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		<title>DerMoba - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Teilnehmer</title>
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				<updated>2007-05-11T20:46:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[kategorie:De.rec.modelle.bahn]]&lt;br /&gt;
{| border=0 width=100% border=1  cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Jan Bartels&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0 &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Viersen/Krefeld&lt;br /&gt;
 |[http://www.mec-krefeld.de ...Vereinsseite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Jan Bartels|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Jochen Dolze&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep Vb&lt;br /&gt;
 |Kuchen (Lkr Göppingen)&lt;br /&gt;
 |...befindet sich im Aufbau&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Jochen Dolze| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Werner Falkenbach&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0e &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Hattersheim bei Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
 |[http://www.thema-schmalspurbahn.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Werner Falkenbach|...zur Person]]&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Heiko Herholz&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0/N&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| DR Ep IV&lt;br /&gt;
 |Wustermark&lt;br /&gt;
 |zur Zeit nicht&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer: Heiko Herholz|... zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Stephan-Alexander Heyn&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0 (O/TT/N/Z)&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep frei&lt;br /&gt;
 |Ludwigshafen am Rhein&lt;br /&gt;
 |[http://www.sheyn.de/Modellbahn/index.php ...Modellbahnseiten]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer: Stephan-Alexander Heyn|... zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Uli Johann&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0/H0m &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III/VI&lt;br /&gt;
 |Hilden&lt;br /&gt;
 |[http://www.uli-johann.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Uli Johann|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Christian Lindecke&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III-V&lt;br /&gt;
 |Dortmund&lt;br /&gt;
 |[http://www.lokodex.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Christian Lindecke| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Erik Meltzer&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III und I-II&lt;br /&gt;
 |Braunschweig&lt;br /&gt;
 |[http://www.modellbahnfrokler.de ...Modellbahnfrokler]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Erik Meltzer| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Peter Popp&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep V (um 1990)&lt;br /&gt;
 |Hohenbrunn (Lkr München)&lt;br /&gt;
 |[http://www.peter-popp.de/bahn/ ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Peter Popp| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Martin Schilling &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| N  &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep II &lt;br /&gt;
 |{{Leerzeichen}}&lt;br /&gt;
 |[http://mke.gmxhome.de ...pivate Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Martin Schilling|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Guido Scholz &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0  &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III/IV &lt;br /&gt;
 |Burgkirchen&lt;br /&gt;
 |[http://www.bayernline.de/~gscholz/ ...pivate Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Guido Scholz|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Gerd Stuber&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Regensburg&lt;br /&gt;
 |[http://www.moddelbaan.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Gerd Stuber| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Rudolf Wansorra&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III(IV)&lt;br /&gt;
 |Dinklage&lt;br /&gt;
 |zur Zeit nicht&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Rudolf Wansorra| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Frank Wieduwilt&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III und IV&lt;br /&gt;
 |Frankfurt&lt;br /&gt;
 |[http://www.modellbahnfrokler.de ...Modellbahnfrokler]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Frank Wieduwilt| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Schwarzwald-Modellbahn_Hausach&amp;diff=11729</id>
		<title>Schwarzwald-Modellbahn Hausach</title>
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				<updated>2006-10-29T16:20:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Name: Schwarzwald-Modellbahn Hausach&lt;br /&gt;
*Ort: Hausach&lt;br /&gt;
*Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 - 18.00 Uhr - auch am Wochenende. Montags Ruhetag!&lt;br /&gt;
*Eintrittspreis: 4,00 €, Kinder / Jugendliche ( 6-16 Jahre ) 2,50 €&lt;br /&gt;
*Erreichbarkeit: Alle Züge (jeweils mit Gegenrichtung) Offenburg / Freudenstadt (OSB)&lt;br /&gt;
:oder Offenburg / Konstanz die in Hausach halten&lt;br /&gt;
:mit dem Auto: B33&lt;br /&gt;
*Kontakt:&lt;br /&gt;
:Schwarzwald-Modellbahn&lt;br /&gt;
:Eisenbahnstraße 52 a (gegenüber Bahnhof)&lt;br /&gt;
:77756 Hausach&lt;br /&gt;
:Tel. 0 78 31 / 96 60 10&lt;br /&gt;
:Fax 0 78 31 / 96 60 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Email: info@schwarzwald-modell-bahn&lt;br /&gt;
*WWW: http://www.schwarzwald-modell-bahn.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erfahrungsbericht von Hans Sack vom Februar 2006''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hausach-1.jpg|thumb|Bild: Markus Schwitter]]&lt;br /&gt;
Die Schwarzwaldbahn Modellbahn in Hausach im Schwarzwald ist laut Aussage der Betreiber die größte Modellbahnanlage Europas nach realem Vorbild. Ob das so stimmt oder nicht spielt in meinen Augen keine große Rolle denn welcher Besucher der nicht aus der Gegend selbst kommt kann das schon beurteilen? Was meiner Meinung nach allerdings jeder bezeugen kann ist dass die Anlage absolut überwältigend und in ihrer Art einzigartig ist. Im Gegensatz zu den großen Schauanlagen wie beispielsweise das MiWuLa zeichnet sich die Schwarzwaldbahn Anlage dadurch aus, das vor allem die grandiose Landschaft mit vielen Details im Vordergrund steht. Auf der ca. 400m² großen Anlage sind ca. 1,3 km Schienen verlegt und über 60 000 Bäume gepflanzt. Wenn man wie ich etwas kurzsichtig ist und vor einer der Schluchten mir ca. 4m Raumtiefe steht könnte man fast glauben man hätte das Original vor sich....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hausach-2.jpg|thumb|left|Bild: Jens Raeck]]Die Erbauer sind sich selbst und der wunderschönen Schwarzwaldlandschaft treu geblieben und buhlen nicht durch übertrieben grelle und spektakuläre Attraktionen um die Gunst der Massen. Das Faller-Car-System kommt ebenfalls nur sehr dezent zum Einsatz und stiehlt somit weder der überwältigenden Landschaft noch dem Zugbetrieb die Show. Jeder Quadratzentimeter der Anlage zeugt deutlich von der Detailverliebtheit der Erbauer und der engen Verbundenheit mit ihrer Heimat dem Schwarzwald. Dass hier vor allem der Spaß an der Modellbahn und der Landschaft im Vordergrund steht wird dem Besucher schon an der Kasse deutlich: Der äußerst humane Eintrittspreis von gerade mal 4€ für Erwachsene und 2,50€ für Jugendliche bis 16 Jahre (Kinder bis 6 Jahre frei) zeigt deutlich dass die Betreiber die Anlage nicht aus kommerziellem Interesse sondern aus Spaß und Liebe zu Hobby gebaut haben. Grelles Geblinke, Sound, einen BigBoy mit einer Ladung Fals-Wagen (wie z.B. in Merklingen), einen Coca-Cola-Weihnachtstruck oder das Modell von Las Vegas wird man hier vergeblich suchen. Da solche Details meiner Meinung nach aber besonders auf Kinder unter 6 Jahren (freier Eintritt!) abzielen sollte man sich dadurch auch nicht abschrecken lassen. Für die interessierten Erwachsenen gibt es auf einer Videoleinwand noch eine Reportage über die reale Schwarzwaldbahn. Neben vielen Führerstandsmitfahrten auf den legendären V200 werden dort auch die baulichen Besonderheiten der Strecke dargestellt und deutlich die Probleme der Umstellung von Dampf auf Dieseltraktion erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hausach-3.jpg|thumb|right|Bild: Jens Raeck]]Mein persönlicher Eindruck: Einfach überwältigend, wer es wie ich gerne etwas realitätsnäher und dafür &amp;quot;unspektakulärer&amp;quot; mag, für den ist die Anlage ein echtes MUSS! Einziger Kritikpunkt: Die Beleuchtung der Anlage ist teilweise etwas düster, das entspricht zwar voll und ganz den schattigen Schwarzwaldtälern des Originals, schmälert aber eventuell zu Hause beim Betrachten der Photos die Freude wenn man merkt, dass der Blitz nicht alle Ecken der weitläufigen Landschaft ausleuchten konnte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Wer ohnehin mal in der Gegend ist sollte der Anlage auf jeden Fall einen Besuch abstatten, wer eine weite Anreise hat dem sei verraten, dass auch die Schwarzwaldlandschaft im Maßstab 1:1 zu jeder Jahrezeit einen ganz eigenen Reiz hat und einen Besuch wert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiter Infos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schwarzwaldmodellbahn.de                        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Link zu Seite der Betreiber, die Bilder geben leider nur einen sehr begrenzten Eindruck von der Weitläufigkeit der Anlage wieder...))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.swr.de/eisenbahn-romantik/archiv/586/index.html            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Link zur Sendereihe &amp;quot;Eisenbahnromantik&amp;quot; des SWR, die der Anlage und ihrem Vorbild ebenfalls eine sehr beeindruckende Reportage gewidmet haben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauanlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Teilnehmer&amp;diff=11728</id>
		<title>Teilnehmer</title>
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				<updated>2006-10-29T07:48:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[kategorie:De.rec.modelle.bahn]]&lt;br /&gt;
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 |Jan Bartels&lt;br /&gt;
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 |Viersen/Krefeld&lt;br /&gt;
 |[http://www.mec-krefeld.de ...Vereinsseite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Jan Bartels|...zur Person]]&lt;br /&gt;
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 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
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 |Kuchen (Lkr Göppingen)&lt;br /&gt;
 |...befindet sich im Aufbau&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Jochen Dolze| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
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 |Werner Falkenbach&lt;br /&gt;
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 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Hattersheim bei Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
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 |[[Benutzer:Werner Falkenbach|...zur Person]]&lt;br /&gt;
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 |Heiko Herholz&lt;br /&gt;
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 |Wustermark&lt;br /&gt;
 |zur Zeit nicht&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Airbrush-FAQ&amp;diff=11477</id>
		<title>Airbrush-FAQ</title>
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				<updated>2006-04-15T04:39:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Wie und womit wird am besten abgedeckt? */ Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerorts findet man Grafiken, die mit der Airbrush ganz oder teilweise erstellt wurden.&lt;br /&gt;
Sei es ein Design auf einem Auto, eine Illustration aus dem Science Fiction- oder Fantasybereich oder einfach ein Fahrgeschäft auf einem Jahrmarkt/ einer Kirmes.&lt;br /&gt;
Auch im Modellbau ist dieses Zeichengerät bekannt, meist aber nur für die Spritzlackierung von Autos, LKW oder Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei läßt sich die Airbrush ganz hervorragend auch zum Altern und Gestalten einer Modellbahn und deren Fahrzeugen verwenden. Diese Seite soll versuchen, Berührungsängste die hierbei immer noch bestehen ein wenig abzubauen und Anregungen zu schaffen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die hier aufgeführten Fragen und deren Antworten stammen nicht nur aus der Newsgroup DE.REC.MODELLE.BAHN sondern stellen die Essenz der Fragen dar, welche im Laufe der Zeit immer wieder gestellt werden. Vielleicht regen sie ein wenig zur Diskussion um dieses interessante Thema an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen und Antworten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Airbrush ist für die Modellbahngestaltung geeignet? ===&lt;br /&gt;
Für Alterung und Landschaftsgestaltung eignen sich Spritzpistolen mit unabhängiger Doppelfunktion. Der Düsendurchmesser sollte nicht größer als 0,2mm sein. Normalerweise ist das für feine Arbeiten sowie für mittlere Flächen ausreichend. &lt;br /&gt;
Ideal sind bei größeren Flächen Geräte mit Wechseldüsen und -Farbtanks, diese sind aber recht kostspielig (ca 500 Euro?)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kostet ein tauglicher Airbrush? ===&lt;br /&gt;
Für einfache Landschaftsgestaltung und bei großen Spurweiten ab H0 reicht ein einfaches Gerät für ca. 60,- bis 100,-Euro, wie z.B. eine Junior 02 o.ä. Wer allerdings auch feine Alterungsspuren setzen oder an kleineren Maßstäben arbeiten will, sollte über eine Anschaffung im Rahmen von 150,- bis 200,-Euro nachdenken, z.B. Iwata HP-B oder de Vilbiss Super93 o.ä.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Woher Druckluft nehmen? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dosen sind wenn überhaupt nur in einem Eimer Wasser zu gebrauchen, da sie sich sonst zu sehr abkühlen und den Druck verlieren. &lt;br /&gt;
Besser ist immer ein Kompressor.&lt;br /&gt;
Ideal sind Kolbenkompressoren mit Automatik, sie sind sehr leise (leiser als ein Kühlschrank). Preislich liegen sie bei ca 300,- Euro. Es gibt aber auch weitaus günstigere, z.B. ohne Automatik. Allerdings sind Kompressoren ohne Druckgefäß nicht zufriedenstellend, da kein konstanter Druck gehalten werden kann.&lt;br /&gt;
Es lohnt sich aber auch immer eine Frage an den Händler in der Nähe zu richten, vielleicht gibt es dort welche im Verleih.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar der Selbstbau ist möglich, bedarf aber einiger guter Fähigkeiten in handwerklichen Dingen.&lt;br /&gt;
Eine günstige Möglichkeit zum Kauf eines Kompressors bietet natürlich auch der Gang in den Baumarkt. Dort findet man günstige ölfreie Membran- und Kolbenkompressoren in der Preisklasse 200- 300 Euro (meist mit umfangreichem Zubehör). &lt;br /&gt;
Diese haben eine sehr hohe Ansaugleitung und eignen sich daher auch für Lackierungen mit größeren Spritzpistolen. Der Haken ist allerdings eine nicht zu verachtende Geräuschentwicklung! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Farben sind verwendbar ? === &lt;br /&gt;
Für die Landschaft bevorzuge ich wasserverdünnbare Acrylfarben.&lt;br /&gt;
Die sollten aus sehr fein geriebenen Pigmenten bestehen wie z.B. Hansa AeroPro oder Schmincke Aero Color ++. Sie lassen sich hervorragend sprühen, trocknen wasserfest aus, sind geruchlos und verstopfen die Düsen nicht.&lt;br /&gt;
Bei Fahrzeuglackierungen empfehlen sich Email- oder Kunstharzlacke. Diese werden von vielen Herstellern, teilweise sogar speziell für Modellbahnen angeboten und unterscheiden sich nicht grundlegend. Allerdings riechen sie sehr stark und die Dämpfe sind gesundheitsschädlich, also auf gute Belüftung achten (am besten absaugen). Speziell für das Altern bietet Hansa einen eigenen Set mit Farbmischanleitung an. Acrylfarben lassen sich allerdings auf glatten Unterdrücken wieder abreiben, also hinterher vorsichtig handhaben oder leicht mit mattem Klarlack versiegeln.&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind auch die Acrylfarben auf Wasserbasis &amp;quot;Illuma Air ready&amp;quot; der Fa. Geckler. Sie eignen sich für Metall, Kunststoff, Glas, Stein, Papier.. und trocknen wetterfest auf.&lt;br /&gt;
Auch gibt es einen Klarlack dieser Firma.&lt;br /&gt;
Diese Farben sind reversibel und lassen sich mit einem sog. Eraser, welcher aufgesprüht wird anschließend mit Wasser oder einem feuchten Lappen wieder entfernen! Wer hierzu nähere Info's wünscht, dem sei die Seite von [http://www.topair.de/frame.htm Geckler Airbrush] empfohlen. Entsteht beim Sprühen nicht ein Farbnebel ? Ja. Bei unseren Flächen und sehr dünnen Farbschichten wirkt er sich aber nicht so sehr aus. Abdecken von nahegelegenen Bereichen empfiehlt sich aber immer. &amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Fahrzeugen u. Gebäuden verwende ich eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absauganlage ===&lt;br /&gt;
Eine solche kann man sich aus einem großen Karton und zwei oder drei Axiallüftern aus dem Elektronikhandel oder -Versand leicht selbst bauen. Gefiltert wird dann über zwei übereinandergelegte Filterwatten für Küchendunstabzugshauben; oder gleich mit einem Schlauch rauspusten. &lt;br /&gt;
Einen interessanten Vorschlag machte Sven Jürgens zum Thema Abzugseinrichtung. In seiner Mail schrieb er folgendes: Um Dich und natürlich gerade die Leser dieser Seite zu unterstützen, habe ich einen Tip zur Spritzkabine: Der günstigste Weg (so auch mein erster) ist natürlich ein Karton, der vorne eine Öffnung von der Länge des (voraussichtlich) längsten Modell plus ein paar Zentimeter Luft haben sollte (in meinem Fall waren es 40cm). Oben auf einer Art Spitzdach-Konstruktion saß ein Axial-Lüfter, der den Farbnebel durch einen Dunstabzugshaubenfilter angesaugt hat. Da der Sog bei der großen Frontöffnung und durch den sich zusetzenden Filter nur sehr gering war, entstand durch den Luftstrahl der Pistole nach kurzer Arbeitszeit ein Luftwirbel, der den trockenen Farbnebel von oben auf das Modell niederschlug (siehe Zeichnung 1). Meine zweite Kabine besteht nun aus Sperrholz (die erste hat bei Transporten zu Messen sehr gelitten). Um der (nachteiligen)Wirbelbildung entgegegen zu treten, hat die neue Kabine einen Zwischenboden, der im hinteren Bereich nach unten gezogen wird. Dadurch wird der Farbnebel durch eine kleinere Öffnung (40cm x 5cm) gesogen/geblasen und kann nicht mehr zum Modell zurück (siehe Zeichnung 2). Die Abluft wird direkt von einem Lüfter in ein flexibles Alu-Rohr geleitet und gelangt nach ca. drei Metern mittels einer Lüfter/Filter-Kombination in die Außenwelt. Der größte Teil des Farbnebels setzt sich im Rohr ab, so daß der Filter nur noch selten gewechselt werden muß. Trotzdem sollte auf den Filter nicht nicht verzichtet werden, da sich sonst die &amp;quot;Außenwelt&amp;quot; auf den Weg in die Lüfter oder die Spritzkabine macht. Desweiteren habe ich eine Leuchtstoffröhre (Kfz-Leuchte) in die Kabine eingebaut, um eine bestmögliche Ausleuchtung zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kab_alt2.gif|Zeichnung 1]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Kab_neu2.gif|Zeichnung 2]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ersetzt eine Airbrush andere Zeichengeräte? === &lt;br /&gt;
Die Airbrush ist nur '''ein''' Zeichengerät nicht '''das''' Er ersetzt somit keinen Pinsel und keinen Stift, stellt aber eine leistungsstarke Ergänzung dar.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo ist ein Airbrush beim Modellbahnbau einsetzbar? ===&lt;br /&gt;
Sehr vielfältig. Grundsätzlich überall dort, wo weiche und glatte Flächen oder Farbverläufe gefordert sind. Beispiele sind: -Flugrost an den Schienen, eine sehr fein gesprühte Farbschicht verklebt selbst Weichen nicht. -Rußspuren im BW. -Verwitterungen an Felsen. -Aufgewirbelter Staub an Fzg.Flanken. -Straßenschmutz und Farbschattierungen. -Rußspuren an Tunnelein- und Ausgängen. -Herausarbeiten von Tiefenwirkungen durch dunkle Schattierungen- und und und.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie und womit wird am besten abgedeckt? ===&lt;br /&gt;
Umliegende Bereiche von Landschaften decke ich mit einem Tuch (altes Laken) ab.&lt;br /&gt;
Bei Fahrzeuglackierungen und -designs wird eine extra für das Airbrushdesign bestimmte selbstklebende Folie verwendet (z.B. X-Film oder Folie von Lukas) Diese haftet genug, um keine Farbe hinterlaufen zu lassen, nimmt aber beim Entfernen den Unterlack nicht mit Die zu bearbeitenden Bereiche werden mit einem scharfen! Skalpell vorsichtig ausgeschnitten. Wichtig ist hierbei eine sehr scharfe Klinge und Vorsicht um nicht den Untergrund zu verletzen, sonst läuft dort die Farbe zusammen und bildet unschöne Stellen. Diese Abdeckmethode ergibt scharfe Konturen.&lt;br /&gt;
Weiterhin geht es auch mit Acetatfolien. Diese sind fest im Material und werden lose aufgelegt, bzw. angedrückt. Die freizulegenden Bereiche werden mit dem Skalpell angeritzt und dann herausgebrochen. Hierbei kann etwas Farbe unter die Kanten gewirbelt werden, was eine leicht (oder stark, je nach Abstand zum Untergrund) unscharfe Kontur erzeugt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Worauf ist hierbei besonders zu achten, ===&lt;br /&gt;
war ebenfalls eine Frage von Oliver Zoffi. Beim Schneiden der Folien muß das Skalpell unbedingt scharf sein, lieber die Klinge einmal zuviel als einmal zu wenig wechseln. Der Schneiddruck wird sonst automatisch erhöht und der Untergrund leidet. Auch wird die Folie in engen Kurven und Bögen nicht sauber geschnitten und der herauszutrennende Bereich läßt sich nicht lösen. Die Folie reißt bzw. verzieht sich. Deckende Lackschichten immer in dünnen Einzelschichten auftragen, so vermeiden sich Nasen und Unterkriechungen der Farbe unter die Folie.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie lassen sich Modelle nach der Lackierung wieder ansprechend beschriften ? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Frage suche ich noch eine Antwort und würde mich hier über ein paar [mailto:its-magic@foni.net Email's] würde ich dann gerne mit entsprechendem Hinweis auf den Autor hier mit aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von Sven Jürgens stammt dieser Tip zum Thema Fahrzeugbeschriftung der Firma [http://www.cts-hamburg.de/ CTS Color Transfer Service GmbH] Hegestr. 40 in 20251 Hamburg&lt;br /&gt;
(hat auch Geschäftsstellen in anderen Städten)&lt;br /&gt;
Benötigte Vorlagen: Filme, Fotos, Zeichnungen, Computerdateien ... zur Erstellung eines Druckfilms.&lt;br /&gt;
Kosten: Erstellen einer Vorlage am PC Std. 120.-DM (kann man sich sparen)&lt;br /&gt;
Erstellen eines Druckfilms DIN A4 24.-DM, A3 32.-DM (notwendig)&lt;br /&gt;
Abreibebogen standard einfarbig A4 60.-DM, A3 90.-DM (notwendig)&lt;br /&gt;
Sonderfarbe mischen 25.-DM (alles zzgl.MWST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel aus meiner Hobbyecke:&lt;br /&gt;
Ich erstelle mir die Beschriftung für mehrere Meßwagen auf dem PC: Schriftzug &amp;quot;MESSWAGEN Bundesversuchsanstalt Minden&amp;quot; bzw.&amp;quot;...München&amp;quot; in rot, davon passen ca. 20 auf eine DIN A4-Seite. Zweite Beschriftung in weiß für den Längsträger ca. 20 auf einer Seite. Ich zahle pro Bogen DIN A4 (1x rot + 1x weiß) 24.-DM + 60.-DM, also insgesamt 168.-DM+MWST. Da ich auf Messen und Ausstellungen bei den Umbauten der Meßwagen viele Nachfragen hatte, kann ich die nicht benötigten Schriftzüge verkaufen. Sollte ich weitere Abreibebögen der gleichen Vorlage brauchen, kostet es nur noch 60.-DM+MWST pro Bogen, da der Druckfilm mehrfach verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Hier die entsprechenden Schriftarten: Bei den Lokschildern dominierten bis zum Jahr 1937 die alten breiten Messing-Ziffern. Die Ziffernhöhe betrug 130 mm. Für sie gibt es keine DIN-Norm. Als nächste Variante folgten ab 1937/38 die sog. Spitzziffern. Sie wurden auch noch bei der DB und DR-Ost verwendet. Auch hier war die Ziffernhöhe 130 mm. Die Schildermaße betrugen bei 5-ziffrigen Schildern 600 x 200 mm, bei 6-ziffrigen 700 x 200 mm (z.B. 58 1794). Auch für diese Spitzziffern gibt es keine DIN-Norm. Nach dem Krieg verwendeten DB und DR-Ost bei den Lokschildern hauptsächlich Nietziffern nach DIN 1451 (fette Mittelschrift). Als Ziffernhöhe wurden jetzt 125 mm verwendet. Je nach Stellenzahl waren die Schilder wieder 600 - 700 mm lang bei einer Höhe von 200 mm; nach Einführung der EDV-Nummern ab 1968 wurden die Schilder sogar 800 - 850 mm lang! Die Schilder mit den Schriftzügen &amp;quot;Deutsche Bundesbahn&amp;quot; bzw.&amp;quot;Deutsche Reichsbahn&amp;quot; waren ca. 610 mm lang und 100 mm hoch. Die Schrift entsprach der DIN 1451, aber als fette Engschrift. Diese Schriftart wurde auch für die Direktions- und Bw-Schilder verwendet. Sie besitzen eine Schilderhöhe von 60 mm und eine Buchstabenhöhe von 35 mm. Die Schilderlänge ist abhängig vom Ortsnamen (z.B. &amp;quot;Rbd Halle&amp;quot;: 210 mm). Bis zum Jahr 1954 gab es noch die Gattungsschilder (z.B. G 56.16 für die BR 58.10): Diese Schilder hatten bei 1 Kennbuchstaben eine Länge von 270/280 mm (bei 2 Kennbuchstaben: 300 mm) und eine Höhe von 130/140 mm. Die Kennbuchstaben hatten eine Höhe von 100 mm, die Zahlen eine Höhe von 50 bzw. 25 mm für die Achslast. Die Tenderbeschriftung in DIN 1451, fette Engschrift, hatte eine Schrifthöhe von 40 mm, der Zeilenabstand betrug die 1,5-fache Buchstabenhöhe (= 60 mm). Alle erwähnten Schriften erhält man im True-Type-Format auf Disketten bei S. Kluck EDV, in Regensburg. Als ich 1997 dort die DRG -Spitzziffern gekauft habe, hatte er die Tel.-Nr. 0941/598202 (abends anrufen!) Eine Diskette kostete damals DM 22,--. Ob diese Angaben noch stimmen, weiß ich nicht. Im übrigen gibt es von Wolfgang Diener ein gutes Buch über Lokomotivbeschriftungen.  &lt;br /&gt;
Von Oliver Zoffi bekam ich einen Hinweis auf ein Beschriftungsset der Firma Letraset zum Selbsterstellen von Anreibesymbolen. Leider fehlen uns beiden praktische Erfahrung damit. Sollte hierüber jemand näheres wissen, würde ich mich über eine Mail sehr freuen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbtöne ===&lt;br /&gt;
Sind für die Modellackierung Farbtöne definiert und lassen sich diese den entsprechenden Epochen zuordnen? Im Prinzip ja (leider ist die recht gute Seite von Moritz Gretschel zu diesem Thema nicht mehr online). Allerdings gibt es hier unterschiedliche Auffassungen in der Art, dass der Originalfarbton auf Modellen keinen optimalen Eindruck wiedergibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
aus den alten der-moba-Seiten von Marcus Füchtenschnieder übernommen&lt;br /&gt;
und weitgehend noch unkorrigiert. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitstechniken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Vergleich_Kadee-Kupplung_und_Roco-Kupplung&amp;diff=10339</id>
		<title>Vergleich Kadee-Kupplung und Roco-Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Vergleich_Kadee-Kupplung_und_Roco-Kupplung&amp;diff=10339"/>
				<updated>2006-01-17T00:52:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Kadee vs. Roco-Universal - Vorteile und Nachteile */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''von Günter Jaritz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee vs. Roco-Universal - Vorteile und Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kupplungssysteme stellen einen unterschiedlichen Zugang zur Realisierung dar; während die Kadee-Kupplung aus dem US-amerikanischen Raum stammt, ist die Roco-Universalkupplung die konsequente Weiterentwicklung der im europäischen Raum üblichen Modellbahnkupplung, der Bügelkupplung. Die Kadee-Kupplung hingegen ist ein Nachbildung der amerikanischen Mittelpufferkupplung, die keinerlei Ähnlichkeiten mit der in Europa üblichen Schraubkupplung besitzt. Die Schraubkupplung kann nur Zugkräfte bewältigen, die Druckkräfte werden durch die Puffer übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Vorteile''' der Kadee-Kupplung sind die leichtere Kuppel- und Entkuppelbarkeit auch im Gleisbogen. Außerdem bietet sie die Möglichkeit einer berührungslosen Entkupplung mittels Elektro- oder Permanentmagnet, indem zwei metallische Bügel an der Unterseite der Kupplung durch die Magnetkräfte auseinandergedrückt werden und dadurch die Kupplung gelöst wird. Zusätzlich gibt es Warianten mit unterschiedlicher Schaftlänge, was eine Feinanpassung des gewünschten Pufferabstands ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' der Kadee-Kupplung sind, dass eine vorhandene Kurzkupplungskinematik am Waggonboden festgelegt werden muss (ankleben, durchbohren und mit Splint fixieren, ...), da sonst bei Schubkräften im Gleisbogen die Schächte nach aussen gedrückt werden und eine Trennung der Kupplung stattfindet. Nicht unerwähnt soll auch der relativ hohe Preis bleiben, Bezugsquelle in Deutschland ist beispielweise Weinert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Universal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Vorteile''' der Roco-Universalkupplung liegen in der relativ weichen Kuppel- und Entkuppelbarkeit; ebenso ist sie relativ unempfindlich gegenüber Zugtrennungen, da die übereinandergreifenden Bügel einen guten Halt sichern. Ausserdem ist die Kupplung flächendeckend zu einem erschwinglichen Preis zu erhalten. Ein zweifelhafter Vorteil ist die Kombinationsmöglichkeit mit normalen Bügelkupplungen. Die Kombination von Bügelkupplung und Universalkupplung ist aber nicht so störungsarm wie die Kombination Universal-Universal; ein unbeschwertes Rangieren wird durch hakeliges Kuppeln-/Entkuppeln gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteilig''' ist das klobige Aussehen und der Pufferabstand, der nicht so kurz ist wie bei einer &amp;quot;echten&amp;quot; Kurzkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte mit Kadee-Kupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Von Klaus Holtermann, 18. 04. 01'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren setze ich die Kadee-Kupplung ein und möchte an dieser Stelle meine Erfahrungen einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptthema meiner H0-Anlage ist ein Rangierbahnhof in Ep. III. Güterwagen werden hin und her rangiert und zu diversen Gleisanschlüssen befördert. Gerade wegen des häufigen An- und Abkuppelns habe ich mich daher nach zahlreichen Tests vor ca. 5 Jahren für die Kadee-Kupplung entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe alle Güterwagen (Roco, M+D, GFN) und die Lokomotiven mit der neuen Kupplung ausgestattet. Reisezüge fahren bei mir nur in festen Garnituren auf der Paradestrecke und wurden nur an den beiden Enden mit Kadee bestückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten Fahrzeugen kommt die Kupplungstype Nr. 17 oder 18 für den NEM-Normschacht zum Einsatz. Hier ist es sehr wichtig, die Kurzkupplungskinematik &amp;quot;abzuschalten&amp;quot;, da die Kadee-Kupplung ja keine starre Verbindung darstellt und deshalb ausschwenken kann. Im Gleisbogen oder beim Schiebebetrieb gibt's dann Schwierigkeiten und Puffersalat. Ich habe daher die KKK von unten mit 0,8mm durchbohrt und einen Splint eingesetzt. Zur Not kann man so eine Änderung auch wieder rückgängig machen. Bei einigen älteren Modellen wurde die ganz normale Version (Nr. 21, 27 u.a.) untergeschraubt. In allen Fällen setze ich die kürzestmögliche Kupplung ein, da bei meinem Mindestradius 700mm kein großer Pufferabstand nötig ist. Problematisch sind einige, insbesondere ältere Lokomotiven. Da ist schonmal etwas Bastelarbeit nötig um die Gehäuse der Kadee-Kupplung unterzubringen. Gerade in diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, sich ein Grundsortiment mit den ca. 20 verschiedenen Kupplungstypen anzuschaffen. So hat man dann im Bedarfsfall die nötige Auswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Fahrbetrieb:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kadee erzieht mich zum vorbildgerechten Fahren. Wenn Anfahr- oder Bremsbeschleunigung zu groß sind, gibt's unweigerlich ein Eisenbahnunglück und anschließend sind Hilfszug und 90t-Kran gefragt. Wer also auch bei der Modellbahn von 0 auf 100 (bzw. 100 auf 0) in 2 Sekunden schaffen will, sollte die Finger von Kadee lassen! Wenn diese Grundregel jedoch beachtet wird ist sicherer Betrieb möglich. Bei mir werden Güterzüge mit 30 Wagen ohne Probleme auch auf einer 1,5% Steigung (mehr gibt's bei mir nicht) geschoben. Auch über den Ablaufberg mit seinem kurzen 4% Bereich geht's ohne Crash. Kadee ist _keine_ Kurzkupplung! Daher beträgt der Pufferabstand so um die 2mm, je nach Kupplungstyp und Gleisradius. Besonders bei langen Reisezugwagen ist diese Kupplung daher eher suboptimal. Aber Kadee kuppelt auch im Gleisbogen und das wiederum bietet keine Kurzkupplung. Daher für Güterzüge und vorbildgerechte Rangiervorgänge genau richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkuppeln: Durch die äußerst geringen Federkräfte der Kupplung ist es möglich, einen einzelnen Güterwagen am Lagerschuppen abzuholen, ohne dass sich dieser beim Auffahren der Lok nennenswert bewegt (etwas Übung vorausgesetzt). Manchmal hat man den Eindruck die danebenstehenden Rangierer-Preiserleins hätten doch ein wenig mitgeholfen. Insbesondere ist es möglich (s.o.), einen Wagen auch aus einem gebogenen Gleis abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entkuppeln/Vorentkuppeln: Die Kadee wird durch Magnete entkuppelt. In durchgehenden Gleisen verwende ich die Permanent-Magnet-Entkuppler grundsätzlich nicht, da es auch bei normaler Überfahrt zu ungewollten Entkupplungen kommen kann. Im Bereich der Gleisanschlüsse ist jedoch nichts gegen diese Entkuppler einzuwenden. Ich habe mir nach dem Vorbild der Original-Kadee elektromagnetische Entkuppler selbstgebaut. Diese funktionieren sicher und sind im abgeschalteten Zustand natürlich unkritisch. Entkuppeln und Vorentkuppeln sind nur im entlasteten Zustand möglich; wenn die Kupplung mit Zug- oder Druckkräften belastet wird, öffnet sie sich nicht. Daher war etwas Testbetrieb nötig, bis ich die richtige Position am Ablaufberg gefunden hatte. Manchmal ist es erforderlich, die Lok über dem Entkuppler 1-2mm zurück zu setzen, damit die Kupplung entlastet wird. Gerade dieser Punkt störte mich anfangs, aber mit etwas Übung hat man den richtigen Dreh (am Fahrregler) bald raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man über dem Entkuppler die beiden Kupplungen wieder zusammendrückt kuppeln sie nicht, sondern bleiben vorentkuppelt. Nun kann man den/die Wagen auf das gewünschte Abstellgleis schieben und dort einfach stehen lassen. Aber Vorsicht: bei unsauberer Gleisverlegung, insbesondere in Weichenstraßen und mit schlecht laufenden Rangierloks kann es passieren, dass der geschobene Wagen einige Millimeter &amp;quot;vorprescht&amp;quot; und dann wieder normal angekuppelt wird. Dann heisst's zurück zum Entkuppler. Aus diesem Grund gibt's bei mir einige Wagen und Loks, mit denen ich nach Möglichkeit nicht rangiere; jedenfalls nicht, wenn jemand zuschaut ;-) Das &amp;quot;Sahnehäubchen&amp;quot; ist folgende Konstellation: Gut laufender Güterwagen mit Bleiballast und eine Rangierlok (GFN-BR 55 oder Roco-V60) mit extremer Schwungmasse aus der Werkstatt von Bodo Fonfara (Euromodell F.P.) sowie der Faulhaber-Fahrregler von Teichmann. Wegen der Fahrdynamik der Lok (80-120 cm Auslauf) muss man zwar erst den Lok-Führerschein neu machen, aber dann rangiert es sich wie beim Vorbild. Es macht regelrecht Spaß zuzusehen, wie man einen Güterwagen immer wieder ankuppelt, abkuppelt, vorentkuppelt und an diesem oder jenem Gleisanschluss absetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fazit:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kadee-Kupplung ist eine wunderbare Sache für ''Modell''bahner und nach einigen Übungsstunden souverän zu bedienen. (Vor)-Entkuppeln ist problemlos möglich und bei durchdachter Anordnung der Entkuppler ist damit sehr vorbildgerechter Rangierbetrieb zu machen. Wer überwiegend Reisezüge fährt und wenig rangiert oder etwas beengte Gleisradien einsetzt sollte Kadee vergessen. Für alle anderen ist es ein Erlebnis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Von &amp;quot;martinetz&amp;quot;, 26. 04. 01'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich benutze Kadee Kupplungen seit ca. 5 Jahre. Sie kommen auf meiner Anlage ausschließlich im Güterzug und Güterzugrangierdienst zum Einsatz, Personenzüge fahre ich nur in festgekuppelten Einheiten mit der Fleischmann KK. Die Güterwagen habe ich zum Teil in 2er und 3er Einheiten festgekuppelt, was ich o.k. finde. Zum Einsatz kommen die #18 bei Fahrzeugen mit NEM Schacht und die 21 bei den anderen Fahrzeugen und das funktioniert auch bei meinen kleinsten Radien, 450 mm im verdeckten Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeuge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Teilnehmer&amp;diff=9560</id>
		<title>Teilnehmer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Teilnehmer&amp;diff=9560"/>
				<updated>2005-09-11T19:26:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[kategorie:De.rec.modelle.bahn]]&lt;br /&gt;
{| border=0 width=100% border=1  cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Jan Bartels&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0 &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Viersen/Krefeld&lt;br /&gt;
 |[http://www.mec-krefeld.de ...Vereinsseite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Jan Bartels|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Jochen Dolze&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep Vb&lt;br /&gt;
 |Kuchen (Lkr Göppingen)&lt;br /&gt;
 |...befindet sich im Aufbau&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Jochen Dolze| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Werner Falkenbach&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0e &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III&lt;br /&gt;
 |Hattersheim bei Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
 |[http://www.thema-schmalspurbahn.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Werner Falkenbach|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Uli Johann&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0/H0m &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III/VI&lt;br /&gt;
 |Hilden&lt;br /&gt;
 |[http://www.uli-johann.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Uli Johann|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Peter Popp&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep V (um 1990)&lt;br /&gt;
 |Hohenbrunn (Lkr München)&lt;br /&gt;
 |[http://www.peter-popp.de/bahn/ ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Peter Popp| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
  |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Christian Lindecke&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep III-V&lt;br /&gt;
 |Dortmund&lt;br /&gt;
 |[http://www.lokodex.de ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Christian Lindecke| ...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Martin Schilling &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| N  &lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep II &lt;br /&gt;
 |{{Leerzeichen}}&lt;br /&gt;
 |[http://mke.gmxhome.de ...pivate Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Martin Schilling|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Johannes Neuer&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| H0&lt;br /&gt;
 |align=&amp;quot;center&amp;quot;| Ep IVc-Va &lt;br /&gt;
 |Hartford, Connecticut&lt;br /&gt;
 |[http://www.eisenbahnstudio.com/ ...private Seite]&lt;br /&gt;
 |[[Benutzer:Johannes Neuer|...zur Person]]&lt;br /&gt;
 |- &amp;lt;!-- =========================================== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9537</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9537"/>
				<updated>2005-09-02T01:19:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* TELEX-Kupplung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Standardkupplungen (beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Bügelkupplung|Bügelkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Kadee-Kupplung|Kadee-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Echte Kurzkupplungen (starr)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Kurzkupplung alt/neu|ROCO-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-2mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Fleischmann-Profi-Kupplung|Fleischmann-Profi-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-3mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Universalkupplungen (eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Universalkupplung|ROCO-Universalkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Märklin-Kurzkupplung|Märklin-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (Siehe [http://miba.de/morop/nem352-d.pdf NEM 352] (PDF 28 KB), [http://miba.de/morop/nem355-d.pdf NEM 355] (PDF 28 KB) sowie [http://miba.de/morop/nem362-d.pdf NEM 362] (PDF 60 KB).) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade oder zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profi-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Justierung der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.arcor.de/dr.koenig/digital/digital.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9536</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9536"/>
				<updated>2005-09-02T00:37:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Normschacht/Kinematik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Standardkupplungen (beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Bügelkupplung|Bügelkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Kadee-Kupplung|Kadee-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Echte Kurzkupplungen (starr)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Kurzkupplung alt/neu|ROCO-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-2mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Fleischmann-Profi-Kupplung|Fleischmann-Profi-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-3mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Universalkupplungen (eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Universalkupplung|ROCO-Universalkupplung]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Märklin-Kurzkupplung|Märklin-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (Siehe [http://miba.de/morop/nem352-d.pdf NEM 352] (PDF 28 KB), [http://miba.de/morop/nem355-d.pdf NEM 355] (PDF 28 KB) sowie [http://miba.de/morop/nem362-d.pdf NEM 362] (PDF 60 KB).) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade oder zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profi-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Justierung der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9535</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9535"/>
				<updated>2005-09-02T00:36:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Normschacht/Kinematik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Standardkupplungen (beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Bügelkupplung|Bügelkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Kadee-Kupplung|Kadee-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Echte Kurzkupplungen (starr)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Kurzkupplung alt/neu|ROCO-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-2mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Fleischmann-Profi-Kupplung|Fleischmann-Profi-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-3mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Universalkupplungen (eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Universalkupplung|ROCO-Universalkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Märklin-Kurzkupplung|Märklin-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (Siehe [http://miba.de/morop/nem352-d.pdf NEM 352] (PDF 28 KB), [http://miba.de/morop/nem355-d.pdf NEM 355] (PDF 28 KB) sowie [http://miba.de/morop/nem362-d.pdf NEM 362] (PDF 60 KB)) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade oder zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profi-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Justierung der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9533</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9533"/>
				<updated>2005-08-30T03:32:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Feintunen der Kupplungsabstimmung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Kadee-Kupplung|Kadee-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|[[Kupplung#ROCO-Kurzkupplung alt/neu|ROCO-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-2mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Fleischmann-Profi-Kupplung|Fleischmann-Profi-Kupplung]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Kupplung#ROCO-Universalkupplung|ROCO-Universalkupplung]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Märklin-Kurzkupplung|Märklin-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (als PDF-Dateien verfügbar bei Dieter Demessieur: NEM 352 (44k), NEM 355 (32k) sowie NEM 362 (22k)) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade, zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profi-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Justierung der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9532</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9532"/>
				<updated>2005-08-30T03:27:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Kupplungstypen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Standardkupplungen (beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Bügelkupplung|Bügelkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Kadee-Kupplung|Kadee-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Echte Kurzkupplungen (starr)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Kurzkupplung alt/neu|ROCO-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-2mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Fleischmann-Profi-Kupplung|Fleischmann-Profi-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-3mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Universalkupplungen (eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Universalkupplung|ROCO-Universalkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Märklin-Kurzkupplung|Märklin-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (als PDF-Dateien verfügbar bei Dieter Demessieur: NEM 352 (44k), NEM 355 (32k) sowie NEM 362 (22k)) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade, zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profi-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Feintunen der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9531</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9531"/>
				<updated>2005-08-30T03:27:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Kupplungstypen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Standardkupplungen (beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Bügelkupplung Bügelkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Kadee-Kupplung|Kadee-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Echte Kurzkupplungen (starr)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Kurzkupplung alt/neu|ROCO-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-2mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Fleischmann-Profi-Kupplung|Fleischmann-Profi-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-3mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Universalkupplungen (eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Universalkupplung|ROCO-Universalkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Märklin-Kurzkupplung|Märklin-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (als PDF-Dateien verfügbar bei Dieter Demessieur: NEM 352 (44k), NEM 355 (32k) sowie NEM 362 (22k)) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade, zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profi-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Feintunen der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9530</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9530"/>
				<updated>2005-08-30T03:25:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Standardkupplungen (beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Bügelkupplung Bügelkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kadee-Kupplung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Echte Kurzkupplungen (starr)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Kurzkupplung alt/neu|ROCO-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-2mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Fleischmann-Profi-Kupplung|Fleischmann-Profi-Kupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-3mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Universalkupplungen (eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#ROCO-Universalkupplung|ROCO-Universalkupplung]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Märklin-Kurzkupplung|Märklin-Kurzkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (als PDF-Dateien verfügbar bei Dieter Demessieur: NEM 352 (44k), NEM 355 (32k) sowie NEM 362 (22k)) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade, zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profi-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Feintunen der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9529</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9529"/>
				<updated>2005-08-30T03:16:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Standardkupplungen (beweglich)&lt;br /&gt;
|[[Kupplung#Bügelkupplung Bügelkupplung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kadee-Kupplung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5-7mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Echte Kurzkupplungen (starr)&lt;br /&gt;
|ROCO-Kurzkupplung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-2mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fleischmann-Profi-Kupplung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-3mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Universalkupplungen (eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
|ROCO-Universalkupplung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Märklin-Kurzkupplung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (als PDF-Dateien verfügbar bei Dieter Demessieur: NEM 352 (44k), NEM 355 (32k) sowie NEM 362 (22k)) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade, zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profikupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Feintunen der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9528</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9528"/>
				<updated>2005-08-30T03:14:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Kupplungstypen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 | align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Bezeichnung&lt;br /&gt;
!vorentkuppelbar&lt;br /&gt;
!Pufferabstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
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|Fleischmann-Profi-Kupplung&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1-3mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Universalkupplungen (eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
|ROCO-Universalkupplung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Märklin-Kurzkupplung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3-5mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter [http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage] von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (als PDF-Dateien verfügbar bei Dieter Demessieur: NEM 352 (44k), NEM 355 (32k) sowie NEM 362 (22k)) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade, zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profikupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Feintunen der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9527</id>
		<title>Kupplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Kupplung&amp;diff=9527"/>
				<updated>2005-08-30T01:12:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kupplungstypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt gibt es zwei Sorten, nämlich Standardkupplungen sowie Kurzkupplungen. Kurzkupplungen zeichnen sich jedoch nur in 2. Linie dadurch aus, daß der Kuppelabstand den Raum zwischen den Puffern minimiert. Vielmehr bieten diese Kupplungen eine starre Verbindung untereinander, diese benötigen daher eine sogenannte Kurzkupplungskinematik am Wagenkasten oder zumindest eine beweglich ausgeführte Aufhängung. Diese Kinematik erweitert den Fahrzeugabstand im Bogen, um ein Verhaken/Verkeilen der Puffer zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typ&lt;br /&gt;
	Bezeichnung 	vorent-&lt;br /&gt;
kuppelbar 	Puffer-&lt;br /&gt;
abstand&lt;br /&gt;
Standardkupplungen&lt;br /&gt;
(beweglich)&lt;br /&gt;
	Bügelkupplung 	- 	5-7mm&lt;br /&gt;
Kadee-Kupplung 	x 	5-7mm&lt;br /&gt;
Echte Kurzkupplungen&lt;br /&gt;
(starr)&lt;br /&gt;
	ROCO-Kurzkupplung 	x 	1-2mm&lt;br /&gt;
Fleischmann-Profi-Kupplung 	x 	1-3mm&lt;br /&gt;
Universalkupplungen&lt;br /&gt;
(eingeschränkt beweglich)&lt;br /&gt;
	ROCO-Universalkupplung 	x 	3-5mm&lt;br /&gt;
Märklin-Kurzkupplung 	x 	3-5mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe des Pufferabstands ist mit Vorsicht zu geniessen, sie hängt davon ab, mit welchen Toleranzen die Abstände Pufferebene-Vorderkante Normschacht ausgelegt sind. Bei den ersten Kurzkupplungsfahrzeugen von Roco ist dieser Abstand sehr knapp gehalten, was bei Verwendung von echten Kurzkupplungen zu Problemen beim Ankupplen führen konnte. Bei Loks, die in aller Regel nicht genügend Platz für eine ausreichend dimenionierte Kurzkupplungskinematik bieten, ist der Abstand Pufferebene-Vorderkante Normschacht höher, hier entsteht meist auch bei Verwendung von echten Kurzkupplungen ein Pufferabstand von 5mm oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Tabelle mit Fotos und auch Angaben zu älteren, nicht mehr so gebräuchlichen Kupplungen findet sich unter Modellbahnfrokler: Grundlagen: Die Kupplungsfrage von Erik Meltzer. Ausserdem findet sich dort eine Fülle von Frokelanleitungen nicht nur für Kupplungsumbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Normschacht/Kinematik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um verschiedene Kupplungsfabrikate freizügig verwenden zu können, wurde in den Normen Europäischer Modellbahner (NEM) auf Blatt 362 (H0) sowie 355 (N) eine einheitliche Kupplungsaufnahme für Kupplungsköpfe vereinbart, welche für Modellbahnhersteller als verbindlich zu betrachten ist. Damit im Zusammenhang steht NEM 352, welche die Führungen für Kupplungsaufnahmen (die sogenannte Kurzkupplungs-Kinematik) vorschreibt. (als PDF-Dateien verfügbar bei Dieter Demessieur: NEM 352 (44k), NEM 355 (32k) sowie NEM 362 (22k)) Darin ist auch die Lage des Normschachtes bezüglich Schienenoberkante und der Pufferebene festgelegt. Leider ist bei manchen älteren Fahrzeugen der Abstand Pufferebene-Normschacht-Vorderkante zu gering, wodurch sich Verhakungen/Überpufferungen) bei ungünstiger Gleisführungen (S-Kurven ohne Ausgleichsgerade, zu enge Radien) ergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorentkupplung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermöglicht die Entkupplung am Entkuppelgleis oder mit dem Handentkuppler und das Schieben und Abstellen von Fahrzeugen an beliebige Positionen. Nach dem Abziehen des Wagenverbands fallen die Kupplungen zurück und sind bereit für den nächsten Kuppelvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bewegliche Kupplungsverbindungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügelkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardkupplung für den Modellbahner, nachteilig ist der große Pufferabstand und die schwergängige Entkupplung bei bestimmten Kupplungskombinationen. Es gibt von der Kopfform her sehr viele verschiedene Ausführungen, generell gilt: Je größer der Kupplungsbügel, desto schlechter die Kuppel-/Entkuppelbarkeit mit anderen Fabrikaten (z.B. ROCO-Standardkupplung). Pufferabstand: ca. 5-10 mm. Bewährt hat sich u. a. die Bügelkupplung von Klein Modellbahn (in Deutschland Vertrieb durch M+D), die sehr zierlich ist und sich leicht entkuppeln läßt, da die Zapfen an der Unterseite beispielsweise im Gegensatz zur Roco-Bügelkupplung nahe beieinander liegen sowie der Bügel nicht durch ein Federelement niedergedrückt wird und so das Entkuppeln auch mit einem schmalen Entkuppler leicht von der Hand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kadee-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese der US-amerikanischen Eisenbahn abgeschaute Kupplung ist sehr sanft kuppel- und magnetisch entkuppelbar, nachteilig ist, daß sie relativ teuer ist und die Kurzkupplungskinematik zur Vermeidung von Störungen festgelegt werden muß. Näheres zu Vor- und Nachteilen siehe unter Kadee vs. Roco-Universal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Starre Kupplungsverbindungen (Kurzkupplungen) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei gibt es zwei Unterklassen, nämlich echte Kurzkupplungen und kompatible Kurzkupplungen, die Kombination mit Bügelkupplungen erlauben sollen. Erstere ermöglichen echtes Puffer- an Puffer-Fahren (Pufferabstand 0-1 mm), während zweitere, um Kompatibilität mit Bügelkupplungen zu bewahren, einen Pufferabstand von 2-4 mm einstellen. Bei ausschließlicher Verwendung der kompatiblen Kupplungen ist aber der Wagenabstand auch optisch einwandfrei, sodaß im Zweifelsfalle am ehesten zu dieser Kupplungssorte zu raten ist. Allerdings benötigen die Fahrzeuge in diesem Fall eine Kurzkupplungskinematik oder eine bewegliche Kupplungsaufnahme. Starre Aufnahmen sind dazu nicht geeignet. Verläßliche Kuppelbarkeit erfordert Gleisbögen von 2m oder darüber, ansonsten muß händisch ein wenig nachgeholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Kurzkupplung alt/neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassiker unter den Kurzkupplungen. Die alte Variante (ohne Vorentkupplung, schwarz) wird nicht mehr produziert und wurde durch die neue Version mit Vorentkupplung (dunkelgrau) ersetzt. Vorteile: leicht kuppel- und entkuppelbar, allerdings nicht im Gleisbogen, was uebrigens fuer so gut wie alle Kurzkupplungen gilt. Fahrzeuge lassen sich leicht nach oben aus dem Zugverband herausnehmen. Reagiert sehr empfindlich durch Zugtrennung auf falsche Höhenlage der Kupplungen zueinander. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleischmann-Profikupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zierlicher Kopf, Nachteil: recht schwergängig beim Kuppeln/Entkuppeln. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Universalkupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ROCO-Universalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuentwicklung, um langfristig Bügelkupplungen abzulösen. Nachteil: Bei unpassender Höhenlage der Kupplungen zueinander schlechte Entkuppel-/Kuppelbarkeit. Gefahr der Zugtrennung im Bogen bei Kupplung mit Loks ohne Bügel am Kupplungshaken. Ansonsten IMHO die brauchbarste Kupplung am Markt. Vorentkuppelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märklin-Kurzkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mischbetrieb mit anderen Bügelkupplungen etwas schwerer kuppel-/enkuppelbar als ROCO-Universal. Bügel verhakt im Bogen gerne am Puffer. Vorentkuppelbar. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Feintunen der Kupplungsabstimmung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei Wagen aus der Anfangszeit des NEM-Schachtes sind nicht optimal auf die Dimensionen des Schaftes mit Schwalbenschwanz angepaßt, was oft dazu führt, daß die Kupplung schief/nicht stramm im Schacht sitzt, wodurch der Kuppelvorgang unzuverlässig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe kann durch Anpassen mit kleinen aufgeklebten Polystyrol- oder Blechstückchen geschaffen werden, die mit Sekundenkleber o. ä. an der Kupplung befestigt werden. Oft reicht auch ein wenig Selbstklebeband oder das Einlegen eines Blech- oder Plastikstückchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjustieren von Kupplungen mit Normschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Kinematik-Deichsel geringfügig verkürzt werden, falls einem der Pufferabstand nicht passen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es auch, die seitliche Beweglichkeit der Kurzkupplungsdeichsel zu gewährleisten, da sonst im Extremfall ein Wagen mit festsitzender Deichsel bei Bogenfahrten hinausgedrückt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Fernbedienbare Kupplungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TELEX-Kupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernbedienbare Entkupplung von Märklin. Infos dazu beispielsweise unter [http://home.germany.net/100-76798/telexei.htm Dr. Königs Digitalseiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roco-Digitalkupplung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 am Markt, wird nur komplett mit Lok und dafür ausgelegten Dekoder verkauft (z.Z. DB BR 365 (V60), Ep V, DB BR 332 (Köf III), Ep. IV). Roco begründet diese Restriktion damit, dass die verwendete Magnetspule nicht für Dauerstrom ausgelegt sei und daher einen Dekoder mit &amp;quot;Impulsbetrieb&amp;quot; erfordere. Der Maximalstrom wird nur für die anfängliche Bewegung der Spule benötigt, anschliessend wird die Kupplung mit reduziertem Strom offen gehalten. Ein Einsatz in anderen Loks wird daher vorerst experimentierfreudigen Bastlern offenbleiben, die eines der o.g. Modelle samt Dekoder ausschlachten wollen. Noch ist nicht geklärt (?), ob ein M*-Motorola-Dekodertyp einen geeigneten Ansteuermodus besitzt. Für NMRA-DCC besitzt der ZIMO MX61 Model2000 eine Ansteuerung für die ROCO-Digitalkupplung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Handentkuppler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Bügelkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als verblüffend effektiver Handentkuppler für Bügelkupplungen hat sich eine gewöhnliche Nadelfeile herauskristallisiert. Der Feinhieb der Feile bietet einen hervorragenden &amp;quot;Grip&amp;quot; an den Kupplungsbügeln, die problemlos und ohne seitlich zu verrutschen hochgehoben werden können. Der Schraubenziehergriff mit Stahldraht ist schon fast zu kompliziert, um die Nadelfeile verdrängen zu können. Die Platte von unten (siehe Entkuppler für Kurzkupplungen) ist nicht so effizient, da insbesondere die Haltefeder der ROCO-Bügelkupplungen Widerstand entgegensetzt; manchmal sind die Bügel ineinander verhakt. Die Feile schafft auch hier schnell Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entkuppler für Kurz- und Universalkupplungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt die Sache anders, da diese Kupplungen sich am besten von unten entkuppeln lassen. Bei der ROCO-Universalkupplung ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Einerseits kommt hier der ROCO-Handentkuppler in Frage, der jeder Grosspackung ROCO-Kupplungen beiliegt. Ich persönlich benutze ihn nicht, da die Platte an der Unterseite ziemlich klobig ist. Ausserdem reicht die Platte nicht weit genug in die Gleismitte hinein, was manchmal ein ziemliches Geduldsspiel beim Entkuppeln erfordert. Darum kommen selbstgebaute Entkupplerhaken zum Einsatz, mein persönlicher Favorit ist ein zurechtgebogener Kunsstoffstreifen. Dazu wird ein Streifen Astralon (schlagzäher Kunststoff aus dem Modellbau) von ca. 7-12 cm Länge und 7-8 mm Breite zugeschnitten, Dicke 1,5 mm. Ein Ende wird mit Heissluft erwärmt und ein ca. 2 cm langes Stück rechtwinkelig abgebogen. Dieser Entkuppler liegt gut in der Hand und lässt sich leicht in Position bringen. Eine andere Variante besteht aus einem 10 cm langen Rundholz (8 mm Durchmesser) und einem angeklebten, 2-3 cm langen Kunsstoffstreifen mit einer Breite von 8 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Astralon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein weiterer Handentkuppler von Peter Popp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roco- Universalkupplungen sind nicht umsonst sehr beliebt: sie kuppeln zwar nicht so kurz wie &amp;quot;richtige&amp;quot; Kurzkupplungen, sind aber gerade daher sehr zuverlässig. Schwierig wird es jedoch, wenn man versucht, gekuppelte UK's zu trennen: während es die traditionellen Bügelkupplungen nicht übelnehmen, wenn man einen Wagen mit der Hand aufhebt und etwas verdreht, um die Kupplung zu trennen, ist das bei der UK nicht möglich. Aus diesem Grunde liegt der Familienpackung der Roco-UK ein Handentkuppler bei, der allerdings nicht optimal zu handhaben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Versuchen habe ich nun einen Entkuppler gefunden, der recht gut funktioniert: Das Ende eines Stahldrahts wird mehrfach abgewinkelt und ein Stück eines Nylon-Kabelbinders aufgeklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handentkuppler aus Draht und Kabelbinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem linken Wagen sehen Sie den Entkuppler: auf dem Abschnitt des Kabelbinders sind schwach die Rippen zu erkennen, die das Abrutschen der Nasen der Kupplung verhindern. Ein Trick dabei: der Stahldraht wurde so gebogen, dass er genau unter der Kupplung liegt, wenn der Draht zwischen den Puffern nach oben läuft. Eine einfache, aber wichtige &amp;quot;Zieleinrichtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze Selbstbau Handentkuppler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf obiger Skizze ist dargestellt, wie der Draht zu biegen ist. Einziges Problem ist die Verklebung von Drahtbügel und Nylon-Streifen (besonders Nylon ist schlecht zu verkleben). Ich habe Heißkleber verwendet, alternativ wäre es auch möglich, den Draht zu erhitzen und in den Nylonstreifen einzudrücken - Vorsicht, damit sich das Nylon nicht ganz auflöst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Noch geplante Themen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbau von Normschächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stomführende Kupplungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kupplungs-Knowhow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Teilnehmer&amp;diff=9514</id>
		<title>Teilnehmer</title>
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				<updated>2005-08-22T01:53:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Teilnehmer&amp;diff=9510</id>
		<title>Teilnehmer</title>
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				<updated>2005-08-22T01:25:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
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 |}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9415</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9415"/>
				<updated>2005-07-30T16:14:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiele zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_eck.png|framed|right|Eckverbinder.]]Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_anreiss.png|framed|right|Anreiß-Schablone.]]Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_zusammenbau.png|framed|right|Zusammenbau eines Moduls.]]Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_verbinden.png|framed|right|Verbindung von Modulen.]]Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_bein.png|framed|center|Beinpaar mit Querverstrebung und Höhenverstellung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der folgende Abbildung zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_beinrahmen.png|framed|center|Beinpaar als Rahmen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9414</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9414"/>
				<updated>2005-07-30T16:08:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Modulbeine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiele zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_eck.png|framed|right|Eckverbinder.]]Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_anreiss.png|framed|right|Anreiß-Schablone.]]Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_zusammenbau.png|framed|right|Zusammenbau eines Moduls.]]Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_verbinden.png|framed|right|Verbindung von Modulen.]]Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_bein.png|framed|center|Beinpaar mit Querverstrebung und Höhenverstellung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der folgende Abbildung zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_beinrahmen.png|framed|center|Beinpaar als Rahmen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_beinrahmen.png&amp;diff=9413</id>
		<title>Datei:Mod seg beinrahmen.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_beinrahmen.png&amp;diff=9413"/>
				<updated>2005-07-30T16:03:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Beinpaar als Rahmen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beinpaar als Rahmen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_bein.png&amp;diff=9412</id>
		<title>Datei:Mod seg bein.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_bein.png&amp;diff=9412"/>
				<updated>2005-07-30T16:00:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beinpaar mit Querverstrebung und Höhenverstellung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_bein.png&amp;diff=9411</id>
		<title>Datei:Mod seg bein.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_bein.png&amp;diff=9411"/>
				<updated>2005-07-30T15:59:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Beinpaar mit Querverstrebung.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beinpaar mit Querverstrebung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9410</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9410"/>
				<updated>2005-07-30T15:51:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Aufstellen der Modulkästen/Segmente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiele zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_eck.png|framed|right|Eckverbinder.]]Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_anreiss.png|framed|right|Anreiß-Schablone.]]Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_zusammenbau.png|framed|right|Zusammenbau eines Moduls.]]Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_verbinden.png|framed|right|Verbindung von Modulen.]]Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9409</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9409"/>
				<updated>2005-07-30T15:50:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Aufstellen der Modulkästen/Segmente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiele zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_eck.png|framed|right|Eckverbinder.]]Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_anreiss.png|framed|right|Anreiß-Schablone.]]Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_zusammenbau.png|framed|right|Zusammenbau eines Moduls.]]Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_verbinden.png|framed|right|Verbindung von Modulen.]]Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_verbinden.png&amp;diff=9408</id>
		<title>Datei:Mod seg verbinden.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_verbinden.png&amp;diff=9408"/>
				<updated>2005-07-30T15:48:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Verbindung von Modulen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verbindung von Modulen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9407</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9407"/>
				<updated>2005-07-30T15:46:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Wie schraubt man die Modulkästen zusammen? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiele zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_eck.png|framed|right|Eckverbinder.]]Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_anreiss.png|framed|right|Anreiß-Schablone.]]Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_zusammenbau.png|framed|right|Zusammenbau eines Moduls.]]Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_zusammenbau.png&amp;diff=9406</id>
		<title>Datei:Mod seg zusammenbau.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_zusammenbau.png&amp;diff=9406"/>
				<updated>2005-07-30T15:45:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Zusammenbau eines Moduls.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zusammenbau eines Moduls.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9404</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9404"/>
				<updated>2005-07-30T15:42:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiele zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_eck.png|framed|right|Eckverbinder.]]Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_anreiss.png|framed|right|Anreiß-Schablone.]]Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_anreiss.png&amp;diff=9403</id>
		<title>Datei:Mod seg anreiss.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_anreiss.png&amp;diff=9403"/>
				<updated>2005-07-30T15:41:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anreiß-Schablone.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_anreiss.png&amp;diff=9402</id>
		<title>Datei:Mod seg anreiss.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_anreiss.png&amp;diff=9402"/>
				<updated>2005-07-30T15:40:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Anreißschablone.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anreißschablone.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9396</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9396"/>
				<updated>2005-07-30T15:02:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiele zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mod_seg_eck.png|framed|right|Eckverbinder.]]Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_eck.png&amp;diff=9395</id>
		<title>Datei:Mod seg eck.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_eck.png&amp;diff=9395"/>
				<updated>2005-07-30T15:01:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Eckverbinder.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eckverbinder.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_transport.jpg&amp;diff=9393</id>
		<title>Datei:Mod seg transport.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_transport.jpg&amp;diff=9393"/>
				<updated>2005-07-30T14:57:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beispiele zum Transport von Modulen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9392</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9392"/>
				<updated>2005-07-30T14:57:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Entwurftips für Module */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiele zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9391</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9391"/>
				<updated>2005-07-30T14:56:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Entwurftips für Module */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_transport.jpg|framed|center|Beispiel zum Transport von Modulen.]]&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_transport.jpg&amp;diff=9389</id>
		<title>Datei:Mod seg transport.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_transport.jpg&amp;diff=9389"/>
				<updated>2005-07-30T14:54:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Beispiel zum Transport von Modulen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beispiel zum Transport von Modulen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9386</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9386"/>
				<updated>2005-07-30T14:48:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Entwurftips für Module */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_explosion.png|framed|right|Explosionszeichnung eines Moduls.]]Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_explosion.png&amp;diff=9385</id>
		<title>Datei:Mod seg explosion.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_explosion.png&amp;diff=9385"/>
				<updated>2005-07-30T14:46:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Explosionszeichnung eines Moduls.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Explosionszeichnung eines Moduls.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9383</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9383"/>
				<updated>2005-07-30T14:43:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.png|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_modul.png&amp;diff=9382</id>
		<title>Datei:Mod seg modul.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_modul.png&amp;diff=9382"/>
				<updated>2005-07-30T14:41:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Skizze eines Moduls.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Skizze eines Moduls.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9380</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9380"/>
				<updated>2005-07-30T14:36:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.gif|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9378</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9378"/>
				<updated>2005-07-30T14:35:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:mod_seg_modul.gif|framed|right|Skizze eines Moduls.]]Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_modul.gif&amp;diff=9375</id>
		<title>Datei:Mod seg modul.gif</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Datei:Mod_seg_modul.gif&amp;diff=9375"/>
				<updated>2005-07-30T14:28:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: Skizze eines Moduls.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Skizze eines Moduls.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9369</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9369"/>
				<updated>2005-07-29T03:40:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9368</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9368"/>
				<updated>2005-07-29T03:35:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* EXPERIMENTAL: Styrodurplatten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Kastenbau|Kastenbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9367</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9367"/>
				<updated>2005-07-29T03:34:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: /* EXPERIMENTAL: Styrodurplatten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Kastenbau|Kastenbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen|Aufstellen der Modulkästen/Segmente]]) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9366</id>
		<title>Module und Segmente</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.der-moba.de/index.php?title=Module_und_Segmente&amp;diff=9366"/>
				<updated>2005-07-29T03:25:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes Neuer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Warum Modulbau? Warum Segmentbau?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im folgenden geschilderten Anregungen und Hinweise brauchen nicht nur dazu dienen, Module entstehen zu lassen, sondern sollen auch den Entschluß leicht machen, wenn gewünscht, eine stationäre Anlage zerlegbar zu machen. Folgende Punkte sprechen für diese Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
Zerlegbarkeit, wichtig bei Wartungsarbeiten, Rearrangements und Umzügen&lt;br /&gt;
Stabilität ist höher als mit Platten-Dachlatten-Bauweise&lt;br /&gt;
Verhältnis Eigenmasse-Stabilität äußerst günstig&lt;br /&gt;
Baufortschritt bleibt überblickbar (&amp;quot;Stück für Stück&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nur ein Teil der stationären Anlage zerlegbar gebaut wird (z. B. ein Bahnhof oder ein schön durchgestaltetes Landschaftsmodul) fällt es leicht, eine Reparatur an der normalerweise kaum zugänglichen Unterseite durchzuführen, oder auch ein Teilstück, in das besonders viel Arbeit gesteckt wurde, im Falle eines Anlagenumbaus in die neue Anlage zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notwendigkeit, die Anlage sorgfältiger zu planen, treten eventuelle planerische Ungereimtheiten eher zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die scheinbaren Einschränkungen, die dabei auftreten (sichtbare Trennkanten durch die Landschaft, gewisse Einschränkungen in der Geometrie, sprich Verzicht auf enge Radien sowie große Steigungen) sind ja gerade ein gewisser Garant dafür, daß, bedingt durch großzügigere Planung, der Betrieb später reibungslos durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was ist ein Modul? Was ist ein Segment?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Module und Segmente sind Unterteilungen einer Anlage in transportable Teilstücke. Beiden gemeinsam ist die Bauausführung in offener oder teilweise offener Rahmenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Segment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Segment ist ein Teilstück einer Anlage (die z.B. in &amp;quot;Streifen&amp;quot; oder Rechtecke zerlegt wurde), das mit anderen Segmenten nur in genau festgelegter Anordung kombiniert werden kann. Auf genormte Übergänge wird dabei kein Wert gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum oben Gesagten weist ein Modul genormte Übergänge (bezüglich der Gleislage, der Geländekontur, der Elektrik sowie der Verbindung untereinander) auf, die dem Zweck dienen, die Modulkästen beliebig miteinander kombinieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Beispiel für Modulbau ist beim FREMO (Freundeskreis europäischer Modellbahner) zu finden. Dieser bietet ausführliche Informationen zu diesem Thema an. ([http://www.fremo.org/module/kasten_d.htm FREMO: Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Design und Planung von Modulkästen und Segmenten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ob Modul oder Segment, beiden gemeinsam ist die Ausführung in offener Rahmenbauweise, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am Rand des Segments/Moduls ein &amp;quot;Rahmen&amp;quot; in Form von stehenden Platten herumläuft und im Inneren ähnlich dimensionierte Querspanten sowie Eckverbinder für zusätzliche Stabilität sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuerst planen, dann schrauben...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist die Frage nach dem &amp;quot;Design&amp;quot;, sprich der konstruktiven Gestaltung eines Moduls oder Segments eher zweitrangig, da in den allermeisten Fällen am Anfang einer Modulbahnerkarriere ein gerades oder solches mit einer leichten Krümmung (in der Gleisführung, nicht an den Seitenteilen, wohlgemerkt!) auf dem Programm steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Bahnhofsmodul- Anlagensegment==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man das Stirnbrett eines normgerechten Moduls, so fällt auf, daß sich unter dem Trassenbrett ein Leerraum von ca. 19 cm und über der Schienenoberkante zusätzliche Landschaft von 4 cm Höhe befindet. Daher könnte man die Modulhöhe ja auf 1 cm reduzieren, worin alles Wesentliche enthalten wäre! Aber Spaß beiseite, wenn man einen Bahnhof betrachten, fällt auf, daß sich tatsächlich das Allermeiste in einer Ebene befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Trassenbrett kommt eine ebene Bodenplatte zum Einbau, unter der noch Platz für Antriebe und Verkabelung sein muß. Als Höhe für die Seitenteile dieser Module sind 8 cm durchaus ausreichend. Allerdings muß diese geringere Höhe durch größere Materialstärken kompensiert werden (dazu mehr unter [[Module_und_Segmente#Empfohlene Materialien|Empfohlene Materialien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwurftips für Module==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein simples Streckenmodul besteht aus zwei Stirnbrettern, zwei (bei gekrümmten Modulen drei oder mehr) Seitenteilen, zwei Verstrebungen sowie dem Trassenbrett. Dieselbe Konstruktion (mit angepaßten Geometrien natürlich) läßt sich auch für ein Anlagensegment heranziehen, das Berge oder andere hohe Erhebungen aufweist. Im Gegensatz zum Bahnhofsmodul oder flachen Anlagensegment bezieht es seine Stabiliät nicht hauptsächlich aus der Bodenplatte, sondern aus den hohen Seitenteilen (höher 15 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mag jemand einwerfen: Das ist ganz schön viel Aufwand für ein so kurzes Stück Strecke! Diese scheinbar komplizierte Konstruktion schafft jedoch die Grundlage dafür, daß ein sorgfältig verlegtes Gleis seine Lage auch im Laufe der Jahre beibehält und überhaupt der ganze Kasten seine rechten Winkel beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch bei herkömmlichen Streckenmodulen den Nachteil der größeren Bauhöhe (der Vorteil ist eine höhere Stabilität im aufgebauten Zustand) auszugleichen, sei folgendes erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauen Sie Module mit identischen Grundrissen! Der Nachteil des fixierten Grundrisses wird durch die Möglichkeit, die Module problemlos übereinander stapeln zu können, mehr als aufgewogen. Dies gilt im Besonderen auch für Bogen- und Bahnhofsmodule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauen Sie spiegelbildliche Module! Das heißt, gestalten Sie die Landschaft so, daß Erhebungen des einen Moduls in die Vertiefungen des anderen passen. Der Vorteil ist neben einem gewissen Schutz der darauf befindlichen Landschaft im Zuge eines Transports wiederum eingesparte Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Restriktionen müssen sich keineswegs in einem nachteiligen Aussehen der Landschaft niederschlagen. Bei einer im Modell nachgebildeten Vorbildsituation ist es unkritisch, wenn sich die Gebäude nicht millimetergenau an der richtigen Stelle befinden, wenn nur darauf geachtet wird, daß der Gesamteindruck gewahrt bleibt. Außerdem läßt sich eine Verkürzung der Distanzen in Längsrichtung kaum vermeiden, außer man ist im Besitz der sprichwörtlichen Turnhalle, wo man seine Anlagenträume ausleben kann. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft (auch bei Modulen), einige Stunden in den Bau einer sogenannten KKA (Klein-Kontroll-Anlage) zu investieren und zu überprüfen, ob die Proportionen des Vorbilds auch richtig getroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Modul-/Segmentverbindung untereinander==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Segmente/Module aneinanderstoßen, wird ein genormter Modulübergang verwendet; bei Segmenten kann man die Verschraubungspunke selbst definieren. Bei niedriger Rahmenhöhe werden die Schraublöcher in einer Reihe angeordet, bei größeren Seitenhöhen kann man die Löcher auch über die Übergangsfläche verteilen. Als Faustregel ist ein Lochabstand von 20-30 cm empfehlenswert. Näheres dazu im Kapitel [[Module_und_Segmente#Kastenbau|Kastenbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Empfohlene Materialien=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Materialien können im Modul-/Segmentbau eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sperrholz und Tischlerplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial für Modulkästen kommen '''Sperrholz''' und '''Tischlerplatten''' in Frage. Tischlerplatten bestehen aus verleimten Stäben, eingebettet zwischen zwei Deckholzschichten. Nicht zu verwechseln sind diese mit '''Tischplatten''' (Leimholz), denen die Deckschicht der Tischlerplatten fehlt und die daher gegenüber Feuchtigkeit und Verzug zu empfindlich sind. Meine persönliche Präferenz liegt bei den Sperrholzplatten, da Tischlerplatten weich sind, was zwar die Bearbeitung erleichtert, jedoch die Schrauben an den Stirnseiten (Hirnholz) gerne ausreißen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Modulkästen kommt siebenfach verleimtes '''Pappelsperrholz''' von 12 mm Stärke in Frage, zur Not geht auch solches mit 10 mm (fünffach verleimt), was sich jedoch in der spürbaren Erniedrigung der Stabilität bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die niedrigen Seitenteile eines Bahnhofs oder flachen Segments ohne Erhebungen ist mindesten 15 mm starkes Sperrholz erforderlich, wenn möglich, solche mit einer Stärke von 18 mm oder mehr. Hier kann auch zum zwar teureren, aber stabileren '''Birkensperrholz''' gegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kästen aus Tischlerplatten sind mindestens 18 mm als Materialstärke zu veranschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen gibt es in der [http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/mattab.html#Unterbau Materialtabelle] von Peter Popp auf DER_MOBA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EXPERIMENTAL: Styrodurplatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht restlos geklärt ist, ob sich Module/Segmente aus Styrodur eignen, um damit ein Modul zu erstellen. Geklebt wird mit Weißleim, lösemittelhaltige Kleber können das Polystyrol angreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schwachpunkt ist, daß sich in Styrodur keine Verschraubungen (siehe: [[Module_und_Segmente#Aufstellen der Modulkästen/Segmente|Aufstellen der Modulkästen/Segmente) oder Schrauben anbringen lassen, um z.B. Beinpaare anzuschrauben, Fahrleitungsmaste zu setzen und so weiter. Es gibt die Möglichkeit, Plastikhülsen in den Styrodurkasten einzuleimen, die verhindern sollen, daß die Styrodurplatten beim Zusammenschrauben zerquetscht werden. Ebenso kann die weiter unten geschilderte Steck-Aufnahme für Beinpaare verwendet werden, wo man sich die Verschraubung ersparen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Styroduroberfläche dann kaschiert werden muß (z.B. mit Harz und Glas/Kohlefasern oder einer Holzdeckschicht), kann man ja gleich wieder einen kompletten Holzkasten bauen, der gegen mechanische Beschädigung unempfindlicher ist. Allenfalls läßt sich Styrodur nutzbringend für Dioramen und für Anlagen einsetzen, die nicht geteilt werden müssen. Die Qualitäten im Landschaftsbau (Dämme, Asphaltstraßen) sind jedoch unbestritten. Auch von den Lärmdämmungseigenschaften kann man sich vermutlich einiges erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Materialien man vermeiden sollte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Spanplatten:''' Dieses Material ist als Anlagenunterbau sehr gebräuchlich, weist aber einige nicht zu unterschätzende Nachteile auf. Es ist relativ schwer, kaum billiger als Sperrholz (manchmal sogar teurer, siehe Bezugsquellen) und, bezogen auf die Eigenmasse, nicht so stabil wie Sperrholz. Beim Bohren bricht es leicht aus, besonders stirnseitig angebrachte Schraubverbindungen reißen leicht aus (wovon man sich bei beschädigten Selbstbaumöbeln selbst überzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Dachlatten:''' Dieses Material hat im Anlagenunterbau eigentlich nichts verloren, abgesehen von den Beinen, auf denen die Anlage steht. Eine oft praktizierter &amp;quot;Miß&amp;quot;-Gebrauch findet man oft bei Plattenanlagen statt, wobei die Grundplatte mittels Dachlatten unterstützt wird. Da sich Dachlatten, wie jedes ungeschnittene Holz, das aus einem Block besteht, beim Trocknen (und unter Feuchtigkeitseinfluß) unweigerlich verziehen, läßt sich kaum vermeiden, daß die Anlagenplatte diese Bewegungen mit fatalen Folgen für die Gleislage mitmacht. Allenfalls ist diese Bauweise für nicht zerlegbare Anlagen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezugsquellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezugsquelle für die Baumaterialien bietet sich der nächstgelegene Baumarkt oder der meist günstigere Holzmarkt an, wo der Zuschnitt in aller Regel wesentlich genauer erfolgt, als dies mit normalen Heimwerkergeräten möglich wäre (außer man hat Zugang zu einer Tischlerei). Vom genauen, rechtwinkeligen Zuschnitt hängt später der problemlose Zusammenbau des Moduls ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rückgrat des Moduls: Eckverbinder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Augenmerk sollte auf die Eckverbinder gelegt werden. Sollten die Winkel nicht stimmen, wird das Modul Verwerfungen aufweisen, was die saubere und gerade Gleislage stark beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eckverbinder kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*aus Sperrholzabschnitten gefertigte Winkel&lt;br /&gt;
*rechtwinkelig gehobelte Dachlatten 4 mal 4 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbinder aus Sperrholz sind den Dachlatten auf jeden Fall vorzuziehen, da sie dem Modul-/Segmentkasten eine größere Stabilität sowie eine höhere Winkelgenauigkeit geben. Dies ist durch die größere Schenkellänge der Winkel (10 cm beim Sperrholzwinkel statt 4 cm bei der Dachlatte) begründet. Der angestrebte Winkel läßt sich beim Sperrholzrest durch Zuschleifen wesentlich besser erreichen und vor allem kontrollieren, als dies bei einer Dachlatte möglich wäre. Außerdem wird die Seitenwand auf einer größeren Länge in einem bestimmten Winkel gehalten, was die Stabilität steigert. Optimal ist natürlich die durchgehende Bodenplatte in einem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Modul einen einzigen falschen Winkel enthält, ist es nahezu unvermeidlich, daß sich eine oder mehrere Seitenflächen verziehen, was den Zusammenbau mit anderen Modulen sehr erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schrauben und Kleber==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun benötigt man lediglich noch gewöhnlichen Holzleim sowie Spax-Schrauben 4 mm mal 40 mm (bei dünnen Materialien wie 10 mm starkem Sperrholz 3,5 mm mal 40 mm). Abzusehen ist von der Verwendung von Messingschrauben, da deren Köpfe der Belastung durch das Schraubwerkzeug nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Welche Werkzeuge werden für den Unterbau benötigt?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man benötigt beileibe keine komplett eingerichtete Tischlerei, um einen Modulkasten zusammenzubauen, folgendes Werkzeug sollten Sie aber auf jeden Fall Ihr eigen nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akkuschrauber mit zu den Spax-Schrauben passendem Einsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Aluschiene (gerade!) in Modullänge (oder Wasserwaage)&lt;br /&gt;
* Anschlagwinkel&lt;br /&gt;
* Stichsäge&lt;br /&gt;
* Bohrer/Holzbohrer 10mm&lt;br /&gt;
* Kreislochschneider (u. a. für 40mm-Ø)&lt;br /&gt;
* Schleifpapier (für Schwingschleifer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist nicht unbedingt nötig, erleichtert jedoch die Arbeit sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anreiß-Schablone&lt;br /&gt;
* Tischkreissäge&lt;br /&gt;
* Zinkenfräs-Set (für Schwalbenschwanz-Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreiß-Schablone kann aus einem Stück Winkelprofil angefertigt werden und dient zur Markierung der Schraubenpositionen, die in die Stirnseite der einander gegenüberliegenden Sperrholzplatten eingedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dem Akkuschrauber kann natürlich auch ein normaler Schraubenzieher verwendet werden, was jedoch äußerst kraftraubend ist. Leider gibt es einige Schraubensorten, bei denen trotz genau passendem Schraubeinsatz (&amp;quot;Bit&amp;quot;) der Kreuzschlitz der Schraube sehr leicht beschädigt wird. Daher empfiehlt sich beim Kauf einer unbekannten Schraubensorte zuerst der Versuch mit einer geringen Menge, um späteren Ärger zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Einsatz von Schrauben mit teilweise glattem Schaft, da sie durch die Erzeugung eines höheren Anpreßdrucks eine bessere Überbrückung von Spalten erlauben, indem sich der glatte Schaft frei drehen kann, während sich das Gewinde weiter ins Holz schraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil eines Holzbohrers besteht durch die besondere Kopfform darin, daß das Holz an den Rändern der Bohrlöcher nicht zu Ausreißen neigt. Außerdem trifft man durch den Zentrierdorn leichter die Position für ein zu bohrendes Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schleifpapier empfiehlt sich solches, das für Schwingschleifer angeboten wird, da dessen Trägermaterial etwas steifer als bei normalem Schleifpapier ist. Zweckmäßig ist es, das Schleifpapier mit doppelseitigem Klebeband (Vorteil: wieder entfernbar) oder Kontaktkleber auf einen ebenen Sperrholzrest zu kleben, wodurch man eine praktische Schleiffläche erhält, die eine längere Auflagefläche besitzt als ein herkömmlicher Schleifklotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreislochschneider für fix abgestufte Lochdurchmesser sind günstiger erhältlich als stufenlos einstellbare, wie sie im Tischlereigewerbe Einsatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Edbert van Eimeren stammt folgende Anmerkung: &amp;quot;Ich habe mir vor einigen Jahren ein Zinkenfräs Set für die Bohrmaschine gekauft (Wolfcraft, ca. DM 70). Damit geht es sehr einfach. Die Teile mit Schwalbenschwanz Zinken sind so genau, daß sie ohne Leim halten. Mittlerweile mache ich es bei größeren / dickeren Teilen mit der Hand und es ist kein Problem. Es gibt nur einen kleinen Trick. Man nimmt etwas zu wenig Material weg. Den Rest macht man dann mit einer Feile. Ein klein wenig Leim und die Teile halten bombenfest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wie schraubt man die Modulkästen zusammen?=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen Sie eine wirklich ebene Unterlage (mit Aluschiene/Wasserwaage überprüfen!), meist ist der gute alte Küchentisch dafür gut geeignet. Die Montage stellt an und für sich keine Hexerei dar: Prinzipiell sollten alle Verbindungen sowohl geschraubt als auch verleimt werden. Die Schrauben sorgen für die mechanische Verbindung, der Leim sorgt dafür, daß die Bauteile nicht mit der Zeit Spiel untereinander bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau soll an Beispiel eines geraden Streckenmoduls erläutert werden: Auf der (wirklich ebenen!) Unterlage werden reihum die Stirnbretter und Seitenteile senkrecht (mit Winkel überprüfen) aufgestellt und zusammengebaut. Zuerst werden mit der oben erwähnten Anreiß-Schablone Markierungen gesetzt, wo anschließend die Schrauben plaziert werden sollen. Dann werden die Schrauben genau mittig ins Hirnholz der gegenüberliegenden Platten geschraubt. Dies sollte man, wohlgemerkt, nur bei Sperrholz machen, da bei Leimholzplatten ein Aufsplittern der Platten wohl unvermeidlich wäre. Vorbohren ist wahlweise nur bei ganz hartem Sperrholz nötig. Die vierte Verbindung zeigt, ob die Schnitte rechtwinkelig waren. Sollten sich die beiden Enden nur unter Krafteinwirkung zusammenbringen lassen, sollte man überlegen, den Kasten wieder auseinanderzunehmen und die Kanten der Teile zu überprüfen, was auch dann gilt, wenn die geforderten Innenwinkel (in diesem Fall 90°) nicht ziemlich genau erreicht werden. Erst wenn auch alle Seitenteile einen rechten Winkel zur Tischplatte einnehmen, kann die vierte Verbindung hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Verbindungswinkel (wieder auf korrekte Winkel achten!) in die Ecken des Modulkastens eingesetzt. Prinzipiell gilt: Schrauben - Messen - Schrauben - Messen, damit Fehler, die sich beim Zusammenbau eingeschlichen haben, möglichst früh erkannt werden können. Die Querverstrebung sollte sich ohne Krafteinwirkung in das bestehende &amp;quot;Kastengerüst&amp;quot; einsetzen lassen, ein Spalt von mehr als einem Millimeter darf nicht mehr toleriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage des Trassenbretts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Kasten alle Montageschritte unter Beibehaltung der kritischen Winkel überstanden, kommt nun der heikle Teil mit dem Trassenbrett. Wird dieses nicht korrekt eingebaut, kann das Modul zur Sprungschanze für die darüberrollenden Züge werden (was Zugtrennungen und Entgleisungen zur Folge hat). Noch wichtiger als bei den Querverstrebungen ist hier der genaue Sitz des Trassenbrettes von großer Bedeutung. Es muß darauf geachtet werden, daß es höchstens in Längsrichtung nicht gerade ist, eine zusätzliche Verwerfung in Querrichtung darf nicht mehr akzeptiert werden. Zuerst werden die Enden an den Stirnbrettern befestigt, anschließend wird die ebene Ausrichtung des Trassenbrettes durch eine Abstützung an der (den) Querverstrebung(en) bewerkstelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufstellen der Modulkästen/Segmente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist man endlich soweit, die Ergebnisse der Arbeit zu einer Modul-/Segmentanlage zusammenzufügen: Bei Schraublöchern mit einem Durchmesser von 10 mm werden Schrauben sowie Flügelmutter in der Dimension M8 verwendet. Zusätzlich sorgen große Beilagscheiben (sogenannte Kotflügelscheiben, Durchmesser ca. 3,5 cm) für besseren Halt, gleichzeitig wird vermieden, daß die Schrauben ins Sperrholz eingepreßt werden. Von Torbandschrauben (auch Schloßschrauben genannt) sollte Abstand genommen werden, da nach mehrmaligem Auf- und Abbau die Passung (Vierkant) am Schraubenkopf zum Ausreißen neigt und die Schraube beim Anziehen der Flügelmutter durchdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Segmenten empfiehlt es sich, zusätzlich Dübel einzuleimen, was tunlichst sofort nach dem Zuschnitt der Kastenteile erfolgen sollte. Damit ist beim Verlegen der Gleise sichergestellt, daß die Schienenprofile immer genau zusammenpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modulbeine==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit man sich nicht zu den Modulen/Segmenten hinabbeugen muß und damit seine Bandscheiben ruiniert, erhalten die Kästen nun noch Beine, entweder Einzelbeine, Beinpaare oder Böcke. Für meinen Teil vermeide ich Konstruktionen, wo die Beine an den Kästen angeschraubt werden müssen: Wenn, wie bei großen Modultreffen der Fall, viele Beinpaare montiert werden müssen, ist man über jede Gelegenheit glücklich, wo ein Teil gesteckt werden kann und nicht angeschraubt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert sind Beinpaare in der gezeigten Ausführung mit Querverstrebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden in 4 mal 4 cm - Dachlatten Schlitze mit einer Kreissäge geschnitten, sodaß eine Aufnahme in der Abmessung des Querspantes erhalten wird. Das überschüssige Holz wird mit einem Stemmeisen entfernt und eine Querlatte in derselben Stärke wie der Querspant eingefügt. Für die Höhenverstellung kann man einfache Holzkeile verwenden oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eine Einschlagmutter plus bombierter Schraube (oder Schraube mit aufgeklebtem Filzgleiter)&lt;br /&gt;
#ein Stück Gewindestange, eingedreht in ein Stück Dachlatte mit knapp gebohrtem Loch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Stück Dachlatte eignet sich bequem dazu, die Höhe komfortabel zu justieren und kann auch dazu verwendet werden, alle Modulbeine um ein bestimmtes Maß zu verkürzen (falls man einmal niedriger aufbauen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere praktische, da schnell aufbaubare Möglichkeit ist in der obigen Abbildung zu sehen: Das als Rahmen ausgebildete Beinpaar (an den Ecken abrunden) wird in einen Schacht, gebildet aus einem Querspant und zwei aufgeschraubten Dachlatten, eingesteckt. In beiden Fällen ist eine Einstecktiefe von 7-10cm ausreichend, um die Sache nicht &amp;quot;zu wackelig&amp;quot; zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Montagevarianten siehe [http://www.fremo.org/module/beine_d.htm FREMO: Allgemeine Modulnormen für alle Baugrößen - Modulbeine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte ein geometrisch exaktes, verwindungsfreies Modul auf dem Tisch liegen. Damit das auch so bleibt, wird zumindest das Trassenbrett an den Stellen, wo später verdünnter Weißleim zur Befestigung des Schotterbettes angewandt wird, mit einer stark verdünnten Klarlack-Lösung imprägniert, um Verwerfungen durch Wassereinfluß vorzubeugen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann auch die Innenseite des Modulkastens mit diesem Anstrich versehen werden, was der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit sicherlich nicht abträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außenanstrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbgebung der Außenseite (dient u.a als Feuchtigkeitschutz) empfiehlt sich ein sparsamer erster Anstrich, nach dem Trocknen und Glattschleifen wird der zweite Anstrich aufgebracht, der dann eine sehr glatte und ansprechende Oberfläche bildet. Nun steht einer Geländegestaltung nichts mehr im Wege! Viel Vergnügen mit den so gebauten Modulen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lesetips=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein empfehlenswerter, ähnliche Methoden beschreibender Text, aber eher auf den Aufbau einer stationären Anlage ausgerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Knipper, ANLAGENUNTERBAU, Miba Modellbahn Praxis, 1994, Best. Nr.: 878102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leute, die geholfen haben=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Popp: Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
*Torsten Vogt: Realisation des DER_MOBA-Webservices und des Forums MOBATALK&lt;br /&gt;
*Die Kollegen des Modell Bahn Vereins Graz: Mit Gleichgesinnten macht Betrieb auf Modulen einfach viel mehr Spaß!&lt;br /&gt;
*Edbert van Eimeren: lieferte ebenfalls Tips und Ergaenzungen zu diesem HOWTO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Impressum=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde ursprünglich von [http://home.pages.at/nepix/sub/main.html Günter Jaritz] erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes Neuer</name></author>	</entry>

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