5	124	Bf Hoya         		(zwei Betriebswerke)&lt;br /&gt;
 2.5	126	Bf Wilkau-Haßlau		Umladehalle&lt;br /&gt;
 2.5	128	Bf Hildburghausen	&lt;br /&gt;
 2.5	130	Bf Osterode (Harz)	&lt;br /&gt;
 2.5	131	Bf Aurich       		(zwei Empfangsgebäude)&lt;br /&gt;
 2.5	133	Bf Lingen       	&lt;br /&gt;
 2.5	135	Bf Walkenried Südh E	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 2.6 Fähr- und Hafenbahnhöfe&lt;br /&gt;
 2.6	136	Bf Großenbrode-Fähre und Bf Fehmarnsund 	Auffahrbrücke, Fähre&lt;br /&gt;
 2.6	138	Bf Orth-Hafen   	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Kap.	Seite	Ort				Skizzen (Bemerkung)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 3 Gleispläne von Modellbahnhöfen II&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 3.1 Endbahnhöfe&lt;br /&gt;
 3.1	139	Bf Allstedt     		Kö-Schuppen, Lademasz&lt;br /&gt;
 3.1	142	Bf Großbreitenbach	&lt;br /&gt;
 3.1	143	Bf Neuhaus am Rennweg		Kohlenkran 1.5t&lt;br /&gt;
 3.1	146	Bf Tambach-Dietharz		Drehkran 5t&lt;br /&gt;
 3.1	148	Bf Münchbernsdorf		Wasserturm&lt;br /&gt;
 3.1	150	Bf Kranichfeld  	&lt;br /&gt;
 3.1	151	Bf Kaltennordheim		Lokschuppen+Wasserturm&lt;br /&gt;
 3.1	155	Bf Keula (Thür) 		Lokschuppen+Wasserturm&lt;br /&gt;
 3.1	158	Bf Katzhütte    	&lt;br /&gt;
 3.1	160	Bf Stolberg (Harz)		Ausschlackgrube&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 3.2 Zwischenbahnhöfe&lt;br /&gt;
 3.2	162	Bf Wurzbach (Thür)		Wohnhaus (Spitzkehre)&lt;br /&gt;
 3.2	165	Bf Lederhose    		Empfangsgebäude+Güterschuppen&lt;br /&gt;
 3.2	168	Bf Tromsdorf    		Fuhrwerkswaage&lt;br /&gt;
 3.2	169	Bf Diedorf (Eichsfeld)		Pumpenhaus, Wasserkran&lt;br /&gt;
 3.2	172	Bf Hinternah    	&lt;br /&gt;
 3.2	173	Bf Ziegenrück   		Lokschuppen&lt;br /&gt;
 3.2	177	Bf Rauenstein (Thür)		(Spitzkehre)&lt;br /&gt;
 3.2	180	Bf Kirchheilingen		Lokschuppen+Triebwagenschuppen&lt;br /&gt;
 3.2	184	Bf Bruchstedt   		Brücke (Spitzkehre)&lt;br /&gt;
 3.2	186	Bf Weißensee (Thür)		Schrankenposten&lt;br /&gt;
 3.2	187	Bf Bad Bibra    		Dienstwohngebäude&lt;br /&gt;
 3.2	191	Bf Kleinfurra   		&lt;br /&gt;
 3.2	192	Bf Bad Sulza    		Stellwerk&lt;br /&gt;
 3.2	195	Bf Naumburg (Saale) Ost		Skl-Schuppen&lt;br /&gt;
 3.2	197	Bf Stößen       		Schrankenposten&lt;br /&gt;
 3.2	199	Bf Schmiedefeld am Rennsteig	Wagenkasten als Aufenthaltsraum&lt;br /&gt;
 3.2	201	Bf Schleusinger Neundorf	&lt;br /&gt;
 3.2	202	Bf Golzen       		Empfangsgebäude, Abort&lt;br /&gt;
 3.2	205	Bf Mihla        		Draisinen-Schuppen&lt;br /&gt;
 3.2	206	Bf Niederwillingen		Empfangsgebäude+Güterschuppen&lt;br /&gt;
 3.2	209	Bf Schwarzburg  		&lt;br /&gt;
 3.2	211	Bf Paulinzella  		Empfangsgebäude, Abort&lt;br /&gt;
 3.2	215	Bf Berka (Werra)		Stellwerk&lt;br /&gt;
 3.2	218	Bf Körner       		Empfangsgebäude+Güterschuppen&lt;br /&gt;
 3.2	221	Bf Holzthaleben 		Abort&lt;br /&gt;
 3.2	223	Bf Eckardtsleben		Empfangsgebäude+Güterschuppen&lt;br /&gt;
 3.2	226	Bf Schönstedt   		Güterschuppen&lt;br /&gt;
 3.2	227	Bf Seebach (Kr Mühlhausen/Thür)	Empfangsgebäude+Güterschuppen, Abort&lt;br /&gt;
 3.2	230	Bf Hopfgarten   		Empfangsgebäude, Wartehalle, Wohnhaus, Stall&lt;br /&gt;
 3.2	234	Abzw Ulla       		Dienstgebäude (Hanglage)&lt;br /&gt;
 3.2	236	Bk Hochheim     		Dienstgebäude mit Signalbrücke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 3.3 Anschluß- und Trennungsbahnhöfe&lt;br /&gt;
 3.3	238	Bf Wutha        		Wartehalle&lt;br /&gt;
 3.3	240	Bf Ernstthal am Rennsteig	&lt;br /&gt;
 3.3	242	Bf Bad Berka   	 		Wasserstation (Keilbahnhof)&lt;br /&gt;
 3.3	244	Bf Bretleben    		&lt;br /&gt;
 3.3	246	Bf Porstendorf  		Empfangsgebäude+Güterschuppen&lt;br /&gt;
 3.3	251	Bf Ballstädt (Kr Gotha)		Stellwerk&lt;br /&gt;
 3.3	252	Bf Reinsdorf    		(Keilbahnhof, Gleisdreieck)&lt;br /&gt;
 3.3	254	Bf Ilmenau      		Überladekran, Lokschuppen&lt;br /&gt;
 3.3	258	Bf Zeulenroda unt Bf	&lt;br /&gt;
 3.3	260	Bf Schmalkalden 		Ringlokschuppen, Drehscheibe, Besandung, Gleiswaage&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Kap.	Seite	Ort					Skizzen (Bemerkung)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 4 Gleispläne von Modellbahnanlagen I&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 4	269	Von Schnackenburg nach Süffelstein	(N, Rechteck, 110x33) (Segmentdrehscheibe)&lt;br /&gt;
 4	270	Von Großensee nach Bärenburg    	(N, Rechteck, 220x110)&lt;br /&gt;
 4	271	Von Hohenwinden nach Unterfischbach	(N, Rechteck, 180x66)&lt;br /&gt;
 4	272	Von Unterschilfsee nach Hinterwaldau	(H0+H0e, Rechteck, 210x115)&lt;br /&gt;
 4	272	Von Dingelstädt nach Johannisthal	(H0, Rechteck, 255x130)&lt;br /&gt;
 4	274	Von Dudeldorf nach Wettelsheim  	(N, Rechteck, 135x72)&lt;br /&gt;
 4	274	Von Oberheckenheim nach Unterweidau	(TT, L-Form, 325x240)&lt;br /&gt;
 4	275	Von Kleinbessingen nach Hinterpolding	(H0e, L-Form, 347x170)&lt;br /&gt;
 4	276	Von Sulzenburg nach Stoppeldorf 	(TT, L-Form, 360x240)&lt;br /&gt;
 4	278	Von Unterweißeritz nach Steinbach	(H0, U-Form, 305x285)&lt;br /&gt;
 4	279	Von Waltersleben nach Obersandberg	(H0, L-Form, 330x285)&lt;br /&gt;
 4	280	Von Tiefenthal nach Bad Fichtenau	(H0, Rundum, 325x280)&lt;br /&gt;
 4	282	Von Ecklingen nach Burgstädt    	(H0, L-Form, 430x285) (Spitzkehrbahnhof)&lt;br /&gt;
 4	284	Von Frankenheim nach Obernissa  	(H0, L-Form, 360x260)&lt;br /&gt;
 4	286	Von Brockhausen nach Hermannsroda	(H0, U-Form, 370x240)&lt;br /&gt;
 4	288	Von Meckersgrün nach Lärchenberg	(TT, U-Form/Rundum, 355x260) (Kopfbahnhof)&lt;br /&gt;
 4	289	Von Talhausen nach Bergengrün   	(H0m/H0, Rechteck, 230x130) (Wendedreieck)&lt;br /&gt;
 4	290	Von Ilsenburg nach Oberstein    	(N, U-Form, 220x205)&lt;br /&gt;
 4	291	Von Schönstedt nach Kirchheim   	(H0m, Rechteck, 285x176)&lt;br /&gt;
 4	292	Von Keilershausen nach Ebersdorf	(N, Rechteck, 220x138)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 5 Gleispläne von Modellbahnanlagen II&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 5	294	Von Annenwalde nach Zipsendorf  	(N, Rechteck, 130x78)&lt;br /&gt;
 5	295	Von Lüdersdorf nach Güntersberge	(N, Rechteck, 130x72)&lt;br /&gt;
 5	296	Von Riechheim nach Meckerfelde  	(H0, Rechteck, 250x150)&lt;br /&gt;
 5	297	Von Niederwillingen nach Oberweißbach	(TT, L-Form, 248x190)&lt;br /&gt;
 5	299	Von Meyersgrund nach Heinershagen	(N, Rechteck, 120x73)&lt;br /&gt;
 5	300	Von Rieslingen nach Dryburg     	(H0, Rechteck, 239x135)&lt;br /&gt;
 5	301	Von Wolkenberg nach Schnakensee 	(TT, Rechteck, 210x118)&lt;br /&gt;
 5	302	Von Reinhardtshausen nach St. Andreasberg	(H0, Rechteck, 610x400)&lt;br /&gt;
 5	304	Von Unterschönau nach Oberkalbach	(N, Rechteck, 140x100)&lt;br /&gt;
 5	305	Von Bergenbruck nach Seehagen   	(TT, Rechteck, 190x115)&lt;br /&gt;
 5	306	Von Schiebsdorf nach Kummeritz  	(TT, Rechteck, 235x160) (Gleisdreieck)&lt;br /&gt;
 5	308	Von Untersteinach nach Oberasbach	(N, Rechteck, 240x115)&lt;br /&gt;
 5	310	Von Berneck nach Niendorf       	(N, Quadrat, 65x65) ()&lt;br /&gt;
 5	311	Von Hummelshain nach Kieselwitz 	(TT, U-Form, 320x195) (Keilbahnhof)&lt;br /&gt;
 5	311	Von Miltenberg nach Knörzbach   	(N, Rechteck, 130x70)&lt;br /&gt;
 5	313	Von Pfiffelbach nach Knippelsdorf	(TT, Rechteck, 210x95)&lt;br /&gt;
 5	314	Von Oberlüsewitz nach Hinterhesselbach	(TT, Rechteck, 200x120)&lt;br /&gt;
 5	315	Von Strümpfelbrunn nach Waldeck 	(H0, Rechteck, 230x136)&lt;br /&gt;
 5	316	Von Langenbergengrün nach Kleinheubach	(H0, Rechteck, 260x130)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Kap.	Seite	Ort					Skizzen (Bemerkung)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 6 Gleispläne von Modellbahnanlagen nach Vorbildern&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 6	318	Von Suhl nach Schleusingen		(Vorbildsituation)&lt;br /&gt;
 6	319	Bf Suhl	(Abzweigbahnhof)	&lt;br /&gt;
 6	320	Hp Suhl-Neundorf        	&lt;br /&gt;
 6	320	Bf Suhl-Friedberg       	&lt;br /&gt;
 6	321	Bf Hirschbach (Thür)    	&lt;br /&gt;
 6	321	Bf Erlau (Thür) 			(Anschluss Glaswerk)&lt;br /&gt;
 6	321	HsT St Kilian   			(2 Anschliesser)&lt;br /&gt;
 6	322	Bf Schleusingen 			(Abzweigbahnhof, BW, Drehscheibe, Gütergleise)&lt;br /&gt;
 6	323	--	(Anlagen-Vorschlag)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 6	324	Von Bufleben nach Friedrichswehrth (Thür)(Vorbildsituation)&lt;br /&gt;
 6	325	Bf Bufleben     			(Abzweigbahnhof)&lt;br /&gt;
 6	326	Hp Warza        	&lt;br /&gt;
 6	326	Bf Goldbach (Kr Gotha)  &lt;br /&gt;
 6	327	Bf Wangenheim           &lt;br /&gt;
 6	327	Bf Eberstädt (Kr Gotha) &lt;br /&gt;
 6	327	Bf Brüheim-Sonneborn    &lt;br /&gt;
 6	327	Bf Friedrichswehrth (Thür)		(Endbahnhof, Anschliesser)&lt;br /&gt;
 6	328	--	(Anlagen-Vorschlag)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 6	329	Die Obereichsfelder Kleinbahn-AG	(Vorbildsituation)&lt;br /&gt;
 6	331	Bf Silberhausen 			(Abzweigbahnhof, getrennte Gleise der Kleinbahn)&lt;br /&gt;
 6	332	Bf Beberstedt   	&lt;br /&gt;
 6	333	Bf Hüpstedt     			(Endbahnhof, Spitzkehre zu Schachtanlagen)&lt;br /&gt;
 6	334	Bf Hüpstedt-Schachtbahnhof		(Übergabebahnhof zu Werkbahnen)&lt;br /&gt;
 6	335	Werkbahnhof der Gewerkschaft &amp;quot;Hüpstedt&amp;quot; 	&lt;br /&gt;
 6	335	Werkbahnhof der Gewerkschaft &amp;quot;Felsenfest&amp;quot;	&lt;br /&gt;
 6	335	--	(Anlagen-Vorschlag)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 6	337	Die Kleinbahn Ocholt-Westerstede	(Vorbildsituation)&lt;br /&gt;
 6	337	Das Bahnprojekt 			Streckenquerschnitt, Durchlass, Schienenlasche, Überladegleise, Lok-/Wagen-Schuppen	&lt;br /&gt;
 6	340	Die Betriebsmittel			Lok, Personen-/Güter-Wagen, Drehgstell/Kupplung&lt;br /&gt;
 6	343	Betriebsdienst und Tarife	&lt;br /&gt;
 6	343	--	(Anlagen-Vorschlag)&lt;br /&gt;
 6	344	Bf Ocholt       			(Spurwechselbahnhof)&lt;br /&gt;
 6	344	Bf Westerstede  			(Endbahnhof, Einsteigeplatz im Straßenniveau)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchrezensionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Elektronikversender&amp;diff=13053</id>
		<title>Elektronikversender</title>
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				<updated>2021-01-22T21:56:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Außer elektronischen Bauteilen findet man bei den Elektronikversendern auch viel Material, das sich gut bei der Verdrahtung einer Modellbahn einsetzen läßt. Hierzu gehören z. B. LEDs, Widerstände, Miniaturglühbirnen, Schalter, Taster, Draht, Vielfachleitungen, Steckverbinder, Netzteile, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Tabelle aufgeführten Firmen versenden auch an Privatleute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Versender&lt;br /&gt;
! Web&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürklin&lt;br /&gt;
| http://www.buerklin.de/&lt;br /&gt;
| Elektronik-Großhändler, liefert auch an Privat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Conrad&lt;br /&gt;
| http://www.conrad.de/&lt;br /&gt;
| führt auch Modellbahnsortiment und spezielle Elektronikbausätze &amp;lt;br&amp;gt; für die Modellbahn. Bei Bauteilen deutlich teurer als andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CSD Elektronics&lt;br /&gt;
| http://www.csd-electronics.de&lt;br /&gt;
| preiswert, bestellt auf Wunsch im Sortiment nicht gelistete Bauteile, geringe Versandkosten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Darisus&lt;br /&gt;
| http://www.darisus.de/&lt;br /&gt;
| preiswert, gefühlsmäßig nicht ganz so umfangreiches Sortiment&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ELV Elektronik&lt;br /&gt;
| http://www.elv.de/&lt;br /&gt;
| Bausätze und Bauteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GES GmbH&lt;br /&gt;
| http://www.Electronicpool.de&lt;br /&gt;
| abgekündigte und nicht mehr lieferbare elektronische Bauelemente&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kessler&lt;br /&gt;
| http://www.kessler-electronic.de/&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lumitronix&lt;br /&gt;
| http://www.leds.de&lt;br /&gt;
| Spezialist für LED's und Zubehör, sehr preiswert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pollin&lt;br /&gt;
| http://www.pollin.de/&lt;br /&gt;
| preiswerter Reste-Verramscher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichelt&lt;br /&gt;
| http://www.reichelt.de/&lt;br /&gt;
| preiswert, schnelle Lieferung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Segor&lt;br /&gt;
| http://www.segor.de/&lt;br /&gt;
| Nicht gerade preiswert, kann dafür aber auch exotischere Bauteile beschaffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WE Elektronik&lt;br /&gt;
| http://www.we-wuppertal.de&lt;br /&gt;
| Hat spezielles Sortiment für Modellbahner zu den Empfehlungen von Rolf Knipper. Ladenlokal seit 27.04.2018 geschlossen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bitte keine Firmen eintragen, die nur an gewerbliche Kunden liefern.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens freut sich auch der örtliche Elektronikhändler über einen Besuch (und Einkauf). Oftmals hat es sich schon bewährt, einen Fachhändler vor Ort zu haben, wenn einem am Samstagmorgen einfällt, was man am Wochenende gerne basteln möchte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrik und Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Teilnehmer&amp;diff=13052</id>
		<title>Teilnehmer</title>
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				<updated>2021-01-22T21:36:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[kategorie:De.rec.modelle.bahn]]&lt;br /&gt;
{| border=0 width=100% border=1  cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Jan Bartels&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0 &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Viersen/Krefeld&lt;br /&gt;
 |[http://www.mec-krefeld.de ...Vereinsseite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Jan Bartels|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Jochen Dolze&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep Vb&lt;br /&gt;
 |Kuchen (Lkr Göppingen)&lt;br /&gt;
 |...befindet sich im Aufbau&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Jochen Dolze| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Werner Falkenbach&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0e &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Hattersheim bei Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
 | &amp;lt;!--[http://www.thema-schmalspurbahn.de ...private Seite] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Werner Falkenbach|...zur Person]]&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Heiko Herholz&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0/N&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| DR Ep IV&lt;br /&gt;
 |Wustermark&lt;br /&gt;
 |zur Zeit nicht&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer: Heiko Herholz|... zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Stephan-Alexander Heyn&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0 (O/TT/N/Z)&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep frei&lt;br /&gt;
 |Ludwigshafen am Rhein&lt;br /&gt;
 |[http://www.sheyn.de/Modellbahn/index.php ...Modellbahnseiten]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer: Stephan-Alexander Heyn|... zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Uli Johann&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0/H0m &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III/VI&lt;br /&gt;
 |Hilden&lt;br /&gt;
 |[http://www.uli-johann.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Uli Johann|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Christian Lindecke&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III-V&lt;br /&gt;
 |Dortmund&lt;br /&gt;
 |[http://www.lokodex.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Christian Lindecke| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Erik Meltzer&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III und I-II&lt;br /&gt;
 |Braunschweig&lt;br /&gt;
 |[http://www.modellbahnfrokler.de ...Modellbahnfrokler]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Erik Meltzer| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Peter Popp&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep V (um 1990)&lt;br /&gt;
 |Hohenbrunn (Lkr München) &lt;br /&gt;
 | &amp;lt;!-- [http://www.peter-popp.de/bahn/ ...private Seite] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Peter Popp| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Martin Schilling &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| N  &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep II &lt;br /&gt;
 |Kiel&lt;br /&gt;
 | &amp;lt;!-- [http://mke.gmxhome.de ...private Seite] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Martin Schilling|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Guido Scholz &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0  &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III/IV &lt;br /&gt;
 |Burgkirchen&lt;br /&gt;
 | &amp;lt;!-- [http://www.bayernline.de/~gscholz/ ...private Seite] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Guido Scholz|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Gerd Stuber&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Regensburg&lt;br /&gt;
 |[http://www.moddelbaan.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Gerd Stuber| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Rudolf Wansorra&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III(IV)&lt;br /&gt;
 |Dinklage&lt;br /&gt;
 |zur Zeit nicht&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Rudolf Wansorra| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Frank Wieduwilt&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III und IV&lt;br /&gt;
 |Frankfurt&lt;br /&gt;
 |[http://www.modellbahnfrokler.de ...Modellbahnfrokler]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Frank Wieduwilt| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Galvanische_Trennung&amp;diff=13051</id>
		<title>Galvanische Trennung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Galvanische_Trennung&amp;diff=13051"/>
				<updated>2021-01-21T22:00:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Glossar}}&lt;br /&gt;
Eine galvanische Trennung zwischen zwei Stromkreisen liegt dann vor, wenn beide Kreise nicht durch elektrische Leiter verbunden sind. Will man zwischen solchen Stromkreisen Leistung übertragen, so verwendet man [https://de.wikipedia.org/wiki/Transformator Transformatoren]. Soll nur eine Information übertragen werden, wie z.B. beim Eingang eines [[Booster]]s, so kann man dies auch und billiger mit [https://de.wikipedia.org/wiki/Optokoppler Optokopplern] erreichen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Br%C3%BCcken&amp;diff=13050</id>
		<title>Brücken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Br%C3%BCcken&amp;diff=13050"/>
				<updated>2021-01-20T22:33:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ähnlich wie [[Tunnel]] sind Brücken beliebte Kunstbauten auf einer Modellbahnanlage. Abgesehen von der Notwendigkeit eines solchen Bauwerks stellt sich die Frage: Stahlfachwerk, Holz, Spannbeton oder doch ein gemauertes Viadukt?&lt;br /&gt;
Viele Wege führen zum Ziel (btw., da oft nach dem Unterschied zwischen Viadukt und Brücke gefragt wird: Viadukt kommt aus dem Lateinischen und bedeutet schlicht &amp;quot;Wegführung&amp;quot;. Landläufig bezeichnet man oft mehrbögige Brücken als Viadukt.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einsatzmöglichkeiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücken überspannen&lt;br /&gt;
* Bäche, Flüsse oder Kanäle&lt;br /&gt;
* Straßen&lt;br /&gt;
* Eisenbahnstrecken&lt;br /&gt;
* Täler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tragen&lt;br /&gt;
* Straßen&lt;br /&gt;
* Eisenbahnen&lt;br /&gt;
* [https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kanalbr%C3%BCcke_Magdeburg Schiffe] (selten)&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rollbahnbr%C3%BCcke_(Flughafen_Frankfurt_am_Main) Flugzeuge] (noch seltener)&lt;br /&gt;
* Fußgänger und Radfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücken:&lt;br /&gt;
* mit gemeinsamer Führung (z. B. [https://myholstein.de/der-nord-ostsee-kanal/778-fotostandort-gruenentaler-hochbruecke alte Grünentaler Hochbrücke], Volkacher Mainbrücke)&lt;br /&gt;
* mit getrennter Führung (z. B. Doppelstockbrücke Bullay)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil wurden Brücken gebaut, weil die geologischen Untergrundverhältnisse keine andere Möglichkeit zuließen (beispielsweise in Hanglage). Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die [https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~strecken~kbs-690-moselstrecke/1055744/rb-81-12111-am-puendericher-hangviadukt.html Pündericher Galerie] an der Moselstrecke ([http://www.mec-krefeld.de Modellnachbau]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bestandteile =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brücke besteht aus:&lt;br /&gt;
* dem Überbau. &amp;lt;br&amp;gt;Zum Überbau gehören Fahrbahn, Gleise, (Kasten-)Träger u. ä.&lt;br /&gt;
* den Widerlagern &amp;lt;br&amp;gt;Sie befinden sich an den Brückenenden. Sie nehmen die horizontalen Kräfte auf und leiten sie ins Erdreich ein.&lt;br /&gt;
* Pfeiler. &amp;lt;br&amp;gt;Wenn die Spannweite eines Überbaus nicht ausreicht, unterstützen die Pfeiler die Brücke zwischen den Widerlagern. &lt;br /&gt;
* Lager &amp;lt;br&amp;gt;Diese verbinden den Überbau mit dem Unterbau (Widerlager oder Pfeiler). Aufgrund der Längenausdehnung durch Temperatur darf z. B. bei Stahlbrücken nur eine Seite der Brücke fest mit dem Widerlager verbunden sein (Festlager). Die andere Seite wird als verschiebliches Loslager ausgeführt. Dies kann z. B. eine Stahlrolle sein, auf der die Brücke ruht. Die Brücken müssen nicht nur ihr Eigengewicht und die Last tragen, sondern auch noch Windkräfte sowie ggf. die fahrdynamischen Kräfte aufnehmen, wenn z. B. ein Zug auf der Brücke bremst oder beschleunigt. &lt;br /&gt;
* sonstiger Ausrüstung. &amp;lt;br&amp;gt;Dazu gehören Geländer, Entwässerung, Gehwege, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei großen Eisenbahnbrücken z. B. über den Rhein sind z. T. Wehrtürme an den Widerlagern gebaut worden. An die eigentliche Brücke über einen Fluß können sich niedrigere und einfachere Vorfluterbrücken anschließen, die in den vom Fluß bei Hochwasser möglicherweise noch überfluteten Wiesen überbrücken. Diese können sich vom Material und von der Bauart von der Hauptbrücke unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Materialien =&lt;br /&gt;
== Stein/Mauerwerk ==&lt;br /&gt;
Ausführung aus Naturstein- oder Ziegel-Mauerwerk, vor allem ältere (Bogen-) Brücken. In dieser Bauweise sind nur relativ kleine Spannweiten pro Bogen möglich (bis max. 60 m), längere Brücken (Viadukte) werden aus vielen einzelnen Bögen zusammengesetzt. Mehrere Einzelbögen findet man auch bei Brücken, die (scheinbar) Kurvenform besitzen, tatsächlich sind es aber eben einzelne gerade Bögen (Beispielsweise das [https://www.fotocommunity.de/photo/am-semmering-12-ueber-die-kalte-rinne-gerhard-huck/41347191 &amp;quot;kalte-Rinne-Viadukt&amp;quot;] an der Semmering-Bahn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch bei Tunnelen wird das Baumaterial häufig aus nahegelegenen Steinbrüchen gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Eisenbahnbrücken werden die Gleise normalerweise im Schotterbett verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beton ==&lt;br /&gt;
Stahlbeton bzw. Spannbetonbrücken lassen sehr große Spannweiten zu. Es finden sich Spannbetonbrücken mit Spannweiten von weit über 100 m. Häufig werden damit sogenannte Talbrücken realisiert, die auf hohen Pfeilern ruhen (Beispiel: ICE-Strecke Hannover-Würzburg). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleise werden wie bei Steinbrücken im Schotterbett verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Btw: Stahlbeton und Spannbeton ist nicht das gleiche - beim Stahlbeton wird Stahl (Matten, Stangen) als &amp;quot;Bewehrung&amp;quot; in die Schalung eingelegt und mit Beton vergossen, bei Spannbeton wird die Stahlbewehrung vor dem Eingießen bereits unter Zug gesetzt, so dass größere Kräfte aufgenommen werden können (siehe u.a. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Spannbeton Wikipedia:Spannbeton]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Stahlbeton oder Spannbeton auch auf Zug belastet werden darf, darf reiner Beton darf nur auf Druck belastet werden. Reiner Beton wurde früher als Stampfbeton in Bogenbrücken verwendet, bei denen nur eine Druckbelastung auftritt. Solche Brücken wurden vielfach mit einem Sichtmauerwerk aus Naturstein verblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stahl ==&lt;br /&gt;
Stahlkonstruktionen sind in der Regel als Fachwerk ausgeführt und wirken dadurch sehr filigran. Ein Fachwerk ist ein System aus Stäben, die an ihren Enden durch Gelenke miteinander verbunden sind, den sogenannten Knoten. Die Stäbe sind nur durch (mechanischen) Zug und Druck belastet, nicht jedoch durch Biegung. Fachwerke benötigen gegenüber gleichwertigen vollwandigen Brücken deutlich weniger Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kürzeren Brückenbauwerken finden sich auch Blechträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Stahlbrücken werden die Gleise in der Regel auf Schwellen ohne Schotter verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holz ==&lt;br /&gt;
Holzbrücken sind in Europa kaum zu finden (am ehesten bei Schmalspur- bzw. Waldbahnen). In Amerika und Asien (?) u.a. als sogenannte [https://de.wikipedia.org/wiki/Trestle-Br%C3%BCcke &amp;quot;Trestle-Brücke&amp;quot;] häufiger zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Technischen Vereinbarungen des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen&amp;quot; haben 1865 festgelegt, daß &amp;quot;Hölzerne Brücken ... in Hauptbahnen nicht zu gestatten [sind].&amp;quot; Selbst in Nordamerika wurden nach 1875 Holzbrücken durchweg durch Eisen-, später durch Stahlbrücken ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bauformen =&lt;br /&gt;
== Bogenbrücke ==&lt;br /&gt;
Bogenbrücken finden sich als Stein-, Beton- oder Stahlkonstruktionen. Steinbogenbrücken benötigen einen geeigneten festen Untergrund. Sie können auch in der Vertikalen mehrgliedrig aufgebaut sein (beispielsweise [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ltzschtalbr%C3%BCcke Göltzschtalviadukt]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahlbrücken werden häufig als Parabel- oder Fischbauchträger ausgeführt. Dabei kann der Querschnitt der gekrümmten Gurte konstant gehalten werden. Die Träger können sowohl oberhalb als auch unterhalb der Fahrbahn angeordnet sein. Weit verbreitet sind auch Halbparabelträgerbrücken. Bei ihnen ist der gekrümmte Gurt so hoch angeordnet, daß er erst über dem Lichtraum der Fahrbahn beginnt. Dadurch kann die Brücke sehr gut in Querrichtung versteift werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kastenbrücke ==&lt;br /&gt;
I.d.R. Stahl-Fachwerk-, manchmal auch Blechträger-Konstruktion. Die Träger können unterhalb oder oberhalb der Fahrbahn angeordnet sein. Bei Fachwerkbrücken sind die Gurte parallel zueinander angeordnet (Parallelträgerfachwerk). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tragseilbrücke ==&lt;br /&gt;
Hier wird die Fahrbahn mittels entsprechender Seile an einem oder mehreren Pfeilern aufgehängt (z. B. Köhlbrandbrücke in Hamburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchlaß ==&lt;br /&gt;
Durchlässe sind maximal 2 m breite Brücke, unter der sich häufig Fußgängerwege oder kleine Bäche befinden. Sie bestehen oft aus einfachen Blechträgerbrücken oder Wellblechröhren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewegliche Brücken ==&lt;br /&gt;
Hub-, Dreh- oder Klappbrücken werden häufig an schiffbaren Flüssen oder Kanälen eingesetzt. Die Brücke wird geöffnet, wenn ein Schiff passieren will. Der Verkehr über die Brücke muß so lange warten. Bei Eisenbahnbrücken sind die entsprechenden Deckungssignale vorzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Umsetzung ins Modell =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits einleitend angedeutet: eine Brücke sollte nur dort stehen, wo sie auch plausibel ist. Zu beachten ist auch, dass auf einer &amp;quot;normalen&amp;quot; Modellbahnanlage eigentlich nur sehr kleine Brücken möglich sind - so entsprechen Brückenmodelle in H0, die als Fertigprodukt oder Bausatz meist zwischen 20 und 40 cm messen - beim Vorbild gerade mal Längen zwischen 17 und 35 m, liegen also im Bereich einer bis 3 Wagenlängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Die aus Spannbeton erstellte Pfaffenberg-Zwenbergbrücke an der Tauernbahn überspannt insgesamt 377 m, wäre also in H0 4,33 m lang... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben vielen Bausätzen bzw. Fertigprodukten von Brücken gibt es natürlich die Möglichkeit des kompletten Selbstbaus. Steinbrücken können aus Styrodur bzw. Gips mit gravierten Mauerstrukturen entstehen, Stahlfachwerk- bzw. Blechträgerbrücken aus Messing- oder Kunststoffprofilen. Beachtet werden sollten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* möglichst maßstäbliche Dimensionierung der tragenden Teile&lt;br /&gt;
* korrekte Auflager (Dehnfugen, Roll- oder Gleitlager) bei Stahl- bzw. Stahlbetonbrücken&lt;br /&gt;
* Grundlagen der Statik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Brücken Kurve.png|framed|right|Brücke mit Bogengleis in der Draufsicht]]&lt;br /&gt;
Besonders zu letztem Punkt werden die abenteuerlichsten Fehler gemacht, so finden sich sogar bei Zubehörherstellern tatsächlich Brückensegmente, die um die Kurve laufen, wodurch beim Befahren der Schwerpunkt ausserhalb einer Geraden zwischen den Pfeilern liegt und eine solche Brücke kaum halten würde.&lt;br /&gt;
Auch wenn es manchmal den Anschein hat, eine Brücke würde eine Kurvenform bilden, beweist die Draufsicht das Gegenteil; eine solche Konstruktion besteht aus mehreren geraden Segmenten, die ggf. so breit sind, dass das Gleis zwar im Bogen läuft, nie aber ausserhalb der erwähnten Geraden zwischen den Stützpunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Brücken werden häufig [http://www.gleisbau-welt.de/site/material/sonderformen.htm Führungsschienen] montiert, die entgleiste Fahrzeuge auf der Brücke halten sollen. Hierfür gibt es beim Vorbild verschiedene Varianten. &amp;lt;!-- ([http://www.peter-popp.de/bahn/pm_bruecke.html Beispiel einer Modellnachbildung] von Peter Popp). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Tunnel&amp;diff=13049</id>
		<title>Tunnel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Tunnel&amp;diff=13049"/>
				<updated>2021-01-20T21:57:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tunnel sind auf vielen Modellbahnanlagen zu finden. Sie dienen im Modell häufig dazu, Züge &amp;quot;verschwinden&amp;quot; zu lassen oder zu kleine Gleisradien zu kaschieren. Tunnel auf Modellbahnanlagen können zu optischen oder betrieblichen Problemen führen, wenn sie falsch angelegt werden. Der folgende Artikel gibt Hinweise zur praktischen Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktion =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnbau beim Vorbild ist einigen Zwängen hinsichtlich der Streckenführung unterworfen. So dürfen z. B. bestimmte Mindestradien nicht unterschritten oder maximale Steigungen nicht überschritten werden. Im bergigen Gelände werden Tunnel daher dort angelegt, wo ein Berg nicht mit einer anderen Streckenführung umgangen werden kann. Der Bau von Tunneln ist aufwendig und teuer. Man versuchte daher stets eine Alternative zu finden. Dies konnte auch den Bau eines Einschnitts anstelle eines Tunnels bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Streckenelektrifizierung mussten zahlreiche Tunnel aufgrund des notwendigen Platzbedarfs für den Fahrdraht umgebaut werden. Dazu wurden z. T. die Tunnelsohlen tiefer gelegt (z. B. Schwarzwaldstrecke oder Tauerntunnel), eine zweite Tunnelröhren angelegt (z. B. Loreleytunnel) oder der Tunnel aufgeschlitzt und somit in einen offenen [https://de.wikipedia.org/wiki/Einschnitt_(Verkehrsweg) Einschnitt] umgebaut.&lt;br /&gt;
Außerdem wurden (vor allem in Österreich, wo ja deutlich längere Tunnel zu finden sind) in den letzten Jahren die Sicherheitsanforderungen deutlich erhöht, so dass Rettungsstollen bzw. aufwendig belüftete Fluchträume geschaffen sowie Rettungszüge außerhalb von Tunneln auf separaten Gleisen permanent bereitgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tunnel auf ICE-Neubaustrecken weisen eine spezielle Form der &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/Feste_Fahrbahn festen Fahrbahn]&amp;quot; auf, die auch von normalen Straßenfahrzeugen befahrbar ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Streckenbegradigung auf der Tauernbahn-Südrampe oder auch auf der italienischen Seite der Brennerbahn wurden zahlreiche Tunnel neu angelegt - nicht zuletzt, da mit heutigen Mitteln die Kosten des Tunnelbaus gegenüber den Nachteilen langsamer (nicht konkurrenzfähiger) Bahnstrecken geringere Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Vorbild ist bei der Modellbahn meistens der Gleisplan zuerst vorhanden, um den herum danach die Landschaft gebaut wird. Dabei ist die Landschaft stets so anzulegen, daß sie einen glaubwürdigen Rahmen für die (in Wirklichkeit ja erst später angelegte) Bahnstrecke bildet. Daraus folgt, daß der Betrachter den Eindruck gewinnen muß, daß ein Kunstbauwerk (wie Brücke oder Tunnel) unbedingt notwendig ist und daß es keine weniger aufwendige Streckenführung geben konnte. Verletzt man diesen Grundsatz, wirken Tunnel oder Brücken nicht richtig. Leider werden Brücken und Tunnel vielfach auf Modellbahnen ohne Berücksichtigung dieses Grundsatzes plaziert. Eine mit Tunneln übersäte Landschaft wirkt kaum harmonisch. Siehe hierzu auch die Vorüberlegungen im Artikel [[Landschaftsbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer landschaftlich gestalterischen Funktion werden Tunnel auf der Modellbahn häufig noch für weitere Zwecke eingesetzt. So läßt sich z. B. mit einem Tunnel kaschieren, daß die Bahn eigentlich nur im Kreis fährt (mit einem Kehrtunnel wie auf der Brennerbahn bei St. Jodok hat man dabei sogar realistische Vorbilder). Dazu kombiniert man das Gestaltungsmittel &amp;quot;Tunnel&amp;quot; mit einem [[Schattenbahnhof]], einem unsichtbaren Abstellbahnhof, der dafür sorgt, daß nicht derselbe Zug unmittelbar wieder aus einem anderen Tunnelportal hervorkommt. Dadurch wird dem Betrachter suggeriert, der Zug habe die Anlage auf seiner Fahrt quasi verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mit einem Tunnel nur ein zu enger Gleisradius kaschiert werden soll, kommen auch andere Gestaltungsmittel in Betracht. So läßt sich die Kurve beispielsweise in einem vom Betrachter schlecht einsehbaren Einschnitt führen oder durch Häuser oder einen Wald verdecken. Unter Umständen genügt eine günstig plazierte Häusergruppe, um dem Betrachter vom Anlagenrand aus die Sicht auf eine Kurve zu nehmen oder davon abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Querschnitt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[NEM]] 105 &amp;quot;Tunnelprofile für Normalspurbahnen&amp;quot; legt eine Empfehlung für den notwendigen Tunnelquerschnitt fest, mit dem ein sicherer Betrieb möglich ist. Diese Norm enthält Formeln und Skizzen, nach denen man das Tunnelprofil mit Taschenrechner, Lineal und Zirkel individuell konstruieren kann. Kriterien sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nenngröße&lt;br /&gt;
* Gleisabstand&lt;br /&gt;
* Gerade oder Bogen (Radius)&lt;br /&gt;
* Fahrleitung (&amp;quot;[[Oberleitung]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relevante Normen:&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem102_d.pdf NEM 102: Umgrenzung des lichten Raumes bei gerader Gleisführung]&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem103_d.pdf NEM 103: Umgrenzung des lichten Raumes bei Gleisführung im Bogen]&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem105_d.pdf NEM 105: Tunnelprofile für Normalspurbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem112_d.pdf NEM 112: Gleisabstände]&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem201_d.pdf NEM 201: Fahrdrahtlage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Portal =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Bau von Tunneln beim Vorbild häufig zeitgleich mit dem Streckenbau erfolgte, sind sich die Portale entlang einer Strecke häufig architektonisch ähnlich, wenngleich sie an die jeweilige örtliche Situation angepaßt sein müssen. Auch das Baumaterial ist häufig identisch und sollte zu der auf der Anlage nachgebildeten Landschaft passen, da das Baumaterial oft in nahegelegenen Steinbrüchen gewonnen wurde. Portale von Privat- und Kleinbahnen sind häufig schmuckloser als die von Staatsbahnen. Daneben existieren sogar Tunnel, deren Öffnung lediglich - ohne gemauertes Portal - in den Fels gehauen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auflockerung und zur Gestaltung verschiedenartiger Tunnelportale auf einer Anlage gibt es verschiedene Möglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flügelmauern (Stützmauern) zum Abfangen des seitlichen Gebirgsdrucks. Da Tunnelbau teuer war, versuchte man, die Tunnel so kurz wie möglich zu halten. Dazu war häufig der Bau von vorgezogenen Stützmauern notwendig. &lt;br /&gt;
* Führung einer zweigleisigen Strecke in zwei getrennte Röhren (z. B. Loreleytunnel)&lt;br /&gt;
* Annahme einer anderen Bauzeit der Nebenbahn gegenüber der Hauptbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Tunnelportale bei Eisenbahnfotografen als Motiv beliebt sind, gibt es in Eisenbahnfotobüchern zahlreiche Abbildungen, an denen man sich für das Modell orientieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle nochmal als Anregung ein Hinweis auf die Tauernbahn: die Nordeinfahrt wurde vor einiger Zeit verlegt, das alte Portal hat man als [https://gastein-im-bild.info/eb/evbbot3.html Denkmal] am ursprünglichen Ort stehen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industriemodelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zubehörhersteller liefen eine große Auswahl von Tunnelportalen. Als Auswahlkriterien müssen bedacht werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nenngröße&lt;br /&gt;
* Eingleisige oder zweigleisige Strecke&lt;br /&gt;
* Fahrleitung&lt;br /&gt;
* Passen Baustil und gedachtes Baujahr der Modellstrecke bzw. des Modelltunnels zu dem ausgewählten Modell?&lt;br /&gt;
* Paßt das nachgebildete Baumaterial des Portals zu der nachgebildeten Landschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere zweigleisige Portalmodelle für Fahrleitungsbetrieb sind häufig viel zu groß (&amp;quot;Scheunentor&amp;quot;). Hier ist zu prüfen, ob der Einsatz von 2 getrennten eingleisigen Tunnelportalen vorteilhaft ist. Außerdem kann man die Fahrleitung versuchen abzusenken und nur den Fahrdraht im Tunnel zu führen. Unter Umständen kann man dann auf Modelle ausweichen, die nicht für Fahrleitungsbetrieb gedacht sind und folglich kleiner ausfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tunnel Selbstbauportal.jpg|thumb|384px|Nachbildung des Prinzenkopftunnels an der Moselstrecke auf der Clubanlage des [http://www.mec-krefeld.de MEC Krefeld] als Beispiel für ein selbstgebautes Portal. Das Modell ist aus Gipsplatten entstanden.]]&lt;br /&gt;
Die im Abschnitt &amp;quot;Industriemodelle&amp;quot; genannten Kriterien gelten selbstverständlich auch für Selbstbaumodelle von Tunnelportalen. Indes ist man mit der Gestaltung wesentlich freier. Dies ist häufig notwendig, wenn man die Strecke nach einem konkreten Vorbild baut. Als Baumaterial bieten sich käufliche Mauerplatten oder eigene Gipsmodelle an. Die Gipsmodelle können entweder geritzt oder aus Silikonformen abgegossen werden. Es ist auch möglich, ein Portal z.&amp;amp;nbsp;B. aus kleinen Schieferplättchen aufzumauern. Das prinzipielle Vorgehen unterscheidet sich nicht vom [[Gebäude-Selbstbau]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Tunnelportalen ist häufig die Jahreszahl des Baus eingemauert. Außerdem befinden sich oft Schilder mit dem Tunnelnamen und der Tunnellänge an den Portalen. Solche Schilder lassen sich mit einem Grafikprogramm einfach erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig findet man an Portalen bzw. Stützmauern oder auch an der Tunnelsohle Abflüsse bzw. Gräben, um im oder am Tunnel austretendes Wasser abzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Portale, so z.&amp;amp;nbsp;B. an der Rheinstrecke, sind sehr aufwendig mit Türmchen u.&amp;amp;nbsp;a. verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Tunnelröhre =&lt;br /&gt;
[[Bild:Tunnel_ohne_Roehre.jpg|thumb|Ein Negativ-Beispiel für einen Tunnel ohne Röhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eindruck eines Tunnels kann nachhaltig gestört sein, wenn der Betrachter nicht den Eindruck einer Röhre bekommt, sondern nur ein Loch in der Landschaft sieht. Es ist daher wichtig, auch die Tunnelröhre selbst auf dem ersten Stück (ca. 20-30 cm in H0) nachzubilden. Wie lang dies tatsächlich sein muß, hängt davon ab, wie weit der Betrachter in den Tunnel hineinschauen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röhre selbst wird am einfachsten aus Mauerkarton oder dünnen Schaumplatten mit Mauerstruktur gefertigt, die sich der Tunnelwölbung gut anpassen. Dazu montiert man im Abstand von beispielsweise 10 cm Holzspanten, die dem Tunnelquerschnitt entsprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunneleindruck wird auch durch von innen einfallendes Licht zerstört. Durch Blenden muß man gegebenenfalls dafür sorgen, daß dies nicht passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eingriffsmöglichkeiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Tunneln und unterirdischen Abschnitten kommt es immer wieder zu Störungen des Modellbahnbetriebs. Die Gleisverlegung und Verdrahtung muß in solchen Abschnitten mit erhöhter Aufmerksamkeit durchgeführt werden, da Änderungen nach dem Überbauen der Gleise mit der Landschaft deutlich schwieriger sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch entsprechende Wahl des Unterbaus (siehe [[Einmaleins des Anlagenbaus|1x1 des Anlagenbaus]]) muß man sicherstellen, daß man auch nach dem Überbauen von der Seite oder von unten an die Tunnelstrecken herankommt. Daher eignet sich die Spantenbauweise in solchen Bereichen deutlich besser als die Plattenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Galerie = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Tunnel sei noch die sogenannte [https://de.wikipedia.org/wiki/Galerie_(Verkehrsbauwerk) Galerie] erwähnt. Diese Kunstbauten sind i.d.R. als einseitig offene &amp;quot;Überdachung&amp;quot; der Gleisanlage angelegt, um vor Lawinen bzw. Bergstürzen/Steinschlag zu schützen und finden sich oft im Anschluss an einen Tunnel. Bei knapp innerhalb einer Felswand liegenden Tunneln wurde gelegentlich die Tunnelwand zur Felswand hin durchbrochen, so dass ebenfalls eine Galerie entsteht und eine gute Durchlüftung sichergestellt ist (was gerade in Zeiten der Dampfloks sehr wichtig war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fahrleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt eine Strecke mit Fahrleitung durch einen Tunnel, gibt es beim Vorbild verschiedene Möglichkeiten der Führung. Bei ausreichendem Platz werden bei zweigleisigen Strecken am Tunnelscheitel Hängestützen montiert, an denen ein in der Höhe reduziertes Kettenwerk befestigt ist. Eine andere, seltenere Variante ist es, nur den Fahrdraht im Tunnel zu führen. Das Tragseil wird dabei am Tunnelportal abgespannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern einige Modelloks auf der Anlage per Fahrdraht betrieben werden, muß auch in den unterirdischen Bereichen eine Fahrleitung gebaut werden. Diese ist aus Kostengründen häufig eine robustere &amp;quot;Tunneloberleitung&amp;quot;, die mit verschiedenen Mitteln einfach selbst gebaut werden kann. Falls die Fahrleitung im Tunnel nicht weitergeführt wird, aber Fahrzeuge mit gehobenem Stromabnehmer verkehren, ordnet man am unsichtbaren Beginn der Tunnelröhre schräg nach oben gebogene Auflaufhörner im Winkel von ca. 15° an, an denen die gehobenen Stromabnehmer langsam in die niedrigere Fahrdrahtlage heruntergeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.miba.de/spezial/spezial/38/index.htm MIBA-Spezial 38: Brücken, Mauern und Portale; November 1998]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Materiallexikon&amp;diff=13048</id>
		<title>Materiallexikon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Materiallexikon&amp;diff=13048"/>
				<updated>2021-01-17T21:59:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== geeignete Materialien ==&lt;br /&gt;
Wer mit dem Bau einer Anlage beginnen will, sieht sich einer Unmenge &lt;br /&gt;
verschiedener Baustoffe gegen&amp;amp;uuml;ber. Hier soll ein &amp;amp;Uuml;berblick gegeben &lt;br /&gt;
werden, welches Material wof&amp;amp;uuml;r geeignet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbemerkung ===&lt;br /&gt;
Diese Seite beschr&amp;amp;auml;nkt sich bewusst auf eine Material&amp;amp;uuml;bersicht. &lt;br /&gt;
Verarbeitungshinweise finden Sie an anderer Stelle auf der-moba. Alle Hinweise &lt;br /&gt;
und Erkl&amp;amp;auml;rungen basieren auf umfangreichen Erfahrungen mit der Praxis. &lt;br /&gt;
F&amp;amp;uuml;r Hinweise und Berichtigungen bin ich dankbar. &lt;br /&gt;
Anmerkungen: &lt;br /&gt;
die Lieferformen (erh&amp;amp;auml;ltliche Ma&amp;amp;szlig;e) unterscheiden &lt;br /&gt;
sich von Anbieter zu Anbieter. Die angegebenen Lieferformen sollten allgemein &lt;br /&gt;
erh&amp;amp;auml;ltlich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
| Bezeichnung&lt;br /&gt;
| Aufbau, Lieferform&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Verwendung&lt;br /&gt;
| Eigenschaften&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Massivholz&lt;br /&gt;
| aus vollem Holz ges&amp;amp;auml;gt bzw. gefr&amp;amp;auml;st, als d&amp;amp;uuml;nne Leisten etwa 5x5 mm bis zu Brettern, Kanth&amp;amp;ouml;lzer und Balken.&lt;br /&gt;
| als Leisten, Kanth&amp;amp;ouml;lzer, Beine, auch z.B. Unterlage bei Rampen, Rahmenbau mit Sperrholzplatte&lt;br /&gt;
| preiswert, leicht&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Pressspanplatte&lt;br /&gt;
| aus Holzsp&amp;amp;auml;nen mit Leimzugabe gepresst, verschiedene Spangr&amp;amp;ouml;&amp;amp;szlig;en (rauh/fein), St&amp;amp;auml;rke 8-50 mm,&amp;amp;nbsp; in Platten 1,75 x 2,50 m und gr&amp;amp;ouml;&amp;amp;szlig;er&lt;br /&gt;
| fr&amp;amp;uuml;her oft als Grundplatte verwendet&lt;br /&gt;
| verzugsfest, aber nicht formstabil (h&amp;amp;auml;ngt leicht durch) und relativ schwer; &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;nur mit hochwertigen S&amp;amp;auml;gebl&amp;amp;auml;ttern bearbeiten (werden schnell stumpf); Oberfl&amp;amp;auml;che oft mit Resten von Trennmitteln behaftet, daher halten Kleber und Farben oft kaum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;relativ preiswert, aber nicht empfehlenswert, ggf. dicke Ausf&amp;amp;uuml;hrungen als Arbeitsplatte. Normale Pressspanplatten sind nicht wasserfest und quellen bei Feuchtigkeit leicht auf.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Hartfaserplatte&lt;br /&gt;
| aus Holzfasern mit Leimzugabe gepresst, 5-10 mm stark, in Platten wie Pressspan, oft einseitig kunststoffbeschichtet&lt;br /&gt;
| Seitenverkleidung von Anlagen,&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Modulk&amp;amp;auml;sten (auf Massivholzrahmen),&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;Hintergrund (z.B. bemalt oder mit&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;Hintergrundtapete beklebt)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| nicht f&amp;amp;uuml;r tragende Teile verwendbar, relativ preiswert, oft auch als Abfall zu finden (Schrankr&amp;amp;uuml;ckwand, meist einseitig Kunststoffbeschichtung).&lt;br /&gt;
Wird oft mit Pressspanplatten verwechselt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MDF (mitteldichte Faserplatte)&lt;br /&gt;
| aus Holzfasern mit Leimzugabe gepresst, 10-30 mm (?) stark, in Platten, teilweise  kunststoffbeschichtet&lt;br /&gt;
| speziell für Möbelbau konstruiertes Material&lt;br /&gt;
| billig, aber schwer; in den Stirnseiten halten Schrauben und Nägel nur schlecht. Für Modellbahnanlagen eher unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Weichfaserplatte&lt;br /&gt;
| ebenfalls aus Holzfasern, aber weicher als Hartfaser (weniger Leim/Druck), in Platten mit ca. 5-20 mm Dicke&lt;br /&gt;
| schalld&amp;amp;auml;mmende Unterlage f&amp;amp;uuml;r Gleistrasse (auf Sperrholz o.&amp;amp;auml;.)&lt;br /&gt;
auch gebrochen f&amp;amp;uuml;r Nachbildung geschichteter Gesteinsformationen&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;oder als Pinnbrett&lt;br /&gt;
| Weich, bricht leicht, schalld&amp;amp;auml;mmend&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Sperrholz&lt;br /&gt;
| auch Furniersperrholz, aus d&amp;amp;uuml;nnen, im rechten Winkel zueinander laufenden Schichten verleimt ( immer ungerade Anzahl!), in Platten (unter 5 mm auch in kleinen St&amp;amp;uuml;cken) bis ca. 20mm St&amp;amp;auml;rke; dar&amp;amp;uuml;ber als Muliplex-Platten bis 50 mm St&amp;amp;auml;rke.&lt;br /&gt;
| Grundplatten, Modulk&amp;amp;auml;sten, Trassen, Spanten; d&amp;amp;uuml;nnes (2-3mm) f&amp;amp;uuml;r Geb&amp;amp;auml;udebau u.&amp;amp;auml;.&lt;br /&gt;
| leichter als Spanplatten, Verzugsfestigkeit von der Anzahl der Lagen abhängig. Multiplex-Platten sind relativ schwer, ideal als Tischplatte für Werkbänke u.ä..&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Siebdruckplatten&lt;br /&gt;
| ähnlich Muliplex-Platten aus vielen einzelnen Holzschichten, besonders glatte (beschichtete) Oberfläche, in 9-27 mm Stärke lieferbar &lt;br /&gt;
| Siebdruckplatten sind besonders maßhaltig und glatt und eignen sich bevorzugt als Arbeitsfläche&lt;br /&gt;
| rel. schwer, teuer&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Tischlerplatte&lt;br /&gt;
| Auch Stab- oder St&amp;amp;auml;bchensperrholz, zwischen einer Ober- und Unterschicht jeweils aus d&amp;amp;uuml;nnem Holz sind Holzst&amp;amp;auml;be (Faserverlauf quer zu den Deckplatten) eingeleimt. Ab 13 mm - 25 mm in Platten.&lt;br /&gt;
| Grundplatten, Modulk&amp;amp;auml;sten, Spanten&lt;br /&gt;
| noch leichter als Sperrholz, verzugsfest,&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;allerdings erst ab ca. 13 mm St&amp;amp;auml;rke erh&amp;amp;auml;ltlich&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Stahlprofile&lt;br /&gt;
| Gepre&amp;amp;szlig;te und gestanzte L-Profile aus Stahl, ggf. auch aus Alu oder anderen Metallen&lt;br /&gt;
| Rahmen, Beine&lt;br /&gt;
| als Lochraster-Winkelprofile&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;f&amp;amp;uuml;r Regalbau etc.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsbau ===&lt;br /&gt;
==== Grunds&amp;amp;auml;tzliches zum Aufbau ====&lt;br /&gt;
Hier geht es nur um den groben Landschaftsbau im Sinne der Gel&amp;amp;auml;ndeform. &amp;lt;!-- Näheres findet sich unter..... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Methoden sind zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Plattenbauweise: Eine durchgehende Grundplatte - ggf. mit einem Lattenrahmen zur Stabilisierung (nur umlaufend oder als Raster) - mit Beinen dient als Unterbau f&amp;amp;uuml;r die gesamte Anlage. Die Gel&amp;amp;auml;ndeform wird darauf aufgebaut. &lt;br /&gt;
* Spantenbauweise: Statt der durchgehenden Grundplatte werden hochkant stehende, der jeweiligen Gel&amp;amp;auml;ndeform entsprechend zugeschnittene Platten (Spanten) verwendet. Dabei stehen die Gel&amp;amp;auml;ndespanten in der Regel parallel zur Schmalseite, quer dazu verbinden Streifen (mindestens 12 cm hoch) die Spanten, so dass sich von oben ein mehr oder weniger quadratisches Raster bildet. Die Trassenbretter werden auf die Spanten montiert, es ist daher erforderlich ,da&amp;amp;szlig; die Spanten genau zugeschnitten werden. Die Gel&amp;amp;auml;ndehaut wird aus Drahtgewebe o.&amp;amp;auml;., z. B. sogenanntes &amp;quot;drahtverst&amp;amp;auml;rktes Gel&amp;amp;auml;ndekrepp&amp;quot;, auf den Spanten aufgebracht (genagelt oder getackert, seltener geschraubt oder geklebt). &lt;br /&gt;
* Als unechte Spantenbauweise ist eine Abart davon zu bezeichen, bei der das Raster aus Streifen besteht, an die die Spanten geschraubt und/oder geleimt werden. Diese Methode bietet mehr Freiheit, die Gel&amp;amp;auml;ndeformen nachtr&amp;amp;auml;glich zu ver&amp;amp;auml;ndern bzw. gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Platten k&amp;amp;ouml;nnen Spanten zur Gel&amp;amp;auml;ndegestaltung aufgesetzt &lt;br /&gt;
werden. Bei Platten und bei Spanten k&amp;amp;ouml;nnen Schaumstoffplatten auf- &lt;br /&gt;
bzw. eingeleimt werden, um die entg&amp;amp;uuml;ltige Gel&amp;amp;auml;ndeoberfl&amp;amp;auml;che &lt;br /&gt;
zu bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schemazeichnungen ==&lt;br /&gt;
Hier noch zur Verdeutlichung Skizzen von Schichtbauweise (Herausschneiden &lt;br /&gt;
aus geschichteten Schaumstoffplatten, z.B. Styrodur) und Spantenbau (Holzrippen &lt;br /&gt;
und Gel&amp;amp;auml;ndehaut aus selbsttragendem Material). Hier soll keiner Methode &lt;br /&gt;
der Vorzug gegeben werden, letztenendes ist es eine Sache des pers&amp;amp;ouml;nlichen &lt;br /&gt;
Geschmacks und der Materialerfahrung des einzelnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
=== Schichtbauweise ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Labau1.gif|framed|Schichtbauweise]]&lt;br /&gt;
 Vorteil:&lt;br /&gt;
*Kreativerer Landschaftsbau (Probieren statt Planen), Einschnitte f&amp;amp;uuml;r Strecken wie in der Wirklichkeit durch Materialabtragen &lt;br /&gt;
*Einfacherer Aufbau der Deckschicht (Aufspachteln gen&amp;amp;uuml;gt); somit k&amp;amp;ouml;nnen auch z.B. leichter B&amp;amp;auml;ume gepflanzt werden &lt;br /&gt;
 Nachteile&lt;br /&gt;
*Leitungsverlegung nachtr&amp;amp;auml;glich umst&amp;amp;auml;ndlich &lt;br /&gt;
*verdeckte Strecken m&amp;amp;uuml;ssen sofort eingeplant werden und sind nur schlecht erreichbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spantenbauweise ===&lt;br /&gt;
Bei der Spantenbauweise werden Gel&amp;amp;auml;ndequerschnitte durch Spanten (meist &lt;br /&gt;
aus Sperrholz zuges&amp;amp;auml;gt) erstellt, die mit einer tragenden Schicht &lt;br /&gt;
(Drahtgewebe mit Bedeckung) &amp;amp;uuml;berzogen werden. Als Landschaftshaut &lt;br /&gt;
k&amp;amp;ouml;nnen z.B. Gipsbinden auf Fliegengitter oder Kaninchendraht, aber &lt;br /&gt;
auch Krepppapier mit Leim/Moltofillanstrich Verwendung finden. Die Spanten &lt;br /&gt;
bilden in der Regel gleichzeitig die Unterkonstruktion, können aber auch auf einer Unterkonstruktion (Lattenrahmen), aber auch auf einer durchgehende Grundplatte befestigt werden. &lt;br /&gt;
Allerdings ist ja gerade der Witz bei der Spantenbauweise, dass man sich &lt;br /&gt;
die Platte spart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Labau2.gif|framed|Spantenbau]]&lt;br /&gt;
 Vorteile&lt;br /&gt;
* F&amp;amp;uuml;r verdeckte Streckenf&amp;amp;uuml;hrungen und Schattenbahnh&amp;amp;ouml;fe kann ausreichend Platz bereitgestellt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Nachteile: &lt;br /&gt;
* Landschaftsform muss genau vorausgeplant werden, nachtr&amp;amp;auml;gliches Wegnehmen sehr schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsbau ===&lt;br /&gt;
Hier werden beim Landschaftsbau übliche Materialien aufgelistet. Beachten &lt;br /&gt;
Sie einerseits (soweit vorhanden) die Herstellerangaben, andererseits sind &lt;br /&gt;
Ihrer Phantasie keine Grenzen gesteckt! So kann ein Häuschen ganz &lt;br /&gt;
einfach aus einem Styroporkern zurechtgeschnitten und mit Moltofill verspachtelt &lt;br /&gt;
werden - es muss nicht immer die aufwendigste Methode sein, vor allem wenn &lt;br /&gt;
es sich um Hintergrundmodelle handelt! Die hier angegebenen Anwendungen sind also beispielhaft zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=2&lt;br /&gt;
| Material&lt;br /&gt;
| Verwendung&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Eigenschaften&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Gips&lt;br /&gt;
| Spachtelmasse;&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt; auf Drahtgitterunterlage mit Gipsbinden bzw. gipsgetr&amp;amp;auml;nktem&amp;amp;nbsp; Gewebe als Gel&amp;amp;auml;ndefl&amp;amp;auml;che; &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;Gussmaterial z.B. f&amp;amp;uuml;r Felsen/ Mauern&lt;br /&gt;
| kurze Verarbeitungszeit (ca. 5 Minuten), bricht leicht, wichtig: nicht zu lange r&amp;amp;uuml;hren! &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;mit Abt&amp;amp;ouml;nfarben einf&amp;amp;auml;rbbar (nicht zuviel nehmen!) &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;Modellgips ist besser als der ganz einfache. Es gibt auch Sorten mit verl&amp;amp;auml;ngerter Verarbeitungsdauer. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;F&amp;amp;uuml;r Formguss sind spezielle Gipsarten erh&amp;amp;auml;ltlich, meist tut es hier aber auch der Modellgips.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Moltofill&lt;br /&gt;
| Spachtelmasse&lt;br /&gt;
| Verarbeitungszeit ca. 30 Minuten; haftet gut auf Holz und Styropor (Styropor-Bruchst&amp;amp;uuml;cke&amp;amp;nbsp; k&amp;amp;ouml;nnen mit Moltofill gut verm&amp;amp;ouml;rtelt werden). Kann mit Sand, S&amp;amp;auml;gesp&amp;amp;auml;nen oder (mein Spezialrezept) Styroporbr&amp;amp;ouml;seln aus der K&amp;amp;uuml;chenmaschine gestreckt werden (auch um rauhere Oberfl&amp;amp;auml;chen zu erzielen)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Styropor&lt;br /&gt;
| Gel&amp;amp;auml;ndeunterbau,&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;Gleisunterlage&lt;br /&gt;
| Auf Rollen (&amp;quot;Untertapete&amp;quot;) bzw. in Dicken ab 10 mm als Platten in Baum&amp;amp;auml;rkten erh&amp;amp;auml;ltlich. Zum Gel&amp;amp;auml;ndebau auch Abfallst&amp;amp;uuml;cke von Verpackungen gut verwendbar. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;sehr leicht, bequem mit Messer oder S&amp;amp;auml;ge zu schneiden; Vorsicht: wird durch L&amp;amp;ouml;sungsmittel in Klebern und Lacken angegriffen, dieser Effekt kann jedoch z.B. gestalterischgenutzt werden (dosierte Gaben von L&amp;amp;ouml;sungsmittel zur Gestaltung von Teichen, B&amp;amp;auml;chen usw.).&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Styrodur&lt;br /&gt;
| wie Styropor&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;auml;hnlich Styropor, aber kompakter (br&amp;amp;ouml;selt nicht so); mehr Druckfestigkeit. Auch empfindlich gegen L&amp;amp;ouml;semittel!&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Drahtgewebe&lt;br /&gt;
| Landschaftsunterbau auf Spanten oder Leisten&lt;br /&gt;
| gut geeignet f&amp;amp;uuml;r grossfl&amp;amp;auml;chige Landschaftsgestaltung, dar&amp;amp;uuml;ber Gipsbinden oder Kreppapier mit versteifendem Anstrich, z. B. einer Mischung aus Weissleim und Moltofill. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;Fliegengitter oder Material f&amp;amp;uuml;r Kleintierst&amp;amp;auml;lle (bis max. 1 cm Maschenweite) verwenden, aus Alu oder verzinkt (Rostschutz!). Besonders feuchter Gips erzeugt sonst Rostflecken.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Karton&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Karton kann in verschiedenen Formen Verwendung finden mehrfach verleimter Wellkarton (&amp;quot;Panzerkarton&amp;quot;) kann als Unterbau für Hügel/Berge und auch als Gleistrasse verwendet werden. Architekturkarton (besteht aus 2 Kartonschichten mit einer Schaumstoffschicht dazwischen) ist zum Auffüllen von Gleiszwischenr&amp;amp;auml;umen (Bahnsteig, Ladegleis), aber auch zum Geb&amp;amp;auml;ude-, Mauer- oder Br&amp;amp;uuml;ckenbau einsetzbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| PU-Schaum &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;(Bauschaum)&lt;br /&gt;
| Gel&amp;amp;auml;nde&lt;br /&gt;
| PU-Schaum aus der Dose kann zur Gestaltung von Bergen etc. verwendet werden. Vorsicht: schäumt meistens wesentlich stärker auf als man glaubt (wie Weissbier!). Klebt an allem und ist kaum mehr wegzubringen. Ausgeschäumte Hohlräume werden wesentlich stabiler (wenn sie nicht platzen!). Ausgehärtet ist er mit Messer oder Säge gut zu bearbeiten. Auch zum Formschäumen (in entsprechenden Formen) verwendbar, nicht zuviel nehmen (siehe oben). Für mich der wesentlichste Nachteil: wenn man eine Dose mal angebrochen hat, kann man Reste meist wegwerfen.&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterer Nachteil: offensichtlich ist PU-Schaum auch in minderen Qualit&amp;amp;auml;ten auf dem Markt, die nicht alterungsbest&amp;amp;auml;ndig sind und nach l&amp;amp;auml;ngerer Zeit zum zerbr&amp;amp;ouml;seln neigen. Dies ist jedoch dann ohne Belang, wenn eine Gel&amp;amp;auml;ndeschale ausreichender Festigkeit dar&amp;amp;uuml;ber hergestellt wird.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Epoxydharz&lt;br /&gt;
| Gewässer&lt;br /&gt;
| nur farbloses (glasklar) Harz verwenden. 2-Komponenten-Giessharz, Verarbeitungs- und Trocknungsdauer produktabh&amp;amp;auml;ngig. Relativ teuer. Vorsicht: Erw&amp;amp;auml;rmt sich beim Aush&amp;amp;auml;rten (ebenfalls unterschiedlich stark).&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Polyesterharz&lt;br /&gt;
| Gewässer&lt;br /&gt;
| ähnlich Epoxy-Harz. Wie dort kann eine Wellennachbildung durch Aufrühren kurz vor dem Erstarren erfolgen, allerdings ist der richtige Moment oft schwierig zu erwischen, besonders bei langsam aushärtenden Qualitäten. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabelle 3: Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Hier ist mal eine Auflistung von weniger gebr&amp;amp;auml;uchlichen Materialien &lt;br /&gt;
vorgesehen, da die normalen Zutaten in jedem Gesch&amp;amp;auml;ft erh&amp;amp;auml;ltlich &lt;br /&gt;
sind. Hintergedanke ist dabei vor allem der finanzielle Aspekt!&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- (siehe auch [http://www.peter-popp.de/bahn Basteltipps] zu B&amp;amp;auml;umen und Strassen usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| border=2&lt;br /&gt;
| Material&lt;br /&gt;
| Verwendung&lt;br /&gt;
| Hinweise&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| gef&amp;amp;auml;rbtes S&amp;amp;auml;gemehl&lt;br /&gt;
| naja....&lt;br /&gt;
| wurde fr&amp;amp;uuml;her als Streumaterial verwendet, heute wegen besserer Materialien nicht mehr &amp;quot;state of the art&amp;quot;. Wird allerdings immer noch angeboten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Streufasern&lt;br /&gt;
| Gras&lt;br /&gt;
| in verschiedenen L&amp;amp;auml;ngen und Farben bei den meisten Zubeh&amp;amp;ouml;rherstellern erh&amp;amp;auml;ltlich (z.B. Noch, Heki, Busch), beste Ergebnisse beim Aufbringen mittels statischer Aufladung (siehe G&amp;amp;uuml;nter Jaritz), bei kleinen Fl&amp;amp;auml;chen auch mittels Plastikflasche (Noch) recht gut zu applizieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Schaumstoffflocken&lt;br /&gt;
| Belaubung, Bewuchs&lt;br /&gt;
| in unterschiedlichen Farben und &amp;quot;K&amp;amp;ouml;rnungen&amp;quot;, zum Belauben von B&amp;amp;auml;umen, Beflockung von Boden, Bewuchs von Mauern, Felsen usw. Gro&amp;amp;szlig;es Angebot bei Woodland und Heki (u.a.)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &amp;amp;Auml;ste&lt;br /&gt;
| B&amp;amp;auml;ume, Ladegut&lt;br /&gt;
| kost nix, liegt einfach so rum und Spazierengehen ist gesund&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Schleifpapier&lt;br /&gt;
| Dachpappe, &amp;lt;BR&amp;gt;Strassen&lt;br /&gt;
| auch Abfallst&amp;amp;uuml;cke (z.B. Schleifb&amp;amp;auml;nder aus Schreinereien) gut verwendbar&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Vogelsand&lt;br /&gt;
| Sand, Schotter&lt;br /&gt;
| Nicht blind kaufen, sondern nur passende Sorten. In verschiedenen K&amp;amp;ouml;rnungen und Farben im Zoofachhandel/Kleintierbedarf. Manche Ausf&amp;amp;uuml;hrungen sind sehr gut f&amp;amp;uuml;r Schotter, Ladegut oder z.B. f&amp;amp;uuml;r Kiesgruben o.&amp;amp;auml;. brauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Aquarienkies und -Sand&lt;br /&gt;
| Bodengestaltung&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| in vielf&amp;amp;auml;ltiger Ausf&amp;amp;uuml;hrung und preiswert erh&amp;amp;auml;lt man im Zoobedarf Sand und fein(st)en Kies, Verwendung je nach Korngr&amp;amp;ouml;&amp;amp;szlig;e in Ber&amp;amp;uuml;cksichtigung des Darstellungsma&amp;amp;szlig;sstabs&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Karton&lt;br /&gt;
| Geb&amp;amp;auml;ude u.&amp;amp;auml;.&lt;br /&gt;
| Eigenbauten von Geb&amp;amp;auml;uden k&amp;amp;ouml;nnen aus Karton entstehen. Verschiedene St&amp;amp;auml;rken bzw. Qualit&amp;amp;auml;ten, z.B. auch als Architekturkarton&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Polystyrol&lt;br /&gt;
| Geb&amp;amp;auml;ude, Waggonselbstbau&lt;br /&gt;
| PS-Platten und Profile in verschiedensten Ausf&amp;amp;uuml;hrungen k&amp;amp;ouml;nnen im Selbstbau von Geb&amp;amp;auml;uden, Waggons u.&amp;amp;auml;. Verwendung finden. Slater's und Evergreen sind dabei u.a. als wichtige Hersteller zu nennen. Die von den &amp;quot;Standardanbietern&amp;quot; Faller, Vollmer, Noch und Busch (u.a.) angebotenen Platten - meist mit Dach- oder Mauerstrukturen - sind oft ziemlich einf&amp;amp;ouml;rmig und zu grob f&amp;amp;uuml;r den angegebenen Ma&amp;amp;szlig;stab.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Werg (Hanf)&lt;br /&gt;
| Gras, Schilf&lt;br /&gt;
| Werg bzw. Hanf ist in Baum&amp;amp;auml;rkten/Installateurbedarf als Dichtungsmaterial f&amp;amp;uuml;r Rohrverschraubungen erh&amp;amp;auml;ltlich. Kann (entsprechend gek&amp;amp;uuml;rzt) als Nachbildung von Gras, Stroh oder Schilf verwendet werden&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| EZ-Water&lt;br /&gt;
| Gew&amp;amp;auml;sser&lt;br /&gt;
| Hier soll noch das EZ-Water von Woodlands (hier im Vertrieb von NOCH) erw&amp;amp;auml;hnt werden, das bei ca. 250 Grad (!) geschmolzen und zum Ausgie&amp;amp;szlig;en von Gew&amp;amp;auml;ssern verwendet werden kann. Aufgrund der hohen Temperatur nicht ungef&amp;amp;auml;hrlich und nicht f&amp;amp;uuml;r jeden Untergrund zu verwenden (Allerdings werden 2 K-Harze auch ziemlich hei&amp;amp;szlig; beim Aush&amp;amp;auml;rten!). Praktisch ist das jedoch bei Gebirgsb&amp;amp;auml;chen, da nicht alles sofort davonl&amp;amp;auml;uft. Mit dem hei&amp;amp;szlig;en L&amp;amp;ouml;tkolben kann nachtr&amp;amp;auml;glich modelliert bzw. Granulat eingeschmolzen werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literaturhinweise ===&lt;br /&gt;
Spezielle Literaturvorschl&amp;amp;auml;ge zu diesem Thema sind etwas schwierig, &lt;br /&gt;
eigentlich findet sich in den meisten B&amp;amp;uuml;chern &amp;amp;uuml;ber allgemeinen &lt;br /&gt;
Modellbahnbau das ein oder andere dazu, u.a. in vielen Publikationen von &lt;br /&gt;
Bernhard Stein, B&amp;amp;uuml;cher der Verlage Alba, Miba, Merker usw. Dort wird &lt;br /&gt;
man auch feststellen, dass jeder Anlagenbauer seine spezifischen Rezepte &lt;br /&gt;
hat. Besonders erw&amp;amp;auml;hnen will ich hier dagegen [[Gruß_aus_Ferbach|&amp;quot;Gru&amp;amp;szlig; aus Ferbach&amp;quot;]] (Verlag Miba), in dem viele ungew&amp;amp;ouml;hnliche und gute Tips zu finden &lt;br /&gt;
sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
=== Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nette Erklärungen zum [http://www.tischlerei-krampitz.de/der_werkstoff_holz.htm Werkstoff Holz:]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.tischlerei-krampitz.de/staebchenplatte.htm Stäbchenplatte]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.tischlerei-krampitz.de/furnierplatte.htm Furnierplatte]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkzeug und Material]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Tunnel&amp;diff=13047</id>
		<title>Tunnel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Tunnel&amp;diff=13047"/>
				<updated>2021-01-17T21:20:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: Links geändert, kleine Textanpassungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tunnel sind auf vielen Modellbahnanlagen zu finden. Sie dienen im Modell häufig dazu, Züge &amp;quot;verschwinden&amp;quot; zu lassen oder zu kleine Gleisradien zu kaschieren. Tunnel auf Modellbahnanlagen können zu optischen oder betrieblichen Problemen führen, wenn sie falsch angelegt werden. Der folgende Artikel gibt Hinweise zur praktischen Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Funktion =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnbau beim Vorbild ist einigen Zwängen hinsichtlich der Streckenführung unterworfen. So dürfen z. B. bestimmte Mindestradien nicht unterschritten oder maximale Steigungen nicht überschritten werden. Im bergigen Gelände werden Tunnel daher dort angelegt, wo ein Berg nicht mit einer anderen Streckenführung umgangen werden kann. Der Bau von Tunneln ist aufwendig und teuer. Man versuchte daher stets eine Alternative zu finden. Dies konnte auch den Bau eines Einschnitts anstelle eines Tunnels bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Streckenelektrifizierung mussten zahlreiche Tunnel aufgrund des notwendigen Platzbedarfs für den Fahrdraht umgebaut werden. Dazu wurden z. T. die Tunnelsohlen tiefer gelegt (z. B. Schwarzwaldstrecke oder Tauerntunnel), eine zweite Tunnelröhren angelegt (z. B. Loreleytunnel) oder der Tunnel aufgeschlitzt und somit in einen offenen [https://de.wikipedia.org/wiki/Einschnitt_(Verkehrsweg) Einschnitt] umgebaut.&lt;br /&gt;
Außerdem wurden (vor allem in Österreich, wo ja deutlich längere Tunnel zu finden sind) in den letzten Jahren die Sicherheitsanforderungen deutlich erhöht, so dass Rettungsstollen bzw. aufwendig belüftete Fluchträume geschaffen sowie Rettungszüge außerhalb von Tunneln auf separaten Gleisen permanent bereitgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tunnel auf ICE-Neubaustrecken weisen eine spezielle Form der &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/Feste_Fahrbahn festen Fahrbahn]&amp;quot; auf, die auch von normalen Straßenfahrzeugen befahrbar ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Streckenbegradigung auf der Tauernbahn-Südrampe oder auch auf der italienischen Seite der Brennerbahn wurden zahlreiche Tunnel neu angelegt - nicht zuletzt, da mit heutigen Mitteln die Kosten des Tunnelbaus gegenüber den Nachteilen langsamer (nicht konkurrenzfähiger) Bahnstrecken geringere Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Vorbild ist bei der Modellbahn meistens der Gleisplan zuerst vorhanden, um den herum danach die Landschaft gebaut wird. Dabei ist die Landschaft stets so anzulegen, daß sie einen glaubwürdigen Rahmen für die (in Wirklichkeit ja erst später angelegte) Bahnstrecke bildet. Daraus folgt, daß der Betrachter den Eindruck gewinnen muß, daß ein Kunstbauwerk (wie Brücke oder Tunnel) unbedingt notwendig ist und daß es keine weniger aufwendige Streckenführung geben konnte. Verletzt man diesen Grundsatz, wirken Tunnel oder Brücken nicht richtig. Leider werden Brücken und Tunnel vielfach auf Modellbahnen ohne Berücksichtigung dieses Grundsatzes plaziert. Eine mit Tunneln übersäte Landschaft wirkt kaum harmonisch. Siehe hierzu auch die Vorüberlegungen im Artikel [[Landschaftsbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer landschaftlich gestalterischen Funktion werden Tunnel auf der Modellbahn häufig noch für weitere Zwecke eingesetzt. So läßt sich z. B. mit einem Tunnel kaschieren, daß die Bahn eigentlich nur im Kreis fährt (mit einem Kehrtunnel wie auf der Brennerbahn bei St. Jodok hat man dabei sogar realistische Vorbilder). Dazu kombiniert man das Gestaltungsmittel &amp;quot;Tunnel&amp;quot; mit einem [[Schattenbahnhof]], einem unsichtbaren Abstellbahnhof, der dafür sorgt, daß nicht derselbe Zug unmittelbar wieder aus einem anderen Tunnelportal hervorkommt. Dadurch wird dem Betrachter suggeriert, der Zug habe die Anlage auf seiner Fahrt quasi verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mit einem Tunnel nur ein zu enger Gleisradius kaschiert werden soll, kommen auch andere Gestaltungsmittel in Betracht. So läßt sich die Kurve beispielsweise in einem vom Betrachter schlecht einsehbaren Einschnitt führen oder durch Häuser oder einen Wald verdecken. Unter Umständen genügt eine günstig plazierte Häusergruppe, um dem Betrachter vom Anlagenrand aus die Sicht auf eine Kurve zu nehmen oder davon abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Querschnitt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[NEM]] 105 &amp;quot;Tunnelprofile für Normalspurbahnen&amp;quot; legt eine Empfehlung für den notwendigen Tunnelquerschnitt fest, mit dem ein sicherer Betrieb möglich ist. Diese Norm enthält Formeln und Skizzen, nach denen man das Tunnelprofil mit Taschenrechner, Lineal und Zirkel individuell konstruieren kann. Kriterien sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nenngröße&lt;br /&gt;
* Gleisabstand&lt;br /&gt;
* Gerade oder Bogen (Radius)&lt;br /&gt;
* Fahrleitung (&amp;quot;[[Oberleitung]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relevante Normen:&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem102_d.pdf NEM 102: Umgrenzung des lichten Raumes bei gerader Gleisführung]&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem103_d.pdf NEM 103: Umgrenzung des lichten Raumes bei Gleisführung im Bogen]&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem105_d.pdf NEM 105: Tunnelprofile für Normalspurbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem112_d.pdf NEM 112: Gleisabstände]&lt;br /&gt;
* [http://www.morop.org/de/normes/nem201_d.pdf NEM 201: Fahrdrahtlage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Portal =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Bau von Tunneln beim Vorbild häufig zeitgleich mit dem Streckenbau erfolgte, sind sich die Portale entlang einer Strecke häufig architektonisch ähnlich, wenngleich sie an die jeweilige örtliche Situation angepaßt sein müssen. Auch das Baumaterial ist häufig identisch und sollte zu der auf der Anlage nachgebildeten Landschaft passen, da das Baumaterial oft in nahegelegenen Steinbrüchen gewonnen wurde. Portale von Privat- und Kleinbahnen sind häufig schmuckloser als die von Staatsbahnen. Daneben existieren sogar Tunnel, deren Öffnung lediglich - ohne gemauertes Portal - in den Fels gehauen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auflockerung und zur Gestaltung verschiedenartiger Tunnelportale auf einer Anlage gibt es verschiedene Möglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flügelmauern (Stützmauern) zum Abfangen des seitlichen Gebirgsdrucks. Da Tunnelbau teuer war, versuchte man, die Tunnels so kurz wie möglich zu halten. Dazu war häufig der Bau von vorgezogenen Stützmauern notwendig. &lt;br /&gt;
* Führung einer zweigleisigen Strecke in zwei getrennte Röhren (z. B. Loreleytunnel)&lt;br /&gt;
* Annahme einer anderen Bauzeit der Nebenbahn gegenüber der Hauptbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Tunnelportale bei Eisenbahnfotografen als Motiv beliebt sind, gibt es in Eisenbahnfotobüchern zahlreiche Abbildungen, an denen man sich für das Modell orientieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle nochmal als Anregung ein Hinweis auf die Tauernbahn: die Nordeinfahrt wurde vor einiger Zeit verlegt, das alte Portal hat man als [https://gastein-im-bild.info/eb/evbbot3.html Denkmal] am ursprünglichen Ort stehen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industriemodelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zubehörhersteller liefen eine große Auswahl von Tunnelportalen. Als Auswahlkriterien müssen bedacht werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nenngröße&lt;br /&gt;
* Eingleisige oder zweigleisige Strecke&lt;br /&gt;
* Fahrleitung&lt;br /&gt;
* Passen Baustil und gedachtes Baujahr der Modellstrecke bzw. des Modelltunnels zu dem ausgewählten Modell?&lt;br /&gt;
* Paßt das nachgebildete Baumaterial des Portals zu der nachgebildeten Landschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere zweigleisige Portalmodelle für Fahrleitungsbetrieb sind häufig viel zu groß (&amp;quot;Scheunentor&amp;quot;). Hier ist zu prüfen, ob der Einsatz von 2 getrennten eingleisigen Tunnelportalen vorteilhaft ist. Außerdem kann man die Fahrleitung versuchen abzusenken und nur den Fahrdraht im Tunnel zu führen. Unter Umständen kann man dann auf Modelle ausweichen, die nicht für Fahrleitungsbetrieb gedacht sind und folglich kleiner ausfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tunnel Selbstbauportal.jpg|thumb|384px|Nachbildung des Prinzenkopftunnels an der Moselstrecke auf der Clubanlage des [http://www.mec-krefeld.de MEC Krefeld] als Beispiel für ein selbstgebautes Portal. Das Modell ist aus Gipsplatten entstanden.]]&lt;br /&gt;
Die im Abschnitt &amp;quot;Industriemodelle&amp;quot; genannten Kriterien gelten selbstverständlich auch für Selbstbaumodelle von Tunnelportalen. Indes ist man mit der Gestaltung wesentlich freier. Dies ist häufig notwendig, wenn man die Strecke nach einem konkreten Vorbild baut. Als Baumaterial bieten sich käufliche Mauerplatten oder eigene Gipsmodelle an. Die Gipsmodelle können entweder geritzt oder aus Silikonformen abgegossen werden. Es ist auch möglich, ein Portal z.&amp;amp;nbsp;B. aus kleinen Schieferplättchen aufzumauern. Das prinzipielle Vorgehen unterscheidet sich nicht vom [[Gebäude-Selbstbau]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Tunnelportalen ist häufig die Jahreszahl des Baus eingemauert. Außerdem befinden sich oft Schilder mit dem Tunnelnamen und der Tunnellänge an den Portalen. Solche Schilder lassen sich mit einem Grafikprogramm einfach erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig findet man an Portalen bzw. Stützmauern oder auch an der Tunnelsohle Abflüsse bzw. Gräben, um im oder am Tunnel austretendes Wasser abzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Portale, so z.&amp;amp;nbsp;B. an der Rheinstrecke, sind sehr aufwendig mit Türmchen u.&amp;amp;nbsp;a. verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Tunnelröhre =&lt;br /&gt;
[[Bild:Tunnel_ohne_Roehre.jpg|thumb|Ein Negativ-Beispiel für einen Tunnel ohne Röhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eindruck eines Tunnels kann nachhaltig gestört sein, wenn der Betrachter nicht den Eindruck einer Röhre bekommt, sondern nur ein Loch in der Landschaft sieht. Es ist daher wichtig, auch die Tunnelröhre selbst auf dem ersten Stück (ca. 20-30 cm in H0) nachzubilden. Wie lang dies tatsächlich sein muß, hängt davon ab, wie weit der Betrachter in den Tunnel hineinschauen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röhre selbst wird am einfachsten aus Mauerkarton oder dünnen Schaumplatten mit Mauerstruktur gefertigt, die sich der Tunnelwölbung gut anpassen. Dazu montiert man im Abstand von beispielsweise 10 cm Holzspanten, die dem Tunnelquerschnitt entsprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunneleindruck wird auch durch von innen einfallendes Licht zerstört. Durch Blenden muß man gegebenenfalls dafür sorgen, daß dies nicht passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Eingriffsmöglichkeiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Tunneln und unterirdischen Abschnitten kommt es immer wieder zu Störungen des Modellbahnbetriebs. Die Gleisverlegung und Verdrahtung muß in solchen Abschnitten mit erhöhter Aufmerksamkeit durchgeführt werden, da Änderungen nach dem Überbauen der Gleise mit der Landschaft deutlich schwieriger sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch entsprechende Wahl des Unterbaus (siehe [[Einmaleins des Anlagenbaus|1x1 des Anlagenbaus]]) muß man sicherstellen, daß man auch nach dem Überbauen von der Seite oder von unten an die Tunnelstrecken herankommt. Daher eignet sich die Spantenbauweise in solchen Bereichen deutlich besser als die Plattenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Galerie = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Tunnel sei noch die sogenannte [https://de.wikipedia.org/wiki/Galerie_(Verkehrsbauwerk) Galerie] erwähnt. Diese Kunstbauten sind i.d.R. als einseitig offene &amp;quot;Überdachung&amp;quot; der Gleisanlage angelegt, um vor Lawinen bzw. Bergstürzen/Steinschlag zu schützen und finden sich oft im Anschluss an einen Tunnel. Bei knapp innerhalb einer Felswand liegenden Tunnels wurde gelegentlich die Tunnelwand zur Felswand hin durchbrochen, so dass ebenfalls eine Galerie entsteht und eine gute Durchlüftung sichergestellt ist (was gerade in Zeiten der Dampfloks sehr wichtig war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fahrleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt eine Strecke mit Fahrleitung durch einen Tunnel, gibt es beim Vorbild verschiedene Möglichkeiten der Führung. Bei ausreichendem Platz werden bei zweigleisigen Strecken am Tunnelscheitel Hängestützen montiert, an denen ein in der Höhe reduziertes Kettenwerk befestigt ist. Eine andere, seltenere Variante ist es, nur den Fahrdraht im Tunnel zu führen. Das Tragseil wird dabei am Tunnelportal abgespannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern einige Modelloks auf der Anlage per Fahrdraht betrieben werden, muß auch in den unterirdischen Bereichen eine Fahrleitung gebaut werden. Diese ist aus Kostengründen häufig eine robustere &amp;quot;Tunneloberleitung&amp;quot;, die mit verschiedenen Mitteln einfach selbst gebaut werden kann. Falls die Fahrleitung im Tunnel nicht weitergeführt wird, aber Fahrzeuge mit gehobenem Stromabnehmer verkehren, ordnet man am unsichtbaren Beginn der Tunnelröhre schräg nach oben gebogene Auflaufhörner im Winkel von ca. 15° an, an denen die gehobenen Stromabnehmer langsam in die niedrigere Fahrdrahtlage heruntergeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.miba.de/spezial/spezial/38/index.htm MIBA-Spezial 38: Brücken, Mauern und Portale; November 1998]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13046</id>
		<title>Gebäude-Selbstbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13046"/>
				<updated>2020-10-18T18:46:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: /* Regenrinnen und Fallrohre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Text möchte ich einige Hinweise und Anleitungen zum Selbstbau von Gebäuden auf Modellbahnanlagen geben. Ich beziehe mich auf keine bestimmte Baugröße oder [[Epoche]], die Beispiele sind allgemein gehalten, so dass (hoffentlich) jeder etwas damit anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschreibe meine Art, Gebäude zu bauen. Es gibt mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten, wer mag, kann mir ja schreiben, ich werde diesen Text dann ergänzen. Unter http://www.vierekas-eisenbahnseiten.de/H0-Modellbau/Bahnhof-Buehne.htm zeigt Hans-Jürgen Eicke z. B. den Selbstbau mit Sperrholz in Lasertechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: Ich baue meine Häuser aus Plastik, aus Polystyrol, PS, genau gesagt. PS gibt es in Platten- und Profilform im Modellbauladen zu kaufen. PS ist billig, einfach zu verkleben und leicht zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Selbstbau Gebäude(FAQ)|FAQ]] und der Artikel [[Vorbildabmessungen#Gebäude|Vorbildabmessungen]] ergänzen diesen Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beispiele =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernhof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp hat nach der in hier beschriebenen Methode einige Häuser aus einem massiven Styrodurkern gebaut, auf seiner [http://www.peter-popp.de/bahn/pm_bauernh.html Website] kannst Du Beispiele für solche Häuser sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-eg.jpg|framed|Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen, der Bauplan für dieses Gebäude wird im Abschnitt [[#Planung|Planung]] präsentiert. Die Ziegelsteinmauerplatten sind von Kibri, das Fachwerk wurde aus PS-Streifen aufgeklebt. Türen und Fenster sind aus PS-Platten und -Profilen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerschuppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-schuppen.jpg|framed|Lagerschuppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Lagerschuppen hat einen Kern aus PS, der dann mit gebeizten Kiefernholzleistchen verkleidet wurde. Der Bau solcher Gebäude wird im Abschnitt [[#Holzbauten|Holzbauten]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-wohnhaus.jpg|framed|Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus ist gebaut aus PS, die Wände sind mit Kunstharzspachtel verputzt. Fenster und Tür wieder aus PS, Dachplatte von Kibri. Wohnhaus. Die Entstehungsgeschichte dieses schönen Wohnhauses ist im Abschnitt [[#Steinbau|Steinbau]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Planung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebauedebau-bauzeichnung.png|framed|Beispiel für eine Bauzeichnung, gezeichnet mit kontour unter Linux.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang steht ein Bauplan. Wenn es für das gewünschte Gebäude keinen fertigen Plan aus einem Buch oder einer Zeitschrift gibt, musst Du selber einen Plan zeichnen. Das hört sich schwieriger an als es ist. Am einfachsten ist es, Du skizzierst Deine Vorstellungen mit ungefähren Maßangaben auf einem Blatt Papier und zeichnest anschließend mit einem Illustrations- oder CAD-Programm den Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich genauso gut möglich, einen Bauplan mit Papier und Bleistift zu zeichnen, ich bin davon aber abgekommen, weil es viel einfacher ist, einen Plan in einem Programm als in einer Zeichnung zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt schwer, eine Empfehlung für ein bestimmtes Programm abzugeben. Unter Windows habe ich mit dem Freeware-CAD-Programm [http://www.cadstd.com/ CADStd] sehr gute Erfahrungen gemacht, unter Linux benutze ich Impress, das Illustrationsprogramm, das in OpenOffice [http://de.openoffice.org OpenOffice] enthalten, ist oder [http://www.ribbonsoft.com/de/qcad.html QCAD], ein CAD-Programm, dessen Quelltext kostenlos zu haben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass das verwendete Programm das Zeichnen auf mehreren Ebenen unterstützt. So kannst Du die Umrisse der Wandteile auf eine eigene Ebene legen, separat ausdrucken und auf die PS-Platten kleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ich möchte hier keine Anleitung zum Zeichnen von Gebäudebauplänen schreiben, wenn Du so etwas benötigst, findest Du eine Anleitung, die sich an kontour orientiert, unter [http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Material und Werkzeug =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Zeichnung fertig gezeichnet oder fotokopiert ist, ist es an der Zeit, die nötigen Werkzeuge bereit zu legen und das Material zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du benötigst nicht besonders viel Werkzeug und auch kein teures Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Polystyrolplatten in den Stärken 1,0, 0,5 und 0,3 mm&lt;br /&gt;
* Styrodur&lt;br /&gt;
* Evtl. Mauerwerks- und Dachplatten aus PS&lt;br /&gt;
* Polystyrolprofile für Fenster und Türen&lt;br /&gt;
* Holzleisten in verschiedenen Formaten&lt;br /&gt;
* Bausatzreste (sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig)&lt;br /&gt;
* 1,5 mm Messingdraht&lt;br /&gt;
* Messingrohr&lt;br /&gt;
* Lackspachtel&lt;br /&gt;
* Beize&lt;br /&gt;
* Kontaktkleber&lt;br /&gt;
* Polystyrolkleber&lt;br /&gt;
* Fotokleber&lt;br /&gt;
* Sekundenkleber&lt;br /&gt;
* Matte Acryl- oder Kunstharzfarben&lt;br /&gt;
* Wasserfarben&lt;br /&gt;
* Farbpigmente zum Altern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Auflistung ist zu beachten, dass natürlich nicht für jedes Projekt alle Materialien benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Teppichmesser, Skalpell oder Cutter&lt;br /&gt;
* Laubsäge&lt;br /&gt;
* Minibohrmaschine mit Trenn- und Polierscheibe, eine Metallsäge tut es natürlich auch&lt;br /&gt;
* Stahllineal&lt;br /&gt;
* Geodreieck&lt;br /&gt;
* Glashaarradierer&lt;br /&gt;
* Spachtel&lt;br /&gt;
* Schleifpapier&lt;br /&gt;
* Pinsel in verschiedenen Größen&lt;br /&gt;
* Winkel&lt;br /&gt;
* Pinzette&lt;br /&gt;
* Feilen&lt;br /&gt;
* Messschieber&lt;br /&gt;
* verschiedene Zangen&lt;br /&gt;
* Schere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werkzeuge sollten in jedem Modellbahnerhaushalt vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rohbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise zur Erstellung des Rohbaus ist je nach Vorbild unterschiedlich. Ich beschreibe in diesem Kapitel drei verschiedene Bauweisen: Holzhäuser, Bauten aus Stein und Fachwerkhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Peter Popp stammt die Idee, den Rohbau des Gebäudes aus Styrodur zu bauen. Peter baut einen Klotz aus Styrodur in der Form des Hauses, schneidet die Fensteröffungen heraus und höhlt den Klotz hinter den Fenstern vorsichtig aus. Der ganze Klotz wird dann mit einem Sand-Leim-Gemisch verputzt bzw. mit feinen Brettchen verbrettert. Das Dach entsteht aus PS-Bauplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle nach Vorbildern aus Holz sollte man auch aus Holz bauen. Die Maserung der meisten Hölzer ist zwar für H0 und mehr noch für TT oder N zu grob, ich meine aber, dass Holz trotzdem immer noch besser wirkt als Holzplatten aus Polystyrol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden freilich Holzwände, die beim Vorbild glatt geschliffen sind. Solche Wände kann man am einfachsten mit PS-Platten von Evergreen nachbilden, die es in verschiedenen Größen und Formen zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für Bretterwände aus Holzleisten bieten sich zwei Möglichkeiten an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bau eines Fachwerkes aus Holzleisten.&lt;br /&gt;
# Bau eines Gebäudekernes aus Polystyrol oder Sperrholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Methode empfiehlt sich, wenn man in das Gebäude hineinsehen kann, also z. B. bei offenen Schuppen, die zweite Methode bietet ein Höchstmaß an Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein tragendes, möglichst stabiles und rechtwinkliges Fachwerk zu erhalten, ist es am einfachsten, die Rahmenteile auf der Bauzeichnung zusammenzubauen. Dazu druckt man sich eine Zeichnung des Fachwerkes aus und legt eine Kopierfolie darüber. An der Zeichnung können jetzt die Maße für die einzelnen Balken abgenommen werden. Die Balken werden gegebenenfalls gebeizt und dann auf der Folie mit Weißleim verklebt. Das Beizen muss unbedingt vor dem Verkleben erfolgen, weil sonst die Beize auf Klebestellen nicht hält. Der Weißleim haftet zwar auf der Folie, ist jedoch leicht wieder abzulösen. (s. Abb. rechts, leider ist die Transparentfolie auf dem Foto nicht so gut zu sehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-holzrohbau.jpg|framed|Zusammenbau eines Holzschuppens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Fachwerkteile fertig sind, werden sie mit Hilfe eines Stahlwinkels oder eines Geodreieckes zusammengeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Trocknen der Fachwerkteile wird das Fachwerk mit Brettern verkleidet. Passende Leisten erhält man in Geschäften für Schiffsmodellbau, man kann sich aber die Bretter auch selbst aus 0,5 mm starkem Balsaholz zuschneiden. Wiederum gilt, dass alle Holzteile vor dem Verkleben gebeizt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Abbildung sind die Wände einer kleinen Feldscheune während des Zusammenbaus zu sehen. Da ich die Scheune erst nach dem Zusammenbau mit Acrylfarben bemalt habe, konnte ich die einzelnen Bretter ungefärbt verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Gebäudeinnere nicht einsehbar ist, wie bei Lagerschuppen oder Holzwohnhäusern, ist es einfacher, einen Gebäudekern aus Polystyrolplatten zu bauen und die Verbretterung daran zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wird ein Ausdruck oder eine Kopie des Bauplanes grob ausgeschnitten und die einzelnen Wandelemente mit Foto- oder Montagekleber auf 1 mm starkes Polystyrol geklebt. Man kann die Teile auch auf Transparentfolie drucken und auf die PS-Platten kleben. Die Einzelteile werden sorgfältig mit einem Messer ausgeschnitten. Nach dem Ausschneiden kann das Papier einfach abgerissen und der Fotokleber abgerubbelt werden (darum Fotokleber). Die Wandelemente werden mit flüssigem Polystyrolkleber um eine Grundplatte herum verklebt. Wenn möglich, solltest Du schwarze Bauplatten verwenden, damit nicht weißer Kunststoff zwischen den einzelnen Holzstreifen zu sehen ist. Auf dem Gebäudekern wird jetzt eine Unterkonstruktion aus 0,5 mm starken Leisten mit Kontaktkleber quer zur Verbretterung angebracht. Dieser Unterkonstruktion wird mit stark verdünnter schwarzer Farbe bemalt, damit kein unbehandeltes Holz durch die Außenwände hindurch zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißes Polystyrol für die Wände verwendet hast, solltest Du es jetzt auch schwarz färben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss werden die Außenwände verbrettert, die einzelnen Brettchen werden mit Weißleim oder Alleskleber auf der Unterkonstruktion bzw. dem Fachwerk befestigt. Achte dabei darauf, dass die Bretter einigermaßen senkrecht angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-bauteile-aufgeklebt.jpg|framed|Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile, zum Teil schon ausgeschnitten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Bauten aus Stein, Backstein oder verputztem Mauerwerk verwende ich Polystyrolplatten, die es in verschiedenen Stärken für wenig Geld zu kaufen gibt. Polystyrol ist verzugsfrei, stabil und mit handelsüblichem PS-Kleber sicher und alterungsbeständig zu verkleben, für feine Teile kann man auch Universalverdünnung nehmen. Fensteröffnungen sind mit einem Messer leicht und genau auszuschneiden. Das Material kann mit Feilen und Schleifpapier bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau von Häusern mit Ziegelmauerwerk gibt es Bauplatten von verschiedenen Herstellern, deren Struktur, zumindest in H0, aber etwas groß ausgefallen ist. Für H0-Bauten empfielt sich die N-Ziegelmauerplatte von Kibri, die zudem noch einige gebogene Fensterstürze enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Platten werden mit Fotokleber Ausdrucke oder Kopien der Bauzeichnung befestigt. Es ist einfacher, das Papier nach dem Ausschneiden wieder herunterzupuhlen als die Maße genau auf die Bauplatten zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-rohbau-1.jpg|framed|Rohbau eines Hauses aus Polystyrol]]&amp;lt;!--[[Bild:Gebaeudebau-eckverbindungen.png|framed|Eckverbindungen: Links auf Gehrung gefeilt, rechts stumpf verklebt]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes werden die Fensterausschnitte sorgfältig aus der Platte herausgeschnitten. Es genügt, die Schnittlinien nur bis etwa zur Hälfte der Stärke der Bauplatte anzuritzen und dann den Fensterausschnitt kreuzweise einzuschneiden. Jetzt können die dabei entstandenen Dreiecke vorsichtig nach innen herausgebrochen werden und fertig ist eine saubere Fensteröffnung. Die beim Schneiden von Polystyrol neben dem Schnitt entstehenden Wülste können mit feinem Schleifpapier oder durch Schaben mit einem Messer entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudeecken können auf unterschiedliche Arten gestaltet werden. Bei der Verwendung von Ziegelmauerplatten ist es am besten, die Platten auf Gehrung zu feilen und zusammen zu setzen, Wände, die später verputzt werden, können auch stumpf verklebt werden (s. Abb. ''&amp;quot;Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile...&amp;quot;'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertigen Wände werden miteinander und mit einer Grundplatte verklebt. Am besten eignet sich dafür dickflüssiger PS-Kleber aus der Tube. Die Grundplatte sollte in Höhe des Erdgeschossfußbodens eingebaut werden, so können vor dem Aufsetzen des Daches noch Figuren im Inneren des Hauses platziert werden. Wenn Du Deine Häuser von innen beleuchten willst, solltest Du eine Öffnung in die Grundplatte schneiden sobald der Kleber getrocknet ist, oder gleich statt der Grundplatte einen Rahmen aus Polystyrol einkleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-1.jpg|framed|Rohbau nach dem ersten &amp;quot;Verputzen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stabilität des Rohbaus zu erhöhen, kann es bei größeren Gebäuden nötig sein, eine oder mehrere weitere &amp;quot;Zwischendecke(n)&amp;quot; einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude aus Natur- oder Backstein erhalten jetzt Fenster- und Türstürze, die aus 0,3 mm starkem Polystyrol geschnitten und mit einer Dreikantfeile strukturiert werden. Die Stürze werden auf die Wände geklebt. Wenn Du die Mauerplatten von Kibri verwendest, kannst Du natürlich auch die mitgelieferten Stürze verwenden. Für diese Stürze müssen allerdings Ausschnitte in die Wäde gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Putzbauten müssen natürlich noch ihren &amp;quot;Putz&amp;quot; erhalten. Ich verwende dazu Lackspachtel, der mit einem Japanspachtel auf den Rohbau aufgetragen wird. Wichtig ist, den Rohbau aus Polystyrol vor dem Auftragen des Spachtels zu entfetten, was am einfachsten in warmem Wasser mit Spülmittel geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Spachtel trocken ist, wird er verschliffen. Je nachdem wie sorgfältig Du dabei vorgehst, entsteht eine mehr oder weniger glatte Oberfläche. Für ein altes Haus kann eine unebene, rissige Oberfläche durchaus erwünscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-2.jpg|framed|Rohbau eines Hauses mit verschliffenem &amp;quot;Putz&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die gewünschte Oberflächenqualität erreicht ist, ist es manchmal nötig, das Spachteln und Schleifen mehrmals zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du ein Haus mit Glattputz nachbilden möchtest, reicht es auch, den fertigen Rohbau mit matten Weißlack aus der Sprühdose zu spritzen. Wenn das Spritzen mehrmals wiederholt wird, entsteht eine leicht rauhe Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fertigstellung des Rohbaus fehlen jetzt nur noch die Fensterbänke. Sie entstehen aus 0,5 mm starken Kunststoffstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachwerkbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkwände werden zunächst wie oben beschrieben aus den Bauplatten ausgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Fachwerk gibt es verschiedene Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, das Fachwerk durch Einritzen der Balken in die Seitenwände darzustellen. Wenn man die Wände aus Polystyrol herstellt, hat man so schon ein schönes Fachwerk, das nur noch angemalt werden muss. Die beim Einritzen entstehenden Einschnitte in der Wandoberfläche verhindern, dass die Farbe des Fachwerks auf die Wandflächen läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante besteht darin, das Fachwerk aus Holz oder Polystyrolprofilen auf die Wände aufzukleben und die Zwischenräume mit passend zugeschnittenen Stücken Mauerplatte, Karton oder mit Gips aufzufüllen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Mauern recht dick werden und die Fenster daher sehr genau in die Mauer eingepasst werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Möglichkeit ist, die &amp;quot;Balken&amp;quot; des Fachwerkes auf die Mauerplatten zu kleben. Nimmt man dünnes Holz oder Kunststoffpofile (so um 0,3 bis maximal 0,5 mm), ist die Wirkung sehr gut und die Herstellung nicht so eine Fieselei wie bei der zweiten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbgebung ist bei der dritten Methode auch recht einfach: Du lackierst zunächst das Mauerwerk in der gewünschten Farbe. Falls dabei etwas Farbe auf die Fachwerkbalken gelangen sollte, ist das kein Problem. Die Seiten der Balken sollten unbedingt in der Wandfarbe bemalt werden. Wenn die Farbe getrocknet ist, wird die Oberfläche des Fachwerks lackiert. Dadurch dass die Seiten der &amp;quot;Balken&amp;quot; in der Wandfarbe lackiert sind, wirken die Balken nicht mehr so dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Michael Krause kam ein weiterer Tip, wie man Fachwerkwände bauen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lufttrocknende Modelliermasse (etwa Efa - Plast)&lt;br /&gt;
* PS - Platten (0,8mm, 0,5mm, 0,3mm), evtl. auch Architekturkarton 5 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den schon beschriebenen Methoden lassen sich auch hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn mit 5mm Architekturkarton gearbeitet wird. Das Material ist leicht zu schneiden und aufgund der Schaumschicht zwischen den Kartonplatten auch weitestgehend verzugsfrei. Lediglich die Stärke ist ein Problem: Die Verglasung der Fenster sollte deshalb außen auf den Karton geklebt werden, der innen liegende Fensterrahmen kann mit Streifen aus Papier oder dünnem PS verkleidet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ergeben sich zwei Vorteile für Detailliebhaber: auf der &amp;quot;Fensterbank&amp;quot; ist ausreichend Platz für &amp;quot;Blumentöpfe&amp;quot; (aus Resten von Spritzlingen), die Gardinen haben etwas Abstand zum Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wird zuerst als Ganzes aus PS geschnitten (die Methode beschreibt auch Jacques Le Plat in den &amp;quot;Grüßen aus Ferbach&amp;quot;). Für sehr filigranes Fachwerk mit komplizierter Struktur bietet sich das dünnere Material aus 0,3 oder 0,5 mm PS an. Hier muss allerings sehr vorsichtig geschnitten werden, weil schon ein kleiner Ausrutscher die Balken durchtrennen kann. Grobere und einfach Strukturen lassen sich auch aus 0,8 mm PS schneiden. Hierbei ist die Ritztechnik zu empfehlen (dabei wird das Messer mit der stumpfen Seite der Spitze entlang der Schnittlinie geführt. In der so entstandenen Rille läßt sich das Material leichter schneiden und auch ausbrechen).&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse wird dünn (etwa 1-2mm) auf Alu-Folie ausgerollt, dazu eignen sich Tapeten-Andruckroller aus Moosgummi, Flaschen oder das gemeine Nudelholz (allerdings nur in der Marmor-Ausführung, am Holz bleibt die Masse zu sehr kleben).&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse dünn ausgerollt ist, das Fachwerk mit der Rolle eindrücken. Mit einem dünnen Messer oder einem Nagel die einzelnen Balken nachdrücken, so das die Masse zwischen den Balken hervorquillt. Anschließend wird die Putzstruktur mit einer Zahnbürste oder einem Borstenpinsel in die Gefachfüllung getupft.&lt;br /&gt;
# Nach kurzer Antrockenzeit wird das Fachwerk vorsichtig wieder aus der Masse gehoben, die Gefache können bemalt werden (ich benutze dafür Acryl- Bastelfarbe). Eventuell muss der Putz nochmal mit Bürste oder Pinsel nachgetupft werden, weil die Wasserhaltige Farbe die Oberfläche der Masse wieder aufweicht und so die Struktur verschmiert wird.&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse auf die vorbereitete Wand aufkleben, z.B. mit Weißleim (ich klebe die Wände erst später zusammen – für das Fachwerk ist es günstiger, mit den Einzelteilen zu arbeiten).&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wieder locker wieder eindrücken: Dabei müssen alle Balken richtig in der Modelliermasse liegen, die Masse zieht sich beim Durchtrocknen leicht zusammen (deshalb muss sie auch aufgeklebt werden – das verhindert, dass sich die Modelliermasse zu sehr verzieht).&lt;br /&gt;
# Während des Durchtrocknens nochmal kontrollieren, ob sich das Fachwerk leicht herausnehmen lässt, anschließend wieder einlegen.&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse durchgetrocknet ist, das Fachwerk herausnehmen: Mit einer Holzraspel, grobem Schmirgelpapier und einem Messer die Holsstruktur ritzen, anschließend anmalen.&lt;br /&gt;
# Fachwerk einkleben, Wände zusammenbauen, evtl. entstandene Lücken im Fachwerk an den Hausecken lassen sich mit Modelliermasse spachteln.&lt;br /&gt;
# Der übrige Putz an Wänden ohne Fachwerk läßt sich mit einem lang gewalzten Stück Modelliermasse auf dem zusammengebauten Rohbau an einem Stück anfertigen. Bruchsteinmauern als Fundament, Mauerwerk um Portale oder an Ecken und ähnliches können mit einem gebogenen Draht oder dem Messer problemlos eingedrückt werden, so entsehen auch an den Ecken keine störenden Lücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens nach hat die Methode einige wesentliche Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Gefachefüllungen sind höher als das Fachwerk, was dem Vobild sehr nahe kommt.&lt;br /&gt;
# Fachwerk und Wand lassen sich separat bemalen, die Feinarbeit mit dem Pinsel fällt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Nachteil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Modelliermasse unter dem Fachwerk wird die Materialstärke etwa unberechenbar, deshalb mache ich die äusseren Balken in der Regel etwas breiter, die können vor dem dem Zusammenbau dann noch angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausschneiden des Fachwerkes &amp;quot;am Stück&amp;quot; erfordert etwas Übung, die man aber schnell bekommt, wenn man mit einfachen Strukturen anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Möglichkeit ist die Verwendung von Gips anstelle der Modelliermasse. &lt;br /&gt;
Der Rohbau wurde hier aus dem o.g. 5 mm Architekturkarton erstellt (der auch unter den Namen Foamboard, Depafit oder Kappaline im Fachhandel geführt wird), das Fachwerk wurde aus Balsaholzleisten aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0913.JPG|thumb|Rohbau aus Karton und Balsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, zumal Gips und Balsaholz sehr einfach mit Wasserfarbe bemalt werden kann: wegen der Saugfähigkeit und dem lasierenden Farbauftrag entsteht der Eindruck einer älteren und verwitterten Mauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0951.JPG|thumb|Scheune gegipst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tore und Klappen entstanden aus Furnierholz, die Querleisten aus Northeastern-Holzstreifen; die Bemalung erfolgte auch hier einfach mit Wasserfarbe.&lt;br /&gt;
Die Bruchsteinmauer wurde einfach in den Gips geritzt.&lt;br /&gt;
Am Schluß wurde das ganze vorsichtig mit weißer Acylfarbe [[Arbeitstechniken#Granieren|graniert]].&lt;br /&gt;
Der Entwurf bzw. die Zeichnung dieser Scheune stammt von Gebhard J. Weiß und wurde im Miba-Gebäudemodell-Selbstbauheft veröffentlicht; er hat den Rohbau aus Sperrholz gefertigt, mit dem einfacher zu bearbeitenden Karton lassen sich meiner Meinung nach auch hervorragende Ergebnisse erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0954.JPG|thumb|Seitenansicht mit Drahtklinke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man das Innere gut ausfüllen oder den Karton &amp;quot;kreuz und quer&amp;quot; einkleben, damit sich der Karton beim Gipsen nicht zu sehr verzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Farbgebung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Rohbau steht, ist es Zeit, sich Gedanken über die Farbgebung des Gebäudes zu machen. Der Rohbau ist zunächst auf Risse und Spalten zu kontrollieren, die gegebenenfalls verspachtelt und verschliffen werden müssen. Anschließend ist das Gebäude in warmem Spülwasser wieder von Fettflecken und Schleifrückständen zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Du Acryl- Wasser- oder Kunstharzfarben verwendest, ist unwichtig, Du solltest aber bei einer einmal gewählten Farbsorte bleiben, oder das Gebäude mit Kunstharz- oder Acrylfarben grundieren und die Verwitterungsspuren dann mit Wasserfarben anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nur matte Farben zu verwenden. Selbst Gebäudeteile, die in Wirklichkeit mit glänzenden Lacken gestrichen werden, wie zum Beispiel Fensterrahmen, wirken im Modell besser, wenn sie matt lackiert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bemalen von Holz ist es wichtig, die Verwendung im Auge zu behalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster und Türen sind meistens sorgfältig geschliffen und gestrichen, so dass die Maserung nicht mehr sichtbar ist. Diese Bauteile können also aus Kunststoff gebaut und einfach lackiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bretterwände von Scheunen oder Lagerschuppen sind häufig nicht so glatt gehobelt. Hier ist ein Anstrich mit stark verdünnter Acrylfarbe am besten, der die Feinheiten nicht zuschmiert. Imprägniertes Holz läßt sich gut mit dunkelbrauner Holzbeize darstellen. Die einzelnen Teile müssen aber vor dem Zusammenbau gebeizt werden, da die Beize Klebstoff nicht durchdringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Putz wie im Abschnitt Rohbau beschrieben mit Spachtelmasse dargestellt wird, müssen die Wände jetzt nur noch in einer beliebigen Farbe gestrichen werden. Sehr gut eignet sich die relativ dickflüssige Plakafarbe, die leicht tupfend mit einem Borstenpinsel aufgetragen werden kann. Durch das Tupfen ergibt sich eine sehr schöne Putzstruktur. Nach dem Trocknen der Farbe kann man stark verdünnte schwarzgraue Farbe in die Vertiefungen laufen lassen, was die Struktur der Wände noch weiter betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegelbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstoffziegelplatten haben meistens schon einen brauchbaren Grundton, nur glänzen sie zu stark und die Fugen sind in der gleichen Farbe wie die dargestellten Ziegel und nicht schwarz, dunkelgrau, grau oder weiß. Eine Mattierung der Oberfläche und eine Färbung der Fugen erreicht man, indem man stark verdünnte Farbe des gewünschten Tons auf der waagerecht liegenden Wand verlaufen läßt. Die Farbe sammelt sich in den Fugen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche zurück. Nach leichtem Antrocknen konnen die Wände noch mit einem Tuch abgewischt und so von zu viel aufgetragener Farbe befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anbringen von Verschmutzungsspuren ist heikel, weil die Gefahr groß ist, das Gebäudemodell dabei zu verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du die Fugen und das Mauerwerk bereits mattiert und auch das Dach von seinem unnatürlichen Plastikglanz befreit hast, bleibt eigentlich wenig zu tun. Lokschuppen oder Gebäude in der Nähe des Bahnhofes oder einer Fabrik können noch mit verdünnter schwarzer Farbe eingerußt werden. Am besten geht das mit einer Spritzpistole. Spuren herabgelaufenen Wassers auf der Fassade kannst Du mit feinen Buntstiften in grau, weiß oder grün andeuten. Am besten ist es, Du schaust Dich einmal um, welcher Dreck auf Gebäuden im Original zu finden ist und versuchst zunächst dezent, später etwas auffälliger, diese Spuren nachzubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fenster und Türen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, industriell hergestellte Fenster und Türen zu verwenden. Wer keine vielzitierte Bastelkiste besitzt, aus der er oder sie so etwas fischen könnte, kann auf Bauteilsortimente verschiedener Hersteller zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine fertigen Fenster oder Türen zur Verfügung stehen, können diese Teile auch leicht selbst gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster entstehen aus zwei Lagen Polystyrol und einigen Polystyrolprofilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Lage ist 0,5 mm dick und auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Fensterausschnitt in der Wand. Die untere Lage ist 0,3 mm dick und nochmals auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Ausschnitt in der oberen Lage. In der unteren Lage bleibt das Fensterkreuz stehen. Auf dem Fensterkreuz werden mit feinen Polystyrolprofilen Schlagleisten und Streben nachgebildet. Die Verglasung erfolgt mit glasklarem Polystyrol, wie man es z.B. in Kragenversteifungen in Verpackungen von Herrenhemden findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster kann man auch aus glasklarem PS und DC-Fix herstellen. Dazu wird das DC-Fix auf das PS aufgeklebt und mit einem Messer vorsichtig der Fensterumriss nachgefahren, ohne das PS zu durchschneiden. Wenn man jetzt das DC-Fix vorsichtig abhebt, hat man schon einen schönen Fensterrahmen. Die Sprossen werden entweder aus feinen DC-Fix-Streifen aufgeklebt oder gleich mit ausgeschnitten. Diese Fenster wirken nicht ganz so plastisch wie Fenster aus PS-Profilen sind aber leichter zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabrikfenster mit feinen Streben zeichne ich am PC und drucke sie dann auf Kopierfolie. Aus der Folie schneide ich die benötigten Fenster aus und klebe sie mit Kontaktkleber hinter die Fensteröffnungen. Diese Fenster wirken zwar etwas &amp;quot;flach&amp;quot;, sind aber sehr fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gardinen entstehen aus einer Lage eines Papiertaschentuches, das mit etwas Abstand hinter die Fenster geklebt wird. &amp;lt;!-- Im  Kartonmodellbau-Forum wird sehr gut beschrieben, wie man aus diesem Material sogar [http://www.kartonmodell-forum.de/forum/thread.php?threadid=2664 Gardinen mit Faltenwurf] hinbekommt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild fehlt!&lt;br /&gt;
Abb. 9: Fenster aus Polystyrolprofilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türen werden wie Fenster aus mehreren Lagen Polystyrol in unterschiedlicher Dicke gebaut. Der Aufbau erfolgt genau wie bei den Fenstern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türklinke wird aus dünnem Messingdraht gebogen und in ein 0,5 mm großes Loch geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es noch &amp;quot;genauer&amp;quot; haben möchte, bietet die Industrie diese auch [https://shop.modellbau-kaufhaus.de/eisenbahn-ho/tore-und-tueren/schluessel-schliessbleche-und-tuerklinke.html Schlüssel und Türklinken] als Ätzteile an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Dach =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegeldächer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegeldächer können am einfachsten aus handelsüblichen Polystyrolbauplatten gebaut werden. Die verschiedensten Ziegelformen sind erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platten werden zugeschnitten und am First passend gefeilt, so dass keine Spalten mehr sichtbar sind. Die Öffnungen für Schornsteine, Dachgauben und Antennen werden gebohrt bzw. ausgeschnitten. Anschließend werden die Dachplatten mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und mit flüssigem Polystyrolkleber miteinander, aber noch nicht mit den Wänden verbunden. Bei größeren Dachflächen hat sich das Einkleben von Verstärkungsdreiecken bewärt. Nach dem Trocknen des Klebers wird das Dach nochmals abgenommen und mit Schornsteinen, Gauben und anderen Zubehörteilen versehen, die sich einfacher befestigen lassen, wenn man das Dach noch abnehmen kann. Wenn das Dach fertig ist, wird es wieder mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und, wenn möglich von innen, mit flüssigem Polystyrolkleber befestigt. So vermeidet man es, das Haus von außen mit Kleber zu beschmieren. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird der First flachgefeilt und mit Firstziegeln versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss wird dem Dach mit stark verdünnter matter hellgrauer Farbe der Plastikglanz genommen. Dazu legst Du das Modell so hin, dass die Dachfläche waagerecht liegt und läßt die Farbe vorsichtig über die Dachfläche laufen. Die Farbe sammelt sich in den Vertiefungen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dächer aus Dachpappe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachpappdächer schneidet man sich Dachplatten aus 1 mm starkem Polystyrol zu und befestigt sie auf dem Gebäude. Aus dünnem Papier schneidet man für H0 11 mm (entspricht für H0 etwa 1 m im Original) breite Streifen, die mit Alleskleber auf dem Dach befestigt werden. Nicht vergessen sollte man, das in der Realität die Dachbahnen nach ungefähr 10,5m zu Ende sind; dies entspricht in H0 etwa 12cm. Ist die zu belegende Dachfläche also breiter, muss dennoch der Streifen abgeschnitten und neu angesetzt werden. Das Dach wird abschließend mit grauschwarzer Farbe bemalt. Es ist ebenso möglich, Dachpappe mit feinem Schleifpapier nachzubilden, mir ist aber die Struktur von Schleifpapier zu grob und das Schleifpapier zu dick und zu steif. Auch das oft empfohlene Krepppapier ist m. E. zu dick und zu stark strukturiert, um als Dachpappe durchgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ausgestaltung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schornsteine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schornsteine sind meistens aus Ziegelsteinen gemauert. Im Modell entstehen sie aus entsprechend zugeschnittenen Stücken Ziegelmauerplatte, die um eine Holzleiste herum geklebt werden. Die Abdeckung aus Beton wird aus Kunstoffprofilen geschnitten und aufgeklebt. Wer möchte, kann die Walzblei-Einfassung des Schornsteins auf dem Dach noch mit feinen Papierstreifen nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenrinnen und Fallrohre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachrinnen bedient man sich aus der Bastelkiste oder aus einer Bauteilesammlung. Man kann auch Messingrohre mit 2 mm Durchmesser nehmen und die Hälfte vom Rohr herunterfeilen, was sehr mühsam ist. Die Regenrinnen werden mit matten Farben lackiert und an das Gebäude geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp baut Regenrinnen aus dicker Alufolie, die er über einem Rundholz biegt. Man kann aus schmalen Streifen der Folie noch die Rinnenhalter aufkleben: &amp;quot;Perfekt wird es, wenn man Alufolie über einen dünnen Draht (max.0,3 mm) faltet und das dann über Rundmaterial biegt - die Drahteinlage gibt den rundgebördelten Aussenrand der Dachrinne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallrohre werden aus 1,5 mm starkem Messingdraht gebogen und vor der Montage lackiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte man so einen Draht nicht in seinem Bastelsortiment haben, so kann man auch die Kupferseele von normalem Elektrokabel (NYM, Stegleitung, ...) mit 1,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Aderquerschnitt verwenden. Diese hat einen Durchmesser von etwas über 1,2&amp;amp;nbsp;mm. Da zum basteln Reststücke reichen, frage man mal seinen befreundeten Elektriker nach ebensolchen &amp;quot;3 x 1,5 Quadrat&amp;quot; (oder jede andere Adernzahl). Dann von diesen Adern die Plastikummantelung entfernen und - nach dem obligatorischen Geraderichten - verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenbriefkästen kann man am einfachsten aus Holz- oder Kunststoffresten zurechtfeilen und an der Hauswand anbringen. Gut macht sich auch eine Zeitungsröhre an der Gartentür, zurechtgefeilt aus einem Stück Kunststoffspritzling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blumenkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenkästen entstehen aus zurechtgefeilten und bemalten Leisten oder Kunststoffprofilen, die mit 0,5 mm Messingdraht an den Fenstebänken aufgehängt werden können. Die Blumen werden von bunten Schaumstoffflocken dargestellt, die auf die Kästen geklebt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneneinrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häuser, in die man hineinsehen kann, also Fabrikgebäude mit großen Fenstern, Häuser am Anlagen- oder Modulrand und Läden mit großen Schaufenstern sollten eine zumindest angedeutete Inneneinrichtung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schaufensterpuppen kann man die Einfachfiguren von Kibri verwenden, Büromöbel sind schnell aus PS-Platten zurecht geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Literaturstellen stellen natürlich nur eine Auswahl dar. Es handelt sich um Artikel und Bücher, in denen zu jeder Bauzeichnung auch eine oder mehrere Anleitungen abgedruckt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bruns, Jan/Uhlig, Lars-Christian: ''Blockstelle Leinakanal. Die neue Lust am Basteln.'' In: ''MIBA.'' 9/93 und 11/93. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fromm, Günter: ''Modellbahn-Betriebsbauwerke'' Düsseldorf 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hellmann, Mathias: ''Blickfang am Feldrand. Feldscheune als erstes Bauobjekt'' In: ''Miba'' 4/95 S. 70. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koch, Sebastian: ''Kleines preußisches Empfangsgebäude. Individueller Bahnhof im Eigenbau'' In ''Miba'' 8/00 S. 30. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Nicht nur eine Haltestelle. Ein Dienstgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 6/00 S. 78. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Von der Schiene auf die Straße Güterschuppen, Laderampen und Ladestraßen'' In: ''Miba Spezial'' 36 S. 22. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Langer, Bertold: ''Bahnhof für Müllem. Nachhaltiges Provisorium'' In: ''EK'' 11/98 S. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mäser, Andreas: ''Rotes Nordlicht. Ein Empfangsgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 4/97 S. 66. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mauer, Thomas: ''Ein Güterschuppen nach eigenem Entwurf. Selbstgeplant und selbstgebaut'' In: ''Miba'' 2/95 S. 38. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Modellbahn-Atelier'' In: ''Miba Spezial'' 17. Miba-Verlag Nürnberg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nawrocki, Leo: ''Nicht nur Elloks unter Dach und Fach. Rechteckschuppen in der Baugröße H0'' In: Miba 6/00 S. 20. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schubert, Dieter E.: ''Der Güterschuppen von Hecklingen'' In: &amp;quot;MJ&amp;quot; 3/99 S. 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13045</id>
		<title>Gebäude-Selbstbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13045"/>
				<updated>2020-10-18T18:43:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: /* Literatur */ Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Text möchte ich einige Hinweise und Anleitungen zum Selbstbau von Gebäuden auf Modellbahnanlagen geben. Ich beziehe mich auf keine bestimmte Baugröße oder [[Epoche]], die Beispiele sind allgemein gehalten, so dass (hoffentlich) jeder etwas damit anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschreibe meine Art, Gebäude zu bauen. Es gibt mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten, wer mag, kann mir ja schreiben, ich werde diesen Text dann ergänzen. Unter http://www.vierekas-eisenbahnseiten.de/H0-Modellbau/Bahnhof-Buehne.htm zeigt Hans-Jürgen Eicke z. B. den Selbstbau mit Sperrholz in Lasertechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: Ich baue meine Häuser aus Plastik, aus Polystyrol, PS, genau gesagt. PS gibt es in Platten- und Profilform im Modellbauladen zu kaufen. PS ist billig, einfach zu verkleben und leicht zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Selbstbau Gebäude(FAQ)|FAQ]] und der Artikel [[Vorbildabmessungen#Gebäude|Vorbildabmessungen]] ergänzen diesen Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beispiele =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernhof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp hat nach der in hier beschriebenen Methode einige Häuser aus einem massiven Styrodurkern gebaut, auf seiner [http://www.peter-popp.de/bahn/pm_bauernh.html Website] kannst Du Beispiele für solche Häuser sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-eg.jpg|framed|Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen, der Bauplan für dieses Gebäude wird im Abschnitt [[#Planung|Planung]] präsentiert. Die Ziegelsteinmauerplatten sind von Kibri, das Fachwerk wurde aus PS-Streifen aufgeklebt. Türen und Fenster sind aus PS-Platten und -Profilen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerschuppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-schuppen.jpg|framed|Lagerschuppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Lagerschuppen hat einen Kern aus PS, der dann mit gebeizten Kiefernholzleistchen verkleidet wurde. Der Bau solcher Gebäude wird im Abschnitt [[#Holzbauten|Holzbauten]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-wohnhaus.jpg|framed|Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus ist gebaut aus PS, die Wände sind mit Kunstharzspachtel verputzt. Fenster und Tür wieder aus PS, Dachplatte von Kibri. Wohnhaus. Die Entstehungsgeschichte dieses schönen Wohnhauses ist im Abschnitt [[#Steinbau|Steinbau]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Planung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebauedebau-bauzeichnung.png|framed|Beispiel für eine Bauzeichnung, gezeichnet mit kontour unter Linux.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang steht ein Bauplan. Wenn es für das gewünschte Gebäude keinen fertigen Plan aus einem Buch oder einer Zeitschrift gibt, musst Du selber einen Plan zeichnen. Das hört sich schwieriger an als es ist. Am einfachsten ist es, Du skizzierst Deine Vorstellungen mit ungefähren Maßangaben auf einem Blatt Papier und zeichnest anschließend mit einem Illustrations- oder CAD-Programm den Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich genauso gut möglich, einen Bauplan mit Papier und Bleistift zu zeichnen, ich bin davon aber abgekommen, weil es viel einfacher ist, einen Plan in einem Programm als in einer Zeichnung zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt schwer, eine Empfehlung für ein bestimmtes Programm abzugeben. Unter Windows habe ich mit dem Freeware-CAD-Programm [http://www.cadstd.com/ CADStd] sehr gute Erfahrungen gemacht, unter Linux benutze ich Impress, das Illustrationsprogramm, das in OpenOffice [http://de.openoffice.org OpenOffice] enthalten, ist oder [http://www.ribbonsoft.com/de/qcad.html QCAD], ein CAD-Programm, dessen Quelltext kostenlos zu haben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass das verwendete Programm das Zeichnen auf mehreren Ebenen unterstützt. So kannst Du die Umrisse der Wandteile auf eine eigene Ebene legen, separat ausdrucken und auf die PS-Platten kleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ich möchte hier keine Anleitung zum Zeichnen von Gebäudebauplänen schreiben, wenn Du so etwas benötigst, findest Du eine Anleitung, die sich an kontour orientiert, unter [http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Material und Werkzeug =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Zeichnung fertig gezeichnet oder fotokopiert ist, ist es an der Zeit, die nötigen Werkzeuge bereit zu legen und das Material zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du benötigst nicht besonders viel Werkzeug und auch kein teures Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Polystyrolplatten in den Stärken 1,0, 0,5 und 0,3 mm&lt;br /&gt;
* Styrodur&lt;br /&gt;
* Evtl. Mauerwerks- und Dachplatten aus PS&lt;br /&gt;
* Polystyrolprofile für Fenster und Türen&lt;br /&gt;
* Holzleisten in verschiedenen Formaten&lt;br /&gt;
* Bausatzreste (sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig)&lt;br /&gt;
* 1,5 mm Messingdraht&lt;br /&gt;
* Messingrohr&lt;br /&gt;
* Lackspachtel&lt;br /&gt;
* Beize&lt;br /&gt;
* Kontaktkleber&lt;br /&gt;
* Polystyrolkleber&lt;br /&gt;
* Fotokleber&lt;br /&gt;
* Sekundenkleber&lt;br /&gt;
* Matte Acryl- oder Kunstharzfarben&lt;br /&gt;
* Wasserfarben&lt;br /&gt;
* Farbpigmente zum Altern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Auflistung ist zu beachten, dass natürlich nicht für jedes Projekt alle Materialien benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Teppichmesser, Skalpell oder Cutter&lt;br /&gt;
* Laubsäge&lt;br /&gt;
* Minibohrmaschine mit Trenn- und Polierscheibe, eine Metallsäge tut es natürlich auch&lt;br /&gt;
* Stahllineal&lt;br /&gt;
* Geodreieck&lt;br /&gt;
* Glashaarradierer&lt;br /&gt;
* Spachtel&lt;br /&gt;
* Schleifpapier&lt;br /&gt;
* Pinsel in verschiedenen Größen&lt;br /&gt;
* Winkel&lt;br /&gt;
* Pinzette&lt;br /&gt;
* Feilen&lt;br /&gt;
* Messschieber&lt;br /&gt;
* verschiedene Zangen&lt;br /&gt;
* Schere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werkzeuge sollten in jedem Modellbahnerhaushalt vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rohbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise zur Erstellung des Rohbaus ist je nach Vorbild unterschiedlich. Ich beschreibe in diesem Kapitel drei verschiedene Bauweisen: Holzhäuser, Bauten aus Stein und Fachwerkhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Peter Popp stammt die Idee, den Rohbau des Gebäudes aus Styrodur zu bauen. Peter baut einen Klotz aus Styrodur in der Form des Hauses, schneidet die Fensteröffungen heraus und höhlt den Klotz hinter den Fenstern vorsichtig aus. Der ganze Klotz wird dann mit einem Sand-Leim-Gemisch verputzt bzw. mit feinen Brettchen verbrettert. Das Dach entsteht aus PS-Bauplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle nach Vorbildern aus Holz sollte man auch aus Holz bauen. Die Maserung der meisten Hölzer ist zwar für H0 und mehr noch für TT oder N zu grob, ich meine aber, dass Holz trotzdem immer noch besser wirkt als Holzplatten aus Polystyrol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden freilich Holzwände, die beim Vorbild glatt geschliffen sind. Solche Wände kann man am einfachsten mit PS-Platten von Evergreen nachbilden, die es in verschiedenen Größen und Formen zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für Bretterwände aus Holzleisten bieten sich zwei Möglichkeiten an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bau eines Fachwerkes aus Holzleisten.&lt;br /&gt;
# Bau eines Gebäudekernes aus Polystyrol oder Sperrholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Methode empfiehlt sich, wenn man in das Gebäude hineinsehen kann, also z. B. bei offenen Schuppen, die zweite Methode bietet ein Höchstmaß an Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein tragendes, möglichst stabiles und rechtwinkliges Fachwerk zu erhalten, ist es am einfachsten, die Rahmenteile auf der Bauzeichnung zusammenzubauen. Dazu druckt man sich eine Zeichnung des Fachwerkes aus und legt eine Kopierfolie darüber. An der Zeichnung können jetzt die Maße für die einzelnen Balken abgenommen werden. Die Balken werden gegebenenfalls gebeizt und dann auf der Folie mit Weißleim verklebt. Das Beizen muss unbedingt vor dem Verkleben erfolgen, weil sonst die Beize auf Klebestellen nicht hält. Der Weißleim haftet zwar auf der Folie, ist jedoch leicht wieder abzulösen. (s. Abb. rechts, leider ist die Transparentfolie auf dem Foto nicht so gut zu sehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-holzrohbau.jpg|framed|Zusammenbau eines Holzschuppens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Fachwerkteile fertig sind, werden sie mit Hilfe eines Stahlwinkels oder eines Geodreieckes zusammengeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Trocknen der Fachwerkteile wird das Fachwerk mit Brettern verkleidet. Passende Leisten erhält man in Geschäften für Schiffsmodellbau, man kann sich aber die Bretter auch selbst aus 0,5 mm starkem Balsaholz zuschneiden. Wiederum gilt, dass alle Holzteile vor dem Verkleben gebeizt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Abbildung sind die Wände einer kleinen Feldscheune während des Zusammenbaus zu sehen. Da ich die Scheune erst nach dem Zusammenbau mit Acrylfarben bemalt habe, konnte ich die einzelnen Bretter ungefärbt verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Gebäudeinnere nicht einsehbar ist, wie bei Lagerschuppen oder Holzwohnhäusern, ist es einfacher, einen Gebäudekern aus Polystyrolplatten zu bauen und die Verbretterung daran zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wird ein Ausdruck oder eine Kopie des Bauplanes grob ausgeschnitten und die einzelnen Wandelemente mit Foto- oder Montagekleber auf 1 mm starkes Polystyrol geklebt. Man kann die Teile auch auf Transparentfolie drucken und auf die PS-Platten kleben. Die Einzelteile werden sorgfältig mit einem Messer ausgeschnitten. Nach dem Ausschneiden kann das Papier einfach abgerissen und der Fotokleber abgerubbelt werden (darum Fotokleber). Die Wandelemente werden mit flüssigem Polystyrolkleber um eine Grundplatte herum verklebt. Wenn möglich, solltest Du schwarze Bauplatten verwenden, damit nicht weißer Kunststoff zwischen den einzelnen Holzstreifen zu sehen ist. Auf dem Gebäudekern wird jetzt eine Unterkonstruktion aus 0,5 mm starken Leisten mit Kontaktkleber quer zur Verbretterung angebracht. Dieser Unterkonstruktion wird mit stark verdünnter schwarzer Farbe bemalt, damit kein unbehandeltes Holz durch die Außenwände hindurch zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißes Polystyrol für die Wände verwendet hast, solltest Du es jetzt auch schwarz färben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss werden die Außenwände verbrettert, die einzelnen Brettchen werden mit Weißleim oder Alleskleber auf der Unterkonstruktion bzw. dem Fachwerk befestigt. Achte dabei darauf, dass die Bretter einigermaßen senkrecht angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-bauteile-aufgeklebt.jpg|framed|Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile, zum Teil schon ausgeschnitten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Bauten aus Stein, Backstein oder verputztem Mauerwerk verwende ich Polystyrolplatten, die es in verschiedenen Stärken für wenig Geld zu kaufen gibt. Polystyrol ist verzugsfrei, stabil und mit handelsüblichem PS-Kleber sicher und alterungsbeständig zu verkleben, für feine Teile kann man auch Universalverdünnung nehmen. Fensteröffnungen sind mit einem Messer leicht und genau auszuschneiden. Das Material kann mit Feilen und Schleifpapier bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau von Häusern mit Ziegelmauerwerk gibt es Bauplatten von verschiedenen Herstellern, deren Struktur, zumindest in H0, aber etwas groß ausgefallen ist. Für H0-Bauten empfielt sich die N-Ziegelmauerplatte von Kibri, die zudem noch einige gebogene Fensterstürze enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Platten werden mit Fotokleber Ausdrucke oder Kopien der Bauzeichnung befestigt. Es ist einfacher, das Papier nach dem Ausschneiden wieder herunterzupuhlen als die Maße genau auf die Bauplatten zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-rohbau-1.jpg|framed|Rohbau eines Hauses aus Polystyrol]]&amp;lt;!--[[Bild:Gebaeudebau-eckverbindungen.png|framed|Eckverbindungen: Links auf Gehrung gefeilt, rechts stumpf verklebt]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes werden die Fensterausschnitte sorgfältig aus der Platte herausgeschnitten. Es genügt, die Schnittlinien nur bis etwa zur Hälfte der Stärke der Bauplatte anzuritzen und dann den Fensterausschnitt kreuzweise einzuschneiden. Jetzt können die dabei entstandenen Dreiecke vorsichtig nach innen herausgebrochen werden und fertig ist eine saubere Fensteröffnung. Die beim Schneiden von Polystyrol neben dem Schnitt entstehenden Wülste können mit feinem Schleifpapier oder durch Schaben mit einem Messer entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudeecken können auf unterschiedliche Arten gestaltet werden. Bei der Verwendung von Ziegelmauerplatten ist es am besten, die Platten auf Gehrung zu feilen und zusammen zu setzen, Wände, die später verputzt werden, können auch stumpf verklebt werden (s. Abb. ''&amp;quot;Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile...&amp;quot;'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertigen Wände werden miteinander und mit einer Grundplatte verklebt. Am besten eignet sich dafür dickflüssiger PS-Kleber aus der Tube. Die Grundplatte sollte in Höhe des Erdgeschossfußbodens eingebaut werden, so können vor dem Aufsetzen des Daches noch Figuren im Inneren des Hauses platziert werden. Wenn Du Deine Häuser von innen beleuchten willst, solltest Du eine Öffnung in die Grundplatte schneiden sobald der Kleber getrocknet ist, oder gleich statt der Grundplatte einen Rahmen aus Polystyrol einkleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-1.jpg|framed|Rohbau nach dem ersten &amp;quot;Verputzen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stabilität des Rohbaus zu erhöhen, kann es bei größeren Gebäuden nötig sein, eine oder mehrere weitere &amp;quot;Zwischendecke(n)&amp;quot; einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude aus Natur- oder Backstein erhalten jetzt Fenster- und Türstürze, die aus 0,3 mm starkem Polystyrol geschnitten und mit einer Dreikantfeile strukturiert werden. Die Stürze werden auf die Wände geklebt. Wenn Du die Mauerplatten von Kibri verwendest, kannst Du natürlich auch die mitgelieferten Stürze verwenden. Für diese Stürze müssen allerdings Ausschnitte in die Wäde gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Putzbauten müssen natürlich noch ihren &amp;quot;Putz&amp;quot; erhalten. Ich verwende dazu Lackspachtel, der mit einem Japanspachtel auf den Rohbau aufgetragen wird. Wichtig ist, den Rohbau aus Polystyrol vor dem Auftragen des Spachtels zu entfetten, was am einfachsten in warmem Wasser mit Spülmittel geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Spachtel trocken ist, wird er verschliffen. Je nachdem wie sorgfältig Du dabei vorgehst, entsteht eine mehr oder weniger glatte Oberfläche. Für ein altes Haus kann eine unebene, rissige Oberfläche durchaus erwünscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-2.jpg|framed|Rohbau eines Hauses mit verschliffenem &amp;quot;Putz&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die gewünschte Oberflächenqualität erreicht ist, ist es manchmal nötig, das Spachteln und Schleifen mehrmals zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du ein Haus mit Glattputz nachbilden möchtest, reicht es auch, den fertigen Rohbau mit matten Weißlack aus der Sprühdose zu spritzen. Wenn das Spritzen mehrmals wiederholt wird, entsteht eine leicht rauhe Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fertigstellung des Rohbaus fehlen jetzt nur noch die Fensterbänke. Sie entstehen aus 0,5 mm starken Kunststoffstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachwerkbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkwände werden zunächst wie oben beschrieben aus den Bauplatten ausgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Fachwerk gibt es verschiedene Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, das Fachwerk durch Einritzen der Balken in die Seitenwände darzustellen. Wenn man die Wände aus Polystyrol herstellt, hat man so schon ein schönes Fachwerk, das nur noch angemalt werden muss. Die beim Einritzen entstehenden Einschnitte in der Wandoberfläche verhindern, dass die Farbe des Fachwerks auf die Wandflächen läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante besteht darin, das Fachwerk aus Holz oder Polystyrolprofilen auf die Wände aufzukleben und die Zwischenräume mit passend zugeschnittenen Stücken Mauerplatte, Karton oder mit Gips aufzufüllen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Mauern recht dick werden und die Fenster daher sehr genau in die Mauer eingepasst werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Möglichkeit ist, die &amp;quot;Balken&amp;quot; des Fachwerkes auf die Mauerplatten zu kleben. Nimmt man dünnes Holz oder Kunststoffpofile (so um 0,3 bis maximal 0,5 mm), ist die Wirkung sehr gut und die Herstellung nicht so eine Fieselei wie bei der zweiten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbgebung ist bei der dritten Methode auch recht einfach: Du lackierst zunächst das Mauerwerk in der gewünschten Farbe. Falls dabei etwas Farbe auf die Fachwerkbalken gelangen sollte, ist das kein Problem. Die Seiten der Balken sollten unbedingt in der Wandfarbe bemalt werden. Wenn die Farbe getrocknet ist, wird die Oberfläche des Fachwerks lackiert. Dadurch dass die Seiten der &amp;quot;Balken&amp;quot; in der Wandfarbe lackiert sind, wirken die Balken nicht mehr so dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Michael Krause kam ein weiterer Tip, wie man Fachwerkwände bauen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lufttrocknende Modelliermasse (etwa Efa - Plast)&lt;br /&gt;
* PS - Platten (0,8mm, 0,5mm, 0,3mm), evtl. auch Architekturkarton 5 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den schon beschriebenen Methoden lassen sich auch hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn mit 5mm Architekturkarton gearbeitet wird. Das Material ist leicht zu schneiden und aufgund der Schaumschicht zwischen den Kartonplatten auch weitestgehend verzugsfrei. Lediglich die Stärke ist ein Problem: Die Verglasung der Fenster sollte deshalb außen auf den Karton geklebt werden, der innen liegende Fensterrahmen kann mit Streifen aus Papier oder dünnem PS verkleidet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ergeben sich zwei Vorteile für Detailliebhaber: auf der &amp;quot;Fensterbank&amp;quot; ist ausreichend Platz für &amp;quot;Blumentöpfe&amp;quot; (aus Resten von Spritzlingen), die Gardinen haben etwas Abstand zum Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wird zuerst als Ganzes aus PS geschnitten (die Methode beschreibt auch Jacques Le Plat in den &amp;quot;Grüßen aus Ferbach&amp;quot;). Für sehr filigranes Fachwerk mit komplizierter Struktur bietet sich das dünnere Material aus 0,3 oder 0,5 mm PS an. Hier muss allerings sehr vorsichtig geschnitten werden, weil schon ein kleiner Ausrutscher die Balken durchtrennen kann. Grobere und einfach Strukturen lassen sich auch aus 0,8 mm PS schneiden. Hierbei ist die Ritztechnik zu empfehlen (dabei wird das Messer mit der stumpfen Seite der Spitze entlang der Schnittlinie geführt. In der so entstandenen Rille läßt sich das Material leichter schneiden und auch ausbrechen).&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse wird dünn (etwa 1-2mm) auf Alu-Folie ausgerollt, dazu eignen sich Tapeten-Andruckroller aus Moosgummi, Flaschen oder das gemeine Nudelholz (allerdings nur in der Marmor-Ausführung, am Holz bleibt die Masse zu sehr kleben).&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse dünn ausgerollt ist, das Fachwerk mit der Rolle eindrücken. Mit einem dünnen Messer oder einem Nagel die einzelnen Balken nachdrücken, so das die Masse zwischen den Balken hervorquillt. Anschließend wird die Putzstruktur mit einer Zahnbürste oder einem Borstenpinsel in die Gefachfüllung getupft.&lt;br /&gt;
# Nach kurzer Antrockenzeit wird das Fachwerk vorsichtig wieder aus der Masse gehoben, die Gefache können bemalt werden (ich benutze dafür Acryl- Bastelfarbe). Eventuell muss der Putz nochmal mit Bürste oder Pinsel nachgetupft werden, weil die Wasserhaltige Farbe die Oberfläche der Masse wieder aufweicht und so die Struktur verschmiert wird.&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse auf die vorbereitete Wand aufkleben, z.B. mit Weißleim (ich klebe die Wände erst später zusammen – für das Fachwerk ist es günstiger, mit den Einzelteilen zu arbeiten).&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wieder locker wieder eindrücken: Dabei müssen alle Balken richtig in der Modelliermasse liegen, die Masse zieht sich beim Durchtrocknen leicht zusammen (deshalb muss sie auch aufgeklebt werden – das verhindert, dass sich die Modelliermasse zu sehr verzieht).&lt;br /&gt;
# Während des Durchtrocknens nochmal kontrollieren, ob sich das Fachwerk leicht herausnehmen lässt, anschließend wieder einlegen.&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse durchgetrocknet ist, das Fachwerk herausnehmen: Mit einer Holzraspel, grobem Schmirgelpapier und einem Messer die Holsstruktur ritzen, anschließend anmalen.&lt;br /&gt;
# Fachwerk einkleben, Wände zusammenbauen, evtl. entstandene Lücken im Fachwerk an den Hausecken lassen sich mit Modelliermasse spachteln.&lt;br /&gt;
# Der übrige Putz an Wänden ohne Fachwerk läßt sich mit einem lang gewalzten Stück Modelliermasse auf dem zusammengebauten Rohbau an einem Stück anfertigen. Bruchsteinmauern als Fundament, Mauerwerk um Portale oder an Ecken und ähnliches können mit einem gebogenen Draht oder dem Messer problemlos eingedrückt werden, so entsehen auch an den Ecken keine störenden Lücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens nach hat die Methode einige wesentliche Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Gefachefüllungen sind höher als das Fachwerk, was dem Vobild sehr nahe kommt.&lt;br /&gt;
# Fachwerk und Wand lassen sich separat bemalen, die Feinarbeit mit dem Pinsel fällt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Nachteil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Modelliermasse unter dem Fachwerk wird die Materialstärke etwa unberechenbar, deshalb mache ich die äusseren Balken in der Regel etwas breiter, die können vor dem dem Zusammenbau dann noch angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausschneiden des Fachwerkes &amp;quot;am Stück&amp;quot; erfordert etwas Übung, die man aber schnell bekommt, wenn man mit einfachen Strukturen anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Möglichkeit ist die Verwendung von Gips anstelle der Modelliermasse. &lt;br /&gt;
Der Rohbau wurde hier aus dem o.g. 5 mm Architekturkarton erstellt (der auch unter den Namen Foamboard, Depafit oder Kappaline im Fachhandel geführt wird), das Fachwerk wurde aus Balsaholzleisten aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0913.JPG|thumb|Rohbau aus Karton und Balsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, zumal Gips und Balsaholz sehr einfach mit Wasserfarbe bemalt werden kann: wegen der Saugfähigkeit und dem lasierenden Farbauftrag entsteht der Eindruck einer älteren und verwitterten Mauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0951.JPG|thumb|Scheune gegipst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tore und Klappen entstanden aus Furnierholz, die Querleisten aus Northeastern-Holzstreifen; die Bemalung erfolgte auch hier einfach mit Wasserfarbe.&lt;br /&gt;
Die Bruchsteinmauer wurde einfach in den Gips geritzt.&lt;br /&gt;
Am Schluß wurde das ganze vorsichtig mit weißer Acylfarbe [[Arbeitstechniken#Granieren|graniert]].&lt;br /&gt;
Der Entwurf bzw. die Zeichnung dieser Scheune stammt von Gebhard J. Weiß und wurde im Miba-Gebäudemodell-Selbstbauheft veröffentlicht; er hat den Rohbau aus Sperrholz gefertigt, mit dem einfacher zu bearbeitenden Karton lassen sich meiner Meinung nach auch hervorragende Ergebnisse erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0954.JPG|thumb|Seitenansicht mit Drahtklinke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man das Innere gut ausfüllen oder den Karton &amp;quot;kreuz und quer&amp;quot; einkleben, damit sich der Karton beim Gipsen nicht zu sehr verzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Farbgebung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Rohbau steht, ist es Zeit, sich Gedanken über die Farbgebung des Gebäudes zu machen. Der Rohbau ist zunächst auf Risse und Spalten zu kontrollieren, die gegebenenfalls verspachtelt und verschliffen werden müssen. Anschließend ist das Gebäude in warmem Spülwasser wieder von Fettflecken und Schleifrückständen zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Du Acryl- Wasser- oder Kunstharzfarben verwendest, ist unwichtig, Du solltest aber bei einer einmal gewählten Farbsorte bleiben, oder das Gebäude mit Kunstharz- oder Acrylfarben grundieren und die Verwitterungsspuren dann mit Wasserfarben anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nur matte Farben zu verwenden. Selbst Gebäudeteile, die in Wirklichkeit mit glänzenden Lacken gestrichen werden, wie zum Beispiel Fensterrahmen, wirken im Modell besser, wenn sie matt lackiert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bemalen von Holz ist es wichtig, die Verwendung im Auge zu behalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster und Türen sind meistens sorgfältig geschliffen und gestrichen, so dass die Maserung nicht mehr sichtbar ist. Diese Bauteile können also aus Kunststoff gebaut und einfach lackiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bretterwände von Scheunen oder Lagerschuppen sind häufig nicht so glatt gehobelt. Hier ist ein Anstrich mit stark verdünnter Acrylfarbe am besten, der die Feinheiten nicht zuschmiert. Imprägniertes Holz läßt sich gut mit dunkelbrauner Holzbeize darstellen. Die einzelnen Teile müssen aber vor dem Zusammenbau gebeizt werden, da die Beize Klebstoff nicht durchdringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Putz wie im Abschnitt Rohbau beschrieben mit Spachtelmasse dargestellt wird, müssen die Wände jetzt nur noch in einer beliebigen Farbe gestrichen werden. Sehr gut eignet sich die relativ dickflüssige Plakafarbe, die leicht tupfend mit einem Borstenpinsel aufgetragen werden kann. Durch das Tupfen ergibt sich eine sehr schöne Putzstruktur. Nach dem Trocknen der Farbe kann man stark verdünnte schwarzgraue Farbe in die Vertiefungen laufen lassen, was die Struktur der Wände noch weiter betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegelbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstoffziegelplatten haben meistens schon einen brauchbaren Grundton, nur glänzen sie zu stark und die Fugen sind in der gleichen Farbe wie die dargestellten Ziegel und nicht schwarz, dunkelgrau, grau oder weiß. Eine Mattierung der Oberfläche und eine Färbung der Fugen erreicht man, indem man stark verdünnte Farbe des gewünschten Tons auf der waagerecht liegenden Wand verlaufen läßt. Die Farbe sammelt sich in den Fugen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche zurück. Nach leichtem Antrocknen konnen die Wände noch mit einem Tuch abgewischt und so von zu viel aufgetragener Farbe befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anbringen von Verschmutzungsspuren ist heikel, weil die Gefahr groß ist, das Gebäudemodell dabei zu verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du die Fugen und das Mauerwerk bereits mattiert und auch das Dach von seinem unnatürlichen Plastikglanz befreit hast, bleibt eigentlich wenig zu tun. Lokschuppen oder Gebäude in der Nähe des Bahnhofes oder einer Fabrik können noch mit verdünnter schwarzer Farbe eingerußt werden. Am besten geht das mit einer Spritzpistole. Spuren herabgelaufenen Wassers auf der Fassade kannst Du mit feinen Buntstiften in grau, weiß oder grün andeuten. Am besten ist es, Du schaust Dich einmal um, welcher Dreck auf Gebäuden im Original zu finden ist und versuchst zunächst dezent, später etwas auffälliger, diese Spuren nachzubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fenster und Türen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, industriell hergestellte Fenster und Türen zu verwenden. Wer keine vielzitierte Bastelkiste besitzt, aus der er oder sie so etwas fischen könnte, kann auf Bauteilsortimente verschiedener Hersteller zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine fertigen Fenster oder Türen zur Verfügung stehen, können diese Teile auch leicht selbst gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster entstehen aus zwei Lagen Polystyrol und einigen Polystyrolprofilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Lage ist 0,5 mm dick und auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Fensterausschnitt in der Wand. Die untere Lage ist 0,3 mm dick und nochmals auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Ausschnitt in der oberen Lage. In der unteren Lage bleibt das Fensterkreuz stehen. Auf dem Fensterkreuz werden mit feinen Polystyrolprofilen Schlagleisten und Streben nachgebildet. Die Verglasung erfolgt mit glasklarem Polystyrol, wie man es z.B. in Kragenversteifungen in Verpackungen von Herrenhemden findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster kann man auch aus glasklarem PS und DC-Fix herstellen. Dazu wird das DC-Fix auf das PS aufgeklebt und mit einem Messer vorsichtig der Fensterumriss nachgefahren, ohne das PS zu durchschneiden. Wenn man jetzt das DC-Fix vorsichtig abhebt, hat man schon einen schönen Fensterrahmen. Die Sprossen werden entweder aus feinen DC-Fix-Streifen aufgeklebt oder gleich mit ausgeschnitten. Diese Fenster wirken nicht ganz so plastisch wie Fenster aus PS-Profilen sind aber leichter zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabrikfenster mit feinen Streben zeichne ich am PC und drucke sie dann auf Kopierfolie. Aus der Folie schneide ich die benötigten Fenster aus und klebe sie mit Kontaktkleber hinter die Fensteröffnungen. Diese Fenster wirken zwar etwas &amp;quot;flach&amp;quot;, sind aber sehr fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gardinen entstehen aus einer Lage eines Papiertaschentuches, das mit etwas Abstand hinter die Fenster geklebt wird. &amp;lt;!-- Im  Kartonmodellbau-Forum wird sehr gut beschrieben, wie man aus diesem Material sogar [http://www.kartonmodell-forum.de/forum/thread.php?threadid=2664 Gardinen mit Faltenwurf] hinbekommt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild fehlt!&lt;br /&gt;
Abb. 9: Fenster aus Polystyrolprofilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türen werden wie Fenster aus mehreren Lagen Polystyrol in unterschiedlicher Dicke gebaut. Der Aufbau erfolgt genau wie bei den Fenstern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türklinke wird aus dünnem Messingdraht gebogen und in ein 0,5 mm großes Loch geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es noch &amp;quot;genauer&amp;quot; haben möchte, bietet die Industrie diese auch [https://shop.modellbau-kaufhaus.de/eisenbahn-ho/tore-und-tueren/schluessel-schliessbleche-und-tuerklinke.html Schlüssel und Türklinken] als Ätzteile an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Dach =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegeldächer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegeldächer können am einfachsten aus handelsüblichen Polystyrolbauplatten gebaut werden. Die verschiedensten Ziegelformen sind erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platten werden zugeschnitten und am First passend gefeilt, so dass keine Spalten mehr sichtbar sind. Die Öffnungen für Schornsteine, Dachgauben und Antennen werden gebohrt bzw. ausgeschnitten. Anschließend werden die Dachplatten mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und mit flüssigem Polystyrolkleber miteinander, aber noch nicht mit den Wänden verbunden. Bei größeren Dachflächen hat sich das Einkleben von Verstärkungsdreiecken bewärt. Nach dem Trocknen des Klebers wird das Dach nochmals abgenommen und mit Schornsteinen, Gauben und anderen Zubehörteilen versehen, die sich einfacher befestigen lassen, wenn man das Dach noch abnehmen kann. Wenn das Dach fertig ist, wird es wieder mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und, wenn möglich von innen, mit flüssigem Polystyrolkleber befestigt. So vermeidet man es, das Haus von außen mit Kleber zu beschmieren. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird der First flachgefeilt und mit Firstziegeln versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss wird dem Dach mit stark verdünnter matter hellgrauer Farbe der Plastikglanz genommen. Dazu legst Du das Modell so hin, dass die Dachfläche waagerecht liegt und läßt die Farbe vorsichtig über die Dachfläche laufen. Die Farbe sammelt sich in den Vertiefungen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dächer aus Dachpappe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachpappdächer schneidet man sich Dachplatten aus 1 mm starkem Polystyrol zu und befestigt sie auf dem Gebäude. Aus dünnem Papier schneidet man für H0 11 mm (entspricht für H0 etwa 1 m im Original) breite Streifen, die mit Alleskleber auf dem Dach befestigt werden. Nicht vergessen sollte man, das in der Realität die Dachbahnen nach ungefähr 10,5m zu Ende sind; dies entspricht in H0 etwa 12cm. Ist die zu belegende Dachfläche also breiter, muss dennoch der Streifen abgeschnitten und neu angesetzt werden. Das Dach wird abschließend mit grauschwarzer Farbe bemalt. Es ist ebenso möglich, Dachpappe mit feinem Schleifpapier nachzubilden, mir ist aber die Struktur von Schleifpapier zu grob und das Schleifpapier zu dick und zu steif. Auch das oft empfohlene Krepppapier ist m. E. zu dick und zu stark strukturiert, um als Dachpappe durchgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ausgestaltung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schornsteine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schornsteine sind meistens aus Ziegelsteinen gemauert. Im Modell entstehen sie aus entsprechend zugeschnittenen Stücken Ziegelmauerplatte, die um eine Holzleiste herum geklebt werden. Die Abdeckung aus Beton wird aus Kunstoffprofilen geschnitten und aufgeklebt. Wer möchte, kann die Walzblei-Einfassung des Schornsteins auf dem Dach noch mit feinen Papierstreifen nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenrinnen und Fallrohre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachrinnen bedient man sich aus der Bastelkiste oder aus einer Bauteilesammlung. Man kann auch Messingrohre mit 2 mm Durchmesser nehmen und die Hälfte vom Rohr herunterfeilen, was sehr mühsam ist. Die Regenrinnen werden mit matten Farben lackiert und an das Gebäude geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp baut Regenrinnen aus dicker Alufolie, die er über einem Rundholz biegt. Man kann aus schmalen Streifen der Folie noch die Rinnenhalter aufkleben: &amp;quot;Perfekt wird es, wenn man Alufolie über einen dünnen Draht (max.0,3 mm) faltet und das dann über Rundmaterial biegt - die Drahteinlage gibt den rundgebördelten Aussenrand der Dachrinne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallrohre werden aus 1,5 mm starkem Messingdraht gebogen und vor der Montage lackiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte man so einen Draht nicht in seinem Bastelsortiment haben, so kann man auch die Kupferseele von normalem Elektrokabel (NYM, Stegleitung, ...) mit 1,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Aderquerschnitt verwenden. Diese hat einen Durchmesser von etwas über 1,2&amp;amp;nbsp;mm. Da zum basteln Reststücke reichen, frage man mal seinen befreundeten Elektriker nach &amp;quot;3 x 1,5 Quadrat&amp;quot; (oder jede andere Adernzahl). Dann von diesen Adern die Plastikummantelung entfernen und - nach dem obligatorischen Geraderichten - verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenbriefkästen kann man am einfachsten aus Holz- oder Kunststoffresten zurechtfeilen und an der Hauswand anbringen. Gut macht sich auch eine Zeitungsröhre an der Gartentür, zurechtgefeilt aus einem Stück Kunststoffspritzling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blumenkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenkästen entstehen aus zurechtgefeilten und bemalten Leisten oder Kunststoffprofilen, die mit 0,5 mm Messingdraht an den Fenstebänken aufgehängt werden können. Die Blumen werden von bunten Schaumstoffflocken dargestellt, die auf die Kästen geklebt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneneinrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häuser, in die man hineinsehen kann, also Fabrikgebäude mit großen Fenstern, Häuser am Anlagen- oder Modulrand und Läden mit großen Schaufenstern sollten eine zumindest angedeutete Inneneinrichtung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schaufensterpuppen kann man die Einfachfiguren von Kibri verwenden, Büromöbel sind schnell aus PS-Platten zurecht geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Literaturstellen stellen natürlich nur eine Auswahl dar. Es handelt sich um Artikel und Bücher, in denen zu jeder Bauzeichnung auch eine oder mehrere Anleitungen abgedruckt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bruns, Jan/Uhlig, Lars-Christian: ''Blockstelle Leinakanal. Die neue Lust am Basteln.'' In: ''MIBA.'' 9/93 und 11/93. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fromm, Günter: ''Modellbahn-Betriebsbauwerke'' Düsseldorf 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hellmann, Mathias: ''Blickfang am Feldrand. Feldscheune als erstes Bauobjekt'' In: ''Miba'' 4/95 S. 70. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koch, Sebastian: ''Kleines preußisches Empfangsgebäude. Individueller Bahnhof im Eigenbau'' In ''Miba'' 8/00 S. 30. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Nicht nur eine Haltestelle. Ein Dienstgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 6/00 S. 78. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Von der Schiene auf die Straße Güterschuppen, Laderampen und Ladestraßen'' In: ''Miba Spezial'' 36 S. 22. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Langer, Bertold: ''Bahnhof für Müllem. Nachhaltiges Provisorium'' In: ''EK'' 11/98 S. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mäser, Andreas: ''Rotes Nordlicht. Ein Empfangsgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 4/97 S. 66. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mauer, Thomas: ''Ein Güterschuppen nach eigenem Entwurf. Selbstgeplant und selbstgebaut'' In: ''Miba'' 2/95 S. 38. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Modellbahn-Atelier'' In: ''Miba Spezial'' 17. Miba-Verlag Nürnberg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nawrocki, Leo: ''Nicht nur Elloks unter Dach und Fach. Rechteckschuppen in der Baugröße H0'' In: Miba 6/00 S. 20. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schubert, Dieter E.: ''Der Güterschuppen von Hecklingen'' In: &amp;quot;MJ&amp;quot; 3/99 S. 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13044</id>
		<title>Gebäude-Selbstbau</title>
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				<updated>2020-10-18T18:38:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: /* Türen */ Link hinzu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Text möchte ich einige Hinweise und Anleitungen zum Selbstbau von Gebäuden auf Modellbahnanlagen geben. Ich beziehe mich auf keine bestimmte Baugröße oder [[Epoche]], die Beispiele sind allgemein gehalten, so dass (hoffentlich) jeder etwas damit anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschreibe meine Art, Gebäude zu bauen. Es gibt mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten, wer mag, kann mir ja schreiben, ich werde diesen Text dann ergänzen. Unter http://www.vierekas-eisenbahnseiten.de/H0-Modellbau/Bahnhof-Buehne.htm zeigt Hans-Jürgen Eicke z. B. den Selbstbau mit Sperrholz in Lasertechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: Ich baue meine Häuser aus Plastik, aus Polystyrol, PS, genau gesagt. PS gibt es in Platten- und Profilform im Modellbauladen zu kaufen. PS ist billig, einfach zu verkleben und leicht zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Selbstbau Gebäude(FAQ)|FAQ]] und der Artikel [[Vorbildabmessungen#Gebäude|Vorbildabmessungen]] ergänzen diesen Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beispiele =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernhof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp hat nach der in hier beschriebenen Methode einige Häuser aus einem massiven Styrodurkern gebaut, auf seiner [http://www.peter-popp.de/bahn/pm_bauernh.html Website] kannst Du Beispiele für solche Häuser sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-eg.jpg|framed|Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen, der Bauplan für dieses Gebäude wird im Abschnitt [[#Planung|Planung]] präsentiert. Die Ziegelsteinmauerplatten sind von Kibri, das Fachwerk wurde aus PS-Streifen aufgeklebt. Türen und Fenster sind aus PS-Platten und -Profilen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerschuppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-schuppen.jpg|framed|Lagerschuppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Lagerschuppen hat einen Kern aus PS, der dann mit gebeizten Kiefernholzleistchen verkleidet wurde. Der Bau solcher Gebäude wird im Abschnitt [[#Holzbauten|Holzbauten]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-wohnhaus.jpg|framed|Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus ist gebaut aus PS, die Wände sind mit Kunstharzspachtel verputzt. Fenster und Tür wieder aus PS, Dachplatte von Kibri. Wohnhaus. Die Entstehungsgeschichte dieses schönen Wohnhauses ist im Abschnitt [[#Steinbau|Steinbau]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Planung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebauedebau-bauzeichnung.png|framed|Beispiel für eine Bauzeichnung, gezeichnet mit kontour unter Linux.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang steht ein Bauplan. Wenn es für das gewünschte Gebäude keinen fertigen Plan aus einem Buch oder einer Zeitschrift gibt, musst Du selber einen Plan zeichnen. Das hört sich schwieriger an als es ist. Am einfachsten ist es, Du skizzierst Deine Vorstellungen mit ungefähren Maßangaben auf einem Blatt Papier und zeichnest anschließend mit einem Illustrations- oder CAD-Programm den Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich genauso gut möglich, einen Bauplan mit Papier und Bleistift zu zeichnen, ich bin davon aber abgekommen, weil es viel einfacher ist, einen Plan in einem Programm als in einer Zeichnung zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt schwer, eine Empfehlung für ein bestimmtes Programm abzugeben. Unter Windows habe ich mit dem Freeware-CAD-Programm [http://www.cadstd.com/ CADStd] sehr gute Erfahrungen gemacht, unter Linux benutze ich Impress, das Illustrationsprogramm, das in OpenOffice [http://de.openoffice.org OpenOffice] enthalten, ist oder [http://www.ribbonsoft.com/de/qcad.html QCAD], ein CAD-Programm, dessen Quelltext kostenlos zu haben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass das verwendete Programm das Zeichnen auf mehreren Ebenen unterstützt. So kannst Du die Umrisse der Wandteile auf eine eigene Ebene legen, separat ausdrucken und auf die PS-Platten kleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ich möchte hier keine Anleitung zum Zeichnen von Gebäudebauplänen schreiben, wenn Du so etwas benötigst, findest Du eine Anleitung, die sich an kontour orientiert, unter [http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Material und Werkzeug =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Zeichnung fertig gezeichnet oder fotokopiert ist, ist es an der Zeit, die nötigen Werkzeuge bereit zu legen und das Material zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du benötigst nicht besonders viel Werkzeug und auch kein teures Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Polystyrolplatten in den Stärken 1,0, 0,5 und 0,3 mm&lt;br /&gt;
* Styrodur&lt;br /&gt;
* Evtl. Mauerwerks- und Dachplatten aus PS&lt;br /&gt;
* Polystyrolprofile für Fenster und Türen&lt;br /&gt;
* Holzleisten in verschiedenen Formaten&lt;br /&gt;
* Bausatzreste (sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig)&lt;br /&gt;
* 1,5 mm Messingdraht&lt;br /&gt;
* Messingrohr&lt;br /&gt;
* Lackspachtel&lt;br /&gt;
* Beize&lt;br /&gt;
* Kontaktkleber&lt;br /&gt;
* Polystyrolkleber&lt;br /&gt;
* Fotokleber&lt;br /&gt;
* Sekundenkleber&lt;br /&gt;
* Matte Acryl- oder Kunstharzfarben&lt;br /&gt;
* Wasserfarben&lt;br /&gt;
* Farbpigmente zum Altern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Auflistung ist zu beachten, dass natürlich nicht für jedes Projekt alle Materialien benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Teppichmesser, Skalpell oder Cutter&lt;br /&gt;
* Laubsäge&lt;br /&gt;
* Minibohrmaschine mit Trenn- und Polierscheibe, eine Metallsäge tut es natürlich auch&lt;br /&gt;
* Stahllineal&lt;br /&gt;
* Geodreieck&lt;br /&gt;
* Glashaarradierer&lt;br /&gt;
* Spachtel&lt;br /&gt;
* Schleifpapier&lt;br /&gt;
* Pinsel in verschiedenen Größen&lt;br /&gt;
* Winkel&lt;br /&gt;
* Pinzette&lt;br /&gt;
* Feilen&lt;br /&gt;
* Messschieber&lt;br /&gt;
* verschiedene Zangen&lt;br /&gt;
* Schere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werkzeuge sollten in jedem Modellbahnerhaushalt vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rohbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise zur Erstellung des Rohbaus ist je nach Vorbild unterschiedlich. Ich beschreibe in diesem Kapitel drei verschiedene Bauweisen: Holzhäuser, Bauten aus Stein und Fachwerkhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Peter Popp stammt die Idee, den Rohbau des Gebäudes aus Styrodur zu bauen. Peter baut einen Klotz aus Styrodur in der Form des Hauses, schneidet die Fensteröffungen heraus und höhlt den Klotz hinter den Fenstern vorsichtig aus. Der ganze Klotz wird dann mit einem Sand-Leim-Gemisch verputzt bzw. mit feinen Brettchen verbrettert. Das Dach entsteht aus PS-Bauplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle nach Vorbildern aus Holz sollte man auch aus Holz bauen. Die Maserung der meisten Hölzer ist zwar für H0 und mehr noch für TT oder N zu grob, ich meine aber, dass Holz trotzdem immer noch besser wirkt als Holzplatten aus Polystyrol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden freilich Holzwände, die beim Vorbild glatt geschliffen sind. Solche Wände kann man am einfachsten mit PS-Platten von Evergreen nachbilden, die es in verschiedenen Größen und Formen zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für Bretterwände aus Holzleisten bieten sich zwei Möglichkeiten an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bau eines Fachwerkes aus Holzleisten.&lt;br /&gt;
# Bau eines Gebäudekernes aus Polystyrol oder Sperrholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Methode empfiehlt sich, wenn man in das Gebäude hineinsehen kann, also z. B. bei offenen Schuppen, die zweite Methode bietet ein Höchstmaß an Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein tragendes, möglichst stabiles und rechtwinkliges Fachwerk zu erhalten, ist es am einfachsten, die Rahmenteile auf der Bauzeichnung zusammenzubauen. Dazu druckt man sich eine Zeichnung des Fachwerkes aus und legt eine Kopierfolie darüber. An der Zeichnung können jetzt die Maße für die einzelnen Balken abgenommen werden. Die Balken werden gegebenenfalls gebeizt und dann auf der Folie mit Weißleim verklebt. Das Beizen muss unbedingt vor dem Verkleben erfolgen, weil sonst die Beize auf Klebestellen nicht hält. Der Weißleim haftet zwar auf der Folie, ist jedoch leicht wieder abzulösen. (s. Abb. rechts, leider ist die Transparentfolie auf dem Foto nicht so gut zu sehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-holzrohbau.jpg|framed|Zusammenbau eines Holzschuppens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Fachwerkteile fertig sind, werden sie mit Hilfe eines Stahlwinkels oder eines Geodreieckes zusammengeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Trocknen der Fachwerkteile wird das Fachwerk mit Brettern verkleidet. Passende Leisten erhält man in Geschäften für Schiffsmodellbau, man kann sich aber die Bretter auch selbst aus 0,5 mm starkem Balsaholz zuschneiden. Wiederum gilt, dass alle Holzteile vor dem Verkleben gebeizt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Abbildung sind die Wände einer kleinen Feldscheune während des Zusammenbaus zu sehen. Da ich die Scheune erst nach dem Zusammenbau mit Acrylfarben bemalt habe, konnte ich die einzelnen Bretter ungefärbt verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Gebäudeinnere nicht einsehbar ist, wie bei Lagerschuppen oder Holzwohnhäusern, ist es einfacher, einen Gebäudekern aus Polystyrolplatten zu bauen und die Verbretterung daran zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wird ein Ausdruck oder eine Kopie des Bauplanes grob ausgeschnitten und die einzelnen Wandelemente mit Foto- oder Montagekleber auf 1 mm starkes Polystyrol geklebt. Man kann die Teile auch auf Transparentfolie drucken und auf die PS-Platten kleben. Die Einzelteile werden sorgfältig mit einem Messer ausgeschnitten. Nach dem Ausschneiden kann das Papier einfach abgerissen und der Fotokleber abgerubbelt werden (darum Fotokleber). Die Wandelemente werden mit flüssigem Polystyrolkleber um eine Grundplatte herum verklebt. Wenn möglich, solltest Du schwarze Bauplatten verwenden, damit nicht weißer Kunststoff zwischen den einzelnen Holzstreifen zu sehen ist. Auf dem Gebäudekern wird jetzt eine Unterkonstruktion aus 0,5 mm starken Leisten mit Kontaktkleber quer zur Verbretterung angebracht. Dieser Unterkonstruktion wird mit stark verdünnter schwarzer Farbe bemalt, damit kein unbehandeltes Holz durch die Außenwände hindurch zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißes Polystyrol für die Wände verwendet hast, solltest Du es jetzt auch schwarz färben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss werden die Außenwände verbrettert, die einzelnen Brettchen werden mit Weißleim oder Alleskleber auf der Unterkonstruktion bzw. dem Fachwerk befestigt. Achte dabei darauf, dass die Bretter einigermaßen senkrecht angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-bauteile-aufgeklebt.jpg|framed|Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile, zum Teil schon ausgeschnitten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Bauten aus Stein, Backstein oder verputztem Mauerwerk verwende ich Polystyrolplatten, die es in verschiedenen Stärken für wenig Geld zu kaufen gibt. Polystyrol ist verzugsfrei, stabil und mit handelsüblichem PS-Kleber sicher und alterungsbeständig zu verkleben, für feine Teile kann man auch Universalverdünnung nehmen. Fensteröffnungen sind mit einem Messer leicht und genau auszuschneiden. Das Material kann mit Feilen und Schleifpapier bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau von Häusern mit Ziegelmauerwerk gibt es Bauplatten von verschiedenen Herstellern, deren Struktur, zumindest in H0, aber etwas groß ausgefallen ist. Für H0-Bauten empfielt sich die N-Ziegelmauerplatte von Kibri, die zudem noch einige gebogene Fensterstürze enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Platten werden mit Fotokleber Ausdrucke oder Kopien der Bauzeichnung befestigt. Es ist einfacher, das Papier nach dem Ausschneiden wieder herunterzupuhlen als die Maße genau auf die Bauplatten zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-rohbau-1.jpg|framed|Rohbau eines Hauses aus Polystyrol]]&amp;lt;!--[[Bild:Gebaeudebau-eckverbindungen.png|framed|Eckverbindungen: Links auf Gehrung gefeilt, rechts stumpf verklebt]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes werden die Fensterausschnitte sorgfältig aus der Platte herausgeschnitten. Es genügt, die Schnittlinien nur bis etwa zur Hälfte der Stärke der Bauplatte anzuritzen und dann den Fensterausschnitt kreuzweise einzuschneiden. Jetzt können die dabei entstandenen Dreiecke vorsichtig nach innen herausgebrochen werden und fertig ist eine saubere Fensteröffnung. Die beim Schneiden von Polystyrol neben dem Schnitt entstehenden Wülste können mit feinem Schleifpapier oder durch Schaben mit einem Messer entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudeecken können auf unterschiedliche Arten gestaltet werden. Bei der Verwendung von Ziegelmauerplatten ist es am besten, die Platten auf Gehrung zu feilen und zusammen zu setzen, Wände, die später verputzt werden, können auch stumpf verklebt werden (s. Abb. ''&amp;quot;Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile...&amp;quot;'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertigen Wände werden miteinander und mit einer Grundplatte verklebt. Am besten eignet sich dafür dickflüssiger PS-Kleber aus der Tube. Die Grundplatte sollte in Höhe des Erdgeschossfußbodens eingebaut werden, so können vor dem Aufsetzen des Daches noch Figuren im Inneren des Hauses platziert werden. Wenn Du Deine Häuser von innen beleuchten willst, solltest Du eine Öffnung in die Grundplatte schneiden sobald der Kleber getrocknet ist, oder gleich statt der Grundplatte einen Rahmen aus Polystyrol einkleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-1.jpg|framed|Rohbau nach dem ersten &amp;quot;Verputzen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stabilität des Rohbaus zu erhöhen, kann es bei größeren Gebäuden nötig sein, eine oder mehrere weitere &amp;quot;Zwischendecke(n)&amp;quot; einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude aus Natur- oder Backstein erhalten jetzt Fenster- und Türstürze, die aus 0,3 mm starkem Polystyrol geschnitten und mit einer Dreikantfeile strukturiert werden. Die Stürze werden auf die Wände geklebt. Wenn Du die Mauerplatten von Kibri verwendest, kannst Du natürlich auch die mitgelieferten Stürze verwenden. Für diese Stürze müssen allerdings Ausschnitte in die Wäde gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Putzbauten müssen natürlich noch ihren &amp;quot;Putz&amp;quot; erhalten. Ich verwende dazu Lackspachtel, der mit einem Japanspachtel auf den Rohbau aufgetragen wird. Wichtig ist, den Rohbau aus Polystyrol vor dem Auftragen des Spachtels zu entfetten, was am einfachsten in warmem Wasser mit Spülmittel geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Spachtel trocken ist, wird er verschliffen. Je nachdem wie sorgfältig Du dabei vorgehst, entsteht eine mehr oder weniger glatte Oberfläche. Für ein altes Haus kann eine unebene, rissige Oberfläche durchaus erwünscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-2.jpg|framed|Rohbau eines Hauses mit verschliffenem &amp;quot;Putz&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die gewünschte Oberflächenqualität erreicht ist, ist es manchmal nötig, das Spachteln und Schleifen mehrmals zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du ein Haus mit Glattputz nachbilden möchtest, reicht es auch, den fertigen Rohbau mit matten Weißlack aus der Sprühdose zu spritzen. Wenn das Spritzen mehrmals wiederholt wird, entsteht eine leicht rauhe Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fertigstellung des Rohbaus fehlen jetzt nur noch die Fensterbänke. Sie entstehen aus 0,5 mm starken Kunststoffstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachwerkbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkwände werden zunächst wie oben beschrieben aus den Bauplatten ausgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Fachwerk gibt es verschiedene Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, das Fachwerk durch Einritzen der Balken in die Seitenwände darzustellen. Wenn man die Wände aus Polystyrol herstellt, hat man so schon ein schönes Fachwerk, das nur noch angemalt werden muss. Die beim Einritzen entstehenden Einschnitte in der Wandoberfläche verhindern, dass die Farbe des Fachwerks auf die Wandflächen läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante besteht darin, das Fachwerk aus Holz oder Polystyrolprofilen auf die Wände aufzukleben und die Zwischenräume mit passend zugeschnittenen Stücken Mauerplatte, Karton oder mit Gips aufzufüllen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Mauern recht dick werden und die Fenster daher sehr genau in die Mauer eingepasst werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Möglichkeit ist, die &amp;quot;Balken&amp;quot; des Fachwerkes auf die Mauerplatten zu kleben. Nimmt man dünnes Holz oder Kunststoffpofile (so um 0,3 bis maximal 0,5 mm), ist die Wirkung sehr gut und die Herstellung nicht so eine Fieselei wie bei der zweiten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbgebung ist bei der dritten Methode auch recht einfach: Du lackierst zunächst das Mauerwerk in der gewünschten Farbe. Falls dabei etwas Farbe auf die Fachwerkbalken gelangen sollte, ist das kein Problem. Die Seiten der Balken sollten unbedingt in der Wandfarbe bemalt werden. Wenn die Farbe getrocknet ist, wird die Oberfläche des Fachwerks lackiert. Dadurch dass die Seiten der &amp;quot;Balken&amp;quot; in der Wandfarbe lackiert sind, wirken die Balken nicht mehr so dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Michael Krause kam ein weiterer Tip, wie man Fachwerkwände bauen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lufttrocknende Modelliermasse (etwa Efa - Plast)&lt;br /&gt;
* PS - Platten (0,8mm, 0,5mm, 0,3mm), evtl. auch Architekturkarton 5 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den schon beschriebenen Methoden lassen sich auch hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn mit 5mm Architekturkarton gearbeitet wird. Das Material ist leicht zu schneiden und aufgund der Schaumschicht zwischen den Kartonplatten auch weitestgehend verzugsfrei. Lediglich die Stärke ist ein Problem: Die Verglasung der Fenster sollte deshalb außen auf den Karton geklebt werden, der innen liegende Fensterrahmen kann mit Streifen aus Papier oder dünnem PS verkleidet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ergeben sich zwei Vorteile für Detailliebhaber: auf der &amp;quot;Fensterbank&amp;quot; ist ausreichend Platz für &amp;quot;Blumentöpfe&amp;quot; (aus Resten von Spritzlingen), die Gardinen haben etwas Abstand zum Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wird zuerst als Ganzes aus PS geschnitten (die Methode beschreibt auch Jacques Le Plat in den &amp;quot;Grüßen aus Ferbach&amp;quot;). Für sehr filigranes Fachwerk mit komplizierter Struktur bietet sich das dünnere Material aus 0,3 oder 0,5 mm PS an. Hier muss allerings sehr vorsichtig geschnitten werden, weil schon ein kleiner Ausrutscher die Balken durchtrennen kann. Grobere und einfach Strukturen lassen sich auch aus 0,8 mm PS schneiden. Hierbei ist die Ritztechnik zu empfehlen (dabei wird das Messer mit der stumpfen Seite der Spitze entlang der Schnittlinie geführt. In der so entstandenen Rille läßt sich das Material leichter schneiden und auch ausbrechen).&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse wird dünn (etwa 1-2mm) auf Alu-Folie ausgerollt, dazu eignen sich Tapeten-Andruckroller aus Moosgummi, Flaschen oder das gemeine Nudelholz (allerdings nur in der Marmor-Ausführung, am Holz bleibt die Masse zu sehr kleben).&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse dünn ausgerollt ist, das Fachwerk mit der Rolle eindrücken. Mit einem dünnen Messer oder einem Nagel die einzelnen Balken nachdrücken, so das die Masse zwischen den Balken hervorquillt. Anschließend wird die Putzstruktur mit einer Zahnbürste oder einem Borstenpinsel in die Gefachfüllung getupft.&lt;br /&gt;
# Nach kurzer Antrockenzeit wird das Fachwerk vorsichtig wieder aus der Masse gehoben, die Gefache können bemalt werden (ich benutze dafür Acryl- Bastelfarbe). Eventuell muss der Putz nochmal mit Bürste oder Pinsel nachgetupft werden, weil die Wasserhaltige Farbe die Oberfläche der Masse wieder aufweicht und so die Struktur verschmiert wird.&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse auf die vorbereitete Wand aufkleben, z.B. mit Weißleim (ich klebe die Wände erst später zusammen – für das Fachwerk ist es günstiger, mit den Einzelteilen zu arbeiten).&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wieder locker wieder eindrücken: Dabei müssen alle Balken richtig in der Modelliermasse liegen, die Masse zieht sich beim Durchtrocknen leicht zusammen (deshalb muss sie auch aufgeklebt werden – das verhindert, dass sich die Modelliermasse zu sehr verzieht).&lt;br /&gt;
# Während des Durchtrocknens nochmal kontrollieren, ob sich das Fachwerk leicht herausnehmen lässt, anschließend wieder einlegen.&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse durchgetrocknet ist, das Fachwerk herausnehmen: Mit einer Holzraspel, grobem Schmirgelpapier und einem Messer die Holsstruktur ritzen, anschließend anmalen.&lt;br /&gt;
# Fachwerk einkleben, Wände zusammenbauen, evtl. entstandene Lücken im Fachwerk an den Hausecken lassen sich mit Modelliermasse spachteln.&lt;br /&gt;
# Der übrige Putz an Wänden ohne Fachwerk läßt sich mit einem lang gewalzten Stück Modelliermasse auf dem zusammengebauten Rohbau an einem Stück anfertigen. Bruchsteinmauern als Fundament, Mauerwerk um Portale oder an Ecken und ähnliches können mit einem gebogenen Draht oder dem Messer problemlos eingedrückt werden, so entsehen auch an den Ecken keine störenden Lücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens nach hat die Methode einige wesentliche Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Gefachefüllungen sind höher als das Fachwerk, was dem Vobild sehr nahe kommt.&lt;br /&gt;
# Fachwerk und Wand lassen sich separat bemalen, die Feinarbeit mit dem Pinsel fällt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Nachteil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Modelliermasse unter dem Fachwerk wird die Materialstärke etwa unberechenbar, deshalb mache ich die äusseren Balken in der Regel etwas breiter, die können vor dem dem Zusammenbau dann noch angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausschneiden des Fachwerkes &amp;quot;am Stück&amp;quot; erfordert etwas Übung, die man aber schnell bekommt, wenn man mit einfachen Strukturen anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Möglichkeit ist die Verwendung von Gips anstelle der Modelliermasse. &lt;br /&gt;
Der Rohbau wurde hier aus dem o.g. 5 mm Architekturkarton erstellt (der auch unter den Namen Foamboard, Depafit oder Kappaline im Fachhandel geführt wird), das Fachwerk wurde aus Balsaholzleisten aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0913.JPG|thumb|Rohbau aus Karton und Balsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, zumal Gips und Balsaholz sehr einfach mit Wasserfarbe bemalt werden kann: wegen der Saugfähigkeit und dem lasierenden Farbauftrag entsteht der Eindruck einer älteren und verwitterten Mauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0951.JPG|thumb|Scheune gegipst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tore und Klappen entstanden aus Furnierholz, die Querleisten aus Northeastern-Holzstreifen; die Bemalung erfolgte auch hier einfach mit Wasserfarbe.&lt;br /&gt;
Die Bruchsteinmauer wurde einfach in den Gips geritzt.&lt;br /&gt;
Am Schluß wurde das ganze vorsichtig mit weißer Acylfarbe [[Arbeitstechniken#Granieren|graniert]].&lt;br /&gt;
Der Entwurf bzw. die Zeichnung dieser Scheune stammt von Gebhard J. Weiß und wurde im Miba-Gebäudemodell-Selbstbauheft veröffentlicht; er hat den Rohbau aus Sperrholz gefertigt, mit dem einfacher zu bearbeitenden Karton lassen sich meiner Meinung nach auch hervorragende Ergebnisse erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0954.JPG|thumb|Seitenansicht mit Drahtklinke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man das Innere gut ausfüllen oder den Karton &amp;quot;kreuz und quer&amp;quot; einkleben, damit sich der Karton beim Gipsen nicht zu sehr verzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Farbgebung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Rohbau steht, ist es Zeit, sich Gedanken über die Farbgebung des Gebäudes zu machen. Der Rohbau ist zunächst auf Risse und Spalten zu kontrollieren, die gegebenenfalls verspachtelt und verschliffen werden müssen. Anschließend ist das Gebäude in warmem Spülwasser wieder von Fettflecken und Schleifrückständen zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Du Acryl- Wasser- oder Kunstharzfarben verwendest, ist unwichtig, Du solltest aber bei einer einmal gewählten Farbsorte bleiben, oder das Gebäude mit Kunstharz- oder Acrylfarben grundieren und die Verwitterungsspuren dann mit Wasserfarben anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nur matte Farben zu verwenden. Selbst Gebäudeteile, die in Wirklichkeit mit glänzenden Lacken gestrichen werden, wie zum Beispiel Fensterrahmen, wirken im Modell besser, wenn sie matt lackiert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bemalen von Holz ist es wichtig, die Verwendung im Auge zu behalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster und Türen sind meistens sorgfältig geschliffen und gestrichen, so dass die Maserung nicht mehr sichtbar ist. Diese Bauteile können also aus Kunststoff gebaut und einfach lackiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bretterwände von Scheunen oder Lagerschuppen sind häufig nicht so glatt gehobelt. Hier ist ein Anstrich mit stark verdünnter Acrylfarbe am besten, der die Feinheiten nicht zuschmiert. Imprägniertes Holz läßt sich gut mit dunkelbrauner Holzbeize darstellen. Die einzelnen Teile müssen aber vor dem Zusammenbau gebeizt werden, da die Beize Klebstoff nicht durchdringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Putz wie im Abschnitt Rohbau beschrieben mit Spachtelmasse dargestellt wird, müssen die Wände jetzt nur noch in einer beliebigen Farbe gestrichen werden. Sehr gut eignet sich die relativ dickflüssige Plakafarbe, die leicht tupfend mit einem Borstenpinsel aufgetragen werden kann. Durch das Tupfen ergibt sich eine sehr schöne Putzstruktur. Nach dem Trocknen der Farbe kann man stark verdünnte schwarzgraue Farbe in die Vertiefungen laufen lassen, was die Struktur der Wände noch weiter betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegelbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstoffziegelplatten haben meistens schon einen brauchbaren Grundton, nur glänzen sie zu stark und die Fugen sind in der gleichen Farbe wie die dargestellten Ziegel und nicht schwarz, dunkelgrau, grau oder weiß. Eine Mattierung der Oberfläche und eine Färbung der Fugen erreicht man, indem man stark verdünnte Farbe des gewünschten Tons auf der waagerecht liegenden Wand verlaufen läßt. Die Farbe sammelt sich in den Fugen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche zurück. Nach leichtem Antrocknen konnen die Wände noch mit einem Tuch abgewischt und so von zu viel aufgetragener Farbe befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anbringen von Verschmutzungsspuren ist heikel, weil die Gefahr groß ist, das Gebäudemodell dabei zu verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du die Fugen und das Mauerwerk bereits mattiert und auch das Dach von seinem unnatürlichen Plastikglanz befreit hast, bleibt eigentlich wenig zu tun. Lokschuppen oder Gebäude in der Nähe des Bahnhofes oder einer Fabrik können noch mit verdünnter schwarzer Farbe eingerußt werden. Am besten geht das mit einer Spritzpistole. Spuren herabgelaufenen Wassers auf der Fassade kannst Du mit feinen Buntstiften in grau, weiß oder grün andeuten. Am besten ist es, Du schaust Dich einmal um, welcher Dreck auf Gebäuden im Original zu finden ist und versuchst zunächst dezent, später etwas auffälliger, diese Spuren nachzubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fenster und Türen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, industriell hergestellte Fenster und Türen zu verwenden. Wer keine vielzitierte Bastelkiste besitzt, aus der er oder sie so etwas fischen könnte, kann auf Bauteilsortimente verschiedener Hersteller zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine fertigen Fenster oder Türen zur Verfügung stehen, können diese Teile auch leicht selbst gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster entstehen aus zwei Lagen Polystyrol und einigen Polystyrolprofilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Lage ist 0,5 mm dick und auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Fensterausschnitt in der Wand. Die untere Lage ist 0,3 mm dick und nochmals auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Ausschnitt in der oberen Lage. In der unteren Lage bleibt das Fensterkreuz stehen. Auf dem Fensterkreuz werden mit feinen Polystyrolprofilen Schlagleisten und Streben nachgebildet. Die Verglasung erfolgt mit glasklarem Polystyrol, wie man es z.B. in Kragenversteifungen in Verpackungen von Herrenhemden findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster kann man auch aus glasklarem PS und DC-Fix herstellen. Dazu wird das DC-Fix auf das PS aufgeklebt und mit einem Messer vorsichtig der Fensterumriss nachgefahren, ohne das PS zu durchschneiden. Wenn man jetzt das DC-Fix vorsichtig abhebt, hat man schon einen schönen Fensterrahmen. Die Sprossen werden entweder aus feinen DC-Fix-Streifen aufgeklebt oder gleich mit ausgeschnitten. Diese Fenster wirken nicht ganz so plastisch wie Fenster aus PS-Profilen sind aber leichter zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabrikfenster mit feinen Streben zeichne ich am PC und drucke sie dann auf Kopierfolie. Aus der Folie schneide ich die benötigten Fenster aus und klebe sie mit Kontaktkleber hinter die Fensteröffnungen. Diese Fenster wirken zwar etwas &amp;quot;flach&amp;quot;, sind aber sehr fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gardinen entstehen aus einer Lage eines Papiertaschentuches, das mit etwas Abstand hinter die Fenster geklebt wird. &amp;lt;!-- Im  Kartonmodellbau-Forum wird sehr gut beschrieben, wie man aus diesem Material sogar [http://www.kartonmodell-forum.de/forum/thread.php?threadid=2664 Gardinen mit Faltenwurf] hinbekommt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild fehlt!&lt;br /&gt;
Abb. 9: Fenster aus Polystyrolprofilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türen werden wie Fenster aus mehreren Lagen Polystyrol in unterschiedlicher Dicke gebaut. Der Aufbau erfolgt genau wie bei den Fenstern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türklinke wird aus dünnem Messingdraht gebogen und in ein 0,5 mm großes Loch geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es noch &amp;quot;genauer&amp;quot; haben möchte, bietet die Industrie diese auch [https://shop.modellbau-kaufhaus.de/eisenbahn-ho/tore-und-tueren/schluessel-schliessbleche-und-tuerklinke.html Schlüssel und Türklinken] als Ätzteile an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Dach =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegeldächer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegeldächer können am einfachsten aus handelsüblichen Polystyrolbauplatten gebaut werden. Die verschiedensten Ziegelformen sind erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platten werden zugeschnitten und am First passend gefeilt, so dass keine Spalten mehr sichtbar sind. Die Öffnungen für Schornsteine, Dachgauben und Antennen werden gebohrt bzw. ausgeschnitten. Anschließend werden die Dachplatten mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und mit flüssigem Polystyrolkleber miteinander, aber noch nicht mit den Wänden verbunden. Bei größeren Dachflächen hat sich das Einkleben von Verstärkungsdreiecken bewärt. Nach dem Trocknen des Klebers wird das Dach nochmals abgenommen und mit Schornsteinen, Gauben und anderen Zubehörteilen versehen, die sich einfacher befestigen lassen, wenn man das Dach noch abnehmen kann. Wenn das Dach fertig ist, wird es wieder mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und, wenn möglich von innen, mit flüssigem Polystyrolkleber befestigt. So vermeidet man es, das Haus von außen mit Kleber zu beschmieren. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird der First flachgefeilt und mit Firstziegeln versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss wird dem Dach mit stark verdünnter matter hellgrauer Farbe der Plastikglanz genommen. Dazu legst Du das Modell so hin, dass die Dachfläche waagerecht liegt und läßt die Farbe vorsichtig über die Dachfläche laufen. Die Farbe sammelt sich in den Vertiefungen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dächer aus Dachpappe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachpappdächer schneidet man sich Dachplatten aus 1 mm starkem Polystyrol zu und befestigt sie auf dem Gebäude. Aus dünnem Papier schneidet man für H0 11 mm (entspricht für H0 etwa 1 m im Original) breite Streifen, die mit Alleskleber auf dem Dach befestigt werden. Nicht vergessen sollte man, das in der Realität die Dachbahnen nach ungefähr 10,5m zu Ende sind; dies entspricht in H0 etwa 12cm. Ist die zu belegende Dachfläche also breiter, muss dennoch der Streifen abgeschnitten und neu angesetzt werden. Das Dach wird abschließend mit grauschwarzer Farbe bemalt. Es ist ebenso möglich, Dachpappe mit feinem Schleifpapier nachzubilden, mir ist aber die Struktur von Schleifpapier zu grob und das Schleifpapier zu dick und zu steif. Auch das oft empfohlene Krepppapier ist m. E. zu dick und zu stark strukturiert, um als Dachpappe durchgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ausgestaltung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schornsteine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schornsteine sind meistens aus Ziegelsteinen gemauert. Im Modell entstehen sie aus entsprechend zugeschnittenen Stücken Ziegelmauerplatte, die um eine Holzleiste herum geklebt werden. Die Abdeckung aus Beton wird aus Kunstoffprofilen geschnitten und aufgeklebt. Wer möchte, kann die Walzblei-Einfassung des Schornsteins auf dem Dach noch mit feinen Papierstreifen nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenrinnen und Fallrohre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachrinnen bedient man sich aus der Bastelkiste oder aus einer Bauteilesammlung. Man kann auch Messingrohre mit 2 mm Durchmesser nehmen und die Hälfte vom Rohr herunterfeilen, was sehr mühsam ist. Die Regenrinnen werden mit matten Farben lackiert und an das Gebäude geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp baut Regenrinnen aus dicker Alufolie, die er über einem Rundholz biegt. Man kann aus schmalen Streifen der Folie noch die Rinnenhalter aufkleben: &amp;quot;Perfekt wird es, wenn man Alufolie über einen dünnen Draht (max.0,3 mm) faltet und das dann über Rundmaterial biegt - die Drahteinlage gibt den rundgebördelten Aussenrand der Dachrinne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallrohre werden aus 1,5 mm starkem Messingdraht gebogen und vor der Montage lackiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte man so einen Draht nicht in seinem Bastelsortiment haben, so kann man auch die Kupferseele von normalem Elektrokabel (NYM, Stegleitung, ...) mit 1,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Aderquerschnitt verwenden. Diese hat einen Durchmesser von etwas über 1,2&amp;amp;nbsp;mm. Da zum basteln Reststücke reichen, frage man mal seinen befreundeten Elektriker nach &amp;quot;3 x 1,5 Quadrat&amp;quot; (oder jede andere Adernzahl). Dann von diesen Adern die Plastikummantelung entfernen und - nach dem obligatorischen Geraderichten - verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenbriefkästen kann man am einfachsten aus Holz- oder Kunststoffresten zurechtfeilen und an der Hauswand anbringen. Gut macht sich auch eine Zeitungsröhre an der Gartentür, zurechtgefeilt aus einem Stück Kunststoffspritzling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blumenkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenkästen entstehen aus zurechtgefeilten und bemalten Leisten oder Kunststoffprofilen, die mit 0,5 mm Messingdraht an den Fenstebänken aufgehängt werden können. Die Blumen werden von bunten Schaumstoffflocken dargestellt, die auf die Kästen geklebt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneneinrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häuser, in die man hineinsehen kann, also Fabrikgebäude mit großen Fenstern, Häuser am Anlagen- oder Modulrand und Läden mit großen Schaufenstern sollten eine zumindest angedeutete Inneneinrichtung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schaufensterpuppen kann man die Einfachfiguren von Kibri verwenden, Büromöbel sind schnell aus PS-Platten zurecht geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Literaturstellen stellen natürlich nur eine Auswahl dar. Es handelt sich um Artikel und Bücher, in denen zu jeder Bauzeichnung auch eine oder mehrere Anleitungen abgedruckt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bruns, Jan/Uhlig, Lars-Christian: ''Blockstelle Leinakanal. Die neue Lust am Basteln.'' In: ''MIBA.'' 9/93 und 11/93. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fromm, Günter: ''Modellbahn-Betriebsbauwerke'' Düsseldorf 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hellmann, Mathias: ''Blickfang am Feldrand. Feldscheune als erstes Bauobjekt'' In: ''Miba'' 4/95 S. 70. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koch, Sebastian: ''Kleines preußisches Empfangsgebäude. Individueller Bahnhof im Eigenbau'' In ''Miba'' 8/00 S. 30. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Nicht nur eine Haltestelle. Ein Dienstgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 6/00 S. 78. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Von der Schiene auf die Straße Güterschuppen, Laderampen und Ladestraßen'' In: ''Miba Spezial'' 36 S. 22. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Langer, Bertold: ''Bahnhof für Müllem. Nachhaltiges Provisorium'' In: ''EK'' 11/98 S. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mäser, Andreas: ''Rotes Nordlicht. Ein Empfangsgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 4/97 S. 66. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mauer, Thomas: ''Ein Güterschuppen nach eigenem Entwurf. Selbstgeplant und selbstgebaut'' In: ''Miba'' 2/95 S. 38. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* : ''Modellbahn-Atelier'' In: ''Miba Spezial'' 17. Miba-Verlag Nürnberg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nawrocki, Leo: ''Nicht nur Elloks unter Dach und Fach. Rechteckschuppen in der Baugröße H0'' In: Miba 6/00 S. 20. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schubert, Dieter E.: ''Der Güterschuppen von Hecklingen'' In: &amp;quot;MJ&amp;quot; 3/99 S. 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13043</id>
		<title>Gebäude-Selbstbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.der-moba.de/index.php?title=Geb%C3%A4ude-Selbstbau&amp;diff=13043"/>
				<updated>2020-10-18T18:32:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Detlev Markfort: /* Ziegelbauten */ Fugenfarbe allgemeiner beschreiben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Text möchte ich einige Hinweise und Anleitungen zum Selbstbau von Gebäuden auf Modellbahnanlagen geben. Ich beziehe mich auf keine bestimmte Baugröße oder [[Epoche]], die Beispiele sind allgemein gehalten, so dass (hoffentlich) jeder etwas damit anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschreibe meine Art, Gebäude zu bauen. Es gibt mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten, wer mag, kann mir ja schreiben, ich werde diesen Text dann ergänzen. Unter http://www.vierekas-eisenbahnseiten.de/H0-Modellbau/Bahnhof-Buehne.htm zeigt Hans-Jürgen Eicke z. B. den Selbstbau mit Sperrholz in Lasertechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: Ich baue meine Häuser aus Plastik, aus Polystyrol, PS, genau gesagt. PS gibt es in Platten- und Profilform im Modellbauladen zu kaufen. PS ist billig, einfach zu verkleben und leicht zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Selbstbau Gebäude(FAQ)|FAQ]] und der Artikel [[Vorbildabmessungen#Gebäude|Vorbildabmessungen]] ergänzen diesen Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beispiele =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernhof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp hat nach der in hier beschriebenen Methode einige Häuser aus einem massiven Styrodurkern gebaut, auf seiner [http://www.peter-popp.de/bahn/pm_bauernh.html Website] kannst Du Beispiele für solche Häuser sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-eg.jpg|framed|Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Empfangsgebäude Wöstendollen Hafen, der Bauplan für dieses Gebäude wird im Abschnitt [[#Planung|Planung]] präsentiert. Die Ziegelsteinmauerplatten sind von Kibri, das Fachwerk wurde aus PS-Streifen aufgeklebt. Türen und Fenster sind aus PS-Platten und -Profilen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerschuppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-schuppen.jpg|framed|Lagerschuppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Lagerschuppen hat einen Kern aus PS, der dann mit gebeizten Kiefernholzleistchen verkleidet wurde. Der Bau solcher Gebäude wird im Abschnitt [[#Holzbauten|Holzbauten]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-wohnhaus.jpg|framed|Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus ist gebaut aus PS, die Wände sind mit Kunstharzspachtel verputzt. Fenster und Tür wieder aus PS, Dachplatte von Kibri. Wohnhaus. Die Entstehungsgeschichte dieses schönen Wohnhauses ist im Abschnitt [[#Steinbau|Steinbau]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Planung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebauedebau-bauzeichnung.png|framed|Beispiel für eine Bauzeichnung, gezeichnet mit kontour unter Linux.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang steht ein Bauplan. Wenn es für das gewünschte Gebäude keinen fertigen Plan aus einem Buch oder einer Zeitschrift gibt, musst Du selber einen Plan zeichnen. Das hört sich schwieriger an als es ist. Am einfachsten ist es, Du skizzierst Deine Vorstellungen mit ungefähren Maßangaben auf einem Blatt Papier und zeichnest anschließend mit einem Illustrations- oder CAD-Programm den Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich genauso gut möglich, einen Bauplan mit Papier und Bleistift zu zeichnen, ich bin davon aber abgekommen, weil es viel einfacher ist, einen Plan in einem Programm als in einer Zeichnung zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt schwer, eine Empfehlung für ein bestimmtes Programm abzugeben. Unter Windows habe ich mit dem Freeware-CAD-Programm [http://www.cadstd.com/ CADStd] sehr gute Erfahrungen gemacht, unter Linux benutze ich Impress, das Illustrationsprogramm, das in OpenOffice [http://de.openoffice.org OpenOffice] enthalten, ist oder [http://www.ribbonsoft.com/de/qcad.html QCAD], ein CAD-Programm, dessen Quelltext kostenlos zu haben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass das verwendete Programm das Zeichnen auf mehreren Ebenen unterstützt. So kannst Du die Umrisse der Wandteile auf eine eigene Ebene legen, separat ausdrucken und auf die PS-Platten kleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ich möchte hier keine Anleitung zum Zeichnen von Gebäudebauplänen schreiben, wenn Du so etwas benötigst, findest Du eine Anleitung, die sich an kontour orientiert, unter [http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html http://pages.vossnet.de/frankw/modellbahn/plaenezeichnen.html] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Material und Werkzeug =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Zeichnung fertig gezeichnet oder fotokopiert ist, ist es an der Zeit, die nötigen Werkzeuge bereit zu legen und das Material zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du benötigst nicht besonders viel Werkzeug und auch kein teures Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Polystyrolplatten in den Stärken 1,0, 0,5 und 0,3 mm&lt;br /&gt;
* Styrodur&lt;br /&gt;
* Evtl. Mauerwerks- und Dachplatten aus PS&lt;br /&gt;
* Polystyrolprofile für Fenster und Türen&lt;br /&gt;
* Holzleisten in verschiedenen Formaten&lt;br /&gt;
* Bausatzreste (sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig)&lt;br /&gt;
* 1,5 mm Messingdraht&lt;br /&gt;
* Messingrohr&lt;br /&gt;
* Lackspachtel&lt;br /&gt;
* Beize&lt;br /&gt;
* Kontaktkleber&lt;br /&gt;
* Polystyrolkleber&lt;br /&gt;
* Fotokleber&lt;br /&gt;
* Sekundenkleber&lt;br /&gt;
* Matte Acryl- oder Kunstharzfarben&lt;br /&gt;
* Wasserfarben&lt;br /&gt;
* Farbpigmente zum Altern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Auflistung ist zu beachten, dass natürlich nicht für jedes Projekt alle Materialien benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Teppichmesser, Skalpell oder Cutter&lt;br /&gt;
* Laubsäge&lt;br /&gt;
* Minibohrmaschine mit Trenn- und Polierscheibe, eine Metallsäge tut es natürlich auch&lt;br /&gt;
* Stahllineal&lt;br /&gt;
* Geodreieck&lt;br /&gt;
* Glashaarradierer&lt;br /&gt;
* Spachtel&lt;br /&gt;
* Schleifpapier&lt;br /&gt;
* Pinsel in verschiedenen Größen&lt;br /&gt;
* Winkel&lt;br /&gt;
* Pinzette&lt;br /&gt;
* Feilen&lt;br /&gt;
* Messschieber&lt;br /&gt;
* verschiedene Zangen&lt;br /&gt;
* Schere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werkzeuge sollten in jedem Modellbahnerhaushalt vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rohbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise zur Erstellung des Rohbaus ist je nach Vorbild unterschiedlich. Ich beschreibe in diesem Kapitel drei verschiedene Bauweisen: Holzhäuser, Bauten aus Stein und Fachwerkhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Peter Popp stammt die Idee, den Rohbau des Gebäudes aus Styrodur zu bauen. Peter baut einen Klotz aus Styrodur in der Form des Hauses, schneidet die Fensteröffungen heraus und höhlt den Klotz hinter den Fenstern vorsichtig aus. Der ganze Klotz wird dann mit einem Sand-Leim-Gemisch verputzt bzw. mit feinen Brettchen verbrettert. Das Dach entsteht aus PS-Bauplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelle nach Vorbildern aus Holz sollte man auch aus Holz bauen. Die Maserung der meisten Hölzer ist zwar für H0 und mehr noch für TT oder N zu grob, ich meine aber, dass Holz trotzdem immer noch besser wirkt als Holzplatten aus Polystyrol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden freilich Holzwände, die beim Vorbild glatt geschliffen sind. Solche Wände kann man am einfachsten mit PS-Platten von Evergreen nachbilden, die es in verschiedenen Größen und Formen zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für Bretterwände aus Holzleisten bieten sich zwei Möglichkeiten an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bau eines Fachwerkes aus Holzleisten.&lt;br /&gt;
# Bau eines Gebäudekernes aus Polystyrol oder Sperrholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Methode empfiehlt sich, wenn man in das Gebäude hineinsehen kann, also z. B. bei offenen Schuppen, die zweite Methode bietet ein Höchstmaß an Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein tragendes, möglichst stabiles und rechtwinkliges Fachwerk zu erhalten, ist es am einfachsten, die Rahmenteile auf der Bauzeichnung zusammenzubauen. Dazu druckt man sich eine Zeichnung des Fachwerkes aus und legt eine Kopierfolie darüber. An der Zeichnung können jetzt die Maße für die einzelnen Balken abgenommen werden. Die Balken werden gegebenenfalls gebeizt und dann auf der Folie mit Weißleim verklebt. Das Beizen muss unbedingt vor dem Verkleben erfolgen, weil sonst die Beize auf Klebestellen nicht hält. Der Weißleim haftet zwar auf der Folie, ist jedoch leicht wieder abzulösen. (s. Abb. rechts, leider ist die Transparentfolie auf dem Foto nicht so gut zu sehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-holzrohbau.jpg|framed|Zusammenbau eines Holzschuppens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Fachwerkteile fertig sind, werden sie mit Hilfe eines Stahlwinkels oder eines Geodreieckes zusammengeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Trocknen der Fachwerkteile wird das Fachwerk mit Brettern verkleidet. Passende Leisten erhält man in Geschäften für Schiffsmodellbau, man kann sich aber die Bretter auch selbst aus 0,5 mm starkem Balsaholz zuschneiden. Wiederum gilt, dass alle Holzteile vor dem Verkleben gebeizt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Abbildung sind die Wände einer kleinen Feldscheune während des Zusammenbaus zu sehen. Da ich die Scheune erst nach dem Zusammenbau mit Acrylfarben bemalt habe, konnte ich die einzelnen Bretter ungefärbt verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Gebäudeinnere nicht einsehbar ist, wie bei Lagerschuppen oder Holzwohnhäusern, ist es einfacher, einen Gebäudekern aus Polystyrolplatten zu bauen und die Verbretterung daran zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wird ein Ausdruck oder eine Kopie des Bauplanes grob ausgeschnitten und die einzelnen Wandelemente mit Foto- oder Montagekleber auf 1 mm starkes Polystyrol geklebt. Man kann die Teile auch auf Transparentfolie drucken und auf die PS-Platten kleben. Die Einzelteile werden sorgfältig mit einem Messer ausgeschnitten. Nach dem Ausschneiden kann das Papier einfach abgerissen und der Fotokleber abgerubbelt werden (darum Fotokleber). Die Wandelemente werden mit flüssigem Polystyrolkleber um eine Grundplatte herum verklebt. Wenn möglich, solltest Du schwarze Bauplatten verwenden, damit nicht weißer Kunststoff zwischen den einzelnen Holzstreifen zu sehen ist. Auf dem Gebäudekern wird jetzt eine Unterkonstruktion aus 0,5 mm starken Leisten mit Kontaktkleber quer zur Verbretterung angebracht. Dieser Unterkonstruktion wird mit stark verdünnter schwarzer Farbe bemalt, damit kein unbehandeltes Holz durch die Außenwände hindurch zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du weißes Polystyrol für die Wände verwendet hast, solltest Du es jetzt auch schwarz färben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss werden die Außenwände verbrettert, die einzelnen Brettchen werden mit Weißleim oder Alleskleber auf der Unterkonstruktion bzw. dem Fachwerk befestigt. Achte dabei darauf, dass die Bretter einigermaßen senkrecht angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-bauteile-aufgeklebt.jpg|framed|Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile, zum Teil schon ausgeschnitten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Bauten aus Stein, Backstein oder verputztem Mauerwerk verwende ich Polystyrolplatten, die es in verschiedenen Stärken für wenig Geld zu kaufen gibt. Polystyrol ist verzugsfrei, stabil und mit handelsüblichem PS-Kleber sicher und alterungsbeständig zu verkleben, für feine Teile kann man auch Universalverdünnung nehmen. Fensteröffnungen sind mit einem Messer leicht und genau auszuschneiden. Das Material kann mit Feilen und Schleifpapier bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau von Häusern mit Ziegelmauerwerk gibt es Bauplatten von verschiedenen Herstellern, deren Struktur, zumindest in H0, aber etwas groß ausgefallen ist. Für H0-Bauten empfielt sich die N-Ziegelmauerplatte von Kibri, die zudem noch einige gebogene Fensterstürze enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Platten werden mit Fotokleber Ausdrucke oder Kopien der Bauzeichnung befestigt. Es ist einfacher, das Papier nach dem Ausschneiden wieder herunterzupuhlen als die Maße genau auf die Bauplatten zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-rohbau-1.jpg|framed|Rohbau eines Hauses aus Polystyrol]]&amp;lt;!--[[Bild:Gebaeudebau-eckverbindungen.png|framed|Eckverbindungen: Links auf Gehrung gefeilt, rechts stumpf verklebt]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes werden die Fensterausschnitte sorgfältig aus der Platte herausgeschnitten. Es genügt, die Schnittlinien nur bis etwa zur Hälfte der Stärke der Bauplatte anzuritzen und dann den Fensterausschnitt kreuzweise einzuschneiden. Jetzt können die dabei entstandenen Dreiecke vorsichtig nach innen herausgebrochen werden und fertig ist eine saubere Fensteröffnung. Die beim Schneiden von Polystyrol neben dem Schnitt entstehenden Wülste können mit feinem Schleifpapier oder durch Schaben mit einem Messer entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudeecken können auf unterschiedliche Arten gestaltet werden. Bei der Verwendung von Ziegelmauerplatten ist es am besten, die Platten auf Gehrung zu feilen und zusammen zu setzen, Wände, die später verputzt werden, können auch stumpf verklebt werden (s. Abb. ''&amp;quot;Auf eine PS-Platte aufgeklebte Bauteile...&amp;quot;'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertigen Wände werden miteinander und mit einer Grundplatte verklebt. Am besten eignet sich dafür dickflüssiger PS-Kleber aus der Tube. Die Grundplatte sollte in Höhe des Erdgeschossfußbodens eingebaut werden, so können vor dem Aufsetzen des Daches noch Figuren im Inneren des Hauses platziert werden. Wenn Du Deine Häuser von innen beleuchten willst, solltest Du eine Öffnung in die Grundplatte schneiden sobald der Kleber getrocknet ist, oder gleich statt der Grundplatte einen Rahmen aus Polystyrol einkleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-1.jpg|framed|Rohbau nach dem ersten &amp;quot;Verputzen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stabilität des Rohbaus zu erhöhen, kann es bei größeren Gebäuden nötig sein, eine oder mehrere weitere &amp;quot;Zwischendecke(n)&amp;quot; einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude aus Natur- oder Backstein erhalten jetzt Fenster- und Türstürze, die aus 0,3 mm starkem Polystyrol geschnitten und mit einer Dreikantfeile strukturiert werden. Die Stürze werden auf die Wände geklebt. Wenn Du die Mauerplatten von Kibri verwendest, kannst Du natürlich auch die mitgelieferten Stürze verwenden. Für diese Stürze müssen allerdings Ausschnitte in die Wäde gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Putzbauten müssen natürlich noch ihren &amp;quot;Putz&amp;quot; erhalten. Ich verwende dazu Lackspachtel, der mit einem Japanspachtel auf den Rohbau aufgetragen wird. Wichtig ist, den Rohbau aus Polystyrol vor dem Auftragen des Spachtels zu entfetten, was am einfachsten in warmem Wasser mit Spülmittel geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Spachtel trocken ist, wird er verschliffen. Je nachdem wie sorgfältig Du dabei vorgehst, entsteht eine mehr oder weniger glatte Oberfläche. Für ein altes Haus kann eine unebene, rissige Oberfläche durchaus erwünscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gebaeudebau-putz-2.jpg|framed|Rohbau eines Hauses mit verschliffenem &amp;quot;Putz&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die gewünschte Oberflächenqualität erreicht ist, ist es manchmal nötig, das Spachteln und Schleifen mehrmals zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du ein Haus mit Glattputz nachbilden möchtest, reicht es auch, den fertigen Rohbau mit matten Weißlack aus der Sprühdose zu spritzen. Wenn das Spritzen mehrmals wiederholt wird, entsteht eine leicht rauhe Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fertigstellung des Rohbaus fehlen jetzt nur noch die Fensterbänke. Sie entstehen aus 0,5 mm starken Kunststoffstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachwerkbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkwände werden zunächst wie oben beschrieben aus den Bauplatten ausgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von Fachwerk gibt es verschiedene Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, das Fachwerk durch Einritzen der Balken in die Seitenwände darzustellen. Wenn man die Wände aus Polystyrol herstellt, hat man so schon ein schönes Fachwerk, das nur noch angemalt werden muss. Die beim Einritzen entstehenden Einschnitte in der Wandoberfläche verhindern, dass die Farbe des Fachwerks auf die Wandflächen läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante besteht darin, das Fachwerk aus Holz oder Polystyrolprofilen auf die Wände aufzukleben und die Zwischenräume mit passend zugeschnittenen Stücken Mauerplatte, Karton oder mit Gips aufzufüllen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Mauern recht dick werden und die Fenster daher sehr genau in die Mauer eingepasst werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Möglichkeit ist, die &amp;quot;Balken&amp;quot; des Fachwerkes auf die Mauerplatten zu kleben. Nimmt man dünnes Holz oder Kunststoffpofile (so um 0,3 bis maximal 0,5 mm), ist die Wirkung sehr gut und die Herstellung nicht so eine Fieselei wie bei der zweiten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbgebung ist bei der dritten Methode auch recht einfach: Du lackierst zunächst das Mauerwerk in der gewünschten Farbe. Falls dabei etwas Farbe auf die Fachwerkbalken gelangen sollte, ist das kein Problem. Die Seiten der Balken sollten unbedingt in der Wandfarbe bemalt werden. Wenn die Farbe getrocknet ist, wird die Oberfläche des Fachwerks lackiert. Dadurch dass die Seiten der &amp;quot;Balken&amp;quot; in der Wandfarbe lackiert sind, wirken die Balken nicht mehr so dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Michael Krause kam ein weiterer Tip, wie man Fachwerkwände bauen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lufttrocknende Modelliermasse (etwa Efa - Plast)&lt;br /&gt;
* PS - Platten (0,8mm, 0,5mm, 0,3mm), evtl. auch Architekturkarton 5 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den schon beschriebenen Methoden lassen sich auch hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn mit 5mm Architekturkarton gearbeitet wird. Das Material ist leicht zu schneiden und aufgund der Schaumschicht zwischen den Kartonplatten auch weitestgehend verzugsfrei. Lediglich die Stärke ist ein Problem: Die Verglasung der Fenster sollte deshalb außen auf den Karton geklebt werden, der innen liegende Fensterrahmen kann mit Streifen aus Papier oder dünnem PS verkleidet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ergeben sich zwei Vorteile für Detailliebhaber: auf der &amp;quot;Fensterbank&amp;quot; ist ausreichend Platz für &amp;quot;Blumentöpfe&amp;quot; (aus Resten von Spritzlingen), die Gardinen haben etwas Abstand zum Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wird zuerst als Ganzes aus PS geschnitten (die Methode beschreibt auch Jacques Le Plat in den &amp;quot;Grüßen aus Ferbach&amp;quot;). Für sehr filigranes Fachwerk mit komplizierter Struktur bietet sich das dünnere Material aus 0,3 oder 0,5 mm PS an. Hier muss allerings sehr vorsichtig geschnitten werden, weil schon ein kleiner Ausrutscher die Balken durchtrennen kann. Grobere und einfach Strukturen lassen sich auch aus 0,8 mm PS schneiden. Hierbei ist die Ritztechnik zu empfehlen (dabei wird das Messer mit der stumpfen Seite der Spitze entlang der Schnittlinie geführt. In der so entstandenen Rille läßt sich das Material leichter schneiden und auch ausbrechen).&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse wird dünn (etwa 1-2mm) auf Alu-Folie ausgerollt, dazu eignen sich Tapeten-Andruckroller aus Moosgummi, Flaschen oder das gemeine Nudelholz (allerdings nur in der Marmor-Ausführung, am Holz bleibt die Masse zu sehr kleben).&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse dünn ausgerollt ist, das Fachwerk mit der Rolle eindrücken. Mit einem dünnen Messer oder einem Nagel die einzelnen Balken nachdrücken, so das die Masse zwischen den Balken hervorquillt. Anschließend wird die Putzstruktur mit einer Zahnbürste oder einem Borstenpinsel in die Gefachfüllung getupft.&lt;br /&gt;
# Nach kurzer Antrockenzeit wird das Fachwerk vorsichtig wieder aus der Masse gehoben, die Gefache können bemalt werden (ich benutze dafür Acryl- Bastelfarbe). Eventuell muss der Putz nochmal mit Bürste oder Pinsel nachgetupft werden, weil die Wasserhaltige Farbe die Oberfläche der Masse wieder aufweicht und so die Struktur verschmiert wird.&lt;br /&gt;
# Die Modelliermasse auf die vorbereitete Wand aufkleben, z.B. mit Weißleim (ich klebe die Wände erst später zusammen – für das Fachwerk ist es günstiger, mit den Einzelteilen zu arbeiten).&lt;br /&gt;
# Das Fachwerk wieder locker wieder eindrücken: Dabei müssen alle Balken richtig in der Modelliermasse liegen, die Masse zieht sich beim Durchtrocknen leicht zusammen (deshalb muss sie auch aufgeklebt werden – das verhindert, dass sich die Modelliermasse zu sehr verzieht).&lt;br /&gt;
# Während des Durchtrocknens nochmal kontrollieren, ob sich das Fachwerk leicht herausnehmen lässt, anschließend wieder einlegen.&lt;br /&gt;
# Wenn die Masse durchgetrocknet ist, das Fachwerk herausnehmen: Mit einer Holzraspel, grobem Schmirgelpapier und einem Messer die Holsstruktur ritzen, anschließend anmalen.&lt;br /&gt;
# Fachwerk einkleben, Wände zusammenbauen, evtl. entstandene Lücken im Fachwerk an den Hausecken lassen sich mit Modelliermasse spachteln.&lt;br /&gt;
# Der übrige Putz an Wänden ohne Fachwerk läßt sich mit einem lang gewalzten Stück Modelliermasse auf dem zusammengebauten Rohbau an einem Stück anfertigen. Bruchsteinmauern als Fundament, Mauerwerk um Portale oder an Ecken und ähnliches können mit einem gebogenen Draht oder dem Messer problemlos eingedrückt werden, so entsehen auch an den Ecken keine störenden Lücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens nach hat die Methode einige wesentliche Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Gefachefüllungen sind höher als das Fachwerk, was dem Vobild sehr nahe kommt.&lt;br /&gt;
# Fachwerk und Wand lassen sich separat bemalen, die Feinarbeit mit dem Pinsel fällt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Nachteil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Modelliermasse unter dem Fachwerk wird die Materialstärke etwa unberechenbar, deshalb mache ich die äusseren Balken in der Regel etwas breiter, die können vor dem dem Zusammenbau dann noch angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausschneiden des Fachwerkes &amp;quot;am Stück&amp;quot; erfordert etwas Übung, die man aber schnell bekommt, wenn man mit einfachen Strukturen anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Möglichkeit ist die Verwendung von Gips anstelle der Modelliermasse. &lt;br /&gt;
Der Rohbau wurde hier aus dem o.g. 5 mm Architekturkarton erstellt (der auch unter den Namen Foamboard, Depafit oder Kappaline im Fachhandel geführt wird), das Fachwerk wurde aus Balsaholzleisten aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0913.JPG|thumb|Rohbau aus Karton und Balsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, zumal Gips und Balsaholz sehr einfach mit Wasserfarbe bemalt werden kann: wegen der Saugfähigkeit und dem lasierenden Farbauftrag entsteht der Eindruck einer älteren und verwitterten Mauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0951.JPG|thumb|Scheune gegipst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tore und Klappen entstanden aus Furnierholz, die Querleisten aus Northeastern-Holzstreifen; die Bemalung erfolgte auch hier einfach mit Wasserfarbe.&lt;br /&gt;
Die Bruchsteinmauer wurde einfach in den Gips geritzt.&lt;br /&gt;
Am Schluß wurde das ganze vorsichtig mit weißer Acylfarbe [[Arbeitstechniken#Granieren|graniert]].&lt;br /&gt;
Der Entwurf bzw. die Zeichnung dieser Scheune stammt von Gebhard J. Weiß und wurde im Miba-Gebäudemodell-Selbstbauheft veröffentlicht; er hat den Rohbau aus Sperrholz gefertigt, mit dem einfacher zu bearbeitenden Karton lassen sich meiner Meinung nach auch hervorragende Ergebnisse erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 0954.JPG|thumb|Seitenansicht mit Drahtklinke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man das Innere gut ausfüllen oder den Karton &amp;quot;kreuz und quer&amp;quot; einkleben, damit sich der Karton beim Gipsen nicht zu sehr verzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Farbgebung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Rohbau steht, ist es Zeit, sich Gedanken über die Farbgebung des Gebäudes zu machen. Der Rohbau ist zunächst auf Risse und Spalten zu kontrollieren, die gegebenenfalls verspachtelt und verschliffen werden müssen. Anschließend ist das Gebäude in warmem Spülwasser wieder von Fettflecken und Schleifrückständen zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Du Acryl- Wasser- oder Kunstharzfarben verwendest, ist unwichtig, Du solltest aber bei einer einmal gewählten Farbsorte bleiben, oder das Gebäude mit Kunstharz- oder Acrylfarben grundieren und die Verwitterungsspuren dann mit Wasserfarben anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nur matte Farben zu verwenden. Selbst Gebäudeteile, die in Wirklichkeit mit glänzenden Lacken gestrichen werden, wie zum Beispiel Fensterrahmen, wirken im Modell besser, wenn sie matt lackiert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bemalen von Holz ist es wichtig, die Verwendung im Auge zu behalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster und Türen sind meistens sorgfältig geschliffen und gestrichen, so dass die Maserung nicht mehr sichtbar ist. Diese Bauteile können also aus Kunststoff gebaut und einfach lackiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bretterwände von Scheunen oder Lagerschuppen sind häufig nicht so glatt gehobelt. Hier ist ein Anstrich mit stark verdünnter Acrylfarbe am besten, der die Feinheiten nicht zuschmiert. Imprägniertes Holz läßt sich gut mit dunkelbrauner Holzbeize darstellen. Die einzelnen Teile müssen aber vor dem Zusammenbau gebeizt werden, da die Beize Klebstoff nicht durchdringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putzbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Putz wie im Abschnitt Rohbau beschrieben mit Spachtelmasse dargestellt wird, müssen die Wände jetzt nur noch in einer beliebigen Farbe gestrichen werden. Sehr gut eignet sich die relativ dickflüssige Plakafarbe, die leicht tupfend mit einem Borstenpinsel aufgetragen werden kann. Durch das Tupfen ergibt sich eine sehr schöne Putzstruktur. Nach dem Trocknen der Farbe kann man stark verdünnte schwarzgraue Farbe in die Vertiefungen laufen lassen, was die Struktur der Wände noch weiter betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegelbauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstoffziegelplatten haben meistens schon einen brauchbaren Grundton, nur glänzen sie zu stark und die Fugen sind in der gleichen Farbe wie die dargestellten Ziegel und nicht schwarz, dunkelgrau, grau oder weiß. Eine Mattierung der Oberfläche und eine Färbung der Fugen erreicht man, indem man stark verdünnte Farbe des gewünschten Tons auf der waagerecht liegenden Wand verlaufen läßt. Die Farbe sammelt sich in den Fugen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche zurück. Nach leichtem Antrocknen konnen die Wände noch mit einem Tuch abgewischt und so von zu viel aufgetragener Farbe befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anbringen von Verschmutzungsspuren ist heikel, weil die Gefahr groß ist, das Gebäudemodell dabei zu verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du die Fugen und das Mauerwerk bereits mattiert und auch das Dach von seinem unnatürlichen Plastikglanz befreit hast, bleibt eigentlich wenig zu tun. Lokschuppen oder Gebäude in der Nähe des Bahnhofes oder einer Fabrik können noch mit verdünnter schwarzer Farbe eingerußt werden. Am besten geht das mit einer Spritzpistole. Spuren herabgelaufenen Wassers auf der Fassade kannst Du mit feinen Buntstiften in grau, weiß oder grün andeuten. Am besten ist es, Du schaust Dich einmal um, welcher Dreck auf Gebäuden im Original zu finden ist und versuchst zunächst dezent, später etwas auffälliger, diese Spuren nachzubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fenster und Türen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, industriell hergestellte Fenster und Türen zu verwenden. Wer keine vielzitierte Bastelkiste besitzt, aus der er oder sie so etwas fischen könnte, kann auf Bauteilsortimente verschiedener Hersteller zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine fertigen Fenster oder Türen zur Verfügung stehen, können diese Teile auch leicht selbst gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster entstehen aus zwei Lagen Polystyrol und einigen Polystyrolprofilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Lage ist 0,5 mm dick und auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Fensterausschnitt in der Wand. Die untere Lage ist 0,3 mm dick und nochmals auf jeder Seite 1/2 mm schmaler als der Ausschnitt in der oberen Lage. In der unteren Lage bleibt das Fensterkreuz stehen. Auf dem Fensterkreuz werden mit feinen Polystyrolprofilen Schlagleisten und Streben nachgebildet. Die Verglasung erfolgt mit glasklarem Polystyrol, wie man es z.B. in Kragenversteifungen in Verpackungen von Herrenhemden findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster kann man auch aus glasklarem PS und DC-Fix herstellen. Dazu wird das DC-Fix auf das PS aufgeklebt und mit einem Messer vorsichtig der Fensterumriss nachgefahren, ohne das PS zu durchschneiden. Wenn man jetzt das DC-Fix vorsichtig abhebt, hat man schon einen schönen Fensterrahmen. Die Sprossen werden entweder aus feinen DC-Fix-Streifen aufgeklebt oder gleich mit ausgeschnitten. Diese Fenster wirken nicht ganz so plastisch wie Fenster aus PS-Profilen sind aber leichter zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabrikfenster mit feinen Streben zeichne ich am PC und drucke sie dann auf Kopierfolie. Aus der Folie schneide ich die benötigten Fenster aus und klebe sie mit Kontaktkleber hinter die Fensteröffnungen. Diese Fenster wirken zwar etwas &amp;quot;flach&amp;quot;, sind aber sehr fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gardinen entstehen aus einer Lage eines Papiertaschentuches, das mit etwas Abstand hinter die Fenster geklebt wird. &amp;lt;!-- Im  Kartonmodellbau-Forum wird sehr gut beschrieben, wie man aus diesem Material sogar [http://www.kartonmodell-forum.de/forum/thread.php?threadid=2664 Gardinen mit Faltenwurf] hinbekommt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild fehlt!&lt;br /&gt;
Abb. 9: Fenster aus Polystyrolprofilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türen werden wie Fenster aus mehreren Lagen Polystyrol in unterschiedlicher Dicke gebaut. Der Aufbau erfolgt genau wie bei den Fenstern. Die Türklinke wird aus dünnem Messingdraht gebogen und in ein 0,5 mm großes Loch geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Dach =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziegeldächer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziegeldächer können am einfachsten aus handelsüblichen Polystyrolbauplatten gebaut werden. Die verschiedensten Ziegelformen sind erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platten werden zugeschnitten und am First passend gefeilt, so dass keine Spalten mehr sichtbar sind. Die Öffnungen für Schornsteine, Dachgauben und Antennen werden gebohrt bzw. ausgeschnitten. Anschließend werden die Dachplatten mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und mit flüssigem Polystyrolkleber miteinander, aber noch nicht mit den Wänden verbunden. Bei größeren Dachflächen hat sich das Einkleben von Verstärkungsdreiecken bewärt. Nach dem Trocknen des Klebers wird das Dach nochmals abgenommen und mit Schornsteinen, Gauben und anderen Zubehörteilen versehen, die sich einfacher befestigen lassen, wenn man das Dach noch abnehmen kann. Wenn das Dach fertig ist, wird es wieder mit Gummibändern auf dem Haus befestigt und, wenn möglich von innen, mit flüssigem Polystyrolkleber befestigt. So vermeidet man es, das Haus von außen mit Kleber zu beschmieren. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird der First flachgefeilt und mit Firstziegeln versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss wird dem Dach mit stark verdünnter matter hellgrauer Farbe der Plastikglanz genommen. Dazu legst Du das Modell so hin, dass die Dachfläche waagerecht liegt und läßt die Farbe vorsichtig über die Dachfläche laufen. Die Farbe sammelt sich in den Vertiefungen und bleibt hauchdünn auf der Oberfläche liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dächer aus Dachpappe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachpappdächer schneidet man sich Dachplatten aus 1 mm starkem Polystyrol zu und befestigt sie auf dem Gebäude. Aus dünnem Papier schneidet man für H0 11 mm (entspricht für H0 etwa 1 m im Original) breite Streifen, die mit Alleskleber auf dem Dach befestigt werden. Nicht vergessen sollte man, das in der Realität die Dachbahnen nach ungefähr 10,5m zu Ende sind; dies entspricht in H0 etwa 12cm. Ist die zu belegende Dachfläche also breiter, muss dennoch der Streifen abgeschnitten und neu angesetzt werden. Das Dach wird abschließend mit grauschwarzer Farbe bemalt. Es ist ebenso möglich, Dachpappe mit feinem Schleifpapier nachzubilden, mir ist aber die Struktur von Schleifpapier zu grob und das Schleifpapier zu dick und zu steif. Auch das oft empfohlene Krepppapier ist m. E. zu dick und zu stark strukturiert, um als Dachpappe durchgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ausgestaltung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schornsteine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schornsteine sind meistens aus Ziegelsteinen gemauert. Im Modell entstehen sie aus entsprechend zugeschnittenen Stücken Ziegelmauerplatte, die um eine Holzleiste herum geklebt werden. Die Abdeckung aus Beton wird aus Kunstoffprofilen geschnitten und aufgeklebt. Wer möchte, kann die Walzblei-Einfassung des Schornsteins auf dem Dach noch mit feinen Papierstreifen nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenrinnen und Fallrohre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachrinnen bedient man sich aus der Bastelkiste oder aus einer Bauteilesammlung. Man kann auch Messingrohre mit 2 mm Durchmesser nehmen und die Hälfte vom Rohr herunterfeilen, was sehr mühsam ist. Die Regenrinnen werden mit matten Farben lackiert und an das Gebäude geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Popp baut Regenrinnen aus dicker Alufolie, die er über einem Rundholz biegt. Man kann aus schmalen Streifen der Folie noch die Rinnenhalter aufkleben: &amp;quot;Perfekt wird es, wenn man Alufolie über einen dünnen Draht (max.0,3 mm) faltet und das dann über Rundmaterial biegt - die Drahteinlage gibt den rundgebördelten Aussenrand der Dachrinne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallrohre werden aus 1,5 mm starkem Messingdraht gebogen und vor der Montage lackiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte man so einen Draht nicht in seinem Bastelsortiment haben, so kann man auch die Kupferseele von normalem Elektrokabel (NYM, Stegleitung, ...) mit 1,5&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Aderquerschnitt verwenden. Diese hat einen Durchmesser von etwas über 1,2&amp;amp;nbsp;mm. Da zum basteln Reststücke reichen, frage man mal seinen befreundeten Elektriker nach &amp;quot;3 x 1,5 Quadrat&amp;quot; (oder jede andere Adernzahl). Dann von diesen Adern die Plastikummantelung entfernen und - nach dem obligatorischen Geraderichten - verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenbriefkästen kann man am einfachsten aus Holz- oder Kunststoffresten zurechtfeilen und an der Hauswand anbringen. Gut macht sich auch eine Zeitungsröhre an der Gartentür, zurechtgefeilt aus einem Stück Kunststoffspritzling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blumenkästen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenkästen entstehen aus zurechtgefeilten und bemalten Leisten oder Kunststoffprofilen, die mit 0,5 mm Messingdraht an den Fenstebänken aufgehängt werden können. Die Blumen werden von bunten Schaumstoffflocken dargestellt, die auf die Kästen geklebt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneneinrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häuser, in die man hineinsehen kann, also Fabrikgebäude mit großen Fenstern, Häuser am Anlagen- oder Modulrand und Läden mit großen Schaufenstern sollten eine zumindest angedeutete Inneneinrichtung bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schaufensterpuppen kann man die Einfachfiguren von Kibri verwenden, Büromöbel sind schnell aus PS-Platten zurecht geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Literaturstellen stellen natürlich nur eine Auswahl dar. Es handelt sich um Artikel und Bücher, in denen zu jeder Bauzeichnung auch eine oder mehrere Anleitungen abgedruckt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bruns, Jan/Uhlig, Lars-Christian: ''Blockstelle Leinakanal. Die neue Lust am Basteln.'' In: ''MIBA.'' 9/93 und 11/93. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fromm, Günter: ''Modellbahn-Betriebsbauwerke'' Düsseldorf 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hellmann, Mathias: ''Blickfang am Feldrand. Feldscheune als erstes Bauobjekt'' In: ''Miba'' 4/95 S. 70. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koch, Sebastian: ''Kleines preußisches Empfangsgebäude. Individueller Bahnhof im Eigenbau'' In ''Miba'' 8/00 S. 30. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Nicht nur eine Haltestelle. Ein Dienstgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 6/00 S. 78. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuhl, Lutz: ''Von der Schiene auf die Straße Güterschuppen, Laderampen und Ladestraßen'' In: ''Miba Spezial'' 36 S. 22. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Langer, Bertold: ''Bahnhof für Müllem. Nachhaltiges Provisorium'' In: ''EK'' 11/98 S. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mäser, Andreas: ''Rotes Nordlicht. Ein Empfangsgebäude für die Kleinbahn'' In: ''Miba'' 4/97 S. 66. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mauer, Thomas: ''Ein Güterschuppen nach eigenem Entwurf. Selbstgeplant und selbstgebaut'' In: ''Miba'' 2/95 S. 38. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* : ''Modellbahn-Atelier'' In: ''Miba Spezial'' 17. Miba-Verlag Nürnberg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nawrocki, Leo: ''Nicht nur Elloks unter Dach und Fach. Rechteckschuppen in der Baugröße H0'' In: Miba 6/00 S. 20. VGB Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schubert, Dieter E.: ''Der Güterschuppen von Hecklingen'' In: &amp;quot;MJ&amp;quot; 3/99 S. 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basteleien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Detlev Markfort</name></author>	</entry>

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